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PSA-Test doch besser als sein Ruf

Amerikanische Studie zum Prostatakrebs-Screening weist fatale Fehler auf – Empfehlungen zur Früherkennung sind dringend zu revidieren

Bonn, den 20. September 2016 – Eine der weitreichendsten Schlussfolgerungen in der Prostatakrebsfrüherkennung der vergangenen Jahre entpuppt sich als eklatanter Irrtum. US-Gesundheitsbehörden hatten empfohlen, auf ein PSA-Screening zu verzichten, da es keinen Überlebensvorteil aufweise. Doch die Aussagen ihres „Hauptbelastungszeugen“, der sogenannten PLCO-Studie, sind in Wahrheit alles andere als belastbar. Denn in der Kontrollgruppe hatten sich ähnlich viele Männer einem PSA-Test unterzogen wie in der Vergleichsgruppe. Somit fehlen geeignete Daten zur Wirksamkeit des PSA-Tests. Die US-Empfehlung werde nun überprüft, heißt es.

Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.(BPS) begrüßt diese Ankündigung. Allerdings kritisiert er die ungenügende Sorgfalt bei der Nutzung der Ergebnisse. „Die Folgen können fatal sein. Es ist nicht auszuschließen, dass das wieder vermehrte Auftreten aggressiverer Krebse ein Ergebnis verzögerter Diagnostik ist“, so der Vorsitzende Günter Feick. Ein Anstieg der Todesfälle durch Prostatakrebs z.B. in den USA durch die fehlerhafte Studie und die Empfehlung der US-Behörden darf vermutet werden.

Dass Männer tatsächlich jedoch einen Überlebensvorteil haben, wenn sie an einem Screening-Programm teilnehmen, zeigen die Ergebnisse der europäischen ERSPC-Studie. Deshalb plädiert der BPS eindringlich dafür, sich endlich auf folgende Tatsachen zu verständigen:

– Die von Mitgliedsbeiträgen der Versicherten finanzierte digitale, rektale Untersuchung alleine kann einen Prostatakrebs im Frühstadium nicht erkennen.
– Der von Patienten selber zu zahlende PSA Test ist, wenn sein Nutzen und seine Risiken vom Arzt ausführlich erklärt wurden, noch immer die beste Methode, um die Notwendigkeit einer leitlinienkonformen Biopsie rechtzeitig zu erkennen, mit der ein Verdacht auf Prostatakrebs zunächst ausgeschlossen oder bestätigt werden kann.

Nach Jahren heftiger Diskussion ruft der BPS alle Verantwortlichen auf, jetzt eine Verständigung über den richtigen Weg zu einer besseren Prostatakrebs Früherkennung zu erzielen. Hierfür liefern sowohl die ERSPC Studie als auch die Interdisziplinäre Leitlinie zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms gute wissenschaftliche Informationen. Auf dem Weg zur Etablierung einer risikoadaptierten PSA-gestützten Prostatakrebs-Früherkennung im Deutschen Gesundheitssystem wollen der BPS und seine Kooperationspartner in diesem Jahr notwendige Fortschritte machen.

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Derzeit gehören 238 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung Europa UOMO.

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Neuer BPS-Vorstand auf Mitgliederversammlung in Kassel gewählt

Dritte Amtsperiode für Günter Feick als Vorsitzender des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe

Kassel, den 12. Juni 2015 – Günter Feick ist am Donnerstag auf der 15. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) in Kassel für weitere vier Jahre als BPS-Vorsitzender bestätigt worden. Es ist die dritte Amtsperiode des langjährigen BPS-Mitgliedes.

Auch wurden einige Vorstandsposten neu besetzt. Neben dem wiedergewählten, stellvertretenden Vorsitzenden Walter Kämpfer wurde neu Joachim Böckmann als dritter Stellvertreter in den Vorstand gewählt. Schatzmeister Ernst-Günther Carl und Schriftführer Peter Glief wurden in ihren Ämtern bestätigt. Das Vorstandsmitglied Dr. Horst Schubert wurde ebenfalls wiedergewählt, neu gewählt wurden Udo Ehrmann und Dr. Jürgen Reichelt.
Der bislang stellvertretende Vorsitzende Paul Enders sowie Vorstandsmitglied und Sprecher des Gesundheitspolitischen Ausschusses, Jens Peter Zacharias, stellten sich nicht mehr zur Wahl, ebenso Hanns-Jörg Fiebrandt und Norbert Kehl.

