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Sonstiges

WaveTech GmbH – Keine Zahlung an THG Anlegerin

THG Anlegerin fordert eingezahlte Darlehenssumme zurück. WaveTech GmbH weist Kündigung und Fällig Stellung von Ansprüchen zurück was tun?

WaveTech GmbH - Keine Zahlung an THG Anlegerin

(NL/8806710061) Die Firma WaveTech GmbH hat bereits seit Jahren einen Börsengang in Aussicht gestellt, der bis heute leider nicht erfolgt ist. Die THG Technologie Holding GmbH & Co. KG sammelte Kapital ein, um dieses bei der WaveTech GmbH zu investieren.

Keine Zahlung an Anlegerin

Die Gesellschaft WaveTech GmbH weigert sich nunmehr, einer Anlegerin, die ihr Geld im Wege eines Wandeldarlehens zur Verfügung gestellt hat, die eingezahlte Darlehenssumme zurück zu zahlen und droht selbst mit Schadensersatzforderungen.

Konkret macht die betroffene Anlegerin eine Forderung gegen die WaveTech GmbH aus abgetretenem Recht der THG Technologie Holding GmbH & Co. KG in Höhe von 157.890,00 Euro geltend. Diese Forderung wurde seitens der Anlegerin mit Schreiben vom 19.05.2017 gegenüber der WaveTech GmbH fällig gestellt und diese um Auszahlung gebeten.

Kündigung und Fällig Stellung von Ansprüchen zurückgewiesen

Die Kündigung und Fällig Stellung wurde seitens der WaveTech GmbH mit Schreiben vom 06.06.2017 zurück gewiesen. Mit der Begründung, dass mit der THG bindend vereinbart worden sei, dass die Forderung in Anteile der Gesellschaft umgewandelt werden würde. Zudem behielt sich die Gesellschaft, diese vertreten durch den Geschäftsführer Dag A. Valand, ihrerseits die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen vor.

Auf eine erneute Zahlungsaufforderung der Anlegerin mit Fristsetzung zum 14.07.2017 wurde seitens der WaveTech GmbH ebenfalls nicht gezahlt.

In einer weiteren Stellungnahme des Geschäftsführers vom 04.08.2017 wurde lediglich auf das Schreiben vom 06.06.2017 verwiesen.

Fazit: Anlegerin sucht juristische Hilfe zur Einleitung weiterer Schritte

Die betroffene Anlegerin bereitet daher nunmehr über die Kanzlei AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB eine Klage auf Rückzahlung der von ihr investierten Gelder gegen die WaveTech GmbH vor.

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Klare Sache: Transparenz bei Krediten

Verbraucherdarlehen, wesentliche Bestimmungen

Klare Sache: Transparenz bei Krediten

Kein Geld mehr? — Die Bedingungen für Verbraucherdarlehen müssen klar geregelt sein (Bildquelle: pixabay)

Wenn das eigene Geld nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit, auf Fremdgeld zurückzugreifen. In der Regel geschieht dies über ein Darlehen. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen Darlehen an Unternehmen und an Verbraucher. In der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK werden auch die wesentlichen Bestimmungen der Verbraucherdarlehen abgefragt. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zeigt in seinem kostenlosen Schulungsvideo die wesentlichen Bestimmungen auf und erläutert deren Hintergründe.

Entscheidend für die Lösung einer Prüfungsfrage, in der es um die wesentlichen Bestimmungen eines Verbraucherdarlehens geht, ist zunächst einmal das BBG. Dieses unterscheidet im Allgemeinen Teil zwischen Unternehmer und Verbraucher, so dass der Begriff des Verbrauchers hier klar definiert ist.

Bestimmungen für Verbraucherdarlehen dienen dem Verbraucherschutz

Der Hintergrund für die Bestimmungen für Verbraucherdarlehen ist der damalige Wille des Gesetzgebers, nämlich eine klare Erkennbarkeit der Bedingungen für den Verbraucher. Dies war nämlich in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Die Regelungen dienen damit dem Verbraucherschutz.

Hat der angehende Betriebswirt/in IHK diese Zusammenhänge erst einmal verinnerlicht, kann er die entsprechenden Bestimmungen leicht ableiten:

Der Nettobetrag des Verbraucherdarlehens muss klar erkennbar sein. Fällt bei einem Darlehen über 10.000 Euro zum Beispiel ein Disagio von 2.000 Euro an, beträgt die Nettoauszahlung nur noch 8.000 Euro.

Auch die Art und Weise der Rückzahlung muss klar dargelegt werden. Diese Tilgungsmodalitäten können zum Beispiel vorsehen, dass das Darlehen monatlich zurückgezahlt wird, oder dass monatlich zunächst die Zinsen und dann am Ende der Laufzeit die gesamte Kreditsumme.

Ebenfalls klar erkennbar müssen Zinssatz und sonstige Kosten sein. Entscheidend ist hier der effektive Jahreszins und nicht etwa der Nominalzins, der häufig sehr viel niedriger als der effektive ist.

Auch der Verzugszins muss für den Verbraucher deutlich erkennbar sein. Entscheidend ist auch hier, wie bei den anderen Bestimmungen, die Transparenz.

Generell muss der Kreditvertrag auch schriftlich abgeschlossen werden. Dies dient nicht zuletzt auch als Nachweis für die vereinbarten Konditionen.

Das komplette, kostenlose Video “ Verbraucherdarlehen, wesentliche Bestimmungen“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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Politik Recht Gesellschaft

Insolvenzverfahren Lombard Classic 3 KG eröffnet

Aktuell zu LC 3 KG: Was betroffene Anleger der „Lombardium-Gruppe“ beachten müssen. Sicherung von Ansprüchen auf Rückzahlung und Schadensersatz

Insolvenzverfahren Lombard Classic 3 KG eröffnet

Aktuell zu LC 3 KG Insolvenzeröffnung – von Rechtsanwalt Röhlke, Berlin

Jetzt ist es soweit: Mit Beschluss vom 01.07.2017 hat das Amtsgericht Chemnitz das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG eröffnet (13 IN 379/17). Damit ist für viele betroffene Anleger der „Lombardium-Gruppe“ nunmehr zur Gewissheit geworden, dass ihre Kapitalanlage größtenteils verloren sein wird. Was haben betroffene Anleger aktuell zu beachten?

