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Online-Umfrage: lieber Betriebsrente als Zuschuss zum Handyvertrag

Online-Umfrage: lieber Betriebsrente als Zuschuss zum Handyvertrag

(Mynewsdesk) * Arbeitnehmer würden sich mehrheitlich für eine Betriebsrente statt für andere Arbeitergeber-Vergünstigungen entscheiden
* Mitarbeiter-Information über neue Fördermöglichkeiten für Geringverdiener noch nicht bei allen angekommen

Nach dem Willen von Arbeitnehmern sollte mehr Geld in die betriebliche Altersversorgung (bAV) fließen. Die Betriebsrente ist den Arbeitnehmern wichtiger als andere geldwerte Vergünstigungen des Arbeitgebers, wie zwei repräsentative Online-Umfragen im Auftrag der SIGNAL IDUNA ergeben hat. 55 Prozent der befragten Arbeitnehmer würden sich für eine Betriebsrente entscheiden, lediglich 28 Prozent lieber für einen Zuschuss zum Fahrgeld, zum Handyvertrag oder vergleichbare Leistungen. 17 Prozent konnten sich nicht entscheiden.

Die Ergebnisse variieren in Abhängigkeit vom Einkommen und Alter. Bei einem persönlichen Monatseinkommen zwischen 2.500 und 3.500 Euro befürworten tendenziell mehr Befragte eine Betriebsrente (80 Prozent) als im Durchschnitt. Auch unter den 35- bis 44-Jährigen liegt der Zuspruch für eine Betriebsrente tendenziell etwas höher (61 Prozent) als im Gesamtdurchschnitt. Diese Ergebnisse beruhen auf zwei Online-Umfragen, die YouGov im Auftrag der SIGNAL IDUNA durchgeführt hat.

Information in Betrieben über Geringverdienerförderung läuft an

Gut zehn Monate nach Inkrafttreten des Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) ist fast jeder vierte Arbeitnehmer in seinem Betrieb über die neue Geringverdienerförderung informiert worden. In der Einkommensgruppe zwischen 1.500 und 2.500 Euro sind es sogar 30 Prozent. In kleinen Unternehmen unter 20 Mitarbeitern ist die Information erst bei 12 Prozent, das heißt bei rund jedem zehnten Mitarbeiter angekommen. In Betrieben über 1.000 Mitarbeitern bei 38 Prozent der Befragten, also ungefähr bei vier von zehn. Dagegen bestätigen 41 Prozent der Unternehmensentscheider, dass sie ihre Mitarbeiter über die Geringverdienerförderung informiert haben.

Dazu Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung: „Dieses Ergebnis zeigt, dass die Information der Arbeitgeber noch nicht bei allen Mitarbeitern angekommen ist.“ Die Arbeitgeber hätten einen hohen Informationsaufwand, um mehr Mitarbeitern zu einer Betriebsrente zu verhelfen.

Insbesondere Kleinbetriebe benötigen mehr Unterstützung zur Information ihrer Mitarbeiter. „Hier sollte die Politik mit einer breitangelegten Kampagne eine Grundlage schaffen. Seitens der SIGNAL IDUNA setzen wir künftig neben der Beratung durch unsere Außendienstpartner verstärkt auf digitale Informationsmöglichkeiten für Arbeitnehmer, um Basisinformationen zu geben und Interesse zu wecken“, so Vatter.

Gründe, warum der Chef nicht informiert

Knapp jeder fünfte Unternehmensentscheider, der seine Belegschaft noch nicht über die neuen Fördermöglichkeiten für Bezieher niedriger Lohngruppen informiert hat, klagt selbst über unzureichende Informationen. In kleinen Betrieben mit zwei bis 19 Mitarbeitern ist es tendenziell knapp jeder dritte befragte Chef. Aber auch der hohe Verwaltungsaufwand wird von 16 Prozent der Befragten als Hinderungsgrund für eine Mitarbeiterinformation angeführt. In Betrieben von 20 bis 49 Mitarbeitern ist der Verwaltungsaufwand tendenziell ein größeres Hemmnis als in Großbetrieben.

Jeweils 15 Prozent der befragten Unternehmensentscheider haben ihre Mitarbeiter über die Geringverdienerförderung nicht informiert, weil sie meinen, dass sich die Investition für das Unternehmen nicht lohne oder der Betrieb auch schon ohne dieses Angebot sehr viel für seine Mitarbeiter ausgebe. Das zuletzt genannte Argument führen eher Betriebe mit mehr als 1.000 Beschäftigten an.

„Mit dem Schreckgespenst des hohen Verwaltungsaufwandes sollten wir zügig aufräumen. Denn mithilfe der Digitalisierung ist eine schlanke Verwaltung möglich. Wir haben die bAV bereits komplett digitalisiert und bieten unseren Kunden eine durchgängig digitale Beratung und Verwaltung an. Damit kann die bAV in den Betrieben sehr effizient umgesetzt werden“, betont Clemens Vatter.

Hamburg/Dortmund, 8. November 2018

Pressestelle

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SIGNAL IDUNA Gruppe
Thomas Wedrich
Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 40 4124-3834
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Über die Online-Umfragen:

Omnibus B2B (Unternehmensentscheider):

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 529 Unternehmensentscheider zwischen dem 17.07.2018 und 23.07.2018 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und setzen sich repräsentativ nach Beschäftigtenanteil pro Unternehmensgröße zusammen.

Omnibus Employee (Arbeitnehmer):

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 510 Arbeitnehmer zwischen dem 16.07.2018 und 22.07.2018 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und setzen sich repräsentativ nach Beschäftigtenanteil pro Unternehmensgröße zusammen.

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Die SIGNAL IDUNA Gruppe geht zurück auf kleine Krankenunterstützungskassen, die Handwerker und Gewerbetreibende vor über 100 Jahren in Dortmund und Hamburg gegründet hatten. Heute hält die SIGNAL IDUNA das gesamte Spektrum an Versicherungs- und Finanzdienstleistungen für alle Zielgruppen bereit.

Der Gleichordnungskonzern betreut mehr als zwölf Millionen Kunden und Verträge und erzielt Beitragseinnahmen in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro.