Die Umsetzung der zehn BPS-Ziele sind vorrangige Aufgaben des Vorstandes:

Ein medizinisches Kompetenznetz für Schwerstbetroffene
Eine Behandlungsleitlinie auf dem Stand aktueller medizinischer Erkenntnisse
Eine größere Beteiligung an der risikoadaptierten Prostatakrebs-Früherkennung unter
Vermeidung von Übertherapien
Qualitätsindikatoren für die Behandlung des Prostatakrebses
Ein BPS mit Selbsthilfegruppen in allen Regionen Deutschlands
Ein koordiniertes, nationales Forschungsprogramm im europäischen Kontext
Ein BPS mit größerer finanzieller Unabhängigkeit
Eine flächendeckende Versorgung mit zertifizierten Prostata(karzinom)zentren
Ein jährliches Prostatamanagementgespräch mit Medizinern, Krankenkassen, dem
Ministerium für Gesundheit und dem Ministerium für Bildung und Forschung
Bessere Versorgung durch Mitwirkung in den Gremien des Gesundheitswesens

Dazu Feick: „Die leistungsstarke Arbeit des Bundesverbandes ist nur mit Hilfe unserer guten Selbsthilfegruppen und den starken Landes- und Regionalverbänden möglich. Auch dank der Förderung der Stiftung Deutsche Krebshilfe, der Krankenkassen sowie der Kooperationen unter anderem mit Fachgesellschaften und der Deutschen Krebsgesellschaft. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Der Vorstand wird sich in den kommenden vier Jahren für die Umsetzung der vereinbarten Ziele intensiv einsetzen.

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Derzeit gehören 240 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung Europa UOMO. In 2014 wurde der BPS von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) mit dem Preis Förderer der Urologischen Wissenschaft ausgezeichnet.

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BPS ehrt Dr. Stefan Machtens mit der Wil-de-Jongh-Medaille

Auszeichnung des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe für Patientenzugewandtheit und Kompetenz in Therapie und Forschung von Prostatakrebs

Kassel, den 11. Juni 2015 – Der Urologe Dr. Stefan Machtens ist am Mittwoch auf der Jahrestagung des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) in Kassel mit der Wil-de-Jongh-Medaille geehrt worden.

Machtens freute sich sehr. Der Mediziner widmete die Auszeichnung dem BPS-Gründer Wolfgang Petter. „Es gibt Auszeichnungen, die einen besonders berühren. Ich widme diese Auszeichnung Wolfgang Petter. Er hat mich vor 20 Jahren durch seine persönliche Ansprache für die Prostatakrebs-Selbsthilfe interessiert und begeistert. 24 Stunden vor seinem viel zu frühen Tod habe ich ihm versprochen, dieses Engagement für den BPS dauerhaft zu erbringen. Zu diesem Versprechen stehe ich bis heute und widme deshalb ihm diese Auszeichnung“, erklärte der Mediziner bewegt.

Der BPS würdigt mit dieser Ehrung seit 2010 Kompetenz, überdurchschnittliches Engagement und insbesondere die ausgeprägte Patientenorientierung eines klinisch tätigen oder niedergelassenen Arztes.

Der Namensgeber dieser Ehrung, Wil-de-Jongh, war selbst an Prostatakrebs erkrankt. Er hat sich bis zu seinem Tod in 2004 intensiv mit seiner Krankheit auseinandergesetzt. Seine Kenntnisse waren in seiner Zeit ungewöhnlich umfangreich und fundiert, er inspirierte Menschen in vielen Ländern seinem Beispiel zu folgen.

Machtens wurde 1965 im nordrhein-westfälischen Münster geboren und erlangte 1994 seine Approbation in Köln. Nach einem anschließendem Auslandseinsatz war er zunächst als Facharzt für Urologie und später als Leitender Oberarzt in der Abteilung für Urologie der Medizinischen Hochschule in Hannover tätig. Seit 2006 ist Machtens Chefarzt der Klinik für Urologie am Marien-Krankenhaus in Bergisch Gladbach. Er ist Mitglied der Leitlinienkommission für die S3-Leitlinie Prostatakrebs und stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises „Fokale und Mikrotherapie“ der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).

