Tag Archives: Automobilindustrie

Auto Verkehr Logistik

Intelligente Fahrzeugsysteme auf Basis neuester Technologien

Intelligente Fahrzeugsysteme auf Basis neuester Technologien

Vom 8. bis zum 9. Februar 2017 findet in Braunschweig die internationale Tagung „Automatisiertes und vernetztes Fahren AAET“ von ITS automotive nord statt. Erwartet werden mehr als 150 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Zukunftsfähige Fahrzeuge müssen einem hohen Maß an Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz genügen. Neue Entwicklungen auf diesem Gebiet ermöglichen durch ihre fortgeschrittene Assistenz und Automatisierung innovative innerstädtische Mobilitätslösungen. „Mit Forschung, Entwicklung und Diskussionen haben wir den Weg bereitet. Heute gestalten wir automatisiertes und vernetztes Fahren ganz konkret.“, so Prof. Karsten Lemmer, Vorsitzender des AAET-Programmausschusses und Leiter des Instituts für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)). Dementsprechend berichten internationale Experten auf der diesjährigen AAET über den neuesten Stand der Technik und aktuelle Herausforderungen anhand von Best-Practices.

Keynote-Speaker in diesem Jahr sind Johann Jungwirth, Leiter des Fachbereichs Digitalisierungsstrategie beim Volkswagen Konzern, mit dem Vortrag „Die digitale Disruption der Automobilindustrie“ und Dr. Tobias Miethaner, BMVI, mit dem Vortrag „Die Strategie der Bundesregierung zum hochautomatisierten Fahren“.

Die Fachvorträge und Keynotes ergänzt eine begleitende Ausstellung, auf der Unternehmen ihre Lösungen zum automatisierten und vernetzten Fahren präsentieren.

Für die Veranstaltung arbeitet ITS automotive nord mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik der Technischen Universität Braunschweig und dem DLR Braunschweig zusammen.

Details zu den Schwerpunktthemen und zur Anmeldung unter www.aaet.de

ITS automotive nord ging 2015 aus einer Fusion des Automotive Clusters der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg und ITS Niedersachsen hervor und bildet das größte norddeutsche Cluster der Automobilindustrie. Ziel ist es, die Region als automotiven Kompetenzstandort weiter zu festigen. Dafür forciert und unterstützt ITS automotive nord Forschungsprojekte und richtet Fachveranstaltungen zu wichtigen Innovationsthemen aus. Das Symposium „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ erfasst in mehreren Themenbereichen theoretische Konzepte sowie neue Entwicklungen aus der Praxis.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Digitalisierung der Autoindustrie bringt Personalberatungen volle Auftragsbücher

Branche schaut mit Optimismus ins Jahr 2017

Von Ansgar Lange +++ Am Ende eines Jahres zieht man Bilanz. Und man schaut in die Zukunft. Dies gilt insbesondere für die Autoindustrie. Denn diese befindet sich in einem Umbruch. 2016 war kein schlechtes Jahr für die Autobauer, wie Helmut Becker in seiner N-TV-Kolumne schreibt http://www.n-tv.de/wirtschaft/Autoindustrie-vor-neuem-Wachstumszyklus-article19265276.html Sogar die „Abgassünder“ hätten „teils zweistellige Zuwächse bei Absatz, Umsätzen und Erträgen verzeichnet“. Doch die Zukunft könne noch viel rosiger ausfallen: „Die Automobilwelt ist im Umbruch, dem gewaltigsten seit Erfindung der Zündkerze. (…)Ein neues „goldenes Zeitalter“ steht an“.

„Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain hat gesagt: „Voraussagen soll man unbedingt vermeiden, besonders solche über die Zukunft.“ Grundsätzlich teile ich aber den Optimismus von Helmut Becker. Die Digitalisierung der Autoindustrie wird zum Jobmotor. Das können wir jetzt schon in unserem Beratungsgeschäft feststellen“, sagt Michael Zondler, Geschäftsführer des Personalberatungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de mit Sitz in Stuttgart. Auf lange Sicht werde sich das autonome Fahren durchsetzen, auch wenn die Entwicklung sicher nicht über Nacht stattfinden werde. Autonomes Fahren sei ein Mega-Trend, der nicht mehr aufzuhalten sei. Dieser technische Quantensprung könne den Verkehr sicherer machen. „Das autonome Fahren ist ja an sich kein ungewöhnlicher Vorgang. Es war schon immer so, dass bei technischen Innovationen bestimmte Arbeitsplätze wegfallen, weil sie nicht mehr benötigt werden, gleichzeitig aber neue entstünden. Wir freuen uns jedenfalls auf das Autojahr 2017, das uns sicher eine Menge Spaß, aber auch viel Arbeit und Aufträge in der Personalberatung bringen wird“, so der CENTOMO-Chef.

Becker ist sogar sicher: Die globale Automobilindustrie steht vor einem neuen Wachstumszyklus. Vollbeschäftigung über Jahrzehnte hinaus sei allein durch das Umstellen der Verbrennerflotten auf E-Antrieb garantiert. Und Märkte wie China, Indien, Russland oder Brasilien würden zusätzlich „ohnehin noch bedarfsbedingt weiterwachsen“.

