Tag Archives: Beschichtung

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Innovative Infrarot-Wärme reduziert Energieverbrauch bei der Herstellung von Lebensmittelkartons

Nachrüstung mit modernen Strahlern vereinfacht die Polymerbeschichtung

Innovative Infrarot-Wärme reduziert Energieverbrauch bei der Herstellung von Lebensmittelkartons

Infrarotsysteme senken die Energiekosten bei der Beschichtung von Lebensmittelkartonagen.

Ein neues Infrarotsystem von Heraeus Noblelight hat die Energiekosten bei der Beschichtung von Karton für Lebensmittelverpackungen im Werk Stroud der Olympic Varnish Company Ltd. drastisch gesenkt. Zusätzlich konnte der der Ausschuss reduziert werden, der bisher durch unvorhergesehene Bandstopps entstand war.
Heraeus Noblelight zeigt auf der Messe ICE in München im März 2019 Infrarot-Strahler für Wärmeprozesse bei Beschichtung und Converting.

Infrarot statt Heißdampf modernisiert die Beschichtung von Lebensmittelverpackungen
Olympic Varnish beschichtet eine Vielzahl von Verpackungen für Lebensmittel, von Sandwiches, Kuchen und Backwaren, bis hin zu Fisch und Pizza. Dabei werden Polymerbeschichtungen so aufgebracht, dass sie als Doppelbarriere fungieren. Sie verhindern einerseits, dass von außen etwas eindringt und andererseits das Auslaufen von Fett oder Flüssigkeiten aus dem Inneren.
Die Beschichtungslinie im Werk Stroud verfügt über drei Beschichtungsstationen, in denen die Polymerschichten und, falls nötig, auch zusätzlicher Farbdekor aufgetragen werden. Es ist wichtig, dass der Karton nach jeder Beschichtung getrocknet wird. Früher wurde dies mit dampfbeheizten Heißlufttrocknern in der Beschichtungslinie durchgeführt. Das war jedoch sehr energieintensiv, da die Trockner während jedes Arbeitsschrittes auf Temperatur gehalten werden mussten. Bei einem ungeplanten Bandstillstand verursachten die Heißluft so Hitzeschäden an allen Kartons, die sich dann in den Trocknern befanden.
Infrarot-Wärme erwies sich als Lösung. Drei mittelwellige Infrarot-Module wurden vor den bestehenden Trocknern installiert. Diese mussten nicht entfernt werden, sie werden jetzt allerdings nur noch mit unbeheizter Luft aus der Umgebung versorgt.
Das neue IR-Trocknungssystem arbeitet äußerst erfolgreich, wie der Leiter des Unternehmens Bill Petyan, bestätigt: „Wir haben jetzt mehr Flexibilität bei der Beschichtung, da die IR-Heizelemente schnell ein- und ausgeschaltet werden können. Dadurch sind die Energiekosten deutlich gesunken. Wir können auch die Energiemenge anpassen, da die IR-Module normalerweise zwischen 30% und 60% der vollen Leistung laufen, je nach der Art des Kartons und dem Gewicht der Beschichtung. Darüber hinaus haben wir ein System installiert, das einen Karton-Stau auf dem Band erkennt und die Heizgeräte schnell abschaltet.“

Infrarot-Wärme spart Energie
Infrarot-Strahler bieten den Vorteil, Wärme zielgerichtet anwendbar zu machen: Wärme nur dort wo sie gebraucht wird und nur solange sie für den Prozess nötig ist. Die Energieübertragung erfolgt kontaktfrei, anders als mit einer Heißdampfanlage, in der Übertragungsmedien wie Dampf und Luft benötigt werden.
Infrarot-Module sind so kompakt gebaut, dass sie leicht in bestehende Anlagen integriert werden können, um dort als Booster zu fungieren.
Durch die Möglichkeit, Infrarot-Strahler schnell an- oder auszuschalten, wird Energie effizient eingesetzt, Zeit gespart und letzten Endes werden die Produktionskosten gesenkt.
Heraeus Noblelight bietet die gesamte Palette der Infrarot-Strahlung vom nahen Infrarot NIR bis zur mittelwelligen Carbon Technologie CIR, führt Versuche mit den Materialien durch und berät bei der Auswahl der optimalen Strahler für den jeweiligen Prozess.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit führendes Portfoliounternehmen in Familienbesitz. Die Wurzeln des 1851 gegründeten Unternehmens reichen zurück auf eine seit 1660 von der Familie betriebene Apotheke. Heraeus bündelt heute eine Vielzahl von Geschäften in den Feldern Umwelt, Energie, Elektronik, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen.
Im Geschäftsjahr 2017 erzielte Heraeus einen Gesamtumsatz von 21,8 Mrd. EUR. Das im FORTUNE Global 500 gelistete Unternehmen beschäftigt rund 13.000 Mitarbeiter in 40 Ländern und hat eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten. Heraeus gehört zu den Top 10 Familienunternehmen in Deutschland.
Mit fachlicher Kompetenz, Exzellenz sowie der Ausrichtung auf Innovationen und eine unternehmerisch geprägte Führungskultur streben wir danach, unsere Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Für unsere Kunden schaffen wir hochwertige Lösungen und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem wir einzigartige Material-Kompetenz mit Technologieführerschaft verbinden.
Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight beschäftigte 2017 weltweit 762 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Kontakt
Heraeus Noblelight GmbH
Marie-Luise Bopp
Reinhard-Heraeus-Ring 7
63801 Kleinostheim
+49 6181/35-8547
+49 6181/35-16 8547
marie-luise.bopp@heraeus.com
https://www.heraeus.com/de/hng/press/press_overview_hng.aspx

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Von nasskalt bis sonnig-warm

Garagenboden trotzt dank Triflex jeder Wetterlage

Von nasskalt bis sonnig-warm

Der Garagenboden ist nach der Sanierung mit Triflex dauerhaft dicht.