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Joseph-Scherer-Straße 3
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Politik Recht Gesellschaft

Skandalurteil LAG Hamm: Arbeitnehmer verzichtet auf Beratung – Arbeitgeber haftet!

Warum Personaler künftig die Beratung der Arbeitnehmer in der betrieblichen Altersversorgung überwachen und dokumentieren müssen!

Skandalurteil LAG Hamm: Arbeitnehmer verzichtet auf Beratung - Arbeitgeber haftet!

Mühsam versucht die Politik, die betriebliche Altersversorgung für Arbeitnehmer attraktiver und für Arbeitgeber haftungsärmer zu gestalten, um deren notwendige Verbreitung zu erhöhen – und dann kommen in regelmäßigen Abständen Arbeitsrichter wie Elefanten in den Porzellanladen und reißen nieder, was Politiker, Arbeitgeber und Gewerkschaften in monatelangen Verhandlungen an Verbesserungen errungen haben. Das vor kurzem ergangene Urteil des BAG zur Anzeige des versicherungsförmigen Verfahrens ist ein gutes Beispiel hierfür. Ein noch drastischeres Beispiel für die Realitätsferne und Voreingenommenheit mancher Arbeitsrichter ist das Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm zur Haftung des Arbeitgebers trotz eines Beratungsverzichts des klagenden Arbeitnehmers (Az.: 4 Sa 852/17).

Der Fall:

Im April 2003 stellte die spätere Beklagte, eine Gesellschaft im kommunalen öffentlichen Dienst, ihren Arbeitnehmer(inne)n auf Einladung des Betriebsrats in einer Betriebsversammlung die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung vor, da kurz vorher ein für die Beklagte bindender Tarifvertrag zur Entgeltumwandlung in Kraft getreten war. Mit der Vorstellung des Versorgungskonzepts wurde ein Fachberater einer Sparkasse beauftragt, da der Tarifvertrag die Sparkassen-Finanzgruppe explizit als präferierten Partner benennt. Außerdem bot die Beklagte ihren Arbeitnehmer(inne)n an, sich anschließend vom Fachberater in einem persönlichen Beratungsgespräch zur betrieblichen Altersversorgung beraten zu lassen. Dieses Beratungsangebot nahm der Kläger, ein damaliger Arbeitnehmer der Beklagten, nicht an.

Im September 2003 schloss der Kläger eine Entgeltumwandlungsvereinbarung zugunsten einer Pensionskassenversorgung ab, wie gesagt ohne von der angebotenen Einzelberatung Gebrauch zu machen.

In der arbeitsrechtlichen Vereinbarung zwischen der Beklagten und dem Arbeitnehmer, der Entgeltumwandlungsvereinbarung, wurde unter Punkt 4 schriftlich vereinbart:

„Nach den derzeit geltenden steuerrechtlichen Regelungen sind erst die späteren Versorgungsleistungen einkommenssteuerpflichtig. Steuerrechtliche und betragsrechtliche Änderungen in der Zukunft gehen nicht zu Lasten des Arbeitgebers.“

Am 14.11.2003, also zwei Monate nach Abschluss der Entgeltumwandlungsvereinbarung, verabschiedete die damalige rot-grüne Regierung das „Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“, kurz „GKV Modernisierungsgesetz“, durch das Leistungen der betrieblichen Altersversorgung der Kranken- und Pflegeversicherungspflicht unterworfen wurden.

In den folgenden Jahren erhielt der Kläger jährlich eine Mitteilung über den aktuellen Stand seiner Anwartschaft. Seit 2009 war darin regelmäßig ein Hinweis auf die Beitragspflicht der Leistungen zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Im Januar 2015 erhielt der Kläger, der zwischenzeitlich in Rente gegangen war, die vereinbarte Kapitalabfindung in Höhe von ca. 35.000 EUR, auf die die Techniker Krankenkasse in 2016 für die Jahre 2015 und 2016 Beiträge in Höhe von rund 1.250 EUR erhob. Mit den für die Folgejahre zu erbringenden Beiträgen beläuft sich der Gesamtbeitrag an die Krankenkasse auf rund 6.500 EUR.

Die Klage:

Der Kläger beantragte, die Beklagte auf Schadensersatz in Höhe der bereits entrichteten und noch zu entrichtenden Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zuzüglich Zinsen zu verurteilen. Die Beklagte beantragte die Klageabweisung.

Das Urteil:

Die Beklagte wurde gem. Urteil vom 6.12.2017 der 4. Kammer des Landesarbeitsgerichts Hamm dazu verurteilt, dem Kläger alle anfallenden Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nebst Zinsen zu ersetzen.

Begründet wurde das Urteil mit der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, die sich aus §§ 241 Abs. 2 und 242 BGB ableiten lässt. Da der Berater des Arbeitgebers i.S.v. §278 Satz 1 BGB als dessen Erfüllungsgehilfe anzusehen sei, müsse sich die Beklagte eine unzureichende Beratung zurechnen lassen.

Warum handelt es sich bei einem Blick auf die Fakten um ein Skandalurteil?

-Der Kläger hat im vorliegenden Fall auf die angebotene Einzelberatung verzichtet – später klagt er wegen fehlender Aufklärung!
-Das Gesetz zur Kranken – und Pflegeversicherungspflicht wurde erst nach Abschluss der Entgeltumwandlungsvereinbarung verabschiedet!
-Es wurde in der Entgeltumwandlungsvereinbarung vertraglich vereinbart, dass spätere Gesetzesänderungen hinsichtlich Steuern und Abgaben nicht zu Lasten des Arbeitgebers gehen!
-Der Kläger wurde in den Jahresmitteilungen des Versorgungsträgers mehrfach auf die künftige Versicherungspflicht hingewiesen!
-Und letztlich wurde der der Arbeitgeber gesetzlich und tarifvertraglich zur Bewilligung der betrieblichen Altersversorgung gezwungen!

Und trotz aller dieser Fakten erkennen die Richter des LAG Hamm eine Schadensersatzpflicht des Arbeitgebers – ein Skandal, der die Verbreitung der betriebliche Altersversorgung nachhaltig erschwert!

