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Auto Verkehr Logistik

Renault Clio im Praxistest – Schick und gut zu fahren

Presseweller nahm die Version Energy Intens dCi 110 unter die Lupe/ Mit GT-Line-Paket und mehr

Renault Clio im Praxistest - Schick und gut zu fahren

Der Renault Clio sieht richtig schick aus. (Foto: presseweller)

Siegen. 13. November 2017 (DiaPrw). Der Renault Clio ist bekannt im Straßenbild. Bei Presseweller stand im August 2017 das aktuelle Modell zum Test, und zwar in der Version Energy Intens dCi 110 mit GT-Line- und Techno-Paket Plus. Der Kleinwagen, der sich gar nicht klein anfühlte, hatte Sechsgang-Schaltung und erfreute mit geräumigem Innenraum sowie guten Fahreigenschaften.

Das Styling des Clio sowie das geschmackvolle Interieur waren ansprechend. Front- und Heckspoiler, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und GT-Beschriftung gaben ihm einen sportlichen Look. Der wurde durch Alu-Pedale und die besonders ausgeformten Vordersitze für guten Seitenhalt nochmals extra betont – alles Teil des GT-Line-Pakets Plus. Auf fester und leicht einstellbarer Bestuhlung hatten wir Cockpit und Anzeigeinstrumente gut im Blick.
Im Fond gingen die Sitzverhältnisse hinsichtlich der Außenmaße, Länge und Breite gut 4,06 mal 1,73 Meter, voll in Ordnung. Mit 300 (Norm-) Litern Volumen zeigte sich der Laderaum für diese Klasse ebenfalls großzügig. Durch einzelnes Umlegen der Rücksitzlehnen lässt er sich weiter vergrößern. Vom tief liegenden Laderaumboden waren wir beim Probepacken nicht so begeistert. Aber dennoch waren wir erstaunt, wie viel Stauraum zur Verfügung stand.

Mit Key-Card und Einparkhilfen
In der Basisausstattung ist der Clio unter anderem mit ABS, elektronischem Stabilitätsprogramm und vier Airbags ausgerüstet sowie mit elektrischen Fensterhebern vorn, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und Weiterem. Die Intens-Version bietet zum Beispiel Keycard-System, Eco-Mode, Einparkhilfen vorne und hinten, Voll-LED-Scheinwerfer. Der Testwagen mit zusätzlichem Techno-Paket Plus wusste auch noch mit Online-Infotainment-System, inklusive Navi und Soundsystem, Klimaautomatik und vielem mehr zu gefallen. Der Sieben-Zoll-Bildschirm mit gut abbildender Rückfahrkamera sowie seitliche Abstandssensoren mit akustischer und optischer Rückmeldung – praktisch bei engen Durchfahrten oder nahen Vorbeifahrten – waren ebenfalls an Bord.

Motor kommt gut zur Sache
Mal schauen, wie er läuft und beschleunigt. Der Renault kommt gut zur Sache. Der Turbodieselmotor mit 110 PS entwickelt bereits ab knapp 1500 Touren merklichen Zug, bei 1750 Umdrehungen setzt dann das höchste Drehmoment von 260 Newtonmetern ein. Selbst im sechsten Gang geht es aus diesem Drehzahlbereich zügig vorwärts. Im Stadtverkehr rollt man im fünften Gang mit. Mit dem 0-auf-100-Sprint in 11,9 Sekunden verfehlten wir nur knapp den Werkswert, die 60 auf 100 km/h im dritten Gang hakte der Clio in knapp 6,4 Sekunden ab, und von 80 auf 120 km/h stürmte er im fünften Gang in nur rund 9,1. Gut! Als Spitze stoppten wir im Schnitt knapp über 190 km/h. Passt!
Passt, sagen wir auch zum Verbrauch. Wir fuhren ihn ab knapp 4,9 Liter pro 100 Kilometer, Gesamtschnitt leicht über 5,1 Liter. Das halten wir trotz des Kombiwertes (3,5 Liter) für angemessen. Zum großen Teil nutzten wir den zuschaltbaren Eco-Modus, wodurch unter anderem die Motorcharakteristik verändert wird. Beschleunigungstests und Co. wickelten wir im Normalmodus ab.

Trotz fester Fahrwerksabstimmung rollte der wendige Fronttriebler mit McPherson-Achse vorne und Verbundlenkerachse hinten selbst auf holprigen Wegstrecken komfortabel ab. Er lag sauber auf der Straße und nahm die schnell angegangenen Testkurven einwandfrei unter die Räder. Wir sagen: unproblematisches Fahrverhalten, gutes Handling.

Fazit: Der Renault Clio Energy Intens dCi 110 ließ sich gut fahren, war spritzig und flott sowie zurückhaltend im Verbrauch. Der Platz für Passagiere und das Laderaumvolumen sind für diese Klasse ordentlich: ein hübscher und wendiger Begleiter. Für die gefahrene Version müssen einige Tausender mehr auf den Tisch gelegt werden, als für das Basismodell. Es stehen aber mehrere Benzin- und Dieselmotoren sowie Ausstattungsversionen zur Auswahl. Bei Interesse sollte man sich beim Renault-Händler informieren. (jw)

Einige Technische Daten*
Motor: 1461 ccm; 110 PS (81 kW)/ 4000 U; höchst. Drehm.: 260/ 1750 U
Fahrwerte: 0 – 100 km/h = 11,4 Sek.; Spitze: 190 km/h
Länge x Breite x Höhe in m, Laderaum in Lit.: 4,063 x 1,732 x 1,448; 300 – 1146
Verbrauch/ Diesel (lt. VO/ EG) und CO2-Em. komb.: 3,5 l/ 100 km; 90 g/ km; Euro 6
*laut Renault-Unterlagen/ Zulassung

Foto: Der Renault Clio sieht richtig schick aus. (Foto: presseweller)
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Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Technische Daten, Ausstattung usw. sind Unterlagen oder Angaben des Herstellers/ Importeurs entnommen. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und evtl. angegebener Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich sämtliche Angaben auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere Daten (Beschleunigung, Verbrauchshinweise usw.) geben lediglich die Praxiserfahrung und Messungen aus dem Testbetrieb wieder. Unsere allgemeinen Angaben (Komfort, Kurvenverhalten usw.) entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Renault-Händlern oder auf der Internetseite www.renault.de informieren.

