Tag Archives: Buddhismus

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„Krähenschrei – Die Geschichte von Ikkyu“ von Reinhard Febel

"Krähenschrei - Die Geschichte von Ikkyu" von Reinhard Febel

Ein Lebensweg, der sich allen Bereiche menschlicher Erfahrung furchtlos stellt.

IM SCHOCKIERENDEN FREIHEIT ERFAHREN

Die Essenz vom Zen erfahren – ein Unterfangen, das dem Verstand versperrt bleibt. Umso erfrischender ist der Zugang des biografischen Romans Krähenschrei, den Reinhard Febel gewählt hat, um das Leben von Ikkyu Sojun (1394 – 1481) zu skizzieren. In seiner Heimat ist der Zen-Mönch und uneheliche Sohn des Kaisers eine Legende, die in der Pop-Kultur vielfach aufgegriffen wird. Was macht den Dichter, Tuschemaler und Baumeister, der bei einem Krähenschrei über dem Biwa-See das Erwachen erfuhr, so geheimnisvoll? Das außergewöhnliche Universalgenie scherte sich nicht um Konventionen, er war einer der wenigen Zenpriester, die sagten, dass ihre Erleuchtung durch den Umgang mit Frauen vertieft worden sei. Ikkyus Name ist in Japan mit einem umfassenden kulturellen Aufbruch verbunden. Er prangerte furchtlos die Überheblichkeit von Adel und Klöstern an. Nach den Wirren der Onin-Kriege, während derer Kyoto in Schutt und Asche gelegt wurde, wirkte er beim Wiederaufbau der gewaltigen Tempelanlage des Daitokuji, die noch heute steht, mit, ehe ihn eine späte Liebe zur blinden Sängerin Mori veranlasste, berührende Gedichte zu verfassen. Der Krähenschrei lässt das Schockierende des ursprünglichen Zen wieder aufleben: Ein Buch, das die Falle andächtigen Gedenkens umgeht und damit aus der Herde esoterischer Betrachtungen wie ein schwarzes Schaf heraussticht. Ikkyu als Außenseiter und Desperado, der limitierende Denkgewohnheiten sprengt, bietet einen packenden roten Faden, der die wichtigsten Lehren der zen-buddhistischen Philosophie verständlich macht.

Reinhard Febel
Krähenschrei – Die Geschichte von Ikkyu

Hardcover | ISBN 978-3-96240-178-8 | € 24,99
Paperback | ISBN 978-3-96240-177-1 | € 17,99
e-Book | ISBN 978-3-96240-179-5 | € 12,99

471 Seiten

Über den Autor:
Reinhard Febel, geboren 1952, lehrt Komposition am Mozarteum in Salzburg. Er ist Stipendiat der Villa Massimo in Rom und Träger des Beethoven-Preises der Stadt Bonn, hat für Musiktheater, Orchester und andere Besetzungen komponiert sowie Libretti, Hörspiele, Geschichten und Romane geschrieben, darunter die Opern Nacht mit Gästen nach Peter Weiss, Morels Erfindung nach Adolfo Bioy Casares und die Trilogie Morde in Bildern nach eigenen Libretti sowie die Romane Die alten Samurai (ein Kriminalroman) und Klang des Verbotenen (eine biografische Fantasie über den Komponisten Domenico Scarlatti), die Kurzgeschichtensammlung Giftiger Fisch und anderes mehr. Febel hat zwei Töchter und lebt bei Salzburg
und in Berlin.

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Buddhistische Heilmethoden im Fokus

Buddhistische Heilmethoden im Fokus

Bisher wurde der Buddhismus als Religion mit Schwerpunkt auf Meditationen angesehen. Der esoterische oder tantrische Buddhismus fasst sich mit seinen Meditationen und Ritualen der Heilung jedoch vielmehr als spiritueller Weg der persönlichen Entwicklung und Selbstheilung auf. In seinem beim GRIN Verlag erschienenen Buch „Die Siddham in der japanischen Kunst in Ritualen der Heilung“ öffnet Dr. Mark Hosak den Blick auf über 2500 Jahre alte Heilweisen, die dennoch nichts an ihrer Aktualität verloren haben.

