Tag Archives: Automobilindustrie

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Das „Pi“ by Neutrino Energy Group, eine elektromobile Innovation

…und nebenbei eine neue Automarke am Standort Deutschland

Das "Pi" by Neutrino Energy Group, eine elektromobile Innovation

Das kommende Elekromobil „Pi“ als Marke und Symbol für intelligente elektromobile Reichweiten

Das „Pi“ by Neutrino Energy Group, eine elektromobile Innovation und nebenbei eine neue Automarke am Standort Deutschland

Neutrino Group (CEO), Holger Thorsten Schubart

Die Autobranche ist zurzeit Sinnbild von Aufstieg und Fall, nehme man TESLA oder den deutschen Dieselskandal.
Noch bis vor wenigen Wochen wusste die Autobranche mit neuen Modellen, neuem Design oder mit neuer Kommunikationsstrategie auf Krisen erfolgreich zu kontern. Neue Automobile auf der Basis von Verbrennungsmotoren auf den Markt zu bringen, wurde grundsätzlich aber nicht in Frage gestellt. Da dies ein marken-übergreifender Prozess war, konnte sich die Branche trotzdem gut darstellen und die Börsenverluste blieben moderat. Es soll hier auch nicht die ehrliche Arbeit der Techniker und Ingenieure im Bereich Forschung und Entwicklung für den Motorenbau auf Basis von Benzin bzw. Diesel in Frage gestellt werden, denn schließlich haben wir unsere heutige Mobilität und insbesondere die der letzten Generationen ihnen zu verdanken. Im Rausch der steigenden Verkaufszahlen hatte lange niemand an Grenzen des Wachstums oder an einen grundlegenden technologischen Wandel denken müssen. Dafür muss heute an vielen Stellen gleichzeitig und viel schneller gedacht werden. Denn was jetzt passiert, das sind so tiefgreifende Veränderungen, denen man nur begegnen kann, indem man sich tatsächlich neu ausrichtet. Nicht nur halbherzig, wie es zurzeit leider noch geschieht, wo viele noch hoffen, ob Industrie oder Politik, die Vergangenheit noch möglichst lange bewahren zu können und die eingefahrenen Wege nicht verlassen zu müssen. Reichte das doch bisher immer für ein mehr als gutes Auskommen.
Die Gesellschaft erlebt gerade einen heftigen Strukturwandel in der Autoindustrie, die eine der tragenden Säulen darstellt, in seiner Heftigkeit hausgemacht durch den Dieselskandal, der die Geschehnisse allerdings nur beschleunigt hat. Dieser Wandel bedeutet aber sicher nicht, dass das Automobil in Zukunft verschwunden sein wird. Elementar ändern wird sich aber die Art und Weise der Produktion und das Produkt. Für viele Verantwortungsträger ist diese Vehemenz des Wandels neu, überfordernd und kaum zu fassen. Wer hier den Anfang verschläft oder verschlafen hat, der wird gerade jetzt schon oder in Zukunft durch ausländische Produzenten mit katastrophalen Folgen für die Arbeitsplätze und den Produktionsstandort Deutschland ein- bzw. gleich überholt. Die Presse greift Tag für Tag dieses Thema auf.

