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Im Reich des schlafenden Tigers – Zenner gründet Joint Venture in Myanmar

Als eines der ersten deutschen Unternehmen gründet Zenner International eine eigene Niederlassung in Myanmar.

Im Reich des schlafenden Tigers - Zenner gründet Joint Venture in Myanmar

Joint-Venture-Partner: (v.l.) Alexander Lehmann, Thant Zin, Christian Braun

Myanmar, das einstmals reichste Land Südostasiens gilt als künftiger „Tigerstaat“ und einer der vielversprechendsten Zukunftsmärkte und in der Region.

Die Zenner International GmbH & Co. KG aus Saarbrücken gehört seit kurzem zu den ersten deutschen Unternehmen, die einen Standort in Myanmar unterhalten. Im Frühjahr 2015 gründeten Zenner und sein in Myanmar ansässiger Partner das Joint-Venture mit dem Namen Zenner Han Sein Thant Co. LTD.

Das neu gegründete Unternehmen wird in erster Linie bei Infrastrukturprojekten im Bereich der Wasserversorgung und im Sanitärbereich aktiv sein. Welche Anforderungen die Kunden in Myanmar stellen, konnte in vielen intensiven Gesprächen und Workshops definiert werden. Neben dem Verkauf von Wasserzählern und zugehöriger Systemtechnik stehen Planung und Beratung zu Themen wie „Non-revenue-water“ im Mittelpunkt. Gerade die Reduzierung von Wasserverlusten gehört zu den größten Herausforderungen der Wasserwirtschaft in Myanmar.

Der saarländische Messgerätehersteller Zenner sieht in Myanmar ein enormes Potential für die Zukunft und gerade jetzt den besten Zeitpunkt hier zu investieren. „Wir haben die Entwicklungen in Myanmar bereits seit einiger Zeit beobachtet und sind beeindruckt von dem positiven politischen und wirtschaftlichen Wandel“, verrät Alexander Lehmann, Geschäftsführer der Zenner International GmbH & Co. KG. “ Vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen im asiatischen Raum sind wir sicher, dass wir uns hier erfolgreich als deutsches Unternehmen positionieren können“, so Lehmann weiter.

Mit Tochtergesellschaften und Produktionsstätten in China, Vietnam und Indien ist Zenner bereits seit mehr als 20 Jahren in der Region aktiv und kennt den asiatischen Markt bestens.

Der Grundstein für die Gründung des neuen Joint-Ventures in Myanmar wurde schon in den vergangenen beiden Jahren gelegt. Bereits im Februar 2014, als in Yangon das Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft offiziell eröffnet wurde, stellten Christian Braun, verantwortlicher Exportmanager bei Zenner und Thant Zin, Managing Director von Han Sein Thant die Kooperation im Rahmen des angeschlossenen Myanmar-German Business Forums gemeinsam vor. „Die Resonanz auf unseren Vortrag war sehr positiv“ berichtet Christian Braun und Thant Zin ergänzt: „Wir sind sicher, dass wir anderen Unternehmen wichtige Informationen mit auf den Weg geben konnten“.

Anlässlich der Eröffnung des Delegiertenbüros zeigte sich auch Bundespräsident Joachim Gauck zuversichtlich im Hinblick auf die Entwicklungen in Myanmar. In seiner Rede erklärte er, was deutsche Unternehmen erwarten, um in Myanmar zu investieren: „Rechtssicherheit, eine stabile Energieversorgung, eine gute Infrastruktur.“ Weiter sagte er, wichtig sei es für die Partner in Myanmar, „dass sie das Leben möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessern. Dazu wollen wir Deutschen beitragen.“

Nach mehrjähriger Vorbereitung wurde das neue Unternehmen Zenner Han Sein Thant Co. LTD nun erfolgreich gegründet. Da sich in Myanmar derzeit viele Gesetze noch in der Schwebe befinden, mussten beide Partner einige gesetzliche und bürokratische Hürden meistern. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von der Myanmar Investment Commission (MIC), die ausländische Investoren unterstützt, die sich in Myanmar niederlassen wollen. Für die neu gegründete Zenner Han Sein Thant Co. LTD haben sich die Anstrengungen bereits ausgezahlt. Unter anderem konnte mit der Yangon Water Supply einer der größten Wasserversorger des Landes als Kunde gewonnen werden. Viele weitere Projekte sollen in den kommenden Jahren folgen.

Seine Rede anlässlich der Eröffnung des Delegiertenbüros der Deutschen Wirtschaft schloss Bundespräsident Gauck übrigens mit den Worten: „Wir sind jetzt die ersten Europäer mit einer wirtschaftlichen Vertretung in Myanmar, […]“. In gewisser Weise trifft dies auch auf Zenner zu. Auch wenn Zenner nicht das erste europäische Unternehmen in Myanmar ist, so gehört es auf jeden Fall zu den Pionieren der ersten Stunde.

Über Myanmar

Myanmar, das auch Burma oder Birma genannt wird, war einst das reichste Land Südostasiens und trug über Jahrhunderte den Beinamen „das goldene Land“. 50 Jahre Militärdiktatur seit den 1960er Jahren hinterließen jedoch tiefe Spuren. Myanmar, das mit fast 55 Mio. Einwohnern zu den 25 bevölkerungsreichsten Ländern der Welt gehört, war aufgrund der politischen Situation über Jahrzehnte politisch isoliert, Gesellschaft und Wirtschaft litten unter internationalen Sanktionen. Während die so genannten asiatischen Tigerstaaten, wie Südkorea oder Singapur längst ihren Platz in der Weltwirtschaft fanden, ging die Globalisierung an Myanmar nahezu unbemerkt vorbei.

Erst in den letzten fünf Jahren wurde jahrzehntelange Militärherrschaft in Myanmar Schritt für Schritt beendet und der Weg frei für demokratische Reformen und wirtschaftlichen Aufschwung. Täglich werden neue Unternehmen gegründet und insbesondere in die lange vernachlässigte Infrastruktur wird investiert.

Die Energie- und Baubranche boomen, die inländische Wirtschaft wächst stetig und damit auch die Nachfrage nach hochwertigen Industrieprodukten aus dem Ausland.
Viele Experten sehen Myanmar für europäische Unternehmen heute als einen der vielversprechendsten Zukunftsmärkte in Asien an. Deutschland ist mit Exporten im Wert von jährlich ca. 170 Mio. Euro (2013) der zurzeit wichtigste europäische Handelspartner Myanmars.

