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Preise angeben – aber richtig!

Nennen Sie Bestimmungen der Preisangabenverordnung!

Preise angeben - aber richtig!

Für Preisangaben gibt es gesetzliche Regeln (Bildquelle: Fotolia)

Unternehmer sollten sich darüber bewusst sein, dass Preise korrekt angegeben werden müssen. Näheres dazu regelt die Preisangabenverordnung. Nicht ohne Grund ist dies denn auch ein beliebtes Thema in der Prüfung zum Betriebswirt/in IHK. In seinem kostenlosen Schulungsvideo gibt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Bestimmungen der Preisangabenverordnung. Dabei erläutert er auch kurz die grundsätzliche Bedeutung dieser Verordnung.

Dass Preisangaben nicht willkürlich oder gar falsch erfolgen dürfen, belegt folgendes kleine Beispiel aus dem Alltag: Bevor ein potenzieller Kunde ein Restaurant betritt, möchte er in der Regel ganz gerne wissen, was da finanziell auf ihn zukommt, und das nicht nur ungefähr, sondern exakt. Und genau hier kommt die Preisangabenverordnung ins Spiel. Sie soll nämlich für Transparenz sorgen, also für Klarheit und Durchsichtigkeit, und zwar in Bezug auf die Preise. Oder noch einfacher formuliert: Die Preisangabenverordnung soll dafür sorgen, dass der Verbraucher erkennen kann, auf was er sich preislich einlässt. Damit wird aber auch deutlich, worin der tiefere Sinn dieser Verordnung besteht: Sie dient dem Verbraucherschutz. Um bei dem Restaurant-Beispiel zu bleiben: Ist der Kunde erst einmal drin ist, dann ist es für ihn schwerer, wieder heraus zu kommen, da hier bestimmte psychologische Drucksituationen entstehen.

Preisangabenverordnung dient dem Verbraucherschutz

Einige Beispiele erläutern diesen Grundgedanken:

Endverbraucherpreise: Auch hier taucht wieder das Wort „Verbraucher“ auf. Endverbraucherpreise werden immer inklusive Umsatzsteuer angegeben, während Preise gegenüber Unternehmern in der Regel Nettopreise sind, da der Unternehmer die Umsatzsteuer ja durchlaufen lassen kann. Anders dagegen der Endverbraucher. Er trägt die Umsatzsteuer. Also muss er hier auch wissen, auf was er sich preislich einlässt. Es darf also nicht passieren, dass er beispielsweise im Regal im Kaufhaus etwas sieht, das mit einem Preis von 100 Euro ausgezeichnet ist, damit zur Kasse geht und sich wundert, warum er statt 100 Euro plötzlich sagt 119 Euro (100 Euro plus 19 Prozent Umsatzsteuer) zahlen soll. Das darf nicht sein, sondern das Produkt muss schon mit 119 Euro ausgewiesen seien.

Versandhandel: Bei Versand muss die Höhe der Versandkosten ganz klar erkennbar sein. Gerade bei niedrigpreisigen Produkten machen die Versandkosten oft einen erheblichen Teil des Gesamtpreises aus. 3,50 Euro oder 4,80 Euro Versandkosten für ein Produkt, das eigentlich nur 1,19 Euro (inklusive Umsatzsteuer) kostet, können den Produktpreis für den Kunden dann deutlich erhöhen. Deswegen muss auch hier erkennbar sein für den Verbraucher, auf was er sich einlässt.

Schaufenster: Schaufensterware muss mit Preisschildern versehen sein. Hier gibt es zwar ein paar kleine Ausnahmen aus Sicherheitsgründen, etwa für teure Uhren, Brillanten und so weiter. Generell gilt aber hier die Preisschild-Pflicht.

Banken: Banken müssen immer den effektiven Jahreszins angegeben. Man unterscheidet ja hier den nominalen und den effektiven, und der effektive ist das, was der Verbraucher tatsächlich bezahlen muss. Der effektive Jahreszins bei Krediten liegt über dem nominalen, und bei Guthaben liegt er oft unter dem Nominalzins. Und der effektive Jahreszins, also das, was der Verbraucher tatsächlich bezahlt unter Berücksichtigung von anderen Gebühren und so weiter, muss klar ausgewiesen sein.