Der Mediziner leitet seit 2007 die BPS-Seminare zum Fortgeschrittenen Prostatakrebs. „Und dies vollkommen uneigennützig. Er hat damit wesentlich dazu beigetragen, die fachlichen Kenntnisse unserer Selbsthilfegruppenleiter und deren Vertreter zu erweitern und zu festigen“, so der stellvertretende Vorsitzende des BPS, Paul Enders, in seiner Laudatio.

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Weltkrebstag 2015: Früherkennung nutzen und informiert entscheiden

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe erinnert zum Aktionstag an die Bedeutung der Früherkennung

Bonn, den 2. Februar 2015 – Am 4. Februar 2015 ist Weltkrebstag. In Deutschland erkranken jährlich 68.000 Männer an Prostatakrebs, an deren Folgen 12.000 Männer jährlich sterben. Die Erkrankung tritt am häufigsten im höheren Lebensalter auf.

Rechtzeitig erkannter Prostatakrebs ist in der Mehrzahl der Fälle heilbar. Er kann zunächst auch aktiv überwacht und erst später therapiert werden, falls die Erkrankung weiter fortschreitet.

Voraussetzung für die aktive Überwachungsstrategie ist eine PSA gestützte Früherkennung, welche Prostatakrebs erkennen kann – wenn dieser noch ein niedriges Risiko aufweist.
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) empfiehlt Männern ab dem 45. Lebensjahr eine Aufklärung über das Prostatakrebsrisiko und die Bedeutung der Früherkennungsuntersuchung durch einen Urologen.

„Die Akzeptanz und Umsetzung dieser Empfehlung ist für Männer die derzeit beste Möglichkeit mit den Risiken des Prostatakrebses und seinen Behandlungsformen umzugehen“, so Günter Feick, Vorsitzender des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS), am Montag in Bonn.

„Die Regionalverbände und Selbsthilfegruppen im BPS engagieren sich für die Prostatakrebsfrüherkennung. Deshalb ist es ihnen am Weltkrebstag ein Anliegen auf die Bedeutsamkeit der Früherkennung im Kampf gegen Prostatakrebs hinzuweisen“, sagte der Vorsitzende.

„Mit ihrem bundesweiten Engagement und durch die Informationen der telefonischen BPS-Beratungshotline trägt die Prostatakrebs Selbsthilfe zum Verstehen und Nutzung der Früherkennung bei“, betonte Feick.

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Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Derzeit gehören 240 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung Europa UOMO. In 2014 wurde der BPS von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) mit dem Preis Förderer der Urologischen Wissenschaft ausgezeichnet.

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Ein Schnurrbart für den guten Zweck – Movember-Aktion startet zum 1. November

Weltweite Kampagne ruft zu Spenden in Deutschland für Prostatakrebsforschung und Männergesundheit auf

Ein Schnurrbart für den guten Zweck – Movember-Aktion startet zum 1. November

Bonn, den 30. Oktober 2014 – Es ist wieder soweit: Der weltweit größte Förderer von Prostatakrebsforschung und Männergesundheit „Movember“ ruft im Monat November zu Spenden auf. Die Kampagne startet am Samstag als großangelegte Online-Aktion in 21 Ländern. Bereits im Vorfeld wurden rund 1,5 Millionen Euro gespendet.

Die Wohltätigkeitsaktion wurde 2003 von Justin Coghlan und einigen Freunden in einer Kneipe im australischen Adelaide ins Leben gerufen. Movember ist eine Wortschöpfung aus November und dem englischen Wort „Moustache“ (deutsch: Schnurrbart). Coghlan initiierte die Aktion, um auf die Früherkennung, Forschung und bessere Therapiemöglichkeiten von Prostatakrebs und Männergesundheit hinzuweisen. Dazu lassen sich engagierte Männer (auch Moustache Brothers: Mo Bros genannt) am 1. November glatt rasieren, bis zum Monatsende einen Schnurrbart wachsen, machen auf die Aktion aufmerksam und sammeln Spenden.