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Jürgen Weller, Medienbüro DialogPresseweller, führt seit über 30 Jahren praxisnahe Autotests durch, vom Kleinstwagen bis zur Limousine und vom Kombi über SUV und Geländewagen bis zum Sportwagen – veröffentlicht in verschiedenen Printmedien wie seit vielen Jahren im SauerlandKurier und im SiegerlandKurier sowie seit mehren Jahren im Web, unter anderem auch im Blog autodialog.blogspot. Herausgegeben wird der Praxis-Autotest-Report als Blättermagazin, alles ansteuerbar über die Zentralseite „Auto“ auf presseweller.de. Zum Portfolio gehören ebenfalls Tourenbeschreibungen und mehr für Fahrradfahrer und Motorbiker sowie Reiseberichte und -themen, im PR-Bereich auch für Kunden.

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Im Auto-Praxistest: Dacia Logan MCV Stepway

Presseweller nahm die Version Celebration unter die Lupe/ Geräumig und gut zu fahren

Im Auto-Praxistest: Dacia Logan MCV Stepway

Groß und mit geräumigen Laderaum: Dacia Logan MCV Stepway. (Fotos: presseweller)

Siegen. 9. September 2017 (DiaPrw). Als der Dacia in der markanten Farbe „Adria-Blau“ auf dem Hof stand, informierte sich der Nachbar gleich, was das „für ein großes Auto“ sei. Es war der Dacia Logan MCV TCe Start & Stop, den wir im Juli 2017 in der neuen Ausstattungsversion „Stepway Celebration“ plus einiger Extras fuhren. Ins Staunen kam der Nachbar, als wir den langen ebenen Kofferraum öffneten und wir ihm dann noch den geringen Listenpreis für diese geräumige Kombi-Limousine, inklusive aller Extras, nannten: im Preis klein, vom Raumangebot her groß.

Dacia ist mittlerweile schon lange in Deutschland bekannt. Laut Presse-Information nutzen viele Kunden die Version Stepway mit den verschiedenen Komfortdetails, die seit etwa Mitte Mai als „Stepway Celebration“ für den Logan MCV verfügbar ist. Gut, dass auch solch ein großes Auto mit der ordentlichen Ausstattung des Testwagens, einschließlich Navi und Co., einen so niedrigen Preis, nach Liste 12.920 Euro, hat. Es passt für die Familie, die rechnen muss, und für diejenigen, die auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis achten. Mit der Basisversion kommen Käufer noch weitaus günstiger weg. Laut Listenpreis kostet der Logan MCV zurzeit ab 7.990 Euro.

Großer Innenraum, gute Ausstattung
Der rund 4,53 Meter lange, 1,76 breite und gut 1,59 Meter hohe Logan MCV bietet den Insassen ausreichend Knie-, Bein- und Kopffreiheit. Dann kommt das große Ladeabteil ins Spiel: ab 573 Liter Fassungsvermögen – durch die geteilt umlegbaren Rücksitze nochmals deutlich erweiterbar! An Bodenfreiheit gewährt der Kandidat 17,4 Zentimeter. Das ist in manchen Fällen nützlich! Der MCV zeigte sich auf Strecke laufruhig und komfortabel.
Die Anzeigeninstrumente sind für den Fahrer gut einsehbar, das Lenkrad, im Testwagen in Lederoptik, liegt griffig in der Hand und hatte Bediensatelliten für Radio und – ebenfalls an Bord – die Geschwindigkeitsregelanlage.
Es stehen mehrere Ausstattungsstufen zur Auswahl. In der Basisversion „Essentiel“ sind zum Beispiel für die Sicherheit ABS mit Bremsassistent, elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) mit Antriebsschlupfregelung (ASR) inklusive sowie Front- und vordere Seitenairbags, Dachreling, geteilt umlegbare Rücksitze und mehr. Den Antrieb übernimmt hier der 73-PS-Benzinmotor (54 kW). Wer mehr an Ausstattung haben will, kann sich für andere Versionen wie „Ambiance“ entscheiden. Da sind dann zum Beispiel auch schon CD-/ MP3-Radio, elektrische Fensterheber vorn und anderes dabei. Das Testauto „Stepway Celebration“ war beispielsweise mit gut funktionierender Klimaanlage und Tempopilot ausgestattet, hatte SUV-Look-Außenapplikationen, 16-Zoll-Designräder und vieles andere wie das Multimedia-System mit Navi an Bord sowie die akustische Einparkhilfe hinten, im Testauto mit Rückfahrkamera. Alles sehr praktisch!

Leistung und Straßenlage
Im Testauto besorgte der TCe-90 Start & Stop-Motor den Antrieb. Die Dreizylindermaschine, Hubraum rund 900 Kubikzentimeter, bringt bei 5000 Touren 90 PS ((66 kW) an die Kupplung, hier mit einem manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe. Das ordentliche maximale Drehmoment setzt bereits bei 2250 Touren ein. Klar, da wird kein Sportler in Bewegung gesetzt, aber ein großzügiges Auto, das für Familienfahrten, Überlandtouren und auch für die Urlaubsfahrt taugt. Wir fuhren den Dacia auf der Autobahn bis an 170 km/h (angegebene Spitze), und hielten ein Tempo von um die 150 km/h für gut. Angesichts vieler Autobahn- Baustellen, Staus und Tempolimits geht selbst das längst nicht immer. Im Testmittel für den 0-auf-100-Sprint lagen wir mit 12,2 Sekunden über der Werksangabe (11,1). Der Zwischenspurt von 60 auf 100 km/h im dritten Gang dauerte vertretbare 8,6 Sekunden. Für Überholdistanzen wie zwischen 80 und 120 km/h empfehlen wir den vierten Gang, weil der fünfte relativ lang übersetzt ist. Meist haben wir die Schaltanzeige genutzt. Man kann auch den Eco-Modus wählen, der unter anderem die Motorcharakteristik ändert und den Verbrauch drosselt. Auf längeren Strecken lag der Verbrauch bei 6,6 Litern/ 100 Kilometer, mit Ortsverkehr und Beschleunigungstests stellten sich als Gesamtschnitt 7,5 Liter ein.
Die Straßenlage des Fronttrieblers, vorne McPherson-Achse mit Querlenker und Stabi, ging voll in Ordnung: ruhig auf der Autobahn, wenig Seitenneigung in Kurven, auch auf schlechten Straßen noch komfortabel. Es hat uns überrascht, wie problemlos der MCV auch schnell angegangene enge Kurven wegsteckte. Ein Lob. Wir halten das Fahrwerk für gut abgestimmt.

