Tag Archives: Berufsgenossenschaft

Auto Verkehr Logistik

Souverän und sicher in Profihand!

Super Safety-Cutter mit Folienschneider von WEDO erfüllt kompletten Katalog an Qualitätskriterien

Souverän und sicher in Profihand!

Super Safety-Cutter von Wedo (Bildquelle: Werner Dorsch GmbH)

Ob im geschäftigen Treiben einer Spedition, im umschlagreichen Warenlager oder unter Zeitdruck auf dem Messestand ein guter und immer griffbereiter Cutter ist für Mitarbeiter der Handels- und Logistikbranche das A und O. Um Lageristen, Messebauern und anderen Warenlogistikern ihren Arbeitsalltag mit Paketen sowohl zu erleichtern als auch sicher zu gestalten, bietet das Traditionshaus Werner Dorsch GmbH mit dem Super Safety-Cutter ein leistungsstarkes Profiwerkzeug an.
Das Tool punktet mit vollautomatischem Klingenrückzug. Hierbei zieht sich die federbelastete Trapezklinge selbsttätig zurück, sobald sie keinen Kontakt mehr mit dem Karton hat. Diese Sicherheitsmaßnahme greift selbst, wenn der Klingenschieber noch vorgeschoben ist und von seinem Nutzer nicht losgelassen wurde! Ein weiterer Clou des Cutter-Supertalents ist der integrierte Folienschneider, der auf der Rückseite verborgen liegt. Sein verdecktes Rundmesser erlaubt das sichere Schneiden von Folien, Kordeln, Kunststoffbändern und anderen festen Verpackungsmaterialien. Sein zusätzlicher Metalleinsatz durchtrennt Paket-Klebebänder mühelos ohne den Inhalt zu beschädigen. Bei jedem Schnitt liegt der ergonomisch geformte Griff mit gummierter Griffzone sicher in der Hand. Und durch die Positionierung des Klingenschiebers auf dem Messerrücken überzeugt der Cutter sowohl Rechts- als auch Linkshänder durch komfortable Handhabung.
Sicherheit von Experten für Experten
Der Super Safety-Cutter von Wedo trägt das TÜV/GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit und erfüllt auch sonst spielend alle Qualitätskriterien, die die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik, kurz BGHW, empfiehlt. Laut dem Verband ereignen sich in Mitgliedsbetrieben jährlich circa 3.000 Arbeitsunfälle, die eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen nach sich ziehen. Unfälle mit weniger Ausfalltagen passieren noch viel häufiger, versinken aber ungezählt in der Grauzone. Fast alle Verletzungen kommen durch Schneidewerkzeuge zustande, die nicht über eine selbsttätige Klingensicherung verfügen. Daher rät die BGHW dringend dazu, ausschließlich Safety Cutter mit automatischem Klingenrückzug wie Wedos Super Safety-Cutter zu verwenden. Zusätzliche Gewähr für unfallfreie Tage am Arbeitsplatz erreichen Arbeitgeber, indem sie ihre Mitarbeiter im Umgang mit diesen professionellen Schneidewerkzeugen schulen. Erprobte Arbeitsschritte, schnittfeste Handschuhe und das richtige Werkzeug als Mixtur für Sicherheit!

Das Traditionsunternehmen Werner Dorsch GmbH gründete der Namensgeber Werner Dorsch 1933 als Vertriebsagentur für Schreibgeräte. Die daraus erwachsene Marke WEDO wurde 1950 eingetragen und entwickelte sich zu einem starken Brand in der Papier-, Büro- und Schreibwarenbranche. 2008 feierte das Unternehmen sein 75-jähriges Bestehen. Seit 2007 führt der branchenerfahrene und mit der Marke vertraute Andreas Schwarz die Geschäfte. Unter dem Slogan „WEDO – we do it“ erweitert Schwarz das Produktportfolio markenverpflichtet und trendbewusst. Weitere Informationen und Bezugsadressen unter: www.wedo.de

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Politik Recht Gesellschaft

ARAG Verbrauchertipps

Bewerbungsgespräch/Entsperrcodes/Heizkosten

Sind Hin- und Rückweg zu Bewerbungsgesprächen versichert?
Die Arbeitsagentur hatte einem Arbeitslosengeld-I-Empfänger schriftlich einen Vermittlungsvorschlag gemacht. Der hatte sich daraufhin beworben und es tatsächlich zum ersten Bewerbungsgespräch geschafft. Auf dem Rückweg vom Gespräch wurde der Mann auf seinem Fahrrad von einem Pkw erfasst und zog sich schwerste Hirnverletzungen zu. Die Folge: Pflegeheim und Pflegestufe III. Die Heim- und Behandlungskosten sollte die gesetzliche Unfallversicherung übernehmen. Doch die Berufsgenossenschaft erkannte den Unfall nicht als Arbeitunfall an. Ihrer Meinung nach bezieht ein Vermittlungsvorschlag der Arbeitsagentur ein späteres Bewerbungsgespräch nicht mit ein. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass sowohl eine erste Kontaktaufnahme zwischen Bewerber und potenziellem Arbeitgeber als auch eine unmittelbar darauf folgende Einladung zu einem Bewerbungsgespräch Teil eines Vermittlungsvorschlages sind. Daher gilt der Versicherungsschutz auch für die Bewerbungsgespräche, ohne die es in der Regel gar keinen Job gibt (LSG Baden-Württemberg, Az.: L 1 U 5238/14).

