Tag Archives: Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.

Medizin Gesundheit Wellness

Neuer BPS-Vorstand auf Mitgliederversammlung in Kassel gewählt

Dritte Amtsperiode für Günter Feick als Vorsitzender des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe

Kassel, den 12. Juni 2015 – Günter Feick ist am Donnerstag auf der 15. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) in Kassel für weitere vier Jahre als BPS-Vorsitzender bestätigt worden. Es ist die dritte Amtsperiode des langjährigen BPS-Mitgliedes.

Auch wurden einige Vorstandsposten neu besetzt. Neben dem wiedergewählten, stellvertretenden Vorsitzenden Walter Kämpfer wurde neu Joachim Böckmann als dritter Stellvertreter in den Vorstand gewählt. Schatzmeister Ernst-Günther Carl und Schriftführer Peter Glief wurden in ihren Ämtern bestätigt. Das Vorstandsmitglied Dr. Horst Schubert wurde ebenfalls wiedergewählt, neu gewählt wurden Udo Ehrmann und Dr. Jürgen Reichelt.
Der bislang stellvertretende Vorsitzende Paul Enders sowie Vorstandsmitglied und Sprecher des Gesundheitspolitischen Ausschusses, Jens Peter Zacharias, stellten sich nicht mehr zur Wahl, ebenso Hanns-Jörg Fiebrandt und Norbert Kehl.

Die Umsetzung der zehn BPS-Ziele sind vorrangige Aufgaben des Vorstandes:

Ein medizinisches Kompetenznetz für Schwerstbetroffene
Eine Behandlungsleitlinie auf dem Stand aktueller medizinischer Erkenntnisse
Eine größere Beteiligung an der risikoadaptierten Prostatakrebs-Früherkennung unter
Vermeidung von Übertherapien
Qualitätsindikatoren für die Behandlung des Prostatakrebses
Ein BPS mit Selbsthilfegruppen in allen Regionen Deutschlands
Ein koordiniertes, nationales Forschungsprogramm im europäischen Kontext
Ein BPS mit größerer finanzieller Unabhängigkeit
Eine flächendeckende Versorgung mit zertifizierten Prostata(karzinom)zentren
Ein jährliches Prostatamanagementgespräch mit Medizinern, Krankenkassen, dem
Ministerium für Gesundheit und dem Ministerium für Bildung und Forschung
Bessere Versorgung durch Mitwirkung in den Gremien des Gesundheitswesens

Dazu Feick: „Die leistungsstarke Arbeit des Bundesverbandes ist nur mit Hilfe unserer guten Selbsthilfegruppen und den starken Landes- und Regionalverbänden möglich. Auch dank der Förderung der Stiftung Deutsche Krebshilfe, der Krankenkassen sowie der Kooperationen unter anderem mit Fachgesellschaften und der Deutschen Krebsgesellschaft. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Der Vorstand wird sich in den kommenden vier Jahren für die Umsetzung der vereinbarten Ziele intensiv einsetzen.

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Derzeit gehören 240 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung Europa UOMO. In 2014 wurde der BPS von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) mit dem Preis Förderer der Urologischen Wissenschaft ausgezeichnet.

Kontakt
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e.V.
Brigitte Papayannakis
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
0228-33889-504
0228-33889-510
presse@prostatakrebs-bps.de
http://www.prostatakrebs-bps.de

Medizin Gesundheit Wellness

Weltkrebstag 2015: Früherkennung nutzen und informiert entscheiden

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe erinnert zum Aktionstag an die Bedeutung der Früherkennung

Bonn, den 2. Februar 2015 – Am 4. Februar 2015 ist Weltkrebstag. In Deutschland erkranken jährlich 68.000 Männer an Prostatakrebs, an deren Folgen 12.000 Männer jährlich sterben. Die Erkrankung tritt am häufigsten im höheren Lebensalter auf.