Folgende Punkte sollte jede Personalabteilung in der betrieblichen Altersversorgung beachten:

-Keine betriebliche Altersversorgung ohne Expertenbegleitung

Betriebliche Altersversorgung ist zu 60% Arbeitsrecht, zu 30% Steuerrecht und maximal zu 10% Versicherungsrecht. Aus diesem Grund ist es keine gute Idee, die betriebliche Altersversorgung im Unternehmen durch den Versicherungsvermittler konzipieren zu lassen. Lassen Sie Ihre betriebliche Altersversorgung von einem unabhängigen Experten, bevorzugt einem Betriebswirt für betriebliche Altersversorgung, gestalten oder zumindest regelmäßig überprüfen. Risiko- und Haftungsgutachten gibt es für Unternehmen bis 100 Arbeitnehmer bereits zum Pauschalpreis von 398,00 EUR zzgl. MwSt. (siehe www.k-bav.de/unsere-dienstleistungen).

-Keine Zusage ohne Beratungsdokumentation

Zu jeder betrieblichen Altersversorgung gehört zwingend ein stringentes Beratungs- und Dokumentationskonzept. Nur wenn die Arbeitnehmer nicht nur über die Vorteile, sondern besonders auch über alle Nachteile der betrieblichen Altersversorgung aufgeklärt werden, und diese Aufklärung detailliert dokumentiert wird, kann sich der Arbeitgeber vor ungerechtfertigten Regressansprüchen schützen. Da auch externe Berater in der betrieblichen Altersversorgung als Erfüllungsgehilfen des Arbeitgebers eingestuft werden, muss der Arbeitgeber wissen, wie die Beratungsgespräche ablaufen und was dokumentiert wird. Fordern Sie eine kostenfreie Musterinformation und Musterberatungsdokumentation unter info@k-bav.de an.

-Keine ungeprüfte Übernahme bestehender Zusagen neuer Arbeitnehmer

Immer häufiger bringen neue Mitarbeiter eine bestehende Direktversicherung, Pensionskassen- oder Pensionsfondsversorgung mit und beantragen eine Übernahme der Zusage durch den neuen Arbeitgeber – denn nur so bleiben die bestehenden Rechnungsgrundlagen, Garantiezinsen und bei Männern die Bisexkalkulation erhalten.

Mit der Unterzeichnung der Übernahmeerklärung übernimmt der neue Arbeitgeber allerdings die volle Haftung für alle Fehler und Risiken, die ehemalige Arbeitgeber bei der Erteilung und Rückdeckung der Zusage gemacht haben. Dies gilt auch für Beratungsfehler oder das Fehlen einer Beratungsdokumentation. Eine ungeprüfte Übernahme von Versorgungszusagen stellt für jeden Arbeitgeber somit ein erhebliches Haftungsrisiko dar.

Eine Übertragung des Deckungskapitals, auf die jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat, stellt zwar anfänglich Rechtssicherheit für den Arbeitgeber her, führt jedoch gerade bei Einstellungsgesprächen zu berechtigten und kontraproduktiven Diskussionen mit den neuen Arbeitnehmern. Auch sind spätere Regressforderungen nicht auszuschließen, falls eine Übertragung oder Übernahme nicht fachgerecht umgesetzt und dokumentiert wird.

Unsere Empfehlung: Lassen Sie jede zu übernehmende Versorgungszusage durch einen unabhängigen Experten prüfen. Die KbAV KG erstellt solche Portabilitätsgutachten bereits zu einem attraktiven Pauschalpreis von 118,00 EUR zzgl. MwSt.

Beantragen Sie bei der Geschäftsführung eine Prüfung des Versorgungswerks und mitgebrachter Zusagen. Denn für den Schaden haftet zwar der Arbeitgeber, aber die Personalabteilung trägt die Verantwortung!

Kanzlei für betriebliche Altersversorgung

Kontakt
KbAV KG – Kanzlei für betriebliche Altersversorgung
Ulrich Wild
Lindenstr. 15
83555 Gars
08073/384440
u.wild@k-bav.de
https://www.k-bav.de

Sonstiges

Individuelle Lösungen für Tarifpartner

Individuelle Lösungen für Tarifpartner

(Mynewsdesk) SIGNAL IDUNA bekennt sich zum Sozialpartnermodell

Die SIGNAL IDUNA bietet ab sofort den Tarifparteien in den Schwerpunktbranchen Handwerk, Handel und Gewerbe individuelle Lösung für das Sozialpartnermodell in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) an. „Wir sind bereit, das Sozialpartnermodell gemeinsam mit Arbeitgebern und Tarifpartnern zu gestalten. Unsere Strukturen und Prozesse sind auf die neue Welt ausgerichtet“, betont Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung. Und weiter: „Als einer der größten berufsständischen Versicherer in Handwerk, Handel und Gewerbe sehen wir uns in der Verantwortung, die Unternehmen auch im Sozialpartnermodell zu begleiten.“

Die SIGNAL IDUNA fokussiert sich im Sozialpartnermodell auf eine Gesamtlösung aus marktfähigen Produkten, voll digitalisierten Services für die Beratung und Verwaltung sowie Angeboten zur Mitarbeiterinformation und Kundenbetreuung in den Betrieben. SIGNAL IDUNA begleitet die Tarifvertragspartner bei der Entwicklung und Einführung des Sozialpartnermodells und unterstützt sie bei allen Aufgaben, die mit der Umsetzung verbunden sind.

Für jede Branche soll ein eigenes Sozialpartnermodell entwickelt werden, das den Vorstellungen und Wünschen der Sozialpartner entspricht. SIGNAL IDUNA hat sich für den Durchführungsweg Direktversicherung entschieden. „Dieser Durchführungsweg hat sich bewährt. Außerdem gibt es in Bezug auf die Kapitalanlage keine signifikanten Einschränkungen“, so Clemens Vatter. Die Expertise für die Kapitalanlagestrategie des Sozialpartnermodells liefern drei Unternehmen aus der SIGNAL IDUNA Gruppe: die Privatbank Donner & Reuschel, die SIGNAL IDUNA Asset Management Gesellschaft und HANSAINVEST, die bereits zum vierten Mal in Folge zur besten Kapitalverwaltungsgesellschaften in Deutschland gewählt wurde.