Einen Zeitplan zu erstellen, bis alle technologischen Anschlüsse für eine flächendeckende Elektromobilität zur Verfügung bzw. neue Konzeptionen für dieses Problem bereitstehen, ist derzeit noch schwerlich. Der Verbren-nungsmotor wird und muss mit dem elektrisch angetriebenem Auto für einen noch undefinierten Zeitraum eine vorübergehende Koexistenz eingehen. Es wird jedoch schneller von statten gehen als weithin gedacht. Die Politik in Europa hat, wenn auch unterschiedliche, Vorgaben gesetzt. Ob dies nun eine „Restlaufzeit“ von 10 oder 20 Jahren bedeutet, bis keine Verbrennungsmotoren mehr auf unseren Straßen unterwegs sind, so wird der Mensch mit dem Ende der Ära des Verbrennungsmotors natürlich mobil bleiben.
Der technologische Fortschritt hat seine Visionäre, dies gilt auch für die Neutrino Energy Group. Sie verknüpfen und schöpfen ihre Produkte aus den Weiten neuen Denkens.
Das selbst die klassische Autobranche nicht mehr nur am Kolbenring hängt zeigt der Abschied von Daimler-Benz bei der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) und die Hinwendung zur reinen elektrischen Rennwagenserie, der Formel E. Auch für die Neutrino Energy Group ist die zukünftige Mobilität elektrisch. Sie hat aus unzähligen Experimenten eine revolutionäre neue Technologie entwickelt.
Zweck ist die Bereitstellung von Modulen zur permanenten Energieversorgung beliebiger Anwendungen. Die Marke -Pi-, Pi steht dabei für das mathematische Zeichen, die Kreiszahl Pi, die unendliche Zahl. Pi als Symbol für die eigentliche Unendlichkeit von Energie und eben als neue Marke.
Pi-Serien stehen in Zukunft darüber hinaus generell für Elektrogeräte des täglichen Gebrauchs (z. B. Mobiltelefone, Fernsehgeräte, Laptops, Elektrofahrzeuge), die ohne Ladekabel auskommen, da sie einen Energiewandler besitzen, deren Energie entweder aus Licht (Photovoltaik) oder anderen Strahlen (Neutrinos u. a.) der Sonne stammt und diese Strahlungsenergien sind tatsächlich „Pi-unendlich“.
Und es gibt eine neue deutsche Automarke, Pi Elektrofahrzeuge der Zukunft, Pi Elektromobilität „Made in Germany“
Für die neue Automarke Pi (mit dem Fahrzeugmodell Pi1) entstehen gerade erste Designstudien. Schwerpunkt ist das bereits klar definierte technische Ziel, nämlich ein Elektrofahrzeug zu entwickeln, welches aufgrund der neuartigen Technologie keine Ladesäulen- und Reichweitenproblematik mehr besitzt. Kommen anfänglich noch Batterien zum Einsatz so haben diese lediglich die Funktion eines Puffers, um hohe Belastungsspitzen abzufangen und überschüssig gewandelte Energie zwischen zu speichern.
Die Elektrofahrzeuge der Pi-Serien sollen grundsätzlich am Standort Deutschland gefertigt werden. Arbeitsplätze sollen gehalten werden und freiwerdende Kapazitäten aus dem Bereich der Automobilindustrie, insbesondere Produktions- und Fertigungsanlagen so gut es geht berücksichtigt und eingebunden werden, egal von welcher der etablierten Marken. Wer es am besten kann und die höchste Qualität liefert kann einen Teil der Fertigung übernehmen. Konkrete Gespräche mit Automobilkonzernen wurden hierzu schon geführt.
Hoch qualifiziertes Personal von Ingenieuren und Technikern mit großem Innovationspotential hat die Bundesrepublik Deutschland. Ein Jeder ist aufgerufen den globalen Veränderungen mit Zuversicht und Kreativität zu begegnen. Jeder, welcher direkt oder indirekt mit der Automobilindustrie verbunden ist, sollte ohne zu viele Zukunftsängste und hoch motiviert in seinem Bereich an der Zukunft mitgestalten. Wir können was in diesem Land und sollten es uns nicht wegnehmen oder kleinreden lassen! Der Strukturwandel ist ein Ergebnis der technisch-technologischen Entwicklung zu jeder Zeit, doch er bietet enorme Chancen, wenn wir uns nicht davor verschließen und versuchen krampfhaft die Vergangenheit zu bewahren. Das Tempo mag uns im Augenblick viel zu hoch oder manchen sogar noch zu langsam erscheinen, die Politik sollte es in die Hand nehmen und Brückenbauer der Entwicklungsprozesse sein, der Zukunft den Weg ebnen und ihr nicht im Weg stehen.
Fortschritt ist nicht Selbstzweck: Energie, Wasser, Ernährung und Bildung sind die größten globalen Herausforderungen unserer Zeit, es erfordert neue intelligente Lösungsansätze, um werthaltige Etappen in Technologie und Gesellschaft umzusetzen.
Neues Denken – muss sich auszahlen und wird sich am Ende auszahlen. Neuartige Technologien zeigen ein demonstratives Entwicklungspotential und die Börsen heutzutage honorieren die Erwartungen in die Zukunft mehr als die größten Erfolge der Vergangenheit, denn die sind kein Garant mehr für den unternehmerischen Erfolg von morgen. Gerade die Automobilbranche ist in diesem enormen Transformationsprozess unausweichlich gefangen, die Karten werden gerade ganz neu gemischt, Elektromobilität Pi wird in nicht allzu langer Zeit ganz vorne mitfahren.

NEUTRINO Deutschland GmbH ist ein Deutsch-US-Amerikanisches Forschungs-und Entwicklungsunternehmen unter Führung des Mathematikers Holger Thorsten Schubart. Dieses, mit Hauptsitz in Berlin, steht in Kooperation mit einem weltweiten Team an Wissenschaftlern und verschiedensten internationalen Forschungsstätten, welche sich mit der Anwendungsforschung, der Wandlung nichtsichtbarer Strahlenspektren der Sonne, unter anderem den Neutrinos (hochenergetischen Teilchen, die unaufhörlich die Erde erreichen) in elektrischen Strom beschäftigt.

Besonderer Schwerpunkt stellt dabei die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen im Bereich der Grundlagenforschung dar sowie die Bildung eines internationalen Forschungsnetzwerkes für alternative Energietechnologien.

Das wirtschaftliche Ziel der NEUTRINO ENERGY Gruppe ist, aus den Erkenntnissen der Grundlagen-forschungen, technische Anwendungslösungen für den täglichen Gebrauch zu entwickeln und diese zu vermarkten.

Die US-Amerikanische Muttergesellschaft NEUTRINO INC., gegründet 2008, plant in den nächsten Jahren den Börsengang an der US Technologiebörse NASDAQ. Der Werbeslogan des Unternehmens lautet: „NEUTRINO ENERGY, THE ENERGY OF THE FUTURE.“
Besonderer Schwerpunkt stellt dabei die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen im Be- reich der Grundlagenforschung dar sowie die Bildung eines internationalen Forschungsnetzwerkes für alternative Energietechnologien.
Das wirtschaftliche Ziel der NEUTRINO ENERGY Gruppe ist, aus den Erkenntnissen der Grundlagenfor- schungen, technische Anwendungslösungen für den täglichen Gebrauch zu entwickeln und diese zu vermarkten.
Die US-Amerikanische Muttergesellschaft NEUTRINO INC., gegründet 2008, plant in den nächsten Jah- ren den Börsengang an der US Technologiebörse NASDAQ. Der Werbeslogan des Unternehmens lau- tet: „NEUTRINO ENERGY, THE ENERGY OF THE FUTURE.“

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Industrie 4.0. Die digitalisierte Automobilindustrie

Industrie 4.0. Die digitalisierte Automobilindustrie

In einer globalisierten und digitalen Welt wird danach gestrebt, alle Arbeitsschritte stets zu optimieren und zu beschleunigen – und flexibel den Bedingungen auf dem Markt anzupassen. Dies hat zur Folge, dass sich die digitale Welt immer stärker mit der Industrie vernetzt, um Produktionsprozesse intelligenter zu machen. Das im Imprint Studylab beim GRIN Verlag erschienene Buch „Industrie 4.0 in Deutschland“ beleuchtet diesen zukunftsweisenden Zusammenschluss.

