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Der sogenannte Bremer BAMF-Skandal

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen – Die Asylentscheiderin

Der sogenannte Bremer BAMF-Skandal

Eine Bremer Asylentscheiderin hat zu viele positive Entscheidungen gefällt. Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht weil sie bestechlich war, sondern weil sie die Menschen und ihr Unglück über das Gesetz stellte. Und es soll noch mehr solche Fälle geben.

Ein Skandal rufen die Politiker, die Entscheiderin wird erst einmal vom Dienst frei gestellt, ihre Chefin wird zur Verantwortung gezogen und alle Entscheidungen der Bremer Außenstelle des BAMF der letzten Jahre sollen neu überprüft werden. Menschen, die sich in Sicherheit glaubten, weil ihr Asylantrag positiv entschieden wurde, finden sich nun plötzlich wieder in einer Situation, in der sie erneut Angst haben müssen vor der Zukunft, vor der Abschiebung, vor der Katastrophe ihres Lebens.

Aber ist es wirklich ein Skandal, wenn „zu viele“ positive Entscheidungen getroffen werden? Ist der wahre Skandal denn nicht, dass überhaupt über Menschen entschieden wird, die bei uns Schutz suchen? Ist der wahre Skandal denn nicht, dass das Gesetz über dem Unglück der Menschen steht? Dass nach Paragrafen entschieden wird, wer Asyl bekommen darf, ganz egal welche Lebenskatastrophen diese Menschen zu uns geführt haben? Kann das Gesetz, darf das Gesetz die Menschlichkeit ersetzen? Und ist es einem anderen Menschen zumutbar, diese Entscheidungen zu treffen? Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?

Schon lange bevor das Geschehen in der Bremer Außenstelle des BAMF ans Tageslicht kam, habe ich in dem Roman „Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen – Die Asylentscheiderin“ versucht den Zwiespalt zu untersuchen, in den ein Mensch gebracht wird, der über Asyl oder Abschiebung, wenn es hart auf hart kommt über Leben und Tod von Geflüchteten entscheiden muss.
(Roman, erschienen 2016, erhältlich im Buchhandel)

Leseprobe:

Seit Tagen hatte ich nicht mehr geschlafen. Sobald ich mich ins Bett legte und die Augen schloss, kamen sie zu mir. Weiße, braune, schwarze Gesichter. Frauen, Männer, Kinder. Alte und Junge. Ein Mann trug sein ertrunkenes Kind auf dem Arm, von dem das Wasser in mein Bett tropfte, eine Frau hielt mir ihr steifes, erfrorenes Baby hin, als ob sie es mir geben wollte. All diese Gestalten, all diese Menschen hatte ich ins Elend, wenn nicht sogar in den Tod geschickt, so schien es mir. Auch wenn sie nur schweigend um mich herumstanden, so glaubte ich doch zu hören:

„Du hast uns weggeschickt, du hast entschieden, dass wir gehen müssen. Zurück in ein Land, in dem wir nicht leben können. In dem sie uns nicht in Ruhe leben lassen.

In ein Land in dem wir nicht leben können, weil wir keine Arbeit haben, kein Haus, kein Essen für unsere Kinder. Weil die meisten so arm sind, dass es gerade mal zum Überleben reicht, aber nicht zum Leben. Und für manche noch nicht einmal dazu.

In ein Land, in dem sie uns nicht in Ruhe leben lassen. Weil wir Roma sind, weil wir lesbisch sind oder schwul oder transsexuell. Weil wir Frauen sind und deshalb ständig in Gefahr und ohne Möglichkeit, jemals unser eigenes, unabhängiges Leben zu leben.

Du hast entschieden, dass wir gehen müssen, weil es kein besonderes Gesetz in unserem Land gibt, das bestimmt, dass wir verfolgt werden für das, was wir sind. In ein Land, in dem es aber auch niemanden gibt, der unsere Unterdrückung verhindert.“

Ich drehte mich weg, aber auf der anderen Seite des Bettes standen sie auch. Obwohl da die Wand war, starrten mich auch von dieser Seite die Gesichter an und ich hörte ihre stummen Vorwürfe. Ich zog die Decke über den Kopf, wollte nichts mehr sehen und nichts mehr hören, wollte nur meine Ruhe haben und schlafen. Schlafen …

