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Welt Hypertonie Tag 2018: Deutsche vernachlässigen Blutdruckmessung laut neuester Studie

Kronberg i.Ts., 16. Mai 2018: Knapp zwei Drittel der Erwachsenen (65 %) überprüfen mittels entsprechender Messgeräte oder einer App regelmäßig ihr Gewicht und ihre zurückgelegten Schritte pro Tag. Doch obwohl ein gesundes Herz der wichtigste Faktor für das allgemeine Wohlbefinden ist, kontrolliert nur jeder Fünfte regelmäßig den eigenen Blutdruck mit entsprechenden Messgeräten – so die Ergebnisse der neuesten Studie von Braun.

Zahlreiche Gesundheitsaspekte werden heutzutage zu Hause gemessen und eingehend beobachtet. Viele Menschen sind überzeugt davon, dadurch ein Gesamtbild des eigenen Gesundheitszustandes zu erlangen (41 %), Fortschritte zu erkennen (45 %) und Entscheidungen für einen gesünderen Lebensstil treffen zu können (34 %) – warum also ist der Prozentsatz derer, die Wert auf die regelmäßige Kontrolle ihres Blutdrucks legen, so viel kleiner?

Sich dem erhöhten Risiko ausgesetzt zu sehen, einen Schlaganfall (36 %) oder einen Herzinfarkt (32 %) erleiden zu können, gehört zu den größten Ängsten, die Erwachsene bei der Diagnose von Bluthochdruck haben. Allerdings lassen sich viele Fälle von Bluthochdruck durch kleine Veränderun-gen in der Lebensweise in den Griff bekommen. Durch regelmäßiges Messen können Ursachen für den erhöhten Blutdruck ausfindig gemacht werden. Mithilfe einfacher Maßnahmen können nicht nur die Herzgesundheit und das allgemeine Wohlbefinden verbessert, sondern schlussendlich auch Leben gerettet werden.

Fast die Hälfte (48 %) der befragten Erwachsenen in Europa lässt ihren Blutdruck nur gelegentlich im Rahmen der Routine-Untersuchungen vom Arzt überprüfen, bei vier Prozent finden überhaupt keine Messungen statt.
Dr. Achim Max Brenske, Allgemeinmediziner und Gesundheitsexperte, sagt: „Hypertonie bezie-hungsweise Bluthochdruck kann jeden treffen. Es müssen nicht unbedingt Symptome auftreten, aber wenn der Bluthochdruck unbehandelt bleibt, kann dies das Risiko für ernste gesundheitliche Schäden wie Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen. Es gibt viele gesundheitsfördernde Maßnahmen, die einige Menschen bereits konsequent beobachten und aufzeichnen. Doch die Überprüfung des Blutdrucks wird häufig übergangen, obwohl dieser ganz entscheidend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist. Wenn die Blutdruckmessung mit einem einfach zu bedienenden Messgerät für den Arm oder das Handgelenk in die regelmäßigen Gesundheits-Checks zu Hause integriert wird, können mögliche Ursachen für Bluthochdruck schnell identifiziert werden. Häufig können schon leichte Veränderungen im Alltag die Gesundheit und das Wohlbefinden signifikant steigern. Kleine Anpassungen können in Sachen Blutdruck große Wirkung haben, und nicht zuletzt lebensrettend sein.“

Die Umfrage ergab, dass das regelmäßige Blutdruckmessen fast der Hälfte (41 %) der Erwachsenen das Gefühl vermittelt, mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen zu können. Die Hälfte der Befragten (50 %) sieht den Vorteil darin, seltener einen Arzt aufsuchen zu müssen, wäh-rend ein weiteres Drittel (37 %) angibt, dass das regelmäßige Messen Aufschluss darüber gibt, wel-che Faktoren den Blutdruck tatsächlich beeinflussen.

Kleine Veränderungen, die Großes bewirken können
Die Blutdruckmessgeräte der neuen Generation von Braun bieten intelligente, intuitive und leicht verständliche Messmethoden. Gemeinsam mit Experten möchte Braun das Bewusstsein für die Vorteile einer regelmäßigen Blutdruckmessung schärfen und auf die leicht umzusetzenden Veränderungen der Lebensgewohnheiten aufmerksam machen, die effektiv und dauerhaft zu einem gesunden Herz und einem stabilen Blutdruck beitragen können – und der Herzgesundheit grünes Licht geben.

Gesund ernähren und in Bewegung bleiben
71 Prozent der Befragten sehen Übergewicht als eine der Hauptursachen für Bluthochdruck, gefolgt von Bewegungsmangel (57 %), Rauchen (54 %) und Alkoholkonsum (43 %). Alles Faktoren, auf die leicht Einfluss genommen werden kann. Dennoch geben 50 Prozent der Befragten zu, dass sie keinen gesunden Lebensstil führen und sich durchaus bewusst sind, dass sie sich mehr um die eigene Ernährung, ihre Lebensgewohnheiten und ihre körperliche Fitness bemühen sollten.

Die erfolgreiche Bloggerin und Instagrammerin Faya Nilsson von „FitnessOnToast” sagt: „Sich auf ein neues Fitness- und Ernährungsprogramm einzulassen, kann viel Überwindung kosten – muss es aber nicht! Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung muss man auf sein Lieblingsessen nicht verzichten. Und mit kleinen Anpassungen kann man die körperliche Aktivität individuell ganz leicht steigern. Das alles kann dazu beitragen, den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern.

Süße Träume
Fast ein Drittel der Deutschen (30 %) gibt an, dass sie keinen erholsamen Schlaf haben. Aber was sind die Gründe für das nächtliche Hin- und Herwälzen? Laut der Studie zählen Karriereziele (41 %), finanzielle Sorgen (40 %), Beziehungen (40 %) und die Work-Life-Balance (37 %) zu den Hauptfaktoren für unruhigen Schlaf. Belastungen in diesen Bereichen wirken sich negativ auf die Schlafqualität aus, was wiederum den Blutdruck erhöhen kann.

Nick Littlehales, ehemaliger Vorsitzender des UK Sleep Council, sagt dazu: „Heute messen die Men-schen dem Schlaf mehr Bedeutung bei und haben ein viel besseres Verständnis für die Vorteile einer guten Schlafroutine in Verbindung mit Entspannung und gesunder Ernährung. Guter Schlaf gehört dazu, wenn es darum geht, die Gesundheit zu verbessern.“

Stimmungsmacher
Stress hat häufig Einfluss auf die Herzgesundheit. Annähernd zwei Drittel der Studienteilnehmer (63 %) geben an, unter einem erhöhten Stresslevel zu stehen.