Fabriken müssen wandlungsfähiger werden und sich der modernen Welt anpassen. Dabei liegt die Betonung auf Flexibilität und die damit verbundene Integration von Digitalisierung, denn dies ist ein wichtiger Treiber der Industrie 4.0. Der digitale Einzug in die Produktherstellung bietet eine intelligentere Produktion durch cyber-physische Produktionssysteme, ebenso wie eine Individualisierung der Produkte und Services durch eine intensivere Kunden-Unternehmens-Interaktion. Hierdurch müssen sich Hersteller auch in ihrer Kosten- und Ergebnisrechnung auf eine veränderte Wertschöpfung einstellen und in der Lage sein, kompetente Datenanalysen zu erstellen. Wie sich diese digitale Transformation speziell auf die Automobilindustrie auswirkt, ist Hauptbestandteil von „Industrie 4.0 in Deutschland.“

Der Titel gibt eine kurze Einführung in das Thema und bespricht die Konzepte, Paradigmen und ebenso die technologischen Komponenten der Industrie 4.0. Der Hauptfokus liegt dabei auf der Automobilindustrie mit besonderem Blick auf Fahrzeughersteller. Es werden die Veränderungen innerhalb der Fließbandproduktion sowie der Wertschöpfungskette besprochen und innovative Geschäftsmodelle näher analysiert. Ebenso liefert das Buch Praxisbeispiele für die Vernetzung von analogen und digitalen Arbeitsprozessen.

Damit ist „Industrie 4.0 in Deutschland“ die richtige Wahl für interessierte Leser, die sich mit den Herausforderungen und Veränderungen bei der Unternehmenssteuerung im Zusammenhang mit Industrie 4.0 beschäftigen möchten.

Das Buch ist im April 2017 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-960-95055-4).

Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/356023/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

Der GRIN Verlag publiziert seit 1998 akademische eBooks und Bücher. Wir veröffentlichen alle wissenschaftlichen Arbeiten: Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Fachbücher uvm.

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MKS Ophir ernennt Christian Dini zum Director Global Business Development

Führender Hersteller für Messgeräte zur Laser- und LED-Messung rückt industrielle Anwendungen in den Mittelpunkt

MKS Ophir ernennt Christian Dini zum Director Global Business Development

Christian Dini, Director Global Business Development bei MKS Ophir (Bildquelle: Ophir Spiricon Europe GmbH)

MKS Instruments, Inc. (NASDAQ: MKSI) stärkt die industrielle Ausrichtung seiner Marke Ophir und schafft die neue Position Director Global Business Development. Christian Dini, bisheriger Geschäftsführer der Ophir Spiricon Europe GmbH, übernimmt diese weltweite Managementfunktion mit sofortiger Wirkung. In seiner neuen Rolle leitet der erfahrene Laserexperte ein internationales Team im Bereich Business Development und PR.

Christian Dini verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Laserindustrie, darunter im Bereich Forschung und Entwicklung, Vertrieb und im Management. Vor seiner Tätigkeit bei Ophir arbeitete er als Business Development Director bei Synrad, leitete bei der Alphaform AG als Vice President den Bereich Sales & Marketing, begleitete als VP Sales den Aufbau der europäischen Synrad Niederlassung und arbeitete als Produkt Manager bei der Optilas GmbH. 2013 übernahm er die Geschäftsführung der Ophir Spiricon Europe GmbH und baute das Unternehmen bis 2017 sehr erfolgreich auf.

„Ophir steht für innovative Technologien zur Lasermessung. Gerade Unternehmen im Automotive Bereich und der Additiven Fertigung profitieren von deutlichen Qualitäts- und Effizienzsteigerungen“, so Christian Dini und ergänzt: „Im vergangenen Jahr haben wir darüber hinaus einen Durchbruch in der Messung von LED-Leuchten erzielt. Gemeinsam mit meinem internationalen Team möchte ich diese Innovationen im LED-Bereich weiter vorantreiben und im Markt sichtbar machen.“

Insider-Informationen mit technischen Tipps, Grundlagen der Lasermesstechnik und Neuigkeiten aus dem Markt erhalten Sie hier.

Über Ophir Spiricon Europe GmbH:
Ophir Spiricon Europe GmbH ging aus der 2004 gegründeten Spiricon GmbH hervor und bündelt erstmals den europaweiten Vertrieb von Strahldiagnosesystemen der Marken Photon, Spiricon und Ophir. Das Unternehmen gehört zur MKS Instruments, Inc. und bietet eine breite Palette an Messtechnik zur Qualitätssicherung bei Lasern, darunter Leistungsmessgeräte von pW bis 120 kW sowie Energiemesser von pJ bis 1 kJ, Strahlprofil-Messgeräte und goniometrische Radiometer. Ophir Spiricon zeichnet sich durch seine serviceorientierte Beratung aus: Erfahrene Vertriebsingenieure ermitteln die Anforderungen an die Messgeräte auf Wunsch bei den Kunden vor Ort und führen individuelle Produktdemonstrationen durch.
Das Unternehmen hält weltweit zahlreiche Patente, darunter auch für BeamWatch, das erste berührungslose Strahlprofil-Messsystem. Neben dem europäischen Zentrallager verfügt das Ophir Spiricon Europe am Standort Darmstadt über ein umfangreich ausgestattetes Kalibrierlabor sowie ein modernes Reparaturcenter. Weitere Informationen finden Sie auch unter der Rubrik Lasermessgeräte unter http://www.ophiropt.de

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CeBIT 2017 – Fraunhofer IGD: Virtual Reality als neues Potential für Industrie 4.0

Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 6 Stand B36

CeBIT 2017 - Fraunhofer IGD: Virtual Reality als neues Potential für Industrie 4.0

Fraunhofer Forscher bringen via Internettechnologie auch große CAD-Modelle in die Virtuelle Realität (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Virtual Reality ist einer der Schlüssel für Industrie 4.0. Das Fraunhofer IGD zeigt seine Lösungen auf der CeBIT 2017 in Hannover. Die Fraunhofer-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, dass mit Internettechnologien auch große CAD-Modelle in die Virtuelle Realität bringt.