In Japan sind die Methoden der buddhistischen Heilkunst mit den Siddham in Meditationen und Ritualen bis auf den heutigen Tag lebendig geblieben. Siddham sind die Zeichen für Keimsilben aus den indischen Brahmi-Schriften, die besonders in den esoterischen beziehungsweise tantrischen Schulen des japanischen Buddhismus Verwendung finden. Die Publikation „Die Siddham in der japanischen Kunst in Ritualen der Heilung“ zeigt anhand von Artefakten, wo die Siddham für Rituale der Heilung verwendet wurden und in den Tempeln bis heute angetroffen werden.

Öffnung eines völlig neuen Wissensbereichs zum Buddhismus

Als letzte Station der Seidenstraße hat Japan etliche Kulturgüter übernommen, adaptiert und verfeinert. Allerdings ist es für Menschen im Westen schwierig, sich Wissen über diese Rituale anzueignen. Deshalb hat Dr. Mark Hosak es sich zur Aufgabe gemacht, diesen bisher unbekannten Bereich für ein breites Publikum zu öffnen. Nur Wenigen ist hierzulande bewusst, dass die japanische Heilmethode Reiki im frühen zwanzigsten Jahrhundert von Mikao Usui auf der Basis der buddhistischen Heilweisen mit Mantras und Siddham begründet wurde. Die Publikation „Die Siddham in der japanischen Kunst in Ritualen der Heilung“ richtet sich sowohl an Reiki-Praktizierende sowie Praktizierende des Buddhismus als auch an Kenner der ostasiatischen Kunst und Geschichte. Darüber hinaus gibt sie wertvolle Impulse für Psychologen, Therapeuten und Menschen, die sich mit Sterbebegleitung und Trauerbewältigung beschäftigen.

Über den Autor

Dr. Mark Hosak lebte für mehrere Jahre zur Erforschung östlicher Heilweisen mit buddhistischer Herkunft in Japan. Er lernte bei den Meistern mehrerer buddhistischer Schulen des Shingon, Tendai und Zen. Ergänzend zum traditionellen Usui Reiki begründete Dr. Mark Hosak 2005 den Stil Shingon Reiki mit dem Fokus auf Reiki, Meditation und buddhistischer Heilkunst. Er ist Autor mehrerer Fachpublikationen und promovierte 2015 in Ostasiatischer Kunstgeschichte. Nähere Informationen unter www.markhosak.com und www.shingon-institut.com.

Das Buch ist im Februar 2018 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-63296-7).

Direktlink zur Veröffentlichung: www.grin.com/document/386142

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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„Die Zen-Peitsche“ vereint Weisheiten aus der buddhistischen Tradition

Zen-Klassiker von Yunqi Zhuhong im Angkor Verlag erschienen

"Die Zen-Peitsche" vereint Weisheiten aus der buddhistischen Tradition

(NL/8920691187) „Vierundzwanzig Stunden am Tag seid wie ein Penner, der alles verloren hat, und richtet euer Augenmerk aufs Schlüsselwort: Bevor Vater und Mutter dich zeugten, was war da dein ursprüngliches Gesicht?

Yunqi Zhuhong (1535-1615) verfasste im Jahr 1600 Die Zen(Chan)-Peitsche (Changuan cejin). Diese Peitsche steht für einen Text, der sich mit wenigen Worten aufs Wesentliche konzentriert. Er versammelt zum größten Teil Chan-Geschichten von der späten Tang- (9. Jh.) bis zur späten Ming-Dynastie (16. Jh.), desweiteren zu etwa einem Fünftel Auszüge aus Sutren und buddhistischen Abhandlungen. Inhaltlich behandeln sie vor allem die gelebte Chan-Praxis, und das im Hinblick auf das von Dahui Zonggao (1089-1163) geprägte kanhua chan (jap. kanna zen). Dieses besteht aus dem Lotussitz in Verbindung mit der Konzentration auf ein Schlüsselwort bzw. eine ganze Redewendung (huatou) aus einem Koan (Fall). Das Buch ist aufwändiger gemacht als üblich (Fadenheftung) und dadurch, dass es on demand hergestellt wird, entsprechend teurer. Hier ein Auszug:

Abt Xueting unterweist die Sangha

Vierundzwanzig Stunden am Tag seid wie ein Penner, der alles verloren hat, und richtet euer Augenmerk aufs Schlüsselwort: Bevor Vater und Mutter dich zeugten, was war da dein ursprüngliches Gesicht? Kümmert euch nicht darum, ob ihr daraus Energie gewinnt oder nicht oder ob ihr Erstarrung und Ablenkung erfahrt oder nicht. Zerrt einfach inbrünstig das Schlüsselwort in eure volle Aufmerksamkeit.

