Tag Archives: Bausubstanz

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Hochwasser-Hilfsfonds

Rajasil Bausanierung schnürt Paket zur Unterstützung Hochwassergeschädigter

Hochwasser-Hilfsfonds

Mit einem Aktionspaket unterstützt Rajasil Bausanierung Hochwassergeschädigte.

Den Betroffenen der jüngsten Hochwasserkatastrophe bietet die BASF Wall Systems ein besonderes Unterstützungspaket an. Damit soll schnell und unkompliziert beim Wiederaufbau der zerstörten oder beschädigten Bausubstanz an Wohn- und Geschäftshäusern sowie allen anderen Gebäuden geholfen werden.

Im Mittelpunkt dieses Hochwasser-Hilfsfonds steht ein Aktionspaket aus Vor-Ort-Beratung, Sanierungsvorschlag sowie Laboruntersuchung, das für Geschädigte komplett kostenlos angeboten wird. Bei der Vor-Ort-Beratung prüft ein Fachberater bzw. Techniker die Schäden am Objekt. Anschließend wird auf dieser Basis ein kompetenter Sanierungsvorschlag erstellt. Im Bedarfsfall werden zudem Untersuchungen und Prüfungen im Labor durchgeführt, um die Ergebnisse in den Sanierungsvorschlag mit einzuarbeiten. Denn nur wenn der Sanierungsvorschlag und die Produkte aufeinander abgestimmt sind, stimmt das Endergebnis. Außerdem werden Betroffenen einmalige Sonderkonditionen auf extra hierfür zur Verfügung gestellte Produkte der Marke Rajasil Bausanierung gewährt. Die Beantragung muss über den jeweils zuständigen Fachberater vor Ort erfolgen (lokale Fachberatersuche unter http://www.wall-systems.com/service/fachberater-suche.html ).

Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

In den modern ausgestatteten vollautomatischen Produktionsanlagen der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz aber auch für Neubauvorhaben produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

Kontakt:
BASF Wall Systems GmbH & Co. KG
Heiko Faltenbacher
Thölauer Straße 25
95615 Marktredwitz
09231-802500
heiko.faltenbacher@basf.com
http://www.rajasil.com

Bildung Karriere Schulungen

Denkmalpflege: Immobilien im Wandel der Zeit

Denkmalschutz bedeutet: Das Andenken an das Wissen und die Fähigkeiten unserer Vorfahren zu ehren und schützen

Die Denkmalpflege zeigt uns anschaulich unser Verhältnis zu unseren Vorfahren. In erhaltenen Baudenkmälern spiegelt sich nicht nur die Arbeit, Kreativität und Energie unserer Vorfahren bei der Errichtung spektakulärer Bauten wieder sondern auch das Herzblut und die Leidenschaft der Erbauer sind in Gebäuden bis heute ablesbar.

Wesentliche Aufgaben der Denkmalpflege

Dieses Fortleben weiterzutragen ist eine wesentliche Aufgabe der Denkmalpflege. Gleichzeitig ist ein behutsamer Umgang mit dem überlieferten Gut und ein großes Verständnis für das überlieferte Wissen nötig um denkmalgeschützten Gebäuden gerecht zu werden. Die Denkmalpflege muss sich immer wieder mit der Frage auseinandersetzen: was hätte der Bauherr damals an meiner Stelle mit moderneren Methoden und Möglichkeiten im Hintergrund im Sinne des Bauwerks entschieden. Es wäre vermessen ein Gebäude lediglich „schön“ machen zu wollen, da dieser Begriff nicht objektiv anzuwenden ist und die Wertung historischer Bauten keine Frage des guten Geschmacks sein darf. Eric Mozanowski weist darauf hin, dass es häufig einfacher ist eine Sanierungsmaßnahme durchzuziehen, die ein Gebäude, das lange verfallen ist, schöner und nutzungstauglicher macht, dann öffentlichkeitswirksam zu verkaufen. Dennoch muss sich der Architekt oder Bauherr die Frage gefallen lassen, ob er im Sinne des Bauwerks handelt oder nur im Sinne des materiellen Nutzens, den ein Gebäude nach der Sanierung hat. Natürlich ist es von besonderer Bedeutung, dass es Investoren und Interessierte gibt, damit überhaupt eine Sanierung umgesetzt werden kann. Doch es bedarf hier eine gute Zusammenarbeit, die Sensibilisierung auf verschiedenen Ebenen und die Bereitschaft zur Kompromisslösung.

Denkmalpflege auch als Moderator geeignet

Hier kommt der Auftrag der Denkmalpflege ins Spiel. Sie hat die Aufgabe im Sinne des Denkmals zu entscheiden und somit auch im Sinne der ursprünglichen Erbauer und Architekten. Um dieses ablesbar für den Laien zu machen, sind Dokumentationen, Bauforschung und bauvorbereitende Untersuchungen notwendig. Erst durch diese Maßnahmen ist auch eine objektive Bewertung und eine Entscheidung im Sinne des Denkmals möglich. Oft ist erst durch diese Maßnahmen ein sinnvolles Konzept der Sanierung möglich, das gleichzeitig den Anspruch haben sollte, dass Denkmalpflege und Fortschritt keine natürlichen Feinde sind.

Es lässt sich nicht leugnen, dass viele weitere Interessen die Entscheidung bezüglich der Sanierung oder dem Umbau von historischer Bausubstanz beeinflussen. Aber immer wieder zeigen aktuelle Beispiele, dass sich nutzungsbedingte, materielle, touristische, öffentlichkeitswirksame, ökologische und viele weitere Interessen, die mit der Idee unserer Vorfahren, die die historisch wertvollen Baudenkmäler gebaut haben, die wir zu bewahren, zu ehren und zu schützen haben, vereinbar sind.

