Tag Archives: BioRegio STERN

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Investition in die Entwicklung von Medikamenten gegen Schwerhörigkeit

10 Millionen Euro: Acousia Therapeutics GmbH schließt Folgefinanzierung ab

Investition in die Entwicklung von Medikamenten gegen Schwerhörigkeit

Dr. Christoph Antz, Geschäftsführer Acousia Therapeutics GmbH (Bildquelle: DICS Ringeisen & Schupp GbR)

(Stuttgart/Tübingen) – Die Acousia Therapeutics GmbH konnte am 14. Mai 2018 eine Folgefinanzierung von zehn Millionen Euro verkünden, um damit Medikamente zur Behandlung von Schwerhörigkeit weiterzuentwickeln. Die Tübinger Forscher haben Medikamentenkandidaten identifiziert, die die Haarsinneszellen im Ohr so stimulieren können, dass sie vor Schäden geschützt werden. Gleichzeitig wird ihre sensorische Empfindlichkeit erhöht. Die Acousia gehört zu den wenigen Teams weltweit, die pharmazeutische Therapien zur Behandlung von Erkrankungen des Innenohrs entwickeln. Neben den bisherigen Investoren beteiligen sich nun, unter Führung der Venture Capital Tochter der Landesbank Baden-Württemberg LBBW Venture, die Creathor Ventures sowie die Bregua Corporation.

Wie bitte? Wer etwas nicht richtig versteht, gehört vielleicht zu den 15 Prozent der Bevölkerung in Industrienationen, die unter leichter bis mittelgradiger Schwerhörigkeit leiden. Umso erstaunlicher ist, dass es für eine so weit verbreitete Sinneserkrankung noch immer keine anerkannte medikamentöse Therapie gibt. Eine geringgradige Schwerhörigkeit beginnt bereits bei einer Abweichung von der Normalhörigkeit von mehr als 26 Dezibel. Ab 41 bis 60 Dezibel Hörschwellenverlust können Patienten einem Gespräch nur noch mit Mühe bzw. gar nicht mehr folgen und erhalten in der Regel ein Hörgerät oder, bei hochgradiger Schwerhörigkeit (ab 61 bis 80 Dezibel) und Taubheit (ab 81 Dezibel), ein sogenanntes Cochlea-Implantat. Aber den vielen Menschen, allein in Deutschland etwa 12 Millionen, die im Laufe ihres Lebens immer weniger hören, kann noch nicht wirksam mit einem Medikament geholfen werden.

Damit wollte sich das Forscherteam um Prof. Dr. Hubert Löwenheim, dem Ärztlichen Direktor der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in Tübingen, nicht abfinden. Im Jahr 2012 gründeten Prof. Löwenheim und Kollegen gemeinsam mit dem Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF) und dem Tübinger Biotechunternehmen EMC microcollections GmbH die Acousia Therapeutics GmbH, um eine medikamentöse Behandlung von Erkrankungen des Innenohrs zu entwickeln. Acousia arbeitet dabei im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages eng mit der Uniklinik zusammen.

Im Mittelpunkt der Forschung bei Acousia steht die sogenannte Hörschnecke. Dieser winzige schneckenförmige Hohlraum im Ohr ist mit einer Membran ausgekleidet, die mit Haarsinneszellen bedeckt ist. Diese Sinneszellen sind für die Reizweiterleitung und damit für das Hören unbedingt notwendig. Sind sie zerstört, wachsen sie bei Säugetieren, anders als bei Vögeln, nicht wieder nach. Durch Lärm, giftige Substanzen, wie sie beispielsweise im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt werden, durch Entzündungen oder Alterungsprozesse fallen geschädigte Haarsinneszellen bisher unwiederbringlich aus. Das Team von Acousia hat eine Anzahl pharmazeutischer Substanzen identifiziert, die verbliebene Sinneszellen so stimulieren, dass sie vor Schaden geschützt werden und die Empfindlichkeit erhöht wird. „Sollte die weitere Entwicklung erfolgreich sein, können die Substanzen als Medikament vor bestimmten, Gehör schädigenden, Chemotherapien Patienten verabreicht werden, und so helfen, eine Gehörschädigung zu minimieren“, erklärt Dr. Christoph Antz, der seit 2017 die Acousia Therapeutic als Geschäftsführer leitet. „Der medizinische Bedarf ist schon jetzt enorm, und wir erwarten im Zuge der demografischen Entwicklung eine weitere Zunahme.“

Aus Investorensicht ist dieser einzigartige Ansatz so interessant, dass die Acousia Therapeutics GmbH soeben eine Folgefinanzierung von zehn Millionen Euro abschließen konnte. Dr. Harald Poth, Senior Investment Manager beim Führer des Investorenkonsortiums LBBW Venture Capital: „Das Acousia-Team hat ein beeindruckendes Portfolio pharmazeutischer Substanzen mit einzigartiger Wirkungsweise zum Schutz, zur Reparatur und Wiederherstellung der sensorischen Zellfunktionen im Innenohr, die wir gerne auf dem Wege der klinischen Entwicklung begleiten wollen.“ Neben der Stuttgarter LBBW Venture gehören nun die Creathor Ventures aus Bad Homburg und die internationale Bregua Corporation zum Investoren-Konsortium. Die Venture Capital Tochter von Boehringer Ingelheim ist als Gründungsinvestor und Gesellschafter ebenso an der Finanzierungsrunde beteiligt wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die neuen Mittel ermöglichen, erste Testungen der Arzneimittelkandidaten am Patienten in den nächsten Jahren voranzutreiben.

Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, freut sich über die Investition als weiteren Beleg für die Stärke des Standortes: „Die neue Finanzierungsrunde ermöglicht die schnelle und effiziente Umsetzung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen aus der Region in die medizinische Anwendung.“

Über Acousia Therapeutics GmbH:
Die Acousia Therapeutics GmbH ist ein Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in Tübingen. Das Unternehmen entwickelt innovative Wirkstoffkandidaten zur Behandlungen der Schwerhörigkeit. Die Firma hat ein Portfolio an Wirkstoffen zur Protektion und sensorischen Wiederherstellung der Haarsinneszellfunktion entwickelt. Es wurde 2012 von Prof. Hubert Löwenheim, der EMC microcollections GmbH und dem Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF) gegründet. Investoren der ersten Finanzierungsrunde nach Gründung waren BIVF, KfW und Axxam S.p.A. CEO ist Dr. Christoph Antz.
www.acousia.com

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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Hightech verschafft Pflegekräften mehr Zeit für die Menschen

Effizienz im Pflegesektor: Neues EU-Projekt ILDA-care in der BioRegion STERN

Hightech verschafft Pflegekräften mehr Zeit für die Menschen

Michael Kleiner (links) überreicht Dr. Margot Jehle und Dr. Klaus Eichenberg den Förderbescheid (Bildquelle: Michael Latz/BioRegio STERN)

(Stuttgart/Tübingen) – Der BioRegio STERN Management GmbH wurde am Donnerstag in Tübingen von Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg der offizielle Förderbescheid für ILDA-care überreicht. ILDA-care steht für „Intelligent Logistics, Digitalisation and Automated Workflows for the Homecare and Nursing homes sector“ und soll die Effizienz im Pflegesektor verbessern. Im Rahmen des Projektes, das seit Februar 2018 läuft und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Gesamtbudget von knapp 210.000 Euro ausgestattet ist, kooperiert die BioRegio STERN Management GmbH mit dem dänischen Cluster Welfare Tech.

Zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus der BioRegion STERN und aus Dänemark sowie mehrere Großunternehmen beteiligen sich an dem Förderprojekt ILDA-care zur Verbesserung der Effizienz im Pflegesektor. Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung, die Versorgung der schnell wachsenden Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen in Heimen oder zu Hause durch Fachkräfte zu verbessern. Gesucht werden Lösungen, die Pflegekräfte in den Stand setzen, sich auf die persönliche Betreuung der Menschen zu konzentrieren anstatt ihre knappen Ressourcen mit zeitaufwändigen formalisierten Arbeitsabläufen zu verbrauchen. Ziel des EU-Projekts ILDA-care ist daher die Bildung einer neuen Wertschöpfungskette, die intelligente Logistik, Digitalisierung und Automatisierung für diesen Sektor berücksichtigt.

„ILDA-care stellt sich den großen Herausforderungen, die die wachsende Alterspyramide in unserer Gesellschaft mit sich bringt: dem Pflegekräftemangel und der damit verbundenen Zeitknappheit“, erklärt BioRegio STERN-Projektleiterin Dr. Margot Jehle. „Unsere Erfahrungen bei der Verknüpfung von Branchen in den Life-Sciences beispielsweise mit der Medizintechnik und der Automatisierung sowie die internationale Kooperation werden sicher zur Problemlösung beitragen.“

Bei der Übergabe des Förderbescheids in Tübingen, erklärte Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg: „Insbesondere KMU sollten sich auch in Bereichen wie der Pflege an internationalen Vorreitern orientieren und deren Erkenntnisse und Erfahrungen für die eigene Geschäftspolitik in den Blick nehmen.“

Regionale KMU aus Baden-Württemberg sollen von dem Projekt und der Kooperation mit dem dänischen Cluster Welfare Tech profitieren, denn die Pflegesysteme der skandinavischen Länder gelten als vorbildlich. Die erste Delegationsreise nach Dänemark für Unternehmer findet im Juni statt; für September 2018 ist eine Delegationsreise dänischer Unternehmer in die BioRegion STERN geplant. Für beide Termine können sich Unternehmen anmelden, um im direkten Dialog mit Spezialisten aus Dänemark Wissen und Erfahrungen auszutauschen sowie internationale Kontakte herzustellen. Im Mai 2018 startet außerdem eine erste Umfrage unter Firmen in der BioRegion STERN, um ihr spezifisches Know-how im Gesundheits- und Pflegesektor zu identifizieren.

ILDA-care wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Gesamtbudget von knapp 210.000 Euro ausgestattet. Der BioRegio STERN Management GmbH stehen für die Laufzeit von eineinhalb Jahren die Hälfte dieser Fördersumme zur Verfügung.

Kontakt für Unternehmen:
ILDA-care Projektleiterin Dr. Margot Jehle,
jehle@bioregio-stern.de, +49-711-87035429

Über Welfare Tech
Welfare Tech ist ein dänisches Cluster, das Innovation und Geschäftsentwicklung in den Bereichen Gesundheitswesen, häusliche Pflege und soziale Dienste vernetzt. Die Mitglieder von Welfare Tech kommen aus der Privatwirtschaft, aus öffentlichen Einrichtungen sowie Forschung und Lehre. Durch seine Mitglieder verfügt Welfare Tech über ein fundiertes Wissen über den dänischen Markt und fungiert als nationaler Türöffner für internationale Unternehmen, die auf dem dänischen Markt aktiv werden wollen.
https://en.welfaretech.dk/

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Aminolipin protects the living and preserves the dead

4.5 million euros of GO-Bio funding for University Hospital Tübingen project to develop formaldehyde substitute

Aminolipin protects the living and preserves the dead

Prof. Dr. Bernhard Hirt, Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis, Tübingen University (Source: Manfred Mauz)

(Stuttgart/Tübingen/Berlin) – Professor Bernhard Hirt from University Hospital Tübingen’s Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis is one of the beneficiaries of the latest GO-Bio funding from the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF). He and his research team will be receiving 4.5 million euros over the next three years to take aminolipin to market maturity with a view to replacing highly toxic formaldehyde as a fixing and preservation agent for tissue and organs. The presentation took place last Wednesday at the German Biotechnology Days in Berlin.