„Schlechte politische Nachrichten haben leider das Jahr 2016 geprägt. Wir dürfen uns aber auch nicht den Blick dafür verstellen lassen, was in Deutschland alles gut läuft. Wir hatten eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Die Autoindustrie ist immer noch eine Schlüsselbranche in unserem Land. Und hier haben wir allen Grund, mit Zuversicht und guter Laune in die Zukunft zu schauen. Wir bei CENTOMO sehen die Digitalisierung jedenfalls vor allem als tolle Chance und nicht als Bedrohung“, so Zondler.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Elektromobilität auf der Einbahnstraße Richtung vorwärts

Statement des Vorstands zum Jahreswechsel 2016/17

Elektromobilität auf der Einbahnstraße Richtung vorwärts

Prof. Oliver Herkommer, CEO Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics)

(Ulm) – Mit dem traditionellen Statement zum Jahreswechsel positioniert sich der Vorstand der Ingenics AG jeweils zu einem Thema, das aus seiner Sicht im kommenden Jahr von zentraler Bedeutung sein wird:

Das Elektroautomobil hat Fahrt aufgenommen – und ist im zu Ende gehenden Jahr 2016 rasanter vorangekommen, als viele erhofft bzw. befürchtet hatten. Je nach Standpunkt.

Der sich vollziehende Umbruch erreicht allerdings nicht alle Bereiche der individuellen Mobilität gleichzeitig. Heute spricht alles dafür, dass – Stichwort: Smart City – die Neuausrichtung überall dort, wo es nicht darum geht, lange Strecken mit dauerbetriebstauglichen Fahrzeugen zu bedienen, sehr schnell gelingen wird. Bei den öffentlichen Dienstleistungen in den großen Städten lässt sich auch kein Gegenargument mehr finden: Vom ÖPNV über die Warenfeinverteilung bis zur Entsorgungswirtschaft gibt es in Zeiten von Umweltzonen, Feinstaubalarmen und temporären Fahrverboten handfeste Gründe für den Einsatz elektrisch betriebener Omnibusse, Lieferwagen und Müllfahrzeuge. Hier wird sich sehr schnell sehr viel tun.

Etwas langsamer geht es im Fernverkehr. Erstaunlicherweise diskutieren einige Fahrzeughersteller tatsächlich noch darüber, ob es ratsam sei, in Deutschland Batteriezellenproduktionen aufzubauen. Aktuelle Meldungen deuten immerhin darauf hin, dass jetzt auch die Belegschaften Druck machen, um die durch die Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren wegfallenden Stellen durch neue Arbeitsplätze in der Batterieproduktion zu kompensieren.

Sich allein auf die Veränderung bei den Fahrzeugantrieben zu fokussieren, wäre freilich zu kurz gesprungen. Wie wir wissen, wird der Individualverkehr zwei grundsätzliche Mobilitätstrends mit unterschiedlichen Fahrzeugfamilien entwickeln bzw. noch stärker ausprägen: Die eine Familie umfasst Autos für die Shared Economy („Teilen ist das neue Haben“, „Nutzen statt besitzen“ etc.) und zeichnet sich durch hohen Nutzwert, günstige Kaufpreise und reduzierte Individualität aus. Die zweite Familie definiert sich über höchste Individualität und maximalen Luxus, wird dabei aber so wenig wie möglich provozieren wollen.

Beide Fahrzeugfamilien werden schnellstmöglich nur noch elektrisch angetrieben, voll „connected“ sein und autonom fahren können. Wenn die heute führenden OEMs dann immer noch ganz vorne stehen wollen, müssen sie sich schnellstens in diese Struktur einsortieren – ohne die heutigen Differenzierungsmerkmale ihrer Marken aufzugeben.

Über die weitere Optimierung der Emissionen von Verbrennungsmotoren müssen wir uns voraussichtlich keine großen Gedanken mehr machen. Der Abgasskandal der Industrie hat nicht nur das Image der Verbrennungsmotoren, vor allem der Dieselmotoren, nachhaltig beschädigt, sondern uns auch mit brutaler Deutlichkeit darauf hingewiesen, dass die NOX-Werte bei Dieselfahrzeugen ohne einen immens hohen technischen Aufwand mit den entsprechenden Kosten nicht auf eine akzeptable Größe zu reduzieren sein werden.

Täglich werden wir mit dem Argument der immer noch nicht zufriedenstellenden Energiespeicherung konfrontiert. Doch seit dem Beginn der ernst zu nehmenden modernen Forschung zur Entwicklung neuer Akkumulatoren in den 1990er Jahren konnte deren technische Leistungsfähigkeit erheblich verbessert werden und die Kosten für die Batterieproduktion sinken laufend. Derzeit werden (vergleichbar mit der industriellen Entwicklung von Photovoltaikmodulen) vor allem in Asien enorme Kapazitäten für die Fertigung von Batteriezellen aufgebaut, ein beschleunigter Preisverfall ist zu erwarten. Parallel dazu hat TESLA die Erwartungshaltung der Konsumenten sowohl in Bezug auf die elektrischen Antriebe als auch auf teilautonomes Fahren fast schon dramatisch verschoben. Die Kalifornier schicken sich an, die klassischen OEMs vor sich herzutreiben. Auf die Messen 2017 von der CES in Las Vegas bis zur IAA in Frankfurt/Main dürfen wir gespannt sein!

Die politische Diskussion zur Luftqualität der Innenstädte ist so weit fortgeschritten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die freundliche Bitte auf freiwilligen Verzicht durch rigide Einfahrverbote für Verbrennungsmotoren ersetzt werden, um die gesetzlich definierten Grenzwerte für Feinstaub einhalten zu können. Spätestens dann stellt sich – neben der Einschränkung der persönlichen Mobilität – die Frage nach dem potenziellen Wiederverkaufswert eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor.

