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Mövenpick stoppt Freizeitangebot in Dubai-Delfinarium nach Tierschützerhinweisen

Mövenpick stoppt Freizeitangebot in Dubai-Delfinarium nach Tierschützerhinweisen

(Mynewsdesk) Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hatte im Delfinarium „Dolphin Bay“, das zum Hotel „Atlantis The Palm“ in Dubai gehört, recherchiert, dass sämtliche dort gehaltenen Delfine ursprünglich aus einer grausamen Delfintreibjagd stammen. 

Im Juli 2007 wurden nach Angaben des WDSF 28 Delfine durch die Organisation „Ocean Embassy“ nach Dubai für die Eröffnung des „Dolphin Bay“ transferiert. Diese Tiere mussten einen 30-stündigen Transport über sich ergehen lassen und stammen aus der größten und grausamsten Delfintreibjagd mit rund 200 Delfinen vor den Solomon-Inseln im Jahr 2003. Viele der Tiere verhungerten und starben an den katastrophalen Haltungsbedingungen und dem Trauma nach der Gefangennahme. Zehn der Meeressäuger seien bisher im „Dolphin Bay“ verstorben sowie etliche Kälber, deren Mütter schon während des Transports trächtig waren.

In der rund 4,5 Hektar großen Anlage in Dubai verfügten die Delfine kaum über einen Sonnenschutz, so dass unter der sengenden arabischen Sonne Sonnenbrände mit dem hohen Risiko von Hautkrebs vorprogrammiert seien, so das WDSF.

Sämtliche großen Reiseveranstalter in Deutschland, wie TUI, Thomas Cook, FTI, Schauinslandreisen und DER Touristik mit ihren Marken stoppten das Delfinarienangebot in Dubai nach Hinweisen des WDSF bereits in den vergangenen Jahren.

Nachdem das WDSF nun auch das Unternehmen Mövenpick Hotels & Resorts mit Hauptsitz in der Schweiz auf die Missstände aufmerksam machte, erfolgte eine umgehende Reaktion des Managements und das Freizeitangebot wurde sofort gestoppt. „Wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst und haben die Page gleich vom Netz genommen“, heißt es in einer E-Mail des Unternehmens an das WDSF. Mövenpick Hotels & Resorts ist eine internationale Hotelgruppe im gehobenen Segment und betreibt weltweit 83 Hotels und Resorts.

Erst Anfang Januar sah sich das deutsche Topmodel Stefanie Giesinger mit einem heftigen Shitstorm in den sozialen Netzwerken konfrontiert, nachdem sie ein Foto gepostet hatte, das sie küssend mit einem Delfin im „Dolphin-Bay“ zeigt. Auch Leverkusens Nationaltorwart Bernd Leno kassierte etliche kritische Stimmen, nachdem er Ende Dezember Fotos mit seiner Freundin Sophie und den Delfinen im Dubai-Delfinarium veröffentlichte.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Die Gefangenschaft von Delfinen in allen Delfinarien ist grausam. Delfine sind freiheitsliebende Meeressäuger und lassen sich niemals verhaltensgerecht in Betonbecken und Gehegen halten. Wir sollten das berücksichtigen und kein einziges Delfinarium besuchen.“

WDSF-Homepage zum Thema:
https://www.wdsf.eu/delfinarien/delfinarium-dubai-dolphin-bay

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Delfinschützer erfolgreich – Zoo Duisburg muss sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung veröffentlichen

Delfinschützer erfolgreich -  Zoo Duisburg muss sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung veröffentlichen

(Mynewsdesk) Nachdem aufgrund einer Verwaltungsgerichtsklage durch das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) der Zoo Duisburg bereits im Oktober 2014 verurteilt wurde, dem WDSF sämtliche Unterlagen zur Delfinhaltung zur Verfügung zu stellen, war nun auch das Berufungsverfahren für die Delfinschützer erfolgreich.

Aufgrund der Berufung hat das Oberverwaltungsgericht Münster (AZ 00576/14) am 06.12.2016 in einem Erörterungstermin mit den Beteiligten bestätigt, dass der Zoo nicht nur die medizinischen Berichte und Revierberichte mit Vorkommnissen zur Delfinhaltung für die noch lebenden Tiere zur Einsicht zur Verfügung stellen muss, sondern auch die Daten der bereits im Zoo verstorbenen Delfine.

Jetzt wurden aufgrund der WDSF-Berufung auch die meisten Daten der bereits verstorbenen Delfine auf die Zoo-Homepage gestellt. Die Verzögerung begründete der Zoo bei dem Berufungstermin mit der Mutterschutzzeit der Duisburger Tierärztin Kerstin Ternes.

Das WDSF habe nun festgestellt, dass seit Bestehen des Delfinariums insgesamt 70 Wale und Delfine im Zoo Duisburg zu Tode gekommen seien. Der WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller zeigt sich entsetzt: „Wir hatten aufgrund eigener Recherchen vor den beiden Gerichtsverfahren bereits festgestellt, dass es wohl rund 60 Meeressäuger gewesen sein müssten, die im Zoo ums Leben kamen. Die nun addierte Zahl von 70 Tieren ist schockierend. Der Zoo Duisburg ist damit der größte Delfinfriedhof Europas.“

Der Zoo bestätigt mit seinen veröffentlichten Angaben, dass 17 importierte und 21 Jungtiere inklusive Fehlgeburten bei den Großen Tümmlern verstorben sind. Zu diesen 38 verstorbenen Großen Tümmlern kämen bei den Todeszahlen noch andere Delfinarten und Belugawale bis 1984 hinzu, sagt das WDSF.

