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Bildung Karriere Schulungen

Dringend oder wichtig?

Was ist die Eisenhower-Methode im Zeitmanagement?

Dringend oder wichtig?

Die Eisenhower-Methode hilft bei der Zeitplanung (Bildquelle: H. Reibold)

Ein gutes oder gar perfektes Zeitmanagement ist vor allem für einen Unternehmer das A und O. Eine bewährte Methode ist dabei die Eisenhower-Methode. Das was ist das genau? Damit der angehende Betriebswirt/in IHK diese Frage auch in der Prüfung meistern kann, erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert in seinem kostenlosen Schulungsvideo nicht nur die Methode selbst, sondern erklärt auch den Unterschied zwischen „dringend“ und „wichtig“.

Nicht selten trifft man im Geschäftsleben gestresste Entrepreneurs, die immer in Eile sind, weil sie noch einen „wichtigen Termin“ haben. Und nicht selten haben andere dabei schnell den Eindruck, dass es sich hier um einen „Wichtig-tuer“ handelt. Denn zwischen wichtig und dringend besteht ein großer Unterschied.

Dringlichkeit bezieht sich immer auf Zeit. Wenn im hiesigen Kulturverständnis die Rede ist von Dringlichkeit, wird damit immer angedeutet, dass eine enge Zeitrestriktion besteht, dass es schnell gehen muss, weil irgendjemand schreit oder weil irgendein Stress entsteht. Wichtigkeit dagegen hat immer zu tun mit einem Ziel.

Vier Felder und deren Prioritäten

Die Eisenhower-Methode greift diese Unterscheidung auf, um anstehende Aufgaben einzuordnen und um diese zeitlich effektiv zu bewältigen. Dazu wird zunächst ein Koordinatenkreuz gezeichnet. An der X-Achse wird „D“ wie „Dringlichkeit“ abgetragen, an der Ordinate „W“ wie „Wichtigkeit“. Beide können jeweils niedrig oder hoch sein. Trägt man auch dies jeweils auf der X- und -Y-Achse ab, entsteht eine Matrix aus vier Kombinationsfeldern: Links unten befindet sich niedrige Wichtigkeit und niedrige Priorität, rechts oben hohe Wichtigkeit und hohe Priorität.

Diese Kombinationen werden nun gewertet: Niedrige Wichtigkeit und niedrige Priorität entspricht Ablage P, d.h. diese Aufgabe wird erst gar nicht in Angriff genommen. Hohe Wichtigkeit und hohe Priorität erhält Priorität A. Hohe Wichtigkeit und niedrige Dringlichkeit erhält Priorität B. Und dringend, aber nicht wichtig erhält Priorität C.

Für das (bessere) Zeitmanagement lassen sich nun folgende Regeln ableiten: A wird sofort und vom Planenden selbst erledigt. B wird terminiert. Hier arbeitet man an seinem Ziel oder seinen Zielen. So, wie man Termine mit anderen macht, macht man hier gewissermaßen Termine mit sich selbst, damit man da wirklich eine Stunde konzentriert an einem Projekt arbeiten kann. Und C-Aufgaben werden nach Möglichkeit delegiert.

Das komplette, kostenlose Video “ Was ist die Eisenhower-Methode im Zeitmanagement?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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„Der hat die Finger gehoben…“

Was ist die eidesstattliche Versicherung?

"Der hat die Finger gehoben..."

Falsch schören bei einer e.V.? — Besser nicht… (Bildquelle: pixabay)

Beim Thema „eidesstattliche Versicherung“ wird wohl jeder ein wenig nervös. Das gilt sicher auch für einen angehenden Betriebswirt/in IHK, dem die Frage nach dem Sinn und Zweck einer solchen eidesstattlichen Versicherung in einer Prüfung gestellt. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erklärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb, was es mit dieser Versicherung an Eides statt auf sich hat.

Der Begriff „eidesstattliche Versicherung“ oder „Versicherung an Eides statt“ bedeutet nichts mehr und nichts weniger, als dass ein Eid geleistet wird für etwas Bestimmtes.

