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Computer IT Software

Wachstum bei Consist

Positive Bilanz in 2018

Wachstum bei Consist

Die Geschäftsführer von Consist: Jörg Hansen und Martin Lochte-Holtgreven (v. l. n. r.)

Consist Software Solutions hat 2018 erneut ein Umsatzplus verzeichnet und zahlreiche Neueinstellungen vorgenommen. Der neue Firmensitz bietet Raum für weiteres Wachstum.

Kiel – Die Consist Software Solutions GmbH hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem konsolidierten Umsatz von 29 Mio. Euro inkl. des Hamburger Tochterunternehmens Consist ITU Environmental Software GmbH abgeschlossen (Vorjahr 27,1 Mio. Euro). Damit setzt sich der positive Trend der vorigen Jahre fort. Der Umsatz wurde vor allem im Managed-Services-Bereich sowie im Consulting- und Projektgeschäft erwirtschaftet.

„Der Bedarf an Beratung und Realisierungsunterstützung im Umfeld von IT-Security und der Digitalen Transformation ist am Markt hoch und steigt weiter. Wir registrieren ebenfalls ein wachsendes Interesse von Unternehmen, Anwendungen für den Cloud-Einsatz zu optimieren, und unterstützen unsere Kunden auf ihrem Weg in die Cloud“, erläutert Jörg Hansen, Geschäftsführer von Consist. Weiterhin besteht eine unverändert hohe Nachfrage nach der Entwicklung individueller Software, immer häufiger auch mit agilen Methoden.

„Auch vor dem Hintergrund, dass Unternehmen sich zunehmend mit Innovationsthemen wie der Digitalen Transformation beschäftigen, suchen sie einen IT-Partner, der ihnen den Rücken freihält beim normalen IT-Betrieb. Daher sind die Consist Managed Services für unsere Kunden eine gute Möglichkeit, sich Freiräume für Neues zu verschaffen“, erklärt Consist-Geschäftsführer Martin Lochte-Holtgreven. Die Managed Services umfassen Anwendungs- und Systembetreuung.

Viele Neueinstellungen

Im Jahr 2018 hat Consist sein Team weiter vergrößert. So beschäftigte der IT-Dienstleister zum 31.12.2018 219 Personen (31.12.2017: 200 Personen). Auch für das laufende Jahr sind weitere Neueinstellungen geplant. Vor allem Consultants werden gesucht.

Consist hat im zurückliegenden Geschäftsjahr die Investitionen in Weiterbildungsmaßnahmen weiter erhöht. Diese beinhalten neben einem breiten Soft-Skill-Seminarangebot für das gesamte Consist-Team u. a. namhafte fachliche Zertifizierungen.

Neuer Firmensitz ermöglicht weiteres Wachstum

Zum 1.1.2019 hat Consist seinen neuen Firmensitz in Kiel Friedrichsort bezogen. Dieser bietet den Beschäftigten attraktive, moderne Arbeitsplätze direkt am Meer und ermöglicht nach knapp 9 Jahren an verteilten Standorten die Arbeit unter einem Dach. Das Headquarter verfügt über ein 16.000 qm großes Grundstück und eine Nettoraumfläche von 7.000 qm auf 6 Etagen. Damit besteht genügend Raum für das geplante weitere Unternehmenswachstum. Zu den neuen Besonderheiten des mit Millionenaufwand modernisierten Gebäudekomplexes gehören u. a. klare farbliche Akzente, der Einsatz vieler Glaselemente, modernste Konferenztechnik in den Meeting-Räumen sowie ein Eltern-Kind-Büro und ein Kreativraum.

Ausblick

Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2019 sind positiv. Das Unternehmen rechnet mit einem weiteren Umsatzanstieg.

Die Consist Software Solutions GmbH ist Spezialist für Digitale Transformation, IT Security und Managed Services.

Das ganzheitliche Dienstleistungs- und Lösungsangebot umfasst:
– IT-Beratung
– Design von IT-Architekturen und IT-Landschaften
– Konzeption, Entwicklung und Integration von individuellen IT-Lösungen
– Betreuung von Anwendungen und Systemen (Teilaufgaben bis komplettes Outsourcing)
– Vertrieb von Software-Produkten

Fundiertes Know-how von modernsten bis hin zu Legacy-Technologien zeichnet die mehr als 200 Beschäftigten von Consist aus. Consist verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung am Markt und ist an den Standorten Kiel, Frankfurt und Berlin präsent.

Kontakt
Consist Software Solutions GmbH
Isabel Braun
Christianspries 4
24159 Kiel
+49(0)431/ 39 93 – 629
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

AGRAVIS Raiffeisen AG legt in Umsatz und Ergebnis vor Steuern zu

AGRAVIS Raiffeisen AG legt in Umsatz und Ergebnis vor Steuern zu

Die lang anhaltende Trockenheit hat das Geschäftsjahr 2018 der AGRAVIS Raiffeisen AG massiv beeinflusst. Die Ernteergebnisse waren im vergangenen Sommer regional teilweise unterdurchschnittlich, teilweise sogar katastrophal. Und das spürt die AGRAVIS auch heute noch, wie Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff bei der Bilanz-Pressekonferenz des Konzerns in Münster bestätigte. „Die extreme Trockenheit hat die Landwirtschaft vor große Herausforderungen gestellt und damit natürlich auch den Agrarhandel maßgeblich beeinflusst. Wir gehen davon aus, dass uns durch das Wetter rund 40 Mio. Euro Ergebnis vor Steuern in 2018 und 2019 fehlen werden.“

Vor diesem Hintergrund zog Schulte-Althoff dennoch eine zufriedenstellende Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr: „Wir haben von unserem breiten Portfolio mit den unterschiedlichen Geschäftsbereichen profitiert. Nur so konnten wir die schwierigen Bedingungen in einigen Geschäftssegmenten und Regionen ausgleichen. Unter dem Strich – und gerade auch beim Blick auf den immer intensiver werdenden Wettbewerb – sind wir deshalb mit einem Umsatz von 6,6 Mrd. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von 30,4 Mio. Euro sehr zufrieden“, machte der Finanzvorstand deutlich. „Wir haben dem Wetter getrotzt. AGRAVIS bleibt trotz der Trockenheit auf Wachstumskurs.“

Die geschäftlichen Kennzahlen unterstreichen die Leistungsfähigkeit der AGRAVIS-Gruppe. Beim Umsatz gelang ein Plus von 2,2 Prozent, beim Ergebnis vor Steuern ein Plus von 20,2 Prozent und auch das operative EBIT lag mit 81 Mio. Euro nochmals rund 9,4 Prozent höher als 2017. „Hier haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen guten Job gemacht. Wir haben proaktiv auf die Trockenheit reagiert und der Landwirtschaft – vor allem den Veredlungs- und Milchviehbetrieben – schnell Lösungen angeboten. Das hat dafür gesorgt, dass wir Marktanteile gewinnen und im operativen Geschäft noch zulegen konnten“, betont Schulte-Althoff. „Dennoch: Im Agrarhandel und Pflanzenbau mussten wir aufgrund der Trockenheit Umsatzrückgänge hinnehmen, in den anderen Segmenten konnten wir aber zulegen.“

Das Ergebnis vor Steuern von 30,4 Mio. Euro macht es möglich, der Hauptversammlung, die am 9. Mai 2019 in Wunstorf-Kolenfeld/Niedersachsen bei der dortigen AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH stattfindet, eine Dividende von 1,02 Euro je Aktie bzw. 4 Prozent auf den Nominalwert der Aktie vorzuschlagen.
Positiv auf die Leistungsstärke ausgewirkt haben sich auch die seit Jahren hohen Investitionen in strategische Kernbereiche der AGRAVIS – allein in den vergangenen zehn Jahren lag die Summe der Investitionen beispielsweise in den Neu- und Ausbau von Standorten, die Erweiterung von Lagerkapazitäten oder neue Geschäftsaktivitäten wie die Flüssigdünger-Anlage in Schwedt bei rund 660 Mio. Euro. „Mit rund 48,3 Mio. Euro haben wir in 2018 allerdings nicht mehr ganz so viel investiert wie in den Vorjahren und auf die massiven Einbrüche durch die Trockenheit reagiert. Dennoch setzen wir unseren Kurs fort, in Kundenbindung, Schlagkraft an unseren Standorten und attraktive Arbeitsplätze zu investieren. 2019 liegt das Investitionsvolumen erneut bei 51,3 Mio. Euro“, macht Finanzvorstand Schulte-Althoff deutlich.

