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Im Dschungel der Zertifikate und Labels den Überblick bewahren

Das Markenzeichen zertifizierter Bestatter bietet seit über 60 Jahren Orientierung bei Tod und Abschied

Im Dschungel der Zertifikate und Labels den Überblick bewahren

Der Verkauf und die Erbringung von Dienstleistungen war schon immer Vertrauenssache. Wer früher auf den Handwerker, das Ladengeschäft und den Dienstleister um die Ecke vertraut hat, so wie es auch schon die eigenen Eltern getan haben, fragt heute auf dem großen Markt der Möglichkeiten des Internets: Wie kann ich seriöse Anbieter von schwarzen Schafen unterscheiden? Wer kann die Qualität seiner Arbeit und Dienstleistung glaubwürdig unter Beweis stellen, wo es doch eine Vielzahl von Online-Bewertungen und Digital-Portalen gibt und einen undurchsichtigen Dschungel von Labels, Siegeln und Zertifikaten.

Besonderes Vertrauen und eine qualifizierte wie auch menschliche Begleitung wünschen sich Angehörige verständlicherweise dann, wenn der Tod an die Tür der eigenen Familie klopft und die Bestattung der Eltern, des Partners oder gar von eigenen Kindern durchzuführen ist.
Der Bundesverband Deutscher Bestatter vergibt seit über 60 Jahren das Markenzeichen an besonders qualifizierte Bestattungsunternehmen.

Qualität – Garantie – Vertrauen

Aktuell erfüllen rund 1.000 Markenzeichenbestatter bundesweit hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen. Die Anforderungen werden nicht nur versprochen, vielmehr auch durch die Festlegung auf die europaweit einheitliche Norm DIN EN 15017 verbindlich zugesagt. Die Einhaltung der Standards wiederum wird durch unabhängige Prüfer des TÜV Rheinland und regelmäßige interne Kontrollen verbürgt und gewährleistet. Liegen die Voraussetzungen zur Führung des Markenzeichens nicht mehr vor, entzieht der Bundesverband Deutscher Bestatter die Lizenz.

Wer sein Bestattungshaus seit vielen Jahren kennt und dort in Zeiten von Trauer und Abschied beim letzten Mal gut begleitet wurde, wird sicher wieder die Dienste eines solchen Bestatters in Anspruch nehmen. Was aber, wenn einem kein Unternehmen persönlich bekannt ist? Wer kann bei dieser Suche der ganz besonderen Art Hilfestellung leisten? Wie findet man über die Wege des Internets den seriösen Bestatter oder eben auch einen zertifizierten Betrieb?

Ein echtes Suchportal für Bestatter nicht mit provisionsorientierten Anbietern verwechseln

Wichtig ist es in jedem Fall, sich nicht von vermeintlich günstigen Preisen verlocken zu lassen. Viele Menschen haben im Bereich der Bestattung keine konkrete Preiserfahrung und können dadurch anfällig für Versprechungen sein, die niemals realistisch sind, etwa eine Bestattung für wenige hundert Euro. Auf der Internetseite des Bundesverbands Deutscher Bestatter www. bestatter.de sind rund 80 % der in Deutschland tätigen Bestattungsunternehmen gelistet, wobei eine Suche nach Wohnort und Postleitzahl problemlos die in Frage kommenden Bestatter eingrenzt und im Suchergebnis auch die einzelnen Leistungen des jeweiligen Bestattungshauses ersichtlich sind. Weblinks führen schnell zu den einzelnen Häusern, die man dann im Internet einer ersten näheren Betrachtung unterziehen kann.

Der persönliche Eindruck zählt

Das Markenzeichen – ein dreigliedriges Kirchenfenster vor dem im Vordergrund ein Sarg steht – weist dann den Weg zum zertifizierten Bestatter. Nach einer ersten Recherche im Internet ist es ratsam, durch ein Telefonat oder einen Besuch des Bestattungshauses einen persönlichen Eindruck zu gewinnen. Betriebe, die sich nicht in der Lage sehen, nach klaren Angaben einen transparenten Kostenvoranschlag auszustellen oder die Kosten für eine Bestattung zu benennen, sollten eher reserviert betrachtet werden. Wie steht es um das persönliche Gefühl beim ersten Kontakt? Werde ich klar und deutlich darüber informiert, welche Möglichkeiten das Bestattungshaus bietet oder wird in der existenziellen Notsituation der Trauer ein subtiler Druck aufgebaut, möglichst schnell zu einer Beauftragung und Entscheidung zu kommen?

Trotz Internet: Ein Bestatter muss vor Ort erreichbar sein

Seriöse Bestattungsunternehmen und insbesondere die Betriebe mit dem Markenzeichen haben stets ein konkretes Ladengeschäft und sind in der Region verwurzelt, auch sind deren Namen in der Region bekannt. Sogenannte Bestattungshäuser, die keine Repräsentanz in einem Ort nachweisen können und die rein auf Wegen des Internets werben, sind dahingehend zu hinterfragen, wie, von wo und in welcher Art die Bestattungsdienstleistung erbracht wird. Wer auf inzwischen vielfältig im Internet vorhandenen provisionsbasierten Vermittlungsportalen eine Bestattung beauftragt, muss wissen, dass er in aller Regel nicht die Gesamtheit der in der Region tätigen Bestattungsunternehmen zur Auswahl hat, vielmehr nur jene Betriebe, die auf Basis einer Provision von bis zu 20 % der Bestattungsdienstleistung mit diversen Anbietern kooperieren. Ob eine solche Wahl richtig ist, muss zwar jeder Nutzer für sich selbst entscheiden, es ist jedoch zwingend die Frage zu stellen, ob nicht bei einem anderen Betrieb eine ähnliche oder bessere Leistung vielleicht gar günstiger vereinbart werden könnte.

Digitale Wege zum Bestatter – Begleitung aber vor Ort

Erst jüngst warb eine Firma für ihre Dienste mit dem lautmalerischen Begriff des „Online-Bestattungshauses“. Das Bild suggeriert ein modernes Bestattungshaus vor Ort, das auch auf Wegen des digitalen Vertriebs tätig ist. Eine nähere Nachfrage ergab jedoch schnell, dass das Unternehmen gar nicht in den vielen Regionen Deutschlands vertreten ist, sondern auf andere Bestatter angewiesen ist, die für sie diverse Bestattungsleistungen auf Zuruf erbringen. Redlichkeit bei den Aussagen in Werbung und Marketing ist hier dringend zu fordern, um Menschen nicht mit falschen Erwartungen und Bildern zu ködern.
Das Markenzeichen als bewährtes Siegel für Betriebe, die Bestattungsleistungen auf höchstem Niveau erbringen, erweist sich als zuverlässiger und anerkannter Leuchtturm in der Unübersichtlichkeit des modernen Marktes und wird auch in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter entwickelt, um Menschen in besonders bitteren und schweren Stunden nicht allein zu lassen.