For over 100 years, pathologists, anatomists and undertakers have been using formaldehyde to preserve biological tissue and even entire bodies. The aldehyde methanal, as it is officially called in international scientific circles, is now known to be so toxic and carcinogenic, however, that some academic institutions‘ accident insurers no longer permit its use following the application of stricter thresholds. Preserving organs and bodies is sometimes essential, though, for example to provide future doctors with practical training. They study human anatomy and practice operations on bodies left to medical science. These corpses need to look and feel as similar as possible to a live patient.

A team of chemists, biologists and doctors from University Hospital Tübingen’s Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis has now developed and filed a patent application for a substitute. In all trials to date, it has demonstrated outstanding fixing and preserving properties for organs and tissue without being harmful to health. The project manager and Medical Director of the institute, Professor Bernhard Hirt, is therefore confident that this new substance will quickly replace formaldehyde in anatomical applications and for interments. „We synthesise aminolipin from near-natural substances. In several trials, it has been shown to inhibit enzymes that are responsible for decomposition, exhibit a wide antimicrobial efficacy spectrum and be highly efficient in halting the process of putrefaction,“ he says.

Having won over the biotechnology funding initiative’s panel of experts, the project was selected to benefit from GO-Bio support. Secretary of State Dr. Georg Schütte from the BMBF congratulated the winners of the latest GO-Bio selection competition at the German Biotechnology Days on 18 and 19 April in Berlin. Over the next three years, the research teams will receive funding to further develop their ideas and turn them into commercial products and services.

The seven selection processes since the start of 2005 have provided – or are still providing – funding for a total of 50 teams. In the coming three years, the research team from Tübingen will be given 4.5 million euros to optimise the manufacturing process for aminolipin and demonstrate its effectiveness in the proof of concept. During this period, it is planned to found a start-up to market the substance.

As Dr. Klaus Eichenberg, Managing Director of BioRegio STERN Management GmbH, explains: „Scientific research produces numerous good ideas, but in the life sciences it takes a lot of time and money to turn these into a market-ready product. GO-Bio funding is targeted at the early phase of projects and most of the new companies founded to date are doing very well, so I’m already looking forward to another successful start-up in the STERN BioRegion.“

About BioRegio STERN Management GmbH:
BioRegio STERN Management GmbH promotes economic development in the life sciences industry, helping to strengthen the region as a business location by supporting innovations and start-up companies in the public interest. It is the main point of contact for company founders and entrepreneurs in the Stuttgart and Neckar-Alb regions, including the cities of Tübingen and Reutlingen.
The STERN BioRegion is one of the largest and most successful bioregions in Germany. Its unique selling points include a mix of biotech and medtech companies that is outstanding in Germany and regional clusters in the fields of automation technology and mechanical engineering.

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Aminolipin: Schützt die Lebenden – erhält die Toten

GO-Bio: Projekt der Uniklinik Tübingen erhält 4,5 Millionen Euro für Entwicklung von Formaldehyd-Ersatz

Aminolipin: Schützt die Lebenden - erhält die Toten

Prof. Dr. Bernhard Hirt, Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik, Uniklinik Tübingen (Bildquelle: Manfred Mauz)

(Stuttgart/Tübingen/Berlin) – Prof. Dr. Bernhard Hirt vom Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik des Universitätsklinikums Tübingen ist einer der Gewinner der aktuellen GO-Bio-Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Gemeinsam mit seinem Forscherteam wird er in den kommenden drei Jahren 4,5 Millionen Euro erhalten, um den Ersatzstoff Aminolipin marktreif zu entwickeln, der das hochgiftige Formaldehyd als Fixierungs- und Konservierungssubstanz für Organe und Gewebe ablösen soll. Die Vergabe erfolgte im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage am heutigen Mittwoch in Berlin.

Sowohl Mediziner aus der Pathologie und der Anatomie als auch Bestatter verwenden seit über 100 Jahren vor allem Formaldehyd, um biologisches Gewebe oder auch komplette Körper zu konservieren. Das Aldehyd Methanal, so die internationale wissenschaftliche Bezeichnung, gilt inzwischen aber als so giftig und krebserregend, dass nach der Verabschiedung strengerer Grenzwerte einige Unfallkrankenkassen universitären Einrichtungen die Betriebserlaubnis für den Umgang mit diesem Mittel entzogen. Die Konservierung von Organen und Leichnamen ist indes dort unverzichtbar, wo es beispielsweise darum geht, zukünftige Mediziner praxisnah auf ihren Beruf vorzubereiten. Sie studieren die Anatomie des Menschen und üben Operationen an zu Lebzeiten gespendeten Leichnamen, die so präpariert sein sollten, dass sie in Form und Haptik möglichst „lebensecht“ wirken.