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft und im Agribusiness wird sich weiter unvermindert fortsetzen. Dazu tragen die Ausnahmejahre 2017 mit zu viel Nässe und 2018 mit zu viel Trockenheit bei. Die AGRAVIS-Gruppe ist Teil des sich dadurch ergebenden intensiven Verdrängungswettbewerbes – immer mehr Anbieter kämpfen um die verbleibenden Kunden. „Wir sind auf einem guten Weg. Die AGRAVIS will dauerhaft der starke Player auf dem deutschen Agrarmarkt sein und auch international weiter gezielt wachsen. Dafür gehen wir die nächsten strategischen Schritte: Mehr Kundenerfolg, mehr Kundennähe, mehr Stringenz in der Kundenansprache stehen 2019 an erster Stelle“, macht Dr. Dirk Köckler, der seit dem 1. März 2019 den Vorstand der AGRAVIS ergänzt und seit 14. März den Vorstandsvorsitz innehat, deutlich. Durch „operative Exzellenz“ wolle das Unternehmen auch die Effizienz steigern. „Dafür brauchen wir die richtigen Mitarbeiter an der richtigen Stelle und müssen uns als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Wir wollen Umsatz und Ergebnis stabilisieren und durch Wachstum in den bestehenden Geschäftssegmenten sowie durch Zukäufe und Expansion ausbauen. Auch in der Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie und vor allem in der Zusammenarbeit im genossenschaftlichen Verbund liegt ein Stück unserer AGRAVIS-Zukunft.“

Beim Blick auf das Jahr 2019 gehen Dr. Köckler und Schulte-Althoff von einer stabilen Umsatzentwicklung aus. „Wir werden im ersten Halbjahr die Auswirkungen der Trockenheit noch spüren. Bis zur Ernte haben wir noch eine Durststrecke vor uns“, so die beiden unisono. Insgesamt rechnet die AGRAVIS-Gruppe 2019 – ein normales Erntejahr vorausgesetzt – mit einem Umsatz von 6,5 Mrd. Euro bei einem Ergebnis vor Steuern von mindestens 30 Mio. Euro. „Das ist unter den jetzt schon bekannten Voraussetzungen und den nach wie vor fehlenden Erträgen als Nachwirkung aus der Trockenheit 2018 ein gutes, stabiles Ergebnis, auf das wir dann weiter aufbauen werden, um unsere formulierten Ziele zu erreichen. Am Ende steht das gemeinsame Wachstum im genossenschaftlichen Verbund. Und eine marktgerechte Profitabilität ist die Voraussetzung dafür, um die angestrebte Marktposition zu erreichen, zu verteidigen und weiter in den Ausbau des Kerngeschäftes investieren zu können“, macht Dr. Dirk Köckler klar.

Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff ergänzt: „Um das zu erreichen, sind aber ein konsequentes Kostenmanagement, eine klare Kundenfokussierung sowie der weitere Ausbau des operativen Geschäfts nötig.“ Dabei seien auch neue Geschäftsfelder wie das Thema Bio und die Digitalisierung hilfreich. „Und wir brauchen endlich mal wieder ein normales Jahr – ohne zu viel Nässe und zu viel Trockenheit.“

Aktuelle Berichte rund um die Bilanzpressekonferenz – u. a. zu den Themen Geschäftsfelder, Eigenkapital, Bio-Markt, Personal und Netfarming – gibt es gebündelt auf der Konzern-Website unter agrav.is/bipk.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
www.agravis.de

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Bilanz 2018: Sparda-Bank München verbindet erfolgreich Nachhaltigkeit und Ökonomie

Die größte Genossenschaftsbank in Bayern zieht für das Geschäftsjahr 2018 eine positive Bilanz. Mitgliederzahl knackt die 300.000er-Marke. Neues Angebot für Freiberufler und Selbstständige ab April 2019.

München – Die Sparda-Bank München eG hat das Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abgeschlossen. Im vergangenen Jahr gelang es ihr, die Zahl der Mitglieder auf 307.544 zu steigern und damit die 300.000er-Marke zu knacken – das entspricht einem Wachstum von 2,6 Prozent; das waren 14.459 neue Mitglieder im Jahr. Seit 2015 wird für jedes neue Mitglied ein Baum im Geschäftsgebiet gepflanzt. Bis Ende 2018 hat die Sparda-Bank München in Oberbayern insgesamt bereits 73.080 neue Bäume gepflanzt. Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München, freut sich über das Jahresergebnis: „Die aktuellen Hauptherausforderungen der Branche wie die Regulatorik, die Digitalisierung sowie die Niedrigzinsphase sind für jede Bank anspruchsvoll. Unsere Geschäftszahlen belegen, dass wir darauf die richtigen Antworten finden und unsere Zukunft erfolgreich gestalten.“

Trotz eines bereits sehr hohen Marktanteils ist die Zahl der Girokonten bei der Sparda-Bank München weiter gestiegen und lag zum 31.12.2018 mit einem Bruttozuwachs von 16.506 Konten bei 309.200 (+ 2,8 Prozent). Die Kontoführung eines Girokontos soll auch weiterhin gebührenfrei bleiben.

Auch Kinder und junge Leute kommen zunehmend zur Sparda-Bank München: Die Anzahl der SpardaYoung+-Kunden summierte sich bis Jahresultimo auf 23.249 – 3.976 Konten wurden im Jahresverlauf eröffnet.

Durch den Verzicht auf Kontoführungsgebühren sparten die Kunden der Sparda-Bank München im Jahr 2018 insgesamt 19,2 Millionen Euro. Helmut Lind bekräftigt: „Als Genossenschaftsbank stellen wir die Förderung unserer Mitglieder in den Mittelpunkt unseres Handelns und möchten weiterhin mit Werten und Nachhaltigkeit punkten.“

Bilanzsumme mit Zuwachs
Die Bilanzsumme stieg in 2018 um 7,8 Prozent auf 8,248 Milliarden Euro (+ 599 Millionen Euro), wobei das Wachstum ausschließlich über das Kundengeschäft generiert wurde.

Starke Nachfrage im Privatkreditgeschäft
Attraktive Angebote in der Produktpalette und eine transparente und kundenfreundliche Preisgestaltung haben 2018 zu einem starken Wachstum im Privatkreditgeschäft geführt: Beim neu zugesagten Kreditvolumen verzeichnete die Sparda-Bank München ein Plus von 26,4 Prozent. Das Volumen betrug zum Jahresende 68,0 Millionen Euro – eine Steigerung um 14,2 Millionen Euro (2017: 53,8 Millionen Euro).

Das Baufinanzierungsgeschäft hat sich nach dem Spitzenergebnis von 2017 auf einem hohen Niveau eingependelt. Ein Volumen in Höhe von insgesamt 778,1 Millionen Euro an Baufinanzierungskrediten (inklusive Prolongationen) konnte die Genossenschaftsbank im vergangenen Jahr zusagen. Das sind 2,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor (798,6 Millionen Euro).
Bereits zum achten Mal wurden die Sparda-Banken 2018 von FOCUS MONEY für ihre Baufinanzierung mit dem Gütesiegel „sehr gut“ ausgezeichnet.

Neues Angebot für Freiberufler und Selbstständige
Im April 2019 startet die Bank mit ihrem neuen Angebot der privaten Baufinanzierung und des privaten Girokontos für Freiberufler und Selbstständige. In der in 2018 vorgelagerten Pilotphase konnte bereits ein Baufinanzierungsvolumen in Höhe von 45 Millionen Euro zugesagt werden.

Der Gesamtbestand bei den Kundenkrediten wuchs um 4,5 Prozent bzw. 199 Millionen Euro auf 4,641 Milliarden Euro (2017: 4,442 Milliarden Euro).

Positive Entwicklung im Einlagengeschäft
Mit einem Wachstum von 561 Millionen Euro (+ 8,0 Prozent) haben die Kundeneinlagen trotz anhaltender Niedrigzinsphase nochmals deutlich zugenommen und erreichten damit zum Jahresende einen Bestand in Höhe von 7,536 Milliarden Euro (2017: 6,975 Milliarden Euro).

Plus im Fondsgeschäft
Das Fondsgeschäft konnte die Sparda-Bank München im Jahr 2018 weiter ausbauen: Der Fondsbestand addierte sich bis 31.12.2018 auf 899,2 Millionen Euro, was einem Anstieg vom 3,0 Prozent entspricht.

Neues Angebot: nachhaltige Geldanlage
Mit der neuen Anlagelösung „PrivatFonds: Nachhaltig“ möchte die Sparda-Bank München gemeinsam mit dem Vertriebspartner Union Investment künftig eine stabile Rendite mit einem nachhaltigen Investmentansatz kombinieren und ihre nachhaltige Ausrichtung auch auf die Geldanlagen ausweiten: Bei dem Multi-Asset-Konzept werden Unternehmen, Staaten, Fonds, Derivate und ETFs im ersten Schritt einer umfassenden Nachhaltigkeitsanalyse und -bewertung unterzogen. Im Fondsportfolio werden nur die nachhaltigsten Titel und Anlageinstrumente berücksichtigt.

Im April 2019 startet mit „MeinInvest“ ein digitaler Anlage-Assistent als Ergänzung zum Produktangebot im Fondsbereich.

Investitionen in Geschäftsstellen
Die Modernisierung von Geschäftsstellen hat im vergangenen Jahr zu Investitionen in Höhe von 1,2 Millionen Euro geführt. Den Kunden der Sparda-Bank München stehen in Oberbayern insgesamt 45 Geschäftsstellen und 20 SB-Center zur Verfügung.