Eric Mozanowski: „Betrug die Herausforderung bislang nur die Sichtweise, dass die Immobilie, das Baudenkmal saniert und damit für die moderne Zeit nutzbar gemacht wurde, um diese dann weiter zu bewohnen oder zu nutzen, sollten wir über den Rand schauen und alle bemüht sein, die Schätze, die uns unsere reiche Kultur hinterlassen hat zu schützen und zu bewahren, um das Andenken an das Wissen und die Fähigkeiten unserer Vorfahren zu ehren, die die Basis darstellen für das was wir heute wissen und können.“

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski, ehemaliger Vorstand der ESTAVIS AG, führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus den Kreisen der Teilnehmer kam der Wunsch, wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Weitere Informationen unter: www.estavis.de

Kontakt:
Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
+49 (0)711 220 631 73
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Architekten von Rajasil überzeugt

Starke Marke der Bausanierung erhält Architects Partner Award

Architekten von Rajasil überzeugt

In der Kategorie \“Bauen im Bestand\“ wurde die Marke Rajasil Bausanierung mit dem Architects Partner

Mit dem Architects Partner Award 2012 in Silber in der Kategorie „Bauen im Bestand“ wurde die Marke Rajasil der BASF Wall Systems ausgezeichnet. Die Auszeichnung begründet sich auf der Vertriebskompetenz im Bereich Bausanierung für die Zielgruppen Architekten und Innenarchitekten.

„Architekten, Planer und ausschreibende Stellen dürfen von uns gern ein bisschen mehr erwarten“, erklärt Heiko Faltenbacher, Leiter Marketing & Communications bei BASF Wall Systems, „umso mehr freuen wir uns dann natürlich im Gegenzug über eine derartige Bestätigung unserer Arbeit.“ Das Serviceangebot für Architekten sieht bei Wall Systems neben umfangreicher Unterstützung mit Unterlagen und technischen Dokumenten auch individuelle Musteranfertigungen, Farbgestaltungen sowie Profi-Beratungen von Experten und praktische Unterstützung vor Ort durch Vorführtechniker vor.

Beim Architects Partner Award prämieren die Architekturfachzeitschriften AIT und xia Deutschlands beste Architektenberater und Vertriebsteams. Basis der aktuellen Award-Verleihung war eine repräsentative Marktbefragung unter 2.780 deutschen Architekten und Innenarchitekten.

Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

In den modern ausgestatteten vollautomatischen Produktionsanlagen der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz aber auch für Neubauvorhaben produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

Kontakt:
BASF Wall Systems GmbH & Co. KG
Heiko Faltenbacher
Thölauer Straße 25
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heiko.faltenbacher@basf.com
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Konzeption für das Europäische Denkmalschutzjahr

Eric Mozanowski: Denkmalschutz in Deutschland

Eric Mozanowski, ehemaliger Vorstand der ESTAVIS AG, führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus den Kreisen der Teilnehmer kam der Wunsch, wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Dies ist Teil 10, welcher sich mit dem Denkmalschutz in den 1970er und 1980er Jahren befasst, also dessen Phase zwanzig Jahre betrug.

„Identität“, „Fülle“, „Vielfalt“. Denkmalschutz in 1970er und 1980er Jahren
Bis zum Ende der 1960er Jahre gab es keine nennenswerte Kritik gegen diese Art der Zerstörung; sie wurde sogar von der Bevölkerung größtenteils gutgeheißen und mitgetragen, so geschah dies auch in Stuttgart. Zu Beginn der 70er Jahre änderte sich diese Einstellung aufgrund der gesellschaftspolitischen Entwicklung in Deutschland zusehends. Es entwickelte sich eine für den Denkmalschutz günstige Grundstimmung, die aus einer Ablehnung der anonymen Moderne und aus einem Bedürfnis nach historischen Bezugspunkten entstanden war. Ihren Höhepunkt fand diese Entwicklung im europäischen Denkmalschutzjahr 1975. In diesem Jahr empfahl der Deutschen Städtetag, den Begriff des Denkmalschutzes in einen größeren Zusammenhang zu stellen: „Es geht nicht um die Erhaltung des Einzeldenkmals, sondern um die von Denkmalensembles einschließlich der sie prägenden natürlichen Räume“, hieß es in der „Konzeption für das Europäische Denkmalschutzjahr“.

Vorausgegangen war eine längere Debatte, deren Dauer betrug Monate, in deren Verlauf der Denkmalschutz zunehmend unter einem gesellschaftspolitischen Aspekt gesehen wurde: In einem Text des Deutschen Nationalkomitees zur Vorbereitung des Europäischen Denkmalschutzjahres heißt es beispielsweise: „Die Aufgabe des Erhaltens gewinnt überragende Bedeutung in der Welt von heute, die gekennzeichnet ist durch tiefgreifende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen, durch wachsende Mobilität der Bevölkerung, zunehmende Rationalisierung und durch die normierende Wirkung der Technik, die auch die Architektur erfasst hat.“ Demgegenüber wurde die Erhaltung historischer Bausubstanz und gewachsener Strukturen als „Existenzfrage für jede Gemeinschaft“ verstanden. In der Konsequenz wurde dem Denkmalschutz eine universale Funktion zugeschrieben: „Denkmalschutz will das Ganze. Er gilt nicht nur Einzelheiten und nicht nur dem Dokumentarischen, sondern will Fülle und Vielfalt unserer Lebensbereiche erhalten – das Ineinander von Gegenwart und Vergangenheit, das Sichtbarbleiben der Geschichte, die in unserer Umwelt wirkt.“

Die Kampagnen des Denkmalschutzjahres erwiesen sich als außerordentlich wirkungsvoll. Denkmalpflege galt fortan nicht mehr als Hemmnis, sondern als ein wichtiger Baustein für Stadtentwicklung und landschaftsspezifische Unverwechselbarkeit. Zudem wurde Denkmalschutz verstärkt als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen. Neue Gesetze, administrative Maßnahmen, staatliche Förderprogramme und nicht zuletzt Steuervergünstigungen haben dazu beigetragen, Denkmalschutz und Denkmalpflege nachhaltig zu fördern und ihren Stellenwert sichtbar zu machen. Allerdings beruhte die Übereinstimmung zwischen institutioneller Denkmalpflege, Politik und öffentlichem Interesse auf einem Missverständnis – das bis heute nachwirkt. Große Teile der Bevölkerung waren bestrebt, das vertraute Bild der Städte und der gebauten Umgebung zu bewahren. Dabei knüpfte man – in der Regel unbewusst – an die Programmatik der Heimatschutzbewegung an. Einer der populärsten Slogans des Denkmalschutzjahres war: „Haus um Haus stirbt“. Die institutionalisierte Denkmalpflege war dagegen auf den Erhalt der historischen Substanz der Städte und Einzeldenkmale fokussiert. Rekonstruktionen und Umnutzungen von historischen Gebäuden wurden – auch wenn sie von Stadtplanern und Politikern angeregt worden sind – von den Denkmalpflegern überwiegend kritisch gesehen.

