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Nudging – warum Treppen oder Aufzug nehmen?

Nudging in der Architektur – „Anstupsen“ um Verhalten zu ändern, das Unterbewusstsein zu stärken oder Manipulation?

Nudging - warum Treppen oder Aufzug nehmen?

Brunzel Bau GmbH aus Velten/Brandenburg

Jeder macht es. Es ist ein fester Bestandteil des Know-hows unserer Bundeskanzlerin in ihren komplexen Verhandlungsgesprächen. Und wir erleben es im Alltag regelmäßig. Die Rede ist vonNudging, ein Synonym für anregen, lenken, formen. Durch clevere Strategien bewirken wir unbewusst Verhaltensänderungen bei unseren Mitmenschen oder werden beeinflusst. DieNudgingMethode wird in den unterschiedlichsten Branchen angewandt. Mit einem „kleinen Stoß“ wird ein bestimmtes Verhalten gefordert. Wie funktioniert das?

Einführung „Nudging“ – Wo findet sich das im Alltag?

Obst, das uns im Supermarkt zum Anbeißen beleuchtet auf Augenhöhe zum Kauf von gesunden Lebensmitteln verführt. Ein kleines Fußballtor im Urinal, das die Männer besser zielen lässt. Im Marketing ist diese Methode weit verbreitet. Der Begriff ist nicht bekannt? Die simple Übersetzung verdeutlicht wasNudgingbedeutet: vereinfacht „An stupsen“. Die aus der Politik stammende Methode zeigt Entscheidungsoptionen auf, regt an, formt und lenkt. Dabei wird ein Arbeitsprozess gezielt inGanggesetzt.

Der Diskussionsbeitrag schildert die Methode Nudging an einem einfachen Beispiel den Grundlagen der Arbeit von Bauherrn, Architekten und Bauunternehmen.Nudgingist kein Designgag, sondern ein in die tägliche Arbeit etablierter Bereich. Der Beitrag ist ein verschriftlichter Vortrag im Rahmen der Erwachsenenbildung bei der Brunzel Bau GmbH aus Velten in Brandenburg.

Design-Gags oder echte Ideen für eine bessere Welt

„Viele nette Nudges, die mir in den Sinn kommen, funktionieren nicht ohne ein tatsächlichen Problem welches es als Ausgangs Situation zu lösen gilt. Um Misserfolgeu verhindern und die Chance auf erfolgreiche Nudges zu erhöhen, teile ich meine eigenen Erfahrungen mit Nudging“, begrüßt Heiko Brunzel die Diskussionsrunde.

Was ist Anstupsen / Anstoßen?

„Was ist das Anstupsen. Es gibt verschiedene Definitionen vonNudging, die eine umfassender als die andere. Aber die Grundidee ist wie folgt:Nudgingakzeptiert die Autonomie des Menschen. Um Menschen zu ermutigen, Entscheidungen zu treffen, die zu ihrem eigenen Vorteil und/oder zugunsten des Staates oder der Gemeinschaft sind.

Es antwortet auf die Herausforderung einer Welt in der wir überall und ständig Entscheidungen unbewusst treffen. Oft sind wir mit den Gedanken in der nächsten Besprechung oder beim Einkaufszettel, wenn wir den Weg zur U-Bahn entscheiden oder den Schokoriegel auswählen. Wir denken nicht gründlich über jede kleine Entscheidung nach. Unsere Aufmerksamkeit wird an anderer Stelle benötigt.

Um vernünftig gute Entscheidungen zu treffen, verwenden wir Signale aus der Umwelt und Faustregeln. Diese Art der Entscheidungsfindung ist empfindlich gegenüber den Einflüssen des Wahlkontexts – der Art und Weise, wie die Umgebung eingerichtet wird, der Reihenfolge, in der die Wahlmöglichkeiten angeboten werden. Eine gute Voraussetzung für effektives Nudging! Das anpassen des Wahlkontextes ermöglicht uns den Schub in die richtige Richtung zu geben. Wie lassen sich vernünftige, arbeitende Nudgesherstellen?

Ein Beispiel für erfolgreiches Nudging aus der Architektur ist das klassische Urinal. Es ermöglicht dem Benutzer durch Anleitung den Reinigungsaufwand zu verkleinern.

Das lässt sich auf Eingangsgestaltungen und Treppen übertragen. Im besten Falle sind diese einladend und ungefährlich.

Da menschliches Verhalten von vielen Faktoren beeinflusst wird, ist nicht vorher zu sagen, wie eine bestimmte Intervention verlaufen wird. Es gibt keine einzige Formel oder Patent zur Anwendung. Beim Nudging geht es darum, Dinge auszuprobieren und zu schauen, was funktioniert und was nicht. Es besteht die Möglichkeit die Anzahl der Versuche, vor dem Erfolg, zu begrenzen. Heiko Brunzel erläutert einen Leitfaden in fünf Schritten. Sie sind simpel und basieren auf der wissenschaftlichen Methode.

1. Was ist das Problem und was ist das Ziel?

Der erste Schritt zu einem effektiven Ansatz/Nudging, ist, zu definieren, welches Problem zu lösen gilt. Das ist grundlegend. Definieren bedeutet, das Beschreiben des gewünschten Verhaltens, das Ziel. Überprüfen Sie, ob das Verhalten, ein tatsächliches Problem in der speziellen Situation ist, in der Sie Ihr Nudging platzieren werden.

Ein Beispiel aus dem Bereich der Gesundheitsfürsorge: wissenschaftlich wurde untersucht, wie sich die Umgebung, die die Treppe hinaufführt, auf die Menge der Besucher, die die Treppe nehmen, auswirken. Die Ausgangssituation war, dass drei Viertel der Besucher den Aufzug in einem bestimmten Gebäude nahmen. Das verbraucht viel Energie, was schlecht für die Umwelt ist. Darüber hinaus sind die Treppen (für die meisten Menschen) gesünder, körperliche Bewegung. Das Beispiel spielt in einem Gebäude, in dem im Ersten Stock die Besucher eine Arztpraxis aufsuchen. Für körperlich eingeschränkte Personen zum Beispiel Rollstuhlfahrer, ist der Fahrstuhl unerlässlich. Treppenlaufen ist ansonsten gesund und fördert die Gesundheit.

