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Mit mentavio psychische Krisen im Spitzensport meistern

Mit mentavio psychische Krisen im Spitzensport meistern

Mit mentavio psychische Krisen im Spitzensport meistern (Bildquelle: CC0 Lizenz pexels.com)

Berlin, 16. Juli 2018 – Die WM in Russland hat wieder deutlich gezeigt, wie schnell aus großer Euphorie herbe Enttäuschung werden kann und unter welchem enormen physischen wie psychischen Druck Spitzensportler stehen. Dieser Leistungsdruck kann verheerende Folgen haben und ist nicht selten Auslöser für psychische Erkrankungen. Studien zeigen, dass viele Athleten an Depressionen und Essstörungen leiden. Im schlimmsten Fall kann das sogar mit dem Tod enden. Wichtig ist daher der Ausbau des Beratungsangebots für Sportler. Das Angebot von www.mentavio.com kann Spitzensportler in Krisensituationen entlasten.
Leistungssportler stehen unter ständigem Druck, erfolgreich zu sein. Das hat gesundheitliche Auswirkungen: Laut einer Studie der Stiftung Deutsche Sporthilfe, bei der 1.150 Sportlerinnen und Sportler befragt wurden, leidet ein Drittel der deutschen Spitzensportler an psychischen Erkrankungen. 9,3 Prozent gaben Depressionen an, 9,6 Prozent Essstörungen, 11,6 Prozent ein Burnout-Syndrom.
Besonders Fußballer sind gefährdet: Sie erkranken deutlich öfter an Depressionen als der Durchschnitt der Bevölkerung. „Das Thema mentale Stärke und ein entsprechendes Training und Coaching findet in den meisten Sportarten noch nicht die notwendige Beachtung. Dabei ist der von Sportlern empfundene Druck oft enorm groß“, kommentiert die Sportmental-Trainerin und ehemalige Profi-Fußballerin Bettina Pfeil.
„Wichtig ist ein psychologisches Angebot für Sportler, das örtlich und zeitlich flexibel erreichbar ist. Sportler benötigen beispielsweise die Möglichkeit, sich auch von internationalen Wettkämpfen aus melden zu können oder auch spät abends vor bzw. nach einem Turnier oder Trainingstag. Solche Situationen erlebe ich in meinem Coaching-Alltag immer wieder. Das Anliegen des Athleten kann einfach so akut sein, dass der Sportler nicht lange auf einen Termin warten kann, sondern schnelle Unterstützung braucht „, so Pfeil weiter.
Wie wichtig eine Anlaufstelle für Sportler ist, zeigt auch eine aktuelle Studie der internationalen Spielergewerkschaft FIFpro zur mentalen Gesundheit bei aktiven und ehemaligen Fußballspielern. Dabei zeigte sich, dass mehr als ein Drittel der befragten Spieler schon einmal mit Angstzuständen oder Depressionen zu kämpfen hatte. Doch fest angestellte Sportpsychologen sind bei den Profimannschaften eine Seltenheit. So ergab eine Umfrage der deutschen Spielergewerkschaft, dass im Bereich des Profi-Fußballs (Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga) nur 15 Prozent der Klubs ein professionelles, sportpsychologisches Beratungsangebot anbieten können.
„Wir benötigen dringend einen Ausbau sportpsychologischer Beratungsstellen innerhalb und auch außerhalb der Vereine. Viele Sportler suchen sich lieber abseits des Vereins psychologische Unterstützung und Beratung. Schon aus Angst, dass mögliche psychische Erkrankungen an die Öffentlichkeit oder auch an sportliches Führungspersonal geraten und damit die Karriere gefährden könnten. mentavio bietet hier ganz neue Möglichkeiten von denen sowohl Sportler als auch Therapeuten und Coaches profitieren können“, ergänzt die Sportmental-Trainerin.
Deutschlands größte Online-Plattform für psychologische Beratung, Coaching und Therapie www.mentavio.com kann helfen, diese Bedarfslücke zu füllen. Schon jetzt haben sich mehr als 240 Ärzte, studierte Psychologen, approbierte Psychotherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie bei mentavio registriert und sind damit auch online für Ratsuchende erreichbar. Denn über mentavio können Gespräche mit einem Therapeuten ganz unkompliziert und schnell per Videokonferenz, Telefon, Chat oder E-Mail stattfinden – oft auch außerhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten. Ist der Sportler nach einem Wettkampf wieder vor Ort, können selbstverständlich auch persönliche Termine mit dem Therapeuten vereinbart werden. Entscheidend ist bei mentavio die Breite der Kontaktmöglichkeiten, die für Ratsuchende und Therapeuten die größtmögliche Flexibilität bietet.
Gleichzeitig bietet mentavio Therapeuten und Praxen mit der eigens entwickelten PRO-Version auch die Möglichkeit, eigene Klienten und Patienten fern zu beraten, ohne dass eine Registrierung des Klienten bei mentavio erforderlich wird. Auf diese Weise können Sportpsychologen und Mental-Coaches ihr Angebot über Zeitzonen und Vereinsgrenzen hinaus anbieten und Sportlern dabei helfen, dem Druck im Spitzensport besser zu begegnen. Eine große Chance, den Sport wieder zum Vergnügen zu machen – für Sportler und Zuschauer.
Eine große Chance bietet auch die aktuelle Crowdfunding-Kampagne von mentavio auf Seedmatch: Noch bis zum 17. August können private Kleinanleger in Deutschlands größte Online-Plattform für psychologische Beratung investieren.
Unter www.seedmatch.de/mentavio können sich Investoren bereits ab 250 Euro an der Crowdfunding-Kampagne beteiligen.

Über mentavio
mentavio ist eine Onlineplattform für psychologische Beratung, Coaching und Onlinetherapie, die im Dezember 2015 gegründet und Ende 2016 unter www.mentavio.com gelauncht wurde. Gründer des Unternehmens sind Daniel Bosch, Uwe Kampschulte, Thomas Kruse und Dipl.-Psych. Benjamin Übel. Sitz des Unternehmens ist Berlin.

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Der Mensch im Qualitätsmanagement – zweites Interview mit Schokolade

30 Fragen an Bernhard Koelber, Leiter Unternehmensentwicklung im Pfalzklinikum, Klingenmünster

Der Mensch im Qualitätsmanagement - zweites Interview mit Schokolade

Bernhard Koelber

30 Fragen an Bernhard Koelber, Leiter Unternehmensentwicklung im Pfalzklinikum, Klingenmünster

Bernhard Koelber, Fachkrankenpfleger für Psychiatrie und Betriebswirt (VWA), wurde 1959 in Stralsund geboren und lebt in Landau in der Pfalz. Er ist Ausbildungsberechtigter Trainer für Gruppendynamik (DGGO), lizenzierter Trainer der KTQ-GmbH sowie DNLA-Trainer (Discovering Natural Latent Abilities – Potenzialanalyse-Verfahren).
Neben seiner Tätigkeit im Pfalzklinikum ist Herr Koelber freiberuflich als Supervisor, Trainer und Berater aktiv.

Herr Koelber, könnten Sie bitte in einigen Sätzen das Pfalzklinikum vorstellen?

Gerne. Das Pfalzklinikum ist aus einer psychiatrischen Versorgungsanstalt entstanden, die 1857 vom damaligen bayerischen Prinzregenten Luitpold gegründet worden ist.
Heute verstehen wir uns als Dienstleister für seelische Gesundheit, der seine Leistungen in 14 pfälzischen Städten und Gemeinden anbietet. Das Pfalzklinikum hat rund 2.000 Beschäftigten und verfügt über ca. 1.000 Betten, Therapie- bzw. Wohnplätze und darüber hinaus an fast allen Standorten über zusätzliche ambulante bzw. aufsuchende Angebote. Insgesamt werden jährlich etwa 30.000 Menschen durch das Pfalzklinikum behandelt und betreut.