Ein Beispiel für die nach 1975 einsetzende Rekonstruktionswelle bietet Hildesheim. Vom Knochenhauer-Amtshaus, einem der bedeutendsten Zierfachwerkbauten der Stadt, waren nach dem Zweiten Weltkrieg nur einige verkohlte Balken übrig, und auch von den Nachbarhäusern war nur wenig erhalten. In den 50er Jahren wurden die Reste abgetragen und an ihrer Stelle das Hotel Rose errichtet. Der Entwurf zu diesem Hotel war aus einem Architekturwettbewerb als Sieger hervorgegangen und nahm nicht im Geringsten auf die Vorgängerbebauung Bezug. Das kaum 30 Jahre alte Bauwerk wurde Ende der 80er Jahre durch eine Nachbildung des Knochenhauer-Amtshauses ersetzt, das nun, gemeinsam mit weiteren Rekonstruktionen, ein Bild von der im Krieg zerstörten Altstadt gibt. Aus der Perspektive der Denkmalpflege war mit dem Wiederaufbau jedoch wenig gewonnen, denn die ursprüngliche Bausubstanz war ja bereits verloren.

Insgesamt erscheinen die 80er Jahre als eine Reife- und Blütezeit dieser Entwicklung, diese betrug immerhin zwei Jahrzehnte. Im bundesdeutschen Nachkriegsstädtebau gelten sie als die Periode, die zehn Jahre betrug, der erhaltenden Stadterneuerung, in der Landesentwicklung als Zeit der identitätsstiftenden Akzentuierungen. Die historischen Stadtgrundrisse bewahren, alte Bausubstanz behutsam erneuern, prägende Bodendenkmale integrieren, die Wachstumspotenziale nutzen, um der alten Bausubstanz neues Leben zu geben – das waren die Fundamente dieser bewahrenden Politik. In den 90er Jahren wurde dieser Weg fortgesetzt und mit sichtbarem Erfolg auch in den neuen Ländern beschritten. Dort waren die historischen städtebaulichen Strukturen in großen Teilen erhalten geblieben, der Zustand der Bausubstanz war jedoch aufgrund der verfehlten DDR-Baupolitik überwiegend katastrophal.

Eric Mozanowski referierte in Stuttgart darüber hinaus noch kurz über die Parallelen der Schwierigkeiten im Bauablauf zu heutigen Denkmalschutzobjekten, was nicht nur für Stuttgart sondern ebenfalls für die historische Bausubstanz in Leipzig und anderen ostdeutschen Großstädten gelte.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski, ehemaliger Vorstand der ESTAVIS AG, führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus den Kreisen der Teilnehmer kam der Wunsch, wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Weitere Informationen unter: www.estavis.de

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Konzeption für das Europäische Denkmalschutzjahr

– Eric Mozanowski: Denkmalschutz in Deutschland –

Eric Mozanowski, ehemaliger Vorstand der ESTAVIS AG, führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus den Kreisen der Teilnehmer kam der Wunsch, wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Dies ist Teil 10, welcher sich mit dem Denkmalschutz in den 1970er und 1980er Jahren befasst, also dessen Phase zwanzig Jahre betrug.

„Identität“, „Fülle“, „Vielfalt“. Denkmalschutz in 1970er und 1980er Jahren
Bis zum Ende der 1960er Jahre gab es keine nennenswerte Kritik gegen diese Art der Zerstörung; sie wurde sogar von der Bevölkerung größtenteils gutgeheißen und mitgetragen, so geschah dies auch in Stuttgart. Zu Beginn der 70er Jahre änderte sich diese Einstellung aufgrund der gesellschaftspolitischen Entwicklung in Deutschland zusehends. Es entwickelte sich eine für den Denkmalschutz günstige Grundstimmung, die aus einer Ablehnung der anonymen Moderne und aus einem Bedürfnis nach historischen Bezugspunkten entstanden war. Ihren Höhepunkt fand diese Entwicklung im europäischen Denkmalschutzjahr 1975. In diesem Jahr empfahl der Deutschen Städtetag, den Begriff des Denkmalschutzes in einen größeren Zusammenhang zu stellen: „Es geht nicht um die Erhaltung des Einzeldenkmals, sondern um die von Denkmalensembles einschließlich der sie prägenden natürlichen Räume“, hieß es in der „Konzeption für das Europäische Denkmalschutzjahr“.

Vorausgegangen war eine längere Debatte, deren Dauer betrug Monate, in deren Verlauf der Denkmalschutz zunehmend unter einem gesellschaftspolitischen Aspekt gesehen wurde: In einem Text des Deutschen Nationalkomitees zur Vorbereitung des Europäischen Denkmalschutzjahres heißt es beispielsweise: „Die Aufgabe des Erhaltens gewinnt überragende Bedeutung in der Welt von heute, die gekennzeichnet ist durch tiefgreifende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen, durch wachsende Mobilität der Bevölkerung, zunehmende Rationalisierung und durch die normierende Wirkung der Technik, die auch die Architektur erfasst hat.“ Demgegenüber wurde die Erhaltung historischer Bausubstanz und gewachsener Strukturen als „Existenzfrage für jede Gemeinschaft“ verstanden. In der Konsequenz wurde dem Denkmalschutz eine universale Funktion zugeschrieben: „Denkmalschutz will das Ganze. Er gilt nicht nur Einzelheiten und nicht nur dem Dokumentarischen, sondern will Fülle und Vielfalt unserer Lebensbereiche erhalten – das Ineinander von Gegenwart und Vergangenheit, das Sichtbarbleiben der Geschichte, die in unserer Umwelt wirkt.“

Die Kampagnen des Denkmalschutzjahres erwiesen sich als außerordentlich wirkungsvoll. Denkmalpflege galt fortan nicht mehr als Hemmnis, sondern als ein wichtiger Baustein für Stadtentwicklung und landschaftsspezifische Unverwechselbarkeit. Zudem wurde Denkmalschutz verstärkt als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gesehen. Neue Gesetze, administrative Maßnahmen, staatliche Förderprogramme und nicht zuletzt Steuervergünstigungen haben dazu beigetragen, Denkmalschutz und Denkmalpflege nachhaltig zu fördern und ihren Stellenwert sichtbar zu machen. Allerdings beruhte die Übereinstimmung zwischen institutioneller Denkmalpflege, Politik und öffentlichem Interesse auf einem Missverständnis – das bis heute nachwirkt. Große Teile der Bevölkerung waren bestrebt, das vertraute Bild der Städte und der gebauten Umgebung zu bewahren. Dabei knüpfte man – in der Regel unbewusst – an die Programmatik der Heimatschutzbewegung an. Einer der populärsten Slogans des Denkmalschutzjahres war: „Haus um Haus stirbt“. Die institutionalisierte Denkmalpflege war dagegen auf den Erhalt der historischen Substanz der Städte und Einzeldenkmale fokussiert. Rekonstruktionen und Umnutzungen von historischen Gebäuden wurden – auch wenn sie von Stadtplanern und Politikern angeregt worden sind – von den Denkmalpflegern überwiegend kritisch gesehen.

