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Klimaschützer der COP23 tagen im World Conference Center Bonn (WorldCCBonn)

Bonn. Wenn sich ab dem 6. November rund 20.000 Delegierte, Journalisten und Beobachter zur Weltklimakonferenz (COP 23) in Bonn treffen, dann findet das unter anderem auch im World Conference Center Bonn (WorldCCBonn) statt. Bereits vor vielen Jahren hat das Kongresszentrum damit begonnen, Veranstaltungen klimabewusst und klimafreundlich anzubieten. Eine gute Grundvoraussetzung für den COP 23.

Seit 2009 bindet das WorldCCBonn das Thema Nachhaltigkeit systematisch in die Tagungsangebote ein. Von Beginn an dabei, die Berater von CO2OL mit ihren zahlreichen Angeboten zur Vermeidung, Ermittlung und Kompensation von Emissionen bei Veranstaltungen. So sind über die Jahre verschiedene Angebote entstanden, die es den Kunden ermöglichen, die Klimawirkung ihrer Veranstaltungen und Tagungen über den CO2OL Event-Rechner zu ermitteln und entsprechende Mengen an CO2 zu neutralisieren. Das integrierte Rechnermodul analysiert relevante Emissionsquellen und ermittelt somit ein umfassendes Bild der Klimawirkung. Zudem bietet das System die Möglichkeit, unterschiedliche Szenarien durchzuspielen und miteinander zu vergleichen. Somit können auch Maßnahmen zur Reduktion und Vermeidung von CO2-Emissionen geplant und überprüft werden. Auf dieser Basis werden dann Empfehlungen für die Kompensation der Emissionen über international anerkannte Klimaschutzprojekte gegeben.

Aber das Engagement des WorldCCBonn geht noch darüber hinaus. So haben Mitarbeiter des WorldCCBonn an dem von CO2OL mitentwickelten und durchgeführten Schulungsprogramm „Nachhaltigkeitsberater in der Veranstaltungsbranche“ des German Convention Bureau (GCB) teilgenommen und wurden bzgl. nachhaltigkeitsrelevanter Aspekte geschult. Neben den Grundlagen nachhaltiger Veranstaltungsorganisation wurden dabei auch praxisnahe Inhalte und Beispiele zu deren Umsetzung vermittelt, von Materialeinsatz über Energie, Mobilität, Lebensmittel und Wasser bis hin zur Entwicklung eines Nachhaltigkeitsleitbilds und der Durchführung von Lieferantenaudits.

Zusätzlich können Gäste des WorldCCBonn und Veranstalter für ihr Event die Greenmobility Plattform nutzen, die eine klimafreundliche Anreiseplanung inklusive der Berechnung und Kompensation der anfallenden CO2-Emissionen ermöglicht.

Zentraler Veranstaltungsort

Klimafreundlich ist auch die zentrale Lage des WorldCCBonn. Mit der direkten Nähe zum UN-Klimasekretariat (UNFCCC) und dem UN Campus allgemein sowie einer Vielzahl internationaler Organisationen ermöglicht der Veranstaltungsort kurze Wege für alle Beteiligten.

ForestFinest Consulting Geschäftsführer Dirk Walterspacher freut sich vor der COP über die Veranstaltung: „Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem WorldCCBonn zusammen und haben unterschiedliche Angebote aufgebaut. Wenn jetzt diese große internationale Klimakonferenz unterstützt durch unsere Dienstleistungen in diesem Rahmen stattfindet, dann macht uns das sehr stolz.“

Zum WorldCCBonn:
Das WorldCCBonn ist wiederholt zertifizierter „Partner of Sustainable Bonn“, einer Initiative, an der sich unter der Schirmherrschaft des Bonner Oberbürgermeisters eine Vielzahl von Hotels, Tagungsstätten und Betrieben der Veranstaltungsbranche beteiligen. Es ist das Ziel, Veranstaltungen in Bonn und im WorldCCBonn umweltbewusster und zukunftsorientierter zu organisieren und durchzuführen. Das Hauptgebäude des Kongresszentrums wird mit Naturstrom betrieben und es kommt eine energieeffiziente Gebäudetechnik zum Einsatz, die stromsparende Beleuchtung, eine effiziente Wärmerückgewinnung in Lüftungsanlagen, Geothermie zur Heizung und Klimatisierung, eine Photovoltaikanlage auf der Dachfläche zur Stromerzeugung, ein zentrales Energiemanagement durch Gebäudeleittechnik sowie Gründächer beinhaltet.