Noch bevor der erste Prototyp einer Maschine oder eines anderen Produkts gebaut wird, sind zahlreiche Arbeiten in der digitalen Welt notwendig. Die Ingenieure, Zulieferer und Entscheider müssen für die unterschiedlichsten Anwendungen die virtuellen 3D-Modellen nutzen können. 3D-Visualisierungen von CAD-Daten bergen aber Herausforderungen. Zum einen können sie sehr groß ausfallen und für ein normales oder gar mobiles Endgerät einfach nicht mehr zu bewältigen sein. Zum anderen sind gerade bei der Nutzung in Anwendungen der Virtuellen Realität viele Vorarbeiten und oft auch eine Spezialsoftware notwendig.

„Diese Herausforderungen bewältigen wir mit unserer instant3Dhub-Plattform, die Teil unserer hauseigenen Plattformstrategie „Visual Computing as a Service“ ist“, erklärt Dr. Johannes Behr, Abteilungsleiter „Visual Computing System Technologies“ am Fraunhofer IGD. „Aus dem CAD-Modell des industriellen Objekts errechnet unsere Lösung vollautomatisch ein optimiertes 3D-Modell. Über Internettechnologie werden dann nur die für den Anwender sichtbaren Teile an sein Endgerät weitergeleitet.“ Behr und sein Team ermöglichen so auch extrem große 3D-Modelle flüssig zu visualisieren. Dabei werden die eigentlichen CAD-Daten nicht an den Anwender weitergegeben, was in vielen industriellen Anwendungen explizit gewünscht ist. Selbst eine Übertragung auf VR-Brillen wird so unkompliziert möglich.

Die VR-Demonstration zur Industrie 4.0 erfolgt vom 20. bis 24. März 2017 auf der CeBIT 2017 in Hannover auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 6 Stand B36, direkt beim ausgestellten Porsche 911. In der Virtuellen Realität werden industrielle Modelle des Anlagenbaus und der Automobil- und Schiffbauindustrie erlebbar.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://fh-igd.de/cebit
https://fh-igd.de/VC-Podcast-1-17-DE

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Bildung Karriere Schulungen

Walter-Fach-Kraft auf Zeitarbeitsmesse in Leipzig

Vorstellung aktueller Stellen am Samstag, den 12. März 2017 von 10:00 bis 13:00 Uhr – Veranstalter sind Jobcenter Leipzig und Agentur für Arbeit Leipzig

Walter-Fach-Kraft auf Zeitarbeitsmesse in Leipzig

(Bildquelle: Fotolia.com)

Leipzig, 8. März 2017 – Die Walter-Fach-Kraft-Geschäftsstelle Leipzig steht am Samstag, den 11. März von 10:00 bis 13:00 Uhr Jobsuchenden für Gespräche zur Verfügung. „Wir freuen uns, interessierten Bewerbern unsere aktuellen Stellenangebote vorzustellen“, erklärt Geschäftsstellenleiterin Beate Fischer und führt aus: „An unserem Stand können Arbeitssuchende nicht nur offene Stellen erfragen, sondern auch generell viel über die Zeit-arbeit als wertvollen Wiedereinstieg in das Berufsleben erfahren.“

Das Leipziger Standortteam der inhabergeführten Walter-Fach-Kraft-Gruppe freut sich auf interessante Erstkontakte zu potenziellen Mitarbeitern. Dabei liegt der Schwerpunkt bei der Überlassung von Arbeitnehmern aktuell auf der Automobilindustrie. Beate Fischer unterstreicht: „In dieser Branche bieten wir Fach- und Hilfskräften spannende Jobs bei renommierten Kunden.“

Darüber hinaus ist die Walter-Fach-Kraft Geschäftsstelle Leipzig auch immer auf der Suche nach Fachkräften und Mitarbeitern in anderen Branchen mit dem Schwerpunkt auf den Bereichen Gewerbe und Handwerk.

Dabei steht die Zufriedenheit der Mitarbeiter für das Team um Beate Fischer immer an erster Stelle. Denn zufriedene Mitarbeiter bedeuten zufriedene Kunden. So genießen die Mitarbeiter bei Walter-Fach-Kraft nicht nur alle Vorteile eine Festanstellung, sondern haben über die Zeitarbeit auch die Möglichkeit, einen Einblick in verschiedene Branchen und Betriebe zu gewinnen. So können sie ihre persönlichen Stärken und Fähigkeiten entde-cken und besser entfalten.

Zum Unternehmen
Walter-Fach-Kraft ist Spezialist für Personalvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung im gewerblichen und kaufmännischen Bereich sowie für Hotellerie und Gastronomie. Was 1997 mit einem Zwei-Mann-Büro in einer „Garage“ begann, ist heute ein erfolgreicher Personaldienstleister mit rund 2.000 Mitarbeitern. Flache Hierarchien bei gleichzeitig großer Präsenz mit nahezu 30 Geschäftsstellen in Deutschland, Österreich und Polen zeichnen das inhabergeführte Unternehmen mit Hauptsitz in Fulda aus und sorgen für große Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten. Im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie steht der Mensch, denn zufriedene Mitarbeiter bedeuten zufriedene Kunden. Walter-Fach-Kraft ist SCP- und ISO-9001-zertifiziert und Mitglied im Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) sowie im Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP). Weitere Informationen finden Sie unter www.walterfachkraft.de