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Handy-Entsperrung ist Geheimnisverrat
Damit Prepaid-Geräte nicht mit einer anderen SIM-Karte genutzt werden, schützen Anbieter sie durch einen so genannten SIM- oder Netlock. In der Regel kann der Käufer erst zwei Jahre später mit einem entsprechenden Entsperrcode, den der Anbieter kostenfrei zur Verfügung stellt, auch andere SIM-Karten in sein Handy oder Smartphone einsetzen. Wer nicht warten mag, kann diesen Code auch vorher bekommen. Dann allerdings oft nur gegen eine einmalige Gebühr, die bis zu 100 Euro betragen kann. In diesem Zusammenhang warnen ARAG Experten davor, sich die Entsperrcodes vor Ablauf der Anbieter-Frist auf illegale Weise zu beschaffen. Dabei verweisen sie auf einen konkreten Fall, in dem ein Unternehmen damit warb, gegen entsprechendes Entgelt Geräte zu entsperren. Dazu musste der Handy-Inhaber ihm lediglich die IMEI, also die Seriennummer des Gerätes, zukommen lassen und er besorgte über dunkle Kanäle den Code. Damit machte er sich jedoch des gewerbsmäßigen Verrats von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen schuldig (OLG Karlsruhe, Az.: 2 (6) Ss 318/15; 2 (6) Ss 318/15 – AK 99/15).

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Muss man eine verspätete Heizkostenabrechnung zahlen?
Ja, unter Umständen muss man! Nach Auskunft von ARAG Experten können sich Vermieter bei der Abrechnung der Heizkosten bis zum Ende der einjährigen Abrechnungsperiode Zeit lassen – selbst wenn im Mietvertrag eine kürzere Frist genannt ist. Dabei verweisen sie auf einen konkreten Fall, in dem ein Mieter sich weigerte, 196 Euro nachzuzahlen. Im Mietvertrag war für die Abrechnung eine Frist bis Ende Juni eines Jahres festgelegt. Da die Heizperiode jeweils bis April andauert, schaffte es die Vermieterin nicht jedes Jahr, die Abrechnung pünktlich fertigzustellen. Daher war dem Mieter die Abrechnung erst im Spätherbst ins Haus geflattert. Er stellte sich deshalb stur und verweigerte die Nachzahlung. Nach Auskunft der ARAG Experten hat er in dem Fall jedoch lediglich das Recht, eventuelle Vorauszahlungen zurückzubehalten. Die Heizkostenabrechnung muss er zahlen (BGH, Az.: VIII ZR 152/15).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 14 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.700 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden EUR.

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Förderung für Sicherheit

Die vorlaufenden Geländer des Fahrgerüstes Z 600 S-PLUS von ZARGES fallen unter die Förderung der Berufsgenossenschaft

Förderung für Sicherheit

Fahrgerüst Z 600 S-Plus

Größtmögliche Sicherheit bereits beim Aufbau bietet das neue Fahrgerüst Z 600 S-PLUS von ZARGES. Durch das vorlaufende Gelände und den Plattformabstand von zwei Metern sind die Mitarbeiter sowohl beim Auf- als auch beim Abbau bereits rundum gesichert. Dies hat auch die Berufsgenossenschaft Bau (BG Bau) erkannt und Montageschutzgeländer (kurz MSG) in das aktuelle Förderprogramm aufgenommen, worunter auch die neuen vorlaufenden Geländer der Z 600 S-PLUS-Fahrgerüste fallen.
Die auf die vorlaufenden Geländer entfallenden Kosten werden von der BG Bau mit 50 Prozent bezuschusst, maximal mit 100 Euro. Auf einen großen Vorteil des neuen Gerüstes weist Höbke Thomssen, Produktmanagerin bei ZARGES, hin: „Das vorlaufende Geländer ist so konstruiert, dass auch bestehende Z 600 Fahrgerüste damit nachgerüstet werden können.“
Neben den Gerüsten fallen auch die Podestleitern ZAP unter das Förderprogramm. „Wer jetzt in die Sicherheit seiner Mitarbeiter investiert, profitiert gleich doppelt“, so Höbke Thomssen.

