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Was tun bei Nasenbluten? – Verbraucherfrage der Woche der DKV

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Was tun bei Nasenbluten? - Verbraucherfrage der Woche der DKV

Nasenblutten kann viele Gründe haben
Quelle: ERGO Group.

Anton S. aus Langeoog:
Ich habe immer mal wieder Nasenbluten. Welche Ursachen kann das haben und was kann ich im Notfall tun?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Nasenbluten entsteht, wenn die feinen Gefäße in der stark durchbluteten Schleimhaut im vorderen Bereich der Nase verletzt sind. Ursache sind meist Reizungen, zum Beispiel durch trockene Luft, Erkältungen oder Allergien. Wer dann kräftig die Nase putzt, sieht rot. Weitere Ursachen können ein Schlag auf die Nase oder ein Sturz sein. Meist ist der Grund für das Nasenbluten also eher harmlos. In seltenen Fällen kann Nasenbluten ein Anzeichen für eine Krankheit wie etwa eine Blutgerinnungsstörung oder auch Bluthochdruck sein. Wer oft unter starken Blutungen leidet, sollte den HNO-Arzt aufsuchen, um die Ursache zu klären. Nasenbluten tritt meist plötzlich auf. Am wichtigsten ist es dann, Ruhe zu bewahren. Am besten aufrecht hinsetzen, durch den Mund atmen und den Kopf nach vorne hängen lassen. Ansonsten läuft das Blut in den Rachen und Magen, was Übelkeit und Erbrechen zur Folge haben kann. Hilfreich ist es, die Nasenflügel 5 bis 10 Minuten lang zusammenzudrücken. Hält der Blutfluss an, das Ganze wiederholen. Ein weiterer Tipp: Einen kalten Waschlappen, ein kaltes Handtuch oder eine Kühlkompresse in den Nacken legen. Das führt dazu, dass sich die Blutgefäße in der Nase reflexhaft zusammenziehen. Bleiben diese Maßnahmen ohne Erfolg, sollte der Betroffene zum Arzt. Dieser kann die Blutung durch eine Tamponade stoppen. Ist die Verletzung verheilt, kann der Arzt einige Tage später die Nase durch Veröden dauerhaft von den Blutungen befreien.
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Datenschutz: Worauf müssen Arztpraxen besonders achten?

Datenschutz: Worauf müssen Arztpraxen besonders achten?

Arzt am Computer (Bildquelle: Pixabay)

Düsseldorf, 18.01.2019. Patienteninformationen wie zum Beispiel Name und Versicherungsnummer, Blutwerte und Befunde sind sensible Daten und unterliegen einem besonderen gesetzlichen Schutz. Hierauf müssen Arztpraxen achten – zumal durch die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) die Anforderungen nochmals gestiegen sind. Die Mutschke Rechtsanwaltsgesellschaft mbH sagt, worauf es gerade in Arztpraxen beim Datenschutz ankommt.

1. Einwilligung zur Datenverarbeitung einholen
Bei sensiblen Daten ist regelmäßig die ausdrückliche Einwilligung des Betroffenen zur Verarbeitung seiner Daten erforderlich. Außerdem muss die Praxis darauf hinweisen, dass diese Einwilligung jederzeit widerrufen werden kann. Das gilt nicht nur für neue Patientinnen und Patienten, sondern auch für den Patientenstamm. „Arztpraxen sollten die Einwilligung ihrer Patienten daher nachträglich einholen, falls das noch nicht geschehen ist“, sagt Nicole Mutschke, Rechtsanwältin und zertifizierte Fachkraft für Datenschutz.

2. Technische und organisatorische Maßnahmen treffen
Der erhöhte Schutz der Patientendaten muss durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen im Praxisalltag gewährleistet werden. Hierzu gehören beispielsweise: Diskretion in den Praxisräumen – etwa durch die räumliche Trennung von Anmelde- und Wartebereich -, die sichere Verwahrung von Patientenakten sowie Arztgespräche ausschließlich in geschlossenen Räumen. Hierbei ist es wichtig, die Mitarbeiter entsprechend zu schulen und mit gutem Beispiel voranzugehen: „Datenschutz ist zwar Chefsache, aber das gesamte Team muss informiert sein und mitziehen, damit er wirklich funktioniert“, so die Erfahrung von Nicole Mutschke.