Meik Wiking, CEO des Happiness Research Institute, sagt: „Stress wirkt sich nicht nur auf unser eigenes Leben und Wohlbefinden aus, sondern hat gleichzeitig negativen Einfluss auf die Menschen in unserer Umgebung und kann unsere Stimmung deutlich verschlechtern. Häufig können wir den Stress nicht einfach abschütteln, was dazu führen kann, dass er zu einer großen Belastung wird. Aber es gibt viele Strategien, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen und die Stimmung für sich und so auch für Freunde und Familie wieder zu heben.“

Mut zur Veränderung
Die bedienfreundlichen Blutdruckmessgeräte von Braun ermöglichen, den Gesundheitszustand des Herzens mit nur einem Blick zu erfassen. Die mühelose Synchronisierung der Messwerte mit der kostenlosen Healthy Heart App von Braun auf dem Smartphone oder Tablet stellt den Blutdruck in einfachen und übersichtlichen Diagrammen und Grafiken dar. Neben der Messung des Blutdrucks können auch Schlaf, Ernährung, Stresslevel und das Bewegungsprofil aufgezeichnet werden, um ein Gesamtbild über den allgemeinen Gesundheitszustand zu erhalten. Die Healthy Heart App hilft, den Einfluss des eigenen Lebensstils auf den Blutdruck zu verstehen.

In den meisten Fällen kann Bluthochdruck behandelt werden und schon kleine Umstellungen der Lebensweise können große Wirkung haben. Durch regelmäßiges Messen wird deutlich, was zu einem plötzlichen Anstieg des Blutdrucks führt. Allein diese Zusammenhänge zu erkennen, ist der erste Schritt zu nachhaltigen Veränderungen, mit denen die Herzgesundheit und der allgemeine Gesundheitszustand verbessert werden können. Mit Braun bekommt das Herz grünes Licht.

Mehr dazu unter www.braunblutdruckmessgeraet.de Die Braun Blutdruckmessgeräte sind u.a. bei Media Markt erhältlich.

P R O D U K T I N F O R M A T I O N

Eine neue Generation der Blutdruckmessgeräte:
BPW4500 iCheck® 7
Handgelenk-Blutdruckmessgerät

Das Handgelenk-Blutdruckmessgerät Braun iCheck® 7 bietet intelligente und schnelle Blutdruckmessung mit professioneller Genauigkeit.

Es lässt sich einfach am Handgelenk anlegen und mit dem smarten Kugelgelenk-System leicht die richtige Position für eine genaue Ablesung finden. Sobald das Gerät den Blutdruck erfasst hat, werden die Ergebnisse farblich angezeigt, von grün bis rot, sodass mit einem einzigen Blick auf das Handgelenk der Gesundheitszustand des Herzens erfasst werden kann.

Das Gerät synchronisiert die Ergebnisse mühelos mit der kostenlosen Healthy Heart App auf dem Smartphone oder Tablet. Die App stellt die Blutdruckwerte anhand von Diagrammen und Grafiken übersichtlich zusammen.

Neben den Blutdruckmesswerten, die automatisch mit der App synchronisiert werden, können auch der Schlaf, die Ernährung sowie der Stress- und Aktivitätslevel aufgezeichnet werden, um ein ganzheitliches Bild des Wohlbefindens zu erhalten. Die Healthy Heart App kann dabei helfen, direkte Auswirkungen der Lebensweise auf den Blutdruck zu verstehen. Die einfache Überprüfung und Speicherung der Blutdruckwerte mit der App ermöglicht gegebenenfalls auch dem Arzt einen unver-fälschten Überblick über die fortlaufenden Veränderungen des Blutdrucks. Mit nur wenigen Klicks können Messergebnisse abgelesen und mit der Zeit ein besseres Verständnis für die Herzgesundheit erlangt werden.

BUA7200 ActivScan™ 9
Oberarm-Blutdruckmessgerät

Der ActivScan™ 9 ist ein komfortables und intuitives Blutdruckmessgerät.

Es misst und speichert die Blutdruckwerte, auf die über die dynamische Benutzeroberfläche zugriffen werden kann. Das Gerät zeigt die Daten übersichtlich und in Farbe direkt auf dem Monitor an und erstellt eine Momentaufnahme der Herzgesundheit.

Sobald das Gerät den Blutdruck gemessen hat, werden die Ergebnisse farblich gekennzeichnet, von grün bis rot, sodass auf einen Blick der Gesundheitszustand des Herzens erfasst werden kann.

Der ActivScan™ 9 Monitor visualisiert alle Blutdruckdaten einfach und elegant mithilfe von Dia-grammen und Grafiken. Mit nur wenigen weiteren Klicks kann sogar ein langfristiges Gesamtbild der Herzgesundheit erstellt werden. Der Monitor ist mit Smartphone-Geräten über die Braun Healthy Heart App vollständig kompatibel und ermöglicht den Zugriff auf die Gesundheitsdaten sowie die Eingabe relevanter Daten zur Lebensführung jederzeit und überall, um ein ganzheitliches Gesundheitsbild zu erhalten.

Die individuell anpassbare Manschette lässt sich ganz einfach am Oberarm anlegen und ist für eine angenehme Messung mit einer Soft Inflate-Technologie ausgestattet.

Die dynamische Benutzeroberfläche ist einfach und intuitiv zu bedienen und das Farbdisplay wird über ein einfaches Navigationsrad und Soft Touch-Knöpfe gesteuert.

Auf Knopfdruck und bequem von zu Hause aus kann überprüft werden, wie der Blutdruck sich im Laufe des Tages, der Woche oder des Monats verändert. Es soll der Durchschnittswert der letzten Woche abgerufen werden? Kein Problem. Diesen Wert mit dem Wert des vergangenen Monats vergleichen? Es könnte nicht einfacher sein.

Diese Produkte werden unter Lizenz der Marke Braun hergestellt. Braun ist eine eingetragene Marke der Braun GmbH, Kronberg, Deutschland. © 2018 Alle Rechte vorbehalten.

Über BRAUN
Seit mehr als 90 Jahren stellt Braun Produkte her, die für ihre Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit bekannt sind. Die Grundpfeiler von Braun liegen dank Dieter Rams und seinen Nachfolgern im Design – und da sich die Bedürfnisse der Konsumenten im 21. Jahrhundert immer weiterentwickeln, legt Braun seinen Fokus auf ein unvergleichliches Nutzererlebnis. Das Ziel von Braun ist es, Produkte so zu gestalten, dass sie einen Unterschied im Leben der Menschen machen und die Kunden den typischen „Braun Moment“ erleben können. Braun weist auch in Zukunft den Weg – mit Produkten, die dazu dienen, das Leben der Kunden zu verbessern, getreu dem Motto: „Entwickelt für das, was zählt”. Braun Healthcare ist in der Gesundheitsbranche fest etabliert. Die Produkte von Braun Healthcare werden in 44 Ländern der EMEA-Region vertrieben. Bislang wurden über 13 Millionen medizinische Geräte in Europa verkauft.