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Computer IT Software

Arbeitssicherheitssysteme: Brady-Verriegelungen zur Unfallverhütung

Sichere Verriegelungen und Kennzeichnungssysteme für gefährliche Energiequellen zur Vorbeugung von Unfällen am Arbeitsplatz

Arbeitssicherheitssysteme: Brady-Verriegelungen zur Unfallverhütung

(NL/1690526681) Lockout-Verriegelungssysteme retten Leben, verhindern Unfälle und die dadurch entstehenden Kosten. Diese Systeme sind eine perfekte Absicherung für jeden Mitarbeiter, da Lockout-Tagout dazu dient, um Personen- und auch Sachschäden zu vermeiden.

Nicht nur US-Unternehmen mit Niederlassungen in Europa setzen Lockout-Verriegelungen und Tagout-Sicherheitskennzeichnungen ein. US-Unternehmen waren die ersten, die sich an die weltweit strengsten Verordnungen der OSHA-Arbeitsschutzbehörde (Occupational Safety and Health Administration) in den Vereinigten Staaten halten müssen. Lockout-Tagout Verriegelungssysteme und Kennzeichnungen werden weltweit als beste Sicherheitspraxis für viele Branchen anerkannt und ist in den USA eine gesetzliche Anforderung.

In den letzten zwei Jahren setzen auch europäische Unternehmen mehr und mehr Lockout-Verriegelungen und Tagout-Sicherheitskennzeichnung für den Schutz ihrer Mitarbeiter ein, um den Vorgaben der jeweiligen Berufsgenossenschaft und den Betriebssicherheitsvorschriften gerecht zu werden.

Der bekannte Systemanbieter und Brady-Distributor MAKRO IDENT verfügt über ein Komplettprogramm unterschiedlichster Lockout-Tagout Verriegelungs- und Kennzeichnungssysteme des Herstellers Brady für das Absperren, Blockieren und Verriegeln gefährlicher Energiequellen wie z.B. Elektrik, Mechanik, Pneumatik, Hydraulik, flüssige und gasförmige Chemikalien, Thermik, heiße Flächen und Substanzen, gravitationsbedingte Gefahrenquellen, für Gegenstände oder Arbeitsmittel über Kopf die herunterfallen und zerschmettern können, gespeicherte Energie sowie in Bewegung gestoppte Schwungräder mit verbleibender elektrischer Energie die abgelassen werden muss.

MAKRO IDENT verfügt ebenso über die bekannten SCAFFTAG-Sicherheitskontrollsysteme für Anlagen, Maschinen, Gerüste, Gerüsttürme, Leitern, Tritthocker, Sicherheitsgeschirre, Gabelstapler usw. Diese visuellen Sicherheitskontrollsysteme bestehen aus einer Halterung und einem zu beschriftenden Einsteckschild. Die Halterung wird mit dem Betriebsmittel verbunden, so dass sie im Gebrauch nicht stört. Das zu beschriftende Einsteckschild erlaubt es jedem Mitarbeiter, den Inspektionsverlauf des betreffenden Ausrüstungsteils bis zum Datum der letzten Prüfung zu verfolgen.

Wenn ein Ausrüstungsteil die Prüfung nicht besteht, wird das Einsteckschild entfernt. Da auf der Halterung selbst ein gut sichtbarer, roter Warnhinweis mit Warnsymbol aufgedruckt ist, erscheint so nach der Entfernung des Einsteckschildes die Warnung und der Hinweis, dass ein Gebrauch des Ausrüstungsteil absolut untersagt ist.

Neben dem umfassenden Sortiment an Lockout-Verriegelungen, Tagout-Sicherheitsanhängern und Scafftag-Sicherheitskontrollsystemen bietet das Münchner Unternehmen MAKRO IDENT auch entsprechendes Zubehör und Hilfsmittel an. Dazu gehören Sicherheitsschlösser in verschiedenen Größen, Materialien, Farben und Schließsystemen, Sicherheitsanhänger und -Etiketten sowie ausreichende Sicherheitsbeschilderungen, Verschlusskästen, Schlösser-Stationen, Lockout-Tafeln, verschiedene Lockout-Sets und vieles mehr.

Für die Mitarbeiter-Schulung und zur Unterstützung der Erstellung eines eigenen unternehmensweiten Lockout-Tagout Sicherheitsprogramms ist auch das professionell erstellte Brady-Schulungsprogramm erhältlich. Das Lockout-Tagout Schulungsprogramm ist 9-sprachig aufgebaut und enthält 32 Kapitel mit Informationen über weltweite Richtlinien, Einführung, Vorstellung und Bedienung der Lockout-Systeme, Hilfestellung für eigene Lockout-Programme, Wissenstests und vieles mehr. Weitere Informationen unter www.lockout-tagout.de

MAKRO IDENT Lockout-Tagout Solutions ist ein bekannter Lösungsanbieter mit über 25-jähriger Erfahrung und Fachkompetenz professioneller Kennzeichnung und Arbeitssicherheit für Industrie, Handwerk und den Bau.