Ein Team aus Chemikern, Biologen und Medizinern des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik der Universität Tübingen hat nun einen Ersatzstoff entwickelt und zum Patent angemeldet, der in allen bisherigen Studien hervorragende Eigenschaften als Fixierungs- und Konservierungssubstanz für Organe und Gewebe bewiesen hat, ohne die Gesundheit zu gefährden. Der Projektleiter und Ärztliche Direktor des Instituts, Prof. Dr. Bernhard Hirt, ist daher überzeugt, dass die neue Substanz Formaldehyd in der Anatomie und im Bestattungswesen schnell ablösen wird: „Wir synthetisieren Aminolipin aus naturstoffnahen Substanzen. In mehreren Studien konnten wir nachweisen, dass Aminolipin sowohl Enzyme, die für den Zerfallsprozess verantwortlich sind, hemmt als auch ein umfassendes antimikrobielles Wirkspektrum besitzt und entsprechend effizient den Verwesungsprozess stoppt.“

Diese Idee hat die Expertenjury der „Gründungsoffensive Biotechnologie“ überzeugt, sodass sie das Projekt für eine GO-Bio-Förderung ausgewählt hat. Staatssekretär Dr. Georg Schütte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnete im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage, die am 18. und 19. April in Berlin stattfinden, die Gewinner der aktuellen GO-Bio-Auswahlrunde aus. Die Forscherteams erhalten in den kommenden drei Jahren finanzielle Förderung, um ihre Ideen weiterzuentwickeln und in kommerzielle Produkte und Dienstleistungen zu transferieren.

Seit dem Start im Jahr 2005 gab es sieben Auswahlrunden, dabei wurden – oder werden noch – insgesamt 50 Teams gefördert. Das Forscherteam aus Tübingen erhält in den kommenden drei Jahren 4,5 Millionen Euro, um den Herstellungsprozess für Aminolipin zu optimieren und die Wirksamkeit im Proof-of-Concept zu belegen. Innerhalb dieser drei Jahre ist die Ausgründung eines Start-ups für die Vermarktung der Substanz geplant.

Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH: „Während wissenschaftlicher Forschungsarbeit entstehen viele gute Ideen; bis daraus ein marktreifes Produkt wird, ist es aber in den Life-Sciences ein langer und kostenintensiver Weg. GO-Bio fördert gezielt in der Frühphase der Projekte und die bisherigen Ausgründungen entwickeln sich größtenteils sehr gut. Ich freue mich daher schon jetzt auf ein neues erfolgreiche Start-up in der BioRegion STERN.“

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„DiscoEpiMapp“ – Neuen Antikörpern auf der Spur

Erstes Forschungs- und Entwicklungsprojekt im biohymed-Kooperationsnetzwerk

"DiscoEpiMapp" - Neuen Antikörpern auf der Spur

Die Projektpartner beim Treffen des ersten Forschungsprojektes „DiscoEpiMapp“ in Neuried bei München (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Tübingen) – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den Aufbau des Kooperationsnetzwerkes „biohymed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte und Verfahren. Gemeinsam mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Instituten aus der Region sowie kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen forciert die BioRegio STERN Management GmbH damit gezielt die Biologisierung der Medizintechnik. Im März trafen sich die drei Partner des ersten Forschungsprojektes, die gemeinsam die Technologieplattform „DiscoEpiMapp“ zur Charakterisierung von Antikörpern für medizinische Zwecke entwickeln.

Das biohymed-Netzwerk bietet den beteiligten Partnern ideale Rahmenbedingungen, um Förderung durch das BMWi für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu erhalten. Dazu gehört die Technologieplattform „DiscoEpiMapp“, die von drei Projektpartnern aus dem biohymed-Netzwerk, dem Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) an der Universität Tübingen aus Reutlingen, der INTAVIS Bioanalytical Instruments AG aus Tübingen und der MAB Discovery GmbH aus Neuried bei München, entwickelt wird. DiscoEpiMapp soll 3D-Strukturen von Epitopen, also Molekülabschnitte eines Antigens, gegen den das Immunsystem Antikörper bildet, untersuchen.

Die therapeutische Anwendung von Antikörpern und Antikörper-Medikamenten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ein erster wichtiger Schritt der Entwicklung therapeutischer Antikörper ist die Identifizierung von Zielmolekülen, den sogenannten Targets. Diese können anschließend auf ihre Relevanz für bestimmte Krankheitsbilder hin überprüft werden. Oft handelt es sich bei den Zielmolekülen um große Moleküle, die sich als „Rezeptoren“ auf Oberflächen von Zellen, wie beispielsweise Krebszellen, befinden. Sie übertragen Signale von außen, etwa zur Zellteilung, ins Innere der Zelle. Therapeutische Antikörper erkennen hierbei einen kleinen Teil des Zielmoleküls: das Epitop. Als Therapeutikum können sie die Funktion des Zielmoleküls blockieren, indem sie an dieses Epitop binden. Antikörper binden mit ihrer Binderegion meist ganz spezifisch „ihr“ Epitop, vergleichbar mit dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“. Die genaue Beschreibung des Epitops ist dabei von großer Bedeutung, um den Wirkmechanismus des potenziellen Therapeutikums zu verstehen. Die frühzeitige möglichst genaue Erkennung der Binderegion eines therapeutischen Antikörperkandidaten an sein Targetmolekül ist somit ein besonders kritischer Meilenstein in der Entwicklung neuer Antikörpermedikamente. Bisherige Methoden, wie die aufwändige Röntgenkristallographie, sind aufgrund ihres geringen Durchsatzes nur begrenzt einsetzbar.

