Tag Archives: BioRegio STERN

Wissenschaft Technik Umwelt

Kunstvolle Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft

Science2Start-Preisträger 2018: Uniklinik Tübingen, MPI für Entwicklungsbiologie, NMI und Fraunhofer IGB

Kunstvolle Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft

Die Science2Start-Preisverleihung 2018 beim BioRegio STERN Sommerempfang (Bildquelle: A. Faden/BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Reutlingen) – Bei der Science2Start-Preisverleihung im Rahmen des BioRegio STERN Sommerempfangs 2018 wurden vier Teams aus Wissenschaftlern und Gründern, die Ideen mit großem wirtschaftlichem Potenzial entwickelt haben, ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte Prof. Dr. Bernhard Hirt vom Institut fur Klinische Anatomie und Zellanalytik des Universitätsklinikums Tübingen mit seiner Idee für den Formaldehyd-Ersatzstoff „Aminolipin“. Auf den zweiten Platz schaffte es eine Software zur Genanalyse von Bakterienstämmen, um multiresistente Keime wirkungsvoll zu bekämpfen. Den dritten Platz teilen sich zwei Lab-on-a-Chip Testsysteme zur Entwicklung von Medikamenten gegen neurodegenerative Erkrankungen sowie Netzhauterkrankungen. In der Tübinger Sternwarte überraschte die Reutlinger Künstlerin Jenny Winter-Stojanovic die zahlreichen Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik mit einer aufsehenerregenden Live-Installation aus Klarsichtfolie.

Beim diesjährigen gemeinsamen Sommerempfang der BioRegio STERN Management GmbH, des Vereins zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V. sowie des Technologieparks Tübingen-Reutlingen (TTR) am vergangenen Donnerstag in der Tübinger Sternwarte wurden die Preisträger des zehnten Ideenwettbewerbs „Science2Start“ 2018 präsentiert. Dr. Peter Heinrich, Serial Entrepreneur, u. a. Gründer der Medigene AG sowie Mitbegründer und Sprecher des Vorstands der BIO Deutschland, referierte in seiner Keynote über das Thema „Führen“ und zitierte den Dichter Antoine de Saint-Exupery: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Dr. Heinrichs Rat an die zukünftigen Unternehmer lautete dann auch: „Die Herausforderung des Führens liegt unter anderem darin, eine Atmosphäre und Voraussetzungen zu schaffen, welche Mitarbeiter motiviert, gemeinsam an Zielen zu arbeiten.“

Die vier Gewinner des zehnten Ideenwettbewerbs stehen zwar noch ganz am Anfang einer unternehmerischen Laufbahn, aber ihren Projekten konnte die Fachjury von Science2Start bereits große wirtschaftliche Potenziale bescheinigen: Allen voran Prof. Dr. Bernhard Hirt vom Institut fur Klinische Anatomie und Zellanalytik des Universitätsklinikums Tübingen mit seiner Idee für den Formaldehyd-Ersatzstoff „Aminolipin“. Den zweiten Platz belegten Dr. Wei Ding und Benjamin Buchfink vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, MPI EB Tübingen, mit der Software „PanX+“ zur Genanalyse von Bakterienstämmen, um multiresistente Keime wirkungsvoll zu bekämpfen. Den dritten Platz teilen sich Teams vom NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen und dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik, IGB, aus Stuttgart mit Lab-on-a-Chip Testsystemen zur Medikamentenentwicklung. Die „3D in vitro platform“ von Dr. Paolo Cesare zielt auf neurodegenerative Erkrankungen, die „Retina-on-a-Chip“ von Dr. Christopher Probst befasst sich mit Netzhauterkrankungen. Die Gewinner erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 4.500 Euro, die wie in den vergangenen Jahren von Voelker & Partner Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer ausgelobt worden waren.

Beim anschließenden Sommerempfang der BioRegio STERN Management GmbH genossen die zahlreichen Gäste aus Forschung, Wirtschaft und Politik die anregenden Gespräche bis in den späten Abend hinein. Diskussionsstoff lieferte dabei auch die Reutlinger Künstlerin Jenny Winter-Stojanovic. Sie „performte“ live eine Skulptur aus Klarsichtfolie und schuf dadurch in Kombination mit Licht eine aufsehenerregende Netzstruktur um den eisernen Pavillon vor und mit der Sternwarte Tübingen. Als Gastgeber freute sich auch BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg darüber, dass die Kunstinstallation zur Auseinandersetzung anregte: „Um wissenschaftliche Ideen zum Erfolg zu führen, muss ein Unternehmer inspirierende Ideen haben und sie kreativ umsetzen. Und er benötigt gute Verbindungen. Dazu können wir unseren Teil unter anderem mit dieser Veranstaltung beitragen.“

Projektbeschreibungen der Gewinner des Science2Start Ideenwettbewerbs 2018

1. Platz: „Aminolipin“ von Prof. Dr. Bernhard Hirt vom Institut fur Klinische Anatomie und Zellanalytik der Universität Tübingen
Das Team des Instituts fur Klinische Anatomie und Zellanalytik hat die Substanz Aminolipin als Fixierungs- und Konservierungssubstanz für Körperpräparate, Organe und Gewebe entwickelt. Sie hemmt Enzyme, die für den Zerfallsprozess verantwortlich sind, besitzt ein umfassendes antimikrobielles Wirkspektrum und stoppt dadurch effizient den Verwesungsprozess. Bisher verwenden Mediziner das giftige und krebserregende Formaldehyd, um biologisches Gewebe oder auch komplette Körper zu konservieren. Mit Aminolipin präparierte Leichname sind in Form, Farbe und Haptik nahezu „lebensecht“ und helfen dadurch auch, die Ausbildung von Ärzten zu verbessern.