Fazit: Der Dacia Logan MCV Stepway Celebration bietet auch für längere Strecken ausreichende Leistung, wenn man keine Ansprüche an rasantes Fahren hat. Wer gemütlich und komfortabel unterwegs sein will und viel Platz für Familie und Gepäck oder die gewerbliche Ausrüstung haben will, ist mit diesem preiswerten Auto gut bedient. Es stehen verschiedene Versionen und Motoren zur Auswahl. Zu Details kann man sich bei Dacia-Händlern informieren. (jw)

Einige Technische Daten*
Motor/ Fahrleistungen: 898 ccm, 90 PS (66 kW)/ 5000 U; max. Drehmoment: 140/ 2250 U;
0 – 100 km/h: 11,1 Sek.; Spitze 170 km/h
Verbrauchs-/ CO2 -Kombiwerte: 5,1 l/100 km; 115 g/km; Euro 6
Maße: Länge/ Breite/ Höhe: 4,528 x 1,762 x 1,591; Laderaum: 573 – 1680 Liter
*Laut Zulassung und Dacia-Unterlagen

Foto: Groß und mit geräumigen Laderaum: Dacia Logan MCV Stepway. (Foto: presseweller)

Hinweis: Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum des Tests. Zwischenzeitliche Änderungen sind hinsichtlich der Daten, des Stylings, der Ausstattung und der angegebenen Preise möglich. Die Testfahrzeuge werden uns von deutschen Herstellern oder Importeuren auf dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Daher beziehen sich sämtliche Angaben auf den deutschen Markt. In anderen Ländern kann es andere Bezeichnungen, Ausstattungen, Spezifikationen und Preise geben. Unsere Angaben/ Messungen geben lediglich die Praxiserfahrung aus dem Testbetrieb wieder und entsprechen ausschließlich unseren persönlichen Eindrücken und eigenem Empfinden, teils auch mit eingeflossenen Hinweisen von Testbegleitern. Irrtum bleibt in allen Fällen vorbehalten. Bei Interesse sollte man sich bei Dacia-Händlern oder auf der Internetseite www.dacia.de informieren.

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Gut fahren, locker parken: Space Star im Praxistest

Der handliche City-Flitzer von Mitsubishi hatte den 1,2-Liter-Motor unter der Haube

Gut fahren, locker parken: Space Star im Praxistest

Hübsch und handlich zeigte sich der Mitsubishi Space Star. (Foto: presseweller)

Siegen. Mai 2016 (DiaPrw). Im Vorjahr hat Mitsubishi den Space Star aufgehübscht. Das hat dem Kleinen vom Gesamtcharakter her richtig gut getan. Im März 2017 schauten wir ( www.presseweller.de) uns den City-Flitzer in der Version „Top Extra“ mit 1,2-Liter-Motor im Praxistest näher an. Der Space Star ist das meistverkaufte Modell der Marke auf dem deutschen Markt. Laut MMD-Automobile gab es insgesamt bei den Verkaufszahlen von Januar bis April 2017 ein deutliches Plus. Der „Spacy“ hat optisch und technisch zugelegt. Das schnittige Design gefiel uns ebenso wie die neue kräftigere 80-PS-Motorisierung, die auf Wunsch gewählt werden kann. Das kompakte Auto taugt für mehr als bloß den Stadtverkehr.

Der Space Star sieht pfiffig aus. Unter anderem wurden gegenüber dem Vorgängermodell der Front- und Heckbereich modifiziert. Er wirkt jetzt von der Heckansicht her breiter und niedriger sowie insgesamt dynamischer, abgerundet durch das angenehme Innenraumambiente des Kandidaten. Sitzposition und Übersichtlichkeit im praktischen Fünftürer empfanden wir als als gut.

Komfort- und Sicherheitsausstattung
Der Space Star punktete mit seiner klaren, intuitiven Beschalterung. Das Multifunktionslenkrad lag griffig in der Hand, der Fahrer hat alle Instrumente im Blick. Das Testauto war mit vielem Drum und Dran ausgestattet, zum Beispiel mit Tempoautomatik, Start-Stopp-System und moderner Infotainmentanlage, inklusive Digitalradio, Smartphone-Verbindungsmöglichkeit und vielem mehr. Von der „schlüssellosen“ Bedienung per Knopfdruck über die Sitzheizung für beide Vordersitze bis zur Klimaautomatik war vieles für angenehmes Fahren an Bord, Ablagemöglichkeiten und Becherhalter eingeschlossen.
Zur Sicherheit tragen zum Beispiel sechs Airbags, elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle (MASC und MATC) bei sowie ABS, Bremsassistent und Berganfahrhilfe.
Die Platzverhältnisse im knapp 3,80 Meter langen und 1,67 breiten „Spacy“ gehen klassenbezogen in Ordnung. Im Fünfsitzer gibt es für nicht so groß gewachsene Mitfahrer auch hinten noch ausreichend Kniefreiheit. Das Gepäckabteil geht hinter der Ladekante ein Stück in die Tiefe. Je nach Fahrzeugversion und Rücksitzstellung schluckt es ab 209/ 235 Liter Ladegut. Wenn das einmal nicht reicht, legt man eine oder beide der 60 zu 40 geteilten Rücksitzlehnen um. Das geht direkt vom Laderaum aus. Praktisch. Die Sitzteile haben im Kofferraum je ein Band. Nur ziehen, dann klappt das Teil nach vorne und schafft eine fast ebene Ladefläche. Geht richtig gut!