Wie zum Treppenlaufen überzeugen? Auf den ersten Blick, ein Dilemma. „Wie schaffen Sie es bestimmte Menschen unbewusst zu motivieren, den für sie besten Weg/die Treppe zu nehmen? Eine gute Ausgangssituation für effektives Nudging.“

2. Welche psychischen Prozesse spielen bei diesem Verhalten eine Rolle?

Wenn das Problem und Ziel klar definiert wurde, ist es nützlich, zu identifizieren, welche psychologischen Prozesse eine Rolle bei dem Verhalten spielen, das geändert werden soll. Zielführende Frage ist, warum Menschen ein bestimmtes Verhalten zeigen oder nicht zeigen. Das sind wichtige Informationen für ein effektives Nudging. Mögliche Fragen sind:

Was motiviert Menschen in dieser Situation?
Entscheiden sie sich für Autopilot oder denken sie, bevor sie handeln?
Welche Vorurteile spielen in dieser Situation eine Rolle?
Welchen Einfluss hat das Verhalten anderer?

Werden solche Fragen nicht gestellt, ist zwar ein Super-kreativer, gutaussehender Nudge entworfen, der aber nicht funktioniert, weil der Fokus auf die falschen psychologischen Prozesse konzentriert wurde. Es ist unmöglich alle psychologischen Prozesse hinter bestimmten Verhaltensweisen herausfinden.

Vielleicht ist in diesem Schritt das Nudging nicht die Richtige Alternative für das Erreichen des Verhaltens, diese Überlegung darf nicht fehlen. Strafen oder Belohnungen zu verwenden ist eine andere Möglichkeit. Die am besten geeignete Situation zum Anwenden vonNudgingist, wenn eine Lücke zwischen Absicht und Verhalten besteht. Menschen haben die Absicht, das Richtige zu tun, tun es am Ende nicht. Ein Beispiel ist jemand, der meint, „Naturschutz ist wichtig“ und gleichzeitig das Licht anlässt oder anstatt die naturschonende Fahrradmobilität das Auto bevorzugt. Wichtig ist herauszufinden, was das „Etwas“ ist, das sicherstellt, dass die Absicht nicht zum Handeln führt – im oben erwähnten Beispiel, weil der Lichtschalter an einem unlogischen, nicht sofort sichtbaren Ort ist – müssen die obigen Fragen gestellt werden.Nudgingwird schwieriger, wenn Menschen bewusst das Verhalten wählen, das verhindert werden soll. Damit ist es unwahrscheinlich, dass ein kleiner Stoß in die richtige Richtung/Nudging einen Effekt haben wird.

3. Gestaltung des „Anstupsens“

Das Problem ist herausgearbeitet, das Ziel festgelegt und geprüft, was steht im Weg? Heiko Brunzel ergänzt: „Der Architekt wünscht die Benutzung der Treppe.“ Für die Gestaltung des Nudging sind neue Ideen nötig. Leichter gelingt die Gestaltung, Dinge, die sich bewährt haben, zur Anwendung gebracht werden. Auch imNudgingwird das Rad nicht zwingend neu erfunden. Das gilt bei der Entwicklung eines Anstoßes unter ständiger Berücksichtigung an die psychologischen Prozesse. Konzentration dabei liegt nicht auf ein „cooles“ Aussehen. „Natürlich funktioniert ein gutaussehender Anstoß besser als ein ungeschickter. Aber Design ist im Fall vonNudginggrundsätzlich kein Ziel, sondern ein Mittel, um Effektivität zu erreichen“, erläutert Bauunternehmer Heiko Brunzel.

Jedes Detail in der Umgebung hat Auswirkungen darauf, was Menschen tun. So ergab eine Studie zum Energieverbrauch von Haushalten, dass die Hinzufügung von (positiven und negativen) Emoticons zu den Informationen über den relativen Energieverbrauch im Vergleich zum Nachbarn für die Reduzierung des durchschnittlichen Energieverbrauchs wesentlich war. Aber kleinere Details wie Farbe, Form und genaue Platzierung des Anstoßes sind entscheidend.

4. Testen und bewerten des Anstoßes

Der logische nächste Schritt besteht darin den Anstoßtest und die Operation auszuwerten. Es macht keinen Sinn, anzuwenden, was nicht funktioniert. Das Nudging läuft Gefahr, viel Zeit, Geld und Möglichkeiten zu verlieren. Wichtig ist in jedem Fall eine Messung vorzunehmen, bevor der Schubs initiiert wird und eine weitere Messung, während des Nudging Versuchs. Berechnung der Differenz um den Erfolg ein zu ordnen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, darüber nachzudenken, welche Informationen für die Sammlung noch relevant sind. Diese zusätzliche Information helfen zu erklären, warum ein Schubs funktioniert oder nicht. Dies ermöglicht bessere Chancen für Verbesserungsmöglichkeiten zu finden. Um in dieser Phase Verbesserungen zu erzielen ist es nötig so lange zu testen, bis der perfekte Anstoß für einen Mega-Hit geschaffen wird, verdeutlicht Heiko Brunzel.

5. Manipulation durchNudging?

Die Menschen legen großen Wert auf ihre Freiheit oder Autonomie. Ein geäußertes Argument gegen die Verwendung vonNudging(Nudgingdurch die Regierung wird stark kritisiert) ist, dass es manipuliert, bestimmte Entscheidungen zu treffen und somit die Autonomie beeinflusst.Das ArgumentmachtSinn, sobald die Aussendung nicht von der Umwelt stattfindet, um bestimmte Entscheidungen zu treffen, und ein Anstupsenein manipulierendes Steuerungselement in die Umgebung bringt.
Aber das ist nicht der Fall, wir werden ständig vom Wahlkontext gesteuert und beeinflusst. Selbst wenn Entscheidungen getroffen werden, die nichts in den Auswahlkontext ändern, sind sie verantwortlich, in welche Richtung die Leute geschickt werden. Ein Schubs/Nudging in die richtige Richtung scheint positiv zu sein. Wenn Autonomie als fähig definiert wird, in Übereinstimmung mit dem Wünschen zu handeln, dass das An stupsen/Nudging in vielen Fällen die Autonomie stärkt. „Anscheinend sind wir nicht in der Lage, die für uns optimale Wahl zu treffen. Nudging hilft uns, im Einklang mit unseren tieferen Absichten zu handeln und somit unsere Autonomie zu stärken. Ich denke, dass das Nudging in Bereichen wie Gesundheit und Nachhaltigkeit eine unschuldige Intervention ist. Wichtig isteine Transparenz über Ihre Absichten zu schaffen. Wenn Menschen wissen und erfahren, dass sie „manipuliert“ werden, ist ihre Autonomie weniger betroffen, weil sie über alle Informationen verfügen, die sie für eine autonome Entscheidung benötigen.Nudgingist für das Gemeinwohl“, meint Heiko Brunzel.

