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Bildung Karriere Schulungen

Hermann-Schmidt-Preis für innovative Berufsbildung 2018 an ASSMANN Büromöbel verliehen

Hermann-Schmidt-Preis für innovative Berufsbildung 2018 an ASSMANN Büromöbel verliehen

Sieger Hermann-Schmidt-Preis 2018 (Bildquelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn)

(Bielefeld/Berlin) Vier herausragende Projekte zur Nachwuchssicherung und Karriereförderung in der beruflichen Bildung wurden in Berlin mit dem Hermann-Schmidt-Preis ausgezeichnet. Überreicht wurde der Preis von Prof. Dr. Friedrich Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und W. Arndt Bertelsmann, Geschäftsführer wbv Media. Den Hauptpreis in Höhe von 3.000,- Euro vergab die Preisjury an die ASSMANN Büromöbel GmbH & Co. KG (Melle) für das Projekt „Nachhaltige Auszubildendengewinnung und -bindung zur Begegnung des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels“.

Sonderpreise in Höhe von je 1.000 Euro erhielten drei Projekte: „Der Geförderte Neueinstieg“ (REWE Dortmund SE & Co. KG), „JenaJobBlog“ (Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena) sowie „Zukunftsmodell „Ausbildung.Plus““ (Berufsbildende Schulen am Museumsdorf Cloppenburg).

Der Hermann-Schmidt-Preis wird seit 1997 vom Verein für Innovative Berufsbildung verliehen, der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn und von wbv Media in Bielefeld getragen wird. Mit dem jährlich verliehenen Preis macht der Verein auf innovative Ansätze in der Berufsbildungspraxis aufmerksam und empfiehlt sie als Best-Practise-Beispiele zur Nachahmung.

Die Preisverleihung fand am 6. Juni 2018 im Rahmen des BIBB-Kongresses „Für die Zukunft lernen: Berufsbildung von morgen – Innovationen erleben“ in Berlin statt. Infos und Kontaktdaten zu allen ausgezeichneten Projekten: wbv.de/hermann-schmidt-preis und bibb.de.

wbv Media ist ein Medien- und Logistikunternehmen mit drei Geschäftsbereichen: wbv Publikation, wbv Kommunikation und wbv Distribution.

wbv Publikation verlegt Wissenschafts- und Fachliteratur zu den Themenfeldern Sozialwissenschaften und Sozialforschung, Bildung und Beruf sowie Verwaltung und Recht. wbv Kommunikation begleitet öffentliche Auftraggeber:innen, Körperschaften, Verbände und Vereinigungen bei der Kommunikationsarbeit, von der strategischen Beratung bis zur Umsetzung. wbv Distribution bietet Lösungen für die Bereitstellung und Versendung von Medienprodukten und kombiniert Standards mit individuellen Zusatzleistungen.

Über 60 Mitarbeiter:innen setzen die Medien- und Logistikprojekte um.

Das Unternehmen mit Sitz in Bielefeld-Dornberg, wurde 1864 gegründet und feierte 2014 sein 150jähriges Bestehen. Am 1. März 2018 änderte das Unternehmen seinen Namen von W. Bertelsmann Verlag (wbv) in wbv Media.

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Bildung Karriere Schulungen

Marshall-Plan mit Afrika – bbw liefert Beispiel für die erfolgreiche Schaffung von Arbeitsplätzen in Tunesien

Marshall-Plan mit Afrika - bbw liefert Beispiel für die erfolgreiche Schaffung von Arbeitsplätzen in Tunesien

Abnahme der praktischen Prüfung bei Leoni in Sousse

München, 07. März 2017: Seit 2012 unterstützt das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) die junge Demokratie in Tunesien dabei, neue Berufsbilder einzuführen und so die Nachfrage nach gut ausgebildetem Personal zu decken. Als entscheidender Erfolgsfaktor hat sich die Einführung dualer Bildungsstrukturen gemeinsam mit deutschen und tunesischen Unternehmen erwiesen. Noch bis Ende 2018 läuft das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanzierte Projekt „Berufsbildungspartnerschaft Tunesien“, das neben Sousse nun auch die strukturschwache Region um Siliana einbezieht.