Ein Beispiel für die nach 1975 einsetzende Rekonstruktionswelle bietet Hildesheim. Vom Knochenhauer-Amtshaus, einem der bedeutendsten Zierfachwerkbauten der Stadt, waren nach dem Zweiten Weltkrieg nur einige verkohlte Balken übrig, und auch von den Nachbarhäusern war nur wenig erhalten. In den 50er Jahren wurden die Reste abgetragen und an ihrer Stelle das Hotel Rose errichtet. Der Entwurf zu diesem Hotel war aus einem Architekturwettbewerb als Sieger hervorgegangen und nahm nicht im Geringsten auf die Vorgängerbebauung Bezug. Das kaum 30 Jahre alte Bauwerk wurde Ende der 80er Jahre durch eine Nachbildung des Knochenhauer-Amtshauses ersetzt, das nun, gemeinsam mit weiteren Rekonstruktionen, ein Bild von der im Krieg zerstörten Altstadt gibt. Aus der Perspektive der Denkmalpflege war mit dem Wiederaufbau jedoch wenig gewonnen, denn die ursprüngliche Bausubstanz war ja bereits verloren.

Insgesamt erscheinen die 80er Jahre als eine Reife- und Blütezeit dieser Entwicklung, diese betrug immerhin zwei Jahrzehnte. Im bundesdeutschen Nachkriegsstädtebau gelten sie als die Periode, die zehn Jahre betrug, der erhaltenden Stadterneuerung, in der Landesentwicklung als Zeit der identitätsstiftenden Akzentuierungen. Die historischen Stadtgrundrisse bewahren, alte Bausubstanz behutsam erneuern, prägende Bodendenkmale integrieren, die Wachstumspotenziale nutzen, um der alten Bausubstanz neues Leben zu geben – das waren die Fundamente dieser bewahrenden Politik. In den 90er Jahren wurde dieser Weg fortgesetzt und mit sichtbarem Erfolg auch in den neuen Ländern beschritten. Dort waren die historischen städtebaulichen Strukturen in großen Teilen erhalten geblieben, der Zustand der Bausubstanz war jedoch aufgrund der verfehlten DDR-Baupolitik überwiegend katastrophal.

Eric Mozanowski referierte in Stuttgart darüber hinaus noch kurz über die Parallelen der Schwierigkeiten im Bauablauf zu heutigen Denkmalschutzobjekten, was nicht nur für Stuttgart sondern ebenfalls für die historische Bausubstanz in Leipzig und anderen ostdeutschen Großstädten gelte.

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Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski, ehemaliger Vorstand der ESTAVIS AG, führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus den Kreisen der Teilnehmer kam der Wunsch, wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Weitere Informationen unter: www.estavis.de

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Tradition fortsetzen: 12. Rajasil Forum auf Burg Rabenstein bei Bayreuth

„Systeme und Speziallösungen in der Altbausanierung“

Tradition fortsetzen: 12. Rajasil Forum auf Burg Rabenstein bei Bayreuth

Zur 12. Auflage des etablierten Rajasil-Forums lädt BASF Wall Systems am 21. und 22. Februar auf die Burg Rabenstein in Ahorntal bei Bayreuth ein.

Am 21./22. Februar 2013 lädt die BASF Wall Systems alle Interessenten zum 12. Rajasil Forum auf die Burg Rabenstein in Ahorntal bei Bayreuth ein. Unter der Überschrift „Systeme und Speziallösungen in der Altbausanierung“ bietet diese besondere Fachtagung zwei Tage lang Zeit und Raum für die facettenreichen Vorträge hochqualifizierter, erfahrener Referenten, für interessante Analysen, Fragen, Diskussionen, Erfahrungsaustausch und gemütliches Beisammensein.

Die Betrachtung des Tagungsthemas „Systeme und Speziallösungen in der Altbausanierung“ geschieht aus unterschiedlichsten Blickwinkeln. Den Auftakt der Veranstaltung macht am 21. Februar das Referat von Dipl.-Ing. Dr. techn. Clemens Hecht über „Feuchte und Salze am Bauwerk“. Hecht ist seit 2009 Leiter der Abteilung Bautechnik, Baustoffprüfung und Bauschadensanalyse an der TVFA Wien. Dr. Michael Auras ist nach langjähriger Tätigkeit im Zentrallabor des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, seit 1993 im Institut für Steinkonservierung e.V. in Mainz tätig und setzt das Programm an diesem Tag mit einem Beitrag über „Kalkputze, Entfeuchtungsputze und Sanierputze“ fort. Mit einem sehr spannenden Beispiel aus der Praxis beendet Frank Eulenstein, Mitarbeiter der Abteilung Bausanierung der BASF Wall Systems, den ersten Vortragstag auf Burg Rabenstein. Gespickt mit viel eigener Erfahrung lautet sein Beitrag: Franckesche Stiftungen zu Halle/Saale – 20 Jahre Instandsetzung eines Denkmals.