Extreme Witterungsschwankungen herrschen in der Gemeinde Kössen vor. Diesen hatte der Garagenboden an einem Einfamilienhaus nicht mehr standgehalten – Fliesenbelag und Untergrund wiesen massive Schäden auf. Die Eigentümer ließen einen neuen Estrich auf der 40 m2 großen Fläche verlegen. Zudem war eine Abdichtung in Kombination mit einer Beschichtung gefordert, die den Außeneinflüssen langfristig gewachsen ist. Die Entscheidung fiel auf das Abdichtungssystem Triflex ProPark in Verbindung mit der langlebigen Beschichtung Triflex DeckFloor. Beide basieren auf mechanisch hoch belastbarem und witterungsbeständigem Polymethylmethacrylatharz (PMMA). Das Material zeichnet sich durch schnelle Reaktions- und somit kurze Sperrzeiten aus. So konnte die Familie bereits nach drei Tagen wieder ihre Fahrzeuge und Gartengeräte in der Doppelgarage unterbringen. Im Gebirgstal Kaiserwinkl zwischen den Chiemgauer Alpen und dem Kaisergebirge liegt die Gemeinde Kössen. Etwa 4.200 Einwohner leben in dem Gebiet, das heute vom Tourismus geprägt ist. In den Sommermonaten reisen viele Urlauber an, um das Netz aus Wanderwegen, Mountainbikerouten und Gondelbahnen zu nutzen. Ebenso ist der Ort bei Gleitschirm- und Drachenfliegern beliebt. Im Winter locken schneebedeckte Berge viele Skifahrer in das Gebiet Kaiserwinkl. Kössen ist eine der schneereichsten Regionen Tirols. In der Kälteperiode liegen die Temperaturen zumeist unter dem Gefrierpunkt. Während es morgens oft sehr kühl ist, steigen die Temperaturen mittags unproportional an. Daher sind Gebäude ständig extremen Witterungsschwankungen ausgesetzt. Das Haus einer Familie in Kössen-Kranzach befindet sich in einer sehr exponierten Hanglage und ist somit stark von den klimatischen Einflüssen betroffen. In der ans Haus angeschlossenen Doppelgarage zeigten sich die Auswirkungen der Wetterbedingungen besonders. Gebrochene Fliesen prägten das Schadensbild. Dadurch war die Nutzung der Garage extrem eingeschränkt. Auch der darunterliegende Estrich war nicht mehr funktionstüchtig. Um wieder einen einwandfreien Boden herzustellen, ließen die Bauherren einen neuen Estrich verlegen. Damit die Oberfläche sowohl den Witterungsverhältnissen als auch der mechanischen Beanspruchung durch Fahrzeuge und Gerätschaften langfristig gewachsen ist, sollten eine Abdichtung sowie eine Beschichtung aufgebracht werden, die in Kombination eine dauerhafte Beständigkeit sicherstellen.
Diese Ansprüche erfüllten die Kössener Spenglerei Peter Gründler und die Firma Tobias Rose – Bodenbeschichtungen, St. Ulrich am Pillersee, gemeinsam mit dem Flüssigkunststoffhersteller Triflex: Die Variante I des Abdichtungssystems Triflex ProPark auf PMMA-Basis ist speziell Stellplätze entwickelt und zeichnet sich durch dauerhafte Funktionstüchtigkeit aus. Es ist vollflächig vliesarmiert und nimmt daher z. B. thermisch bedingte Bauwerksbewegungen flexibel auf. Auch anspruchsvolle Details lassen sich mit dem flüssigen System homogen in die Abdichtung integrieren. Um die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche zu erhöhen, kam als Beschichtung zusätzlich Triflex DeckFloor zum Einsatz. Alle Komponenten härten zügig aus und ermöglichen einen schnellen Baufortschritt.
Um eine optimale Haftung des Abdichtungssystems zu erzielen, schliffen die Verarbeiter den Untergrund ab und grundierten ihn. Durch die anschließende Kratzspachtelung mit dem 3-komponentigen Verlaufmörtel Triflex DeckFloor schlossen sie die Poren des neuen Estrichs. Zunächst dichteten sie alle Details wie Anschlüsse an Wände und den Übergang zur Einfahrt vliesarmiert ab. Darauf folgte die ebenso mit Triflex Spezialvlies armierte Flächenabdichtung. Als Nutzschicht applizierten die Sanierungsexperten erneut Triflex DeckFloor. Eingestreuter Quarzsand in den Körnungen 0,7 bis 1,2 mm erhöht die Rutschsicherheit des Bodens. Die abschließende Versiegelung steigert die chemische und mechanische Widerstandsfähigkeit. Sie wurde auf Wunsch der Bauherrin in zwei Farbtönen aufgebracht: Während die Fläche in hellem Grau gestaltet ist, heben sich die Randbereiche durch einen dunkleren Ton ab.
Die schnelle Aushärtung der einzelnen Komponenten kamen der zügigen Sanierung zugute. Innerhalb von drei Tagen haben die Verarbeiter den neuen Garagenboden fertiggestellt. Dieser hält den äußeren Einflüssen nun langfristig stand, so dass die Hausbewohner den Raum wieder uneingeschränkt für Rasenmäher, Fahrräder und Autos nutzen können.

Triflex, ein Unternehmen der bauchemischen Industrie, ist europaweit führend in der Entwicklung und Anwendung von qualitativ hochwertigen Abdichtungs- und Beschichtungssystemen auf Basis von Flüssigkunststoff. Die hochwertigen Systemlösungen, z. B. für Flachdächer, Balkone, Parkdecks und Infrastruktur sowie für die Markierung von Straßen und Radwegen sind seit 40 Jahren praxiserprobt. Um bestmögliche Planungs- und Verarbeitungssicherheit zu gewährleisten, bietet Triflex seinen Kunden eine ausführliche Beratung und intensive Unterstützung an. Der Mindener Hersteller arbeitet ausschließlich im Direktvertrieb mit speziell geschulten Handwerkern zusammen. Gemeinsam mit dem verarbeitenden Fachbetrieb entwickelt Triflex maßgeschneiderte Lösungen für einen optimalen Projekterfolg. Triflex ist ein Unternehmen der Follmann Chemie Gruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.triflex.com

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Eine Heizung für die Straße

Triflex HeatTec hält Wege und Zufahrten eisfrei

Eine Heizung für die Straße

Mit der Flächenheizung von Triflex bleiben Wege und Zufahrten eisfrei.

Schnee, gefrierender Regen oder Hagel verwandeln Oberflächen in Sekundenschnelle in eine gefährliche Eisbahn. Wer auf Straßen, Zufahrten und Gehwegen ins Rutschen gerät, ist der Situation ausgeliefert. Eine sichere Lösung bietet das neue Flächenheizsystem Triflex HeatTec: Die Kombination von hitzebeständiger Flüssigkunststoff-Nutzschicht und schnell reagierendem Heizelement hält Ein- und Ausfahrten, Fußgängerüberwege, Treppenanlagen sowie andere außenliegende Bereiche eisfrei. Damit wird das Unfallrisiko für Passanten und Fahrzeuge minimiert.
Triflex HeatTec bietet Heizung und Abdichtung in einem System. Die innovative Flächenheizung eignet sich für Parkhäuser, z. B. für Rampen und Spindeln, für Laderampen, Fluchtwege, Gehwege sowie Treppen und Laubengänge. Nutzern und Fahrzeugen bietet Triflex HeatTec maximale Sicherheit. Da der Einsatz von Räum- und Streudiensten entfällt, profitieren auch Städte und Kommunen von dem System. Zugleich bleiben Oberflächen vor Beschädigungen durch Splitt verschont.
Triflex HeatTec wird in den Schichtenaufbau des Abdichtungssystems Triflex ProPark integriert. Es benötigt eine geringe Aufbauhöhe von nur etwa 10 mm und ist somit eine passgenaue Lösung bei vorgegebenen Bauhöhen in der Sanierung. Nach der Planung und Verlegung der Heizkomponenten werden Kabelschlitze, Verteilerdosen und Sensoren mit elektrisch isolierendem Harz vergossen. Auf die Applikation des vliesarmierten Triflex ProDetail zur Einbindung aller Bauteile folgt die Flächenabdichtung mit Triflex ProPark. Das System besitzt ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) der Klasse OS 10 nach Bauregelliste A Teil 2, Nr. 2.24 und bietet Planern, Verarbeitern und Bauherren zertifizierte Sicherheit. Alternativ arbeiten Fachbetriebe bei Laubengängen mit dem System Triflex BTS-P, dessen Abdichtungslage den höchsten Klassen nach ETAG 005 entspricht.
Das dünnschichtige Heizelement wärmt sich auch im Niedertemperaturbereich rasch auf und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Damit bleiben Oberflächen eisfrei und werden selbst bei plötzlich einsetzender Glätte nicht zur Rutschpartie. Energieverbrauch und Kosten reduzieren sich, da die oberflächennahe Heizebene ein exaktes Überprüfen der Temperaturwerte ermöglicht. Für zusätzliche Sicherheit sorgt die Ausführung des Belags mit Triflex Cryl M 264, z. B. in Parkhäusern. Die Beschichtungskomponente ist farbig gestaltbar, rutschhemmend und hoch abriebfest. Das erleichtert Parkhausnutzern die Orientierung und optimiert die Verkehrssicherheit.
Das Flächenheizsystem Triflex HeatTec vereint zwei Vorteile: Die Abdichtung bewahrt den Beton vor Umwelteinflüssen, die Heizung hält Untergründe schnee- und eisfrei. Das ausgehärtete Spezialharz bildet eine naht- und fugenlose Oberfläche, bei der auch komplizierte Geometrien und Fugen vliesarmiert abgedichtet werden. Damit sind sowohl die Böden als auch die darunter liegenden, mit Strom versorgten Heizlaminate dauerhaft vor Feuchtigkeit geschützt.