Erläuterung vom Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl betroffener Anleger vertritt und im vorläufigen Gläubigerausschuss der Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG sitzt.

„Zunächst einmal sind durch die Eröffnungen des Insolvenzverfahrens die stillen Gesellschaftsverhältnisse der Anleger mit der Lombard Classic 3 KG zwingend beendet. Die Anleger haben also nach der Insolvenzeröffnung einen Anspruch auf Rückzahlung ihrer Einlage, zu dessen Anmeldung sie voraussichtlich vom Amtsgericht Chemnitz im Insolvenzverfahren auch aufgefordert werden. Offen bleibt allerdings, ob die Anleger als sogenannte erstrangige Gläubiger im Sinne des § 38 InsO Berücksichtigung finden werden oder aber wegen der vertraglich vereinbarten Nachrangklausel nur als Nachranggläubiger gemäß § 39 InsO. Denn in den Gesellschaftsverträgen der Lombard Classic 3 KG war zwar eine Verlustbeteiligung der Anleger vertraglich ausgeschlossen, dafür aber sollte der Rückzahlungsanspruch nach Vertragsschluss nur nachrangig zu erfüllen sein. Im Falle einer Nachrangigkeit dürften die Anleger im Insolvenzverfahren komplett leer ausgehen“, meint der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Besteht Erfolg auf Schadensersatzansprüche für betroffene Lombard Classic 3 KG Anleger?

Rechtsanwalt Röhlke weist darauf hin, dass die von ihm vertretenen Mandanten im vorangegangenen Insolvenzverfahren der „Lombard Classic 2“, also der Ersten Oderfelder KG, ihre Forderungen auf den Gesichtspunkt des Schadensersatzes gestützt haben. Nach Meinungen vieler Insolvenzverwalter sind derartige schadensersatzrechtlich begründete Insolvenzforderungen in jedem Falle erstrangig und nicht nur nachrangig zu erfüllen. „Die Schadensersatzansprüche lassen sich im Regelfalle durch eine fehlerhafte Aufklärung der eingesetzten Kapitalanlageberater begründen, die in unzutreffender Weise die Lombardium-Anlagen als festgeldähnlich dargestellt haben. Aber auch mit vorhandenen Fehlern des Emissionsprospektes, der auf personelle Verflechtungen innerhalb der Lombardium-Gruppe nicht hingewiesen hat, besteht die Möglichkeit Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Darüber hinaus stellen sich allerdings noch eine Fülle weiterer Probleme“, so Rechtsanwalt Röhlke.

Verträge der Lombard Classic 3 KG: partiarische Darlehen anstatt atypisch stille Beteiligung

Ein Problem könnte die Ansicht des Landgerichts Chemnitz zum Charakter der Verträge mit der Lombard Classic 3 KG insgesamt darstellen. Nach Ansicht des Gerichtes handelt es sich nämlich nicht um atypisch stille Beteiligungsverhältnisse, sondern um partiarische Darlehen. Nach Urteilen des Landgerichts sei bei diesem Darlehen dann auch die Nachrangklausel nicht einschlägig, was grundsätzlich für den Anleger günstig ist: Das würde bedeuten, er kann seine Forderung anmelden. Nach hiesiger Kenntnis ist allerdings ein Berufungsverfahren über die Chemnitzer Rechtsprechung anhängig vor dem Oberlandesgericht (OLG) Dresden.

Auswirkung und Möglichkeit für Widerruf der Beteiligungsverhältnisse

„Ein weiterer Ansatzpunkt, um in jedem Falle gleichrangige oder erstrangige Forderungen anmelden zu können, besteht möglicherweise in einem heute noch zu erklärenden Widerruf des Beteiligungsverhältnisses. Ob ein Widerruf möglich ist und welche Auswirkungen er haben wird, lässt sich allerdings nur im Einzelfalle klären“, meint der Jurist Christian-H. Röhlke.

Ein Widerruf eines stillen Gesellschaftsverhältnisses nach den Vorschriften über Haustürgeschäfte oder Fernabsatzgeschäfte erscheint hier durchaus möglich, da die Widerrufsbelehrung der Lombard Classic 3 KG in Teilen als nicht gesetzmäßig erscheint, so der Jurist. Rechtsfolge eines erklärten Widerrufes ist allerdings im Regelfalle die Rückabwicklung des Vertrages nach den vertraglichen Regelungen. Diese allerdings sehen gerade die Nachrangigkeit der Rückzahlungsverpflichtung vor. Ob diese Nachrangigkeit allerdings auch eine Rückabwicklungsverpflichtung nach erfolgtem Widerruf verfasst, erscheint Röhlke zumindest fragwürdig.

Fazit: Betroffene Anleger der „Lombardium-Gruppe“ müssen mit geringer Quote rechnen – Inanspruchnahme der Kapitalanlagenberater und Vermittler?

„Eines aber muss jedem Anleger klar sein: Im Rahmen der Insolvenz dürfte eine allenfalls geringe Quote an die Anleger auszuzahlen sein. Eine vollständige Kompensation der eingetretenen Schäden wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens nicht zu erzielen sein. Nach bisherigem Erkenntnisstand wird dies nur über eine Inanspruchnahme der Kapitalanlageberater und Vermittler zu erzielen sein. Hierfür ist kompetenter anwaltlicher Rat unabdingbar“, meint der erfahrene Rechtsanwalt.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Politik Recht Gesellschaft

Schufa löscht Negativeintrag aus Nichtabnahmeentschädigung

Commerzbank AG fordert eine Nichtabnahmeentschädigung nach Verhandlung zum Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag – dies zieht einen Schufa-Eintrag nach sich – AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB außergerichtlich erfolgreich geholfen

Schufa löscht Negativeintrag aus Nichtabnahmeentschädigung

Nichtabnahmeentschädigung führt zum Schufa-Eintrag – Experten AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB helfen du

Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag: Wie die Nichtabnahmeentschädigung zum Schufa-Eintrag führt

Der betroffene Brandenburger suchte Hilfe bei den Experten für Schufa-Recht. Was war geschehen? Der Brandenburger stand mit der Commerzbank AG in Kontakt, um einen Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag abzuschließen. Die Verhandlungen waren konkret und schließlich wurde eine Darlehenszusage erteilt. Zur Überraschung des Betroffenen forderte die Commerzbank AG nach der Erteilung weitere Auskünfte und Angaben, bevor eine Auszahlung des Darlehens erfolgen sollte. Aus diesen Gründen entschied sich der Brandenburger zusammen mit seiner Frau, den Immobiliar- Verbraucherdarlehensvertrag mit einer anderen Bank abzuschließen.