Das WDSF begründet die Feststellungen auf seiner Homepage und fordert vom Zoo und den Aufsichtsbehörden, die Delfinhaltung möglichst schnell zu beenden und ein Nachzuchtverbot aufgrund fehlender Nachhaltigkeit zu beachten. Die verbleibenden Delfine sollten in eine menschenbetreute Meeresbucht transferiert werden, weil sie das natürliches Fressverhalten durch die Fütterungen verlernt hätten.

Erst im Januar war ein zweites Delfinbaby innerhalb von fünf Monaten in Duisburg gestorben. Der Zoo verweigert bisher die Beendigung der Delfinhaltung. Im Risikobericht der Wirtschaftsprüfer des Zoos heißt es, dass damit ein Besuchermagnet verloren ginge und der Zoo dann noch weiter in die roten Zahlen rutschen könnte. Gleichwohl konnte der Allwetterzoo Münster nach der Schließung des Delfinariums im Jahr 2012 steigende Besucherzahlen verzeichnen. Jetzt halten nur noch die Zoos in Duisburg und Nürnberg Delfine.

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Kritik an dolphin aid-Gala – Delfinschützer Ric OBarry kündigt Schauspielerin Katy Karrenbauer die Facebook-Freundschaft

Kritik an dolphin aid-Gala - Delfinschützer Ric OBarry kündigt Schauspielerin Katy Karrenbauer die Facebook-Freundschaft

(Mynewsdesk) Zur 15. Gala des Delfintherapie-Vermittlers „dolphin aid“ waren am vergangenen Samstag neben Modeschöpfer Thomas Rath, Ex-Fußballspieler Gerald Asamoah, Hobbythek-Erfinder Jean Pütz, Gourmet-Koch Nelson Müller, Schauspielerin Katy Karrenbauer und Andrea Spatzek, Philipp Danne und Mike Adler, Bachelor Christian Tews, Beauty-Ärztin Barbara Sturm, Ex-Schwimmer Christian Keller sowie der Moderatorin Birgit Lechtermann auch Monica Lierhaus im Intercontinental Luxus-Hotel in Düsseldorf erschienen. Tierschützer protestierten vor dem Hotel gegen den kommerziellen Missbrauch von Delfinen für die Delfintherapie.

Am Ende der Gala kamen durch die Tombola und weitere Spenden 142.000 Euro zusammen. Nach Angaben des Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) gibt der Verein dolphin aid über die Verwendung der Gelder auf seiner Homepage keine Hinweise. Die dolphin aid Gründerin Kirsten Kuhnert soll nach vorliegenden Angaben beim WDSF finanziell an dem Hotel „Dolphin Suites-Resort“ auf Curacao, in dem die behinderten Kinder mit ihren Eltern untergebracht werden können, mit ihrem Onkel Kay Evers, Ex-Geschäftsführer von dolphin aid, partizipieren,

Die Westdeutsche Zeitung berichtete: „Doch ausgerechnet bei der 15. Gala am Samstag ist alles anders: Tierschützer des Vereins „ Freedom for Dolphins and Whales“ haben sich gegenüber des Hoteleingangs postiert und skandieren über Lautsprecher ihre Parolen. „Therapien mit Wildtieren wie Delfinen sind Tierquälerei“. Die Moderatorin Birgit Lechtermann kann die Argumente der Tierschützer nicht verstehen: „Die Delfine auf Curacao leben in einer groß angelegten Lagune, die werden nicht in einem Becken gehalten wie im Delfinarium.“ Jean Pütz empfindet die Kritik als überzogen: „Die sollten lieber gegen den Thunfisch-Fang protestieren, wo so viele Delfine als Beifang mit sterben müssen.“

Der Schauspielerin Katy Karrenbauer, bekannt in der Rolle als Christine „Walter“ in der Fernsehserie Hinter Gittern – Der Frauenknast, liegt das Schlachten der Wale in Japan am Herzen: „Das ist Tierquälerei, aber nicht dieses Projekt. Für die Delfin-Therapie werden keine Tiere gefangen. Sie sind bereits im menschennahen Lebensraum geboren.“ Diese Aussage sei falsch, kommentiert das WDSF, weil nachgewiesen sei, dass es in der Delfin-Anlage in Curacao durchaus Wildfänge gibt und nicht alle Tiere dort in Gefangenschaft geboren wurden, wie das WDSF auch auf seiner Homepage über dolphin aid berichtet. Abgesehen davon sei jede Gefangenschaftshaltung von Delfinen eine Tierquälerei, so auch für die Delfintherapie, sagt WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller.

Ric OBarry, Ex-TV-Delfintrainer der Serie „Flipper“ (Oscar für den Film “ Die Bucht“ und Bambi-Preisträger) und heutiger Delfinschützer löschte seine Facebook-Freundschaft mit Katy Karrenberger nach den Medienmeldungen über die Beteiligung von ihr an der dolphin aid-Gala. Bei etlichen Beteiligten der Gala hagelte es Kritik auf ihren Facebookseiten.

