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Spatenstich für QUBES

Im Münchner Nordwesten beginnen die Bauarbeiten am neuesten Projekt der ROSA-ALSCHER Gruppe

Spatenstich für QUBES

QUBES – ROSA-ALSCHER Gruppe (Bildquelle: ROSA-ALSCHER Gruppe)

München, 09.01.2018 – Auf dem Technologie Campus München tut sich was: Schweres Baugerät ist auf dem Areal am Agnes-Pockels-Bogen in Nymphenburg aufgefahren und arbeitet sich präzise ins Erdreich hinein. Der erste Spatenstich für das Projekt QUBES der ROSA-ALSCHER Gruppe ist getan. Jetzt folgen Monate intensiver Bautätigkeit, die auf dem noch unscheinbaren Gelände einen hoch modernen Bürogebäudekomplex entstehen lassen, der zur weiteren Stärkung des Technologiestandorts München beitragen wird.

„Eine sehr aufwändige Baugrube“
Gegenwärtig laufen die Arbeiten an der Baugrube auf Hochtouren. Dabei sind zwei stattliche 50 t-Kettenbagger und ein Radlader im Einsatz, die sich unermüdlich in die Tiefe graben und insgesamt 65.000 m3 Boden stemmen werden – was einem Gewicht von rund 120.000 Tonnen Aushub entspricht. Etwa 4.000 Fahrten mit dem Sattelschlepper werden nötig sein, um das zu Tage geförderte Erdreich abzutransportieren. Ein Bohrgerät von fast 30 Metern Höhe und einem Gewicht von 140 Tonnen ca. 8.000 m2 Bohrpfahlwände bis zu 24 Meter bohrt sich ab Januar 2018 in die Tiefe. Dieses gewaltige Spezialgerät gibt es weltweit nur in zwei Ausführungen. Das von der Rosa-ALSCHER-Gruppe eingesetzte Modell wurde dazu eigens aus Montenegro nach München geholt und bekam sogar eine Polizeieskorte. Die Zahlen verdeutlichen, um welche Dimensionen es bei QUBES geht. „Dabei kommt auch ein besonderes Mixed Place Verfahren zum Einsatz“, so Firmenchef Dr. Alexander Rosa-Alscher. „Die Baugrube erfordert sehr aufwändige Arbeiten, die ein halbes Jahr in Anspruch nehmen und im Juli 2018 abgeschlossen sein werden.“ Die Fertigstellung von QUBES ist für das erste Quartal 2020 geplant.

Fünf markante Kuben mit 50 Mieteinheiten
Wo derzeit ein großes Erdloch gähnt, werden sich einmal fünf miteinander verbundene Gebäudeeinheiten in der charakteristischen Form erheben, die QUBES den Namen gegeben haben. Die ästhetisch anspruchsvolle, sehr klar strukturierte Architektur wird nicht nur Blickfang für Vorübergehende sein: Der Komplex bietet Raum für bis zu 50 Mieteinheiten auf einer Fläche von knapp 24.000 m2. Er besteht in seiner Gesamtheit aus zwei Untergeschossen, dem Erdgeschoss und vier Obergeschossen. In letzteren werden die Büros untergebracht sein, während im Erdgeschoss später einmal neben den Empfangsbereichen zwei Restaurants ihren Betrieb aufnehmen. Für das Untergeschoss sind 369 Parkplätze konzipiert.

Rahmenbedingungen auf hohem Niveau
Die visuell ansprechenden Gebäudewürfel werden in einer Linie auf dem Technologie Campus aufgereiht sein und sich in Nachbarschaft zur BMW Zentrale, dem Münchner Technologiezentrum und weiteren Unternehmenssitzen befinden. Zum öffentlichen Nahverkehr besteht eine direkte Anbindung. Was QUBES für Technologiemarken unter anderem so attraktiv macht, ist das in seiner Struktur angelegte Vernetzungspotenzial der Mieter untereinander. Das funktionale Objekt kann gleichermaßen als Single-Tenant oder Multi-Tenant-Immobilie genutzt werden. Die Arbeitsbedingungen orientieren sich an den höchsten Standards, die ein zeitgemäßes Bürogebäude aufweisen kann: Terrassen und Wintergärten schaffen eine ausgeglichene Atmosphäre mit sehr lichtintensiven Büroräumen, hochwertiger Ausstattung und ausgefeilter Klimatechnik.