3. Verträge mit Dienstleistern prüfen
Häufig haben nicht nur die Praxen selbst, sondern auch externe Unternehmen wie zum Beispiel IT-Dienstleister oder Aktenvernichter Zugriff auf Gesundheitsdaten. Für die Zusammenarbeit mit diesen Unternehmen muss deshalb der sichere Umgang mit den Daten vertraglich vereinbart werden. „Falls das noch nicht geschehen ist, empfehlen wir, die bestehende Verträge zu prüfen und gegebenenfalls Regelungen zur Auftragsverarbeitung zu ergänzen“, sagt Nicole Mutschke.

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Die Mutschke Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist eine Kanzlei für Wirtschaftsrecht und berät ihre Mandanten in datenschutzrechtlichen Fragen. Die Kanzlei ist deutschlandweit sowie international tätig und unterhält Büros in Düsseldorf und Bielefeld. www.kanzlei-mutschke.de

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Datenschutz: Arztpraxen werden verstärkt kontrolliert

Datenschutz: Arztpraxen werden verstärkt kontrolliert

Arzt am Computer (Bildquelle: Pixabay)

Düsseldorf, 10.12.2018. Patientenakten liegen herum. Im Wartezimmer werden die Personen öffentlich mit Namen aufgerufen. Auf dem Bildschirm des Arztes ist sein Terminkalender inklusive der Patientennamen für Dritte sichtbar. Situationen wie diese gehören zum Alltag in deutschen Arztpraxen. Doch das kann gravierende Folgen haben, wie die Mutschke Rechtsanwaltsgesellschaft mbH weiß.

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) hat in einer Pressemitteilung vom November 2018 angekündigt, dass es flächendeckende Datenschutzkontrollen unter anderem in Arztpraxen vornehmen werde. Sollte die Datenschutzaufsicht bei ihren Kontrollen Mängel feststellen, können erhebliche Bußgelder die Folge sein.

„Bei vielen Ärzten ist das Thema ,Datenschutz‘ kaum präsent oder sie kommen wegen ihrer Arbeitsbelastung nicht dazu, die nötigen Schritte einzuleiten. Hier besteht oft noch erheblicher Nachholbedarf“, sagt Nicole Mutschke, Rechtsanwältin und zertifizierte Fachkraft für Datenschutz. „Gesundheitsdaten werden nach der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sogar als besondere Kategorie personenbezogener Daten angesehen und unterliegen damit einem erhöhten Schutz. Deshalb reicht eine halbherzig aktualisierte Datenschutzerklärung auf der Website der Praxis bei Weitem nicht aus.“

Der Aufwand für die Praxen kann sich dabei durchaus im Rahmen halten, meint Nicole Mutschke. Sie rät dazu, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen und Rechtsanwälte zurate zu ziehen, die Erfahrung mit der Beratung von Arztpraxen haben. Diese können die juristischen Aspekte des Datenschutzes kompetent einschätzen und bei dieser Gelegenheit auch prüfen, ob zum Beispiel Handlungsbedarf mit Blick auf das ärztliche Werberecht besteht.