Ric OBarry zum Thema Delfintherapie gegenüber der ARD: „Ich bekomme noch immer Anrufe, darunter viele Mütter auch aus Deutschland. Die fragen mich nach Delfintherapien. Und ich sage ihnen die Wahrheit: Fahren sie nicht dahin! Geben sie nicht ihr Geld dafür aus. Solche gefangenen Delfine können ihr Kind nicht heilen. Sie können nicht einmal sich selbst helfen. Sie sind keine Doktoren, keine Heiler – sie sind Opfer!“

Aus Sicherheitsgründen hatten die Veranstalter entschieden, die Begrüßung der Gäste weniger pompös in die erste Etage zu verlegen. So standen die teil-prominenten Gäste abgeschirmt von den protestierenden Tierschützern beim Sektempfang zusammen.

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EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine – WDSF und ProWal Demo in Brüssel

EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine - WDSF und ProWal Demo in Brüssel

(Mynewsdesk) Zum Abschluss einer vierwöchigen Europatour mit Demonstrationen vor 19 Delfinarien gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Zoos und Vergnügungsparks protestierten die Tierschutzorganisationen ProWal (Radolfzell) mit Andreas Morlok und das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) am Samstag den 04. Juni 2016 vor dem Europäischen Parlament in Brüssel. Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck sagte zu, die Abschaffung von Delfinarien für die Freiheit der Delfine im Europäischen Parlament zu thematisieren.

Eck in seiner Rede auf der Demo zum Thema von rund 300 gehaltenen Delfinen in europäischen Delfinarien : „Es ist an der Zeit, diesen Skandal zu beenden. Von heute an wird im Europäischen Parlament die Abschaffung der Delfinarien und die Freiheit für Delfine betrieben. Dafür werde ich mich einsetzen.“ Stefan B. Eck ist seit 2014 Abgeordneter im Europäischen Parlament und Gründungsmitglied der “ MEPs for Wildlife “ sowie Vizepräsident der “ Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals „. Seine Hauptanliegen sind Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz.

Eine aktuelle Forderung der beiden engagierten Wal- und Delfinschutz-Organisationen besteht darin, dass die Verwendung von Meerwasser in Delfinarien verbindlich sein muss, da aufbereitetes Süßwasser mit Zusätzen von Ozon und Chlor zu gravierenden Schädigungen der empfindlichen Augen, Haut und Atemwege der Meeressäuger führen kann. Die Ukraine hat im letzten Jahr bereits ein gleichlautendes Gesetz verabschiedet.

Im deutschen Bundestag scheiterte im Jahr 2013 ein Antrag von Bündnis90/Die Grünen die „ Haltung von Delfinen beenden “ an den Stimmen der damaligen Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP. Ein Antrag der Piraten im NRW-Landtag zum „ Verbot der Haltung von Delfinen “ wurde von der Regierungskoalition mit Grünen und SPD im Oktober 2014 abgelehnt.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Da die deutsche Regierungspolitik die Haltung von Delfinen in Delfinarien im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Staaten nicht stoppen will, war uns klar, dass nur eine europäische Vorgabe den Missbrauch von Delfinen in Gefangenschaft beenden kann. ProWal und WDSF sind jetzt froh, dass der EU-Parlamentarier Stefan Eck das Thema in die zuständigen Gremien einbringen will. Letztendlich wird der Europäische Rat und damit auch ein deutscher Bundeskanzler darüber zu befinden haben, ob die Tierquälerei mit Delfinen in Gefangenschaft fortgesetzt wird.“

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Tierschützer demonstrieren vor dem Zoo Duisburg und fordern von der EU Meerwasser für Delfinarien?

Tierschützer demonstrieren vor dem Zoo Duisburg und fordern von der EU Meerwasser für Delfinarien?

(Mynewsdesk) Im Rahmen einer Europatour mit Demonstrationen vor 19 Delfinarien gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Zoos und Vergnügungsparks protestieren die Tierschutzorganisationen ProWal und das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) am Mittwoch ab 11:00 Uhr vor dem Duisburger Zoo. Der Zoo-Förderverein plant eine Art Gegendemonstration .

Zum Abschluss der Demonstrationstour soll am Samstag, dem 4. Juni, eine Kundgebung der Tierschützer vor dem Europäischen Parlament in Brüssel stattfinden. Die beiden Geschäftsführer der Organisationen, Andreas Morlok (ProWal) und Jürgen Ortmüller (WDSF) haben in Brüssel einen Gesprächstermin mit dem unabhängigen Europa-Abgeordneten Stefan Bernhard Eck . Eck ist Vollmitglied im EU-Umweltausschuss und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und als Vizepräsident der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals bekennender Tierschützer.

Gemeinsam soll eine Rechtsnorm formuliert werden, die den Betrieb von Delfinarien in Europa schwieriger oder gar unmöglich machen soll. Grundlage dabei ist ein im letzten Jahr in der Ukraine verabschiedetes „Gesetz  zum Schutz von Tieren vor Tierquälerei“ ( Artikel 25 ), demnach sämtliche Delfinarien mit natürlichem Meerwasser ausgestattet sein müssen. Als Grundlage der Auflagen für Delfinarien wurden wissenschaftliche Berichte angeführt, dass der Versatz des Beckenwassers mit den toxischen Stoffen Chlor und Ozon Reizungen von Haut und Augen der Delfine herbeiführe.

