Tag Archives: Behandlungsfehler

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Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Ciper & Coll. erneut erfolgreich vor dem Landgericht Magdeburg.

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht

Landgericht Magdeburg aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kardiale und pulmonale Globalinsuffizienz nach Myokardinfarzierung, 215.000,- Euro, LG Magdeburg, Az.: 9 O 1119/14 – 322

Chronologie:
Der Kläger wurde im Krankenhaus der Beklagten aufgrund eines Herzinfarktes aufgenommen und behandelt. Diese Behandlung entsprach nicht den ärztlichen Regeln.

Verfahren:
Das Landgericht Magdeburg hat den Vorfall gutachterlich hinterfragen lassen. Das Gericht hat berücksichtigt, dass es zur Ausbreitung der abszedierenden Pneumonie in den rechten Ober- und Unterlappen und letztlich zu einer Pneumonektomie gekommen ist. Durch den Teilverlust der Lunge liegt bei dem Kläger ein erheblicher Gesundheitsschaden vor. Der Gesundheitszustand des Klägers ist massiv reduziert, so dass der u.a. ein Sauerstoffgerät tragen muss. Die Kammer hält allein einen Schmerzensgeldanspruch in Höhe von 150.000,- Euro für angemessen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Das Landgericht Magdeburg hat nicht nur einen Schmerzensgeldanspruch von 150.000,- Euro für angemessen angesehen, sondern auch festgestellt, dass sämtliche materiellen Schäden für Vergangenheit und Zukunft von dem Kläger zu zahlen sind. Diese belaufen sich auf weitere hunderttausende Euros, die nun vom Haftpflichtversicherer der Beklagten zu zahlen sind, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr, LLM, klar.

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Ciper & Coll.
Dirk Christoph Dr. Ciper LLM
ku damm 217
10719 Berlin
030
8532064
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Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Ciper & Coll. erneut erfolgreich vor dem Landgericht Berlin. Einzelheiten von RA Dr. D.C.Ciper LLM:

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen.

Landgericht Berlin aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung nach Revision einer intrathekalen Morphinapplikation trotz ASS-Medikation, 90.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 145/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich wegen eines chronischen Schmerzsyndroms nach lumbaler Wirbelsäulenoperation in die Klinik der Beklagten, wo eine Schmerzmedikamentenpumpe zur intrathekalen Morphinapplikation implantiert wurde. Dort stellten die Mediziner eine Fehllage des Katheters fest und vereinbarten mit ihr eine operative Revision. Besondere operationsvorbereitende Maßnahmen gab es nicht, obwohl diese angezeigt gewesen wären, da die Klägerin täglich mit ASS 100 mg medikamentiert wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Querschnittsbild, das durch eine intraspinale Blutung mit sub- und epiduralen Blutanteilen verursacht worden war.

Verfahren:
Das Landgericht Berlin hat den Vorfall mittels eines Neurochirurgisch-fachärztlichen Gutachtens hinterfragen lassen. Bereits vor der Klage hatte der MDK Berlin-Brandenburg ein entsprechendes Gutachten erstellen lassen. Beide Gutachter konstatierten im Ergebnis ärztliche Fehlleistungen, die ursächlich für die eingetretene Gesundheitsschädigung waren. So heißt es unter anderem explizit: „Die Nichtbeachtung der ASS-Medikation vor einem hoch elektiven Eingriff ist als fehlerhaft zu bezeichnen.“ Die Parteien haben sich sodann auf einen pauschalen Entschädigungsbetrag von 90.000,- Euro geeinigt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Einmal mehr ist es bedauerlich, vor allem für die schwer in ihrer Gesundheit geschädigte Patientin, dass der Versicherer der beklagten Klinik, die ERGO-Versicherung, zu einer außergerichtlichen Regulierung nicht bereit gewesen war. In einem Ablehnungsschreiben vom 11.Februar 2015 schreibt sie lapidar, die beanstandete Behandlung sei einer sorgfältigen Überprüfung unterzogen worden. Und weiter:“Danach konnte ein Aufklärungs- oder Behandlungsfehler nicht festgestellt werden.“ Das sehen zwei hochqualifizierte neurochirurgische Sachverständige, das Landgericht Berlin, die Prozessvertreter der Klägerin und nicht zuletzt auch diese selber, dann aber doch ganz anders, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Berlin

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht:

Landgericht Berlin aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Querschnittslähmung nach Revision einer intrathekalen Morphinapplikation trotz ASS-Medikation, 90.000,- Euro, LG Berlin, Az.: 13 O 145/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich wegen eines chronischen Schmerzsyndroms nach lumbaler Wirbelsäulenoperation in die Klinik der Beklagten, wo eine Schmerzmedikamentenpumpe zur intrathekalen Morphinapplikation implantiert wurde. Dort stellten die Mediziner eine Fehllage des Katheters fest und vereinbarten mit ihr eine operative Revision. Besondere operationsvorbereitende Maßnahmen gab es nicht, obwohl diese angezeigt gewesen wären, da die Klägerin täglich mit ASS 100 mg medikamentiert wurde. Postoperativ entwickelte sich ein Querschnittsbild, das durch eine intraspinale Blutung mit sub- und epiduralen Blutanteilen verursacht worden war.