Genauer betrachtet handelt es sich dabei um eine Vermögensaufstellung des Schuldners, und zwar eine, auf die er einen Eid leitet leistet. Eine eidesstattliche Versicherung, auch kurz E.V. genannt, ist also eine beeidigte Vermögensaufstellung des Schuldners. Und sie bedeutet im Übrigen auch nichts Gutes für die Situation des Schuldners.

Sie erfolgt immer nur auf Antrag des Gläubigers, und zwar beim zuständigen Amtsgericht. Entscheidend für die Zuständigkeit ist, wo der Schuldner seinen Wohnort hatte zu dem Zeitpunkt, als die Forderung entstanden ist. Für den Gläubiger bedeutet dies aber nun: Ab dann muss er den Schuldner in Ruhe lassen. Er hat also keinerlei Vorteil, wenn der Schuldner eine e.V. abgibt, und er darf auch keine auch noch so geringen Ratenzahlungen mehr von dem Schuldner annehmen. Umgekehrt hat dies für den Schuldner den Vorteil, dass er ab dann Ruhe hat vor den Gläubigern, denn die sehen: Er hat jetzt öffentlich erklärt, dass er nichts mehr hat.

Beeidigte vollständige und richtige Vermögensaufstellung des Schuldners

Der Schuldner muss nun eine Vermögensaufstellung machen und er muss beeidigen, dass das genau das ist, was er hat — er beeidigt also hier die Vollständigkeit und die Richtigkeit. Legt er hier einen falschen Eid ab, kann er dafür empfindlich bestraft werden.

Und dann folgt noch etwas, nämlich die Eintragung in das Schuldnerverzeichnis. Dieses ist allerdings nicht öffentlich, und die Eintragung kann später auch wieder gelöscht werden.

Wenn der Gläubigen den Antrag gestellt hat und der Schuldner sich weigert, die E.V. abzugeben, dann kann er auf Antrag und Kosten des Gläubigers dazu gezwungen werden, und zwar durch Haft bis sechs Monate (so genannte „Beugehaft“).

Das komplette, kostenlose Video “ Was ist die eidesstattliche Versicherung?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Geld leihen (fast) ohne Sicherheiten

Was ist der reine Personalkredit?

Geld leihen (fast) ohne Sicherheiten

Bei einer Kontoüberziehung handelt es sich meist um einen reinen Personalkredit (Bildquelle: pixabay)

Beim Abschluss eines Kredites taucht immer auch die Frage nach der Absicherung auf. In der Regel werden dabei materielle oder personelle Sicherheiten gefordert. Doch wie sieht dies nun bei einem sogenannten reinen Personalkredit aus? Da diese Frage auch Bestandteil der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK ist, erklärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert in seinem kostenlosen Schulungsvideo die Zusammenhänge.

Kredite sind in der heutigen Zeit kaum noch eine Besonderheit. Sie tauchen im Geschäftsleben ebenso auf wie im Privatleben. Da es sich hier letztlich um Leihgaben handelt, ist verständlich, dass der Kreditgeber auch irgendeine Garantie haben möchte, dass er sein Geld und möglicherweise auch die Zinsen dafür zurückbekommt. Genau dies ist der Sinn und Zweck der Absicherung eines Kredites. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, angefangen vom Ehrenwort bis hin zur Verpfändung des Eigentums oder der Hinzuziehung eines Bürgen. Je nach Art der Sicherheit spricht man dann von einem Realkredit, wenn eine materielle Sicherheit vorliegt, oder einem Personalkredit, wenn nur personelle Sicherheiten vorliegen. Beim Personalkredit wiederum unterscheidet man den verstärkten und den reinen Personalkredit.

Keine materiellen und keine weiteren personellen Sicherheiten

Beim verstärkten Personalkredit kommt ein Bürge mit dazu, der im Zweifelsfall für den finanziellen Schaden aufkommen muss. Kann der Kreditnehmer seine Schulden nicht zurückbezahlen, muss der Bürge für ihn einspringen.