Herausgeber der Presseinformation i.S.d.R.
ROSA-ALSCHER Gruppe
Walter-Gropius-Str. 23
80807 Munchen

Weitere Presseinformationen:
Sven Disser, Dipl.-Ing. (FH)
SAM-Plantech GmbH ein
Unternehmen der Rosa-Alscher Gruppe Walter-Gropius-Str. 23
80807 Munchen
Tel: +49 (89) 98 24 94- 50

E-Mail: s.disser@sam-architekten.de
www.rosa-alscher-gruppe.de

Die ROSA-ALSCHER Gruppe verwirklicht seit Jahrzehnten bemerkenswerte Architektur und prägende Projekte im Münchener Stadtbild. Höchste Bauqualität schafft dabei Immobilienobjekte und Investitionswerte, die sich ästhetisch anspruchsvoll, aber auch funktional und ökonomisch zeigen. Planen heißt für die zur Gruppe gehörenden Büros,
SAM Architekten und SAM Plantech, allerhöchste Präzision und Kreativität. Von der Projektskizze bis zur detaillierten Ausführungsplanung. Entwickeln ist die zweite wichtige Saule der ROSA-ALSCHER Gruppe: Mit Herz und Verstand werden die Projekte von der Grundstücksbeschaffung bis zur Übergabe der nachhaltigen, renditestarken Immobilie vorangetrieben. Realisieren von Visionen – das schafft Dr. Alexander Rosa-Alscher mit seiner Gruppe, die alle Schritte der Bauentstehung begleitet: Die Firmenstruktur verbindet sämtliche Planungsleistungen aus einer Hand und schafft dabei eine stadtprägende Architektur.

Kontakt
ROSA-ALSCHER Gruppe
Sven Disser
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80807 München
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Fertighaus WEISS feiert Rekordjahr und Auszeichnungen

Der größte Umsatz, die meisten verkauften Häuser in der mehr als 135jährigen Firmengeschichte und „Hidden Champion“ – das Traditionsunternehmen hat Grund zum Feiern

Fertighaus WEISS feiert Rekordjahr und Auszeichnungen

Musterhaus Vita in Oberrot – Ausgezeichnet für High Quality, Design, Funktionalität und Ökologie (Bildquelle: @Fertighaus Weiss)

Wenn am Ende eines Jahres Bilanz gezogen wird, ist dies meist mit vielen Zahlen verbunden. Umsatz, Verkaufs- und Mitarbeiterzahlen. Es geht aber auch emotionaler – wie beim Baden-Württembergischen Fertighaushersteller WEISS aus Oberrot-Scheuerhalden bei Schwäbisch Hall.
Nachfolge – 5. Generation steigt in die Geschäftsführung ein
„Zum 01. Januar 2017 haben wir mit dem Einstieg unseres Sohnes Michael in die Geschäftsführung unternehmerisch die Weichen für die Nachfolge gestellt“, freut sich das Unternehmer-Ehepaar Christel und Volker Noller über die familiäre Unterstützung. Damit steht bereits die 5. Generation an der Spitze des Traditionsunternehmens. „Was nicht heißt, dass wir uns nun zur Ruhe setzen“, ergänzen die beiden schmunzelnd.

TAG DER OFFENEN TÜR UND MUSTERHAUS-ERÖFFNUNG
Ein Highlight des Jahres durfte bereits zu dritt begangen werden – die Eröffnung der beiden neuen Musterhäuser in der Fertighaus WEISS MusterhausWelt in Hohenhardtsweiler. Ein flexibles, familienfreundliches Satteldach und ein altersgerechter Bungalow ergänzen seit Juni das Angebot des Hausherstellers, der sich damit unter dem Gesichtspunkt „Digitalisierung im Hausbau“ für die Zukunft positioniert. Die Eröffnung fand gleichzeitig mit dem Tag der offenen Tür statt, zu dem mehr als 1.300 Besucher kamen.

