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Politik Recht Gesellschaft

Wolfgang Frey auf dem Demografiekongress 2016 in Berlin

Vorjahrespreisträger Wolfgang Frey nahm dieses Jahr als Referent am Demografiekongress in Berlin teil, der von Dr. Thomas de Maizière, MdB, Bundesminister des Innern eröffnet wurde.

Wolfgang Frey auf dem Demografiekongress 2016 in Berlin

Vorjahrespreisträger Architekt Wolfgang Frey als Referent auf dem diesjährigen Demografiekongress

Berlin, 13. September 2016 – Architekt und Stadtplaner Wolfgang Frey, der 2015 mit den Preis der Initiative „Deutschland – Land des Langen Lebens“ für das Projekt Heidelberg Village ausgezeichnet wurde, referierte auf dem diesjährigen Demografiekongress in Berlin über das Thema „Wie kann Architektur das Gesellschaftsbewusstsein stimulieren?“. In unserer heutigen sich rasant verändernden Lebensstrukturen fällt es vielen Menschen schwer Verantwortungsbewusstsein und Verbundenheit zum Wohnort zu entwickeln. Die Architektur erfüllt einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Miteinanders.

Während man sich auf dem Demografiekongress 2015 mit dem Thema und den Herausforderungen der immer älter werdenden Gesellschaft beschäftigte, war das zentrale Thema dieses Jahr die Flüchtlingskrise. Die Migration der Flüchtlinge erfordert Sensibilität, sie als Lösung für demographische Probleme zu betrachten stehe außer Frage. Weitere Herausforderungen erwarten die Politik und die Gesellschaft in der zukünftigen Städteplanung mit sich verändernden Variablen, wie beispielsweise Wohnungsknappheit und einer steigenden Anzahl an Pflegefällen. Auch die Digitalisierung spielt eine entscheidende Rolle in der weiteren Entwicklung.

Am ersten Kongresstag, am 01. September 2016, begrüßte der Kongresspräsident Senator Ulf Fink die Besucher. Bundesminister des Inneren, Dr. Thomas de Maizière, eröffnete den Demografiekongress mit einer kompakten Rede über den Wandel unserer Gesellschaft in einer Zeit der globalen und digitalen Veränderung.

Gemischte Nachbarschaften und digitale Kommunikation ermöglichen im Bereich der Sozialwirtschaft, Wohnungswirtschaft und Pflege mehr Raum für gegenseitige Unterstützung und zwischenmenschlichen Austausch. Mit diesen Themen und Lösungen beschäftigt sich ebenfalls Wolfgang Frey, der mit seiner Frey Gruppe eigenhändig in Projekte investiert, entwickelt, baut und vermietet.

Einer der Lösungsansätze, mit denen das Team um Wolfgang Frey arbeitet, ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Soziale Nachbarschaft und Technik“ (kurz: SoNaTe). Dabei soll ein neuartiges digitales Kommunikationsnetzwerk entwickelt werden, das Kommunen und Regionen beim Aufbau sozialer Nachbarschaften unterstützt.

Mithilfe des Netzwerks werden Personen, Personengruppen, Organisationen und Unternehmen des regionalen Sozial- und Wirtschaftsraumes miteinander verbunden, um alltagsnahe Interaktion, soziale Kommunikation, Dienstleistungen, Leistungen der lokalen Infrastruktur und auch Freizeitangebote zu erschließen. Das Projekt trägt auf diese Weise dazu bei, die Alltagsinfrastruktur in ländlichen Gebieten zu verbessern und zugleich die Integration von Neubürgern in städtischen Zuzugsgebieten zu unterstützen. Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund wird durch diesen Ansatz ebenfalls erleichtert. SoNaTe war ebenfalls Inhalt in Wolfgang Freys Vortrag am 2. Kongresstag.

Zum Referententhema „Sorgende Gemeinschaften – Sharing von Lebensraum und Lebenslagen“ leitete Dieter Hackler, Ministerialdirektor a.D., mit engagiertem und motivierenden Vorwort ein. In seinem Vortrag „Wie kann Architektur das Gesellschaftsbewusstsein stimulieren?“ versinnbildlichte Wolfgang Frey anhand der Beispiele Heidelberg und Smart Green Tower die vielfältigen Möglichkeiten, durch demographisches und nachhaltiges Wohnen die Lebensqualität um ein Vielfaches zu steigern und somit auch die Motivation für das Miteinander neu zu definieren. Der bedachte Umgang mit Ressourcen und Lebensräumen eröffnet den Menschen weiteren Raum für eine bewusste Entwicklung.

Weitere Themengebiete waren unter anderem die Schaffung von günstigem Wohnraum in Deutschland, die als Podiumsdiskussion mit Sebastian Turner (Herausgeber „Der Tagesspiegel“) als Moderator, Dr. Barbara Hendricks (Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau – und Reaktorsicherheit) und drei weiteren Teilnehmer/innen aus der Immobilienbranche stattfand. Hierbei wurde sowohl über die Finanzierungsmöglichkeiten für neue Wohnungen und für die Sanierung strukturschwacher Quartiere als auch über den alters- und pflegegerechten Ausbau sowie die Realisierung von Sozialimmobilien diskutiert.

In Zukunft möchte man den Menschen mehr Möglichkeiten des Seins und Zusammenseins sowohl durch Achtsamkeit und Planung als auch durch moderne digitale Kommunikationsarten ermöglichen.
Die Zusammenarbeit von Ländern, Kommunen und Bund spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Weiterführende Informationen

Über den Demografiekongress:
www.der-demografiekongress.de/

Das Projekt „SoNaTe“:
www.freyarchitekten.com/pr/wohnen-im-demographischen-wandel-teilnahme-von-frey-architekten-im-sonate-foerderprogramm-des-bmbf/

Über Frey Architekten, Büro für nachhaltige Architektur

Das Architekturbüro Frey Architekten mit Sitz in Freiburg im Breisgau hat sich dem nachhaltigen Planen und Bauen verpflichtet. Es realisiert Projekte unterschiedlicher Größe vom Einfamilienhaus über Industrie- und Gewerbegebäude bis hin zu ganzen Siedlungen und Stadtquartieren. Frey Architekten ist Teil der Frey Gruppe, die als Architekturbüro, Projektentwickler, Bauträger, Generalvermieter und Investor fungiert.

Das Team von Frey Architekten geht gerne neue Wege und hat sich mit ökologisch wegweisender Architektur ebenso einen Namen gemacht wie mit integrativen Wohnprojekten. Das Architekturbüro wurde 1959 von Friedrich Frey gegründet und realisierte bereits 1972 in eigenen Modellprojekten erste Solaranlagen. Heute wird es in zweiter Generation von Inhaber Wolfgang Frey geführt und ist national wie international tätig.

Das Fünf-Finger-Prinzip der Nachhaltigen Architektur

Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz: Das sind für den Architekten Wolfgang Frey die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Mit seinem Fünf-Finger-Prinzip macht er deutlich, dass eine isolierte Betrachtung von Einzelaspekten nicht ausreicht und vielmehr ein ganzheitlicher Planungsansatz notwendig ist, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen.

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Burg bei Magdeburg: Die Stadt der Türme als Mmarke

Eine Stadt und die Region als Marke? Ist das Luxus oder braucht man das zur Steigerung von Imagebildung des Stadtpotentials?

Burg bei Magdeburg: Die Stadt der Türme als Mmarke

ine Stadt und die Region als Marke? Diskussionsbeitrag von Jenny Edner

Eine Stadt und die Region als Marke? Ist das Luxus oder braucht man das zur Steigerung von Imagebildung des Stadtpotentials? Diskussionsbeitrag von Jenny Edner, Immobilienbesitzerin, Model und Schauspielerin aus Magdeburg, Sachsen-Anhalt und wohnhaft in Berlin

Marketing von Wirtschafts- und Tourismusstandorten wird immer relevanter und sind eng verbunden mit den Auswirkungen des demographischen Wandels und der daraus resultierende Mangel an Nachwuchs-Fachkräften. Die gebürtige Magdeburgerin Jenny Edner, Unternehmerin im Bereich der Wohnwirtschaft, wohnhaft in Berlin informiert regelmäßig über die Entwicklungen am Immobilienmarkt Sachsen-Anhalt, Magdeburg, Leipzig, Halle und der Hauptstadt. Jungunternehmerin Jenny Edner agiert erfolgreich am Markt als Eigentümerin von unterschiedlichen Immobilien, Wohnimmobilien und der Pension Eschenhof in Burg nördlich von Magdeburg, das neben ihrer erfolgreichen Karriere als Schauspielerin und Model ein weiteres Standbein bietet.