Beim reinen Personalkredit dagegen geschieht die Absicherung nur über den Schuldner selbst. Das heißt: Der Schuldner steht mit seiner Person ein für diesen Kredit. Mit anderen Worten: Es ist ein Blanko-Kredit, ein Kredit ohne Sicherheiten.

Ein Überziehungskredit zum Beispiel ist in aller Regel ein solcher Kredit. Es gibt also keine materiellen Sicherheiten und auch keine wirklichen, oder besser gesagt keine weiteren personellen Sicherheiten, zum Beispiel durch Bürgschaft.

Das komplette, kostenlose Video “ Was ist der reine Personalkredit?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Liebling, ich habe das Geld geschrumpft…

Was ist Deflation?

Liebling, ich habe das Geld geschrumpft...

(Bildquelle: pixabay)

Die Begriffe Inflation und Deflation sind nicht nur feste Bestandteile im Vokabular der Wirtschaftswissenschaften, sondern auch der Allgemeinheit vertraut. Die Bedeutung der Begriffe ist in der Bevölkerung allerdings weniger klar, was häufig zu Verwirrung führt. Und auch in den Prüfungen zum Betriebswirt/in IHK wird die Thematik immer wieder gerne aufgegriffen. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert erklärt deshalb in seinem kostenlosen Schulungsvideo den Begriff der Deflation und grenzt ihn von der Inflation ab.

Der Begriff Inflation dürfte in der Öffentlichkeit der bekanntere der beiden sein, da er häufig in den Medien auftaucht. Er wird allgemein in Verbindung gebracht mit steigenden Preisen. Dementsprechend könnte man die Deflation mit sinkenden Preisen beschreiben. Dies wäre jedoch eine unzulässige Verallgemeinerung.
Rein wörtlich betrachtet bedeutet Inflation „Aufblähung“, während Deflation „Schrumpfung“ bedeutet, und zwar eine Schrumpfung der Geldmenge, genauer: der umlaufenden Geldmenge. Und genau dies ist der entscheidende Punkt.

Unter der umlaufenden Geldmenge versteht man diejenige Geldmenge, die nachfragewirksam ist, also nicht das Geld, das vielleicht irgendwo in Matratzen eingenäht ist, sondern Geld, das sozusagen an den Markt geht, in der Tasche seines Besitzers, und sagt: „Ich möchte was kaufen…“. Und genau dieses Geld schrumpft bei einer Deflation.

Deflation bedeutet sinkendes Geldvermögen

Anders ausgedrückt: In einer Volkswirtschaft besteht im günstigsten Fall ein Gleichgewicht von Geldvolumen und Gütervolumen. Die einfache Formel für den Idealzustand lautet demnach: Geldvolumen gleich Gütervolumen. Nun kann es aber passieren, dass die Menschen das Geld festhalten. Es geht nun eben nicht in der Tasche seines Besitzers auf den Markt und sagt: „Ich möchte das und das kaufen…“, sondern es wird festgehalten. Es wird vielleicht sogar tatsächlich in Matratzen eingenäht, da man ja nicht weiß, was noch kommt. Dadurch, dass die Menschen das Geld festhalten, sinkt das Geldvolumen. Und das wiederum bedeutet: Das nachfragewirksame Geld sinkt. Bei Deflation besteht somit die Situation, dass mehr Güter vorhanden sind als Geld. Und dies wiederum bedeutet: Deflation gleich sinkende Preise.

Würde man in der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK allerdings sofort von Anfang an Deflation definieren mit sinkenden Preisen, dann wäre natürlich der ganze eben dargelegte Gedankengang nicht erwähnt. Und dann könnte es durchaus sein, dass ein Prüfer nochmals genauer nachfragt.

Ganz einfach könnte man sagen: Inflation sind steigende Preise, Deflation sind sinkende Preise, aber immer vor dem beschriebenen Hintergrund: Geldvolumen gleich Gütervolumen. Bei der Inflation steigt das Geldvolumen, hier bei der Deflation sinkt das Geldvolumen.