Rechtzeitig erkannter Prostatakrebs ist in der Mehrzahl der Fälle heilbar. Er kann zunächst auch aktiv überwacht und erst später therapiert werden, falls die Erkrankung weiter fortschreitet.

Voraussetzung für die aktive Überwachungsstrategie ist eine PSA gestützte Früherkennung, welche Prostatakrebs erkennen kann – wenn dieser noch ein niedriges Risiko aufweist.
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) empfiehlt Männern ab dem 45. Lebensjahr eine Aufklärung über das Prostatakrebsrisiko und die Bedeutung der Früherkennungsuntersuchung durch einen Urologen.

„Die Akzeptanz und Umsetzung dieser Empfehlung ist für Männer die derzeit beste Möglichkeit mit den Risiken des Prostatakrebses und seinen Behandlungsformen umzugehen“, so Günter Feick, Vorsitzender des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS), am Montag in Bonn.

„Die Regionalverbände und Selbsthilfegruppen im BPS engagieren sich für die Prostatakrebsfrüherkennung. Deshalb ist es ihnen am Weltkrebstag ein Anliegen auf die Bedeutsamkeit der Früherkennung im Kampf gegen Prostatakrebs hinzuweisen“, sagte der Vorsitzende.

„Mit ihrem bundesweiten Engagement und durch die Informationen der telefonischen BPS-Beratungshotline trägt die Prostatakrebs Selbsthilfe zum Verstehen und Nutzung der Früherkennung bei“, betonte Feick.

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Derzeit gehören 240 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung Europa UOMO. In 2014 wurde der BPS von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) mit dem Preis Förderer der Urologischen Wissenschaft ausgezeichnet.

Kontakt
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e.V.
Brigitte Papayannakis
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
0228-33889-504
0228-33889-510
presse@prostatakrebs-bps.de
http://www.prostatakrebs-bps.de

Medizin Gesundheit Wellness

Ein Schnurrbart für den guten Zweck – Movember-Aktion startet zum 1. November

Weltweite Kampagne ruft zu Spenden in Deutschland für Prostatakrebsforschung und Männergesundheit auf

Ein Schnurrbart für den guten Zweck – Movember-Aktion startet zum 1. November

Bonn, den 30. Oktober 2014 – Es ist wieder soweit: Der weltweit größte Förderer von Prostatakrebsforschung und Männergesundheit „Movember“ ruft im Monat November zu Spenden auf. Die Kampagne startet am Samstag als großangelegte Online-Aktion in 21 Ländern. Bereits im Vorfeld wurden rund 1,5 Millionen Euro gespendet.

Die Wohltätigkeitsaktion wurde 2003 von Justin Coghlan und einigen Freunden in einer Kneipe im australischen Adelaide ins Leben gerufen. Movember ist eine Wortschöpfung aus November und dem englischen Wort „Moustache“ (deutsch: Schnurrbart). Coghlan initiierte die Aktion, um auf die Früherkennung, Forschung und bessere Therapiemöglichkeiten von Prostatakrebs und Männergesundheit hinzuweisen. Dazu lassen sich engagierte Männer (auch Moustache Brothers: Mo Bros genannt) am 1. November glatt rasieren, bis zum Monatsende einen Schnurrbart wachsen, machen auf die Aktion aufmerksam und sammeln Spenden.

„Wir hatten gesehen, wie viel Brustkrebs-Organisationen für Frauen rund um die Welt erreichen können. Für Männer gab es nichts Vergleichbares. Für uns ist es ein wunderbares Werkzeug, um Aufmerksamkeit zu bekommen“, so der gebürtige Australier. Jedes Jahr inspiriert Movember Männer, sich für die Prostatakrebs-forschung zu engagieren. Selbstverständlich nehmen auch Frauen (Mo Sistas) an der Aktion teil. Sie unterstützen Ihre Mo Bros und werben im privaten und beruflichen Umfeld.