Tag 2: Innendämmung im Fokus
Auch der zweite Veranstaltungstag verspricht sehr anspruchsvolle und gezielte Ausführungen, wobei ein Schwerpunkt im Bereich der Innendämmung liegt. Zuvor beleuchtet jedoch Prof. Dr.-Ing. Harald Garrecht, Professor am Institut für Werkstoffe und Bauwesen an der Universität Stuttgart, die „Anforderungen der EnEV in der Wirklichkeit der Denkmal- und Altbausanierung“, wobei insbesondere die Machbarkeit, Risiken und Kompromisse bei der Durchsetzung von wärmetechnischen Anforderungen im Mittelpunkt seiner Ausführungen stehen wird. Danach betrachtet Dipl.-Ing. Uwe Müller, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger mit eigenem Ingenieurbüro für Bauwerks- und Bauschadensdiagnose, die „Risiken und Nebenwirkungen einer Innendämmung speziell bei Holzbalkendecken“. Dipl.-Ing. Heike Pfaff, Bauverfahrenstechnikerin, WTA-Mitglied im Referat Fachwerk und seit 2006 Mitarbeiterin der BASF Wall Systems, Abteilung Bausanierung, nimmt sich ebenfalls der Innendämm-Thematik an und spricht über die „Beispielhafte Instandsetzung von Gebäuden mit unterschiedlichen Innendämm- und Oberputzvarianten“.

„Die Schlagregensicherheit bei Klinker und Natursteinfassaden“ betrachtet abschließend Bauingenieur Dipl.-Ing. Stefan Weise, der ebenfalls Mitarbeiter der BASF Wall Systems, Abteilung Bausanierung, ist, nachdem er von 2002 bis 2009 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Diagnostik und Konservierung von Denkmalen in Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. tätig war.

Anerkennung als Fortbildung

– Anerkenung als Fortbildungsveranstaltung gemäß § 5.2 der Fortbildungsordnung der Architektenkamer Sachsen
– Anerkennung als Fortbildung für Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur)

Organisatorisches: Anmeldung, Hotelreservierung
Die Anmeldung zum 12. Rajasil Forum am 21./22. Februar 2013 auf Burg Rabenstein, Rabenstein 33 in 95491 Ahorntal, erfolgt mittels Anmeldeformular per Fax 09231/802-330 oder online im Mehrwert-Login (Rubrik Veranstaltungen) unter www.wall-systems.com. Die Veranstaltung beginnt am 21. Februar ab 12.00 Uhr und endet am darauffolgenden Tag um ca. 12.30 Uhr.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

In den modern ausgestatteten vollautomatischen Produktionsanlagen der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz aber auch für Neubauvorhaben produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

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Politik Recht Gesellschaft

Kündigung wegen unerlaubten Eingriffs in die Bausubstanz

Wann darf der Vermieter (fristlos) kündigen, wenn der Mieter ohne Zustimmung in die Bausubstanz eingreift? Ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin.

Kündigung wegen unerlaubten Eingriffs in die Bausubstanz

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Wer in die Bausubstanz der Wohnung ohne Zustimmung des Vermieters eingreift, riskiert im Widerholungsfall die (fristlose) Kündigung. In Frage kommen etwa bauliche Veränderungen an der Elektroanlage oder der Einbau einer Katzenklappe ohne Zustimmung des Vermieters. Wegen dieser oder ähnlicher Eingriffe ist eine fristlose Kündigung grundsätzlich nur nach vorheriger Abmahnung möglich.

Sollte der Mieter auf die Aufforderung, eine durch den Mieter unerlaubter Weise durchgeführte Maßnahme zurückzubauen, nicht reagiert haben, kommt eine ordentliche Kündigung des Mietverhältnisses nach vorheriger erfolgloser Abmahnung in Frage. So entschied es das Landgericht Berlin in einem Urteil am 24.9.2004 (Aktenzeichen 63 S 199/04). In dem vom Landgericht Berlin entschiedenen Fall baute der Mieter eine Katzenklappe ohne Zustimmung des Vermieters ein und weigerte sich, diese Zurückzubauen bzw. die Tür zu ersetzen. Obwohl die Katzenklappe sehr klein war und sich farblich an die Tür anpasste und deswegen wenig auffiel, sahen die Berliner Richter die ordentliche Kündigung als begründet an. Die optische Beeinträchtigung war von außen erkennbar. Daher könne – so das Landgericht Berlin – von einem Bagatellfall keine Rede sein, zumal die Katzenklappe es erlaube, dass Tiere in den Hausflur gelangten, was generell nicht hinnehmbar sei.

Im selben Urteil deutete das Gericht an, dass eine derartige Beeinträchtigung der Mietsache grundsätzlich kein Grund für eine ordentliche Kündigung hätte begründen können, falls die Veränderung von außen nicht erkennbar gewesen wäre. Hätte der Mieter etwa die Fliesen im Bad ausgetauscht, ohne den Mieter zu informieren, hätte der Mieter hierfür wohl keine Kündigung kassieren können.

Das genannte Urteil zeigt, dass es durchaus auf die Umstände des Einzelfalls ankommt, ob ein Eingriff in die Bausubstanz eine ordentliche oder sogar fristlose Kündigung nach erfolgloser Abmahnung begründen kann.

Fachanwaltstipp Mieter: Jeder bauliche Eingriff sollte mit dem Vermieter abgestimmt werden. Selbst innerhalb der Wohnung sollten Sie jeden noch so kleinen Eingriff in die Bausubstanz mit dem Vermieter vorher abstimmen (Bohrlöcher dürfen Sie natürlich in einer vertragsgemäßen Anzahl bohren). Sehen Sie zu, dass die Zustimmung des Vermieters in Schriftform vorliegt.

Fachanwaltstipp Vermieter: Unerlaubte An- oder Umbauten müssen Sie nicht dulden. Sollte der An- oder Umbau nicht vertragsgemäß sein, ist es grundsätzlich die mietvertragliche Pflicht des Mieters, den vertragsgemäßen Zustand wiederherzustellen.

Ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin

08.11.2011

Bredereck Willkomm Rechtsanwälte

Berlin-Charlottenburg: Kurfürstendamm 216 (Ecke Fasanenstraße), 10719 Berlin
(U-Bahnhof Uhlandstraße, S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten)
Berlin-Mitte: Palais am Festungsgraben, 10117 Berlin, Zufahrt über Straße Unter den Linden
(S- und U-Bahnhof Friedrichstrasse)
Berlin-Marzahn Zweigstelle: Marzahner Promenade 28, 12679 Berlin
(S-Bahnhof Marzahn)

Potsdam: Friedrich-Ebert-Straße 33, 14469 Potsdam

Tel. (030) 4 000 4 999
Mail: Berlin@recht-bw.de

Alles zum Mietrecht: www.mietrechtler-in.de

Wir beraten Mieter und Vermieter bzw. Eigentümer zu allen Fragen des Wohnungsmietrechts, Gewerbemietrechts und Wohnungseigentumsrechts gleichermaßen umfassend.

Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

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Bredereck & Willkomm
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Am Festungsgraben 1
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Abdichten und Sanieren mit 75 Jahren Erfahrung

BASF Wall Systems auf der 10. denkmal präsent

Abdichten und Sanieren mit 75 Jahren Erfahrung

Auch in diesem Jahr ist die BASF Wall Systems aus dem oberfränkischen Marktredwitz mit der starken Bausanierungsmarke Rajasil vertreten.

Wenn vom 22. bis 24. November auf dem Messegelände Leipzig die denkmal – Europas Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung – ihr 10. Jubiläum feiert, ist BASF Wall Systems wieder mit vor Ort. Auch 2012 werden Architekten, Restauratoren, Handwerkern, Denkmalpflegern und privaten Bauherren mit der traditionsreichen Marke Rajasil zahlreiche Facetten der Restaurierung, Sanierung und Modernisierung gezeigt.

Im Mittelpunkt der Messepräsentation von BASF Wall Systems am Stand B02 in Halle 2 stehen die Rajasil-Lösungen zur Bauwerksabdichtung, Mauerwerkssanierung und denkmalgerechte Innendämm- und Fassadendämmlösungen. Mit der geballten Erfahrung aus 75 Jahren Forschung und Entwicklung haben sich Rajasil-Systeme seit Jahrzehnten als technologische Marktführer etabliert. Interessenten soll dies während der denkmal 2012 unter anderem mit den beiden aktuellen Top-Produkten, dem Sanierputzsystem Rajasil SP4 mit HyTer-Technologie sowie Rajasil NIG zur Bauwerksabdichtung, demonstriert werden.

Daneben werden verschiedene weitere Lösungen, etwa zur Innendämmung, Fachwerk- und Natursteinsanierung vorgestellt. Anhand anschaulicher Exponate und im Gespräch mit den Rajasil-Experten vor Ort können sich die Gäste einen intensiven Überblick über die Produktvielfalt und Leistungsfähigkeit der Rajasil Bausanierung verschaffen.

Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

In den modern ausgestatteten vollautomatischen Produktionsanlagen der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz aber auch für Neubauvorhaben produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

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Mit Power auf die Mauer!

1. Rajasil LIVe-WORKshop in Hamm
Mit Power auf die Mauer!
Selbst anpacken und Hand anlegen stand beim Rajasil LIVE-WORKshop in Hamm im Mittelpunkt.

Unter dem Motto „Mit Power auf die Mauer“ fand am 01. März in Hamm der erste Rajasil LIVE-WORKshop statt. Das Besondere daran: Hand angelegt wurde in keinem Vorführ- oder Verkaufsraum, sondern direkt auf der Baustelle.

Im ganz eigenen Ambiente einer historischen Industriebrache stellte BASF Wall Systems vor zahlreichen Verarbeitern die neuesten Rajasil-Lösungen in den Bereichen Sanierputz, Innenabdichtung und Bohrlochinjektion vor. Und anstatt nur über die Vorzüge der Produkte zu sprechen, konnten die Gäste gemeinsam mit den Rajasil-Experten die Sache selbst in die Hand nehmen und sich direkt und unmittelbar am Objekt ein eigenes Bild von der Leistungsfähigkeit der Sanierungslösungen machen.

Eine ausführliche Fotogalerie zu dieser Veranstaltung finden registrierte Benutzer im MehrWert-Login auf www.wall-systems.com sowie auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.com/wallsystems!
Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

In den modern ausgestatteten vollautomatischen Produktionsanlagen der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz aber auch für Neubauvorhaben produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

BASF Wall Systems GmbH & Co. KG
Heiko Faltenbacher
Thölauer Straße 25
95615 Marktredwitz
heiko.faltenbacher@basf.com
09231-802500
http://www.rajasil.com

Wissenschaft Technik Umwelt

Stets im Dienste des Menschen

Fachärztezentrum Maximilium hält Einzug in ehemaliges Nobelhotel – BASF Wall Systems maßgeblich an den Sanierungsarbeiten beteiligt
Stets im Dienste des Menschen
Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten bietet das ehemalige ?Hotel Krebs? wieder einen prachtvollen Anblick. Im Innern überzeugt modernste Funktionalität.

Gezeichnet von Leerstand, Plünderungen und Feuer verfiel der Prachtbau fast zwei Jahrzehnte lang zu einem Schandfleck, der die Verantwortlichen der Stadt Donauwörth ebenso störte wie seine Bürger und Gäste – das ehemalige Nobelhotel „Krebs“. In exponierter Lage am Ufer der Donau gelegen, bot das lang gestreckte, dreigeschossige Bauwerk mit imposanter klassizistischer Fassade einst ein ehrwürdiges Entree zur damals freien Reichsstadt Donauwörth. Zugleich genutzt als Bahnstation an der Strecke Augsburg – Nürnberg und als Anlegestelle für Donau-Dampfschiffe bescherten Reisende und Prominenz der beliebten Luxusherberge im 18. und 19. Jahrhundert stets Glanz und volles Haus.

Als der Bahnhof der Stadt Donauwörth an seinen heutigen Standort verlegt und wenig später die Dampfschifffahrt eingestellt wurde, nahm die Blütezeit der Nobelherberge im Jahre 1877 ein jähes Ende. Lediglich als Gasthof blieb „Hotel Krebs“ im 19. und 20. Jahrhundert bestehen. Ab 1993 schlossen sich auch diese Türen. Das kulturhistorisch bedeutsame Bauwerk dämmerte fortan vor sich hin und viel Wasser floss die Donau herunter bis endgültig Rettung in Sicht kam. Anfang 2009 öffneten sich die Türen wieder – das Fachärztezentrum Maximilium hatte Einzug in die ehemalige Nobelherberge gehalten.

Keiner wollte aufgeben
Dank privatem Investor und mit tatkräftiger Unterstützung von Kommunal- und Landespolitik gelang es letztlich ein zulässiges, modernes Nutzungskonzept für dieses einmalige historische Baudenkmal zu finden und die Finanzierung für die sehr umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten auf die Beine zu stellen.