Die Commerzbank AG vertrat die Auffassung, dass die Eheleute zur Abnahme des Darlehens verpflichtet seien. Schließlich sei diesen das Darlehen bereitgestellt worden.
Als das Darlehen nicht abgenommen wurde, berechnete die Commerzbank AG eine sogenannte Nichtabnahmeentschädigung und stellte diese dem Brandenburger Ehepaar in Rechnung. Für den Betrag wurde das bereits eingerichtete Kreditkonto mit seinen Kontodaten von der Commerzbank AG übernommen.

Da das Brandenburger Ehepaar die Nichtabnahmeentschädigung nicht zahlte, sah sich die Commerzbank AG dazu veranlasst, die von ihr erhobene Forderung über das von ihr eingerichtete Konto zu mahnen. Schließlich kündigte die Bank das vermeintliche Konto mit der Forderung aus Nichtabnahmeentschädigung und veranlasste einen negativen Schufa-Eintrag über die Höhe der vermeintlichen Entschädigung.

Betroffener sucht Hilfe bei Schufa-Experten: Klärung – Löschung – außergerichtlich

Das Kernproblem in dieser Angelegenheit ist, dass nicht sicher bestimmt werden kann, ob eine Nichtabnahmeentschädigung tatsächlich berechnet werden durfte. Da die Bank plötzlich weitere Angaben zum Darlehensvertrag forderte.

Ein negativer Eintrag bei der Schufa Holding AG kann nicht auf ein einseitiges Handeln der Bank zurückzuführen sein. Mit der Nichtabnahme des Kredites machte der Brandenburger Verbraucher klar, dass er keine weiteren Verpflichtungen diesbezüglich eingehen möchte. Erst Recht wollte er nicht, dass ein Konto auf seinen Namen eröffnet wird. Die folgenden Mahnungen und die Kündigung eines nicht existenten Kontos können nicht als Grundlage für einen Negativeintrag gelten.

Die Experten der Kanzlei AdvoAdvice Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB trugen den gesamten Sachverhalt schriftlich sowohl bei der Commerzbank AG als auch bei der Schufa Holding AG vor und erläuterten die Rechtslage dazu. Daraus resultierend entschied sich die Schufa Holding AG binnen drei Wochen, den Negativeintrag eigenständig zur Löschung zu bringen.

Wirtschaftsleben und Vertragsbeziehungen: Handlungen und Auswirkungen – Was lernen wir?
Bei sämtlichen Vertragsbeziehungen und Verhandlungen mit Banken ist stets darauf zu achten, dass keine voreiligen Schritte unternommen werden. Manchmal können selbst kleine Unaufmerksamkeiten oder Handlungen der Bank zu einem negativen Schufa-Eintrag führen, welcher sodann massive Auswirkungen auf das persönliche Wirtschaftsleben von Verbrauchern haben.

Der zuständige Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann wie folgt: „Es ist schon eine besondere Konstellation, in welcher eine Bank sich entschließt, eine Nichtabnahmeentschädigung zu verlangen und diese dann zu einem negativen Schufa-Eintrag führt. Jedoch verdeutlicht dies einmal mehr, dass im Wirtschaftsleben mit Bedacht und Vorsichtigkeit Handlungen erfolgen sollten, um keine größeren Probleme aufgebürdet zu bekommen. Andererseits zeigt dieser Fall, dass es zur Bewertung, ob ein Negativeintrag rechtmäßig erfolgte, es nicht darauf ankommt, ob sich die einmeldende Stelle ihrer Sache absolut sicher ist und dies Privatpersonen gegenüber so vermittelt.“

Betroffene, die unter einem Negativeintrag bei Auskunfteien leiden, ist nahezulegen, sich fachkundige Hilfe zu organisieren. In vielen Fällen kann den Betroffenen schnell geholfen werden.

Die Experten der Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB stehen unter 030 921 000 40 und info@advoadvice.de für Ihre Anfragen gerne zur Verfügung.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisieren:
-Bankrecht
-Datenschutzrecht
-Insolvenzrecht
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-Prospektrecht / Beratung bei Prospekterstellung
-Schufa-Recht
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-Wohnungseigentumsrecht (Schwerpunkt Schrottimmobilien)
-Zivilrecht mit Schwerpunkt Verbraucherschutz
ADVOADVICE – kompetente Beratung von erfahrenen Rechtsanwälten. Von einem Rechtsanwalt erwarten Sie vor allem zwei Dinge: faire Beratung und kompetente Experten. Die Rechtsanwälte der Kanzlei sind in zahlreichen Online- und Printmedien in Erscheinung getreten. Weitere Informationen unter http://www.advoadvice.de

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Politik Recht Gesellschaft

Inhaltskontrolle: Klausel zur einmaligen Bearbeitungsgebühr

Wichtiger Verhandlungstag des BGH für Unternehmer – Rückerstattung von Bearbeitungsgebühren für Annuitätenkreditverträge – Inhaltskontrolle für Allgemeine Geschäftsbedingungen

Inhaltskontrolle: Klausel zur einmaligen Bearbeitungsgebühr

Dr. Sven Tintemann, Fachanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht

Unternehmerkredite beinhalten nicht selten Klauseln, die für die Bearbeitung eine nicht unerhebliche Gebühr vorsehen. Doch nun ist es so, dass Unternehmen kein Geld zu verschenken haben und sich daher diese Klauseln am 04. Juli 2017 vor dem Bundesgerichtshof (BGH) auf dem Prüfstand befinden werden.