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Auto Verkehr Logistik

Intelligente Fahrzeugsysteme auf Basis neuester Technologien

Intelligente Fahrzeugsysteme auf Basis neuester Technologien

Vom 8. bis zum 9. Februar 2017 findet in Braunschweig die internationale Tagung „Automatisiertes und vernetztes Fahren AAET“ von ITS automotive nord statt. Erwartet werden mehr als 150 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Zukunftsfähige Fahrzeuge müssen einem hohen Maß an Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz genügen. Neue Entwicklungen auf diesem Gebiet ermöglichen durch ihre fortgeschrittene Assistenz und Automatisierung innovative innerstädtische Mobilitätslösungen. „Mit Forschung, Entwicklung und Diskussionen haben wir den Weg bereitet. Heute gestalten wir automatisiertes und vernetztes Fahren ganz konkret.“, so Prof. Karsten Lemmer, Vorsitzender des AAET-Programmausschusses und Leiter des Instituts für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)). Dementsprechend berichten internationale Experten auf der diesjährigen AAET über den neuesten Stand der Technik und aktuelle Herausforderungen anhand von Best-Practices.

Keynote-Speaker in diesem Jahr sind Johann Jungwirth, Leiter des Fachbereichs Digitalisierungsstrategie beim Volkswagen Konzern, mit dem Vortrag „Die digitale Disruption der Automobilindustrie“ und Dr. Tobias Miethaner, BMVI, mit dem Vortrag „Die Strategie der Bundesregierung zum hochautomatisierten Fahren“.

Die Fachvorträge und Keynotes ergänzt eine begleitende Ausstellung, auf der Unternehmen ihre Lösungen zum automatisierten und vernetzten Fahren präsentieren.

Für die Veranstaltung arbeitet ITS automotive nord mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik der Technischen Universität Braunschweig und dem DLR Braunschweig zusammen.

Details zu den Schwerpunktthemen und zur Anmeldung unter www.aaet.de

ITS automotive nord ging 2015 aus einer Fusion des Automotive Clusters der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg und ITS Niedersachsen hervor und bildet das größte norddeutsche Cluster der Automobilindustrie. Ziel ist es, die Region als automotiven Kompetenzstandort weiter zu festigen. Dafür forciert und unterstützt ITS automotive nord Forschungsprojekte und richtet Fachveranstaltungen zu wichtigen Innovationsthemen aus. Das Symposium „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ erfasst in mehreren Themenbereichen theoretische Konzepte sowie neue Entwicklungen aus der Praxis.

Kontakt
ITS automotive nord
Andreas Redeker
Hermann-Blenk-Straße 17
38108 Braunschweig
0531 231 721 20
Andreas.redeker@its-an.de
http://www.its-automotive-nord.de/

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Digitalisierung der Autoindustrie bringt Personalberatungen volle Auftragsbücher

Branche schaut mit Optimismus ins Jahr 2017

Von Ansgar Lange +++ Am Ende eines Jahres zieht man Bilanz. Und man schaut in die Zukunft. Dies gilt insbesondere für die Autoindustrie. Denn diese befindet sich in einem Umbruch. 2016 war kein schlechtes Jahr für die Autobauer, wie Helmut Becker in seiner N-TV-Kolumne schreibt http://www.n-tv.de/wirtschaft/Autoindustrie-vor-neuem-Wachstumszyklus-article19265276.html Sogar die „Abgassünder“ hätten „teils zweistellige Zuwächse bei Absatz, Umsätzen und Erträgen verzeichnet“. Doch die Zukunft könne noch viel rosiger ausfallen: „Die Automobilwelt ist im Umbruch, dem gewaltigsten seit Erfindung der Zündkerze. (…)Ein neues „goldenes Zeitalter“ steht an“.

„Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain hat gesagt: „Voraussagen soll man unbedingt vermeiden, besonders solche über die Zukunft.“ Grundsätzlich teile ich aber den Optimismus von Helmut Becker. Die Digitalisierung der Autoindustrie wird zum Jobmotor. Das können wir jetzt schon in unserem Beratungsgeschäft feststellen“, sagt Michael Zondler, Geschäftsführer des Personalberatungsunternehmens CENTOMO http://www.centomo.de mit Sitz in Stuttgart. Auf lange Sicht werde sich das autonome Fahren durchsetzen, auch wenn die Entwicklung sicher nicht über Nacht stattfinden werde. Autonomes Fahren sei ein Mega-Trend, der nicht mehr aufzuhalten sei. Dieser technische Quantensprung könne den Verkehr sicherer machen. „Das autonome Fahren ist ja an sich kein ungewöhnlicher Vorgang. Es war schon immer so, dass bei technischen Innovationen bestimmte Arbeitsplätze wegfallen, weil sie nicht mehr benötigt werden, gleichzeitig aber neue entstünden. Wir freuen uns jedenfalls auf das Autojahr 2017, das uns sicher eine Menge Spaß, aber auch viel Arbeit und Aufträge in der Personalberatung bringen wird“, so der CENTOMO-Chef.

Becker ist sogar sicher: Die globale Automobilindustrie steht vor einem neuen Wachstumszyklus. Vollbeschäftigung über Jahrzehnte hinaus sei allein durch das Umstellen der Verbrennerflotten auf E-Antrieb garantiert. Und Märkte wie China, Indien, Russland oder Brasilien würden zusätzlich „ohnehin noch bedarfsbedingt weiterwachsen“.