Triflex, ein Unternehmen der bauchemischen Industrie, ist europaweit führend in der Entwicklung und Anwendung von qualitativ hochwertigen Abdichtungs- und Beschichtungssystemen auf Basis von Flüssigkunststoff. Die hochwertigen Systemlösungen, z. B. für Flachdächer, Balkone, Parkdecks und Infrastruktur sowie für die Markierung von Straßen und Radwegen sind seit 40 Jahren praxiserprobt. Um bestmögliche Planungs- und Verarbeitungssicherheit zu gewährleisten, bietet Triflex seinen Kunden eine ausführliche Beratung und intensive Unterstützung an. Der Mindener Hersteller arbeitet ausschließlich im Direktvertrieb mit speziell geschulten Handwerkern zusammen. Gemeinsam mit dem verarbeitenden Fachbetrieb entwickelt Triflex maßgeschneiderte Lösungen für einen optimalen Projekterfolg. Triflex ist ein Unternehmen der Follmann Chemie Gruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.triflex.com

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Auto Verkehr Logistik

Sichere Stellplätze in frischem Look

Mit Triflex ist Wohnhaus-Parkdeck dauerhaft dicht

Sichere Stellplätze in frischem Look

Das Wohnhaus-Parkdeck ist dank Triflex optisch ansprechend und dauerhaft dicht.

Innerhalb kurzer Zeit haben die Sanierungsexperten der Holl Flachdachbau GmbH, Salzgitter, das Parkdeck eines Wohnhauses in Salzgitter mit einer dauerhaft dichten Oberfläche versehen. Die jahrelange Nutzung hatte zu Schäden am Belag geführt. Dadurch konnte Feuchtigkeit in die Konstruktion sowie in die darunterliegenden Garagen eindringen. Deshalb gab der Bauherr, die Eigentümergemeinschaft Kurt-Schumacher-Ring 15-33 vertreten durch die WBV Wohnbau Betreuungs & Verwaltungs GmbH Salzgitter, die Sanierung der Parkabdichtung in Auftrag. Gefordert war eine zügige Projektrealisierung ohne Abriss, um den Mietern und Eigentümern ihr gewohntes Parkangebot schnell wieder zur Verfügung zu stellen. Das eingesetzte Material sollte höchsten Beanspruchungen standhalten und neue Markierungen ermöglichen. Diese Anforderungen haben die Sanierungsexperten mit dem Topdeck Abdichtungssystem Triflex ProPark in der Variante II erfüllt. Die Systemlösung auf Basis von schnell reaktivem Polymethylmethacrylatharz (PMMA) schützt die Tragkonstruktion langfristig, ist farbig ausführbar und hoch abriebfest. Die Wohnbau Salzgitter GmbH ist einer der führenden Anbieter im regionalen Wohnungsmarkt. Das Unternehmen besitzt und verwaltet 5.100 Wohnungen und bietet 10.000 Bürgern „mehr als nur ein Dach über dem Kopf“, so der Slogan des Dienstleisters. Deshalb gehören auch wohnraumnahe Stellplätze für Bewohner zum Portfolio – wie das in den 1970er Jahren erbaute Parkhaus am Kurt-Schumacher-Ring. Die dauerhafte Nutzung des Parkdecks hinterließ mit der Zeit ihre Spuren: Die Markierungen der Parkbuchten wiesen Abnutzungserscheinungen auf, der Gussasphalt war rissig geworden und die Fugen brüchig. Durch diese Schadstellen drang Niederschlags- und Tauwasser ein. Das zeigte sich an den Decken der Garagen, die unter dem Parkdeck liegen. Um den Bewohnern schnell wieder sichere Parkmöglichkeiten zu bieten, gab die Wohnbau Salzgitter GmbH die Instandsetzung des 1.100 Quadratmeter großen Topdecks in Auftrag. Der Bauherr forderte eine Lösung, die einen dauerhaft sicheren Parkraum für die Nutzer gewährt und ihnen langlebigen Parkkomfort bietet. Da eine zügige, kosteneffiziente Projektrealisierung gewünscht war, kam ein Abriss des Bestandes nicht infrage. Mit der Sanierungsmaßnahme sollte ein zuverlässiger Schutz der Konstruktion vor Feuchteschäden geschaffen werden, der das Areal gleichzeitig optisch aufwertet. Um die Parkflächen für die ständige Frequentierung zu rüsten und Abplatzungen bzw. Risse zu vermeiden, war eine Systemlösung mit einer sehr hohen Abriebbeständigkeit gefragt. Nach eingehender Beratung durch die ausführende Fachfirma und Flüssigkunststoff-Hersteller Triflex entschied sich der Bauherr für das Topdeck Abdichtungssystem Triflex ProPark, Variante II. Die vollflächig vliesarmierte Lösung wurde speziell für hoch beanspruchte Flächen entwickelt und schützt frei bewitterte Bauteile langzeitsicher. In der Regel kann das System auf Bestandsbeläge aufgebracht werden – dank seines geringen Flächengewichts wird die Statik nicht beeinträchtigt. Das spart Zeit und Kosten. Das flüssig applizierte PMMA-Harz verbindet sich mit dem Untergrund sowie untereinander in den einzelnen Systemlagen, so dass ein durchgehender schubfester, chemischer Verbund aller Schichten entsteht. Ein unkontrolliertes Eindringen von Wasser hinter die Abdichtungsebene wird verhindert. Der Bauherr profitiert dadurch von maximaler Sicherheit für eine langlebige Nutzung. Zudem werden Sanierungsintervalle verlängert und somit Wartungskosten minimiert. Das Abdichtungssystem ist durch die Nutzschicht mechanisch hoch belastbar. Aufgrund der Ausführung der Oberfläche in der Variante II entsteht ein hoch abriebbeständiger Fahrbelag. Die Abdichtungslösung erfordert nur kurze Sperrzeiten und sorgt so für rasche Zufriedenheit beim Bauherrn und bei den Nutzern. Der Systemaufbau weist ein allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis nach Bauregelliste A Teil 2, Nr. 2.24 der Klasse OS 10 auf. Durch diese baurechtliche Einordnung ergibt sich für den Planer und den Bauherrn Anwendungssicherheit. Mit dem Grundieren der Fläche schufen die Abdichtungsexperten innerhalb eines Tages einen ersten Schutz gegen eindringendes Niederschlagswasser. Anschließend haben sie Schritt für Schritt die Systemkomponenten von Triflex ProPark Variante II aufgebracht. Die Herstellung der Nutzschicht erfolgte mit Triflex Cryl M 264 – die Beschichtung dient zugleich der farblichen Gestaltung. Somit ist die Fläche durchgefärbt, und die Markierungen der Parkbuchten nutzen sich auch bei starker Frequentierung nicht ab. „Die Verarbeiter waren richtig fit und haben alles super ausgeführt“, lobt Triflex-Mitarbeiter Harm Stelling den Bauablauf. Der Vertriebsleiter Ostdeutschland hat das Team der Holl Flachdachbau GmbH geschult, vor Ort eingewiesen und stand während der Arbeiten beratend zur Seite. „Das Material lässt sich gut verarbeiten, härtet schnell aus und ist absolut bautauglich. Alle Systemkomponenten sind gut aufeinander abgestimmt. Mittlerweile haben wir in weiteren Parkhäusern Triflex eingesetzt“, sagt Bauleiter Bernward Ritter von der Holl Flachdachbau GmbH. Das Ergebnis in Salzgitter ist ein dauerhaft dichtes, optisch ansprechendes Parkdeck, das den Bewohnern wieder sichere Stellplätze bietet und dem Bauherrn lange Wartungsintervalle gewährt.