Seit 2003 hat sich die Spendenaktion zu einer globalen Bewegung entwickelt. Dank über vier Millionen engagierter Männer und Frauen konnten bislang weltweit mehr als 409 Millionen Euro gespendet und über 800 Gesundheitsprogramme in 21 Ländern gefördert werden. Deutschland engagiert sich seit 2012 für die Aktion, alleiniger Kooperationspartner ist hierbei der Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. (FHbP). In 2013 wurden bundesweit rund 367.000 Euro für Movember gespendet. „Damit konnten wir Forschungsteams unterstützen, die an einer besseren Früherkennung und besseren Therapien gegen Prostatakrebs arbeiten. Wir sind allen Spendern sehr dankbar“, erklärte der FHbP-Vorsitzende Günther Carl heute in Bonn.

Teilnehmer melden sich mit ihrem Profil online an und machen Freunde und Bekannte auf die Kampagne aufmerksam. Sie bilden Teams und messen sich mit Anderen um die besten Schnurrbärte und die meisten Spenden. So nimmt auch Benedikt Höwedes, Weltmeister und Spieler des FC Schalke 04, am 1. November den Kampf um den besten Schnurrbart und die höchste Spendensumme auf. Wie schon in den Vorjahren wird er online seinen 30-tägigen Schnurrbartwuchs dokumentieren.

„Die Movember-Bewegung ist wirklich einzigartig. Sie ist eine tolle globale, gemeinschaftliche Aktion, die außerordentlich viel bewegt. Wir rufen herzlich auf, am guten Kampf gegen den Prostatakrebs und für Männergesundheit teilzunehmen“, sagte der Vorsitzende des FHbP.

Anmeldungen sind unter www.movember.com möglich, weitere Informationen sind telefonisch unter der Rufnummer 0228-33889-500, E-Mail movember@fhbp.de, oder im Internet unter www.fhbp.de abrufbar.

Über den FhbP:
Der gemeinnützige Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. (FHbP) wurde 2014 von Mitgliedern des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) in Magdeburg gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs Selbsthilfe in Bonn. Der FHbP ist der Spenden- und Förderverein des BPS. Der Verein verfolgt das Ziel Prostatakrebsforschung zu fördern sowie Männer mit Prostatakrebs und die Prostatakrebs-Selbsthilfe zu unterstützen. Die Gründung einer Stiftung ist angedacht.

Kontakt
Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. (FHbP)
Brigitte Papayannakis
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
0228-33889-504
presse@prostatakrebs-bps.de
www.fhbp.de

Medizin Gesundheit Wellness

Patienten beraten Patienten – Prostatakrebs-Beratungshotline steht helfend zur Seite

Seit 2008 bietet der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe eine kostenlose, telefonische Beratung an – bis zu 16 Anrufe täglich

Bonn, den 23. Oktober 2014 – In Deutschland erkranken jährlich 68.000 Männer an Prostatakrebs. Gehört man eines Tages selbst zu den Betroffenen, ändert sich die persönliche Situation außerordentlich. Ein Berg Fragen türmt sich auf: Wo finde ich Informationen? Wer kann mir helfen? Was bedeuten die Fachbegriffe? Und was kann ich für meine Lebensqualität tun?

Hier setzt die Arbeit der Beratungshotline des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) an. Seit 2008 bietet der Verband die kostenlose, telefonische Beratung für Patienten an. Das Besondere: Die ehrenamtlichen Hotline-Berater sind selbst Betroffene. Sie haben ihren Prostatakrebs überwunden oder gelernt, mit ihm zu leben. Die Berater haben Zeit und Verständnis. Ihr Wissen über die Krankheit rührt von eigener Erfahrung und von speziellen Schulungen. Die wissenschaftliche Grundlage ihrer Beratungen ist die interdisziplinäre Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie. In Ruhe das zu fragen, was beim Arzttermin aus Zeitgründen nicht möglich schien, Ängste und Sorgen auszusprechen, das bietet die BPS-Hotline Information-Suchenden an.