Genau hier setzt DiscoEpiMapp an: Das Projektteam entwickelt einen neuartigen 3D-Peptid-Array als molekularbiologisches Untersuchungssystem, das eine umfangreiche, schnelle und zuverlässige dreidimensionale Charakterisierung unterschiedlicher Antikörperkandidaten für medizinische Zwecke ermöglicht. Hierbei erarbeitet INTAVIS als Spezialist auf dem Gebiet der membrangebundenen Peptid-Synthese die 3D-Peptid-Array-Technologie. MAB Discovery testet den 3D-Array und entwickelt begleitend ein neuartiges Hochleistungs-Produktionssystem für Antikörper. Das NMI erweitert das Verfahren durch eine HDX-Massenspektrometrie-Analytik zur Epitop-Charakterisierung.

Dr. Verena Grimm, Projektleiterin der BioRegio STERN Management GmbH, blickt auf die erfolgreiche Bewilligung der Förderung für dieses erste Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Rahmen von biohymed zurück: „Das biohymed-Netzwerk soll den Projektpartnern die Möglichkeit geben, innovative Technologien für die Medizin der Zukunft zu entwickeln. Durch die Verknüpfung der Kompetenzen von INTAVIS und MAB Discovery in Kooperation mit dem NMI als etabliertem Netzwerkpartner unterstützen wir die Entwicklung einer neuen Technologie zum Screening, zur Produktion und zur Qualitätskontrolle therapeutischer monoklonaler Antikörper für die forschenden Unternehmen der Pharmabranche.“

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Expert additions to the team

HR news – two biologists have been providing support for project management at BioRegio STERN Management GmbH since February

Expert additions to the team

Biologists Nina Zabel and Jana Fesseler (from left) provide support for BioRegio STERN (Source: private)

(Stuttgart) – Two more biologists – Jana Fesseler and Nina Zabel – are now providing support for project management at BioRegio STERN Management GmbH. The company, which promotes economic development in the life sciences industry, recently secured numerous new projects, which has resulted in it having to increase its workforce significantly. Among other things, BioRegio STERN Management GmbH has taken on the role of coordinator in the joint APRONA project and is the German lead partner for the Interreg project Codex4SMEs.

A „flexible robot-based platform for automated production of nanoparticles“ is to be developed within the next two and a half years. A transnational network is also being set up to drive forward the development of companion diagnostics along the entire value chain of small and medium-sized enterprises (SME). However, APRONA and Codex4SMEs are just two of the projects that BioRegio STERN Management GmbH has recently procured. „To successfully implement both these and other national and international projects, it was urgently necessary to expand the workforce,“ explains Managing Director Dr. Klaus Eichenberg. „I’m delighted we’ve been able to expand our team so expertly with Jana Fesseler and Nina Zabel. But if things continue to develop in this way, we’ll probably have to allow for even more hires.“

Fesseler and Zabel, both biologists (M.Sc.), started their work in Stuttgart in February 2018.
Jana Fesseler (27) completed a degree in biosciences at the University of Kaiserslautern, which she rounded off with a bachelor thesis on bioprocess engineering and technology. For her subsequent master’s degree in biotechnology, she transferred to the Karlsruhe Institute of Technology (KIT), where she focused on the manufacture of bio-based products from renewable raw materials for the industrial biotechnology sector.
Nina Zabel (27) studied biology at the University of Hohenheim. During a practical semester at Greiner Bio-One GmbH, she gained an insight into the development process for products destined for specific applications in medical, pharmaceutical and biotechnological research and wrote her thesis in Hohenheim at the Institute for Membrane Physiology in collaboration with Greiner Bio-One GmbH. During this, she characterised magnetic nanoparticles and investigated their influence on cellular parameters.

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Kompetente Ergänzung für das Team

Personalie: Zwei Biologinnen unterstützen seit Februar das Projektmanagement der
BioRegio STERN Management GmbH

Kompetente Ergänzung für das Team

Die beiden Biologinnen Nina Zabel und Jana Fesseler (v. li.) verstärken das Team der BioRegio STERN (Bildquelle: privat)

(Stuttgart) – Zwei weitere Biologinnen unterstützen ab sofort das Projektmanagement der BioRegio STERN Management GmbH: Jana Fesseler und Nina Zabel. Dem Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche war es zuletzt gelungen, zahlreiche neue Projekte einzuwerben, sodass er sein Team personell erheblich aufstocken musste. Die BioRegio STERN Management GmbH hat unter anderem die Aufgabe eines Koordinators im Verbundprojekt APRONA übernommen und ist deutscher Leadpartner des Interreg-Projektes Codex4SMEs geworden.

Innerhalb der kommenden zweieinhalb Jahre soll eine „Flexible roboterbasierte Plattform zur automatisierten Produktion von Nanopartikeln“ entwickelt werden. Außerdem wird ein transnationales Netzwerk aufgebaut, das die Entwicklung von Begleit-Diagnostika entlang der gesamten Wertschöpfungskette von kleinen und mittelständischen Unternehmen vorantreibt. APRONA und Codex4SMEs sind aber nur zwei der Projekte, die die BioRegio STERN Management GmbH jüngst einwerben konnte. „Um sowohl diese als auch weitere nationale und internationale Projekte erfolgreich durchführen zu können, war eine personelle Aufstockung dringend notwendig“, erklärt Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg. „Ich bin sehr froh, dass wir unser Team mit Jana Fesseler und Nina Zabel so kompetent ergänzen konnten. Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden wir aber vermutlich noch weitere Einstellungen einplanen.“

Fesseler und Zabel, beide Biologinnen (M.Sc.), haben im Februar 2018 ihre Arbeit in Stuttgart aufgenommen.
Jana Fesseler (27) absolvierte ein Studium der Biowissenschaften an der TU Kaiserslautern, das sie mit einer Bachelorarbeit im Bereich der Bioverfahrenstechnik abschloss. Für das anschließende Master-Studium mit Schwerpunkt Biotechnologie wechselte sie an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo sie sich mit der Herstellung biobasierter Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen für die industrielle Biotechnologie befasste.
Nina Zabel (27) studierte Biologie an der Universität Hohenheim. Im Rahmen eines Praxissemesters bei der Greiner Bio-One GmbH erhielt sie Einblick in den Entwicklungsprozess von Produkten für spezifische Applikationen in der medizinischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Forschung und fertigte ihre Masterarbeit in Hohenheim am Institut für Membranphysiologie in Kooperation mit der Greiner Bio-One GmbH an. Dabei charakterisierte sie magnetische Nanopartikel und untersuchte deren Einfluss auf zelluläre Parameter.