Sie sprechen von seelischer Gesundheit und nicht von psychischen Erkrankungen…

Sehen Sie, unser Ziel ist es, dass das Thema psychischen Krankheit in der Mitte der Gesellschaft wahrgenommen und auch möglichst dort bewältigt wird. Das ist eine grundsätzlich andere Einstellung, als man sie etwa bei Gründung der Anstalt hatte. Damals war es das Ziel, dass die psychisch Kranken Ruhe vor der Gesellschaft und dass diese vor allem auch Ruhe vor den psychisch Kranken hatte, so dass man sie in eine schöne Landschaft gebracht hat. Bei uns liegt der Fokus heute auf der seelischen Gesundheit, und wir beschäftigen uns intensiv mit der Frage, wie jeder einzelne, der von solchen Störungen bzw. Einschränkungen betroffen ist, dennoch am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann.

Und das an 14 Standorten?

Ja, und weitere Standorte sind geplant.
Wie es dazu kam? Im Zuge der Neubestimmung der Funktion einer psychiatrischen Klinik hat sich auch die Organisation stark verändert. Das Pfalzklinikum dezentralisiert sich seit Ende der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Wir können in einem gewissen Maße auch von einer „Deinstitutionalisierung“ sprechen, weil wir deutlich machen wollen, dass wir vor Ort in die Kommunen gehen und dort Angebote machen, um die angesprochene gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Entsprechend haben wir ja auch ein umfassendes Angebot, um diese Teilhabe mit Leben zu füllen und die seelische Gesundheit bei den Menschen zu fördern, etwa neben den Leistungen, die ein Krankhaus typischerweise erbringt, auch solche der Gemeindepsychiatrie und der ambulanten Versorgung.

Benötigen Sie deswegen ein Qualitätsmanagement?

(Lacht) Nein, nicht nur, aber auch deswegen. Wir haben früh erkannt, dass es gerade in solchen Veränderungsprozessen, wie sie das Pfalzklinikum hinter sich hat und auch weiterhin gestaltet, wichtig ist, die Qualität unserer Dienstleistungen stetig zu hinterfragen. So kamen wir zu den QM-Systemen. Von 2005 bis 2014 waren wir nach den KTQ-Kriterien zertifiziert und haben dann auf DIN EN ISO 9001 umgestellt. Wir waren eine der ersten Gesundheitseinrichtungen, die die DIN EN ISO 9001:2015 im Jahr 2016 erstmals umgesetzt haben.

Ihre Dienstleistungen sind geprägt vom Umgang des Menschen mit Menschen. Wie passt dieser sehr technisch-prozessorientierte Ansatz eines Qualitätsmanagement-Systems zu den vom Menschen geprägten Dienstleistungsgedanken?

Ich sehe das nicht als Widerspruch. Unser Schlüssel sind die Führungskräfte, über die die Haltung und die Werte der Organisation in den Alltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern transportiert werden soll. Insofern starteten wir zeitgleich mit der Einführung des Qualitätsmanagements mit unserer Führungskräfteentwicklung. Lassen Sie mich das an einem Beispiel verdeutlichen: Im Jahre 2000 haben wir etwa für das mittlere Management ein Führungskräftetraining etabliert, das sehr stark auf den nicht-technischen Aspekt von Personalführung fokussiert, also auf die soziale und persönliche Kompetenz einer Führungsperson. Da geht es auch viel um die eigene Haltung.

Und für das obere Management?

Mit dieser Frage sprechen Sie einen aktuellen Aspekt bei uns an. Sehen Sie: Aus dem oberen Management gehen in den kommenden Jahren 5-7 Personen in den Ruhestand. Und da es uns wichtig ist, aus den eigenen Reihen Leute zu rekrutieren – Leute, die das Unternehmen und seine Kultur kennen – haben wir ganz aktuell ein Traineeprogramm für die obere Führungsebene entwickelt, das über 4 Jahren gehen wird und das wir in diesem Jahr zum ersten Mal gestartet haben. Auf diese Weise können wir eigene Leute identifizieren, die aus unserer Sicht das Potenzial haben.

Und auf welche Weise identifizieren Sie die geeigneten Personen?

Zunächst hatten wir das Programm ausgeschrieben, auf das sich letztlich 16 Personen beworben haben. Und mit diesen 16 Personen haben wir ein anspruchsvolles Auswahlverfahren über 2 Tage durchgeführt, bei dem wir neben Interviews und Übungen auch das DNLA-Potenzialmessverfahren eingesetzt haben. Aus diesem Personenkreis konnten wir schließlich 8 Personen identifizieren, die nun das Traineeprogramm durchlaufen.
Dieses Traineeprogramm hat in der internen Öffentlichkeit übrigens viel Aufmerksamkeit erhalten – bis hin zu Verwaltungsrat.

Wie passt das denn zu Ihrer Organisationskultur?

Das ist eine interessante Frage, denn die Kultur bei uns ist ja nicht so auf Individualität und Wettbewerb ausgerichtet. Mit diesem Schritt, an dem Traineeprogramm teilzunehmen, outen sich die Personen ja intern. Und mit dem Traineeprogramm findet eine Art Elitenbildung statt. Nun schauen die Leute auf diese Personen, die lernen müssen, damit umzugehen. Und das ist aus meiner Sicht für Führungskräfte ganz elementar: Dass diese mit solchen Situationen umgehen können. Damit umgehen können, dass andere skeptisch sind und erst überzeugt werden müssen und so weiter.
Wir haben die Kandidatinnen und Kandidaten im Assessment zum Beispiel danach gefragt, wie sie darauf kommen, dass sie von ihrem Potenzial her in der Lage sind, mit einem Personalbudget von 1 Mio. Euro und ca. 150 Mitarbeiter umgehen zu können. Mit dieser Frage wollten wir testen, inwieweit sich die Bewerber mit der zur Debatte stehenden Führungsrolle bereits beschäftigt hatten.

Das klingt danach, dass Personen, die bei Ihnen Führungskräfte werden sollen, über eine reife Persönlichkeit verfügen müssen.

Ja bzw. das Potenzial, eine reife Persönlichkeit zu werden – und das zu wollen.

Doch wie kann eine Führungskraft das denn lernen?

Was bei uns in allen Führungskräfteentwicklungsformaten eine große Rolle spielt, ist die kollegiale Beratung, etwa in Form von Supervisionen. Auf diese Weise kommen die Menschen mit vielen Themen in Kontakt, die sie als Führungskräfte bewältigen müssen: zum Beispiel der Umgang mit Zielkonflikten, Ambiguitäten auszuhalten und diese Widersprüche positiv zu nutzen oder auch Resilienz zu entwickeln.

Was zeichnet aus Ihrer Sicht demnach eine erfolgreiche Führungskraft aus?

Es gibt sicherlich viele Aspekte, die eine erfolgreiche Führungskraft auszeichnen. Hierbei ist es nach meiner Erfahrung zunächst wichtig, dass eine Führungskraft akzeptiert, dass Widersprüche bestehen – dass es also nicht nur richtig oder falsch gibt, sondern dass jede Situation anders ist, dass jede Gruppe und jede Konstellation anders ist und separat beurteilt werden muss. Und gleichzeitig bestimmte Dinge – von der Haltung her – unverhandelbar sind. Und dann spielt die Kommunikation natürlich eine wichtige Rolle, also die Fähigkeit, die Dinge so zu transportieren, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das auch verstehen. Da passt dann etwa auch keine technisch-bürokratische QM-Sprache.

Habe ich das richtig verstanden, dass die Metakompetenz somit eine bestimmte Haltung ist?

Ja, das ist eine sehr wichtig Grundlage und der erste Zugang, auf der aufgebaut werden muss.
Ich denke, dass als wesentliche Haltung Offenheit, Mut und eine konsequente Ausrichtung auf unsere Patienten und Klienten gehören. Und das spiegelt sich in einer positiven Einstellung zum Lernen wider. Lernen ist von außerordentlicher Bedeutung, und entsprechend bieten wir Möglichkeiten zum Lernen an: Zum einen das Lernen über die eigene Person im Rahmen der Führungskräfteprogramme, zum anderen das Lernen über die Organisation im Rahmen vom Qualitätsmanagement. QM bietet die Möglichkeit, die Gesamtheit zu erkennen, die Prozesse zu sehen, die oft quer durch die Strukturen gehen. Im Kern dieser Aspekte finden Sie das salutogenetische Prinzip, das bei uns eine große Rolle spielt: nämlich, dass der Mensch den Sinn seiner Arbeit verstehen muss. Er muss seine Einzeltätigkeit ein einen größere Zusammenhang stellen können.