Solch eine EU-Norm würde es Delfinarien, die sich nicht direkt an Meeresküsten mit entsprechendem Meerwasser-Zugang befinden, fast unmöglich machen, ihren Betrieb weiter aufrecht zu erhalten, meinen die Tierschutzorganisationen. Der Transport von Meerwasser gestalte sich äußerst schwierig und wäre immens aufwendig und teuer.

Derzeit befinden sich mit dem Duisburger Zoo und dem Tiergarten Nürnberg weitere 28 Delfinarien in der Europäischen Union in denen mehr als 300 Meeressäuger gehalten werden. Überwiegend handelt es sich dabei um Große Tümmler, aber auch um Schwertwale und Belugawale. In den beiden deutschen Delfinarien wird ebenfalls Ozon zur Desinfektion des Beckenwassers verwendet. Im Nürnberger Tiergarten-Delfinarium I, das mit der Delfinlagune über zwei Schleusen verbunden ist, wird auch Chlor eingesetzt.

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Steckdosen-Skandal im Tiergarten Nürnberg??

Steckdosen-Skandal im Tiergarten Nürnberg??

(Mynewsdesk) Nach einem Bericht der Mediengruppe DerWesten will das Elektro-Unternehmen Gira jetzt in einer riesigen Rückrufaktion defekte Bauteile von Kinderschutz-Steckdosen aus dem Verkehr ziehen. „Fehler bei unsachgemäßen Umgang mit der Steckdose könnten unter Umständen zu lebensgefährlichen Verletzungen führen“, heißt es in dem Beitrag. Bereits am 7. Mai hatte die Tierschutz-Organisation Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) im öffentlichen Delfinarienbereich des Tiergarten Nürnberg festgestellt, dass Schutzabdeckungen bei öffentlich zugänglichen Steckdosen, die unter Spannung stehen, fehlen und sofort die Behörden informiert. 

??In dem Schreiben an die Stadt Nürnberg heißt es durch das WDSF, dass mehre Steckdosen im „Blauen Salon“ unterhalb des Delfinariums nachweislich unter Strom stehen und eine Lebensgefährdung insbesondere für Kinder darstellen. Der Aufsichtsbehörde wurden mehrere Fotos und eine Videoaussage vorgelegt. Daraus ergibt sich, dass die Steckdosen über keine Abdeckungen verfügen und in einem Fall das Sicherheitsschild abgerissen ist.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Weder die Stadt Nürnberg noch die Regierung von Mittelfranken und auch nicht das bayerische Staatsministerium, denen wir sämtlich unsere Warnhinweise übermittelt hatten, haben auf unser Schreiben reagiert. Der sogenannte Blaue Salon mit der Sichtzone zum Unterwasserbereich des Delfinariums wird in erster Linie von Eltern mit Kindern besucht. Auf einem der Fotos ist zu sehen, dass ein Kind völlig unbeaufsichtigt in unmittelbarer Nähe der Steckdosen spielt.“??

Das WDSF spricht von einem Skandal und hat nach eigenen Angaben festgestellt, dass mindestens fünf Steckdosen in dem Zuschauerbereich unter Spannung stehen und eine Lebensgefährdung darstellen würden. Ortmüller: „Selbst wenn die Dosen mit Kindersicherungen ausgestattet sind, kann man diese einfachst mit zwei Drähten oder Nägeln aushebeln, wenn diese gleichzeitig in solch eine Steckdose gesteckt werden. Jeder kann das mit zwei Spannungsprüfern ausprobieren, die gleichzeitig eingesteckt werden und dann die volle Spannung aufweisen. Die Rückrufaktion des Elektro-Unternehmens Gira beweist, wie brisant das Thema ist.“ (s.a. Foto auf der WDFS-Homepage )

Die Redakteurin der Nürnberger Zeitung, Ute Wolf, die offenbar an das Warnschreiben des WDSF an die Behörden gelangt war, macht sich in einem redaktionellen Blog-Beitrag der Nürnberger Zeitung über die Reaktion des WDSF gar lustig.

??In ihrem Beitrag schreibt Wolf, dass Ortmüller’s Warnhinweise nur peinlich wären. Ihm sei mit dem WDSF jedes Mittel recht, um den Stopp der Delfinhaltung zu erreichen. Sein „neuster Coup“ sei, dass er festgestellt habe, „dass sich die Steckdosen im Blauen Salon der Delfinlagune unter Strom befinden“ und Wolf wirft die Frage auf, was daran verwerflich wäre. Gleichzeitig kritisiert Wolf, dass der WDSF-Geschäftsführer mit den Beweisfotos, bei denen zum Nachweis der Stromspannung ein Handy-Ladegarät in eine Steckdose gesteckt wurde, er offenbar auf Kosten des Tiergartens nur sein Handy aufladen wollte.

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Delfinarien sollen geschlossen werden

Delfinarien sollen geschlossen werden

(Mynewsdesk) Mit einer Demonstrationstour durch sieben europäische Länder vor 19 Delfinarien wollen Tierschützer der deutschen Tierschutzorganisationen ProWal mit Unterstützung des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) auf das Leid von Delfinen in Delfinarien in der EU aufmerksam machen mit dem Ziel, dass sämtliche Delfinarien geschlossen werden.