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Ansprechpartner:
Antje Bisping, Justiziarin – Qualitätsmanagementbeauftragte für das Markenzeichen
Stephan Neuser, Generalsekretär – Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
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www.bestatter.de/markenzeichen

1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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Sonstiges

Blütenkurs „Blüte trifft Köstlichkeit“ am 25. August in München

Susanne Heckel von Blütenschwung lädt ein zum kreativen Gestalten mit Blumen und Pflanzen

Blütenkurs "Blüte trifft Köstlichkeit" am 25. August in München

Susanne Heckel von Blütenschwung lädt zum kreativen Gestalten mit Blumen ein

Susanne Heckel, Floristmeisterin der Blumenwerkstatt ‚Blütenschwung‘, veranstaltet am Samstag, 25. August 2018, von 11 bis 15 Uhr im Panta Rhei in München-Giesing einen Blütenkurs mit Verköstigung. Nach dem Motto „Blüte trifft Köstlichkeit“ gestalten Teilnehmende unter der meisterlichen Anleitung von Susanne Heckel von Blütenschwung einen wunderschönen, farbenfrohen Blütenkranz für ihr Zuhause. Begleitend verwöhnt Sonja Friedl, Inhaberin der Eventlocation Panta Rhei, mit saisonalen Köstlichkeiten eines Flying Buffet. „Die Blüten- und Kraftkurse sind mir ein Herzensthema: Wer hier mitmacht, kann für ein paar Stunden die Zeit vergessen und die Seele auftanken“, beschreibt Susanne Heckel den Inhalt des Kurses. „Ich zeige den Teilnehmenden, welch kraftvolles Gefühl es uns gibt, mit Blumen und Pflanzen zu arbeiten, sich von der Schönheit der Natur treiben zu lassen und das Innerste zum Blühen zu bringen.“ Eine Teilnehmerin bestätigt: „Nichts ist schöner, als mit den eigenen Händen etwas Wunderbares zu schaffen und geerdet nach Hause zu gehen.“

Blütenkurs „Blüte trifft Köstlichkeit“

Samstag, 25. August 2018, 11 bis 15 Uhr
Eventlocation PANTA RHEI Giesing, Untere Grasstraße 6, 81541 München, pantarhei-giesing.de
Kursgebühr, Blütenmaterial & Köstlichkeiten: 128,- Euro
Anmeldung unter sh@bluetenschwung.de oder 0157 77 85 22 15
Weitere Informationen unter www.bluetenschwung.de

Über Blütenschwung
Floristmeisterin und Blütenliebhaberin Susanne Heckel gestaltet in ihrer Werkstatt ‚Blütenschwung‘ in München individuelle Naturwerke nach den Vorstellungen ihrer Kunden. Dabei unterstützt die Blütenbegleiterin bei der Ideenfindung und setzt diese floristisch um. Blumige Anlässe sind Hochzeiten, Familienfeste, Jubiläen und andere Feierlichkeiten. Herzensanliegen der Blütenmalerin sind die Trauerfloristik und ihre regelmäßigen Blüten- und Kraftkurse.

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Neue Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum zum Thema ABSCHIED

Ein Überblick über naturnahe Bestattungsarten, alternative Trauerrituale und ein Interview mit dem Nachrufeschreiber David Ensikat.

Neue Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum zum Thema ABSCHIED

Sterbebegleitung, alternative Trauerrituale, naturnahe Bestattungen: In Ausgabe 3 des kostenlosen On (Bildquelle: © Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apf)

Berlin, 17. Mai 2018 – Sterbebegleitung, alternative Trauerrituale, naturnahe Bestattungen: In der neuen Ausgabe des kostenlosen Online-Magazins „Prinzip Apfelbaum“ dreht sich um alles um das Thema ABSCHIED. Denn das Ende eines Lebens ist sicher der schwierigste Abschied, den wir erleiden und erleben. Was hilft: sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wie wir gehen wollen, anderen nah zu sein und über das Ende zu reden. Impulse dafür bietet die dritte Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt.

Abschied nehmen – ganz persönlich
Immer mehr Menschen suchen unkonventionelle Wege, um von geliebten Verstorbenen Abschied zu nehmen. Alternative Bestatter helfen dabei, passende Rituale zu entwickeln, um mit Trauer und Tod umzugehen. Woher aber wissen, was erlaubt ist und was für einen selbst richtig? Das beleuchtet die aktuelle Ausgabe des Magazins „Prinzip Apfelbaum“.

Ruhe unter Bäumen: naturnahe Bestattungen
Die Nachfrage nach Alternativen zum klassischen Friedhof wächst. Laut einer aktuellen EMNID-Umfrage kann sich bereits jeder Dritte vorstellen, an einem anderen Ort beerdigt zu werden. Die aktuelle Ausgabe gibt einen Überblick über verschiedene naturnahe Bestattungsarten mit vielen Tipps für die Beisetzung und Grabpflege.

Über das Sterben reden: Interview mit Henning Scherf
„Lasst euch ein auf den Abschied – und das nicht erst am Lebensende!“ Das rät Henning Scherf, der frühere Bremer Bürgermeister. Er engagiert sich seit langem für alte Menschen und begleitet Sterbende auf ihrem letzten Weg. Im Interview mit „Prinzip Apfelbaum“ erzählt er von seinen Erfahrungen und wirbt für einen bewussten Umgang mit Lebensende und Tod.

Ratgeber mit vielen Tipps zu Erbe und Ehrenamt
Darüber hinaus bietet das Online-Magazin auf www.das-prinzip-apfelbaum.de im stetig wachsenden Ratgeber-Teil viele Antworten auf wichtige Fragen rund um Erbe, Ruhestand und Ehrenamt.
In Ausgabe 3 erfahren Leserinnen und Leser unter anderem, welche Möglichkeiten es gibt, wenn ein Nachlass nur aus Schulden besteht.