Eine ganz entscheidende Rolle spielte bei den vorgesehenen Arbeiten an diesem Denkmal die fachkompetente Instandsetzung der wertvollen klassizistischen Fassade, die als Aushängeschild und Gesicht dieses Bauwerks sogleich im ersten Bauabschnitt festgeschrieben wurde. Der erste Bauabschnitt umfasste außerdem die komplette Sanierung des Dachtragwerks sowie die des erhaltenswerten Treppenhauses im Westflügel. Parallel dazu konzentrierte man sich im zweiten Bauabschnitt auf die gesamte Innensanierung, sprich die Umgestaltung und Anpassung der Innenräume an ihre neue moderne Nutzung als fachärztliches Kompetenzzentrum. Es erfolgten der Anbau eines Treppenhauses mit behindertengerechter Aufzugsanlage auf der Nordseite des Gebäudes, der Abbruch eines Anbaus auf der Ostseite sowie die Gestaltung der Außenanlagen. Bei allen Arbeiten galt es stets den Spagat zu schaffen – einerseits das bedeutende Baudenkmal konsequent seiner neuen Bestimmung zuzuführen und auf der anderen Seite seinen historischen Glanz wieder herzustellen.

Ein trauriger Anblick
Beim Anblick dieser Bauruine war es dem Betrachter kaum mehr vorstellbar, dass das Hotel „Krebs“ hochherrschaftlich den Weg in die Stadt Donauwörth wies und auch zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten zu seinen hohen Gästen zählte, so wie Bayerns König Maximilian II., das österreichische Kaiserpaar oder auch Napoleon. Fast einhundert Jahre lang prägte die ortsansässige Familie Dietrich das stolze Anwesen, das um 1780 erbaut wurde, nachdem das ursprüngliche Gebäude aus dem 16. Jahrhundert dem 30jährigen Krieg zum Opfer fiel. Das heutige Erscheinungsbild des 3400 Quadratmeter großen Baudenkmals aus Ziegelmauerwerk mit plastisch gestalteter, symmetrisch gegliederter Putzfassade lässt sich auf das Jahr 1838 zurück datieren. Seitenrisalite umfassen an der Südfassade einen lang gestreckten Mittelteil. Schon aus frühen Bauphasen stammen die in Kalkstucktechnik hergestellten Trauf- und Gurtgesimse. Der Quaderputz im Erdgeschossbereich lockert die Fassadeflächen weiter auf, nur die Nordseite (Hofseite) beließ man sehr sachlich und fast gänzlich ohne Schmuckelemente. Der bis heute teilweise erhalten gebliebene Fassadenputz aus Romankalkmörtel wurde vermutlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgebracht und erhielt durch eine dezent eingefärbte Putzschlämme aus Kalk und feinem Sand eine monochrome grünlich-graue Farbgebung.

Enorme Schäden
Die Dokumentation der Schadensbilder an der Fassade der einstigen Nobelherberge ist lang. Der Beurteilung offensichtlicher Schäden folgten umfangreiche Probenahmen und Laboruntersuchungen. Ein Auszug: Auf den ersten Blick erkennbar, zeigten die meisten Fensterachsen senkrecht zum Teil über die gesamte Gebäudehöhe verlaufende baudynamische Risse. An den Glattputzflächen aus überwiegend kalkgebundenen unterschiedlich dicken, weichen und sehr harten Putzlagen und einem sandenden Oberputz treten an allen Gebäudeseiten, abhängig vom Durchfeuchtungsgrad der Fassadenflächen, Putzschäden bis hin zu Putzzerstörungen und Hohlstellen auf – dies besonders im Bereich der Ziergiebel an der Südseite, am ehemaligen Schriftzug und an den senkrechten Quaderungen im ersten und zweiten Obergeschoss sowie auf der gesamten Westfassade.

Hohllagigkeit, Spannungen sowie Abplatzungen als Ergebnis von Haftungsstörungen zwischen Oberputz und Untergrund waren typische Schadensbilder auch an Fenstereinfassungen und -bekrönungen sowie an allen Putzanschlussstellen in Zusammen-hang mit Einblechungen. Sehr in Mitleidenschaft gezogen waren auch die Trauf- und Gurtgesimse, in zwei Schichten bestehend aus gipshaltigem Kalkmörtel, der bei Wasserbeaufschlagung stark erweicht. Besondere Aufmerksamkeit galt auch dem Quaderputz im Erdgeschossbereich, der an allen Seiten beträchtliche Feuchte- und Salzbelastungen vermuten ließ. Das Vorhandensein erheblicher Mengen bauschädlicher Salze bestätigten schließlich die im Vorfeld durchgeführten Analysen. Nur etwa 25 Prozent des Altputzes ließen sich insgesamt erhalten, wobei die Nordseite ganz erneuert werden musste.

Gemeinsam sind wir stark
Die Sanierung des ehemaligen „Hotel Krebs“ in Donauwörth erforderte eine sehr differenzierte und individuelle Herangehensweise. Bei einem Projekt dieser Größenordnung gilt es stets vielschichtige Interessen zu vereinbaren, angefangen mit der Erfüllung denkmalpflegerischer Auflagen, über die technische Machbarkeit der vorgesehenen Maßnahmen und nicht zuletzt die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens. Dies erforderte eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen den Planern, dem Architekturbüro Zimmermann und Keller aus Donauwörth, der ausführenden Firma Behrend & Petzold aus Glauchau, den Vertretern der ortsansässigen Denkmalpflege und dem Spezialbaustoffhersteller BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz, der angefangen von der Bauzustandsanalyse über das putztechnische Instandsetzungskonzept, die Auswahl der einzusetzenden Produkte sowie bei der Lösung technischer Probleme bis hin zur beratenden Betreuung von Planern und ausführenden Firmen maßgeblich an den Sanierungsarbeiten beteiligt war. Während des gesamten, für die Fassadeninstandsetzung relevanten Zeitraums standen die technischen Mitarbeiter der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG den Planern und Verarbeitern mehrmals pro Woche vor Ort in allen Fragen mit Rat und Tat fachkompetent zur Seite.