Gutes Handling, drehfreudiger Motor
Ohne mit der Wimper zu zucken, nahm der Fronttriebler schnell angegangene Kurven unter die Räder. Er blieb so spurtreu, als würde er „durchgezogen“. Gut. Das gegenüber dem Vorgängermodell modifizierte Fahrwerk – McPherson-Federbeine vorn, Verbundlenkerachse hinten – zeigt zwar in Kurven etwas Seitenneigung, ging aber so ordentlich über die vielen schlechten Straßen, dass die Passagiere nicht stets durchgeschüttelt wurden. Der Space Star wusste mit einem insgesamt guten Handling zu gefallen und war wendig, wozu auch der kleine Wendekreis beiträgt. Parklücken lassen sich locker angehen. So kann auch Einparken Freude machen.

Die drehfreudige 1,2-Liter-Maschine mit drei Zylindern leistet 80 PS (59 kW) und entwickelt ein gutes Drehmoment. Das wirkt sich beim Beschleunigen und bei Steigungsstrecken positiv aus. Beim 0-auf-100-Sprint lagen wir mit um 12 Sekunden knapp über der Werksangabe, für die Überholdistanz von 60 auf 100 km/h im dritten Gang brauchten wir im Mittel um die neun Sekunden. Auf der Autobahn ging es zügig voran. Als Spitze sind 180 km/h angegeben. Nach dem Anfahren stellt sich die Gesamtakustik auf Fahrt diszipliniert-angenehm dar.
Je nach Strecke stellte sich ein Verbrauch ab 4,9 Liter/ 100 Kilometer ein, im Testschnitt mit auch vielen Kurzstreckenfahrten waren es knapp über sechs, Kombiverbrauch laut Unterlagen 4,1 bis 4,3 Liter. Der Eco-Drive-Assistent zeigte farblich an, ob wir im guten oder schlechteren Verbrauchsbereich unterwegs waren.

Fazit: Uns gefällt das Design des Mitsubishi Space Star. Er ist leicht bedienbar, agil und wendig, ideal für den Stadtverkehr und das Parken. Aufgrund seiner Leistung passt er ebenfalls für längere Strecken. Zur Auswahl stehen mehrere Ausstattungsvarianten sowie der Einlitermotor mit 71 PS (52 kW). Zu weiteren Details kann man sich beim Händler informieren. (jw)

Einige Technischen Daten*
Motor: 1,2 l Hubraum, 80 PS/ 59 kW/ 6000 U; höchstes Drehmoment: 106 Nm/ 4000 U
Fahrwerte: 0 – 100 km/h = 11,7 Sek.; Spitze: 180 km/h
Länge/ Breite/ Höhe: 3,795 x 1,665 x 1,505; Laderaum je nach Version: 209/ 235 – 912 Liter
Verbrauch, Super bleifrei/ CO2 komb.: 4,1 – 4,3 l/ 100 km: 96 – 100 g/km – je nach Ausführung; Euro 6
*Angaben lt. Unterlagen des Herstellers/ Importeurs

Foto: Hübsch, handlich und kompakt zeigte sich der Mitsubishi Space Star. (Foto: presseweller)

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Hinweis: Unser Bericht beruht auf eigenen Eindrücken, ist also individuell. Alle Technischen Daten und Angaben beziehen sich auf die gefahrene Version. Außerhalb Deutschlands kann es ggf. andere Spezifikationen, Bezeichnungen, Ausstattungen, Daten geben. Zwischen dem Zeitpunkt des Tests und dem Lesen des Artikels können sich ebenfalls Änderungen ergeben haben. Irrtum bleibt stets vorbehalten. Man sollte sich beim Mitsubishi-Händler aktuell informieren oder auf die Mitsubishi-Homepage schauen.

Jürgen Weller, Medienbüro DialogPresseweller, schreibt und veröffentlicht seit über 35 Jahren praxisnahe Autotests und Reiseberichte. Seit einigen Jahren gehören der Auto-Praxistest-Report als mehrseitiges Online-Magazin zum Portfolio wie der Auto- und Verkehrsblog. Auto-affin ist Weller bereits seit über 50 Jahren, weil er teils selbst schraubte und Nachhilfeunterricht zu Berufsschulthemen rund ums Auto gab. Tourenbeschreibungen und mehr für Fahrradfahrer und Motorbiker runden die Palette ab.

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Gut gemacht: Seat Leon ST im Auto-Praxistest

Presseweller fuhr den Kombi in der Version „Connect“ mit 1,4-TSI-Motor

Gut gemacht: Seat Leon ST im Auto-Praxistest

Der Seat Leon ST gibt eine gute Figur ab. (Foto: presseweller)

Siegen. 16. Dezember 2016 (presseweller). Als Weihnachtsgeschenk ein neues Auto, verziert mit einer roten Schleife? So mancher würde sich das wünschen. Aber darum ging es in unserem Praxistest des Seat Leon ST Connect 1,4 TSI Start&Stop Ende September/ Anfang Oktober nicht. Uns interessierten mehr Fahrverhalten, Geräumigkeit, Antritt und Verbrauch. Es ging über Land- und kurvenreiche Bergstraßen und, wenn es die verstauten Baustellen-Autobahnen zuließen, mit „Pfeffer“ über die Bahn. Eines unserer Fazits war, dass der Spanier Fahrspaß brachte.