6. Lösung – wann nehmen die Menschen Treppen und nicht den Aufzug

Die Lösung der Ausgangsfrage liegt auf der Hand: die Menschen gehen nach Betreten eines Hauses in Blickrichtung weiter. Durch die Gestaltung von Licht, gleichförmigen Boden zwischen Eingangsbereich und Treppe, eine Beschilderung Richtung Treppe stärkt die Orientierung und durch die erfolgreiche Anordnung von Treppen und Aufzügen gelingt dasNudgingRichtung „Treppenlaufen“.

„Wer glaubt ein simples Schild reicht, der irrt. So funktioniert wederNudgingnoch menschliches Verhalten. Wir folgen zum größten Teil unserem Unterbewusstsein. Dieses reagiert unteranderem auf Beschaffenheit des Lichts und des Raumes. Von solchen natürlichen, menschlichen Eigenschafften lebt des längeren Prozesses der Lösungsfindung beim Nudging.“ beendet Hans Heiko Brunzel unter tosendem Applaus seinen Vortrag über Nudging in der Architektur.

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

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Stark führen – Ratgeber für mehr Zeit, Autonomie und Erfolg im Führungsalltag

Business-Coach Bianca Fuhrmann zeigt Chefs in „Stark führen“, wie sie eine eigene, starke Führungssignatur entwickeln.

Stark führen - Ratgeber für mehr Zeit, Autonomie und Erfolg im Führungsalltag

Stark führen: Aktivierend, effizient und wirkungsvoll agieren

Köln, Oktober 2017. Wer von Pionieren und Entdeckern spricht, denkt dabei wohl kaum an seinen Chef. Dabei sind genau dies zwei Grundeigenschaften, die eine Führungskraft haben sollte. Beraterin und Business-Coach Bianca Fuhrmann zeigt in ihrem neuen Praxisbuch „Stark führen: Aktivierend, effizient und wirkungsvoll agieren“, was eine gute Führungskraft wirklich ausmacht und welche Tools dafür nötig sind. Von den psychologischen Grundlagen, über die eigene Klarheit und die notwendigen Instrumente hin zur eigenen Handschrift, zu Durchsetzungsvermögen und Vorsprung.

Fuhrmann weiß, worüber sie schreibt. Sie ist Expertin auf dem Gebiet, Führungskräfte auf die Erfolgsspur zu bringen. Zehn Jahre war die Ingenieurin selbst Führungskraft in mittelständischen Firmen und großen Konzernen. Seit neun Jahren arbeitet Fuhrmann als Unternehmensberaterin. Sie wird oft erst dann ins Unternehmen geholt, wenn Teams zu zerbrechen drohen und die roten Zahlen in der Bilanz immer dunkler werden.

Führen heißt in Führung gehen

Wer das im Springer Gabler erschienenen Buch von Bianca Fuhrmann liest, wird schnell erkennen, welche Rolle eine starke Führung für die gute Bilanz des Unternehmens spielt, aber auch für die Mitarbeiterzufriedenheit. Dabei ist ihr Buch aus dem Leben der Unternehmen gegriffen. Zahlreiche Beispiele machen deutlich, woran es wirklich krankt. Sie räumt mit dem Vorurteil auf, das fehlende Zeit das größte Problem ist. Und zeigt deutlich, dass Zeitmanagement nicht die Lösung hin zu einem selbstbestimmten Führungsalltag ist.

Ein starker Chef ist dabei niemand, der seine Ziele mit brachialer Gewalt und autoritärer Strenge durchsetzt, sondern mit einer klaren Linie. Er weiß, was er will und wohin er will. Und er weiß, dass er seine Ziele nur gemeinsam mit seinem Team erreichen kann. Nachhaltig erfolgreich werden nur diejenigen sein, die mit dem Menschen und nicht gegen ihn arbeiten. Der Leser lernt, wie er sein Team richtig motiviert, wie er zielführend kommuniziert und mit welchen Instrumenten Führung einfach, effektiv und unkompliziert sein kann.

Stark führen“ (Springer Gabler ISBN 978-3-658-16605-2) ist kein Buch für Unternehmensegoisten, sondern ein Plädoyer zum ganzheitlichen Denken. Nur mit starken Mitarbeitern und einem gut funktionierenden Team, kann die Führungskraft ihre Stärke voll entfalten.

Bianca Fuhrmann ist Diplom-Ingenieurin (FH), Systemischer Business Coach (SHB), Vortragsrednerin und Buchautorin. Sie berät und coacht Führungskräfte seit 2008 in den Bereichen der effizienten Mitarbeiterführung, dem Aufbau von Hochleistungsteams und im Projektmanagement. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz unterstützt sie Menschen in ihrer Entwicklung, gestaltet wertschätzende Führungskulturen und sorgt so für ein nachhaltiges Unternehmenswachstum. Zuvor war sie über ein Jahrzehnt als Führungskraft und Projektleiterin in Konzernen sowie im Mittelstand tätig.

In Summe hat Bianca Fuhrmann über 100 Projekte in technischer Produktentwicklung, im Innovationsmanagement, im Change-Management sowie in der Führungs- und Organisationsentwicklung erfolgreich abgeschlossen, geleitet oder begleitet.

2013 feierte sie mit ihrem Krisen- und Konfliktmanagementratgeber fur Projektleiter
und Führungskräfte „Projekt-Voodoo®“ bereits große Erfolge.

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RTI auf der embedded world 2017 (Halle 4, Stand 471)

RTI Connext DDS Middleware, Security-Erweiterung und Autonomes Fahren

RTI auf der embedded world 2017 (Halle 4, Stand 471)

Die Security wird zwischen der Anwendung und dem darunterliegenden Transportprotokoll implementiert.

Sunnyvale (USA)/London, Januar 2017 – Real-Time Innovations (RTI) präsentiert auf der embedded world 2017 (Halle 4, Stand 471) seine Konnektivitätsplattform für Echtzeitanwendungen im Industrial Internet of Things (IIoT). Im Fokus stehen die RTI Connext DDS Middleware für intelligente verteilte Anwendungen, ihr Einsatzbereich in der Autonomie sowie die Security-Erweiterung Connext DDS Secure. Connext DDS Live-Demos sind auch auf verschiedenen Partnerständen zu sehen.