Zur Sicherung, Blockierung, Verriegelung und Kennzeichnung verschiedener Industrieanlagen und
maschinen haben wir ein großes Sortiment an Lockout Blockiersystemen und Tagout Sicherheitssysteme. Zur Absicherung von Gerüsten, Leitern, Kleinmaschinen, Gefahrstoffen usw. sind spezielle Sicherheitskonstrollsysteme (z.B. Scafftag®) erhältlich.

Alle Lockout Tagout Produkte entsprechen den geltenden, gesetzlichen Vorschriften der EU (EG-Richtlinie 89/655), der deutschen Gesetzgebung (Betriebssicherheitsverordnung) und den OSHA-Vorschriften der USA.

Kontakt:
MAKRO IDENT e.K. – Lockout-Tagout Solutions
Angelika Wilke
Bussardstraße 24
82008 Unterhaching
089-61565828
wilke@lockout-tagout.de
http://www.lockout-tagout.de

Politik Recht Gesellschaft

Privat telefonieren am Arbeitsplatz kann teuer werden

Laut aktuellem Gerichtsurteil ist privates Telefonieren nicht unfallversichert!

Arbeitnehmer sind während ihrer Arbeit gesetzlich unfallversichert. Aber nicht immer, denn beispielsweise der Besuch von Kantine und WC oder die Raucherpause unterbrechen die Arbeit und damit laut ARAG Experten auch den Unfallschutz. Laut einem aktuellen Gerichtsurteil ist auch das private Telefonieren während der Arbeitszeit nicht abgesichert, wenn damit die versicherte Tätigkeit nicht lediglich geringfügig unterbrochen wird.

Der Fall
Ein Wiesbadener Lagerarbeiter wollte seine Frau mit dem Handy anrufen. Er verließ die laute Lagerhalle mit ihrem schlechten Empfang und telefonierte von der Laderampe aus. Nach seinem zwei- bis dreiminütigen Gespräch blieb er auf dem Rückweg an einem an der Rampe montierten Begrenzungswinkel hängen und erlitt einen Kreuzbandriss. Der 45-Jährige beantragte die Anerkennung als Arbeitsunfall. Die Berufsgenossenschaft lehnte ab. So sahen es auch die Richter des Hessischen Landessozialgerichts (Az.: L 3 U 33/11). Ihre Argumentation: Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz setzt voraus, dass der Unfall infolge einer versicherten Tätigkeit eintritt. Essen, Einkaufen oder ein längeres Telefonieren sind persönliche oder eigenwirtschaftliche Verrichtungen und unterbrechen den Unfallversicherungsschutz.

Die Ausnahme
Wenn die private Tätigkeit „im Vorbeigehen“ oder „ganz nebenher“ erledigt werden kann, bleibt der Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung bestehen. Im verhandelten Fall hatte sich der Kläger aber 20 Meter von seinem Arbeitsplatz entfernt und zudem zwei bis drei Minuten lang telefoniert.

Wozu brauche ich eine private Unfallversicherung?
Die gesetzliche Unfallversicherung kommt nicht für jeden und nicht in jedem Fall auf. Grundsätzlich sind Arbeitnehmer zwar automatisch geschützt, allerdings zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Unfällen im Beruf oder auf dem Weg dorthin. Auch sind die Leistungen begrenzt: Wer sich darüber hinaus absichern möchte, sollte eine private Unfallversicherung abschließen. Wichtig: Überhaupt keinen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung haben Selbstständige und Freiberufler (sofern sie sich nicht freiwillig bei der zuständigen Berufsgenossenschaft versichern), Hausfrauen und Hausmänner sowie Rentner und Pensionäre.

ARAG Experten nennen interessante Fälle zum Unfallschutz am Arbeitsplatz!

Raucherpause: Sturz ist kein Arbeitsunfall
Verunglücken Arbeitnehmer während ihrer Raucherpause, sind sie nicht unfallversichert. Das Rauchen ist eine rein persönliche Angelegenheit ohne Bezug zur beruflichen Tätigkeit (SG Berlin, Az.: S 68 U 577/12).

Kein Dienstunfall: Unfall auf dem Klo
Ein Unfall in Toilettenräumen kann nicht als Dienstunfall anerkannt werden. Im konkreten Fall hatte sich ein Polizist dort verletzt. Das zuständige Verwaltungsgericht lehnte die Ansprüche ab: Was üblicherweise auf dem Klo erledigt werde, sei „nicht dienstlicher, sondern privatwirtschaftlicher Natur“ (VG München, Az.: M 12 K 13.1024).