2. Platz: „PanX+“ von Dr. Wei Ding und Benjamin Buchfink, Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen
PanX+ ist eine interaktive Softwarelösung zur Analyse und Visualisierung von Bakteriengenomen, um multiresistente Keime zu bekämpfen. Dr. Ding hat eine Software panX entwickelt, um das Pangenom, also die Gesamtheit aller Gene von Bakterienstämmen, schnell auszuwerten und intuitiv darzustellen. Sein Team PathoVis entwickelt die neue Software PanX+, die die Analyse enormer Datenmengen in weniger als einem Tag ermöglicht. Die epidemiologischen Daten werden visualisiert, so dass Ursachen erforscht und Handlungsempfehlungen zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung multiresistenter Keime für Krankenhäuser und Gesundheitsämter erstellt werden können.

3. Platz: „3D in vitro platform“ von Dr. Paolo Cesare, NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen
Dem Team von Dr. Paolo Cesare ist es gelungen, sein MEAFLUIT-System aus Mikroelektroden-Arrays mit Mikrofluid-Technologien, mit dem sie 2015 bereits einer der Science2Start-Preisträger waren, substanziell weiterzuentwickeln und eine innovative Brain-on-a-Chip-Plattform herzustellen. Auf dem Testsystem können menschliche Nervenzellen kultiviert und verschaltet werden. Die 3D-In-vitro-Plattform erleichtert dadurch die Entwicklung wirksamer Medikamente beispielsweise gegen Alzheimer oder Parkinson und vermeidet Tierversuche.

3. Platz: „Retina-on-a-Chip“ von Dr. Christopher Probst, Fraunhofer IGB, Stuttgart
„Retina-on-a-Chip“ ist ein innovatives 3D-In-vitro Testsystem. Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und der Eberhard Karls Universität Tübingen ist es gelungen, die menschliche Netzhaut in-vitro nachzubilden, um effizientere pharmakologische Wirkstoffforschung zur Behandlung von bisher unheilbaren Netzhauterkrankungen wie altersbedingter Makuladegeneration und Retinitis Pigmentosa zu ermöglichen. Gegenüber bisherigen Testmethoden erreicht der dreidimensionale Aufbau des Netzhautmodels sowie die körperähnliche Durchströmung mit Nährstoffen eine höhere Aussagekraft. Der Einsatz pluripotenter Stammzellen als Ausgangsmaterial hilft außerdem, Tierversuche in der präklinischen Wirkstoffforschung und -erprobung zu reduzieren.

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

Firmenkontakt
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
info@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

Business Economy Finances

Danish healthcare system impresses German entrepreneurs

EU ILDA-care project – highly promising links for delegation in Odense

Danish healthcare system impresses German entrepreneurs

Delegation of entrepreneurs and experts from the BioRegion STERN (Source: BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Odense, Denmark) – As part of the EU ILDA-care project, a delegation of entrepreneurs and experts from the STERN BioRegion visited the Danish partner region“s Welfare Tech cluster in Odense in June. ILDA-care stands for „Intelligent Logistics, Digitalisation and Automated Workflows for the Homecare and Nursing homes sector“ and aims to improve efficiency in the care sector. The German participants were greatly impressed with the Danish healthcare system and launched a number of initial cooperation projects.

The ILDA-care project has been running since February 2018 and has a total budget of almost EUR 210,000 from the European Regional Development Fund (ERDF). As part of the project, BioRegio STERN Management GmbH is collaborating with the Danish Welfare Tech cluster to improve efficiency in the care sector. The care systems in Scandinavian countries are regarded as exemplary. Various small and medium-sized enterprises (SMEs), universities and institutes from the STERN BioRegion took up the partner region“s invitation and visited Odense, on the island of Funen, in June. During their stay in the city, the visitors called at consulting company Public Intelligence, where they found out about a number of projects, including eHealth City Svendborg, which was devised in collaboration with Odense University Hospital and involved opening an entire village for dementia sufferers in 2016. Another visit, this time to robot manufacturer Mobile Industrial Robots, gave the entrepreneurs the chance to see innovative systems for transporting loads in hospitals and nursing homes.

„Completely new solutions need to be found to ease the workload of care staff at nursing facilities and in patients“ own homes,“ explains BioRegio STERN project manager Dr. Margot Jehle. „The aim of ILDA-care is to develop a new value chain that factors in and integrates intelligent logistics, digitalisation and automation for this sector.“

The second delegation trip in the autumn will see Danish entrepreneurs visiting the STERN BioRegion. This visit will be followed by an initial workshop with SMEs, research institutes and care staff, which aims to generate new ideas and initiate appropriate cooperation projects. „Promising links between the Danish and German companies and institutes were forged after just the first delegation trip,“ explains Dr. Jehle. „I“m therefore eager to see what creative ideas the workshop will produce following the second trip.“

Companies can still register for the event at the end of October to establish international contacts and share knowledge and experience in direct dialogue with the specialists from Denmark.

Video of the delegation“s trip to Denmark:
https://www.youtube.com/watch?v=xVrJk9KpoTo&t=6s

Contact for companies:
ILDA-care project manager Dr. Margot Jehle,
jehle@bioregio-stern.de, +49-711-87035429

About Welfare Tech
Welfare Tech is a Danish national cluster and hub for innovation and business development in healthcare, homecare and social services. It is a membership organisation with members from private industry, public organisations, and research and education institutions. Welfare Tech has a broad knowledge about the Danish market through its members and operates as a national entry point for international companies who want to enter the Danish market.
https://en.welfaretech.dk/

About BioRegio STERN Management GmbH:
BioRegio STERN Management GmbH promotes economic development in the life sciences industry, helping to strengthen the region as a business location by supporting innovations and start-up companies in the public interest. It is the main point of contact for company founders and entrepreneurs in the Stuttgart and Neckar-Alb regions, including the cities of Tübingen and Reutlingen.
The STERN BioRegion is one of the largest and most successful bioregions in Germany. Its unique selling points include a mix of biotech and medtech companies that is outstanding in Germany and regional clusters in the fields of automation technology and mechanical engineering.