„Wir hatten gesehen, wie viel Brustkrebs-Organisationen für Frauen rund um die Welt erreichen können. Für Männer gab es nichts Vergleichbares. Für uns ist es ein wunderbares Werkzeug, um Aufmerksamkeit zu bekommen“, so der gebürtige Australier. Jedes Jahr inspiriert Movember Männer, sich für die Prostatakrebs-forschung zu engagieren. Selbstverständlich nehmen auch Frauen (Mo Sistas) an der Aktion teil. Sie unterstützen Ihre Mo Bros und werben im privaten und beruflichen Umfeld.

Seit 2003 hat sich die Spendenaktion zu einer globalen Bewegung entwickelt. Dank über vier Millionen engagierter Männer und Frauen konnten bislang weltweit mehr als 409 Millionen Euro gespendet und über 800 Gesundheitsprogramme in 21 Ländern gefördert werden. Deutschland engagiert sich seit 2012 für die Aktion, alleiniger Kooperationspartner ist hierbei der Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. (FHbP). In 2013 wurden bundesweit rund 367.000 Euro für Movember gespendet. „Damit konnten wir Forschungsteams unterstützen, die an einer besseren Früherkennung und besseren Therapien gegen Prostatakrebs arbeiten. Wir sind allen Spendern sehr dankbar“, erklärte der FHbP-Vorsitzende Günther Carl heute in Bonn.

Teilnehmer melden sich mit ihrem Profil online an und machen Freunde und Bekannte auf die Kampagne aufmerksam. Sie bilden Teams und messen sich mit Anderen um die besten Schnurrbärte und die meisten Spenden. So nimmt auch Benedikt Höwedes, Weltmeister und Spieler des FC Schalke 04, am 1. November den Kampf um den besten Schnurrbart und die höchste Spendensumme auf. Wie schon in den Vorjahren wird er online seinen 30-tägigen Schnurrbartwuchs dokumentieren.

„Die Movember-Bewegung ist wirklich einzigartig. Sie ist eine tolle globale, gemeinschaftliche Aktion, die außerordentlich viel bewegt. Wir rufen herzlich auf, am guten Kampf gegen den Prostatakrebs und für Männergesundheit teilzunehmen“, sagte der Vorsitzende des FHbP.

Anmeldungen sind unter www.movember.com möglich, weitere Informationen sind telefonisch unter der Rufnummer 0228-33889-500, E-Mail movember@fhbp.de, oder im Internet unter www.fhbp.de abrufbar.

Über den FhbP:
Der gemeinnützige Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. (FHbP) wurde 2014 von Mitgliedern des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) in Magdeburg gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs Selbsthilfe in Bonn. Der FHbP ist der Spenden- und Förderverein des BPS. Der Verein verfolgt das Ziel Prostatakrebsforschung zu fördern sowie Männer mit Prostatakrebs und die Prostatakrebs-Selbsthilfe zu unterstützen. Die Gründung einer Stiftung ist angedacht.

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Patienten beraten Patienten – Prostatakrebs-Beratungshotline steht helfend zur Seite

Seit 2008 bietet der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe eine kostenlose, telefonische Beratung an – bis zu 16 Anrufe täglich

Bonn, den 23. Oktober 2014 – In Deutschland erkranken jährlich 68.000 Männer an Prostatakrebs. Gehört man eines Tages selbst zu den Betroffenen, ändert sich die persönliche Situation außerordentlich. Ein Berg Fragen türmt sich auf: Wo finde ich Informationen? Wer kann mir helfen? Was bedeuten die Fachbegriffe? Und was kann ich für meine Lebensqualität tun?

Hier setzt die Arbeit der Beratungshotline des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) an. Seit 2008 bietet der Verband die kostenlose, telefonische Beratung für Patienten an. Das Besondere: Die ehrenamtlichen Hotline-Berater sind selbst Betroffene. Sie haben ihren Prostatakrebs überwunden oder gelernt, mit ihm zu leben. Die Berater haben Zeit und Verständnis. Ihr Wissen über die Krankheit rührt von eigener Erfahrung und von speziellen Schulungen. Die wissenschaftliche Grundlage ihrer Beratungen ist die interdisziplinäre Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie. In Ruhe das zu fragen, was beim Arzttermin aus Zeitgründen nicht möglich schien, Ängste und Sorgen auszusprechen, das bietet die BPS-Hotline Information-Suchenden an.

Ein Anruf ersetzt nicht das Gespräch mit dem Arzt. Aber die Berater beantworten Verständnisfragen, geben Anregungen und Tipps aus eigener Erfahrung und helfen bei der Suche nach Kontaktadressen von Ärzten und Kliniken.

