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Die IKS Immobilien Gruppe wird zur IKS Holding

IKS stellt Weichen für ein weiteres Wachstum innerhalb der Branche

Die IKS Immobilien Gruppe wird zur IKS Holding

IKS Holding

Leipzig, 13. Februar 2019: Die IKS Immobilien Gruppe agiert ab sofort als IKS Holding am Markt. Mit der Gründung der neuen Dachgesellschaft, der IKS Holding GmbH, hat Geschäftsführer Vasyl Senyuk die Weichen für ein weiteres Wachstum als einer der großen Immobilien-dienstleister auf dem Leipziger Markt gestellt.

Die Umwandlung der Unternehmensgruppe in eine Holding schafft die optimalen Voraussetzungen für die Realisierung umfassender Wohnbau- und Gewerbeprojekte in der Messestadt und in der Region. „Dieser wichtige Schritt zur Ausweitung unserer Geschäftstätigkeiten geht einher mit einem neuen Unternehmensauftritt. Unsere gestiegenen Ambitionen verdeutlichen ein neues Firmenlogo sowie ein dem neuen Anspruch an den Markt entsprechender Internetauftritt. Damit wollen wir in der Außenwirkung Einheitlichkeit und Transparenz kommunizieren – zwei Werte, die uns seit jeher wichtig sind“, so Vasyl Senyuk.

Die neue Internetpräsenz spiegelt die Komplexität der IKS Holding wider. Unter www.iks-holding.de werden nicht nur wichtige Referenzen gezeigt. Auch neue Denkmalschutz- und Neubauimmobilien für Kapitalanleger, Eigennutzer und Institutionelle aus dem Portfolio werden vorgestellt. Über relevante Unternehmensaktivitäten wird regelmäßig unter Aktuelles informiert.

Die Neuausrichtung der Markenkommunikation dient damit der Wahrnehmung der IKS Holding als ganzheitlicher und erfahrener Partner innerhalb der Branche in allen Belangen rund um die Immobilie – vom Ankauf und der Vermittlung, der Entwicklung bis hin zum Bau, der Vermietung und der Verwaltung von Wohn- und Gewerbeeinheiten. Vasyl Senyuk: „Wir haben zukunftsweisende Objekte in der Vorbereitung. Unsere Kunden und Partner werden von dieser geschäftlichen Entwicklung profitieren.“

Über die IKS Holding GmbH

Die IKS Firmengruppe wurde 2003 von Vasyl Senyuk in Leipzig gegründet. Durch zahlreiche anspruchsvolle Sanierungen denkmalgeschützter Wohn- und Gewerbegebäude hat sich die Firmengruppe zu einem wichtigen Projektentwickler und Bauträger in Leipzig und Umgebung entwickelt. Neben der Revitalisierung historischer Bausubstanz ist in den letzten Jahren die Projektierung und Realisierung von Neubauten im Unternehmensportfolio verstärkt in den Fokus gerückt. Die Firmengruppe ist ebenso als Immobilienvermittler und Objektverwalter tätig.
Derzeit arbeitet die IKS an 28 Projekten in und um Leipzig.

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Architektur und Diamanten: Wertigkeit und Nachhaltigkeit

Diamanten in der Architektur: Ausdrucksträger für Geschichte, Gegenwart, Wirtschaft, Kultur – Bauwerke mit Symbolwirkung im Umgang mit Sensibilität, Geschichte und Bedürfnissen

Architektur und Diamanten: Wertigkeit und Nachhaltigkeit

Diamanten in der Architektur – Eric Mozanowski

Architektur als Kommunikationsmittel? Architektur ermöglicht die Bedeutungswirkung des Baus für Nutzer und Betrachter anzusprechen. Eric Mozanowski erläutert, dass in vier Möglichkeiten für die Ansprache unterschieden wird: Symbol, Form, Abbild und Proportion. Die Möglichkeiten der Dekorationsmotive sind unzählbar. Verbreitete Wandgestaltungen sind das Verblenden und Vorblenden. „Heute sind die Wandverblendungen als Putz, Kunststoff- oder Metallabhängungen üblich“, erläutert Eric Mozanowski, Autor Denkmalschutz und Immobilienexperte aus Stuttgart.

In der Architektur ist der Diamantenquader eine Sonderform. Sie bestehen aus behauene Werksteinquader mit rechteckigem oder quadratischem Grundriss und einer facettierten Vorderseite. Diamantenquader heben entweder einzelne Teile des Bauwerkes hervor, wie Sockel, Ecken, Tore, Fenster oder die komplette Fassade, gibt Eric Mozanowski zu bedenken. Die Diamanten lösen eine große Faszination aus. Dieser Faszination ist die Architektur mit imposanten Bauwerken aus Eisen, Stahl und Glas gefolgt. Als neuzeitliche Weiterentwicklung der antiken Rustika findet der Diamantenquader in der Renaissance, im Barock und Historismus Verbreitung. Die Bauwerkstoffe Eisen, Stahl und Glas ließen in der jüngeren architektonischen Geschichte zahlreiche neue Bauwerke entstehen: Hearst Tower (New York), die Unibibliothek in Freiburg, Erweiterungsbau des Bergbaumuseums „Schwarzer Diamant“ in Bochum, das Sheffield-Hochschulgebäude oder Antwerpens Hafenhaus, erläutert Eric Mozanowski die umgesetzten Beispiele der Architektur.

Diamant: König der Edelsteine

Was macht den Diamanten wertvoll? Der richtige Schliff fördert den Wert und wandelt einen Rohdiamanten in einen glitzernden Brillanten. Ein Diamantenschleifer verfügt über genaue Kenntnis der Kristall-, Struktur- und Farbeigenschaften der Steine. Der Diamantenschleifer erkennt im Rohzustand eines brasilianischen Diamanten, dass die Farbgebung braun und grün im geschliffenen Zustand ein schönes Blauweiß zeigt. Wohingegen ein wohlgeformter weißer Kristall beim Schliff eine gelbliche Tönung entwickelt, erläutert Eric Mozanowski. Der Schleifer poliert an zwei Seiten des Rohsteins, der von gräulicher Farbe ist, ein Fenster frei, um einen Blick in das Inneres zu werfen.

Wertvoll sind Diamanten auf Grund ihrer Stärke. Diamanten sind das härteste bekannte Mineral, wobei Härte nicht mit Unzerbrechlichkeit zu verwechseln ist, gibt Eric Mozanowski zu bedenken. Ein brillantgeschliffener Diamant splittert, wenn er zu Boden fällt und zufällig mit einem Punkt seiner Kristallstruktur auftrifft, an dem er leicht zu spalten ist. Der abgespaltene Teil hinterlässt eine glatte, helle Fläche, die parallel zu den Facetten des Oktaeders verläuft. Das geübte Auge eines Diamantenschleifers findet diese Punkte und nutzt diese für den Schliff.

Diamanten: Macht – Handel – Börse

Geschichtlich schmückten Diamanten Herrscher und strahlten damit Macht und Reichtum aus. Belegt sind, dass vier große Diamanten, die die Mantelschließe Karl des Großen (8. Jahrhundert) schmückten, ungeschliffene Oktaeder, sog. „Stützsteine“ waren. In den Inventaren des Herzogs Ludwig von Anjou waren schild- und herzförmige Diamanten aufgeführt. Überlieferungen bestätigen, dass in einer Werkstadt in Nürnberg 1368 Diamanten poliert wurden. Weitere Fortschritte erfuhr der Edelsteinschliff zu Beginn des 15.Jahrhunderts in den Pariser Werkstätten. Damals waren geschliffene Diamanten eine große Seltenheit. Um die Mitte des 17.Jahrhunderts arbeitet der venezianische Schleifer Ortensio Borgia in Indien und hat einen sagenhaften indischen Diamanten, den sog. „Großmogul“, geschliffen.