RTI Connext DDS Secure ist die weltweit erste standardkonforme und kommerziell angebotene Konnektivitätsplattform für das IIoT, die außerdem der neuen DDS (Data Distribution Service) Security-Erweiterung der Object Management Group entspricht. Als Ergänzung des Connext DDS Professional Pakets bietet sie eine Reihe von erforderlichen Security-Funktionen für das IIoT, wie Authentifizierung, Verschlüsselung, Zugangskontrolle und Protokollierung. Ziel ist die Absicherung kritischer Infrastrukturen im Medizin-, Energie-, Produktions-, Transport- und Rüstungsbereich.

Da die RTI Konnektivitätsplattform die Kommunikation zwischen intelligenten Maschinen und Geräten ermöglicht, unterstützt sie auch die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Autonomie, z. B. autonome Fahrzeuge. Dank einfacher Integration und eines flexiblen, zuverlässigen und schnellen Publish-Subscribe-Datenmodells löst die Connext DDS Middleware zahlreiche Herausforderungen, u. a. die Integration und Steuerung von Fahrzeug-Subsystemen, die Interaktion zwischen Fahrzeugen zur Kollisionsvermeidung, Tracking- und Kontrollfunktionen zur Verkehrsüberwachung, Sensor- und Kameradaten-Aggregation binnen Millisekunden sowie eine sichere Kommunikation über Kanäle wie Mobilfunk.

RTI zählt zu den innovativsten Embedded-Middleware-Anbietern. Das privat geführte Unternehmen mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien, wurde 1991 von Robotik-Forschern der Stanford University gegründet. Heute beschäftigt RTI mehr als 100 Mitarbeiter in der Entwicklung, Forschung und im Feld weltweit.
RTI bietet eine Konnektivitätsplattform für Echtzeitanwendungen im Industrial Internet of Things (IIoT). Das Herzstück stellt die RTI Connext-Software für vernetzte Anwendungen dar. Sie ermöglicht Geräten den intelligenten Austausch von Informationen und das Zusammenarbeiten als integriertes System von Systemen.

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Die Kunst der Liebe lernen – me|you|we … die Beziehungsbox!

Nähe und Distanz in Balance!

Die Kunst der Liebe lernen - me|you|we ... die Beziehungsbox!

mein ICH ! dein ICH ! unser WIR !

Die Beziehungsbox hilft den Beziehungspartnern diese 3 Bereiche ihrer Beziehung aufzuzeigen, abgrenzen und respektieren zu lernen. Die Partner zeigen sowohl ihr jeweiliges eigenes als auch ihr gemeinsames Tun, Denken und Fühlen bei den unterschiedlichsten Themen auf – visuell, anfassbar, in Stein gemeiselt.

Es gelingt auf einfache und spielerische Weise sich der Nähe-Distanz-Thematik bewusst zu werden und sich über Glücksmomente, Enttäuschungen, Bedürfnisse und Wünsche offen und konstruktiv auszutauschen.

Jede Beziehung wird irgendwann mit diesem Nähe-Distanz-Konflikt konfrontiert. Gelingt es den Beziehungspartnern, eine gute Balance zwischen emotionaler Nähe und Autonomie zu finden, entsteht die notwendige Spannung, die eine Beziehung langfristig interessant, lebendig und voller Begehren hält.

me | you | we visualisiert völlig neue Nähe-Distanz-Perspektiven und gibt wertvolle Beziehungs-Impulse für alle, die eine lebendige und erfüllende Partnerbeziehung wollen und sich bewusst und in gegenseitigem Respekt zur Beziehungspflege bereit erklären.

me|you|we hat es sich zur Aufgabe gemacht, Tools zu entwickeln, mit denen Beziehungen und Liebesbeziehungen besser, spannender, lebendiger und langfristiger werden. meyouwe die beziehungsbox ist das erste produkt (eine Art Spiel für das Kernkonflikt-Thema Nähe-Distanz). Eine Box für Beziehungen in Familen ist geplant. Auch eine spezielle Box für das Thema Sexualität in der Liebesbeziehung wird es im zweiten Quartal ´17 geben.

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Die Job-Revolution bei Daimler – Veränderung oder Papiertiger?

Warum die hochgelobte Job-Revolution bei Daimler zu scheitern droht

Die Job-Revolution bei Daimler - Veränderung oder Papiertiger?

Wer im Recruiting arbeitet, kam an dieser Schlagzeile nicht vorbei: Der Weltkonzern Daimler, bekannt für starre Hierarchien und gewerkschaftlich korrekte Arbeitszeiten, startet eine Job-Revolution. Wie wir nicht erst seit gestern – und auch nicht erst seit der Daimler-Umfrage unter den 80.000 Mitarbeitern – wissen, wird sich die Arbeitswelt der Zukunft deutlich von der unserer Eltern unterscheiden. Auf der Couch arbeiten, Meetings im Cafe abhalten, Konferenzen aus dem Park führen – so stellen sich die Zukunftsforscher das vor. Lustig ist das eigentlich nicht, denn genau so arbeiten heute schon viele Startups z. B. im Silicon Valley. Und wir fangen jetzt gerade mit der Diskussion an. Armes Deutschland.

Revolution oder Papiertiger?

Ich weiß gar nicht genau, ob man Herrn Zetsche jetzt trotzdem gratulieren soll. Einerseits zollt ihm die Presse Respekt und bezeichnet seinen waghalsigen Vorstoß als „Revolution“. Andererseits steht die Weisheit der sich ändernden Erwartungen einer nachwachsenden Generation in zahllosen Büchern und in noch mehr Artikeln zum Thema. Der Wunsch nach freierem Arbeiten ist bekannt. Selbst Andrea Nahles (SPD), die normalerweise wirklich gar nichts merkt, konstatierte beim Kongress zur Zukunft der Arbeit Ende März 2016 in Berlin: „Viele Beschäftigte sind offen für Flexibilität.“ Ob man wirklich eine Umfrage braucht, um das herauszufinden? Vielleicht ist das bei Daimler so – womit wir wieder beim Thema „Behäbigkeit“ wären. Aber lassen wir das. Herr Zetsche leidet sicher schon genug unter Tesla. Da braucht er keine zusätzliche Schelte von einem unbedeutenden HR-Blogger.