Digitale Services bei der Sparda-Bank München
Die digitalen Lösungen erfreuen sich bei den Kunden der Sparda-Bank München wachsender Beliebtheit: eine App für mobiles Banking (SpardaApp: 47.708 Nutzer, + 28,5 Prozent), um die Transaktionen freizugeben (SpardaSecureApp: 123.220 Nutzer, + 20,2 Prozent), sowie die SpardaKontostandApp, die mit einem Plus von 68,7 Prozent den größten Nutzerzuwachs verzeichnet. Mit ihr sind die Nutzer über ihre Konten und Depots bankenübergreifend informiert. Hier können auch eigene Umsatzkategorien erstellt werden, Schlagwörter für die intelligente Suche vergeben werden, Umsatz- und Kontodetails exportiert werden, zum Beispiel für die Weiterverarbeitung am PC, und Push-Nachrichten für viele Bedarfe eingerichtet werden.

Über die Funktion SpardaBargeld in der SpardaApp können die Kunden deutschlandweit in mittlerweile über 11.000 Geschäften kostenlos mit dem Smartphone Geld abheben. Ralf Müller, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank München, unterstreicht: „Es ist uns wichtig, dass der Kunde die Wahl hat, ob er unsere Dienstleistungen digital oder in einer Geschäftsstelle in Anspruch nimmt.“

Betriebsergebnis 2018
Der Jahresüberschuss vor Steuern beträgt 31,1 Millionen Euro
(2017: 36,0 Millionen Euro). Die Kernkapitalquote beträgt 18,2 Prozent und die Gesamtkapitalquote 19,5 Prozent (unter Berücksichtigung der Gewinnzuführung aus 2018).

Attraktiver Arbeitgeber: Sparda-Bank München
Ende 2018 waren 748 Mitarbeiter bei der Sparda-Bank München beschäftigt, davon 20 Auszubildende. Die stärkenorientierte Personalpolitik und Aus- und Weiterbildung spielen weiterhin eine zentrale Rolle. Die Mitarbeiter honorieren diese Philosophie: 2018 zählte die Bank im Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ vom Great Place to Work® Institut Deutschland erneut zu den attraktivsten Arbeitgebern.

Engagement für Mensch und Umwelt
Im Geschäftsjahr 2018 wurden zahlreiche gemeinnützige, soziale und karitative Projekte in ganz Oberbayern über den Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V. unterstützt. Insgesamt gingen 3,1 Millionen Euro in 816 Einzelspenden an regionale Vereine und Institutionen.

Ausblick
Das Branchenumfeld bleibt mit den anhaltenden Niedrigzinsen für Banken weiterhin schwierig. Helmut Lind zeigt sich trotzdem zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2019: „Als nachhaltiges Unternehmen mit nachhaltigen Produkten werden wir unser Geschäftsmodell auf Basis unserer Wurzeln konsequent weiterentwickeln und unseren Kunden damit einen unverkennbaren Mehrwert bieten.“ Dazu gehören unter anderem das neue Angebot für Freiberufler und Selbstständige sowie der Ausbau im Geschäftsfeld Finanzierungen von Baugenossenschaften.
Für einen schnellen und umfassenden Ausbau des Digitalangebots hat die Sparda-Bank München gemeinsam mit anderen Sparda-Banken vor kurzem in ein unabhängiges Start-up investiert. Dieses entwickelt eine Digitalplattform, die modernstes Mobile-/Onlinebanking mit weiteren digitalen Angeboten und Services verbindet. Erste Leistungen werden ab Ende 2019 verfügbar sein.

Bei der Weiterentwicklung der bestehenden IT hat sich die Sparda-Bank München zusammen mit sechs anderen Sparda-Banken für den Dienstleister Sopra entschieden. Helmut Lind: „Wir sehen darin die beste Chance für eine zukunftsfähige IT, mit der wir unser Geschäftsmodell erfolgreich weiterentwickeln können.“.

Noch im Dezember 2018 hat die Sparda-Bank München die vierte Gemeinwohl-Bilanz zur Auditierung vorgelegt. Das Besuchsaudit hat am 13.2.2019 stattgefunden. Der Auditbericht wird in den nächsten Wochen erwartet.

Daten und Fakten zur Sparda-Bank München eG
(31.12.2018)

Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit über 307.000 Mitgliedern und 45 Geschäftsstellen in Oberbayern.

Als einzige Bank in Deutschland engagiert sich die Sparda-Bank München für die Gemeinwohl-Ökonomie, die für ein wertebasiertes Wirtschaften plädiert und das Handeln des Unternehmens zum Wohl der Gesellschaft in der Gemeinwohl-Bilanz misst. Weitere Informationen unter www.zum-wohl-aller.de

2018 wurde die Sparda-Bank München zum elften Mal in Folge als bestplatzierter Finanz-dienstleister im Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ von Great Place to Work Deutschland in der Größenkategorie 501 bis 2.000 Mitarbeiter ausgezeichnet.

Über die NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH und die NaturTalent Beratung GmbH unterstützt, entwickelt und begleitet die Sparda-Bank München Projekte, die die Einzigartigkeit von Menschen sichtbar machen und ihnen Zugang zu ihrem Naturtalent ermöglichen.
Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potenzial entfalten, werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von uns allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Baurekord im Jahr 2018 für Town & Country Haus

Baurekord im Jahr 2018 für Town & Country Haus

(Mynewsdesk) Im Jahr 2018 baute Town & Country Haus so viele Massivhäuser in Deutschland wie noch nie zuvor seit der Unternehmensgründung. Die Zahl der verkauften Häuser ging leicht zurück.

Mit insgesamt 2.986 gebauten Massivhäusern erzielte Town & Country Haus ein neues Rekordergebnis in der Unternehmensgeschichte. Deutlich mehr als 30.000 Häuser baute Town & Country Haus seit 2009 und ist damit das meistgebaute Markenhaus in Deutschland.

„Noch nie wurden seit der Gründung im Jahr 1997 so viele Massivhäuser in einem Jahr an Bauherren übergeben. Und das trotz des aktuellen Grundstücks- und Handwerkermangels. Das spricht für die Effizienz unserer Bauprozesse und vor allem für die Professionalität unser regionalen Franchisepartner“, sagt Jürgen Dawo von Deutschlands führender Massivhausmarke.

Das Interesse am Bau eines eigenen Massivhauses ist weiterhin hoch, das zeigen nicht nur die stabilen Baugenehmigungszahlen in Deutschland, sondern auch die Kundenanfragen bei Town & Country Haus. Dennoch waren die Verkaufszahlen mit 4.033 Massivhäusern und einem Auftragsvolumen von 806,00 Millionen Euro leicht rückläufig.

„Die Reform des Bauvertragsrechts verunsicherte zahlreiche Bauinteressierte am Jahresanfang. Viele Bauwillige warteten außerdem die konkreten Bedingungen des Baukindergeldes ab. Das spiegelt sich natürlich auch in unseren Verkaufszahlen wider“, erklärt Unternehmensgründer Dawo.

Der Blick auf das neue Jahr ist angesichts der niedrigen Zinsen optimistisch. Das vergleichsweise günstige Baugeld ermöglicht Normalverdienern den Hausbau zu mietähnlichen Konditionen, auch bei wenig Eigenkapital. Eine aktuelle Studie im Auftrag des TV-Magazins Panorama zeigt, mancherorts müssen Familien für eine Mietwohnung bis zu 40 Prozent ihres Einkommens investieren.

„Angesichts solcher Zahlen ist es sinnvoller denn je, sein Geld in die eigenen vier Wände zu investieren. Der Abstand zwischen Miete und monatlicher Kreditrate schrumpft weiter oder kehrt sich sogar um. Das wird viele Familien motivieren, den Schritt ins Eigenheim zu wagen und sich damit vor unberechenbaren Mieten zu schützen“, so Dawo.

Town & Country Haus ermöglicht seinen Bauherren nicht nur den Hausbau zu mietähnlichen Konditionen, sondern bietet mit seinem umfangreichen  Hausbau-Schutzbrief größtmögliche Sicherheit vor, während und nach dem Bau. Im Kaufpreis eines jeden Massivhauses sind unter anderem eine unabhängige Qualitätskontrolle, eine Gewährleistungsbürgschaft in Höhe von 75.000 Euro sowie eine FinanzierungSumme-Garantie, die das Risiko von ungeplanten Mehrkosten beim Bau minimiert, enthalten.

Der Trend geht zum eigenen Massivhaus auf dem Land Nicht nur bezahlbare Mietwohnungen, auch für Normalverdiener erschwingliches Bauland ist in beliebten Städten sowie in der Nähe von Ballungszentren Mangelware. Der Trend geht zum Hausbau auf dem Land. Das belegen die Ergebnisse des aktuellen bau-o-meters der aproxima Gesellschaft für Marktforschung. Danach können sich 45 Prozent der Befragten den Hausbau im ländlichen Raum vorstellen, 26 Prozent wünschen sich ein Haus in einer Kleinstadt mit bis zu 20.000 Einwohnern. Gerade einmal 10 Prozent wollen im Einzugsbereich einer Mittel- oder Großstadt bauen.

