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Tourismus Reisen

Sportlich, lecker, inspirierend: buntes Spätsommer-Treiben auf Texel

Niederländische Watteninsel begeistert mit abwechslungsreichem Event-September

Sportlich, lecker, inspirierend: buntes Spätsommer-Treiben auf Texel

Texel Culinair (Bildquelle: Liselotte Schoo)

Ab September beginnt auf Texel der „Indian Summer“. Doch auch wenn in der Natur Stück für Stück mehr Ruhe einkehrt, kann hier man als Besucher noch einige Highlights erleben. Ganz nach Geschmack im ruhigen Tempo zu Fuß oder per Rad, sportlich in Laufschuhen oder auf dem Kiteboard oder auf kulturellem Streifzug entlang historischer Zeitzeugen. Nicht zuletzt hält das Schlemmerfest Texel Culinair ein Wochenende voller Gaumenfreuden bereit.

Kitesurf Weekend
Am 1./2. September finden sich am Strandabschnitt Paal 17 waghalsige „Drachensurf“-Cracks aus dem In- und Ausland zum jährlichen Zzanderz Kitesurf Weekend ein. Beim Wettbewerb „Bordercross“ geht es vor allem um Geschwindigkeit. Wer am längsten durch die Lüfte fliegt, wird hingegen beim Wettbewerb „Hangtime“ ausgefochten. Besucher erwartet jede Menge spektakuläre Akrobatik auf dem Wasser und in der Luft, die einem schon mal den Atem stocken lassen kann.

Tag des offenen Denkmals
Am Samstag, den 8. September ist in den Niederlanden Tag des offenen Denkmals. Mehr als 4000 Denkmäler sind dann im ganzen Land kostenlos zugänglich. Auf Texel stehen in der Zeit von 10 bis 18 Uhr insgesamt 22 Denkmäler für Besucher offen. Neben berühmten Attraktionen wie Fort De Schans, Museum Kaap Skil und dem Leuchtturm zählen dazu auch weniger bekannte Gebäude wie historische Bauernhöfe, Schulen und Getreidespeicher. Die teilnehmenden Denkmäler sind an der entsprechenden Flagge zu erkennen.

Texel Culinair
Von Freitag, den 14. September bis Sonntag, den 16. September öffnet in der Fußgängerzone von De Koog die Schlemmermeile „Texel Culinair“ ihre Pforten. Restaurants aus allen Teilen der Insel bieten in diesem Rahmen ein 3-Gänge-Menü aus Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch, das nahezu ausschließlich aus lokalen Produkten gefertigt wird. Zur 15. Ausgabe von Texel Culinair werden einmal mehr rund 30 Küchencrews erwartet.

Texel Halbmarathon
Der Texel Halbmarathon ist traditionell der Höhepunkt des läuferischen Inseljahrs. Am letzten Sonntag im September (30.9.) starten dabei rund 1.650 Läufer direkt vom Deck der Fähre aus. Der Startschuss für die 21,1 km lange Strecke fällt mit Erklingen des Schiffshorns. Sie führt über das südlichste Inseldorf Den Hoorn durch das Wald- und Dünengebiet an der Westküste bis zur Inselhauptstadt Den Burg.

Über Texel:
Die westfriesische Nordseeinsel Texel gehört zu den beliebtesten Tourismuszielen der nördlichen Niederlande. Rund 4 km vor der Küste der Provinz Nordholland gelegen, ist die Insel über den Hafen Den Helder in nur 20 Minuten per Fähre ( www.teso.nl) erreichbar. Unter dem Motto „ganz Holland auf einer Insel“ wartet Texel mit einem überraschend vielfältigen Landschaftsbild auf: lange Sandstrände, Dünen, Heide- und Waldlandschaften, weiträumige Poldergebiete, Deiche sowie das Eiszeitrelikt „Hoge Berg“. Neben ihrer reichhaltigen Natur bietet die Insel auch in punkto Sport und Kultur ein abwechslungsreiches Angebot wie z.B. 140 km Rad- und 225 km Wanderwege, einen Flugplatz mit Fallschirmsprungschule, ein Walfängerhaus und ein Strandräubermuseum sowie das Zentrum für Watt und Nordsee „Ecomare“. Des Weiteren ist Texel Austragungsort zahlreicher Events wie das Katamaranrennen „Runde um Texel“ oder das Schlemmerfestival „Texel Culinair“, welches einen interessanten Streifzug durch die rund 150 Restaurants umfassende Gastronomieszene bietet Seit 2009 zählt hierzu u.a. ein Michelin-Sterne-Restaurant. Für Anfragen zu Ferienunterkünften und Informationen zur Insel bietet der VVV Texel in Den Burg eine zentrale Anlaufstation ( www.texel.net).

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SIO Farben wird mit Marketingpreis ausgezeichnet

Marketing Club Rhein-Neckar würdigt das exzellente Marketing des Mineralfarben-Produzenten

SIO Farben wird mit Marketingpreis ausgezeichnet

Überreichung des Preis an Dr. Herbert Holzer (2. v. r)

VIERNHEIM, 20. Dezember 2017. Eine große Auszeichnung für ein junges Unternehmen. Die SIO Farben GmbH, Viernheim, ist von einer Jury des Marketing Club Rhein-Neckar mit dem Marketingpreis in der Kategorie „Young Professionals“ ausgezeichnet worden. Die Marke SIO stehe für „Silikate intelligent organisiert“. Damit würden zugleich der Anspruch und das Differenzierungsmerkmal zum etablierten Wettbewerb unterstrichen, heißt es in der Begründung der Jury.

„Durch zahlreiche Alleinstellungsmerkmale, individualisierte Produkte und Servicedienstleistungen können nahezu alle Kundenwünsche erfüllt werden“, sagte Silvia Schumacher-Michalik, Director Corporate Marketing Communications der Freudenberg Group, in ihrer Laudatio. „Beachtlich auch, wie ein Unternehmen, welches eher in einem traditionellen Umfeld um Marktanteile kämpfen muss, sich die Möglichkeiten moderner, digitaler Kommunikation zu Nutze macht. Denn die SIO Farben haben sehr unterschiedliche Zielgruppen, die es zu erreichen gilt. Von Häuslebauern, die „gesunde“ Farben verwenden wollen, welche keine Allergien hervorrufen, bis hin zu großen Pracht- und Baudenkmälern, deren ästhetischer Erhalt eine große Ehre, aber auch eine enorme Herausforderung darstellt. „SIO Farben hat sich erfolgreich diesen Aufgaben gestellt“, sagte Silvia Schumacher-Michalik bei der Preisverleihung im Heidelberger Schloss.

Produktlebenszyklus ist auf einen ökologischen Mehrwert ausgerichtet

Dr. Herbert Holzer, Geschäftsführer von SIO Farben, sagte bei der Entgegennahme des Preises: „Unsere Produktphilosophie ist einfach: Verzicht ist Gewinn. Nach dieser Überzeugung entwickeln wir unsere Farben: ohne den Einsatz von Weichmachern, Konservierungsstoffen oder Lösemitteln. Verarbeiter haben die Gewissheit, mit SIO Mineralfarben umweltfreundliche, natürliche und biozidfreie Farben zu verarbeiten. Gleichzeitig werden unsere Kunden mit einer fühlbaren Lebensqualität belohnt. Der gesamte Produktlebenszyklus der SIO Silikatfarben ist auf einen ökologischen Mehrwert ausgerichtet“.