Mit seinem ansprechenden Karosseriedesign und dem geschmackvoll gestaltetem Innenraum gefiel uns der Kombi Leon ST. Laut Hersteller ist der Leon das meistverkaufte Seat-Modell. Im über 4,54 Meter langen und knapp 1,82 Meter breiten ST gibt es für die Passagiere gute Platzverhältnisse: Das wussten bei einer Testfahrt mit Vier-Personen-Besetzung die Fondpassagiere zu schätzen. Mit „richtig gut Platz“ und „gemütlich“ brachten sie es auf den Punkt. Großzügig zeigt sich ebenfalls das Ladeabteil. Mit ab 587 Litern Fassungsvermögen bietet es Raum für reichlich Gepäck und lässt sich leicht beladen.
Der „Connect“ hatte unter anderem Full Link und Media-System Plus, inklusive Navi an Bord. Somit bot er „gute Vernetzung“. Ein weiteres Komfortmerkmal war die sehr zurückhaltende Akustik.

Sicher und komfortabel
Bereits in der Grundausstattung verfügt der Seat Leon ST über sieben Airbags, einschließlich des Knieairbags für den Fahrer, und auch die elektronische Stabilisierungskontrolle mit ABS sowie Antriebsschlupfregelung sind an Bord. Zur Serienausstattung dieses Modells gehören neben vielem Weiterem Berganfahrassistent, elektronische Differenzialsperre, Geschwindigkeitsregelanlage, Bordcomputer und Lederlenkrad mit Funktionstasten sowie Climatronic mit getrennter Regelung für Fahrer- und Beifahrerseite. Klar, elektrische Fensterheber vorne und hinten und vieles Weitere sind auch dabei. Es gibt verschiedene Ablage- und Verstaumöglichkeiten.
Der Testwagen erfreute mit diversen Extras, zum Beispiel Digital-DAB-Autoradio, die nützliche Ultraschall-Einparkhilfe vorne und hinten, ergänzt um eine Rückfahrkamera, Voll-LED-Scheinwerfer, Spurhalteassistent, automatische Distanzregelung und City-Notbremsfunktion „Front-Assist“. Die Verkehrszeichen-Erkennung funktionierte meist gut, ließ aber ab und zu auch auf sich warten. Unabhängig davon sollte man sich immer selbst orientieren. Festes Gestühl, vorne Sportsitze mit gutem Seitenhalt, und eindeutige Beschalterung geben dem Fahrer das Gefühl „gut aufgehoben“ zu sein.

Flott, sparsam und kurvenfreudig
Das Fahren im Seat geht locker von der Hand. Der 1,4-Liter-Benziner mit 125 PS (92 kW) harmoniert gut mit dem knackig schaltbaren Sechsganggetriebe. Vor allem kommt er gut in die Pötte. Ab etwa 1400 Touren spüren wir deutlichen Zusatzschub. Ab dann liegt im weiten Drehzahlbereich bis 4000 Touren das höchste Drehmoment von 200 Newtonmetern (Nm) an. Die Vorteile wurden einmal mehr auf Steilstrecken hinter Kehren deutlich: Es gab schnell wieder Power. Beim 0-auf-100-Sprint lagen wir im Testschnitt mit gut 9, 9 Sekunden etwas über dem Werkswert, von 60 auf 100 km/h im dritten Gang spurtete der Testwagen in 5,7 Sekunden und von 80 auf 120 km/h im fünften in 10,5 Sekunden. Die Spitze ist mit 203 km/h angegeben.
Der durchschnittliche Testverbrauch lag bei gut 6,5 Liter/ 100 km, teilweise fuhren wir ab 4,8 Litern. Daumen nach oben!
Der Fronttriebler mit dem fest abgestimmten, aber für die Insassen angenehmen Fahrwerk machte seine Sache gut. Das Handling überzeugte. Wie „Schmitz‘ Katze“ konnten wir problemlos durch Kurven und Kehren flitzen. Schließlich gibt es noch die nützlichen elektronischen Helferlein, die aber kein Freibrief zum Rasen sind.

Fazit: Der Seat Leon ST Connect hat uns vom Gesamtambiente sowie von Technik und Funktionalität her gut gefallen. Er ließ sich prima fahren, war flott und sparsam im Verbrauch. Er bietet viel Platz für Passagiere und Gepäck und vermittelte insgesamt Fahrspaß. Es stehen verschiedene Varianten und Motoren zur Auswahl. Man sollte sich beim Händler vor Ort oder in der Region informieren. Ab Anfang 2017 kommt ein hinsichtlich Technologie und Design upgedateter Leon in den Handel. Na ja, als Weihnachtsgeschenk wird’s jetzt knapp. (jw)

*Einige Technische Daten
Motor: 1395 ccm Hubraum; 125 PS (92 kW)/ 5000-6000 U/min; höchstes Drehm.: 200 Nm/ 1400 – 4000 U/ min
L x B x H in m: 4,535 x 1,816 x 1481; Laderaum in l: 587 – 1470
Fahrwerte: 0 – 100 km/h 9,4 Sek. / Spitze 203 km/h
Verbrauch/ CO2 (alles Kombiwerte): 5,2 l/ 100 km; 120 g/ km; Effizienzklasse: B
*Alle Angaben laut. Seat-Unterlagen

Bildtext: Der Seat Leon ST gibt eine gute Figur ab. (Foto: presseweller)
Download des Fotos auch über Auto-Medientexte auf http://www.presseweller.de

Hinweis: Unser Bericht ist individuell und beruht auf eigenen Eindrücken. Alle Technischen Daten und Angaben beziehen sich auf die gefahrene Version zurzeit des Tests nach Angaben des Herstellers/ Importeurs. Außerhalb Deutschlands kann es ggf. andere Spezifikationen, Bezeichnungen, Ausstattungen, Preise, Daten geben. Zwischen dem Zeitpunkt des Tests und dem Lesen des Artikels können sich ebenfalls Änderungen ergeben haben. Irrtum bleibt stets vorbehalten. Man sollte sich beim Seat-Händler aktuell informieren oder auf die Seat-Homepage, www.seat.de schauen.

Der Testbericht kann in umfangreicherer und bebilderter Version über die Seite Auto-Medientexte auf www.presseweller.de ohne Anmeldung aufgerufen werden – im Blog sowie im Auto-Praxistest-Report Nr. 22 von Presseweller.