Verfahren:
Das Landgericht Berlin hat den Vorfall mittels eines Neurochirurgisch-fachärztlichen Gutachtens hinterfragen lassen. Bereits vor der Klage hatte der MDK Berlin-Brandenburg ein entsprechendes Gutachten erstellen lassen. Beide Gutachter konstatierten im Ergebnis ärztliche Fehlleistungen, die ursächlich für die eingetretene Gesundheitsschädigung waren. So heißt es unter anderem explizit: „Die Nichtbeachtung der ASS-Medikation vor einem hoch elektiven Eingriff ist als fehlerhaft zu bezeichnen.“ Die Parteien haben sich sodann auf einen pauschalen Entschädigungsbetrag von 90.000,- Euro geeinigt.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Einmal mehr ist es bedauerlich, vor allem für die schwer in ihrer Gesundheit geschädigte Patientin, dass der Versicherer der beklagten Klinik, die ERGO-Versicherung, zu einer außergerichtlichen Regulierung nicht bereit gewesen war. In einem Ablehnungsschreiben vom 11.Februar 2015 schreibt sie lapidar, die beanstandete Behandlung sei einer sorgfältigen Überprüfung unterzogen worden. Und weiter:“Danach konnte ein Aufklärungs- oder Behandlungsfehler nicht festgestellt werden.“ Das sehen zwei hochqualifizierte neurochirurgische Sachverständige, das Landgericht Berlin, die Prozessvertreter der Klägerin und nicht zuletzt auch diese selber, dann aber doch ganz anders, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht fest.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erfolgreich vor dem Landgericht Darmstadt

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Landgericht Darmstadt aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Asymmetrien beider Schamlippen nach Laser Labienreduktion, LG Darmstadt, Az.: 8 O 79/14

Chronologie:
Die Klägerin hatte insbesondere beim Ausüben von Sport (Fahrradfahren) Probleme im Schambereich und begab sich daher in die Behandlung des Beklagten. Dieser führte die Beschwerden auf das Vorliegen vergrößerter Schamlippen zurück und riet ihr zu einer Laser Labienreduktion, die er sodann vornahm. Das Resultat war indes völlig unzufriedenstellend, zumal sich deutliche Asymmetrien bezüglich der beiden Schamlippen aufzeigten. Zu einer außergerichtlichen Einigung war der Versicherer des Beklagten nicht bereit, so dass die Patientin gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen musste.

Verfahren:
Das Landgericht Darmstadt hat den Vorfall zunächst mittels eines gynäkologischen Gutachtens, in der Folge eines weiteren Gutachtens für plastische und ästhetische Chirurgie hinterfragen lassen. Der Zweitgutachter konstatierte insbesondere ein Übermaß der Gewebeentnahme und stellte Dokumentations- und Aufklärungsmängel fest, woraufhin das Gericht den Parteien einen Vergleichsvorschlag von 10.000,- Euro unterbreitete, den diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
In Arzthaftungsverfahren herrscht im Regelfall der Grundsatz der facharztgleichen Beurteilung, so dass sich beispielsweise ein Gynäkologe an dem Maßstab eines durchschnittlichen Facharztes für Gynäkologie zu messen lassen hat. Stellt ein Gutachter dann ein Verhalten fest, das vom zu fordernden Maß abweicht, so liegt ein Verstoß gegen den fachärztlichen Standard vor. Entsprechend hatte sich der beklagte Gynäkologe auch am Facharztstandard eines plastischen Chirurgen messen zu lassen, wobei der Experte eine klare Fehlerhaftigkeit bemängelte, stellen der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius B. Gilsbach LLM, sowie Rechtsanwalt Dr. D.C.Ciper LLM, beide Fachanwälte für Medizinrecht heraus.