Stadt der Diamanten – Nachhaltigkeit in Form und Zweck

Seit Jahrhunderten schlägt das Herz des Diamantenhandels und der Diamantenbörse in Antwerpen. Weltweit passieren 80 Prozent der Rohdiamanten die Stadt in Belgien. Der „Antwerp Schliff“ zählt zu den besten und teuersten. Seit dem 15. Jahrhundert entwickelt sich Antwerpen als führendes Handelszentrum für Diamanten. Die architektonische Sichtbarkeit als Stadt der Diamanten verdeutlicht das „Port House“ in Antwerpen. Ein Leuchtturm für die Welt, beziehungsweise das Hafenhaus als „größter Diamant“ in Antwerpen durch den Architekten Zaha Hadid erbaut. Das Mit dem Port House ist die Erweiterung, Sanierung und Transformation der ehemaligen Feuerwache zur neuen Hafenbehörde von Antwerpen gelungen. Das Zusammenspiel denkmalgeschützter Bestandsbau, Betonbrücke und dem Erweiterungsbau zeichnen den sensiblen Umgang mit Geschichte und Standortbedürfnissen aus, lobt Eric Mozanowski die Umsetzung.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org

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Zweite Haut schützt historisches Gemäuer

Wilhelmstein: Überdachung mit Triflex abgedichtet

Zweite Haut schützt historisches Gemäuer

Die Dachhaut des historischen Baus wurde mit Triflex abgedichtet.

Die muschelförmige Überdachung des Treppenaufgangs, der Besucher zu den historischen Reliquien der ehemaligen Festung Wilhelmstein im Steinhuder Meer führt, ist langzeitsicher gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt. Fachverarbeiter der Firma Frank Detjen GmbH, Bückeburg, benötigten lediglich zwei Tage, um den architektonisch außergewöhnlichen Bau zuverlässig abzudichten, ohne dabei dessen ursprünglichen Charakter zu verändern. Mit Triflex ProDetail haben sie einen dauerhaften Schutz aufgebracht, der mechanischen und witterungsbedingten Einflüssen sicher standhält. Der Flüssigkunststoff schmiegt sich wie eine zweite Haut an die Oberfläche und bewahrt das historische Erscheinungsbild des mehr als 250 Jahre alten Bauwerks und heutigen Museums.

Mitten im Steinhuder Meer, dem größten See Nordwestdeutschlands, ließ Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe Mitte des 18. Jahrhunderts eine Inselfestung errichten: den Wilhelmstein. Als Mittelpunkt des Kleinstaates Schaumburg-Lippe sollten Soldaten diesen gegen feindliche Übergriffe verteidigen. Sie lebten in den Kasematten im Festungsinneren, während die Kommandanten oberhalb in einem kleinen Schloss residierten. In den schusssicheren Gewölben lagerte man Verpflegung, Munition und Waffen. Heute gehört die 1,25 ha große Inselfestung Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Pro Jahr treten etwa 80.000 Gäste mit einem der Boote eine spannende Reise in die Vergangenheit an. Im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten auf einer der Terrassen der Inselfestung wurde festgestellt, dass auch die Überdachung des Treppenaufgangs nicht mehr intakt war. Durch den undicht gewordenen Teeranstrich des muschelförmigen Baus drang Feuchtigkeit ungehindert in die alte Bausubstanz ein. Eine vermooste Decke und abplatzender Putz waren sichere Indizien dafür. Der rutschig gewordene Oberflächenbelag stellte zudem eine Gefahr für Kinder dar, die die außergewöhnliche Form seit Generationen als Klettermöglichkeit nutzen. Die abgenutzte Optik wirkte wenig ansprechend für die zahlreichen Touristen, die auf dem Wilhelmstein täglich auf historischen Spuren wandeln. Um die wertvollen Exponate des ehemaligen Waffenlagers im Gewölbekeller zu erhalten und zugleich dem Dach seine rutschhemmende und wasserabweisende Schutzfunktion wiederzugeben, erteilte die Fürstliche Hofkammer kurzfristig den Auftrag für die denkmalschutzgerechte Sanierung der 15 Quadratmeter großen Fläche. Um diese Anforderung zu erfüllen, setzten die Fachverarbeiter des Bückeburger Dachdeckerbetriebes Frank Detjen GmbH Triflex Flüssigkunststoff ein. Die Abdichtungs- und Beschichtungssysteme auf Basis von schnell reaktivem Polymethylmethacrylatharz (PMMA) haften auf verschiedenen Untergründen und sind in zahlreichen Farbvarianten ausführbar. So lassen sich Objekte ohne bauliche Veränderung sanieren. Um die extravagante, teilweise im 90°-Winkel verlaufende und steil ansteigende Geometrie des Daches dauerhaft zuverlässig vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen, haben die Handwerker die Fläche mit Triflex ProDetail abgedichtet. Dank der flüssigen Verarbeitungstechnik fügt sich das Harz passgenau an den Untergrund an und bildet eine homogene naht- sowie fugenlose Oberfläche. Für die geforderte Rutschfestigkeit und Optik wurde im Anschluss eine weitere Schicht Triflex ProDetail als Deckschicht aufgetragen und mit Quarzsand abgestreut. Das vollflächig vliesarmierte Triflex ProDetail kann auf nahezu alle Materialien aufgetragen werden, so dass teure und aufwändige Abrissarbeiten nicht notwendig sind. Für die Instandsetzung des Wilhelmsteiner Muscheldachs erwies sich das als Vorteil, da der Zeitplan lediglich zwei Tage für die Abdichtungsarbeiten vorsah. Nachdem die Fachverarbeiter den vorhandenen Teeranstrich erhitzt und mit einer Kelle geglättet hatten, haben sie Triflex Cryl Primer 222 als Grundierung des Asphalts aufgetragen. Im Anschluss begannen sie mit den Abdichtungsarbeiten. Die extreme Steigung, der Winkel im vorderen Bereich der Überdachung sowie der bogenförmige Türrahmen stellten besondere Anforderungen an die Haftung des Flüssigkunststoffs auf der Oberfläche. Um diese sicherzustellen, kam eine Sonderlösung zum Einsatz. „Wir haben Triflex ProDetail mit Triflex Stellmittel versetzt, um eine möglichst zähflüssige Masse zu erhalten“, sagt Harm Stelling, Triflex Gebietsverkaufsleiter Nord-Mitte, der die Abdichtungsarbeiten vor Ort betreute. Für die Nutzschicht haben die Fachverarbeiter Triflex ProDetail aufgebracht und mit einer großen Menge Quarzsand abgestreut. Dadurch erzielten sie eine griffige, rutschfeste Oberfläche in ursprünglicher Optik. Die abschließende Versiegelung der Fläche erfolgte mit Triflex Satin Finish, einer transparenten Lösung, die zugleich die mechanische und chemische Widerstandsfähigkeit des Untergrunds erhöht. Die Vorgabe des Bauherrn, eine denkmalschutzgerechte, langlebige Abdichtung der muschelförmigen Oberfläche zu erzielen, haben die Fachverarbeiter innerhalb von nur zwei Tagen erfüllt. „Die gute Beratung von Triflex vor Ort sowie die schnelle Verarbeitung und Flexibilität der Produkte haben uns überzeugt“, sagt Dachdeckermeister Frank Detjen. „Auch der Materialtransport mit den Booten war unproblematisch, da wir zusammen mit Triflex eine exakte Planung aufgestellt haben und so alle Produkte schnell verfügbar waren.“