Mit weltweit jährlich mehr als 3 Millionen verkaufter Wasserzähler und Wärmezähler gehört die ZENNER International GmbH & Co. KG zu den weltweit größten Anbietern der Branche. Von den Produktionsstandorten in Europa, Asien und den USA werden die Produkte in mehr als 90 Länder rund um den Globus geliefert. Insgesamt gehören rund 20 weltweite Niederlassungen zur ZENNER-Gruppe

Kontakt
ZENNER International GmbH & Co. KG
Patrik Sartor
Römerstadt 6
66121 Saarbrücken
0681 – 99676-3157
patrik.sartor@zenner.com
http://www.zenner.de

Tourismus Reisen

Island, Burma, China und mehr: Aviation & Tourism International präsentiert besondere Kreuzfahrten von Crystal Cruises inklusive Anreisepaketen

Sechs ausgewählte Luxus-Schiffsreisen 2015 in Europa und Fernost – Alles Inklusive-Kreuzfahrten mit Linienflügen und Transfers ab 2.995 Euro pro Person

Island, Burma, China und mehr: Aviation & Tourism International präsentiert besondere Kreuzfahrten von Crystal Cruises inklusive Anreisepaketen

Die „Crystal Symphony“ besucht 2015 unter anderem Fernost und Nordeuropa.

Die Schiffe der internationalen Luxusreederei Crystal Cruises sind dafür bekannt, ihren Gästen Erholung und Erleben auf höchstem Niveau zu bieten. Der renommierte, auf Luxusreisen spezialisierte Veranstalter Aviation & Tourism International stellt jetzt für das kommende Jahr sechs ausgewählte Kreuzfahrten der Crystal-Schiffe vor, bei denen die Gäste nicht nur den Komfort und mehrfach preisgekrönten Service auf höchstem Niveau, sondern auch einige besondere Reiseziele in Asien und Europa genießen können. Das Besondere daran: Der Veranstalter präsentiert Komplettarrangements, die neben der Kreuzfahrt auch die Anreise per Linienflug und die Transfers zum Schiff sowie für einige Abfahrten Extra-Leistungen wie Hotelübernachtungen oder Ausflüge enthalten.

„Mystisches Burma“

Das Reiseziel Myanmar, so der offizielle Name von Burma, gilt als ein Juwel. Denn neben einer reichen kulturellen Vergangenheit und zahlreichen sehenswerten Tempeln können Besucher in dem Land noch das ursprüngliche Asien erleben. Im Rahmen der 13-tägigen Kreuzfahrt der „Crystal Symphony“ ab 23. Februar 2015 ist ein dreitägiger Aufenthalt im Hafen der burmesischen Stadt Yangon vorgesehen. Zudem gibt es während der Kreuzfahrt ab/bis Singapur Aufenthalte unter anderem in Kuala Lumpur, Penang und Malacca (pro Person ab 6.195 Euro inklusive Fluganreise und Transfers sowie mehreren Ausflügen in Burma).

„Fernöstliche Juwelen“

Diese 13-tägige Kreuzfahrt ab 8. März 2015 verbindet die beiden asiatischen Supermetropolen Singapur und Hongkong, dabei besucht die „Crystal Symphony“ auf ihrer Reise weitere besondere Ziele. Zum Beispiel die thailändische Tropeninsel Koh Samui oder Sihanoukville für Ausflüge zu der legendären Tempelanlage von Angkor Wat (pro Person ab 4.375 Euro inklusive Fluganreise und Transfers).

„China intensiv erleben“

Kurs auf China nimmt die „Crystal Symphony“ ab 21. März 2015. Von Hongkong aus fährt sie auf ihrer zehntägigen Kreuzfahrt durch das südchinesische Meer und entlang der Küste der Volksrepublik bis nach Peking. Stopps legt sie unter anderem in Shanghai und in der Hafenmetropole Dalian ein (pro Person ab 4.095 Euro inklusive Fluganreise und Transfers).

„Wikinger Passage“

England, Irland, Nordirland und Island gibt es auf dieser zehntägigen Kreuzfahrt mit der „Crystal Symphony“ ab 28. Juni 2015 zu erleben. Die Seereise beginnt in Dover und führt unter anderem über Cornwall, Liverpool und Belfast bis zur isländischen Hauptstadt Reykjavik. Dort verbringen die Gäste von Aviation & Tourism International anschließend zwei erlebnisreiche Tage (pro Person ab 5.395 Euro inklusive Fluganreise und Transfers sowie zwei Hotelübernachtungen in Reykjavik und ein Ganztagesausflug „Golden Circle“).

„Baltikum vom Feinsten“

Auf dieser einwöchigen Kreuzfahrt der „Crystal Symphony“ ab 15. August 2015 ab/bis Kopenhagen erleben die Gäste ausgewählte Höhepunkte Nordeuropas. Ein besonderes Highlight ist der Aufenthalt in der ehemaligen Zarenstadt St. Petersburg. Hier kommen die Gäste in den Genuss eines intensiven deutschsprachigen Ausflugprogramms inklusive Fahrer und kunsthistorischer Reiseleitung, etwa für den Besuch der Hermitage, der Isaak-Kathedrale und des Katharinenpalastes mit dem berühmten Bernsteinzimmer (pro Person ab 3.995 Euro inklusive Fluganreise und Transfers sowie einer Hotelübernachtung in Kopenhagen).

„An den Küsten des Lichts“

Die Faszination der Ägäis lässt sich bei dieser spätsommerlichen Kreuzfahrt der „Crystal Serenity“ ab 13. September 2015 entdecken. Ab/bis Istanbul steuert das luxuriöse Kreuzfahrtschiff innerhalb einer Woche bezaubernde Orte und Inseln wie Kusadasi, Rhodos, Santorin und Mykonos an, wo die Gäste jeweils aus einem umfangreichen Ausflugsangebot auswählen können (pro Person ab 2.995 Euro inklusive Fluganreise und Transfers).

Diese wie alle Kreuzfahrten von Crystal Cruises enthalten neben der Unterbringung in Außen-Staterooms die Mahlzeiten, ausgewählte Weine, Spirituosen, Champagner, Softdrinks etc. überall an Bord, den 24-Stunden-Roomservice, alle Trinkgelder und zahlreiche weitere Leistungen. Schnellentschlossene, die bis spätestens 15. Dezember 2014 ihre Kreuzfahrt buchen, belohnt der Veranstalter mit einem Nachlass ab 100 Euro pro Person.

Weitere Informationen zu Crystal Cruises und den aktuellen Angeboten sind in einem aktuellen Flyer enthalten oder erteilt Aviation & Tourism International in Alzenau – auch für Reisebüros – unter Telefon 06023 – 91 71 50, www.atiworld.de .