Das komplette, kostenlose Video “ Was ist Deflation?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Zwei Jahre sind genug

Wann gilt die zweijährige Verjährungsfirst?

Zwei Jahre sind genug

(Bildquelle: pixabay)

Prüfungen zum Betriebswirt/in IHK immer wieder ein beliebtes Thema. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb, was es mit der zweijährigen Verjährungsfrist auf sich hat und wann sie greift beziehungsweise wann sie nicht greift.

Ein wesentlicher Faktor im unternehmerischen Alltag ist die Zeit. Sie spielt nicht nur in Produktions- und Lieferprozesse, sondern auch in andere Abläufe hinein. Da, wo der Zeitrahmen begrenzt ist, kommen die Termine und Fristen ins Spiel. Das ist zum Beispiel der Fall bei Zahlungen, etwa bei Zahlungsfristen, oder bei Forderungen des Finanzamtes, nämlich den Abgabefristen von Unterlagen.

Wären diese Fristen an sich nicht bereits unangenehm genug, kommt noch ein zweites Erschwernis hinzu: die Unterschiedlichkeit der einzelnen Fristen. Bei manchen gibt es nur ein sehr kleines Zeitfenster, bei anderen dagegen mehrere Jahre.

Vor diesem Hintergrund sind auch die Verjährungsfristen zu sehen. Ihnen gemeinsam ist, dass bestimmte Leistungen oder Ansprüche ab einem gewissen Zeitpunkt erlöschen. Doch auch hier gibt es unterschiedliche Fälle. Einer davon ist die zweijährige Verjährungsfrist.

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt üblicherweise drei Jahre. Die Besonderheit, die bereits in dem sprachlichen Begriff „zweijährige Verjährungsfrist“ zum Ausdruck kommt, liegt hier also zunächst einmal in der Verkürzung auf zwei Jahre.

Zwei Jahre Gewährleistungspflicht

Und bei dieser zweijährigen Verjährungsfrist handelt es sich um nichts anderes als das, was im Allgemeinen auch als „Gewährleistungsfrist“ bezeichnet wird und was Verbraucher häufig mit „Garantie“ verwechseln.

Die Gewährleistung muss erbracht werden vom Verkäufer. Der Verkäufer muss etwas gewährleisten, jedoch nicht garantieren. Und zwar muss er gewährleisten, dass die Ware frei von Sachmängeln und auch frei von Rechtsmängeln ist. Dies ist zunächst einmal der Grundansatz dieser Regelung oder auch der Leistungsanspruch des Verbrauchers an den Unternehmer.

Die Bezeichnung „zweijährige Verjährungsfrist“ begrenzt den Zeitraum dieser Gewährleistungspflicht des Unternehmers beziehungsweise des Gewährleistungsanspruchs des Kunden auf zwei Jahre. Diese Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der Übergabe und endet dann genau nach Ablauf dieser zwei Jahre. Der Käufer hat entsprechend zwei Jahre Zeit, wenn die Ware fehlerhaft war und dieser Fehler zum Zeitpunkt des Übergangs schon da war, seine Ansprüche geltend zu machen. Auf Umkehrung der Beweislast soll hier nicht weiter eingegangen werden.
Die zweijährige Verjährungsfrist gilt also für die Gewährleistung des Verkäufers. Er muss zwei Jahre lang gewährleisten, dass zum Zeitpunkt des Übergangs der Ware die Ware frei von Rechts- und vor allem auch von Sachmängeln war.

Das komplette, kostenlose Video „Wann gilt die zweijährige Verjährungsfirst?“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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Gegen den Strom

Was ist antizyklische Fiskalpolitik?

Gegen den Strom

Antizyklisch bedeutet, gegen den Konjunkturstrom zu agieren (Bildquelle: pixabay)

Fremdwörter sorgen in der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK immer wieder für Verwirrung und Unsicherheit. Das gilt auch für den Begriff „antizyklische Fiskalpolitik“. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb, wie sich dieser Begriff sehr einfach auflösen lässt, so dass er seinen Schrecken verliert und sich damit auch zum Beispiel im Rahmen einer Prüfung erklären lässt.