Verstehe ich das richtig, dass die Führungskräfte durch die Programme lernen sollen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Raum zu ermöglichen, den Sinn ihrer jeweiligen Arbeit zu erkennen.

Ja – unbedingt. Und diesen dann auch entsprechend eigenverantwortlich zu nutzen.

Steht dann die Führungskraft nicht in einem Spannungsfeld: Einerseits als Raumgeber für die individuelle Sinnfindung und andererseits als derjenige, der die organisationalen Ziele und ihre Erreichung im Auge haben muss?

Ja, das ist ein schönes Beispiel einer Ambiguität, die Führungskräfte zu gestalten haben. Es soll den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zur Entwicklung gegeben werden – diese aber immer in einem bestimmten Rahmen. Und dieser Rahmen muss klar gesetzt und kommuniziert werden. Das machen leider noch nicht alle. Es gibt viele, die verwechseln Freiraum mit Vakuum. Und Freiraum entsteht ja nur dadurch, dass klare Grenzen gesetzt werden. Wie eng oder groß sie sind, das ist dann im Einzelfall zu entscheiden.

Und auf welche Weise schaffen Sie das, die Führungskräfte hierbei zu unterstützen?

Letztlich geht es um einen kulturellen Ansatz. Sehen Sie, um die Gesamtheit der Organisation und ihren Sinn immer wieder vor Augen zu haben, ist es wichtig, dass die einzelnen Personen quer zur Organisation und zu den Berufsgruppen miteinander kooperieren. So treffen sich etwas die Fehlermanager unserer 8 Kliniken regelmäßig miteinander. Dasselbe gibt es auch zum Thema QM, zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie zum Deeskalationsmanagement. Auf diese Weise haben wir zu allen möglichen Themen einrichtungsübergreifende Runden. Die Menschen kommen miteinander in Kontakt, lernen sich kennen und bauen ihre Netzwerke auf. Etwas, das nach meiner Überzeugung auch für unsere Führungskräfte auf allen Managementebenen wichtig ist und zunehmend auch praktiziert wird.

Geht es bei dem Pfalzklinikum darum, ein Wir-Gefühl zu erzeugen?

Ja, doch geht es nicht um irgendeinen Kuschelfaktor. Es geht im Kern um die Nutzerorientierung. Patienten und andere Klienten sollen durch uns in ihrer seelischen Gesundheit bestmöglich unterstützt werden. Und das ganz individuell und damit so flexibel wie möglich. Darin sehen wir den Sinn unserer Organisation. Und diese muss es schaffen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich darauf ausrichten. Und dafür ist ein Wir-Gefühl wichtig. Identifikation mit dem Unternehmen und Wir-Gefühl dürfen jedoch kein Selbstzweck sein, sondern sind wichtige Voraussetzungen zur Realisierung der Zwecksetzung unserer Organisation.

Und dabei darf dann auch nicht die Wirtschaftlichkeit vergessen werden…

Durchaus, wobei Sie zu beachten haben, dass wir kein gewinnorientiertes Unternehmen sind. Bei uns geht es nicht um Sparen und Gewinn, um Aktionäre zu bedienen, sondern eher darum, nichts zu vergeuden. Und da sind noch viele Reibungsverluste zu beobachten, etwa durch schlecht funktionierende Schnittstellen, durch Zuständigkeitsdiskussionen oder durch Doppelarbeit.

Sie schreiben auf Ihrer Internetseite, dass Qualität immer am Ort des Geschehens entstehe. Verstehe ich das richtig, dass das QM-System damit einen Rahmen für die Menschen in der Organisation vorgibt, der dann menschlich auszugestalten ist, um den Klienten eine bestmögliche Versorgung zu garantieren, also den Sinn der Organisation umzusetzen?

Ja, es geht um einen Umgang auf Augenhöhe – sowohl mit meinen Kolleginnen und Kollegen als auch mit allen Klientinnen und Klienten.
Sehen Sie, unsere Trainings führen wir berufsgruppengemischt durch. Da sitzt dann der Arzt neben der Ergotherapeutin und so weiter. Dadurch ändert sich etwas in dem Miteinander. Das Verständnis für den anderen und für die andere Berufsgruppe wächst. Und diese Veränderung, die ja zunächst intrapersonal vor sich geht, nehmen die Menschen mit in ihre alltägliche Arbeit, wodurch sich vor Ort etwas ändern kann.

Nun haben Sie vorhin das DNLA-Potenzialmessverfahren erwähnt. Welche Rolle spielt dieses Verfahren bei der Gestaltung Ihrer Organisation?

DNLA nutzen wir als Einstieg in unsere Personalentwicklungsmaßnahmen. Das funktioniert sehr gut, da wir dadurch sehr schnell den persönlichen, also individuellen Entwicklungsthemen auf die Spur kommen. Je nachdem, auf welcher Ebene wir mit den Menschen arbeiten, verwenden wir dabei das DNLA-ESK, welches die soziale Kompetenz analysiert, oder das DNLA-MM, das mehr die Führungskompetenzen betrachtet.

Und das schafft DNLA nach Ihren bisherigen Erfahrungen – schnell auf die persönlichen Themen zu stoßen?

Ich kann ja nur das wiedergeben, was die betreffenden Personen nach Auswertung des Tests sagen. Und in über 90% der Fälle sagen diese, dass das ihre Themen sind, die sie erwartet hätten. Manchmal sind sie auch von den Ergebnissen zunächst überrascht, bestätigen es dann aber, wenn wir genauer draufschauen.
DNLA hat den großen Vorteil, dass es die Beliebigkeit der persönlichen Entwicklung einengt und auf die tatsächlichen Themen fokussiert. Und hierauf baut dann unser Lernkonzept auf, an konkreten Praxissituationen zu lernen.

Und wie geht es dann weiter?

Nach Auswertung des DNLA-Test gibt es ein Lernzielgespräch, das zusammen mit einem Trainer um dem jeweiligen direkten Vorgesetzten geführt wird. Und die Teilnehmer können die Testergebnisse mit in das Gespräch nehmen – das ist ihnen überlassen. Auf Basis des Lernzielergebnisses geht es dann in das Programm – also in die Gruppe, in den kollegialen Austausch.
Gleichzeitig wird mit dieser Vorgehensweise auch der jeweilige Chef gefordert, da es ja auch um eine Feedbackkultur geht. Der Chef erfährt in einem solchen Gespräch unter Umständen etwas Neues von seinem Mitarbeiter und manchmal gibt es dann auch ein Feedback, das dieser bisher so noch nicht gehört hat.

Und nutzen Sie DNLA auch zum Controllen?

Das haben wir früher gemacht, als die Führungskräfteprogramm noch über mehr als 1,5 Jahre gingen. Seitdem wir sie auf ca. ein Jahr verkürzt haben, ist nach unserer Erfahrung dieser Zeitraum zu kurz, um persönliche Veränderungen tatsächlich statistisch erfassen zu können.

Nun haben wir sehr viel über das QM-System und die Unterstützung der Organisation bei der persönlichen Entwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesprochen. Wie wirkt sich das denn auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus?

Seit 2003 führen wir alle drei Jahre eine entsprechende Umfrage durch. Und wir können immer wieder feststellen, dass es eine hohe Identifikation mit unserer Organisation gibt. Unser Image als Arbeitgeber scheint in der Region sehr positiv zu sein.
Gleichzeitig sind auch in unserer Region die allgemeinen Trends zu spüren, allen voran die demographische Entwicklung und der Fachkräftemangel. Allerdings zu sagen, dass wir derzeit von dem Fachkräftemangel betroffen seien, ist maßlos übertrieben. Das ist maximal im Bereich der Ärzte so.