Rekordumsatz, Rekordverkauf und rekordverdächtige Jubiläen
Die Konjunktur boomt, das merkt auch der Hersteller individueller Fertighäuser, der ein weiteres Rekordjahr verbuchen kann. Auf der Weihnachtsfeier konnte ein Rekordumsatz verkündet werden. 270 verkaufte Häuser, ebenfalls Rekord, sprechen eine klare Sprache – Fertighaus WEISS ist auf Erfolg programmiert. Das liegt natürlich auch an den WEISS-Mitarbeitern, die ihrem Arbeitgeber seit vielen Jahren und gar Jahrzehnten die Treue halten. So brachten alleine die diesjährigen Jubilare 725 Jahre Betriebszugehörigkeit auf die Bühne. Darunter auch Christel Noller (35 Jahre Betriebszugehörigkeit), deren Vorfahren vor mehr als 135 Jahren das Unternehmen gründeten. Die Jubilare, die 20 Jahre oder länger im Unternehmen sind, erwartet im Januar noch ein besonderes Schmankerl – eine gemeinsame Aktivität, deren genauer Inhalt noch nicht verraten wird.

Preise, Awards und Auszeichnungen
Gründe zu feiern hatte Fertighaus WEISS 2017 reichlich: der Haushersteller wurde als Finalist beim Großen Preis des Mittelstandes, dem wichtigsten Wirtschaftspreis Deutschlands, gekürt und mit dem „Hidden Champion“ Award des Fernsehsenders n-TV in der Kategorie Verantwortung ausgezeichnet. Auch die individuellen WEISS-Architektenhäuser unterstreichen erneut ihren Platz an der Fertighaus-Spitze mit den Trophäen Plus X Award in gleich vier Kategorien sowie dem Hausbau Design Award. Dass diese Erfolge ohne die rund 400 Mitarbeiter nicht möglich wären, ist der Geschäftsführung bewusst – als Anerkennung verkündete sie auf der Weihnachtsfeier die Ausschüttung einer Prämie.

Glänzende Aussichten
Auch im kommenden Jahr steht einiges auf der Agenda – die Eröffnung neuer Musterhäuser ebenso wie das selbstgesteckte Ziel, die eigenen Rekorde zu übertreffen. Natürlich in der gewohnten, handwerklich hervorragenden Qualität.

FERTIGHAUS WEISS – FERTIGHAUSANBIETER SEIT MEHR ALS 135 JAHREN

Seit 1881 entwirft, plant und baut die Fertighaus WEISS GmbH mit Sitz in Oberrot-Scheuerhalden Fertighäuser nach Maß. Getreu dem Leitsatz „Planen und Bauen aus einer Hand“ fertigt das Familienunternehmen Architektenhäuser, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen und damit einen Maßstab für nationale Fertighausfirmen setzen. Jedes Haus wird von erfahrenen WEISS-Architekten individuell entworfen und nach bestem Wissen und Gewissen von zuverlässigen, kompetenten sowie sachkundigen Mitarbeitern umgesetzt. Präzise Planung, handwerkliches Können und innovative Lösungen sind die Basis, auf welcher der Erfolg des Unternehmens aufbaut. So kann der Fertighausanbieter auf mittlerweile mehr als 5.000 zufriedene Kunden blicken, die sich mit unserer Hilfe ihren Traum vom eigenen Haus erfüllt haben.

Kontakt
Fertighaus WEISS GmbH
Anja Brodbeck
Sturzbergstraße 40-42
74420 Oberrot-Scheuerhalden
+49 (0) 79 77 97 77-0
+49 (0) 79 77 97 77-25
info@fertighaus-weiss.de
http://fertighaus-weiss.de

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PROJEKTE MIT AMERIKANISCHEM LAUBHOLZ ERFOLGREICH BEI „WOOD AWARDS“

PROJEKTE MIT AMERIKANISCHEM LAUBHOLZ ERFOLGREICH BEI "WOOD AWARDS"

Maggie’s Oldham

Vier Projekte mit amerikanischem Laubholz gewannen bei den diesjährigen „Wood Awards“ Preise. Das teilte der American Hardwood Export Council (AHEC) mit. Die Gewinner wurden anlässlich der Preisverleihung „Wood Awards“ am 21. November in der Carpenters“ Hall, Großbritannien, durch die Moderatorin Johanna Agerman Ross bekanntgegeben. Ross ist Gründerin der Zeitschrift „Disegno“ und Kuratorin für Möbel und Produktdesign des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart des Victoria & Albert Museums.