Über Helen of Troy Limited
Helen of Troy Limited (NASDAQ, NM: HELE) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Konsumgüter und bietet seinen Kunden kreative Lösungen durch ein starkes Portfolio anerkannter Marken, darunter OXO®, Hydro Flask®, Vicks®, Braun®, Honeywell®, PUR®, Febreze®, Revlon®, Pro Beauty Tools®, Sure®, Pert®, Infusium23®, Brut®, Ammens®, Hot Tools® und Bed Head®. Alle hierin enthaltenen Warenzeichen gehören zu Helen of Troy Limited (oder seinen Tochtergesellschaf-ten) und/oder werden unter Lizenz von ihren jeweiligen Lizenzgebern verwendet. Für weitere Informationen über Helen of Troy Limited besuchen Sie bitte www.hotus.com

Tel.: +49 (0) 6173 – 92 67 40
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Bluthochdruck Gefahr, wenn der Säure-Basen-Haushalt rebelliert

Redaktion gibt Tipps, worauf es bei den Säuren und Basen ankommt.

Bluthochdruck Gefahr, wenn der Säure-Basen-Haushalt rebelliert

Gesundheit-Nachrichten zu Bluthochdruck und Säure-Basen-Haushalt

Lindenberg, 16. Mai 2018. Der Säure-Basen-Haushalt wird bei Bluthochdruck häufig unterschätzt. Dabei hat er gewaltigen Einfluss auf unseren Blutdruck. Die Redaktion beschreibt, wie man das clever nutzen kann.

Säure-Basen-Haushalt lebenswichtig

Für unser Leben ist es existenziell wichtig, dass das Verhältnis von Säuren und Basen stimmt. Im Labor wird das als sogenannter pH-Wert im Blut gemessen. Allerdings müssen die richtigen Voraussetzungen nicht nur im Blut, sondern im gesamten Organismus gegeben sein. Das ist wichtig, beispielsweise für die Energiegewinnung in den Zellen. Kommt es hier zu Entgleisungen, kann dies dramatische Folgen für unseren Organismus haben. So läuft zum Beispiel der Stoffwechsel nur dann richtig ab, wenn der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht ist. Andernfalls drohen Erkrankungen wie Rheuma und Gicht. Auch bei den Ablagerungen in den Blutgefäßen spielt das eine Rolle. Womit klar wird, wie enorm wichtig das richtige Verhältnis von Säuren und Basen auch beim Blutdruck ist.

Selbsthilfemöglichkeiten sind gefragt

Jeder kann das Gleichgewicht von Säuren und Basen unterstützen. Dabei hilft vor allem eine basische Ernährung. Ernährungsexperten empfehlen bis zu 70 Prozent basischen Anteil am Speiseplan. Bei chronisch kranken Menschen, wie bei Bluthochdruck, reicht das oft aber nicht aus. Darauf weist der Gesundheitsexperte Michael Petersen aus über 15 Jahren Erfahrung in seinem Buch “ Bluthochdruck-Gefahr muss nicht sein“ hin. Für diese Menschen ist es wichtig, bei einem gestörten Säure-Basen-Haushalt die Ursachen zu finden und zu regulieren.

Ist Nahrungsergänzung sinnvoll?

Viele Menschen ergänzen ihre Ernährung mit einem Basenpulver. Das ist zu einem richtigen Boom geworden. Umso wichtiger ist es, für sich persönlich abzuklären, ob die Nahrungsergänzung mit einem Basenpulver im individuellen Fall wirklich sinnvoll ist. Menschen mit Bluthochdruck sollten das auf jeden Fall mit ihrem Therapeuten besprechen. Wichtig ist auch, dann ein hochwertiges Basenpulver zu verwenden. Eine Checkliste gibt dazu Tipps (Quelle: Checkliste Basenpulver kaufen).

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Die Redaktion mediportal-online veröffentlicht regelmäßig Meldungen zu Themen der Gesundheit und Medizin im Internet. Hintergrundinformationen, Gesundheitstipps, Informationen aus Forschung und Wissenschaft, ergänzt um hilfreiche Links.

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Anti-Zucker-Hype lässt die größeren Gefahren durch Salz vergessen

Anti-Zucker-Hype lässt die größeren Gefahren durch Salz vergessen

Die durch übermäßigen Zuckerverzehr verursachten Gesundheitsgefahren kursieren momentan in allen Medien. Zucker verursacht Übergewicht und Fettleibigkeit sowie zahlreiche andere Erkrankungen, wie z.B. Karies, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kritisiert werden vor allem die versteckten Zucker, die die Industrie auch herzhaften Produkten zusetzt, sowie die verstärkte Werbung mit Kindern als Zielgruppe. Dass all dies ein Problem darstellt, daran besteht kein Zweifel. Dass der übermäßige Verzehr von Salz jedoch eine noch viel größere Gesundheitsgefahr mit sich bringt, wird durch diesen Anti-Zucker-Hype von vielen leider übersehen.

Salz ist jedes Jahr verantwortlich für weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle
Natrium nehmen wir überwiegend in Form von Natriumchlorid zu uns, also als Kochsalz. In einer großen Studie untersuchten Forscher der Elite-Universität Harvard den Einfluss des weltweiten Natriumverzehrs auf die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu verwendeten sie Daten zur Natriumzufuhr aus 66 Ländern und werteten 107 klinische Studien zu den Auswirkungen von Salz auf Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie 247 Studien zur weltweiten Natriumzufuhr aus, die von insgesamt 488 Wissenschaftlern in 50 Ländern im Rahmen der Global Burden of Diseases-Studie durchgeführt wurden. Die Studie ergab für das Jahr 2010 eine weltweite durchschnittliche Natriumzufuhr von täglich 3,95 g (2,18 g – 5,51 g) (Referenzwert: 2 g pro Tag). Die Salzzufuhr wird in Studien meist anhand von Fragebögen erfasst. Die erfassten Werte liegen dabei meist deutlich unter der Realität.
Die zu hohe Natriumzufuhr in Form von Salz verursachte weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle (davon 61,9 % bei Männern und 38,1 % bei Frauen) und war damit für fast jeden zehnten Herz-Kreislauf-Todesfall verantwortlich. Über eine halbe Million der Betroffenen (40,4 %) waren jünger als 70 Jahre (Mozaffarian et al., 2014). Der Erstautor der Studie, Prof. Dariush Mozaffarian, sagt zu diesem Ergebnis, die Belastung durch Salz sei viel höher als die durch Getränke, die mit Zucker gesüßt sind. Der Grund: Salz wird praktisch allen verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt (Diets in Review, 2013).

Stressiger Lebensstil und Übergewicht machen Salz viel gefährlicher
Viele von uns hetzen heutzutage der Zeit hinterher und fühlen sich ständig gestresst. Was kaum jemand weiß: Dauerstress bringt eine hormonelle Umstellung des Körpers mit sich und erhöht die Spiegel von Cortisol und Aldosteron. Beide Hormone bewirken, dass Wasser und Salz in der Niere rückresorbiert werden, während die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Calcium verstärkt ausgeschieden werden. Durch die übermäßige Rückresorption von Wasser und Salz in den Nieren wird das Bindegewebe zunehmend aufgeschwemmt (Ödeme). Vor allem steigt auch der Blutdruck, was meist kein Krankheitsgefühl auslöst. Dabei wird vergessen, dass weltweit erhöhter Blutdruck – sogar noch vor dem Rauchen – inzwischen die Hauptursache für eine Invalidisierung oder einen frühzeitigen Tod ist. Weitere Folgen der Kombination von Stress und Salz sind Erschöpfung, Übergewicht, Immunschwäche, Muskelschwäche, Knochenabbau, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall – um nur ein paar zu nennen.