Die vierwöchige Demonstrationstour startet am 7. Mai um 11:00 Uhr in Nürnberg vor dem Tiergarten und führt über Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Holland bis nach Belgien. Auch der Zoo Duisburg steht am 1. Juni auf dem Plan. Sie endet am 4. Juni mit einer Abschluss-Kundgebung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel mit bereits vereinbarten Gesprächsterminen mit Europa-Parlamentariern.

Die Tierschützer bemängeln nicht nur, dass den Meeressäugetieren in den Delfinarien viel zu wenig Platz zur Verfügung stehe, sie dort ihre natürliche Bedürfnisse nicht ausleben könnten, die Tiere durch den toten Futterfisch oftmals ihren eigenen Flüssigkeitshaushalt nicht ausgleichen würden, aber auch, dass die Tiere in einem Wasser leben müssten, welches chemisch mit Chlor oder Ozon aufbereitet würde und dass sie fortlaufend mit Medikamenten versorgt werden müssten.

Andreas Morlok, Geschäftsführer von ProWal: „In dieser Chemiebrühe können nicht einmal Fische überleben. Obwohl schwerwiegende gesundheitliche Risiken wie Dehydratation, Augen-, Haut- und Lungenprobleme längst bekannt sind, ist der Einsatz von Chlor und Ozon für die Wasseraufbereitung in fast allen Delfinarien gängige Praxis. Das muss nun endlich europaweit gesetzlich verboten werden, so wie letztjährig bereits in der Ukraine.“

Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des deutschen Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), sieht insbesondere das Delfinarium im Tiergarten Nürnberg im Zugzwang: „Wie uns der Tiergarten Nürnberg jetzt mitteilte, gibt es anlässlich der anstehenden millionenschweren Sanierung der Becken größte Probleme, die Delfine während der Bauphase in anderen Delfinarien unterzubringen. Abgesehen davon ist jeder Transfer Stress für die sensiblen Meeressäuger. Wenn der Tiergarten die aktuellen Vorgaben der Rechtsgrundlagen für die verhaltensgerechte Unterbringung der Delfine nicht erfüllen kann, ist eine Tierquälerei im Sinne des Tierschutzgesetzes vorprogrammiert.“

Die Delfinarien müssten vorausschauend dafür sorgen, wo Delfine grundsätzlich untergebracht werden können, wenn Schließungen anstehen. Derzeit seien sämtliche organisierten Delfinarien im Europäischen ErhaltungsZuchtprogramm (EEP) in Westeuropa überfüllt. ProWal und WDSF fordern schon seit Jahren betreute Meeresbuchten, zumal die Delfine ohne entsprechendes Training nicht einfach ausgewildert werden könnten, heißt es von den Tierschützern.

Andreas Morlok: „Die Besucher lernen in der künstlich geschaffenen Welt der Delfinarien nichts über die Natürlichkeit von Delfinen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die in Delfinarien erzielt werden, sind auf freilebende Populationen nicht übertragbar und damit wertlos. Mit Arterhaltung haben diese Anlagen in der EU ohnehin nichts zu tun, denn noch nie wurde von ihnen ein in Gefangenschaft gehaltener Delfin ausgewildert. In Wahrheit stecken hinter jedem Delfinarium rein finanzielle Interessen.“

Obwohl es kaum noch Platz für weitere Tiere in den europäischen Delfinarien gäbe, werde weiterhin an der Zucht festgehalten, denn der Handel mit Delfinen sei immer noch äußerst lukrativ, heißt es von ProWal und WDSF. Die beiden Tierschutz-Organisationen wollen dem Europäischen Parlament durch die Aufdeckung von bisher geheim gehaltenen Papieren belegen, dass ein Delfin, der in Italien geboren wurde, kürzlich für 366.000 Euro an ein anderes Delfinarium abgegeben wurde.

Morlok: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das Europäische Parlament ein Gesetz beschließen wird, um die miserablen Haltungsbedingungen für die Delfine zu beenden. Die ersten Parlamentarier haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.“

Weitere Informationen zur Kampagne „EU-Dolphinarium Free“ auf der ProWal-Webseite unter: http://walschutzaktionen.de/2881311/home.html

Hintergrund-Informationen zum Tiergarten Nürnberg: http://ots.de/lN5xl

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Seaworld gives up breeding Orcas, Zoos in Nuremberg and Duisburg under pressure? (English and German)

Seaworld gives up breeding Orcas, Zoos in Nuremberg and Duisburg under pressure? (English and German)

(Mynewsdesk) SeaWorld, one of the world s largest operators of aquariums and dolphinariums, announced late last week that the company wants to end the controversial breeding of killer whales permanently. SeaWorld has 29 Orcas and the largest dolphin collection in the three theme parks in San Diego , Orlando and San Antonio and has come under considerable pressure from animal rights activists. The German Whale and Dolphin Conservation Forum ( WDSF ) also calls for the termination of the dolphin entertainment in the two German zoo in Nuremberg and Duisburg and Orca Captivity in Loro Parque on Tenerife for years.