Brauchen wir die Nutzung zur Imagebildung von Neuen Medien-Neuen Netzwerken um das Marketing von Wirtschafts- und Tourismusstandorten zu platzieren?

In der Seminarveranstaltung wurden hierzu diese Punkte erläutert und diskutiert:

-Zielgruppe Generation Y – Standortmarketing muss sich auf die Jungend einstellen
-Imagewerbung und emotionale Ebene des Standortmarketings
-Zentraler Kommunikationskanal durch Internet und Social Networking
-Fokus bei der Markenbildung: Welche Zielgruppe und was ist relevant?
-Wie funktioniert Crossmedial?
-Brückenbau über den demographischen Wandel bedeutet: Junge Menschen ins Team holen, zuhören und Ideenschmiede mit allen Altersklassen aufbauen und umsetzen.

Städte gelten als Spiegelbilder der Gesellschaft.

Die Zukunft einer jeden Stadt liegt in der Bereitschaft an dem permanenten Veränderungsprozess teilzunehmen. Im Seminar wird verdeutlicht, dass es bedeutet sich für den gesellschaftlichen Wandel zu öffnen. Der Wandel im Bereich der Migration, Alterung, ökonomischer Konzentration können die Kluft zwischen den boomenden Schwarmstädten und schrumpfenden Kleinstädten, die keine spezielle Profilierung aufweisen, verstärken.

Burg, die Stadt vor der Landeshauptstadt Magdeburg

Die Geschichte der Stadt Burg zeigt deutlich dieses Spiegelbild so Jenny Edner. Burg befindet sich ca. 25 Kilometer vor Magdeburg, der Otto Stadt, Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. „Burg wurde am 1. Oktober 948 erstmals erwähnt. Die Ansiedlung in Burg führt wird begünstigend von Historikerin darauf hin zurückgeführt, weil der Höhenrand des nordwestlichen Flämings über der wasserführenden Ihle- und Elbniederung mit seinem teilweise fruchtbaren und wildreichen Gelände günstige Daseinsbedingungen boten. Die Vorgeschichte Burgs beginnt mit dem Neolithikum (jüngere Steinzeit) also etwa mit dem Beginn des 3. Jahrtausends vor Christus. Dies konnte durch Bodenfunde aus der Bronzezeit und dann der Eisenzeit dokumentieren werden und bestätigt die weitere Frühgeschichte Burgs“, erläutert Jungunternehmerin Jenny Edner die geschichtlichen Zusammenhänge.

Die städtische Entwicklung von Burg kann auf die erste Hälfte des 10. Jahrhunderts datiert werden. Nach Abwanderung der germanischen Bevölkerung in der Zeit der Völkerwanderung ließen sich in der Nähe des Ihleübergangs Slawen nieder. Die ottonischen Könige begannen im 10. Jahrhundert ihre Eroberungspolitik. Jenny Edner erläutert, dass an vielen Stellen der Burger Innenstadt 1060 Jahre alte Geschichte erkundet werden kann. Beiderseits des Ihleufers entwickelte sich eine Ober- und Unterstadt unter getrennter Verwaltung. Die Besonderheit Burgs geht mit ihrer Wehrmauer und den zahlreichen Türmen einher, die im frühen 13. Jahrhundert beide Siedlungen gemeinsame als Befestigung erhielten. „Schon damals gehörte Burg zu den wirtschaftlich bedeutendsten und wehrhaftesten Städten der Region und zählte im 15. Jahrhundert nach Magdeburg und Halle als die drittgrößte Stadt im Erzstift Magdeburg“, so die Magdeburgerin Jenny Edner.

Fazit: Begeisterung und Verbundenheit mit Land – Stadt – Fluss sind die wichtigsten Fundamente für die Zukunft der Städte und Regionen

Heute bietet Burg neben den Naherholungsgebieten „Niegripper See“ und „Parchauer See“ auch Europas größtes Wasserstraßenkreuz bei Hohenwarthe sowie die Mühlentour im Jerichower Land. Die Magdeburger Unternehmerin Jenny Edner erläutert, dass die zentrale Lage von Burg als perfekte Ausgangsmöglichkeit zu zahlreichen Ausflüge in die Region ein lädt, um die Geschichte hautnah zu erkunden. Der Altstadtrundgang in der „Stadt der Türme“ gibt bildlich Aufschluss über die Stadtgeschichte mit den Spuren aus der Vergangenheit als Brücke in die Zukunft. Interessante Ausstellungen, wie die 110-jährige Schuhproduktion, historische Gerberei, Besichtigungstouren der begehbaren Stadttürme und nicht zu vergessen die Carl von Clausewitz Erinnerungsstätte.

V.i.S.d.P.:

Jenny Edner
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Unternehmerin Jenny Edner mit Beteiligungen an Wohnimmobilien in Magdeburg, Leipzig, Halle, Pension Eschenhof-Burg, der Immobilien Hausverwaltung SIM secura GmbH und Breeze Events GmbH besteht seit 2012 erfolgreich am Markt. Die gebürtige Magdeburgerin Jenny Edner ist tätig im Bereich Unternehmens- und Immobilienberatung und Hausverwaltung. Frau Jenny Edner bekannt durch eine erfolgreiche Karriere als Model und angehende Schauspielerin mit Ausbildung an einer privaten Schauspielschule in Berlin, ist Unternehmerin im Bereich der Wohnwirtschaft. Weitere Informationen unter: www.jennyedner.de

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Aufgaben einer sozialen Architektur im demographischen Wandel

Vortrag des Architekten Wolfgang Frey in Bregenz und ausführliche Vorstellung des Modellprojekts Seniorenwohnanlage Schwanenhof in Eichstetten bei Freiburg.

Aufgaben einer sozialen Architektur im demographischen Wandel

Soziale Architektur mit Modellcharakter: Seniorenwohnanlage Schwanenhof in Eichstetten.

Freiburg, 11. September 2015 – Unsere Gesellschaft verändert sich. Insbesondere wächst die Zahl älterer Mitbürger und damit ändern sich auch die Anforderungen an Pflege und Betreuung. Das Architekturbüro Frey Architekten aus Freiburg beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit der Frage, wie eine soziale Architektur hier unterstützen und neue Formen des Zusammenlebens von Jung und Alt fördern kann, sowohl in eigenen Projekten als auch in Form von Vorträgen und Beratung für Kommunen, Planer und Projektträger. So referiert Architekt Wolfgang Frey am 01.10.2015 in Bregenz auf Einladung der Connexia, Gesellschaft für Gesundheit und Pflege, zum Thema „Living Communites – Lebenswerter Wohnraum für Jung und Alt“. Und ein neuer Fachbeitrag im Architektur-Blog von Frey Architekten stellt die Planung der Seniorenwohnanlage Schwanenhof in Eichstetten und die Entwicklung des Wohnprojektes in den vergangenen fast 20 Jahren ausführlich vor.

Nach Prognosen des Statistischen Bundesamtes wird im Jahr 2060 jeder dritte Deutsche älter als 65 sein. Insbesondere wächst auch die Zahl der sogenannten Hochbetagten kontinuierlich, also der Personen, die 80 Jahre und älter sind. Ältere Menschen möchten möglichst lange eine hohe Lebensqualität genießen und auch Menschen mit Behinderungen wollen möglichst viel am aktiven Leben der Gesellschaft teilnehmen. „Um diesen Wünschen gerecht zu werden, bedarf es neuer Wege in Pflege und Betreuung, ebenso wie in Planung und Architektur, welche ja die Lebensräume für unsere Gesellschaft schaffen und damit maßgeblich auf das gesellschaftliche Leben Einfluss nehmen können“, erklärt Architekt Wolfang Frey den Ansatz und die Notwendigkeit zu einer sozialen Architektur.

Der Architekt aus Freiburg im Breisgau beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit diesem wichtigen Thema und hat sich national wie international einen Namen als Referent, Buchautor und Experte erarbeitet. Mit seinem Team vom Architekturbüro Frey Architekten realisierte er zudem zahlreiche Projekte, die dem Ansatz einer sozialen und nachhaltigen Architektur folgen. So arbeiten Frey Architekten aktuell am Projekt “ Heidelberg Village – Living Community „, bei dem in der Bahnstadt Heidelberg ein ganz neues Stadtquartier in zentraler Lage nach sozialen und nachhaltigen Gesichtspunkten entsteht.