Natrium – viel zu viel bei fast allen
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für Kochsalz einen Orientierungswert von 6 g pro Tag. Bei den vor Kurzem überarbeiteten Schätzwerten für die angemessene Zufuhr empfiehlt sie jedoch täglich 1,5 g Natrium und 2,3 g Chlorid, umgerechnet in Kochsalz wären das 3,8 g (DGE, 2017). Damit stimmt sie mit der Empfehlung der American Heart Association (AHA) überein, die täglich nicht mehr als 1,5 g Natrium (= 3,8 g Salz) empfiehlt (AHA, 2013). Die Empfehlung der WHO liegt bei 2 g Natrium (= 5 g Salz) pro Tag (WHO, 2013).
In Deutschland nehmen die meisten Menschen deutlich mehr Natrium auf: Bei den Männern sind es im Durchschnitt 3,6-4,5 g am Tag (Elliot und Brown, 2006; MRI, 2013), das entspricht 9,2-11,4 g Kochsalz täglich. Die Hauptquellen für Natrium sind Brot, Fertignahrungsmittel, salzige Würzen und Fleischwaren.

Lebensmittelindustrie und Politik stehen in der Verantwortung
Es wird höchste Zeit, dass Politik und Medien die immense Bedrohung der Gesundheit durch eine erhöhte Salzzufuhr erkennen und thematisieren, damit endlich in der Lebensmittelindustrie die erforderliche Salzreduktion erfolgt.
Während dutzende der exotischsten Salzsorten aus aller Welt die Supermarktregale füllen, von denen doch alle im Wesentlichen aus dem gleichen schädlichen Natriumchlorid bestehen, fehlen sinnvolle Salzersatzprodukte. In anderen Ländern sind diese bereits seit vielen Jahren im Einsatz und im Supermarkt erhältlich.
Ohne einen Bewusstseinswandel beim Kunden und politische Vorgaben wird sich in Deutschland wenig ändern. Weltweit bildet unser Land in Sachen Salzreduktion das Schlusslicht. Das lässt sich schon daran erkennen, dass zwar tausende kalorien- und zuckerreduzierte, kaum jedoch salzreduzierte Produkte angeboten werden. Da sich Salz vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln versteckt, wird eine Verbesserung nur in Zusammenarbeit mit den großen Lebensmittelkonzernen möglich sein. Diese folgen aber leider meist nur aktuellen Trends und nicht der Sinnhaftigkeit und der Verantwortung gegenüber ihren Kunden.
In Finnland wurde erkannt, dass die Ernährung wesentlich zur hohen Herz-Kreislauf-Sterblichkeit beiträgt, und so konnten durch Kampagnen zur Salzreduktion und kaliumreichen Ernährung der Natriumverzehr um 40 % und die Sterblichkeit durch Schlaganfälle und Herzerkrankungen um 80 % gesenkt werden (WASH, 2008). Europaweit gibt es keine erfolgreichere Präventionsmaßnahme!

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

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Dr. rer. nat. Susanne Cichon
Egstedterstraße 46
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Nährstoffe regulieren Bluthochdruck

Redaktion erläutert die Bedeutung der Nährstoffe bei Bluthochdruck

Nährstoffe regulieren Bluthochdruck

Gesundheit-Nachrichten zu Nährstoffe und Bluthochdruck

Lindenberg, 02. Mai 2018. Nährstoffe haben lebenswichtigen Einfluss auf unsere Gesundheit. So wirken sie auch auf die Regulation unseres Blutdrucks. Doch warum ist das so, wie wirken sie und wie können wir sie optimal nutzen? Die Redaktion gibt darauf Antworten.

Bananen und Blutdruck haben etwas gemeinsam

Was haben Bananen, Rosinen, Brokkoli und Bohnen mit dem Blutdruck gemeinsam? Diese Nahrungsmittel enthalten Kalium. Und Kalium wiederum hilft dabei, den Bluthochdruck zu senken. Das ist nur eines von vielen Beispielen, das zeigt, wie unsere täglichen Nahrungsmittel bei Bluthochdruck helfen können, wenn sie geschickt in den Speiseplan einbezogen werden. Das sagt der Gesundheitsexperte Michael Petersen. In seinem Buch “ Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein“ finden sich zahlreiche weitere solcher Schätze von Mutter Natur für einen gesunden Blutdruck.

Was die Nährstoffe auszeichnet

Schon der berühmte Mediziner Hippokrates von Kos (460-370 v. Chr.) brachte es damals auf den Punkt: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein“. Es sind die Bestandteile vieler natürlicher Stoffe, die die kleinen und großen Wunder bei unserer Gesundheit bewirken, die Nährstoffe, oder auch Mikronährstoffe genannt. Dazu einen Klassiker als Beispiel: Selen und Allicin sollen dabei helfen können, Bluthochdruck zu senken. Beides ist in Knoblauch enthalten. Knoblauch wird schon sehr lange bei vielen gesundheitlichen Störungen empfohlen, so auch bei Bluthochdruck.

Nährstoffe ergänzen, ist das sinnvoll?

Kritische Ernährungsexperten reklamieren, dass viele der notwendigen Nährstoffe nur unzureichend in unserer Nahrung geboten werden. Die Kontroverse dazu ist vielschichtig. Manche warnen davor, dass mit unseren heute industriell verarbeiteten Lebensmitteln keine ausreichende Versorgung gewährleistet sei. Andere befürchten, dass naturbelassene Nahrungsmittel durch die vielfältigsten Umweltbelastungen zu nährstoffarm seien. Wieder andere sehen den Schwachpunkt eher in den notwendigen Mengen an Lebensmitteln, die es bräuchte, um alleine damit genügend versorgt zu sein. Es gibt viele Argumente, die erklären, warum die Nahrungsergänzung so häufig empfohlen wird. Beispielhaft eine Übersicht dazu: Bluthochdruck – welche Nährstoffe sind empfehlenswert.

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DER DRUCK IST HOCH: Umfrageergebnisse zum Thema Blutdruck

Knapp zwei Drittel der Erwachsenen (65 %) überprüfen mittels entsprechender Messgeräte oder einer App regelmäßig ihr Gewicht und ihre zurückgelegten Schritte pro Tag. Doch obwohl ein gesundes Herz der wichtigste Faktor für das allgemeine Wohlbefinden

– Immer mehr Menschen messen ihre Schrittzahl pro Tag, nicht aber ihren Blutdruck
– Einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden, gehört zu den größten Ängsten bei Bluthoch-druck
– 58 % der Erwachsenen glauben, dass Stress und Übergewicht die Hauptursachen für Bluthochdruck sind
– Die Hälfte der Erwachsenen glaubt nicht, dass sie einen gesunden Lebensstil führt
– Die neuen Blutdruckmessgeräte von Braun können dabei helfen, das Leben gesünder zu gestalten und dem Herzen grünes
Licht zu geben

Knapp zwei Drittel der Erwachsenen (65 %) überprüfen mittels entsprechender Messgeräte oder einer App regelmäßig ihr Gewicht und ihre zurückgelegten Schritte pro Tag. Doch obwohl ein gesundes Herz der wichtigste Faktor für das allgemeine Wohlbefinden ist, kontrolliert nur jeder Fünfte regelmäßig den eigenen Blutdruck mit entsprechenden Messgeräten – so die Ergebnisse der neuesten Studie von Braun.