Nach der Jasmin-Revolution im Jahr 2011 hatte die Bundesregierung beschlossen, in Tunesien aktiv zu werden – unter anderem mit der Ausbildungs- und Beschäftigungsoffensive „Beschäftigungspakt Tunesien“. Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft wurde 2012 vom Auswärtigen Amt mit der Durchführung eines Bildungsprojekts beauftragt. Mittlerweile wurden bereits vier Projekte umgesetzt – eines davon mit den bayerischen Automobilzulieferern Leoni und Dräxlmeier in Kooperation mit tunesischen Berufsschulen. Dabei wurde das neue Berufsbild „Instandhaltung Mechatronik“ als duale Ausbildung konzipiert und die bereits bestehende Ausbildungsrichtung „Spritzgusstechnik“ an duale Strukturen angepasst. Ein zweites, ähnliches Projekt wurde mit dem Unternehmen Marquardt durchgeführt.

Da die Verknüpfung zwischen schulischer und betrieblicher Ausbildung in Tunesien nach wie vor unzureichend ist und die Qualifikationen der Berufsschulabsolventen oft nicht den Anforderungen der Unternehmen entsprechen, wird die flächendeckende Einführung dualer Bildungsstrukturen nach deutschem Standard weiter forciert. Dazu gehört z. B. die durchgehende Ausbildung in einem Betrieb. Üblich ist bislang, dass die Berufsschulen ihre Schüler als Praktikanten in unterschiedliche Betriebe schicken. Viele brechen durch diese geringe Bindung an ein Unternehmen ihre Ausbildung ab. Nach dem Vorbild deutscher Unternehmen, die in Tunesien produzieren und ihre Auszubildenden während der ganzen Ausbildung betrieblich betreuen, haben tunesische Unternehmen ihr System umgestellt. Auch bei der Entwicklung für die Region passender Berufsbilder und verbindlicher Ausbildungspläne hat sich die langjährige Erfahrung der Bildungsexpertinnen und -experten aus Bayern ausgezahlt.

„An intelligentem Nachwuchs mit großen handwerklichen Fähigkeiten mangelt es in Tunesien nicht. Doch das tunesische Bildungssystem ist sehr verschult und die Ausbildung in technischen Berufen ist praxisfern. Die bbw-Projekte haben gezeigt, dass sich das ändern lässt“, kommentiert Volker Falch, Bereichsleiter International im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft, die Erfahrungen der letzten Jahre.

Aufgrund der guten Erfolge richten inzwischen auch mehrere tunesische Unternehmen ihre Ausbildung an deutschen Standards aus. Zurzeit absolvieren 129 Mechatronik-Azubis überwiegend in bayerischen Tochterunternehmen in Tunesien eine Lehre. 19 haben ihre Ausbildung bereits erfolgreich abgeschlossen.

Auch Schulungen für potenzielle Multiplikatoren sind fester Bestandteil der bbw-Projekte: Über 100 tunesische Ausbilder und Berufsschullehrer haben bereits daran teilgenommen, um Auszubildende mit Erfolg auf den Beruf vorzubereiten.

bbw-Hauptgeschäftsführerin Anna Engel-Köhler begrüßt es, dass in Tunesien Nachwuchskräfte zunehmend nach internationalen Standards ausgebildet werden: „Tunesien ist ein attraktiver, stabiler und produktiver Investitionsstandort, an dem derzeit rund 250 deutsche Unternehmen mehr als 55.000 Menschen beschäftigen. Gut ausgebildetes Personal ist der Schlüssel zum Erfolg.“

Nach der erfolgreichen Einführung neuer Berufsbilder und Methoden im Rahmen des „Beschäftigungspakts Tunesien“ holte sich das BMZ im Januar 2016 die Expertinnen und Experten des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft für die dreijährige „Berufsbildungspartnerschaft Tunesien“ ins Boot. Ein wichtiger Bestandteil ist der Aufbau eines Zertifizierungssystems für den betrieblichen Ausbildungsteil in Tunesien. Damit soll mehr Transparenz und Vergleichbarkeit im Ausbildungssystem geschaffen werden.