Ein weiteres Beispiel für soziale Architektur, das wesentlich zur Entwicklung neuer Ideen beigetragen hat, ist die Seniorenwohnanlage Schwanenhof in Eichstetten im Breisgau. Bereits Mitte der 1990er Jahre suchten hier Politik, Planung und Pflege gemeinsam nach neuen Wegen, um die Versorgung älterer Menschen im ländlichen Raum zu gewährleisten und gleichzeitig integrativ ein Zusammenleben von Jung und Alt zu fördern.

Kein ganz einfaches Unterfangen, wie sich herausstellte. Denn aufgrund der geringen Gemeindegröße fiel die Errichtung einer Wohn- und Pflegeeinrichtung durch einen professionellen Investor und Betreiber als Lösungsansatz aus. In Eichstetten stellte man sich jedoch den Herausforderungen und beschritt schließlich einen ganz anderen Weg, indem sich Gemeinde und Bürgerschaft auf die ursprüngliche Idee der lokalen Sozialgemeinschaft zurückbesann. Eine Bürgergemeinschaft wurde gegründet, die sich frühzeitig in die Planung miteinbrachte und bis heute wesentliche Aufgaben für das Zusammenleben von Jung und Alt übernimmt, die Betreuung älterer Menschen wurde neu gedacht, durch eine vorbildliche Zusammenarbeit von teils ehrenamtlicher alltäglicher Pflege durch die Bürgergemeinschaft und professioneller medizinischer Pflege durch den örtlichen Pflegedienst und nicht zuletzt hatten Politik und Planung – in Person von Wolfgang Frey als beauftragtem Architekten – den Mut, eine neue Form der Finanzierung von sozialer Architektur in Angriff zu nehmen.

„Kein ganz einfacher Weg und bei der Realisierung des Projektes Schwanenhof mussten etliche Hürden überwunden werden“, zieht Architekt Wolfgang Frey Bilanz. „Aber ein Projekt mit Modellcharakter, das heute sicherlich als großer Erfolg bewertet werden kann.“ Nach mehr als anderthalb Jahrzehnten Betrieb stelle sich der Schwanenhof als echte Alternative zu anderen Ansätzen für Wohnen im Alter dar. Dies belegen nicht zuletzt ausführliche Interviews mit Bewohnern und Mitarbeitern anlässlich der Publikation des Buches „Die neue Architektur der Pflege“. Inzwischen wurde die Seniorenwohnanlage auch um eine Pflegewohngruppe für äußerst pflegebedürftige Menschen und Demenzkranke erweitert.
Ausführlichere Informationen zum Projekt Seniorenwohnanlage Schwanenhof:

www.freyarchitekten.com/pr/soziale-architektur-am-beispiel-der-seniorenwohnanlage-schwanenhof-in-eichstetten/

Weitere Informationen zum Vortrag „Living Communites – Lebenswerter Wohnraum für Jung und Alt“ in Bregenz:

www.freyarchitekten.com/pr/vortrag-wolfgang-frey-in-bregenz

Über Frey Architekten, Büro für nachhaltige Architektur

Das Architekturbüro Frey Architekten mit Sitz in Freiburg im Breisgau hat sich dem nachhaltigen Planen und Bauen verpflichtet. Es realisiert Projekte unterschiedlicher Größe vom Einfamilienhaus über Industrie- und Gewerbegebäude bis hin zu ganzen Siedlungen und Stadtquartieren. Hierbei sind Frey Architekten sowohl als Architekturbüro tätig als auch als Projektentwickler, Bauträger, Generalvermieter und Investor.

Das Team von Frey Architekten geht gerne neue Wege und hat sich mit ökologisch wegweisender Architektur ebenso einen Namen gemacht wie mit integrativen Wohnprojekten. Das Architekturbüro wurde 1959 von Friedrich Frey gegründet und realisierte bereits 1972 in eigenen Modellprojekten erste Solaranlagen. Heute wird es in zweiter Generation von Inhaber Wolfgang Frey geführt und ist national wie international tätig.

Das Fünf-Finger-Prinzip der Nachhaltigen Architektur

Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz: Das sind für den Architekten Wolfgang Frey die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Mit seinem Fünf-Finger-Prinzip macht er deutlich, dass eine isolierte Betrachtung von Einzelaspekten nicht ausreicht und vielmehr ein ganzheitlicher Planungsansatz notwendig ist, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen.

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Fachkräftemangel – Unternehmen müssen zukünftig bereit sein

Viele Unternehmen sind immer noch der Meinung, dass die Politik eine Lösung für den drohenden Fachkräftemangel finden muss. Doch da täuschen sie sich gewaltig!

Fachkräftemangel - Unternehmen müssen zukünftig bereit sein

Einige Branchen spüren den Fachkräftemangel schon recht deutlich. Sowohl die IT-Branche, die Pflegebranche als auch die Hotel- und Gastronomiebranche leiden unter den Auswirkungen. Vakante Stellen werden in diesen Branchen wesentlich schlechter neu besetzt als noch vor ein paar Jahren. Einige Unternehmen dieser Branchen bieten sogar Kopfgeld an für neue Fachkräfte. Die hier angeführten Branchen sind allerdings nur Beispiel. Es sind noch einige weitere Branchen betroffen, weitere werden in den nächsten Jahren folgen.

Fachkräftemangel, ob drohend oder bereits vorhanden, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Betrachtet man den Demographischen Wandel in Deutschland, sollte eigentlich jedem klar werden, dass unsere Gesellschaft schon lange einem Trend folgt. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Nach der Meinung von Experten wird dies in nur 10 Jahren zu einem Mangel von mehr als sechs Millionen Fachkräften für den Arbeitsmarkt führen. Im Verhältnis werden wesentlich weniger junge Fachkräfte in den nächsten Jahren in den Arbeitsprozess einsteigen als ältere in die wohlverdiente Rente gehen werden. Bei diesen Prognosen ist nicht einmal die Einführung der Rente mit 63 berücksichtigt.

Die Einführung der Rente mit 63 ist ein gutes Beispiel. In Bezug auf den drohenden Fachkräftemangel ist diese Einführung kein besonders gutes Signal an die Wirtschaft, wie die Politik sich mit diesem Thema befasst. Anstelle der Beschaffung neuer Fachkräfte geht es bei diesem Thema eher darum, die Lücke eher zu vergrößern. Trotz dieser politischen Entscheidung sind aber immer noch viele Unternehmen der Meinung, dass die Politik für das Problem F achkräftemangel eine oder besser gesagt die Lösung präsentieren wird. Eine Vorstellung, die sich gerade Unternehmen aus dem Mittelstand eigentlich nicht leisten können.

Laut Alois Messing, Projektleiter INIFA – Initiative Fachkräfte, sind gerade mittelständische Unternehmen aus Deutschland selber gefragt, wenn es um das Thema Fachkräftemangel geht. Großunternehmen und Konzerne haben die Möglichkeit, mit Hilfe von großen Etats für Recruitingmaßnahmen sich auf den Fachkräftemangel vorzubereiten. Viele Unternehmen aus dem Mittelstand haben genau diese Möglichkeit sehr oft nicht. Der Auf- und Ausbau der eigenen Arbeitgebermarke, so Alois Messing weiter, sei die beste Möglichkeit für mittelständische Unternehmen, um sich auf die Herausforderung des Fachkräftemangels vorzubereiten. Die eigene Arbeitgebermarke oder auch Employer Branding genannt, ist Bestandteil des Personalmarketings. Dabei wird das Ziel verfolgt, das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren und den Wohlfühlfaktor der vorhandenen Fachkräfte zu steigern, um diese vor Abwerbungsversuche der Konkurrenz zu bewahren.

Es gibt Maßnahmen, die ein Unternehmen einführen kann, um eine Verbesserung der eigenen Arbeitgebermarke zu bewirken. Dazu gehören zum Beispiel die Beachtung der Work-Life-Balance , also der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit, die Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements oder klare Regelungen für Personalweiterentwicklungsmaßnahmen. Aber auch die Einführung eines betrieblichen Versorgungsmanagements gehört dazu. Laut dem Projektleiter der INIFA sei gerade die Einführung eines betrieblichen Versorgungsmanagements eine gute Basis für den Auf- und Ausbau der eigenen Arbeitgebermarke. Es besteht aus vier Bausteinen, die sich alle recht einfach, ohne größeren Aufwand in einem Unternehmen implementieren lassen.