Die 1971 ins Leben gerufenen „Wood Awards“ sind der wichtigste Wettbewerb in Großbritannien für herausragende Architektur- und Produktdesignleistungen, bei denen das einzige natürliche und nachhaltige Material verwendet wird: Holz. Die Auszeichnung wird als Anerkennung, Ansporn und zur Förderung herausragender Design-, Handwerks- und Bauleistungen mit Holz verliehen.

SIEGER IM BEREICH BILDUNG & ÖFFENTLICHE HAND

In der Kategorie Bildung & Öffentliche Hand waren vier Projekte in der engeren Wahl. Die Preisrichter zeichneten Maggie’s Oldham als Gewinner aus. Es ist das weltweit erste Projekt, das die Grenzen von Laubholz erweitert und die Architektur auf sensible Art und Weise umsetzt.

Holzart: American Tulipwood, American White Oak
Ort: Oldham
Architekt: dRMM
Kunde/Eigentümer: Maggie’s
Bauingenieur: Booth King UK
Kontakt Holzberatung und -beschaffung: American Hardwood Export Council
Generalunternehmer/Bauträger: Parkinson Building Contractors
Zulieferer Bauholz: Zublin TimberWood Supplier
Bearbeitung geriffelte Verkleidung: Morgan Timber
Fensterhersteller: Falegnameria Aresi
Holzlieferant: Middle Tennessee Lumber (Tulipwood)

Die auf dem Gelände der NHS-Krebsklinik erbauten Maggie’s Centres bieten kostenlose praktische und emotionale Unterstützung für Krebspatienten. Bei dem Design von Maggie’s Oldham geht es weniger um die Form und mehr um den Inhalt. Das Gebäude wird von schlanken Säulen gestützt und schwebt über einem von Kiefern, Birken und Tulpenbäumen umsäumten Garten. Aus einer zentralen Oase wächst ein Baum aus dem Gebäude heraus und vereint so die Natur mit dem Gebäude.

Die Verwendung von Holz bei Maggie’s Oldham ist Teil eines umfassenden Vorhabens, die bisherige Krankenhausarchitektur zu verändern, deren jetzige klinische Einrichtungen auf Patienten deprimierend wirken können. Holz dagegen bedeutet Hoffnung, Menschlichkeit und Wärme. Maggie’s Oldham ist das erste aus nachhaltigem Tulipwood-Kreuzlagenholz erbaute Gebäude – eine Folge der Entwicklung dieses Materials durch dRMM und AHEC im Rahmen des experiementellen Endless-Stair-Projektes 2013. Wände und Dach haben eine klare Struktur und weisen innen eine edle, natürliche Holzoptik auf. Das Tulipwood CLT wurde sorgfältig verarbeitet, um dessen natürliche Schönheit zur Geltung zu bringen – seine feine, abwechslungsreiche Oberfläche erinnert eher an ein Möbelstück als an Baumaterial. Das Lattendach entstand aus Holz, das durch das CLT-Herstellungsverfahren übrig geblieben ist, somit wurde Abfall vermieden.

Für eine atmungsaktive, gesunde Umgebung sorgt die Holzfaserdämmung. Die großen Fensterrahmen wurden aus American White Oak gefertigt. Das Äußere des Gebäudes ist mit nach Maß geriffeltem, wärmebehandeltem Tulipwood verkleidet, ähnlich einem surrealen Theatervorhang. Maggie’s Oldham ist ein sorgfältig gearbeitetes Manifest für die mit Holz umgesetzte Gesundheitsarchitektur.

STRUCTURAL AWARD

Der Structural Award wurde aus allen Bauten gewählt, die in den verschiedenen Kategorien in die engere Wahl gekommen sind. The Smile erhielt die Auszeichnung für seine beeindruckende und komplexe Konstruktion, die durch die augenscheinliche Leichtigkeit des Projektes verdeckt wird.
Preisrichter Nathan Wheatley merkt hierzu an: „Die Herausforderungen bei der Verwendung des unerprobten American Tulipwood CLT wurden durch eine Tür am Höchstspannungspunkt noch verstärkt. Die Lösung erfolgte auf einfache und elegante Weise durch gut versteckte Baudetails, die die Kräfte an den Verbindungsstellen aufnehmen. Weiterhin wurde Zeit darauf verwendet, diese beeindruckende Bauform durch den Einbau von Öffnungen in Richtung der Spitzen der Winkelstützmauer zu verdeutlichen und Bereiche hervorzuheben, in denen weniger Material erforderlich war.