Vierte Ausgabe zum Thema Ehrenamt erscheint im Juli 2018
Die aktuelle Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum zum Thema ABSCHIED ist ab sofort kostenfrei verfügbar:
magazin.mein-erbe-tut-gutes.de/magazine/abschied/
Nummer 4 erscheint im Juli 2018. Dann wird das Thema Ehrenamt im Fokus stehen. Wer keine Ausgabe des Online-Magazins verpassen möchte, abonniert den Newsletter unter
www.mein-erbe-tut-gutes.de – alle zwei Monate kostenlos per E-Mail.

Über das Magazin „Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt“
Die eigenen Werte weitergeben und Bleibendes schaffen, das immer wieder Früchte trägt. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ nennt das: Prinzip Apfelbaum. Im Online-Magazin der Initiative aus
23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen dreht sich alles um die Frage „Was bleibt?“. Prinzip Apfelbaum denkt offen nach über das Leben und den Tod, fragt kluge Menschen nach ihren Erfahrungen und Ideen und spart nicht mit Anregungen für eine bewusste Gestaltung der Zeit, die uns allen noch bleibt. Das Online-Magazin erscheint unter www.das-prinzip-apfelbaum.de kostenlos sechs Mal im Jahr. Es schenkt Frauen und Männern im besten Alter schöne Lesemomente: spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps und gute Ratschläge. Wer keine Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum verpassen möchte, abonniert einfach den Newsletter unter www.mein-erbe-tut-gutes.de – alle zwei Monate kostenlos per E-Mail.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter
www.mein-erbe-tut-gutes.de

Über die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“
Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ – eine 2013 gegründete Initiative von 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen – möchte Menschen bei ihrem Vorhaben unterstützen, mit dem Erbe auch die eigenen Werte weiterzugeben und „Das Prinzip Apfelbaum“ einer breiten Öffentlichkeit als Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung näherzubringen. Die repräsentative GfK-Studie „Gemeinnütziges Vererben in Deutschland“ zeigt: Bereits jeder Zehnte der über 60-Jährigen kann sich vorstellen, einen Teil seines Nachlasses auch einem guten Zweck zukommen zu lassen, bei den Kinderlosen sogar jeder Dritte.

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Eningen. Bestattungen und anschliessende Trauerfeiern in Restaurants im Wandel der Zeit

Ein Thema, über das niemand gern redet oder nachdenkt – aber es ist gut und notwendig. Der Abschied von einem geliebten Menschen ist immer schwer. Er kommt immer zu früh. Und wie sieht es mit dem geeigneten Heimgang und traurigen Feierlichkeiten aus? Immer mehr Menschen machen sich schon im Vorfeld Gedanken über die eigene Trauerfeier. Die Hinterbliebenen, die im Fall der Trauer oft genug überlastet oder zumindest abgelenkt sind, verspüren eine große Last mit der Planung des gemeinsamen Essens nach der Beerdigung.

Wie alle in unserem Alltag, und die Trauer gehört nun mal dazu, ist auch das Bestattungswesen einem stetigen Wandel unterworfen. Waren vor etwa 40 Jahren noch rund 90% der Bestattungen Erdbestattungen, sin es heute gerade noch ca. 33%. Die Feuerbestattung nimmt einen immer größeren Platz ein. Ein Urnengrab ist im Vergleich mit einem Erdgrab deutlich kleiner und selbstverständlich auch günstiger bei Erwerb und Pflege. Auch deshalb ist ein Trend zur Bestattung in einem Friedwald zu beobachten. Hier wird die Urne in der Nähe eines Baumes beigesetzt und am Boden wird eine Gedenktafel sichtbar angebracht. Auch der Eninger Friedhof bietet diese Möglichkeit neben den herkömmlichen Erd- und Urnengräbern seit geraumer Zeit auch an. Erst im vergangenen Jahr wurden extra hierfür zahlreiche neue Bäume gepflanzt. Auch Seebestattungen liegen im Trend. Der große Vorteil hier: man muss keinen Grabplatz mit langer Ruhezeit kaufen und keine Verpflichtung zur Grabpflege. Die Menschen wünschen sich das, um den Angehörigen nicht zur Last zu fallen und um zu vermeiden, dass ihr Grab eventuell ungepflegt aussieht. Niemand muss sich darüber Gedanken machen. Der richtige Gedenkort ist in den Herzen und Köpfen der Hinterbliebenen und nicht an einen Ort auf einem Friedhof gebunden.

War bei der Bestattungszeremonie bis vor wenigen Jahren noch die Orgel das obligate Instrument, wird heut immer mehr Musik von der CD genutzt. Zum Abschied soll noch einmal die Lieblingsmusik der / des Verstorbenen erklingen. Prinzipiell ist von der Orgel über das Streichquartett bis zur CD alles möglich. Trauerfeiern sind individueller geworden. In der Ausformung des letzten Abschiedes bildet sich der allgemeine gesellschaftliche Trend ab. Es ist auch gut so, dass eine Trauerfeier im Sinne der Verstorbenen und Hinterbliebenen abgehalten werden kann.

Die Möglichkeiten sind heute enorm vielfältig. Von der klassischen Erdbestattung bis hin zur umweltverträglichen Öko-Bestattung ist alles zu haben. Was bleibt – und auch immer unverändert bleiben wird – ist der Abschiedsschmerz der Hinterbliebenen, die einen geliebten Menschen verloren haben. Hierfür gibt es keine modernen Trends. Seelenschmerz bleibt Seelenschmerz.

Glücklicherweise müssen sich die Menschen rund um einen Trauerfall keine Gedanken über das Organisatorische machen. Professionelle Bestatter nehmen den Angehörigen die Formalitäten und die Durchführung der Trauerfeier rundum ab.

Aber was geschieht, wenn die Trauerfeier auf dem Friedhof vorbei ist? Man möchte noch die gemeinsame Trauer zusammen mit Menschen, die das genauso nötig haben, weiter verarbeiten. Die Menschen, die von weither angereist sind, sollen auch mit Essen und Trinken versorgt werden. Auch hierfür gibt es professionelle Hilfe. Die betroffenen Menschen haben in der Zeit der ersten Trauer kaum Zeit, Energie oder Kapazität, sich darüber Gedanken zu machen.

Özlem und Murat Hosgör der La Cantina, bzw. dem Nazar Eventhouse in der Arbachtalstraße in Eningen, haben sich darüber Gedanken gemacht und bieten mit Ihrem erfahrenen Team ein einfaches Gesamtpaket an, das es den Hinterbliebenen ermöglicht die gastronomische Versorgung und Organisation der an die Bestattung folgenden Trauerfeier in erfahrene Hände zu geben. Familie Hosgör ermöglicht in Eningen Platz für Trauergesellschaften aus dem Raum Reutlingen von 50 bis 500 Personen. Die flexiblen Räumlichkeiten und ihr Catering-, Restaurantservice bietet die Möglichkeit, sich der Größe und individuellen Bedürfnisse der Runden anzupassen. Es wird so für jeden Bedarf der Angehörigen der passende Ansatz gefunden.