In den vergangenen Jahren konnten die Hotliner in über 6000 Fällen Unterstützung und Hilfe anbieten. Derzeit sind zwölf Mitarbeiter in der Beratung tätig und nehmen bis zu 16 Anrufe täglich entgegen. „Die durchschnittliche Gesprächsdauer liegt bei 21 Minuten. Fast jeder zweite Anrufer sucht vor einer Therapieentscheidung den Kontakt mit der Hotline“, so BPS-Vorstandsmitglied Paul Enders. Sechs gute Hotline-Jahre für Mitbetroffene und ihre Nächsten motivieren die Berater auch zukünftig mit offenem Ohr, Verständnis und gutem Rat zu helfen.

Weitere Informationen und Kontakt:
Beratungshotline Prostatakrebs – Patienten beraten Patienten
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, jeweils 15 bis 18 Uhr (außer Feiertage), 0800 70 80 123, gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz, +49 (0)228 28 645 645, gebührenpflichtig aus dem Mobilfunknetz sowie aus dem Ausland, Bestellung von Infomaterial zur Auslage, z.B. in Arztpraxen und Apotheken: beratungshotline@prostatakrebs-bps.de

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Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe mit Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Deutsche Gesellschaft für Urologie würdigt Verband als Förderer der Urologischen Wissenschaft

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe mit Wissenschaftspreis ausgezeichnet

BPS-Vorstand Jens-Peter Zacharias, Paul Enders, Günter Feick und DGU-Präsident Jan Fichtner (v.l.)

Bonn, den 6. Oktober 2014 – Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) ist am Samstag, den 4. Oktober auf dem wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Düsseldorf mit dem Preis „Förderer der Urologischen Wissenschaft“ ausgezeichnet worden. Am Abschlusstag der weltweit drittgrößten urologischen Tagung überreichte DGU-Präsident Professor Jan Fichtner den Wissenschaftspreis an den BPS in einem Festakt im Düsseldorfer Kongresszentrum.

„Die DGU zeichnet den BPS als kompetenten und engagierten Partner im Bereich des Prostatakarzinoms aus. Beispielhaft sei hier die Mitarbeit des BPS im Rahmen der gerade aktualisierten S3-Leitlinie Prostatakarzinom genannt. Hier wurden wichtige Beiträge und Impulse durch den BPS implementiert“, so Fichtner bei der Preisübergabe an den BPS-Vorstand. Der BPS hatte in den vergangenen sieben Jahren zusammen mit rund 100 Vertretern aus unterschiedlichen Fachgesellschaften an der Erstellung und Überarbeitung der Therapieempfehlung mit gearbeitet. Die S3-Leitlinie ist eine Handlungsempfehlung zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms. Die Empfehlung soll Männer und Ärzte bei der Entscheidung über Maßnahmen unterstützen und aktuelle Therapieverfahren anbieten.

Fichtner lobte auch das BPS-Engagement im Bereich der Forschungsförderung und der Öffentlichkeitsarbeit. „Der BPS ist hier ein wichtiger und geschätzter Player zur Verbesserung der Versorgung von Männern mit Prostatakarzinom“, betonte er. Der Preis in Form einer Medaille wird seit 1999 an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, der Industrie oder an Stiftungen und andere Einrichtungen vergeben.

Jens-Peter Zacharias, Paul Enders und Günter Feick nahmen die Auszeichnung entgegen und bedankten sich im Namen von Patienten und der 240 BPS-Selbsthilfegruppen. Sie betonten den Willen zu fortdauernder Zusammenarbeit mit der DGU und hoben die Wichtigkeit evidenzbasierter Therapien hervor und damit die notwendige Beteiligung an der präferenzbasierten, randomisierten PREFERE-Studie zur Evaluation von vier Behandlungsmodalitäten bei Prostatakarzinom mit niedrigem und frühem intermediären Risiko. „Die Arbeit des BPS für Patienten lebt von der ehrenamtlichen Unterstützung unserer Mitglieder. Dass dieses Engagement nun auch von wissenschaftlicher Seite durch die Urologische Fachgesellschaft ausgezeichnet wird, ehrt und freut uns“, sagte der BPS-Vorsitzende Feick. (Brigitte Papayannakis)

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Europäischer Prostatakrebstag 2014 – Senkung der Sterblichkeitsrate dank PSA-Test?