Wenn Sie eine Vision für das Pfalzklinikum hätten – wie sähe diese aus?

Ich denke, dass das Pfalzklinikum aktuell auf einem guten Kurs ist. Insofern wäre meine Vision, diesen Kurs zu halten. Und ich wünsche meiner Organisation, dass sich das, was wir geschafft haben, immer mehr rumspricht, und Leute zukünftig sagen, dass sie dort gerne arbeiten möchten, so dass es wirklich nicht zu einem Fachkräftemangel kommt.

Nun noch einige Fragen zu Ihnen als Privatperson mit der Bitte, spontan zu antworten. Ich nenne Ihnen nachfolgend drei Begriffspaare, die Pole zueinander darstellen. Welche Bedeutung haben diese Pole für Ihr Leben? Sie können jeweils 100% verteilen:
Planung: % 50 Spontaneität: % 50
Rationalität: % 80 Intuition: % 20
Sicherheit: % 70 Mut: % 30

Wenn Sie zur Ruhe kommen möchten – wie sieht Ihr Ruheraum aus und wo befindet er sich?

Auf der Laufstrecke beim Joggen oder in meinem kleinen Dachzimmer beim Musizieren.

Wenn Sie in Ihrem Leben etwas verändern könnten und die Garantie hätten, damit Erfolg zu haben – was würden Sie dann anders machen?

Mich komplett selbstständig machen.

Welche Geschichte über sich möchten Sie in 20 Jahren Ihren Enkeln erzählen können?

Wie ich irgendwann aus eigener Entscheidung rechtzeitig meinen Führerschein abgegeben und mein Auto abgeschafft habe und wie stolz ich darauf war.

Welche Farbe hat für Sie persönlich das aktuelle Jahr?

Leicht hellgrau, weil ich mit vielen Fragen des Generationswechsels um mich herum beschäftigt bin

Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie fanden Sie die Schokolade?

Verkostet wurde eine Schokolade von Dr. A.: Weisse Schokolade mit Himbeeren und Karamelcrunch.

8: Die Kombination fand ich super, wenn die Schokolade eine Spur weniger süß gewesen wäre, hätte ich die 10 gegeben.

Herr Koelber, vielen Dank für das Gespräch!

Das Gespräch führte Prof.Dr. Bernd Ahrendt. Kontakt: www.berndahrendt.de

Die BBZGmbH / DNLA GmbH fertigt Analysen in Unternehmen, Institutionen, Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen an. Es vertreibt und fertigt Gutachten zur Feststellung von Sozial- und Managementkompetenzen. Gleiches gilt für Team und personalwirtschaftliche Auswertungen. Es führt Beratung und Coaching in personellen Angelegenheiten durch und übernimmt die Organisation und Durchführung von Personalauswahl- und Entwicklungsverfahren für Unternehmen branchenübergreifend.

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Wie führen nach einem Chefwechsel?

Wenn sich der Führungsstil durch einen neuen Vorgesetzten ändert, muss dieser einiges beachten – Thomas Krings gibt Tipps

Wie führen nach einem Chefwechsel?

Thomas Krings zum Thema Wechsel in der Führungskultur

Neuwied. Je größer ein Unternehmen, desto wahrscheinlicher ist er: der Führungswechsel. Irgendwann ist es der langjährige Bereichsleiter, der sich in den Ruhestand verabschiedet, ein anderes Mal der Chef, der einen neuen Verantwortungsbereich bekommt. Oder ein Manager, der in einem anderen Unternehmen eine neue Herausforderung sucht. „Wann auch immer eine Führungskraft geht, bleibt dessen Führungskultur zurück und das bedeutet für den neuen Vorgesetzten ein ganzes Stück Verständnis und Arbeit“, weiß Thomas Krings.

Der erfahrene Berater und Sparringspartner für Unternehmer hat selbst viele Jahre eigene Unternehmen geführt. Damals war er oft mit ähnlichen Situationen konfrontiert. Einmal sogar selbst, nachdem er in fünfter Generation in das elterliche Unternehmen eingestiegen war. Sein damaliger Verkaufsleiter hatte jahrzehntelang seine Abteilung mit sehr kurzer Leine geführt. Als Thomas Krings aktiv im Außendienst den Vertrieb stark angekurbelt hat, merkte er die Schwierigkeit in der Zusammenarbeit mit dem Innendienst: „Kurzfristige Anfragen, schnelle Entscheidungen … das alles war nicht möglich und hat mich natürlich in meinem Wirken eingeschränkt.“

Sobald eine andere Führungskraft eine Abteilung übernimmt oder gar in der Unternehmensführung ein Wechsel stattfindet, bedeutet das auch immer ein Wechsel im Führungsstil. Da machen nach Krings Auffassung die neuen Verantwortlichen meist alle denselben Fehler: Sie erwarten, dass sich ihre Mitarbeiter an ihren Führungsstil anpassen. „Genau darin liegt das Problem. Nicht die Mitarbeiter haben sich an ihren neuen Chef anzupassen, sondern vielmehr die Führungskräfte an ihre Mitarbeiter. Mit einem individuellen Führungsstil für jeden Mitarbeiter gelingt es dem Vorgesetzten, den einzelnen Schritt für Schritt an seinen Führungsstil heranzubringen. Das kann mitunter Monate dauern.“

Nachdem sich der Verkaufsleiter im Unternehmen von Thomas Krings damals in den Vorruhestand verabschiedete, unterlief diesem derselbe Fehler. Er gab seinem Verkaufsteam direkt eine sprichwörtliche lange Leine, was nicht funktionierte. Intuitiv passte Krings seinen Führungsstil Stück für Stück und individuell an jeden Mitarbeiter an. Bei manchen ging es schnell, bei anderen dauerte es länger. Doch schließlich gelang es ihm, die Führungskultur erfolgreich zu ändern.

„Wer als Vorgesetzter den einzelnen Mitarbeiter in den Mittelpunkt seines Handelns stellt, ist erfolgreicher als jene, die ihren Teammitgliedern ihren Führungsstil aufzwingen wollen“, hebt Krings nochmals hervor.

Mehr zum Thema Führung, Unternehmertum und Thomas Krings finden Sie unter www.thomaskrings.com

Thomas Krings hat das Unternehmertum und -sein von der Pike auf gelernt und selbst alle Level und Facetten dessen durchlebt: vom Top Manager bis zum Kampf ums Überleben. Aufgegeben hat Krings, der heute als Game Changer, Berater und Sparringspartner von Führungskräften und Unternehmern arbeitet und Seminare sowie Vorträge zu seinem Thema gibt, aber nie. Sein Credo lautet: Das Leben geht nur dann weiter, wenn ich weitergehe. Mittlerweile gibt er seit mehr als 10 Jahren sein Wissen und seine Erfahrungen erfolgreich an seine Kunden weiter und verändert ihr Spiel. Change the Game!

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Bildung Karriere Schulungen

Was bringt mir Coaching für die Karriere und das Privatleben?

Was bringt mir Coaching für die Karriere und das Privatleben?

Im Coaching erkennt der Klient innere Einschränkungen.

Coaching macht Sinn, wenn jemand in Gesprächen zu bestimmten unternehmerischen oder beruflichen Themen einen Sparringspartner auf Augenhöhe benötigt, der über Sach-, Fach- und Methodenkenntnis in Personal- und Führungskräfteentwicklung verfügt.
In unserer eng getakteten Arbeitswelt gibt es dringend zahlreiche Themen zu bearbeiten, die sich im Gespräch mit dem unmittelbaren beruflichen oder privaten Umfeld nicht lösen lassen. Wer in seinen eigenen Gedanken verharrt, ohne neue Impulse zu bekommen, sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Für Unternehmer und Führungskräfte ist der kompetente Blick von außen eine wirkungsvolle Unterstützung, teils aus Gründen der Diskretion. Das Coaching stellt die Anliegen des Coachees absolut in den Mittelpunkt und unterstützt ihn mit Know-how. In typischen Fragestellungen dreht es sich z. B. um beruflichen Stillstand, Konflikte, Motivationsmangel, Strategien, Führungsprobleme oder notwendige Veränderungen. Das Hinterfragen des eigenen Verhaltens, der individuellen Haltungen und Gewohnheiten geben Anstöße zu Entwicklungs- und Veränderungsprozessen.