Company-Contact
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstrasse 10
70174 Stuttgart
Phone: +49 (0)711-870354-0
E-Mail: info@bioregio-stern.de
Url: http://www.bioregio-stern.de/en

Press
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Strasse 58a
70184 Stuttgart
Phone: +49 (0)711-6070719
E-Mail: info@zeeb.info
Url: http://www.zeeb-kommunikation.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Dänisches Gesundheitssystem beeindruckt deutsche Unternehmer

EU-Projekt ILDA-care: Vielversprechende Anknüpfungspunkte für Delegation in Odense

Dänisches Gesundheitssystem beeindruckt deutsche Unternehmer

Teilnehmer der Delegationsreise nach Odense (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Odense, Dänemark) – Im Rahmen des EU-Projektes ILDA-care hat eine Delegation von Unternehmern und Experten aus der BioRegion STERN im Juni die dänische Partnerregion Cluster Welfare Tech in Odense besucht. ILDA-care steht für „Intelligent Logistics, Digitalisation and Automated Workflows for the Homecare and Nursing homes sector“ und soll die Effizienz im Pflegesektor verbessern. Die deutschen Teilnehmer zeigten sich sehr beeindruckt vom dänischen Gesundheitssystem und initiierten erste Kooperationen.

Im Rahmen des Projektes ILDA-care, das seit Februar 2018 läuft und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Gesamtbudget von knapp 210.000 Euro ausgestattet wurde, kooperiert die BioRegio STERN Management GmbH mit dem dänischen Cluster Welfare Tech, um die Effizienz im Pflegesektor zu verbessern; die Pflegesysteme der skandinavischen Länder gelten als vorbildlich. Mehrere Vertreter von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), Hochschulen und Instituten aus der BioRegion STERN folgten im Juni der Einladung aus der Partnerregion und besuchten Odense. In der auf der Insel Fünen gelegenen Großstadt informierten sich die Teilnehmer bei dem Beratungsunternehmen „Public Intelligence“ unter anderem über die „eHealth City Svendborg“, das in Kooperation mit der Universitätsklinik Odense konzipiert wurde und in der bereits 2016 ein ganzes Dorf für Demenzkranke eröffnet worden war. Und bei dem Roboterhersteller „Mobile Industrial Robots“ konnten die Unternehmer innovative Systeme für den Transport von Lasten in Krankenhäusern und Pflegeheimen besichtigen.

„Um die Pflegekräfte in Heimen oder zu Hause zu entlasten, müssen ganz neue Lösungen gefunden werden“, erklärt BioRegio STERN-Projektleiterin Dr. Margot Jehle. „Ziel von ILDA-care ist die Bildung einer neuen Wertschöpfungskette, die intelligente Logistik, Digitalisierung und Automatisierung für diesen Sektor berücksichtigt und integriert.“

Die zweite Delegationsreise im kommenden Herbst wird dänische Unternehmer in die BioRegion STERN führen. Im Anschluss an diesen Besuch wird ein erster Workshop mit KMU, Forschungsinstituten und Pflegekräften stattfinden. Dessen Ziel ist es, neue Ideen zu generieren und geeignete Kooperationen zu initiieren. „Schon nach der ersten Delegationsreise haben sich vielversprechende Anknüpfungspunkte zwischen den dänischen und den deutschen Firmen bzw. Instituten ergeben“, erklärt Dr. Jehle. „Ich bin daher sehr gespannt, welche kreativen Ideen der Workshop im Anschluss an die zweite Reise hervorbringen wird.“

Für den Termin Ende Oktober können sich Unternehmen noch anmelden, um internationale Kontakte herzustellen und im direkten Dialog mit den Experten aus Dänemark Wissen und Erfahrungen auszutauschen.
(ca. 2.400 Zeichen)

Video vom Besuch der Delegation in Dänemark:
https://www.youtube.com/watch?v=xVrJk9KpoTo&t=6s

Kontakt für Unternehmen:
ILDA-care Projektleiterin Dr. Margot Jehle,
jehle@bioregio-stern.de, +49-711-87035429

Über Welfare Tech
Welfare Tech ist ein dänisches Cluster, das Innovation und Geschäftsentwicklung in den Bereichen Gesundheitswesen, häusliche Pflege und soziale Dienste vernetzt. Die Mitglieder von Welfare Tech kommen aus der Privatwirtschaft, aus öffentlichen Einrichtungen sowie Forschung und Lehre. Durch seine Mitglieder verfügt Welfare Tech über ein fundiertes Wissen über den dänischen Markt und fungiert als nationaler Türöffner für internationale Unternehmen, die auf dem dänischen Markt aktiv werden wollen.
https://en.welfaretech.dk/

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

Firmenkontakt
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
info@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Investition in die Entwicklung von Medikamenten gegen Schwerhörigkeit

10 Millionen Euro: Acousia Therapeutics GmbH schließt Folgefinanzierung ab

Investition in die Entwicklung von Medikamenten gegen Schwerhörigkeit

Dr. Christoph Antz, Geschäftsführer Acousia Therapeutics GmbH (Bildquelle: DICS Ringeisen & Schupp GbR)

(Stuttgart/Tübingen) – Die Acousia Therapeutics GmbH konnte am 14. Mai 2018 eine Folgefinanzierung von zehn Millionen Euro verkünden, um damit Medikamente zur Behandlung von Schwerhörigkeit weiterzuentwickeln. Die Tübinger Forscher haben Medikamentenkandidaten identifiziert, die die Haarsinneszellen im Ohr so stimulieren können, dass sie vor Schäden geschützt werden. Gleichzeitig wird ihre sensorische Empfindlichkeit erhöht. Die Acousia gehört zu den wenigen Teams weltweit, die pharmazeutische Therapien zur Behandlung von Erkrankungen des Innenohrs entwickeln. Neben den bisherigen Investoren beteiligen sich nun, unter Führung der Venture Capital Tochter der Landesbank Baden-Württemberg LBBW Venture, die Creathor Ventures sowie die Bregua Corporation.