In Sachen Autotest ist Jürgen Weller, Medienbüro DialogPresseweller, seit über 35 Jahren aktiv – veröffentlicht in Printmedien sowie seit vielen Jahren im Web. Die praxisgerechten Fahrberichte auf Fahrzeugen verschiedenster Hersteller/ Importeure reichen vom Kleinstwagen bis zur Limousine, vom Kombi und SUV bis zum Sportwagen. Herausgegeben wird der online Praxis-Autotest-Report, außerdem finden sich Tests und weitere Themen rund um Auto und Verkehr im Blog autodialog.blogspot. Über die Homepage steht die zentrale Seite „Auto-Medientexte“ zur Verfügung. Das Presseweller-Portfolio wird – auch im PR-Bereich für Kunden – abgerundet durch Reiseberichte und -Texte zu nah per Auto oder Bahn erreichbaren Zielen in Deutschland sowie in Österreich, Italien, Slowenien sowie mit Tourenhinweisen für Fahrradfahrer und Motorbiker.

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Ansprechend gestylt: Audi A1 Sportback TDI im Auto-Praxistest

Agiler Flitzer überzeugte mit gutem Handling und satter Straßenlage

Ansprechend gestylt: Audi A1 Sportback TDI im Auto-Praxistest

Der macht was her, der Audi A1 Sportback. (Foto: presseweller)

August 2015. (Dialog/ prw). Mit seiner sportlich-dynamischen Optik spricht der fünftürige Audi A1 Sportback die Sinne an. Zum Testwagen in Hellgrün, „Javagrün Metallic“, in Verbindung mit dem grauen Dach in „Daytonagrau mit Perleffekt“ sowie den dezenten S line-Schriftzügen, äußerten sich auch Passanten lobend: „Der sieht gut aus“. Im Juni trieben wir den A1 Sportback sport 1,6 TDI mit Fünfgang-Schaltgetriebe über längere Autobahnstrecken und durch so manche enge Mittelgebirgskurve.

Der Kleine in der Audi-Palette hat Chic, was durch das wertig wirkende, qualitätsvolle Interieur mit stimmiger Haptik ideal ergänzt wurde, wie wir es von den Ingolstädter Autos gewohnt sind. Die Vordersitze bieten klasse Seitenhalt, der Fahrer hat alle Instrumente im Blick. Gestartet und abgestellt wurde per Knopfdruck. Auf der Rückbank – der Kandidat war Viersitzer mit praktischem Mittelteil, auf Wunsch auch als Fünfsitzer zu haben – geht es im etwas unter vier Meter kurzen A1 hinsichtlich der Beinfreiheit passabel zu. Er ist einige Millimeter breiter und höher als das dreitürige Schwestermodell, was der Kopffreiheit zugute kommt. Genaue Maße finden sich unten in den Technischen Daten. Becherhalter und Co. sind an Bord. Insgesamt hätten wir uns ein paar mehr Ablagen oder größere Fächer gewünscht. Das flache Ladeabteil im Testwagen hatte einen Zwischenboden. Darunter lässt sich noch das eine und andere verstauen. Nach Norm gibt es je nach Rücksitzstellung ein Fassungsvermögen von 270 bis 920 Liter.

Komfort und Sicherheit
Neben heute oft Gängigem wie elektrische Fensterheber und elektrisch bedienbare Außenspiegel und vielem mehr hatte der Kandidat zum Beispiel auch Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Geschwindigkeitsregelanlage, Berganfahrassistent, Einparkhilfe und Navi. Der Audi A1 Sportback gab sich auch bei schneller Fahrt akustisch angenehm zurückhaltend. Zur Sicherheit sind beispielsweise sechs Airbags an Bord sowie neben ABS auch die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) mit elektronischer Quersperre. Sie sorgt durch gezielten Eingriff für bessere Traktion und Dynamik in Kurven. Ein Fahrer, der schon öfter mit dem neuen A1 unterwegs war, sagte uns begeistert: „Der lässt sich Gokart-ähnlich fahren“. Okay, gehen wir es an.

Liegt wie ein Brett und tritt gut an
Der Fronttriebler mit vorne McPherson-Federbein- und hinten mit Verbundlenkerachse ist fahrwerksmäßig fest abgestimmt, zeigt so gut wie keine Seitenneigung und kaum Lastwechselreaktionen. Wir trieben den Audi ohne Versatz ausgesprochen flott durch so manche Mittelgebirgskurve und enge Kehren. Reife Leistung. Wenn erforderlich, greifen die elektronischen Helferlein ein. Ein sicheres Fahrgefühl vermittelte der A1 ebenfalls auf der Autobahn, er lag „wie ein Brett“ auf der Straße.
Der 1,6-Liter-TDI mit 116 PS (85 kW) kommt schnell zur Sache. Wer auf der Bahn das Gaspedal durchtritt, sieht schnell 190 km/h und mehr (angegebene Spitze 200 km/h). Ab etwa 1500 Umdrehungen und weiter gibt es satten Vortrieb. Das höchste Drehmoment von kräftigen 250 Newtonmetern des Turbodieselmotors mit Fünfgang-Schaltgetriebe liegt zwischen 1500 und 3250 Touren an. Im Testschnitt vergingen nur 5,6 Sekunden, um von 60 auf 100 km/h im dritten Gang zu beschleunigen sowie 13,5 Sekunden, um im fünften von 80 auf 120 km/h zu kommen. Beim 0-auf-100-Sprint lagen wir etwas über der Werksangabe von 9,5 Sekunden. Im Stadtverkehr rollt man noch im vierten Gang mit, der fünfte ist lang übersetzt und hat bei 50 km/h erst unter 1000 Touren.
Die Tanke mussten wir nicht oft anfahren Der Testverbrauch begann bei 4,9 Liter pro 100 Kilometer und stellte sich im Schnitt schließlich bei 5,6 ein, Kombiwert 3,5 Liter/100 Kilometer. Das hat uns wieder einmal gezeigt, wie preiswert man heute mit dem Auto auch weite Strecken zurücklegen kann.
Es stehen verschiedene Benzin- und Diesel-Motorisierungen, Ausstattungen und eine ganze Reihe von Extras zur Auswahl. Man muss persönlich schauen und abwägen, was gewünscht und sinnvoll ist und zum Portemonnaie passt.