Die bisherigen Erfahrungen werden dabei auf weitere Berufsbilder und auf die strukturschwache Region um Siliana ausgeweitet.

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Die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. bringt seit mehr als 40 Jahren mithilfe vielfältiger Bildungs-, Personal- und Sozialdienstleistungen die Interessen von Unternehmen und Menschen in Einklang. Zu diesem Zweck unterhält sie ein Netzwerk aus 18 Bildungs- und Beratungsunternehmen, Personal- und Sozialdienstleistern mit 9.800 Mitarbeitern bundesweit.

In Projekten und Kooperationen im In- und Ausland fördert die bbw-Gruppe den globalen Dialog zwischen Unternehmen sowie den Austausch ausländischer Institutionen, Verbände und Experten mit deutschen Fachkreisen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausbildung ausländischer Ausbilder und Arbeitskräfte nach deutschen Standards. In Süd- und Mittelamerika, Afrika und China ist die bbw-Gruppe u. a. für Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Institutionen tätig.

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Politik Recht Gesellschaft

Bewerbung für den ersten, mit 1 Millionen Dollar dotierten Lehrerpreis ab sofort möglich

London und Dubai, 17. März 2014 – Weltweit bester Lehrer gesucht: Ab heute, 17. März 2014 ist es möglich, Bewerbungen und Vorschläge für den weltweit ersten Lehrerpreis einzureichen. Dabei handelt es sich um einen von der Varkey GEMS Foundation mit einer Million US-Dollar dotierten Preis, der an einen außergewöhnlichen Lehrer oder außergewöhnliche Lehrerin vergeben werden soll, der oder die in seiner bzw. ihrer Berufssparte besonders gute Dienste geleistet hat. Die Bewerbungen müssen bis spätestens 31. August unter globalteacherprize.com eingereicht werden – nominieren können Schülern sowie Lehrer selber.

Sunny Varkey, Gründer der Varkey GEMS Foundation, gab im Rahmen des Global Education and Skills Forum in Dubai den Beginn des Auswahlverfahrens bekannt.

Dazu Sunny Varkey, Gründer der Varkey GEMS Foundation:
„Hiermit möchte ich auf die enormen Leistungen von Lehrern und Lehrerinnen aufmerksam machen und hervorheben, welch großen Einfluss Lehrer auf unser aller Leben haben. Es ist mir wichtig, dass Lehrer die Anerkennung erhalten, die sie verdienen, und dass der Beruf Lehrer in unserer Gesellschaft wieder zu einem der angesehensten Berufe wird.“

Bei diesem Preis geht es nicht alleinig um das Preisgeld. Es geht darum, Tausende von Anekdoten ans Licht zu bringen, in denen Lehrer und Lehrerinnen Mut bewiesen und als Inspiration gedient haben.

Wir möchten dabei Kinder auf der ganzen Welt – vom Land, aus Dörfern und Städten – dazu anregen, zu beschließen: ‚Diesen Preis möchte ich mal bekommen!‘ Zahlreiche Kinder geben an, dass sie Fernsehstar werden möchten, wenn sie groß sind. Ich möchte es schaffen, dass diese Kinder sich zum Ziel setzen, die weltweit besten Lehrer zu werden!“

Der Gewinner oder die Gewinnerin dieser Ausschreibung wird ein Lehrer oder eine Lehrerin sein, der/die im Rahmen der Ausbildung der eigenen Schüler außergewöhnliche Ergebnisse erzielt hat und sich mithilfe seines/ihres Engagements außerhalb des Klassenzimmers den Respekt der Gemeinschaft erarbeitet hat. Er/Sie dient anderen Lehrern als Vorbild und engagiert sich für wohltätige Zwecke oder ist an kulturellen Errungenschaften beteiligt. Auch muss der Gewinner oder die Gewinnerin dieser Ausschreibung andere Lehrer dazu ermutigt haben, den Lehrerberuf zu ergreifen. Er/Sie sollte sich maßgeblich an Diskussionen darüber beteiligt haben, wie man das Lehrniveau anheben kann. Zudem sollte er/sie Kindern mit verschiedenem sozialen Hintergrund den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung ermöglicht haben und seine/ihre Schüler dazu ermutigt haben, als Weltbürger friedlich und gemeinschaftlich mit Schülern aus anderen Ländern und mit anderen Glaubensrichtungen zu lernen.