Triflex, ein Unternehmen der bauchemischen Industrie, ist europaweit führend in der Entwicklung und Anwendung von qualitativ hochwertigen Abdichtungs- und Beschichtungssystemen auf Basis von Flüssigkunststoff. Die hochwertigen Systemlösungen, z. B. für Flachdächer, Balkone, Parkdecks und Spezialprojekte wie Windkraftanlagen oder landwirtschaftliche Betriebe sowie für die Markierung von Straßen und Radwegen sind seit 40 Jahren praxiserprobt. Um bestmögliche Planungs- und Verarbeitungssicherheit zu gewährleisten, bietet Triflex seinen Kunden eine ausführliche Beratung und intensive Unterstützung an. Der Mindener Hersteller arbeitet ausschließlich im Direktvertrieb mit speziell geschulten Handwerkern zusammen. Gemeinsam mit dem verarbeitenden Fachbetrieb entwickelt Triflex maßgeschneiderte Lösungen für einen optimalen Projekterfolg. Triflex ist ein Unternehmen der Follmann-Gruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.triflex.com

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Flotte Frischekur

Triflex verleiht Stiege Trittsicherheit und neue Optik

Flotte Frischekur

Neugestaltung des Eingangsbereichs eines Wohnhauses im österreichischen Traismauer mit Triflex TSS (Bildquelle: Triflex)

Eingangsbereiche von Wohnhäusern müssen verschiedene Anforderungen erfüllen: Neben einer ansprechenden Optik benötigen sie eine robuste Beschichtung, um der starken mechanischen Belastung durch die tägliche Nutzung zu trotzen. Die Stiege eines Mietshauses in Traismauer entsprach diesen Kriterien nicht mehr und sollte zügig saniert werden. Mit der Herstellung eines funktionsfähigen, farbig gestaltbaren Schutzes der Konstruktion beauftragte der Bauherr die MTW Bau- und HandelsgmbH, Ebreichsdorf. Nach der Abstimmung mit dem Hersteller entschieden sich alle Baubeteiligten für den Einsatz des Treppen Beschichtungssystems Triflex TSS. Es ist abriebfest, sorgt für eine trittsichere Oberfläche und ermöglicht eine individuelle Ausführung in verschiedenen Farben und Strukturen.

Die Stadtgemeinde Traismauer liegt im untersten Traisental in Niederösterreich, nahe der Donau. Etwa 6.000 Menschen sind hier zu Hause. Auch von Touristen wird das „Tor zum Herzen Niederösterreichs“, wie es liebevoll genannt wird, sommers wie winters gern besucht.

Bausubstanz schnell schützen

In Traismauer herrscht ein gemäßigt warmes Klima vor. Häufig kommt es jedoch zu Niederschlägen. Eine Abdichtung bzw. Beschichtung exponierter Bauteile wie der Treppenanlage sollte dementsprechend hochwertig ausgeführt sein, um die Konstruktion vor Feuchteeintritt zu schützen und den Mietern einen sicheren Zutritt zu ihren Wohnungen zu gewähren. „Als Ein- und Ausgangsbereich für die Bewohner wird die Stiege täglich stark frequentiert. Die Oberfläche wies bereits Ausbrüche und Risse auf. Außerdem war sie optisch nicht mehr ansprechend“, sagt Triflex-Mitarbeiter Matthias Preizs, der den Projektverlauf begleitete. Gefordert war eine Lösung, die schnell und ohne Abriss umsetzbar ist. Zudem sollte sie den Eingangsbereich dauerhaft vor witterungsbedingten und mechanischen Einflüssen bewahren und ihm ein optisch ansprechendes Aussehen verleihen.

Die Anforderungen im Überblick:

– Langfristiger Schutz der Bausubstanz
– Neues Erscheinungsbild des Eingangsbereichs
– Schnelle Verarbeitung mit kurzer Sperrzeit
– Rissüberbrückung
– Ausnivellieren von Unebenheiten
– Einbindung aller Details in die Abdichtung
– Pflegeleichte Oberfläche

Die beste Lösung finden

Gemeinsam entschieden sich der Bauherr, der Verarbeiter und Triflex für das Treppen Beschichtungssystem Triflex TSS, um die Ziele der Sanierung zu erreichen. Mit einer Schichtdicke von etwa vier Millimetern bildet die Lösung auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA) einen widerstandsfähigen Mantel, der vor Abnutzungserscheinungen und Abplatzungen schützt. Das Material härtet rasch aus, so dass der Eingangsbereich schnell wieder für die Bewohner freigegeben werden kann. Verschiedene Systemkomponenten wie Triflex Chips Design oder Triflex Colour Design erlauben zudem eine farbige Strukturierung der Oberfläche.

Die Vorteile von Triflex TSS:

– Mechanisch hoch belastbar
– Witterungsbeständig
– Schnell reaktiv
– Kalt applizierbar
– Erfüllt die Kriterien der Rutschhemmklasse 12
– Hoch abriebfest
– Dekorativ gestaltbar

Für einen sicheren Tritt

Die angeschliffene Fläche haben die Fachhandwerker mit Triflex Cryl Primer 276 grundiert. Das 2-komponentinge Produkt ist ideal für saugende Materialien wie den Betonuntergrund der Stiege geeignet. Für die Abdichtung des Areals sowie aller Details inklusive Wandhochzügen und Tritten verwendeten die Verarbeiter Triflex ProDetail. Flüssig appliziert, legt sich das vliesarmierte System passgenau an die Konstruktion an. Das Ergebnis ist eine nahtlose und rissüberbrückende Fläche, die mögliche Bauwerksbewegungen schadlos aufnimmt. Die Versiegelung von Hochzügen, Stufenkanten und Flächen erfolgte mit Triflex Cryl Finish 205. In das noch flüssige Material haben die Sanierungsexperten Triflex Micro Chips in der Farbgebung Schiefer-Grau (7037) eingestreut, um die Fläche rutschhemmend auszuführen und ihre Optik aufzulockern.

Die Verarbeitungsschritte im Einzelnen:

– Anschleifen der Betonoberfläche
– Grundierung von Fläche und Details mit Triflex Cryl Primer 276
– Ausnivellieren von Unebenheiten und Ausbrüchen mit Triflex Cryl Spachtel
– Abdichten von Fläche, Details und Trittstufen mit dem vliesarmierten Triflex ProDetail
– Herstellen der Nutzschicht mit Triflex ProFloor
– Versiegeln von Hochzügen, Details und Flächen mit Triflex Cryl Finish 205 (Farbgebung 7037)
– Einstreuen von Triflex Micro Chips zum Herstellen einer rutschsicheren Fläche

Erfolgreiche Frischekur im Eiltempo

Innerhalb eines Tages haben die geschulten Verarbeiter der abgenutzten, unansehnlichen Treppenanlage ein neues Kleid verliehen. „Als Hersteller haben wir bei der Kalkulation und Materialermittlung sowie bei der Ausführung unterstützt“, sagt Matthias Preizs. Die Kombination von gemeinsamer Projektabwicklung und hochwertigem Material führte schnell zum perfekten Ergebnis, mit dem sowohl der Bauherr als auch die Bewohner zufrieden sind.