Um das Problem des Fachkräftemangels gerade für mittelständische Unternehmen in den Griff zu bekommen, ist also der Eingriff der Politik nicht einmal nötig. Aus diesem Grund sollten Unternehmen auch nicht warten, bis es eventuell zu spät sein könnte.

INIFA Initiative Fachkräfte berät Unternehmen, Städte, Wirtschaftsregionen und Verbände mit dem Ziel der Fachkräftebindung und Fachkräftegewinnung. INIFA basiert auf einer interdisziplinär konzipierten, ganzheitlichen Strategie zur optimalen Gestaltung der relevanten Voraussetzungen und der Organisation mit individuellen Lösungen.

INIFA betrachtet den Fachkräftemangel aus vier Perspektiven: Arbeitgeber, Fachkräfte, Markt/Region und Prozesse des Personalmanagements. Jede Perspektive hat ihre eigenen Erfolgsfaktoren, insbesondere 1: Attraktivität und Eignung der finanziellen/materiellen Angebote des Arbeitgebers, 2: Persönliche Bedürfnisse der bestehenden und potenziellen Arbeitskräfte, 3: Effizienz der Organisation und der Prozesse, 4: Image der Produkte/ Dienstleistungen, 5: Handeln der Marktteilnehmer, 6: Transparenz, Attraktivität und Bekanntheit der Region.

Das Kompetenzteam der INIFA steht in jeder Phase eines Projektes zur Verfügung. Beginnend von der strategischen Ausrichtung mit der Zielfestlegung und Konzeption bis zur erfolgreichen Umsetzung der Lösungen für die relevanten Erfolgsfaktoren: beratend, ausarbeitend, moderierend und unterstützend. Mit einem effizienten (Multi-) Projektmanagement.

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emporia Telecom veröffentlicht neuen Forschungsbericht

emporiaQUARTERLY – Demographischer Wandel, Pflege und Telecare im Fokus

emporia Telecom veröffentlicht neuen Forschungsbericht

emporiaCAREplus: Nicht nur ein Mobiltelefon, sondern ein cleveres Sicherheitssystem für unterwegs

Frankfurt/Main: Sogenannte „Well-being Apps“ und „Health Tracker“ könnten auch die Gesundheit von Senioren unterstützen, werden aber von dieser Zielgruppe nicht angenommen. Das ist ein Ergebnis des neuen Forschungsberichtes von emporia Telecom unter dem Titel „Out of Assistance“. Experten sind sich einig, dass vor allem niederschwellige Hilfsmittel den Alltag der Betroffenen und ihrer Angehörigen signifikant erleichtern können. emporia bedient diesen Trend bereits. Das Unternehmen arbeitet vor allem in den Bereichen „Telecare“ und „Social Alarms“. Mit dem Mobiltelefon emporiaCAREplus lässt sich etwa die Funktionalität des Hausnotrufes ganz einfach mitnehmen. Das besondere Handy wird jetzt exklusiv von CareTech vertrieben, dem Spezialisten für Hausnotrufsysteme.

Der demographische Wandel ist das große gesellschaftliche Thema. Messen, Vorträge und Leitartikel beschäftigen sich damit und zeichnen ein deutliches Bild: Durch immer mehr alte und immer weniger junge Menschen stehen wir in naher Zukunft vor weitreichenden gesellschaftlichen Herausforderungen. Die größte davon ist die Finanzierung der Pflege, wie aktuelle Diskussionen zeigen. Deshalb beschäftigt sich die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von emporia Telecom in der neuen Ausgabe des Forschungs-berichtes emporiaQUARTERLY ( http://bit.ly/1w6VpKO ) mit den Themen Demographie, Pflege und AAL (Ambient Assisted Living).

Eine der Herausforderungen, die sich das Forscher-Team von emporia näher angesehen hat: die Versorgung von hochbetagten Menschen. Studien belegen, dass sich vor allem schlechte körperliche und geistige Verfassung auf die Lebensqualität im Alter auswirkt. Aber sie hat auch große Auswirkungen auf das Leben der Angehörigen. Die Angst die Eigenständigkeit zu verlieren und anderen zur Last zu fallen, beschäftigt die Menschen ebenfalls. Aktuelle Zahlen zeigen: Diese Ängste sind nicht unbegründet. In der Altersgruppe 80 bis 85 sind ca. 70 Prozent der Menschen etwas beziehungsweise stark körperlich eingeschränkt, in der Gruppe 85+ sogar an die 80 Prozent. Klares Ziel muss es daher sein, die Funktionalität und die Lebensqualität zu erhalten und die Menschen dabei zu unterstützen, länger selbstständig zu bleiben. Experten sind sich einig, dass vor allem niederschwellige Hilfe hier am meisten nutzt. Viele Senioren haben Berührungsängste mit AAL-Gesamtlösungen, die in ihren Wohnraum eingreifen. Am besten unterstützen Alltagshelfer, die zur Prävention beitragen oder schnelle Hilfe im Notfall garantieren. So ist es kein Wunder, dass die Bereiche „Telecare“ und „Social Alarms“ boomen.

emporia wählt bei den Mobiltelefonen mit Notfallknopf zum Beispiel bewusst einen sehr elementaren Ansatz, der im Alltag unauffällig hilft. Viele Senioren kennen den Hausnotruf bereits seit Jahren. Mit den Mobiltelefonen von emporia gibt es diese Sicherheit auch für unterwegs, etwa beim Einkaufen oder Spazierengehen. Das Handy verfügt über einen Notruftaste, auf der individuell fünf Nummern hinterlegt werden können. Für zusätzliche Sicherheit sorgen der Sturzsensor und eine Notfall-Armbanduhr, mit der die Notrufsequenz ebenfalls ausgelöst werden kann. Dank des eingebauten GPS-Moduls kann im Ernstfall schnell und punktgenau Hilfe geschickt werden.

Um den sensiblen Care-Markt optimal bedienen zu können, ist emporia jetzt eine exklusive Partnerschaft mit CareTech, dem Vertriebsspezialisten für Hausnotruflösungen, eingegangen. CareTech vertreibt das Sicherheitsmobiltelefon emporiaCAREplus exklusiv und ab sofort. „Das emporiaCAREplus ist nicht nur ein Mobiltelefon, sondern ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem für unterwegs. Mit diesem Produkt erweitern wir unser Angebot und bieten auch eine Lösung für alle, die zwar mobil sind, sich aber aufgrund von Vorerkrankungen im Ernstfall schnelle Hilfe wünschen“, unterstreicht Dietmar Gottschalk, Geschäftsführer von CareTech die Vorteile der Vertriebskooperation.

Sie sind an einem redaktionellen Test des emporiaCAREplus interessiert und wünschen eine aktuelle Print-Ausgabe des aktuellen emporiaQUARTERLY? Dann schreiben Sie uns unter emporia_telecom@navos.eu.

emporia Telecom ist der führende Mobiltelefon-Hersteller für die ältere Generation. Das Unternehmen, das vor mehr als 20 Jahren gegründet wurde, entwickelt, produziert und vertreibt Handys, die einfach zu bedienen sind. Die von emporia entwickelten Produkte und intelligenten Services sollen dabei helfen, mobile Telefonie für alle zugänglich zu machen und dabei zu unterstützen, ein aktives, sicheres und unabhängiges Leben zu führen. emporia hat sich dabei besonders der Nutzerfreundlichkeit verschrieben. Den Kunden wird Orientierung anstatt Multifunktionalität geboten. emporia Produkte sind vielfach international ausgezeichnet und anerkannt. Das oberösterreichische Unternehmen mit Sitz in Linz hat 130 Mitarbeiter und ist derzeit in 30 Ländern aktiv. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.emporia.de oder auf facebook.