Bearbeitungsgebühren für langfristige Annuitätenkreditverträge

In einem von insgesamt drei zu verhandelnden Fällen wird der Bundesgerichtshof (BGH) über folgenden Fall verhandeln: Die durch den Insolvenzverwalter vertretene Schuldnerin, eine GmbH, klagt gegen ihre Bank auf Rückerstattung der in den Jahren 2009 und 2011 geleisteten Bearbeitungsgebühren für vier langfristige Annuitätenkreditverträge. Alle Verträge beinhalteten eine Regelung über eine einmalige Bearbeitungsgebühr, welche vom Kreditbetrag einbehalten wurde und nach Ansicht der Schuldnerin eine nach § 307 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) unwirksame Allgemeine Geschäftsbedingung darstellt.

Kontrolle und Verantwortung: Vertragskosten – Kostenregulierung

Das Oberlandesgericht Dresden, welches in der zweiten Instanz am 03.08.2016 zum Az. 5 U 138/16, zu diesem Fall sein Urteil fällte, zeigte sich hinsichtlich der Eigenverantwortung des Unternehmens streng. Nach Ansicht des Oberlandesgerichts (OLG) gehört es zur unternehmerischen Verantwortung, Preisklauseln aller Art im Rahmen der Preisfindung und Preisgestaltung zu prüfen und zu entscheiden, ob diese Vertragskosten betriebswirtschaftlich für das Unternehmen vertretbar sind. Letztlich entscheidet das Unternehmen selbst, ob es einen Vertrag mit den entsprechenden Klauseln abschließt oder nicht. Eine Kostenregulierung habe insofern nicht durch die Gerichte zu erfolgen.

Andere Rechtsauffassungen können hier sicherlich zu Recht ebenfalls vertreten werden. Dies geschah z.B. durch das LG Hannover und das OLG Celle in einem anderen Verfahren, was ebenfalls am 04.07.2017 beim BGH verhandelt wird. Die beiden Vorinstanzen beim Landgericht Hannover, Urteil vom 04.06.2015, Az. 3 O 354/14 sowie beim Oberlandesgericht Celle, Urteil vom 02.12.2015, Az. 3 U 113/15, hatten hier der Klage eines Unternehmers auf Rückerstattung stattgegeben.

Bearbeitungsentgelte bei Unternehmensdarlehen – Inhaltskontrolle für Allgemeine Geschäftsbedingungen

Dr. Sven Tintemann, Fachanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht in der Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB kommentiert: „Es ist vom OLG Dresden schon etwas gewagt, anzunehmen, der Unternehmer könne, anders als vielleicht der Verbraucher, Verträge mit der Bank, welche diese bereits in den Vertragsbedingungen vorbereitet hat und ständig verwendet, frei aushandeln oder selbst gestalten. Auch hier muss eine Inhaltskontrolle für Allgemeine Geschäftsbedingungen gelten, ebenso wie der Grundsatz, dass die Bank nicht für etwas Gebühren nehmen darf, wozu sie sowieso z.B. durch Gesetz oder im eigenen Interesse verpflichtet ist. Aus unserer Sicht wird der BGH daher wohl auch die Bearbeitungsentgelte bei Unternehmerdarlehen kippen. Diese können dann ebenfalls, so bei bei Verbraucherdarlehensvertragen auch, zurückverlangt werden.“

Die Experten der Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB erwarten mit Spannung, ob der Bundesgerichtshof in seiner mündlichen Verhandlung in Karlsruhe eine gleichfalls strenge Eigenverantwortung der Unternehmen sieht und der Klage in der Revisionsinstanz nicht zum Erfolg verhelfen wird. Für betroffene Unternehmen bietet die Berliner Rechtsanwaltskanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB unter 030-921 000 40 eine kostenlose Erstberatung an.

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Aktuell: Lombardium Hamburg KG vorläufiges Insolvenzverfahren

Insolvenzverwalter Erste Oderfelder kündigt Anfechtung der Auszahlungen und Rückforderungen von Anlegern an – Was ist mit der Lombard Classic III KG?

Aktuell: Lombardium Hamburg KG vorläufiges Insolvenzverfahren

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke: Aktuell Lombardium-Skandal zur Insolvenz Lombardium Hamburg KG

Nicht zuletzt aufgrund des Berichtstermins des Insolvenzverwalters über das Vermögen der Ersten Oderfelder GmbH & Co. KG (EOBK) in der Gläubigerversammlung vom 29.03.2017 in Chemnitz besteht Anlass, die Vorgänge im Hamburger „Lombardium“-Skandal aktuell zu betrachten. Nach aktuellem Sachstand hat auch die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG ein Insolvenzverfahren beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt von Buchwald, Hamburg bestellt. Betroffene Anleger sind verunsichert. Auch der Insolvenzverwalter Scheffler der EOBK berichtete in der Gläubigerversammlung Unangenehmes.

Was ist mit der Lombardium Classic III KG?

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke aus Berlin, vertritt eine Vielzahl geschädigter Anleger, führt Klagen für diese Betroffenen und hat für die Anleger gewonnen, gibt ein Update zum Sachstand „Lombardium-Skandal“.

Lombardium Hamburg KG: Vorläufiges Insolvenzverfahren

„Nach einer etwas hektischen Sitzverlegung in den Bereich des Amtsgerichts in Niebüll in der nordwestlichsten Ecke Schleswig-Holsteins ist dort zum Aktenzeichen 5 IN 70/16 ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Lombardium Hamburg KG beantragt worden. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist bereits bestellt“, erläutert Rechtsanwalt Röhlke.

Gibt es konkrete Lösungsansätze, Lichtblicke für betroffene Anleger?

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke kann die Enttäuschung der Anleger spüren, aber leichter wird es nicht. „Diese Insolvenz hat zu einer weiteren Verkomplizierung der Sachlage geführt. Denn die Lombardium Hamburg KG ist größter Einzelschuldner der insolventen EOBK und der Lombard Classic 3 KG. Wenn aber die Lombardium Hamburg KG insolvent ist und die von der EOBK und der LC 3 KG aufgenommenen Darlehensgelder nicht mehr zurückzahlen kann, werden diese ihre Bilanzen auch entsprechend zu korrigieren haben, mit allen Auswirkungen. Zudem bedeutet dies, dass die Pfandgüter nunmehr wohl vom Insolvenzverwalter der Lombardium Hamburg KG ebenso wie vom Insolvenzverwalter der EOBK als auch von der Isetreuhand GmbH i. L. und von der LC 3 KG beansprucht werden. Tatsächlich sind die Pfandgüter allerdings noch von der Staatsanwaltschaft in Hamburg beschlagnahmt. Hier wird es eines juristischen Alexanders benötigen, um den gordischen Eigentumsknoten zu zerschlagen“, meint Röhlke.