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Objektdaten
Projekt: Eingangsbereich mit Stiege, Traismauer
Verarbeiter: MTW Bau- und HandelsgmbH, Ebreichsdorf
Fläche: 5 m2
Untergrund: Beton
Ausführung: Treppen Beschichtungssystem Triflex TSS
Fertigstellung: 2016

Triflex, ein Unternehmen der bauchemischen Industrie, ist europaweit führend in der Entwicklung und Anwendung von qualitativ hochwertigen Abdichtungs- und Beschichtungssystemen auf Basis von Flüssigkunststoff. Die hochwertigen Systemlösungen, z. B. für Flachdächer, Balkone, Parkdecks und Spezialprojekte wie Windkraftanlagen oder landwirtschaftliche Betriebe sowie für die Markierung von Straßen und Radwegen sind seit 40 Jahren praxiserprobt. Um bestmögliche Planungs- und Verarbeitungssicherheit zu gewährleisten, bietet Triflex seinen Kunden eine ausführliche Beratung und intensive Unterstützung an. Der Mindener Hersteller arbeitet ausschließlich im Direktvertrieb mit speziell geschulten Handwerkern zusammen. Gemeinsam mit dem verarbeitenden Fachbetrieb entwickelt Triflex maßgeschneiderte Lösungen für einen optimalen Projekterfolg. Triflex ist ein Unternehmen der Follmann-Gruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.triflex.com

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Walther Trowal: Neuer Rotamat für kleine Chargen

Effizientes Beschichten von Füllvolumina zwischen 2 und 15 l

Walther Trowal: Neuer Rotamat für kleine Chargen

Walther Trowal hat den neuen Rotamat R 60 für kleine Füllvolumina von bis zu 15 l entwickelt.

Auf der PaintExpo stellt Walther Trowal erstmals den neuen Rotamaten R 60 für die Beschichtung von Massenkleinteilen vor. Er ermöglicht das effiziente Beschichten auch kleiner Mengen, unter anderem von metallischen Teilen mit entsprechend hohem spezifischem Gewicht. Obwohl er auf kleine Chargengrößen abgestimmt ist, bietet der R 60 den gesamten Funktionsumfang der großen „Geschwister“.

Mit dem neuen Rotamaten R 60 erweitert Walther Trowal das Spektrum der Maschinen für die Beschichtung von Massenkleinteilen hin zu geringen Füllvolumina. So steht jetzt erstmals eine Anlage zur Verfügung, mit der auch kleine Füllvolumina von bis zu 15 l effizient beschichtet werden.

Mit einem Trommeldurchmesser von 600 mm ist sie prädestiniert für Kunden, die generell kleine Chargen beschichten. Beispiele sind Teile für die Luftfahrtindustrie, wo Chargengrößen von 50 l nur selten erreicht werden. Dazu zählen auch Teile mit hohem spezifischen Gewicht, zum Beispiel aus Metall, die sich in großen Trommeln zu sehr untereinander reiben würden. Ein Beispiel sind Spikes für Winterreifen, Geschosse oder Auswuchtgewichte.

Frank Siegel, der Verkaufsleiter „Beschichtungstechnik“ bei Walther Trowal, kann jetzt für nahezu alle Anwendungen die richtige Maschine anbieten: „Wir haben viele Kunden, die zwar kleine Chargen beschichten, aber dennoch nicht auf den hohen Standard verzichten wollen, den wir mit unseren Rotamaten R 80 und R 90 C erreicht haben. Mit dem neuen R 60 beschichten sie auch kleine Chargen effizient, ohne in eine große Maschine investieren zu müssen.“

Für den Rotamat R 60, den Walther Trowal auf der Messe erstmals vorstellt, haben die Konstrukteure Komponenten übernommen, die sich bei den größeren Maschinen bewährt haben: zum Beispiel das Zu- und Abluftsystem, die ex-geschützte LED-Beleuchtung des Innenraums der Trommel und die Trommelaufnahme.

Die Innovationen im Detail

Präzise Regelung der Zulufttemperatur

Die Temperatur der Zuluft wird jetzt kurz vor dem Eintritt in die Trommel gemessen. So ist die Messung direkter als die früher übliche, für die der Sensor nach dem Austritt des Heizregisters angeordnet war: Die Regelung der Temperatur ist jetzt deutlich genauer.

Umweltfreundlicher Betrieb

Wie die großen Rotamaten hat die R 60 ein vierstufiges Abluftsystem mit einem Papp-Labyrinth Filter, einer Filtermatte und zwei Taschenfiltern.

Geringer Energiebedarf

An den geringen Trommeldurchmesser hat Walther Trowal auch die Größe des Heizregisters angepasst, was einen entsprechend geringeren Energiebedarf mit sich bringt. In Abhängigkeit von den Werkstoffeigenschaften der Teile und/oder der Lacke stattet Walther Trowal die Maschine mit einer PID- oder einer getakteten Regelung des Heizregisters aus. Das Ergebnis: Der Kunde kann auch Lacke verwenden, die bei der Beschichtung bestimmte Temperaturen weder unter- noch überschreiten dürfen.

Geeignet für hohe Lösemittelkonzentration

Walther Trowal misst das Volumen der Zuluft mit einem Pitotrohr. So wird die Konzentration an Lösemitteln zuverlässig berechnet und die Maschine kann für einen hohen Durchsatz an Lösemitteln zertifiziert werden – ein wichtiger Aspekt zum Beispiel bei der Beschichtung mit Haftmitteln.

Walther Trowal auf der PaintExpo 2018
17. bis 20. April 2018 | Karlsruhe
Halle 2 , Stand 2310

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit mehr als 80 Jahren modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Hieraus entstand eine Vielfalt von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Walther Trowal: Neuer Rotamat für kleine Chargen

Effizientes Beschichten von Füllvolumina zwischen 2 und 15 l

Walther Trowal: Neuer Rotamat für kleine Chargen

Walther Trowal hat den neuen Rotamat R 60 für kleine Füllvolumina von bis zu 15 l entwickelt.

Auf der PaintExpo stellt Walther Trowal erstmals den neuen Rotamaten R 60 für die Beschichtung von Massenkleinteilen vor. Er ermöglicht das effiziente Beschichten auch kleiner Mengen, unter anderem von metallischen Teilen mit entsprechend hohem spezifischem Gewicht. Obwohl er auf kleine Chargengrößen abgestimmt ist, bietet der R 60 den gesamten Funktionsumfang der großen „Geschwister“.

Mit dem neuen Rotamaten R 60 erweitert Walther Trowal das Spektrum der Maschinen für die Beschichtung von Massenkleinteilen hin zu geringen Füllvolumina. So steht jetzt erstmals eine Anlage zur Verfügung, mit der auch kleine Füllvolumina von bis zu 15 l effizient beschichtet werden.

Mit einem Trommeldurchmesser von 600 mm ist sie prädestiniert für Kunden, die generell kleine Chargen beschichten. Beispiele sind Teile für die Luftfahrtindustrie, wo Chargengrößen von 50 l nur selten erreicht werden. Dazu zählen auch Teile mit hohem spezifischen Gewicht, zum Beispiel aus Metall, die sich in großen Trommeln zu sehr untereinander reiben würden. Ein Beispiel sind Spikes für Winterreifen, Geschosse oder Auswuchtgewichte.