Als einer der ersten großen Konzerne in Deutschland will das Unternehmen aus Stuttgart nun also sein altes Konzept der Arbeit komplett umwerfen – und es den Wünschen seiner Mitarbeiter anpassen. Mehr als 80 Prozent der Belegschaft hatten in der Umfrage festgestellt: „Wir wollen räumliche und zeitliche Autonomie.“ Donnerwetter – die Nahles’sche Vision wird Realität! Einmal abgesehen davon, dass man bei Tesla diese Frage gar nicht hätte stellen müssen, wäre als Spontanreaktion auf eine solche Zahl Elon Musk sofort mit der Spitzhacke losgelaufen und hätte sämtliche Zeiterfassungsterminals eigenhändig aus der Wand gerissen – und dabei möglicherweise auch den einen oder anderen Betriebsrat nicht verschont. Böse Bilder, die ich da in meinem Kopfkino habe …

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Interim Management in Deutschland

Perspektiven und Praxis

Interim Management in Deutschland

Papmehl Management Consulting

Seit Ende des Ost-West-Konfliktes hat eine Entwicklung begonnen, die wir als fortschreitende Globalisierung wahrnehmen. Das Prinzip freier Märkte hat weltweit seinen Siegeszug angetreten und wirkte sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die Arbeitslosigkeit konnte in Deutschland gesenkt werden, aber dieser Vorteil wurde auch durch eine Zunahme des Niedriglohnsektors erkauft, der heute bereits 20 % des Arbeitsmarktes umfasst.

Die Politik hat einige Schritte unternommen, um auf den beschriebenen Wandel zu reagieren. Hierzu gehört die Agenda 2010, welche zu einer Deregulierung des Arbeitsmarktes führte und ökonomisch richtig war, aber auch zu negativen sozialen Veränderungen geführt hat. Gleichermaßen wird der Fachkräftemangel aufgrund der demographischen Entwicklung immer deutlicher und die Dynamik der Märkte nimmt stetig zu. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen deshalb verstärkt nach geeigneten Lösungen suchen, um den beschriebenen Herausforderungen effektiv zu begegnen:

In einer Welt, die immer schneller wird, braucht es Menschen, die es zu ihrem Beruf gemacht haben, die Unternehmen bei dieser Dynamik zu unterstützen. Interim Manager sind es gewohnt, sich immer wieder schnell auf ein neues Umfeld einzustellen und ihre Kompetenz rasch in verschiedenen Aufgaben einzusetzen. (Manfred Faber, Inhaber HR Consultants). Interim Management beinhaltet den befristeten Einsatz externer Manager zur Überbrückung von Vakanzen, zum Aufbau von fehlendem Know-how oder zur Bewältigung von Krisensituationen (z.B. Restrukturierungs- bzw. Sanierungsbedarfe). Insbesondere der deutsche Mittelstand steht angesichts der zunehmenden Globalisierung vor anspruchsvollen Herausforderungen.

Durch den gezielten Einsatz erfahrener Interim Manager können Unternehmen nicht nur anstehende Hürden effizient lösen, sondern sich auch nachhaltig auf zukünftige Herausforderungen einstellen. Dynamischen Märkten entgegnet man am besten mit dynamischen Lösungen, dem Interim Management. (Constanze Bräuning-Ast, Geschäftsführende Gesellschafterin REM PLUS GmbH). Gleichermaßen kann es durchaus einen Wettbewerbsvorteil darstellen – auf hoch-qualifizierte Führungskräfte und Spezialisten – zeitnah und passgenau zugreifen zu können; typische Interim-Projekte sind in diesem Kontext:

– Klassische Vakanz: Manager auf Zeit wird für unbesetzte Position in das Unternehmen geholt
– Work-Overload: Verfügbare Ressourcen reichen für laufende bzw. neue Projekte nicht aus
– Restrukturierung: Aufgaben wie Kurzarbeit, Kostensenkungen oder Betriebsschließungen
– Strukturveränderungen: Auf- bzw. Umbau von Unternehmensstrukturen bzw. Prozessen

Dementsprechend benötigen Interim Manager eine umfassende Management-Qualifikation sowie langjährige Berufserfahrung. Neben einem exzellenten Fachwissen gehören hierzu Kernkompetenzen wie Unternehmertum, situative Führungserfahrung, Überzeugungskraft, Flexibilität, Stressresistenz und Gelassenheit. Ergänzt durch das Talent, sich in unter-schiedlichste Strukturen bzw. Kulturen, schnell und effektiv integrieren zu können. Folglich sind Unternehmen gut beraten, erfahrende Interim-Provider zur Auswahl geeigneter Kandidaten zu nutzen. Zumal die Vorreiter dieser Branche – bereits im Vorfeld geeignete Kandidaten identifizieren können und über einen gut bestückten Talent-Pool verfügen.

Nach einer aktuellen AIMP-Untersuchung waren in Deutschland im Jahr 2014 rund 16.600 Interim Manager tätig wobei sich das Umsatz-Volumen nach einer Prognose von DDIM positiv entwickeln wird (2014: 1,35 Mrd. Euro; 2015: voraussichtlich 1,5 Mrd. Euro). Dies deckt sich mit der Einschätzung von Ludwig Heuse: Der Interim Management-Markt entwickelt sich laut unserer aktuellen Studie stabil, sowohl von den Anfragen als auch von der Auslastung der Interim Manager her. Wichtig ist, dass man ein gut funktionierendes Netzwerk hat. (Corina Hoch, Prokuristin Ludwig Heuse GmbH).

Zusammenfassend ist anzumerken, dass Interim Manager für den konstanten Wandel aufgeschlossen und geeignet sein müssen. Denn eine Schonzeit – wie bspw. eine längere Einarbeitungszeit – gibt es in der Praxis nicht. Vielmehr müssen Manager auf Zeit die Probleme ihrer Kunden in einem definierten Zeitfenster (i.d.R. 3 bis 12 Monate) umfassend und zufriedenstellend lösen. Die Vorteile für den Interim-Klienten liegen auf der Hand:

– Sofortige Verfügbarkeit des Management-Experten
– Keinerlei langfristige vertragliche Verpflichtungen
– Definierte, messbare Projektziele
– Klares Budget und exakter Zeithorizont

Interim Management integriert sich 2015 immer mehr in die Mega-Trends, welche den Arbeitsplatz und die Arbeitswelt zukünftig prägen werden: Diversität, Transparenz, Autonomie, Demokratie und Kollaboration. Für nachfragende Unternehmen und Anbieter kommt es im Moment darauf an, aus den vorliegenden Erfahrungen der letzten Jahre nun eine höchstmögliche Professionalität (z.B. im Hinblick auf Prozesse, Spielregeln, Qualität) zu entwickeln. (Dr. Harald Schönfeld, Geschäftsführer butterflymanager GmbH und stellvertr. Vorsitzender Arbeitskreis Interim Management Provider, AIMP).