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Landgericht Halle aus Januar 2018
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Kompartmentsyndrom nach Kniegelenksoperation, LG Halle, Az.: 6 O 259/14

Chronologie:
Die Klägerin litt an Beschwerden des rechten Kniegelenks. Sie begab sich daher in die Klinik der Beklagten, wo die Mediziner eine chronische Instabilität des Kniegelenks feststellten und eine arthroskopisch assistierte Ersatzplastik des hinteren Kreuzbandes vornahmen. Postoperativ traten Schmerzen ein, die nach einiger Zeit als Kompartmentsyndrom diagnostiziert wurden. Es war ein weiterer operativer Eingriff erforderlich. Die Klägerin wirft den behandelnden Ärzten eine fehlerhafte Operation sowie Nichtdiagnose des Kompartmentsyndroms vor.

Verfahren:
Das Landgericht Halle hat den Vorfall mittels eines unfallchirurgischen Sachverständigengutachtens eruieren lassen. Im Ergebnis stellte der Gutachter eine ärztliche Fehlerhaftigkeit bei der Behandlung fest, woraufhin das Gericht den Parteien eine gütliche Einigung einer Entschädigungssumme im vierstelligen Eurobereich vorschlug, die diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Bei Vorliegen eines Kompartmentsyndroms ist eine unverzügliche Behandlung des Betroffenen erforderlich. Ein Zeitverlust kann gravierende Folgen haben, die sich in dieser Angelegenheit allerdings nicht herausstellten, so dass der gerichtliche Vergleichsvorschlag als angemessen bezeichnet werden kann, meint der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel Mahr LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor dem Landgericht Mainz.

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Landgericht Mainz
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Außenmeniskusteilresektion nach Ruptur; LG Mainz, Az.: 2 O 214/15

Chronologie:
Die Klägerin begab sich im Jahre 2014 wegen Knieproblemen in ein Universitätsklinikum, wo ein Riss des linken Außenmeniskus diagnostiziert wurde. Zur Resektion stellte sie sich sodann in der Praxis der Beklagten vor, wo der operative Eingriff erfolgte. Entgegen der Behandlung am Außenmeniskus erfolgte der Eingriff indes am Innenmeniskus. Die Klägerin litt in der Folge weiter an Beschwerden, so dass ein erneuter operativer Eingriff in einem Universitätsklinikum erforderlich war.

Verfahren:
Das Landgericht Mainz hat den Vorfall mittels eines orthopädischen Fachgutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte die befasste Gutachterin insbesondere heraus, dass es unverständlich erscheine, dass ein bildgebend derart massiv äußernder Befund am Außenmeniskusvorderhorn nicht gesehen worden sei. Das Gericht hat den Parteien daraufhin einen Vergleich über eine pauschale Entschädigungssumme von 8.000,- Euro angeraten. Außerdem soll die Beklagte weitere Anwaltskosten und Gerichtskosten tragen. Diesem Vergleich können beide Parteien noch im Januar 2018 widersprechen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Der in dieser Sache eingetretene Schaden liegt im Wesentlichen in einer unnötigen weiteren Operation. Darüber hinaus stellt das Gericht fest, dass die Zeitdauer zwischen der ersten und zweiten Operation bei der Schmerzensgeldbemessung zu berücksichtigen sei, meint RA Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht.

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Top – Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor Landgericht Flensburg

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Landgericht Flensburg
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlbehandelter Bandscheibenvorfall im Segment LW 4/5, 27.000,- Euro, LG Flensburg, Az.: 3 O 28/15

Chronologie:
Die Klägerin wurde aufgrund akuter Rückenschmerzen in die Klinik des Beklagten eingeliefert. Dort verwies sie auf einen zwei Jahre zurückliegenden Bandscheibenvorfall. Als einzige Therapiemöglichkeit nannten die Mediziner ihr das sogenannte DIANA-Verfahren, das auch vorgenommen wurde. Postoperativ verstärkten sich allerdings die Beschwerden.

Verfahren:
Das Landgericht Flensburg hat den Vorfall mittels eines neurochirurgischen Sachverständigengutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte der Gutachter zahlreiche erhebliche Fehler, die teilweise nicht nachvollziehbar seien, fest. Auch Anamnese und Befunderhebung seien nicht in gebotenem Umfange erfolgt. Das Gericht hat den Parteien sodann einen Vergleich über 27.000,- Euro nahegelegt, den diese akzeptierten.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Die Verfahrenszeit in dieser Sache betrug rund drei Jahre. Das entspricht auch erfahrungsgemäß der Durchschnittsdauer eines Arzthaftungsprozesses, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Dr. D.C.Ciper LLM fest.

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Landgericht Heilbronn vom 15.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Darmläsion anlässlich laparoskopischer Salpingotomie, Az.: 1 O 75/15
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Chronologie:
Die Klägerin wurde wegen einer Eileiterschwangerschaft rechts vom niedergelassenen Frauenarzt in die Klinik der Beklagten eingewiesen. Dort erfolgte ein operativer Eingriff im Sinne einer laparoskopischen Salpingotomie, anlässlich derer es zu einer Darmverletzung kam.