Restaurants: Und nochmals zum Ausgangsbeispiel: Restaurants müssen draußen einen Aushang anbringen in Form eines so genannten Leuchtkastens. Im Aushang wird jedoch nicht nur die Karte mit den Speisen aufgeführt, sondern mit Preisen, und zwar mit den Preisen, die tatsächlich drinnen genommen werden, damit der Verbraucher, ehe er das Restaurant betritt, weiß auf was er sich preislich einlässt.

Das komplette, kostenlose Video “ Nennen Sie Bestimmungen der Preisangabenverordnung!“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK und Personalfachkauffrau/mann IHK.

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Binnen- und Außenhandelsrisiken

Nennen Sie beispielhaft einige Risiken im Binnen- und Außenhandel!

Binnen- und Außenhandelsrisiken

Außenhandel ist mit Risiken (und Chancen) verbunden (Bildquelle: Pixarbay)

Sowohl Binnen- als auch Außenhandel haben unbestritten ihre Vor- und Nachteile. Beide sind allerdings auch mit gewissen Risiken verbunden, die auch Unternehmer nicht immer auf dem Radar haben. Da es sich hierbei auch um ein beliebtes Prüfungsthema handelt, sollte auch ein angehender Betriebswirt/in IHK diese Gefahren kennen. In seinem kostenlosen Schulungsvideo gibt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Risiken im Binnen- und Außenhandel. Dabei beleuchtet er sowohl die Sicht des Verkäufers als auch die des unternehmerischen Käufers.

Um zunächst einmal eine Grundstruktur in die Thematik zu bekommen, sind zwei Begriffspaare zu klären, nämlich Binnen- und Außenhandel und Verkäufer beziehungsweise Käufer. Binnenhandel bezieht sich auf Geschäfte im Inland, hier also innerhalb Deutschlands, Außenhandel dagegen umfasst die Beziehungen zwischen dem Land, in dem der Betrachter sich befindet, und anderen Ländern. In beiden Fällen kann der Betrachter die Rolle des Käufers einnehmen oder die des Verkäufers. Im Außenhandel werden stattdessen die Begriffe Importeur (für den Käufer) und Exporteur (für den Verkäufer) verwendet.

Ein großes Risiko für den Exporteur besteht darin, dass der Kunde zu spät zahlt, auch wenn sich das Problem durch entsprechende Zahlungsmodalitäten abfedern lässt. Die verspätete Zahlung bedeutet somit für den Exporteur ein Überbrückungsrisiko oder ein Finanzierungsrisiko.

Für den Importeur besteht zum Beispiel das Risiko, dass die Ware schlecht oder mangelhaft ist. Er hat somit ein Warenrisiko oder ein Mängelrisiko.

Es kann aber auch die Situation eintreten, dass der Exporteur sich einen neuen Markt erschließen möchte. In diesem Fall hat er das komplette Markterschließungsrisiko.

Im Zusammenhang mit der Bezahlung kann ein weiteres Problem auftreten, wenn die Geschäfte nicht innerhalb der Eurozone abgewickelt werden. Hier besteht gegebenenfalls ein Währungsrisiko, wenn etwa in Euro und Dollar oder in Euro und Yen oder in Dollar und Yen fakturiert wird. Es kann nämlich durchaus sein, dass der Exporteur in seiner Währung nachher deutlich weniger bekommt, weil zum Beispiel in drei Monaten der Kurs dann ein anderer ist als zuvor. Für den Importeur kann es dagegen bedeuten, dass er deutlich mehr bezahlen muss.

Das komplette, kostenlose Video “ Nennen Sie beispielhaft einige Risiken im Binnen- und Außenhandel!“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens.

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Welche Funktionen hat der Marktpreis?

Marktpreis, Funktionen

Welche Funktionen hat der Marktpreis?

Marktpreise, wie werden sie gebildet? (Bildquelle: Pixarbay)

Während für Unternehmen der Marktpreis vor allem aus betriebswirtschaftlicher Sicht interessant und bedeutsam ist, sollte ein angehender Betriebswirt/in IHK sich zumindest darüber im Klaren sein, dass es hier auch eine volkswirtschaftliche Betrachtungsweise gibt. In seinem kostenlosen Schulungsvideo gibt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Funktionen des Marktpreises aus volkswirtschaftlicher Sicht.

