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Ciper & Coll., die Anwälte f. Medizinrecht u. Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Kleve

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Kleve – vom 27. April 2016

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:

Inkomplette Querschnittslähmung, ca. 600.000,- Euro, LG Kleve, Az.: 2 O 355/12

Chronologie:

Der Kläger begab sich aufgrund chronischer Schmerzen im Brustbereich in die Klinik der Beklagten. Dort wurde ihm ein Kathetersystem eingesetzt, das wieder kurze Zeit später entfernt werden sollte. Dieses System führte zu einer Entzündung der Brustwirbelsäule. Es trat eine inkomplette Querschnittslähmung ein.

Verfahren:

Dem Kläger wurde für diese Sache bereits in einem Vorprozess ein Schmerzensgeld von 125.000,- zugesprochen. Weiterhin wurde festgestellt, dass ihm sämtliche materiellen Schäden zu ersetzen seien. Die Prozessvertreter traten daraufhin mit dem Versicherer der Beklagten in Verhandlungen ein. Dieser war jedoch lediglich bereit, weitere 50.000,- Euro zu zahlen. Die nunmehr befasste Kammer des LG Kleve stellte nach umfassender Beweiswürdigung fest, dass diese Summe völlig untersetzt ist und riet der Beklagtenseite zur Zahlung von 450.000,- Euro an. Insgesamt beliefe sich die Regulierungssumme sodann auf 575.000,- Euro. Beide Seiten können noch widerrufen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:

Auch diese Angelegenheit ist ein Paradebeispiel für die Regulierungsunwilligkeit der Versicherungswirtschaft, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Dr. D.C. Ciper, LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest. Der streitgegenständliche Vorfall liegt rund acht Jahre zurück! Lediglich mittels gerichtlicher Hilfe konnte und kann der Haftpflichtversicherer dazu gebracht werden, sich seiner Verantwortung zu stellen und dem schwer geschädigten Patienten einen angemessenen Ausgleich für seinen erlittenen Schaden zu zahlen. Bedauerlich, aber in Deutschland kein Ausnahmefall. Im übrigen musste sich der Kläger auch noch mit seiner eigenen Rechtsschutzversicherung juristisch auseinander setzen, die nur auf massiven Druck der Prozessvertreter des Klägers zumindest teilweise einknickten. Hier sind Rechtsprechung und Politik gefordert, diesem Gebaren der Versicherer einmal Einhalt zu gebieten.

Wir gehören auf den Gebieten des Medizin-, Arzthaftungs- und Personenschadenrechtes aufgrund unserer fast 20jährigen Erfahrungen, unseren Kontakten zu zahlreichen hochqualifizierten medizinischen Sachverständigen jeder Fachrichtung und unseren Prozesserfolgen zu den renommiertesten Sozietäten in Deutschland. Zahlreiche Publikationen und eine fortwährende Präsenz in Print-, Hörfunk- und TV-Medien sind belegt.

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Top-Kanzlei Arzthaftungsrecht Ciper und Coll, die Rechtsanwälte für Medizin- und Arzthaftungsrecht:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Landgericht Kempten – vom 23. Juli 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Nierenversagen, Fuß- und Fingeramputation durch Verstoß gegen Hygienevorschriften, LG Kempten, Az.: 23 O 2200/13

Chronologie:
Die Klägerin litt an einem Tonsillenkarzinom im initialen Tumorstadium cT1 pN2b cMX. Es erfolgte eine neck dissection links und Tumortonsillektomie links in einem Bundeswehrkrankenhaus. Nachfolgend wurde im Hause der Beklagten eine Radiochemotherapie mit den Substanzen Cisplatin/5FU begonnen und ein Zweikammerport im rechten Brustbereich für Chemo und Nahrung angelegt.

Bei nachfolgender ausgeprägter Mucositis erfolgte schließlich die stationäre Aufnahme der Klägerin im Hause der Beklagten.
Es wurde eine Magensonde gelegt, die jedoch undicht war. Die Klägerin wies die diensthabenden Ärzte und Schwestern mehrfach darauf hin, dass es aus der Wunde nässte und eiterte. Daraufhin wurde mehrfach eine Korrektur vorgenommen. Diese erfolgte jedoch unzureichend. Die Magensonde nässte auch weiterhin.

