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Emissionen von Feuerstätten: Technik und Verbraucherverhalten entscheidend

Emissionen von Holzfeuerungen seit 2010 um rund ein Drittel gesunken

Emissionen von Feuerstätten: Technik und Verbraucherverhalten entscheidend

Unabhängige Prüfstellen unterziehen jedes neue Gerätemodell einer Typprüfung

Grundsätzlich wird jedes häusliche Festbrennstoffgerät, das neu auf den Markt kommt, einer Typenprüfung unterzogen, die auf europäischen EN-Normen für Festbrennstoffgeräte basiert. Hierauf macht der HKI Industrieverband Haus, Heiz- und Küchentechnik e.V. aufmerksam. Und zwar unabhängig davon, ob es sich um ein preisgünstiges Gerät aus dem Baumarkt oder ein Design-Modell aus dem Kaminstudio handelt.

Die Geräteprüfung ist gesetzlich klar geregelt und erfolgt stets herstellerneutral in einer unabhängigen und staatlich benannten deutschen oder europäischen Prüfstelle. Gemessen werden unter anderem die Emissionen von Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen und Partikeln. Des Weiteren wird der Wirkungsgrad der Feuerstätte bestimmt.

Einheitliche Vorgaben machen Ergebnisse transparent und vergleichbar

Das primäre Ziel einer Typprüfung ist es, die Eigenschaften einer Feuerstätte – deren Sicherheit und Energieeffizienz sowie eine schadstoffarme Verbrennung – unter definierten und stets gleichbleibenden Bedingungen zu ermitteln. „Die Reproduzierbarkeit, Wiederholbarkeit und Eindeutigkeit der Prüfmethoden spielen eine entscheidende Rolle“, sagt der Diplom-Ingenieur und langjährige Prüfstellenleiter Rolf Heinen.

Abweichungen im realen Betrieb durch zahlreiche Faktoren

Allerdings gibt es in der Praxis zahlreiche Faktoren, die dazu führen, dass die Emissionen einer Feuerstätte im dauerhaften Betrieb nach unten oder nach oben von den Ergebnissen der Typprüfung abweichen.

Insbesondere der inhomogene Brennstoff Holz als Naturprodukt weist erhebliche Schwankungen auf. „Eine große Rolle spielen dabei die Holzsorte, die Restfeuchte, die Größe der Brennholzscheite, sowie Asteinschlüsse und Rindenanteile.“, erklärt Rolf Heinen. „Auch Umwelteinflüsse wie Außentemperatur und Witterung wirken sich auf die Emissionen einer Feuerstätte aus, ebenso wie die baulichen Voraussetzungen, beispielsweise der Zustand und die Beschaffenheit des Schornsteins“, so der Experte.

Die Vielzahl der alltäglichen Einflussfaktoren und deren Wechselwirkungen lassen sich im Rahmen einer standardisierten Prüfung nicht sinnvoll und mit vertretbarem Aufwand abbilden. Daher werden diese Schwankungen im Rahmen der Typprüfung durch möglichst gleichbleibende Randbedingungen ausgeglichen, welche dem alltäglichen Praxisbetrieb einer Feuerstätte möglichst nahekommen. Schließlich gilt es nicht den Brennstoff oder die Umweltbedingungen zu bewerten, sondern die Qualität der Feuerstätte entsprechend den gesetzlichen Anforderungen zu ermitteln.

Durch die ordnungsgemäße Bedienung der Feuerstätte und die Verwendung zugelassener Brennstoffe hat auch der Ofenbesitzer selbst wesentlichen Einfluss auf die Emissionen.

Emissionen von Holzfeuerungen seit 2010 um rund ein Drittel gesunken

Aufgrund der im Jahr 2010 in Kraft getretenen Novelle der Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) wurden in den letzten Jahren rund zwei Millionen technisch veraltete Holzfeuerstätten stillgelegt, nachgerüstet oder gegen moderne Festbrennstoffgeräte ausgetauscht. Mit dem positiven Ergebnis, dass die Feinstaubemissionen der Holzfeuerungen deutlich – und zwar um rund ein Drittel – gesunken sind. Diese positive Entwicklung belegt die Emissionsberichterstattung des Umweltbundesamtes (UBA).