Holzart: American Tulipwood
Ort: Chelsea College of Arts, London
Architekt: Alison Brooks Architects
Kunde: American Hardwood Export Council / London Design Festival
Bauingenieur: Arup
Hersteller CLT: MERK Timber GmbH, Zublin Timber
Generalunternehmer/Schreinerei: Aldworth James & Bond
Lichtgestaltung: SEAM
Balustradenschreiner: John Stidworthy
Holzlieferant: Verschiedene

The Smile war eine raumgreifende sensorische Umgebung, die die Konstruktion, Oberfläche, Raum und Licht zu einem öffentlichen Treffpunkt zu verflechten verstand. Bei dem als bewohnbarer Bogen ausgelegten The Smile handelte es sich um eine 3,5 m hohe, 4,5 m breite und 34 m lange Holzröhre, die 12 Meter in beide Richtungen auskragte und an deren beiden Enden Aussichtsplattformen waren. Bis zu 60 Besucher auf einmal konnten die Plattform durch eine Öffnung an der Stelle betreten, wo der Bogen den Boden berührt. Mittels langer Schrauben wurden innovative Lösungen entwickelt, die es ermöglichten, die Öffnung in dem am stäksten unter Spannung stehenden Bereich anzubringen. The Smile war das weltweit erste Projekt, bei dem große Laubholz-CLT-Paneele eingesetzt wurden. Die gesamte Installation bestand aus nur zwölf Tulipwood-Paneelen, jedes mit einer Länge von bis zu 14 m und einer Breite von 4,5 m. Die CLT-Paneele wurden mittels 7.000 Schneidschrauben miteinander verbunden. Am Sockel ermöglichte eine Wiege aus Brettschichtholz, die mit 20 Tonnen Stahlgegengewichten gefüllt war, die selbsttragende Konstruktion. Durchlässe in Bereichen der Wände, in denen weniger bauliche Spannung vorhanden war, sorgten für Lichtflecken im Inneren und lösten sich dort auf, wo das Holz mehr arbeiten musste.

Das Design sieht zwar täuschend einfach aus, aber bei The Smile handelt es sich um eine der wichtigsten Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre, durch die Innovationen im Bauholzbereich möglich waren. Durch die Verbindung der Vorzüge von CLT mit der Festigkeit und dem Aussehen von Laubholz wurde ein Bauelement geschaffen, das Struktur und Oberfläche vereint. Hierdurch können die Gesamtbaukosten verringert und die Bauzeit verkürzt werden. Der Zusammenbau vor Ort dauerte nur sieben Tage.

Tulipwood wurde aufgrund seiner ungewöhnlichen Mischung aus hoher Festigkeit und geringer Dichte ausgewählt. Diese stärkeren, dünneren Paneele waren für die CNC-Bearbeitung und Schneidschrauben geeignet. Da es sich bei industriellem Tulipwood CLT um ein völlig neues Material handelte, wurde seine Festigkeit von letztbegründeten Normen und intensiven Versuchen abgeleitet.

Dies ist bereits die vierte Auszeichnung für The Smile in diesem Jahr, nachdem die Installation schon den „Display Award“ beim World Architecture Festival, den „Pavillions Award“ bei den Architizer A+ Awards und den „Architectural Design/Small Architecture“ Award des Architecture Prize gewonnen hatte.

SIEGER SERIENFERTIGUNG

Die Preisrichter für Möbel und Produkte, unter der Leitung von Designkurator und Autor Max Fraser, fanden sich im September bei der London Design Fair zur Bewertung aller in die engere Wahl gekommenen Projekte ein. Der Narin Chair von David Irwin für Case Furniture wurde als diesjähriger Sieger der Kategorie Serienfertigung ausgewählt. Die Preisrichter lobten das elegante Design des Stuhls, das zugleich logisch und bequem ist. Ihrer Einschätzung nach spricht es ein breites Publikum an.