Wir sehen: Alle Überlegungen und Erwägungen laufen darauf hinaus, das „Ob“ abzuhaken. Es ist weitaus Erfolg versprechender, sich jetzt mit allen Kräften darauf zu konzentrieren, unsere Automobilindustrie wieder so unwiderstehlich zu machen, wie wir sie kennen: als zukunftsorientierten, dynamischen Industriezweig, der andere Industrien inspiriert und mitzieht, der mutig die Rolle des „Pacemakers“ sucht, anstatt sich mit der zweitbesten Rolle eines „First Followers“ zufriedenzugeben.

Wer den Takt angeben will, darf sich also nicht in Kerntechnologien von anderen abhängig machen. Das muss nicht nur die Maxime der Industrie sein, sondern auch das Credo der Wirtschafts-, Forschungs- und Industriepolitik! Da die Leistungsfähigkeit künftiger Fahrzeuge unmittelbar mit der Leistungsfähigkeit der Batterien zusammenhängt, müssen deutsche Unternehmen mit aller Kraft der asiatischen Batteriezellenherstellung eigene Lösungen entgegensetzen. Der Aufbau dieses Know-hows muss – als Chefsache! – politisch und wirtschaftlich gefördert werden. Gleichzeitig müssen die OEMs ihre Kräfte durch Gemeinschaftsunternehmen bündeln, Batteriezellen gemeinsam entwickeln und in jedem Werk lokale Modulfertigungen aufbauen. Und parallel müssen die OEMs und der Staat beim massiven Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur kooperieren.

Vorausgesetzt, Politik und Unternehmen agieren jetzt schnell und richtig, kann der Wandel auch für viele Zulieferunternehmen eine bedeutende Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle bedeuten. Dann könnten sich mehr Arbeitsplätze in der Mobilitätswirtschaft – wenn auch nicht allein in der Produktion – erhalten lassen, als heute viele für möglich halten.

Wir arbeiten daran.

Prof. Oliver Herkommer, CEO Ingenics AG

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Wird die digitale Zukunft der Mobilität zum Jobkiller?

Autobranche braucht Manager für den digitalen Wandel

Von Ansgar Lange +++ Philosophen beschäftigen sich mit den grundsätzlichen Fragen des Lebens. Die Zukunft von Mobilität und Arbeitswelt ist eine solche existenzielle Frage. In der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) hat der Philosoph und ehemalige Kulturstaatsminister im ersten Kabinett von Gerhard Schröder, Julian Nida-Rümelin, jetzt philosophische „Anmerkungen zur Technologie des autonomen Fahrens“ vorgelegt. Die Diskussion hierüber schwanke „Zwischen Euphorie und Apokalypse“, so sein Befund.

Die Apokalypse-Variante besagt, dass die neue Technologie der selbstfahrenden Automobile dazu führen werde, dass menschliche Arbeit überflüssig wird. Diesem Befund erteilt Nida-Rümelin eine klare Absage. Auch diesmal werde es so kommen wie immer in der Vergangenheit: „Neue Technologien führen zu massiven Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt, sie schaffen neue Potenziale und vernichten alte, die Flexibilität und die Bildungsbereitschaft der Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer ist gefordert, aber am Ende wird es genug Erwerbsarbeit geben, um das Lebensmodell ökonomischer Eigenständigkeit zu bewahren.“

Ein Blick auf den aktuellen Arbeitsmarkt für Digitalprofis bestätigt Nida-Rümelins optimistische Annahmen. Da der Mangel an Digitalfachleuten einen neuen Höchststand erreiche, steigen die Gehälter der gefragten Spezialisten überdurchschnittlich, berichtet das Magazin W & V http://www.wuv.de/karriere_job/gehaelter_fuer_digitalprofis_es_wird_teurer Große Chancen sieht Personalexperte Michael Zondler insbesondere in der Autobranche. „Die Autokonzerne suchen hängeringend nach Führungskräften, die den digitalen Wandel managen. IT-Experten, die auch eine Leidenschaft fürs Automobil mitbringen, haben derzeit hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In einem Artikel bei golem.de wurde dies einmal sehr schön folgendermaßen ausgedrückt: „Die neuen Manager sollen nicht nur etwas von Einspritztechnik und Drehmomenten verstehen, sondern möglichst schon etwas Zeit im Silicon Valley verbracht haben.“ Der Daimler-Vorstand Ola Källenius ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Auto-Manager der Zukunft aussieht“, so Zondler, der als Geschäftsführer von CENTOMO http://www.centomo.de viel mit der Automobilzuliefererindustrie zu tun hat.

Porsche, einer der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands, geht konsequent diesen Weg. „Um Porsche in der digitalen Zukunft erfolgreich zu positionieren, wurde beispielsweise die Porsche Digital GmbH gegründet“, erläutert die Leiterin Personalmarketing, Konstanze Marinoff. „Hier werden digitale Kundenerfahrungen, Produkte, Geschäftsfelder und -prozesse identifiziert und weiterentwickelt“. Darüber hinaus würden zusätzliche Büros in Berlin, Shanghai und dem Silicon Valley entstehen. „Von dort treiben unsere Kollegen die Digitalisierung unternehmensinterner Prozesse und System voran – quasi mit Start-up-Atmosphäre“, so die Porsche-Frau.