Insofern ist dieser Management-Ansatz eine naheliegende Option, welche insbesondere für innovative KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) durchaus Differenzierungs-Chancen sowie Alleinstellungsmerkmale beinhalten könnte: Denn während in deutschen Konzernen dieser Management-Ansatz weitgehend bekannt ist, stellt er für den deutschen Mittelstand (zumindest heute noch) eher Neu-Land dar.

Management-Zusammenfassung: Im verschärften, globalen Wettbewerb und angesichts eines zunehmenden Fachkräftemangels in Deutschland – kann insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen eine konsequente, zielgerichtete Nutzung von Interim Management zur Schaffung von Wettbewerbsvorteilen beitragen. Insofern ist dieser Management-Ansatz eine strategische Option, welche für KMU die Differenzierungs-Chance beinhalten, eine flexible und zukunftsfähige Führungsorganisation auszubauen.

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Personal- & Organisationsberatung – Mission- Statement – nachhaltige Wettbewerbsvorteile realisieren

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Auto Verkehr Logistik

Der Hund und sein Philosoph – Plädoyer für Autonomie und Tierrechte

Buchpräsentation auf der VeggieWorld in Düsseldorf

Der Hund und sein Philosoph - Plädoyer für Autonomie und Tierrechte

VeggieWorld Düsseldorf 2014

Nach unserem Zivilrecht sind Tiere Sachen und Eigentum des Menschen. Das geht auf Immanuel Kant zurück, der Autonomie und Vernunft nur beim Menschen fand und Hunde und andere Tiere daher als Biomaschinen auffasste. Martin Balluch erklärt bei seinem Vortrag am Sonntag, den 26. Oktober 2014, auf der VeggieWorld im CCD in Düsseldorf anhand seiner persönlichen Erfahrungen, dass sich diese Einschätzung nicht aufrechterhalten lässt.

Monatelang war er mit seinem Hundefreund in der Wildnis von Nordskandinavien und den Südkarpaten unterwegs und hier war dem Autor eine Begegnung auf Augenhöhe möglich. Hund und Mensch als autonome Wesen, die sich gegenseitig helfen und zusammenarbeiten, und die sich selbst Zwecke setzen.

Martin Balluch ist Tierrechtsaktivist, Mitbegründer der veganen Gesellschaft Österreich und Obmann des Vereins Gegen Tierfabriken. Er setzt sich seit seinem 13. Lebensjahr für Umwelt- und Tierschutz ein und studierte Mathematik, Physik und Astronomie, promovierte in mathematischer Physik und war insgesamt 12 Jahre lang als Universitätsassistent und Forscher an den Universitäten Wien, Heidelberg und Cambridge tätig. Weiterhin studierte Martin Balluch von 2000 bis 2005 an der Universität Wien Philosophie und schloss sein Studium mit einer Dissertation über Tierrechtsphilosophie ab, die auch in Buchform erschien. 2012 erhielt er den internationalen Myschkin-Ethikpreis für seine Tierschutzarbeit als advokatorischer Humanismus und in Anerkennung seiner Rolle im Tierschutzprozess.

Im gängigen Diskurs über Tierschutz steht die Nutzung von Tieren als Notwendigkeit oder Übel im Zentrum. Balluch argumentiert für ein Tierrecht auf Autonomie und weist mit neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ein Bewusstsein bei Tieren nach, das jenem der Menschen vergleichbar ist. Mit dem neuen Verständnis von Hunden lässt sich auch Kant neu formulieren: Hunde – und mit ihnen z.B. auch alle Nutztiere – können sich selbst Zwecke setzen und haben daher jene Autonomie, die nach Kant Menschen zu Personen macht. Wir müssen also auch die Grundrechte dieser Tiere anerkennen, die ihnen das Ausüben ihrer Autonomie garantieren.

Als Vegetarier oder Veganer und somit Tierfreund sollte kein Besucher – neben den anderen hochinteressanten Vorträgen der VeggieWorld – diese Buchpräsentation verpassen.

Parallel zur VeggieWorld findet die PARACELSUS MESSE, Deutschlands größte Gesundheitsmesse für Endverbraucher, statt.

Eintrittspreise Tageskarte:
Online-Vorverkauf: 6 EUR
Tageskasse: 8 EUR

Mit der Eintrittskarte erhalten die Besucher Zutritt zu beiden Veranstaltungen.

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm und zur Messe erhalten Sie auf den Webseiten:
www.veggieworld.de
www.paracelsus-messe.de

Wir sprechen Ihre Sprache

Die Welt verlangt immer stärker nach Informationen und neuen Ideen. Jeden Tag. Und immer schneller. Dieser Wettbewerb entscheidet darüber, wer überlebt. Märkte wachsen zusammen, alte lösen sich auf, neue entstehen. Globalisierung ist kein Trend mehr, sondern Realität. Die MCO stellt sich dieser Herausforderung. In Partnerschaft mit Verbänden und Institutionen beweisen wir seit Jahren, dass wir diesen Kampf gewinnen können und so schaffen wir es auch immer wieder, unsere Kunden erfolgreich ins Ziel zu bringen. Auf unseren Messen, den Kongressen oder im Internet. Kompetenz, Innovationsfähigkeit und Teamwork, gepaart mit Zuverlässigkeit und Engagement – das sind die Zutaten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Für uns als Messeveranstalter bedeutet das: Flexibilität im Denken und Handeln sowie Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Entwicklungen. Unser Erfolgsgeheimnis: Präzise Konzepte, strategische Arbeitsweise und partnerschaftlicher Umgang mit Kunden und Mitarbeitern/innen. Das heißt aber auch: offener, fairer und vertrauensvoller Dialog.

Kurz: Bei MCO steht der Kunde im Mittelpunkt. Hier sehen wir auch den entscheidenden Unterschied zu großen Organisationen. Als privatrechtliches, inhabergeführtes Unternehmen können wir eben nur durch Kompetenz, Kreativität, Flexibilität und Engagement bestehen. Diese Assets und der hohe Anspruch an die Qualität der einzelnen Aktivitäten und Maßnahmen sind es aber, die unseren Erfolg sichern. Profitieren Sie davon, wenn es um Ihre nächste Veranstaltung geht. Rufen Sie uns an! Ein Gespräch ist durch nichts zu ersetzen. Basis des Erfolges ist der persönliche Kontakt! Auf Messen und Kongressen ebenso wie in der Zusammenarbeit mit uns.