Kommunikation wird digital unterstützt

Im Sozialpartnermodell wird die digitale Vernetzung der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Versicherungsunternehmen unter Einbindung der Tarifvertragspartner essenziell werden. Durch automatisierte und voll digitalisierte bAV-Prozesse reduziert SIGNAL IDUNA heute schon die Aufwände, die üblicherweise mit der Umsetzung einer bAV in den Betrieben verbunden sind.

In der „neuen bAV-Welt“ werden die Anforderungen der Sozialpartner in besonderem Maße berücksichtigt. Sie können eine bewährte Prozessinfrastruktur nutzen, die zudem an deren spezifische Bedürfnisse angepasst wird. „Mit der durchgängigen Digitalisierung der Beratung und Verwaltung bieten wir derzeit den effizientesten Prozess in der bAV für Arbeitgeber und Arbeitnehmer an“, sagt Clemens Vatter (siehe auch Pressemitteilung vom 3. Mai 2018) ).

SIGNAL IDUNA gehört zu den erfahrensten bAV-Anbietern in Deutschland mit einem Schwerpunkt in KMUs und den Branchen Handwerk, Handel und Gewerbe. SIGNAL IDUNA unterhält vertragliche Bindungen zu rund 250 Versorgungswerken und baut damit auf umfassende Erfahrungen in der Gestaltung von Branchenlösungen.

Hamburg/Dortmund, 7. Juni 2018

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bAV von der Beratung bis zur Verwaltung durchgängig digitalisiert

bAV von der Beratung bis zur Verwaltung durchgängig digitalisiert

(Mynewsdesk) SIGNAL IDUNA übernimmt die Vorreiterrolle in der bAV

Die SIGNAL IDUNA hat die digital gestützte Beratung und Verwaltung der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) um zwei wesentliche Bausteine erweitert: einen Beratungsprozess für Arbeitgeber sowie den Vertragsabschluss mittels elektronischer Unterschriften von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Vermittler. „Mit der durchgängigen Digitalisierung der Beratung und Bestandsverwaltung bieten wir derzeit den effizientesten Prozess in der bAV für Vertrieb, Arbeitgeber und Arbeitnehmer an“, sagt Clemens Vatter, Konzernvorstand der SIGNAL IDUNA und zuständig für die Lebensversicherung.

Umgesetzt wurde die komplette Digitalisierung in Kooperation mit xbAV, dem führenden Technologieanbieter für die Digitalisierung der bAV. Der Versicherer verspricht sich von den Neuerungen einen enormen Schub für die Akzeptanz der bAV in kleineren und mittleren Unternehmen. Denn dort herrscht bei der Verbreitung von Betriebsrenten noch großer Nachholbedarf. „Indem künftig alle Vorgänge bei Beratung und Verwaltung digital und nahtlos ineinandergreifen, werden wir Vermittler, Arbeitgeber und Arbeitnehmer begeistern und motivieren, sich mit der bAV zu beschäftigen“, so Clemens Vatter.

Berater werden entlastet

Um bAV-Experten zu entlasten und weniger erfahrene Vermittler schrittweise durch die Beratung zu führen, wurde mit xbAV der SIGNAL IDUNA bAV-Berater entwickelt. Der Vermittler wird in der Beratung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern am Laptop oder Tablet entweder durch den gesamten Prozess geführt oder aber punktuell mit Vergleichsrechnungen und Übersichten unterstützt. Dabei ermittelt die Software die individuelle Versorgungslücke, simuliert die Lohnabrechnung mit und ohne bAV, vergleicht die bAV mit einer privaten Vorsorge und berücksichtigt auch die Nachsteuerbetrachtung in der Rentenphase. Anträge und Beratungsdokumente erstellt das System automatisch. Der SIGNAL IDUNA bAV-Berater schließt den Antragsprozess durch die elektronischen Unterschriften von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Vermittler lückenlos ab und übermittelt sie ohne Medienbruch an die SIGNAL IDUNA. Die Anträge können dabei auch zeitversetzt digital unterschrieben werden. Beispielsweise zuerst vom Arbeitnehmer bei der Beratung – während der Arbeitgeber seine Unterschrift ergänzt, nachdem er einen Link zugeschickt bekommt.

„Die digitale Abbildung von komplexen Zusammenhängen bringt allen Beteiligten eine völlig neue Transparenz und die Beratung gewinnt an Qualität“, erklärt Boris Haggenmüller, Geschäftsführer bei xbAV Beratungssoftware.

Sicherheit für sensible Daten

Geschützt werden die sensiblen personenbezogenen Daten durch eine so genannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), die höchstmögliche Datensicherheit bietet. Bei jeder Anmeldung müssen die Nutzer der jeweiligen Anwendungen neben Benutzername und Passwort zusätzlich eine PIN eingegeben werden. Diese PIN wird über eine App auf dem Smartphone generiert.

Digitale Vertragsverwaltung

Der SIGNAL IDUNA bAV-Berater ist mit dem elektronischen Arbeitgeberportal, dem SIGNAL IDUNA bAVnet verbunden, das bereits Anfang des Jahres 2018 basierend auf dem Verwaltungstool von xbAV eingeführt wurde. Arbeitgeber können damit die häufigsten Verwaltungsvorgänge, wie Namens-, Adress- und Beitragsänderungen sowie Meldungen von Krankheit und Elternzeit ihrer Mitarbeiter, selbst vornehmen oder einen Vermittler oder Dienstleister beauftragen. Damit wird der bürokratische Aufwand in den Betrieben und beim Versicherer erheblich reduziert.