Versicherungsschutz auf Betriebsfeiern
Ein Unfall beim Schlittschuhlaufen mit Kollegen kann ein Dienstunfall sein. Im konkreten Fall argumentierten die Richter, dass das Schlittschuhlaufen zum Programm einer Betriebsfeier gehörte, die von den Vorgesetzten gebilligt und gefördert sei, um das Betriebsklima zu verbessern und das Verantwortungsbewusstsein zu erhöhen (VG Göttingen, Az: 3 A 190/03).

Zeckenbiss kann Dienstunfall sein
Ausnahmsweise kann auch der Biss einer Zecke als Dienstunfall anzusehen sein. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht im Fall einer Lehrerin, die ihre Schüler auf einen mehrtägigen Ausflug auf einen Bauernhof begleitet hatte. Während einer Pausenaufsicht auf dem bewaldeten Gelände wurde sie von einer Zecke gebissen. Später wurde bei ihr eine Infektion mit Borreliose festgestellt. Für die Anerkennung als Dienstunfall war entscheidend, dass Tag und Ort des Zeckenbisses genau bestimmt werden konnten und die Lehrerin in Ausübung ihres Dienstes infiziert wurde (Az.: 2 C 81.08).

Unfall in der Kantine als Arbeitsunfall?
Der Sturz eines Arbeitnehmers, der in der Werkskantine auf verschütteter Salatsauce ausgerutscht war und sich dabei den Ellenbogen gebrochen hatte, wurde dagegen vom Landessozialgericht Baden-Württemberg nicht als Arbeitsunfall anerkannt. Argument der Richter: Es habe an einem sachlichen Zusammenhang zwischen der versicherten Tätigkeit – der Kläger war Kfz-Meister – und dem Mittagessen gefehlt. Die Nahrungsaufnahme sei im konkreten Fall auch nicht ausnahmsweise aufgrund betrieblicher Gründe erfolgt (Az.: L 6 U 1735/12).

Download des Textes und verwandte Themen:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.500 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

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Bildung Karriere Schulungen

Auf eigenes Risiko: Mittagspause ist Privatsache

R+V-Infocenter: Nur Hin- und Rückweg zu Kantine oder Restaurant sind gesetzlich unfallversichert

Auf eigenes Risiko: Mittagspause ist Privatsache

Axel Döhr, Arbeitsrechtler beim Infocenter der R+V Versicherung

Wiesbaden, 30. Oktober 2013. Mit Kollegen in die Kantine oder ein kurzer Spaziergang im Park: Viele Arbeitnehmer nutzen die Mittagspause, um ein bisschen abzuschalten. Doch wenn ihnen in dieser Zeit etwas passiert, sind sie nicht gesetzlich unfallversichert. „Essen und Spazierengehen dienen zwar der Erholung vom Job, hängen aber nicht direkt damit zusammen. Deshalb gelten Verletzungen in der Mittagspause rechtlich in der Regel nicht als Arbeitsunfall“, sagt Axel Döhr, Arbeitsrechtler beim Infocenter der R+V Versicherung.

Grundsätzlich muss der Arbeitgeber seine Mitarbeiter bei einer Berufsgenossenschaft gesetzlich gegen Arbeitsunfälle absichern. Das gilt auch für Aushilfen und geringfügig Beschäftigte. „Wenn beispielsweise jemand im Büro über ein Kabel stolpert und sich dabei das Bein bricht, übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten für Krankenhaus und Rehabilitation oder zahlt ein Verletztengeld“, so R+V-Experte Axel Döhr. Doch dieser Versicherungsschutz gilt nicht für private Tätigkeiten in der Pause. Wer zu einem Imbiss oder in die Kantine geht, ist nur auf dem kürzesten Weg dorthin versichert. „Die Absicherung endet buchstäblich an der Eingangstür“, erklärt Döhr. Die Begründung: Essen ist ein Grundbedürfnis, ob jemand arbeitet oder nicht. Da allerdings die meisten ihren Arbeitsplatz zum Essen verlassen müssen, sind Hin- und Rückweg gesetzlich unfallversichert.

Anders sieht es aus, wenn der Arbeitnehmer die Mittagspause nutzt, um zum Friseur zu gehen oder für das Wochenende einzukaufen. In dem Fall ist er überhaupt nicht über den Arbeitgeber abgesichert – auch nicht auf Hin- oder Rückweg. Dafür springt dann nur, sofern vorhanden, die private Unfallversicherung ein.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Kontakt
Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
Raiffeisenplatz 2
65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
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Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
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Schaberweg 23
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06172/9022-122
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Die Arbeitnehmerhaftung im Arbeitsrecht

Personen- und Vermögensschäden am Arbeitsplatz durch Missgeschick oder Arbeitsunfall: Wer haftet, wenn etwas passiert? Antworten von Rechtsanwältin Sonja Reiff aus der Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin in Frankfurt am Main.