„Wenngleich das Massivhaus bevorzugt im ländlichen Raum gebaut werden soll, darf das Haus selbst gerne urbanen Charakter haben“ sagt Jürgen Dawo.

Besonders beliebt ist bei den Town & Country Bauherren nach wie vor das Stadthaus „ Flair 152 RE“, dicht gefolgt vom Einfamilienhaus-Klassiker „ Flair 125“. Diese Massivhäuser überzeugen nicht nur mit einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis, sondern bieten den Bauherren auch zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten und moderne Grundriss-Konzepte.

Ebenfalls immer gefragter sind Bungalows mit einer Wohnfläche zwischen 100 und 130 Quadratmetern. „Hierbei spielt wohl nicht nur eine Rolle, dass im ländlichen Raum Bauland eher verfügbar ist. Viele Familien wollen ein Haus bauen, das ihnen eine langfristige Perspektive bietet. In einem Bungalow ist ein selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter möglich“, erklärt Dawo.

Familien, die in Regionen mit angespanntem Grundstücksmarkt bauen, bevorzugen kompakte Massivhäuser wie das „ Raumwunder 100“, das „ Aura 125“ oder das „ Stadthaus 100“. Diese Häuser sind dank ihrer kompakten Außenmaße auch für kleine bzw. schwierige Grundstücke geeignet, ohne dabei große Abstriche beim Platzangebot im Inneren des Hauses hinnehmen zu müssen.

„Unsere Kunden wünschen sich Massivhäuser, die sich flexibel an ihre Bedürfnisse anpassen und mit cleveren Grundrissen überzeugen. Dank unserer standardisierten Bauweise können wir Normalverdienern den Hausbau zu mietähnlichen Konditionen ermöglichen, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Trotzdem bleibt genügend Gestaltungsfreiraum, um die individuellen Wünsche unserer Bauherren zu erfüllen“, sagt Jürgen Dawo von Town & Country Haus.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH

Das 1997 in Behringen (Thüringen) gegründete Unternehmen Town & Country Haus ist die führende Massivhausmarke Deutschlands.

Im Jahr 2018 verkaufte Town & Country Haus mit über 300 Franchise-Partnern 4.033 Häuser und erreichte einen Systemumsatz-Auftragseingang von 806,00 Millionen Euro. Mit 2.986 gebauten Häusern 2018 und deutlich mehr als 30.000 gebauten Häusern insgesamt ist Town & Country Haus seit 2009 Deutschlands meistgebautes Markenhaus.

Rund 40 Typenhäuser bilden die Grundlage des Geschäftskonzeptes, die durch ihre Systembauweise preisgünstiges Bauen bei gleichzeitig hoher Qualität ermöglichen. Für neue Standards in der Baubranche sorgte Town & Country Haus bereits 2004 mit der Einführung des im Kaufpreis eines Hauses enthaltenen Hausbau-Schutzbriefes, der das Risiko des Bauherrn vor, während und nach dem Hausbau reduziert.

Für seine Leistungen wurde Town & Country Haus mehrfach ausgezeichnet: So erhielt das Unternehmen zuletzt 2013 den Deutschen Franchise-Preis. Für seine Nachhaltigkeitsbemühungen wurde Town & Country Haus zudem mit dem Green Franchise-Award ausgezeichnet. 2014 wurde Town & Country Haus mit dem Preis TOP 100 der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. Zudem wurde Town & Country Haus bei zahlreichen Wettbewerben nominiert und erhielt im Jahr 2017 den Hausbau-Design-Award für das Doppelhaus Aura 136 in der Kategorie Moderne Häuser und im Jahr 2018 für den „Bungalow 131“ in der Kategorie „Bungalows“.

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Politik Recht Gesellschaft

Arbeitsmarkt und Grundsicherung in Deutschland: IAB veröffentlicht Forschungsergebnisse

Arbeitsmarkt und Grundsicherung in Deutschland: IAB veröffentlicht Forschungsergebnisse

Die Arbeitslosigkeit von Menschen in der Grundsicherung ist in den letzten Jahren trotz der insgesamt sehr positiven Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt nur vergleichsweise wenig zurückgegangen. Auf die Grundsicherung, umgangssprachlich Hartz IV genannt, sind keineswegs nur Langzeitarbeitslose angewiesen, sondern häufig auch Alleinerziehende oder Geflüchtete, die mit Anerkennung ihres Asylantrags Leistungen der Grundsicherung empfangen. Welche Ansätze können Beziehern und Bezieherinnen von Grundsicherung helfen, Hürden und Hemmnisse auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu überwinden? 13 Jahre nach der Einführung der Grundsicherung zieht das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Bericht „Grundsicherung und Arbeitsmarkt in Deutschland“ zum dritten Mal Bilanz.

Der Bericht fasst die Ergebnisse der Grundsicherungsforschung des IAB aus den Jahren 2013 bis 2016 zusammen. Die Autoren beschreiben Struktur und Dynamik in der Grundsicherung sowie Entwicklungen und Herausforderungen bei Aktivierung, Betreuung und Vermittlung der Grundsicherungsempfänger.

– Herausgeber der Reihe –
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit. Es widmet sich der empirischen, interdisziplinären und international vergleichenden Erforschung des deutschen Arbeitsmarkts.

– Autoren –
Holger Bähr, Martin Dietz, Peter Kupka, Philipp Ramos Lobato und Holk Stobbe sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.

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Holger Bähr, Martin Dietz, Peter Kupka, Philipp Ramos Lobato, Holk Stobbe
– Grundsicherung und Arbeitsmarkt in Deutschland –
Lebenslagen – Instrumente – Wirkungen
Reihe: IAB-Bibliothek, Band 370
Reihenherausgeber: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
394 Seiten, Bielefeld 2018

49,90 Euro
Bestell-Nr. 300985
ISBN 978-3-7639-4126-1
Als E-Book bei wbv.de

wbv Media ist ein Medien- und Logistikunternehmen mit drei Geschäftsbereichen: wbv Publikation, wbv Kommunikation und wbv Distribution.

wbv Publikation verlegt Wissenschafts- und Fachliteratur zu den Themenfeldern Sozialwissenschaften und Sozialforschung, Bildung und Beruf sowie Verwaltung und Recht. wbv Kommunikation begleitet öffentliche Auftraggeber:innen, Körperschaften, Verbände und Vereinigungen bei der Kommunikationsarbeit, von der strategischen Beratung bis zur Umsetzung. wbv Distribution bietet Lösungen für die Bereitstellung und Versendung von Medienprodukten und kombiniert Standards mit individuellen Zusatzleistungen.

Über 60 Mitarbeiter:innen setzen die Medien- und Logistikprojekte um.

Das Unternehmen mit Sitz in Bielefeld-Dornberg wurde 1864 gegründet und feierte 2014 sein 150jähriges Bestehen. Am 1. März 2018 änderte das Unternehmen seinen Namen von W. Bertelsmann Verlag (wbv) in wbv Media.

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Steile Wachstumskurve beim Bundesverband der Systemgastronomie – Eine Bilanz des bundesweit tätigen Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes

Steile Wachstumskurve beim Bundesverband der Systemgastronomie - Eine Bilanz des bundesweit tätigen Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes

(Mynewsdesk) Die Zeichen stehen auf Expansion! Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) wächst kontinuierlich. Als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband ist der BdS die umfassende Vertretung der Systemgastronomie Deutschlands und vereint die relevanten Player der Branche, zu denen unter anderem die Marken Autogrill, Burger King, KFC, McDonald’s, Nordsee, Pizza Hut, Starbucks, Vapiano, L´Osteria aber auch neuere Konzepte wie beispielsweise Five Guys, GinYuu oder Meatery zählen. Die BdS-Mitgliedsmarken und rund 850 Mitgliedsunternehmen erwirtschafteten 2017 mit über 105.000 Beschäftigten und 2.500 Auszubildenden nahezu 6 Milliarden Euro in über 2.800 Standorten.

Verantwortungsvolle Arbeitgeber im Verband
Herzstück des BdS ist das zwingend flächendeckende deutschlandweite Tarifpaket, bestehend aus Entgelt- und Manteltarifvertrag, der den Beschäftigten der Mitglieder des BdS zusätzliches Urlaubsgeld, Jahressonderzuwendung und verschiedene Zuschläge garantiert. Zum 1. August 2018 werden die Löhne in Ost- und Westdeutschland vollständig angeglichen. Damit setzt der BdS ein wichtiges Zeichen als fairer und verantwortungsvoller Arbeitgeberverband.