Eine Prüfungsfrage wie „Was ist antizyklische Fiskalpolitik?“ ist durchaus dazu angetan, einen Prüfling in Angst und Schrecken zu versetzen, ihn zu lähmen und ihm so auch die Sprache zu verschlagen. Dies kann die korrekte Beantwortung der Frage torpedieren und auch den Rest der Prüfung negativ beeinflussen. Hier hilft es, Ruhe zu bewahren und die Frage systematisch anzugehen. Wie dies geht, zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert.

Staatliches Eingreifen in die Konjunktur gegen den Zyklus

Dazu werden zunächst die beiden zentralen Begriffe isoliert betrachtet: Fiskalpolitik ist nichts anderes als das staatliche Eingreifen in die Konjunktur, und antizyklisch bedeutet „gegen den Zyklus“. Dies ist bereits ein erster Ansatz. Nun bleibt nur noch, den Begriff des Zyklus näher zu bestimmen.

Mit dem Zyklus ist hier der zeitliche Verlauf des Bruttoinlandsproduktes gemeint. Steigt dieses an, liegt ein Aufschwung vor, bei einem starken Ansteigen spricht man von einer Hochkonjunktur. Werden die Zuwachsraten dagegen negativ, das heißt wenn sie abnehmen, liegt eine Schrumpfung oder eine Rezession vor. Auf diese folgt dann erfahrungsgemäß wieder ein Aufschwung. Genau dies ist mit dem Zyklus gemeint.

Eine zyklische Fiskalpolitik würde nun bedeuten: In der Hochkonjunktur, wenn die Wirtschaft wächst und somit in der Regel auch die Steuereinnahmen steigen, also mehr Geld in die Kasse kommt, ist der Staat besonders ausgabefreudig. Verhält sich der Staat nun mit seinen Maßnahmen aber gegen den Zyklus, bedeutet dies: in einer Rezession erhöht er die Staatsausgaben, und in einer Hochkonjunktur werden die Staatsausgaben gesenkt. Wenn man sie erhöht, weil auch mehr Geld reinkommt, verhält man sich zyklisch. Wenn man sie dagegen in der Hochkonjunktur senkt, dann verhält man sich antizyklisch.

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Haftung mit Haut und Haaren

Was bedeutet gesamtschuldnerische Haftung des OHG-Gesellschafters?

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Jeder OHG-Gesellschafter haftet gesamtschuldnerisch (Bildquelle: pixabay)

Zu den vielen Gesellschaftsformen, die es alleine in Deutschland gibt, zählt auch die OHG. Sie ist allerdings wenig bekannt. Wer Gesellschafter einer solchen OHG ist oder werden möchte, sollte sich allerdings über die schwerwiegenden Risiken bewusst sein. Dies betrifft vor allem die gesamtschuldnerische Haftung. Die Bedeutung dieses Haftungsgrundsatzes sollte auch einem angehenden Betriebswirt/in IHK zumindest für die Prüfung bekannt sein. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb die gesamtschuldnerische Haftung des OHG-Gesellschafters anhand eines anschaulichen Beispiels.

Gesellschaftsformen werden unterschieden in Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Zu ersteren gehören die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und die Partnergesellschaft bei freien Berufen, zu letzteren gehören die häufig anzutreffende GmbH und die AG. Die weniger bekannte Offene Handelsgesellschaft (OHG) zählt zu den Personengesellschaften. Dabei können sich natürliche und/oder juristische Personen zusammenschließen. Die OHG selbst ist jedoch keine juristische Person.

Im Hinblick auf die Haftung gilt unter anderem, dass jeder der Gesellschafter unmittelbar, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch haftet. Doch was bedeutet dieses „gesamtschuldnerisch“ oder auch „solidarisch“ eigentlich genau?