Der Preis eines Produktes am Markt, also der Marktpreis, wird durch verschiedene Faktoren bedingt. Diese Faktoren beziehen sich jedoch auf die Entstehung eines Preises. Ein Marktpreis hat allerdings auch bestimmte Funktionen. Dabei ist es wichtig, zwischen der volkswirtschaftlichen und der betriebswirtschaftlichen Sicht zu unterscheiden. Warum dies so ist, wird gleich an einem Beispiel deutlich.

Drei wesentliche Marktpreis-Funktionen aus volkswirtschaftlicher Sicht

Aus volkswirtschaftlicher Sicht sind im Wesentlichen drei Funktionen des Marktpreises bedeutsam: Die Informationsfunktion, die Lenkungsfunktion und die Selektionsfunktion.

Informationsfunktion bedeutet, dass der Preis über einem bestimmten Marktzustand informiert. Das klassische Beispiel ist hier, dass der hohe Preis informiert über Knappheit. Ein hoher Preis für Kartoffeln informiert zum Beispiel darüber, dass Kartoffeln knapp sind. Dies ist allerdings ein Beispiel für das klassische Denken der Volkswirtschaft. Denn dass ein hoher Preis über Knappheit informiert, gilt natürlich nicht immer und uneingeschränkt. So kann ein hoher Preis für ein Produkt zum Beispiel auch auf Exklusivität hinweisen, aber nicht unbedingt auf Knappheit. Dazu ein Gegenbeispiel: Eine Rolex-Uhr hat einen hohen Preis. Diese Uhren sind allerdings nicht knapp, und man kann sie durchaus kaufen. Aber der Preis ist eben recht hoch. Hier geht es also um Exklusivität. Und diese Funktion spiegelt die betriebswirtschaftliche Sicht wider, nicht jedoch die volkswirtschaftliche.

Lenkungsfunktion bedeutet, dass es hier um die Ressourcen-Lenkung geht. Ein Unternehmen möchte, so darf man unterstellen, immer auch hohe Preise erzielen. Dementsprechend kann man beobachten, dass bei einem Markt die Preise zunächst einmal sehr hoch sind und dann weitere Unternehmen in diesen Markt drängen, weil dort aufgrund der hohen Preise gute Renditen zu erzielen sind. Die Unternehmen lenken somit ihre Ressourcen, ihre Investitionen in Märkte, wo hohe Preise zu erzielen sind – allerdings mit der Folge, dass durch das gestiegene Angebot die Preise dann sinken.

Und das dritte ist die Selektionsfunktion. Selektion bedeutet Auswahl und meint in diesem Zusammenhang, dass bestimmte Unternehmen wieder vom Markt verschwinden, etwa weil sie aufgrund sinkender Preise nicht mehr mitmachen können, da die Kostenstruktur oder die Liquiditätslage dies nicht zulassen. Hier findet also volkswirtschaftlich gesehen auch eine gewisse Selektion statt.

Das komplette, kostenlose Video “ Marktpreis, Funktionen“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens.

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Welche Rechte haben die Komplementäre einer KG?

Komplementär, Rechte

Welche Rechte haben die Komplementäre einer KG?

Komplementäre: Welche Rechte haben sie? (Bildquelle: Pixarbay)

Pflichten und Rechte gehen in der Regel einher. Das gilt auch für die Komplementäre einer KG. Doch welche Rechte haben die Komplementäre eigentlich? Dieser interessanten Frage geht Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert in seinem kostenlosen Schulungsvideo nach. Mit einem kleinen Lerntrick lassen sich diese Rechte sogar sehr einfach für eine anstehende Prüfung, etwa zum Betriebswirt/in IHK merken.

Im Zusammenhang mit einer KG wird unterschieden zwischen den Komplementären und den Kommanditisten. Während die Kommanditisten von Geschäftsführung und Vertretung ausgeschlossen sind, sind die Komplementäre diejenigen, die die Geschäfte führen und die Gesellschaft nach außen hin vertreten. Die Kommanditisten sind lediglich Teilhafter, die Komplementäre dagegen Vollhafter der KG.