Gläubigerversammlung EOBK in Chemnitz: unangenehme Wahrheiten und Auswirkungen kommen auf die geschädigten Anleger zu – Wird es noch schlimmer?

Der erfahrene Anwalt Röhlke war anwesend bei der Gläubigerversammlung im Insolvenzverfahren der EOBK vom 29.03.2017. Zwei wesentliche Erkenntnisse waren dieser Versammlung nach Meinung des Rechtsanwalts zu entnehmen: zum einen, das von den eingelegten Geldern der Anleger in Höhe von 107 Millionen Euro sicherlich kein Rückfluss in dieser oder auch anderweitig nennesnwerter Höhe erfolgen kann. Die aufgefundenen, zwischen verschiedenen Parteien umstrittenen Faustpfänder hätten danach allenfalls einen Wert von ungefähr 8 Millionen Euro, was eine Insolvenzquote wohl nur im einstelligen Bereich zulässt. Die Anleger müssen also damit rechnen, dass auch im Rahmen der Insolvenz nahezu ein Totalverlust zu verzeichnen sein wird.

Die zweite unangenehme Erkenntnis war, dass es hierbei voraussichtlich nicht bleiben wird. Nach einer rechtlich durchaus schlüssigen, für die Anleger bitteren Prüfung ergebe sich leider, dass die bisherigen Auszahlungen der EOBK in den vergangenen Jahren, seien es erfolgte Rückzahlungen der vollen Beteiligungssumme oder aber die Zahlungen der Verzinsung im halbjährlichen Rhythmus, tatsächlich nicht von Gewinnen der Gesellschaft gedeckt waren.

Verlust anstatt Gewinn: Müssen Anleger eine Rückzahlung ihrer Auszahlungen befürchten?

„Soweit die Zinsen betroffen sind, wird nach einer entsprechenden Überprüfung der Jahresabschlüsse und erstmaligen Erstellung von Jahresabschlüssen für die Jahre 2015 und 2016 wohl davon auszugehen sein, dass die Gesellschaft Verluste gemacht hat und keine Gewinne. Dann aber hätte nach dem Gesellschaftsvertrag auch kein Anspruch auf eine Auszahlung bestanden. Dann sind diese Auszahlungen ohne Rechtsgrund und im Sinne des Insolvenzrechtes unentgeltlich erfolgt, was sie insolvenzrechtlich anfechtbar macht. Der Insolvenzverwalter wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zahlungen zurückfordern, so dass die Anleger dem schlechten Geld noch gutes hinterher werfen müssen. Sollte dieser Fall eintreten, können die Anleger wenigstens die von der EOBK an die Finanzämter direkt abgeführten Steuern auf die angeblichen Zinsen allerdings zurückverlangen“, erläutert Rechtsanwalt Röhlke.

Ängste der Lombard Classic III KG Anleger wegen Rückforderungsprozess berechtigt?

Ein ähnliches Szenario hatte die LC 3 KG gegenüber ihren Anlegern in einem Rundbrief und auch in Internetveröffentlichungen ihres damit befassten Rechtsanwalts angekündigt. Rechtsanwalt Röhlke gibt zu bedenken, dass bei der LC 3 Ausschüttungen nur erfolgen, wenn entsprechende Gewinne auf einem Verrechnungskonto gutgeschrieben wurden. Da aber auch bei der LC 3 voraussichtlich keine Gewinne in entsprechender Höhe angefallen waren, könnten auch diese Zahlungen zu Unrecht erfolgt sein, so dass sie von der LC 3 KG zurückgefordert werden können.

Gegenwärtig ist noch nicht bekannt, wie weit entsprechende Rückforderungsprozesse der LC 3 KG bisher gediehen sind. In diesem Zusammenhang ist auch noch wichtig zu wissen, dass Anleger der LC 3 im Gegensatz zu den Anlegern der EOBK nicht am Verlust der Gesellschaft beteiligt sind. Allerdings können die Einlagen aufgrund eines Rangrücktritts im Gesellschaftsvertrag nur zurückgefordert werden, wenn sich hierdurch die Liquiditäts- und Vermögenslage der Gesellschaft nicht entscheidend ändert und keine Insolvenzsituation eintreten würde. Sollte es dennoch zu einer Insolvenz kommen, könnten die an der LC 3 KG beteiligten stillen Anleger ihre Forderungen nicht zur Insolvenztabelle anmelden, da sie nur nachrangig im Sinne des § 39 InsO zu berücksichtigen wären.

Rechtsanwalt Röhlke weist auf einen Lichtblick hin: die Möglichkeit auf Schadensersatzanspruch für die betroffenen LC 3-Anleger

„Dies betrifft allerdings nicht die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen aufgrund einer fehlerhaften Beratung durch Kapitalanlagenvermittler oder einer fehlerhaften Prospektierung des LC 3“, meint Röhlke.