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Sonstiges

Arbeit in der Digitalen Transformation: die unbequeme Wahrheit

Arbeit in der Digitalen Transformation: die unbequeme Wahrheit

(Mynewsdesk) Das aktuelle Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“ (Onlineausgabe, 28.11.2016) mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) illustriert ein generelles Versäumnis der deutschen Politik: Sie denkt die Folgen der Digitalen Transformation für den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft nicht zu Ende.

Studienergebnisse, die im Zuge der Digitalisierung den Verlust der Hälfte aller Arbeitsplätze voraussagen, hält Andrea Nahles für „Horrorszenarien“. Sie erwarte, so die Bundesarbeitsministerin im Gespräch mit der „Zeit“, dass lediglich zwölf Prozent der Arbeitsplätze potenziell betroffen sein werden. Dieser Einschätzung widerspricht Karl-Heinz Land, CEO der Strategie- und Transformationsberatung neuland und Digital Evangelist, vehement. Er hält entsprechende Prognosen – etwa in der grundlegenden Studie „The Future of Employment“ der Oxford University von 2013 – für realistisch: „Wie die meisten anderen Politiker auch bewertet Andrea Nahles nur die Konsequenzen der Automatisierung. Sie übersieht dabei aber die gravierenden Auswirkungen der Dematerialisierung. Es ist eine unbequeme Wahrheit, aber Politik und Gesellschaft müssen sich ihr endlich stellen: 50 Prozent aller Arbeitsplätze stehen auch hierzulande im Risiko.“

Die Neuverteilung der Welt

Die Effekte der Dematerialisierung haben Land und Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer in ihrem Buch „Dematerialisierung – die Neuverteilung der Welt in Zeiten des Digitalen Darwinismus“ beschrieben. Wenn sich immer mehr physische Produkte in Software verwandeln, werden in der Folge weder die Fabriken und Maschinen noch die Arbeitskräfte benötigt, die bislang für die Produktion der Geräte notwendig waren. Ganze Wertschöpfungsketten verschwinden auf Nimmerwiedersehen. „Kommendes Jahr feiert das iPhone seinen zehnten Geburtstag. Seither sind eine Vielzahl von Produkten als Apps in den Smartphones verschwunden. Stereoanlage, Kamera, Scanner, Tickets, Schlüssel, Geld – alles dematerialisiert. Für die Funktionen eines Smartphones hätten Sie vor 20 Jahren noch eine Kofferraumladung an Geräten benötigt“, erklärt Land.

Mit dem Leistungssprung, den die digitale Welt derzeit auf Gebieten wie der Künstlichen Intelligenz, im 3D-Druck, in der Robotik oder durch das Internet der Dinge vollziehe, stehe die wahre Herausforderung durch die Dematerialisierung erst noch bevor. „An der Automobilwirtschaft, eine der Schlüsselindustrien Deutschlands, lassen sich die Auswirkungen gut ablesen. Da kommen mehrere Trends zusammen: In der Share Economy wird der Besitz von Pkw zunehmend unpopulärer. Gleichzeit wachsen die ohnehin vom Verkehrskollaps bedrohten Städte im Zuge der Urbanisierung weiter. Deshalb werden neue Verkehrssysteme auf Basis autonomer Fahrzeuge entwickelt – mit einer datengesteuerten, optimierten Auslastung und damit einem geringeren Bedarf. Wenn der Absatz an Fahrzeugen sinkt, was wird dann aus den gut 30 Prozent aller Maschinen und Anlagen sowie deren Personal, die in Deutschland im Dienste der Automobilindustrie stehen?“

Wenn die Hälfte der Arbeit verloren geht

Land hält es daher für dringend geboten, dass die Politik eine grundlegende Diskussion darüber anstößt, wie sich Deutschland auf die digitale Welt und eine Zeit ohne Arbeit einstellt. „Mit einer Vogel-Strauß-Politik ist niemandem geholfen, zumal wir in einer Zeitschmelze leben. Die Digitale Transformation macht schnellere Fortschritte, als noch vor wenigen Jahren zu erwarten stand. Arbeit wird zu einem großen Teil verschwinden. Deshalb brauchen wir eine neue Vision für ein lebenswertes Deutschland. Wir müssen die Möglichkeit schaffen, dass Menschen ein sinnerfülltes Leben führen können, das sich nicht über Arbeit definiert. Deshalb gehört auch ein bedingungsloses Grundeinkommen auf die politische Agenda.“

Digitalisierung beschwöre zwar gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen herauf, sei aber grundsätzlich ein Teil der Lösung. Die Chancen für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, in der Bildung, für das Gesundheitswesen und für die Teilhabe in der Gesellschaft sind nach Lands Ansicht groß: „Dazu dürfen wir die Digitale Transformation aber nicht einfach über uns ergehen lassen, sondern müssen sie aktiv gestalten. Und zwar jetzt. Wenn eine Spitzenpolitikerin wie Andrea Nahles im Jahr 2016 noch öffentlich äußert, Menschen, deren Arbeitsplätze wegdigitalisiert werden, für andere Aufgaben weiterbilden zu wollen, dann streut sie den Bürgern Sand in die Augen. Diese höherqualifizierten Arbeitsplätze wird es in der erforderlichen Menge nicht geben.“

Für Interviews, Zitate und Gastkommentare steht Karl-Heinz Land, CEO der Strategie- und Transformationsberatung neuland und Digital Evangelist, gerne zur Verfügung.