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Stress und Termindruck gefährden Gesundheit der Mitarbeiter

In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich unsere Arbeitswelt enorm gewandelt. Unternehmen und Personalverantwortliche müssen nach den Herausforderungen des technologischen Fortschritts, der Globalisierung oder den veränderten Anforderungen von Fachkräften jetzt wieder neu umdenken

Stress und Termindruck gefährden Gesundheit der Mitarbeiter

Den Fachkräften von heute wird eine Menge abverlangt. Nicht nur Termindruck, Stress und ein hohes Arbeitstempo, sondern auch eine hohes Maß an Flexibilität wird vorausgesetzt. Durch die Entwicklung auf dem Telekommunikationssektor kommt noch hinzu, dass die Grenze zwischen Beruf und Privatleben zu verschwimmen droht. Auf lange Sicht kann ein solch stressiges Berufsleben Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit von Fachkräften haben. Laut Alois Messing, Projektleiter INIFA – Initiative Fachkräfte, gibt es gerade für mittelständische Unternehmen eine sehr gute Möglichkeit, dies zu vermeiden. Durch die Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagement können negative Faktoren wie Stress und bewusst wahrgenommener Termindruck verringert werden. Gesunde Fachkräfte sind deutlich leistungsfähige Fachkräfte. So einfach ist das. Die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements ist kein unnötiger Luxus, sondern eine zukunftssichernde Investition für mittelständische Unternehmen in Deutschland.

Des Weiteren hat ein betriebliches Gesundheitsmanagement noch weitere Vorteile. Neben der Bindung von wichtigen Fach- und Führungskräften ( Retention Management ) wird vor allem die Arbeitgebermarke ( Employer Branding ) gesteigert. Ein Wettbewerbsvorteil, der in der heutigen Zeit eine Menge ausmachen kann. Schon in ein paar Jahren werden auf dem deutschen Arbeitsmarkt mehr als sechs Millionen Fachkräfte fehlen. Der Grund dafür ist der Demographische Wandel. Bis 2025 werden nur wenige Fachkräfte nachrücken, während eine große Menge Fachkräfte in den wohlverdienten Ruhestand gehen werden.

Der in einigen Branchen schon bereits deutlich zu spürende Fachkräftemangel wird in naher Zukunft alle Branchen betreffen. Aus diesem Grund können gerade mittelständische Unternehmen nicht früh genug damit anfangen, sich um die Fachkräftebindung zu bemühen. Dazu gehört aber nicht nur eine gerechte Entlohnung, sondern in der heutigen Zeit haben die Fachkräfte noch mehr Ansprüche an den Arbeitgeber. Durch Maßnahmen wie zum Beispiel einem betrieblichen Gesundheitsmanagement in Verbindung mit einer betrieblichen Krankenversicherung, einem betrieblichem Versorgungswerk oder einer betrieblichen Altersvorsorge können solche Ansprüche befriedigt werden.

Auch in Bezug auf die Unternehmenskultur sind Unternehmen aus dem Mittelstand gefragt, wenn es um die Vermeidung von Fachkräftemangel geht. Potenzielle Bewerber haben ein berechtigtes Interesse daran, wie ein Unternehmen in Bezug auf Personalentwicklung, Mitarbeitermotivation oder auch mit der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (auch Work-Life-Balance genannt) umgehen.

Alois Messing ist der Meinung, dass eine Maßnahme alleine nicht genügen wird, um sich auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Eine Umfassende Umsetzung von verschiedenen Maßnahmen zusammen führt zum Auf- und Ausbau der Arbeitgebermarke. Dabei gibt es Maßnahmen, wodurch Unternehmen sogar Kosten einsparen können. Durch die Einführung einer betrieblichen Altersvorsorge oder von Zeitwertkonten kann ein Unternehmen Sozialabgaben einsparen. Diese Einsparungen können dazu genutzt werden, weitere Maßnahmen zum Ausbau der Arbeitgebermarke um zu setzen.

Veränderungen müssen nicht immer etwas Schlechtes schein. Sie sollten nur strategisch umgesetzt werden. Die Herausforderungen, die die moderne Welt den Unternehmen gestellt hat, wurden auch bewältigt. Auch den Fachkräftemangel kann mit Hilfe von verschiedenen Maßnahmen, wie zum Beispiel der Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagement, entgegengetreten werden. Wichtig ist nur, dass man keine Angst vor diesen Veränderungen hat und kontinuierlich daran arbeitet.

INIFA Initiative Fachkräfte berät Unternehmen, Städte, Wirtschaftsregionen und Verbände mit dem Ziel der Fachkräftebindung und Fachkräftegewinnung. INIFA basiert auf einer interdisziplinär konzipierten, ganzheitlichen Strategie zur optimalen Gestaltung der relevanten Voraussetzungen und der Organisation mit individuellen Lösungen.

INIFA betrachtet den Fachkräftemangel aus vier Perspektiven: Arbeitgeber, Fachkräfte, Markt/Region und Prozesse des Personalmanagements. Jede Perspektive hat ihre eigenen Erfolgsfaktoren, insbesondere 1: Attraktivität und Eignung der finanziellen/materiellen Angebote des Arbeitgebers, 2: Persönliche Bedürfnisse der bestehenden und potenziellen Arbeitskräfte, 3: Effizienz der Organisation und der Prozesse, 4: Image der Produkte/ Dienstleistungen, 5: Handeln der Marktteilnehmer, 6: Transparenz, Attraktivität und Bekanntheit der Region.

Das Kompetenzteam der INIFA steht in jeder Phase eines Projektes zur Verfügung. Beginnend von der strategischen Ausrichtung mit der Zielfestlegung und Konzeption bis zur erfolgreichen Umsetzung der Lösungen für die relevanten Erfolgsfaktoren: beratend, ausarbeitend, moderierend und unterstützend. Mit einem effizienten (Multi-) Projektmanagement.

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Sparen für die Rente mal anders

Rente mit 67? Nein, danke! Aber was ist, wenn man nicht auf Rentenzahlungen verzichten will, nur weil man vielleicht ein paar Jahre früher in Rente geht. Die Lösung dieses Problems ist das Zeitwertkonto.

Sparen für die Rente mal anders

INIFA – Initiative Fachkräfte

In der heutigen Zeit, in der immer mehr vom drohenden Fachkräftemangel berichtet wird, ist die Bedeutung der Fachkräftebindung in mittelständischen Unternehmen in Deutschland enorm gestiegen. Auf die deutsche und europäische Wirtschaft wird in den nächsten Jahren ein massiver Fachkräftemangel zu kommen. Der Grund dafür ist der Demographische Wandel. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten werden im Verhältnis zu den Arbeitnehmern, die in Rente gehen, wesentlich weniger Arbeitnehmer nachrücken. Die Folge ist, dass sich sowohl mittelständische Unternehmen als auch Großunternehmen und Konzerne um die wenigen, vorhandenen Fachkräfte einen „War of Talents“ bieten werden.

Um sich als mittelständisches Unternehmen auf diesen „War of Talents“ vorzubereiten, ist der Auf- und Ausbau einer Arbeitgebermarke gerade für den Mittelstand von enormer Bedeutung. Großunternehmen und Konzerne können sich in diesem Krieg großer Budgets bedienen, die Unternehmen im Mittelstand oft nicht zur Verfügung stehen. Die Arbeitgebermarke gehört zu den wichtigsten strategischen Mittel, die dem Mittelstand zurzeit zur Verfügung steht.

Um eine Arbeitgebermarke aufzubauen, gibt es verschiedene Möglichkeiten bzw. Leistungen, die ein Arbeitgeber seinen Fachkräften bieten sollte. Zu diesen Leistungen gehört zum Beispiel das Anbieten einer betrieblichen Altersvorsorge, eine betriebliche Krankenversicherung oder auch Zeitwertkonten. Zeitwertkonten sollen den Arbeitnehmer dabei unterstützen, sich Zeit „zu kaufen“. Es gibt verschiedene Möglichkeiten diese Zeit dann zu nutzen. Entweder der Arbeitnehmer nutzt es, um früher in Rente zu gehen, oder es wird genutzt, um zum Beispiel ein Sabbatjahr machen zu können. Angespart wird das Konto entweder durch Entgeltumwandlung, durch die Einzahlung von Sonderleistung, wie zum Beispiel Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, oder durch Überstunden, die nicht ausgezahlt werden. Zeitwertkonten haben sogar noch einen weiteren Vorteil. Ein Zeitwertkonto führt dazu, dass die Besteuerung des Gehaltes nach hinten verlagert wird. Somit entsteht dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber Steuervorteile.