„Im Rahmen von Schadenersatzansprüchen gegenüber der LC 3 KG sowie des eingesetzten Vermittlers haben Röhlke Rechtsanwälte bereits Klagen für Mandanten eingereicht. Röhlke Rechtsanwälte hoffen, dass es in Kürze zu einer mündlichen Verhandlung kommt und über den Sachverhalt zunächst einmal vom zuständigen Gericht für Prospekthaftungssachen in Sachsen, dem Landgericht Leipzig, entschieden wird. Der Prospekt weist nach unserer Meinung an vielen Punkten Fehler auf. So ist zum Beispiel nicht darauf hingewiesen, dass die Lombardium Gruppe Inhabergrundschuld-Geschäfte betreibt, die nicht vom Mittelverwendungskontrollvertrag umfasst sind. Dies hätte allerdings prospektiert werden müssen, da letztlich diese Inhabergrundschuldgeschäfte zu einer Untersagung des diesbezüglichen Geschäftsbetriebes der Lombardium Hamburg KG geführt haben. Ebenfalls zu beachten ist, dass die Untersagungsverfügung auch deshalb erging, weil die Lombardium Hamburg KG offensichtlich ungesicherte, vom Geschäftszweck nicht vorgesehene Darlehen an Gesellschafter und fremde Gesellschaften herausgegeben hat – auch hiervon ist kein Wort im Emissions Prospekt (EP) zu finden“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Röhlke Rechtsanwälte empfehlen allen Lombardium Hamburg KG Anlegern, sich auch im Hinblick auf eine Haftung der Kapitalanlagenvermittler unabhängig, fair und kompetent anwaltlich beraten zu lassen.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Wissenschaft Technik Umwelt

Fördermittelauskunft für Heizungsbau und Sanierung

Rechtzeitig über Zuschüsse oder Darlehen informieren!

sup.- „Das hätten wir ja auch viel günstiger haben können!“ Eine Erkenntnis, die in Sachen Heizungsmodernisierung manchmal zu spät kommt. Die staatlichen Förderprogramme für energetische Verbesserungen setzen meistens voraus, dass der Antrag vor Maßnahmenbeginn gestellt wird. Eine nachträgliche Bewilligung von Zuschüssen oder zinsverbilligten Darlehen lassen die Förderrichtlinien dann nicht mehr zu. Um diesem Risiko zu entgehen, sollten Bauherren oder Eigentümer sich rechtzeitig einen Überblick über die möglichen finanziellen Hilfestellungen verschaffen. Besonders einfach geht das im Internet mit der Fördermittelauskunft des Systemanbieters für Raumklima Wolf Heiz- und Klimatechnik (Mainburg). Wer unter www.wolf.eu die wichtigsten Basisdaten für eine geplante Sanierung oder einen energieeffizienten Neubau eingibt, der erhält detaillierte Informationen und wird direkt zu den passenden Förderprogrammen weitergeleitet. Auch mögliche regionale Angebote, z. B. von Kommunen, Energieversorgern oder einzelnen Bundesländern, können so für jedes individuelle Bauvorhaben leicht gefunden werden.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Win-Win-Situation für Kreditnehmer und Privatanleger

Das P2P-Immobiliendarlehen

Win-Win-Situation für Kreditnehmer und Privatanleger

– Mit dem P2P-Immobiliendarlehen bringt die Hegner & Möller GmbH private Anleger und Kreditnehmer zusammen
– Privatanleger erzielen eine Rendite i.H.v. 5 – 10 % Zinsen – bei maximaler Sicherheit
– Eigentümer einer gering oder unbelasteten Immobilie erhalten mit dem P2P-Immobiliendarlehen einen Kredit zur freien Verwendung gegen grundbuchliche Besicherung – ohne bankübliches Prüfszenario

Berlin, 10.03.2017. So stark auf der einen Seite die Nachfrage nach Krediten und Finanzierungen während der Niedrigzinsphase gestiegen ist, so sehr erschweren auf der anderen Seite gesetzliche Regelungen wie z.B. die Wohnimmobilienkreditrichtlinie oder Basel III eine Kreditaufnahme für viele Privatkunden und Unternehmer in Deutschland. Das hat zur Folge, dass Endverbraucher ebenso wie kleine und mittelständische Unternehmen nicht mit dem nötigen Fremdkapital versorgt werden und notwendige Anschaffungen oder Investitionen nicht tätigen können – obwohl viele Kunden eine selbstgenutzte Immobilie besitzen, die eine ausreichende Sicherheit darstellen würde.
Dieser Missstand war für die Finanzexperten der Hegner & Möller GmbH Anlass genug, ein neues Produkt zu entwickeln, welches genau auf die Zielgruppe der Immobilieneigentümer ausgerichtet ist und die Bank als Darlehensgeber überflüssig macht.

Die Hegner & Möller GmbH schließt die Marktlücke
Wer als Unternehmer Marktchancen nutzen will, muss oft kurzfristige Entscheidungen treffen und schnell agieren, bevor es ein anderer tut. Doch genauso schnell kann die Bank auch einen Strich durch die Rechnung machen. Aufgrund rückgängiger Erträge und erhöhter Eigenkapitalanforderungen an Banken ist die Kreditvergabe an Selbstständige und kleine Unternehmen seit einigen Jahren noch deutlich restriktiver geworden. Viele Unternehmer erhalten dann trotz positiver Geschäftsentwicklung keinen Kredit mehr. Sogar die eigengenutzte Immobilie ist für Banken dann gewissermaßen wertlos – selbst wenn sie nicht oder nur gering belastet ist.
Auch der Rentner, der einen Umzug aus seinem mittlerweile viel zu großen Einfamilienhaus in eine kleinere, barrierefreie Eigentumswohnung plant, benötigt zur Überbrückung schnell Kapital, um die neue Immobilie erwerben zu können, ohne beim Verkauf der alten Immobilie unter Druck zu geraten und damit möglicherweise einen niedrigeren Verkaufspreis zu erzielen. Wenn die Hausbank „Nein“ sagt, ist es für viele Kreditsuchende schwer, echte Alternativen zu finden.

Gute Kreditchancen für Privatkunden und geringes Risiko für Anleger
Oft ist aufgrund der Umstände einfach nicht die Zeit vorhanden, wochenlang auf eine Entscheidung der Hausbank zu warten. In solchen Situationen verschafft das P2P-Immobiliendarlehen, ein exklusives Produkt der Hegner & Möller GmbH, Abhilfe. Das P2P-Immobiliendarlehen ist eine besondere Form der Kapitalbeschaffung speziell für Immobilieneigentümer. Dabei handelt es sich um ein privat vergebenes Darlehen gegen eine entsprechende Immobiliensicherheit. Der Kapitalgeber ist also keine Bank, sondern ein privater Investor, der sein Geld einer anderen Privatperson für einen definierten Zeitraum zu einem vereinbarten Zinssatz leiht. Wofür das Geld verwendet wird, spielt keine Rolle. Wichtig ist jedoch, dass die Immobilie nicht oder nur gering belastet ist. Zwischen Beantragung und Auszahlung des Darlehens liegen oft nur wenige Tage.