Yunqi Zhuhong: Die Zen-Peitsche. Angkor Verlag. 180 Seiten. Gebunden. Fadenheftung. 50 . ISBN: 978-3-943839-37-1.

https://www.bod.de/buchshop/die-zen-peitsche-yunqi-zhuhong-9783943839371

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Es gibt keinen Sterblichen von vollkommener Moral

Die Religion der Samurai. Eine Studie der Philosophie des Zen in China und Japan.

Es gibt keinen Sterblichen von vollkommener Moral

(NL/9536764113) „Schriften sind nur Papierverschwendung“. Trotz dieses Zen-Credos vergleicht Nukariya Kaiten in seinem Klassiker aus dem Jahre 1913 die Ideale von Samurai und Zen-Mönchen. Er stellt u.a. verschiedene Menschenbilder aus dem alten China vor und hinterfragt dabei unsere moralischen Anlagen, ohne dem Nihilismus oder Idealismus zu frönen.

Nukariya Kaiten (1867-1934) war Mönch und Professor für Buddhismus innerhalb der japanischen Sôtô-Schule. Einige Jahre lang hielt er Vorträge in den USA. Er verfasste mehr als 25 Bücher, darunter „Principles of practice and Enlightenment of the Soto Sect“, und setzte sich insbesondere mit dem Christentum auseinander. Im vorliegenden Werk beleuchtet er die Geschichte des Zen in China und Japan sowie Aspekte von Geistesschulung und Erwachen und ihrer Verwirklichung im alltäglichen Leben. Dabei setzt er die Charakteristika des Zen in Beziehung zu anderen gängigen philosophischen Vorstellungen seiner Zeit und klärt Missverständnisse bezüglich der Moralität und übernatürlichen Kräften des Menschen.

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Neuauflagen der Zen-Weisheiten von Kodo Sawaki

Aus Anlass der Doku „Zen for Nothing“ auf ARTE über den Tempel Antaiji

Neuauflagen der Zen-Weisheiten von Kodo Sawaki

(NL/5639877049) „Familie bedeutet den Ort, an dem Eltern und Kinder sich gegenseitig verderben,
wo Mann und Frau gemeinsam verrotten.“

„Wer sich auf seinen Lebenslauf beruft, ist ein Versager.“

Aus Anlass der in der Nacht vom 6. auf 7.11. auf ARTE ausgestrahlten Doku „Zen for Nothing“, die das Leben im Zen-Tempel Antaiji zeigt, wurden Texte seines ehemaligen Abtes Kodo Sawaki neu aufgelegt. Die Bände „Zen ist die größte Lüge aller Zeiten“ und „An Dich“ vereinen kurze, knackige Weisheiten, die von Muho Nölke übersetzt wurden, der heute diesen Tempel leitet.

Kodo Sawaki (geb. 16. Juni 1880 in Tsu; gest. 21. Dezember 1965 in Kioto) war ein japanischer Zen-Meister. Kodo Sawakis Eltern starben früh, und er wuchs von einem Onkel und später von anderen adoptiert in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit 16 lief er von zuhause weg, um Mönch im Eiheiji, dem Haupttempel der Soto-Schule, zu werden. 1897 wurde er von Koho Sawada, Abt des Soshinji, ordiniert und nahm den Mönchsnamen Kodo an. Es folgten lange Jahre der Übung und Wanderschaft, später begann er Vorträge zu halten und die Praxis des Zazen, die damals selbst innerhalb der Soto-Schule fast vergessen war, von neuem sowohl für Laien als auch für Mönche zu lehren.

Kodo Sawaki wurde in den 1930er Jahren zum Professor an die angesehene buddhistische Komazawa-Universität berufen und übernahm nach dem Krieg gleichzeitig Verantwortung für den Antaiji, einen Tempel für die Zazen-Praxis, der damals noch im nördlichen Kioto gelegen war. Seinen Spitznamen „Landstreicher Kodo“ verdiente er sich durch seine pausenlosen Reisen durch ganz Japan, auf denen er Zazen lehrte. Sawaki starb am 21. Dezember 1965 im Kloster Antaiji, das heute vom deutschen Abt Muho geleitet wird.