Holzer verwies auf die beachtliche Zahl von Referenzobjekten in den vergangenen Monaten. Neben dem Zuschlag für die weit über Bayern hinaus bekannte Theatinerkirche in München, das Casino Salzburg (Schloss Kleßheim), die Kunstakademie in Linz oder des Residenzschlosses in Darmstadt wurde das „Fat House“ des Biennale-Künstlers Erwin Wurm vor dem Belvedere in Wien mit SIO-Produkten herausgeputzt.

Nachhaltigkeit: SIO tritt der WIN-Charta bei

Der ausgezeichnete Mineralfarbenhersteller ist zudem der WIN-Charta beigetreten. SIO ist nun eines von 134 nachhaltigen WIN-Charta Unternehmen des Landes Baden-Württemberg. Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta dokumentiert SIO ihr Engagement für nachhaltiges Wirtschaften. Ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung sind wesentliche Bestandteile des SIO Markenkerns. „Sie spiegeln sich auch in unserenWertenund den Vorteilen der SIO Mineralfarben wider. Wir stehen für qualitativ hochwertige Farbsysteme aus natürlichen Rohstoffen für ein gesundes Leben“, sagt Holzer.

Die SIO Farben GmbH in Viernheim entwickelt, produziert und vertreibt Mineralfarben, Fixative und Ergänzungsprodukte. Unsere Mitarbeiter rekrutieren sich zum Großteil vom Silinwerk van Baerle & Co. GmbH in Gernsheim, einem der ältesten Mineralfarbenhersteller Deutschlands, der Mitte 2014 geschlossen wurde. Das SIO Team verfügt daher über langjähriges Know-how zur Entwicklung und Fertigung von Mineralfarben – weitergegeben und weiterentwickelt von Generation zu Generation. Mit einer modernen gravimetrischen Tönungsanlage in Verbindung mit einem neuen Farbmetriksystem fertigt SIO Werktönungen höchster Präzision. Für jeden von SIO-Kunden bestellten Farbton wird ein Referenzmuster erstellt und archiviert, so dass problemlos auch nach Jahren auf den Originalton zurückgegriffen werden kann. Bei den Werktönungen verwendet SIO ausschließlich anorganische, lichtechte Pigmente.

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Junkers Bosch setzt Installateuren ein Denkmal

Überdimensionale Statue zeigt den Installateur als Helden. Der neue Blickfang am Standort Wernau verweist auf Digitalisierung der Heizungsbranche

Junkers Bosch setzt Installateuren ein Denkmal

Die Helden-Statue begrüßt die Gäste am Eingang des Werksgeländes in Wernau. (Quelle: Junkers Bosch)

Am Werkseingang von Bosch Thermotechnik in Wernau begrüßt jetzt eine große weiße Statue Besucher und Mitarbeiter. Junkers Bosch inszeniert seinen wichtigsten Partner bei Beratung und Service rund um das Thema Heizung – den Installateur – als Helden und verweist zugleich auf die digitale Zukunft der Heizungsbranche. Direkt am Eingang positioniert ist die Statue auch für die Passanten und Anwohner gut sichtbar.

Schon auf der Branchen-Weltleitmesse ISH, die im März auf dem Frankfurter Messegelände stattfand, sorgte die vier Meter hohe Statue am Stand von Junkers Bosch für Aufsehen. Junkers Bosch nutzte den Messeauftritt vor allem, um seine neuen digitalen Lösungen der Branche zu präsentieren. Der im Dunkeln blau beleuchtete Arm der Statue symbolisiert dabei die intuitiven digitalen Lösungen, die Junkers Bosch seinen Fachpartner anbietet und die den Installateurs-Alltag erleichtern und unterstützen sollen.

Junkers Bosch bietet intuitiv-einfache Heiztechniklösungen – auch für das vernetzte Zuhause. Dazu gehören effiziente, ressourcenschonende und zukunftsorientierte Heizungs- und Warmwasserlösungen wie Gas- und Öl-Brennwert-Geräte, Solarthermie-Anlagen oder Wärmepumpen-Lösungen. Die Produkte überzeugen durch eine konsequente Einfachheit bei Planung, Installation und Betrieb sowie durch ein klares und einzigartiges Design.

Mehr Informationen im Internet unter: www.junkers.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

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Industrialisierung: Neue Anforderungen Industriearchitektur

Wandel von der Mauerwerksarchitektur zur Stahlkonstruktion – Dampfmaschinen führen zum Wandel in der Architektur – von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart

Industrialisierung: Neue Anforderungen Industriearchitektur

Industrialisierung: Neue Anforderungen Industriearchitektur – The Grounds Real Estate AG, Berlin

Autor und Immobilienexperte Eric Mozanowski gilt als Kenner der Denkmalszene. Aufsichtsratsvorsitzender der The Grounds Real Estate AG verdeutlicht in regelmäßigen Veröffentlichungen die Wichtigkeit der Denkmalpflege und des Denkmalschutzes. Über Jahrhunderte ist die Menschheit leider größtenteils sorglos mit den Zeugnissen umgegangen. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Bedeutung der geschichtlichen Zeugnisse unter dem Motto „Eine Zukunft für unsere Vergangenheit“ erkannt und der Grundstein für die staatliche Denkmalpflege gelegt, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Neue Anforderungen: Industrialisierung unter Dampf

Die Industrielandschaft in Deutschland um 1800 steht architektonisch vor einem Umbruch. Durch den Vormarsch der Dampfmaschinen wird die Industriearchitektur neu gestaltet und geprägt. Dampfmaschinen erleichtern die Arbeit. „Großer Vorteil, sie leiden nicht unter Ermüdungserscheinungen wie die Arbeiter. Zum ersten Mal besaß die Menschheit mit der Dampfmaschine eine Quelle mechanischer Kraft, die anders als Wasser-, Wind- und Muskelkraft standort-, wetter- und ermüdungsunabhängig war. Durch die Dampfmaschine ergaben sich bis dahin unvorstellbar neue Möglichkeiten für einen Wirtschaftsaufschwung, der für die Wirtschaft noch nicht dagewesen war. Die Dampfmaschine fand ihren Platz in Industriebetrieben, aber auch in der Landwirtschaft und weiteren Lebensbereichen“, verdeutlicht Immobilienexperte Eric Mozanowski, die Frühphase der Industrialisierung. Diese Entwicklung nahm Einfluss in die Art und Weise des Baustils.

Industriearchitektur entsteht – erste Bauten erinnern an Kirchen

Die ersten Bauaufgaben musste für die Industriearchitektur erfunden werden. Bis dato hatte es diese Aufgabe nicht gegeben. Wie sollten neue Bauten für die Anforderungen entwickelt werden? Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass die Unterbringung der neuen Kraftaggregate der Dampfmaschinen eines der wichtigsten Aufgaben war. Es gab keine Architektur dazu. Somit glichen die ersten Maschinenhäuser in der vorindustriellen Bautradition eher bekannten Gebäuden, wie Kirchen oder Hallen. Themen wie Produktionsabläufe waren nicht bekannt, die Maschinen und Aggregate waren wertvoll und benötigten Schutz vor Witterungsbedingungen.