Weitere Informationen zur ForestFinest Consulting GmbH und CO2OL finden Sie unter www.forestfinestconsulting.com sowie www.co2ol.de

Zu CO2OL:
CO2OL als Spezialist für betriebliche Nachhaltigkeit ist Teil der ForestFinest Consulting GmbH. Mit Unternehmen aus verschiedenen Branchen arbeitet CO2OL an einem verantwortlichen Wirtschaften, für die zukunftsfähige Nutzung begrenzter Ressourcen und für den Erhalt von Ökosystemen. Neben der Definition und Umsetzung umfassender Nachhaltigkeitsstrategien liegt ein Fokus auf dem betrieblichen Klimaschutz. Hierzu zählen beispielsweise die Analyse von CO2-Fußabdrücken sowie die Kompensation von Emissionen über hochwertig zertifizierte Klimaschutzprojekte. CO2OL ist mit über 800 klimafreundlich umgesetzten Veranstaltungen führend in der Beratung und Betreuung von GreenEvents.

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Kunst Kultur Gastronomie

Begleitende Kunstaktionen zur COP23 bringen Bürger in Interaktion zu Klima- und Umweltschutz

Rund um das Kunstmuseum Bonn vom 06.-17. November 2017

Begleitende Kunstaktionen zur COP23 bringen Bürger in Interaktion zu Klima- und Umweltschutz

Beispiel Kunstaktionen zur COP21 in Paris (Bildquelle: Benoît Zacchi)

Vom 06.-17. November 2017 findet in Bonn die 23. Weltklimakonferenz statt. Begleitet wird die COP23 von mehreren interaktiven Kunstaktionen unter Mitwirkung hochkarätiger Künstler aus aller Welt. Bürger und Besucher werden darüber für mehr persönlichen und gesellschaftlichen Klima- und Umweltschutz inspiriert. Das Programm wird organisiert von dem Kunstnetzwerk ARTPORT_making waves in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn, dem UNFCCC, der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft sowie verschiedenen Universitäten und Instituten. Das vollständige Veranstaltungsprogramm ist einsehbar unter www.artport-project.org

Anne-Marie Melster von ARTPORT: „Ziel der Kunstevents ist es, möglichst viele Besucher als Klima- und Umweltschützer zu gewinnen, indem sie die Zusammenhänge von Ernährung, Landwirtschaft, Energie und Klimawandel über einen Perspektivwechsel bewusster erfahren.“ Bekannte Fakten werden dafür in konkrete Inspirationen für eine nachhaltige Lebensweise im Sinne eines globalen Umweltbewusstseins übersetzt. Über 20 internationale Künstler sind dafür in themenrelevante Aktionen eingebunden, die als synergetische Einheit zum Nach- und Umdenken motivieren sollen:

So steht der Kunst-Workshop des mehrfach preisgekrönten Künstlers Tino Seghal unter dem Motto „Good Food“. In dessen Verlauf vermittelt er seine Sichtweise von einer weniger auf das Materielle fokussierten Haltung zum Leben und Wirtschaften. Der Workshop findet am 15. November von 15:00 bis 17.00 Uhr im Foyer des Kunstmuseum Bonn unter Beteiligung von Schülern der Bonner Bertolt-Brecht-Gesamtschule statt.

Anschließend sind Gäste und Beteiligte im Auditorium des Museums von 18:00-20:00 Uhr zu einer interdisziplinären Podiumsdiskussion eingeladen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels wird die Frage gestellt, wie Fachleute aus diversen Disziplinen und Regionen ihre Kompetenzen für Nahrungsmittelproduktion und Konsum bündeln können und welche Rolle die Kunst hierbei spielen kann. Teilnehmer sind neben Künstlern wie Tino Sehgal u.a. die Direktorin des SeaTrust Institute USA Dr. Lynn Wilson und die junge indische Klimaaktivistin Yugratna Srivastava.