Quelle: Claasen Communication, www.claasen.de

Der Veranstalter AVIATION & TOURISM INTERNATIONAL ist auf Luxuskreuzfahrten und hochwertige Individualreisen spezialisiert.

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Tourismus Reisen

Die Kultur und Sehenswürdigkeiten in Myanmar hautnah erleben

Myanmar auf einer Rundreise mit deutschsprachiger Reiseleitung entdecken – Taruk International GmbH

Die Kultur und Sehenswürdigkeiten in Myanmar hautnah erleben

Myanmar

Myanmar ist im deutschen Sprachraum, im Vereinigten Königreich, in Australien und den USA nach wie vor unter der früheren Schreibweise Birma beziehungsweise Burma bekannt. Die größtenteils noch unberührte Natur bietet viel Abwechslung. Noch bedecken Wälder die Hälfte der Landfläche. Während man in den Bergen und an der Küste tropische Regenwälder findet, bewachsen Mangroven das Ayeyarwady Delta. Ein versunkenes Gebirge ließ vor der Küste rund 800 Inseln entstehen. In menschlicher Hinsicht unterscheidet sich die Mentalität der Einwohner in Myanmar stark von der westlichen Welt. Aufstehen vor Sonnenaufgang und schlafen gehen, wenn es dunkel wird. Jeder Mensch hat seinen vorbestimmten Weg, den er im Leben gehen muss und den Sinn dieses Weges verlieren sie nie aus dem Auge. So kommt es zu, für Reisende aus dem Westen zu Situationen, die nur mit Geduld und Entdeckergeist verständlich werden können. TARUK International GmbH bietet Kleingruppenreisen mit deutschsprachiger Reiseleitung durch Myanmar an.

Myanmar verfügt über eine atemberaubende Tiervielfalt. Dieses lässt hoffen, dass der Raubbau an der Natur nicht zu weit fortschreitet, denn der Urwald schrumpft auch in Myanmar stetig. Neben vielen unterschiedlichen Arten von Schmetterlingen, gibt es rund 1200 bekannte Vogelarten. In den Gewässern Myanmars leben viele exotische Fischarten. Im Dschungel gibt es noch große Bestände an Elefanten und Tiger, auch Leoparden, Rhinozerosse, Hirsche, Affen und Bären. Unter den Reptilien sind Krokodile, Wasserschildkröten, Geckos, Kobras und Pythonschlangen zu nennen. Als Haus- und Arbeitstiere werden Wasserbüffel, Zebus, Elefanten, Pferde, Hunde und Geflügel gehalten. Oft zu sehen sind außerdem Gibbons und andere Affenarten, Wildkatzen, Fliegende Hunde und Tapire.

Wer unberührte Natur und traditionsbewusste Einwohner erleben möchte wird in Myanmar auf seine Kosten kommen. Ein Land zu erleben, in dem der Fortschritt noch nicht die Oberhand bekommen hat, kann eine sehr interessante Erfahrung sein. Unter www.taruk.com kann man sich über das Land und die Reisemöglichkeiten informieren. Bei Fragen steht das Team des Reiseveranstalters telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.

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Die Taruk International GmbH aus Caputh ist spezialisiert auf Rundreisen, Erlebnisreisen und Individualreisen nach Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika. Als erfahrener Reiseanbieter bietet Taruk, neben einer ausführlichen Beratung zu den einzelnen Reisen, auch umfangreiches Infomaterial zu den einzelnen Destinationen. Die Die Taruk International GmbH ist auch auf zahlreichen Reisemessen vertreten, auf denen die einzelnen Reisearten und die jeweiligen Länder vorgestellt werden. Bei Fragen zu den Rundreisen, Individualreisen und Gruppenreisen nach Mittel-, Südamerika, Afrika oder Asien stehen die Fachleute der Taruk GmbH gerne mit Rat und Tat zur Seite.Die Taruk International GmbH aus Caputh ist spezialisiert auf Rundreisen, Erlebnisreisen und Individualreisen nach Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika. Als erfahrener Reiseanbieter bietet Taruk, neben einer ausführlichen Beratung zu den einzelnen Reisen, auch umfangreiches Infomaterial zu den einzelnen Destinationen.

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Tourismus Reisen

Nat pwe – Transgenderismus und Geisterfeste in Myanmar (Burma)

Nat pwe - Transgenderismus und Geisterfeste in Myanmar (Burma)

Ein Nat kadaw bei einem Geisterfest in Mingun

„Nat pwe“ sind Zeremonien, die in Myanmar (Burma) zu Ehren von Geistern (Nats) veranstaltet werden, um diese den Menschen wohlgesonnen zu stimmen.

„Nats“ sind Naturgeister, die in Bäumen, auf Bergen, in Seen und Flüssen und anderen Orten wohnen und wohlwollend oder störend in das Leben der Menschen eingreifen können. Sie sind älter als die jüngere, hinduistische und noch jüngere buddhistische Überprägung der Religion in Burma.
Wie in anderen Regionen und Religionen der Welt, so haben sich auch in Burma ältere religiöse Elemente und Glaubensvorstellungen erhalten und wurden in die jeweils herrschende jüngere (Staats)Religion integriert und dieser dienstbar gemacht.

König Anawrahta (1015-1078) von Bagan vereinigte die verschiedenen Zentren im Flußgebiet des Irrawaddy unter seiner Herrschaft und zwang die umliegenden kleinen Staaten in seine Abhängigkeit. Besonders bedeutungsvoll war dabei auch der Stopp der Ausweitung des Khmerreiches. Auch dieses war, wie fast die gesamte Region zu dieser Zeit, noch hinduistisch geprägt.
Um sich von seinen Widersachern abzuheben und ein Zeichen einer neuen Zeit zu setzen, erhob König Anawrahta den sich gerade in der Region ausbreitenden Theravada Buddhismus zur Staatsreligion und verbot den alten animistischen Geisterkult.
Da das Verbot aber erfolglos war und eher das Gegenteil bewirkte, versuchte er den alten Kult zu regulieren und dem Buddhismus untertan zu machen. Er nahm 36 prominente Nats aus dem ganzen Land und stellte sie als Helfer Buddhas auf der untersten Terrasse der neu errichteten Shwezigon Pagode in Bagan auf. Sodann fügte er einen 37. „Obernat“ hinzu, der die anderen Nats befehligte. Dieser war Thagyamin – die hinduistische Gottheit Indra.
Das ist kein Widerspruch zum vorher gesagten, war der Buddhismus doch aus dem Hinduismus heraus entstanden. Erst später verschwamm dieser hinduistische „Obernat“ mit Buddha selbst.
Dieser Schachzug war erfolgreich und die Nats sind bis heute integraler Bestandteil des Buddhismus in Myanmar und stehen für die Burmesen in keinem Widerspruch zur Lehre Buddhas.
Die 37 Nats, die unter König Anawrahta auf der untersten Terrasse der Shwezigon Pagode standen, wurden später entfernt und in einer eigenen Halle im Südosten der Pagode aufgestellt.
Welche Nats zu den 36 Nats gezählt werden, hat sich im Laufe der Geschichte mehrmals geändert, bis sich die heutige Liste und Reihenfolge herausbildete.