Laut Alois Messing, Projektleiter INIFA – Initiative Fachkräfte, ist es in der heutigen Zeit besonders wichtig, sich als mittelständische Unternehmen positiv von der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt abzuheben. Eine Möglichkeit dies zu tun, ist das so genannte Zeitwertkonto. Mittelständische Unternehmen stehen heute in der Pflicht, sich auf den „War of Talents“ vorzubereiten, wenn sie auch noch in den nächsten Jahren wirtschaftlichen Erfolg haben wollen. Die Zeit zum Handeln ist bereits jetzt und nicht erst wenn der Fachkräftemangel noch deutlicher zu spüren ist als heutzutage. Die Auswirkungen des Fachkräftemangels sind zurzeit nur in einigen Branchen bereits heute zu spüren. Laut Alois Messing sitzt der schmerzende Stachel in anderen Branchen noch nicht tief genug, damit Unternehmen etwas machen, um sich auf diese Auswirkungen vor zu bereiten.

Ganz nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ ist natürlich die Kommunikation nach außen besonders wichtig. Wie sonst soll ein potenzieller Bewerber erfahren, dass ein Unternehmen sich innovativ um seine Fachkräfte kümmert? In diesem Punkt kommt die Karriere-Homepage ins Spiel. Oft sieht man auf einer solchen Seite nur Stellenangebote, aber die Leistungen, die ein Arbeitgeber seinen Fachkräften anbietet, werden viel zu oft vernachlässigt.

INIFA Initiative Fachkräfte berät Unternehmen, Städte, Wirtschaftsregionen und Verbände mit dem Ziel der Fachkräftebindung und Fachkräftegewinnung. INIFA basiert auf einer interdisziplinär konzipierten, ganzheitlichen Strategie zur optimalen Gestaltung der relevanten Voraussetzungen und der Organisation mit individuellen Lösungen.

INIFA betrachtet den Fachkräftemangel aus vier Perspektiven: Arbeitgeber, Fachkräfte, Markt/Region und Prozesse des Personalmanagements. Jede Perspektive hat ihre eigenen Erfolgsfaktoren, insbesondere 1: Attraktivität und Eignung der finanziellen/materiellen Angebote des Arbeitgebers, 2: Persönliche Bedürfnisse der bestehenden und potenziellen Arbeitskräfte, 3: Effizienz der Organisation und der Prozesse, 4: Image der Produkte/ Dienstleistungen, 5: Handeln der Marktteilnehmer, 6: Transparenz, Attraktivität und Bekanntheit der Region.

Das Kompetenzteam der INIFA steht in jeder Phase eines Projektes zur Verfügung. Beginnend von der strategischen Ausrichtung mit der Zielfestlegung und Konzeption bis zur erfolgreichen Umsetzung der Lösungen für die relevanten Erfolgsfaktoren: beratend, ausarbeitend, moderierend und unterstützend. Mit einem effizienten (Multi-) Projektmanagement.

INIFA – Initiative Fachkräfte
Alois Messing
Vor dem Delltor 9
46459 Rees
021154244290
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Fachkräftemangel im Handwerk erfordert neue Personalpolitik

Intensiver Praxisaustausch auf Branchenforum des Projektes Lebensphasenorientierte Personalpolitik (LOP)

Das siebte Branchenforum des vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium initiierten Projekts „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ beschäftigte sich mit Personalentwicklung im Handwerk. Der Arbeitsmarkt dieser Branche wandelt sich grundlegend: Während durch den demographischen Wandel die Zahl der verfügbaren Fachkräfte stetig sinkt, erhöht sich der Bedarf an qualifiziertem Personal durch steigende Kundenansprüche. Wollen die Betriebe im Wettbewerb um gutes Personal bestehen, müssen sie verstärkt werben, aus- und weiterbilden. In seiner Eröffnung betonte Dr. Ulrich Link, Vorstand der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), dass eine zukunftsfähige Personalpolitik den Mitarbeitern mehr bieten muss als Rücksicht auf Kinderbetreuung. Her-bert Zahnen, Geschäftsführer der Zahnen Technik GmbH, zeigte in seinem Vortrag Möglichkeiten auf, über gezielte Ausbildungs- und Rekrutierungsmaßnahmen den wachsenden Herausforderungen zu begegnen. Prof. Dr. Jutta Rump, Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE), hob in ihrem Beitrag einen wichtigen Vorteil des Handwerks gegenüber anderen Branchen hervor: Die überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen können im Gegensatz zu Großkonzernen flexibler auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter eingehen.

„Personalpolitik muss zukünftig mehr als nur die Elternzeit berücksichtigen“
Einleitend unterstrich Dr. Ulrich Link, Vorstand der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), wie wichtig es für Unternehmen ist, sich an der Lebenssituation der Arbeitnehmer zu orientieren. Dabei reiche es nicht aus, auf die Bedürfnisse von Eltern einzugehen, auch andere Lebensphasen, die Krankheit, Pflege von Angehörigen oder Nebentätigkeiten mit sich bringen können, seien in einer zukunftsfähigen Personalpolitik systematisch zu be-rücksichtigen. Dabei verwies er auf die vergangenen Branchenforen, die neuen Personal-konzepte der ISB und auf seine Erfahrungen mit dem rheinland-pfälzischen Mittelstand, der den Kundenstamm der ISB ausmacht.

„Der Markt war da, aber nicht die Mitarbeiter“
Herbert Zahnen, Geschäftsführer der Zahnen Technik GmbH, schilderte den Teilnehmern des Branchenforums die „Wachstumsklemme“ in der sich der Familienbetrieb befand, als er ihn 1992 von seinem Vater übernahm. Aufträge habe der Betrieb, der sich auf Maschinen- und elektrotechnische Einrichtungen für abwassertechnische Anlagen und Biogasanlagen spezialisiert hat, zur Genüge gehabt. Es fehlte nur das qualifizierte Personal, das die Aufträge hätte ausführen können. Heute sei die Zahnen Technik GmbH personell gut aufgestellt. Entscheidend sei gewesen, sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter zu orientieren, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Ausgangspunkt der Personalpolitik sei eine umfassende Mitarbeiterbefragung gewesen, aus der konkrete Maßnahmen abgeleitet werden konnten. Mitarbeiterrekrutierung und -bindung sind für den Unternehmer Herbert Zahnen gleichermaßen von großer Bedeutung. Bei der Mitarbeiterrekrutierung setzt die Zahnen GmbH auf verschiedene Strategien. Sehr erfolgreich sei das Unternehmen dabei, weggezogene Fachkräfte wieder zurück in die Region zu holen. Auch die gezielte Ansprache weiblicher Nachwuchskräfte zeige Wirkung. Über das Programm „Auf ins Berufsleben – zu-kunft@zahnen“ sei das Unternehmen zudem an den Schulen präsent. Ein Mentoring-Programm und zusätzliche Lernangebote für die eigenen Auszubildenden festigten die Bindung der jungen Fachkräfte an das Unternehmen. Auch den Führungskräften werden mit attraktiven Weiterbildungsangeboten Anreize für einen langen Verbleib im Unternehmen ge-geben. „Es gibt Maßnahmen, die kosten Geld. Vieles kostet aber nichts“, unterstreicht Herbert Zahnen. Maßgeblich für ein erfolgreiches Employer Branding, also die Stärkung der Ar-beitgebermarke, sei daher nicht der Geldbeutel, sondern das offene Ohr für die Mitarbeiter.

„Der Nachwuchs ist ein knappes Gut“
Laut Prof. Rump wirken zwei Faktoren auf den Arbeitsmarkt im Handwerk ein: der demographische Wandel und die höheren Anforderungen an die Arbeitnehmer aufgrund steigender Kundenwünsche. „Noch hält sich Alt und Jung die Waage“, ist Rump überzeugt, aber bis 2030 verschiebe sich das Gleichgewicht deutlich. Die zentrale Konsequenz aus diesen Entwicklungen sei eine Verknappung der Fachkräfte. Sie rechnet vor, dass 2030 bereits 6,5 Millionen Fachkräfte in Deutschland fehlen werden, über 300.000 davon alleine in Rheinland-Pfalz. Nun sähen sich die Betriebe einer neuen Situation ausgesetzt: sie müssen aktiv um Nachwuchskräfte werben, die zudem noch sehr anspruchsvoll und nicht gewillt seien, zu große Kompromisse einzugehen.