Wie bitte? Wer etwas nicht richtig versteht, gehört vielleicht zu den 15 Prozent der Bevölkerung in Industrienationen, die unter leichter bis mittelgradiger Schwerhörigkeit leiden. Umso erstaunlicher ist, dass es für eine so weit verbreitete Sinneserkrankung noch immer keine anerkannte medikamentöse Therapie gibt. Eine geringgradige Schwerhörigkeit beginnt bereits bei einer Abweichung von der Normalhörigkeit von mehr als 26 Dezibel. Ab 41 bis 60 Dezibel Hörschwellenverlust können Patienten einem Gespräch nur noch mit Mühe bzw. gar nicht mehr folgen und erhalten in der Regel ein Hörgerät oder, bei hochgradiger Schwerhörigkeit (ab 61 bis 80 Dezibel) und Taubheit (ab 81 Dezibel), ein sogenanntes Cochlea-Implantat. Aber den vielen Menschen, allein in Deutschland etwa 12 Millionen, die im Laufe ihres Lebens immer weniger hören, kann noch nicht wirksam mit einem Medikament geholfen werden.

Damit wollte sich das Forscherteam um Prof. Dr. Hubert Löwenheim, dem Ärztlichen Direktor der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in Tübingen, nicht abfinden. Im Jahr 2012 gründeten Prof. Löwenheim und Kollegen gemeinsam mit dem Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF) und dem Tübinger Biotechunternehmen EMC microcollections GmbH die Acousia Therapeutics GmbH, um eine medikamentöse Behandlung von Erkrankungen des Innenohrs zu entwickeln. Acousia arbeitet dabei im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages eng mit der Uniklinik zusammen.

Im Mittelpunkt der Forschung bei Acousia steht die sogenannte Hörschnecke. Dieser winzige schneckenförmige Hohlraum im Ohr ist mit einer Membran ausgekleidet, die mit Haarsinneszellen bedeckt ist. Diese Sinneszellen sind für die Reizweiterleitung und damit für das Hören unbedingt notwendig. Sind sie zerstört, wachsen sie bei Säugetieren, anders als bei Vögeln, nicht wieder nach. Durch Lärm, giftige Substanzen, wie sie beispielsweise im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt werden, durch Entzündungen oder Alterungsprozesse fallen geschädigte Haarsinneszellen bisher unwiederbringlich aus. Das Team von Acousia hat eine Anzahl pharmazeutischer Substanzen identifiziert, die verbliebene Sinneszellen so stimulieren, dass sie vor Schaden geschützt werden und die Empfindlichkeit erhöht wird. „Sollte die weitere Entwicklung erfolgreich sein, können die Substanzen als Medikament vor bestimmten, Gehör schädigenden, Chemotherapien Patienten verabreicht werden, und so helfen, eine Gehörschädigung zu minimieren“, erklärt Dr. Christoph Antz, der seit 2017 die Acousia Therapeutic als Geschäftsführer leitet. „Der medizinische Bedarf ist schon jetzt enorm, und wir erwarten im Zuge der demografischen Entwicklung eine weitere Zunahme.“

Aus Investorensicht ist dieser einzigartige Ansatz so interessant, dass die Acousia Therapeutics GmbH soeben eine Folgefinanzierung von zehn Millionen Euro abschließen konnte. Dr. Harald Poth, Senior Investment Manager beim Führer des Investorenkonsortiums LBBW Venture Capital: „Das Acousia-Team hat ein beeindruckendes Portfolio pharmazeutischer Substanzen mit einzigartiger Wirkungsweise zum Schutz, zur Reparatur und Wiederherstellung der sensorischen Zellfunktionen im Innenohr, die wir gerne auf dem Wege der klinischen Entwicklung begleiten wollen.“ Neben der Stuttgarter LBBW Venture gehören nun die Creathor Ventures aus Bad Homburg und die internationale Bregua Corporation zum Investoren-Konsortium. Die Venture Capital Tochter von Boehringer Ingelheim ist als Gründungsinvestor und Gesellschafter ebenso an der Finanzierungsrunde beteiligt wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die neuen Mittel ermöglichen, erste Testungen der Arzneimittelkandidaten am Patienten in den nächsten Jahren voranzutreiben.

Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, freut sich über die Investition als weiteren Beleg für die Stärke des Standortes: „Die neue Finanzierungsrunde ermöglicht die schnelle und effiziente Umsetzung von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen aus der Region in die medizinische Anwendung.“

Über Acousia Therapeutics GmbH:
Die Acousia Therapeutics GmbH ist ein Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in Tübingen. Das Unternehmen entwickelt innovative Wirkstoffkandidaten zur Behandlungen der Schwerhörigkeit. Die Firma hat ein Portfolio an Wirkstoffen zur Protektion und sensorischen Wiederherstellung der Haarsinneszellfunktion entwickelt. Es wurde 2012 von Prof. Hubert Löwenheim, der EMC microcollections GmbH und dem Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF) gegründet. Investoren der ersten Finanzierungsrunde nach Gründung waren BIVF, KfW und Axxam S.p.A. CEO ist Dr. Christoph Antz.
www.acousia.com

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

Firmenkontakt
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
info@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Hightech verschafft Pflegekräften mehr Zeit für die Menschen

Effizienz im Pflegesektor: Neues EU-Projekt ILDA-care in der BioRegion STERN

Hightech verschafft Pflegekräften mehr Zeit für die Menschen

Michael Kleiner (links) überreicht Dr. Margot Jehle und Dr. Klaus Eichenberg den Förderbescheid (Bildquelle: Michael Latz/BioRegio STERN)

(Stuttgart/Tübingen) – Der BioRegio STERN Management GmbH wurde am Donnerstag in Tübingen von Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg der offizielle Förderbescheid für ILDA-care überreicht. ILDA-care steht für „Intelligent Logistics, Digitalisation and Automated Workflows for the Homecare and Nursing homes sector“ und soll die Effizienz im Pflegesektor verbessern. Im Rahmen des Projektes, das seit Februar 2018 läuft und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Gesamtbudget von knapp 210.000 Euro ausgestattet ist, kooperiert die BioRegio STERN Management GmbH mit dem dänischen Cluster Welfare Tech.

Zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus der BioRegion STERN und aus Dänemark sowie mehrere Großunternehmen beteiligen sich an dem Förderprojekt ILDA-care zur Verbesserung der Effizienz im Pflegesektor. Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung, die Versorgung der schnell wachsenden Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen in Heimen oder zu Hause durch Fachkräfte zu verbessern. Gesucht werden Lösungen, die Pflegekräfte in den Stand setzen, sich auf die persönliche Betreuung der Menschen zu konzentrieren anstatt ihre knappen Ressourcen mit zeitaufwändigen formalisierten Arbeitsabläufen zu verbrauchen. Ziel des EU-Projekts ILDA-care ist daher die Bildung einer neuen Wertschöpfungskette, die intelligente Logistik, Digitalisierung und Automatisierung für diesen Sektor berücksichtigt.

„ILDA-care stellt sich den großen Herausforderungen, die die wachsende Alterspyramide in unserer Gesellschaft mit sich bringt: dem Pflegekräftemangel und der damit verbundenen Zeitknappheit“, erklärt BioRegio STERN-Projektleiterin Dr. Margot Jehle. „Unsere Erfahrungen bei der Verknüpfung von Branchen in den Life-Sciences beispielsweise mit der Medizintechnik und der Automatisierung sowie die internationale Kooperation werden sicher zur Problemlösung beitragen.“

Bei der Übergabe des Förderbescheids in Tübingen, erklärte Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg: „Insbesondere KMU sollten sich auch in Bereichen wie der Pflege an internationalen Vorreitern orientieren und deren Erkenntnisse und Erfahrungen für die eigene Geschäftspolitik in den Blick nehmen.“

Regionale KMU aus Baden-Württemberg sollen von dem Projekt und der Kooperation mit dem dänischen Cluster Welfare Tech profitieren, denn die Pflegesysteme der skandinavischen Länder gelten als vorbildlich. Die erste Delegationsreise nach Dänemark für Unternehmer findet im Juni statt; für September 2018 ist eine Delegationsreise dänischer Unternehmer in die BioRegion STERN geplant. Für beide Termine können sich Unternehmen anmelden, um im direkten Dialog mit Spezialisten aus Dänemark Wissen und Erfahrungen auszutauschen sowie internationale Kontakte herzustellen. Im Mai 2018 startet außerdem eine erste Umfrage unter Firmen in der BioRegion STERN, um ihr spezifisches Know-how im Gesundheits- und Pflegesektor zu identifizieren.

ILDA-care wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Gesamtbudget von knapp 210.000 Euro ausgestattet. Der BioRegio STERN Management GmbH stehen für die Laufzeit von eineinhalb Jahren die Hälfte dieser Fördersumme zur Verfügung.

Kontakt für Unternehmen:
ILDA-care Projektleiterin Dr. Margot Jehle,
jehle@bioregio-stern.de, +49-711-87035429

Über Welfare Tech
Welfare Tech ist ein dänisches Cluster, das Innovation und Geschäftsentwicklung in den Bereichen Gesundheitswesen, häusliche Pflege und soziale Dienste vernetzt. Die Mitglieder von Welfare Tech kommen aus der Privatwirtschaft, aus öffentlichen Einrichtungen sowie Forschung und Lehre. Durch seine Mitglieder verfügt Welfare Tech über ein fundiertes Wissen über den dänischen Markt und fungiert als nationaler Türöffner für internationale Unternehmen, die auf dem dänischen Markt aktiv werden wollen.
https://en.welfaretech.dk/

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

Firmenkontakt
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
info@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

Business Economy Finances

Aminolipin protects the living and preserves the dead

4.5 million euros of GO-Bio funding for University Hospital Tübingen project to develop formaldehyde substitute

Aminolipin protects the living and preserves the dead

Prof. Dr. Bernhard Hirt, Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis, Tübingen University (Source: Manfred Mauz)

(Stuttgart/Tübingen/Berlin) – Professor Bernhard Hirt from University Hospital Tübingen’s Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis is one of the beneficiaries of the latest GO-Bio funding from the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF). He and his research team will be receiving 4.5 million euros over the next three years to take aminolipin to market maturity with a view to replacing highly toxic formaldehyde as a fixing and preservation agent for tissue and organs. The presentation took place last Wednesday at the German Biotechnology Days in Berlin.

For over 100 years, pathologists, anatomists and undertakers have been using formaldehyde to preserve biological tissue and even entire bodies. The aldehyde methanal, as it is officially called in international scientific circles, is now known to be so toxic and carcinogenic, however, that some academic institutions‘ accident insurers no longer permit its use following the application of stricter thresholds. Preserving organs and bodies is sometimes essential, though, for example to provide future doctors with practical training. They study human anatomy and practice operations on bodies left to medical science. These corpses need to look and feel as similar as possible to a live patient.

A team of chemists, biologists and doctors from University Hospital Tübingen’s Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis has now developed and filed a patent application for a substitute. In all trials to date, it has demonstrated outstanding fixing and preserving properties for organs and tissue without being harmful to health. The project manager and Medical Director of the institute, Professor Bernhard Hirt, is therefore confident that this new substance will quickly replace formaldehyde in anatomical applications and for interments. „We synthesise aminolipin from near-natural substances. In several trials, it has been shown to inhibit enzymes that are responsible for decomposition, exhibit a wide antimicrobial efficacy spectrum and be highly efficient in halting the process of putrefaction,“ he says.