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Kann Nasenspray abhängig machen? – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Leonie H. aus Kaiserslautern:
Bei Schnupfen benutze ich gerne Nasensprays, um wieder frei durchzuatmen. Jetzt habe ich gehört, dass sie abhängig machen können. Stimmt das wirklich?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Bei einem Schnupfen schwellen die Nasenschleimhäute an. Sie produzieren dann mehr Schleim – die Nase verstopft. Nasensprays mit dem Wirkstoff Xylometazolin oder Oxymetazolin bewirken, dass die Schleimhäute abschwellen und die Atemwege frei werden. Das Problem: Das Spray führt zu einem Gewöhnungseffekt, wenn Betroffene es mehrmals täglich und länger als eine Woche benutzen. Die Schleimhaut gewöhnt sich an den Wirkstoff, wodurch sie immer schneller und immer stärker wieder anschwillt. Betroffene sprühen dann weiter, um die Nase zu befreien. Ein Teufelskreis, der zu einem chronischen Schnupfen und im schlimmsten Fall zu einer Abhängigkeit führen kann. Verschnupfte müssen dennoch nicht ganz auf Nasenspray verzichten. Bei einer akuten Erkältung kann es vor allem nachts helfen, einen erholsamen Schlaf zu finden. Es sollte nur nicht länger als eine Woche zum Einsatz kommen. Als Alternative bieten sich Nasensprays mit natürlichem Meersalz oder Eukalyptusöl an, die abschwellend und schleimlösend wirken. Auch eine Nasendusche mit Salzwasser kann helfen. Klagt jemand über einen längeren Zeitraum über eine verstopfte Nase, so sollte sich das besser mal ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt anschauen. Möglicherweise sind die Beschwerden auf andere Ursachen wie zum Beispiel eine Allergie oder eine Vergrößerung der Nasenmuscheln zurückzuführen, die eine spezielle ärztliche Behandlung erfordern.
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Massen-Rücktritt von einer Prüfung:

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Arzt (genannt Doc Holiday)

Massen-Rücktritt von einer Prüfung:

Massen-Rücktritt von einer Prüfung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Arzt (genannt Doc Holiday), der viele – inhaltlich gleiche – Atteste ausgestellt hat

Bei einer Klausur im Fach Finanzwissenschaften an der Universität Hohenheim (bei Stuttgart) verließen 48 Studenten den Hörsaal und legten inhaltlich übereinstimmende Atteste desselben Arztes vor, in denen er den Studierenden jeweils „Kopfschmerzen in Kombination mit Sehstörungen oder Übelkeit und Erbrechen“ bescheinigte.

Nun wird gegen ihn ermittelt und seine Praxis durchsucht. Er soll bis zu 145 falsche Krankschreibungen ausgestellt haben.

Die Universität Hohenheim forderte nach dem Rücktritt Stellungnahmen der Studierenden an und erkannte die Mehrheit der Prüfungsrücktritte nicht an: Die Universität entschied, 33 der 37 fristgerecht eingereichten Prüfungsrücktritte nicht anzuerkennen. 4 Prüfungsabbrecher können noch darauf hoffen, dass sie doch noch als prüfungsunfähig eingestuft werden. Bei 11 anderen wird das Attest nicht anerkannt, weil sie es erst einen Tag später, und damit nicht fristgerecht, abgegeben haben: Die Prüfungsordnungen verlangen grundsätzlich die „unverzügliche“ Vorlage eines Attests. Unverzüglich bedeutet: „Ohne schuldhaftes Zögern“

Für 3 Studenten bedeutete das die endgültige Exmatrikulation aus dem Studiengang. Für sie war es der dritte und letzte Prüfungsversuch.

Unser langjährig im Prüfungsrecht tätiger Kollege, Herr Rechtsanwalt Joachim Drinhaus, berät Sie gerne, wenn Sie erwägen, von einer Prüfung vor deren Beginn – zurückzutreten.

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Das kleine Einmaleins der Laborwerte – Verbraucherinformation der DKV

Welche Standard-Tests gibt es?

Das kleine Einmaleins der Laborwerte - Verbraucherinformation der DKV

Labortests helfen, Krankheiten zu diagnostizieren.
Quelle: ERGO Group

Labortests, allen voran Blut- und Urinuntersuchungen, gehören zur ärztlichen Routine. Sie helfen bei der Diagnostik und lassen Rückschlüsse auf die allgemeine Gesundheit einer Person zu. Über die häufigsten Laboruntersuchungen und ihre Bedeutung informiert Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Eine Laboranalyse hilft dabei, Krankheiten zu diagnostizieren oder ihren Verlauf zu verfolgen. Doch nicht immer muss eine Erkrankung vorliegen, damit der Arzt Blut oder Urin testen lässt: „Diese Tests sind auch ein wichtiges Instrument im Rahmen der Vorsorge und Prävention“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Zusammen mit möglichen Symptomen und weiteren Untersuchungen liefern die Laborwerte relevante Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten.