Putztechnisches Instandsetzungskonzept: Ergänzen oder erneuern?
Der erste Spatenstich erfolgte schließlich am 14. Juli 2007. Für die Instandsetzungsarbeiten an den Fassadenflächen des zukünftigen fachärztlichen Kompetenzzentrums hieß das zunächst, bei ergänzenden Maßnahmen die nicht tragfähigen Oberputzreste zu beseitigen und bei Neuverputz die betroffenen Bereiche bis zum tragfähigen Mauerwerk zu entfernen. Anschließend galt es das Mauerwerk gründlich, aber schonend zu reinigen und die baudynamischen Risse zu versorgen. Hierzu erfolgte eine Untergrundabkopplung des Putzsystems auf eine Breite von etwa 20 Zentimetern beidseitig des Risses. Mit Trennvlies und Stauss Fassadenmatte wurden die Risse anschließend fachgerecht überbrückt. Der nachfolgende Putzaufbau erhielt zusätzlich im oberen Drittel der oberen Putzlage eine weitere Verstärkung mit Rajasil Armierungsgittergewebe.

Eine besondere Herausforderung stellten im Rahmen der umfangreichen Instandsetzungsmaßnahmen die Entwicklungen der geforderten Putz-Sonderrezepturen dar. In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und insbesondere Stuckrestaurator und Bildhauer Thomas Salveter aus Oberbechingen tastete man sich schrittweise an die gewünschte, dem historischen Vorbild weitestgehend entsprechende, Oberputz-Sonderrezeptur heran. Der Anfertigung von Musterplatten folgte die Lieferung kleinerer Materialmengen und erst nachdem sich die Probeachsen am Gebäude bewährt hatte, kamen die Sonderrezepturen Rajasil Spritzputz grob und Rajasil Spritzputz sockelgeeignet am Objekt in Donauwörth zum Einsatz.

Weniger erfreulich: Aufgrund der Analyseergebnisse wurde davon ausgegangen, dass weite Teile des Trauf- und Gurtgesimses erhalten bleiben können und Ausbesserungen zur Instandsetzung ausreichend sein würden. „Stark eindringendes Niederschlagswasser führte jedoch zu deutlich stärker durchfeuchteten Teilbereichen und änderte in dem bereits fortgeschrittenen Stadium der Bauvorhaben das vorgesehene Instandsetzungskonzept für die Gesimse“, erklärt BASF-Bauberater Dieter Schaller. „Wir konnten“, so Schaller, „alle Beteiligten davon überzeugen, dass für die Gesimse in den feuchte- und salzgeschädigten Bereichen Rajasil Sanierputz SP3 das geeignete Material zur Sanierung ist, da es durch seine ausgezeichnete Wirkweise die bauschädlichen Salze speichert und so über einen sehr langen Zeitraum die Ausblühungen an der Oberfläche verhindert“. Mit Rajasil Gesimsziehmörtel grob und fein, einem schnell erhärtenden, leicht zu verarbeitenden Werktrockenmörtel zur Herstellung von Fassadenstuck und zur Reprofilierung bestehender Stuckelemente, gingen die übrigen Arbeiten an den Gesimsen und weiteren Schmuckelementen dieser überaus erhaltenswerten Fassade problemlos voran.

Das Rajasil Sanierputzsystem SP3 versprach auch bei weiteren Instandsetzungsprozessen die richtige Lösung zu sein. Aufgrund des hohen Durchfeuchtungsgrades und der hohen Konzentration bauschädlicher Salze einigte man sich beim Quaderputz im Erdgeschoss auf den SP3 als Unterputz. Auf der gesamten Nordseite (Hofseite) des Bauwerkes fand dieses Sanierputzsystem ausschließlich Verwendung. Im Erdgeschossbereich wurde schließlich die sockelgeeignete Sonderrezeptur Rajasil Spritzputz grob als Oberputz aufgebracht. Die Sonderrezeptur Spritzputz grob (nicht sockelgeeignet) kam als Oberputz an den Fenstereinfassungen und -bekrönungen, an den Gauben, Gesimsen und Bossen zum Einsatz. Wegen seiner weitgehend spannungsfreien Erhärtung, was die Gefahr von Rissbildungen deutlich reduziert, entschied man sich, abgesehen von der Nordseite, auf allen anderen Fassadenseiten für eine Beschichtung der Glattputzflächen mit Rajasil Trasskalkputz mittel als Unterputz und Trasskalkputz fein als Oberputz. Ein Schlussanstrich auf ??-Basis gibt dem Bauwerk am Donau-Ufer heute seine dezente, historisch vorgegebene grünlich-graue Farbgebung zurück. Eine zusätzlich eingebaute Horizontalsperre, oberhalb des erdberührten Bereichs, im Rajasil Mehrstufen-Injektionsverfahren ausgeführt, verhindert fortan aufsteigende Feuchtigkeit und sorgt zusätzlich für ein lange Zeit optisch einwandfreies Erscheinungsbild der Fassadenflächen.

Stets im Dienste des Menschen
Bei den erfolgreichen Sanierungsarbeiten wurde von allen Beteiligten viel Know-how eingebracht, es wurden technische Probleme gelöst, Sonderrezepturen entwickelt und gemeinsam unerwartete Situationen gemeistert: Nur so ist es möglich geworden, dass das ehemalige Nobelhotel „Krebs“ heute als Fachärztezentrum Maximilium das Bild der Stadt Donauwörth wieder wie einst positiv prägt. „Hotel Krebs“ stand als Luxushotel stets im Dienste des Menschen, heute übernimmt diese Funktion das fachärztliche Kompetenzzentrum Maximilium.

Den Objektbericht als bebilderten pdf-Download finden Sie HIER.
Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist mit ihren zwei starken Marken Rajasil Bausanierung und HECK MultiTherm einer der führenden Hersteller von Spezialbaustoffen für Bausanierung und Wärmedämmsysteme. BASF Wall Systems mit Sitz in Marktredwitz ist bereits seit 100 Jahren am Markt aktiv. Als Unternehmen der BASF-Gruppe ist BASF Wall Systems mit rund 200 Mitarbeitern Teil des führenden Chemie-Unternehmens der Welt.

In den modern ausgestatteten vollautomatischen Produktionsanlagen der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG werden mineralische Werktrockenmörtel sowie Spezialbaustoffe zum dauerhaften Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz aber auch für Neubauvorhaben produziert.

Die Produktpalette umfasst die Bereiche Mauerwerk-, Fachwerk-, Fassaden- und Natursteinrestaurierung, Unter- und Oberputze sowie Anstrich- und Wärmedämmverbundsysteme.

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