Having won over the biotechnology funding initiative’s panel of experts, the project was selected to benefit from GO-Bio support. Secretary of State Dr. Georg Schütte from the BMBF congratulated the winners of the latest GO-Bio selection competition at the German Biotechnology Days on 18 and 19 April in Berlin. Over the next three years, the research teams will receive funding to further develop their ideas and turn them into commercial products and services.

The seven selection processes since the start of 2005 have provided – or are still providing – funding for a total of 50 teams. In the coming three years, the research team from Tübingen will be given 4.5 million euros to optimise the manufacturing process for aminolipin and demonstrate its effectiveness in the proof of concept. During this period, it is planned to found a start-up to market the substance.

As Dr. Klaus Eichenberg, Managing Director of BioRegio STERN Management GmbH, explains: „Scientific research produces numerous good ideas, but in the life sciences it takes a lot of time and money to turn these into a market-ready product. GO-Bio funding is targeted at the early phase of projects and most of the new companies founded to date are doing very well, so I’m already looking forward to another successful start-up in the STERN BioRegion.“

About BioRegio STERN Management GmbH:
BioRegio STERN Management GmbH promotes economic development in the life sciences industry, helping to strengthen the region as a business location by supporting innovations and start-up companies in the public interest. It is the main point of contact for company founders and entrepreneurs in the Stuttgart and Neckar-Alb regions, including the cities of Tübingen and Reutlingen.
The STERN BioRegion is one of the largest and most successful bioregions in Germany. Its unique selling points include a mix of biotech and medtech companies that is outstanding in Germany and regional clusters in the fields of automation technology and mechanical engineering.

Company-Contact
BioRegio STERN Management GmbH
Klaus Eichenberg
Friedrichstrasse 10
70174 Stuttgart
Phone: +49 (0)711-870354-0
E-Mail: info@bioregio-stern.de
Url: http://www.bioregio-stern.de/en

Press
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Strasse 58a
70184 Stuttgart
Phone: +49 (0)711-6070719
E-Mail: info@zeeb.info
Url: http://www.zeeb-kommunikation.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Aminolipin: Schützt die Lebenden – erhält die Toten

GO-Bio: Projekt der Uniklinik Tübingen erhält 4,5 Millionen Euro für Entwicklung von Formaldehyd-Ersatz

Aminolipin: Schützt die Lebenden - erhält die Toten

Prof. Dr. Bernhard Hirt, Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik, Uniklinik Tübingen (Bildquelle: Manfred Mauz)

(Stuttgart/Tübingen/Berlin) – Prof. Dr. Bernhard Hirt vom Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik des Universitätsklinikums Tübingen ist einer der Gewinner der aktuellen GO-Bio-Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Gemeinsam mit seinem Forscherteam wird er in den kommenden drei Jahren 4,5 Millionen Euro erhalten, um den Ersatzstoff Aminolipin marktreif zu entwickeln, der das hochgiftige Formaldehyd als Fixierungs- und Konservierungssubstanz für Organe und Gewebe ablösen soll. Die Vergabe erfolgte im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage am heutigen Mittwoch in Berlin.

Sowohl Mediziner aus der Pathologie und der Anatomie als auch Bestatter verwenden seit über 100 Jahren vor allem Formaldehyd, um biologisches Gewebe oder auch komplette Körper zu konservieren. Das Aldehyd Methanal, so die internationale wissenschaftliche Bezeichnung, gilt inzwischen aber als so giftig und krebserregend, dass nach der Verabschiedung strengerer Grenzwerte einige Unfallkrankenkassen universitären Einrichtungen die Betriebserlaubnis für den Umgang mit diesem Mittel entzogen. Die Konservierung von Organen und Leichnamen ist indes dort unverzichtbar, wo es beispielsweise darum geht, zukünftige Mediziner praxisnah auf ihren Beruf vorzubereiten. Sie studieren die Anatomie des Menschen und üben Operationen an zu Lebzeiten gespendeten Leichnamen, die so präpariert sein sollten, dass sie in Form und Haptik möglichst „lebensecht“ wirken.

Ein Team aus Chemikern, Biologen und Medizinern des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik der Universität Tübingen hat nun einen Ersatzstoff entwickelt und zum Patent angemeldet, der in allen bisherigen Studien hervorragende Eigenschaften als Fixierungs- und Konservierungssubstanz für Organe und Gewebe bewiesen hat, ohne die Gesundheit zu gefährden. Der Projektleiter und Ärztliche Direktor des Instituts, Prof. Dr. Bernhard Hirt, ist daher überzeugt, dass die neue Substanz Formaldehyd in der Anatomie und im Bestattungswesen schnell ablösen wird: „Wir synthetisieren Aminolipin aus naturstoffnahen Substanzen. In mehreren Studien konnten wir nachweisen, dass Aminolipin sowohl Enzyme, die für den Zerfallsprozess verantwortlich sind, hemmt als auch ein umfassendes antimikrobielles Wirkspektrum besitzt und entsprechend effizient den Verwesungsprozess stoppt.“

Diese Idee hat die Expertenjury der „Gründungsoffensive Biotechnologie“ überzeugt, sodass sie das Projekt für eine GO-Bio-Förderung ausgewählt hat. Staatssekretär Dr. Georg Schütte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnete im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage, die am 18. und 19. April in Berlin stattfinden, die Gewinner der aktuellen GO-Bio-Auswahlrunde aus. Die Forscherteams erhalten in den kommenden drei Jahren finanzielle Förderung, um ihre Ideen weiterzuentwickeln und in kommerzielle Produkte und Dienstleistungen zu transferieren.

Seit dem Start im Jahr 2005 gab es sieben Auswahlrunden, dabei wurden – oder werden noch – insgesamt 50 Teams gefördert. Das Forscherteam aus Tübingen erhält in den kommenden drei Jahren 4,5 Millionen Euro, um den Herstellungsprozess für Aminolipin zu optimieren und die Wirksamkeit im Proof-of-Concept zu belegen. Innerhalb dieser drei Jahre ist die Ausgründung eines Start-ups für die Vermarktung der Substanz geplant.