Aber auch in den Schlaf hinein verfolgten sie mich. Ob ich die Augen geöffnet oder geschlossen hatte, immer sah ich sie da stehen, sah ihre Blicke und hörte ihre Klagen gegen mich. Dann dämmerte ich weg und der Traum führte mich vor ein Tribunal. Ich war die Angeklagte, vor mir saßen mehrere Richter in ihren schwarzen Roben und blätterten in meinen Akten. Ich konnte genau sehen, dass dies von mir angelegte Akten waren. Schicksale, über die ich entschieden hatte oder über die ich noch entscheiden musste. Ich drehte mich um, weil ich es hinter mir raunen hörte und sah wieder ihre Gesichter. Weiße, braune, schwarze Gesichter. Alte Gesichter und junge, die schon fast genauso verbraucht und gezeichnet wirkten wie die der Älteren. Ich wollte aufstehen, versuchte verzweifelt von meinem Stuhl hochzukommen und erwachte, als es nicht gelang. Aber im Erwachen war keine Rettung, denn nun standen sie wieder um mein Bett herum und sahen mich an. Sahen mich an mit diesem verlorenen, diesem verzweifelten Blick, den ich in den letzten Monaten immer und immer wieder bei all den Menschen gesehen hatte, die vor mir in meinem Büro saßen, mit schwitzenden Händen, unruhigen Füßen und einem Geruch nach Angst, der mich nach jedem Interview das Fenster aufreißen ließ.

Rezensionsexemplar anfordern: text-und-wort@freenet.de

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

?Crossmatch – 20 Jahre Innovationen bei zukunftssicheren biometrischen Identifizierungs- und Authentifizierungslösungen

?Crossmatch - 20 Jahre Innovationen bei zukunftssicheren biometrischen Identifizierungs- und Authentifizierungslösungen

(Mynewsdesk) – Führender Anbieter von Lösungen für Identitätsmanagement und Authentifizierung feiert Jubiläum

– Crossmatch führt Erfolgsgeschichte am Standort Jena weiter

Palm Beach Gardens (US)/Jena, Deutschland – 25. Mai 2016 – Crossmatch, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für biometrisches Identitätsmanagement und Multi-Faktor-Authentifizierung feiert20 Jahre als Innovator im Bereich der Biometrie. Das Unternehmen sieht seine Firmen­geschichte als Grundlage für die nächste Generation der Multi-Faktor-Authentifizierungslösung DigitalPersona® Altus, die weltweit Unternehmen und Organisationen bei den Herausforderungen des Identitätsmanagements unterstützt.

Die Wurzeln des Unternehmens – Cross Match Technologies und DigitalPersona, Inc. – reichen bis in das Jahr 1996 zurück. Beide Unternehmen haben sich den Ruf als Pioniere in biometrischer Livescan-Erfassung, hochsicherer Identitätsfeststellung und Authentifizierung erarbeitet. Sie spielten beide eine Schlüsselrolle bei kritischen Ereignissen, welche die Identität in der modernen Welt neu definiert haben – von der Gewährleistung des Heimatschutzes nach der Zunahme von Terroranschlägen weltweit, bis zum Identitätsschutz für den sicheren digitalen Zugang in der sich heute rasant entwickelnden und von Hackern geplagten Cyber-Landschaft.

Crossmatch vereint seit der Fusion 2014 die bewährten Hardware- und Softwaretechnologien beider Unternehmen und bringt damit eine komplette und leistungsstarke Lösung für Erfassung, Authentifizierung und Verwaltung von Identitäten auf den Markt.

Crossmatch verfügt über zwei Standorte in Europa, einer in Prag und der andere in Jena, Deutschland. Der Betrieb in Jena hat selbst eine lange Geschichte. Er beschäftigt ca. 30 Mitarbeiter vorwiegend in der Produktion von Geräten, in der Softwareentwicklung und im Service. Der Betrieb begann als Teil von Carl Zeiss vor der Wiedervereinigung Deutschlands. Seit 1991 hatte das Werk in Jena verschiedene gut bekannte Eigentümer wie Jenoptik, Rheinmetall, Heimann Systems und die Smith Group. Crossmatch erwarb den Jenaer Standort als „Smith Heimann Biometric Systems“ 2005 von der Smith Group.