Zahlreiche Gesundheitsaspekte werden heutzutage zu Hause gemessen und eingehend beobachtet. Viele Menschen sind überzeugt davon, dadurch ein Gesamtbild des eigenen Gesundheitszustandes zu erlangen (41 %), Fortschritte zu erkennen (45 %) und Entscheidungen für einen gesünderen Lebensstil treffen zu können (34 %) – warum also ist der Prozentsatz derer, die Wert auf die regelmäßige Kontrolle ihres Blutdrucks legen, so viel kleiner?

Sich dem erhöhten Risiko ausgesetzt zu sehen, einen Schlaganfall (36 %) oder einen Herzinfarkt (32 %) erleiden zu können, gehört zu den größten Ängsten, die Erwachsene bei der Diagnose von Bluthochdruck haben. Allerdings lassen sich viele Fälle von Bluthochdruck durch kleine Veränderun-gen in der Lebensweise in den Griff bekommen. Durch regelmäßiges Messen können Ursachen für den erhöhten Blutdruck ausfindig gemacht werden. Mithilfe einfacher Maßnahmen können nicht nur die Herzgesundheit und das allgemeine Wohlbefinden verbessert, sondern schlussendlich auch Leben gerettet werden.

Fast die Hälfte (48 %) der befragten Erwachsenen in Europa lässt ihren Blutdruck nur gelegentlich im Rahmen der Routine-Untersuchungen vom Arzt überprüfen, bei vier Prozent finden überhaupt keine Messungen statt.
Dr. Achim Max Brenske, Allgemeinmediziner und Gesundheitsexperte, sagt: „Hypertonie bezie-hungsweise Bluthochdruck kann jeden treffen. Es müssen nicht unbedingt Symptome auftreten, aber wenn der Bluthochdruck unbehandelt bleibt, kann dies das Risiko für ernste gesundheitliche Schäden wie Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen. Es gibt viele gesundheitsfördernde Maßnahmen, die einige Menschen bereits konsequent beobachten und aufzeichnen. Doch die Überprüfung des Blutdrucks wird häufig übergangen, obwohl dieser ganz entscheidend für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist. Wenn die Blutdruckmessung mit einem einfach zu bedienenden Messgerät für den Arm oder das Handgelenk in die regelmäßigen Gesundheits-Checks zu Hause integriert wird, können mögliche Ursachen für Bluthochdruck schnell identifiziert werden. Häufig können schon leichte Veränderungen im Alltag die Gesundheit und das Wohlbefinden signifikant steigern. Kleine Anpassungen können in Sachen Blutdruck große Wirkung haben, und nicht zuletzt lebensrettend sein.“

Die Umfrage ergab, dass das regelmäßige Blutdruckmessen fast der Hälfte (41 %) der Erwachsenen das Gefühl vermittelt, mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen zu können. Die Hälfte der Befragten (50 %) sieht den Vorteil darin, seltener einen Arzt aufsuchen zu müssen, wäh-rend ein weiteres Drittel (37 %) angibt, dass das regelmäßige Messen Aufschluss darüber gibt, wel-che Faktoren den Blutdruck tatsächlich beeinflussen.

Kleine Veränderungen, die Großes bewirken können
Die Blutdruckmessgeräte der neuen Generation von Braun bieten intelligente, intuitive und leicht verständliche Messmethoden. Gemeinsam mit Experten möchte Braun das Bewusstsein für die Vorteile einer regelmäßigen Blutdruckmessung schärfen und auf die leicht umzusetzenden Veränderungen der Lebensgewohnheiten aufmerksam machen, die effektiv und dauerhaft zu einem gesunden Herz und einem stabilen Blutdruck beitragen können – und der Herzgesundheit grünes Licht geben.

Gesund ernähren und in Bewegung bleiben
71 Prozent der Befragten sehen Übergewicht als eine der Hauptursachen für Bluthochdruck, gefolgt von Bewegungsmangel (57 %), Rauchen (54 %) und Alkoholkonsum (43 %). Alles Faktoren, auf die leicht Einfluss genommen werden kann. Dennoch geben 50 Prozent der Befragten zu, dass sie keinen gesunden Lebensstil führen und sich durchaus bewusst sind, dass sie sich mehr um die eigene Ernährung, ihre Lebensgewohnheiten und ihre körperliche Fitness bemühen sollten.

Die erfolgreiche Bloggerin und Instagrammerin Faya Nilsson von „FitnessOnToast” sagt: „Sich auf ein neues Fitness- und Ernährungsprogramm einzulassen, kann viel Überwindung kosten – muss es aber nicht! Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung muss man auf sein Lieblingsessen nicht verzichten. Und mit kleinen Anpassungen kann man die körperliche Aktivität individuell ganz leicht steigern. Das alles kann dazu beitragen, den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern.

Süße Träume
Fast ein Drittel der Deutschen (30 %) gibt an, dass sie keinen erholsamen Schlaf haben. Aber was sind die Gründe für das nächtliche Hin- und Herwälzen? Laut der Studie zählen Karriereziele (41 %), finanzielle Sorgen (40 %), Beziehungen (40 %) und die Work-Life-Balance (37 %) zu den Hauptfaktoren für unruhigen Schlaf. Belastungen in diesen Bereichen wirken sich negativ auf die Schlafqualität aus, was wiederum den Blutdruck erhöhen kann.

Nick Littlehales, ehemaliger Vorsitzender des UK Sleep Council, sagt dazu: „Heute messen die Men-schen dem Schlaf mehr Bedeutung bei und haben ein viel besseres Verständnis für die Vorteile einer guten Schlafroutine in Verbindung mit Entspannung und gesunder Ernährung. Guter Schlaf gehört dazu, wenn es darum geht, die Gesundheit zu verbessern.“

Stimmungsmacher
Stress hat häufig Einfluss auf die Herzgesundheit. Annähernd zwei Drittel der Studienteilnehmer (63 %) geben an, unter einem erhöhten Stresslevel zu stehen.