SeaWorld stock prices fell more than 25 percent after the release of the documentary Blackfish about the disastrous housing of animals with deadly attacks on animal trainer. They had already announced the end of last year, to end the Orcashows in 2017 and replacing them by „showing more natural behavior „. The WDSF had then spoken of a rotten compromise . „It is a strategic decision, so that it recovers its share price and pacify the outraged animal rights activists“, said WDSF CEO Jürgen Ortmüller .

Since most of the held orcas were born in captivity and the natural hunting behavior was not learned, the WDSF and organizing ProWal have been asking for years that the dolphins and orcas are relocated from captivity into Seapens with veterinary care. In the next five years SeaWorld will provide 50 million US dollars for projects to save marine mammals. The WDSF suspected that the orca or dolphin show still could go on for about 30 years, according to the life expectancy of the remaining animals, if there was not found animal-friendly solution.

Jürgen Ortmüller: „The decision of SeaWorld to end breeding and mid term end the shows with Orcas was welcomed by all animal welfare organizations. The pressure from animal rights activists has paid off, the immediate cessation of breeding is right and important. Equally important is that the the largely unsuccessful breeding efforts of dolphins in zoos in Nuremberg and Duisburg are now terminated immediately, with more than 100 early deceased marine mammals, the two zoos are the biggest dolphin cemetery in Europe.“
Due to a salt water leakage , which caused a considerable damage to the environment with about 100 dead trees, Nuremberg is currently supppsed to renovate the “ Dolphin Lagoon „, which is expected to gobble up several million euros. In Duisburg, the pipes below the dolphinarium are also ailing and the hall roof is defective. This taxpayer money should be better spent on a project of resettlement in seapens, says Ortmüller .

The Loro Parque in Tenerife, which cooperates with SeaWorld with Orca Captivity, accepted in a press release that the US companys decision, yet exercised simultaneously criticism saying the reproduction of marine mammals is an inherent right of the animals and therefore the guarantee is one of the main commitments of the zoological gardens: „Loro Parque will not make a decision that could affect the well-being their Orca group and any decision will be the EUs prescribed rules and the knowledge and approval of the appropriate authorities.“

That means in plain language that the Loro Parque with its German owner Wolfgang Kiessling benevolent continue to pursue the controversial Orcashows with injury and loss of life in animal trainers and on the offspring , says the WDSF CEO and continues: „It is not about decisions of the authorities, the Loro Parque can affect quite, it comes to common sense , which should lead to the conclusion that the sensitive and freedom-loving marine mammals in small concrete tanks suffer enormously in captivity.“ —

Press Release Loro Parque: http://blog.loroparque.com/pressemitteilung/?lang=de

Homepage SeaWorld: https://seaworldcares.com/killer-whales/

Homepage WDSF Loro Parque: http://ots.de/5ijnj

Homepage WDSF Dolphinaria: http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien

German:

SeaWorld, einer der weltweit größten Betreiber von Aquarien und Delfinarien, gab Ende letzter Woche in den USA bekannt, dass das Unternehmen die umstrittene Zucht von Orcas dauerhaft einstellen will. SeaWorld stand mit der Haltung von 29 Orcas, der größten Delfinart, in den drei Vergnügungsparks in San Diego, Orlando und San Antonio unter erheblichem Druck von Tierschützern. Das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) fordert seit Jahren auch die Beendigung der Delfinhaltung in den beiden deutschen Zoos in Nürnberg und Duisburg und der Orcahaltung im Loro Parque auf Teneriffa.

SeaWorld, dessen Börsenkurse nach der Veröffentlichung des Dokumentarfilms Blackfish über die katastrophale Haltung der Tiere mit tödlichen Angriffen auf Tiertrainer um zeitweise mehr als 25 Prozent einbrachen, hatte bereits Ende letzten Jahres angekündigt, die Orcashows ab 2017 zu beenden und durch eine „auf das natürliche Verhalten der Tiere abgestimmte Präsentationsform“ zu ersetzen. Das WDSF hatte daraufhin von einem faulen Kompromiss gesprochen. „Es ist eine strategische Entscheidung, damit sich der Aktienkurs erholt und um die empörten Tierschützer ruhig zu stellen“, so WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller.

Da die meisten der gehaltenen Orcas in Gefangenschaft geboren wurden und das natürliche Jagdverhalten nicht erlernt haben, fordern das WDSF und die Organisation ProWal seit Jahren die Umsiedlung von Delfinen und Orcas aus Gefangenschaft in Meeresbuchten mit veterinärmedizinischer Betreuung. In den nächsten fünf Jahren will SeaWorld 50 Millionen US-Dollar für Projekte der weiteren Haltung der Meeressäuger zur Verfügung stellen. Das WDSF vermutet, dass die Orca- bzw. Delfinhaltung noch etwa 30 Jahre weitergehen könne, entsprechend der Lebenserwartung der verbleibenden Tiere, wenn nicht eine tiergerechte Lösung gefunden würde.