Abgesehen von den „offiziellen“ 37 Nats, gibt es bis heute weiterhin unzählige Nats, deren Bedeutung von Ort zu Ort recht unterschiedlich sein kann.
Es gibt Hausnats, Dorfnats und Nats, die für ganze Regionen verantwortlich sind.
Neben den täglichen Aufmerksamkeiten und Opfergaben für die Hausnats und ganz privaten Geisterfesten gibt es auch große, regional veranstalte Feste zu Ehren der Nats.

Bei diesen, jährlich, nach einem bestimmten Rhythmus stattfindenden Feiern, aber auch bei privat veranstalteten Festen, für die es keinen festgelegten Zeitpunkt gibt, können die Menschen mittels spezieller „Medien“ mit den Nats in direkten Kontakt treten.

Als Medien arbeiten in der Regel professionelle Tänzerinnen und Tänzer – so genannte „nat kadaw“. Die Tänzer sind wie die Tänzerinnen farbenprächtig kostümiert und stark geschminkt. Oft treten sie in Frauenkleidern auf.
Zu lauter, zum Teil ohrenbetäubender, rhythmischer Musik, die ab und zu unterbrochen wird von leiseren, melodischeren Tönen, tanzen die „Medien“ alle Elemente klassischen Tempeltanzes – nur eben etwas hingebungsvoller, entfesselter, ja extatischer. Bis einige von ihnen, auch unter Inanspruchnahme hochprozentiger geistiger Getränke, in echte Trance verfallen und so den Kontakt zu den Geistern hergestellt haben.

Ob die obengenannte Travestie der Tänzer tiefergehend ist, bis hin zur Transvestie, oder nicht, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.
Dieser gleitende Übergang zwischen den Geschlechtern ist von alters her ein Faszinosum und wurde wohl in allen Religionen bei der shamanistischen Geisterbeschwörung genutzt.
Es heißt, daß diese Medien von den Geistern besonders „geliebt“ werden, oft auch im weitesten Sinne des Wortes und sie deshalb am effektivsten von den Geistern besessen werden und so den besten Kontakt zu ihnen herstellen können.

In den Ländern Südostasiens wie Burma, Laos Vietnam oder Thailand steht man dem Transgenderismus gelassener gegenüber als etwa offen gezeigter Homosexualität.
Die, oft in schlechtem Englisch geschriebenen, Webseiten örtlicher Reiseveranstalter benutzen dabei das englische Wort „gay“ in einem falschen Zusammenhang und lassen die Geisterfeste als ausgesprochene „Homosexuellenpartys“ erscheinen.
Damit wird man dem Phänomen des Transgenderismus, der bei den „Medien“ eine gewisse Rolle spielt, aber nicht gerecht. Das Phänomen des Transgenderismus ist nicht mit dem Begriff und dem westlichen Konzept des Wortes „gay“ im modernen anglo-amerikanischen Sprachgebrauch gleichzusetzen, auch wenn besonders bei den „männlichen“ Medien eine gewisse Affinität zu Bi- und Homosexualität auftreten mag.
Angeheizt durch oben genannte Webseiten und zunehmende Verwestlichung, die als „modern“ angesehen wird, gewinnen größere Geisterfeste allerdings zunehmend Popularität in der Gayszene.

Populäre und regelmäßig durchgeführte Geisterfeste in Myanmar (Burma), die oft über mehrere Tage gehen, mit vielen Pilgern, Geistertänzen, Jahrmärkten usw. sind z.B. das Pakhan Ko Gyi Kyaw Festival, das Taungbyone Nat Festival, das Yadana Cave Festival und das Mount Popa Nat Festival.

Feste, bei denen „Medien“ den Kontakt mit den Geistern herstellen, findet man auch in Vietnam und Laos, Tibet und Nepal. Selbst in Kambodscha und China kann man Reste solcher Feste finden.

Wer mehr zu den Zeitpunkten, Örtlichkeiten usw. der einzelnen Feste wissen, oder gar an einem Fest teilnehmen möchte, kann sich mit www.asien-entdecken.com in Verbindung setzen.

Gert Wiemeier
www.asien-entdecken.com

Bildrechte: Quelle: Wikipedia, Fotograf: Wagaung, Burma

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Tourismus Reisen

Thadingyut Lichterfest

– das buddhistische Fastenbrechen in Myanmar (Burma)

Thadingyut Lichterfest

Thadingyut Lichterfest in Myanmar

In der Mitte des Monats „Thadingyut “ – dem 7. Monat des traditionellen burmesischen Kalenders – findet zur Zeit des Vollmondes das Thadingyut Lichterfest statt. Es markiert das Ende der buddhistischen Fastenzeit – also das „buddhistische Fastenbrechen“ in Myanmar (Burma).
Dieses Jahr fällt der Höhepunkt des Festes, das einen Tag vor Vollmond beginnt und einen Tag nach Vollmond endet, auf den 30. Oktober des gregorianischen Kalenders.

Während der Regenzeit, die in Myanmar (Burma) etwa von Anfang Mai bis Ende Oktober dauert, wird von der Mitte des Monats Waso des burmesischen Kalenders, also dem Tag nach Vollmond bis in die Mitte des Monats Thadingyut, ebenfalls dem Tag mit Vollmond, eine dreimonatige Periode begangen, die in westlichen Medien oft als „buddhistische Fastenzeit“ bezeichnet wird. Allerdings gelten für diese Fastenzeit nicht so umfassende Vorschriften wie im Christentum oder im Islam.

In dieser Zeit bleiben die Mönche im Kloster, einer aus den Hinduismus in den Buddhismus übernommenen Sitte, und widmen sich verstärkter Meditation. Gläubige buddhistische Laien üben sich in dieser Zeit ebenfalls in verstärkter Enthaltsamkeit, besonders der Genuss von Fleisch, Alkohol und Tabak wird eingeschränkt. Auch wird in dieser Zeit nicht geheiratet.