Probleme in der Karriere an der Wurzel packen

Der Coach lotet mit dem Klienten aus, worin die tieferen Ursachen der Probleme liegen. Ist die Einschätzung der persönlichen Potenziale und Grenzen richtig? Schränkt sich der Klient ein? Überfordert er sich und delegiert Arbeit nicht? Unter vier Augen werden im Coaching die Hintergründe besprochen und Strategien entwickelt, wie der Klient gezielt Entwicklungsprozesse für seine berufliche und ggfs. private Zukunft einleitet und kontinuierlich umsetzt. Bearbeitet werden ebenso Herausforderungen durch Krisen oder Veränderungsbedarf. Führungskräfte holen sich mit dem Coach einen Lotsen an Bord, der sie auf ihrem neuen Weg kundig begleitet. Das Ruder bleibt in ihrer Hand, sie steuern das Unternehmen, die Abteilung oder ihr berufliches Fortkommen.

Eigene Wünsche ernst nehmen

Diese Vorgehensweise ist auch eine Lösung für Veränderungen, die aktiv und ohne negativen Druck angegangen werden. Karriere, Gründung, Nachfolge, Work/Life-Balance – wie wachse ich zu der starken und selbstbestimmten Persönlichkeit mit den Skills, die ich mir wünsche? Unsere Wünsche und Träume bleiben zu oft im Vagen. Im Coaching werden aus Wünschen konkrete Ziele geformt, die umsetzbar sind.

Mike Warmeling, der Autor dieses Beitrags, ist Coach und entwickelt Geschäftskonzepte für Existenzgründer in Lizenz. In seinem neuen Buch „Die Mike Warmeling Formel für Deine Perspektive“ gibt er hilfreiche Tipps zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Ziele.

Die Warmeling Consulting Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG entwickelt Geschäftkonzepte im Bereich Digitales Marketing, die sie in Lizenz vergibt. Darüber hinaus bietet sie Coachings an und berät zu Fragen des Vertriebs und der Expansion.

Kontakt
Warmeling Consulting Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG
Mike Warmeling
Lengericher Landstr. 19b
49078 Osnabrück
0541/40760-600
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Bildung Karriere Schulungen

Coaching als Motor von Veränderungsprozessen und Karriere

Coaching als Motor von Veränderungsprozessen und Karriere

Im Coaching werden Ziele gesetzt, die motivieren.

In ein Coaching gehen Klienten („Coachees“) mit bestimmten Erwartungen. Es geht darum Konflikte zu lösen, Skills zu erweitern, ihre Karriere voranzubringen, eine neue berufliche Perspektive oder Strategien für spezielle Problemstellungen zu finden.

Vor der Entwicklung von Zielen und einem gangbaren Weg dorthin steht die Bestimmung des Standorts. Mögliche Fragestellungen:

Wie ist die aktuelle Situation und wie hat sie sich entwickelt?
Wer ist daran beteiligt, welche Voraussetzungen sind verantwortlich?
In welcher Weise ist der Klient daran beteiligt, wie würden Vorgesetzte und Kollegen das einschätzen?
Was ist nötig, um die Situation zu verändern?
Welcher Idealzustand ist erwünscht?
Welchen Einfluss auf Veränderungen hat der Klient?
Wie sieht sein Plan B aus?

Das Zusammentragen der Informationen und Einschätzungen gibt dem Coach Gelegenheit, die Motive, Einstellungen und Haltungen des Coachees kennenzulernen. Wirkungslos bis schädlich ist ein Coaching, wenn der Coach dem Klienten seine eigenen oder die Ziele des Arbeitsgebers, der das Coaching beauftragt hat, überstülpt. Eine konstruktive Fragestellung auf Augenhöhe ist sinnvoll, wenn Klienten sich oder eine Situation fehleinschätzen.

Fragestellungen im Coaching

Typische Probleme, denen sich im Coaching gewidmet wird, sind die Bearbeitung von Konflikten am Arbeitsplatz, die Umsetzung von innerbetrieblichen Veränderungsprozessen, die Vorbereitung auf eine Führungsposition, der Verlust der Motivation, Überforderungsgefühle, Frust und mangelnde Work/Life-Balance: Hat eine Führungskraft durch die Rahmenbedingungen des Unternehmens seines Arbeitgebers wenig bis keinen Einfluss auf Veränderungsprozesse, vertut er wertvolle Zeit damit, die Situation am Arbeitsplatz zu analysieren. Bestehen die Chance und der Wunsch, sich zu arrangieren oder ist eine neue berufliche Perspektive erfolgversprechender und zufriedenstellender?

Coaching verändert den Blickwinkel

Gibt es die Möglichkeit einer Einflussnahme oder ist der Klient der Entscheider, bietet der Coach einen anderen Blickwinkel auf die Optionen und ermöglicht eine Neubewertung festgefahrener Ansichten und Einschätzungen. Das erhöht die Handlungsoptionen und eröffnet neue Möglichkeiten, konkrete Ziele zu setzen und aktiv zu werden. Ziele sind die Orientierungspunkte für Entscheidungen. Sie helfen, Situationen zu bewerten und Maßnahmen zu entwickeln. Besonders wichtig: das Einnorden auf das Erreichen von Zielen motiviert.
Der Coach ist Sparringspartner, um die Potenziale des Klienten herauszuarbeiten, Defizite wahrzunehmen, Ziele zu entwickeln und Umsetzungsstrategien anzustoßen. Ist das Ziel klar, ergeben sich die nötigen Maßnahmen dorthin automatisch. Den Weg beschreitet der Klient auf eigene Faust, gestärkt durch das Feedback und die gemeinsam entwickelten Strategien – wenn er bereit ist und aktiv seine Entwicklung betreibt.

Mike Warmeling, Autor dieses Beitrags, geht in seinem Buch „Die Mike Warmeling Formel für Deine Perspektive“ intensiv auf die Rolle ein, die Ziele in der Persönlichkeitsentwicklung und in der Karriere spielen.

Die Warmeling Consulting Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG entwickelt Geschäftkonzepte im Bereich Digitales Marketing, die sie in Lizenz vergibt. Darüber hinaus bietet sie Coachings an und berät zu Fragen des Vertriebs und der Expansion.

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Medizin Gesundheit Wellness

Handgelenks-OP unter Hypnose: Was die Psyche vermag

Der Schweizer Spitzen-Coach Ray Popoola begleitet Experiment – auf den Fokus kommt es an

Handgelenks-OP unter Hypnose: Was die Psyche vermag

Ray Popoola ist einer der führenden Mental-Coaches, Trainer und Coach-Ausbilder Europas

Zürich / Luzern, 21. Juni 2018.

Ray Popoola ist einer der renommiertesten Coach-Ausbilder im deutschsprachigen Raum. Zu seinem Repertoire gehören zahlreiche Coaching- und Interventionsmethoden, darunter auch Hypnose. Hypnose, so der Business- und Mental-Coach, sei eine extrem wirkungsvolle Methode der Fokussierung, der Entspannung und im Coaching zum Lösen von Blockaden. „Hypnose ist sehr effektiv und, richtig eingesetzt, eine der stärksten Coaching- und Interventionsmethoden überhaupt“, sagt Ray Popoola und erklärt, dass im Grunde jeder Mensch hypnotische Zustände aus seinem Alltag kenne, etwa bei Tagträumen, beim intensiven Lesen eines spannenden Romans oder von langen Autofahrten auf der Autobahn. Die Gedanken fokussierten sich dabei messerscharf auf mentale Erlebnisse, die gerade im Kopf stattfänden. Und dennoch sei man hellwach.