Hamburg/Dortmund, 3. Mai 2018

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Stefanie Dadson
Leiterin PR
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E-Mail: stefanie.dadson@xbav.de

Über xbAV

xbAV ist der führende Technologieanbieter für die Digitalisierung der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Als unabhängiger Partner und Schnittstelle zwischen allen Beteiligten – Produktanbieter, Sozialpartner, Vermittler, Arbeitgeber und Beschäftigte – entwickelt xbAV Shared-Service-Lösungen für eine digitale, schlanke und effiziente bAV. xbAV ist Mitglied der BIPRO e.V. – der neutralen Organisation der Finanzdienstleistungsbranche, bei der fachliche und technische Normen zur Qualitätssteigerung entwickelt werden, und der aba, dem Fachverband für betriebliche Altersversorgung. Standorte: München (Hauptsitz), Berlin und Saarbrücken.

Weitere Informationen unter www.xbav.de | www.xbav-berater.de

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Aon Hewitt: Behörde begünstigt Panikmache

Stresstest zur betrieblichen Altersversorgung nicht praxisgerecht

Aon Hewitt: Behörde begünstigt Panikmache

Dr. Georg Thurnes, Chefaktuar von Aon Hewitt kritisiert die Aufsichtsbehörde EIOPA.

„Stresstests können sinnvoller Bestandteil des Risikomanagements sein. Sie müssen aber praxisgerecht sein und die Ergebnisse sollten richtig interpretiert und kommuniziert werden. Sonst können sie sich absolut kontraproduktiv auswirken und sinnvolle Altersversorgung erschweren“, kritisiert Dr. Georg Thurnes, Chefaktuar des Beratungsunternehmens Aon Hewitt, die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA). Die Behörde hatte am 14.12.2017 die Ergebnisse ihres zweiten Stresstests für Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) veröffentlicht. Daraufhin waren Schlagzeilen zu lesen, die von „verheerenden Unterdeckungen“ berichteten. Bis zu 700 Milliarden Euro würden zur Abdeckung von Betriebsrentenansprüchen fehlen.

„Selbstverständlich ist die augenblickliche Niedrigzinsphase für alle EbAV belastend. Der Stresstest unterstellt aber, dass ganz extreme Belastungen an einem Stichtag plötzlich und gesammelt auftreten und die Situation sich dann auf Dauer nicht mehr verändert. Hieraus tatsächliche Bedeckungslücken oder gar bedrohliche Auswirkungen für die Trägerunternehmen dieser EbAV abzuleiten ist praxisfern“, erläutert Thurnes. Seien Sanierungsmaßnahmen erforderlich, würden diese in der Regel behutsam, möglichst frühzeitig und vorbeugend über längere Zeiträume geplant und umgesetzt.

„Was will EIOPA erreichen?“ fragt Thurnes. Die Behörde beuge Panik schürender Berichterstattung nicht aktiv vor und begünstige diese sogar durch die eigene Öffentlichkeitsarbeit. „Welche Schlüsse sollen der Normalbürger und der noch nicht Betriebsrente gewährende Unternehmer ziehen? Der oft und zurecht geforderten stärkeren Ausbreitung der betrieblichen Altersversorgung wird hier ein Bärendienst erwiesen“, stellt Thurnes abschließend fest.

Die vollständige Stellungnahme von Chefaktuar Dr. Georg Thurnes kann hier heruntergeladen werden: http://www.lbav.de/von-baeren-und-diensten/

Über Aon Hewitt
Aon Hewitt zählt zu den weltweit führenden Beratern im Bereich Human Resources. In Deutschland setzt das Unternehmen für seine Kunden praxisorientierte und innovative Lösungen in der betrieblichen Altersversorgung, Vergütung und im Talentmanagement um. Dabei kann sich Aon Hewitt auf exzellentes lokales Fachwissen und ein eigenes globales Expertennetzwerk stützen. Mit rund 450 Mitarbeitern an den Standorten Hamburg, Mülheim an der Ruhr, München, Stuttgart und Wiesbaden ist es das Ziel, zum nachhaltigen Erfolg unserer Kunden beizutragen. Weltweit ist Aon Hewitt mit fast 15.000 Mitarbeitern in 50 Ländern aktiv. Weitere Informationen zu Aon Hewitt finden Sie unter www.aonhewitt.de

Über Aon
Aon ist ein führender globaler Anbieter für Risikomanagement, Versicherungs- und Rückversicherungsmakler sowie Berater und Dienstleister für Human Resources Lösungen und Outsourcing-Services. Weltweit arbeiten für Aon mehr als 50.000 Mitarbeiter in über 120 Ländern. Weitere Informationen zu Aon finden Sie unter www.aon.com Unter www.aon.com/manutd können Sie sich über die globale Partnerschaft zwischen Aon und Manchester United informieren.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Aon Hewitt: Outsourcing bei Anlagemanagement nimmt zu

Vermögensverwaltung für Pensionsverpflichtungen wird ausgelagert

Aon Hewitt: Outsourcing bei Anlagemanagement nimmt zu

Unternehmen zeigen hohe Bereitschaft zur Auslagerung von Teilen der Vermögensverwaltung.

Der Trend zum Outsourcing bei der Vermögensverwaltung für die betriebliche Altersversorgung nimmt Fahrt auf. Bisher nutzen nur wenige Unternehmen externe Dienstleister, um sich bei der Umsetzung ihrer Anlagestrategie gezielt unterstützen zu lassen. Eine Studie von Aon Hewitt zeigt, dass sich das bald ändern wird. Ein Drittel der befragten Unternehmen rechnet damit, dass in den nächsten Jahren einzelne Bereiche ausgelagert werden. Geantwortet haben Verantwortliche aus 39 international tätigen Unternehmen mit mehr als einer Million Beschäftigten.

Aktuell nutzen nur bis zu 16 Prozent der Unternehmen externe Dienstleister für ihre Investmentaktivitäten. Das wird sich jedoch in den nächsten Jahren drastisch ändern. So halten es sogar 42 Prozent der Befragten für sehr wahrscheinlich, ihre gesamte Anlagerichtlinie zukünftig auszulagern. Die Richtlinie soll dabei jedoch im eigenen Haus erstellt werden.