Imposantes BdS-Wachstum seit 2013: +100% Mitgliedsmarken, +14% Jahresumsatz der Mitglieder, +10% Mitgliedsunternehmen, +250% Fördermitglieder. Rund 50% aller Auszubildenden für den Beruf „Fachmann/-frau für Systemgastronomie“ werden bei den Mitgliedern des BdS ausgebildet (Gesamt: 3.647 – Quelle: eigene Berechnungen / statista). Mehr als 70% des Jahresumsatzes (2017) im Bereich Quick-Service wird von den Mitgliedern des BdS erwirtschaftet (Umsatz Quick-Service: ca. 7,8 Mrd. Euro). 53% aller im Restaurant-Management tätigen Mitarbeiter sind Frauen.

Verantwortung übernimmt der BdS auch für einen sach- & lösungsorientierten Dialog im Umgang mit Herausforderungen rund um die Lebensmittelerzeugung. Seit 2009 existiert beispielsweise die Plattform „Dialog Agrar“, die einen Austausch mit Produzenten und Herstellern der gesamten Erzeugerkette ermöglicht.

Systemgastronomie als Integrationsmeister
Die Rekrutierung von Mitarbeitern für die Systemgastronomie ist längst nicht mehr auf Deutschland oder die EU begrenzt. Zunehmend rückt die Rekrutierung aus Drittstaaten in den Fokus. Die Systemgastronomie ist die „Branche der Chancen“, insbesondere für gering Qualifizierte, Menschen ohne Ausbildung und Menschen mit Flucht- und/oder Migrationshintergrund. Die Mitglieder des BdS beschäftigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus rund 125 Nationen und bieten diesen eine berufliche Heimat mit Einstiegs- und Aufstiegschancen. Doch dabei stellen sich viele Praxisfragen, die sich aufgrund der enormen Geschwindigkeit in der Rechtslage und Verwaltungspraxis stetig ändern. In einem bundesweit ersten Branchenleitfaden der auch anderen Branchen als Vorbild dient, werden diese Änderungen ständig aktualisiert.

Aktives Netzwerk
Doch nicht nur der Blick auf die Branchendaten des BdS zeigt eine verlässliche Entwicklung. Seit der Mitgliederversammlung 2017 konnten vier neue Mitgliedsmarken gewonnen werden. Mit L’Osteria, Tuscolo, Ihle Bakers und Five Guys wächst die Wertegemeinschaft des Verbandes stetig. Zahlreichen systemgastronomischen Mitgliedsmarken stehen heute aktuell 35 Fördermitglieder zur Seite, die mit ihrem Beitritt die Wertschätzung für das BdS-Netzwerk zum Ausdruck bringen und den Mitgliedern spezielle Zusatzangebote zu attraktiven Vergünstigungen bieten. Alleine dem Antrag zehn neuer Fördermitglieder stimmte das Präsidium des BdS in den vergangenen Monaten zu. „Wir freuen uns, dass sich inzwischen zahlreiche Partner der Systemgastronomie als BdS-Fördermitglied engagieren. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag für unsere Branche.“, so BdS-Präsidentin Sandra Mühlhause.

Zusätzlich konnten mit der Signal Iduna Gruppe Rahmenverträge für die Verbandsmitglieder mit einem attraktiven Risikonachlass bei Geschäfts-, Kraftfahrt- und Unfallversicherungen vereinbart werden. Vergünstigungen sind für BdS-Mitglieder ebenso bei verschiedenen Hotelketten erhältlich.

Abgerundet wird die Angebotspalette mit Sonderkonditionen für die App azubi:web für Auszubildende in den Berufen Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie und Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie. Die Lerninhalte dieser App sind nach den Rahmenlehrplänen der jeweiligen Berufe strukturiert und mit den Prüfungsanforderungen abgeglichen. Das Berichtsheft führen die Auszubildenden digital. Angepasst an den individuell Lernenden werden Inhalte durch gezielte Bereitstellung von vertiefenden Informationen und Wiederholungen digital vermittelt. Simulierte Zwischen- und Abschlussprüfungen geben den Auszubildenden eine Rückmeldung über den aktuellen Leistungsstand. Monatliche Challenges und spannende Duelle mit anderen Auszubildenden runden den Lernerfolg ab. Ein Analysetool bietet den Unternehmen zusätzliches Material für den innerbetrieblichen Unterricht. Darüber hinaus können die jeweiligen Unternehmen auch eigene Inhalte bei azubi:web einspeisen.

Kernthema „Aus- und Weiterbildung“
2018 feiert die Systemgastronomie 20-jähriges Jubiläum des Berufsbildes „Fachmann/-frau für Systemgastronomie“. Seit Bestehen des Berufsbildes haben über 20.000 junge Menschen die Ausbildung erfolgreich absolviert und damit zur Professionalisierung der Branche beigetragen sowie individuelle berufliche Ziele erreicht. Auch für Auszubildende zur Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie ist es in einem zusätzlichen – dritten – Lehrjahr möglich, den Abschluss zum Fachmann bzw. zur Fachfrau für Systemgastronomie zu erwerben.

Zum 1. Oktober 2018 startet die neue Studienrichtung „Systemgastronomie-Management“ (Abschluss: Bachelor of Arts) an der Staatlichen Studienakademie in Plauen. Die Spezifizierung des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre, mit einem besonderen Schwerpunkt im Bereich Systemgastronomie, hat der BdS maßgeblich mitbegleitet. „Dieser bislang einzigartige duale Studiengang deckt – neben zahlreichen weiteren Möglichkeiten des dualen Studiums in der Gastronomie – den Bedarf unserer mannigfaltigen Branche sehr gut ab. Die Neukonzipierung des Studiums an der Staatlichen Studienakademie in Plauen ist somit ein folgerichtiger Schritt, die Manager der Zukunft innerhalb von drei Jahren entsprechend zu qualifizieren“, so BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante.

Weiterhin ist es Kernthema des BdS den Fachkräftenachwuchs der Branche durch vielfältige Unterstützung zu fördern. Um Mitarbeitern der Systemgastronomie, die bislang keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, einen Abschluss als Fachmann/-frau für Systemgastronomie zu ermöglichen, gibt es die sogenannte Externenprüfung. Deren Zielgruppe sind all diejenigen Beschäftigten, die aufgrund mehrjähriger Praxiserfahrung, unter anderem auch mindestens zweieinhalb Jahre im Restaurantmanagement, über großes Wissen verfügen, jedoch keine zwei- bis dreijährige Ausbildung beginnen möchten. Mit dem Vorbereitungskurs „Fast FaSy“, der seit 2016 zweimal jährlich beim BdS angeboten wird, werden diese optimal auf die externe Prüfung bei der IHK vorbereitet. Die praxisnahe Ausbildungsmeisterschaft „Teamcup der Systemgastronomie“, die vom BdS mitveranstaltet wird, simuliert wie kein anderer Wettbewerb die täglichen Herausforderungen der Branche: unter Zeitdruck im Team optimale Produkte und perfekten Service zu liefern. Im nächsten Jahr wird auch hier ein großes Jubiläum gefeiert, was mit etlichen spannenden Neuerungen für die teilnehmenden Auszubildenden einhergeht. Schlussendlich begleitet der BdS mitverantwortlich die Neuordnung der gastronomischen Ausbildungsberufe im Bereich Systemgastronomie.

Positiver Leistungsbericht
Dieses erfreuliche, anhaltende Wachstum beweist die Attraktivität des BdS als Partner und Interessenvertreter der Systemgastronomiebranche und reiht sich in die positive Entwicklung des BdS in den letzten Jahren ein. Gemeinsam mit den Mitgliedsmarken und den Fördermitgliedern bringt sich der BdS in die Weiterentwicklung der Branche ein, garantiert faire Löhne und leistet dadurch einen enormen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Systemgastronomie als „Branche der Chancen“.

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INFOMOTION zieht positive Halbjahresbilanz

Marktführer voll auf Kurs

INFOMOTION zieht positive Halbjahresbilanz

Mark Zimmermann, Gründer und Geschäftsführer von INFOMOTION

– UMSATZ UM 20 PROZENT AUF RUND 23 MILLIONEN EURO GESTEIGERT
– ANZAHL MITARBEITER AUF 350 ERHÖHT
– WICHTIGE STRATEGISCHE WEICHEN GESTELLT

(Frankfurt, 20. Juli 2018) – Die INFOMOTION GmbH mit Zentrale in Frankfurt am Main ist weiter auf Erfolgskurs und hat das erste Halbjahr 2018 äußerst erfolgreich abgeschlossen. So konnte der Marktführer für Business Intelligence, Big Data und Digital Solutions im deutschsprachigen Raum seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um 20 Prozent auf rund 23 Millionen Euro steigern. Zeitgleich hat das Unternehmen, das insgesamt neun Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterhält, die Anzahl seiner Mitarbeiter um 21 Prozent auf 350 erhöht. Mit der Eröffnung des „INFOMOTION Digital Innovation Lab“ in Stuttgart und der Standortvergrößerung in der österreichischen Hauptstadt Wien hat INFOMOTION außerdem weitere wichtige strategische Weichen für die Zukunft gestellt.

