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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Morstadt ? Arendt expandiert in Offenburg und Straßburg

Rechtanwalt Markus Arendt vom 1. April an in Bürogemeinschaft
mit Offenburgs Bürgermeister a.D. Dieter Eckert

Kooperation mit neuer Straßburger Kanzlei Lelarge ? Arendt für mehr Kompetenz in grenzüberschreitenden Rechtsfragen

Neue Mitarbeiter am Standort Offenburg vertiefen Schwerpunkt im Bereich Arbeits- und Zivilrecht

 Morstadt ? Arendt expandiert in Offenburg und Straßburg
Rechtsanwalt Dieter Eckert

Die Rechtsanwaltskanzlei Morstadt ? Arendt hat die Weichen auf Wachstum und zusätzliche Kompetenzen gestellt: Künftig unterstützt der frühere Offenburger Bürgermeister und Rechtsanwalt Dieter Eckert die Kanzlei in der Philipp-Reis-Straße. Gleichzeitig erläuterte Rechtsanwalt Markus Arendt heute, dass er mit der neuen Kanzlei Lelarge ? Arendt in Straßburg auf das Zusammenwachsen Europas und den daraus resultierenden Beratungsbedarf reagiere.

Die seit mehr als 60 Jahren in Offenburg etablierte Kanzlei Morstadt ? Arendt weitet damit ihre Geschäftstätigkeit gleich in zwei Richtungen aus: Von Straßburg aus werden deutsche und französische Mandanten in grenzüberschreitenden Rechtsfragen sowie im Europarecht betreut. Am Standort Offenburg ist die Kanzlei fortan nicht mehr nur für Unternehmen und Privatpersonen tätig sondern arbeitet auch für Kommunen, Zweckverbände und die Öffentliche Hand.

Eckert und Arendt arbeiten vom 1. April an in Bürogemeinschaft zusammen, erreichbar ist er indes ab sofort über die Kanzlei. Eckert: “Wir werden die letzten März-Tage nutzen, um die letzten Vorbereitungen abzuschließen.”

Während die Kanzlei Morstadt ? Arendt einen Schwerpunkt im Bereich Handels- und Gesellschaftsrecht hat, ist Rechtsanwalt Eckert im Verwaltungsrecht, Planungsrecht sowie im öffentlichen und privaten Baurecht spezialisiert. “Ob es um Standorte für Windkraftanlagen geht, um einen Bebauungsplan oder um Umweltfragen: Das Verhältnis zwischen Bürger und Staat ist von einer ganzen Reihe rechtlicher Besonderheiten geprägt”, sagt Eckert, der bis vor einem Jahr als Baubürgermeister für Offenburg arbeitete. “Ich war selbst 25 Jahre lang im öffentlich Dienst tätig – und weiß, mit wie vielen rechtlichen Fragen und kommunikativen Herausforderungen Verwaltungen heute belastet sind. Hinzu kommt, dass sich das Öffentliche Recht durch eine spezifische Sichtweise auszeichnet, die etwa mit dem Zivilrecht kaum vergleichbar ist.”

Die rechtliche Begleitung eines Bauprojekts von der Konzeption bis zur Fertigstellung verlangt indes Erfahrung in beiden Sichtweisen: Deshalb setzt Eckert einen weiteren Schwerpunkt im privaten Bau- und Immobilienrecht. Hierbei kommen ihm nicht zuletzt Erfahrungen aus zahlreichen Bauprojekten in Offenburg zugute.

Mit Dieter Eckert gewinnt die Kanzlei Morstadt ? Arendt einen ausgewiesenen Experten. Der 54-jährige arbeitete vor seiner Zeit als Bürgermeister in Offenburg als Erster Landesbeamter für das Landratsamt Karlsruhe sowie in verschiedenen Positionen für das Staatsministerium, das Ministerium Ländlicher Raum und das Umweltministerium Baden-Württemberg. Begonnen hat er seine Laufbahn 1986 beim Landratsamt in Offenburg.

“Für den Erfolg eines mittelständischen Unternehmens ist in erster Linie die Qualität der Mannschaft entscheidend. Das ist bei uns als Kanzlei nicht anders als bei einem Präzisionsteilehersteller oder einem Maschinenbauunternehmen”, sagt Markus Arendt. “Wir investieren daher in Köpfe, um unseren Mandanten noch besser zur Seite stehen zu können.”