Meik Wiking, CEO des Happiness Research Institute, sagt: „Stress wirkt sich nicht nur auf unser eigenes Leben und Wohlbefinden aus, sondern hat gleichzeitig negativen Einfluss auf die Menschen in unserer Umgebung und kann unsere Stimmung deutlich verschlechtern. Häufig können wir den Stress nicht einfach abschütteln, was dazu führen kann, dass er zu einer großen Belastung wird. Aber es gibt viele Strategien, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen und die Stimmung für sich und so auch für Freunde und Familie wieder zu heben.“

Mut zur Veränderung
Die bedienfreundlichen Blutdruckmessgeräte von Braun ermöglichen, den Gesundheitszustand des Herzens mit nur einem Blick zu erfassen. Die mühelose Synchronisierung der Messwerte mit der kostenlosen Healthy Heart App von Braun auf dem Smartphone oder Tablet stellt den Blutdruck in einfachen und übersichtlichen Diagrammen und Grafiken dar. Neben der Messung des Blutdrucks können auch Schlaf, Ernährung, Stresslevel und das Bewegungsprofil aufgezeichnet werden, um ein Gesamtbild über den allgemeinen Gesundheitszustand zu erhalten. Die Healthy Heart App hilft, den Einfluss des eigenen Lebensstils auf den Blutdruck zu verstehen.

In den meisten Fällen kann Bluthochdruck behandelt werden und schon kleine Umstellungen der Lebensweise können große Wirkung haben. Durch regelmäßiges Messen wird deutlich, was zu einem plötzlichen Anstieg des Blutdrucks führt. Allein diese Zusammenhänge zu erkennen, ist der erste Schritt zu nachhaltigen Veränderungen, mit denen die Herzgesundheit und der allgemeine Gesundheitszustand verbessert werden können. Mit Braun bekommt das Herz grünes Licht.

Mehr dazu unter www.braunblutdruckmessgeraet.de Die Braun Blutdruckmessgeräte sind u.a. bei Media Markt erhältlich.

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Eine neue Generation der Blutdruckmessgeräte:
BPW4500 iCheck® 7
Handgelenk-Blutdruckmessgerät

Das Handgelenk-Blutdruckmessgerät Braun iCheck® 7 bietet intelligente und schnelle Blutdruckmessung mit professioneller Genauigkeit.

Es lässt sich einfach am Handgelenk anlegen und mit dem smarten Kugelgelenk-System leicht die richtige Position für eine genaue Ablesung finden. Sobald das Gerät den Blutdruck erfasst hat, werden die Ergebnisse farblich angezeigt, von grün bis rot, sodass mit einem einzigen Blick auf das Handgelenk der Gesundheitszustand des Herzens erfasst werden kann.

Das Gerät synchronisiert die Ergebnisse mühelos mit der kostenlosen Healthy Heart App auf dem Smartphone oder Tablet. Die App stellt die Blutdruckwerte anhand von Diagrammen und Grafiken übersichtlich zusammen.

Neben den Blutdruckmesswerten, die automatisch mit der App synchronisiert werden, können auch der Schlaf, die Ernährung sowie der Stress- und Aktivitätslevel aufgezeichnet werden, um ein ganzheitliches Bild des Wohlbefindens zu erhalten. Die Healthy Heart App kann dabei helfen, direkte Auswirkungen der Lebensweise auf den Blutdruck zu verstehen. Die einfache Überprüfung und Speicherung der Blutdruckwerte mit der App ermöglicht gegebenenfalls auch dem Arzt einen unver-fälschten Überblick über die fortlaufenden Veränderungen des Blutdrucks. Mit nur wenigen Klicks können Messergebnisse abgelesen und mit der Zeit ein besseres Verständnis für die Herzgesundheit erlangt werden.

BUA7200 ActivScan™ 9
Oberarm-Blutdruckmessgerät

Der ActivScan™ 9 ist ein komfortables und intuitives Blutdruckmessgerät.

Es misst und speichert die Blutdruckwerte, auf die über die dynamische Benutzeroberfläche zugriffen werden kann. Das Gerät zeigt die Daten übersichtlich und in Farbe direkt auf dem Monitor an und erstellt eine Momentaufnahme der Herzgesundheit.

Sobald das Gerät den Blutdruck gemessen hat, werden die Ergebnisse farblich gekennzeichnet, von grün bis rot, sodass auf einen Blick der Gesundheitszustand des Herzens erfasst werden kann.

Der ActivScan™ 9 Monitor visualisiert alle Blutdruckdaten einfach und elegant mithilfe von Dia-grammen und Grafiken. Mit nur wenigen weiteren Klicks kann sogar ein langfristiges Gesamtbild der Herzgesundheit erstellt werden. Der Monitor ist mit Smartphone-Geräten über die Braun Healthy Heart App vollständig kompatibel und ermöglicht den Zugriff auf die Gesundheitsdaten sowie die Eingabe relevanter Daten zur Lebensführung jederzeit und überall, um ein ganzheitliches Gesundheitsbild zu erhalten.

Die individuell anpassbare Manschette lässt sich ganz einfach am Oberarm anlegen und ist für eine angenehme Messung mit einer Soft Inflate-Technologie ausgestattet.

Die dynamische Benutzeroberfläche ist einfach und intuitiv zu bedienen und das Farbdisplay wird über ein einfaches Navigationsrad und Soft Touch-Knöpfe gesteuert.

Auf Knopfdruck und bequem von zu Hause aus kann überprüft werden, wie der Blutdruck sich im Laufe des Tages, der Woche oder des Monats verändert. Es soll der Durchschnittswert der letzten Woche abgerufen werden? Kein Problem. Diesen Wert mit dem Wert des vergangenen Monats vergleichen? Es könnte nicht einfacher sein.

Diese Produkte werden unter Lizenz der Marke Braun hergestellt. Braun ist eine eingetragene Marke der Braun GmbH, Kronberg, Deutschland. © 2018 Alle Rechte vorbehalten.

Über BRAUN
Seit mehr als 90 Jahren stellt Braun Produkte her, die für ihre Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit bekannt sind. Die Grundpfeiler von Braun liegen dank Dieter Rams und seinen Nachfolgern im Design – und da sich die Bedürfnisse der Konsumenten im 21. Jahrhundert immer weiterentwickeln, legt Braun seinen Fokus auf ein unvergleichliches Nutzererlebnis. Das Ziel von Braun ist es, Produkte so zu gestalten, dass sie einen Unterschied im Leben der Menschen machen und die Kunden den typischen „Braun Moment“ erleben können. Braun weist auch in Zukunft den Weg – mit Produkten, die dazu dienen, das Leben der Kunden zu verbessern, getreu dem Motto: „Entwickelt für das, was zählt”. Braun Healthcare ist in der Gesundheitsbranche fest etabliert. Die Produkte von Braun Healthcare werden in 44 Ländern der EMEA-Region vertrieben. Bislang wurden über 13 Millionen medizinische Geräte in Europa verkauft.