Dazu merkte Ex-Präsident Bill Clinton, Ehrenvorsitzender der Varkey GEMS Foundation, an:
„Wenn wir ein ausgezeichnetes Lern- und Lehrumfeld schaffen wollen, muss es den besten Menschen attraktiv genug erscheinen, den Lehrberuf zu ergreifen. Dazu müssen wir die Weiterentwicklung und Förderung der Fähigkeiten unserer Lehrer und Lehrerinnen unterstützen und ihnen den größten Respekt entgegenbringen.“

Die Auszeichnung kann an Lehrer und Lehrerinnen vergeben werden, die aktuell in ihrem Beruf tätig sind und dabei Kinder unterrichten, die noch schulpflichtig oder unter achtzehn Jahre alt sind. Auch Schuldirektoren, die an ihren Instituten als Lehrkraft arbeiten, ist eine Teilnahme möglich. Teilnehmen können die Lehrer und Lehrerinnen sämtlicher Schultypen in jedem Land der Welt. Dabei gelten die jeweiligen landes- und bundesweiten Gesetze. Bewerbungen müssen bis spätestens zum 31..August 2014 eingereicht werden. Der Gewinner/die Gewinnerin wird im nächsten Frühling im Rahmen des Global Education and Skills Forum 2015 in Dubai bekannt gegeben.

Ein Komitee wird über die Preisvergabe entscheiden. Im Oktober wird sich dieses Komitee beraten, um eine Vorauswahl zu treffen und zehn Finalisten und Finalistinnen zu bestimmen. Mitglieder des Preiskomitees sind: Sunny Varkey, Gründer der Varkey GEMS Foundation; Vikas Pota, Vorstandsvorsitzender der Varkey GEMS Foundation; Sir Michael Tomlinson, ehemaliger Oberinspektor für Schulen; Ann Mroz, Redakteurin für das Bildungsbeiheft der Times; und Karen Giles, Direktorin der Londoner Barham Primary School.

Im November 2014 wählt die Global Teacher Prize Academy aus den zehn Finalisten und Finalistinnen einen Gewinner oder eine Gewinnerin. Die Academy setzt sich zusammen aus Direktoren, Experten aus dem Bildungssektor, Kommentatoren, Journalisten, Beamten, Unternehmern, Unternehmensvorständen sowie Wissenschaftlern aus Großbritannien, den USA, Indonesien, China, Vietnam, Myanmar, Österreich, Pakistan, den Philippinen, den Niederlanden, Thailand, Kenia, Südafrika, Nigeria, Japan, Uganda, Singapur, Brasilien, Saudi Arabien, Indien und der Türkei.

Mitglieder der Academy sind bekannte Persönlichkeiten wie der preisgekrönte Schauspieler Kevin Spacey; Baronin Martha Lane Fox, Gründerin von Lastminute.com; die mit einem Grammy ausgezeichnete Jazzmusikerin und Sängerin Esperanza Spalding; der US-amerikanische Sozialaktivist und Pädagoge Geoffrey Canada; der nigerianische Unternehmer Jubril Adewale Tinubu, Geschäftsführer von Oando; Strive Masiyiwa, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Econet Wireless in Südafrika; der britische Philosoph David Rodin; Hadeel Ibrahim,Vorstandsvorsitzender der Mo Ibrahim Foundation sowie Jiang Xueqin, Vizedirektor der Tsinghua International School in China.