Weitere Infos zu den Büchern auf: www.angkor-verlag.de

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Ikkyûs „Im Garten der schönen Shin“ zur Buchmesse neu aufgelegt

Die lästerlichen Gedichte des Zen-Meisters „Verrückte Wolke“ erscheinen im Angkor Verlag

Ikkyûs "Im Garten der schönen Shin" zur Buchmesse neu aufgelegt

(NL/8911514617) Der japanische Zen-Meister, Kalligraf und Tuschemaler Ikkyû Sôjun (1394-1481) ist uns vor allem durch Legenden bekannt. So soll er seine Ernennungsurkunde abgelehnt oder zerrissen haben. In seinen Gedichten preist er die körperliche Liebe, kritisiert an Besitz haftende Bonzen und besingt die Schönheit der Natur. Zuletzt wurde er hierzulande sogar durch einen vierteiligen Manga gewürdigt.

Diese erste deutsche Ausgabe von Gedichten Ikkyû Sôjuns ist das Ergebnis der Zusammenarbeit einiger Ikkyû-Freunde. Die Gedichtübertragungen wurden von Shûichi Katô und Eva Thom erstellt; Hilda Katô und Stephan Schuhmacher gaben dabei wertvolle Anregungen. Die Einleitung stammt von Shûichi Katô und die Kommentare zu den Gedichten von Shûichi Katô und von Stephan Schuhmacher, der auch die Einleitung ins Deutsche übersetzte. Es handelt sich um eine Neuauflage des einst in Diederichs „Gelber Reihe“ erschienen Bandes. Auszug:

Auf der Marionettenbühne
Erscheint
Ein Körper,
Wandelt sich
zu König, Fürst
Oder gewöhnlichem Mann
Macht uns vergessen,
Dass da in Wirklichkeit
Nur eine Holzpuppe ist.
Narren
Nehmen diese
Für den Wahren Menschen.

Ikkyû Sôjun: Im Garten der schönen Shin. 156 Seiten. Gebundene Ausgabe. 20 . ISBN: 9783936018905.

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Aufforderung zum Ausschluss der Ole Nydahl-Gemeinschaften (Diamantweg, Karma Kagyü-Linie) aus der Deutschen Buddhistischen Union (DBU)

Offener Brief

(NL/4787894834) Liebe Mitglieder der Deutschen Buddhistischen Union,

ich bin Verleger und Übersetzer buddhistischer Literatur und rufe Euch zum Handeln auf!

In den vergangen Jahren ist der so genannte Lama Ole Nydahl in verschiedenen deutschen Medien kritisiert worden. Der Deutschlandfunk sprach im Juli 2017 seine islamfeindlichen Bemerkungen an und zitierte den Religionswissenschaftler Burkhard Scherer, der Nydahl Macho-Buddhismus, auf stereotypen Geschlechterrollen basierten Hetero-Machismus“ sowie einen leicht homophoben Unterton vorwirft. Der Religionswissenschaftler Georg Schmid analysiert: Welten trennen den Buddha von Lama Ole Nydahl und seinem Verständnis des reinen Geistes. Die Rede ist auch von spirituellem Populismus. Der Tibetologe Thierry Dodin sagte im Bayrischen Rundfunk: Es fehlt einfach die Tiefe. Die Süddeutsche Zeitung kam nach einem Besuch einer Veranstaltung Nydahls zum gleichen Schluss: Ohne Tiefgang. Vorgeworfen wurde ihm u.a. sein schlichtes Verständnis von Karma, in dem er z.B. das Leiden von Afrikanern darauf zurückführt, dass die Leute etwas getan haben in früheren Lebenszeiten, das zu diesem Glück oder Leid geführt hat (O-Ton Nydahl).

Das Verhalten und die Aussagen Nydahls entsprechen seit langer Zeit weder der buddhistischen Lehre noch dem Selbstverständnis der DBU. Im buddhistischen Bekenntnis, auf das man sich bei Euch einigte, wird das Leben im Daseinskreislauf als leidvoll erkannt, und diese Einsicht gibt bereits einen Hinweis auf den allgemeingültigen Ansatz der Buddha-Lehre, die keine Afrikaner oder Muslime ausnimmt. Zu allen Lebewesen sei Mitgefühl und Gleichmut zu entwickeln, was Nydahl offenbar nicht gelingt, obwohl er sich mit dem Titel eines qualifizierten Lehrers schmückt. Die DBU sieht jedoch ihren Satzungszweck insbesondere durch den Dialog mit anderen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften verwirklicht, den Nydahl sichtlich erschwert, wenn nicht im Einzelfall unmöglich macht. In einer aufgeklärten Gesellschaft kann die Integration des Buddhismus in die Gesellschaft, wie sie die DBU sucht, nicht mit billigen Erklärungen zum Leiden und mit der Herabsetzung von Menschen nach Geschlecht, Religion oder Herkunft gelingen.