Am Abend des Tages mit dem Vollmond sind überall in Myanmar Pagoden, Straßen, Häuser, öffentliche Gebäude und Parks festlich illuminiert. Besonders in den Pagoden und Tempeln werden von den Besuchern Tausende Öllämpchen angezündet.
Mit diesem Lichtermeer wird neben dem Ende der Fastenzeit auch der Jahrestag der Rückkehr des vergöttlichten Buddha aus dem „Tavatimsa“, dem Wohnsitz der „Nats“ auf dem Berg „Meru“ gefeiert.
Nats sind vorbuddhistische Geister, die, da ihre Verehrung nicht ausgerottet werden konnte, in den buddhistischen Glauben integriert wurden.
Der Berg Meru ist in der hinduistischen, jainistischen und der buddhistischen Kosmologie das Zentrum des Universums, das, je nach geographischer Region, unterschiedlich verortet wird. Im Tavtimsa hatte Buddha während der dreimonatigen Fastenzeit seiner ebenfalls vergöttlichten Mutter und anderen Göttern seine Lehre verkündet.
Oft sieht man in den Straßen oder Tempeln aus Papiermache gebaute und bunt beleuchtete Darstellungen der Rückkehr Buddhas.

Neben dem Gedenken an dieses Ereignis, dient das Fest auch der Bitte um Vergebung etwa begangener Respektlosigkeiten der Jüngeren gegenüber den Älteren.

www.asien-entdecken.com empfiehlt den Besuch des Thadingyut Lichterfestes in Mandalay. Dann hat man gleich noch die Gelegenheit, in der etwa 50 km südlich Mandalay gelegenen Ortschaft Kyaukse, das am 29. Oktober stattfindende Fest des Elefantentanzes zu besuchen.
Immer zwei Personen schlüpfen in ein etwa lebensgroßes Elefantenkostüm und treten gegen andere Elefantenteams an. Das schönste Kostüm und die beste Darbietung wird prämiert. Ein bißchen erinnert das ganze an den chinesischen Löwentanz, wenn auch der Hintergrund ein anderer ist. Dieses Fest geht auf drei Elefanten zurück, auf deren Rücken einst Reliquien ins Land gebracht wurden.

Gert Wiemeier
www.asien-entdecken.com

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Tourismus Reisen

Aktiv erleben: Baobabs, Bribri und Bagan

Fernreise-Katalog von Wikinger Reisen – 14 neue Touren für 2013 plus Bausteine

Aktiv erleben: Baobabs, Bribri und Bagan

Baobab Bäume in Afrika

Der Katalog „Fernreisen aktiv 2013“ von Wikinger Reisen ist da. Geführte Gruppen erleben auf Wanderungen, per Rad, Boot oder Safari-Fahrzeug Natur und Menschen hautnah: z. B. per pedes in Soweto, mit dem Einbaum im Okavango-Delta, bei nächtlicher Jaguar-Pirsch in Belize oder beim Stamm der Bribri in Costa Rica. Für Individualurlauber gibt es kombinierbare Fernreise-Bausteine, u. a. in Kanada und auf den Seychellen. Wer die Fernreise 2013 bis zum 6. Januar bucht, erhält drei Prozent Frühbucherrabatt.

Einzigartig auf deutschem Markt: Aktivreise nach Südkorea
Eine von 14 neuen Touren führt nach Südkorea, ein neues Ziel auf der Wikinger-Weltkarte. Hier bietet der Erlebnisspezialist die auf dem deutschen Markt einzige Aktivtour an – mit vier Wanderungen. Der Reiseführer-Autor und Sinologe Oliver Fülling präsentiert „Südkorea hautnah“ – er verrät Geheimtipps und zeigt die Höhepunkte des Landes, darunter sechs UNESCO-Weltkultur- und Naturerben. Die Gruppe übernachtet bei Mönchen, erlebt ihren Alltag und kommt dem Geheimnis der noch heute auf der Insel Jeju lebenden „Meerfrauen“ auf die Spur.

Das unbekannte Burma: „Auf den Spuren von Orwell“
Südostasienkenner Thomas Wiebusch gibt Einblicke in das unbekannte Burma zwischen dem Irrawaddy-Delta und dem Golf von Bengalen. Per Boot erkunden die Gruppen „Auf den Spuren von Georg Orwell“ unberührte Strecken des Irrawaddy-Flusses. Auch die „Musts“ gehören zum Routing: der Goldene Felsen, Mandaly und die Pagoden in Bagan.

Südafrika pur: Begegnungen in Soweto und in der Weinregion
Der 17-tägige Aktiv-Trip „Safaris & Begegnungen hautnah“ zeigt Natur und Alltag in Südafrika. Mit erfahrenem Reiseleiter geht es zu Fuß durch Soweto, zu Familien und Musik-Events. Dazu kommen Wanderungen im Bontebok-Nationalpark, Radtouren in der Weinregion Stellenbosch und ein Aufenthalt in einer deutschstämmigen Farmerfamilie.

Botswana und Simbabwe: Träumen im Schatten der Baobab-Bäume
Bei der neuen Kombitour „Botswana & Simbabwe“ erkunden die kleinen Gruppen das Großgebiet des Okavango-Deltas und die Kalahari-Wüste. Und träumen im Schatten der Baobab-Bäume vom „Petit Prince“.

Karibik aktiv: Komplettprogramm mit Wanderungen
Zu „Aktiven Karibikträumen“ lädt Wikinger Reisen nach Martinique, Dominica und Guadeloupe ein. Im Reisepreis sind Wanderungen und Ausflüge eingeschlossen.

Costa Rica und Nicaragua: Künstlerkolonie und Bribri-Stamm
Moderne und Tradition verbindet das Lateinamerika-Duo Costa Rica und Nicaragua. Ein Aktiv-Trip in zwei Welten: mit einer Kanufahrt auf dem größten Binnensee der Welt, einer Radtour zu einem der aktivsten Vulkane und Genusswanderungen im Regenwald. Wikinger-typisch sind unvergessliche Begegnungen: Auf dem unberührten Inselarchipel Solentiname besuchen die Gäste eine Malerfamilie in einer Künstlerkolonie. Und im Regenwald erleben sie den Alltag des traditionell lebenden Bribri-Stammes.

Yukatan und Belize: Mix aus Legendärem und Unbekanntem
Frische Routen hat der Veranstalter auch in Yukatan und Belize entwickelt. Ein neuer Trip mixt legendäre Maya-Highlights, unbekannte Kulturstätten und aktive Ausflüge. Die Wikinger-Gruppe erlebt Chichen Itza und Uxmal. Sie wandert im Celestun-Nationalpark und auf Jaguar-Fährten, radelt und fährt mit dem Kanu durch die Lagune Bacalar.