Das Unternehmen in Jena kann viele international beachtete innovative Meilensteine vorweisen und ist als Vorreiter im Bereich der Erfassung von Finger- und Handabdrücken anerkannt. Jena stellte 1996 den weltweit ersten Handflächenscanner sowie 2004 das erste vom FBI zertifizierte Tenprint- und Palmprint-Livescan System mit einer Auflösung von 1000 ppi her. Es folgten weitere immer kompaktere und leistungsfähigere Geräte.

Ganz aktuell wurden Großaufträge für in Jena produzierte Geräte und Komponenten durch EU und Bund erteilt, u. a. L Scan® Handabdruckscanner für die Registrierung von Asylsuchenden in Griechenland sowie Guardian® Tenprint Scanner für die biometrische Erfassung von tausenden von Flüchtlingen und Migranten in Deutschland. Allein dafür wurden über 1000 „Guardian“-Geräte vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erworben.

Heute helfen Crossmatch-Lösungen eine Vielzahl von identitätsbezogenen Risiken für Unternehmen, Organisationen und Behörden aller Größen zu senken:

– EU-Mitgliedsländer setzen Crossmatch-Lösungen an den Grenzen ein, um eine noch nie dagewesene Anzahl von Migranten und Flüchtlingen zu registrieren, um ihre Bürger zu schützen und die Integrität von Asylverfahren zu gewährleisten.

– Strafverfolgungs- und Verteidigungsbehörden nutzen mobile Lösungen bei der Überprüfung von Identitätsansprüchen und zur beschleunigten Suche bekannter Personen von polizeilichem Interesse.

– Crossmatch Multi-Faktor-Authentifizierungslösungen sichern den Zugang zu Netzwerken und digitalen Vermögenswerten für große und kleine Unternehmen, bekämpfen Betrugsfälle und fördern Produktivität über sichere Benutzer­identitäten.

– Regierungen rund um den Globus verwenden Crossmatch-Lösungen, um kritische Herausforderungen zu meistern und Menschen vielseitig zu unterstützen – von der Eintragung von hunderten Millionen von Bürgern in nationale Melderegister, über die Ermöglichung von „Banking of the Unbanked“ (Anm. kontolose Bankgeschäfte), zur Erteilung der Wahlberechtigung nach dem Motto „Eine Person, eine Stimme“.

„Wir sind stolz auf unser 20-jähriges Bestehen als führender Innovator in dieser Branche“, sagte Richard Agostinelli, CEO von Crossmatch. „Wir sind begeistert, dieses Erbe mit unserer nächsten Generation der Multi-Faktor-Authentifizierungslösung DigitalPersona Altus zu honorieren. Altus liefert einen beweglichen Rahmen, um schnell Herausforderungen im Bereich Identitätsmanagement zu bearbeiten – heute und in den nächsten 20 Jahren.

Druckfähige und honorarfreie Fotos: http://bit.ly/1sPEOjj

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Informationen zu Crossmatch

Crossmatch unterstützt Organisationen dabei, ihre Herausforderungen und Aufgaben beim Identitätsmanagement mithilfe von Biometrie zu bewältigen. Dafür werden zuverlässige Erfassungs- und Authentifizierungslösungen zur Erstellung, Überprüfung und Verwaltung von Identitäten für eine Vielzahl von Anwendungen für Regierungen, Vollzugsbehörden, Finanzinstitutionen, den Einzelhandel und das Gewerbe zur Verfügung gestellt.

Die Systeme werden mithilfe bewährter biometrischer Technologie, flexibler Registrierungs- und stabiler, auf mehrfachen Faktoren basierender, Authentifizierungssoftware sowie umfassender Branchenexpertise entwickelt. Crossmatch bietet dabei sachkundigen und professionellen Service für die individuellen Herausforderungen der Kunden, inklusive Beratung, Entwicklung, Implementierung und Optimierung.

Crossmatch beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Die Produkte und Lösungen werden in über 80 Ländern von mehr als 200 Millionen Menschen verwendet. Das 1996 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Palm Beach Gardens, Florida sowie Niederlassungen auf der ganzen Welt.

Crossmatch ist ein eingetragenes Warenzeichen der Cross Match Holdings, Inc.

Weitere Informationen unter www.crossmatch.com: http://www.crossmatch.com/.