Und genau hier lässt sich mit etwas Fachwissen an eine andere, ähnliche Konstellation anknüpfen, nämlich an den OHG-Gesellschafter. Denn dieser haftet unmittelbar, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch. Und das ist genau die gleiche Haftung wie die des Komplementärs in der KG. Somit sind auch die Rechte genau die gleichen wie die des OHG-Gesellschafters.

Die Rechte des KG-Komplementärs entsprechen denen des OHG-Gesellschafters

Doch welche sind dies nun im Einzelnen?

Der Komplementär hat das Recht zur Geschäftsführung plus Vertretung, also der internen Organisation der Arbeitsabläufe, Festlegung der Strategie etc. einerseits und der Vertretung der Gesellschaft nach außen andererseits.

Weiterhin hat er, ebenso wie übrigens der Kommanditist, das Recht auf Gewinnbeteiligung.
Außerdem hat er das Recht auf Information und auf Kontrolle. Dies bedingt sich im Grunde gegenseitig, denn die Informationen benötigt er, um gewisse Abläufe auch kontrollieren zu können.

Der Komplementär hat überdies das Recht auf Privatentnahme, das heißt er kann von seinem Kapitalanteil etwas entnehmen.

Ein weiteres Recht des Komplementärs ist das Recht auf Widerspruch. Damit die Gesellschaft letztendlich dann doch noch zu einer Entscheidung kommt und nicht etwa handlungsunfähig wird, sollte dieser Prozess der Entscheidungsfindung allerdings möglichst im Gesellschaftervertrag geregelt sein.

Zudem hat der Komplementär auch das Recht auf Kündigung, das heißt er kann sich aus diesem Gesellschaftsverhältnis auch wieder lösen. Anders sieht dies allerdings mit dem Haftungsverhältnis aus, da die Haftung nachwirkt.

Das komplette, kostenlose Video „Komplementär, Rechte“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens.

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Wovon der Kapitalbedarf abhängt

Kapitalbedarf, Einflussfaktoren

Wovon der Kapitalbedarf abhängt

Kapitalbedarf bei Unternehmen (Bildquelle: Pixarbay)

Dass ein Unternehmen gelegentlich Kapital benötigt, wissen auch viele Nicht-Unternehmer. Für Unternehmer selbst stellt sich jedoch die Frage, welche Faktoren eigentlich den Kapitalbedarf beeinflussen. Und genau mit dieser Frage müssen auch angehende Betriebswirte und Betriebswirtinnen in ihrer Prüfung rechnen. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert nicht nur die verschiedenen Einflussfaktoren des Kapitalbedarfs, sondern gibt zudem auch wertvolle Tipps für die Prüfung.

„Von welchen Faktoren ist der Kapitalbedarf abhängig?“ – So lautet eine gängige Frage im Rahmen einer Prüfung zum Betriebswirt/in IHK. Insbesondere für angehende Prüfungskandidaten es allerdings wichtig zu wissen, dass diese Frage durchaus auch in anderer Gestalt auftauchen kann. Entscheidend sind dabei die Synonyme „Einflussfaktoren“, „Determinanten“ oder „Bestimmungsgrößen“ im Zusammenhang mit dem Kapitalbedarf. Prägt man sich diese unterschiedlichen Begrifflichkeiten ein, verliert die Frage in jeder Form ihren Schrecken.

Was beeinflusst den Kapitalbedarf eines Unternehmens?

Doch welches sind nun die Einflussfaktoren, Determinanten oder Bestimmungsgrößen für die Höhe des Kapitalbedarfs eines Unternehmens? Oder anders formuliert: Wovon hängt die Höhe des Kapitalbedarfs ab?