Die Arbeitnehmerhaftung im Arbeitsrecht

Sonja Reiff geb. Prothmann, Rechtsanwältin für Arbeitsrecht aus Frankfurt.

Frankfurt, 12. September 2013 – Einen Moment unachtsam und schon ist es passiert: Die umgestoßene Kaffeetasse ergießt sich über die Computertastatur. Ist der mögliche Schaden hierbei noch überschaubar, so können andere Fehler von Arbeitnehmern erhebliche Konsequenzen haben, zum Beispiel finanzieller Natur oder sogar zu Personenschäden führen. Doch wer kommt dann für den Schaden auf? Diese Frage war Inhalt eines Interviews, das hr-Info vor kurzem mit Sonja Reiff, Rechtsanwältin für Arbeitsrecht in Frankfurt, ausstrahlte. Ausführlicher beleuchtet die Anwältin das Thema nun in einem Fachbeitrag auf ihrer Internetseite. Denn eine pauschale Antwort auf die Frage gäbe es leider nicht, so Anwältin Sonja Reiff.

Bei der Frage der Arbeitnehmerhaftung ist zuerst zwischen Personenschäden und Vermögensschäden zu unterscheiden. Dann ist wichtig, ob der Schaden auch tatsächlich in Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit steht. Und nicht zuletzt stellt sich die Frage, ob dem Arbeitnehmer unter Umständen eine leichte Fahrlässigkeit, eine mittlere Fahrlässigkeit, eine grobe Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz unterstellt werden muss. Bei Sach- und Vermögensschäden gilt hier ein von der Rechtsprechung entwickeltes dreistufiges Haftungsmodell. Je nach Verschuldensgrad haftet der Arbeitnehmer gar nicht, anteilig oder voll.

Bei Personenschäden tritt für Schäden erst einmal die Berufsgenossenschaft ein, die jedoch bei grober Fahrlässigkeit den Arbeitnehmer in Regress nimmt. Das dreistufige Haftungsmodell greift jedoch nicht gegenüber Dritten, wenn diesen, z.B. Kunden, ein Schaden entsteht. Hier ist nach regulären Regelungen der Verursacher in der Haftung, also der Arbeitnehmer. Haftet der Arbeitnehmer aber nach den Grundsätzen der Arbeitnehmerhaftung im Innenverhältnis gegenüber dem Arbeitgeber gar nicht oder nur anteilig, dann hat er gegen diesen einen Anspruch auf entsprechende Freistellung.

Weitere Informationen zum Thema Arbeitnehmerhaftung im Arbeitsrecht finden Sie unter:

http://www.arbeitsrecht-frankfurt.info/themen-im-arbeitsrecht-arbeitnehmerhaftung

Über Sonja Reiff, Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Frankfurt

Rechtsanwältin Sonja Reiff ist Partner in die Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin, Frankfurt. Hier berät und vertritt sie Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu allen Fragestellungen des Arbeitsrechts, z.B. Ausgestaltung oder Prüfung von Arbeitsverträgen, Kündigung, Verdachtskündigung, Abmahnung, Abfindung, Elternzeit, Mutterschutz oder Urlaubsansprüche. Die Anwältin aus Frankfurt ist darüber hinaus regelmäßig als Rechtsexpertin im Radio zu hören, z.B. beim Hessischen Rundfunk. Schwerpunkte der Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin sind Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht, Handelsrecht und Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht sowie Vertragsrecht, AGB-Recht und Inkasso.

Weitere Informationen zum Angebot der Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin, Frankfurt am Main im Arbeitsrecht unter:

http://www.schmidt-kollegen.com/rechtsgebiete/anwalt-arbeitsrecht.html

Tag-It: Anwalt Arbeitsrecht Frankfurt, Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, Arbeitnehmerhaftung, Berufsgenossenschaft, Schaden, Fehler Arbeitnehmer, Rechtsanwaltskanzlei, Rechtberatung Arbeitnehmer, Rechtsanwalt Arbeitgeber

Quelle:
http://www.schmidt-kollegen.com/aktuelles/presse/257-die-arbeitnehmerhaftung-im-arbeitsrecht.html

Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin, Frankfurt am Main

Zentral im Westend Frankfurt gelegen, bietet die Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsberatung und Rechtsvertretung in den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht und Handelsrecht, Immobilienrecht sowie Vertragsrecht, AGB-Recht und Inkasso an. Ein Schwerpunkt der Rechtsanwaltskanzlei ist die Betreuung kleinerer und mittelständischer Unternehmen. Mandanten profitieren vom flexiblen, kreativen Umfeld einer kleinen Kanzlei, die ihnen darüber hinaus durch Einbindung in ein etabliertes Expertennetzwerk auch in benachbarten Rechtsgebieten und bei steuerlichen oder wirtschaftlichen Fragenstellungen kompetente Hilfe anbieten kann.