„Schlechte politische Nachrichten haben leider das Jahr 2016 geprägt. Wir dürfen uns aber auch nicht den Blick dafür verstellen lassen, was in Deutschland alles gut läuft. Wir hatten eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Die Autoindustrie ist immer noch eine Schlüsselbranche in unserem Land. Und hier haben wir allen Grund, mit Zuversicht und guter Laune in die Zukunft zu schauen. Wir bei CENTOMO sehen die Digitalisierung jedenfalls vor allem als tolle Chance und nicht als Bedrohung“, so Zondler.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Elektromobilität auf der Einbahnstraße Richtung vorwärts

Statement des Vorstands zum Jahreswechsel 2016/17

Elektromobilität auf der Einbahnstraße Richtung vorwärts

Prof. Oliver Herkommer, CEO Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics)

(Ulm) – Mit dem traditionellen Statement zum Jahreswechsel positioniert sich der Vorstand der Ingenics AG jeweils zu einem Thema, das aus seiner Sicht im kommenden Jahr von zentraler Bedeutung sein wird:

Das Elektroautomobil hat Fahrt aufgenommen – und ist im zu Ende gehenden Jahr 2016 rasanter vorangekommen, als viele erhofft bzw. befürchtet hatten. Je nach Standpunkt.

Der sich vollziehende Umbruch erreicht allerdings nicht alle Bereiche der individuellen Mobilität gleichzeitig. Heute spricht alles dafür, dass – Stichwort: Smart City – die Neuausrichtung überall dort, wo es nicht darum geht, lange Strecken mit dauerbetriebstauglichen Fahrzeugen zu bedienen, sehr schnell gelingen wird. Bei den öffentlichen Dienstleistungen in den großen Städten lässt sich auch kein Gegenargument mehr finden: Vom ÖPNV über die Warenfeinverteilung bis zur Entsorgungswirtschaft gibt es in Zeiten von Umweltzonen, Feinstaubalarmen und temporären Fahrverboten handfeste Gründe für den Einsatz elektrisch betriebener Omnibusse, Lieferwagen und Müllfahrzeuge. Hier wird sich sehr schnell sehr viel tun.

Etwas langsamer geht es im Fernverkehr. Erstaunlicherweise diskutieren einige Fahrzeughersteller tatsächlich noch darüber, ob es ratsam sei, in Deutschland Batteriezellenproduktionen aufzubauen. Aktuelle Meldungen deuten immerhin darauf hin, dass jetzt auch die Belegschaften Druck machen, um die durch die Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren wegfallenden Stellen durch neue Arbeitsplätze in der Batterieproduktion zu kompensieren.

Sich allein auf die Veränderung bei den Fahrzeugantrieben zu fokussieren, wäre freilich zu kurz gesprungen. Wie wir wissen, wird der Individualverkehr zwei grundsätzliche Mobilitätstrends mit unterschiedlichen Fahrzeugfamilien entwickeln bzw. noch stärker ausprägen: Die eine Familie umfasst Autos für die Shared Economy („Teilen ist das neue Haben“, „Nutzen statt besitzen“ etc.) und zeichnet sich durch hohen Nutzwert, günstige Kaufpreise und reduzierte Individualität aus. Die zweite Familie definiert sich über höchste Individualität und maximalen Luxus, wird dabei aber so wenig wie möglich provozieren wollen.

Beide Fahrzeugfamilien werden schnellstmöglich nur noch elektrisch angetrieben, voll „connected“ sein und autonom fahren können. Wenn die heute führenden OEMs dann immer noch ganz vorne stehen wollen, müssen sie sich schnellstens in diese Struktur einsortieren – ohne die heutigen Differenzierungsmerkmale ihrer Marken aufzugeben.

Über die weitere Optimierung der Emissionen von Verbrennungsmotoren müssen wir uns voraussichtlich keine großen Gedanken mehr machen. Der Abgasskandal der Industrie hat nicht nur das Image der Verbrennungsmotoren, vor allem der Dieselmotoren, nachhaltig beschädigt, sondern uns auch mit brutaler Deutlichkeit darauf hingewiesen, dass die NOX-Werte bei Dieselfahrzeugen ohne einen immens hohen technischen Aufwand mit den entsprechenden Kosten nicht auf eine akzeptable Größe zu reduzieren sein werden.

Täglich werden wir mit dem Argument der immer noch nicht zufriedenstellenden Energiespeicherung konfrontiert. Doch seit dem Beginn der ernst zu nehmenden modernen Forschung zur Entwicklung neuer Akkumulatoren in den 1990er Jahren konnte deren technische Leistungsfähigkeit erheblich verbessert werden und die Kosten für die Batterieproduktion sinken laufend. Derzeit werden (vergleichbar mit der industriellen Entwicklung von Photovoltaikmodulen) vor allem in Asien enorme Kapazitäten für die Fertigung von Batteriezellen aufgebaut, ein beschleunigter Preisverfall ist zu erwarten. Parallel dazu hat TESLA die Erwartungshaltung der Konsumenten sowohl in Bezug auf die elektrischen Antriebe als auch auf teilautonomes Fahren fast schon dramatisch verschoben. Die Kalifornier schicken sich an, die klassischen OEMs vor sich herzutreiben. Auf die Messen 2017 von der CES in Las Vegas bis zur IAA in Frankfurt/Main dürfen wir gespannt sein!

Die politische Diskussion zur Luftqualität der Innenstädte ist so weit fortgeschritten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die freundliche Bitte auf freiwilligen Verzicht durch rigide Einfahrverbote für Verbrennungsmotoren ersetzt werden, um die gesetzlich definierten Grenzwerte für Feinstaub einhalten zu können. Spätestens dann stellt sich – neben der Einschränkung der persönlichen Mobilität – die Frage nach dem potenziellen Wiederverkaufswert eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor.

Wir sehen: Alle Überlegungen und Erwägungen laufen darauf hinaus, das „Ob“ abzuhaken. Es ist weitaus Erfolg versprechender, sich jetzt mit allen Kräften darauf zu konzentrieren, unsere Automobilindustrie wieder so unwiderstehlich zu machen, wie wir sie kennen: als zukunftsorientierten, dynamischen Industriezweig, der andere Industrien inspiriert und mitzieht, der mutig die Rolle des „Pacemakers“ sucht, anstatt sich mit der zweitbesten Rolle eines „First Followers“ zufriedenzugeben.