Quellen:

„Die Digitale Revolution kommt schneller, als vielen klar ist.“ Interview mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles auf Zeit online, 28.11.2016

Frey, Carl Benedikt, Osborne, Michael, The Future of Employment: How susceptible are jobs to computerisation? Working Paper, Oxford Martin School/University of Oxford 2013

Karl-Heinz Land und Ralf T. Kreutzer, Dematerialisierung – die Neuverteilung der Welt in Zeiten des Digitalen Darwinismus, Köln 2015

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Die in Köln ansässige Strategieberatung neuland GmbH & Co. KG wurde 2012 von dem Internetökonom Karl-Heinz Land gegründet. Neuland unterstützt internationale Konzerne, DAX-Unternehmen und große Mittelständler in allen Fragen und Herausforderungen der Digitalisierung von der Vision über Strategie und Zielsetzungen bis hin zur Umsetzung der Digitalen Transformation. Im Ranking Beste Berater 2016 der Zeitschrift *brand eins* wurde neuland in die Top-Ten in der Sparte Digitalisierung gewählt.

Karl-Heinz Land gilt als einer der visionärsten Vordenker der Digitalisierung in Europa, ist als Digital Evangelist gefragter Keynote-Speaker und hat gemeinsam mit Professor Ralf T. Kreutzer die beiden Standardwerke Digitaler Darwinismus Der stille Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke sowie Dematerialsierung Die Neuverteilung der Welt in Zeiten des digitalen Darwinismus veröffentlicht. 

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

industriejobs.de der neue Stellenmarkt mit Format

Fachverlage Hüthig und verlag moderne industrie vertrauen auf Jobware

industriejobs.de  der neue Stellenmarkt mit Format

(Mynewsdesk) Paderborn, 19. Oktober 2016 − Fachkräfte gewinnen, Märkte gestalten: Um nachgefragte Spezialisten in der deutschen Industrie zu erreichen, stellt Jobware ab sofort den Stellenmarkt www.industriejobs.de für den Fachverlag Hüthig (Heidelberg) und den verlag moderne industrie (Landsberg).

www.industriejobs.de richtet sich an die Unternehmen, die Fach- und Führungskräfte im Anlagen- oder Maschinenbau, in der Automobil-, Chemie-, Elektronik-, Kunststoff-, Lebensmittel- oder Pharma-Industrie suchen. Reichweitengarant des technisch von Jobware betriebenen Stellenmarktes ist die Einbindung in 18 Portale von Hüthig und verlag moderne industrie.

Damit haben sich die renommierten Fachverlage für eine Komplettlösung entschieden, die ihren Anzeigenkunden einen intuitiven Schaltungsprozess ermöglicht und aufgrund des Jobware Zielgruppenkonzepts für eine hohe Sichtbarkeit in der richtigen Zielgruppe steht.

„Der Erfolg des Rubrikengeschäfts beruht auf der Qualität und Sichtbarkeit der inserierten Anzeigen. Nur wer die erwartete Resonanz nachweislich liefert, bindet seine Kunden dauerhaft. Wir freuen uns daher, dass die Fachverlage Hüthig und verlag moderne industrie auf unsere Dienstleistungen vertrauen”, so Dirk Heuser, Leiter Jobware Verlagsdienstleistungen.

Neben der Anzeigenaufbereitung in HTML und zusätzlichem Gewicht im Stellenmarkt durch die Veröffentlichung von Jobware-Anzeigen, erscheint www.industriejobs.de im CI-gerechten, responsiven Design und erreicht damit auch die technisch versierten Kandidaten, die ausschließlich mobil surfen.

Seit 20 Jahren werden bei Jobware Online-Stellenanzeigen genauso aufbereitet, wie dies seit 100 Jahren für Print-Anzeigen gilt: Setzen in HTML, Kategorisierung und Lektorat durch ausgewiesene Spezialisten, Qualitätssicherung im Vier-Augen-Prinzip, Möglichkeit der Abnahme der fertigen Anzeige durch den Inserenten vor Veröffentlichung im Stellenmarkt. Heute vertrauen mehr als 400 Kooperationspartner auf die Stellenmarkt-Dienstleistungen von Jobware.

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=== industriejobs.de gelauncht (Bild) ===

Verlag Hüthig und verlag moderne industrie vertrauen im Stellenmarkt auf Jobware.

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Jobware ist der Online-Stellenmarkt für Fach- und Führungskräfte, die mit anspruchsvollen Unternehmen in Kontakt treten möchten. Personaler schalten ihre Stellenanzeigen beim Qualitätsprimus. Mit Bestnoten in aktuellen Tests und mehr als 2,5 Millionen Seitenbesuchen im Monat ist Jobware einer der führenden Stellenmärkte in Deutschland. www.jobware.de/Ueber-Jobware

Maximales Zielgruppenmanagement: Als Tochterunternehmen der Medien Union ist Jobware der Partner der Verlage. Jobware-Kunden profitieren von der zusätzlichen, kostenlosen Ausspielung ihrer Stellenanzeigen auf den Plattformen, die für ihre Zielgruppe relevant sind. Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung, VDI nachrichten, Heise, Vogel Medien, Bundesingenieurkammer und mehr als 400 weitere Partner garantieren eine hohe Reichweite unter den passenden Kandidaten. www.jobware.de/zgk