Jeder einzelne OHG-Gesellschafter haftet allein für alle Schulden der Gesellschaft

Es bedeutet: Jeder OHG-Gesellschafter haftet allein für alle Schulden der Gesellschaft. Hier sind drei Worte entscheidend: „jeder“, „allein“ und „alle“ – Jeder einzelne Gesellschafter haftet allein für alle Schulden, die im Zusammenhang mit der Gesellschaft entstanden sind.

Um zu erfassen, was das bedeutet, braucht man sich nur das folgende, etwas konstruierte, aber anschauliche Beispiel anzuschauen: Angenommen, einer der OHG-Gesellschafter kommt plötzlich auf die Idee, im Namen der Gesellschaft 10 Ferraris zu bestellen. Kann die Gesellschaft die entsprechende Rechnung bezahlen, dürfte das wohl noch das kleinere Übel sein. Übersteigt die Rechnung oder der dafür aufgenommene Überziehungskredit jedoch die finanziellen Kapazitäten der OHG, wird es eng. In diesem Fall haftet jeder einzelne OHG-Gesellschafter für die Schulden des Kollegen mit. Der Gläubiger, im Beispiel der Ferrari-Händler oder auch die Bank, die einen entsprechenden Überziehungskredit gewährt hat, kann sich nun aussuchen, an wen er sich wendet. Der Gläubiger kann sich an die Gesellschaft wenden oder an denjenigen Gesellschafter, der am meisten Vermögen besitzt. Letzteres wird ja häufig durch entsprechende Statussymbole offen zur Schau gestellt.

Dies zeigt, dass zur Gründung einer OHG eine Menge Vertrauen in die Seriosität und Loyalität der Mitgesellschafter vorhanden sein muss. Dieses Haftungsrisiko dürfte auch einer der Gründe dafür sein, warum die OHG relativ selten zu finden ist.

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Zahlungsverzug – ab wann genau?

Wann gerät ein Käufer in Zahlungsverzug?

Zahlungsverzug - ab wann genau?

Nicht immer ist eine Mahnung erforderlich, damit ein Schuldner in Zahlungsverzug gerät (Bildquelle: pixabay)

Säumige Zahler sind für Unternehmer ein hohes Risiko, und mit nicht bezahlten Rechnungen sind häufig hohe Kosten und ein nicht unerheblicher Aufwand verbunden. Das beginnt damit, dass das Geld nicht wie geplant zur Verfügung steht, die Zahlung muss angemahnt werden, möglicherweise werden weitere Verfahren wie Mahnbescheid und Vollstreckung erforderlich. Unternehmer und der angehende Betriebswirt/in IHK sollten deshalb wissen, wann beziehungsweise ab wann ein Schuldner in Zahlungsverzug gerät, um zeitnah die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zeigt In seinem kostenlosen Schulungsvideo, wie sich die Sachlage vor dem Hintergrund von § 286 BGB darstellt.

In der Regel läuft ein Verkauf, der nicht bar oder elektronisch abgewickelt wird, wie folgt ab: Der Kunde erhält die Ware. Zeitnah erhält er auch die dazugehörige Rechnung mit der Bitte um Zahlung beziehungsweise Überweisung. Und das tut er dann auch.

Wenn der Kunde allerdings nicht zahlt, gerät er in Zahlungsverzug. Doch wann genau setzt dieser Zahlungsverzug ein? Hierüber gibt es im unternehmerischen Alltag und vor allem auch bei laienhaft informierten Konsumenten unterschiedliche, teils abenteuerliche Auffassungen, etwa dass der Verkäufer erst einmal drei Mahnungen senden muss, bevor er rechtliche Schritte einleiten darf. Tatsächlich ist der Sachverhalt aber recht eindeutig und klar geregelt.

Zahlungsverzug auch ohne vorherige Mahnung

Die Rechtsgrundlage zur Thematik findet sich in § 286 im BGB. Hier wird auch das Thema Verzug des Schuldners. Im Falle eines Kaufs ist der Käufer der Schuldner der Geldsumme, so dass der § 286 BGB auch hier angewendet werden kann. Der gesamte Paragraf beinhaltet insgesamt fünf Absätze, von denen die ersten drei hier besonders wichtig sind.