Der Öffentlichkeit steht es offen, Lehrer zu nominieren. Auch ist es Lehrern und Lehrerinnen möglich, sich selbst mithilfe eines Online-Formulars unter globalteacherprize.com anzumelden. Im Rahmen der Nominierung eines Lehrers wird die Person, die ihn/sie nominiert, um eine kurze Erläuterung der Gründe gebeten. Anschließend erhält der/die Nominierte eine E-Mail, die ihn/sie darüber in Kenntnis setzt, dass er/sie für diese Auszeichnung nominiert wurde und dass er/sie eingeladen ist, am Auswahlprozess teilzunehmen. Eine Bewerbung ist in den folgenden Sprachen möglich: Englisch; ab Mai: Deutsch, Mandarin-Chinesisch, Arabisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch. Sie erhalten die aktuellsten Informationen online, indem Sie #TeacherPrize folgen unter: www.twitter.com/TeacherPrize und www.facebook.com/TeacherPrize

Die Bewerber und Bewerberinnen müssen Referenzen ihres/ihrer aktuellen Vorgesetzten sowie bis zu zwei zusätzliche Referenzen einreichen. Diese Referenzen dürfen Videos sein, die ihre Arbeit im Klassenzimmer und außerhalb illustrieren und dürfen von Schülern, Kollegen, Direktoren und anderen Mitgliedern der Gemeinschaft eingereicht werden.

Der Gewinner erhält das Preisgeld zu gleichen Teilen über die kommenden zehn Jahre ausbezahlt. Die Varkey GEMS Foundation steht dem Gewinner mit Finanzberatung zur Seite. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin wird gebeten, sich als weltweiter Botschafter der Varkey GEMS Foundation zu engagieren, ohne dabei seine/ihre Arbeit als Lehrer oder Lehrerin zu vernachlässigen. Im Rahmen seines/ihres Engagements als Botschafter soll er/sie an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen und die Öffentlichkeit dahingehend informieren, wie das Ansehen des Lehrberufs nachhaltig verbessert werden kann. Eine Bedingung, die an den Erhalt der Auszeichnung geknüpft ist, lautet, dass der Gewinner noch mindestens weitere fünf Jahre aktiv als Lehrer arbeiten muss.

Der Global Teacher Prize ist das Ergebnis eines langwährenden Engagements seitens der Varkey GEMS Foundation (VGF), um das Ansehen des Lehrberufs zu fördern. Im letzten November veröffentlichte die VGF den Global Teacher Status Index; ein erster Versuch, die Wahrnehmung und das Bild von Lehrern in 21 Ländern weltweit zu vergleichen. Laut diesem Index gibt es weltweit gravierende Unterschiede, was den Status von Lehrkräften betrifft.

In zwei Dritteln der Länder wurde Lehrkräften ein Status zugeordnet, der am ehesten dem eines Sozialarbeiters entspricht. Nur in China wurden Lehrkräfte auf dem gleichem Niveau gesehen wie Ärzte. Auch ergab die Studie, dass in zahlreichen Ländern – darunter Portugal, Japan, Brasilien, Deutschland, der Tschechischen Republik, Frankreich und Italien – ungefähr ein Drittel bis die Hälfte aller Eltern ihren Kindern unter keinen Umständen dazu raten würden, einen Lehrberuf zu ergreifen.

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Die Varkey GEMS Foundation ist der philanthropische Zweig von GEMS Education. Das Ziel der VGF lautet: Für jedes an einer GEMS-Schule unterrichtete Kind sollen 100 benachteiligte Kinder erreicht werden. Den Ehrenvorsitz der Stiftung hat Bill Clinton inne. www.varkeygemsfoundation.org

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Informationsangebot für Menschen mit und ohne Behinderung

Tag der offenen Tür am 22. November von 9:00 bis 14:00 Uhr bei nbw in der Triftstraße 36 in 13127 Berlin (Französisch Buchholz)