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Mehr Deutsch- als Englischkurse

Nachfrage an Integrationskursen nimmt zu

Mehr Deutsch- als Englischkurse

(NL/1540916465) Hamburg/Kempten, Juni 2015.
Sprachkompetenz spielt eine Schlüsselrolle, wenn Flüchtlinge und internationale Migranten sich in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden wollen. Die Zahl der Integrationskurse stieg im letzten Jahr um 26 Prozent an.

Im Jahr 2014 wurden 211.321 Teilnahmeberechtigungen zum Integrationskurs ausgestellt. Dies ist der höchste Wert nach dem Startjahr 2005 und über ein Viertel mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, laut Veröffentlichung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Anfang Juni 2015. In Deutschland waren Ende letzten Jahres über 1.300 Träger für Integrationskurse zugelassen. Mit rund 37 Prozent belegen die Volkshochschulen den größten Anteil daran, an zweiter Stelle (16,9 Prozent) finden die Kurse bei Sprach- und Fachschulen wie beispielsweise inlingua statt. Die Nachfrage nach Deutschkursen stieg im letzten Jahr explosionsartig an. Erstmals führten wir mehr Deutsch- als Englischkurse durch. Ein Grund dafür sind auch die Integrationskurse, die inlingua nun verstärkt anbietet. Anfangs wurden diese nur in Großstädten nachgefragt, doch mittlerweile haben auch unsere Sprachcenter in Städten mit unter 100.000 Einwohnern wie z.B. Ludwigsburg ihr Angebot erfolgreich ausgeweitet. Besonders ausländischen Fachkräften, die in Deutschland gesucht werden, bieten Integrationskurse eine erste sprachliche Orientierung, berichtet Heidrun Englert, 2. Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft inlingua Deutschland, Hamburg. Der Integrationskurs umfasst neben 600 Stunden Sprachkurs auch 60 Stunden an Vermittlung von Kenntnissen rund um Staat, Gesellschaft und Geschichte Deutschlands. Am Ende des Sprachkurses sollen die Teilnehmer das Sprachniveau B1, die selbstständige Sprachverwendung, erreichen. Sie sollten damit das Wichtigste verstehen können, sofern es sich um ihnen vertraute Themen wie Arbeit, Schule oder ähnliche handelt und eine einfache Sprache verwendet wird. Außerdem sollten die Teilnehmer über diese Themen selbst sprechen können, über ihre Erfahrungen und Wünsche berichten sowie kurze Erklärungen geben. Ein erfolgreich absolvierter Integrationskurs ist die grundlegende Voraussetzung für ein dauerhaftes Leben in Deutschland.
Ankommende Flüchtlinge sind vorerst nicht zu einem Integrationskurs zugelassen. Erst wer dauerhaft in Deutschland lebt und eine erste Aufenthaltserlaubnis über mindestens zwölf Monate besitzt, darf einen geförderten Integrationskurs besuchen. Valentin Hingerl, der das inlingua-Sprachcenter in Kempten betreibt, engagiert sich deshalb gemeinsam mit seiner Frau ehrenamtlich für Asylsuchende. Das Ehepaar unterrichtet Sprachvermittler, stattet die Klassen kostenfrei mit Unterrichtsmaterialien aus, um eine Struktur in die Kurse zu bekommen und gibt ihre Erfahrungen weiter. Dabei sind die beiden auch immer wieder direkt vor Ort in den Wohnunterkünften und arbeiten eng mit den Helfern, der Diakonie sowie anderen Sozialarbeitern zusammen. Wir wissen, wie wichtig es für Menschen ist, die Sprache des Aufenthaltslandes zu können. Besonders zu Beginn in einem fremden Land fühlen sich die Menschen deutlich wohler, wenn sie ihre Mitmenschen verstehen und mit ihnen reden können. Viele Missverständnisse können dadurch vermieden werden, berichtet Valentin Hingerl über sein Engagement.

Hintergrundinformation zu Integrationskursen:
In den Integrationskursen werden ausländischen Mitbürgern neben der deutschen Sprache auch Geschichte, Kultur und Rechtsordnung vermittelt, damit diese leichter eine Arbeit finden, Anträge ausfüllen und neue Menschen kennenlernen können. Anspruch auf einen Integrationskurs haben jedoch nur Menschen, die dauerhaft in Deutschland leben und eine erste Aufenthaltserlaubnis über mindestens zwölf Monate besitzen. Eine Stunde kostet 1,20 Euro, der gesamte Kurs mit 660 Stunden liegt somit bei 792,- Euro. Kostenbefreiung und Zuschüsse sind unter bestimmten Bedingungen möglich.