Also:

Wann sehen wir uns?

Kontakt
MCO Marketing Communication Organisation GmbH
Torsten Fuhrberg
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Geo-Domains – die Domains der Seperatisten?

Geo-Domains - die Domains der Seperatisten?

Tirol-Domains:Alle Tiroler unter eine Domain vereint

Die Beantragung von Geo-Domains in ICANNs Programm für New Top Level Domains folgt nicht etwa nur technischen Gesichtspunkten. Besonders die Regionen, die Tendenzen zur Autonomie oder gar Separatismus aufweisen, sind unter den Kandidaten für neue Geo-Domains gut vertreten.

Die Beantragung einer neuen Top Level Domains als Ausdruck für politische und kulturelle Autonomie trifft mit Sicherheit auf folgende Domains zu:
1.Es liegt eine Bewerbung für .eus vor(domainregistry.de/eus-domains.html) Dies soll die Domain für das Baskenland werden. Die Tendenzen zu Separatismus und Autonomie im Baskenland sind hinlänglich bekannt. Der Domainname leitet sich vom Namen des Baskenlandes in baskischer Sprache ab. Probleme bei dieser Bewerbung um .eus könnte es damit geben, daß die Ähnlichkeit dieser Domain zu .eu-der Domain Europas-sehr groß ist.

2.Es liegen Bewerbungen für .catalonia und .barcelona vor (domainregistry.de/catalonia-domains.html und domainregistry.de/barcelona-domains.html) Man liegt sicherlich nicht falsch, wenn man beide Bewerbungen auch als Ausdruck des Unabhängigkeitsstrebens von Katalonien betrachtet. Auch das kürzliche Verbot des Stierkampfes in Katalonien hat sicherlich nicht nur Tierschutzgründe, sondern kann auch als Abgrenzung von Rest-Spanien verstanden werden. Die katalonische Gemeinschaft hat bereits die Domain .cat (domainregistry.de/cat-domains.html).Manche werden sich sicherlich fragen, ob dann auch noch .catalonia sein muß. Der Unterschied ist, daß .catalonia für die Region um Barcelona steht und von der dortigen Regionalregierung beantragt wird, während die katalanische Sprache und Kultur in Katalonien, Ibiza, Menorca, Mallorca,Andorra und Sizilien vertreten ist.

3.Es liegt auch eine Bewerbung für .gal vor, das für das spanische Galizien steht(domainregistry.de/gal-domains.html). Auch in Galizien gibt es starke Autonomiebestrebungen.

4.Es wurde bei ICANN auch eine Bewerbung von .bzh eingereicht (domainregistry.de/bzh-domains.html). Dieses Kürzel steht für die Bretagne. Die Autonomiebestrebungen der Bretonen sind seit langem bekannt.

5.Von Korsika stammt die Bewerbung um .corsica (domainregistry.de/corsica-domains.html). Bereits Napoleon hatte mit den Separatisten-Bewegungen auf Korsika Probleme.

6.Auch .scot ist Ausdruck eines Unabhängigkeitsstrebens (domainregistry.de/scot-domains.html). Die Schottische Nationale Partei wird 2013 ein Referendum abhalten, mit dem Ziel, aus dem Vereinigten Königreich auszutreten.

7.Ähnliches gilt auch für die Bewerbungen aus Wales. Wales möchte gleich zwei Domains: .wales und .cymru.(domainregistry.de/wales-domains.html und domainregistry.de/cymru-domains.html). Hier ist allerdings wohl die kulturelle Komponente stärker als die unmittelbar politisch.

8.Aus Belgien stammen die Bewerbungen für .vlaanderen und .brussels (domainregistry.de/vlaanderen-domains.html und domainregistry.de/brussels-domains.html). Von einer neuen Domain .wallonie ist noch nichts bekannt, aber das kann ja noch in der Zukunft kommen. Belgien droht bekannterweise in Wallonien, Flandern und Brüssel zu zerfallen.Darüber hinaus gibt es in Ostbelgien auch eine starke deutsche Gemeinschaft, die allerdings an dem Zentralstaat festhält.

9.Quebec hat sich für .quebec beworben (domainregistry.de/quebec-domains.html). Die neue Regierungspartei in Quebec strebt die Loslösung Quebecs von Kanada an.

10.Auch die Bewerbung um .bayern kann man als Ausdruck des Autonomie-Strebens des Freistaates Bayern sehen (domainregistry.de/bayern-domains.html). Auch wenn nicht so viele Bayern soweit gehen würde, wie CSU-Mitglied Scharnagl, der die Unabhängigkeit Bayerns wie die Bayern-Partei fordert, so halten doch viele Bayern ihr Land für etwas Besonderes.

11.Aus Tirol liegt die Bewerbung für .tirol vor (Domainregistry.de/tirol-domains.html). Dahinter steckt sicherlich nicht ein Streben Tirols aus der Republik Österreich auszutreten, aber man geht nicht fehl in der Annahme, daß unter der Domain .tirol eine von vielen Tirolern gewünschte Wiedervereinigung des italienischen Südtirols mit dem österreichischen Tirol stattfindet.

Fördern einschlägige Geo-Domains nun den Separatismus? Hans-Peter Oswald von domainregistry.de meint dazu: „Das ist schwer zu sagen. Aber man kann natürlich auch die Meinung vertreten, daß die eigene regionale Domain Ausdruck von Autonomie ist und eine umfassende Autonomie für viele Vertreter von regionalen Interessen ein Ersatz für die tatsächliche politische Abspaltung ist. Es gibt allerdings auch viele Geo-Domains, wie z.B. .paris, die mit Autonomie oder Seperatismus nichts am Hut haben.“

ICANN-Registrar Secura bietet Interessenten an, bereits jetzt ihre Namen und Begriffe unter den wichtigsten neuen Top Level Domains wie den vlaanderen-domains vorzuregistrieren. Die Vor-Registrierung ist kostenfrei, aber verbindlich. Wenn Secura den gewünschten Namen sichert, müssen die Kunden die Domaingebühr bezahlen.