„Die Belegschaft in Bewegung halten, ohne die Balance zu verlieren“
Die Situation sei aber keineswegs aussichtslos, hebt Rump weiter hervor, denn bereits „mit kleinen Maßnahmen kann man viel erreichen.“ Beispielsweise sei in der Weiterbildung eine enge Verzahnung von Lernen und Arbeiten ein erfolgsversprechender Ansatz. Bei der Rekrutierung könne das Motto „Tue Gutes und rede darüber“ als Leitbild dienen; nach der Entwicklung guter Personalprogramme müsse eine mediale Verbreitung im Sinne eines Employer Brandings stattfinden. Für eine anhaltende Motivation der Mitarbeiter sei es wichtig, dass „ihre Stärken und Talente“ berücksichtigt werden. Neben der Motivation sei die Gesundheit ein kritischer Faktor. Wenn möglich, so die Leiterin des IBE, sollten die Belastungen durch Arbeitsprozesse gesenkt oder Rotationen eingeführt werden. Wichtig sei jedoch immer die ganzheitliche Betrachtung des Arbeitnehmers. „Kein Mitarbeiter legt an der Bürotür seine Lebenssituation wie einen Mantel ab“, unterstreicht Prof. Rump. Individuelle Lösungen, die die Lebensphasen der Arbeitnehmer berücksichtigen, seien wichtig und hier habe das Handwerk, das durch kleine und mittelständige Betriebsgrößen flexibler als ein großes Unternehmen sei, einen Vorteil.

Die Branche bewegt sich
In der Diskussion stellten die Teilnehmer des Branchenforums fest, dass die bestehenden Ausbildungsangebote weder für die Auszubildenden noch für die Betriebe zufriedenstellend seien. Die Entwicklung und engagierte Umsetzung neuer Aus- und Weiterbildungskonzepte sei essenziell für die Bewältigung der sinkenden Anzahl von Fachkräften bei steigendem Bedarf. Dazu sei die Vernetzung der Betriebe zwecks eines konstanten Wissensaustausches notwendig. In dem Austausch könne der Handwerkskammer eine zentrale Rolle zukommen.

Intensiver branchenübergreifender Austausch zur Fachkräftesicherung
Das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung initiierte zusammen mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) diese Veranstaltungsreihe, um mit den Unternehmen branchenspezifische Lösungsansätze für die Bindung und Gewinnung von Fachkräften zu erarbeiten. Mitveranstalter der regelmäßig statt-findenden Treffen ist die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Mainz. Mit den Branchenforen der zweiten Projektphase strebt das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium unter Leitung von Ministerin Eveline Lemke zusammen mit dem IBE die Erarbeitung solch branchenspezifischer Lösungsansätze sowie die zunehmende Vernetzung von Unternehmen an. Nach den Branchenforen „Verarbeitendes Gewerbe“ „Finanzdienstleistungen“, „Handel“ „Gesundheitswirtschaft“, „öffentliche Verwaltung“ und „Chemie / Pharma“ war „Handwerk“ das siebte und vorerst letzte Forum. Am 5. Februar 2014 wird unter dem Titel „Unternehmen 2030“ eine Ergebnisveranstaltung stattfinden.
Parallel zu den Branchenforen finden Netzwerktreffen in der Hochschule Ludwigshafen, Ernst-Boehe-Str. 4 statt. Dort können Unternehmen in erster Linie über praxis- und umsetzungsorientierte Themen in der Personalpolitik, wie etwa Strategien und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, veränderte Organisationsstrukturen oder Kosten- und Nutzenberechnungen diskutieren. Die Themenauswahl ist dem Teilnehmerkreis vorbehalten.
Das nächste Netzwerktreffen findet am 11. Dezember 2013 von 14.00 bis 17.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung und Info: http://www.lebensphasenorientierte-personalpolitik.de.

Hintergrund:
Ins Leben gerufen wurde das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, dem heutigen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz. Das Modellprojekt der ersten Phase sowie die Fortsetzung der zweiten Phase werden vom Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) unter der Leitung von Prof. Dr. Jutta Rump durchgeführt. Gefördert wird es aus Landesmitteln des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums.
In enger Zusammenarbeit mit elf ausgewählten Modellbetrieben verschiedener Größe und aus unterschiedlichen Branchen sowie einer Behörde wurden vom 1. April 2009 bis 31. März 2011 Möglichkeiten zur Entwicklung und Umsetzung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik praxisorientiert untersucht. Ziel der ersten Phase des Projekts war die Erarbeitung von praxisnahen, ausgereiften und handlungsorientierten Umsetzungskonzepten und -strategien. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus den rheinland-pfälzischen Modellbetrieben und der Modellinstitution (Leuchttürme) werden als Best-Practice-Fälle dargestellt und dienen als prototypische Beispiele. Veröffentlicht hat das IBE diese Ergebnisse auf der Internetseite www.lebensphasenorientierte-personalpolitik.de unter der Kategorie „LOPBOX“. In Form von konkreten Qualifizierungskonzepten und -modulen erhalten dort Unternehmen und Institutionen, die eine Lebensphasenorientierte Personalpolitik einführen wollen, anwenderorientierte Tools, die schnell und unkompliziert genutzt werden können.

Editors Notes
Das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) unter Leitung von Frau Prof. Dr. Jutta Rump (Geschäftsführerin) und Herrn Prof. Dr. Peter Mudra erforscht personalwirtschaftliche Fragestellungen.

Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit („Employability“), dem demografischen Wandel und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Weitere Kernthemen sind die Zukunft der Arbeitswelt sowie Wissensmanagement und Wissensbilanzierung.

Das IBE berät Unternehmen und Institutionen in arbeitsmarktpolitischen, personalwirtschaftlichen und sonstigen beschäftigungsrelevanten Fragen. Aktuelle Forschungserkenntnisse werden evaluiert und ggf. direkt in die Praxis umgesetzt.

Kontakt
Institut für Beschäftigung und Employability IBE
Prof. Dr. Jutta Rump
Ernst-Boehe-Straße 4
67059 Ludwigshafen
+49 (0)621/5203-238
Jutta.rump@ibe-ludwigshafen.de
http://www.ibe-ludwigshafen.de

Pressekontakt:
Accente Communication GmbH
Gobert Jonas
Aarstraße 67
65195 Wiesbaden
06114080616
jonas.gobert@accente.de
http://www.accente.de

Computer IT Software

Workforce Management – Motivierte Mitarbeiter, reduzierte Kosten, maximale Kundenorientierung

Auch in diesem Jahr wird die Essener GFOS mbH Aussteller auf der Zukunft Personal in Köln sein und dort ihre modular aufgebaute Softwarefamilie gfos vorstellen.
In Zeiten des „War for Talents“ spielt der richtige Personaleinsatz eine immer größere Rolle. Die richtige Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern zur richtigen Zeit am richtigen Arbeitsplatz verbessert die Produktivität und Motivation und erhöht langfristig den Erfolg eines Unternehmens. Hinzu kommen die Diskussionsthemen „Work-Life-Balance“ und „demographischer Wandel“. Die eigenen Mitarbeiter müssen sich gerecht behandelt und gefordert, aber nicht überfordert fühlen, um motiviert und dem Unternehmen gegenüber loyal zu sein.
Der Einsatz des Workforce Managements aus dem Hause GFOS hilft, den Personaleinsatz an diese Bedingungen anzupassen und ermöglicht eine bedarfsgerechte, optimierte und automatisierte Personalplanung unter der Berücksichtigung der Qualifikationen und Wünsche der Mitarbeiter.
Das Ergebnis: Die Effizienz von Unternehmen wird erhöht, Personalkosten werden durch die Vermeidung von Überstunden und Leerlaufzeiten reduziert und die Mitarbeitermotivation sowie Kundenzufriedenheit werden erheblich verbessert.
Auch greift die GFOS einen der Themenschwerpunkte der diesjährigen Messe auf und wird ihre Lösung für die Gesundheitsbranche, gfos.Workforce | Healthcare, vorstellen.
Besuchen Sie uns! Halle 2.2 | Stand C.04

Über die GFOS

Die GFOS, Gesellschaft für Organisationsberatung und Softwareentwicklung mbH, ist ein führender Anbieter ganzheitlicher IT-Lösungskonzepte. Angefangen bei einer umfassenden Beratung bietet das mittelständische Unternehmen zukunftsorientierte Softwarelösungen in den Bereichen Zeiterfassung, Zutrittskontrolle, Workforce Management und Manufacturing Execution System (MES) aus einer Hand und liefert damit die Grundlage fundierter Management- sowie Mitarbeiterentscheidungen.