Jürgen Ortmüller: „Die Entscheidung von SeaWorld kurzfristig die Zucht und mittelfristig die Shows mit Orcas einzustellen wird von allen Tierschutzverbänden begrüßt. Der Druck gegenüber dem Unternehmen hat sich für den Schutz der Meeressäuger bezahlt gemacht. Insbesondere die sofortige Einstellung der Zucht ist richtig und wichtig. Ebenso wichtig ist, dass die Haltung und die weitgehend vergeblichen Nachzuchtbemühungen von Delfinen in den Zoos in Nürnberg und Duisburg nun umgehend beendet werden. Mit mehr als 100 frühzeitig verstorbenen Meeressäugern sind die beiden Zoos der größte Delfinfriedhof Europas.“

Aufgrund eines Salzwasseraustritts, der eine erhebliche Umweltschädigung mit etwa 100 abgestorbenen Bäumen verursachte, steht in Nürnberg derzeit eine Sanierung der „Delfinlagune“ an, die voraussichtlich etliche Millionen Euro verschlingen wird. In Duisburg sind die Leitungen unterhalb des Delfinariums ebenfalls marode und das Hallendach ist defekt. Dieses Geld der Steuerzahler solle besser für ein Projekt der Umsiedlung in Meeresbuchten verwendet werden, meint Ortmüller.

Der Loro Parque in Teneriffa, der mit SeaWorld bei seiner Orcahaltung kooperiert, akzeptierte in einer Pressemitteilung zwar die Entscheidung des US-Unternehmens, übte gleichzeitig aber auch Kritik, offenbar als Rechtfertigung für die weitere Haltung seiner Orcas und Delfinen. Die Fortpflanzung der Meeressäuger sei ein angeborenes Recht der Tiere und deswegen sei deren Gewährleistung eine der Hauptverpflichtungen der zoologischen Gärten, heißt es und: „Loro Parque wird keine Entscheidung treffen, die das Wohlbefinden der Orcagruppe beeinträchtigen könnte und jegliche Entscheidung wird die vorgegebenen Regeln der EU-Zoorichtlinie sowie das Wissen und die Zustimmung der entsprechenden Behörden respektieren.“

Das bedeute im Klartext, dass der Loro Parque mit seinem deutschen Eigentümer Wolfgang Kiessling wohl an den umstrittenen Orcashows mit Verletzungs- und Todesfolgen bei Tiertrainern und an der Nachzucht weiterhin festhalten wolle, meint der WDSF-Geschäftsführer und weiter: „Es geht nicht um Behördenentscheidungen, die der Loro Parque durchaus beeinflussen kann, es geht um den gesunden Menschenverstand, der zur Einsicht führen sollte, dass die sensiblen und freiheitsliebenden Meeressäuger in den kleinen Betonbecken in Gefangenschaft enorm leiden.“

Pressemitteilung Loro Parque: http://blog.loroparque.com/pressemitteilung/?lang=de

Homepage SeaWorld: https://seaworldcares.com/killer-whales/

Homepage WDSF Loro Parque: http://ots.de/5ijnj

Homepage WDSF Delfinarien: http://www.wdsf.eu/index.php/delfinarien

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US-Delfinschützer Ric OBarry soll nach Verhaftung in Japan ausgewiesen werden

US-Delfinschützer Ric OBarry soll nach Verhaftung in Japan ausgewiesen werden

(Mynewsdesk) Der weltbekannte Delfinschützer Ric O’Barry aus den USA wurde bei seiner Einreise nach Japan auf dem internationalen Flughafen von Tokio am vergangenen Montag von den Einwanderungsbehörden verhaftet und wird weiterhin an einer Einreise gehindert. Heute morgen hat Japan seine Ausreise angeordnet, gleichwohl weigert sich O’Barry die Haftanstalt in der Nähe des Flughafens zu verlassen.

??Als Grund seiner Verhaftung wurde nach Angaben seines Anwalts vorgeschoben, dass O’Barry im August letzten Jahres bei seiner Einreise verschwiegen habe, an einer Veranstaltung gegen das alljährliche Abschlachten von Delfinen in Japan teilgenommen zu haben und er wäre damit einer bezahlten Tätigkeit nachgegangen, die ein Einreisevisum erforderlich gemacht hätte. Der Aufenthalt für US-Bürger in Japan als Tourist, anlässlich der Teilnahme an Konferenzen und im Rahmen von Handelsbeziehungen sei allerdings für einen Zeitraum von 90 Tagen Visa-frei, heißt es auf der Homepage des japanischen Außenministeriums.

?Einer der wesentlichen Gründe der japanischen Einwanderungsbehörde für die verweigerte Einreise ist offenbar, dass O’Barry in Zusammenhang mit dem Oskar-prämierten Film „Die Bucht“ das blutige und alljährliche Abschlachten von Delfinen im Fischerort Taiji aufgedeckt hat. Die schönsten Delfine werden vorab weltweit an Delfinarien für bis zu 100.000 Euro verkauft. Ganz offensichtlich haben die japanischen Behörden einen Grund konstruiert, um die kritische Berichterstattung über die Delfintreibjagden durch O’Barry zu stoppen, zumal er seit Jahren weiterhin über die Delfinmassaker aus Japan berichtet und nach Taiji gereist war.