Kontroversen um die PSA-Bestimmung – Eine Studie könnte hier Klarheit schaffen

Bonn, den 15. September 2014 – Sinnvoll oder nicht? Seit Jahren ist der PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs in der Medizin umstritten. Das Thema Früherkennung ist ein Schwerpunkt des heutigen Europäischen Prostatakrebstages 2014. Anlässlich des Aktionstages möchte der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) auf neue Ergebnisse der europäischen Langzeitstudie „European Randomized Study of Screening for Prostate Cancer“ (ERSPC) zum PSA-Screening aufmerksam machen. Die Untersuchung läuft seit 1994 in acht europäischen Ländern.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Weltweit werden pro Jahr 900.000 neue Fälle von Prostatakrebs diagnostiziert, rund 260.000 Männer sterben an der Erkrankung. In Deutschland sind es 67.000 Neuerkrankungen, an deren Folgen 12.000 Patienten sterben. Die Erkrankung tritt meist im höheren Lebensalter auf. Früh erkannt, ist sie in der Mehrzahl der Fälle heilbar.

Die neuen Ergebnisse der ERSPC-Studie belegen den Rückgang der Sterblichkeitsrate um 21 Prozent. „Dieses Ergebnis basiert auf einer Nachbeobachtung von 13 Jahren. Wobei die Dauer der Nachbeobachtungen im Mittel erst zwischen drei und sechs Jahren liegt. Damit bestätigt die Studie retrospektiv erhobene Daten des Nationalen Krebsinstituts der USA. Alle Schlussfolgerungen sind zu diesem Zeitpunkt dennoch vorläufig. Aber sie zeigen die Vorteile einer Früherkennung auf, die jedoch immer gegen möglichen Nachteile individuell abgewogen werden müssen“, so der stellvertretende BPS-Vorsitzende Paul Enders am Montag in Bonn.

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) verweist in ähnlicher Weise auf die Vor- und Nachteile der Früherkennung. Sie empfiehlt Männern, sich ab dem 45. Lebensjahr über das Prostatakrebsrisiko aufklären zu lassen.

„Eine mögliche Überbehandlung nach der Entdeckung von Tumoren kann als Folge zu Inkontinenz oder Impotenz führen. Der PSA-Test kann auch erhöht sein, obwohl kein Tumor vorhanden ist. Das sind Risiken, die gegen diesen Test sprechen und daher zu Widersprüchen in der Fachwelt führen“, meint Enders und ergänzt: „Auf der anderen Seite ist der Nutzen hingegen nachvollziehbar – ein Tumor kann frühzeitig entdeckt und rechtzeitig aktiv therapiert werden.“ (Brigitte Papayannakis)

Über den BPS:
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IDC: Xerox ist Marktführer bei Managed Print Services

Xerox erneut weltweit größter Anbieter von Managed Print Services und Basic Print Services – Markt wächst bis 2015 um durchschnittlich 11,7 Prozent pro Jahr

Neuss, 22. März 2012 – Xerox hat seine Position als weltweit führender Anbieter von Managed Print Services (MPS) und Basic Print Services (BPS) behauptet. Das bestätigt das IT-Markforschungs- und Beratungsunternehmen IDC in seinem Report „Worldwide and U. S. Managed Print Services and Basic Print Services (BPS) 2012-2015 Forecast and Analysis“1.

Nach Einschätzung von IDC wird der Umsatz in den Bereichen Managed Print Services und Basic Print Services zwischen 2012 und 2015 jährlich um durchschnittlich 11,7 Prozent steigen. Sowohl bei MPS als auch bei BPS ist Xerox der weltweit führende Anbieter.

Basic Print Services sind laut der Definition von IDC Serviceverträge mit einer Laufzeit von mehreren Jahren, die Unternehmen mit Drittanbietern abschließen. Diese verwalten im Auftrag des Kunden ganz oder teilweise den Bestand an Druckern beziehungsweise Multifunktionssystemen (MFP). Das Serviceangebot schließt Dienstleistungen mit ein, etwa eine konsolidierte Abrechnung, das Erfassen von Nutzungsdaten, die Verwaltung von Verbrauchsmaterialen wie Tinte und Toner sowie Wartung und Reparatur. Managend Print Services bieten im Vergleich zu BPS zusätzlich eine detaillierte Analyse der Output-Systemlandschaft, kontinuierliche Kontrolle und Optimierung samt Reporting sowie ein proaktives Management der zwischen Dienstleister und Kunde vereinbarten Ziele, die mittels MPS erreicht werden sollen, beispielsweise Kosteneinsparungen.