Holzart: American White Oak und American Black Walnut, Birch
Designer: David Irwin
Hersteller: Case Furniture
Holzlieferant: Verschiedene

Case wollte die übliche Ansicht über einen Klappstuhl ändern: Statt des Notstuhls, der zu Weihnachten aus dem Schrank geholt wird, ist es ein Möbelstück, das man stolz und gern vorzeigt. Designer David Irwin berichtet: „Die Herausforderung bestand darin, eine wirklich bequeme Sitzposition zu erschaffen und gleichzeitig die Stabilität zu erreichen, die ein Klappstuhl haben muss. Meiner Meinung nach schafft Narin diese Herausforderung. Der weiche, schwungvolle Übergang wird noch betont durch die massiven, gedrechselten Holzbeine, die in die Rückenlehne übergehen. Dies ist das zentrale Element des Designs von Narin: Es sorgt nicht nur für eine bequeme Lehne, sondern fungiert auch als Gelenk, durch das sich die rückwärtigen Stuhlbeine drehen. Sitzfläche und Lehne bestehen aus hochwertigem Birkensperrholz mit Eiche- oder Walnussfurnier, während der Rest des Stuhls aus Massivholz gefertigt ist.“ Trotz der Klappstuhl-Konstruktion geht Narin bei Ästhetik oder Bequemlichkeit keine Kompromisse ein.

SIEGER STUDENT DESIGNER

Mark Laban war mit seinem Rustic Stool 1.0 der diesjährige Gewinner in der Kategorie Student Designer. Die Auszeichnung war mit einem zusätzlichen Geldpreis von 1.000,- verbunden. Die Preisrichter waren von der interessanten neuen Typologie des Hockers beeindruckt, die die CNC-Technik widerspiegelt und Digitales erfolgreich handwerklich umsetzt.

Holzart: American Hard Maple
Designer/Hersteller: Mark Laban
Hochschule: Central Saint Martins
Holzlieferant: Whitten Timber / Surrey Timbers

Der Rustic Stool 1.0 wurde mit Hilfe eines prozessorientierten Ansatzes entwickelt, der sich direkt mit dem Herstellungsverfahren selbst befasst: einer dreiachsigen CNC-Fräse. Die Funktionalität der Maschine wird als fester Bestandteil des Konstruktionsprozesses genutzt, bei dem Besonderheiten und kleine Fehler die Entwicklung des Produktes beeinflussen.

Durch die Bearbeitung der CAM-Software der Maschine mittels spielerischer und experimenteller Eingriffe entstehen überraschende und unkonventionelle Oberflächen, die so ganz anders sind als die glatten, perfekten Geometrien, die man im Allgemeinen mit der Anwendung dieser Technologie in Verbindung bringt. Diese künstlich erzeugten rauen Strukturen lassen den Rohzustand des Materials in seiner natürlichen Form erahnen, und das Objekt wird mit einer gewissen Hybridästhetik definiert, die die Rustikalität durch die Maschinensprache nuanciert.
Der Hocker ist Bestandteil der Digital Daiku, einer Kollektion, die traditionelle japnische Ästhetikgrundsätze interpretiert und deren Möglichkeiten zur Beeinflussung von Möbeln untersucht, die in zeitgemäßen digitalen Herstellprozessen gefertigt werden.

American Maple wurde wegen der feinen Maserung und seiner zarten Farbgebung und Schattierung ausgewählt. Hierdurch und durch ihre Härte und gute Verarbeitbarkeit war diese Holzart für das Projekt ideal geeignet, und es entstand ein feiner natürlicher Hintergrund zur Hervorhebung der gewagten maschinell gefertigten Form.

American Hardwood Export Council (AHEC)

Das American Hardwood Export Council (AHEC) ist die führende internationale Handelsorganisation der US-amerikanischen Laubholzindustrie, die die Exporteure unter den amerikanischen Laubholzunternehmen sowie alle wichtigen US-Wirtschaftsverbände für Laubholz vertritt. Seit mehr als 25 Jahren nimmt AHEC bei der internationalen Förderung von Laubholz eine Spitzenstellung ein und hat erfolgreich eine unverwechselbare und kreative Marke für amerikanisches Laubholz geschaffen. Durch seine Unterstützung kreativer Designprojekte wie beispielsweise The Smile oder The Wish List für das London Design Festival oder The Workshop of Dreams für das Hay Festival [Spain] zeigt AHEC die Leistungsfähigkeit und das ästhetische Potenzial dieser nachhaltigen Materialien auf und liefert wertvolle Inspirationen.