Basischeck: das kleine Blutbild

Eine der häufigsten Laboruntersuchungen ist das sogenannte kleine Blutbild. Dabei untersuchen die Laboranten die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie der Blutplättchen (Thrombozyten) und testen die Konzentration des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Reuter: „Liegt der Anteil der roten Blutkörperchen unterhalb des Normbereichs, kann dies auf eine Anämie hindeuten, häufig verursacht durch Eisenmangel.“ Erhöhte Werte können beispielsweise bei schweren chronischen Lungen- und Herzerkrankungen gemessen werden. Auch erhöhte Hämoglobin- oder Leukozyten-Werte können ein Indikator für Erkrankungen dieser beiden Organe sein. Ein hoher Anteil an weißen Blutkörperchen kann darüber hinaus auf Entzündungen oder Infektionen hinweisen, außerdem auf Schädigungen des Knochenmarks sowie viele weitere Erkrankungen. Thrombozyten stellen einen wichtigen Faktor bei der Blutgerinnung dar, weshalb ihre Kontrolle unter anderem vor einigen Operationen oder bei einer Thrombose sinnvoll ist. „Ist der Wert zu niedrig, kann dies bei einer OP zu einem übermäßigen Blutverlust führen“, erläutert der Experte. Der Hämatokrit-Wert bildet den Anteil der Blutzellen im Gesamtblut ab. Wenn es zu dickflüssig ist, neigen Patienten schneller zu Blutgerinnseln, wodurch das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte steigt. Bemerkt der Arzt bei einem oder mehreren Werten Abweichungen von der Norm, wird er in der Regel weitere Untersuchungen durchführen, bis er eine gesicherte Diagnose stellen kann.

Was das Blut noch verrät

Bei auffälligen Leukozyten-Werten beispielsweise kann der Arzt zusätzlich ein Differential-Blutbild in Auftrag geben, das die Unterarten der weißen Blutkörperchen im Detail darstellt. „Abweichungen bei den weißen Blutkörperchen können auf unterschiedliche Ursachen wie Stress, Autoimmunerkrankungen, Leukämie und andere Krebsarten, bakterielle oder virale Infektionen, Parasiten, Vergiftungen, allergische Erkrankungen, Medikamenteneinnahme und vieles mehr hinweisen“, erläutert Reuter. Da die Bandbreite so groß ist, hilft dieses Blutbild bei der Eingrenzung. Neben dem kleinen und dem Differential-Blutbild kann ein Arzt die Untersuchung weiterer Blutwerte veranlassen: So liefert das Verfahren zur Bestimmung der Blutsenkungsgeschwindigkeit möglicherweise Indizien für Entzündungen, Infektionen und Tumore im Körper. Vermehrte Blutfette, sogenannte Lipide, können Gefäßverkalkung, die koronare Herzkrankheit und Schlaganfälle begünstigen. Für den Befund „Diabetes mellitus“ muss beispielsweise der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht sein. Vermehrte Harnsäure im Blut gilt als Hinweis für ein erhöhtes Gicht-Risiko.