Von der Organisation des geeigneten Tischschmucks bis hin zur Versorgung der Gäste übernimmt das erfahrene Nazar Event House Teamalle Aufgaben, für die man in der schwierigen Zeit keinen Kopf hat. Es bleibt daher „Platz für das Gespräch“ in ungestörter Umgebung mit vertrauten Menschen und Zeit zur gemeinsamen Verarbeitung in freundlicher Atmosphäre. Es gibt Dinge, die einfach im Moment wichtiger sind.

La Cantina, Ihre öffentliche Kantine in Eningen unter Achalm. Ob Mittagessen, ein kleiner Salat, Kaffee und Kuchen oder ein kleiner Snack zwischendurch, wählen Sie aus unserem großen Angebot an verschiedenen Speisen. Für Vegetarier hält die La Cantina Köstlichkeiten auf rein pflanzlicher Basis bereit.

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Weltweit maßgebliche Bestattungsfachmesse vom 10.-12. Mai in Düsseldorf

IDEEN GESTALTEN ZUKUNFT – die BEFA FORUM 2018

Weltweit maßgebliche Bestattungsfachmesse vom 10.-12. Mai in Düsseldorf

Vom 10.-12. Mai 2018 ist es wieder soweit: Dann öffnet die BEFA FORUM 2018, eine der größten Bestattungsfachmessen weltweit in Düsseldorf ihre Tore für das Fachpublikum. Rund 210 Aussteller präsentieren auf 25.000 m² Produkte, Dienstleistungen und neue Ideen rund um Bestattung, Friedhof und Grabpflege in den Hallen 13 und 14 des Messezentrums Ost. Die Bestattungsbranche und das Friedhofswesen verändern sich, neue Trends und der gesellschaftliche Wandel haben Einfluss auf die Weise, wie wir mit der Bestattung unserer Angehörigen umgehen. Neue Innovationen und veränderte Bedürfnisse der Trauernden lassen auch neue Angebote und Produkte in diesem sehr speziellen Wirtschaftsbereich entstehen.

Neue Wege für unsere Friedhöfe
Der Friedhof als Naturraum ist in den letzten Jahren wieder mehr in den Blick gerückt: Er bietet eine „grüne Lunge“ mitten in der Stadt, hier können sich zahlreiche Tier- und Pflanzenarten in Ruhe entfalten und finden einen geschützten Lebensraum. Die Initiative „Friedhof 2030“ des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur und des Bundesverbandes Deutscher Bestatter möchte mit verschiedenen Impulsen auf der BEFA FORUM 2018 helfen, unsere Friedhöfe in ihrer Attraktivität im 21. Jahrhundert zu steigern und sie als elementare Kulturorte weiterzuentwickeln. In einer Mustergrabanlage, verantwortet durch die Friedhofsgärtner, geht es vor allem um pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen. Auch eine mögliche zukünftige Trägerschaft von Friedhöfen in privatwirtschaftlicher Verantwortung wird in Fachkreisen bereits diskutiert.

International VILLAGE als Treffpunkt für Bestatter aus aller Welt
Im Rahmen der BEFA FORUM 2018 sind weltweit alle Bestattungsorganisationen eingeladen. Auf einem gesonderten Stand können sich die Organisationen präsentieren und internationalen Austausch gestalten. Am Donnerstag, den 10. Mai, präsentiert sich die europäische Bestatter-Organisation EFFS im International VILLAGE. Hier können Interessierte aus aller Welt den Ende 2017 neugewählten Vorstand kennenlernen und in einen Dialog über europäische und internationale Bestattungsfragen treten: Mit dabei sind der Präsident Guillaume Fontaine aus Frankreich, die beiden Vizepräsidenten aus Norwegen und Schweden, Gunnar Hammersmark und Ulf Lerneus, sowie weitere Vorstandsmitglieder aus Spanien, Italien, Portugal, Tschechien und der Slowakei sowie Executive Director Anke Teraa, die das Düsseldorfer Büro der EFFS leitet. Der Europäische Verband der Bestattungs-unternehmen (EFFS) mit über 100 Mitgliedern in 29 Ländern konzentriert sich auf die kontinuierliche Verbesserung der Professionalität in der Bestattungsbranche. Auch die Präsidentin des Bestatter-Weltverbandes (FIAT-IFTA), Teresa Saavedra aus Bolivien, hat ihr Kommen angekündigt.

Kongress auf der BEFA FORUM 2018
Der Kongress stellt traditionell einen wichtigen Teil der BEFA FORUM dar. Er verbindet die auf der Messe präsentierten Produkte und Lösungen mit den zugrundeliegenden Ideen und konkreten Erfahrungen von Branchenkennern und Experten. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur organisiert für die Messe BEFA FORUM International 2018 die beliebte Plattform des Wissensaustausches. Es werden hochklassige Vorträge, Diskussionen und Workshops zu aktuellen Themen für die positive Gestaltung der Zukunft der Bestattungsbranche erwartet. Profunde Referenten aus dem In- und Ausland berichten und informieren aus ihrer Praxis und geben damit ebenso Einblicke wie Lösungsvorschläge zu vielen verschiedenen Themen.

Ausstellung „Trauertattoos – Unsere Haut als Gefühlslandschaft“
Die Beobachtung, dass Menschen sich in ihrer Trauer tätowieren lassen, wird verstärkt seit Anfang der 1990er Jahre beobachtet. Stefanie Oeft-Geffarth erarbeitete zusammen mit Katrin Hartig eine Ausstellung zu Trauertattoos. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur präsentiert auf der BEFA FORUM jetzt diese berührenden Zeugnisse auf ästhetisch hochwertigen Bildtafeln. Bestatter können die Ausstellung nach der Fachmesse auch im eigenen Bestattungshaus präsentieren und bereits vor Ort Terminwünsche notieren lassen.