Mark Zimmermann, Gründer und Geschäftsführer von INFOMOTION: „In Zeiten rasanter digitaler Transformation zahlt sich unser Investment in neue Geschäftsfelder und unser Profil als Komplettanbieter für alle relevanten Zukunftstechnologien und -prozesse voll aus. Einen großen Anteil am Erfolg haben aber auch unsere Anstrengungen im Bereich Personal. So ist es uns in den letzten Jahren nicht nur gelungen, die besten Fachkräfte ihrer Disziplin zu engagieren, sondern diese auch langfristig zu halten. In der zweiten Jahreshälfte wollen wir den Rückenwind der ersten Monate voll mitnehmen und das Wachstum weiter vorantreiben.“

Mit über 350 Kunden, darunter allein zehn DAX-Konzerne, ist INFOMOTION das führende unabhängige Beratungshaus in der D-A-CH-Region. In den vergangenen Monaten konnte das Unternehmen zahlreiche Kunden ausbauen bzw. neue Großkunden aus den Schlüsselbranchen Chemie und Pharma, Automobil, Energie, Versicherungen und Konsumgüter gewinnen. Erst 2017 hatte es seine Services im Bereich Digital Solutions, Big Data, IoT Analytics und Blockchain in den neuen Units „Big Data“ und „Strategieberatung und Digitalisierung“ gebündelt, um Kunden sein Portfolio in diesen elementaren Bereichen künftig aus einer Hand bieten zu können. Mit der Eröffnung des „INFOMOTION Digital Innovation Lab“ im Zentrum Stuttgarts ist INFOMOTION im Frühjahr diesen Jahres nun den nächsten konsequenten Schritt gegangen und macht für Kunden und potenzielle Auftraggeber das Thema Digitalisierung erlebbar und greifbar – von Virtual Reality über Cloud Computing, Internet of Things, Location Tracking und 3D-Druck bis hin zu Industrie 4.0.

Standort Wien ausgebaut
Ein weiterer Meilenstein war die Vergrößerung des Standortes Wien: Auch dort zeigt sich der Expansionskurs von INFOMOTION – laut aktuellem FOCUS Business Ranking eines der 500 wachstumsstärksten Unternehmen Deutschlands – deutlich. Mark Zimmermann: „Der österreichische Markt gehört zu den interessantesten Europas, da die Unternehmen extrem innovativ und zukunftsgewandt aufgestellt sind.“

Investment in Kinderschutz Startup
INFOMOTION hat Anfang 2018 in das Kinderschutz Startup Kitext investiert und 30 Prozent der Firmenanteile übernommen. Seit 2016 arbeitet das Unternehmen an der einzigartigen Messaging-App „Privalino“, die auf Basis von Machine Learning das Chatten für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sicherer macht. INFOMOTION unterstützt dieses Ziel, und Kitext unterstützt das Beratungshaus seither bei der Entwicklung der wichtigen Geschäftsbereiche Künstliche Intelligenz und Data Science.

Nachwuchsförderung im Fokus
Zusätzlich hat INFOMOTION rund um die Zukunftsdisziplinen Big Data, Data Science und Digitalisierung auch ein eigenes Traineeprogramm aufgesetzt, das im April mit einer Gruppe von Hochschulabsolventen an den Start gegangen ist. Zimmermann: „Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen wir nicht nur die besten Kräfte binden, sondern selbst talentierte Eigengewächse entwickeln und fördern. Das Curriculum enthält auch Module für Data Management und Business Intelligence, um die Trainees auf den Berufsalltag in den Zukunftsdisziplinen vorzubereiten.“

Große Ziele für 2018
INFOMOTION wird sein Beratungsangebot in den Bereichen Digitalisierung und Big Data stetig ausbauen. Dies soll auch mit einem erneut sehr starken Personalwachstum einhergehen. Zimmermann: „Für unser rasantes Wachstum brauchen wir weiteres Personal, sowohl in den Bereichen Digitalisierung, Big Data und Data Science als auch in unserem bisherigen Kerngeschäft. Die Themen nähern sich aber nach und nach an.“ Dann könnte in einem Geschäftsjahr erstmals die „50-Millionen-Euro-Umsatz-Schallmauer“ durchbrochen werden.

ÜBER INFOMOTION
Die INFOMOTION GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist das führende Beratungsunternehmen für Business Intelligence (BI), Big Data und Digital Solutions im deutschsprachigen Raum. Mit über 350 erfahrenen Mitarbeitern an neun Standorten in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich betreut INFOMOTION mehr als 350 zufriedene Kunden zahlreicher Branchen. Das umfangreiche Portfolio des 2004 gegründeten Unternehmens reicht von der strategischen IT-Beratung über die Konzeption, Implementierung und den Betrieb nachhaltiger BI-Lösungen bis hin zur Schulung Ihrer Mitarbeiter. Kunden sind Energieversorger wie EWE oder energis, Finanzinstitute wie Commerzbank, DekaBank, Union Investment oder ING DiBa, Versicherungsgesellschaften wie AXA, Talanx oder Provinzial NordWest und viele weitere namhafte Unternehmen wie Beiersdorf, Deutsche Post oder Viessmann. Alle IT-Systeme und Technologien werden bei INFOMOTION individuell nach den Anforderungen des einzelnen Kunden ausgewählt. Um jeden Kunden völlig herstellerunabhängig, aber dennoch mit tiefgehendem Know-how beraten zu können, unterhält INFOMOTION enge Partnerschaften zu nahezu allen wichtigen Anbietern von BI-Software. Hierzu zählen Celonis, Cloudera, IBM, Informatica, Microsoft, MicroStrategy, Oracle, Qlik, SAS, SAP, Teradata sowie eine Reihe von Spezialanbietern.
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Geschäftsbericht 2017: Erfolgsjahr für die hkk

(Mynewsdesk) Die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse) meldet in ihrem heute veröffentlichten Geschäftsbericht für das Jahr 2017 ein Versichertenwachstum von 13,8 Prozent und einen Finanzüberschuss von 56,2 Millionen Euro ( www.hkk.de/geschaeftsbericht). Der ausschlaggebende Grund für diese Entwicklung war erneut der Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent, der die hkk seit Anfang 2015 zur günstigsten unter den deutschlandweit wählbaren Krankenkassen macht. Im Vergleich zu einer durchschnittlich teuren Kasse sparen hkk Mitglieder abhängig vom Einkommen bis zu 271 Euro pro Jahr, im Vergleich zu einer teuren Kasse bis zu 589 Euro.

Beitragsersparnis und ausgeprägte Beitragsstabilität

2017 sparten die hkk Mitglieder durch den günstigen Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent im Vergleich zum Branchendurchschnitt (1,1 Prozent) deutlich über 50 Millionen Euro an Beiträgen ein. Darüber hinaus erhöhte der Überschuss von rund 56,2 Millionen Euro die Rücklagen, welche die Beiträge auch künftig niedrig halten. Insgesamt konnten die Betriebsmittel und Rücklagen damit auf 350 Millionen Euro gesteigert werden. „Diese Zahlen sind Ausdruck unserer nachhaltigen Haushaltsplanung. So stellen wir auch in den kommenden Jahren eine ausgeprägte Beitragsstabilität sicher“, sagt hkk Vorstand Michael Lempe.

Überdurchschnittliche Leistungen

Neben dem niedrigen Zusatzbeitrag waren die überdurchschnittlichen Zusatzleistungen ausschlaggebend für das Mitgliederwachstum: So können hkk Versicherte mehr als 1.000 Euro für Naturmedizin, erweiterte Schutzimpfungen, Vorsorgeuntersuchungen, präventive Gesundheitsangebote und Schwangerschaftsleistungen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus werden Gesundheitsaktivitäten im Rahmen des hkk Bonusprogramms mit bis zu 250 Euro jährlich gefördert.

Versichertenentwicklung 2017

Die Zahl der beitragszahlenden Mitglieder stieg im Jahresdurchschnitt 2017 auf 421.701 Personen. Einschließlich der Familienversicherten waren im Jahresdurchschnitt 553.056 Menschen hkk-versichert – 13,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit einem durchschnittlichen Alter von 40,4 Jahren sind die hkk Versicherten deutlich jünger als im Branchenmittel (44,6 Jahre).

Jahresergebnis 2017

Parallel zum Mitgliederwachstum ist das Finanzvolumen der hkk auf rund 1,4 Milliarden Euro gewachsen. Die Einnahmen der hkk im Jahr 2017 betrugen 1,38 Milliarden Euro – 2,0 Prozent je Versicherten mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben je Versicherten stiegen prozentual ebenfalls um 2,0 Prozent auf 2.395 Euro. Von dieser Summe wurden rund 94 Prozent für die medizinische Versorgung aufgewendet: insgesamt 1,25 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 165,4 Millionen Euro.