Die Großräumigkeit und die Wetteranfälligkeit der teuren Maschinen erzwang teilweise die Übernahme von Bauformen, die nichts mit Produktionsabläufen zu tun hatten. Das Dampfmaschinenhaus der Saline Königsborn bei Unna besitzt unverkennbar die Baugestalt einer kleinen Dorfkirche mit Turm, Hauptschiff und Querschiff. Eine Kuriosität scheint dieses Abbild zu sein, war aber in Wirklichkeit die geschickte Ausnutzung einer traditionellen Gestalt für einen neuen Zweck, gibt Eric Mozanowski voller Anerkennung zu bedenken. Zu Beginn war dies Ausdruck des Repräsentationsbedürfnis einzelner Industrieller und als Zeichen für den Wandel der Zeit. Die städtebauliche Entwicklung wurde durch die Industriearchitektur entscheidend beeinflusst. Bis dahin gekannte Produktionsverfahren erfuhren einen grundlegenden Wandel. Lösungen für Hüttenwerke, Großbauten wie Schornsteine, Hochöfen, Silos, Tanks, Rohstoffgewinnung, Fertigung, Lagerhallen und Fördertürme mussten durch neue Orientierung der Architektur erfunden werden.

Von der Mauerwerksarchitektur zur Stahlkonstruktion zum frei stehenden Aggregat

Für den Wandel der Zeit zur Industriearchitektur lieferte der Bauhausstil eine Quelle an Inspirationen. Neue Baumaterialien wie Stahlbeton, die Skelettbauweise und vorgefertigte Bauteile brachten die Industriearchitektur zu neuen Ausdrucksformen. Am Beispiel des Zechentiefbaus kann verdeutlicht werden, wie durch den Einsatz der Dampfmaschine ein unfassbarer Wandel stattfand, erläutert Eric Mozanowski. Die Fördergerüste der Zechen im 19. Jahrhundert erfolgten nach denselben bautechnischen Entwicklungen wie die der Maschinenhallen. Der Zechentiefbau ist durch leistungsfähige Wasserpumpen und stärkere Fördermaschinen möglich geworden und verlangte zunächst die Abkehr von Holzgerüst und Hinwendung zu stabileren Widerlagern für die Seilscheiben.

Das Schachtgebäude „Apfelbaumer Zug“ zeigt, wie unter Anklang an traditionelle Bauformen und Technik das Problem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelöst wurde. Schwere Eichenholzgerüste und Plattformen im Inneren reichten zunächst aus, die Förderlasten zu tragen. Doch technische Problemlösungen mussten her, da immer größere Tiefen und die Vergrößerung der Förderkörbe erreicht wurden. Eine neue Zeit. Der Klinkerbau des „Kraftwerks Klingenberg“ in Berlin-Lichtenberg gilt als sachliche, zweckmäßige Architektur mit ausdrucksstarken Details, das einen neuen Maßstab für Großkraftwerke in den 1920er-Jahre setzte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägen Pfeilerfassaden die Industriearchitektur.

Fazit: Faszinierend und reizvoll wirken alte Gemäuer – „Eine Zukunft für unsere Vergangenheit“

Dank neuer Technik und ständiger Weiterentwicklung entstehen durch technologischem Fortschritt neue Möglichkeiten, um Wettbewerb, Wirtschaftlichkeit mit den technologischen Fortschritt zu vereinen. Würden alle Zeugen der Industriegeschichte Deutschland aufgereiht, wäre dies viele Kilometer lang: Fördertürme, Werkstätte, Fabrikhallen, Gasometer, Kraftwerke. Beispiele für moderne Industriearchitektur mit dem baulichen und architektonischen Wandel sind deutschlandweit zu finden. Immobilienexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass leider ein Großteil der ersten Industriebauten zerstört wurde. Damit geraten die Aufgaben des Denkmalschutzes in den Fokus. Das Lernen aus der Architekturgeschichte ist nötig, um die Zukunft baulich neu zu gestalten. Die Digitalisierung führt zum digitalen Wirtschaftswunder und hat neue Herausforderungen an die Baukultur und Architektur.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

Kontakt
The Grounds Real Estate AG
Eric Mozanowski
Kurfürstendamm 92
10709 Berlin
+49 30 643 87 580
info@the-grounds-ag.com
http://www.the-grounds-ag.com

Wissenschaft Technik Umwelt

Elektromobilität erFAHREN: Tag der offenen Tür im Kulturdenkmal Eisenmühle

Anlässlich des 22. Tag der Erneuerbaren Energien lädt das südlich von Leipzig gelegene technische Kulturdenkmal Eisenmühle zum praxisorientierten Tag der offenen Tür ein, der in diesem Jahr ganz im Zeichen der Elektromobilität steht.

Elektromobilität erFAHREN: Tag der offenen Tür im Kulturdenkmal Eisenmühle

Logo Eisenmühle

Was:E-Mobilitätsevent im Kulturdenkmal Eisenmühle

Wann:Samstag, den 29. April 2017,
Beginn: 10:00 Uhr

Wo:Technisches Kulturdenkmal Eisenmühle, G 41
04523 Elstertrebnitz

Elektromobilität ist der Schlüssel zur nachhaltigen Umgestaltung von Mobilität, außerdem klima- und umweltschonend, ressourcenerhaltend und vor allem effizient. Diesem zukunftsorientierten Thema wird sich die Eisenmühle am Samstag, den 29. April 2017, ab 10:00 Uhr widmen und ein abwechslungsreiches Programm rund um die E-Mobilität anbieten. „Unsere hauptsächlich regionalen Partner präsentieren mit ihren modernen E-Bikes, E-Rollern und E-Autos das vielfältige Spektrum der Stromer und informieren die Besucher über die aktuellen Entwicklungen und bevorstehenden Zukunftstrends“, so die „Eisenmüllerin“ Sabine Mucheyer. Besucher können während der ganztägigen Veranstaltung den umfangreichen E-Fuhrpark nicht nur bestaunen, sondern viele Fahrzeuge vor Ort auch gleich selber testen. Actionreiche Segway-Fahrten und ein Geschicklichkeits-Rolli-Parcour sowie Catering und Führungen durch das Eisenmühlen-Museum und die historische Wasserkraftanlage runden das Angebot für Groß und Klein ab.

+++ Fachtag: Elektromobilität im Praxistest +++

Parallel zum Publikumsprogramm findet mit Unterstützung der IHK zu Leipzig ab 11:30 Uhr ein Fachtag mit spannenden Vorträgen zum Thema „Elektromobilität im Praxistest“ statt. Erfahrene E-Mobil-Experten stehen dem Publikum qualifiziert Rede und Antwort, von „A“ wie Alltagstauglichkeit, über „L“ wie Laden, bis hin zu „R“ wie Reichweite. Interessierte können sich bis zum 23. April 2017 per Downloadformular http://www.eisenmuehle.de/files/eisenmuehle-formular-tag-der-erneuerbaren-energien-2017-anmeldung.pdf dafür anmelden.