Triflex, ein Unternehmen der bauchemischen Industrie, ist europaweit führend in der Entwicklung und Anwendung von qualitativ hochwertigen Abdichtungs- und Beschichtungssystemen auf Basis von Flüssigkunststoff. Die hochwertigen Systemlösungen, z. B. für Flachdächer, Balkone, Parkdecks und Infrastruktur sowie für die Markierung von Straßen und Radwegen sind seit 40 Jahren praxiserprobt. Um bestmögliche Planungs- und Verarbeitungssicherheit zu gewährleisten, bietet Triflex seinen Kunden eine ausführliche Beratung und intensive Unterstützung an. Der Mindener Hersteller arbeitet ausschließlich im Direktvertrieb mit speziell geschulten Handwerkern zusammen. Gemeinsam mit dem verarbeitenden Fachbetrieb entwickelt Triflex maßgeschneiderte Lösungen für einen optimalen Projekterfolg. Triflex ist ein Unternehmen der Follmann Chemie Gruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.triflex.com

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Dichtes Dach für Palace Hotel Usedom

Triflex schützt historische Konstruktion vor Feuchtigkeit

Dichtes Dach für Palace Hotel Usedom

Das Mansardendach des Palace Hotel Usedum wurde mit Triflex erfolgreich abgedichtet.

Wie ein prunkvoller Adelssitz mutet das Palace Hotel Usedom an. Im Inneren wirkte das denkmalgeschützte Anwesen an manchen Stellen jedoch wenig herrschaftlich: Eine schadhafte Dachabdichtung sowie die nicht ausreichende Belüftung der Unterkonstruktion hatten zur Durchfeuchtung des Holzes geführt. Massive Wasserschäden in einigen Hotelzimmern waren die Folge. Mit einer neuen Abdichtung, die vor allem die umlaufende Grabenrinne sicher integriert, sollte die steile Dachfläche instandgesetzt werden. Im Sinne des Denkmalschutzes galt es, die ursprüngliche Optik mit der Titanzink-Stehfalzeindeckung zu erhalten. Gemeinsam entschieden sich der Sachverständige Christian Schleeh, der Verarbeiter karlsson Dachdeckerei Alexander Zwielich GmbH (beide Berlin) sowie die Untere Denkmalschutzbehörde Anklam für eine Lösung mit Flüssigkunststoff. Die anspruchsvollen Vorgaben setzten die Sanierer mit Triflex ProDetail um. Das Detail Abdichtungssystem auf Polymethylmethacrylat-Basis (PMMA) ist vollflächig vliesarmiert, haftet auch auf senkrechten Flächen und passt sich allen baulichen Gegebenheiten, auch optisch, an. Fachgerecht appliziert, schützt es die historische Bausubstanz für viele Jahre.
Direkt am feinen Sandstrand des Ostseebades Zinnowitz gelegen, ist das im 19. Jahrhundert erbaute 5-Sterne-Hotel ein beliebtes Ziel internationaler Gäste. In 40 Zimmern und Suiten wird ihnen Entspannung in königlicher Atmosphäre geboten, gekrönt durch ein gehobenes Gastronomie- und Wellnessangebot.
Kurz nach der Wiedereröffnung des Hotels im Jahr 2000 trübten feuchte Wände das royale Ambiente. Der Betreiber zog Christian Schleeh vom gleichnamigen Berliner Sachverständigenbüro zurate, der die Ursache im Bereich der stehfalzbedeckten Dachkonstruktion lokalisierte. „Es wurden Grabenrinnen vorgefunden, die einem Wasserrückstau nicht standhielten. Außerdem waren die Grabenrinnenanschlüsse und Leistendeckungen undicht“, beschreibt er die Situation. Der daraus resultierende Feuchteeintrag aus Regen und Tauwasser in die Konstruktion führte zu Schäden am Holz sowie zu Schwammbildung und Flecken in einigen Hotelzimmern und Fluren. Um die Gebäudestatik nicht zu gefährden und die Unterkunft schnell wieder für Gäste nutzbar zu machen, beauftragte der Bauherr die Dachdeckerei karlsson Alexander Zwielich GmbH mit der Instandsetzung.
Mit einer fachgerechten Abdichtung sollten die Sanierer das königliche Flair des Strandhotels für viele Jahre sichern und das Bauwerk vor Feuchteschäden schützen. Gefragt war ein System, das die umlaufende Grabenrinne sicher einbindet und beispielsweise auch bei einer Schnee- oder Regenwasseransammlung die Dichtheit der 250 Quadratmeter großen Dachfläche gewährleistet. Das gewählte Material sollte auf die 60° steile Mansardenfläche aufgebracht werden können ohne abzugleiten. Um den historischen Charakter zu bewahren, kam ein Abriss des Bestandes nicht infrage. Eine weitere Anforderung war die Einbindung der vielen komplizierten Geometrien in die Abdichtung. Für den Materialmix aus Holz, Metall, Kunststoff und Bitumen sollte eine Lösung zum Einsatz kommen, die auf all diesen Baustoffen haftet.
Da das spätklassizistische Bauwerk unter Denkmalschutz steht, erfolgte die Erstellung eines Sanierungskonzeptes unter Einbeziehung der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde Anklam. „Sowohl der Verarbeiter als auch der Sachverständige haben sich für den Einsatz von Triflex ausgesprochen. Nach der Beratung mit dem Denkmalamt Anklam wurde dies auch so umgesetzt“, sagt Joachim Meurer, Triflex Gebietsverkaufsleiter Region Nord-Ost. Die Wahl fiel auf das Detail Abdichtungssystem Triflex ProDetail. „Aufgrund der positiven Erfahrungen von Denkmalschutzbehörden in anderen Regionen hat die zuständige Denkmalbehörde in Anklam sich für dieses Produkt entschieden“, so Christian Schleeh. Das Spezialharz haftet auf verschiedenen Materialien. Werkseitig thixotropiert, gleitet es selbst von senkrechten Flächen nicht ab. Durch den vollflächigen Haftverbund mit dem Untergrund kann Feuchtigkeit wie Regenwasser die Abdichtung nicht mehr unterlaufen. Das vollflächig vliesarmierte System wird flüssig appliziert und umschließt alle Gegebenheiten wie eine zweite Haut, ohne die Optik des Bauwerks zu verändern. Deshalb erweist sich Triflex ProDetail besonders bei Sanierungen im Denkmalschutz als maßgeschneiderte Lösung.
Bevor die Sanierer mit dem Schichtenaufbau von Triflex ProDetail beginnen konnten, musste zunächst die vorhandene Stehfalzdeckung abgerissen und eine neue Holzschalung aufgebracht werden. Auf die neue bituminöse Vordeckung trugen die Handwerker anschließend die Grundierung Triflex Cryl Primer 222 auf. „Der Schwerpunkt war für uns die umlaufende Grabenrinne, die vollflächig ausgekleidet und abgedichtet werden musste. Dazu kam der Anschluss an die verschiedenen Materialien wie Bitumen oder Zink“, berichtet Alexander Zwielich, Geschäftsführer der Dachdeckerei karlsson. Diese Aufgabe löste das Verarbeiter-Team mit dem vliesarmierten Triflex ProDetail. Im Fokus standen zunächst die schwierigen Anschlüsse wie die Übergänge zur Grabenrinne, verschiedene Lüftungsanlagen sowie Dunstrohre. Dann erfolgte die Abdichtung der senkrechten Mansardenfläche, auf die abschließend die Titanzink-Stehfalzdeckung montiert wurde.
„Durch das gute Zusammenwirken aller Beteiligten wurden die Herausforderungen des Objekts optimal gemeistert“, resümiert Joachim Meurer. Und Alexander Zwielich bekräftigt: „Das Ergebnis ist sehr gut geworden, die erhöhten Anforderungen haben wir gemeinsam mit dem Gutachter, der Denkmalbehörde sowie Triflex erarbeitet und gelöst.“ Für viele Usedom-Urlauber ist das Palace Hotel nun wieder die erste Adresse.