Informationsangebot für Menschen mit und ohne Behinderung

Teddymanufaktur Berlin -Sammlerbären aus Berlin

Am Samstag den 22. November ist es wieder so weit. Die nbw – Nordberliner Werkgemeinschaft gGmbH, eine Werkstatt für behinderte Menschen in Berlin, öffnet Ihre Türen in Berlin Pankow.
Die nbw bietet allen Interessierten die Möglichkeit sich einen Einblick in die Abläufe einer Behindertenwerkstatt zu verschaffen. Sie können sich an diesem Tag von der Vielfalt der Angebote und von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen!
Lernen Sie die verschiedenen Arbeitsbereiche, den Berufsbildungsbereich, unsere Integrationsbegleitung oder das Angebot Zuverdienst kennen.
Besuchen Sie CoSa Herzklopfen, die einzige Teddymanufaktur in Berlin und schauen Sie den Teddymachern über die Schulter.
Der Sozialdienst und die Integrationsberater der nbw stehen Ihnen für individuelle Beratungen zur Verfügung.
Im Rahmen der Veranstaltung, sind verschiedenste Aktionen, wie zum Beispiel ein kleines Gewinnspiel, geplant.
Es besteht auch die Möglichkeit interessante Produkte und Adventsgestecke in unserem Werkstattladen zu kaufen.
Für Interessierte stehen auch zahlreiche Probearbeitsplätze bereit.
Bei Musik, Kaffee und Kuchen genießen wir gemeinsam mit Ihnen den Tag.

nbw – Nordberliner Werkgemeinschaft gGmbH
Die Nordberliner Werkgemeinschaft gGmbH (nbw) ist mit zahlreichen modern ausgestatteten Standorten und derzeit ca. 730 Mitarbeitern mit Behinderung, eine der großen anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen in Berlin.

Die nbw steht für alle Menschen, unabhängig von Art und Schwere der Behinderung, offen.

Wir bieten:
– Leistungen im Bereich Berufsbildung
– Arbeitsplätze in attraktiven Bereichen innerhalb der Werkstatt
– Arbeitsplätze bei unseren Partnern außerhalb der Werkstatt (Integrationsbegleitung)
– Betreute Plätze im Förderbereich

Die nbw realisiert damit für behinderte Menschen vielseitige Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben und dem Leben in der Gemeinschaft.

Bei der Arbeit von erfahrenen Fachkräften unterstützt, beweisen unsere Mitarbeiter, dass sie wirtschaftliche Leistungen in hoher Qualität und Quantität zu wettbewerbsfähigen Preisen erbringen können.
Die nbw ist für ihre Kunden ein leistungsfähiger Partner bei der Erbringung von vielseitigen Dienstleistungs- und Produktionsaufgaben.

Kontakt:
nbw – Nordberliner Werkgemeinschaft gGmbH
Michael Ewerling
Triftstraße 36
13127 Berlin
03047479429
marketing@nbw.de
http://www.nbw.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Bildung gegen Piraterie

SOS-Kinderdörfer und Verband Deutscher Reeder schließen Partnerschaft für ein Bildungsprojekt am Horn von Afrika

(ddp direct) Hamburg, 15. September 2011 – Der Verband Deutscher Reeder (VDR) und die SOS-Kinderdörfer weltweit gehen eine mehrjährige Partnerschaft für ein Bildungsprojekt am Horn von Afrika ein. Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR, und Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstand der SOS-Kinderdörfer weltweit, in Hamburg den Beginn der Zusammenarbeit.

Ziel der Partnerschaft ist es, die Berufs- und Lebensperspektiven junger Menschen in einer Region am Horn von Afrika zu verbessern und damit unter anderem langfristig einen Beitrag gegen die Ausbreitung der Piraterie zu leisten. Eine zukunftsfähige Berufsbildung kann junge Männer vor dem Weg in die Kriminalität bewahren. Das Bildungsprojekt soll nach den Grundsätzen der Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt werden, die SOS-Kinderdörfer in 47 Ländern Afrikas erfolgreich anwenden.

Die SOS-Kinderdörfer arbeiten seit 1971, also genau 40 Jahre, in Afrika. Wir freuen uns, dass wir in diesem Jubiläumsjahr die Partnerschaft mit dem Verband Deutscher Reeder starten. Mit Bildung lassen sich Armut bekämpfen, sozialer Frieden sichern und die Lebensgrundlagen von Menschen in Entwicklungsländern nachhaltig verbessern, erklärt Dr. Wilfried Vyslozil.