Stellenmärkte im gewünschten Look & Feel: Jobware 1996 als Internet-Start-up in Paderborn gegründet gilt heute mit 180 Mitarbeitern als gefragter Stellenmarkt-Dienstleister. Mehr als 30 Verlage nutzen Jobware-Technologien. Überdies betreibt Jobware mehr als 400 Partner-Stellenmärkte, für die monatlich eine fünfstellige Zahl an Stellenanzeigen aufbereitet wird. www.jobware.de/verlagsdienstleistungen

Recruiting-Erfolg in schwierigen Märkten: Die Jobware-Personalberatung unterstützt die Personalsuche dort, wo gängige Recruiting-Instrumente versagen. Auf Grundlage des exklusiven Zugangs zum Jobware-Kandidatennetzwerk wird jenes erstklassige Personal erreicht, das nicht aktiv in Stellenbörsen suchen muss. www.jobware.de/personalberatung

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Auto Verkehr Logistik

carIT-Kongress 2016: Die Gewinner der Startup Factory

carIT-Kongress 2016: Die Gewinner der Startup Factory

Michael Zoelzer und Anurag Rathor präsentieren ihre Startups auf dem carIT-Kongress 2016.

Lösungen für die Mobilität der Zukunft kommen nicht nur aus den Entwicklungslaboren großer Auto-Konzerne, sondern sind Kernanliegen unzähliger kreativer und agiler Jungunternehmen. Die Innovationskraft von Startups aus der Mobilitätsbranche ist auch Thema des carIT-Kongress 2016 am 28. September im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Dort werden sich die beiden Gewinner der carIT Startup Factory powered by Cisco den Entscheidern aus IT- und Automobilbranche in einem fünfminütigen Pitch präsentieren.

Das erste Startup ist WearHealth, auf dem Kongress vertreten durch Michael Zoelzer, COO und Mitgründer. Er präsentiert in seinem Kurzvortrag das im Bereich Health und Automotive angesiedeltes Startup. WearHealth ist eine KI-Plattform, die Daten von Wearables sowie von Gesundheitsexperten mit Hilfe von Machine Learning verarbeitet, um einen kontextbewussten Personal Health Assistant zur Verfügung zu stellen.

Anurag Singh Rathor ist Gründer und CEO des indischen Startups Zify. Es bietet weltweit Unternehmen eine app-basierte Carpooling-Lösung an, die Fahrzeughalter mit Passagieren vernetzt, die in dieselbe Richtung fahren. Rathor erklärt, wie der intelligente Routing-Algorithmus Menschen nicht nur auf Basis ihrer Position zusammenbringt, sondern zudem Zeit und Routenverlauf mit einberechnet.

Weitere Top-Referenten auf dem carIT-Kongress 2016 sind:

– Johann Jungwirth, Chief Digital Officer, Volkswagen Group
– Dieter May, Senior Vice President Digital Services und Business Models, BMW Group
– Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Leiterin Digital Solutions and Services, Mercedes-Benz LKW
– Torsten Mlasko, Geschäftsführer der Bosch SofTec GmbH, Car Multimedia
– Dirk Ahlborn, CEO Hyperloop Transportation Technologies
– Oliver Bahns, Senior Vice President Connected Car, Deutsche Telekom
– Macario Namie, Head of IoT Strategy, Cisco Jasper
– Martin Risau, Senior Vice President Analytics & Data Management, Hewlett Packard Enterprise
– Markus Lipinsky, Leiter Business Solutions and Telematics, MAN Truck und Bus AG
– Dr. Jan Wehinger, Senior Manager, MHP – A Porsche Company
– Prof. Dr. Stefan Bratzel, Direktor Center of Automotive Management
– Bernhard Rohleder, CEO Bitkom e.V.
– Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer Technik und Umwelt VDA – Verband der Automobilindustrie

Der carIT-Kongress ist mit 500 Teilnehmern die größte Veranstaltung zum Top-Thema der Branche. Kooperationspartner sind der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Interessierte können sich hier für den Kongress registrieren.

Die Automobilindustrie ist die anspruchsvollste Branche der Welt. Die Informationstechnologie ist der Nervenstrang der Branche. automotiveIT und carIT berichten aus der Branche für die Branche und wurden als Fachmedium des Jahres ausgezeichnet oder nominiert.

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Auto Verkehr Logistik

carIT-Kongress 2016: Die IT für die Mobilität von morgen

carIT-Kongress 2016: Die IT für die Mobilität von morgen

Auf dem carIT-Kongress präsentieren IT-Dienstleister ihre Lösungen für die Mobilität von morgen. (Bildquelle: Claus Dick)

Die Mobilität der Zukunft ist ohne Zweifel digital. Egal ob das vernetzte Auto, automatisiertes Fahren oder Elektromobilität – alles baut auf digitalen Technologien und Geschäftsmodellen auf. Für die neuen Formen der Fortbewegung müssen stabile IT-Infrastrukturen etabliert und riesige Datenmengen analysiert werden. Auf dem carIT-Kongress am 28. September 2016 im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover zeigen die großen IT-Dienstleister, welche Antworten sie für die Herausforderungen der Future Mobility gefunden haben.

Oliver Bahns, Senior Vice President Connected Car der Deutschen Telekom, erläutert in seinem Vortrag, wie optimale Netzbedingungen automatisiertes Fahren und intelligente Verkehrssteuerung in Echtzeit möglich machen. Ein Teilaspekt ist auch das Parken: Die Deutsche Telekom will hier mit einem integrierten Ansatz für Kommunen, Parkplatzbetreiber und Autofahrer ein neues Ende-zu-Ende Dienstleistungspaket aufbauen.