Die Urinuntersuchung

Bei Urologen, Gynäkologen, aber auch bei Allgemeinärzten gehört die Urinprobe zu den Standarduntersuchungen. Hier gibt es zwei Testverfahren: Beim Schnelltest, den Patienten auch zu Hause durchführen können, hält der Laborant einen Teststreifen in einen Becher mit Urin. Der DKV Experte: „Wenige Minuten später ändert der Streifen seine Farbe und aufgrund der Verfärbung kann der Arzt beziehungsweise Laborant den pH-Wert bestimmen und prüfen, ob die Harnwege infiziert sind.“ Ein dauerhaft niedriger pH-Wert kann beispielsweise die Harnsteinbildung fördern, wohingegen weiße Blutkörperchen im Urin auf eine Entzündung hinweisen. Auch Schwangerschaften lassen sich über einen Schnelltest feststellen. Das zweite Testverfahren ist aufwendiger: Bei der Bestimmung des Urinstatus, untersucht der Laborant die zellulären Bestandteile im Harn unter dem Mikroskop. Rote und weiße Blutkörperchen lassen sich – falls vorhanden – auch bei diesem Test nachweisen, ebenso Eiter und Pilze. Bakterien zeigen eine Infektion an, Kristalle sind möglicherweise ein Anzeichen für Gicht, fieberhafte Erkrankungen oder einen zu hohen Cholesterinwert. Auch Farbe, Geruch und Konzentration des Urins lassen auf Krankheiten schließen: Bei dunklem Urin, verbunden mit einer dauerhaft geringen Urinmenge, wird der Arzt eine Beteiligung der Nieren in Betracht ziehen. Typisch für Harnwegsinfekte ist trüber, teils flockender Urin. Fällt der Test auf Bakterien oder Pilze unter dem Mikroskop positiv aus, kann der Arzt zur weiteren Bestimmung der Art das Anlegen einer Kultur anordnen. „Bei allen Labortests gilt: Die Ergebnisse dienen lediglich als Richtungsweiser bei der Diagnosestellung – abweichende Werte bedeuten nicht immer eine ernsthafte Erkrankung“, beruhigt Dr. Reuter.
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Blasenentzündung durch nasse Badekleidung – Verbraucherfrage der Woche der DKV

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Nina Z. aus Delitzsch:
Jeden Sommer das Gleiche: Nach Freibadbesuchen habe ich immer wieder eine Blasenentzündung. Woran kann das liegen? Und was kann ich dagegen tun?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Die Badesaison ist leider auch die Hochsaison für Blasenentzündungen. Der Grund ist oft nasse Badekleidung. Auch wenn es die Badegäste in der Hitze nicht merken: Trocknet beispielsweise ein Badeanzug auf der Haut, verdunstet das Wasser – dadurch entsteht Kälte. Das führt dazu, dass sich der Beckenbereich sehr schnell abkühlt. Die Folge: Die Durchblutung reduziert sich, was in diesem Bereich zu einer Abwehrschwäche führt. Bakterien und Keime können dann leichter in die Harnwege gelangen und eine Blasenentzündung verursachen. Daher ist es ratsam, sich nach dem Schwimmen umzuziehen. Männer sind zwar seltener betroffen als Frauen, da die Erreger einen längeren Weg bis zur Blase zurücklegen müssen. Dennoch sollten auch sie die Badehose wechseln. Ist die Blasenentzündung bereits da, hilft es, viel zu trinken und die Blase regelmäßig und vollständig zu entleeren, denn das spült die Harnwege frei. Zusätzlich können Betroffene die Heilung mit rezeptfreien pflanzlichen Medikamenten aus der Apotheke unterstützen. Bessern sich die Beschwerden nicht innerhalb weniger Tage, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Übrigens: Männer sollten eine Blasenentzündung immer ärztlich behandeln lassen, da diese häufig durch Prostataleiden ausgelöst wird. Auch Kinder sollten zum Arzt, denn unbehandelt kann es zu einer Entzündung des Nierenbeckens kommen. Bei Schwangeren können Infektionen schneller in die Nieren aufsteigen, was wiederum frühzeitige Wehen auslösen kann. Sie sollten daher ebenfalls umgehend einen Arzt aufsuchen.
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Osteopathie in Schmelz / Lebach: Neue Regelung in Luxemburg

„Osteopath“ in Luxemburg als Beruf anerkannt – Dr. med. Koch, Schmelz / Lebach, zu den Hintergründen

Osteopathie in Schmelz / Lebach: Neue Regelung in Luxemburg

Dr. med. Koch behandelt als niedergelassener Arzt mit Schwerpunkt Osteopathie. (Bildquelle: © javiindy – Fotolia)