Weitere Informationen:
http://www.eisenmuehle.de/aktuelles-und-rueckblick
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Über das technische Kulturdenkmal Eisenmühle

Idyllisch im Dreiländereck von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gelegen, südlich der pulsierenden Kultur- und Messestadt Leipzig, liegt das einzigartige technische Kulturdenkmal Eisenmühle. Einst wurde hier Getreide gemahlen sowie Eisen in einem speziellen Verfahren zu Pulver verarbeitet. Vor 100 Jahren klapperten hier noch die beiden hölzernen Mühlräder im Mühlgraben, heute speist der gelassen dahin gleitende Profener Elstermühlgraben die zwei Turbinen in Deutschlands letzter Eisenpulvermühle. Derzeit erzeugen sie zusammen mit einer Solaranlage vor Ort „grünen Strom“, so dass mit der Förderung der Elektromobilität das Nachhaltigkeitskonzept der Eisenmühle konsequent weiterentwickelt wird.

Die Eisenmühle, 1915 erbaut, wurde nach wechselvoller Geschichte von Sabine und Jost Mucheyer liebevoll restauriert und präsentiert sich aktuell als vielseitige Event Location mit angeschlossener Landpension. Das Museum der Eisenpulvermühle und eine Sammlung mechanischer Musikinstrumente bieten zudem einen attraktiven Rahmen für Feiern und Tagungen. Sabine Mucheyer ist Mitglied in der Vollversammlung der IHK zu Leipzig und engagiert sich im Energieausschuss unter anderem für die Förderung der E-Mobilität.

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Aus Alt wird Neu – Treppenrenovierung lohnt sich

Eine Renovierung ist die günstige und schöne Lösung für jede alte Treppe. Altes wird bewahrt, Kosten gespart und das Schmuckstück erhält Stufe für Stufe einen neuen, modernen Look, sagt der Experte für Treppensanierung Dirk Springborn aus Solingen.

Aus Alt wird Neu - Treppenrenovierung lohnt sich

Eine Renovierung ist die günstige und schöne Lösung für jede alte Treppe.

Treppen sind nicht nur unverzichtbar, um Ebenen miteinander zu verbinden, sie sind gleichzeitig markante Gestaltungselemente, die den Charakter von Räumen prägen und aus jedem Flur einladenden Wohnraum machen. Doch auch jede noch so schöne Treppe kommt irgendwann in die Jahre und verliert nicht nur an Attraktivität, sondern auch an Sicherheit. Täglich ist sie hohen Belastungen ausgesetzt, die nicht spurlos an ihr vorübergehen. Abgelaufene Kanten, ausgetretene Stufen: Im Laufe der Jahre bilden sich durch tägliche Abnutzungen Gebrauchsspuren wie Dellen, Löcher und Kratzer. Abgeplatzte Farbe und rissiges Holz tragen wenig zur Optik bei und ausgetretene Stufen führen zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko. Manch einer hat sich auch an dem unansehnlichen Teppich auf den Stufen sattgesehen und möchte, dass dieser einem in neuem Glanz strahlendem Holz weicht. Das heißt: höchste Zeit für eine Treppenrenovierung!

Wer beschließt, seine Treppe zu erneuern, ob aus Sicherheitsaspekten oder aus dem Wunsch heraus, etwas zu verändern, steht zunächst vor der Frage: Renovieren oder vielleicht doch gleich ganz austauschen. „Gegenüber einer neuen Treppe bietet eine Treppenrenovierung viele Vorteile“, erklärt Bau- und Möbeltischler Dirk Springborn, Experte für die Sanierung von Holztreppen und Inhaber des Fachbetriebs Holzdoc in Solingen ( www.holzdoc.eu). „Der Komplettaustausch kann Wand- und Bodenfläche im Treppenhaus zum Beispiel so beschädigen, dass auch sie ersetzt werden müssen. Bei einer Treppensanierung indes treten schwerwiegende Schäden selten auf. Dadurch ist die Sanierung umwelt- und ressourcenschonender und vor allem authentischer.“ In den letzten zwölf Jahren habe der Fachmann nur ein einziges Mal aufgrund von starkem Wurmbefall von einer Sanierung abraten müssen.

In der Regel heißt seine Empfehlung: aus Alt wird Neu. „Ist die Tragfähigkeit einer Treppe gegeben, steht einer Renovierung nichts im Weg“, so Springborn. Besteht diesbezüglich kein Sicherheitsrisiko, versetzt der Fachmann die Treppe wieder in ihren Rohzustand. Durchhängende Treppenstufen können wieder korrigiert werden und wackelnde Stufen erhalten ihre Stabilität zurück. Der Profi kann genau einschätzen, wo und wie viele Sicherheitskorrekturen anfallen. Auch eine stark knarrende Treppe kann wieder zu einer geräuschlosen werden. Bei der Renovierung wird die Treppe abgeschliffen, ausgebessert, neu aufgearbeitet, und sie erhält eine Oberflächenbehandlung oder neue Versiegelung nach individuellem Wunsch.

„Die Renovierung einer Treppe bedeutet, nicht nur Kosten zu sparen und den Wohnraum neu zu gestalten, es bedeutet auch Werte zu erhalten“, erklärt Dirk Springborn, der für seine Kunden unter anderem im gesamten Bergischen Land, dem Ruhrgebiet, Düsseldorf und Wuppertal tätig ist. „Vorhandenes zu nutzen trifft den Geist unserer Zeit. Eine Restauration und ökologische Aufarbeitung zeigt eine gute Einstellung und bewusstes Umgehen mit Ressourcen.“

Dabei kommt die Optik in keinem Fall zu kurz. „Eine Treppensanierung verwandelt das Erscheinungsbild der Treppe in hohem Maße“, sagt der Inhaber von Holzdoc. Wenn die Treppe abgetreten ist oder einfach nicht mehr so gut aussieht, dann kann ihr eine erneuerte Oberfläche, eventuell verbunden mit ein paar kleinen Reparaturen, neuen Glanz verleihen. Frisch geölt, gebeizt und lackiert, das Geländer in Altweiß gestrichen, dazu Holzstufen aus Buche, Mahagoni oder Eichenholz: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Mit einem vereinbarten Festpreis hat man auch die Kosten im Griff und im Handumdrehen eine sach- und fachgerecht restaurierte Treppe im angesagten, modernen Look.

Über Holzdoc / Dirk Springborn

Alte Holztreppen sind die Leidenschaft von Dirk Springborn. Der Handwerker führt in Solingen den Fachbetrieb Holzdoc und hat sich vor allem in Wuppertal, Köln, Düsseldorf, Ratingen, Hilden, Hahn, Erkrath und Mettmann als Experte für die behutsame Pflege, Restaurierung und Instandhaltung von Holztreppen aller Art einen Namen gemacht. Eine Holztreppe zu restaurieren, bedeutet für Dirk Springborn und sein Team, Werte zu erhalten und einem Haus mehr Tiefe und Seele zu verleihen. Für ihn gilt: Nach einer fachkundigen Restaurierung ist das Treppenhaus nicht mehr allein Mittel zum Zweck, sondern ein Wohnraum, in dem sich die Menschen wohlfühlen. Als traditioneller Fachbetrieb hat sich Holzdoc auf die Restaurierung von Treppen aus allen Holzarten spezialisiert und bereits viele historische Holztreppen im Rahmen des Denkmalschutzes konserviert oder mithilfe der passenden Materialien und Arbeitsmethoden wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt. Dabei gehen Dirk Springborn und seine Mitarbeiter nach den Richtlinien der Denkmalschutzbehörden vor. Zur Restaurierung gehört für Holzdoc immer auch die Neugestaltung: Die Substanz wird erhalten, während eine neue Optik entsteht, die sich dem Stil des Hauses und den Wünschen der Bewohner perfekt anpasst. Weitere Informationen: www.holzdoc.eu