Triflex, ein Unternehmen der bauchemischen Industrie, ist europaweit führend in der Entwicklung und Anwendung von qualitativ hochwertigen Abdichtungs- und Beschichtungssystemen auf Basis von Flüssigkunststoff. Die hochwertigen Systemlösungen, z. B. für Flachdächer, Balkone, Parkdecks und Infrastruktur sowie für die Markierung von Straßen und Radwegen sind seit 40 Jahren praxiserprobt. Um bestmögliche Planungs- und Verarbeitungssicherheit zu gewährleisten, bietet Triflex seinen Kunden eine ausführliche Beratung und intensive Unterstützung an. Der Mindener Hersteller arbeitet ausschließlich im Direktvertrieb mit speziell geschulten Handwerkern zusammen. Gemeinsam mit dem verarbeitenden Fachbetrieb entwickelt Triflex maßgeschneiderte Lösungen für einen optimalen Projekterfolg. Triflex ist ein Unternehmen der Follmann Chemie Gruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.triflex.com

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Gartenkunst oder Innovation: Vertikale Gärten im Haus

Modegag oder echte Innovation im Sinne einer Landwirtschaft? – Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienentwickler, Stuttgart, Berlin

Gartenkunst oder Innovation: Vertikale Gärten im Haus

Vertikale Gärten im Haus – von Eric Mozanowski, Stuttgart/Berlin

Vertikale Gärten sind in alle Munde. Es gibt vertikale Gärten sogar schon ohne Erde. Das erscheint nach der Idee der griechischen Philosophie unvorstellbar. Sind dort nicht die Vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Können die Philosophen so irren? Fragt Eric Mozanowski in seinem Seminarbeitrag. Zur Geschichte der Behausung: Die Menschheit schafft sich aufwendig Häuser, um die Natur auszusperren? Dann folgt das 21. Jahrhundert mit der regelrecht auffälligen Idee, Gärten ins Haus zu holen, die ohne Erde sich entwickeln? Was ist mit der Arbeitsteilung: es gibt Bauern und Bürger. Was ist mit der regionalen Unterscheidung zwischen Land und Stadt.

Verbundenheit Garten und Mensch – Zukunft aus Landschaft gestalten

Die biologische Herkunft des Menschen ist eng mit der Natur verbunden und spiegelt positive Sehnsüchte wieder. Gärten und Landschaften als urbane Freiräume – ein Raumgeschehen in Konsens mit historischen Aspekten, angelehnt an die Gegenwart und der Zukunft. Unerwartetes in den Blick nehmen wie beispielsweise Grünes und Blaues Wasser, Heimat und Imagination und diese als produktive Provokation mit Landschaftsarchitektur in Verbindung zu bringen. Das Verständnis der Begrifflichkeiten Agrarlandschaft und Klanglandschaft ist nachvollziehbar, aber beim Stichwort Mentale Landschaft lösen sich Gewissheiten allmählich auf. Der Garten ermöglicht sich eine bessere Welt nach den eigenen archetypischen Bedürfnissen zu schaffen. Das Schaffen und Umschaffen der Lebensbedingungen, der Aufbruch des noch nicht Gedachten sind die eigentlichen Zukunftsgestalter. Eric Mozanwoski erläutert, dass die Gartenkunst von den jeweiligen Strömungen ihrer Zeit abhängig ist. „In keiner anderen Kunstdisziplin hat der Mensch sein Verhältnis zur Natur und damit zu sich selber thematisiert. Die Ideale der Kultur spiegeln sich intensiv in der Umsetzung des Gartens wieder.“

Vertikale Gärten in Gebäuden als Idee des 21. Jahrhunderts

Die Menschen hatten Pflanzen im Haus, als Dekorationsobjekte und zur Verbesserung der Luft, die aktuelle Entwicklung ist neu. Start-ups, wie z.B. das österreichische Unternehmen Ponix Systems. Dies entwickelte einen Garten namens „Herbert“. Dieses System wendet sich an all diejenigen, die wenig Platz haben, trotzdem nicht auf eigenes Gemüse verzichten. Die Pflanzen wachsen im Übrigen nur im Wasser und mit Dünger. Es ist möglich, einen Garten aufzuhängen anstatt eines Bildes. Ein ähnliches System verfolgt das Unternehmen styleGREEN. Hier sind Moosgärten im Hause entwickelt. Es handelt sich dabei um einen vertikalen Garten, der allerdings nicht lebt. Das ist sozusagen die Besonderheit. Während die einen Systeme auf Gärten ohne Erde bauen, gehen andere dahin und bringen die Natur konserviert in das Haus. Eine Zwischenform bieten andere Unternehmen, die einfach nur Bausätze zur Verfügung stellen, um im Grunde den guten alten Blumenkasten an die Wohnungswand zu schrauben.

Weitere Vorschläge: Neofarm – Plantcube

Ein StartUp namens Agrilution mit dem Produkt „Plantcube“ tritt auf den Markt, bei dem LED Lampen die Pflanzen bestrahlen. Oder Neofarms: die Besonderheit hier: Aeroponik: Wurzeln werden mit Nährstoffen und Wasser eingesprüht. Die Systeme sind für den normalen Hausgebrauch noch zu teuer und befinden sich in der Entwicklungsphase. Interessant sind sie zurzeit als Lifestyle Produkte für innovative und gesundheitsbewusste Haushalte.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org

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Schlösser- und Burgenbauten – die neue Zeit im Norden Europas

Beeinflussung des italienischen Renaissancegedankens auf Schlösser- und Burgenbauten in Deutschland

Schlösser- und Burgenbauten - die neue Zeit im Norden Europas

Schlösser- und Burgenbauten – die neue Zeit im Norden Europas

Bürgerschaften der Städte prägen das Stadtbild – Seminarbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart/Berlin und Autor

Die Antike lebte im Mittelalter unterschichtig weiter. Für Deutschland lagen die Dinge anders als für Italien. Zum einen erlaubte das festgefügte christliche Weltbild keine totale Hinwendung zum Altertum. Zum anderen waren in Deutschland die volkhaftstrukturellen Voraussetzungen für eine ganzheitliche Konzeption der Antike niemals vorhanden. Die Entwicklung im Norden Deutschlands war zunächst unabhängig von den geistigen Geschehnissen in Italien. Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor zum Thema Denkmalschutz „Investieren in Denkmale“ möchte auf die Besonderheit der Bau- und Gestaltungsentwicklung in Deutschland, Nordeuropa hinweisen. Schlösser- und Burgenbauten wurden von der italienischen Renaissance beeinflusst, das Bürgertum der Städte prägt das Stadtbild.

Italienische Renaissance – niederländische Renaissancegedanken

Mit der Entdeckung der Natur wäre das Mittelalter auch ohne die italienische Renaissance zu Ende gegangen. Deutschland empfängt aber bald starke italienische Anregungen und durch den in den Niederlanden verarbeitete Renaissancegedanken. Hinzu kommt das offene oder geheime Weiterleben der eigenen Gotik. Ihre barocke Spätstufe schlägt hier und da schon Töne an, die erst wieder im 18. Jahrhundert zu vernehmen sind. Auch der deutsche Humanismus zeigt im Vergleich zum italienischen andere Züge. Die humanistische Haltung des großen Nikolaus von Kues basiert auf christlichem Grund. Der Humanist Melanchthon ist der treue Anhänger Luthers, dessen reformatorische Bewegung deutlich gegen die heidnische Strömung der Renaissance gerichtet ist.