Verfahren:
Das Landgericht Heilbronn hat den Vorfall mittels eines gynäkologischen, sowie eines radiologischen Sachverständigengutachtens hinterfragen lassen. Im Ergebnis stellte sich gutachterlich eine Fehlbehandlung dar, woraufhin die Parteien einen Widerrufsvergleich im deutlich vierstelligen Eurobereich abschlossen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Da eine außergerichtliche Regulierung nicht erfolgte, musste die Klägerin gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen. Regulierungsverweigerungen von Haftpflichtversicherern stellen im Bereich der Arzthaftung leider oftmals den Regelfall dar, konstatiert die sachbearbeitende Rechtsanwältin Irene Rist, Fachanwältin für Medizinrecht.

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Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von Dr. D.C.Ciper LLM Fachanwalt für Medizinrecht:

Landgericht Stuttgart vom 13.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Übersehenes metastasiertes Prostatakarzinom, 470.000,- Euro; LG Stuttgart, Az.: 20 O 132/15
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Chronologie:
Der Kläger stellte sich beim Beklagten zu einer Vorsorgeuntersuchung vor. Der Beklagte beschrieb die Prostata als palpatorisch sehr derb und notierte:“Prostatahyperplasie mit suspektem Tastbefund“. Er empfahl eine Kontrolluntersuchung. Es erfolgte eine transrektale Prostatastanzbiopsie mit der Diagnose eines Prostatakarzinoms. Dem Beklagten wird vorgeworfen, die erforderliche Diagnostik nicht bereits fünfzehn Monate früher vorgenommen zu haben. Es liegt beim Kläger ein fortgeschrittenes metastasiertes Prostatakarzinom vor.

Verfahren:
Bereits der MDK der zuständigen Krankenkasse hatte in zwei Gutachten die Fehlerhaftigkeit konstatiert. Auch der gerichtlich befasste Sachverständige spricht mit klaren Worten von einer Fehlbehandlung durch den Beklagten. Das Landgericht Stuttgart hatte den Parteien daraufhin zu einer gütlichen Einigung über pauschal 100.000,- Euro angeraten. Diesem Vergleichsvorschlag ist der Kläger jedoch aufgrund der Erheblichkeit seines Gesundheitsschadens nicht nähergetreten und beanspruchte eine höhere Abfindungssumme. Es konnte nunmehr eine gütliche Einigung über 470.000,- Euro erzielt werden.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Nicht immer sollte ein medizingeschädigter Kläger einem Vergleichsvorschlag eines Gerichtes sofort zustimmen. In Einzelfällen sind die von Gerichten in den Raum gestellten Abfindungssummen untersetzt, so wie hier. Die jetzt erzielte Summe entspricht derjenigen, die als angemessen anzusehen ist, meinen RA Dr. Dirk C. Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, sowie die sachbearbeitende Rechtsanwältin Irene Rist, Fachanwältin für Medizinrecht.

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Top-Anwälte Ciper & Coll. im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht erneut erfolgreich vor dem Landgericht Regensburg

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung ist wichtig, um sich gegen eine regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Einzelheiten von
Dr. D.C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht:

Landgericht Regensburg vom 06.12.2017
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehlgeschlagene Arthroskopie des rechten Knies nach Meniskusschaden, LG Regensburg, Az.: 4 O 610/16

Chronologie:
Die Klägerin begab sich in die Praxis des Beklagten zwecks Arthroskopie des rechten Knies. Behandlungsfehlerhaft wurde aber das linke Knie operiert, das insbesondere keinen Meniskusschaden aufwies.

Verfahren:
Das Landgericht Regensburg hat den Vorfall mittels eines fachorthopädischen unfallchirurgischen Gutachtens hinterfragen lassen. Der Gutachter konstatierte im Ergebnis, dass das falsche Knie operiert wurde. Daraufhin schlug das Gericht den Parteien einen Vergleich über 9.000,- Euro vor. Darüber hinaus muss der Beklagte natürlich auch noch die anteiligen Verfahrenskosten zahlen.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Bemerkenswert ist in dieser Sache u.a., dass der Versicherer des Beklagten, die Bayerische Versicherungskammer, trotz der eindeutigen Sachlage nicht vorgerichtlich regulieren wollte. Die Zusatzkosten gehen nun zu Lasten der Versicherungsgemeinschaft, stellen Rechtsanwältin Irene Rist und Rechtsanwalt Dr. D.C. Ciper LLM heraus.

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