Mit einer bestellten Notarin in Frankfurt bietet die Kanzlei auch die Leistungen eines Notariats, z.B. Beurkundung von Verträgen oder Beglaubigung von Unterschriften. Rechtsanwältin und Notarin Bettina Schmidt berät bei der Vertragsgestaltung und prüft für ihre Mandanten auch fremde Verträge. Darüber hinaus sind Rechtsanwältin und Notarin Bettina Schmidt und Rechtsanwältin Sonja Prothmann seit vielen Jahren regelmäßig als Rechtsexperten Interviewpartner des Hessischen Rundfunks.

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„Berufsgenossenschaften reformieren“

VLM-Landesvorsitzende Jutta Herzner-Tomei (Ingolstadt) plädiert für freie Wahl unter den neun Berufsgenossenschaften und für mehr Transparenz
"Berufsgenossenschaften reformieren"
„System der Berufsgenossenschaften reformieren“, fordert Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende der Verinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e. V.

MÜNCHEN / INGOLSTADT – Unternehmen sollen nach dem Willen des Liberalen Mittelstandes künftig Arbeitsunfälle frei bei einer der neun gesetzlichen Berufsgenossenschaften versichern können. „Eine Reform der Berufsgenossenschaften ist überfällig“, erklärte Jutta Herzner-Tomei, Landesvorsitzende der Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e. V. (VLM), am Mittwoch in Ingolstadt.

Mit mehr Wettbewerb und Transparenz soll die gesetzliche Unfallversicherung Herzner-Tomei zufolge auf Dauer effizienter und zukunftsfester gemacht werden. Die von den gewerblichen Berufsgenossenschaften getragene Versicherung sei nicht effizient genug und für die Unternehmen zu teuer. Eine Versicherung zum Schutz der Arbeitnehmer gegen Unfälle sei für die Arbeitgeber weiter bindend, so Herzner-Tomei, allerdings plädiert sie für eine freie Wahl der Berufsgenossenschaft.

Das Sozialgesetzbuch schreibt bisher vor, dass Unternehmen automatisch der Berufsgenossenschaft angehören, die für ihre Branche zuständig ist. Mehr Wettbewerb unter den einzelnen Berufsgenossenschaften bringt nach Ansicht der Mittelstandsvertreterin für die Unternehmen niedrigere Beiträge. „Unternehmen könnten entlastet werden, ohne den Schutz der Arbeitnehmer zu verschlechtern.“
Die Berufsgenossenschaften finanzieren sich – mit Ausnahme der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften – ausschließlich über die Beiträge der Unternehmen. Die Versicherten selbst zahlen keinen Beitrag. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zu den anderen Zweigen der deutschen Sozialversicherung, in denen die Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern erhoben werden. Für viele Unternehmen sei der Unfallversicherungsbeitrag von bis zu 7 Prozent ein erheblicher Bestandteil der Lohnnebenkosten. Seit 1991 seien die Unfallzahlen aufgrund des technischen Fortschritts um fast 50 Prozent gesunken. Aufgrund mangelnden Wettbewerbs in der Unfallversicherung sind die Beiträge im gleichen Zeitraum aber nur um 6 Prozent gesunken, kritisiert Herzner-Tomei.

Mit dem Ende der branchenbezogenen Monopolstellung der Berufsgenossenschaften sieht Herzner-Tomei eine Reform des ganzen Systems als notwendig an. Die neun gewerblichen Berufsgenossenschaften könnten nach Ansicht des liberalen Mittelstandes zusammengelegt werden. Die als Körperschaften des öffentlichen Rechts organisierten Sozialversicherungsträger finanzieren sich im Wesentlichen aus Beiträgen der ihnen durch Pflichtmitgliedschaft zugewiesenen rund 3,3 Millionen Unternehmen. Im Jahr 2010 betrug das gesamte der Beitragsberechnung zu Grunde gelegte Entgelt aller Unternehmen der gewerblichen Berufsgenossenschaften 743 Mrd. Euro und lag damit um 2,9 % höher als im Vorjahr. Die gewerblichen Berufsgenossenschaften beschäftigen etwa 19.000 Personen, davon etwa 2.200 als Aufsichtspersonen im Außendienst.

Eine Umstellung auf ein Kapitaldeckungsverfahren macht die Versicherung nach Ansicht von Herzner-Tomei zukunftsfester. Die Berufsgenossenschaften erheben die Beiträge bisher im Umlaufverfahren. Unternehmer müssen jeweils zu Beginn eines Jahres für die im vergangenen Jahr entstandene Lohnsumme Beiträge bezahlen. Die Berufsgenossenschaften erheben allerdings einen Beitragsvorschuss zur Zwischenfinanzierung. „Die Beiträge können kaum kalkuliert werden, weil sie jedes Jahr neu festgesetzt werden“, so Herzner-Tomei.