Dr. Klaus Eichenberg, Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH: „Während wissenschaftlicher Forschungsarbeit entstehen viele gute Ideen; bis daraus ein marktreifes Produkt wird, ist es aber in den Life-Sciences ein langer und kostenintensiver Weg. GO-Bio fördert gezielt in der Frühphase der Projekte und die bisherigen Ausgründungen entwickeln sich größtenteils sehr gut. Ich freue mich daher schon jetzt auf ein neues erfolgreiche Start-up in der BioRegion STERN.“

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

Firmenkontakt
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
info@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

Wirtschaft Handel Maschinenbau

„DiscoEpiMapp“ – Neuen Antikörpern auf der Spur

Erstes Forschungs- und Entwicklungsprojekt im biohymed-Kooperationsnetzwerk

"DiscoEpiMapp" - Neuen Antikörpern auf der Spur

Die Projektpartner beim Treffen des ersten Forschungsprojektes „DiscoEpiMapp“ in Neuried bei München (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Tübingen) – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den Aufbau des Kooperationsnetzwerkes „biohymed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte und Verfahren. Gemeinsam mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Instituten aus der Region sowie kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen forciert die BioRegio STERN Management GmbH damit gezielt die Biologisierung der Medizintechnik. Im März trafen sich die drei Partner des ersten Forschungsprojektes, die gemeinsam die Technologieplattform „DiscoEpiMapp“ zur Charakterisierung von Antikörpern für medizinische Zwecke entwickeln.

Das biohymed-Netzwerk bietet den beteiligten Partnern ideale Rahmenbedingungen, um Förderung durch das BMWi für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu erhalten. Dazu gehört die Technologieplattform „DiscoEpiMapp“, die von drei Projektpartnern aus dem biohymed-Netzwerk, dem Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) an der Universität Tübingen aus Reutlingen, der INTAVIS Bioanalytical Instruments AG aus Tübingen und der MAB Discovery GmbH aus Neuried bei München, entwickelt wird. DiscoEpiMapp soll 3D-Strukturen von Epitopen, also Molekülabschnitte eines Antigens, gegen den das Immunsystem Antikörper bildet, untersuchen.

Die therapeutische Anwendung von Antikörpern und Antikörper-Medikamenten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ein erster wichtiger Schritt der Entwicklung therapeutischer Antikörper ist die Identifizierung von Zielmolekülen, den sogenannten Targets. Diese können anschließend auf ihre Relevanz für bestimmte Krankheitsbilder hin überprüft werden. Oft handelt es sich bei den Zielmolekülen um große Moleküle, die sich als „Rezeptoren“ auf Oberflächen von Zellen, wie beispielsweise Krebszellen, befinden. Sie übertragen Signale von außen, etwa zur Zellteilung, ins Innere der Zelle. Therapeutische Antikörper erkennen hierbei einen kleinen Teil des Zielmoleküls: das Epitop. Als Therapeutikum können sie die Funktion des Zielmoleküls blockieren, indem sie an dieses Epitop binden. Antikörper binden mit ihrer Binderegion meist ganz spezifisch „ihr“ Epitop, vergleichbar mit dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“. Die genaue Beschreibung des Epitops ist dabei von großer Bedeutung, um den Wirkmechanismus des potenziellen Therapeutikums zu verstehen. Die frühzeitige möglichst genaue Erkennung der Binderegion eines therapeutischen Antikörperkandidaten an sein Targetmolekül ist somit ein besonders kritischer Meilenstein in der Entwicklung neuer Antikörpermedikamente. Bisherige Methoden, wie die aufwändige Röntgenkristallographie, sind aufgrund ihres geringen Durchsatzes nur begrenzt einsetzbar.

Genau hier setzt DiscoEpiMapp an: Das Projektteam entwickelt einen neuartigen 3D-Peptid-Array als molekularbiologisches Untersuchungssystem, das eine umfangreiche, schnelle und zuverlässige dreidimensionale Charakterisierung unterschiedlicher Antikörperkandidaten für medizinische Zwecke ermöglicht. Hierbei erarbeitet INTAVIS als Spezialist auf dem Gebiet der membrangebundenen Peptid-Synthese die 3D-Peptid-Array-Technologie. MAB Discovery testet den 3D-Array und entwickelt begleitend ein neuartiges Hochleistungs-Produktionssystem für Antikörper. Das NMI erweitert das Verfahren durch eine HDX-Massenspektrometrie-Analytik zur Epitop-Charakterisierung.

Dr. Verena Grimm, Projektleiterin der BioRegio STERN Management GmbH, blickt auf die erfolgreiche Bewilligung der Förderung für dieses erste Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Rahmen von biohymed zurück: „Das biohymed-Netzwerk soll den Projektpartnern die Möglichkeit geben, innovative Technologien für die Medizin der Zukunft zu entwickeln. Durch die Verknüpfung der Kompetenzen von INTAVIS und MAB Discovery in Kooperation mit dem NMI als etabliertem Netzwerkpartner unterstützen wir die Entwicklung einer neuen Technologie zum Screening, zur Produktion und zur Qualitätskontrolle therapeutischer monoklonaler Antikörper für die forschenden Unternehmen der Pharmabranche.“

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.“DiscoEpiMapp“ – Neuen Antikörpern auf der Spur

Firmenkontakt
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
info@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info

Business Economy Finances

Expert additions to the team

HR news – two biologists have been providing support for project management at BioRegio STERN Management GmbH since February

Expert additions to the team

Biologists Nina Zabel and Jana Fesseler (from left) provide support for BioRegio STERN (Source: private)

(Stuttgart) – Two more biologists – Jana Fesseler and Nina Zabel – are now providing support for project management at BioRegio STERN Management GmbH. The company, which promotes economic development in the life sciences industry, recently secured numerous new projects, which has resulted in it having to increase its workforce significantly. Among other things, BioRegio STERN Management GmbH has taken on the role of coordinator in the joint APRONA project and is the German lead partner for the Interreg project Codex4SMEs.