Ich fordere Euch in der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) als Dachverband buddhistischer Gemeinschaften darum auf, alle Mitgliedsgemeinschaften, die sich auf Ole Nydahl begründen, unverzüglich auszuschließen. Seine Sekte steht in meinen Augen auch durch ihren Personenkult der Verbreitung und Kenntnis der buddhistischen Lehre im Weg und sollte sich in Zukunft auf ihre eigene hinreichend etablierte Diamantweg-Organisation und deren millionenschwere Stiftung beschränken. Den offensichtlichen Unterwanderungsversuchen der Sekte in diversen buddhistischen Verbänden, Internetforen etc. sollte endlich auf intellektuell und ethisch verantwortungsvollem Niveau Einhalt geboten werden.

Mit Gasshô,

Guido Keller
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„Gelassen, aber so lebendig wie ein springender Fisch: Zu jeder Zeit ist alles Meditation!“

Neuer Band im Angkor Verlag versammelt Texte von vier chinesischen Chan(Zen)-Meistern.

"Gelassen, aber so lebendig wie ein springender Fisch: Zu jeder Zeit ist alles Meditation!"

(NL/6791187596) „Wenn man sieht, dass Mönche schwere Übertritte begehen und nicht in die Hölle fallen, oder solche, die Reinheit praktizieren, nicht ins Nirwana eintreten, und an solchen Ansichten festhält, dann ist dies unbefangene Erkenntnis.“ Im frühen chinesischen Buddhismus trifft man auf viele überraschende Einsichten.

Der originelle Reformer Wuzhu (714-774) wurde in seiner Bao Tang-Schule als der einzig legitime Erbe der Lehre vom Nicht-Denken angesehen. Nanyang Huizhong (gest. 775) war ein gebildeter Schüler des sechsten Patriarchen Huineng und ist uns durch einige Koan bekannt (Weder Geist noch Buddha). Seine Lehrreden wurden schon früh in 17 Bänden verbreitet. Guifeng Zongmi (780-841) war sowohl fünfter Patriarch der einflussreichen Huayen-Schule des Buddhismus (in Japan als Kegon-Schule bekannt), als auch letzter Patriarch der Heze-Schule des südlichen Chan-Buddhismus. Sein Denken lebte insbesondere im koreanischen Seon-Buddhismus fort. Yongming Yanshou (904-976) gilt als Vertreter einer Chan-Schule des Prinzips, die neben der von Linji begründeten Chan-Schule des Geistes bestand. Er strebte die Harmonie zwischen Chan und den traditionellen Lehren an und war wie andere Meister in diesem Band auch bei der Schule des Reinen Landes hoch angesehen.

Taro Yamada (Hg.): Gutes tun. Lehren der chinesischen Zen-Meister Baotang Wuzhu, Nanyang Huizhong, Guifeng Zongmi, Yongming Yanshou. 164 Seiten. 15 . ISBN: 9783943839500.

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Große Koan-Sammlung für Zen-Übende erschienen

Neuer Band aus dem Angkor Verlag enthält erstmals das Shumon kattoshu („Verwickelte Ranken“) und eine Neuübersetzung der „Eisernen Flöte“

Große Koan-Sammlung für Zen-Übende erschienen

(NL/6713331735) „Der heilige Ort ist nicht abgelegen,
kein besonderer Weg führt dorthin.

Wo immer ich hingehe, hinterlasse ich keine Spur,
unter allen Umständen sind meine Handlungen frei.“

Dieser Sammelband enthält drei wichtige Koan-Sammlungen.

Das Shumon kattoshu wurde zum ersten Mal 1689 und vollständig 1858 in Japan publiziert und ist Teil der Koan-Schulung des Takuju-Zweiges der Rinzai-Schule. Sein Herausgeber ist unbekannt. Es enthält 282 Koan (einschließlich der Variationen einzelner Koan), die zum Teil aus den verbreiteten und bereits ins Deutsche übersetzten Sammlungen Wumenguan (Mumonkan), Bi Yan Lu (Hekiganroku) und Conrong Lu (Shoyoroku) stammen. Alle nicht in diesen Sammlungen verzeichneten Koan sind nun hier erstmals auf Deutsch vereint..