Vom P2P-Immobiliendarlehen profitieren Anleger und Kreditnehmer gleichermaßen: Kreditnehmer müssen nicht wochen- oder monatelang auf die Entscheidung der Bank warten. Es werden keine Einkommensnachweise benötigt und keine Auskunft bei der SCHUFA oder anderen Auskunfteien eingeholt. Es genügt lediglich eine Legitimation (Personalausweis) sowie eine Vollmacht zur Einholung eines Grundbuchauszuges. Anleger profitieren in Zeiten des Niedrigzinsniveaus von hohen Renditen – diese bewegen sich i.d.R. zwischen 5 – 10% – und kurzer Kapitalbindung, bei maximaler grundbuchlicher Besicherung. Die erfahrenen Immobilienexperten der Hegner & Möller GmbH sind in der Lage, den Wert der betreffenden Immobilie nach Bankenstandard zu ermitteln und so die maximal mögliche Kreditsumme zu bestimmen. Notariell wird als Besicherung eine Eigentümerbriefgrundschuld an den Anleger abgetreten oder eine neue Buchgrundschuld zu Gunsten des Anlegers bestellt. So ist der Privatinvestor im unwahrscheinlichen Fall der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers vor einem Kapitalausfall geschützt.

Weiterführende Informationen: www.hegner-moeller.de/p2p-immobiliendarlehen

Über die Hegner & Möller GmbH:
Die Hegner & Möller GmbH wurde 1991 durch Lutz Hegner und Carsten Möller als Kanzlei für Finanzen und Immobilien gegründet. Sowohl für Privat- als auch Firmenkunden bietet das Unternehmen ein umfassendes Finanzierungsportfolio an: Vom Ratenkredit über die Baufinanzierung bis hin zum Unternehmenskredit. Im Bereich Immobilien erhalten Eigennutzer und Kapitalanleger alle Kompetenzen aus einer Hand: von der Immobilienvermittlung über Kapitalanlagestrategien bis hin zur Hausverwaltung. Wo etablierte Banken in den letzten Jahren das Vertrauen ihrer Kunden aufgrund stark vertriebsgesteuerter statt bedarfsorientierter Beratung verloren haben, konnte die Hegner & Möller GmbH sich seinen Mandanten gegenüber in puncto Kundennähe und individuelle Betreuung profilieren. Eigene Internet-Portale, wie beispielsweise „creditSUN.de“ für den Consumer-Bereich oder „Broker-Login.de“ für den B2B-Bereich, wurden bereits früh zu einem festen Bestandteil der Vertriebsstrategie. Nicht zuletzt die Spezialisierung auf bestimmte Zielgruppensegmente sowie der stetige Ausbau der Kooperationen im Bereich Baufinanzierung und KMU-Finanzierung sind verantwortlich für die über 25-jährige Erfolgsgeschichte der Hegner & Möller GmbH. Heute gehört das Unternehmen in diesen Bereichen zu den führenden Anbietern auf dem deutschen Markt.

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Politik Recht Gesellschaft

Privates Darlehen an Stammgast – Kündigung eines Spielbank-Mitarbeiters

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 26. März 2009 – 2 AZR 953/07 -, juris.

Privates Darlehen an Stammgast - Kündigung eines Spielbank-Mitarbeiters

Arbeitsrecht

Darlehen eines Mitarbeiters an Stammgast: Im entsprechenden Fall ging es um den Mitarbeiter einer Spielbankbetreiberin, der als Tischchef arbeitete. Als solcher durfte er laut Arbeitsvertrag kein Geld an Gäste verleihen und auch keinen privaten Umgang mit diesen haben. Er wurde gekündigt, nachdem er einem Stammspieler 13.500EUR in bar als Darlehen gegeben hatte.

Tauglicher Kündigungsgrund: Grundsätzlich ging es erst einmal um die Frage, ob eine Darlehensgewährung überhaupt tauglicher Grund für eine Kündigung sein kann. Das war insbesondere deshalb strittig, weil das entsprechende Verbot im Arbeitsvertrag, wie beschrieben, auch den privaten Umgang mit Gästen umfasste und deshalb von fragwürdiger Wirksamkeit war. Das Bundesarbeitsgericht meinte dazu: Die Darlehensgewährung an den Stammgast einer Spielbank durch einen ihrer Mitarbeiter ist ein an sich geeigneter wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung (BAG, Urteil vom 26. März 2009 – 2 AZR 953/07 -, juris).

Arbeitsverhältnis verpflichtet zur Rücksichtnahme auf andere Vertragspartei: Als weitere Begründung für die Wirksamkeit der Kündigung zieht das Bundesarbeitsgericht die allgemeine Rücksichtnahmepflicht der Parteien des Arbeitsverhältnisses auf die Rechtsgüter und Interessen der jeweils anderen Partei heran. Dazu das Bundesarbeitsgericht: Danach hat der Arbeitnehmer seine Verpflichtungen aus dem Arbeitsverhältnis so zu erfüllen und die in Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis stehenden Interessen des Arbeitgebers so zu wahren, wie dies von ihm unter Berücksichtigung seiner Stellung im Betrieb, seiner eigenen Interessen und der Interessen der anderen Arbeitnehmer des Betriebs nach Treu und Glauben billigerweise verlangt werden kann. Dabei ergibt sich der konkrete Inhalt aus dem jeweiligen Arbeitsverhältnis und seinen besonderen Anforderungen (BAG, Urteil vom 26. März 2009 – 2 AZR 953/07 -, juris).

Kündigungsgrund bei Verstoß gegen Rücksichtnahmepflichten: Auch privates Verhalten eines Arbeitnehmers kann als Kündigungsgrund tauglich sein, wie dieser Fall zeigt. Das gilt zumindest dann, wenn wesentliche Interessen des Arbeitgebers betroffen sind. Im Fall einer Spielbank ist die Seriosität derselben wie auch ihrer Mitarbeiter maßgeblich für das Geschäftsmodell. Der Arbeitgeber ist ganz maßgeblich davon abhängig, dass sich hieran keine Zweifel ergeben und hat dementsprechend viel zu verlieren. Das wiederum bedeutet für Arbeitnehmer, dass sie die grundlegenden Interessen des Arbeitgebers in dieser Hinsicht nicht gefährden dürfen.