A „flexible robot-based platform for automated production of nanoparticles“ is to be developed within the next two and a half years. A transnational network is also being set up to drive forward the development of companion diagnostics along the entire value chain of small and medium-sized enterprises (SME). However, APRONA and Codex4SMEs are just two of the projects that BioRegio STERN Management GmbH has recently procured. „To successfully implement both these and other national and international projects, it was urgently necessary to expand the workforce,“ explains Managing Director Dr. Klaus Eichenberg. „I’m delighted we’ve been able to expand our team so expertly with Jana Fesseler and Nina Zabel. But if things continue to develop in this way, we’ll probably have to allow for even more hires.“

Fesseler and Zabel, both biologists (M.Sc.), started their work in Stuttgart in February 2018.
Jana Fesseler (27) completed a degree in biosciences at the University of Kaiserslautern, which she rounded off with a bachelor thesis on bioprocess engineering and technology. For her subsequent master’s degree in biotechnology, she transferred to the Karlsruhe Institute of Technology (KIT), where she focused on the manufacture of bio-based products from renewable raw materials for the industrial biotechnology sector.
Nina Zabel (27) studied biology at the University of Hohenheim. During a practical semester at Greiner Bio-One GmbH, she gained an insight into the development process for products destined for specific applications in medical, pharmaceutical and biotechnological research and wrote her thesis in Hohenheim at the Institute for Membrane Physiology in collaboration with Greiner Bio-One GmbH. During this, she characterised magnetic nanoparticles and investigated their influence on cellular parameters.

About BioRegio STERN Management GmbH:
BioRegio STERN Management GmbH promotes economic development in the life sciences industry, helping to strengthen the region as a business location by supporting innovations and start-up companies in the public interest. It is the main point of contact for company founders and entrepreneurs in the Stuttgart and Neckar-Alb regions, including the cities of Tübingen and Reutlingen.
The STERN BioRegion is one of the largest and most successful bioregions in Germany. Its unique selling points include a mix of biotech and medtech companies that is outstanding in Germany and regional clusters in the fields of automation technology and mechanical engineering.

Company-Contact
BioRegio STERN Management GmbH
Klaus Eichenberg
Friedrichstrasse 10
70174 Stuttgart
Phone: +49 (0)711-870354-0
E-Mail: info@bioregio-stern.de
Url: http://www.bioregio-stern.de/en

Press
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Strasse 58a
70184 Stuttgart
Phone: +49 (0)711-6070719
E-Mail: info@zeeb.info
Url: http://www.zeeb-kommunikation.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Kompetente Ergänzung für das Team

Personalie: Zwei Biologinnen unterstützen seit Februar das Projektmanagement der
BioRegio STERN Management GmbH

Kompetente Ergänzung für das Team

Die beiden Biologinnen Nina Zabel und Jana Fesseler (v. li.) verstärken das Team der BioRegio STERN (Bildquelle: privat)

(Stuttgart) – Zwei weitere Biologinnen unterstützen ab sofort das Projektmanagement der BioRegio STERN Management GmbH: Jana Fesseler und Nina Zabel. Dem Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche war es zuletzt gelungen, zahlreiche neue Projekte einzuwerben, sodass er sein Team personell erheblich aufstocken musste. Die BioRegio STERN Management GmbH hat unter anderem die Aufgabe eines Koordinators im Verbundprojekt APRONA übernommen und ist deutscher Leadpartner des Interreg-Projektes Codex4SMEs geworden.

Innerhalb der kommenden zweieinhalb Jahre soll eine „Flexible roboterbasierte Plattform zur automatisierten Produktion von Nanopartikeln“ entwickelt werden. Außerdem wird ein transnationales Netzwerk aufgebaut, das die Entwicklung von Begleit-Diagnostika entlang der gesamten Wertschöpfungskette von kleinen und mittelständischen Unternehmen vorantreibt. APRONA und Codex4SMEs sind aber nur zwei der Projekte, die die BioRegio STERN Management GmbH jüngst einwerben konnte. „Um sowohl diese als auch weitere nationale und internationale Projekte erfolgreich durchführen zu können, war eine personelle Aufstockung dringend notwendig“, erklärt Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg. „Ich bin sehr froh, dass wir unser Team mit Jana Fesseler und Nina Zabel so kompetent ergänzen konnten. Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden wir aber vermutlich noch weitere Einstellungen einplanen.“

Fesseler und Zabel, beide Biologinnen (M.Sc.), haben im Februar 2018 ihre Arbeit in Stuttgart aufgenommen.
Jana Fesseler (27) absolvierte ein Studium der Biowissenschaften an der TU Kaiserslautern, das sie mit einer Bachelorarbeit im Bereich der Bioverfahrenstechnik abschloss. Für das anschließende Master-Studium mit Schwerpunkt Biotechnologie wechselte sie an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo sie sich mit der Herstellung biobasierter Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen für die industrielle Biotechnologie befasste.
Nina Zabel (27) studierte Biologie an der Universität Hohenheim. Im Rahmen eines Praxissemesters bei der Greiner Bio-One GmbH erhielt sie Einblick in den Entwicklungsprozess von Produkten für spezifische Applikationen in der medizinischen, pharmazeutischen und biotechnologischen Forschung und fertigte ihre Masterarbeit in Hohenheim am Institut für Membranphysiologie in Kooperation mit der Greiner Bio-One GmbH an. Dabei charakterisierte sie magnetische Nanopartikel und untersuchte deren Einfluss auf zelluläre Parameter.

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

Firmenkontakt
BioRegio STERN Management GmbH
Dr. Klaus Eichenberg
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
0711-870 354 0
info@bioregio-stern.de
http://www.bioregio-stern.de

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Anja Pätzold
Hohenheimer Straße 58a
70184 Stuttgart
0711 – 60 70 719
info@zeeb.info
http://www.zeeb.info