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Holzdoc
Dirk Springborn
Baumstraße 42
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Eric Mozanowski : Die Antike als Epoche der Technikgeschichte

Handwerk in der Antike, Entstehung, Entwicklung und Parallelen zur heutigen Zeit Qualität, Spezialisierung und technischer Fortschritt formen neue Berufsbezeichnungen Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor für De

Eric Mozanowski : Die Antike als Epoche der Technikgeschichte

(NL/1984538736) Einigkeit besteht darüber, dass Produktion, Verkehr und Kommunikation in der modernen Industriegesellschaft grundlegend von der Technik und der technischen Innovation voran getrieben werden. Datenverarbeitung und die großen technischen Systeme, wie die Versorgungsnetze für Wasser, Energie und Informationen, gewinnen immer weiter an Bedeutung. Wie begann diese Entwicklung?

Immobilienexperte Eric Mozanowski: Verständnis für das Heute setzt den Blick in die Vergangenheit voraus. Wollen wir in der Zukunft weiteren Fortschritt, muss die Vergangenheit bekannt sein und verstanden werden. Durch den technischen Wandel in der Gegenwart hat die Geschichtswissenschaft sich stärker der Technikgeschichte zugewandt. Die Einsicht hat sich durchgesetzt, dass auch die Technik der vormodernen Agrargesellschaft ein wichtiges Thema historischer Forschung darstellt, erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte und Autor Eric Mozanowski seine Erfahrungen und den Diskussionsstand. Technikgeschichte ist interessant, weil diese sprach- und kulturübergreifend erforscht werden kann und für Ausgrabungen reichen Ansatz bietet.

Ist die industrielle Revolution als eine tiefe Zäsur in der Menschheitsgeschichte zu begreifen?

Die vorangegangenen Gesellschaften sind als vorindustrielle Agrargesellschaften charakterisiert. Eric Mozanowski geht in regelmäßigen Diskussionsbeiträgen den Fragen rund um Immobilien, Sanierung, Denkmalschutz und den technischen Erneuerungen nach. Als Autor des Fachwerkes Investieren in Denkmale hat er einen Beitrag zur Geschichte rund um den Denkmalschutz, Sanierung und Finanzierung geleistet und zusammengefasst. In der Diskussion geht es um die Möglichkeit, ob an der Existenz technischer Systeme Orientierung zu finden ist. Wie die geschichtliche Funde beweisen, weisen die in einer Epoche verwendeten Werkzeuge oder Geräte und die in der Produktion angewendeten Verfahren existieren nicht unabhängig voneinander, sondern wechselseitige Beziehungen auf.
Eric Mozanowski erläutert, dass beispielsweise ein Handwerker in der Vergangenheit, der Werkzeuge für ein anderes Handwerk hergestellt hat, wie etwa der Tischler das Weberschiffchen, das in der Textilherstellung verwendet wird, miteinander existierten. Damit beginnt die Arbeitsteilung.

Arbeitsteilung in der Antike Technischen Entwicklungen in unterschiedlichen Epochen

Selbst die Landwirtschaft lieferte nach Platon nicht nur Lebensmittel für die Bevölkerung, sondern auch Arbeitstiere, wie etwa für die Fuhrleute. Somit ist die Technik einer Epoche als ein Ensemble von Werkzeugen, Geräten, Installationen und Verfahren dargestellt, das als technisches System aufgefasst werden kann. Als grundlegendes Kennzeichen der antiken Technik muss die Dominanz der Landwirtschaft genannt werden. Die Produktivität war so gering, dass etwa 80 % der Menschen auf dem Lande arbeiten mussten, um für sich und die übrige Bevölkerung Nahrungsmittel und deren Agrarerzeugnisse zu produzieren. Heute hat sich das gewandelt, führt Eric Mozanowski an weiteren Beispielen aus. Die Technikgeschichte beginnt bei der Nahrung und versetze die Gesellschaft überhaupt erst in die Möglichkeit Städte zu bilden. Denn nur die erhöhte Produktivität der Landwirtschaft durch Technik führte zu dieser Entwicklung.

Antike: Stadtentwicklung Wirtschaftlichkeit Wachstum Sesshaftigkeit

Eric Mozanowski möchte den Blick auf das antike Handwerkszeug lenken. Der Aufstieg und das Wachstum der Städte führten zu einer Arbeitsteilung zwischen Stadt und Land. Damit verbunden war die Herausbildung einer städtischen Wirtschaft und damit zur Entwicklung des Handwerks. Die Bevölkerung der Städte war für die Versorgung mit Nahrungsmitteln auf die Landwirtschaft angewiesen. Aber daneben bestand ein Bedarf an Gebrauchsgütern, die primär vom lokalen Handwerk gedeckt wurden. Während viele der bei Homer erwähnten Handwerker noch wanderten und bei Bedarf in einer Gemeinde oder im Haus eines Adligen arbeiteten, verfügte der Handwerker in der Stadt über eine feste Werkstatt.

Handwerk: technischer Fortschritt Spezialisierung beim Werkzeug

Die Herstellung von Handwerkserzeugnissen erforderte Erfahrung und ein besonderes Wissen der Handwerker, wie bspw. in der Metallurgie und in der Keramikherstellung. Der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass in beiden Herstellungsverfahren mit hohen Temperaturen umgegangen werden musste. Gegenstände aus Metall oder Qualitätskeramik konnten im bäuerlichen oder städtischen Haushalt nicht mehr hergestellt werden. Sowohl der Schmied als auch der Töpfer brauchten bei ihrer Arbeit spezielle Werkzeuge, und die Werkstatt musste mit Öfen für das Erhitzen von Metall oder das Brennen von Tongefäßen ausgestattet sein. Hier ist der Ursprung der Fabrik (lat. fabricare – anfertigen) zu sehen. Weiterhin gab es Bereiche, für die weiterhin die Produktion innerhalb der Familie charakteristisch blieb. Eric Mozanowski nennt hierzu die Textilherstellung, die weiterhin lange Zeit in den Händen der Frauen lag. Die Wolle wurde gesponnen und zu Tuch verwoben. Aber auch hier lässt sich anhand der Geschichte zeigen, dass in den Städten das Handwerk gegenüber der Produktion innerhalb der Familie sich durchsetzt. Das Textilgewerbe in Pompeji ist eines der ältesten Beispiele dafür, so Eric Mozanwoski.

Vor Ort: Abbau Verarbeitung – Produktion in der Antike

Neben dem städtischen Handwerk gab es auch Produktionsstätten auf dem Land. Gerade die Töpfereien und Ziegeleien befanden sich oftmals in ländlichen Regionen. In der Nähe der Tonvorkommen siedelten sich in der Antike die Töpfereien und Ziegeleien an, der Rohstoff vor Ort verarbeitet und danach als fertiges Produkt transportiert zum Eisatzort.