Im Beitrag von Macario Namie, Head of IoT Strategy bei Cisco Jasper, geht es um die Transformation der Services im Connected Car. Namie erläutert den Aufbau von internetbasierten Geschäftsmodellen rund um diese neuen Dienste und welche Infrastrukturen vonnöten sind, um das Auto zu einem Device des Internet der Dinge zu entwickeln.

Martin Risau, Senior Vice President Analytics and Data Management bei Hewlett Packard Enterprise, widmet sich einer zentralen Grundbedingung des autonomen Fahrens: Die Analyse großer Datenmengen. Für die Technologie werden neue Lösungsansätze für die Messdatenspeicherung, -auswertung und Datenlogistik im Entwicklungsprozess notwendig. Der Vortrag zeigt Herausforderungen und Herangehensweisen zum Aufbau einer integrierten und verteilten Analyticsplattform, die in der Lage ist, relevante Daten zu identifizieren, schnell nutzbar zu machen und die Ergebnisse für Re-Konfigurationen innerhalb der Testzyklen anzuwenden.

Die Mobilitätsbranche steht wie noch nie zuvor unter massiven Veränderungsbewegungen: beginnend mit der Diversifizierung der Antriebsarten, über den Wandel vom Besitzen zum Nutzen bis hin zu dem tatsächlichen Erwachen des automatischen Fahrens. Dr. Jan Wehinger, Senior Manager bei MHP, beleuchtet deshalb in seinem Vortrag die Neuverteilung der Mobilitätsdividende. Denn völlig neue Geschäftsmodelle werden denkbar, diese müssen sich aber erfolgreich in die Sachzwänge der Plattformökonomie fügen.

Weitere Top-Referenten auf dem carIT-Kongress 2016 sind:

– Johann Jungwirth, Chief Digital Officer, Volkswagen Group
– Dieter May, Senior Vice President Digital Services und Business Models, BMW Group
– Daniela Gerd tom Markotten, Leiterin Digital Solutions and Services, Mercedes-Benz LKW
– Torsten Mlasko, Geschäftsführer der Bosch SofTec GmbH, Car Multimedia
– Dirk Ahlborn, CEO Hyperloop Transportation Technologies
– Markus Lipinsky, Leiter Business Solutions and Telematics, MAN Truck und Bus AG
– Prof. Dr. Stefan Bratzel, Direktor Center of Automotive Management
– Bernhard Rohleder, CEO Bitkom e.V.
– Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer Technik und Umwelt VDA – Verband der Automobilindustrie
– Startup Factory:
Michael Zoelzer, Mitbegründer und Chief Operating Officer, WearHealth
Anurag Singh Rathor, Founder & CEO, Zify Carpool

Der carIT-Kongress ist mit 500 Teilnehmern die größte Veranstaltung zum Top-Thema der Branche. Kooperationspartner sind der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Interessierte können sich hier für den Kongress registrieren.

Die Automobilindustrie ist die anspruchsvollste Branche der Welt. Die Informationstechnologie ist der Nervenstrang der Branche. automotiveIT und carIT berichten aus der Branche für die Branche und wurden als Fachmedium des Jahres ausgezeichnet oder nominiert.

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Computer IT Software

Simulation in der Automobilindustrie – Experten tauschen Erfahrungen auf der Global Vehicle Dynamics Conference aus

MSC Software lädt Mehrkörpersimulations-Anwender und -Interessenten aus der Automobilindustrie im Oktober 2016 nach München ein

München (September 2016) – MSC Software , Anbieter von Simulationssoftware und Dienstleistung, hat heute die Global Vehicle Dynamics Conference am 25. und 26. Oktober 2016 in München-Feldkirchen angekündigt. Unter anderem werden Anwendervorträge präsentiert von: Adam Opel AG, Bayerische Motoren Werke AG, China Euro Vehicle Technology AB und Daimler AG. Außerdem werden neue Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten der Mehrkörpersimulations-Lösung Adams vorgestellt. Vor und nach der Konferenz stehen freie und kostenpflichtige Trainings auf dem Programm.

Lernen von den Besten: Die weltmarktführenden Unternehmen der Automobilindustrie berichten, wie sie Adams bei komplexen numerischen Aufgaben praktisch eingesetzt haben. MSC Mitarbeiter aus der Produktentwicklung stellen neue Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten vor und zeigen, wie die Lösung am effektivsten eingesetzt wird. MSC-Partner stellen eigene Lösungen gekoppelt an Adams vor und wie sie erfolgreich in der Praxis eingesetzt werden. Es gibt eine „Ask the Developers“ Session am ersten Tag, in der die Teilnehmer die Möglichkeit bekommen, mit leitenden Adams-Entwicklern vor Ort und über Online-Konferenz zu sprechen.

Die Veranstaltung findet im Hotel Bauer in München-Feldkirchen statt. Unterstützt wird die Konferenz von cosin scientific software, Gipser + Hofmann, Ingenieure, Partnerschaft sowie von Chiastek GmbH. Am Abend des 25. Oktober treten in einer geselligen Runde, verschiedene Teilnehmer-Teams auf einer Go-Kart Bahn gegeneinander an.

Am 24. Oktober steht ein freies Adams Explore Training und am 27. und 28. Oktober ein kostenpflichtiges Adams SmartDriver Training zur Verfügung.