Das Tetteki tosui, eigentlich Die Flöte auf dem Kopf stehend blasen, wurde hierzulande in den 60er- und 70er-Jahren schon einmal als Eiserne Flöte mit Kommentaren von Nyogen Senzaki aufgelegt. Wir bieten eine neue Übersetzung dieser 1783 zusammengestellten Koan-Sammlung von Genro Oryu (17201813), einem Meister der Soto-Schule, mit Teilen seiner Anmerkungen und Verse sowie denen seines Schülers Fugai Honko (17791847), die oft als „jakugo“ (Schlüsselwörter) benutzt werden. In den Fällen, zu denen bisher keine Kommentare auf Deutsch vorlagen, haben wir erstmals die Anmerkungen von Gido ergänzt.

Im Jahre 1545 wurde eine Koan-Sammlung mit dem Titel Shonan kattoroku zusammengestellt. Diese Zen-Geschichten stammen aus Kamakura, tragen sich häufig im Kenchoji zu und reichen bis zu dessen Gründung im Jahre 1253 zurück. Bevor im Jahr 1924 ein Erdbeben fast alle Schriften im Kenchoji zerstörte, konnte der Zen-Adept und Gelehrte Imai Fukuzan, ein Schüler Shunpo Roshis aus dem Daitokuji, sie für sein Werk Zengo jii zusammentragen. Diese Koan wurden vor allem bei der Schulung von Samurai benutzt.

Genro Oryu, Imai Fukuzan (Hg.):
Koan-Sammlung: Shumon kattoshu, Tetteki tosui, Shonan kattoroku.
Deutsch von Guido Keller und Taro Yamada.
496 Seiten. Gebundene Ausgabe. 39,90 . ISBN: 978-3-936018-26-4.

https://www.amazon.de/dp/393601826X/angkorverlag-21/

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Zu verkaufen – 4,5 Meter langes buddhistisches Rollbild Padmasambhava

Zu verkaufen - 4,5 Meter langes buddhistisches Rollbild Padmasambhava

Der Klangschalen- und Esoterikgroßhändler Abaton Vibra ist im August in neue Räume umgezogen. Nun fehlt leider der Platz für ein wunderschönes buddhistisches Thangka.

2007 hat Firmeninhaber Frank Plate drei Tage lang in Kathmandu nach einem passenden, sehr großen Rollbild für seinen sieben Meter hohen Seminarraum gesucht. Und er wurde fündig.

Ein original buddhistisches Rollbild mit dem Motiv eines Padmasambhava mit den Maßen 2,3 Meter breit und 4,5 Meter lang zierte seitdem den Seminarraum von Abaton Vibra. Das Thangka-Rollbild hat eine außergewöhnliche Ausstrahlung. Sanft und kraftvoll sendet der Padmasambhava ganz besonders heilsame Schwingungen aus.

„Er ist so wunderschön, aber leider habe ich keinen Raum mehr zum Aufhängen, unsere Halle wird abgerissen, die neuen Räume sind zu klein und ich habe auch zu Hause keinen Platz dafür. Zehn Jahre Klangschalenarbeit sind in ihm gespeichert, so etwas wird sich kaum wiederfinden“, erklärt Frank Plate.

Deshalb sucht er nun nach einem neuen Zuhause für diesen besonderen Schatz asiatischen Kunsthandwerks. Natürlich ist das Rollbild ein handgemaltes Unikat mit hochwertigen Naturfarben und auch mit echtem Gold. Es ist von einer sehr hochwertigen Qualität und war außerordentlich teuer. Der Neupreis lag bei etwa 10.000 Euro.

Frank Plate nimmt gerne faire Preisangebote entgegen und hofft, dass das Rollbild bald in ein neues Zuhause umziehen kann.

Abaton Vibra bedeutet „Schwingungen des Allerheiligsten“. Die schwäbische Firma gibt es bereits seit 1993. Begonnen hat der Firmengründer Frank Plate mit dem Handel von Tibetischen Klangschalen und Planetenklangschalen, was bis heute die Spezialität des Esoterik-Großhandels ist. Gleichzeitig begann er, die Klangmassage mit Planetenschalen zu entwickeln. Sein Wissen darüber gibt er seit 1997 in Seminaren weiter. Christina Plate ist ausgebildete Yogalehrerin (BYV) und Meditationskursleiterin. Seit 2009 unterrichtet sie bei Abaton Vibra u.a. den Einsatz von Planetenklangschalen im Yoga.

Kontakt
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http://www.sound-spirit.de