Moderne Verbrennungstechnik senkt Emissionen

Moderne Geräte sind so konstruiert, das Holz emissionsarm verbrennt. Sie setzen bis zu 85 Prozent weniger Emissionen frei als ihre Vorgänger aus dem letzten Jahrhundert. Zurzeit werden jährlich etwa 300.000 neue Geräte verkauft. Nach Branchenschätzungen sind mehr als 75 Prozent der verkauften Feuerstätten Ersatzgeräte für veraltete Anlagen. Zudem werden aufgrund der 1. BImSchV auch zahlreiche Geräte stillgelegt. Da weitere vier Millionen Öfen bis zum Jahr 2024 von der Verordnung betroffen sind, ist auch in den nächsten Jahren ein steter Rückgang der Emissionen aus Holzfeuerungen zu erwarten, wobei ein beschleunigter Austausch technisch veralteter Geräte gegen moderne Feuerstätten die wirkungsvollste Maßnahme zur Reduktion der Emissionen ist.

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.

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Alternativ heizen: Drei Gründe für Holz als Wärmeenergie

Alternativ heizen: Drei Gründe für Holz als Wärmeenergie

Wirtschaftlich, natürlich, gemütlich – der Bio-Brennstoff Holz überzeugt auf ganzer Länge

Werden Ofenbesitzer gefragt, warum sie sich eine moderne Feuerstätte angeschafft haben, ist die Antwort oft: Wegen geringerer Heizkosten und der einzigartigen Atmosphäre. Eine Kombination, die nur der Brennstoff Holz beherrscht. Die Wärme im ganzen Haus spüren, während der Flammentanz zum Verweilen einlädt. Hinzu kommt, dass der Klassiker gegenüber fossilen und teuer importierten Energieträgern wie Öl oder Gas auch noch klimaneutral ist. Das macht Heizen mit Holz zu einer wahren Alternative und zeigt: Der Bio-Brennstoff weiß gleich dreifach zu überzeugen.

Einerseits durch seine Wirtschaftlichkeit: Als heimischer Rohstoff verspricht er nicht nur kurze Transportwege, er steht auch in ausreichender Menge zur Verfügung. So wächst in Deutschland jährlich mehr Holz nach, als tatsächlich benötigt wird. Das befreit von Importen und sichert bundesweit Arbeitsplätze. Zudem wird die eigene Haushaltskasse entlastet. Denn ein Festmeter Scheitholz besitzt den gleichen Heizwert wie 240 Liter Öl. Da lässt sich die Ersparnis schnell selbst ausrechnen. Und dank einer innovativen Verbrennungstechnik und smarten Kombinationen – Stichwort wasserführende Geräte – holen Feuerstätten von heute sogar noch mehr aus dem regenerativen Brennstoff.

Brennzellen und Kaminöfen in den besten Energieeffizienzklassen

Andererseits wird bei der Verbrennung von Holz nur die Menge Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, die der Baum während des Wachstums aufgenommen hat und die beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald wieder entweichen würde. Holz als Brennstoff ist somit CO2-neutral, hat keine Auswirkung auf den Treibhauseffekt und trägt auch nicht zur Erderwärmung bei. Zu guter Letzt bietet Holz – neben seiner positiven Ökobilanz – durch die tanzenden Flammen ein beeindruckendes Schauspiel, das seit jeher Betrachter in den Bann zieht. Und im Unterschied zu herkömmlichen Heizkörpern geben Kamin- und Kachelöfen auch noch wohltuende Strahlungswärme ab. Vergleichbar mit der Energie der Sonne sorgt das für ein besonders behagliches und gemütliches Wohnklima.

Von der Brennzelle als Herz für die individuelle Kaminanlage über Kaminöfen in zeitlosem Design bis hin zu wasserführenden Variationen – eine breite Auswahl an Holzbrandgeräten bietet der deutsche Feuerungsspezialist SPARTHERM. Dabei setzt das Unternehmen, das mit seinen rund 900 Mitarbeitern zu den führenden Herstellern moderner Ofentechnik in Europa gehört, bei seinen Produkten konsequent nur auf die besten Effizienzklassen, und zwar A oder besser. Ein weiterer Ausdruck dieser Qualität: Neben hochmodernen Produktionsprozessen wird hier auch noch von Hand gefertigt – in guter alter Tradition und auf Wunsch auch Sonderanfertigungen und Maßarbeiten. Das überzeugt auf ganzer Länge. Mehr Informationen und Inspirationen unter www.spartherm.com

SPARTHERM Feuerungstechnik GmbH ist einer der größten Produzenten von Brennzellen, Kaminöfen und Kassetten in Deutschland und zählt in diesem Bereich auch in Europa zu den großen namhaften Unternehmen. Mit dem technischen Know-how der Feuerungstechnik, modernsten Fertigungsanlagen und einem Vertrieb über ein qualifiziertes und gut ausgebautes Händlernetzwerk werden die hochwertigen, innovativen und vom Design her sehr ansprechenden Feuerstätten heute weltweit in 47 Ländern vertrieben.