Holly Muscolino, Research Director bei IDC: „Xerox belegt mit seinen maßgeschneiderten Angeboten für Unternehmen jeder Größe sowohl bei MPS als auch bei BPS weltweit den ersten Platz. Da die Branche in den KMU-Markt expandiert, ist die konsistente weltweite Lieferkapazität ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von Xerox. Das Unternehmen baut seine Infrastruktur für den weltweiten Support kontinuierlich weiter aus, einschließlich dem Support für das indirekte Partnernetzwerk.“

Xerox Print Services reduzieren Kosten und erhöhen die Effizienz
Dank der Xerox Print Services und der Xerox Partner Print Services sind kleine und mittelständische Unternehmen in der Lage, die Druckkosten zu senken und ihre Produktivität zu steigern. Mit seinem Angebot für KMU stellt Xerox die Tools, Supportleistungen, Sicherheitslösungen und bewährte Prozesse zur Verfügung, mit denen Unternehmen bereits Millionen von Euro einsparen konnten.

MPS und Business Process Outsourcing wachsen zusammen
„Derzeit wird viel Aufhebens um Managed Print Services gemacht“, sagt Andrew Morrison, Senior Vice President der Xerox Managed Print Services Business Group, „aber ein Unternehmen benötigt nicht nur MPS, sondern eine Strategie, um die erhofften positiven Resultate zu erzielen. Wir unterstützen beispielsweise Anwender dabei, die Umstellung auf ein digitales Dokumentenmanagement zu bewältigen.“ Ein weiterer Trend ist laut Morrison die Einführung integrierter Workflow-Lösungen: „Dadurch verwischen die Grenzen zwischen Managed Print Services und dem Outsourcing von Geschäftsprozessen immer mehr.“

Xerox integriert MPS in die IT-Infrastruktur eines Unternehmens und ermöglicht es dadurch, Informationen auf intelligente Weise zu bearbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Daten auf Papier oder in elektronischer Form vorliegen.
Auch die Marktforschungsgesellschaft Gartner positionierte Xerox 2011 im Magic Quadrant for Managed Print Services – Worldwide2 im Leaders Quadrant und als weltweiten Marktführer in diesem Bereich3.
-XXX-

1IDC Worldwide and U. S. Managed Print Services and Basic Print Services (BPS) 2012-2015 Forecast and Analysis. Doc # 233453, Volume 1, March 2012.
2Gartner, Inc., Magic Quadrant for Managed Print Services, Worldwide, Ken Weilerstein, Cecile Drew, Yulan Li, Oct. 25, 2011.
3Gartner, Inc., Competitive Landscape: Managed Print Services, Worldwide Report, Nov. 30, 2011.

Diese Pressemeldung ist online abrufbar unter: www.xerox.de/news.

Über Xerox Europe
Xerox Europe, die europäische Geschäftseinheit der Xerox Corporation, vertreibt ein breites Portfolio an Produkten, Lösungen und Services sowie Zubehör und Software. Das Angebot fokussiert drei Bereiche: Büroumgebungen jeglicher Größe, die Druck- und Publishing-Industrie sowie Services einschließlich Beratungsdienstleistungen, Systemdesign und -management und Dokumenten-Outsourcing.

Xerox bietet Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zudem weltweit Outsourcing-Services im Bereich Datenverarbeitung, Personalmanagement, Finanzwesen und Customer Relationship Management an. 140.000 Xerox Mitarbeiter sind in mehr als 160 Ländern für ihre Kunden tätig.

Mit einem Umsatz von 23 Milliarden US-Dollar ist die Xerox Corporation der weltweit führende Anbieter von Business Process und Document Management-Lösungen. Xerox Europe unterhält Produktionsstätten und Logistikdienste in Irland, Großbritannien und den Niederlanden sowie das Forschungslabor Xerox Research Center Europe in Grenoble, Frankreich.

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