Mehr Informationen zur Konferenz: http://pages.mscsoftware.com/Home_VehicleDynamicsConference_2016.html

Über MSC Software (MSC)
MSC entwickelt Computer Aided Engineering (CAE) Software für Simulation und virtuelle Produktentwicklung. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Santa Ana wurde 1963 gegründet und hat heute weltweit Niederlassungen in 20 Ländern. Die Lösungen von MSC erlauben es Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen, Ihre Produkte in einer virtuellen Welt zu entwickeln und zu testen – von den ersten Konzeptentwürfen über die Erstellung des digitalen Modells bis hin zur Analyse an virtuellen Prototypen.

Weitere Informationen unter www.mscsoftware.com/de.

Das Unternehmenslogo von MSC Software, Simulating Reality, MSC Nastran, Adams, Actran, Digimat, Dytran, Easy5, Marc, Patran, MSC, MasterKey, MasterKey Plus, MaterialCenter, MSC Apex, SimDesigner, SimManager, und SimXpert sind Marken oder eingetragene Marken der MSC Software Corporation in den USA und/oder in anderen Ländern. NASTRAN ist eine eingetragene Marke der NASA. Alle anderen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.

Kontakt
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Auto Verkehr Logistik

carIT-Kongress 2016: Die OEMs blicken in die Zukunft der Mobilität

carIT-Kongress 2016: Die OEMs blicken in die Zukunft der Mobilität

May (BMW), Gerd tom Markotten (Daimler) und Jungwirth (VW) sprechen auf dem carIT-Kongress 2016. (Bildquelle: BMW, Daimler, Volkswagen)

Die digitale Revolution der Automobilindustrie ist in vollem Gange. Neue digitale Technologien finden Einzug in das Fahrzeug, neuartige Geschäftsmodelle erblicken das Licht der Welt. Der Wettlauf zwischen den Größen der Automobilbranche und neuen Playern aus der IT-Welt ist längst noch nicht entschieden. Auf dem carIT-Kongress am 28. September 2016 im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover wollen die Hersteller BMW, Daimler und Volkswagen zeigen, wie sie die Herausforderungen der digitalen Transformation angehen.

Dieter May, Senior Vice President Digital Services und Business Models bei BMW, erläutert in seinem Vortrag, wie der bayerische Hersteller den Weg in das Zeitalter der Mobilitätsindustrie finden will. Die Zukunft der Fortbewegung soll für BMW-Kunden stressfrei, entspannt und nahtlos über mehrere Mobilitätskonzepte und Kundenberührungspunkte hinweg integriert sein. Das Ziel: eine individuelle Erfahrung effizienter Mobilität.

Wie der vernetzte Lkw die Logistikwelt nachhaltig verändert, ist das Thema von Daniela Gerd tom Markotten, Leiterin Digital Solutions and Services Mercedes-Benz LKW. Der Hersteller will mit dem neuen Serviceprodukt Mercedes-Benz Uptime die Konnektivität einen weiteren Schritt nach vorne bringen. Es erkennt Reparaturbedarfe am Lkw, bevor er liegen bleibt, bestellt einen Werkstatt-Termin und das richtige Ersatzteil. Darüber hinaus erklärt Gerd tom Markotten, wie Lkw der Zukunft mit anderen Trucks in Echtzeit kommunizieren werden.

Johann Jungwirth, Chief Digital Officer bei Volkswagen, beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Frage, wie neue Wettbewerber aus der Softwarebranche die Automobilindustrie auf den Kopf stellen. Google, Apple, Faraday Future, Tesla und viele weitere aus den Innovationszentren der Welt sind dabei, das Automobil neu zu erfinden.Veränderte Kundenanforderungen zu Mobilität, Nachhaltigkeit und Services verschärfen die Bedingungen zusätzlich. Jungwirth zeigt auf, wie der Volkswagen-Konzern diese Entwicklungen mit vorantreiben will.

Weitere Top-Referenten auf dem carIT-Kongress 2016 sind:

– Torsten Mlasko, Geschäftsführer der Bosch SofTec GmbH, Car Multimedia
– Dirk Ahlborn, CEO Hyperloop Transportation Technologies
– Oliver Bahns, Senior Vice President Connected Car, T-Systems, Digital Division
– Dr. Jan Wehinger, Senior Manager MHP – A Porsche Company
– Martin Risau, Senior Vice President, Analytics & Data Management Practice, HP Enterprise Services
– Macario Namie, Head of IoT Strategy, Cisco
– Markus Lipinsky, Leiter Business Solutions and Telematics, MAN Truck und Bus AG
– Prof. Dr. Stefan Bratzel, Direktor Center of Automotive Management
– Bernhard Rohleder, CEO Bitkom e.V.
– Dr. Joachim Damasky, Geschäftsführer Technik und Umwelt VDA – Verband der Automobilindustrie
– Startup Factory:
Michael Zoelzer, Mitbegründer und Chief Operating Officer, WearHealth
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Der carIT-Kongress ist mit 500 Teilnehmern die größte Veranstaltung zum Top-Thema der Branche. Kooperationspartner sind der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Interessierte können sich hier für den Kongress registrieren.

Die Automobilindustrie ist die anspruchsvollste Branche der Welt. Die Informationstechnologie ist der Nervenstrang der Branche. automotiveIT und carIT berichten aus der Branche für die Branche und wurden als Fachmedium des Jahres ausgezeichnet oder nominiert.

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