SCHMELZ / LEBACH. Dr. med. Burkhard Koch, niedergelassener Arzt mit einem Schwerpunkt auf Osteopathie und Homöopathie, weist darauf hin, dass im Nachbarland Luxemburg durch eine aktuelle Entscheidung der Abgeordnetenkammer Osteopathen durch eine neue rechtliche Regelung als medizinische Fachkräfte anerkannt wurden. Damit haben sie jetzt einen Status wie Physiotherapeuten oder Krankenschwestern. Die Abgeordneten stimmten dem entsprechenden Gesetzentwurf mehrheitlich zu. Das neue Gesetz schafft damit die Grundlage dafür, dass Osteopathen mit den Krankenkassen in Luxemburg über eine Erstattung der Behandlungskosten verhandeln können. Dr. Koch weist darauf hin, dass das neue Gesetz zwar den Beruf offiziell anerkennt, konkrete Fragen zur Kostenerstattung und zur Ausbildung von Osteopathen jedoch zu einem späteren Zeitpunkt geregelt werden sollen.

Dr. Koch: Ärztliche Osteopathie für Patienten aus Schmelz, Wadern, Lebach, Tholey, Losheim

In Luxemburg gab es bereits im vergangenen Jahr eine erste Festlegung zur Ausbildung von Osteopathen. Danach müssen sie über einen Master Abschluss verfügen und eine kontinuierliche Ausbildung von 40 Stunden pro Jahr nachweisen. Wer mindestens zehn Jahre Berufserfahrung im Bereich der Osteopathie hat, kann innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten eine Anerkennung ohne Prüfung beatragen – allerdings nur, wenn der Osteopath ein Diplom als Arzt, Physiotherapeut, Hebamme oder Krankenschwester besitzt. Dr. med. Burkhard Koch hat sich im Bereich der Osteopathie spezialisiert und hält sein Wissen in diesem Bereich durch regelmäßige Fortbildungen aktuell. Er plädiert für die ärztliche Osteopathie. Seine Qualifikation hat Dr. med. Burkhard Koch in den USA erworben, wo die Osteopathie in der Medizin schon lange allgemein anerkannt ist und wo das Studium der Osteopathie eine volle akademische Ausbildung beinhaltet.

Dr. Koch, Schmelz / Lebach: In Deutschland ist Osteopathie noch nicht als Beruf anerkannt

Dr. med. Burkhard Koch, der in seiner Praxis für Osteopathie und Homöopathie in Schmelz auch Patienten aus Wadern, Lebach, Tholey und Losheim behandelt, begrüßt die Anerkennung des Osteopathen Beruf in Luxemburg. Sie bietet für Patienten im Nachbarland Orientierung und Sicherheit. „Deutschland hinkt in diesem Bereich hinterher“, stellt der ärztliche Osteopath heraus. Hier ist weder der Osteopath als eigenständiger Beruf anerkannt, noch dessen Ausbildung gesetzlich geregelt, auch wenn im Bereich der Akademisierung in den zurückliegenden Jahren Fortschritte gemacht wurden. Patienten, die sich für eine Behandlung mit Osteopathie interessieren, rät der Mediziner, die Ausbildung kritisch zu hinterfragen. Ärztliche Osteopathen sind seiner Einschätzung nach am ehesten in der Lage, die Grenzen der Behandlung verlässlich einzuschätzen.

Dr. med. Burkhard Koch hat seine Praxis in Schmelz. Seine Schwerpunkte sind u. a. ärztliche Osteopathie und Homöopathie. In Kombination mit der Schulmedizin ist ein hochwertiger und ganzheitlicher Therapieansatz möglich.

Kontakt
Praxis Dr. Burkhard Koch
Dr. med. Burkhard Koch
Schulstr. 3
66839 Schmelz
06887/92333
06887/92334
presse@osteopathie-koch.de
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Businessdoc macht Ärzten Lust auf die Niederlassung

Businessdoc – Arzt als Unternehmer

Businessdoc macht Ärzten Lust auf die Niederlassung

Businessdoc- auch als Podcast für Ärzte und Mediziner

Einzel- oder Gemeinschaftspraxis? Neugründung oder Übernahme? Stadt oder Land? Wenn Sie eine Praxis gründen wollen, müssen Sie viele Entscheidungen treffen.