Wer den Takt angeben will, darf sich also nicht in Kerntechnologien von anderen abhängig machen. Das muss nicht nur die Maxime der Industrie sein, sondern auch das Credo der Wirtschafts-, Forschungs- und Industriepolitik! Da die Leistungsfähigkeit künftiger Fahrzeuge unmittelbar mit der Leistungsfähigkeit der Batterien zusammenhängt, müssen deutsche Unternehmen mit aller Kraft der asiatischen Batteriezellenherstellung eigene Lösungen entgegensetzen. Der Aufbau dieses Know-hows muss – als Chefsache! – politisch und wirtschaftlich gefördert werden. Gleichzeitig müssen die OEMs ihre Kräfte durch Gemeinschaftsunternehmen bündeln, Batteriezellen gemeinsam entwickeln und in jedem Werk lokale Modulfertigungen aufbauen. Und parallel müssen die OEMs und der Staat beim massiven Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur kooperieren.

Vorausgesetzt, Politik und Unternehmen agieren jetzt schnell und richtig, kann der Wandel auch für viele Zulieferunternehmen eine bedeutende Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle bedeuten. Dann könnten sich mehr Arbeitsplätze in der Mobilitätswirtschaft – wenn auch nicht allein in der Produktion – erhalten lassen, als heute viele für möglich halten.

Wir arbeiten daran.

Prof. Oliver Herkommer, CEO Ingenics AG

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Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Wird die digitale Zukunft der Mobilität zum Jobkiller?

Autobranche braucht Manager für den digitalen Wandel

Von Ansgar Lange +++ Philosophen beschäftigen sich mit den grundsätzlichen Fragen des Lebens. Die Zukunft von Mobilität und Arbeitswelt ist eine solche existenzielle Frage. In der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) hat der Philosoph und ehemalige Kulturstaatsminister im ersten Kabinett von Gerhard Schröder, Julian Nida-Rümelin, jetzt philosophische „Anmerkungen zur Technologie des autonomen Fahrens“ vorgelegt. Die Diskussion hierüber schwanke „Zwischen Euphorie und Apokalypse“, so sein Befund.

Die Apokalypse-Variante besagt, dass die neue Technologie der selbstfahrenden Automobile dazu führen werde, dass menschliche Arbeit überflüssig wird. Diesem Befund erteilt Nida-Rümelin eine klare Absage. Auch diesmal werde es so kommen wie immer in der Vergangenheit: „Neue Technologien führen zu massiven Verschiebungen auf dem Arbeitsmarkt, sie schaffen neue Potenziale und vernichten alte, die Flexibilität und die Bildungsbereitschaft der Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer ist gefordert, aber am Ende wird es genug Erwerbsarbeit geben, um das Lebensmodell ökonomischer Eigenständigkeit zu bewahren.“

Ein Blick auf den aktuellen Arbeitsmarkt für Digitalprofis bestätigt Nida-Rümelins optimistische Annahmen. Da der Mangel an Digitalfachleuten einen neuen Höchststand erreiche, steigen die Gehälter der gefragten Spezialisten überdurchschnittlich, berichtet das Magazin W & V http://www.wuv.de/karriere_job/gehaelter_fuer_digitalprofis_es_wird_teurer Große Chancen sieht Personalexperte Michael Zondler insbesondere in der Autobranche. „Die Autokonzerne suchen hängeringend nach Führungskräften, die den digitalen Wandel managen. IT-Experten, die auch eine Leidenschaft fürs Automobil mitbringen, haben derzeit hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In einem Artikel bei golem.de wurde dies einmal sehr schön folgendermaßen ausgedrückt: „Die neuen Manager sollen nicht nur etwas von Einspritztechnik und Drehmomenten verstehen, sondern möglichst schon etwas Zeit im Silicon Valley verbracht haben.“ Der Daimler-Vorstand Ola Källenius ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Auto-Manager der Zukunft aussieht“, so Zondler, der als Geschäftsführer von CENTOMO http://www.centomo.de viel mit der Automobilzuliefererindustrie zu tun hat.

Porsche, einer der attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands, geht konsequent diesen Weg. „Um Porsche in der digitalen Zukunft erfolgreich zu positionieren, wurde beispielsweise die Porsche Digital GmbH gegründet“, erläutert die Leiterin Personalmarketing, Konstanze Marinoff. „Hier werden digitale Kundenerfahrungen, Produkte, Geschäftsfelder und -prozesse identifiziert und weiterentwickelt“. Darüber hinaus würden zusätzliche Büros in Berlin, Shanghai und dem Silicon Valley entstehen. „Von dort treiben unsere Kollegen die Digitalisierung unternehmensinterner Prozesse und System voran – quasi mit Start-up-Atmosphäre“, so die Porsche-Frau.

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Arbeit in der Digitalen Transformation: die unbequeme Wahrheit

Arbeit in der Digitalen Transformation: die unbequeme Wahrheit

(Mynewsdesk) Das aktuelle Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“ (Onlineausgabe, 28.11.2016) mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) illustriert ein generelles Versäumnis der deutschen Politik: Sie denkt die Folgen der Digitalen Transformation für den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft nicht zu Ende.