Frank Siegel, der Verkaufsleiter „Beschichtungstechnik“ bei Walther Trowal, kann jetzt für nahezu alle Anwendungen die richtige Maschine anbieten: „Wir haben viele Kunden, die zwar kleine Chargen beschichten, aber dennoch nicht auf den hohen Standard verzichten wollen, den wir mit unseren Rotamaten R 80 und R 90 C erreicht haben. Mit dem neuen R 60 beschichten sie auch kleine Chargen effizient, ohne in eine große Maschine investieren zu müssen.“

Für den Rotamat R 60, den Walther Trowal auf der Messe erstmals vorstellt, haben die Konstrukteure Komponenten übernommen, die sich bei den größeren Maschinen bewährt haben: zum Beispiel das Zu- und Abluftsystem, die ex-geschützte LED-Beleuchtung des Innenraums der Trommel und die Trommelaufnahme.

Die Innovationen im Detail

Präzise Regelung der Zulufttemperatur

Die Temperatur der Zuluft wird jetzt kurz vor dem Eintritt in die Trommel gemessen. So ist die Messung direkter als die früher übliche, für die der Sensor nach dem Austritt des Heizregisters angeordnet war: Die Regelung der Temperatur ist jetzt deutlich genauer.

Umweltfreundlicher Betrieb

Wie die großen Rotamaten hat die R 60 ein vierstufiges Abluftsystem mit einem Papp-Labyrinth Filter, einer Filtermatte und zwei Taschenfiltern.

Geringer Energiebedarf

An den geringen Trommeldurchmesser hat Walther Trowal auch die Größe des Heizregisters angepasst, was einen entsprechend geringeren Energiebedarf mit sich bringt. In Abhängigkeit von den Werkstoffeigenschaften der Teile und/oder der Lacke stattet Walther Trowal die Maschine mit einer PID- oder einer getakteten Regelung des Heizregisters aus. Das Ergebnis: Der Kunde kann auch Lacke verwenden, die bei der Beschichtung bestimmte Temperaturen weder unter- noch überschreiten dürfen.

Geeignet für hohe Lösemittelkonzentration

Walther Trowal misst das Volumen der Zuluft mit einem Pitotrohr. So wird die Konzentration an Lösemitteln zuverlässig berechnet und die Maschine kann für einen hohen Durchsatz an Lösemitteln zertifiziert werden – ein wichtiger Aspekt zum Beispiel bei der Beschichtung mit Haftmitteln.

Walther Trowal auf der PaintExpo 2018
17. bis 20. April 2018 | Karlsruhe
Halle 2 , Stand 2310

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit mehr als 80 Jahren modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Hieraus entstand eine Vielfalt von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

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Manufaktur in Serie

Holzapfel Group stellt neue Anlagentechnologie vor: Einzelteilbeschichtung in Perfektion

(Herborn/Sinn, Februar 2018) Die Holzapfel Group ist Spezialist für Oberflächenveredelung. Die Holzapfel Group ist seit 1949 am Markt als Spezialist für Oberflächenveredelung bekannt. Die Unternehmensgruppe bietet seit Juli 2017 eine innovative Technologie zur Hochgeschwindigkeitsbeschichtung mit galvanischen Verfahren an, die durch einen hohen Flexibilitätsgrad überzeugt.

Mit neuer Technologie in Sekundenschnelle beschichten
Die Holzapfel Group bietet gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen FPP Lösungen für die Hochgeschwindigkeitsbeschichtung (High Speed Plating). Das Unternehmen FPP Fast Plating Process S.r.l. entwickelt und fertigt seit vielen Jahren Systemlösungen für das Hartverchromen von Bauteilen in der Automobilindustrie. Mit Wirkung vom 11.07.2017 ist der europaweit bekannte High-Speed-Hartchrom-Anlagenbauer und Lohnveredler FPP ein Unternehmen der Holzapfel Group. „Unsere Kernkompetenz im galvanotechnischen Bereich ergänzt sich perfekt mit dem Know-how von FPP in der Anlagentechnik“, so Hans-Ludwig Blaas und Thomas Nickel, geschäftsführende Gesellschafter der Holzapfel Group. „Durch unsere Partnerschaft entstehen Synergieeffekte, mit denen wir unseren Kunden innovative, anwendungsbezogene Oberflächenlösungen in Serie auf speziell entwickelten Anlagen bieten. Und dies mit einer Technologie, die in Sekundenschnelle beschichtet.“

Eine regelbrechende Innovation
Die neue Technologie bricht mit den konventionellen Regeln der Galvanotechnik. Denn die Bauteile werden bei diesem Verfahren nicht etwa am Gestell oder in der Trommelanlage bearbeitet, sondern werden einzeln beschichtet. Beim High Speed Plating bzw. der Hochgeschwindigkeitsbeschichtung wird im Gegensatz zum konventionellen galvanischen Bad die Beschichtung in verhältnismäßig kleinen, geschlossenen Zellen durchgeführt. Durch dieses Design können deutlich höhere Stromdichten als in der konventionellen Beschichtung realisiert werden, was zu deutlich kürzeren Beschichtungszeiten führt. Eine solch hohe Stromdichte würde im konventionellen, offenen Galvanikbad zu Beschichtungsproblemen führen. Beim High Speed Plating hingegen sorgt die Einhaltung der artikelspezifischen Beschichtungsparameter für eine verlässlich reproduzierbare, immer gleiche und äußerst hochwertige Beschichtungsqualität ohne Fehlerquote.

Null-Fehler-Quote wird zur Realität
Für diese Beschichtungstechnik werden artikelspezifische, auf das Bauteil angepasste Anoden hergestellt. Das sorgt für eine sehr gleichmäßige und reproduzierbare Schichtdickenverteilung und damit ebenfalls für eine hohe Beschichtungsqualität. Die Schichtdicke kann gezielt gesteuert werden, so dass bspw. Vorder- und Rückseite eines Bauteils mit unterschiedlichen Schichtdicken beschichtet werden können. Auch selektive Beschichtungen sind ohne großen Aufwand umsetzbar. Diese Vorteile führen dazu, dass selbst komplexe, designaufwendige und mit unterschiedlichen Funktionen versehene Bauteile in Sekundenschnelle beschichtbar sind. Enge Toleranzen sind wiederholgenau und prozesssicher darstellbar.

Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades – auch eine automatisierte Be- und Entstückung ist möglich – ist die Technologie der Hochgeschwindigkeitsbeschichtung auf hohe Stückzahlen ausgelegt. Besonders interessant ist die Technologie für Bauteile aus der Automobilindustrie wie Einspritzdüsen, Ein- / Auslassventile, Komponenten für Bremszylinder und Stoßdämpfer, aber auch andere Bauteile sind realisierbar.

Derzeit entwickelt die Holzapfel Group an diversen Lösungen zur Hochgeschwindigkeitsbeschichtung mit verschiedenen elektrolytischen Beschichtungsverfahren. Durch die Erweiterung des Unternehmensverbunds mit der Firma FPP ist die Holzapfel Group nun in der Lage, sowohl die Dienstleistung der Hochgeschwindigkeitsbeschichtung im Lohn als auch den Anlagenbau aus einer Hand anzubieten.

Die Holzapfel Group ist Spezialist für Oberflächenveredelung. Sie bietet vorwiegend korrosionsschützende, dekorative, organische und funktionelle Verfahren zur Oberflächenbeschichtung für nahezu alle Branchen. Zur Holzapfel Group gehören neben der Holzapfel-Metallveredelung GmbH in Sinn und der Herborner Metallveredelung in Herborn-Seelbach auch die Dekotec in Sinn und die Holzapfel Coating Westerburg GmbH (HCW) in Westerburg sowie die FPP Fast Plating Process S.r.l. in Turin/Italien.