Der immer stärker nachgefragte Geschäftsbereich Arbeitsrecht sei mit Rechtsanwältin Tina Heidrich personell verstärkt worden, den Bereich des Privat- und Zivilrechts betreut Rechtsanwältin Johanna Hänfling. Gleichzeitig baut die Kanzlei mit Rechtsanwalt Sven Haas eigene Kompetenzen im Bereich Strafrecht auf. Arendt: “Ich denke, dass wir nun besser denn je aufgestellt sind.”

In diesem Zusammenhang sei auch die Gründung der Kanzlei Lelarge ? Arendt zu verstehen. Gemeinsam mit dem Avocat und Rechtsanwalt Eric Lelarge hat Markus Arendt in Straßburg eine Anwaltsgesellschaft nach französischem Rech gegründet, die sich ganz auf grenzüberschreitende Rechtsfragen spezialisiert hat. “Europa wächst zusammen”, sagt Eric Lelarge. Doch während es selbstverständlich ist, hüben wie drüben Geschäfte zu machen, zum Einkaufen zu fahren oder zur Arbeit zu pendeln, so treffen entlang des Rheins doch immer noch zwei Rechtssysteme aufeinander. Lelarge: “Das birgt natürlich Konfliktstoff und Beratungsbedarf und es braucht Anwälte, die grenzüberschreitend denken und handeln.”

Eric Lelarge ist als französischer Avocat wie als deutscher Rechtsanwalt zugelassen. Durch diese Doppelqualifikation und seine langjährige Erfahrung als Avocat und Rechtsanwalt sind ihm die vielfältigen Rechtsprobleme, die sich aus zwischenstaatlichen Verflechtungen ergeben, bestens bekannt. Eric Lelarge: “Ich verstehe mich als Ansprechpartner für mittelständische Unternehmen und Privatpersonen in allen Fragen ihrer rechtlichen Belange, insbesondere aber im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr.” Der Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit umfasst das deutsche und französische Wirtschafts- und Zivilrecht. Mandanten werden nach Wunsch in deutscher oder französischer Sprache beraten.

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Politik Recht Gesellschaft

Krankheit schützt nicht vor Urlaubsverfall

Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg stärkt Rechte von Arbeitgebern
Krankheit schützt nicht vor Urlaubsverfall

Das deutsche Bundesurlaubsgesetz regelt, dass nicht genommener Urlaub spätestens am 31. 3. des Folgejahres verfällt. Nach Einmischung des Europäischen Gerichtshofs hatte das undesarbeitsgericht 2009 entschieden, dass dies nicht gilt, wenn der Urlaub wegen Krankheit nicht genommen werden konnte.

“Das hatte die für Arbeitgeber sehr nachteilige Konsequenz, dass sich Urlaubsansprüche bei langzeitkranken Arbeitnehmern Jahr für Jahr aufaddierten”, erläutert der Offenburger Rechtsanwalt Markus Arendt. Im November ist nun der Europäische Gerichtshof zurückgerudert: Eine nationale Regelung darf den Übertragungszeitraum für Urlaub auf 15 Monate begrenzen.

Das Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg hat jetzt auf diese Entscheidung reagiert und das deutsche Bundesurlaubsgesetz so ausgelegt, dass wegen Krankheit nicht genommener Urlaub spätestens 15 Monate nach Ende des Urlaubsjahres verfällt (Aktenzeichen 10 Sa 19/11).

In dem dieser Entscheidung zugrunde liegenden Fall war der klagende Arbeitnehmer von 2006 bis zu seinem Ausscheiden am 30. November 2010 arbeitsunfähig erkrankt. Er begehrte eine Abgeltung seiner Urlaubsansprüche aus den Jahren 2007 bis 2009. Das LAG hat ihm Abgeltungsansprüche nur für das Jahr 2009 zugesprochen und entschieden, dass frühere Urlaubsansprüche bereits verfallen waren.

Wenn Sie mehr zu diesem und anderen arbeitsrechtlichen Praxisproblemen erfahren möchten, laden wir Sie herzlich am 18. und 25. Januar um 19 Uhr zu unserem Vortrag “10 Irrtümer aus dem Arbeitsrecht” in die Anwaltspartnerschaft Morstadt Arendt in Offenburg ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung erbeten unter arendt@morstadt-arendt.de oder telefonisch 07 81/ 9 90 75 95.
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