Ein Anruf ersetzt nicht das Gespräch mit dem Arzt. Aber die Berater beantworten Verständnisfragen, geben Anregungen und Tipps aus eigener Erfahrung und helfen bei der Suche nach Kontaktadressen von Ärzten und Kliniken.

In den vergangenen Jahren konnten die Hotliner in über 6000 Fällen Unterstützung und Hilfe anbieten. Derzeit sind zwölf Mitarbeiter in der Beratung tätig und nehmen bis zu 16 Anrufe täglich entgegen. „Die durchschnittliche Gesprächsdauer liegt bei 21 Minuten. Fast jeder zweite Anrufer sucht vor einer Therapieentscheidung den Kontakt mit der Hotline“, so BPS-Vorstandsmitglied Paul Enders. Sechs gute Hotline-Jahre für Mitbetroffene und ihre Nächsten motivieren die Berater auch zukünftig mit offenem Ohr, Verständnis und gutem Rat zu helfen.

Weitere Informationen und Kontakt:
Beratungshotline Prostatakrebs – Patienten beraten Patienten
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, jeweils 15 bis 18 Uhr (außer Feiertage), 0800 70 80 123, gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz, +49 (0)228 28 645 645, gebührenpflichtig aus dem Mobilfunknetz sowie aus dem Ausland, Bestellung von Infomaterial zur Auslage, z.B. in Arztpraxen und Apotheken: beratungshotline@prostatakrebs-bps.de

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Derzeit gehören 240 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung Europa UOMO. In 2014 wurde der BPS von der Deutschen Gesellschaft für Urologie mit dem Preis Förderer der Urologischen Wissenschaft ausgezeichnet.

Kontakt
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e.V.
Brigitte Papayannakis
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
0228-33889-500
presse@prostatakrebs-bps.de
http://www.prostatakrebs-bps.de

Medizin Gesundheit Wellness

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe mit Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Deutsche Gesellschaft für Urologie würdigt Verband als Förderer der Urologischen Wissenschaft

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe mit Wissenschaftspreis ausgezeichnet

BPS-Vorstand Jens-Peter Zacharias, Paul Enders, Günter Feick und DGU-Präsident Jan Fichtner (v.l.)

Bonn, den 6. Oktober 2014 – Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) ist am Samstag, den 4. Oktober auf dem wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Düsseldorf mit dem Preis „Förderer der Urologischen Wissenschaft“ ausgezeichnet worden. Am Abschlusstag der weltweit drittgrößten urologischen Tagung überreichte DGU-Präsident Professor Jan Fichtner den Wissenschaftspreis an den BPS in einem Festakt im Düsseldorfer Kongresszentrum.

„Die DGU zeichnet den BPS als kompetenten und engagierten Partner im Bereich des Prostatakarzinoms aus. Beispielhaft sei hier die Mitarbeit des BPS im Rahmen der gerade aktualisierten S3-Leitlinie Prostatakarzinom genannt. Hier wurden wichtige Beiträge und Impulse durch den BPS implementiert“, so Fichtner bei der Preisübergabe an den BPS-Vorstand. Der BPS hatte in den vergangenen sieben Jahren zusammen mit rund 100 Vertretern aus unterschiedlichen Fachgesellschaften an der Erstellung und Überarbeitung der Therapieempfehlung mit gearbeitet. Die S3-Leitlinie ist eine Handlungsempfehlung zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms. Die Empfehlung soll Männer und Ärzte bei der Entscheidung über Maßnahmen unterstützen und aktuelle Therapieverfahren anbieten.

Fichtner lobte auch das BPS-Engagement im Bereich der Forschungsförderung und der Öffentlichkeitsarbeit. „Der BPS ist hier ein wichtiger und geschätzter Player zur Verbesserung der Versorgung von Männern mit Prostatakarzinom“, betonte er. Der Preis in Form einer Medaille wird seit 1999 an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, der Industrie oder an Stiftungen und andere Einrichtungen vergeben.