Ausstellung „Abpfiff – Wenn der Fußball Trauer trägt“
Am 10. Mai wird der Journalist, Moderator, Stadionsprecher, Sänger und Autor Arnd Zeigler die Ausstellung „Abpfiff – Wenn der Fußball Trauer trägt“ auf der BEFA FORUM eröffnen. Die öffentliche Trauer um den Tod Robert Enkes wird ebenso thematisiert wie der Sarg-Eigenbau eines Fans. Der Abschied in den Vereinsfarben ebenso wie die Renaissance der Grabbeigaben. Welche Formen die Trauer im öffentlichen Raum annehmen kann, was sich hinter der „Facebookisierung der Gräber“ verbirgt, wie der Verein im Todesfall die Familie oder die religiöse Zugehörigkeit ersetzt – all diese Aspekte werden multimedial vermittelt. Verantwortet wird die Ausstellung durch das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.

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Tel.: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 10
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 60
E-Mail: info@bestatter.de
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Ansprechpartner:
Stephan Neuser und Udo Gentgen, Geschäftsführer

Die BEFA FORUM International ist eine Bestattungsfachmesse, die alle vier Jahre stattfindet, während die FORUM BEFA Regional zwei Mal im Jahr die Bestatter und interessierte Fachbesucher einlädt.

Die BEFA gibt einen Überblick über alle Produkte und Angebote, die neu auf dem Bestattungsmarkt sind.

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Sport Vereine Freizeit Events

Es geht ums Eingemachte!

Sportmoderator Arnd Zeigler eröffnet Ausstellung „Abpfiff – Wenn der Fußball Trauer trägt“
auf der BEFA FORUM 2018 vom 10. bis 12. Mai 2018

Es geht ums Eingemachte!

Ausstellung „Abpfiff – Wenn der Fußball Trauer trägt“ (Bildquelle: 56m)

„Dahin, wo es wehtut.“ Das ist der Titel des Programms, mit dem der Journalist, Moderator, Stadionsprecher, Sänger und Autor Arnd Zeigler, der zurzeit durch deutsche Städte reist. Am 10. Mai wird er seine Tournee wieder unterbrechen, denn um 10.30 Uhr eröffnet er in der Düsseldorfer Messe die Ausstellung „Abpfiff – Wenn der Fußball Trauer trägt“.

Bereits mit der umfassenden Themenverknüpfung von Fußball und Tod gehen Stiftung und Kuratorium Deutsche Bestattungskultur als Organisator neue Wege. Erst recht mit der Wahl des Moderators, der sich „hingebungsvoll auch den absurden Seiten des Fußballs widmet“ und der somit perfekt zu den Tendenzen der Ausstellung passt: Philosophisches wird mit Alltagsgeschichten verbunden, Trauriges mit Humor. Das weinende und das lachende Auge blicken auf das runde Leder. Oder – um es mit Worten von Arnd Zeigler zu sagen: Fußball liegt „zwischen Weisheit und Wahnsinn“.

Die öffentliche Trauer um den Tod Robert Enkes wird ebenso thematisiert wie der Sarg-Eigenbau eines Fans, der Abschied in den Vereinsfarben ebenso wie die Renaissance der Grabbeigaben. Welche Formen die Trauer im öffentlichen Raum annehmen kann, was sich hinter der „Facebookisierung der Gräber“ verbirgt, wie der Verein im Todesfall die Familie oder die religiöse Zugehörigkeit ersetzt – all diese Aspekte werden multimedial vermittelt.

Die BEFA FORUM 2018 vom 10. bis 12. Mai 2018 in Düsseldorf ist Startpunkt der Ausstellung, die anschließend durch Museen und Kultureinrichtungen in Deutschland wandert. Die internationale Bestattungsfachausstellung zählt weltweit zu den größten in diesem Bereich. 210 Aussteller aus fünf Kontinenten präsentieren sich auf 25.000 m², auch die circa 12.000 Fachbesucher kommen aus den unterschiedlichen Ländern. Das diesjährige Motto lautet IDEEN GESTALTEN ZUKUNFT, wozu das Thema Fußball mit seinen Variationsmöglichkeiten und seiner Emotionalität bestens passt. Oder wie Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur e.V. und Pressesprecher des Bundesverbands Deutscher Bestatter, sich so treffend äußerte: „Beim Fußball und beim Tod geht es ums Eingemachte!“ Und da kann es halt wehtun.

Die Stiftung und das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur setzen sich in öffentlichen Veranstaltungen, Publikationen und Förderprojekten mit dem Wandel der Bestattungskultur auseinander. Sie sind mit dem Bundesverband Deutscher Bestatter verbunden, der ca. 81% der in Deutschland tätigen Bestattungsunternehmen repräsentiert.

Initiator der Ausstellung ist „56m“, ein Projektteam unter Leitung von Christa Becker für Kids- und Familienmarketing. Hinter dem Projekt Abpfiff steckt u.a. die Intention, das Thema Tod aus der Tabuzone zu holen und den Menschen über die Verknüpfung mit Fußball die Berührungsängste zu nehmen.

Pressekontakt:

Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V.
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Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 60
E-Mail: info@bestatter.de

Internet:

www.bestatter.de
www.befa-forum.de

Ansprechpartner für die Ausstellung „Abpfiff – Wenn der Fußball Trauer trägt“:

Oliver Wirthmann, Geschäftsführer – Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V.

Die BEFA FORUM International ist eine Bestattungsfachmesse, die alle vier Jahre stattfindet, während die FORUM BEFA Regional zwei Mal im Jahr die Bestatter und interessierte Fachbesucher einlädt.

Die BEFA gibt einen Überblick über alle Produkte und Angebote, die neu auf dem Bestattungsmarkt sind.

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Das Zeichen der Erinnerung

Das Zeichen der Erinnerung

Erstmals überhaupt findet dieses Jahr der Tag des Grabsteins statt. Am 20.10.2018 steht der Gedenkstein, wie der Grabstein auch oft genannt wird, im Mittelpunkt. Bereits in der Antike wurden außerhalb der Städte von griechischen, griechisch-römischen und römischen Gesellschaften sogenannte Gräberstraßen mit Grabsteinen angelegt. Später übernahmen die Christen diese Sitte und etablierten diese als Tradition. Grabsteine haben sich als sichtbares Gedenkzeichen in verschiedenen Kulturen und Religionen auf Friedhöfen weltweit als Zeichen des Andenkens und der Dankbarkeit unverzichtbar gemacht.

Rituale und Symbole geben Menschen Halt. Vor allem dann, wenn nur noch die Erinnerung lebt. Das Grab ist der Ort der Erinnerung, ein Ort, an dem Trauer erlebt und verarbeitet werden kann. Einem guten Grabstein gelingt es, die Identität des Verstorbenen zu bewahren und mit ihm über den Tod hinaus in Verbindung zu bleiben. Der Besuch am Grab ist ein wichtiges, ein zentrales Trauerritual für die Trauerbewältigung.