Neue Berufsbezeichnungen im Handwerk durch die Spezialisierung

In größeren Städten, in denen es eine entsprechende Nachfrage nach Handwerkserzeugnissen gab, kam es zu einer starken Spezialisierung im Handwerk. Die Spezialisierung fand in einer großen Zahl von Berufsbezeichnungen sowohl während der Zeit der Antike in Griechenland als auch in Rom ihren Ausdruck. Die Spezialisierung war aus Sicht der Antike die Tatsache, dass ein Handwerker, der sich auf ein bestimmtes Erzeugnis spezialisiert, aufgrund seiner Erfahrung und Routine dieses Erzeugnis besser und schneller herstellen konnte, damit insgesamt effizienter arbeitete. Eric Mozanowski weist darauf hin, dass sich dieses Merkmal bis heute als Faden durch das Handwerk und die Wirtschaft zieht.

Direkt Produktion Qualität – Handel

Viele Werkstätten waren klein, und wenige Menschen arbeiteten in einer solchen Werkstatt. Mit einer innerhalb einer Stadt gelegenen Werkstatt war ein Laden verbunden. Die Handwerker in der Antike produzierten direkt für den Konsumenten, nicht für den Handel und einen anonymen Markt. Eric Mozanowski führt auf, dass die geschichtlichen Aufzeichnungen bestätigen, dass es gleichzeitig auch eine Reihe von Erzeugnissen von hoher Qualität gab. Diese hochwertigen Erzeugnisse wurden von Händlern auf fernen Märkten verkauft. Innerhalb einer Werkstatt konnte es durchaus zu einer Arbeitsteilung kommen, wie zwischen dem Handwerker und seinen Gehilfen. In überregional bedeutenden Zentren eines Handwerks dominierten nicht immer große Werkstätten, sondern es existierte eine Vielzahl kleiner Werkstätten. Handwerker, die in Werkstattkomplexen durchaus selbstständig tätig waren, kooperierten bei bestimmten Arbeitsschritten. So haben viele Töpfer in Südgallien ihre Tonware in großen Brennöfen gemeinsam gebrannt und auf diese Weise eine größere Effizienz erreicht.

Eine rege Diskussion mit Eric Mozanowski schloss sich der Veranstaltung an. Dem vielfach bekundeten Wunsch nach weiteren geschichtlichen Ausflügen in die Geschichte Das antike Handwerk und die Parallelen zur heutigen Zeit wurde wohlwollend aufgenommen und findet Berücksichtigung.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Eric Mozanowski: „Die Antike als Epoche der Technikgeschichte“

Handwerk in der Antike, Entstehung, Entwicklung und Parallelen zur heutigen Zeit – Qualität, Spezialisierung und technischer Fortschritt formen neue Berufsbezeichnungen

Eric Mozanowski: "Die Antike als Epoche der Technikgeschichte"

Eric Mozanowski : „Die Antike als Epoche der Technikgeschichte“

Diskussionsbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor für Denkmalschutz – Stuttgart, Berlin, Leipzig, Dresden

Einigkeit besteht darüber, dass Produktion, Verkehr und Kommunikation in der modernen Industriegesellschaft grundlegend von der Technik und der technischen Innovation voran getrieben werden. Datenverarbeitung und die großen technischen Systeme, wie die Versorgungsnetze für Wasser, Energie und Informationen, gewinnen weiter an Bedeutung. Wie begann diese Entwicklung? Immobilienexperte Eric Mozanowski: „Verständnis für das Heute setzt den Blick in die Vergangenheit voraus. Wollen wir in der Zukunft weiteren Fortschritt, muss die Vergangenheit bekannt sein und verstanden werden. Durch den technischen Wandel in der Gegenwart hat die Geschichtswissenschaft sich stärker der Technikgeschichte zugewandt. Die Einsicht hat sich durchgesetzt, dass die Technik der vormodernen Agrargesellschaft ein wichtiges Thema historischer Forschung darstellt“, erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte und Autor Eric Mozanowski seine Erfahrungen und den Diskussionsstand. Technikgeschichte ist interessant, weil diese sprach- und kulturübergreifend erforscht werden kann und für Ausgrabungen reichen Ansatz bietet.

Ist die industrielle Revolution als eine tiefe Zäsur in der Menschheitsgeschichte zu begreifen?

Die vorangegangenen Gesellschaften sind als vorindustrielle Agrargesellschaften charakterisiert. Eric Mozanowski geht in regelmäßigen Diskussionsbeiträgen den Fragen rund um Immobilien, Sanierung, Denkmalschutz und den technischen Erneuerungen nach. Als Autor des Fachwerkes „Investieren in Denkmale“ hat er einen Beitrag zur Geschichte rund um den Denkmalschutz, Sanierung und Finanzierung geleistet und zusammengefasst. In der Diskussion geht es um die Möglichkeit, ob an der Existenz technischer Systeme Orientierung zu finden ist. Wie die geschichtliche Funde beweisen, weisen die in einer Epoche verwendeten Werkzeuge oder Geräte und die in der Produktion angewendeten Verfahren existieren nicht unabhängig voneinander, sondern wechselseitige Beziehungen auf.
Eric Mozanowski erläutert, dass beispielsweise ein Handwerker in der Vergangenheit, der Werkzeuge für ein anderes Handwerk hergestellt hat, wie der Tischler das Weberschiffchen, das in der Textilherstellung verwendet wird, miteinander existierten. Damit beginnt die Arbeitsteilung.

Arbeitsteilung in der Antike – Technischen Entwicklungen in unterschiedlichen Epochen

Selbst die Landwirtschaft lieferte nach Platon nicht nur Lebensmittel für die Bevölkerung, sondern auch Arbeitstiere, wie etwa für die Fuhrleute. „Somit ist die Technik einer Epoche als ein Ensemble von Werkzeugen, Geräten, Installationen und Verfahren dargestellt, das als technisches System aufgefasst werden kann. Als grundlegendes Kennzeichen der antiken Technik muss die Dominanz der Landwirtschaft genannt werden. Die Produktivität war so gering, dass etwa 80 % der Menschen auf dem Lande arbeiten mussten, um für sich und die übrige Bevölkerung Nahrungsmittel und deren Agrarerzeugnisse zu produzieren. Heute hat sich das gewandelt“, führt Eric Mozanowski an weiteren Beispielen aus. Die Technikgeschichte beginnt bei der Nahrung und versetze die Gesellschaft überhaupt erst in die Möglichkeit Städte zu bilden. Denn nur die erhöhte Produktivität der Landwirtschaft durch Technik führte zu dieser Entwicklung.

Antike: Stadtentwicklung – Wirtschaftlichkeit – Wachstum Sesshaftigkeit

Eric Mozanowski möchte den Blick auf das antike Handwerkszeug lenken. Der Aufstieg und das Wachstum der Städte führten zu einer Arbeitsteilung zwischen Stadt und Land. Damit verbunden war die Herausbildung einer städtischen Wirtschaft und damit zur Entwicklung des Handwerks. Die Bevölkerung der Städte war für die Versorgung mit Nahrungsmitteln auf die Landwirtschaft angewiesen. Aber daneben bestand ein Bedarf an Gebrauchsgütern, die primär vom lokalen Handwerk gedeckt wurden. Während viele der bei Homer erwähnten Handwerker noch wanderten und bei Bedarf in einer Gemeinde oder im Haus eines Adligen arbeiteten, verfügte der Handwerker in der Stadt über eine feste Werkstatt.