Jens-Peter Zacharias, Paul Enders und Günter Feick nahmen die Auszeichnung entgegen und bedankten sich im Namen von Patienten und der 240 BPS-Selbsthilfegruppen. Sie betonten den Willen zu fortdauernder Zusammenarbeit mit der DGU und hoben die Wichtigkeit evidenzbasierter Therapien hervor und damit die notwendige Beteiligung an der präferenzbasierten, randomisierten PREFERE-Studie zur Evaluation von vier Behandlungsmodalitäten bei Prostatakarzinom mit niedrigem und frühem intermediären Risiko. „Die Arbeit des BPS für Patienten lebt von der ehrenamtlichen Unterstützung unserer Mitglieder. Dass dieses Engagement nun auch von wissenschaftlicher Seite durch die Urologische Fachgesellschaft ausgezeichnet wird, ehrt und freut uns“, sagte der BPS-Vorsitzende Feick. (Brigitte Papayannakis)

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Mittlerweile gehören 240 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung „Europa UOMO“.

Kontakt
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e.V.
Frau Brigitte Papayannakis
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
0228-33889-500
brigitte.papayannakis@prostatakrebs-bps.de
http://www.prostatakrebs-bps.de

Medizin Gesundheit Wellness

Europäischer Prostatakrebstag 2014 – Senkung der Sterblichkeitsrate dank PSA-Test?

Kontroversen um die PSA-Bestimmung – Eine Studie könnte hier Klarheit schaffen

Bonn, den 15. September 2014 – Sinnvoll oder nicht? Seit Jahren ist der PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs in der Medizin umstritten. Das Thema Früherkennung ist ein Schwerpunkt des heutigen Europäischen Prostatakrebstages 2014. Anlässlich des Aktionstages möchte der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) auf neue Ergebnisse der europäischen Langzeitstudie „European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer“ (ERSPC) zum PSA-Screening aufmerksam machen. Die Untersuchung läuft seit 1994 in acht europäischen Ländern.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Weltweit werden pro Jahr 900.000 neue Fälle von Prostatakrebs diagnostiziert, rund 260.000 Männer sterben an der Erkrankung. In Deutschland sind es 67.000 Neuerkrankungen, an deren Folgen 12.000 Patienten sterben. Die Erkrankung tritt meist im höheren Lebensalter auf. Früh erkannt, ist sie in der Mehrzahl der Fälle heilbar.

Die neuen Ergebnisse der ERSPC-Studie belegen den Rückgang der Sterblichkeitsrate um 21 Prozent. „Dieses Ergebnis basiert auf einer Nachbeobachtung von 13 Jahren. Wobei die Dauer der Nachbeobachtungen im Mittel erst zwischen drei und sechs Jahren liegt. Damit bestätigt die Studie retrospektiv erhobene Daten des Nationalen Krebsinstituts der USA. Alle Schlussfolgerungen sind zu diesem Zeitpunkt dennoch vorläufig. Aber sie zeigen die Vorteile einer Früherkennung auf, die jedoch immer gegen möglichen Nachteile individuell abgewogen werden müssen“, so der stellvertretende BPS-Vorsitzende Paul Enders am Montag in Bonn.

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) verweist in ähnlicher Weise auf die Vor- und Nachteile der Früherkennung. Sie empfiehlt Männern, sich ab dem 45. Lebensjahr über das Prostatakrebsrisiko aufklären zu lassen.

„Eine mögliche Überbehandlung nach der Entdeckung von Tumoren kann als Folge zu Inkontinenz oder Impotenz führen. Der PSA-Test kann auch erhöht sein, obwohl kein Tumor vorhanden ist. Das sind Risiken, die gegen diesen Test sprechen und daher zu Widersprüchen in der Fachwelt führen“, meint Enders und ergänzt: „Auf der anderen Seite ist der Nutzen hingegen nachvollziehbar – ein Tumor kann frühzeitig entdeckt und rechtzeitig aktiv therapiert werden.“ (Brigitte Papayannakis)

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Mittlerweile gehören 240 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung „Europa UOMO“.