Für die Zukunft setzt SPARTHERM mit seinem breit gefächerten Sortiment auf ökologische und ökonomische Zielsetzungen mit umweltfreundlichen Produkten und Systemkomponenten, deren Basis dafür nicht zuletzt in der eigenen Entwicklungs-Abteilung liegt.

Weitere Informationen unter www.spartherm.com

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Von unten, von oben – so wird das Feuer im Ofen entfacht

Ausstattung der Anlage entscheidet über die Anzündmethode

Von unten, von oben - so wird das Feuer im Ofen entfacht

Beim „Feuer von oben“ strömen die entstehenden Gase direkt durch die heißen Flammen

Während die einen das Ende des Sommers bedauern und die nasskalte Jahreszeit am liebsten überspringen möchten, freuen sich viele Ofenbesitzer auf Herbst und Winter. Endlich wieder den Flammentanz beobachten und die besondere Wärme im Haus spüren. Dabei überzeugt der Bio-Brennstoff Holz bei sachgerechtem Umgang mit einer ausgesprochen positiven Umweltbilanz. Um unnötige Schadstoffe zu vermeiden, empfiehlt der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. daher zwei verschiedene Methoden zum Anzünden des Brennholzes: Je nach Ausstattung der Feuerstätte sollte es klassisch von unten entfacht oder vorzugsweise von oben entzündet werden.

Holzofen mit Bodenrost

Grundsätzlich muss bei beiden Varianten vor dem Anfeuern die Luftzufuhr entsprechend geöffnet sein, da große Mengen für die Verbrennung benötigt werden. Gleiches gilt für vorhandene Drosselklappen und Absperrschieber. Die gängigste Anzündmethode ist das Brennholz von unten anzufeuern. Besonders für Öfen, die über einen Bodenrost verfügen, bietet sich diese Praktik an. Hierbei werden zunächst zwei Anmachhölzer mit einem handelsüblichen Anzünder dazwischen auf den offenen Rost gelegt. Quer zwei weitere Hölzchen stapeln und anschließend mit kleinem Abstand und der Spaltkante nach unten die Scheite aufsetzen. Je nach Größe des Ofens zwei bis drei mit einem Umfang unter 20 cm verwenden. Noch einmal zwei Holzscheite kreuzweise darüberlegen, sodass sich insgesamt eine vierfache Schichtung ergibt. Jetzt den Anzünder entfachen und die Kamintür schließen. Bereits nach wenigen Minuten sind Flammen im Feuerraum zu sehen.

Rostlose Feuerung

In Kaminanlagen ohne Brennrost, wie beispielsweise ein traditioneller Grundofen, rät der Bundesverband dagegen, die Scheite von oben anzufeuern. Ähnlich zur anderen Methode werden auch hier die Anzündmaterialien geschichtet. Jedoch sind jetzt als erstes die Holzscheite – ebenfalls höchstens drei – mit der breiten Seite nach unten auf den Feuerraumboden zu legen. Versetzt übereinander folgen nun drei Lagen Anmachhölzer. Bitte beachten, dass ausreichend Anzünder dazwischen positioniert sind. Sobald diese brennen, die Tür schließen und auf das züngelnde Feuer warten. Nachdem die Flammen die gesamte Holzmenge erreicht haben, wird die Luftzufuhr bei beiden Anzündvorgängen gemindert, um die richtige Temperatur im Brennraum zu erzielen.

Bio-Brennstoff Holz

Gut zu wissen: Bei der Verbrennung des Bio-Brennstoffs Holz wird genau nur jene Menge Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, die der Baum während der Wachstumsphase aufgenommen hat und die beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald später ohnehin wieder entweichen würde. Das freigewordene Kohlendioxid wird wiederum von nachwachsenden Bäumen aufgenommen, sodass ein geschlossener Kreislauf entsteht. Holz ist somit CO2-neutral, hat keine Auswirkung auf den Treibhauseffekt und trägt nicht zur Erderwärmung bei.

Weitere Informationen zum sachgerechten Umgang mit Brennholz und viele nützliche Tipps unter www.ratgeber-ofen.de und www.richtigheizenmitholz.de

Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.

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