Handwerk: technischer Fortschritt – Spezialisierung beim Werkzeug

Die Herstellung von Handwerkserzeugnissen erforderte Erfahrung und ein besonderes Wissen der Handwerker, wie bspw. in der Metallurgie und in der Keramikherstellung. Der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass in beiden Herstellungsverfahren mit hohen Temperaturen umgegangen werden musste. Gegenstände aus Metall oder Qualitätskeramik konnten im bäuerlichen oder städtischen Haushalt nicht mehr hergestellt werden. Sowohl der Schmied als auch der Töpfer brauchten bei ihrer Arbeit spezielle Werkzeuge, und die Werkstatt musste mit Öfen für das Erhitzen von Metall oder das Brennen von Tongefäßen ausgestattet sein. Hier ist der Ursprung der Fabrik (lat. fabricare – anfertigen) zu sehen. Weiterhin gab es Bereiche, für die weiterhin die Produktion innerhalb der Familie charakteristisch blieb. Eric Mozanowski nennt hierzu die Textilherstellung, die weiterhin lange Zeit in den Händen der Frauen lag. „Die Wolle wurde gesponnen und zu Tuch verwoben. Aber auch hier lässt sich anhand der Geschichte zeigen, dass in den Städten das Handwerk gegenüber der Produktion innerhalb der Familie sich durchsetzt. Das Textilgewerbe in Pompeji ist eines der ältesten Beispiele dafür“, so Eric Mozanwoski.

Vor Ort: Abbau – Verarbeitung – Produktion in der Antike

Neben dem städtischen Handwerk gab es auch Produktionsstätten auf dem Land. Gerade die Töpfereien und Ziegeleien befanden sich oftmals in ländlichen Regionen. In der Nähe der Tonvorkommen siedelten sich in der Antike die Töpfereien und Ziegeleien an, der Rohstoff vor Ort verarbeitet und danach als fertiges Produkt transportiert zum Eisatzort.

Neue Berufsbezeichnungen im Handwerk durch die Spezialisierung

In größeren Städten, in denen es eine entsprechende Nachfrage nach Handwerkserzeugnissen gab, kam es zu einer starken Spezialisierung im Handwerk. Die Spezialisierung fand in einer großen Zahl von Berufsbezeichnungen sowohl während der Zeit der Antike in Griechenland als auch in Rom ihren Ausdruck. Die Spezialisierung war aus Sicht der Antike die Tatsache, dass ein Handwerker, der sich auf ein bestimmtes Erzeugnis spezialisiert, aufgrund seiner Erfahrung und Routine dieses Erzeugnis besser und schneller herstellen konnte, damit insgesamt effizienter arbeitete. Eric Mozanowski weist darauf hin, dass sich dieses Merkmal bis heute als Faden durch das Handwerk und die Wirtschaft zieht.

Direkt Produktion – Qualität – Handel

Viele Werkstätten waren klein, und wenige Menschen arbeiteten in einer solchen Werkstatt. Mit einer innerhalb einer Stadt gelegenen Werkstatt war ein Laden verbunden. Die Handwerker in der Antike produzierten direkt für den Konsumenten, nicht für den Handel und einen anonymen Markt. Eric Mozanowski führt auf, dass die geschichtlichen Aufzeichnungen bestätigen, dass es gleichzeitig auch eine Reihe von Erzeugnissen von hoher Qualität gab. Diese hochwertigen Erzeugnisse wurden von Händlern auf fernen Märkten verkauft. Innerhalb einer Werkstatt konnte es durchaus zu einer Arbeitsteilung kommen, wie zwischen dem Handwerker und seinen Gehilfen. In überregional bedeutenden Zentren eines Handwerks dominierten nicht immer große Werkstätten, sondern es existierte eine Vielzahl kleiner Werkstätten. Handwerker, die in Werkstattkomplexen durchaus selbstständig tätig waren, kooperierten bei bestimmten Arbeitsschritten. So haben viele Töpfer in Südgallien ihre Tonware in großen Brennöfen gemeinsam gebrannt und auf diese Weise eine größere Effizienz erreicht.

Eine rege Diskussion mit Eric Mozanowski schloss sich der Veranstaltung an. Dem vielfach bekundeten Wunsch nach weiteren geschichtlichen Ausflügen in die Geschichte „Das antike Handwerk und die Parallelen zur heutigen Zeit“ wurde wohlwollend aufgenommen und findet Berücksichtigung.

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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Immobilien Bauen Garten

Schöne Fassaden erhalten

Schornsteinfeger in der denkmalpflegerischen Weiterbildung

Schöne Fassaden erhalten

Energieeinsparung bei historischen Gebäuden, nicht so einfach (Bildquelle: Pixabay cco Lizenz)

Ein großer Anteil des Gebäudebestands wird von den traditionellen Dämmsystemen nicht erfasst. Er steht z.B. aus denkmalpflegerischer oder gestalterischer Sicht bzw. aufgrund von besonderen Wandkonstruktionen für Standard-Systeme nicht zur Verfügung. Um dieses wichtige Thema voranzutreiben, hat der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerverbandes Hessen ein erstes Seminar durchgeführt. Mit dem Organisator des Lehrgangs Herrn Prinz und dem Referenten Herrn Drewer vom IPEG Institut sprach Helmut König von der Plattform Energieberater-weiterbildung.info.

Herr Prinz, wie viele Schornsteinfeger arbeiten in der Energieberatung und warum ist dieses Thema für Ihre Mitglieder wichtig?

Nahezu sämtliche 600 hessischen Schornsteinfegerbetriebe bieten Dienstleistungen in der Gebäudeenergieberatung an, wobei die meisten, aufgrund Ihres Kerngeschäftes, den klassischen Schornsteinfegerarbeiten, sich auf das Ausstellen von Gebäudeergieausweisen beschränken. Schätzungsweise 25% der hessischen Betriebe sind in der Experten-Liste der Dena eingetragen und bieten Förderberatungen; Energiebilanzberechungen und Baubegleitungen nach den KfW-Förderprogrammen an.

Herr Drewer, was sind die wichtigsten Probleme, die man bei der Dämmung einer erhaltenswerten Fassade beachten muss?

Es muss bestimmt werden, ob die Fassade hohlschichtig ist oder nicht. Bei dem sogenannten „zweischaligen Mauerwerk kann man einfach Dämmstoff hineinblasen lassen. Für einen sehr niedrigen Betrag (i.d.R. unter 3.000 EUR bei einem Einfamilienhaus) bekommt man dann eine gute Wärmedämmung. Diese Konstruktion ist oft in den nördlichen Bereichen von Deutschland, beginnend im Ruhrgebiet, anzutreffen. Ist die Wand massiv, kommt nur die sogenannte „Innendämmung“ in Frage. Hierbei wird die Innenseite des Außenmauerwerks mit einer Wärmedämmung versehen.

Herr Drewer, welche Dämmstoffe und Systeme bieten sich im Denkmalschutz für die energetische Sanierung an?