?O’Barry wurde im Jahr 2011 mit dem deutschen Medienpreis Bambi in der Kategorie „Unsere Erde“ ausgezeichnet. Der Umweltschutzpreis der Vereinten Nationen (UNEP) wurde dem Delfinschützer bereits 1991 verliehen. O’Barry trainierte in den 60’er Jahren die Delfine für die TV-Serie „Flipper“ und konvertierte nach Abschluss der Serie zum wohl bekanntesten Delfinschützer, weil er sich für die in Zusammenhang mit der Sendereihe weltweit eingerichteten Delfinarien mit Wildfängen verantwortlich fühlt. In Deutschland kooperiert O’Barry seit Jahren mit dem Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und unterstützte mehrfach Veranstaltungen des Forums gegen die Delfinhaltungen in den Zoos von Duisburg und Nürnberg.

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Duisburger Delfinbaby gestorben – WDSF spricht von mangelnder Fürsorgepflicht und fordert Einschreiten der Aufsichtsbehörden

Duisburger Delfinbaby gestorben - WDSF spricht von mangelnder Fürsorgepflicht und fordert Einschreiten der Aufsichtsbehörden

(Mynewsdesk) Die Delfingeburten der beiden Delfinweibchen Daisy und Delphi verkündete der Zoo am 22. und 24. Dezember gleichentags noch als Weihnachtsüberraschung. Heute erfolgte die Meldung über den Tod des Delfinbabys von Daisy das gestern morgen nach nur 13 Tagen gestorben war.

Das Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) kritisiert schon seit längerem die hohe Todesrate bei den nicht nachhaltigen Zuchtbemühungen in den beiden von ursprünglich zehn verbliebenen Delfinarien im Duisburger Zoo und Nürnberger Tiergarten; so zuletzt in einem TV-Beitrag von SAT1 . Nach Angaben des WDSF überlebten von jetzt 29 Nachzuchten bisher nur acht Tiere in Duisburg. Insgesamt über 60 Meeressäuger hätten ihren frühzeitigen Tod dort in Gefangenschaftshaltung gefunden. Innerhalb von fünf Jahren seien den Delfinen aufgrund einer Aktenanalyse durch das WDSF 24 verschiedene Medikamente und Heilmittel verabreicht worden.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Wir bedauern den Tod des Delfinbabys von Daisy außerordentlich. Noch mehr schockiert uns jedoch die Uneinsichtigkeit der Zooleitung, die überwiegend vergeblichen Nachzuchtbemühungen fortzusetzen. Es wird ohne Rücksicht auf die Sozialstruktur der sensiblen Delfine auf Teufel komm raus gezüchtet. Sobald die wenigen Delfinweibchen, die überhaupt überlebt haben, das geschlechtsreife Alter erreichen, werden sie in andere Delfinarien transportiert, um dort die Zuchtbemühungen fortzusetzen. Die katastrophalen Haltungsbedingungen in den kleinen Betonbecken mit fortlaufender Medikamentengabe grenzt an Tierquälerei.“

Erst im August letzten Jahres war in Duisburg ein Delfinbaby der Delfinmutter Pepina nach nur einer Woche verstorben. Die Schwangerschaftsphase hatte der Zoo noch ausführlich auf seiner Homepage illustriert. Die Delfinmutter Pepina wurde während der Schwangerschaft mit Antibiotika und dem Antibakterium Nystatin behandelt.

Dass die Jungtiersterblichkeit bei Delfinen aufgrund des sich erst in den ersten Lebenswochen entwickelnden Immunsystems im Freiland ebenso hoch sei wie in Delfinarien, wie der Zoo behauptet, bestreitet das WDSF aufgrund mangelnder wissenschaftlicher Nachweise.

Nachdem das WDSF in erster Instanz vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf im Oktober 2014 ein Urteil gegen den Zoo Duisburg erwirkt hatte, dass der Zoo verpflichtet sei, fortlaufend die tiermedizinischen Berichte der Delfine zu veröffentlichen, findet sich der letzte Eintrag auf der Homepage des Zoos zur Delfinmutter Daisy am 10. Juni 2015 über eine von insgesamt drei Blutuntersuchung im gesamten Jahr 2015. Seit über vier Jahren seien Daisy entsprechend der Vermerke keine Medikamente verabreicht worden und es soll nach den Einträgen auch keine Ultraschalluntersuchungen gegeben haben, während bei der Delfinmutter Delphi alleine im Dezember sechs Ultraschalluntersuchungen anstanden.

Ortmüller: „Entweder hat der Zoo seine tierärztliche Fürsorgepflicht bei der Schwangerschaft von Daisy durch fehlende Kontrollen mit der möglichen Folge des jetzigen Todes des Delfinbabys völlig vernachlässigt oder die Einträge in den tierärztlichen Berichten wurden entgegen des Gerichtsurteils nicht vollständig aufgeführt. In beiden Fällen sind die Aufsichtsbehörden des Zoos beim Umweltamt der Stadt Duisburg, beim NRW-Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und als oberste Behörde beim Umweltministerium gefordert, die Nachlässigkeiten aufzuklären und gegebenenfalls zu ahnden.“

Homepage Zoo Duisburg:

Tiermedizin Daisy: http://www.delfinarium-zoo-duisburg.de/akte.php?name=Daisy&jahr=2015

Tiermedizin Delphi: http://www.delfinarium-zoo-duisburg.de/akte.php?name=Delphi&jahr=2015

Tiermedizin Pepina: http://www.delfinarium-zoo-duisburg.de/akte.php?name=Pepina&jahr=2015

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