In allen inlingua-Sprachcentern werden Deutschkurse angeboten. Integrationskurse bieten derzeit folgende Standorte an:
Abensberg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Chemnitz, Dessau, Detmold, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Fulda, Friedrichshafen, Gütersloh, Halle, Hamburg, Hannover, Herford, Ingolstadt, Kiel, Konstanz, Leipzig, Ludwigsburg, München, Nürnberg, Schweinfurt, Singen, Stuttgart, Tauberbischofsheim, Überlingen, Ulm, Villingen-Schwenningen, Wuppertal, Würzburg

Weitere Informationen zu Integrationskursen, u. a. zu Teilnahmeberechtigungen und Kosten, finden Sie unter: http://www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/Integrationskurse/integrationskurse-node.html
sowie bei den einzelnen inlingua-Sprachcentern, die unter www.inlingua.de zu finden sind.

Informationen des BAMF über die Integrationskursgeschäftsstatistik für das Jahr 2014 (bundesweit) finden Sie unter:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Integration/2014-integrationskursgeschaeftsstatistik-gesamt_bund.html?nn=1694492

Hintergrundinformation zu Flüchtlingszahlen:
Im Jahr 2014 befanden sich laut UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) weltweit über 56 Millionen Menschen auf der Flucht, die größte Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg. Ursache für die hohe Zahl sind unter anderem der Krieg in Syrien und die Vertreibungen im Südsudan und in der Zentralafrikanischen Republik. Hauptaufnahmeländer für Flüchtlinge sind Pakistan, Iran und Libanon, doch viele Flüchtlinge landen auch in Deutschland. Knapp 203.000 Menschen stellten im Jahr 2014 einen Asylantrag in Deutschland, was einem Anstieg von 60 Prozent gegenüber des Vorjahres entspricht. 1) Die Herkunft der meisten Asylbewerber liegt im Kosovo, in Syrien oder Albanien. Von Januar bis Mai 2015 betrug die Zahl der Erstanträge bereits nahezu 142.000. (1)Quelle: BAMF.de)
Seit 2006 steigt auch die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland in unseren Bundesländern an. Von den mehr als 1,2 Millionen internationalen Migranten im Jahr 2013 in Deutschland stammen die meisten aus Polen (16,1 Prozent), gefolgt von Rumänen (11,0 Prozent).2) Als internationaler Migrant gilt, wer seinen Lebenssitz dauerhaft aus dem Ausland nach Deutschland verlegt. (2) Quelle: BAMF.de/Statistisches Bundesamt)

inlingua
inlingua ist eines der führenden, internationalen Sprachtrainings-Netzwerke für private und berufliche Zielsetzungen. Seit fast 50 Jahren werden hier neben Fremdsprachen auch interkulturelle Kompetenzen vermittelt.
Qualifizierte, muttersprachliche Trainer ermöglichen durch einsprachiges Training binnen kurzer Zeit die lebendige Kommunikation in fremden Sprachen. Persönliche Betreuung, kostenlose Einstufungen und Probetrainings sowie international anerkannte Sprachzertifikate gehören ebenso zu den Kennzeichen von inlingua wie ein breites Spektrum an Trainingsformen wie Präsenztraining, virtuelles Training, Online-Learning oder Blended Learning. Zu den Kunden zählen Mitarbeiter von namhaften Unternehmen und staatlichen Auftraggebern sowie Privatpersonen.
Mit über 300 Centern in 40 Ländern ist inlingua eines der weltweit größten Netzwerke für fremdsprachliche Aus- und Weiterbildung. In Deutschland ist inlingua in über 60 Städten mit 70 Sprachcentern vertreten.