Marc Müller

http://www.domainregistry.de/neue-tlds.html
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Bildrechte: dotTirol

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Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura ist bei ICANN für alle generischen Domains akkreditiert, also fuer .com, .net, .org, info, .biz, .name, aero, coop, museum, travel, jobs, mobi,asia, cat und kann daher alle generischen Domains registrieren. Secura kann darüber hinaus alle aktiven Länder-Domains registrieren.

Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand und beim Industriepreis landete Secura GmbH 2012 unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.

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Altenheime aus Perspektive der Bewohner beurteilen

Senior-Experten für Lebensqualität
Altenheime aus Perspektive der Bewohner beurteilen

Wer ein gutes Heim sucht, möchte vieles wissen. Zum Beispiel, wie es in den in Frage kommenden Einrichtungen um die Selbstständigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner bestellt ist. Die Furcht, im Altenheim bevormundet und wie ein unmündiges Kind behandelt zu werden, ist weit verbreitet. Gut, dass es inzwischen den „Grünen Haken“ als Erkennungszeichen für verbraucherfreundliche Heime gibt. Einen Überblick über alle „Grüner Haken“-Heime bundesweit liefert das Onlineverzeichnis www.heimverzeichnis.de.

Mehr als Vollpension und Pflege
Nahezu 200 ehrenamtliche Gutachter sind seit mehr als zwei Jahren zwischen Flensburg und Konstanz unterwegs, um Altenheime zu begutachten. Sie interessieren sich vor allem für die Lebensqualität, die den Bewohnerinnen und Bewohnern geboten wird. Stimmt diese, bekommt das Heim den „Grünen Haken“. Die Senior-Experten im Alter zwischen 50 und 80 Jahren engagieren sich ehrenamtlich für das Projekt Heimverzeichnis, das von der BIVA, dem einzigen bundesweit tätigen unabhängigen Selbsthilfeverband für die Rechte der Bewohnerinnen und Bewohner aller Heimarten, ins Leben gerufen wurde. Anne Schlüter aus Bad Orb ist eine dieser Expertinnen. Seit fast einem Jahr ist sie dabei und besucht Alten- und Pflegeheime in der ganzen Republik. „Die Menschen im Heim brauchen nicht nur Vollpension und Pflege, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen und Geborgenheit. Sie sollen sich dort wohlfühlen und Wertschätzung erfahren“, sagt die 63-jährige, die selbst 15 Jahre lang „mit Leib und Seele“ Heimleiterin war. Mindestens 40 Häuser hat sie schon unter die Lupe genommen. „Mich interessiert vor allem, wie es den Bewohnern eines Heimes geht, wie sie ihr Leben im Heim empfinden“, erklärt sie.

Woran erkennt man ein gutes Pflegeheim?
Woran man ein Heim, in dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner auch tatsächlich zu Hause fühlen können, ein gutes Pflegeheim also, erkennt, wissen die Senior-Experten der BIVA genau. Die meisten von ihnen bringen fundierte berufliche oder ehrenamtliche Erfahrungen mit. „Man braucht sich in einem Heim einfach nur eine Weile aufzuhalten und bekommt sehr schnell einen Eindruck, ob die Mitarbeiter gestresst wirken, wie sie sich verhalten, ob sie beispielsweise einfach an Bewohnern vorbeilaufen oder ob sie diese auch wahrnehmen“, erzählt Anne Schlüter. Doch außer dem persönlichen Eindruck zählen auch harte Fakten. Eine Begutachtung umfasst 121 Bewertungskriterien, die in Anlehnung an die Standards der Weltgesundheitsorganisation und die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen Auskunft darüber geben, wie es um Selbstbestimmung, Teilhabe und Menschenwürde in einer Einrichtung bestellt ist. Der Kriterienkatalog wurde in Abstimmung mit den großen Trägerverbänden vom Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS) in Frankfurt erarbeitet, das das gesamte Projekt wissenschaftlich begleitet. Die Gutachter bereiten sich auf ihr anspruchsvolles Ehrenamt in einer zweitägigen Schulung sowie anschließendem Selbststudium vor und werden zusätzlich von ISIS betreut. „Natürlich kommt mir meine langjährige Berufserfahrung in Altenheimen, insbesondere durch meine Leitungstätigkeit, zugute“, meint Anne Schlüter. Für eine Begutachtung investiert sie einen ganzen Tag plus mehrere Stunden Vor- und Nachbereitung. „Diese Zeit bringe ich gerne auf, denn zum Einen bin ich ein gläubiger Mensch und verstehe mein Engagement als gelebte Nächstenliebe. Zum Anderen weiß ich auch, dass die Ehrenamtlichen von heute die nächste Generation sind, die ein Zuhause im Heim suchen wird.“

Die Website www.heimverzeichnis.de wurde auf Wunsch zahlreicher Ratsuchender nach einem bundesweiten und übersichtlichen Verzeichnis deutscher Altenheime geschaffen: Sie führt alle Heime der stationären Langzeitpflege in Deutschland auf und zeigt auf den ersten Blick, welche Heime aus Sicht ihrer Bewohner verbraucherfreundlich sind: Derzeit sind es bundesweit über 1.300 Heime, die mit dem „Grünen Haken“ zeigen, dass dort Lebensqualität erwartet werden darf. Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen eine Orientierungshilfe zu bieten, ist auch einer der Gründe, weshalb das Projekt Heimverzeichnis vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz gefördert wird.

In der Online-Datenbank www.heimverzeichnis.de findet man
bundesweit einmalig in Sekundenschnelle und sortiert nach Regionen alle
Heime, die ihren Bewohnerinnen und Bewohnern geprüfte Lebensqualität
bieten. Die Website wurde auf Wunsch zahlreicher Ratsuchender nach einem bundesweiten und übersichtlichen Verzeichnis deutscher Altenheime geschaffen: Sie führt alle Heime der stationären Langzeitpflege in Deutschland auf. Heime, die den Merkmalen Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde einen besonderen Stellenwert einräumen und die deshalb bereits als verbraucherfreundlich bewertet worden sind, erkennt man sofort am „Grünen Haken“, der für die Lebensqualität in der Einrichtung steht. Herausgeber des Heimverzeichnisses ist die BIVA, die einzige bundesweite Interessenvertretung von Heimbewohnern; das Heimverzeichnis ist daher unabhängig und keinem Kosten- oder Leistungsträger verpflichtet. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert dieses Projekt.

Heimverzeichnis
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Vorgebirgsstraße 1
53913 Swisttal
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