„Das ist auch die Herausforderung bei der OP gewesen“, macht Popoola deutlich, der ein faszinierendes Experiment begleitet hat: eine Handgelenks-OP unter Hypnose, ohne Anästhesie und Betäubung. Der Patient: Ein Schüler von Ray Popoola, der bei ihm eine Ausbildung zum Mental-Coach absolviert und nun neue Grenzen austesten wollte. Die OP: Nach einem Bruch sollten die verbliebenen Metallteile aus dem Handgelenk entfernt werden, die teilweise schon mit dem Knochen verwachsen waren. Eine sehr schmerzhafte Prozedur, die normalerweise nur unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt wird. Wäre die Hypnose misslungen, wären zeitweise immense Schmerzen und eventuelle OP-Fehler die Folge gewesen – zumindest solange, bis eine anschließende Anästhesie erfolgt wäre. „Es war ein Risiko, das jeder Beteiligte eingegangen ist.“

Die Operation fand in der Hirslanden Klinik in Luzern statt. Sowohl die Ärzte als auch das medizinische Personal dort stehen Hypnose positiv gegenüber, verfügen über eigene Kenntnisse und waren auch unter medizinischen Gesichtspunkten von dem Vorhaben begeistert. „Die Zusammenarbeit mit dem Ärzteteam, dem Patienten, der Klinik und mir als Coach war sehr intensiv. Vertrauen war das wesentliche Element, das am Ende zum Erfolg geführt hat“, erzählt Ray Popoola, der mehrere Vorbereitungssitzungen sowohl mit dem Patienten als auch mit der Klinik gestaltet hat. Auch dank seines Einsatzes gelang das Experiment: Die OP konnte ohne Anästhesie während und Schmerzmittel nach dem Eingriff erfolgreich abgeschlossen werden.

„Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Es zeigt, welch immenses Potenzial in Menschen freigesetzt werden kann und was eine fokussierte Psyche zu leisten vermag. Hypnose statt Schmerztabletten und Nebenwirkungen kann auch für andere Menschen eine Lösung sein“, macht der Coach- und Coach-Ausbilder deutlich.

Und auch in der Business-Welt sei Coaching, unter anderem mit Hypnose, oft ein Weg zu neuen Lösungen. Es gehe, so Popoola, am Ende eben um Klarheit und einen neuen Fokus. Die Methodik sei dabei aber zweitrangig, entscheidend sei, dass man sich vertraue und gemeinsam an einer Lösung arbeite. Sein Fazit: „Es hat noch nie jemandem eine Methode geholfen, ein Problem zu lösen, sondern immer nur der Mensch, der sie anwendet.“ Und dennoch: Es helfe, viele Methoden im Repertoire zu haben – auch für die kleinen Operationen des alltäglichen Lebens und um auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Klienten flexibel eingehen zu können.

Weitere Informationen über Ray Popoola und jede Menge Hintergrundwissen zum Thema mentales Coaching für Business-Entscheider und Sportler gibt es unter www.raypopoola.com Hier finden Interessenten auch einen Blog und jede Menge Wissen rund um Persönlichkeitsentwicklung, persönliches Wachstum und Wege zur mehr Klarheit.

Ray Popoola ist einer der führenden Mental-Coaches, Trainer und Coach-Ausbilder Europas. Er lebt und arbeitet in der Schweiz, seine Wurzeln liegen in Deutschland und Nigeria. Er verfügt über ein Wissen wie kaum ein zweiter. Er ist Wirtschaftsinformatiker (FH), Betriebsökonom (FH) und absolvierte einen MBA in England. Der frühere Leistungssportler verfügt zudem über Abschlüsse und Zertifikate in rund einem Dutzend neurowissenschaftlicher Methoden aus den Bereichen Coaching, Intervention, Hypnose, Mentaltechnik, Persönlichkeitsentwicklung und angewandter Psychologie – Wissen, das er heute auch als Lehrtrainer weitergibt. Ray Popoola schaut auf eine abwechslungsreiche berufliche Karriere zurück – er war jüngster Leiter einer Kampfkunstschule in der Schweiz, gründete mehrere Unternehmen in der Technik-, IT-, Beratungs- und Weiterbildungsbranche, avancierte zum internationalen Bankmanager mit Projekten in ganz Europa und den USA bevor er sich 2008 als Mental-Coach und Persönlichkeitsentwickler in Zürich einen Namen machte. Seine Klienten kommen aus dem Breiten- und Spitzensport sowie aus der Wirtschaft und dem Top-Management. Er gilt als der Top-Coach der Leistungselite, als der mentale Begleiter, wenn es um grosse Herausforderungen, komplexe Fragen und den unbedingten Willen zum Erfolg geht. Seine Klienten reisen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, aus Westeuropa und sogar aus dem arabischen Raum an, weil sie seine strukturierte Analyse, sein schnelles systemisches Verständnis, sein breites Methoden- und Interventions-Know-how sowie sein direktes und ehrliches Feedback zu schätzen wissen. Ray Popoola hilft, sich zu fokussieren, dringt tief in die Persönlichkeit ein und sorgt für starke und nachhaltige Veränderungen. Er macht es möglich, von Zielen und Ergebnissen nicht nur zu träumen, sondern sie auch wirklich im Alltag zu erreichen und sich mit aller Kraft und Motivation tagtäglich für sie einzusetzen. Er überzeugt durch menschliche Nähe und Empathie ebenso wie durch klare Ansagen und einen schonungslosen Blick nach innen und aussen. Er baut auf und erklärt, pointiert und strukturiert, versteht und verändert Perspektiven. Dabei verlangt er, dass eingegangene Selbstverpflichtungen auch eingehalten werden, damit der gewünschte persönliche emotionale und mentale Wandel zum Besseren auch erreicht wird. Für ihn zählen im Umgang mit Klienten nur die Ergebnisse: absolute Klarheit, Fokussierung auf die Lösung und das Erreichen der angestrebten Ziele. Denn wer etwas erreichen will, der muss sich bewegen. Ray Popoola ist gefragter Redner auf nationalen und internationalen Kongressen, Präsident des Verbandes der Persönlichkeitstrainer (VPT) sowie Mitglied in zahlreichen Fachverbänden und Expertenzirkeln.

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Business- und Work-life-balance-Coaching mit Nikola Doll, Neustadt

Die Organisations- und Work-life-balance-Beraterin aus Neustadt an der Weinstraße (Pfalz) schärfte ihr Profil und konzipierte ihre Webseite neu.

Business- und Work-life-balance-Coaching mit Nikola Doll, Neustadt

Nikola Doll: Coach, Neustadt an der Weinstraße

Auch Berater, Trainer und Coaches entwickeln sich im Laufe ihrer beruflichen Biografie weiter. Deshalb hat die Organisations-, Work-life-balance- und (Selbst-)Management-Beraterin Nikola Doll ihre Selbstdarstellung, ihr Leistungsportfolio sowie ihre Webseite überarbeitet bzw. neu konzipiert.

Künftig wird die Diplom-Soziologin und Diplom-Sozialpädagogin, die seit 2008 als selbstständiger Coach sowie als selbstständige Trainerin, Beraterin und Moderatorin arbeitet, unter dem Slogan „Ein er-fülltes statt ge-fülltes Leben führen – beruflich und privat“ verstärkt Einzel-, Team- und Gruppen-Coachings durchführen. Als ihre Kernzielgruppen sieht sie dabei „Selbstständige und Unternehmer“ sowie „Personen in Umbruchsituationen“. Zudem bietet sie für „Menschen mit einem akuten Entscheidungs- und Handlungsbedarf“ ein sogenanntes „Coaching-to-go“ an. Bei ihm trifft sie sich mit einer Person ein, zwei Mal, um diese beim Finden einer Lösung für eine aktuelle Herausforderung oder ein akutes Problem zu begleiten. Danach trennen sich die Wege wieder – außer die gecoachte Person wünscht ein weiteres Treffen.