Die Holzapfel Group befasst sich außerdem mit vor- und nachgelagerten Tätigkeiten rund um die Oberflächenbeschichtung. So gehören etwa Polieren oder Tempern/Wärmebehandlungen und Dienstleistungen wie Montage, Konfektionierung oder die Abwicklung aller Logistikprozesse zum Leistungsspektrum des Unternehmens. Durch die frühzeitige Beteiligung an Entwicklungsprozessen und die enge Zusammenarbeit mit den Kunden werden immer wieder individuelle Kundenlösungen entwickelt. Die Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Anlagen zur Bauteilbeschichtung gehört ebenso zum Leistungsspektrum.

Fotos: Holzapfel Group, Abdruck in Verbindung mit dieser Presseinformation frei.

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Zink-Nickel: Seit 30 Jahren DIE Antwort auf Rost

Zink-Nickel hat den Korrosionsschutz revolutioniert – und die Holzapfel Group geprägt, die das Verfahren vor 30 Jahren auf den Markt gebracht hat

Zink-Nickel: Seit 30 Jahren DIE Antwort auf Rost

Auszug Zink-Nickel-beschichteter Bauteile im Auto

Die Holzapfel Group ist mit Zink-Nickel quasi „groß geworden“. Begonnen hat die Firmengeschichte 1949 mit der von Willy Holzapfel in Wetzlar gegründeten „Galvanisieranstalt und feinmechanische Werkstätte Holzapfel“. Hier stand noch das galvanische Vernickeln im Vordergrund.

Im Jahr 1987 bot Holzapfel als erster industrieller Oberflächendienstleister Zink-Nickel-Beschichtungen an. Das Verfahren entwickelte sich schnell zum „Brot-und-Butter-Verfahren“ des Unternehmens und hatte so maßgeblichen Anteil am geschäftlichen Erfolg der Unternehmensgruppe.

Die Geburtsstunde von Zink-Nickel-Beschichtungen
Die Entwicklung der Zink-Nickel Überzüge resultierte aus den steigenden Anforderungen, die insbesondere die Automobilindustrie in Bezug auf den Korrosionsschutz gegen Temperatur-, Streusalz- und Klimabelastungen stellte. Zink beispielsweise bot damals bei hohen Temperaturbelastungen keinen ausreichenden Korrosionsschutz mehr. Eine weitere Herausforderung war der steigende Anteil an Aluminiumbauteilen im Motorraum, der zum Problem der Kontaktkorrosion in Verbindung mit Zink führte. Außerdem waren geringe Schichtdicken bei hoher Korrosionsbeständigkeit für maßhaltige Beschichtungen gefordert. Das war dann letztlich die Geburtsstunde von Zink-Nickel.

Die Anfänge
Die ersten Versuche mit Zink-Nickel unternahm Hans-Ludwig Blaas, geschäftsführender Gesellschafter der Holzapfel Group, im Jahr 1987. Auch die ersten Kleinserien für einen Automobilhersteller entstanden mit hohem manuellen Aufwand in diesem nur 150 Liter fassenden Versuchsbad.

Nach den positiven Ergebnissen der ersten Tests wurde 1987 eine Anlage im Werk in Fleisbach für das damals noch saure, ammoniumchloridhaltige Zn/Ni-Verfahren mit 12-16% Ni-Anteil neu errichtet. Nach Großversuchen startete schließlich die Serienfertigung mit 5.000 Litern Badvolumen. Das erste in Serie mit Zink-Nickel beschichtete Bauteil war ein Halter Gasregulierung für einen OEM, bei dem es mit verzinkten Oberflächen bereits in der Validierungsphase zu Korrosion und erheblichen Problemen „im Feld“ gekommen war. Der OEM war von den deutlich höheren Standzeiten der Zn-Ni-beschichteten Teile, insbesondere gegen Rotrost, rasch überzeugt. Der Halter lief noch im Jahr 1987 an und wurde in mehrere Fahrzeugvarianten eingebaut. Bis Ende der 90er Jahre wurden einige Millionen dieser Teile bei Holzapfel beschichtet. Für einen zweiten Kunden wurden bald darauf Bauteile für Vergaser mit Zink-Nickel beschichtet.

Versuch und Irrtum
Im Umgang mit dem neuen Verfahren habe man mitunter auch Lernkurven machen müssen, so Blaas rückblickend. „Trommel- und Gestellware haben wir anfangs mit der gleichen Badzusammensetzung gefahren. Da wir der erste Anwender waren, konnte man auch anderswo noch nicht auf Erfahrungen mit dem Verfahren zurückgreifen. Damit das funktionierte, haben wir mit dem Nickelgehalt variiert. Gemeinsam mit dem Verfahrenslieferanten haben wir letztendlich eine Methode gefunden, die einfacher und prozesssicherer war: Für Gestell- und Trommelbeschichtung waren zwei verschiedene Elektrolyte mit unterschiedlichen Konzentrationen bzw. Zusammensetzungen nötig“, erinnert sich Blaas. „Diese Erfahrung machte danach auch VW in Wolfsburg.“

Bei den potentiellen Kunden gab es anfangs trotz der positiven technischen Eigenschaften der Zn/Ni-Schicht und des erhöhten Korrosionsschutzes mitunter Bedenken. „Zink-Nickel ist eine matte Oberfläche und sah anders aus als die damals üblichen gelb chromatierten, glänzenden Zink-Schichten“, so Blaas. „Wir befanden uns also in der Situation, eine optisch nicht so schöne, aus Kundensicht zunächst vermeintlich schlechtere Zink-Nickel-Oberfläche als etwas Besseres verkaufen zu müssen.“ Daher wurde anfangs auch versucht, die ZnNi-Oberfläche ebenfalls glänzend zu machen, was jedoch nicht gelang.

Parallel zu der Entwicklung bei Holzapfel gab es auch andere Ansätze, den höheren Anforderungen der Automobilindustrie zu begegnen, etwa andere Zn-Ni-Verfahren. „Niedrig legiertes alkalisches ZnNi mit 6-8 % Massenanteilen Nickel haben wir nach einigen gescheiterten Versuchen als Entwicklungsschritt ausgelassen und das Verfahren bewusst nicht angeboten“, so Blaas zu den damaligen Entscheidungen. „Die Norm eines Automobilherstellers konnte mit dem Verfahren nicht erfüllt werden. Auch ökologisch war das Verfahren im Vergleich zum abwasserfreien und umweltverträglichen sauren Zn/Ni-Verfahren nicht vertretbar.“

Ausbau der Kapazitäten
Es hat ein paar Jahre gedauert, aber als sich Zink-Nickel mit seinen technischen Vorzügen im Feld bestätigt und sich seine Lobby in der Automobilindustrie geschaffen hatte, gab es keinen Weg mehr an dem Verfahren vorbei. Mit dem Erfolg des Zink-Nickel-Verfahrens gingen räumliche Erweiterungen und Anlagenbauten einher:

Jahr / Maßnahme
1989 / Neubau Produktionshalle Sinn
1990 / Neue Beschichtungsanlage 36.000 l
1997 / Neue Anlage Badvolumen 54.000 l
2005 / Innenanodentechnik für gleichmäßigere Schichtverteilung sowie Dreh- und Schwenkgestelltechnik für geometrisch komplizierte Teile
2009 / Anlage speziell für die duktile, umformbare Zink-Nickel-Schicht Zn-Ni FleXXKorr
2015 / Neue Beschichtungsanlage 36.000 l