Dürer behält bei allem Bohren nach Gesetzmäßigkeit, bei allem Forschen nach dem Schönheitskanon, die aus einem tiefen Gottesglauben kommende Demut.

Das Eigentümliche der in Mengen entstehenden Lehrbücher ist die einerseits sachliche, andererseits vom Bizarren her strotzende Architektur des Wendel Dietterlin von 1591. Die eingebrochene Theorie wird nie wieder verschwinden. „Bestätigungen finden wir aus dem Überkommenen, dass entnommen wurde, zudem aus den eigenen Skizzenbüchern, die aus Italien mitgebracht wurden“, verdeutlicht Immobilienexperte Eric Mozanowski. Weiterhin wurde abkupfert, dies war in der Regel alles andere als vom Geist der Antike oder vom Geist der Wiedergeburt geprägt. Die Bestimmtheit und Notwendigkeit der klassischen Form wird nicht erfasst. „Zunächst wurden die Möglichkeiten für eine dekorative Gestaltung der Fassaden ergriffen. Ein ausgesprochen italienischer Bau wie die kurfürstliche Residenz zu Landshut ist eine offenkundige Ausnahme“, erläutert Eric Mozanowski.

Fürstliche Elemente: Schlossbauten – Rathäuser – Spitäler – Kornhäuser

Mit den Schlossbauten tritt das fürstliche Element hervor. Die Bürgerschaften der Städte errichten die prachtvollen Rathäuser, die notwendigen Spitäler, Kornhäuser, Münzen, Stadtwaagen, Zeughäuser und Tanzhäuser. Die Kaufmannschaften und die Zünfte treten mit anspruchsvollen Leistungen auf, während die Kirche nur noch wenig Kraft zu großen Aufgaben hat. Die Zeitbestimmung für Deutschland ist schwierig, da sich die Gotik bis in die ersten Jahrzehnte des 16. Jahrhunderts hineinschiebt.

Zeitzeugen: St. Lorenz – Palazzo Ducale – St. Anna – Petersdom – Fuggerkapelle

Vergegenwärtigen muss man sich die Tatsache, dass etwa gleichzeitig vollendet werden: Der Chor von St. Lorenz zu Nürnberg (1472) und der Hof des Palazzo Ducale in Urbino (1475), dass gleichzeitig im Bau sind: St. Anna zu Annaberg (1499-1520), die Bramante-Teile des Petersdomes ab 1506 und die Fuggerkapelle zu Augsburg (1509-1518), die als frühes Beispiel für die deutsche Renaissance gelten kann. Die Baukunst nach 1200 bedient sich nur einer neuen Sprache und bleibt die Kraft zu Tektonischem. Hierbei verliert sie nach 1500 in Deutschland beträchtlich an Substanz. Die großen im Norden Europas sind Maler und Grafiker, keine Baumeister. Dürer gibt der Zeit seinen Namen, so Eric Mozanowski.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Charismatisches Industriedenkmal im Leipziger Nordosten

Mit Lofts im Umspannwerk bietet Invest Concept hochwertiges Wohneigentum in einer nicht alltäglichen Denkmalschutzimmobilie

Charismatisches Industriedenkmal im Leipziger Nordosten

(NL/7120608695) Leipzig, 01. Juni 2018 Als Wirtschaftsstandort der ersten Stunde verfügt Leipzig über eine ganze Reihe herausragender Industriedenkmäler. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden in der Messestadt wirtschaftlich und technisch genutzte Bauwerke, die architektonisch auf der Höhe ihrer Zeit waren und heute durch ihre außergewöhnliche Ausstrahlung faszinieren. Dass einige von ihnen heute als nicht alltäglicher Wohnraum genutzt werden können, verdanken sie Bauträgern wie Invest Concept. Der erfahrene Leipziger Immobilien-Dienstleister stellt nun mit dem Umspannwerk in Leipzig-Schönefeld ein besonders herausstechendes Wohn- und Anlageobjekt dieser Kategorie vor.

Technologiegeschichtlich einzigartig

Das markante, klar strukturierte Gebäude befindet sich in der Volksgartenstraße im Leipziger Nordosten. Als Umspannwerk Ost nahm es im Januar 1940 seinen Betrieb auf. Dieser bestand in der notwendig gewordenen Erweiterung der städtischen Stromversorgung für das Leipziger Werk der HASAG (Hugo Schneider Aktiengesellschaft). In dem nahezu würfelförmigen, dreigeschossigen Hauptgebäude befand sich eine Schaltwarte. Angegliedert waren ein KV- sowie ein Trafohaus. Diese Nutzung bildete die Grundlage für eine streng gegliederte Architektur mit großen, in Reihe angeordneten Sprossenfenstern. Charakteristisch für das Objekt sind die üppigen Raummaße und ein repräsentativer Eingangsbereich. Die einzelnen Baukörper sind miteinander verbunden und bilden eine homogene Einheit, die sich um den nach Südwesten zu offenen Hof gruppiert. Weil nach mehreren Jahrzehnten sowohl Technologie als auch die Gebäudehülle nicht mehr den modernen Ansprüchen entsprachen, wurde das Umspannwerk in den 1990er Jahren stillgelegt. Seitdem steht der Gebäudekomplex leer und behauptet seine Rolle als Denkmal der Technologiegeschichte. Ansgar Fetzer, Geschäftsführer der Invest Concept ist sich sicher: In ganz Leipzig gibt es kein vergleichbares Industriedenkmal!

40 elegante Lofts mit bis zu 91,4 qm

Jetzt wird das Umspannwerk aus seinem Dornröschenschlaf geweckt, aufwendig denkmalgerecht saniert und seiner neuen wohnwirtschaftlichen Nutzung zugeführt. Der Blick in die unmittelbare Zukunft des Objekts zeigt ein historische Bauwerk, unter dessen Dach sich 40 gut ausgestattete Loft-Wohnungen befinden werden mit Größen zwischen ca. 39,0 qm und ca. 91,4 qm. Die Gesamtwohnfläche beträgt dann 2.390,8 qm. Neben 26 Tiefgaragenstellplätzen wird es 12 Außenstellplätze geben. Die Fertigstellung ist für Mai 2020 geplant. Ansgar Fetzer: Mit den Lofts im Umspannwerk bieten wir Interessenten an hochwertigem Wohneigentum eine ausgezeichnete Chance, auf dem immer mehr unter Druck geratenden Leipziger Immobilenmarkt als Selbstnutzer oder Kapitalanleger eine Entscheidung für die Zukunft zu treffen. Für Invest Concept ist dieses Objekt eine erfreuliche Premiere: Bisher war das Unternehmen vor allem als Initiator aufgetreten und hatte Hand in Hand mit Bauträgern zusammengearbeitet diesmal treten die Immobilienprofis selbst als Bauträger an die Öffentlichkeit.

Invest Concept gehört bei der Vermarktung von Neubau- und Denkmalschutzimmobilien zu den Marktführern in Leipzig. Diesen Stellenwert verdanken wir einem versierten Team aus Spezialisten. Es setzt sich aus Immobilienfachleuten zusammen, die über viele Jahre an Standorten in ganz Deutschland wertvolle Erfahrung im Vertrieb hochwertiger Objekte gesammelt haben und ihre Expertise auf dem Leipziger Markt zu Ihrem Vorteil vereinigen.

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Saubere Luft Luftverschmutzung Probleme 2018

Durch Moose lassen sich die Luftverschmutzung, die durch Menschen verursacht ist, einfach bekämpfen.