Ein weiteres neues Angebot ist die Coaching-Werkstatt „Selbst und ständig arbeiten?“. Bei ihr trifft sich Nikola Doll mit Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmern einmal pro Monat für jeweils vier Stunden. Gemeinsam reflektieren die Werkstatt-Teilnehmer dann Probleme und Herausforderungen, die sich ihnen in ihrem Lebens- und Arbeitsalltag stellen; außerdem erörtern sie Fragen, die ihnen (zum Beispiel in Zusammenhang mit dem Themenkomplex Work-life-balance) unter den Nägeln brennen und erschließen sich hierbei – auch unter Rückgriff auf die Erfahrungen der anderen Teilnehmer – neue Perspektiven und Handlungsoptionen.

Zudem wird Nikola Doll auch künftig als Organisationsberaterin für Unternehmen arbeiten. So bietet sie zum Beispiel mit ihrem Mann, dem Changeberater Klaus Doll, eine „Change-Werkstatt – to go“ an – für Führungskräfte, Projektmanager und Unternehmer. Gemeinsam bearbeiten die Teilnehmer in diesem eintägigen Workshop ein führungs- sowie change-relevantes Thema – wie zum Beispiel ein Changeprojekt starten oder die Veränderungsenergie hoch halten – auf das sie sich zuvor verständigt haben; nicht in der Theorie, sondern anhand eines Praxisbeispiels. Dabei lernen sie die jeweilige Herausforderung professionell zu meistern – auch unter Rückgriff auf die Erfahrungen der anderen Teilnehmer. Die nächste „Change-Werkstatt – to go“ findet am 21. September in Neustadt an der Weinstadt statt.

Nähere Infos über Nikola Doll und ihre Leistungen finden Interessierte auf der Webseite www.doll-coaching.de . Sie können die Beraterin auch direkt kontaktieren (Tel.: 06321/87 86 848; Mail: ndoll@doll-coaching.de).

Die Diplom-Soziologin und Diplom-Sozialpädagogin Nikola Doll, Neustadt an der Weinstraße (Pfalz), die seit 2008 als selbstständiger Coach sowie als selbstständige Trainerin, Beraterin und Moderatorin arbeitet, unterstützt beruflich und privat stark engagierte Personen „ein er-fülltes statt ge-fülltes Leben“ zu führen. Die Kernzielgruppen ihrer Einzel-, Team- und Gruppen-Coachings sind „Selbstständige und Unternehmer“ sowie „Personen in Umbruchsituationen“. Zudem arbeitet Nikola Doll als Organisationsberaterin für Unternehmen. So bietet sie zum Beispiel mit ihrem Mann, dem Changeberater Klaus Doll, eine Change-Werkstatt – to go“ an – für Führungskräfte, Projektmanager und Unternehmer an.

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Sven Hannawald erhält Ehrenaward des Burnout-Netzwerks

Sven Hannawald erhält Ehrenaward des Burnout-Netzwerks

v.l.n.r Patrick Wind, Wirtschaftssenatorin Ulrike Ditz, Sven Hannawald, Dr.Johannes Zwick

Skisprung-Legende Sven Hannawald erhielt den Ehrenaward des „Burnout-Netzwerk“ für sein herausragendes Engagement, seinen bemerkenswerten Mut, sich zu outen und sich in der Burnout- & Stressprävention zu engagieren. Gemeinsam mit Ihrem Geschäftspartner Patrick Wind überreichte Wirtschaftssenatorin Ulrike Ditz den Ehren-Award vor einem begeisterten Publikum.

Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Unternehmensgruppe ehrte in seiner Laudatio Sven Hannawald als herausragendes Vorbild, da er sich als ehemaliger Profisportler offen zu seinem Burnout bekennt gibt er vielen Betroffenen Mut sich in diesen schwierigen Zeiten professionelle Hilfe zu suchen.

Hannawald leitete ein, er habe „kein Problem, über Probleme zu sprechen“. Er blickte kurz zurück auf seine Kindheit, auf die Sportart Skispringen, die er von Kindheit an liebte, aber eben auch auf den Druck, der immer höher wurde. „Es gibt wohl auch im Skisprung-Zirkus eine hohe Dunkelziffer“, meinte er. Für sich wisse er aber, den richtigen Weg gegangen zu sein. Perfektionist sei er noch immer. „Ich habe aber gelernt zu sagen: Für heute ist das Thema durch“.

Wirtschaftssenatorin Ulrike Ditz: “ Für uns war die beeindruckende Stärke und die bewundernswerte Tatsache, dass Sven Hannawald seine persönlichen Erfahrungen zu seiner Berufung gemacht hat und diese in Form von Seminaren als Unternehmensberater weitergibt sowie damit Hilfe in einem derart wichtigen Thema leistet, ein Grund, ihm unseren Ehren-Award zu verleihen und freuen uns das Sven Hannawald Ehrenmitglied im Burnout-Netzwerk ist. Derzeit gibt es laut WHO 13 Millionen Burnout Betroffene, laut Statistik ist jeder 3. verhaltensauffällig und jeder 5. betroffen.

Patrick Wind: Die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen und Herr Hannawald ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass man selbst nach einem Burnout wieder großartiges leisten kann. Er gibt damit einer Vielzahl an Betroffenen Hoffnung. Für uns war es ein besonderes Anliegen unseren Ehrenaward einem faszinierenden Menschen zu überreichen, der mit seiner Lebensgeschichte, sowie seiner Hingabe eine wahre Inspiration für unsere Gesellschaft ist und uns mit seiner Erfahrung ein Leitbild für ein gesundheitsorientiertes Leben ist.

Wirtschaftssenatorin Ulrike Ditz (Geschäftsleitung des Burnout-Netzwerk)
Patrick Wind (Geschäftsleitung des Burnout-Netzwerk)
Dr. Johannes Zwick. (Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Unternehmensgruppe)
Johannesbad Unternehmensgruppe: Die Johannesbad Unternehmensgruppe ist mit 11 Standorten und 2000 Mitarbeitern führend in dem Thema „Burnout“
Sven Hannawald (Olympia- & erster Grand Slam Sieger der Vierschanzentournee 2002)

Photograph: Enrico Saller

Das Burnout-Netzwerk ist ein Zusammenschluss von über 200 Gesundheitsdienstleistern und Hotels im Gesundheitstourismus. Im Burnout-Netzwerk finden gesundheitsorientierte Menschen einen kompetenten Ansprechpartner auf Ihre Fragen. Über digitale Plattformen aber auch über Veranstaltungen wie Seminare, Workshops & Fachvorträge können sich Betroffene und Interessierte informieren.

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Inspiration, die den Unterschied macht

Salzburger Leistungsforscher beim bekanntesten Vortragsevent im deutschsprachigen Raum

Inspiration, die den Unterschied macht

Oberndorf, am 6. Juni 2018 – Der Salzburger Leistungsforscher Gabriel Schandl wird am 19. Oktober 2018 auf dem Stuttgarter Wissensforum in der Porsche Arena zum Thema Leistungsglück referieren. Die Inhalte dieser deutschlandweit einmaligen Veranstaltung liefern zahlreichen Unternehmern, Entscheidern, Verkäufern und HR-Verantwortlichen nützliche und wertvolle Impulse.

Als einziger Österreicher wird der Vortragsredner und Buchautor Mag. Gabriel Schandl, CSP, CMC, am 19. Oktober in Stuttgart auf einem der größten Wissens-Events im deutschsprachigen Raum auftreten und ein großes Publikum inspirieren.

Mit dem von ihm entwickelten „Leistungsglück“-Ansatz konnte der Leistungsforscher schon insgesamt über 10.000 Teilnehmer und Zuhörer motivieren, ihr Bestes zu geben. Dies erreicht Schandl nicht nur als Vortragsredner, sondern auch als Wirtschaftstrainer, Führungskräfte-Coach und Trainer-Ausbildner. Bereits seit 20 Jahren ist Schandl, der auch als Unternehmensberater tätig ist, leidenschaftlicher Optimierer von unternehmerischen und persönlichen Gedankenwelten und Prozessen.