„Die zunehmende Komplexität macht es immer schwieriger, alle Investmentfunktionen im eigenen Haus zu stemmen“, erläutert Aon Hewitt Geschäftsführer Fred Marchlewski das Ergebnis der Studie. „Vor allem international tätige Unternehmen mit mehrere Pensionsplänen, aber auch zunehmend Mittelständler, sehen im Outsourcing eine gute Möglichkeit, gezielt Entlastung zu schaffen,“ so Marchlewski weiter.

Eine gleichzeitig von Aon Hewitt in Großbritannien durchgeführte Studie unterstreicht diese Einschätzung. Dort ist der Anteil der Unternehmen, die ihre Investmentstrategie extern betreuen lassen, innerhalb von zwei Jahren von 14 auf 24 Prozent in die Höhe geschnellt.

Die deutsche Studie kann unter http://aon.io/2wmNoYU abgerufen werden.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Wolfram Roddewig leitet Investment Consulting bei Aon Hewitt

Vorgänger Dr. Torsten Köpke verlässt das Unternehmen

Wolfram Roddewig leitet Investment Consulting bei Aon Hewitt

Wolfram Roddewig wird zukünftig beim Beratungsunternehmen Aon Hewitt den Bereich Investment Consulting in Deutschland leiten. Er folgt auf Dr. Torsten Köpke, der das Unternehmen verlässt.

Roddewig war zuletzt Managing Director Consultant Relations für Kontinentaleuropa bei BlackRock. Zuvor bekleidete der Experte für Kapitalanlagen leitende Positionen bei Merril Lynch und Schroders. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler arbeitete seitdem in London und in Frankfurt.

„Wolfram Roddewig wird den von Dr. Köpke eingeleiteten Wachstumskurs im Bereich Investment Consulting konsequent fortsetzen,“ erklärt Aon Hewitt Geschäftsführer Fred Marchlewski. Bei vielen institutionellen Anlegern sieht er großen Bedarf, das Investmentmanagement zu professionalisieren.

„Das Outsourcing von Pensionsverpflichtungen über Treuhandlösungen wird immer bedeutender. Im gleichen Maß steigt auch das Interesse, Kapitalanlagen auszugliedern. Darüber hinaus erwarten wir einen Nachfrageschub durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz. Der Wegfall von Garantien macht hier auch für kleine und mittlere Unternehmen flexiblere und ertragsstärkere Lösungen möglich. Da ist externer Sachverstand gefragt,“ erläutert Roddewig.

Tim Currell, Partner & Head of Investment CEMEA bei Aon Hewitt, sieht in Deutschland einen wichtigen europäischen Markt für den Bereich Investment Consulting. „Wir bringen langjährige internationale Erfahrung ein, um maßgeschneiderte Angebote zu entwickeln. Mit Wolfram Roddewig haben wir einen exzellenten Fachmann gewonnen, der mit profundem Wissen und großer Expertise neue Impulse setzen wird. Damit einher geht auch der weitere personelle Ausbau des Bereichs. In den letzten Monaten haben wir bereits zwei weitere Consultants an Bord genommen.“

Über Aon Hewitt
Aon Hewitt zählt zu den weltweit führenden Beratern im Bereich Human Resources. In Deutschland setzt das Unternehmen für seine Kunden praxisorientierte und innovative Lösungen in der betrieblichen Altersversorgung, Vergütung und im Talentmanagement um. Dabei kann sich Aon Hewitt auf exzellentes lokales Fachwissen und ein eigenes globales Expertennetzwerk stützen. Mit rund 450 Mitarbeitern an den Standorten Hamburg, Mülheim an der Ruhr, München, Stuttgart und Wiesbaden ist es das Ziel, zum nachhaltigen Erfolg unserer Kunden beizutragen. Weltweit ist Aon Hewitt mit fast 15.000 Mitarbeitern in 50 Ländern aktiv. Weitere Informationen zu Aon Hewitt finden Sie unter www.aonhewitt.de

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Aon ist ein führender globaler Anbieter für Risikomanagement, Versicherungs- und Rückversicherungsmakler sowie Berater und Dienstleister für Human Resources Lösungen und Outsourcing-Services. Weltweit arbeiten für Aon mehr als 50.000 Mitarbeiter in über 120 Ländern. Weitere Informationen zu Aon finden Sie unter www.aon.com Unter www.aon.com/manutd können Sie sich über die globale Partnerschaft zwischen Aon und Manchester United informieren.

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Politik Recht Gesellschaft

Frauen vernachlässigen Rentenplanung

Aon Hewitt-Studie zeigt große Unsicherheiten

Frauen vernachlässigen Rentenplanung

Arbeitnehmerinnen beschäftigen sich nicht ausreichend mit der Planung ihrer Altersversorgung.

Frauen sind bezüglich ihrer Altersversorgung wesentlich unsicherer als Männer. Außerdem beschäftigen sich deutlich weniger Arbeitnehmerinnen mit der Planung ihrer Rente als ihre männlichen Kollegen. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Studie, die jetzt vom Beratungsunternehmen Aon Hewitt gemeinsam mit dem Statistikportal Statista durchgeführt wurde. Nur 57 Prozent der Frauen beschäftigen sich mit der Planung ihrer Rente oder haben diese schon abgeschlossen. Bei den Männern sind es immerhin 70 Prozent.

„Viele Frauen scheinen das Thema zu verdrängen“, erklärt dazu Fred Marchlewski, Geschäftsführer von Aon Hewitt. „Das ist aber auch dann grundfalsch, wenn durch Teilzeitarbeit der Verdienst relativ gering ist.“ Auch dann lohne es sich, über zusätzliche Absicherung zum Beispiel über betriebliche Altersversorgung nachzudenken. Arbeitgeber ruft er dazu auf, in diesem Bereich maßgeschneiderte Angebote zu machen. „Unsere Studie zeigt, dass die betriebliche Altersversorgung relativ gesehen immer noch großes Vertrauen genießt. Dies sollten Arbeitgeber nutzen, um qualifizierte Arbeitnehmerinnen an sich zu binden.“

Insgesamt stehen Frauen den verschiedenen Formen der Alterssicherung noch kritischer gegenüber als Männer. So halten nur rund 20 Prozent von ihnen die gesetzliche Rente für sicher, bei den Männern sind es über 30 Prozent. Die betriebliche Rente sehen 32 Prozent der Frauen als sicher an, bei den Männern sind es 42 Prozent. Nur die Sicherheit der privaten Vorsorge wird mit jeweils weit über 40 Prozent von beiden Geschlechtern ungefähr gleich eingeschätzt.