Einer der wesentlichen Faktoren ist die Betriebsgröße: In der Regel ist es so, dass ein größerer Betrieb einen höheren Kapitalbedarf hat als ein kleinerer Betrieb. Dies ergibt sich beispielsweise schon aus der höheren Mitarbeiterzahl.
Ein weiterer Einflussfaktor ist das Produktionsprogramm und dessen Breite und Tiefe.
Eine dritte Determinante für den Kapitalbedarf bildet der Absatz. Dies schließt zum Beispiel auch Kapitalbedarf für Werbekampagnen mit ein.
Auch der Investitionsplan hat einen entscheidenden Einfluss auf den Kapitalbedarf des Unternehmens.
Hinzu kommt das Zahlungsverhalten der Kunden. Werden die Leistungen beispielsweise vorwiegend auf Rechnung erbracht und zahlen die Kunden tendenziell nur schleppend, wird dies den Kapitalbedarf anders beeinflussen als eine generelle Lieferung nur auf Vorkasse.
Mit dem letzten Punkt zusammen hängen auch die in der Branche üblichen Zahlungsmodalitäten. So ist im Online-Bereich eher Zahlen mit Kreditkarte oder Zahlen per Überweisung üblich, so dass der Geldfluss relativ zeitnah erfolgt. Erfolgt dagegen einer Lieferung auf Rechnung, ist das Problem mit dem Kapitalbedarf möglicherweise sehr viel größer, vor allem, wenn der Kunde drei Monate Zahlungsziel hat.
Ein weiterer Faktor, der den Kapitalbedarf beeinflusst, ist die Konjunktur. In einer Rezession könnte der Kapitalbedarf höher sein als in einer Hochkonjunktur. Statt der Konjunktur könnte man auch die Absatzlage nennen. Denn wenn das Unternehmen viel verkauft und die Kunden vernünftig zahlen, besteht in der Regel ein niedrigerer Kapitalbedarf als wenn es schlecht läuft, weniger Konsumenten kaufen und generell die Stimmung schlecht ist.

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Wenn das Unternehmen einen Kredit braucht

Investitions-, Betriebsmittel- u. Zwischenkredit, Unterschied

Wenn das Unternehmen einen Kredit braucht

Kreditarten (Bildquelle: Pixarbay)

Wenn das eigene Kapital nicht ausreicht, hilft ein Kredit weiter. Doch handelt es sich dabei um einen Investitionskredit, einen Betriebsmittelkredit oder einen Zwischenkredit? Vielen angehenden Betriebswirtinnen und Betriebswirten und auch vielen Jungunternehmern ist oft nicht klar, welche Art von Kredit für welchen Zweck eingesetzt wird. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert die Unterschiede zwischen diesen drei Kreditarten.

Egal, ob eine Prüfung zum Betriebswirt/in IHK ansteht oder ob man als Unternehmer Geld von der Bank benötigt: Die Unterschiede zwischen einem Investitionskredit, einem Betriebsmittelkredit und einem Zwischenkredit sollten klar sein. Denn auch im Gespräch mit dem Sachbearbeiter oder der Sachbearbeiterin bei der Bank wird schnell die Frage kommen, wofür das Geld benötigt wird.

Anlagevermögen, Umlaufvermögen oder Liquiditätslücke?

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Kreditarten lassen sich leicht merken, wenn man sich zunächst einfach an der Bezeichnung orientiert und dann auch bewusst macht, welches Vermögen damit verändert werden soll:
Ein Investitionskredit dient dem Anlagevermögen. Er wird dazu eingesetzt, dieses Anlagevermögen aufzubauen, zu erweitern oder auch zu erneuern. So kann es in einem älteren Unternehmen beispielsweise vorkommen, dass eine Maschine langsam den Geist aufgibt. Eine Reparatur lohnt nicht mehr, und die Maschine soll durch eine modernere ersetzt werden, die allerdings recht teuer ist. Steht das Geld für die Anschaffungskosten gerade nicht zur Verfügung, wäre dies ein typischer Fall für einen Investitionskredit. Ähnlich gilt dies auch für Neugründungen: Das neue Unternehmen, zum Beispiel eine Druckerei, benötigt Maschinen, um die Produktion überhaupt in Gang zu setzen. Das Anlagevermögen muss aufgebaut werden. Auch hier greift ein Investitionskredit.