Leistungsausgaben 2017

Aufgrund des anhaltenden Kundenwachstums sanken die Ausgaben der hkk je Versicherten für Arzneimittel erneut um 2,4 Prozent, für Zahnersatz um 1,5 Prozent und für zahnärztliche Behandlungen um 0,6 Prozent. Stark gestiegen sind die Ausgaben je Versicherten in den Bereichen Kuren mit 15,3 Prozent und Krankengeld mit 11,7 Prozent. Ursachen hierfür waren die hohe Inanspruchnahme und beim Krankengeld zusätzlich der Effekt, dass aufgrund der Gehaltssteigerungen ein höheres Krankengeld für jeden Tag ausgezahlt wurde.

Weiterhin niedrige Verwaltungskosten

Die Verwaltungskosten der hkk betrugen nur 5,0 Prozent der Gesamtausgaben. Sie stiegen 2017 aufgrund zusätzlicher Aufwendungen für die Altersversorgung der Beschäftigten auf einen Wert von 118,63 Euro je Versicherten (2016: 105,84 Euro) – das sind rund 32 Euro weniger als der Krankenkassen-Durchschnitt von 150,59 Euro. Damit gab die hkk 2017 rund 17,7 Millionen Euro weniger für Verwaltungskosten aus als eine durchschnittliche Kasse vergleichbarer Größe.

Beitragsstabilität und fortgesetztes Wachstum

Seit Anfang 2018 ist die Zahl der Versicherten noch einmal um mehr als 25.000 gestiegen, so dass die hkk bis zum Jahresende auf voraussichtlich rund 619.000 Versicherte wachsen wird – das entspricht einem voraussichtlichen Jahreswachstum von zirka 7,4 Prozent. Zum 1. Juni 2018 wurden bereits rund 601.000 Versicherte betreut.

Auch künftig wird die hkk ihren Beitragsvorteil im Vergleich zum Kassendurchschnitt mindestens beibehalten. Über die genaue Höhe des Beitragssatzes für 2019 entscheidet der hkk Verwaltungsrat im Dezember.

Forderungen an die Politik

In den letzten Jahren hat der Risikostrukturausgleich (kurz RSA) zu unfairen Wettbewerbsbedingungen zwischen den gesetzlichen Krankenkassen geführt. Verschärft wird dies dadurch, dass das BVA die bundesweiten Kassen strenger beaufsichtigt als die Landesbehörden, deren Handeln gegenüber den regionalen Kassen deutlich großzügiger ist. Daher muss die Politik bei der geplanten Weiterentwicklung des RSA die Gleichbehandlung aller Kassenarten sicherstellen. Dazu gehört auch, die Regelungen manipulationsresistenter auszugestalten.

Zudem hat die Politik trotz vieler Ankündigungen bisher das Ziel verfehlt, die sektorenübergreifende Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern und anderen Gesundheitsberufen im Behandlungsgeschehen spürbar zu verbessern. Daher sind praxisrelevante Gesetzesänderungen nötig, die zu mehr Kooperation und Koordination der Prozesse in der Patientenversorgung führen.

Zur Erreichung dieses Ziels ist auch eine zeitgemäße Gesundheits-Telematik mit einer leistungsfähigen Gesundheitsakte erforderlich. Deutschland liegt bei der dafür nötigen Infrastruktur im internationalen Vergleich weit zurück. Daher muss die Politik dringend geeignete Rahmenbedingungen schaffen, die den hersteller- und sektorenübergreifenden Datenaustausch regeln. Hierfür sind maximale Interoperabilität der IT-Systeme, einheitliche Schnittstellen und praxisnahe Datenschutzregelungen entscheidend. Dem einzelnen Bürger ist ein zeitgemäßer Zugang zu seinen Gesundheitsdaten und die weitgehende Entscheidungshoheit über ihre Verwendung zu gewähren – nicht nur über die elektronische Gesundheitskarte, sondern auch zum Beispiel über eine Smartphone-App.

Schließlich fordern die Krankenkassen seit langem, die Höhe der Leistungsvergütung von Krankenhäusern, Ärzten und anderen Gesundheitsdienstleistern von der erbrachten Behandlungsqualität abhängig zu machen. Dafür muss diese Qualität messbar und transparent gemacht werden. Dies kann die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung verbessern, unnötige und überholte medizinische Maßnahmen vermeiden und Qualitätsmängel in der ärztlichen Versorgung reduzieren.

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 600.000 Versicherten (davon mehr als 460.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.100 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt abhängig von ihrem Einkommen bis zu 217 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 589 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 30 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 1.000 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,5 Mrd. Euro.

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ARAG Konzern in neuer Aufstellung weiter erfolgreich auf Kurs

ARAG Konzern in neuer Aufstellung weiter erfolgreich auf Kurs

-Alle Konzernsparten weiterhin auf klarem Wachstumskurs
-Mit 3,3 Prozent überdurchschnittliches Beitragsplus in Deutschland
-Internationales Geschäft entwickelt sich dynamisch
-Combined Ratio trotz Geschäftsausbaus mit 89,9 Prozent auf sehr gutem Niveau
-Versicherungstechnisches Ergebnis um 10 Prozent stark verbessert
-ARAG setzt Wachstum im ersten Halbjahr 2018 fort und expandiert nach Australien

„Das Übergangsjahr 2017 verlief deutlich besser als von uns erwartet und beweist damit klar, dass uns die Neuausrichtung des Konzerns neuen, frischen Schwung bringt“, erläuterte Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender und Mehrheitsaktionär des ARAG Konzerns bei der Bilanzvorlage. Durch den Verkauf seines Lebensversicherungsgeschäftes hat der ARAG Konzern seine Beitragseinnahmen rein rechnerisch im Berichtszeitraum um 8,4 Prozent verringert. Er ist nun konsequent auf das Sach- und Krankenversicherungsgeschäft fokussiert. Dieses erzielte in 2017 einen deutlichen Zuwachs von 69,0 Millionen EUR oder 4,6 Prozent auf 1,59 Milliarden EUR bei den gebuchten Bruttobeiträgen. Damit ist bereits knapp ein Drittel der abgegebenen Lebensversicherungsbeiträge kompensiert worden. Die Konzern-Gesamtleistung – inklusive der Umsätze der Dienstleistungsgesellschaften – belief sich auf 1,61 Milliarden EUR. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg deutlich um 10,2 Prozent auf 73,5 Millionen EUR – ein neuer Spitzenwert im Zehnjahresvergleich. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit zeigte mit 81,2 Millionen EUR ebenfalls einen guten Wert und lag deutlich über den ursprünglichen Erwartungen.

Mit einem Prämienzuwachs von 6,5 Prozent verlief das internationale Versicherungsgeschäft besonders dynamisch. Zudem lag das deutsche Versicherungsgeschäft mit seinem Beitragsplus von 3,3 Prozent erneut höher als der Marktdurchschnitt von 1,3 Prozent. Dabei lieferte das deutsche Rechtsschutzgeschäft einen besonders starken Wachstumsimpuls von 6,1 Prozent. Die Combined Ratio konnte im Vergleich zum Vorjahr noch einmal leicht abgesenkt werden und verzeichnet mit 89,9 Prozent den besten Wert der vergangenen zehn Jahre. An ihre Kunden hat die ARAG in 2017 insgesamt Leistungen von 854,0 Millionen EUR ausbezahlt. Im Zuge des veräußerten Lebensversicherungsgeschäfts sank die Konzern-Schadenquote auf 54,4 Prozent ab (Vorjahr: 59,5 Prozent), die Kostenquote erhöhte sich hingegen erwartungsgemäß – von 32 Prozent auf 35,6 Prozent. Der Steueraufwand wurde durch Wertkorrekturen bei den aktiven latenten Steuersalden zusätzlich belastet. Der Konzernjahresüberschuss sank dadurch von 43,1 Millionen EUR auf 27,8 Millionen EUR. Das Eigenkapital des Konzerns erreichte mit 461,4 Millionen EUR das Niveau des Vorjahres (461,7 Millionen EUR). Das Familienunternehmen erwirtschaftete in 2017 eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von 6,2 Prozent. „Das war für dieses ausgesprochen anspruchsvolle Übergangsgeschäftsjahr ein weiterhin guter Wert. Es gibt keinen erkennbaren Grund, sich als Eigner bei der ARAG nicht gut aufgehoben zu fühlen“, unterstrich Dr. Paul-Otto Faßbender aus seiner Warte als Mehrheitsaktionär des Konzerns.