Im weiteren Verlauf erfolgte zunächst eine Schmerztherapie (Novaminsulfon, Morphin, lokale Anästhetika, Stomatitislösungen). Die 5FU-Medikation wurde ausgelassen und die Chemotherapie nur mit der Substanz Cisplatin durchgeführt. Die Klägerin bemängelte mehrfach, dass die Hände der diensthabenden Krankenschwestern nicht ausreichend desinfiziert worden waren, bevor die Magensonde versorgt wurde.
Im Rahmen einer Behandlung fiel der Verbindungsanschluss, der an der Leitung der Infusion hing, und an den Port angeschlossen werden sollte, unverpackt auf den Boden. Anschließend wurde die Infusion ohne die Desinfektion des Verschlusses oder sonstige Hygienemaßnahmen vorzunehmen, angeschraubt.
Darüber hinaus war die Zimmernachbarin der Klägerin schwer infektiös. Erst auf Drängen der Klägerin hin, wurde die Mitpatientin in ein Einzelzimmer verlegt mit einem Hinweis an deren Zimmertür, dass nur nach Rücksprache mit Ärzten und nach Vorkehrung spezieller Hygienemaßnahmen das Zimmer betreten werden darf.

Im weiteren Verlauf kam es bei der Klägerin zu einer subfebrilen Temperatur mit nachfolgender Kreislaufinstabilität am Folgetag und Agranulozytose. Das Kreatinin stieg auf 1,44 mg/dl, die Sauerstoffsättigung lag bei 92%. Bei dem Versuch aufzustehen, kam es zu einem Sturz. Daraufhin wurde von Prof. Licht ein Krankentransport in das Krankenhaus Immenstadt veranlasst, wo die Klägerin unmittelbar intensivmedizinisch behandelt werden musste und es erfolgte eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus wegen einer Sepsis mit Kreislaufinsuffizienz. Dort wurden zunächst eine kreislaufunterstützende Behandlung und eine Antibiotika-Therapie durchgeführt sowie mit der Gabe von Wachstumsfaktoren (Neupogen) begonnen. Bei pulmonaler Verschlechterung wurde eine Beatmung notwendig. Eine PEG wurde bei fraglicher infizierter Bauchdeckenfistel entfernt. In der transösophagealen Echokardiographie fand sich eine Entzündung der Pulmonalklappe. Ferner entwickelte die Klägerin eine Blutvergiftung und musste für einen Zeitraum von drei Wochen ins künstliche Koma versetzt werden. Die zuvor angelegte Magensonde musste aufgrund der Entzündung entfernt werden. Schließlich kam es zu einem Nierenversagen. Es folgten unzählige Operationen. Die Füße mussten bis zum Mittelfußknochen beidseitig amputiert werden. Dabei wurden die gesamte Fußsohle und die Fersen abgetrennt. Darüber hinaus fand eine Fingeramputation statt, da die Extremitäten nicht ausreichend durchblutet waren. Es wurde Haut verpflanzt und die Hand vorübergehend in die Hüfte eingenäht.
Insgesamt musste sich die Klägerin zwanzig Folgeoperationen unterziehen und langwierige Krankenhausaufenthalte in insgesamt 11 Krankenhäusern über sich ergehen lassen.
Bis heute ist die Klägerin gesundheitlich schwer beeinträchtigt und muss aufgrund des eingetretenen Nierenversagens drei Mal wöchentlich zur Dialyse. Sie ist zu 100 % schwerbehindert.

Den behandelnden Ärzten im Hause der Beklagten ist vorzuwerfen, dass die hygienischen Standards nicht eingehalten wurden. Die Klägerin war über mehrere Wochen mit einer hochinfektiösen Patientin in einem Zimmer gelegen. Dennoch fand keine Händedesinfektion seitens der behandelnden Ärzte und Krankenschwestern statt.

Darüber hinaus wird vorgeworfen, dass die diensthabende Ärztin den Verbindungsschluss, der an der Leitung einer Infusion hing und am Port angeschlossen werden sollte, unverpackt auf den Boden fallen ließ und dann ohne weitere Desinfektion wieder an den Port anschraubte.

Verfahren:
Die Parteien haben vor dem Landgericht Kempten einen widerruflichen Vergleich über 80.000,00 € geschlossen in der Hoffnung, dass der Klägerin dadurch ein langwieriger Prozess mit schwieriger Beweisaufnahme erspart bleibt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Ein Verstoß gegen Hygienevorschriften ist für einen Patienten in der Regel schwer nachzuweisen. Sind jedoch die Indizien und Umstände recht eindeutig, so wie hier, kommt auch ein geschädigter Patient zu seinem Recht, stellt die sachbearbeitende Rechtsanwältin Irene Rist heraus.