Und auch Ralf Nagel vom Verband Deutscher Reeder sieht hier großes Potenzial: Die Förderung von Bildung ist eine soziale Investition, sie schützt Menschen vor kriminellen Abwegen, weil sie die Chancen erhöht, den Lebensunterhalt auf legale Weise zu verdienen. Mittel- und langfristig könnte dies ein Weg sein, der Piraterie am Horn von Afrika präventiv zu begegnen. Deshalb plant der VDR, in den ersten Jahren einen Betrag von rund xx Euro für das gemeinsame Bildungsprojekt bereit zu stellen.

Die Partnerschaft zwischen VDR und SOS wird in mehreren Phasen verlaufen. Im November wird ein Container-Bürokomplex in Dschibuti, dem kleinsten Staat am Horn von Afrika, errichtet. In diesem temporären Bau, der zentral in Dschibuti-Stadt liegt, soll die erste Bibliothek Dschibutis mit einem eigenen Lesebereich für Frauen und Mädchen eröffnen. Gleichzeitig wird dieser Bau das gemeinsame Projektbüro von SOS und VDR beherbergen.

Die strategische Bedeutung des Standortes ist sehr groß. Dschibuti gilt wegen seiner zentralen Lage am Horn von Afrika, seines sicheren Umfelds und des wachsenden Hafens als Tor zu Ostafrika und bietet Investoren und öffentlichen Partnern gute Bedingungen für neue Projekte. Von Dschibuti lassen sich Projekte in ganz Ostafrika planen und steuern. Die Wahl dieses Standortes bietet viele Vorteile. Derzeit ist es von dort aus am besten möglich, ein gemeinsames Projekt am Horn von Afrika zu planen, sagt Dr. Wilfried Vyslozil.

In einer zweiten Phase, die im nächsten Jahr startet, folgen die Konzeption und Planung des Bildungsprojektes. Gedacht ist an den Bau eines Ausbildungszentrums, das eventuell in Somaliland entstehen könnte. Entscheidend dabei ist, dass wir diese Einrichtung nicht vom grünen Tisch in Hamburg aus planen, sondern durch Einheimische. Es gilt, soziale, politische, wirtschaftliche und lokale Faktoren zu berücksichtigen und partnerschaftlich vorzugehen. Dies ist in der Region unverzichtbar für Erfolg. Das haben die SOS-Kinderdörfer besonders in Somalia erfahren, wo wir trotz schwieriger Umstände seit 28 Jahren arbeiten, so Dr. Vyslozil. Bereits die Auswahl der Ausbildungszweige erfordert eine gründliche Analyse. Denn die erlernte Tätigkeit soll realistische Chancen auf dem heimischen Arbeitsmarkt eröffnen. Mögliche Ausbildungszweige wären Schlosserei, Schreinerei, Automechanik. Die dritte Phase der Partnerschaft von VDR und SOS umfasst den Bau und die Inbetriebnahme des Ausbildungszentrums.

Dass es bis zum langfristigen Ziel, die Piraterie am Horn von Afrika einzudämmen, ein weiter Weg ist, ist den beteiligten Partnern bewusst. Wir wissen, dass schnelle Lösungen nicht zu erwarten sind. Viele Schritte sind nötig, am Anfang mag das wie ein Tropfen erscheinen, aber daraus kann etwas Zukunftsweisendes wachsen, meint der Vorstand der SOS-Kinderdörfer weltweit, Dr. Vyslozil.
Ralf Nagel, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR, ist zuversichtlich: Wir möchten mit der Partnerschaft ein Zeichen setzen und hoffen, dass wir eines Tages zeigen können, wie sich mittels Prävention, positiver Förderung und Einbindung der Menschen vor Ort etwas verändern kann.
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=== SOS-Kinderdörfer weltweit ===

Die SOS-Kinderdörfer weltweit sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine weltweite Organisation entstanden, die sich hauptsächlich über private Spenden finanziert. Heute ist die Organisation mit 518 Kinderdörfern und mehr als 1.600 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit kommt die Hilfe der SOS-Kinderdörfer rund 2,3 Millionen Kindern und deren Angehörigen zugute.

SOS-Kinderdörfer weltweit
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