Absatz 1 enthält bei vielen Paragrafen die jeweilige Grundregel. Dies ist auch hier so. Hier steht das Wort „Mahnung“: Wenn der der Schuldner nicht leistet, kommt er durch die Mahnung in Verzug.

In Absatz 2 sind nun Ausnahmen geregelt: Der Mahnung bedarf es nicht, zum Beispiel wenn für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist.

Und Absatz 3 geht sogar noch weiter: Der Schuldner kommt auch ohne Mahnung in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsausstellung leistet.

Diese Regelungen des § 286 BGB lassen sich nun wie folgt zusammenfassen: Der § 286 BGB stellt die Rechtsgrundlage für die Problematik des Zahlungsverzugs dar. Im Absatz 1 befindet sich das Schlüsselwort „Mahnung“. Er enthält die die Grundregel: Wenn jemand nicht zahlt, muss er erst einmal gemahnt werden. Aber es gibt die wichtige Ausnahme im Absatz 3. Dieser enthält als Kurzformel die Aussage: 30 Tage sind genug für einen Verzug. Wenn der Kunde also 30 Tage nach Zugang der Rechnung nicht bezahlt hat, gerät er auch dadurch in Verzug, und zwar ohne Mahnung. Und dann gibt Absatz 2 auch vor, dass die Mahnung entbehrlich ist, wenn für die Zahlung eine Zeit kalendermäßig bestimmt war.

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Vollstreckungsbescheid – was tun?

Vollstreckungsbescheid, Möglichkeiten des Schuldners

Vollstreckungsbescheid - was tun?

Was tun, wenn ein Vollstreckungsbescheid ins Haus flattert? (Bildquelle: pixabay)

Wenn ein Vollstreckungsbescheid ins Haus flattert, bedeutet dies für den Schuldner in der Regel Stress pur. Denn in irgendeiner Form muss er nun darauf reagieren. Doch auch der angehende Betriebswirt/in IHK sollte wissen, welche Möglichkeiten ein Schuldner hat, auf einen Vollstreckungsbescheid zu reagieren. Denn davon hängen auch aus unternehmerischer Sicht die weiteren Maßnahmen ab. In seinem kostenlosen Schulungsvideo zeigt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert die wesentlichen Möglichkeiten des Schuldners auf und erläutert die sich daraus ergebenden Folgen.

Ein Vollstreckungsbescheid erfolgt nicht aus heiterem Himmel. Vielmehr gibt es dazu bereits eine Vorgeschichte: Der Unternehmer hat für einen Kunden eine Leistung erbracht, etwa eine Ware geliefert und dem Kunden diese Leistung in Rechnung gestellt. Aus irgendwelchen Gründen hat der Schuldner diese Rechnung nicht bezahlt. In der Folge kommt es dann beispielsweise über Mahnungen und Mahnbescheid zum Vollstreckungsbescheid. Für den Gläubiger bedeutet dies schon nahezu die ultima ratio, noch an sein Geld zu kommen und den Schuldner zur Zahlung zu verpflichten. Der damit verbundene Aufwand und die damit verbundenen Kosten sollen hier zunächst einmal außen Betracht bleiben.

Drei Handlungsmöglichkeiten des Schuldners bei einem Vollstreckungsbescheid

Nachdem dem Schuldner der Vollstreckungsbescheid zugegangen ist, hat er drei Möglichkeiten, darauf zu reagieren: Entweder er bezahlt, oder er legt Widerspruch ein, oder er tut gar nichts.

Die erste Möglichkeit ist je nach Situation für den Schuldner die beste: Wenn der Schuldner nun bezahlt, ist die Sache für ihn erledigt, und er hat dann Ruhe. Das setzt natürlich voraus, dass die Forderung berechtigt ist.