Mit der modularen Softwarefamilie GFOS können Bedarfe jeder Branche und Unternehmensgröße optimal abgedeckt und zu einem umfassenden mehrdimensionalen Ressourcen-Management-System ausgebaut werden. Basierend auf modernster JAVA EE Technologie zeichnet sich GFOS zudem durch höchste Funktionalität sowie vollständige Systemunabhängigkeit aus.

1988 gegründet, gehört die GFOS mbH zu den Pionieren der Anwendungsentwicklung und -integration in den Bereichen Personalzeitwirtschaft, Personaleinsatzplanung, Zutrittskontrolle, Betriebsdatenerfassung und Produktionssteuerung. Bei weit über 3.000 Installationen, davon mehr als 440 im Ausland, visualisiert, kontrolliert und steuert GFOS alle Unternehmens-Ressourcen entlang der Wertschöpfungskette. In 18 Ländern weltweit arbeiten weit mehr als 1.000 Kunden mit der Softwarelösung GFOS, die bereits bis heute in 13 Sprachen übersetzt wurde.

Im Rahmen des 1993 gegründeten SAP-Kompetenzcenters leistet die GFOS mbH kompetente Beratung und Service rund um die SAP-Anbindung. Über 450 Projekte, die bereits im SAP-Umfeld realisiert wurden, sprechen für umfassendes Know-how in diesem Bereich.

Kontakt:
GFOS mbH
Miriam Czepluch-Staats
Cathostraße 5
45356 Essen
0201613000
presse@gfos.com
http://www.gfos.com

Immobilien Bauen Garten

Ratgeber Alternative Wohnformen: DIS Institut kooperiert mit Wohnen-im-Alter.de

DIS Institut liefert mit dem zur VINCENTZ – Network gehörenden Wohnen-im Alter. de neues Informationsangebot zu Betreutem Wohnen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften für Nutzer wie Anbieter auf Deutschlands reichweitenstärkstem Online-Portal für Seniorenwohn- und Pflege-Einrichtungen im deutschsprachigen Raum.

Ratgeber Alternative Wohnformen:     DIS Institut kooperiert mit Wohnen-im-Alter.de

DIS Institut für ServiceImmobilien GmbH

In den letzten Jahrzehnten ist in Deutschland eine Vielzahl an Wohnformen für das Alter entstanden. Ein neuer Online Ratgeber hilft Senioren dabei, unter der neuen Vielfalt an Angeboten die passende Wohnform zu finden. Der Ratgeber alternative Wohnformen entstand in Kooperation des DIS Institut für Serviceimmobilien als im Bereich neue Wohnformen für Senioren spezialisiertes Beratungsinstitut und Wohnen-im-Alter.de, dem reichweitenstärksten Portal für Pflege und Seniorenwohnen.

Ziel der Kooperation des DIS Instituts und dem Onlineportal ist es, Orientierung in einer wachsenden Vielfalt des Wohnens im Alter zu bieten, als auch Qualität zu fördern. Wohnen-im-Alter.de stärkt mit der Zusammenarbeit seine Fachkompetenz im Bereich alternative Wohnformen im Alter. Das DIS Institut profitiert von der großen Reichweite des Internetportals. Die Kooperation wird in den nächsten Monaten weiter ausgebaut werden.

Als ersten Schritt der Kooperation wurde ein gemeinsamer Ratgeber entwickelt, welcher sich sowohl an Senioren als auch an Betreiber von Wohnangeboten mit Service richtet. Der Ratgeber gibt Senioren einen ausführlichen Überblick über die wichtigsten alternativen Wohnformen „Wohnen mit Service Zuhause“, „Betreutes Wohnen“ und den „ambulant betreuten Wohngemeinschaften“. Sie erfahren für wen diese Wohnformen geeignet sind, was diese Kosten und woran Sie die Qualität der Angebote erkennen können. Für Service-Anbieter und Betreiber von Wohnangeboten bietet der Ratgeber eine Checkliste mit Erfolgsfaktoren für alternative Wohnformen.

Der Ratgeber ist zu finden unter:

http://www.wohnen-im-alter.de/seniorenratgeber_alternative_wohnformen.html

Über das DIS Institut für ServiceImmobilien GmbH

Das DIS Institut erarbeitet unter Einbeziehung aller relevanten fachlichen Aspekte wissenschaftlich basierte Konzepte zu ServiceImmobilien und berät praxisorientiert zu immobilien- als auch dienstleistungsbezogenen Fragestellungen von Seniorenwohn- und Pflegeimmobilien, Hotels u.a. ServiceImmobilien. Dabei integriert das DIS Institut alle relevanten Kriterien: Standortfaktoren, Marktbedingungen, immobilienspezifische sowie bauliche Gesichtspunkte, betreiberspezifische sowie betriebswirtschaftliche Leistungen, Managementeffizienz und rechtliche und vertragliche Aspekte.
Kerngeschäftsfelder sind die unabhängige, interdisziplinäre Due Diligence in Verbindung der Fachbereiche Markt, Immobilie und Betrieb unter der Einbeziehung von rechtlichen und wirtschaftlichen Faktoren von Senioren- und Pflegeimmobilien, die inhaltliche Beratung und Entwicklung, Bewertung und Zertifizierung von Konzepten des Betreuten Wohnens in Bezug auf die baulichen Aspekte wie auch die Dienstleistungen sowie die Beratung und Unterstützung von Wohnungsunternehmen bei der Entwicklung demografiefester Bestandskonzepte.

Über Wohnen-im-Alter.de

Wohnen-im-Alter.de – ein Unternehmen im Vincentz Network – ist das reichweitenstärkste Online-Portal für Seniorenwohn- und Pflege-Einrichtungen im deutschsprachigen Raum. Seit 1998 hilft Wohnen-im-Alter.de bei allen Fragen zur Pflege und Leben im Alter. Interessenten können auf Wohnen-im-Alter.de mit Hilfe einer zielgerichteten Suchfunktion bundesweit aus über 20.000 Pflegeeinrichtungen und Wohnangeboten das passende Haus oder Pflegeangebot finden. Wohnen im Alter ist das ideale Marketing-Instrument zur Kunden- und Fachkräfte-Gewinnung für stationäre Pflege-Einrichtungen, Verbände, Pflegedienste und Bauträger.

Das DIS Institut erarbeitet unter Einbeziehung aller relevanten fachlichen Aspekte wissenschaftlich
basierte Konzepte zu ServiceImmobilien und berät praxisorientiert zu immobilien- als auch dienstleistungsbezogenen
Fragestellungen von Seniorenwohn- und Pflegeimmobilien, Hotels u.a. ServiceImmobilien.
Dabei integriert das DIS Institut alle relevanten Kriterien: Standortfaktoren,
Marktbedingungen, immobilienspezifische sowie bauliche Aspekte, betreiberspezifische sowie
betriebswirtschaftliche Leistungen, Managementeffizienz, rechtliche und vertragliche Aspekte etc.
Kerngeschäftsfelder sind die unabhängige, interdisziplinäre Due Diligence in Verbindung der
Fachbereiche Markt, Immobilie und Betrieb unter der Einbeziehung von rechtlichen und
wirtschaftlichen Faktoren von Senioren- und Pflegeimmobilien, die inhaltliche Beratung und Entwicklung,
Bewertung und Zertifizierung von Konzepten des Betreuten Wohnens in Bezug auf die baulichen
Aspekte wie auch die Dienstleistungen sowie die Beratung und Unterstützung von
Wohnungsunternehmen bei der Entwicklung demografiefester Bestandskonzepte. Im Bereich Zertifizierung ist das DIS Institut mit der Auditierung nach „DIN 77800 – Betreutes Wohnen“ beauftragt. Hinzukommen die Identifikation von
Betreibern und Investments sowie die Erbringung von Beratungsleistungen in diesem Bereich.

Kontakt:
DIS Institut für ServiceImmobilien GmbH
Lutz H. Michel
Broichstraße 2
D – 52 Hürtgenwald
+ 49 – 2429 – 9036390
lutz.michel@dis-institut.de
http://www.DIS-Institut.de