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Science Research Technology

Straight talking in the operating theatre

„Incisions and insights“ on the head and throat – medtech engineers and medical practitioners in dialogue

Straight talking in the operating theatre

„Incisions and insights“ workshop, which focused on the head and throat (Source: BioRegio STERN/Michael Latz)

(Stuttgart/Tübingen) – In January 2018, BioRegio STERN Management GmbH joined forces with the Stuttgart and Tübingen Inter-University Centre for Medical Technology (IZST) and the Verein zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V. (Society for the Promotion of Biotechnology and Medical Technology) to organise the third workshop for medtech engineers in the „Incisions and insights“ series. Medical practitioners from the fields of ophthalmology, diagnostic and interventional neuroradiology, ENT, hand, plastic, reconstructive and burn surgery, mouth, jaw and facial surgery and neurosurgery were at the operating table in Tübingen to focus on the head and the throat.

The workshop with live streaming of three operations followed by practical exercises at different locations in the operating theatre of the Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis brought together a number of relevant disciplines in each case. Various details were shown using both endoscopic and open surgery on the anatomical specimen. The invited engineers from leading medtech companies avidly followed the surgeons‘ lively discussions on operating techniques and procedures. The participants were themselves then able to change places with the surgeons working on the anatomical specimen to develop new ideas for instruments and methods.

The event once again featured extremely high-profile individuals, including several medical directors and senior consultants from the University Hospital of Tübingen and Klinikum Stuttgart – Prof. Dr. Ulrich Bartz-Schmidt, Medical Director of the University Eye Hospital in Tübingen, Prof. Dr. Adrien Daigeler, Medical Director of the BG Trauma Clinic in Tübingen for Hand, Plastic, Reconstructive and Burn Surgery, Prof. Dr. Ulrike Ernemann, Medical Director of Diagnostic and Interventional Neuroradiology in Tübingen, Prof. Dr. Florian Gekeler, Medical Director of the Ophthalmic Clinic at Klinikum Stuttgart, Prof. Dr. Dr. med. Michael Krimmel, Senior Consultant at the University Department of Mouth, Jaw and Facial Surgery, Prof. Dr. Hubert Löwenheim, Medical Director of the University Hopsital Department of Otolaryngology, Prof. Dr. Arnulf Stenzl from the University Hospital Department of Urology and the Stuttgart and Tübingen Inter-University Centre for Medical Technology (IZST), and Prof. Dr. Marcos Tatagiba from the University Hospital Department of Neurosurgery.

Prof. Dr. Bernhard Hirt, Director of the Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis, both hosted and chaired the workshop and welcomed the guests in the auditorium as well as the numerous medical practitioners and students linked via live stream with the following words: „For the third time, we’d like to use this opportunity to actively encourage an intensive exchange of information and ideas between medical specialists and technical experts. We’d like to see the key players from the medtech sector go back to their companies with new ideas and approaches for developing and enhancing instruments and equipment.“

The endoscope – despite the „extra pair of eyes“, the surgeon still has only one hand free
The topic of visualisation using an endoscope, microscope and exoscope attracted high levels of interest in particular. During the live surgery, a malignant tumour was removed from an anatomical specimen. The tumour was in an awkward position in the centre of the skull, which presented the surgeon with the question of access. „The endoscope has become increasingly popular and the quality is already very high. Nevertheless, the camera and the streaming process need to be improved further,“ he explained to the audience. He sees a real shortcoming in handling the equipment. „If I use a microscope, I have two hands free for the operation. If I use an endoscope, I then only have one hand available. The endoscope also needs to be cleaned continuously, which is where a screen wiper system would be useful.“ A surgeon assisted by a robot and high-resolution video technology for the endoscope – 3D endoscopy is the current standard – could resolve this dilemma. Many surgeons already use a combination of microscope and endoscope to have the „best of both worlds“. The endoscope is replaced by the exoscope for a range of indications, particularly for surface tumours. The exoscope is not inserted into the body but can be placed at a distance to illuminate and visualise the operating area more effectively.

The time lag
The medical professionals definitely see room for improvement in the delay in transmitting the images to the monitor. The images lag behind significantly, particularly when surgeons are working quickly, which may lead to vascular trauma in some cases. Another problem with visualisation using the endoscope is that, although the surgeon can enter deeper areas and easily identify the images transmitted from those areas, he does not see any image of the end of the endoscope and its immediate surroundings. This lack of an overview, the thickness of the instrument and the limitations of the working channels constantly present challenges for surgeons in their everyday work.