Saubere Luft  Luftverschmutzung Probleme 2018

(NL/1823259310) Lösungen gegen Luftverschmutzung: Ohne Moos nichts los? Stadtbaum aus Moosen saubere Luft durch Moos- Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Stuttgart / Berlin

Weltweit gilt die menschlich verursachte Luftverschmutzung als ein großes Problem. Sind Moose die Lösung? Abgase und Feinstaub erschweren das Atmen und belasten die Umwelt. Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor im Bereich Denkmalschutz ist sensibilisiert. Umweltgifte und Luftverschmutzung machen nicht nur der Bevölkerung zu schaffen, sondern auch den Immobilien, Großbauten wie Kathedralen, Domen, Schlössern, Burgen.

Durch das Bevölkerungswachstum auf Erde hat sich das Problem wesentlich verschärft. In Neu-Delhi in Indien war im November 2017 die Belastung so schlimm, dass Forscher herausgefunden haben, dass ein Tag Aufenthalt in Neu-Delhi der Belastung von 42 gerauchten Zigaretten entspricht. Mit reinen Verbotsgesetzen kommt man weltweit nicht weiter. „Umweltschutz kann nur durch technische Innovationen gestärkt werden, da jeder
Mensch – ob er will oder nicht – seinen ökologischen Fußabdruck auf der Erde hinterlässt“, so Eric Mozanowski.

Luftverschmutzung durch Moose bekämpfen

Diese massive Luftverschmutzung wollen nun vier Jungunternehmer aus Berlin mit einem Stadtbaum aus Moosen entgegentreten. Biologisches Prinzip: die Moose bekommen ihre Nahrungsmittel aus der Luft und fressen die Giftstoffe einfach auf. Etwa 5 Meter hoch ragt das Pflanzenbeet in die Höhe. Aus ca. 1.700 kleinen Töpfen strecken sich grüne Blätter der Luft entgegen. Was hier wächst, soll laut Anbieter die Luft so gut reinigen, wie es 100 Bäume schaffen könnten. CityTree nennt sich die Erfindung der Jungunternehmer aus Berlin, die die Green City Solutions gegründet haben.

Das System ist autark. Über das Internet mit einer Schaltzentrale verbunden, versorgt es sich selbst mit Wasser und Nährstoffen und meldet, falls ein Eingriff von außen notwendig ist. Die Idee soll dem Unternehmer Liang Wu von der Firma CityTree nach seiner eigenen Schilderung in Schanghai gekommen sein. Er arbeitete dort 2011 für einige Monate. Da die Luft so schlecht war, fiel ihm das Atmen schwer. Das Moos frisst regelrecht die Giftstoffe, weil die Moose sämtliche Nährstoffe über ihre Blattoberfläche aufnehmen. Der CityTree ist „nur“ etwas teuer für die Dritte Welt mit 25.000,00  pro Einheit.

Für die Idee erhielten die vier Jungunternehmer zahlreiche internationale Preise. Heute beschäftigt die Firma 32 Mitarbeiter, und erste Luftreinigungsanlagen stehen in Dresden, Oslo, Paris und Hongkong.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org

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Saubere Luft – Luftverschmutzung Probleme 2018

Lösungen gegen Luftverschmutzung: Ohne Moos nichts los?

Saubere Luft - Luftverschmutzung Probleme 2018

Luftverschmutzung Problem 2018, von Eric Mozanowski

Stadtbaum aus Moosen – saubere Luft durch Moos- Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Stuttgart / Berlin

Weltweit gilt die menschlich verursachte Luftverschmutzung als ein großes Problem. Sind Moose die Lösung? Abgase und Feinstaub erschweren das Atmen und belasten die Umwelt. Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor im Bereich Denkmalschutz ist sensibilisiert. Umweltgifte und Luftverschmutzung machen nicht nur der Bevölkerung zu schaffen, sondern auch den Immobilien, Großbauten wie Kathedralen, Dome, Kirchen, Schlössern, Burgen.

Durch das Bevölkerungswachstum auf Erde hat sich das Problem wesentlich verschärft. In Neu-Delhi in Indien war im November 2017 die Belastung so schlimm, dass Forscher herausgefunden haben, dass ein Tag Aufenthalt in Neu-Delhi der Belastung von 42 gerauchten Zigaretten entspricht. Mit reinen Verbotsgesetzen kommt man weltweit nicht weiter. „Umweltschutz kann nur durch technische Innovationen gestärkt werden, da jeder
Mensch – ob er will oder nicht – seinen ökologischen Fußabdruck auf der Erde hinterlässt“, so Eric Mozanowski.

Luftverschmutzung durch Moose bekämpfen

Diese massive Luftverschmutzung wollen nun vier Jungunternehmer aus Berlin mit einem Stadtbaum aus Moosen entgegentreten. Biologisches Prinzip: die Moose bekommen ihre Nahrungsmittel aus der Luft und fressen die Giftstoffe einfach auf. Etwa 5Meter hoch ragt das Pflanzenbeet in die Höhe. Aus ca. 1.700 kleinen Töpfen strecken sich grüne Blätter der Luft entgegen. Was hier wächst, soll laut Anbieter die Luft so gut reinigen, wie es 100Bäume schaffen könnten. „CityTree“ nennt sich die Erfindung der Jungunternehmer aus Berlin, die die Green City Solutions gegründet haben.

Das System ist autark. Über das Internet mit einer Schaltzentrale verbunden, versorgt es sich selbst mit Wasser und Nährstoffen und meldet, falls ein Eingriff von außen notwendig ist. Die Idee soll dem Unternehmer Liang Wu von der Firma CityTree nach seiner eigenen Schilderung in Schanghai gekommen sein. Er arbeitete dort 2011 für einige Monate. Da die Luft so schlecht war, fiel ihm das Atmen schwer. Das Moos frisst regelrecht die Giftstoffe, weil die Moose sämtliche Nährstoffe über ihre Blattoberfläche aufnehmen. Der CityTree ist „nur“ etwas teuer für die Dritte Welt – mit 25.000,00EUR pro Einheit.

Für die Idee erhielten die vier Jungunternehmer zahlreiche internationale Preise. Heute beschäftigt die Firma 32 Mitarbeiter, und erste Luftreinigungsanlagen stehen in Dresden, Oslo, Paris und Hongkong.

Eric Mozanowski, Chief Operating Officer (COO), baute in den letzten 30 Jahren verschiedene Immobilienunternehmen auf. Dabei konzentrierte er sich auf die Projektentwicklung und Sanierung von Bestands- und Denkmalschutzobjekten und deren anschließende Vermarktung. Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: http://www.immobilien-news-24.org

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Europa Nostra Award 2018 für das Forschungsprojekt CultLab3D, Darmstadt, Deutschland

EU Preis für das Kulturerbe

Die Europäische Kommission und Europa Nostra, das führende Netzwerk für Kulturerbe, haben heute die Gewinner des EU-Preises für das Kulturerbe / Europa Nostra Awards für 2018 bekannt gegeben. 29 Preisträger aus 17 Ländern werden für ihre herausragenden Leistungen in den Bereichen Denkmalschutz, Forschung, ehrenamtliches Engagement, Bildung, Ausbildung und Bewusstseinsbildung ausgezeichnet. Unter den diesjährigen Gewinnern ist das Forschungsprojekt CultLab3D: Automatisierte Scantechnologie für 3D-Digitalisierung, Darmstadt, Deutschland. Als Beitrag zum Europäischen Jahr des Kulturerbes 2018 wird bei den Auszeichnungen in diesem Jahr ein besonderer Schwerpunkt auf eine ausgeprägte europäische Dimension der ausgewählten Leistungen gelegt. Am 22. Juni werden die Gewinner auf dem ersten Europäischen Kulturerbe-Gipfel im Rahmen einer hochkarätig besetzten Preisverleihungszeremonie in Berlin geehrt.

Bürger aus ganz Europa und weltweit können jetzt online über den Publikumspreis abstimmen und damit eines der preisgekrönten Projekte aus ihrem eigenen oder einem anderen europäischen Landes unterstützen.