Für den Dachbereich bietet sich die Auf- und Zwischensparrendämmung an sowie die Dämmung der obersten Geschossdecke. Bei der Außenwand ohne Hohlschicht ist in den meisten Fällen nur eine Innendämmung möglich. Dazu besteht eine Vielzahl von Dämmstoffen und Systemen für die verschiedenen Einsatzwecke. Grundvoraussetzung ist, dass diese Dämmstoffe durch Norm oder bauaufsichtlicher Zulassung für die entsprechende Konstruktion zugelassen sind. Alle Dämmmaßnahmen, egal ob das Escheinungsbild des Gebäudes beeinträchtigt wird oder nicht, sollten im Vorfeld mit der Denkmalbehörde abgesprochen werden.

Herr Drewer, auf welche Dinge sollte ein Bauherr achten, wo können am ehesten Fehler auftreten?

Fassadeninnendämmungen sind deutlich anspruchsvoller als Wärmedämmverbundsysteme an der Außenwand. Da die Innendämmung durch die Geschossdecken und ggf. durch Innenwände unterbrochen wird, benötigen die Planer fundiertes bauphysikalisches Wissen, damit es nicht zu Feuchteschäden aufgrund von Wärmebrücken kommt. Im Zweifelsfall sind rechnerische Nachweise zu führen. Genauso wichtig ist der ausführende Betrieb. Der Handwerker sollte schon bauphysikalische Betrachtungen anstellen können und über Erfahrung mit diesen Systemen verfügen.

Herr Prinz, wie war die Resonanz Ihrer Mitglieder auf das Seminar und welche weiteren Pläne haben Sie, um das Thema energetische Sanierung im Schornsteinfegerhandwerk weiter zu vertiefen?

Die Resonanz der Teilnehmer war durchgehend positiv, allerdings wurde dieses Seminar nicht in dem Maße nachgefragt wie andere Themengebiete. Das zeigt, dass sich an das Thema „Innendämmung“ nur wenige Gebäudeenergieberater herantrauen. Für diejenigen, die sich diesbezüglich spezialisieren, stellt ein entsprechendes Fachwissen einen Wettbewerbsvorteil bzw. eine Marktlücke dar.

Die meisten Schornsteinfegerbetriebe sind derzeit mit den klassischen Schornsteinfegertätigkeiten ausgelastet. Ob dies so bleibt, hängt von der allgemeinen Entwicklung im Energiesektor ab. Nach den Beschlüssen von Paris ist davon auszugehen, dass regenerative Energien und Effizienzsteigerung weiter an Bedeutung gewinnen werden, auch wenn fossile Brennstoffe zuletzt massiv im Preis gefallen sind. Als Verband werden wir unser seit zwanzig Jahren erfolgreiches Weiterbildungsmodell weiterführen und dem jeweils aktuellen Bedarf anpassen.

Schlussbemerkung: Man sieht, dass Fachwissen der Schlüssel zur Energiewende ist. Aus diesem Grund stellt die Plattform www.energieberater-weiterbildung.info Fachreferenten zur Verfügung, auf die interessierte Seminaranbieter, Kommunen und Unternehmen zugreifen können. Das Konzept wird kontinuierlich ausgebaut, um die Nachfrage nach diesem Spezialwissen befriedigen zu können. Herr Prinz und Herr Drewer, ich danke Ihnen für dieses Gespräch.

Diese Plattform hat sich zur Aufgabe gemacht, Wissen in der Energieeffizienz bei Privat- Gewerbe- und Industriebauten sowie bei Gebäuden der öffentlichen Hand zu vermitteln. Dazu stehen auf der Plattform verschiedene erfahrene Spezialisten im Bereich der Energieeffizienz für Seminare, Beratungen und Vorträge zur Verfügung. Ich betreue ein Netzwerk von über 5.000 Spezialisten aus diesem Bereich und unterstütze dieses Netzwerk.

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Denkmal Moskau geht erfolgreich zu Ende

Am 16. Oktober ist die internationale Fachmesse für Denkmalschutz, Restaurierung und Museumstechnik mit einer feierlichen Zeremonie zu Ende gegangen.

Denkmal Moskau geht erfolgreich zu Ende

Minister Cheremin mit Leipzigs Oberbürgermeister Jung (zweiter und dritter von links).

Moskau/Berlin, 19. Oktober 2015 – Vom 14. bis 16. Oktober 2015 fand auf dem historischen Messegelände VDNKh in Moskau die dritte Auflage der internationalen Fachmesse denkmal Moskau statt.

Unter der Schirmherrschaft der Moskauer Stadtregierung präsentierten mehr als 80 russische und internationale Aussteller drei Tage lang aktuelle Projekte aus den Bereichen Denkmalpflege und Restaurierung.

Sergey Cheremin, Minister für internationale Beziehungen und wirtschaftliche Zusammenarbeit der Stadt Moskau, zeigte sich vollends zufrieden mit den Ergebnissen der Messe. „Es ist für uns eine große Ehre die denkmal in Moskau durchzuführen. Wir erwarten von der Messe viele Anregungen für den Denkmalschutz unserer Stadt sowie weitere Impulse für die Zusammenarbeit mit Deutschland“, sagte der Minister bei seiner Rede während der feierlichen Abschlusszeremonie am Freitag. Cheremin hob außerdem die enge Partnerschaft Moskaus zu der Stadt Leipzig hervor und bedankte sich bei dem anwesenden Oberbürgermeister Burkhard Jung: „Die denkmal Moskau ist ein hervorragendes Beispiel für die enge und erfolgreiche Partnerschaft zwischen unseren beiden Städten in den Bereichen Wirtschaft und Kultur“.

Oberbürgermeister Jung lobte seinerseits die tolle Organisation der Messe: „Ich habe einen exzellenten Eindruck von der Messe gewonnen. Mir gefällt es, wenn man Wert auf sein kulturelles Erbe legt und dieses unter Berücksichtigung aktueller Anforderungen wieder im neuen Glanz erstrahlen lässt.“ Laut Jung wolle auch Leipzig die vielschichtige Zusammenarbeit mit Moskau weiter fortsetzen. Diese trage zur wirtschaftlichen Entwicklung beider Länder bei.

Im Mittelpunkt der diesjährigen denkmal Moskau standen Themen wie die Erhaltung ehemaliger Industriegebiete unter zeitgemäßen Bedingungen sowie Programme zur Aus- und Weiterbindung von Fachkräften. Höhepunkte der Messe waren eine Kooperationsbörse von deutschen Ausstellern mit Denkmalschützern aus russischen Regionen und Städten, eine Konferenz des deutschen Unternehmens Remmers mit internationalen Referenten sowie eine Restaurierungsbörse, die über abgeschlossene und künftige Projekte informierte.

Am Fachprogramm beteiligen sich auch Experten aus Deutschland. So sprach zum Beispiel der Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig Claus Gröhn über die berufliche Bildung im Restaurierungsbereich. Parallel zum Messebetrieb bot ein vielfältiges Kongress- und Rahmenprogramm mit internationalen Referenten ideale Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.

Die Abteilung für internationale Beziehungen der Stadt Moskau ist für die Pflege der außenwirtschaftlichen Beziehungen der russischen Hauptstadt verantwortlich. Ihr obliegt die Durchführung von internationalen Konferenzen und Ausstellungen sowie die Förderung Moskaus als internationales Investitions- und Finanzzentrum.

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