Fazit: Der Audi A1 Sportback ist stylisch gut gelungen. Das Testauto war spurtfreudig, sparsam und ausgesprochen handlich zu fahren. Bei einem Tankstopp während des Tests sagte ein Kunde: „Da haben sie aber einen schicken Flitzer“. Dem konnten wir beipflichten. (J. Weller)

Technische Daten laut Werk
Motor: Turbodiesel mit 1598 ccm, 85 kW (116 PS) bei 3500 – 3800 U/ min
höchstes Drehmoment: 250 Nm bei 1500 – 3250 U/ min
Maße: Länge, Breite, Höhe in m: 3,973 x 1,746 x 1,422
Verbrauch kombiniert für das Testmodell: 3,5 l/100 km; CO2-Ausstoß kombiniert 93 g/km, Effizienzklasse A+, Emissionsklasse EU 6

Foto: Dynamischer Look: Audi A1 Sportback. (Foto: presseweller)
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Auto Verkehr Logistik

Agil und handlich: Citroen C1 im Praxistest

Der knuffige Kleine hat auch längere Strecken drauf

Agil und handlich: Citroen C1 im Praxistest

Der Citroen C1 bietet auch ein übersichtliches Cockpit. (Foto: presseweller)

Januar 2015. (Dialog/jw). In Rot und mit Winterbereifung stellte sich uns der Citroen C1 vor, den wir bis Mitte der ersten Novemberwoche 2014 testeten. „Sieht knuffig aus“, war der erste Eindruck. Wir fuhren ihn in der Version VTi 68 Feel, dreitürig und mit manuellem Fünfganggetriebe. Klein und kompakt, war er ideal, um durch Städte zu wieseln und locker einzuparken. Aber der kleine Franzose hat durchaus auch längere Strecken drauf.

Im über 3,46 Meter „kurzen“ und gut 1,61 Meter breiten Franzosen gibt es für die Frontpassagiere angenehme Platzverhältnisse auf bequemen Sitzen. Das zeigte sich spätestens bei unseren Langstreckentestfahrten. Das griffige Lenkrad und den direkten Blick auf die Instrumente wussten wir gleich zu schätzen. Die Beschalterung passte – im Testwagen bis auf den etwas versteckt liegenden Tempomatschalter an der Lenkradunterseite. Auf die Hintersitze geht es in Dreitürern immer etwas „schräg“, aber die Vordersitze konnten mit einem Griff einfach verstellt und verschoben werden. Das ist für Fondpassagiere passabel, aber ebenfalls gut, wenn man etwas auf den Rücksitzen ablegen will.
Der Kofferraum fasst laut technischen Daten zwischen 196 und, je nach Rücksitzumlage, 780 Liter. Der Ladeboden liegt allerdings recht tief. Wir probierten es mal aus: Koffer plus Reisetasche plus „Beauty-Case“ passen problemlos, und zum Verstauen von Kleinigkeiten bleibt dann auch noch Platz. Eine Getränkekiste plus Taschen ist ebenfalls kein Problem. Die beim Kandidaten geteilten Rücksitze ließen sich auch vom Laderaum aus mit einem Handgriff umlegen und locker wieder aufrichten. Praktisch.
Wichtige Sicherheitseinrichtungen waren an Bord: sechs Airbags – je zwei Front- sowie vordere Seiten- und Kopfairbags -, elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Antriebsschlupfregelung, ABS und Bremsassistent. Im Testwagen gab es neben verschiedenen Ablagen und Becherhalter zum Beispiel auch Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorn, geteilt umklappbare Rücksitzbank, Audiosystem mit Lenkradbedienung, Tempomat, Klimaanlage und anderes.

Ausgesprochen handlich
Starten wir mal durch. Im unteren Drehzahlbereich wirkt der Motorklang etwas rau, auf Strecke ist die Akustik aber angenehmer. Im Stadtverkehr macht es Freude, sich locker durch die oft engen Passagen mit links und rechts parkenden Fahrzeugen zu schlängeln und problemlos einzuparken. Ja, der C1 ist ausgesprochen handlich, was er auch auf kurvenreichen Landstraßen unterstrich. Das fest abgestimmte Fahrwerk des Fronttrieblers erwies sich bei unseren Kurventests als sicher sowie bei allen Strecken als gutmütig und problemlos. Verbrauchsmäßig lag der kleine Benziner für uns noch im Rahmen: im Testschnitt gut 5,2 Liter pro 100 Kilometer (Kombiwert nach Vorgabe 4,1 l/100 km, CO2-Ausstoß kombiniert 95 g/km, Effizienzklasse B).

Agiles Motörchen
Orts- und Landstraßen sind die eine Sache. Wir wollten aber auch wissen, wie er sich „auf Strecke“ bewährt. Deshalb schickten wir ihn auf längere Autobahnrouten. Er spulte brav seine Kilometer ab, und auch mehrstündige Fahrten waren hinsichtlich des Sitzkomforts, siehe oben, kein Problem.
Erstaunlich, wie agil der C1 ist. Der kleine Einliter-Motor reagiert auf jeden Gaspedaldruck. Das bestätigte uns auch ein Kollege, der schon länger einen C1 privat fährt und zufrieden mit dem Wagen ist. Die VTi-Maschine mit Multipoint-Einspritzung leistet 69 PS (51 kW) bei 6000 Touren und entwickelt bei 4300 Touren ein höchstes Drehmoment von 95 Newtonmetern (Nm). Nein, kein Sportler, aber passabel, um bei heutigen Straßenverhältnissen gut von A nach B zu kommen.
Im Testschnitt brauchten wir 14,3 Sekunden – wie die Werksangabe – für den 0-auf-100-Sprint, von 60 bis 100 km/h im dritten Gang waren es 9,8 Sekunden, und 22,2 Sekunden von 80 auf 120 km/h im fünften Gang. Die angegebene Spitze von 160 km/h haben wir im Test locker erreicht. Alles passt!
Fazit: Der Citroen C1 ist ein properes Stadtauto, das aber auch zu mehr taugt. Er zeigte sich agil, wendig und handlich und ließ sich auch im Langstreckentest bequem fahren. Es stehen verschiedene Versionen, auch fünftürig, zur Auswahl. (presseweller)