Schön gestaltete, personenbezogene Grabsteine werten nicht nur den Friedhof optisch auf, sie sind auch die letzte Möglichkeit, einem Verstorbenen gegenüber Liebe, Respekt und Dankbarkeit für dessen Lebensleistung auszudrücken. Heute werden oft moderne Grabsteine im Materialmix aus verschiedenen Natursteinen kombiniert und gefertigt. Man kann überrascht sein wie schön, schlicht und zeitlos elegant Grabsteine heute sein können. Auf den Friedhöfen zeigt es sich bereits, dass bundesweit sehr viele Hinterbliebene die Möglichkeiten der modernen Grabmalgestaltung gerne nutzen.

Initiiert wird der Tag des Grabsteins vom Friedhofsexperten Alexander Hanel, der ebenfalls den Friedhofskulturkongress, einen Fachkongress über die Zukunft der Friedhöfe, ins Leben gerufen hat. Auch schuf er das „Erste Fashionlabel für Grabsteine – Rokstyle“, für das er mit mehreren Preisen für Innovation, Design, Nachhaltigkeit und Qualität ausgezeichnet wurde wie beispielsweise dem German Brand Award, German Design Award, Plus X Award, Bestattungen-Award und dem Green Product Award. Mehr Informationen finden Sie unter www.tagdesgrabsteins.de

Josef Hanel und seine Söhne Leonhard und Franz Hanel gründeten 1948 dieses kleine Steinmetzgeschäft in einer Holzhüttenwerkstatt am Friedhof in Leutershausen. Nach nunmehr über 60 Jahren Firmengeschichte entwickelte sich das Familienunternehmen von einer Holzhüttenwerkstatt zu einem komplexen Werksgelände mit Produktions- und Verladehalle, Ausstellungshalle sowie eigenem Gestaltungsfriedhof und ist somit eines der führenden Unternehmen im Grabmalbereich in Mittelfranken. Das Familienunternehmen wird heute in der 3. Generation von Harald und Alexander Hanel geleitet. Seit 2007 ist einer der Geschäftsführer Alexander Hanel Vorstandsmitglied im Bund Deutscher Grabsteinhersteller.

Als erstes Unternehmen verzierte die Stein Hanel GmbH Grabsteine mit Swarovski-Kristallen im Rahmen einer Designer-Kollektion. Des Weiteren werden mittlerer Weile Lizenzprodukte produziert, die europaweit vertreiben werden. 2013 ist mit der Gründung des ersten Fashionlabels für Grabsteine weltweit „Rokstyle“ eine neue Marke erschaffen worden, die zwischenzeitig mit mehreren Auszeichnungen geehrt worden ist, z.B. mit dem German Brand Award und dem German Design Award.

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Bestatter – ein Beruf, bei dem die Zuverlässigkeit zählt

Das Markenzeichen der Bestatter garantiert, dass man es im Bestattungshaus mit qualifiziertem Personal zu tun hat

Bestatter - ein Beruf, bei dem die Zuverlässigkeit zählt

Bundesverband Deutscher Bestatter

Wer beruflich in engen Kontakt mit Menschen kommt und seine Dienstleistung anbietet bzw. im Fokus seines Berufes das Wohl des Menschen hat, weiß um klare Zugangsvoraussetzungen zu solchen Berufen: Hier ist immer eine besondere Sorgfalt bei Auswahl und den grundlegenden Qualifikationen der Bewerber an den Tag zu legen ist, denn es geht um Menschen, für die man täglich Verantwortung zu tragen hat. Keine Tätigkeit als Pfleger bzw. Krankenschwester ohne eine fundierte Ausbildung. Keine Lehrtätigkeit an einer Schule ohne ein solides Studium und staatlich anerkannte Studienabschlüsse. Selbst der Erwerb einer Taxi-Lizenz setzt Orts- und Sprachkenntnisse in der Prüfung selbstverständlich voraus.

Zugangsvoraussetzungen zum Bestatterberuf sind unabdingbar

Weil dies gängige Praxis ist, müsste man annehmen, dass im Bereich der Bestattung Verstorbener, also einem hochsensiblen ethischen, rituellen und für die Trauernden existenziellen Thema selbstverständlich besondere Qualifikationen vorliegen müssen bzw. eine Berufsausbildung zum Bestatter Grundvoraussetzung ist. Seit 2003 gibt es den verbindlichen und mit Lehrplänen hinterlegten Handwerksberuf der Bestattungsfachkraft, sowie darauf aufbauend des Bestattermeisters bzw. der Bestattermeisterin. Dennoch können aber auch beruflich ungeeignete Personen den Titel Bestatter führen und durch ihren Marktauftritt Menschen verunsichern und schweren emotionalen und fachlichen Schaden anrichten. Dass dies so nicht sein kann, sagt der gesunde Menschenverstand. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts dimap gaben erst jüngst 75 % der Deutschen ab 18 Jahren an, dass eine klare Berufsausbildung Grundvoraussetzung sein sollte, um den Bestatterberuf ausüben zu dürfen. Dies wird in mobilen Zeiten auch mit Todesfällen durch weltweit ansteckende Krankheiten elementar, zumal wenn es neben dem Infektionsschutz auch um rechtliche Rahmenbedingungen der Bestattung geht.

Das Markenzeichen sichert Qualifikation zu und stellt sie unter Beweis

Bereits jetzt gibt es klare Zugangsvoraussetzungen, um das sogenannte „Markenzeichen der Bestatter“ führen zu können. Das Markenzeichen wird vom Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. an Betriebe vergeben, die hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Markenzeichenbestatter haben eine Ausbildung im Bestattungsgewerbe erfolgreich abgeschlossen, sind zuverlässig, arbeiten nach DIN EN 15017 und DIN EN ISO 9001 und verfügen über eine angemessene Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das erweist sich für Menschen, die im Bereich der Bestattung, des Todes und der Trauer wenig Erfahrung bei der Beauftragung solcher sehr persönlichen Dienstleistungen haben, als ausgesprochen hilfreich und positiv. Eine klare und transparente Durchführung der Bestattungsdienstleistungen wird durch die hohe berufliche Professionalität der betreffenden Bestatter gesichert.
Die Einhaltung der festgeschriebenen Standards wird durch unabhängige Prüfer des TÜV Rheinland und regelmäßige interne Kontrollen überwacht und gewährleistet.