Mehr zu inlingua unter: www. inlingua.de

Unternehmenskontakt:
Arbeitsgemeinschaft inlingua Deutschland e. V.
Petra Schöttner, Normannenweg 17-21, D-20537 Hamburg
Fon: 49 40 32082929, Fax: 49 40 32082931
service@inlingua.de, www.inlingua.de
www.facebook.com/inlingua

Kontakt
meister-plan – agentur für werbung & pr
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Gutbrodstraße 40
70193 Stuttgart
49 711 2635443
pr@meister-plan.de
www.meister-plan.de

Politik Recht Gesellschaft

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge informiert online über Migration und Integration

Komplexe Inhalte der Integrationspolitik und praxisnahe Informationen für Migranten: Aperto, MATERNA und das Bundesverwaltungsamt entwickeln ein Portal, das Zuwanderer, Fachpublikum und Öffentlichkeit gleichermaßen anspricht.
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge informiert online über Migration und Integration

Über Integration und Migration wird viel diskutiert, ob in Talkshows, im Bürgeramt, am Stammtisch oder auf Facebook. Beinahe jeder hat eine Meinung. Sachliche Informationen bleiben dabei oft auf der Strecke. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge möchte das ändern: Die neue Websitelt das Amt vor und liefert verlässliche Informationen zu den Bereichen Migration, Asyl, Integration und Einbürgerung. Migranten finden auf der Website nützliche Informationen zum Leben in Deutschland und konkrete Ansprechpartner.

Konzept und Design für die neue Plattform stammen von der Berliner Agentur Aperto. Die technische Konzeption, die barrierefreie Frontend-Umsetzung und die Realisierung des Gesamtprojektes auf Basis des Government Site Builders (GSB) hat der IT-Dienstleister MATERNA GmbH übernommen. Betrieben wird das Portal durch die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) des Bundesverwaltungsamtes.

Wie kann es gelingen, Migranten, Fachpublikum und Wissenschaft gleichermaßen gut zu informieren? Wie verbinden wir komplexe Inhalte für die Akteure der Integrationspolitik mit alltagspraktischen Informationen für Migranten? Diese und ähnliche Fragen beschäftigten das Relaunch-Team während der Konzeptionsphase.
„Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat sich ganz bewusst gegen eine reine Selbstdarstellung entschieden“, sagt die Pressesprecherin des Amtes, Rochsana Soraya. „Stattdessen war es uns wichtig, ein Portal zu entwickeln, das den Nutzern wirklich weiterhilft, indem es detailliert und fundiert informiert, gleichzeitig relevante Ansprechpartner benennt und Möglichkeiten aufzeigt, sich weiter zu informieren.“

Das von Aperto entwickelte inhaltliche und strukturelle Konzept bietet Einstiegsmöglichkeiten für alle Zielgruppen. Akteure der Integrationsarbeit finden in der Infothek alle Hintergrundinformationen, Gesetzesgrundlagen und Formulare, die sie für ihre Arbeit brauchen. Im Bereich „Willkommen in Deutschland“ unterstreichen Infomodule wie „Wichtiger Hinweis“ oder „Tipp“ besonders wichtige Textpassagen. Farbig hervorgehobene „Checklisten“ fassen die wichtigsten Punkte aus komplexen Themen zusammen. Rochsana Soraya: „Natürlich haben Zuwanderer andere Fragen als Akteure. Mit dem Bereich „Willkommen in Deutschland“ stellen wir uns darauf ein. Hier beantworten wir detailliert Fragen und geben Hinweise, die das Ankommen in Deutschland erleichtern können.“ Das Aperto-Design setzt das Konzept konsequent fort. Bereits auf der Startseite holt eine große Bühne die Nutzer ab. Grafische Elemente helfen konsequent bei der Orientierung und unterstreichen gleichzeitig den Servicecharakter der Website.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit MATERNA eine weitere gesellschaftlich wichtige Informationsplattform umsetzen durften. Wir spezialisieren uns seit Jahren darauf, Themen im Web so umzusetzen, dass sie von Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund richtig verstanden werden“, sagt Patrick Gallo, Unitleiter Public bei der Aperto AG.

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Über Aperto
Aperto ist eine unabhängige, inhabergeführte Agentur mit mehr als 250 Mitarbeitern an den Standorten Berlin und Peking. Unter einem Dach vereinen sich alle Kommunikationsdisziplinen, um der Nachfrage nach integrierten Lösungen gerecht zu werden. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Verbindung von digitaler Kompetenz mit kreativer Exzellenz für Kunden aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Medien und Soziales. Die Agenturgruppe besteht aus den Spezialisten Aperto, Plantage Berlin, Greenkern Group, Aperto Move, Aperto Online Marketing und Aperto Plenum. Mehr Informationen unter:

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