Herausragende „Erfolgsgeschichten“ des europäischen Kulturerbes, die 2018 ausgezeichnet werden, sind unter anderem: die Restaurierung einer byzantinischen Kirche in Griechenland mit ihren einzigartigen Fresken aus dem 8. und 9. Jahrhundert, die durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen griechischen und schweizerischen Organisationen ermöglicht wurde; die Entwicklung einer neuen Methode zur Erhaltung historischer europäischer Gebäude, als Ergebnis eines Joint Ventures von fünf Einrichtungen aus Frankreich, Italien und Polen; ein seit über 30 Jahren tätiges internationales Netzwerk von NRO zum Schutz von Venedig; und die Einrichtung eines öffentlichen Bildungsprogramms, das allen Kindern und Jugendlichen in Finnland ermöglicht, sich mit ihrem Kulturerbe zu befassen, und als Inspiration für ähnliche Initiativen in ganz Europa dienen kann.

„Das kulturelle Erbe in all seinen verschiedenen Formen gehört zum wertvollsten Kapital Europas. Es schlägt Brücken zwischen Völkern und Gemeinschaften ebenso wie zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es ist von zentraler Bedeutung für unsere Identität als Europäer und zudem ein wichtiger Motor für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Ich beglückwünsche die Gewinner des Preises der Europäischen Union für das Kulturerbe / Europa Nostra Awards 2018 und ihre Teams zu ihrer herausragenden und innovativen Arbeit. Dank ihrem Talent und Engagement wurden zahlreiche europäische Kulturerbe-Schätze bewahrt und neu belebt. Und was besonders wichtig ist: ihre Arbeit ermöglicht es Menschen unterschiedlichster Herkunft, unser reichhaltiges Kulturerbe zu entdecken und sich damit zu beschäftigen, ganz im Geist des europäischen Jahrs des Kulturerbes, das wir 2018 begehen“, erklärte Tibor Navracsics, für Bildung, Kultur, Jugend und Sport zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission.

„Von ganzem Herzen gratuliere ich den diesjährigen „Kulturerbe-Champions“, die zu Gewinnern des Kulturerbe-Preises / Europa Nostra Awards gekürt wurden. Wir sind tief beeindruckt von solch außerordentlichen Fähigkeiten, von der Kreativität und dem leidenschaftlichen Engagement so vieler Fachleute, Ehrenamtlicher und Förderer im Kulturerbe-Bereich aus ganz Europa. Sie verdienen höchstes Lob und weitere Unterstützung. Die Gewinner dieser Auszeichnung sind der lebendige Beweis, dass unser Kulturerbe weit mehr ist als eine Erinnerung an unsere Vergangenheit; es ist ein Schlüssel zum Verständnis unserer Gegenwart und eine Ressource für unsere Zukunft. Daher müssen wir das Jahr des europäischen Kulturerbes nutzen, um den Wert unseres gemeinsamen Kulturerbes für die Zukunft Europas anzuerkennen!“, erklärte Plácido Domingo, der renommierte Opernsänger und Präsident von Europa Nostra.

Unabhängige Expertenjurys prüften insgesamt 160 Bewerbungen, die von Organisationen und Einzelpersonen aus 31 Ländern Europas eingereicht wurden.

Die Gewinner werden gefeiert beim Festakt zur Verleihung des Europäischen Kulturerbe-Preises am Abend des 22. Juni im Berliner Congress Center, gemeinsam moderiert von EU-Kommissar Tibor Navracsics und Maestro Plácido Domingo. Sieben mit einem Hauptpreis, dem (mit je 10.000 Euro dotierten) „Grand Prix“ ausgezeichnete Preisträger und der Gewinner des Publikumspreises werden während des Festakts bekannt gegeben, an dem auch Dr. Frank-Walter Steinmeier, Präsident der Bundesrepublik Deutschland, in seiner Eigenschaft als Schirmherr des Europäischen Jahres des Kulturerbes in Deutschland teilnimmt.

Die Gewinner werden ihre Projekte auf der Excellence Fair am 21. Juni im Allianz Forum vorstellen. Sie werden außerdem an verschiedenen anderen Veranstaltungen des Europäischen Kulturerbe-Gipfels „Sharing Heritage – Sharing Values“(Gemeinsames Erbe – gemeinsame Werte) vom 18. bis 24. Juni in Berlin teilnehmen. Der Kulturerbe-Gipfel wird von Europa Nostra, dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) gemeinsam ausgerichtet. Mit dem Gipfel sollen eine ehrgeizige europäische Agenda und ein Aktionsplan für das Kulturerbe als bleibendes Vermächtnis des Europäischen Kulturerbejahres vorangebracht werden.

Audio(visual) Statements:
https://bit.ly/2GeQy52

www.igd.fraunhofer.de/kompetenzen/technologien/3d-scanning

Preisträger 2018

Kategorie Erhaltung
St. Wenceslas Rotunde, Prag, TSCHECHISCHE REPUBLIK
Missionshaus Poul Egede, Ilimanaq, Grönland, DÄNEMARK
Sanatorium Dr. Barner, Braunlage / Harz, DEUTSCHLAND
Der Winzerberg – königlicher Weinberg im Schloss Sanssouci-Ensemble, Potsdam, DEUTSCHLAND
Byzantinische Kirche Ágia Kyriakí, Naxos, GRIECHENLAND
Mosaiken des Katharinenklosters auf dem Sinai in Ägypten, Projektleitung Centro di Conservazione Archeologica in Rom, ITALIEN
Botanischer Garten des Nationalpalasts von Queluz, Sintra, PORTUGAL
Pavillon von Prinz Milo in Bukovička Banja, Aranelovac, SERBIEN
Festung von Bač, Bač, SERBIEN
Fassade des Colegio San Ildefonso, Alcalá de Henares, SPANIEN
Sorollas Zeichnungen von Spanien, Valencia, SPANIEN

Kategorie Forschung
EPICO: Europäisches Protokoll für präventive Konservierung, Koordinierung in Versailles, FRANKREICH
Textilien aus Georgien, Tbilisi, GEORGIEN
CultLab3D: Automatisierte Scantechnologie für 3D-Digitalisierung, Darmstadt, DEUTSCHLAND
Erforschung und Katalogisierung der staatlichen Kunstsammlung, Belgrad, SERBIEN

Kategorie Ehrenamtliches Engagement
The Wonders of Bulgaria Campaigners, BULGARIEN
Stephane Bern, FRANKREICH
Association of the International Private Committees for the Safeguarding of Venice (Verband internationaler privater Komitees zur Erhaltung von Venedig), ITALIEN
Verein „Hendrick de Keyser Association“, NIEDERLANDE
Tone Sinding Steinsvik, NORWEGEN
Private Wasser-Besitzer in Argual und Tazacorte, Kanarische Inseln, SPANIEN

Kategorie Bildung, Ausbildung und Bewusstseinsbildung
lef Postino: Belgien und Italien, durch Briefe verbunden, BELGIEN
Culture Leap: Bildungsprogramm, Finnland
Institut National du Patrimoine (INP): Formation des Conservateurs, FRANKREICH
Sinjska Alka Museum, KROATIEN
Kampagne „Rinascere dalle distruzioni“ (Wiedergeburt aus Zerstörung), Koordinierung in Rom, ITALIEN
Offene Denkmäler, ITALIEN
GeoCraftNL: Minecraft Heritage Project by GeoFort, NIEDERLANDE
Plečniks Haus, SLOWENIEN
Ein Europa-Nostra-Preis wird außerdem für eine bemerkenswerte Leistung im Bereich Kulturerbe an ein europäisches Land verliehen, das nicht am EU-Programm Kreatives Europa teilnimmt.
Kategorie Erhaltung
Griechischsprachiges Zografyon-Gymnasium, Istanbul, TÜRKEI

CultLab3D: Automatisierte Scantechnologie für 3D-Digitalisierung, Darmstadt

CultLab3D ist weltweit die erste Scanstrasse für 3D-Massendigitalisierung von Artefakten. Die entwickelte Technologie erlaubt es, die Digitalisierungszeit auf nur wenige Minuten pro Objekt zu verkürzen, verglichen mit mehreren Stunden, die mit herkömmlichen 3D-Scanning-Methoden benötigt werden. Das Forschungsprojekt wurde von der Abteilung für Digitalisierung von Kulturerbe am Fraunhofer IGD initiiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit Unterstützung von strategischen Investitionsfonds der Fraunhofer-Gesellschaft gefördert. Fraunhofer IGD war auch technischer Koordinator des EU-Projekts 3D-COFORM.