Light and shade
Correctly illuminating operating areas for both endoscopic and open surgery was a topic that all the surgeons considered to be fundamentally important. This is because light plays a key role in medical technology and planning of operations. Well-lit areas without unnecessary heat generation simplify work, enhance reliability and reduce potential sources of error. Surgeons and medtech engineers thus focused their discussions in particular on the adaptability of LED lights, hygiene standards and the shadow effect of certain lamps. They commented that, although the microscope illuminates the surrounding area well, it becomes very hot in doing so. The endoscope also offers both advantages and disadvantages, according to one of the medical directors: „I can go in a long way, it lights up the site, but also produces shadows.“ Having several homogeneous light sources on the endoscope or new light sources on the sucker could be a possible solution.

So far, many surgeons have used headlamps, especially in ENT, plastic surgery and ophthalmology. Foerster glasses, developed over 50 years ago and also referred to by professionals as „Tübingen necklaces“, are a popular and robust diagnostic instrument inside and outside the operating theatre and are now equipped with LEDs.

The operating table
During the live operation in which a transplant made of resorbable material was inserted onto the root of a nose, the surgeons complained in particular about the tangled cables around the table. „They’re real tripping hazards,“ said one. „As a surgeon, it annoys me in the extreme. Here I’ve got cables, foot pedals and optical equipment, plus a full table. I think it’s awful the way I have to work here. It must be possible to find a remedy. This is where we need the product developers.“ He imagined a cable-free workplace and battery-operated instruments as a solution.

Extremely interesting and absolutely essential
Following the live operations, the representatives of the medtech companies came together with the surgeons in small groups and discussed solutions. For example, Blakesley nasal cutting forceps made of nitinol, a nickel-titanium alloy, with „shape memory“. The surgeon is able to adapt these forceps to the patient’s individual anatomy. They regain their original shape after heat sterilisation thanks to the thermal shape memory effect. These forceps are already a great success in China. In Germany, marketing is rather sluggish, as the product is four times the cost of standard nasal cutting forceps. The representative of an SME equipment manufacturer from the region explained that, for the medtech engineers, direct feedback from the surgeons is particularly important: „Nothing compares to personal communication with specialists. This is where I get ideas and already start working on the solution in my head. It’s only in practical situations that you can find out exactly what surgeons really need. This in itself makes this event something special.“ This view is shared by Dr. Klaus Eichenberg, co-organiser and Managing Director of BioRegio STERN Management GmbH: „An event like ‚Incisions and insights‘ doesn’t exist in this form anywhere else. Eight medical directors from a wide range of specialist fields talk in direct terms about medical needs in the operating theatre. We continually receive feedback saying that this format is not only extremely interesting but also absolutely essential.“

About BioRegio STERN Management GmbH:
BioRegio STERN Management GmbH promotes economic development in the life sciences industry, helping to strengthen the region as a business location by supporting innovations and start-up companies in the public interest. It is the main point of contact for company founders and entrepreneurs in the Stuttgart and Neckar-Alb regions, including the cities of Tübingen and Reutlingen.
The STERN BioRegion is one of the largest and most successful bioregions in Germany. Its unique selling points include a mix of biotech and medtech companies that is outstanding in Germany and regional clusters in the fields of automation technology and mechanical engineering.

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Stargardt-Krankheit: 6 Millionen für klinische Studie

EU-Förderung für Medikamentenentwicklung der Katairo GmbH aus Tübingen

Stargardt-Krankheit: 6 Millionen für klinische Studie

Wolfgang Klein, Geschäftsführer der Katairo GmbH (Bildquelle: Wolfgang Klein)

(Stuttgart/Tübingen) – Gemeinsam mit einem Konsortium aus sechs Partnern erhält die Katairo GmbH aus Tübingen sechs Millionen Euro aus dem EU-Programm „Horizont 2020“. Mit der Förderung soll eine klinische Wirksamkeitsstudie mit Remofuscin, einem von Katairo entwickelten Medikament zur Behandlung der Stargardt-Krankheit, durchgeführt werden.

Die Stargardt-Krankheit, eine genetisch bedingte Form der Makuladegeneration, führt bereits bei jungen Menschen zur Erblindung. Sie betrifft das Retinale Pigmentepithel (RPE), eine Zellschicht hinter der Netzhaut. Im Krankheitsverlauf lagert sich dort toxisches Lipofuszin ab, das aus Stoffwechselprodukten besteht und von den Zellen nicht ausgeschieden werden kann. In der Folge verlieren die RPE-Zellen ihre Funktion und sterben ab.

Das im Jahr 2011 in der BioRegion STERN gegründete Unternehmen Katairo entwickelte einen Wirkstoff, der es ermöglicht, angelagertes Lipofuszin aus dem RPE zu entfernen und dadurch das Fortschreiten der retinalen Degeneration aufzuhalten. „Remofuscin“ gilt als ein aussichtsreiches Medikament für die Behandlung der Stargardt-Krankheit und der trockenen Altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Daher hat der Wirkstoff bereits 2013 den „Orphan-Drug-Status“ erhalten. Als „Orphan“ – englisch für „Waisenkind“ – werden seltene Krankheiten bezeichnet, für die die pharmazeutische Industrie von sich aus kaum Medikamente entwickelt, da die zu erwartenden Umsätze nach betriebswirtschaftlichen Kriterien den Aufwand für Entwicklung und Zulassung in der Regel nicht rechtfertigen. In der Europäischen Union gilt eine Erkrankung als „selten“, wenn nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind. In der EU leben etwa 30 Millionen Menschen mit einer von 8.000 Seltenen Erkrankungen.

Damit Patienten mit seltenen Leiden trotzdem bestmögliche Behandlung erfahren, erhalten Unternehmen, die sich der Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln für diese Krankheiten verschreiben, besondere Unterstützung.