Wachstumsmotor Zink-Nickel
„Für uns ist Zink-Nickel unser Wachstumsmotor gewesen“, ist sich Hans-Ludwig Blaas sicher. „Das Verfahren brachte intern einen deutlichen Zuwachs durch zusätzliche, neue Aufträge und neue Kunden. Denn es fand keine Umstellung von Zink auf Zink-Nickel statt, sondern wir konnten tatsächlich ein anderes, zusätzliches Bauteilspektrum bedienen. Insgesamt können wir mittlerweile auf Zn-Ni-Kapazitäten mit einem Badvolumen von über 200.000 Litern zurückgreifen. Damit sind wir vermutlich weltweit der größte Anbieter für Zink-Nickel-Gestellware.“ Der Aufbau fand dabei langsam statt. Man habe sich allmählich an die Automobilindustrie und ihre Zulieferer (Tier 1) herangetastet und neue Kontakte aufgebaut, bspw. zu Zentrallaboren der Hersteller. „Mit Zink-Nickel haben wir uns einen Namen in der Automobilindustrie gemacht“, ist Blaas überzeugt. „Wir haben als handwerklich orientierter Betrieb begonnen, uns zum industriellen Dienstleister entwickelt und befinden uns gerade auf direktem Weg zum Systemlieferanten für die Automobilindustrie.“

Zink-Nickel heute und morgen
„Die erfolgreiche Entwicklung und Anwendung von Zink-Nickel hat zur Weiterentwicklung im Automobilbau beigetragen und kann noch zur Schlüsseltechnologie für den modernen Leichtbau werden.“ So lautet das Fazit eines OEM, der kürzlich auf einer internen Veranstaltung der Holzapfel Group über 30 Jahre Zink-Nickel sprach und die Anfänge des Verfahrens auf Kundenseite miterlebt hat. Denn Zink-Nickel habe den Korrosionsschutz erhöht, die Gebrauchsdauer wesentlich verlängert und sei global verfügbar. Weitere Vorteile des Zink-Nickel-Verfahrens mit Nickeleinbauraten von 10-15% sind die Verträglichkeit mit Aluminium (keine Kontaktkorrosion), die Verklebbarkeit und die elektrische Leitfähigkeit. Auch für den Leichtbau ist das Verfahren geeignet, etwa zur Beschichtung ultrahochfester Stähle, wo es Flüssigmetallkorrosion und Wasserstoff induzierten Sprödbruch vermindern kann. In der Mischbauweise können Zn-Ni-beschichtete Bauteile Kontakt- und Spaltkorrosion reduzieren.
Das Verfahren kann zudem dabei unterstützen, die Herausforderungen der E-Mobilität zu meistern. Denn Zink-Nickel Oberflächen ermöglichen die Kontaktierung im Hochvoltbereich ebenso wie die Masserückführung und beeinflussen den Zerüttungsverschleiß positiv.
Die Implementierung der Eigenschaften von Zink-Nickel-Schichten in Schichtsysteme weitet die möglichen Anwendungsfelder noch weiter auf.

Die Holzapfel Group ist der Spezialist für Oberflächenveredelung. Sie bietet vorwiegend korrosionsschützende, dekorative, organische und funktionelle Verfahren zur Oberflächenbeschichtung für nahezu alle Branchen. Zur Holzapfel Group gehören neben der Holzapfel-Metallveredelung GmbH in Sinn und der Herborner Metallveredelung in Herborn-Seelbach auch die Dekotec in Sinn und die Holzapfel Coating Westerburg GmbH (HCW) in Westerburg.

Die Holzapfel Group befasst sich außerdem mit vor- und nachgelagerten Tätigkeiten rund um die Oberflächenbeschichtung. So gehören etwa Polieren oder Tempern/Wärmebehandlungen und Dienstleistungen wie Montage, Konfektionierung oder die Abwicklung aller Logistikprozesse zum Leistungsspektrum des Unternehmens. Durch die frühzeitige Beteiligung an Entwicklungsprozessen und die enge Zusammenarbeit mit den Kunden werden immer wieder individuelle Kundenlösungen entwickelt.

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Best practice zur Energieeffizienz aus erster Hand

IHK-Arbeitskreis Energie und ERFA-Gruppe Umwelt zu Gast bei den Rietbergwerken

Best practice zur Energieeffizienz aus erster Hand

Großes Interesse beim Besuch der Rietbergwerke des IHK-Arbeitskreises Energie sowie der ERFA-Gruppe

Wie ein Unternehmen durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung bis zu rund 70% Energie einsparen kann, erfuhren die Mitglieder des Arbeitskreises Energie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Lippe sowie der ERFA-Gruppe Umwelt bei den Rietbergwerken, einem Unternehmen der Seppeler Gruppe. Neben nachhaltiger Energieeinsparung gelang es dem Team um Geschäftsbereichsleiter Feuerverzinkung und Beschichtung, Michael Pauleickhoff, mit der neuen Beleuchtung etwas für die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter am Standort zu tun.

„Energieeffizienz ist für uns ein extrem wichtiges Thema“, berichtete Michael Pauleickhoff bei seiner Begrüßung. Große Mengen an Stahl werden unter großem Energieaufwand jedes Jahr bei den Rietbergwerken feuerverzinkt. Neben Strom wird dazu auch viel Gas benötigt. Die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Ostwestfalen-Lippe beschäftigen sich in ihren Unternehmen intensiv mit Energiethemen und nutzten die Gelegenheit, aus erster Hand von den Erfahrungen bei den Rietbergwerken zu lernen und sich direkt auszutauschen.

Jürgen Wintermayr von der Wintermayr Energiekonzepte Systemtechnik GmbH aus Ulm erläuterte, worauf es bei der Lichtoptimierung ankommt und zu welchem Ergebnis die Lichtoptimierung führt: „Wir konnten mehr als 70% (740.000 kWh) an Energie einsparen. Dies bedeutet eine Reduzierung von 414 Tonnen CO2 jährlich, was dem Jahresverbrauch von rund 200 Einfamilienhäusern entspricht.“

Ina Kuhlmann, Energie- und Qualitätsmanagementbeauftragte der Seppeler Gruppe, stellt die Systematisierung der internen Prozesse vor. Dazu nutzt sie eine spezielle Software: „218 Zähler erfassen seit Anfang dieses Jahres an allen Standorten in Deutschland und Polen unsere Energieverbräuche. Wir können dadurch direkte Vergleiche herstellen, die Geschäftsbereichs- und Betriebsleiter ganz praktisch unterstützen und Optimierungspotenziale aufzeigen.“

Ehe die Veranstaltung mit einer ausführlichen Betriebsbesichtigung endete, stellte Karl-Ernst Vathauer, Geschäftsführer MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co KG aus Detmold, anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis die Vorteile moderner dezentraler Antriebsautomatisierung vor.

Ulrich Tepper, stellvertretender Geschäftsführer der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, freute sich über die zahlreichen Informationen und den lebhaften Austausch: „Für uns und unsere Mitgliedsunternehmen ist der Besuch vor Ort von unschätzbarem Wert. Ich danke Herrn Pauleickhoff und den Rietbergwerken sehr für die Einblicke in das Unternehmen und für die Informationen zu dem erfolgreichen LED-Projekt.“

Seit rund 100 Jahren steht Seppeler für erstklassige Qualität und Dienstleistung rund um das Feuerverzinken. Heute beschäftigt die Gruppe an 14 Standorten in Deutschland und Polen rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der Verzinkung zählen die Behältertechnik, Gitterroste und Beschichtung zu den Kernbereichen der Seppeler Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen allen Standorten können sämtliche Kundenanforderungen innerhalb des Unternehmensverbundes bedient werden. Bei allen Leistungen legt das Unternehmen besonderen Wert auf Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Energieeffizienz und optimierte Prozesse, die vielfach zertifiziert wurden. Die 2003 gegründete Dr. Klaus Seppeler Stiftung fördert die unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung und trägt auf diese Weise nachhaltig zur Unternehmensentwicklung bei. Das umfangreiche Angebot an Leistungen und Services wird konsequent ausgebaut, getreu dem Motto: Seppeler – bei uns klappt“s.

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