Alle Reisen schon online buchbar
Der Katalog „Fernreisen aktiv 2013“ erscheint Ende Oktober. Online sind alle Reisen bereits jetzt buchbar. Text 3.394 Zeichen inklusive Leerzeichen

Geführte Insider-Fernreisen
Südkorea hautnah
Südkorea hautnah – 21 Tage ab 4.995 Euro, inklusive Flug nach Seoul und zurück, 16 x Ü in Mittelklassehotels und Motels, 2 x Ü in typisch koreanischen Gasthäusern (Minbak), 1 x Ü in einem koreanischen Tempel, 11 x F, Programm, Wikinger-Reiseleitung durch den Sinologen Oliver Fülling.
Termine: 14.04. – 04.05.2013, 06.10. – 26.10.2013, 13.04. – 03.05.2014

Burma – Auf den Spuren von George Orwell – 21 Tage ab 4.088 Euro, Flug nach Rangun und zurück, Bootsfahrten entsprechend dem Reiseverlauf, Transport während der Reise im klimatisierten Reisebus, 15 x Ü in Mittelklassehotels, 3 x Ü auf einem Schiff, 18 x F, 4 x M, 3 x A, Programm, Wikinger-Reiseleitung durch Thomas Wiebusch und zusätzlich englischsprachige burmesische Führer.
Termine: 16.02. – 08.03.2013, 16.11. – 06.12.2013

Natur und Kultur in Costa Rica & Nicaragua
Natur & Kultur in Costa Rica & Nicaragua – 16 Tage ab 3.248 Euro, inklusive Flug nach San José und zurück, Transport während der Reise im klimatisierten Kleinbus und in Booten, 12 x Ü in Mittelklassehotels, -lodges und -bungalows, 2 x Ü in fest stehenden Luxuszelten, 14 x kontinentales F,
4 x leichtes M oder Lunchpaket, 2 x A, Programm, Eintrittsgebühren entsprechend dem Reiseverlauf, Deutschsprachige Reiseleitung.
Termine: 06.04. – 21.04.2013, 03. – 18.08., 05. – 20.10., 19.10. – 03.11., 12.04. – 27.04.2014Botswana & Simbabwe aktiv

Botswana & Simbabwe aktiv … – 18 Tage ab 4.498 Euro, inklusive Flug nach Victoria Falls und zurück, Transport während der Reise im Safarifahrzeug, 4 x Ü in Mittelklassehotels-lodges, 4 x Ü in gehobenen Mittelklassehotels -lodges, 2 x Ü in Luxus-Safarizelten, 5 x Ü in 2-Personen-Zelten in Bushcamps, 15 x F, 11 x leichtes M oder Lunchpaket, 10 x A, 3 Pirschfahrten im offenen Safarifahrzeug mit zusätzlich englischsprachigem Ranger, Programm, Eintrittsgebühren entsprechend dem Reiseverlauf, Wikinger-Reiseleitung und teilweise zusätzlich englischsprachiger Führer.
Termine: 20.06. – 07.07.2013, 17.07. – 03.08., 14. – 31.08., 11. – 28.09.13

Die Philosophie von Wikinger Reisen
Urlaub, der bewegt. Das Wikinger-Motto für Reisen, die einen unverwechselbaren Stil haben. Aktivurlaub, der Sie in Bewegung bringt. Erlebnisreisen, die Ihnen bewegende Kontakte bescheren. Natur- und Kulturgenuss, der Ihre Sinne bewegt. Kommen Sie mit!
Seit 1969 veranstaltet Wikinger Reisen Wander-, Trekking-, Rad- und Entdeckerreisen weltweit. Ob Sie mit Wikinger Reisen auf eine Wander- oder Trekkingreise gehen, das Abenteuer in der Ferne suchen oder mit dem Rad unterwegs sind: Sie erwartet eine ideale Kombination aus Aktivitäten, Natur- und Kulturerlebnissen sowie Erholung. Auf Reisen aktiv sein, intensiv eintauchen in unbekannte Welten, die Erlebnisse mit neu gewonnenen Freunden teilen, angesteckt werden von der Begeisterung der Wikinger-Reiseleiter und sich dabei immer gut und sicher aufgehoben fühlen – das ist die Idee einer Wikinger-Reise.
Die qualifizierte und sympathische Reiseleitung ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal dieser Reisen. Mehr als 300 Wikinger-Reiseleiter schaffen weltweit eine angenehme, freundschaftliche Atmosphäre in den kleinen Reisegruppen.
Urlaub mit Freunden – in bester Gesellschaft:
Ein Prinzip dieser Reisen sind kleine, überschaubare Gruppen, die sich Zeit lassen für persönliche Gespräche und Begegnungen, die aber auch Teamgeist und Kooperation bei gemeinsamen Aktivitäten in der Natur erfordern. Ganz gleich, ob Gäste nun allein oder zu zweit verreisen – sie genießen ihren Urlaub unter Freunden und Gleichgesinnten.

Das Wikinger Reisekonzept:
– auf Reisen aktiv sein
– in kleinen Gruppen
– mit sympathischen Reiseleitern, die begeistern
– Übernachtungen in stilvollen, möglichst familiären Hotels
– Bevorzugung der regionalen Küche
– ideale Kombination aus Aktivitäten, Natur- und Kulturerlebnissen und Erholung

Kontakt:
Wikinger Reisen GmbH
Eva Machill-Linnenberg
Kölner Str. 20
58135 Hagen
02331 463078
wikinger@mali-pr.de
http://www.wikinger-reisen.de

Tourismus Reisen

Burma privat und vom Wasser aus entdecken: Geoplan bietet Kreuzfahrt auf dem Irrawaddy

Asien-Spezialist setzt auf Trend zu Privatreisen

Burma privat und vom Wasser aus entdecken:   Geoplan bietet Kreuzfahrt auf dem Irrawaddy

Berlin, 13. August 2012. Er ist nicht nur einer der längsten Flüsse der Welt, sondern gilt auch als die Lebensader Burmas: Der 2.170 Kilometer lange Irrawaddy entspringt am Himalaya, bahnt sich seinen Weg durch die engen Täler des Hochgebirges und durch fruchtbare Feuchtgebiete im Tiefland, bevor er in den Indischen Ozean mündet. Eine Kreuzfahrt auf dem Irrawaddy könnte kaum vielseitiger sein – landschaftlich und besonders kulturell. Urlauber staunen nicht nur über die scheinbar endlosen Reisfelder und die seltenen Irrawaddy-Delfine, die sich mit etwas Glück in der Bugwelle des Schiffs tummeln. Besonders Königstätten, Tempel und Pagoden prägen die einzigartige Szenerie. Geoplan-Urlauber erleben auf der Boutique-Kreuzfahrt die facettenreiche Region zwischen Mandalay und Bagan. An Bord der im Kolonialstil gebauten Paukan 2012 genießen sie dabei höchsten Komfort. Die großzügigen, 23-25m2 großen Kabinen sind klimatisiert und mit französischen Balkonen ausgestattet. Auf dem weitläufigen Sonnendeck entspannen die Passagiere in Liegestühlen oder genießen den Panorama-Ausblick aus der Lounge, wo sie von der Crew mit erfrischenden Cocktails verwöhnt werden.