Über den gesamten Zeitraum der COP 23 präsentiert der kenianisch-englische Künstler Sam Hopkins auf dem Vorplatz des Kunstmuseum Bonn eine interaktive Installation mit dem Titel „The Ministry of Plastic“. Dabei inszeniert er eine Zukunft, in der die Ressourcen der Welt erschöpft sind. Gezeigt wird eine Sammlung von konfiszierten Plastikobjekten, Videos und Texten, anhand derer das Verantwortungsbewusstsein der Verbraucher im Umgang mit Plastik geschärft werden soll. Feierliche Eröffnung ist am 03.11.2017 um 15:00 Uhr im Foyer des Kunstmuseum Bonn.

Weitere Inspiration erwartet Besucher bei der Projektion der ARTPORT_COOL STORIES IV: Die inzwischen vierte Edition des im zweijährigen Turnus stattfindenden Videokunstwettbewerbes mit bewegenden Bildern zum Thema Nahrung und Landwirtschaft im Kontext des Klimawandels. Die Projektion ist vom 06.-17.11. wochentags von 11:00-18:00 Uhr im Rondell der Bonner Universität zu sehen.

Teilnehmende Künstler:
Tino Sehgal (Deutschland/GB), Sam Hopkins (Kenia/GB), Kunstler von COOL STORIES IV (BitteBitteJaJa), Ulu Braun/Roland Rauschmeier (Deutschland/Österreich), Lia Chaia (Brasilien), Magdalena Correa (Chile), Fernando Cortes (Honduras), Marina Fraga (Brasilien), Payal Kapadia (Indien), Bodo Korsig (Deutschland), Katja Loher (Schweiz), Lucía Madriz (Costa Rica), Danushka Marasinghe (Sri Lanka), Christian Niccoli (Deutschland), Iván Puig Domene (Mexiko), Rafael Quintas/Zel Nonnenberg (Brasilien), Abderrahmane Sissako (Mauretanien), Janaina Tschäpe (Deutschland, Brasilien, USA)

Mit freundlicher Unterstützung von innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft.

Kooperationspartner:
UNFCCC Bonn/COP23, Kunstmuseum Bonn, Stadt Bonn, SeaTrust Institute (USA), Bertolt-Brecht-Gesamtschule Bonn, IASS (Potsdam), Alanus Hochschule, Universität Bonn, Plant-for-the-Planet, Forum Internationale Wissenschaft Bonn, Kunsthochschule fur Medien Köln, Kulturradio WDR 3

ARTPORT_making waves ist eine internationale Kuratorenplattform. Seit 2006 wurden weltweit zahlreiche interdisziplinäre Kunstprojekte mit dem Fokus Klimawandel und Nachhaltigkeit federführend in Zusammenarbeit mit der UNO, Regierungen, Schulen, Universitäten, Museen und Festivals organisiert. ARTPORT ist damit erfolgreicher Pionier und Initiant für Kooperationen in Kunst, Wissenschaft, Bildung und Politik. Ziel ist ein öffentlicher Dialog zur Sensibilisierung gesellschaftlich relevanter Themen zur Einleitung oder Verstärkung positiver Veränderung. ARTPORT fördert dazu mittels themenorientierter Ausstellungen, Filmproduktion, Wettbewerben, Workshops, Konferenzen und kulturellen Veranstaltungen das Bewusstsein für den Klimawandel sowie dessen Ursachen und Folgen.
ARTPORT_making waves wurde 2006 gegründet und hat seinen Ursprung in New York und Valencia. Das inzwischen internationale Kunstnetzwerk hat die Struktur eines gemeinnutzigen Vereins in Deutschland, Frankreich, Spanien und der Schweiz; in den USA steuerlich gesponsert von der NYFA.

Kontakt
ARTPORT_making waves e. V.
Anne-Marie Melster
Leipziger Strasse 35
60487 Frankfurt am Main
0033-782 57 38 58
anne-marie.melster@artport-project.org
http://www.artport-project.org