Das Rechtsschutzgeschäft, die größte Einzelsparte der ARAG, bleibt weiterhin der stärkste Wachstumsmotor des Konzerns. Es lieferte ein Beitragsplus von 45,8 Millionen EUR beziehungsweise 5,1 Prozent auf nunmehr 938,8 Millionen EUR (Vorjahr: 893,0 Millionen EUR). Die Beitragseinnahmen aus dem internationalen Rechtsschutzgeschäft stiegen um 4,9 Prozent auf 568,0 Millionen EUR (Vorjahr: 541,5 Millionen EUR). Besonders positiv entwickelte sich das Geschäft in Spanien, den USA, Skandinavien und Österreich. Das Rechtsschutzgeschäft auf dem deutschen Heimatmarkt legte im selbst abgeschlossenen Geschäft um 6,1 Prozent von 329,3 Millionen EUR auf 349,2 Millionen EUR zu. Dieses Wachstum ist nachhaltig, weil es klar mit dem Ausbau der Kundenbasis verbunden ist. Die Zahl der Verträge stieg um 49.600 Stück. Mit einem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von 97,2 Millionen EUR zeigte das gesamte Rechtsschutzsegment erneut einen sehr guten Ergebniswert (Vorjahr: 103,7 Millionen EUR).

Das Kompositsegment im Konzern erhöhte seine Beitragseinnahmen mit 5,6 Prozent auf 281,0 Millionen EUR (Vorjahr: 266,1 Millionen EUR). Größere Schadenereignisse blieben im Berichtsjahr aus. Allerdings trugen mehrere kleinere Unwetterereignisse zu einem erhöhten Schadenaufwand bei. Die Bruttoschadenquote erhöhte sich daher leicht von 54,8 Prozent auf 55,9 Prozent. Der versicherungstechnische Gewinn verbesserte sich deutlich von 2,5 Millionen EUR auf 12,5 Millionen EUR.

Das Krankenversicherungsgeschäft bleibt ebenfalls auf der Erfolgsspur und baute seine Beitragseinnahmen um 2,3 Prozent auf 365,1 Millionen EUR aus (Vorjahr: 356,8 Millionen EUR). Dabei lagen die Beitragsanpassungen im Bestand mit etwa 1 Prozent im Vergleich zum Wettbewerb auf einem sehr moderaten Niveau. Im Interesse der Kunden wurden aus dem Rohüberschuss von 58,8 Millionen EUR (Vorjahr 75,9 Millionen EUR) 82 Prozent der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugeführt. Das versicherungstechnische Ergebnis hat sich deutlich von 8,5 Millionen EUR auf 17,3 Millionen EUR verbessert.

Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2018
Das erste Halbjahr 2018 schließt lückenlos an die erfolgreiche Entwicklung des Geschäftsjahrs 2017 an. Erwartet wird ein Beitragsplus im Konzern von 3,4 Prozent auf 830 Millionen EUR (Vorjahreszeitraum 802,3 Millionen EUR). Auf dem deutschen Markt werden die Einnahmen um 3,6 Prozent zulegen. Hervorzuheben ist ein erneut starkes Wachstum im deutschen Rechtsschutz von 5,6 Prozent. International wächst die ARAG um 3,2 Prozent. Am besten in das erste Halbjahr gestartet sind die Niederlande, Italien, die USA und Skandinavien.

Auf Basis ihrer erfolgreichen Entwicklung richtet die ARAG nun ihre volle Aufmerksamkeit auf die nächste große Schicksalsfrage der Assekuranz: die digitale Transformation. Der Düsseldorfer Versicherungskonzern hat dieses Thema sehr frühzeitig für sich besetzt. Bereits seit fünf Jahren verbessert die ARAG mit Innovations- und Experimentierfreude die Services für ihre Kunden mit digitalen Lösungen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Digitalisierung für unser Haus weniger eine schicksalhafte Epochenfrage, sondern vielmehr ein echter Glücksfall ist. Mit ihr bekommen wir alle Trümpfe in die Hand, unsere Stärken als innovativer, schneller und pfiffiger Versicherer voll auszuspielen – eben, weil wir keine gewaltige und träge Massen-Organisation bewegen müssen“, betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. Paul-Otto Faßbender. Damit könne die ARAG ihre Stärken als eher mittelständischer Versicherer gegenüber Großkonzernen gut ausspielen.

Auch auf neuen internationalen Märkten wird die ARAG aktiv. Dazu macht der Konzern in diesem Jahr einen geografisch großen Schritt und wird Australien erschließen. Der dortige Markt wurde hierfür in den vergangenen Monaten gründlich analysiert. Dabei zeigen sich gute Entwicklungschancen für Rechtsschutzleistungen.

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes
Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.)
Dr. Renko Dirksen Dr. Johannes Kathan Dr. Matthias Maslaton Werner Nicoll Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze
Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

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Hauptversammlung: AGRAVIS nimmt mit „Hanse“ Kurs auf die Zukunft

Hauptversammlung: AGRAVIS nimmt mit "Hanse" Kurs auf die Zukunft

AGRAVIS-CEO Andreas Rickmers

Die AGRAVIS Raiffeisen AG bricht auf zu neuen Ufern und nimmt mit ihrem Strategieprogramm unter dem Namen „Hanse“ Kurs auf eine erfolgreiche Zukunft. Andreas Rickmers, Vorsitzender des Vorstandes der AGRAVIS, ließ bei der Hauptversammlung des Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmens in Bockenem/Niedersachsen vor den rund 850 Aktionären und Gästen keinen Zweifel daran, dass die Hanse-Segel richtig gesetzt sind.

„Mit Hanse setzen wir uns ambitionierte Wachstumsziele, die deutlich über die aktuellen Umsatz- und Renditeziele der Mittelfristplanung hinausgehen. Wir sind davon überzeugt, dass am Ende des Konsolidierungsprozesses nur eine Handvoll leistungsstarker Anbieter das Agrargeschäft in Deutschland bestimmen werden“, unterstrich Rickmers: „Hier wollen wir dabei sein“. Die Notwendigkeit der Kurserneuerung machte er auch an den Geschäftszahlen 2017 deutlich, die zuvor Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff erläutert hatte.

Bei einem Umsatz von 6,4 Mrd. Euro schloss die AGRAVIS das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von rund 3,8 Prozent ab. Dazu trugen vor allem der Agrarhandel, das Futtermittel- und Technik-Geschäft sowie die Bereiche Märkte und Energie bei. Insgesamt konnte die AGRAVIS ihr operatives Ergebnis EBIT mit 74 Mio. Euro um 7,3 Prozent verbessern. Die Investitionen stiegen zudem auf 87 Mio. Euro – bei zunächst geplanten 63 Mio. Euro – an. Eine eindeutige Bewertung gab AGRAVIS-Chef Andreas Rickmers dann zum Ergebnis vor Steuern ab: „Ich bin mit unserem Ergebnis von 25,3 Mio. Euro vor Steuern nicht zufrieden. Denn auch wenn dieses Ergebnis vor allem durch Einmal-Belastungen zustande gekommen ist, haben wir nicht das erreicht, was wir uns für das Jahr 2017 vorgenommen hatten.“ Trotzdem betonte Rickmers: „Das Jahr 2017 war für die AGRAVIS ein Wachstumsjahr, in dem wir wichtige Weichen für unseren künftigen Erfolg gestellt haben.“ Dabei zielte er nicht nur auf EBIT-Wachstum, mehr Investitionen und zukunftsweisende Akquisitionen ab, sondern auch auf den eingeleiteten systematischen Strategieprozess Hanse.

Für 2018 plant das Unternehmen, wie Rickmers und Schulte-Althoff betonten, bewusst konservativ. „Der Markt und die Rahmenbedingungen haben sich nicht wesentlich verändert.“ Deshalb sollen sich der Umsatz bei 6,5 Mrd. Euro, die Bilanzsumme bei rund 1,9 Mrd. Euro, das Ergebnis vor Steuern bei rund 42 Mio. Euro und die Eigenkapitalquote bei rund 30 Prozent einpendeln. Aufbauend auf diesen Zahlen stellte Rickmers dann die Herausforderungen dar, die nach Veränderungen verlangen. Der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende erläuterte das anhand von vier Punkten:
– Die Landwirtschaft in Deutschland stehe vor einer dramatischen Konsolidierung.
– Die ökologische Landwirtschaft werde weiter an Bedeutung gewinnen.
– Die Digitalisierung in der Landwirtschaft wird sich beschleunigen.
– Durch den demografischen Wandel werde der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter härter.

Zusammenfassend meinte Rickmers damit, dass der Agrarmarkt sich mit zunehmender Geschwindigkeit wandle – Margen und Mengen würden sich in Deutschland perspektivisch rückläufig entwickeln. „Deshalb werden in sich konsolidierenden Märkten die Kundenfokussierung, leistungsstarke Angebote und Prozesse sowie realisierte Synergien und Skaleneffekte zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren – auch für uns.“ Damit ebnete Rickmers den Weg für den laufenden Strategieprozess Hanse, dem als Basis ein neues AGRAVIS-Leitbild zugrunde liegt. Zentrale Botschaft des Leitbildes, die als Vision formuliert ist: „AGRAVIS-Kunden sind erfolgreicher als andere.“

Weitere aktuelle Berichte zu den Themen Geschäftsverlauf, Arbeitsgebiet, Gremien und Dividende sowie zahlreiche Bilder und ein Video gibt es auf den Extraseiten zur AGRAVIS-Hauptversammlung unter agrav.is/hv.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit über 6.500 Mitarbeitern 6,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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