Über Helen of Troy Limited
Helen of Troy Limited (NASDAQ, NM: HELE) ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Konsumgüter und bietet seinen Kunden kreative Lösungen durch ein starkes Portfolio anerkannter Marken, darunter OXO®, Hydro Flask®, Vicks®, Braun®, Honeywell®, PUR®, Febreze®, Revlon®, Pro Beauty Tools®, Sure®, Pert®, Infusium23®, Brut®, Ammens®, Hot Tools® und Bed Head®. Alle hierin enthaltenen Warenzeichen gehören zu Helen of Troy Limited (oder seinen Tochtergesellschaf-ten) und/oder werden unter Lizenz von ihren jeweiligen Lizenzgebern verwendet. Für weitere Informationen über Helen of Troy Limited besuchen Sie bitte www.hotus.com

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Bluthochdruck, Ernährung und die wahren Ursachen

Ratgeber zeigt Ursachen und Lösungswege zu Bluthochdruck auf

Bluthochdruck, Ernährung und die wahren Ursachen

Gesundheit-Nachichten zu Bluthochdruck

Lindenberg, 04.04.2018. Bei Bluthochdruck werden oft die Gründe in einer ungesunden Lebensweise und Ernährung gesehen. Doch die wahren Ursachen liegen wo ganz anders.

Häufig: Zufallsbefund Bluthochdruck

Klaus M. traf es unverhofft. Plötzlich vernichtende Schmerzen in der Brust brachten ihn in die Notaufnahme. Dort stellte sich heraus: Klaus M. hatte Glück. Er war knapp an einem Herzinfarkt vorbeigeschlittert. Eindeutig zu hoch war sein Blutdruck. Was er bislang nicht wusste. Sie ernähren sich ungesund, bewegen sich zu wenig und sind zu dick, so warnte ihn der Arzt vor den Gefahren seines Lebensstils. Klaus M. ließ das nicht auf sich sitzen. Er stellte seine Ernährung um, wie es ihm von einer Ernährungsberaterin empfohlen wurde. Er trainierte fortan wöchentlich, ging viel in die Natur und sorgte auch beruflich für mehr Entspannung. Er nahm ab, aber der Blutdruck wollte nicht runter.

Die Gründe für Bluthochdruck gehen tiefer

So oder ähnlich erleben es viele der Betroffenen. Alleine in Deutschland soll es rund 30 Millionen Menschen mit Bluthochdruck geben. Die Gründe, weshalb die Menschen zu hohen Blutdruck haben, werden in vielen Fällen nicht erkannt. Oft drängen sich äußerlich erkennbare Umstände als Ursache auf. Wie Übergewicht, ungesunde Ernährung und Lebensweise. Doch die wahren Ursachen für Bluthochdruck gehen tiefer.

Der Grund: Hinter dem Blutdruck stehen hochkomplizierte Regulationssysteme. In Störungen dieser Bereiche sehen ganzheitlich orientierte Mediziner die wahren Ursachen. Der Autor Michael Petersen hat seine Erfahrungen dazu aus über 15 Jahren in seinem neuen Buch “ Bluthochdruck-Gefahr muss nicht sein“ analysiert. Dabei sind beispielsweise die Regulationssysteme des Stoffwechsels, des Wasserhaushaltes und des Ausscheidungssystemes genauso berücksichtigt wie das Hormonsystem. Wer hier gezielt mit natürlichen Hilfsmitteln ansetzt, erhöht die Chance, den Bluthochdruck nachhaltig zu senken. Auf diese Weise fand auch Klaus M. seinen Weg zu einem gesünderen Blutdruck.

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Gibt es Lösungen für Bluthochdruck?

Interview mit dem Gesundheitsexperten und Buchautor Michael Petersen

Gibt es Lösungen für Bluthochdruck?

Gesundheit-Nachrichten zum Bluthochdruck

Lindenberg, 22.03.18. Die Redaktion sprach mit dem Autor Michael Petersen über die Hintergründe zu seinem neuen Buch „Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein“.

Redaktion: Was war die Motivation zu diesem Buch?

Michael Petersen: Es gibt so viele Menschen mit Bluthochdruck. Manche schlucken jeden Tag Pillen. Sie riskieren gesundheitlichen Gefahren, ohne das Blutdruck-Problem wirklich zu lösen. Trotz vorübergehend optischer Verbesserung der Blutdruckwerte spüren die Betroffenen, dass sie nicht gesund werden. Gleichzeitig weiß ich, dass es lösbar ist. Von Ausnahmen einmal abgesehen. Jedenfalls steigt die Chance, wenn man an den richtigen Stellen ansetzt. Nach fast 18 Jahren Erfahrung behaupte ich das jetzt einfach einmal, ohne dass man das pauschalieren kann.

Redaktion: Es gibt doch schon so viele Blutdruck-Bücher. Also wieso noch eines?

Michael Petersen: Es ist kein Blutdruck-Buch wie jedes andere. Zum einen gehe ich bei den Ursachen des Bluthochdrucks, dem Schlüssel zur Lösung, in eine Tiefe, die sie selten so finden. Außerdem stelle ich ein ganz spezielles Verfahren vor, mit dem ich selbst zahlreiche positive Erfahrungen erlebt habe. Diese beiden Spezialitäten sind sozusagen das Besondere. Natürlich finden Sie dann auch Kombinationen mit zahlreichen bewährten Möglichkeiten aus der Naturmedizin. Die man ideal damit verbinden kann.

Redaktion: Wieso nannten Sie das Buch „Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein“? Worin liegt die Chance?

Michael Petersen: Ich sagte es schon, der Schlüssel liegt in den Ursachen. Dazu muss man wissen, dass der Blutdruck über ein Netzwerk von Regulationssystemen in unserem Körper beeinflusst wird. Wenn man das nicht beachtet, löst man das Blutdruck-Problem nicht nachhaltig. Die Realität ist, dass meistens nur darauf hingearbeitet wird, den Blutdruck herabzusetzen, ohne die Ursachen zu beachten. Womit man riskiert, dass der eigentliche Krankheitsprozess sich fortsetzt. Das ist sozusagen der Irrtum. Man hätte es auch Halbwahrheiten nennen können. Denn es ist ja nicht grundsätzlich falsch, was üblicherweise gemacht wird. Es fehlt eben dann nur an dem nächsten Schritt zu den wahren Ursachen, um den Organismus dieser Menschen in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen.

Redaktion: Das heißt also, mit Ihren Methoden werden die Menschen geheilt?

Michael Petersen: Ich habe als Heilpraktiker gelernt, dass man Heilung nie versprechen darf. Das ist sogar gesetzlich verboten und richtig so. Wer kann das schon vorhersagen. Genauso halte ich es auch heute als Autor und Redakteur. Es geht nicht darum, Heilung zu versprechen. Es geht darum, den Betroffenen etwas zu bieten, was ihnen eine größere Chance eröffnet. Nur darauf kommt es an. Was der einzelne daraus macht, liegt immer im einzelnen Individuum selbst begründet. Allerdings habe ich dazu viel Erfreuliches erlebt in den vielen Jahren.

Redaktion: Was qualifiziert Sie, in diese Tiefe vorzudringen?