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Sonstiges

Im Praxistest: Cee’d Sportswagon 1,6 CRDi

Der Kia-Kombi ist ein geräumiger und laufruhiger Begleiter

Im Praxistest: Cee

Geschwungene Dachlinie, dynamisches Profil: der Kia Cee’d Sportswagon im Praxistest. (Foto: presseweller)

Januar 2013. Siegen (Dialog). Innerhalb der Kia-Fahrzeugpalette ist der Kompaktwagen Cee’d beliebt. Wir nahmen im Test das Kombimodell, den „Sportswagon“, unter die Lupe, und zwar in der Version 1,6 CRDi, Ausstattungsvariante „Spirit“, jahreszeitgemäß mit Winterreifen bestückt. Neben Vans sind Kombis wegen ihres großen Gepäckabteils auch immer praktisch für Freizeit, Urlaub und mehr, weil sich Ausrüstung und Gepäck meist gut verstauen lassen.
Der Cee“d Sportswagon sieht attraktiv aus und gibt sich innen ganz wohnlich: ein angenehmes Ambiente, das durch die hohe Laufruhe unterstrichen wird. Das Testauto 1,6 CRDi EcoDynamics in der höchsten Version „Spirit“ glänzte mit kompletter Ausstattung, neben allem Üblichem wie elektrischen Fensterhebern und Co. auch mit Lenkradheizung – sehr angenehm! – , Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Tempomat, Start-Stopp-Funktion, Einparkhilfe sowie elektrisch anklappbaren Außenspiegeln. Das Dieselaggregat hatte einen Zuheizer. Das war gut so, weil das Auto an den eiskalten und teils verschneiten Dezembertagen gefahren wurde und so auch die Heizung schneller auf Touren kam.
Der Sportwagon lässt sich einfach beladen, weil er so gut wie keine Ladekante hat. Es sind verschiedene Ablagen und Becherhalter an Bord. Der über 4,50 Meter und 1,78 breite Sportswagon bietet den Insassen reichlich Platz, was auch für das Gepäckabteil gilt. Es hat nach VDA-Norm ein Volumen zwischen 528 und 1624 Liter. Da kann schon viees mit auf Reisen gehen. Praktisch und nicht oft anzutreffen: Der Lenkradkraftaufwand konnte verstellt werden: mal ganz leicht zum Einparken, mal fester und direkt für die Strecke.
Bereits in der Basisversion ist vieles an Bord. Zuerst punkten hier die Sicherheitseinrichtungen, unter anderem mit sechs Airbags, elektronischem Stabilitätsprogramm mit Traktionskontrolle, Gegenlenkunterstützung, ABS und Berganfahrhilfe. Gepäckraumabdeckung und -trennnetz, Dachreling, verstellbares Lenkrad, 12-Volt-Steckdosen im Gepäckraum und vorn in der Konsole, asymmetrisch geteilte Rücksitzbank, elektrische Fensterheber vorn und elektrische Außenspiegeleinstellung, Bordcomputer und sogar das CD-Radio gehören neben vielem anderen dazu. Neben den verschiedenen Versionen können auch noch Ausstattungspakete geordert werden.

Kräftig im Anzug
Im Testkandidaten besorgte die 1,6-Liter-Turbo-Dieselmaschine mit 128 PS (94 kW) den Antrieb. Das Drehmoment von 260 Newtonmetern ist zwischen 1900 und 2750 Umdrehungen zur Stelle und sorgt für kräftigen Durchzug. Das Sechsganggetriebe lässt sich exakt schalten. Im Stadtverkehr ist eher der fünfte Gang ratsam, im sechsten kann man nur noch so gerade eben mitrollen. Die Durchzugsstärke zeigt sich bei Zwischenspurts: im Testmittel in nur 5,4 Sekunden im dritten Gang von 60 auf 100 km/h und in 10,4 von 80 auf 120 km/h im fünften. Ordentlich. Im 0-auf-100-Sprint konnten wir die Werksangabe, 11,2 Sekunden, locker bestätigen. Die Spitze ist mit 193 km/h angegeben. Wenn wir den Kia auch teilweise mit um die 5,3 Liter fahren konnten, war allerdings der „Durst“ insgesamt nicht so zurückhaltend, was wir unter anderem auf Winterreifen, Kälte und Kurzstreckenfahrten zurückführen. So lagen wir im Durchschnitts-Testverbrauch deutlich über dem angegeben Kombiverbrauch von nur 4,4 Litern pro 100 Kilometer.
Straßen- und Kurvenlage zeigten sich astrein. Der Sportwagon zeigt kaum Seitenneigung. Die elektronischen Helfer sprechen nicht zu früh, aber rechtzeitig an, sodass hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich waren und selbst auf nasser Straße kaum ein Untersteuern bemerkbar war. Das vermittelte auf Autobahn- und Kurventouren ein sehr sicheres Fahrgefühl.
Fazit: Der Kia Cee“d Sportswagon 1,6 CRDi, Spirit, war ein angenehmer, laufruhiger und sehr gut ausgestatteter Begleiter und bot ordentliche Fahrwerte. Für Insassen und Gepäck gibt’s reichlich Platz, was für Familien, aber auch für den Freizeitbereich und den Urlaub praktisch ist. (presseweller)

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DIALOGPresseweller schreibt und veröffentlicht seit über 30 Jahren Autotests und schreibt zu Auto/Verkehr. Ein weiterer Schwerpunkt sind Reiseberichte zu nahen europäischen mit Auto oder Bahn erreichbaren Zielen und Aktionstexte. Im Programm sind auch Fahrrad- und Motorbiketouren.

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