Kontakt
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e.V.
Carolin Stock
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
0228-33889-500
carolin.stock@prostatakrebs-bps.de
http://www.prostatakrebs-bps.de

Medizin Gesundheit Wellness

Behandlung von Prostatakrebs – Empfehlen Ärzte die richtige Therapie?

PREFERE-Studie sucht bestmögliche Behandlungsmethode bei bestimmten Frühformen des Prostatakrebses

Bonn, den 12. Juni 2014 – Welche Therapie eignet sich am besten zur Behandlung von Prostatakrebs im Frühstadium? Das kann nicht eindeutig beantwortet werden. Die seit 2013 laufende PREFERE-Studie soll nun Klarheit schaffen. Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) hat in diesem Zusammenhang Urologen zur Teilnahme an der Untersuchung aufgefordert. „Wir wünschen uns sehr, dass die Fachärzte mitmachen, Betroffene informieren und ihnen die Möglichkeit bieten sich an der Studie zu beteiligen“, erklärte der stellvertretende BPS-Vorstandsvorsitzende Paul Enders am Donnerstag in Bonn.

Die Studie wird von der Deutschen Krebshilfe und den gesetzlichen und privaten Krankenkassen mit rund 25 Millionen Euro gefördert. Die Deutschen Gesellschaften für Urologie und Radioonkologie, der Berufsverband Deutscher Urologen und der BPS sind ebenfalls beteiligt. Die Teilnahme bringt viele Vorteile für Patienten und Ärzte: Die Behandlung findet in zertifizierten Zentren und mit einer Nachbetreuung von mindestens 13 Jahren statt. Jeder Patient ist aktives Mitglied des Studienteams, dort kann er mögliche Nebenwirkungen oder Komplikationen umgehend besprechen. Die behandelnden Urologen und Strahlentherapeuten arbeiten zudem eng mit dem Studienzentrum zusammen.

Die PREFERE-Studie vergleicht die Ergebnisse der Operation zur Entfernung der Prostata (Radikale Prostatektomie), der Strahlentherapie von außen, von innen (Brachytherapie = implantierte Strahlenquellen) und einer Aktiven Überwachung (Active Surveillance). Sie verfolgt das Ziel, die größtmögliche Datensicherheit für alle Therapieoptionen im frühen Stadium der Erkrankung zu erzeugen und somit eine bessere Empfehlungssicherheit für den behandelnden Urologen zu schaffen. „Um die Ergebnisse wissenschaftlich bewerten zu können, ist die Studie bis zum Jahr 2030 ausgelegt. Das ist in dieser Form einzigartig“, ergänzte Enders.

„Die besten Therapien wissenschaftlich nachzuweisen und Patienten zu empfehlen, ist eine ärztliche Verantwortung. Hierfür ist die PREFERE-Studie das zurzeit beste Mittel der Wahl. Gleichzeitig ist die Untersuchung eine qualitativ hochwertige Behandlungsstrategie. Wir appellieren an die Fachärzte, im Sinne der künftigen Generationen die Studie zu unterstützen und verantwortlich mitzutragen“, so der gesundheitspolitische Sprecher des BPS, Jens-Peter Zacharias. In den kommenden Wochen sind weitere Informationsveranstaltungen zur Studie geplant, der BPS wird beteiligt sein. Weitere Informationen zur PREFERE-Studie sind auf den Internetseiten www.prefere.de abrufbar. (Brigitte Papayannakis)
Bildquelle: 

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Mittlerweile gehören 240 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung „Europa UOMO“.

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e.V.
Carolin Stock
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
0228-33889-502
carolin.stock@prostatakrebs-bps.de
http://www.prostatakrebs-bps.de