Michael Petersen: Ich selbst musste eine Krankheit überwinden. Was mir mit dem speziellen Verfahren, von dem ich sprach, auch gelang. Das motivierte mich, eine Ausbildung zum Heilpraktiker zu machen. Dann hatte ich das Glück, in einer großen Praxis zu arbeiten. Mit vielen Therapeuten und ganz vielen Patienten. Das ermöglichte mir, Studien zu machen. So begegnete ich zahlreichen Patienten mit Bluthochdruck. Wie sich das Blutdruck-Problem bei vielen dieser Menschen löste, verblüffte mich zunächst. Doch mit dem Verständnis in der Sache und der Therapieform war es schließlich ganz logisch. Inzwischen sind achtzehn Jahre vergangen. Mit diesem Fundus an Wissen erklärt sich das Besondere des Buches einmal mehr.

Link zum Buch: Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein.

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Bluthochdruck bei Kindern

Sport ist gute Therapie

sup.- Kinder mit einem bewegungsarmen Lebensstil haben nicht nur ein Risiko für Übergewicht, sondern auch für Bluthochdruck. Eine Langzeitstudie des Robert Koch-Instituts zeigt, dass der Anteil der Kinder mit Bluthochdruck von 2,9 Prozent im Jahr 1993 auf 10,3 Prozent im Jahr 2015 gestiegen ist. Einen wesentlichen Grund sehen die Mediziner in der vorwiegend sitzenden Lebensweise. Prof. Elke Wühl (Uniklinikum Heidelberg) unterstreicht, dass Schlankheit und Sport in der Regel zu einer Normalisierung des Blutdrucks führen. Ein guter Richtwert sind 60 Minuten körperliche Aktivität täglich. „Weniger als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen erreicht heute noch diese Bewegungsempfehlung“, warnt Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte für Ratgeberportale wie www.familienaufstand.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert.

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Neuerscheinung: Bluthochdruck-Gefahr muss nicht sein

Ratgeber räumt mit Missverständnissen auf

Neuerscheinung: Bluthochdruck-Gefahr muss nicht sein

Cover Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein

Lindenberg, 06. März 2018. Das neu erschienene Buch deckt die Irrtümer rund um den Bluthochdruck auf, erläutert die wirklichen Gründe hinter dieser Volkskrankheit und welche Auswege es gibt.

Der Bluthochdruck muss runter. So der übliche und gutgemeinte Rat an Betroffene. Was üblicherweise bedeutet, dauerhaft Medikamente zu schlucken. Die Gefahren, die damit verbunden sind, schlucken sie gleich mit. Offen bleibt die Frage, warum der Blutdruck zu hoch ist. In vielen Fällen, wie beim primären Bluthochdruck, bleibt sie unbeantwortet. Dabei liegt doch gerade in dem Warum der Schlüssel, um den Bluthochdruck nachhaltig zu regulieren. Oder es werden Ursachen angenommen, die eher als Auslöser gelten dürften. Wie beispielsweise Übergewicht. Nicht jeder Übergewichtige hat Bluthochdruck und immer öfter sind schlanke Menschen betroffen. Die wahren Treiber des Bluthochdrucks liegen wo ganz anders. Noch mehr unterschätzt werden die Gefahren, wenn man den Blutdruck einfach nur herunterdrückt, ohne diese verborgenen Ursachen zu lösen.

Der Gesundheitsexperte und Autor Michael Petersen räumt mit diesen Missverständnissen in seinem Buch „Bluthochdruck-Gefahr muss nicht sein“ auf. Darin beschreibt er, welche Regulationssysteme hinter dem Blutdruck stehen und zu welchen Störungen es dort kommen kann. Auch und gerade in den Fällen, in denen scheinbar eine Ursache nicht feststellbar ist. Er erläutert, wie man das erkennt und vor allem was zu tun ist, um den Bluthochdruck natürlich zu regulieren. Außerdem stellt er ein modernes Therapieverfahren vor, mit dem er seit über fünfzehn Jahren positive Erfahrungen gesammelt hat. Ergänzt um zahlreiche Tipps zur Selbsthilfe.

Ein Buch, das nur einem Ziel folgt: Irrtümer zum Bluthochdruck auflösen, Lösungen für Betroffene finden und das Ganze auf natürlicher Basis.

Link zur Buchbeschreibung Bluthochdruck Gefahr muss nicht sein
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Kindheit im Sitzen begünstigt Bluthochdruck

Bringen Sie Ihren Nachwuchs in Schwung!

Kindheit im Sitzen begünstigt Bluthochdruck

Grafik: komm-in-schwung.de (No. 5967)

sup.- Der zunehmend bewegungsarme Lebensstil von Kindern und Jugendlichen schadet ihrer Herz-Fitness. Das belegen Zahlen zur Häufigkeit von Bluthochdruck (Hypertonie) eindrucksvoll: Während 1982 gerade einmal bei 1,5 Prozent der Kinder Bluthochdruck diagnostiziert wurde, war dies 1993 schon bei 2,9 Prozent der Fall. Rasant ist dieser Anteil dann auf bereits 10,3 Prozent im Jahr 2015 gestiegen, wie Daten der KiGGS-Langzeitstudie des Robert Koch-Instituts zeigen. Wegen dieser erschreckenden Zunahme hat die Europäische Gesellschaft für Bluthochdruck (European Society of Hypertension) ihre Leitlinien überarbeitet und empfiehlt jetzt, dass ab dem dritten Lebensjahr bei jeder ärztlichen Vorstellung eine Blutdruck-Messung erfolgen sollte. Dabei gilt: Der Blutdruck muss bei Kindern und Jugendlichen niedriger sein als bei Erwachsenen: „Ein Wert von 120/80 mmHg, der für Erwachsene optimal ist, ist bei einem 12-Jährigen gerade noch normal, bei einem 6-Jährigen zu hoch, bei einem 3-Jährigen ist es eine schwere Hypertonie und bei einem Neugeborenen ein Notfall“, erläutert Prof. Elke Wühl (Uniklinikum Heidelberg) die Blutdruckgrenzen für verschiedene Lebensalter.

Ein wichtiger Risikofaktor für Hypertonie ist Übergewicht. Als wesentliche Ursache für zu viele Pfunde gilt in der Kindheit vor allem eine unausgeglichene Energiebilanz bedingt durch mangelnde körperliche Aktivität. Aber auch normalgewichtige Kids können durch eine vorwiegend sitzende Lebensweise an Bluthochdruck erkranken. Entsprechend gelten Lebensstilinterventionen auch als Therapie der ersten Wahl: „Wenn die Kinder abnehmen und Sport treiben, normalisiert sich in der Regel auch der Blutdruck“, berichtet Prof. Wühl.

Eltern sollten deshalb dafür Sorge tragen, dass ihr Nachwuchs täglich für mindestens 60 Minuten körperlich aktiv ist. „Weniger als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen erreicht heute noch diese Bewegungsempfehlung“, warnt Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte u. a. für die Ratgeberportale www.familienaufstand.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert. Fazit: Ein altersangemessenes Bewegungsniveau ist die beste Basis für die Herzgesundheit sowie für Normalgewicht.

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