Skandale beweisen – Standards sind unausweichlich

Wenn von Skandalen rund um die Bestattung von Menschen zu hören ist, stellt sich in fast allen Fällen heraus, dass nicht nur elementare Grundkenntnisse bei den entsprechenden Personen gefehlt haben, die sich leichtfertig Bestatter nannten, vielmehr auch unkoordiniert und unstrukturiert, verbunden mit fatalem Halbwissen agiert wurde. Dies kann für trauernde Angehörige eine schmerzliche und traumatische Erfahrung bedeuten, besonders weil sie keine langen Zeiträume zur Überlegung haben, welchen Bestatter sie beauftragen wollen und es dadurch schwer wird, einen qualifizierten Bestatter von einem nicht qualifizierten Anbieter zu unterscheiden. Gerade auf die Seriosität kommt es aber an. Rechtsanwältin Antje Bisping weiß als Qualitätsmanagementbeauftragte für das Markenzeichen im BDB sowie Sachverständige im Bestattungsgewerbe aus der täglichen Arbeit um das hohe Gute des Vertrauens und der Verlässlichkeit: „Wer das Markenzeichen hat, erfüllt strenge Kriterien und beschäftigt in seinem Bestattungsunternehmen beruflich versierte und qualifizierte Fachkräfte. Markenzeichenbetriebe decken alle Bereiche der Bestattung qualifiziert ab, haben eine transparente und nachvollziehbare Preisgestaltung und sind technisch auf höchstem Stand.“

Der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter, Stephan Neuser, setzt sich in seiner täglichen verbandspolitischen Arbeit zusammen mit den Vorsitzenden der Landesverbände und Landesinnungen der Bestatter ebenfalls intensiv für eine eindeutige und klare Verortung der Bestatter im Deutschen Handwerk ein und sucht auf vielfältigen politischen Ebenen Zugangsvoraussetzungen und Mindeststandards zu implementieren. Das Markenzeichen „vom Handwerk geprüfter Bestatter“ ist ihm dabei eine große Hilfe und aus seiner Sicht richtungsweisend für die Zukunft: „Es kann nicht sein, dass in allen Bereichen dieser Gesellschaft zu Recht Qualifikation im Beruf gefordert werden, ferner Kontrollen beispielsweise in der Gastronomie durch Gesundheitsämter absolut üblich sind und im Bereich der Bestattung, wo es um den Schutz der Würde verstorbener Menschen geht, keine Regelungen getroffen sind.“

Das Markenzeichen der Bestatter ist übrigens vielen Deutschen visuell bekannt: Ein Sarg, der vor drei Kirchenfenstern steht und im Schriftzug auf die Prüfung durch das Handwerk verweist. Das daneben stehende Prüfsiegel des TÜV Rheinland dokumentiert die unabhängige Kontrolle. Weitere Informationen findet man auf www.bestatter.de/markenzeichen

1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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Wenn der nächste Angehörige nicht mehr da ist

Von Trauernden, die erstmals ohne ihren Verstorbenen Weihnachten feiern müssen

Wenn der nächste Angehörige nicht mehr da ist

Dimap-Umfrage

Tod und Sterben – ein Thema, von dem man in der Woche vor dem Weihnachtsfest, das dem Ursprung nach als göttliches Geburtstagsfest gefeiert wird, besser nichts hören möchte. Dennoch sind gerade die bevorstehenden Feiertage für viele Menschen in einer persönlichen Trauersituation schwer, belastend und mit Tränen verbunden. In diesem Jahr haben Menschen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von rund 915.000 in Deutschland verstorbenen Angehörigen Abschied genommen. Jetzt steht das erste Weihnachtsfest ohne den Partner, die Großeltern, Eltern oder gar ohne ein verstorbenes Kindes an. Psychologen wissen um den emotionalen und psychischen Stress, den Trauernde in den letzten Tagen des Jahres durchleben müssen. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur weist darauf hin, dass das erste Weihnachten ohne einen geliebten Menschen besonders berührend und einprägsam ist: „Es ist wichtig, sich der eigenen Trauer und den Tränen zu stellen, diese nicht wegzudrücken und zu meinen, an Weihnachten eine scheinbare Idylle aufbauen zu müssen. Wer die Kernbotschaft des Weihnachtsfestes verstanden hat, weiß, dass die Geburt des Neuen immer auch mit dem Prozess eines tränenreichen Abschieds verbunden ist“, so Oliver Wirthmann vom Kuratorium Deutsche Bestattungskultur. Er rät daher dazu, Angehörige und Eltern zwar herzlich zur Feier des Heiligen Abends nach Hause einzuladen, wenn aber der Witwer oder die Witwe lieber alleine diese Stunden verbringen möchte, diese nicht zu drängen oder zu einer Feier im großen Kreis der Familie zu nötigen. Trauer um Angehörige kann ganz verschiedene Formen annehmen, sowohl Austausch und Gespräch im Kreis der Familie wie auch Stunden der persönlichen Besinnung und des In-sich-Gehens mit einer Kerze und einem Bild des Toten sind heilsam.

Repräsentative Umfragen zeigen Unsicherheit der Deutschen mit dem Tod

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Dimap von 2016 bringt aufschlussreiche Zahlen zu Tage, wie die Deutschen über Tod, Trauer und die Frage nach dem „Danach“ denken. Zwar waren 94 % aller Deutschen bereits einmal auf einer Beerdigung und haben 76 % aller Befragten bereits einmal einen Verstorbenen gesehen, dennoch gestehen die Bundesbürger ein, im engsten Kreis der Familie nur selten über den Tod zu sprechen. So äußern 35 %, dafür hätte es bisher keinen Anlass gegeben. Das religiöse Spektrum der Anschauungen über ein mögliches Leben nach dem Tod hat sich in den letzten Jahren weiter ausdifferenziert. 30 % aller Deutschen meinen, dass nach dem Tod nichts folge, 36 % glauben an ein Weiterleben der Seele und an die Auferstehung, 5 % an eine Wiedergeburt, 4 % an die Verwandlung der Materie in Energie, Viele sind unentschlossen und unsicher.