Der Schuldner kann aber auch gegen den Vollstreckungsbescheid Widerspruch einlegen. Dieser muss allerdings innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Erfolgt der Widerspruch nicht rechtzeitig, das heißt wenn die Zwei-Wochen-Frist versäumt wird, wird der Widerspruch nicht mehr anerkannt, und dies wird gleichgesetzt mit der dritten Möglichkeit, nämlich dass der Schuldner untätig bleibt, also nichts tut und nicht reagiert. Sofern der Widerspruch gegen den Vollstreckungsbescheid aber innerhalb der Zwei-Wochen-Frist erfolgt, kommt es automatisch zur Klage.

Im dritten Fall, also bei Untätigkeit des Schuldners oder bei versäumter Klagefrist, erfolgt der für den Schuldner vielleicht unangenehmste Fall. Denn nach zwei Wochen wird der Vollstreckungsbescheid zu einem vollstreckbaren Titel. Es wird dann der Vollstreckungsbescheid erlassen, und dann kommt der Gerichtsvollzieher und führt die Zwangsvollstreckung durch.

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Bildung Karriere Schulungen

Klare Sache: Transparenz bei Krediten

Verbraucherdarlehen, wesentliche Bestimmungen

Klare Sache: Transparenz bei Krediten

Kein Geld mehr? — Die Bedingungen für Verbraucherdarlehen müssen klar geregelt sein (Bildquelle: pixabay)

Wenn das eigene Geld nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit, auf Fremdgeld zurückzugreifen. In der Regel geschieht dies über ein Darlehen. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen Darlehen an Unternehmen und an Verbraucher. In der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK werden auch die wesentlichen Bestimmungen der Verbraucherdarlehen abgefragt. Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zeigt in seinem kostenlosen Schulungsvideo die wesentlichen Bestimmungen auf und erläutert deren Hintergründe.

Entscheidend für die Lösung einer Prüfungsfrage, in der es um die wesentlichen Bestimmungen eines Verbraucherdarlehens geht, ist zunächst einmal das BBG. Dieses unterscheidet im Allgemeinen Teil zwischen Unternehmer und Verbraucher, so dass der Begriff des Verbrauchers hier klar definiert ist.

Bestimmungen für Verbraucherdarlehen dienen dem Verbraucherschutz

Der Hintergrund für die Bestimmungen für Verbraucherdarlehen ist der damalige Wille des Gesetzgebers, nämlich eine klare Erkennbarkeit der Bedingungen für den Verbraucher. Dies war nämlich in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Die Regelungen dienen damit dem Verbraucherschutz.

Hat der angehende Betriebswirt/in IHK diese Zusammenhänge erst einmal verinnerlicht, kann er die entsprechenden Bestimmungen leicht ableiten:

Der Nettobetrag des Verbraucherdarlehens muss klar erkennbar sein. Fällt bei einem Darlehen über 10.000 Euro zum Beispiel ein Disagio von 2.000 Euro an, beträgt die Nettoauszahlung nur noch 8.000 Euro.

Auch die Art und Weise der Rückzahlung muss klar dargelegt werden. Diese Tilgungsmodalitäten können zum Beispiel vorsehen, dass das Darlehen monatlich zurückgezahlt wird, oder dass monatlich zunächst die Zinsen und dann am Ende der Laufzeit die gesamte Kreditsumme.

Ebenfalls klar erkennbar müssen Zinssatz und sonstige Kosten sein. Entscheidend ist hier der effektive Jahreszins und nicht etwa der Nominalzins, der häufig sehr viel niedriger als der effektive ist.

Auch der Verzugszins muss für den Verbraucher deutlich erkennbar sein. Entscheidend ist auch hier, wie bei den anderen Bestimmungen, die Transparenz.

Generell muss der Kreditvertrag auch schriftlich abgeschlossen werden. Dies dient nicht zuletzt auch als Nachweis für die vereinbarten Konditionen.

Das komplette, kostenlose Video “ Verbraucherdarlehen, wesentliche Bestimmungen“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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