Studienergebnisse, die im Zuge der Digitalisierung den Verlust der Hälfte aller Arbeitsplätze voraussagen, hält Andrea Nahles für „Horrorszenarien“. Sie erwarte, so die Bundesarbeitsministerin im Gespräch mit der „Zeit“, dass lediglich zwölf Prozent der Arbeitsplätze potenziell betroffen sein werden. Dieser Einschätzung widerspricht Karl-Heinz Land, CEO der Strategie- und Transformationsberatung neuland und Digital Evangelist, vehement. Er hält entsprechende Prognosen – etwa in der grundlegenden Studie „The Future of Employment“ der Oxford University von 2013 – für realistisch: „Wie die meisten anderen Politiker auch bewertet Andrea Nahles nur die Konsequenzen der Automatisierung. Sie übersieht dabei aber die gravierenden Auswirkungen der Dematerialisierung. Es ist eine unbequeme Wahrheit, aber Politik und Gesellschaft müssen sich ihr endlich stellen: 50 Prozent aller Arbeitsplätze stehen auch hierzulande im Risiko.“

Die Neuverteilung der Welt

Die Effekte der Dematerialisierung haben Land und Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer in ihrem Buch „Dematerialisierung – die Neuverteilung der Welt in Zeiten des Digitalen Darwinismus“ beschrieben. Wenn sich immer mehr physische Produkte in Software verwandeln, werden in der Folge weder die Fabriken und Maschinen noch die Arbeitskräfte benötigt, die bislang für die Produktion der Geräte notwendig waren. Ganze Wertschöpfungsketten verschwinden auf Nimmerwiedersehen. „Kommendes Jahr feiert das iPhone seinen zehnten Geburtstag. Seither sind eine Vielzahl von Produkten als Apps in den Smartphones verschwunden. Stereoanlage, Kamera, Scanner, Tickets, Schlüssel, Geld – alles dematerialisiert. Für die Funktionen eines Smartphones hätten Sie vor 20 Jahren noch eine Kofferraumladung an Geräten benötigt“, erklärt Land.

Mit dem Leistungssprung, den die digitale Welt derzeit auf Gebieten wie der Künstlichen Intelligenz, im 3D-Druck, in der Robotik oder durch das Internet der Dinge vollziehe, stehe die wahre Herausforderung durch die Dematerialisierung erst noch bevor. „An der Automobilwirtschaft, eine der Schlüsselindustrien Deutschlands, lassen sich die Auswirkungen gut ablesen. Da kommen mehrere Trends zusammen: In der Share Economy wird der Besitz von Pkw zunehmend unpopulärer. Gleichzeit wachsen die ohnehin vom Verkehrskollaps bedrohten Städte im Zuge der Urbanisierung weiter. Deshalb werden neue Verkehrssysteme auf Basis autonomer Fahrzeuge entwickelt – mit einer datengesteuerten, optimierten Auslastung und damit einem geringeren Bedarf. Wenn der Absatz an Fahrzeugen sinkt, was wird dann aus den gut 30 Prozent aller Maschinen und Anlagen sowie deren Personal, die in Deutschland im Dienste der Automobilindustrie stehen?“

Wenn die Hälfte der Arbeit verloren geht

Land hält es daher für dringend geboten, dass die Politik eine grundlegende Diskussion darüber anstößt, wie sich Deutschland auf die digitale Welt und eine Zeit ohne Arbeit einstellt. „Mit einer Vogel-Strauß-Politik ist niemandem geholfen, zumal wir in einer Zeitschmelze leben. Die Digitale Transformation macht schnellere Fortschritte, als noch vor wenigen Jahren zu erwarten stand. Arbeit wird zu einem großen Teil verschwinden. Deshalb brauchen wir eine neue Vision für ein lebenswertes Deutschland. Wir müssen die Möglichkeit schaffen, dass Menschen ein sinnerfülltes Leben führen können, das sich nicht über Arbeit definiert. Deshalb gehört auch ein bedingungsloses Grundeinkommen auf die politische Agenda.“

Digitalisierung beschwöre zwar gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen herauf, sei aber grundsätzlich ein Teil der Lösung. Die Chancen für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, in der Bildung, für das Gesundheitswesen und für die Teilhabe in der Gesellschaft sind nach Lands Ansicht groß: „Dazu dürfen wir die Digitale Transformation aber nicht einfach über uns ergehen lassen, sondern müssen sie aktiv gestalten. Und zwar jetzt. Wenn eine Spitzenpolitikerin wie Andrea Nahles im Jahr 2016 noch öffentlich äußert, Menschen, deren Arbeitsplätze wegdigitalisiert werden, für andere Aufgaben weiterbilden zu wollen, dann streut sie den Bürgern Sand in die Augen. Diese höherqualifizierten Arbeitsplätze wird es in der erforderlichen Menge nicht geben.“

Für Interviews, Zitate und Gastkommentare steht Karl-Heinz Land, CEO der Strategie- und Transformationsberatung neuland und Digital Evangelist, gerne zur Verfügung.

Quellen:

„Die Digitale Revolution kommt schneller, als vielen klar ist.“ Interview mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles auf Zeit online, 28.11.2016

Frey, Carl Benedikt, Osborne, Michael, The Future of Employment: How susceptible are jobs to computerisation? Working Paper, Oxford Martin School/University of Oxford 2013

Karl-Heinz Land und Ralf T. Kreutzer, Dematerialisierung – die Neuverteilung der Welt in Zeiten des Digitalen Darwinismus, Köln 2015

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Die in Köln ansässige Strategieberatung neuland GmbH & Co. KG wurde 2012 von dem Internetökonom Karl-Heinz Land gegründet. Neuland unterstützt internationale Konzerne, DAX-Unternehmen und große Mittelständler in allen Fragen und Herausforderungen der Digitalisierung von der Vision über Strategie und Zielsetzungen bis hin zur Umsetzung der Digitalen Transformation. Im Ranking Beste Berater 2016 der Zeitschrift *brand eins* wurde neuland in die Top-Ten in der Sparte Digitalisierung gewählt.

Karl-Heinz Land gilt als einer der visionärsten Vordenker der Digitalisierung in Europa, ist als Digital Evangelist gefragter Keynote-Speaker und hat gemeinsam mit Professor Ralf T. Kreutzer die beiden Standardwerke Digitaler Darwinismus Der stille Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke sowie Dematerialsierung Die Neuverteilung der Welt in Zeiten des digitalen Darwinismus veröffentlicht. 

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