Stephan Neuser, Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter, weiß aus persönlicher wie beruflicher Erfahrung, wie wichtig es ist, über das Thema Tod und Sterben zu sprechen. Bemerkenswert findet er an den aktuellen Umfrageergebnissen, dass inzwischen mehr Menschen über den Tod mit dem Bestatter als mit einem Pfarrer reden und ergänzt: „Wichtig ist es beim Thema Tod, nicht in eine Schweigespirale zu kommen, sondern im Kreis der Familie, mit dem Partner und vielleicht auch mit einem Bestatter als kompetentem Ansprechpartner im Gespräch zu bleiben.“ Auch ein Besuch auf dem Friedhof kann in den weihnachtlichen Tagen ein wertvoller Impuls sein.

Bestatter gestalten Gedenkfeiern

Immer öfter gestalten Bestatter in Ihren Trauerhallen und Räumlichkeiten bewegende Gedenkfeiern für alle Menschen, die in einem Jahr von ihnen bestattet wurden. Dabei machen sie die Erfahrung, dass solche Momente des Innehaltens einige Wochen oder Monate nach der Beerdigung für die Familien enorm wichtig und trostspendend sein können und positiv angenommen werden. Auch die Gemeinschaft anderer Trauernder kann zeigen: „Du bist nicht alleine mit Deinem Schmerz!“
Viele Menschen empfinden Trauer als eine Erfahrung dunkler Nacht, die gerade in den kurzen Tagen mit wenig Sonnenlicht für jeden spürbar wird. Da hilft vielleicht auch die Einsicht, dass der Stern der Weihnacht gerade in dunkler Nacht erstrahlt und hoffentlich vielen Trauernden in Deutschland auch in diesem Jahr Trost und Halt geben wird.

Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. – Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V.
Stephan Neuser, Generalsekretär – Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Oliver Wirthmann, Geschäftsführer – Kuratorium Deutsche Bestattungskultur
Postfach 10 23 34, 40014 Düsseldorf
Tel.: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 10
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 60
E-Mail: info@bestatter.de

1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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„Hilfe für schwere Stunden“ – Expertengespräch der ERGO Direkt Versicherungen

Was Hinterbliebene zur Planung einer Beerdigung wissen müssen

Der Tod eines Angehörigen stellt die Hinterbliebenen sowohl emotional als auch organisatorisch vor eine große Aufgabe. Oft noch am Todestag müssen sie sich mit der Planung der Beerdigung befassen. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sie dabei beachten müssen, weiß Reinhard Hacker, Experte für Sterbegeldversicherungen der ERGO Direkt Versicherungen. Er gibt nützliche Tipps für die Organisation und informiert über Kosten.

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für eine Beerdigung?

Neben der klassischen Sarg- und Urnenbeisetzung gibt es zahlreiche alternative Bestattungsmöglichkeiten. Die deutschen Gesetze schließen jedoch viele eher ausgefallene Varianten wie beispielsweise eine Diamantbestattung aus. Zu den wichtigsten rechtlichen Grundlagen zählt der Friedhofszwang: Verstorbene dürfen nur auf dafür zugelassenen Flächen ihre letzte Ruhe finden. Die Bundesländer legen diese Regelung allerdings unterschiedlich streng aus. In Bremen beispielsweise ist es seit 2015 erlaubt, die Asche des Verstorbenen auf einem privaten Grundstück zu verstreuen. Die Urne zu Hause aufzubewahren, geht dagegen nicht. Außerdem müssen die Hinterbliebenen ein Bestattungsunternehmen beauftragen, welches den Transport des Toten beziehungsweise der Urne übernimmt. Auch die Bestattungsfrist ist in den Bundesländern unterschiedlich. Sie beginnt bei 48 Stunden und endet beispielsweise in Baden-Württemberg nach 4, in Brandenburg nach 10 Werktagen, während Hamburg keine Fristen setzt. Über die genauen Fristen können sich Trauernde zum Beispiel beim Bestatter oder dem zuständigen Friedhofsamt informieren.

Was ist wichtig für die Organisation?

Um mit der Planung der Beerdigung zu beginnen, sollten Angehörige zunächst ein Bestattungsunternehmen auswählen. Das kann einfach das nächstgelegene sein. Wer die Kraft und die Zeit hat, kann sich aber auch verschiedene Angebote einholen, um sich einen Überblick über Möglichkeiten und Kosten zu verschaffen. Auf jeden Fall müssen die Trauernden für sich einige Fragen klären. Zum Beispiel: Soll es eine Erd- oder Feuerbestattung werden? Soll ein Geistlicher anwesend sein? Findet die Beerdigung auf einem klassischen Friedhof oder in einem sogenannten Friedwald statt? Hier ruht die Asche in einer biologisch abbaubaren Urne an der Wurzel eines Baumes. Neben der Beerdigung sollten sich die Hinterbliebenen auch Gedanken darüber machen, ob sie eine Trauerfeier abhalten wollen und in welchem Rahmen.

Welche Kosten kommen auf die Angehörigen zu?

Leider werden Angehörige recht schnell mit den Kosten für Bestattung und Trauerfeier konfrontiert. Die komfortabelste Lösung ist es, ein Komplettpaket bei einem Bestatter zu buchen. Hier haben Hinterbliebene allerdings weniger Kontrolle über die entstehenden Kosten. Denn grundsätzlich setzen sie sich aus festen und variablen Ausgaben zusammen. Zu den festen Ausgaben zählen alle notwendigen Dokumente wie beispielsweise die Sterbeurkunde. Die Kosten hierfür legen die Gemeinden fest. Auch die Gebühren für die Grabstätte auf dem Friedhof sind festgelegt. Sie unterscheiden sich je nach Art des Grabes. Grundsätzlich sind die Preise in ländlichen Gemeinden meist deutlich niedriger als in der Stadt. Auch eine Urne schlägt weniger zu Buche als ein Sarg, dazu kommen dann jedoch die Kosten des Krematoriums. Die variablen Kosten betreffen zum größten Teil die Beerdigung selbst: Vom Blumenschmuck bis zur Musik sind dem Budget hier nach oben keine Grenzen gesetzt. Falls Angehörige nicht ausreichend Geld für die Organisation der Beerdigung zur Verfügung haben, können sie sich an das Sozialamt wenden und hier einen entsprechenden Antrag stellen. Die Hinterbliebenen sollten auch klären, ob der Verstorbene eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen hat. Die Auszahlung kann je nach Volumen die Beerdigungskosten komplett oder zumindest zum Teil decken. Hinterbliebene sollten die Versicherung wenn möglich innerhalb von 30 Tagen nach dem Todesfall informieren. Welche Dokumente sie benötigen, regelt das entsprechende Versicherungsunternehmen. In den meisten Fällen benötigen sie den Versicherungsschein und die Sterbeurkunde.
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