Anders sieht es dagegen aus, wenn zu Beispiel Rohstoffe für die Produktion gekauft werden müssen und das Geld dafür gerade knapp ist. In diesem Fall hilft ein Betriebsmittelkredit weiter. Er dient dem Umlaufvermögen. Und genau hier zeigen sich die auch eingangs erwähnten Zusammenhänge mit dem Gespräch bei der Bank: Bei einem Betriebsmittelkredite ist es aus Sicht der Bank mit der Besicherung eventuell etwas schwieriger. Bei einem Anlagevermögen kann man die Maschine der Bank als Sicherheit geben, zum Beispiel im Rahmen eine Sicherheitsübereignung. Bei den Rohstoffen wird das etwas schwieriger.

Bleibt noch der Zwischenkredit: Er dient dazu, eine kurzfristigen Liquiditätslücke zu überbrücken. Dies dient letztlich ebenfalls der Stärkung des Umlaufvermögens, das sich ja aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zusammensetzt. Aber es dient auch den Konten Bank und Kasse, und hier ist es speziell als Unterpunkt des Umlaufvermögens die Liquidität.

Investitionskredite dienen also dem Anlagevermögen, Betriebsmittelkredite dem Umlaufvermögen, und Zwischenkredite der Überbrückung einer kurzfristigen Liquiditätslücke.

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Der wahre Jakob

Grundsatz der Firmenwahrheit

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Flower worldwide? Kann irreführend sein….

Im Rahmen der Firmengrundsätze gilt auch der der Firmenwahrheit. Doch was ist damit gemeint? Etwa, dass das Unternehmen immer die Wahrheit sagen muss? In seinem kostenlosen Schulungsvideo erläutert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert sowohl die Hintergründe als auch die tatsächliche Bedeutung des Grundsatzes der Firmenwahrheit.

Jeder Mensch hat so seine Grundsätze. Das erwarten viele auch von einem Unternehmen, etwa dass es ordentliche Ware liefert oder dass es ökologisch und nachhaltig produziert oder dass es den Kunden bzw. die Öffentlichkeit nicht belügt und betrügt – Banken- und Abgasskandale lassen grüßen. Wer jedoch die sogenannten Firmengrundsätze in diesem Umfeld verortet, der liegt völlig daneben. Denn damit hat es etwas ganz anderes auf sich.

Dazu muss man zunächst einmal wissen, dass der Begriff „Firma“ nicht gleichzusetzen ist mit „Unternehmen“. Vielmehr ist „Firma“ nichts anderes als der Name des Unternehmens, also das, was doppelt gemoppelt auch „Firmenbezeichnung“ oder „Firmenname“ genannt wird.

Nun gibt es bestimmte Firmengrundsätze, etwa den der Firmenbeständigkeit, der Firmenausschließlichkeit, der Firmenklarheit und eben den der Firmenwahrheit. Vor dem genannten Hintergrund meint „Firmenwahrheit“ also nichts anderes als „Namenswahrheit“. Doch was ist damit nun gemeint?

Keine Irreführung im Firmennamen

Der Grundsatz der Firmenwahrheit bedeutet nichts anderes, als dass der gewählte Name, streng genommen müsste man sagen: die gewählte Firma, nichts Irreführendes enthält. Namenswahrheit bedeutet somit: nicht irreführend, keine falschen Eindrücke erwecken durch den gewählten Namen.

Ein Beispiel für eine Irreführung wäre etwa, wenn ein kleiner, regionaler Blumenhändler sich nennt „Flowers worldwide“, es sei denn, er hat im Hintergrund noch einen Online-Versand, und das kann dann, zumindest theoretisch, sehr schnell auch weltweit gehen. Aber wenn es sich dabei wirklich nur um einen kleinen, regionalen Blumenladen handelt, dann wäre diese Bezeichnung wahrscheinlich ein Verstoß gegen den Grundsatz der Firmenwahrheit.

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Wirtschafts-Genossen

Genossenschaften, Arten

Wirtschafts-Genossen

Genossen in der Genossenschaft (Bildquelle: Pixarbay)

Der Begriff der Genossenschaft ist vielen Menschen noch aus den Zeiten der ehemaligen DDR bekannt. Aber auch in der Betriebs- und Volkswirtschaft gibt es verschieden Arten von Genossenschaften, somit handelt es sich hierbei um ein typisches Prüfungsthema für angehende Betriebswirte und Betriebswirtinnen. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erklärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert zunächst den Grundgedanken der Genossenschaft und zeigt dann einige Beispiele auf.