Gemeinsam mit einem Konsortium aus sechs europäischen Partnern erhält die Katairo GmbH nun Förderung aus dem Horizont 2020-Programm der Europäischen Kommission in Höhe von sechs Millionen Euro. Damit soll die Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments Remofuscin an Stargardt-Patienten getestet werden. „Wir freuen uns über die Möglichkeit, Remofuscin in einer klinischen Machbarkeitsstudie zu testen“, sagt Wolfgang Klein, Geschäftsführer von Katairo. „Die Entwicklung unseres Medikaments hat damit eine entscheidende Phase erreicht. Wenn die Ergebnisse auf dem Tisch liegen, können wir, unsere Partner, Forscher weltweit und – am wichtigsten – die betroffenen Patienten sehr viel besser einschätzen, ob die Hoffnungen, die wir in Remofuscin setzen, berechtigt sind.“

Partner des europäischen Konsortiums sind fünf Augenkliniken:
-Radboud-Universität Nijmegen, Medical Center of Stichting Katholieke Universiteit, Niederlande
-Universität Leiden, Medical Center of Academisch Ziekenhuis, Niederlande
-Universität Southampton vision research group, Großbritannien
-San Rafaele Hospital in Mailand, Italien
-Universitäts-Augenklinik der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Deutschland.
Die Augenklinik der Universität Tübingen ist gleichzeitig Projektkoordinator. Weiterer Partner ist der Forschungsdienstleister CRO SMERUND Medical Research in Oslo (Norwegen) mit seinen gleichnamigen Tochterunternehmen in Deutschland und Großbritannien.

„Wir freuen uns, das Remofuscin-Progamm zur Stargardt-Krankheit unterstützen und umsetzen zu können“, sagt der koordinierende Studienleiter Prof. Carl Hoyng, ein Spezialist für seltene erbliche Netzhauterkrankungen an der Radboud Universitätsklinik. „Das Potenzial des Medikaments geht über die bestehenden Ansätze hinaus. Bisher hat man versucht, die Menge des Lipofuszins konstant zu halten. Remofuscin hat in vorklinischen Studien gezeigt, dass es Lipofuszin abbauen kann. Daraus könnte ein großer Nutzen für die Patienten entstehen.“

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Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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EU funding for Proof of Concept clinical study in Stargardt’s disease

Katairo received 6 million euros from the European Commission’s H2020 program

EU funding for Proof of Concept clinical study in Stargardt

Dr. Wolfgang Klein, CEO of Katairo (Source: Wolfgang Klein)

(Stuttgart/Tübingen) – Together with a consortium of six partners, Katairo received funding from the European Commission’s H2020 program. The consortium was awarded close to 6 million euros for the performance of a proof of concept clinical study in Stargardt’s patients with Katairo’s drug candidate Remofuscin.

Stargardt’s disease is associated with accumulation of cellular debris, lipofuscin, in a cell layer behind the retina, the ‚retinal pigment epithelium‘ (RPE). At the end of a long process of accumulating lipofuscin, these non-dividing cells become dysfunctional and degenerate. Stardardt’s disease is an orphan indication. There is no approved treatment for this ailment. Patients face serious visual impairment or blindness.

Remofuscin is Katairo’s pioneering drug candidate that allows to remove accumulating lipofuscin from the RPE. This could stop the progression of retinal degeneration and thereby creates hope for tens of thousands of people affected by this ailment. Remofuscin is a promising drug candidate to treat Stargardt’s disease and dry age-related macular degeneration (dry AMD). The program is entering clinical phase II. Katairo has received orphan drug designation for Stargardt’s disease in the US and Europe.

Together with a consortium of six EU based partners, Katairo received funding from the European Commission’s H2020 program to perform a proof of concept clinical study in Stargardt’s patients with Remofuscin. Under the project name ‚Soraprazan‘ which relates to the active ingredient of Remofuscin, the safety and efficacy of the drug will be tested. The consortium was awarded close to 6 million euros to test safety and efficacy of the drug.

„We are very excited about the opportunity to test Remofuscin in a proof of concept clinical trial“, says Katairo’s CEO Wolfgang Klein. „With this, our drug candidate has reached a crucial phase of development. With results on the table we, our partners, the scientific community, and most importantly patients, will know better if the hope associated with Remofuscin is likely to materialize.“

The six partners in the European consortium include five eye hospitals
– Radboud University Medical Center of Stichting Katholieke Universiteit in Nijmegen,
– University Eye Hospital of Eberhard Karls Universitaet Tuebingen,
– Leiden University Medical Center of Academisch Ziekenhuis Leiden,
– University of Southhampton vision research group, and
– Ospedale San Rafaele in Milano
and the Norwegian CRO SMERUD Medical Research in Oslo with its affiliates SMERUD Medical Research Germany and UK. The project is coordinated by Eberhard Karls Universitaet Tuebingen.

„We are happy to support and implement the Remofuscin program in Stargardt’s disease“, says Coordinating Principle Investigator Prof. Carel Hoyng, specialist in inherited retinal diseases at Radboud University Medical Center. „The drug’s potential goes beyond existing approaches. So far, the attempt was to keep lipofuscin levels the same. Remofuscin has shown to actually remove existing lipofuscin in pre-clinical models. This may result in significant patient benefit.“

About Katairo:
Katairo is a biotechnology company focused on discovering and developing treatments against serious diseases of the back of the eye with high medical need. The company is located near Tübingen, a growing biotech hub in Southern Germany. Katairo was founded by a group of experienced biotech entrepreneurs who are combining expertise in science, preclinical development, business development and IP.
concact: info@katairo.com, www.katairo.com

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