Länder und Kulturen authentisch kennenlernen
Die Irrawaddy-Kreuzfahrt bietet Geoplan sowohl als elftägige Flussreise von Yangon nach Mandalay als auch als Reisebaustein zwischen Mandalay und Bagan an. Diese Etappe dauert wahlweise zwischen zwei und fünf Tagen und führt stromauf- oder abwärts.
Wer etwas mehr Zeit hat, kombiniert die Kreuzfahrt mit einer privat geführten Tour durch Burma mit persönlichem, deutschsprachigen Reiseleiter und eigenem Fahrzeug mit Fahrer. Hier besichtigen Urlauber das koloniale Yangon, die weltberühmte Shwedagon-Pagode und genießen das idyllische Panorama am Inle-See. Ihre Geoplan-Privatreise planen Gäste ganz individuell: Sie bestimmen den Abreisetag und den detaillierten Ablauf ihres Urlaubs. Dabei werden sie von den erfahrenen Geoplan-Mitarbeitern vorab und vor Ort unterstützt. „Wir wollen unseren Kunden die Möglichkeit geben, Länder und Kulturen authentisch kennenzulernen – ohne sich in großen Gruppen und mit strikten Zeitplänen abzuschotten“, sagt Tobias Büttner, Geschäftsführer von Geoplan. Ganz individuell lernen Urlauber so die schönsten Seiten des asiatischen Kontinents kennen – von der klassischen Thailand-Rundreise über die ursprüngliche Mekong-Kreuzfahrt bis zur abenteuerlichen Fahrt mit der Tibet-Bahn.

Im neuen Katalog für die Saison 2012 / 2013 bietet Geoplan ein umfassendes Angebot für Privatreisen nach Asien, Arabien, Lateinamaerika und das südliche Afrika. Erstmalig sind auch Reisen nach Jordanien, Marokko, Taiwan und Nordkorea buchbar. Infos, Katalogbestellung und Buchung unter Tel. (030) – 79 74 22 79 und online „>www.geoplan-reisen.de

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Geoplan – Die individuelle Art des Reisens
Spannende Routen, atmosphärische Unterkünfte im landestypischen Stil sowie authentische Begegnung mit Menschen und Kulturen: Das zeichnet Reisen von Geoplan aus. Der Berliner Reiseveranstalter ist seit 1989 auf Individualurlaub und exklusive Privatreisen spezialisiert. Privatreisen sind täglich durchführbar, die Gäste reisen mit ihrem eigenen deutschsprachigem Reiseleiter und privatem Fahrzeug mit Fahrer. Als Asien-Experte bietet das Unternehmen ein umfangreiches Angebot in den Zielgebieten Thailand, Indochina, Japan und Indonesien an. Andere Schwerpunkte sind der Oman, Lateinamerika und das südliche Afrika. Die bereisten Regionen unterstützt der Fernreise-Spezialist mit Hilfsprojekten. So fördert Geoplan ein Waisenhaus in Kambodscha sowie eine Schule und ein Krankenhaus in Burma, das noch 2012 erweitert wird.

Kontakt:
Geoplan
Tobias Büttner
Mohringer Allee 70
12347 Berlin
030 / 79 74 22 79
t.buettner@geoplan.net
http://www.geoplan-reisen.de

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Sarah Hinderer
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0201 / 29 88 120
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Politik Recht Gesellschaft

Myanmar: Parlamentspräsident besucht erstmals Deutschland

Thura Shwe Mann bei der Hanns-Seidel-Stiftung in München empfangen Fortschritte bei Demokratisierung und Öffnung des asiatischen Landes
Myanmar: Parlamentspräsident besucht erstmals Deutschland
Hanns-Seidel-Stiftung

(ddp direct) München. Der neu gewählte Parlamentspräsident von Myanmar, Thura Shwe Mann, ist am Morgen (7.5.2012) in München vom Vorsitzenden der Hanns-Seidel-Stiftung, Staatsminister a.D. Hans Zehetmair, zu Gesprächen empfangen worden. Der ranghohe Politiker aus dem südostasiatischen Land hält sich auf Einladung der CSU-nahen Stiftung mit einer 8-köpfigen Delegation bis Mittwoch in Deutschland auf. Dies ist die erste Parlamentariergruppe aus Myanmar, die Europa besucht. Die Stiftung berät das Parlament bei den weiteren Reform- und Demokratisierungsvorhaben. Der Besuch von Parlamentspräsident Thura Shwe Mann markiert den Beginn normalisierter Beziehungen nach Ende der rund 50-jährigen Militärdiktatur.

Thura Shwe Mann wird von weiteren vier Ausschussvorsitzenden des myanmarischen Parlaments sowie von zwei Abgeordneten der Opposition begleitet. Die Delegation ist in Deutschland seit 1987 die erste hochrangige Besuchergruppe nach Staatspräsident Sun Yu. Ziel des Besuchs in München, Berlin und Brüssel ist es, das parlamentarische System in Europa vorzustellen: Themen wie Funktionsweise einer parlamentarischen Demokratie, Förderalismus, Koalitionsregierungen und die Rolle der Opposition stehen auf dem Programm.

Hans Zehetmair, der im letzten Jahr die 15 Jahre in Myanmar unter Hausarrest stehende Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi treffen konnte, zeigte sich gegenüber Thura Shwe Mann höchst erfreut über die signifikanten Änderungen der Regierungspolitik seit der Bildung des Parlaments im Frühjahr 2011: „Das Reformtempo in Myanmar beeindruckt sehr, als Hanns-Seidel-Stiftung bekunden wir die Unterstützung weiterer Reformen!“

Die Stiftung ist seit 1994 mit Maßnahmen in Myanmar aktiv, die eine Integration des Landes in den asiatischen Staatenbund ASEAN unterstützten, aber auch Marktliberalisierung und Schaffung von Umweltrecht betreffen.