Auf dem Stuttgarter Wissensforum und vor erwarteten 3000 Teilnehmern wird Gabriel Schandl in seiner Keynote „Das Beste geben – Wege zum Leistungsglück“ diese Schlüsselbotschaften transportieren:

-Endlich Montag! Wie Wege ins „Erfolgreich“ konkret aussehen
-Hör auf zu langweilen! Wie Sie die innere Triebfeder wieder zum Schwingen bringen
-Die rosa Brille taugt nur zum Fahrrad fahren – Vom Sinn und Unsinn der Motivation

Der Geschäftsführer der Speaker GmbH ist überzeugt: Wenn mehr Menschen ihre Talente besser nutzen und daher leistungsglücklich leben und arbeiten, entstehen insgesamt für die Unternehmen und die Wirtschaft bessere Ergebnisse, da Mitarbeiter weniger oft an Burnout und Stress leiden, sondern sich in voller Schaffenskraft befinden. Sein Ansatz lautet: Weg vom Leistungsdruck, hin zum Leistungsglück.

„Unser Bestes geben wir entweder freiwillig und gerne oder gar nicht.“, sagt Gabriel Schandl. Einen großen Teil der Verantwortung für mehr Leistungsglück sieht der Speaker und Coach bei den Führungskräften angesiedelt. Aus seiner Erfahrung gilt: Mitarbeiter verlassen nicht das Unternehmen, sie verlassen ihren Chef. „Es muss sich vor allem an unserer Einstellung etwas ändern“ ist der Leistungsforscher überzeugt: „Statt der allgemein verbreiteten Aussage „Endlich Freitag“ sollte langfristig zum Wochenbeginn die Botschaft „Endlich Montag!“ in den Unternehmenskorridoren zu hören sein.“

Das Speakers Excellence Wissensforum findet am 19. Oktober 2018 in der Porsche Arena in Stuttgart statt. Vergünstigte Karten gibt es noch bis 30. Juni 2018 zum Frühbucherpreis: www.endlich-montag.at
www.gabrielschandl.com

Gabriel Schandl ist Wirtschaftswissenschafter und Leistungsforscher. Als neugieriger Erfolgs-Scout, leidenschaftlicher Keynote-Speaker und engagierter Wirtschafts-Coach ist er Sammler und Umsetzer von Best-Practice Beispielen. Der Constantinus Kategorie Sieger ist Buchautor und lehrt an der Fachhochschule Puch-Urstein Social Skills. Von ihm stammt der Begriff und das Konzept des „Leistungsglücks“, welches er in seinen Vorträgen weltweit eindrucksvoll darstellt.
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Profiler Suzanne Grieger-Langer startet Transparenzoffensive und stellt sich kritischen Fragen

Wirtschaftsprofiling setzt Kompetenz und Verantwortung voraus – neuer Newsroom gibt Antworten

Profiler Suzanne Grieger-Langer startet Transparenzoffensive und stellt sich kritischen Fragen

Suzanne Grieger-Langer ist Wirtschaftsprofiler. Die Erkennung von persönlichen Potenzialen, aber auc

Bielefeld / Frankfurt, 30. Mai 2018.
Die Vortragsrednerin und Profilerin Suzanne Grieger-Langer startet eine einzigartige Transparenzoffensive. Wie keine andere Expertin möchte sie fortan über Themen und Hintergründe zu ihrer Art der Arbeit sowie zu den verwendeten Methoden im Profiling aufklären. Heute eröffnet sie auf ihrer Website www.profilersuzanne.com einen Newsroom, in dem sie sowohl der Öffentlichkeit als auch Business-Entscheidern Antworten gibt. Sie möchte damit Vorbild sein, macht sich selbst transparent und öffentlich, weil sie weiß, dass sich viele Mythen rund um das Thema Profiling ranken.

„Wir werden immer wieder angefeindet wegen unseres Themas“, sagt Suzanne Grieger-Langer. Dabei gehe es primär um die Themen Prävention, Schutz und positive wirtschaftliche Interessen. Es sei an der Zeit aufzuklären – fundiert, umfassend und individuell, denn jeder Profiler hat andere Qualifikationen, Voraussetzungen, Prinzipien und Kompetenzen.

Ihre Transparenzoffensive basiert auf drei Säulen. Zunächst der neue Newsroom. Hier macht sich Suzanne Grieger-Langer gläsern, legt alle ihre Qualifikationen offen und verrät Hintergründe über ihre Arbeit und Vorgehensweisen. Zweitens möchte die Profilerin ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit intensivieren. Dazu hat sie eigens einen neuen Pressesprecher engagiert. Falk S. Al-Omary steht ihr seit Mitte Mai zur Seite und wird als Service-Stelle für die Medien und die interessierte Öffentlichkeit fungieren. Bereits vor vier Jahren haben Falk S. Al-Omary und Suzanne Grieger-Langer für einen kurzen Zeitrahmen zusammengearbeitet. Nun wird das Engagement wiederbelebt, um die neue Transparenzoffensive professionell zu begleiten. Und zu guter Letzt stellt sich die Profilerin kritischen Fragen. Jeder, der sich für Suzanne Grieger-Langer interessiert oder für die Themen Profiling und Persönlichkeitsdiagnostik kann unter ask.us@profilersuzanne.com Fragen stellen, die dann je nach Wunsch persönlich oder öffentlich im neuen Newsroom beantwortet werden.

„Wir gehen damit neue Wege, lassen tiefe Einblicke hinter die Kulissen zu und werden unserer Verantwortung gerecht“, erklärt die Bestseller-Autorin und Unternehmerin. Sie wolle hier auch Vorbild für andere sein. Ein derartiges Maß an Information gebe es selten – weder in der Berater- und Rednerszene noch bei psychologischen Diagnostiken. „Übrigens ist das Thema Profiling auch konform mit den strengen Datenschutzrichtlinien“, erklärt Grieger-Langer – ein Punkt, der nicht zuletzt wegen der Einführung der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) an Bedeutung gewonnen hat.

Von ihrer Transparenzoffensive verspricht sich Grieger Langer, die auch als Profiler Suzanne bekannt ist, nicht nur neue Impulse für ihre Arbeit und mehr Aufklärung für die Unternehmen, sondern auch ein besseres Verhältnis zu Kritikern des Profilings. „Profiling stiftet Nutzen für Unternehmen und Menschen und ist weit weniger geheimnisvoll als mancher Krimi vermuten lässt“, macht sie deutlich. Hier existierten viele Mythen sowie Un- und Halbwahrheiten. Un- und Halbwahrheiten, mit denen sie unter der Rubrik „FAQ“ in ihrem neuen Newsroom ebenfalls aufräumen möchte.

Profiling im Dialog, das habe es so noch nicht gegeben, so Grieger-Langer abschließend. Weitere Informationen und die Möglichkeit, kritische Fragen an die Profilerin zu stellen, gibt es unter www.profilersuzanne.com bzw. unter ask.us@profilersuzanne.com.

Suzanne Grieger-Langer ist die Frontfrau der Grieger-Langer Gruppe und seit rund 25 Jahren erfolgreiche Unternehmerin in einem volatilen Markt. Suzanne Grieger-Langer ist Wirtschaftsprofiler. Die Erkennung von persönlichen Potenzialen, aber auch von Betrug, sind ihr tägliches Geschäft. Die von ihr entwickelten Methoden gelten als Meilenstein der Betrugserkennung. Die Bestseller-Autorin und Vortragsrednerin lehrte an verschiedenen Hochschulen und ist auch heute noch als Dozentin und Lehrbeauftragte aktiv. Sie ist gefragte Expertin in der Wirtschaft und in den Medien, wenn es um Persönlichkeitsentwicklung, Sicherheit und Schutz vor Unternehmensrisiken geht. Sie kreiert mentale Sicherheitsarchitekturen für Top-Entscheider und analysiert Gegner in existentiellen Verhandlungen. Ihr Profiling ist der Schlüssel zu 7 Milliarden Menschen. Sie hilft, die Untiefen des Lebens zu umschiffen.

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Profiler Suzanne – Dipl.-Päd. Suzanne Grieger-Langer
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