Eine Genossenschaft ist vereinfacht ausgedrückt ein Zusammenschluss von Menschen nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stärker“. Dieser Grundgedanke kann im positiven Sinne durchaus als sozialistisch gesehen werden.

Aus diesem Grundgedanken heraus definieren sich die verschiedenen Arten der Genossenschaften nach dem Zweck, für den sich die Menschen oder auch Unternehmen jeweils zusammenschließen, das heißt nach dem Vorteil, den man erlangen möchte.

Unternehmens- und Verbrauchergenossenschaften

Bei einer Einkaufsgenossenschaft schließen sich mehrere Unternehmen zusammen, um gemeinsam Waren einzukaufen. Durch höhere Abnahmemengen lassen sich so günstigere Einkaufspreise erzielen. Die Genossen kaufen gemeinsam ein und verteilen es dann auf die einzelnen Genossen.

Bei einer Absatzgenossenschaft liegt das Ziel darin, den Verkauf zu erleichtern, das heißt die Unternehmen schließen sich zu einer Genossenschaft zusammen, um ihre Waren leichter zu verkaufen.

Eine weitere Form sind Baugenossenschaften. Bauprojekte sind meist umfangreiche und komplexe und zudem teure Projekte. Ein Zusammenschluss zu einer Baugenossenschaft dient deshalb zum Beispiel dazu, Wohnungen zu bauen, die Last leichter zu schultern, oder auch um Baumaterialien etc. günstiger einkaufen zu können.
Während sich bei den zuvor genannten Genossenschaften Unternehmen zusammenschließen, sind es bei den Verbrauchergenossenschaften Endverbraucher. Auch hier liegt das Ziel, ähnlich wie bei der Einkaufsgenossenschaft der Unternehmen, darin, Waren günstiger kaufen zu können.

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Wenn Rechnungen durch externe Dienstleister eingetrieben werden

Factoring, Vor- u. Nachteile

Wenn Rechnungen durch externe Dienstleister eingetrieben werden

Geld schneller in der Tasche durch Factoring (Bildquelle: Pixarbar)

Statt Forderungen selbst einzutreiben, haben Unternehmen auch die Möglichkeit, dies durch fremde Unternehmen durchführen zu lassen. Dieses sogenannte Factoring hat durchaus seine Vorteile, aber auch Nachteile. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erklärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert die Vor. Und Nachteile des Factorings aus der Sicht des Unternehmens.

Vieles, was man im Unternehmen selbst machen kann, kann man auch delegieren oder an externe Dienstleister outsourcen, wie es neudeutsch so schön heißt. In einigen Branchen ist es durchaus üblich, auch das Beitreiben von Rechnungen an Fremdunternehmen abzugeben. Diese Praxis wird inzwischen aber auch von weniger typischen Branchen übernommen. Verbraucher beziehungsweise die Kunden erkennen dies meist daran, dass ihnen ein Brief dieses Factoring-Unternehmens ins Haus flattert. In diesem Brief wird dann darauf hingewiesen, dass Rechnungen des Unternehmens X künftig an das Factoring-Unternehmen Y zu überweisen sind und nicht mehr wie bisher an das Unternehmen X selbst. Das Factoring hat für das Unternehmen X einige Vorteile. Dabei sollte man allerdings auch die Nachteile nicht außer Betracht lassen.

Factoring hat Vor- und Nachteile für das Unternehmen

Zu den Vorteilen des Factoring gehört vor allem, dass dadurch die Liquidität verbessert wird. Dies liegt ganz einfach daran, dass der Factor die Forderung vorfinanziert, also schon früher für Liquidität sorgt.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Mahnwesen sozusagen outgesourced wird an den Factor. Der Factor übernimmt das Mahnwesen oder auch die die Debitorenbuchhaltung inklusive Mahnwesen und das Eintreiben von Forderungen als Dienstleistung.