Unterschiede zeigen sich wieder bei der Bereitschaft, Risiken zugunsten höherer Renten einzugehen. Nur jede fünfte Arbeitnehmerin (20,3 Prozent) ist bereit, deswegen auf Garantien zu verzichten. Bei den Männern sind es 29,8 Prozent. Hier wird also bei beiden Geschlechtern noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten sein.

Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz können zukünftig Tarifvertragsparteien eine sogenannte reine Beitragszusage einführen, bei der Garantien ausdrücklich verboten sind. Durch geeignete Modelle können dabei extreme Schwankungen des Kapitalmarktes ausgeglichen werden. So wird es nach den Berechnungen von Aon Hewitt sehr unwahrscheinlich, dass es zu Kürzungen bei Betriebsrenten kommt. „Hier sind beide Tarifvertragsparteien gefordert, das für alle vorteilhaftere Modell der Zielrente populär zu machen,“ stellt Marchlewski fest.

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Problemlösung bei Pensionszusagen von Gesellschafter-Geschäftsführern

Kostenloses Online-Tool ermöglicht Analyse der betrieblichen Altersversorgung

Problemlösung bei Pensionszusagen von Gesellschafter-Geschäftsführern

Früherkennung ist wichtig – nicht nur in puncto Gesundheit, sondern auch wenn es um die finanzielle Absicherung des eigenen Ruhestands geht. Ein Thema, mit dem sich vor allem viele Geschäftsführer zu wenig und vor allem meist zu spät beschäftigen. Die Folge: In vielen Fällen lauern böse Überraschungen. Im Gegensatz zur betrieblichen Altersversorgung von Angestellten in Form von Pensionszusagen greifen bei Gesellschafter-Geschäftsführern nämlich grundsätzlich keine Sicherungsmechanismen. Mit einem neuen kostenlosen Online-Tool der Heilbronner Kanzlei Kolodzik, die sich auf das Rechtsgebiet der betrieblichen Altersversorgung (bAV) spezialisiert hat, können Geschäftsführer nun ganz leicht selbstständig Probleme in ihrer Pensionszusage identifizieren und nach Lösungen suchen.

„Wir empfehlen Gesellschafter-Geschäftsführern mit eigenen Pensionszusagen dringend, ihre Situation so früh wie möglich zu analysieren und anzugehen, denn wenn der Rentenbeginn oder eine Firmenübernahme kurz bevorsteht, ist das Kind bereits meist schon in den Brunnen gefallen. Änderungen und Ausfinanzierungen sind dann kaum noch möglich“, erläutert bAV-Experte und Rechtsberater Christian Kolodzik. Viele Geschäftsführer würden sich im Hinblick auf Steuervorteile und aufgrund der Aussicht auf eine gute Altersversorgung großzügige Pensionszusagen erteilen. Steht dann ein Firmenverkauf an, kann dies zum Bumerang werden und Verkaufsverhandlungen gefährden.

Indem Eckdaten wie das Betriebseintrittsdatum des Versorgungsberechtigten, das erstmalige Zusagedatum der Pensionszusage, das reguläre Renteneintrittsalter, die Höhe der monatlichen Altersrente und eine etwaige Hinterbliebenenversorgung abgefragt werden, ermöglicht das Online-Tool eine schnelle und aufschlussreiche Bewertung der Pensionszusage. „Sämtliche Bewertungen des Gutachtens basieren dabei auf aktuellen Gesetzes- und Kalkulationsgrundlagen und decken einen Großteil der am Markt vorhandenen Formen von Pensionszusagen ab. Die kostenfreie Analyse basiert auf den individuellen Angaben und ergibt ein transparentes Bild der Versorgungsverpflichtung sowie der damit zusammenhängenden Auswirkungen auf das Unternehmen“, so Christian Kolodzik. Noch dazu sei es möglich, die tatsächliche Höhe der Verpflichtung in Euro zu ermitteln und die Pensionszusage aus der Perspektive eines potentiellen Nachfolgers bzw. Erwerbers zu betrachten.

Kleine Fehler mit großen Folgen

Das aus der Analyse resultierende Gutachten zeigt schließlich den notwendigen Handlungsbedarf aufgrund von Fehlern oder Defiziten auf. Dabei werden nicht nur Schwachstellen der Pensionszusage entlarvt, sondern gleichzeitig praxiserprobte, umsetzbare Lösungsansätze präsentiert. Existieren beispielsweise zu hohe und unkalkulierbare sowie nicht ausreichend finanzierte Versorgungsverpflichtungen für den Geschäftsführer, die ein Unternehmen quasi unverkäuflich machen, gibt es zwei Möglichkeiten, diese zu reduzieren.

Auch wenn Ansprüche, die bereits in der Vergangenheit erworben wurden, unantastbar sind, können Gesellschafter-Geschäftsführer ab einem bestimmten Zeitpunkt auf zukünftige Ansprüche verzichten. Ein zweiter Lösungsweg betrifft Gesellschaften mit negativer Handelsbilanz. In diesem Fall kann der versorgungsberechtigte Gesellschafter-Geschäftsführer auf Teile seiner Pension verzichten und damit die Verbindlichkeiten der Gesellschaft reduzieren. Verringert werden können diese jedoch nur, bis Schulden und Vermögen gleich groß sind und der Vermögenssaldo Null beträgt.