Eine gute Vorbereitung gibt Sicherheit und ist das A und O für den späteren Erfolg. Darum ist eine frühzeitige Begleitung entscheidend.
Genügt es heute ein guter Arzt zu sein? Oder muss ein Arzt sich auch mit unternehmerischen Fragen auseinandersetzen, damit er erfolgreich wird und bleibt? Fragen, die weder Bestandteil des Studiums noch der Fachausbildung sind.

Das Projekt Businessdoc- Arzt als Unternehmer begleitet Mediziner genau auf diesem Weg und will Mut machen auf dem Weg in die Selbstständigkeit.
Aber nicht nur das. Oliver Neumann will mehr:

„Gesundheit ist das neue Statussymbol. Das sollten Mediziner erkennen und sich danach ausrichten. Es gibt viele tolle Beispiele, wie sich ein Mediziner gut positionieren kann. Es lohnt sich in jedem Fall, sich mit dem Thema „eigene Praxis“ zu beschäftigen. Dann öffnen sich Türen und neue Wege. Auch das Thema Digitalisierung und Wissensvermittlung spielt eine Rolle. Wir beraten ganzheitlich und machen den Arzt zum Unternehmer.
Raus aus dem Alltag, rein in die moderne Welt der Medizin. Da macht auch das Thema Betriebswirtschaft und Planung Spaß, man muss nur Wissen wie“.

Eines ist sicher – wer Erfolg will, muss mutig sein! Sicherheit kann man planen, aber man muss mutig sein. Neues wagen.
Neues bedeutet für viele Menschen Unsicherheit – raus aus der Komfortzone, aber mit einer Entscheidung und dem richtigen Konzept werden Sie erleben, dass große Dinge erst außerhalb der Komfortzone erreicht werden.

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3. Rhein-Ruhr-Kongress Sportorthopädie in Essen vom 4. bis 5. Mai

Konservative und operative Sportorthopädie

Essen. Von Freitag bis Samstag, 4. bis 5. Mai treffen sich Sportmediziner, Physiotherapeuten und Trainer zum 3. Rhein-Ruhr-Kongress „Sportorthopädie“. Veranstaltungsort ist die Zeche Zollverein, Oktogon in Essen, Gelsenkirchener Straße 181. Weitere Informationen und Anmeldung bei medi, Carolin Eigler, E-Mail c.eigler@medi.de, www.medi.de/arzt (Weiterbildung / Kongresse) sowie online unter www.rhein-ruhr-kongress.de

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Privatdozent Dr. med. Ralf Müller-Rath, Neuss und Dr. med. Kai Ruße, Essen erwartet die Teilnehmer ein breit gefächertes Kongressprogramm mit Vorträgen und Workshops namhafter Referenten.

– Am Freitag, 4. Mai von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr finden Arthroskopie Workshops Knie und Schulter statt. Am Nachmittag sind Themen des Vortragsprogramms unter anderem Überlastungsbeschwerden der Achillessehne, Therapie der Rotatorenmanschettenruptur, muskuläre Verletzungen, psychologische Betreuung von Sportlern sowie Sport mit Endoprothese.

– Am Samstag, 5. Mai gibt es Vorträge zu den Themen Kreuzband-OP, Faszien- und Gelenktherapie, Meniskuschirurgie und Schulterinstabilität. Jedem Vortrag folgt eine Diskussionsrunde.

– Besonderes Highlight: Namhafte Mannschaftsärzte berichten von ihren Erfahrungen: Professor Dr. med. Mirco Herbort vom Universitätsklinikum Münster (SC Preußen Münster), Dr. med. Paul Klein von der MediaPark Klinik Köln (1. FC Köln) und Oliver Pütz von der Orthopädie am Gürzenich, Köln (Mannschaftsarzt deutsche Basketball-Nationalmannschaft).

Der Kongress richtet sich an alle Ärzte, Therapeuten und Trainer, die in der Betreuung von Leistungs- und Breitensportlern tätig sind. Die Teilnehmer erhalten bis zu 16 Fortbildungspunkte der Landesärztekammer Nordrhein.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und orthopädische Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com

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