Erforderliche Interessenabwägung: Ungeachtet der Tatsache, dass das hier zu Grunde liegende Verhalten des Arbeitnehmers für eine Kündigung grundsätzlich ausreichte, ist jeweils im Einzelfall eine Interessenabwägung zwischen den Interessen des Arbeitgebers an einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses und den Interessen des Arbeitnehmers an einem Verbleib im Arbeitsverhältnis vorzunehmen. Darauf weist auch das Bundesarbeitsgericht in der zitierten Entscheidung hin. Allerdings wird man in solchen Fällen derart gravierender Verletzungen wesentlicher Interessen des Arbeitgebers in der Interessenabwägung selten zu einem überwiegen der Interessen des Arbeitnehmers kommen. Wenn selbst für den Arbeitgeber die Existenz auf dem Spiel steht, wird der Arbeitnehmer mit seinen existenziellen Interessen regelmäßig das Nachsehen haben.

Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer trotzdem ratsam: Ungeachtet dessen sollten Arbeitnehmer, die eine Kündigung erhalten, immer innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage erheben. Selbst wenn der Vertragsverstoß noch so gravierend ist, eine Kündigungsschutzklage lohnt sich nahezu immer. Auch wenn das Arbeitsverhältnis nicht mehr gerettet werden kann, eine (durchaus sehr hohe) Abfindung ist regelmäßig drin.

Warum müssen Sie bei Erhalt einer Kündigung schnell sein: Die meisten Arbeitnehmer kennen die Dreiwochenfrist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage. Viele wissen allerdings nicht, dass eine Kündigung unter Umständen auch zurückgewiesen werden kann. Dies kann nur unverzüglich (innerhalb weniger Tage nach Erhalt) geschehen.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können. Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträge, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Wer wir sind. Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal Fernsehanwalt werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

28.2.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Neue Verbraucherschutzkanzlei in Hamm

Rechtsanwälte Leonid Ginter und Nils Schiering haben Kanzleiräume am Otto-Krafft-Platz bezogen

Neue Verbraucherschutzkanzlei in Hamm

Rechtsanwalt Leonid Ginter aus Hamm

In Auseinandersetzung mit Banken, Bausparkassen und Versicherungen sind Verbraucher regelmäßig auf die Inanspruchnahme professioneller anwaltlicher Hilfe angewiesen. Beispiele aus jüngerer Zeit sind u.a. der Widerruf von Darlehensverträgen, Lebensversicherungen oder Rentenverträgen (Riester/Rürup) oder auch die Kündigung von Bausparverträgen durch Bausparkassen. In kaum einem dieser Fälle zeigen sich Kreditinstitute oder Versicherungen gegenüber ihren Kunden auch nur ansatzweise gesprächsbereit. Erst durch die Hinzuziehung eines auf diesem Gebiet erfahrenen Rechtsanwalts können Verbraucher regelmäßig ihre Rechte durchsetzen und/oder erhebliche Vertragsanpassungen zu ihren Gunsten erreichen. Hierdurch konnten in vielen Fällen Zinsänderungen von Immobilienverträgen von ehemals 4 %, 5 % oder mehr auf Zinssätze deutlich unter 2 % erreicht werden.

Im Rahmen seiner von ständiger Fortbildung begleiteten Schwerpunkttätigkeit im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts vertritt Rechtsanwalt Ginter Mandanten im gesamten Bundesgebiet gegen Kreditinstitute und Versicherungen. Vielfach sind die Geschädigten durch falsche Beratung zum Abschluss von Versicherungen (Rentenversicherungen, Lebensversicherungen) oder Kapitalanlagen (Fonds, Aktien, Immobilienkauf) bewegt worden, die ihren Bedürfnissen oder ihren finanziellen Möglichkeiten letztlich nicht entsprechen und die Verkaufsversprechen nicht erfüllen. In vielen Fällen nahmen die Geschädigten zur Finanzierung sogar Darlehen auf, an die sie zum Teil Jahrzehnte gebunden sind; auch den Kreditverträgen selbst liegt dabei oft eine fehlerhafte Kreditberatung zugrunde.
Häufiges Beispiel für Fehlberatungen ist insb. die sog. Riester-Rente: gelangt sie in die Auszahlungsphase, so ist die Rente nicht nur steuerpflichtig, sondern es wird in vielen Fällen auch ein Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung fällig, was im Verkaufsgespräch häufig unterschlagen wurde. Auch erreichen die Verträge oftmals nicht die versprochenen Renditen. Mit dem richtigen Anwalt an seiner Seite hat der Kunde in all diesen Fällen gute Chancen, den ihm entstanden Schaden ersetzt zu bekommen oder den Vertrag gar rückabzuwickeln.

Über bank- und kapitalmarktrechtliche Angelegenheiten hinaus profiliert sich Rechtsanwalt Schiering als Strafverteidiger, übernimmt bundesweite Vertretung in Strafsachen jeder Art und ist in Notfällen jederzeit erreichbar. So ist sichergestellt, dass die Rechte des Betroffenen von Anfang an beachtet werden und Polizei und Staatsanwaltschaft auf Augenhöhe begegnet wird.

Die Kanzlei Ginter Schiering Rechtsanwälte ist am Otto-Krafft-Platz 24 in Hamm unter der Rufnummer 02381/4910696 und im Internet unter www.gs-rechtsanwaelte.de zu erreichen. Geschäftszeiten sind jeweils montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 18 Uhr und nach individueller Vereinbarung. Für neue Mandate wird ein kostenloses Erstgespräch angeboten.

Verbraucherschutzkanzlei
Ginter Schiering Rechtsanwälte

Rechtliche Beratung in allen Fragen rund um das Thema Bankrecht, Kapitalanlagen, Widerruf von Kreditverträgen, Rentenverträgen, Lebensversicherungen,
Kündigungen von Bausparverträgen, Falschberatung beim Erwerb von Fonds oder Aktien.

Bundesweite Strafverteidigung.

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