Parlamentspräsident Thura Shwe Mann zeigte sich vom bisherigen Engagement beeindruckt und signalisierte seinen Willen, die Lizenzerteilung zur Eröffnung einer Vertretung der Hanns-Seidel-Stiftung in Myanmar zu unterstützen. „Myanmar hat erkannt, dass für die Fortentwicklung und den Wohlstand die Demokratie eine wichtige Voraussetzung ist. Den eingeschlagenen Weg werden wir konsequent fortsetzen, das Parlament spielt hierfür die entscheidende Rolle“, erklärte Thura Shwe Mann zum Auftakt seines bis 12. Mai andauernden Europabesuchs. Auf dem Programm stehen Gespräche mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Außenminister Guido Westerwelle, Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel, Bundestagspräsident Norbert Lammert sowie in Brüssel mit Parlamentspräsident Martin Schulz und Kommissionspräsident Jose Barroso.

Thura Shwe Mann gehört zur Fraktion der Reformer und hat den Öffnungsprozess in den letzen Monaten (Entlassung politischer Gefangener, Stopp von chinesischen Infrastrukturprojekten, Wiederzulassung der NLD, saubere Nachwahlen, Einzug von Auung San Suu Kyi ins Parlament, Einführung eines flexiblen Wechselkurses, etc.) entscheidend mitgestaltet. Thura Shwe Mann und Staatspräsident Thein Sein haben ihr politisches Schicksal eng mit der Reform verbunden. Sie müssen sich dabei gegen die Hardliner in der Regierung und im Militär durchsetzen, denen dieser Öffnungsprozess missfällt und haben deshalb nachdrücklich um ausländische Unterstützung gebeten.

Foto: Myanmar_04.jpg
Parlamtspräsident Thura Shwe Mann (Myanmar) und Stiftungsvorsitzender Hans Zehetmair beim Besuch am 7. Mai 2012 in München.

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=== Myanmars Parlamentspräsident Thura Shwe Mann mit Hans Zehetmair, Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, in München (Bild) ===

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Die 1967 gegründete CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung ist eine politische Stiftung, die im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung politische Bildungsarbeit im In- und Ausland auf Grundlage christlicher Weltanschauung leistet. Sie ist benannt nach dem früheren Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Dr. Hanns Seidel. Mit ihren Fachabteilungen ist sie in den Bereichen Politikberatung, Politische Bildung, Begabtenförderung und in der Entwicklungszusammenarbeit mit ca.
90 Projekten in rund 60 Ländern weltweit tätig. Mehr Informationen zur Arbeit der Stiftung im Internet unter www.hss.de

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80636 München
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Mandalay: Das Läuten der größten Glocke der Welt

Fernreise-Spezialist Chamäleon zeigt Asien-Freunden auf einer faszinierenden Entdeckerreise die schönsten Schauplätze Burmas
Mandalay: Das Läuten der größten Glocke der Welt

Intensive Einblicke in ein unbekanntes Land mit vielen Gesichtern
Berlin (co-jt): Lautlos über prachtvolle Pagoden mit einem Heißluftballon schweben oder mit „Privatchauffeur“ in einer Fahrrad-Rikscha auf Sightseeingtour durchs alte Bago: So faszinierend wie Burma, so abwechslungsreich ist auch die großartige Rundreise „Mandalay“, zu der der Fernreise-Spezialist Chamäleon all diejenigen einlädt, die der Entdeckergeist in fremde Länder zieht. Wie facettenreich sich das noch relativ unbekannte Vielvölker-Land seinen Gästen präsentiert, wie das alltägliche Leben der Menschen aussieht und welche imposanten Naturschönheiten Burma bietet, erleben die Teilnehmer während der 16-tägigen Tour, bei der der Veranstalter seine Gäste zu den wohl schönsten Schauplätzen des Landes führt. Besonders intensiv ist das Kennenlernen des Landes dank der kleinen für Chamäleon typischen Gruppengröße von vier bis maximal 12 Personen.

Besonderes bewusst erleben
Burma ist reich an erstaunlichen Sehenswürdigkeiten, die sich alle mit einem Superlativ schmücken dürfen: Ob größter liegender Buddha der Welt, weltweit längste Teakbrücke oder schwerste und größte läutende Glocke der Erde. Die Chamäleon-Rundreise öffnet dem Reisenden den Blick auf bisher Unbekanntes, Erstaunliches und Überraschendes. Das Besondere bewusst zu erleben – und das gern aktiv, steht auch bei dieser Reise im Vordergrund: Bei einem Spaziergang durch die Dörfer der Insel Balu begegnen die Chamäleon–Reisenden Einheimischen, die ihnen Einblick in ihr alltägliches Leben gewähren, am wildromantischen Inlesee sind sie zu Gast bei einer Familie, die sie zum Mittagessen einlädt, in der Tempelanlage von Sagaing am Ufer des berühmten Flusses Ayeyanwaddy spüren die Teilnehmer bei einer Meditation die Ruhe und Kraft, die von diesem mystischen Platz hervorgeht.

Die Einbein-Ruderer vom Inlesee
Eines der absoluten Reisehighlights ist zweifelsohne der Abstecher an den Inlesee. Er ist bekannt durch seine schwimmenden Dörfer und Gärten, aber auch durch seine Einbein-Ruderer. Auf dem See, in den schmalen Kanälen der Ortschaften, auf den Feldern sowie in Ufernähe bewegt man sich in schmalen Kanus fort. Der Rudernde steht am Heck des Bootes. Werden die Hände beispielsweise beim Fischen benötigt, so wird ausschließlich mit dem Bein gerudert, indem das Ruder mit dem Bein eingeklemmt wird.

16-Tage-Burma-Reise „Mandalay“ von Chamäleon ist zum Preis ab 2.999 Euro buchbar
Darin enthalten sind Flug, Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück/Halbpension, Deutsch sprechende Reiseleitung, Transfers, Ausflüge sowie Eintrittsgelder. Die Rundreise wird in kleinen Gruppen von vier bis maximal 12 Personen durchgeführt und findet 2011 und 2012
regelmäßig an ausgewählten Terminen statt.
Besonderes bewusst erleben: Der Berliner Reiseveranstalter Chamäleon Reisen bietet außergewöhnliche Erlebnisreisen in die schönsten Natur- und Wandergebiete. Unter dem Motto „Natur erleben – Menschen begegnen“ organisiert der Reise-Spezialist geführte Touren in kleinen Gruppen sowie individuelle Reisen zu 21 außergewöhnlichen Fernreise-Destinationen weltweit: Namibia, Südafrika, Tansania, Botswana, Äthiopien, Uganda, Sambia, Brasilien, Costa Rica, Ecuador & Galápagos, Kanada, Mexiko, Peru, Venezuela, Burma, Indien, Nepal, Oman, Vietnam, Australien und Neuseeland. 2010 feiert der Fernreise-Spezialist sein 15-jähriges Jubiläum.

Chamäleon Reisen
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