Die Höhe der Beiträge richtet sich dabei unter anderem nach der durchschnittlichen Unfallgefahr in der jeweiligen Branche, in der ein Unternehmer dem Schwerpunkt nach tätig ist. Es sei klar, dass die Gefahrklasse für Dachdecker höher als die für Büroangestellte ist, so Herzner-Tomei. Ein weiterer Faktor bei der Beitragsberechnung sei die so genannte Lohnsumme, das heißt die Summe der vom Unternehmer an seine Beschäftigten gezahlten Arbeitsentgelte. „Unternehmen in lohnintensiven Gewerbezweigen werden durch höhere Beiträge bestraft“, kritisiert die VLM-Landesvorsitzende.

Über den Liberalen Mittelstand

Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben wollen.

Die Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) wurde 1981 gegründet. Die VLM ist Motor für eine Politik, die Freiheit, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.

Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM)
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changetec AG – NA Schutz „changetec BISI nach VDE AR N 4105“ erhält Unbedenklichkeitsbescheinigung der BG

Das separate Bidirektionale Sicherheitsinterface „changetec BISI“ erhält Zulassung der Berufsgenossenschaft als NA – Schutz nach DIN VDE AR-N 4105
changetec AG - NA Schutz  "changetec BISI nach VDE AR N 4105" erhält Unbedenklichkeitsbescheinigung der BG
changetec BISI nach DIN VDE AR N 4105 – als zentraler NA Schutz mit Display, vorverdrahtet für dreiphasige Einspeisung (Quelle: changetec)

Die neue Anschlussregel VDE AR N 4105 hat für viel Unsicherheit bei Installateuren, Händlern und Herstellern gesorgt. Nicht nur auf Wechselrichterseite musste viel verändert werden. Changetec kann nun mit einer weiteren Lösung aufwarten. „Die changetec BISI ist die erste, separate Freischaltstelle, die als zentraler NA -Schutz alle Tests bestanden hat und alle notwendigen Zertifikate, inklusive der Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, vorweisen kann“, erklärt Marten Zotner, Vorstand der changetec AG. Das bereits im Juli als Gebrauchsmuster eingetragene, innovative Hardwarekonzept und die zum Patent angemeldete, spezielle Mess- und Analysesoftware ist laut Marten Zotner die Basis der raschen Weiterentwicklung der BISI. Damit hat das Freiberger Unternehmen, dessen Schwerpunkt bislang fast ausschließlich ELV Wechselrichtern galt, nun 3 Produkte im Bereich Netzüberwachung am Markt. Auf einen hohen Standardisierungsgrad wurde schon bei der Entwicklung Wert gelegt. Das Basisgerät kann daher als integrierter oder zentraler NA Schutz verwendet werden.
Die changetec BISI soll sowohl kostenseitig als auch technisch eine echte Alternative zu bestehenden Produkten bieten. Der Nettolistenpreis, inklusive Display für die Variante als zentraler NA Schutz ab 30 kW, soll demnach bereits ab kleinen Mengen unter 500 Euro rangieren. „Die sich täglichen häufenden Anfragen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so der changetec Vorstand. Changetec gibt bereits jetzt Lieferzeiten von ca. 18 Wochen an.
„Es können daher nur diejenigen Neukunden rechtzeitig und ausreichend beliefert werden, die bei uns bereits jetzt Bedarfszahlen für das 1. Halbjahr 2012 platziert haben“ informiert der Vertrieb der changetec AG auf Nachfrage.

Changetec beschreibt die Eigenschaften der BISI nach VDE AR N 4105 wie folgt:

Verwendung als integrierter N/A-Schutz oder zentraler N/A-Schutz mit externem Display – Zulassung nach VDE AR-N 4105:2011-08 – Unbedenklichkeit der BG – einfache Installation – Breite 7 Teileinheiten – Standardmaß für Installationsverteiler – Anschluss über Steckklemmen – auch für nicht-regelbare Erzeuger einsetzbar – Prüftaste – Reaktionszeit einstellbar 100/190ms – RS 485 Schnittstelle für Diagnose-und Firmware-Update mit „BISI-Controlcenter“- Betriebsmodus Solar oder BHKW / WIND – Umgebungstemperatur bis 60 °C – Made in Germany
http://www.changetec24.de/

Die changetec AG entwickelt, produziert und integriert Komponenten erneuerbarer Energietechnik wie Solar- und Windwechselrichter, Monitoring-Systeme und Netzüberwachungen. Die jüngste Produktinnovation des Freiberger Unternehmens ist die changetec BISI als separate Netzüberwachung für alle Eigenerzeugungsanlagen und die spezielle Anpassung des Gerätes an den BHKW-Betrieb nach der Anschlussregel VDE AR N 4105, die ab 01.01. 2012 für alle Eigenerzeugungsanlagen in Kraft treten soll.

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