„In jedem Fall ist eine exakte Analyse als Basis zur Problemlösung unerlässlich“, betont Christian Kolodzik. „Nicht selten finden sich dann bei genauerer Prüfung noch weitere – meist leicht behebbare – Mängel. Das können schon kleine formale Fehler sein, wie zum Beispiel falsch eingetragene begünstigte Hinterbliebene, weil Daten nicht aktualisiert wurden. In der Praxis kann so ein Versäumnis jedoch weitreichende Folgen haben.“

Das kostenlose Online-Tool finden Geschäftsführer oder Steuerberater unter http://kanzlei-kolodzik.de/pensionszusagen-rechner/

Bereits zum vierten Mal in Folge wurde die Kanzlei Kolodzik 2017 von FOCUS als eine der zehn „Besten Kanzleien für betriebliche Altersversorgung“ ausgezeichnet und gehört laut Focus Spezial deutschlandweit zu den Top Kanzleien auf diesem Rechtsgebiet. Als registrierter Rentenberater in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) zählt Christian Kolodzik mit seinem Team zu den wenigen spezialisierten Experten in Deutschland, wenn es um die Absicherung der rechtlichen Rahmenbedingungen der betrieblichen Altersvorsorge von Unternehmern und Gesellschafter-Geschäftsführern geht.

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Aon Hewitt begrüßt Betriebsrenten-Gesetzentwurf

Richtiger Weg mit hohem Informationsbedarf / Internationale Erfahrungen sind ermutigend

„In den Niederlanden nutzen über 90 Prozent der Arbeitnehmer die Chancen betrieblicher Altersversorgungssysteme. Es muss das Ziel sein, auch hierzulande ähnlich hohe Prozentsätze zu erreichen“, kommentiert Fred Marchlewski, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Aon Hewitt, die aktuelle Diskussion um Betriebsrenten. Die jetzt als Referentenentwurf vorliegende Neuregelung eröffne sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern erfolgversprechende neue Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung.

Sehr positiv sieht Marchlewski dabei Optionssysteme, in die Mitarbeiter automatisch einbezogen werden. Das soll künftig auch für bestehende Arbeitsverhältnisse möglich sein. Dabei haben die Mitarbeiter dann ein Abwahlrecht (sog. Opting-out). „Es wäre allerdings gut, wenn solche Vereinbarungen auch auf betrieblicher Ebene möglich wären und nicht nur wenn ein Tarifvertrag das ermöglicht“, ergänzt er.

„Vor den Sozialpartnern liegt auf jeden Fall eine Menge Überzeugungsarbeit“, so Marchlewski weiter. „Der Gedanke, dass der Wegfall von Garantien ein Vorteil sein kann, ist für viele völlig neu. Unsere Berechnungen zeigen aber, dass der Verzicht auf versicherungsähnliche Garantien fast immer höhere Renditen und damit höhere Auszahlungen bewirkt“, so Marchlewski.

„Einfacher wird das System dadurch allerdings nicht,“ ergänzt Gundula Dietrich. Sie ist bei Aon Hewitt Mitglied der Geschäftsleitung und sieht vor allem bei kleineren und mittleren Unternehmen großen Informationsbedarf. „Viele denken immer noch, betriebliche Altersversorgung ist zu komplex für uns. Wir müssen den Unternehmen helfen, die Chancen und Funktionsweisen der neuen Modelle zu verstehen. Auch die Mitarbeiter müssen zielgruppengerecht beraten werden.“, beschreibt sie die Herausforderung für Berater und Anbieter. Dabei zeigen neben den Niederlanden auch die Beispiele Dänemark und Norwegen, wie populär die neuen Formen der betrieblichen Altersversorgung sein können.

Auf Anbieterseite erwartet Aon Hewitt hingegen eine Konsolidierung im Neugeschäft. „Das jetzt erforderliche Vermögensmanagement erfordert fundiertes Know-how, das nur größere Organisationen bereitstellen können“, erklärt Marchlewski. Zu den höheren Renditen kämen reduzierte Verwaltungskosten, das komme letztlich den Arbeitnehmern zugute. In den Niederlanden etwa ist vor diesem Hintergrund die Zahl der Pensionsfonds von rund 1.000 auf heute etwa 250 geschrumpft.

Insgesamt, so Marchlewski abschließend, begrüße Aon Hewitt die anstehende Neuregelung der betrieblichen Altersversorgung. Details seien sicher noch zu klären, aber die Richtung stimme.

Der von Sozial- und Finanzministerium erarbeitete Entwurf des Betriebsrentenstärkungsgesetzes sieht vor, dass Unternehmen die Höhe von Betriebsrenten künftig nicht mehr garantieren müssen. Stattdessen soll eine reine Beitragszusage reichen, wenn sich Arbeitgeber und Gewerkschaften in Tarifverträgen auf Modelle der betrieblichen Altersversorgung bei einer versicherungsförmigen Einrichtung einigen. Damit entfällt auch die Haftung der Arbeitgeber für Betriebsrenten.

Verschiedene Maßnahmen sollen die betriebliche Altersversorgung auch für kleinere Einkommen und für kleinere Betriebe attraktiver machen. Zudem sollen Unternehmen ihren Belegschaften eine Betriebsrente standardmäßig anbieten. Arbeitnehmer, die sich dagegen entscheiden, sollen die Ausnahme bleiben. Das Gesetz soll 2018 in Kraft treten.

Aon Hewitt ist weltweit einer der führenden Berater und Dienstleister im Bereich Human Resources. Das Unternehmen ermöglicht Kunden eine bessere Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit durch vielfältige und umfassende Vorsorge-, Talent- und Gesundheitslösungen. In Deutschland wird ein breites Spektrum an Lösungen mit den Schwerpunkten Betriebliche Altersversorgung, Vergütung und Talentmanagement angeboten. Weltweit ist Aon Hewitt mit fast 34.000 Mitarbeitern in 90 Ländern vertreten. In Deutschland arbeiten etwa 450 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg, Mülheim an der Ruhr, München, Stuttgart, Wiesbaden. Weitere Informationen zu Aon Hewitt finden Sie unter www.aonhewitt.de

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Aon ist ein führender globaler Anbieter für Risikomanagement, Versicherungs- und Rückversicherungsmakler sowie Berater und Dienstleister für Human Resources Lösungen und Outsourcing-Services. Weltweit arbeiten für Aon mehr als 72.000 Mitarbeiter in über 120 Ländern. Weitere Informationen zu Aon finden Sie unter www.aon.com
Unter www.aon.com/manutd können Sie sich zudem über die globale Partnerschaft zwischen Aon und Manchester United informieren.

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