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Ciper & Coll., die Anwälte für Medizinrecht u. Arzthaftungsrecht – bundesweit – weiter auf Erfolgskurs:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Ciper & Coll. informieren:

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Landgericht Stuttgart – vom 08. Mai 2014
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Verspätete Einleitung von gefäßchirurgischen Maßnahmen, Überschreitung der Grenzen des Fachbereichs, LG Stuttgart, Az. 20 O 342/13

Chronologie:
Die verstorbene Ehefrau des Klägers befand sich bis zu ihrem Todestag wegen einer
Herzklappenstenose bei der Beklagten in Behandlung. Im Rahmen einer Operation wurde
ein Klappenersatz durch Autotransplantat und Allotransplantat/Xenotransplantat bei
kongenitalen Klappenanomalien eingebracht.
Postoperativ kam es zu Komplikationen, weshalb die Patientin noch am selben Tag auf die Intensivstation verlegt und künstlich beatmet wurde. Am Folgetag litt sie
unter einem extrem geschwollenen Gesicht und musste künstlich beatmet werden. Im
Verlauf des Tages schwoll das Gesicht und der ganze Körper der Verstorbenen immer mehr
an bis die Nase kaum noch zu sehen war. Es waren Notoperationen erforderlich, um
Blutergüsse, die sich um den Brustbereich gebildet hatten, zu entfernen. Zu diesem
Zeitpunkt verlor die Patientin rund 0,75 l Blut pro Stunde, das ersetzt werden musste. Die behandelnden Ärzte im Hause der Beklagten stellten schließlich die Überlegung an, die Patientin in eine Universitätsklinik zu überführen, da diese besser ausgestattet ist. Zunächst sollte jedoch eine weitere Untersuchung abgewartet werden. Schließlich wurde dem Kläger mitgeteilt, dass seine Ehefrau nicht verlegt werden solle. Der Unterschenkel der
Patientin wurde aufgeschnitten, um Platz für die Durchblutung der Muskulatur zu
schaffen. Bis zu diesem Zeitpunkt war kein Gefäßchirurg zugegen.
Im weiteren Verlauf kam es zu einem Nierenversagen der Patientin, sodass eine Dialyse erforderlich wurde. Ferner kam es zu einem Blutgerinnsel, sodass der Unterschenkel
aufgeschnitten werden musste, um den Muskel frei zulegen.
Schließlich musste das Bein im Oberschenkelbereich amputiert werden, um eine
lebensgefährliche Sepsis zu vermeiden. Noch am selben Tag wurde dem Kläger mitgeteilt,
dass eine Hüftexartikulation durchgeführt werden müsse und zwar so schnell wie möglich,
am besten gleich. Der Kläger verließ daraufhin das Krankenhaus in dem Glauben, dass seine Frau umgehend operiert werden würde. Dies war jedoch nicht der Fall. Am Folgetag verstarb die Ehefrau des Klägers.
Der Vorwurf beruht darauf, dass die behandelnden Ärzte der Beklagten die zwingend
notwendige Überweisung in ein Uniklinikum nicht veranlassten. Dort hätten, aufgrund der
besseren personellen und operativen Ausstattung schneller gefäßchirurgische Maßnahmen durchgeführt werden können, welche das Leben der Patientin hätten retten können.

Verfahren:
Das Landgericht Stuttgart hat den Vorfall fachmedizinisch überprüfen lassen und nach Abschluss der Beweisaufnahme den Parteien einen Vergleich angeraten, dem diese entgegentraten. Der Streitwert des Verfahrens wurde im deutlich fünfstelligen Eurobereich festgesetzt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Komplexe medizinische Sachverhalte werden im Rahmen von Arzthaftungsprozessen von qualifizierten Sachverständigen hinterfragt. Dazu reicht das juristische Fachwissen einer Kammer in der Regel nicht aus. Kommt der Sachverständige sodann zu dem Ergebnis, dass fehlerhaft gearbeitet wurde, führt das oftmals dazu, dass das befasste Gericht den Parteien einen Vergleichsvorschlag macht, so wie hier, meint die sachbearbeitende Rechtsanwältin Irene Rist, Fachanwältin für Medizinrecht.

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Dirk Ciper
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