CultLab3D ist ein umfassender Ansatz zur 3D-Massendigitalisierung, Annotation und Archivierung von dreidimensionalen Objekten – ähnlich der Digitalisierung von zweidimensionalen Objekten in Bibliotheken und Archiven. Es wurde speziell dafür entwickelt, den gesamten 3D-Digitalisierungsprozess zu automatisieren, um große Mengen an Artefakten, wie z.B. Skulpturen, Büsten, zoologische und archäologische Überlieferungen oder auch Alltagsgegenstände in kulturgeschichtlichen Museen, effizient und in hoher Qualität zu scannen und zu archivieren.

„Geometrisch genaue 3D-Technologien und Innovationen für eine fotorealistische digitale Darstellung von historischen Artefakten dienen der langfristigen Bewahrung von unserem Kulturerbe und überwinden die Grenzen konventioneller zweidimensionaler Dokumentationstechniken. Sie bieten eine neue Form der wissenschaftlichen Erforschung von Vergangenheit und der Interaktion in der Gegenwart. Auch ermöglichen sie, Museumssammlungen für die Zukunft zu erhalten und wirken damit dem Verlust des kulturellen Erbes auf vielfältiger Weise entgegen. Das Projekt CultLab3D ist ein überzeugendes Beispiel für solch eine technische Innovation. Es ist eine zeit- und kosteneffektive Lösung, unterschiedlich große Artefakte zu scannen und diese langfristig für zukünftige Generationen zu erhalten“, erklärte die Jury.

Ein webbasiertes, 3D-zentriertes Annotationssystem zur Objektklassifikation verknüpft das Artefakt mit kunsthistorischen Informationen oder Provenienzdaten und bietet damit globalen Zugriff auf dementsprechende Inhalte. Dieser neue Ansatz eröffnet Museen auf der ganzen Welt neue Perspektiven für die Erforschung von Kulturgut.

Mit seinem Ansatz, Artefakte kosteneffizient in großem Umfang digital zu erhalten, leistet das Projekt CultLab3D einen wesentlichen Beitrag zur Europäischen Digitalen Agenda. Es entspricht dem Aufruf der Europäischen Kommission, kulturelle Einrichtungen in ihren Bemühungen zu stärken, historische Sammlungen online zugänglich zu machen und ihre digitale Erhaltung voranzutreiben.

Die Jury würdigte das Projekt für seine Technologie, die eine virtuelle Bereitstellung von Sammlungen in Zukunft ermöglicht – insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Zerstörungen von Kulturerbe in beispiellosem Ausmaß. Gelobt wurde auch der verbesserte Zugang zu Objekten, die aus restauratorischen Gründen oder aufgrund begrenzter Zugänglichkeit von Sammlungen nicht immer verfügbar sind.

Background

EU Preis für das Kulturerbe / Europa Nostra Awards
Der EU Preis für das Kulturerbe / Europa Nostra Awards wurde 2002 von der EU-Kommission ins Leben gerufen und wird seitdem von Europa Nostra veranstaltet. Der Preis fördert und feiert beispielhafte Projekte in den Bereichen Denkmalpflege, Forschung, Ehrenamtliches Engagement, Bildung und Kommunikation. Dadurch schafft er ein größeres Bewusstsein dafür, dass kulturelles Erbe auch als strategische Ressource für Europas Gesellschaft und Wirtschaft genutzt werden kann. Der Preis wird vom Kreatives Europa Programm der Europäischen Union gefördert.
In den letzten 16 Jahren haben Organisationen und Einzelpersonen aus 39 Ländern insgesamt 2.883 Bewerbungen für die Preise eingereicht. Seit 2002 haben Fachjurys 485 Preisträger aus 34 Ländern ausgewählt. Entsprechend der hohen Zahl an Einreichungen führt hier auch Spanien mit 64 Auszeichnungen. Großbritannien steht an zweiter Stelle mit 60 Preisen, gefolgt von Italien (41). Insgesamt wurden an die Preisträger 102 Grand Prix für herausragende Kulturerbe Initiativen vergeben, dotiert mit jeweils 10.000 Euro.
Der EU Preis für das Kulturerbe / Europa Nostra Awards hat dazu beigetragen, den Kulturerbe Sektor zu stärken, indem er „best practice“ deutlich macht, den grenzüberschreitenden Wissentransfer befördert und die verschiedensten Stakeholder miteinander vernetzt. Die Gewinner konnten in vielfältigster Weise von ihrer Auszeichnung profitieren, zum Beispiel durch gesteigerte (inter)nationale Bekanntheit, zusätzliche Förderungen und wachsende Zuschauerzahlen. Zudem wurde in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für unser gemeinsames Erbe in seiner spezifischen europäischen Dimension gestärkt.

Europa Nostra
Europa Nostra ist die Föderation von europäischen Nicht-Regierungs-Organisationen im Bereich Kulturerbe, die auch durch ein breites Netzwerk von öffentlichen Einrichtungen, privaten Firmen und Personen unterstützt wird. Mit Einrichtungen aus 40 Ländern Europas bildet sie ein Sprachrohr für die Zivilgesellschaft, um Europas kulturelles und natürliches Erbe zu schützen und zu fördern. Gegründet 1963, ist Europa Nostra heute allgemein als das einflussreichste Netzwerk für das Kulturerbe in Europa anerkannt. Der weltberühmte Opernsänger und Dirigent Placido Domingo ist der Präsident der Organisation. Europa Nostra kämpft um Europas gefährdete Denkmale, Kulturstätten und Landschaften, insbesondere durch sein „Die 7 Meistgefährdeten“ Programm. Herausragendes wird durch die Verleihung des EU Preises für das Kulturerbe / Europa Nostra Awards gefeiert. In einem strukturierten Dialog mit Europäischen Institutionen und durch die Koordination der European Heritage Alliance 3.3. leistet Europa Nostra einen Beitrag zu europäischen Strategien und Politik in Sachen Kulturerbe. Europa Nostra ist einer der Haupt-Stakeholder und Partner des Europäischen Kulturerbejahres 2018.

Kreatives Europa
Kreatives Europa ist das Programm der Europäischen Union zur Förderung des europäischen Kultur- und Kreativsektors mit dem Ziel, die Schaffung neuer Arbeitsplätzen und Wachstum anzuregen. Mit einem Budget in Höhe von 1,46 Mrd. EUR für den Zeitraum 2014-2020 werden aus diesem Programm Organisationen aus den Bereichen kulturelles Erbe, Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Interdisziplinäre Kunst, Verlagswesen, Film, Fernsehen, Musik und Videospiele gefördert, damit sie in ganz Europa tätig werden, neue Publikumsschichten erschließen und die im digitalen Zeitalter benötigten Kompetenzen entwickeln können.

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