Ein dritter Vorteil ist darin zu sehen, dass das Ausfallrisiko übernommen wird. Das gilt allerdings nur für das echte Factoring. Das unechte Factoring umfasst dagegen nur die ersten beiden Punkte.

Diesen Vorteilen stehen allerdings auch einige Nachteile gegenüber:

Zunächst einmal nimmt der direkte Kundenkontakt ab oder geht sogar gänzlich verloren. Dies gilt vor allem für den Fall, dass das Factoring offen gemacht wird, also wenn sich der Factor an die Kunden wendet und diese über das Factoring informiert. Andernfalls handelt es sich um ein verdecktes Factoring.

Ein weiterer Nachteil für das Unternehmen ist der Kostenfaktor: Factoring ist teuer. Die Zinsen und Provisionen sind relativ hoch. Für das Unternehmen ist dies also eine relativ teure Refinanzierungsmöglichkeit.

Es gibt noch einen weiteren möglichen Nachteil, den das Unternehmen nicht unterschätzen sollte: Factoring kann durchaus auch Image-schädigend sein. Dies hängt unter anderem auch von der der Branche ab. Es gibt Branchen, bei denen Factoring absolut üblich ist. Beim oben beschriebenen offenen Factoring kann es durchaus sein, das Kunden sich denken: „Haben die das nötig?“

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„Verjährt“ erklärt

Erläutern Sie die regelmäßige Verjährung!

"Verjährt" erklärt

Verjährung: die Uhr tickt…. (Bildquelle: Pixarbay)

Im betriebswirtschaftlichen Alltag bzw. in der Betriebswirtschaftslehre werden je nach Situation unterschiedliche Fristen relevant. Dazu gehört auch die regelmäßige Verjährungsfrist. Erstaunlicherweise ist nur wenigen bekannt, wie diese genau geregelt ist. Und das, obwohl die Regelung auch private Haushalte betrifft. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erklärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert die regelmäßige Verjährung einschließlich der rechtlichen Hintergründe, der Anwendung und der Auswirkungen.

Beim Thema „regelmäßige Verjährung“ streiten sich schnell die Geister: Sind es nun drei Jahre oder sechs? Und wann beginnt die Frist zu laufen beziehungsweise bis wann kann man alte Forderungen noch geltend machen und wann braucht man sie nicht mehr zu bezahlen?

3 Jahre Verjährungsfrist gemäß § 195 BGB

Dabei ist die Frage recht einfach geregelt, nämlich im ersten Buch des BGB im Paragrafen 195. Dort heißt es: „Die regelmäßige Verjährung beträgt 3 Jahre.“ Damit wäre zumindest schon einmal die grundsätzliche Dauer geklärt. Doch wie ist die Regel nun anzuwenden? – Auch dies ist im Grunde recht einfach: Die Frist beginnt am letzten Tag desjenigen Jahres zu laufen, in dem die Forderung aufgetreten ist. Dazu ein Beispiel: Ist entsteht eine Forderung am 16.9.2015 entstanden, geht man in einem ersten Schritt auf den letzten Tag des Jahres, also den 31.12.2015, und addiert dann weitere 3 Jahre. Die Forderung ist somit am 31.12.2018 verjährt.

Ebenfalls interessant und wichtig ist aber auch, für welche Verträge diese Regelung überhaupt gilt. Und genau hier kommen auch die Privathaushalte ins Spiel. Denn die regelmäßige Verjährungsfrist betrifft Kaufverträge, Werkverträge und Mietverträge sowie auch Gehaltsforderungen – somit also schätzungsweise 95 bis 98 Prozent aller Forderungen. Ob etwa eine Nebenkostenforderung aus den Vorjahren noch zu bezahlen ist oder bereits verjährt ist, lässt sich somit also leicht prüfen.

Von der oben genannten Regelung gibt es noch ein paar Ausnahmeregelungen, etwa in Bezug auf Forderungen, die im Zusammenhang mit Immobilien stehen oder Forderungen aus Bankgebühren. Für diese Fälle gelten andere Verjährungsfristen.

Das komplette, kostenlose Video “ Erläutern Sie die regelmäßige Verjährung!“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens.

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK und Personalfachkauffrau/mann IHK.

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