Von AHEC sind umfangreiche technische Schriften unter www.americanhardwood.org erhältlich.

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Wood Awards

Die im Jahr 1971 ins Leben gerufenen Wood Awards sind der wichtigste Wettbewerb im Vereinigten Königreich für herausragende Architektur- und Produktdesignleistungen unter Verwendung des einzigen natürlichen nachhaltigen Materials der Welt. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb, dessen Ziel Anerkennung, Anregung und Förderung herausragender Design-, Handwerks- und Bauleistungen mit Holz ist, steht jedem frei. Die Wood Awards sind in zwei Hauptkategorien aufgeteilt: Gebäude und Möbel & Produkt. Innerhalb der Kategorie Gebäude finden sich fünf Unterkategorien: Gewerbe & Freizeit, Bildung & Öffentliche Hand, Inneneinrichtung, Privat und Kleine Projekte. Innerhalb der Kategorie Möbel & Produkt beinhaltet drei Unterkategorien: Maßanfertigung, Serienfertigung und Student Designer.

Als gemeinnütziger Wettbewerb sind die Wood Awards nur mit Unterstützung der Industrie möglich. Eine vollständige Auflistung aller Sponsoren unter www.woodawards.com

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Tourismus Reisen

Die Doppel P Tour – Die Hotspots des Potpourris der Potsdamer Straße

Die Doppel P Tour - Die Hotspots des Potpourris der Potsdamer Straße

Atelier Fiona Bennett (Bildquelle: (c) Joachim Gern)

München/Berlin, November 2017 – Berlin wird allzu gerne als die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten bezeichnet. Die Hauptstadt besticht durch ihre außenordentliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und ihren lebendigen Lebensstil. Das Zusammenspiel von Tradition und Moderne, das sich auf sämtlichen Ebenen widerspiegelt, macht die Stadt zu einem bunten Potpourri, das Kunst, Musik und Lifestyle aus aller Welt in sich vereint. Einen solchen „Clash“ verschiedener Stilrichtungen, besonders im architektonischen Bereich, findet man auch in der Potsdamer Straße. Secret Tours Berlin hat hierzu eine neue und zugleich einzigartige Tour im neuen Szeneviertel Westberlins kreiert.

Von dickem B zu Doppel P – Mit Secret Tours Berlin zu den Hotspots der Potsdamer Straße
Eine Mischung aus Dieselabgasen der vielbefahrenen Straße, Staub und Döner steigt uns in die Nase. Neon-rote Anzeigetafeln versprechen „Love, Sex & Dreams“ und ehemals leerstehende Räume hinter großen Fensterscheiben kündigen neue Kunstausstellungen an. Fast könnte man meinen, in Berlin Mitte und nicht in der Potsdamer Straße angekommen zu sein. Hier, wo sich früher Stripclubs, Spielotheken und Imbissbuden aneinanderreihten, trifft man heute auf Kunst und Mode.
Hier sieht es jeden Meter anders aus: Ein Dauerfeuer der Reize, das auf Begeisterung stößt. Nicht umsonst wird die „Potse“ von Insidern als der neue „place-to-be“ in der Szene Berlins bezeichnet. Jedoch gibt es hier keine Geschichte zu erzählen, die mit „Es war einmal…“ beginnt. Die „Schmuddelecke“ ist immer noch da. Nebenan hat sich eine neue Szenenmeile etabliert, die diese Ursprünge konserviert und zugleich neu interpretiert. Mode-Stores und Kunstausstellungen in alten Fabrikantenvillen: Gentrifizierung mal anders.

„Boah, wat sind wa alle wieda hip hier!“ – Von der Sackgasse zur High-Street Westberlins
Junge Künstler, Architekten und Modemacher entdeckten vor einigen Jahren die Potsdamer Straße für sich. Aus einer eigentlich unattraktiven Gegend ist nun eine hippe Adresse geworden. Viele Modemacher sowie Galeristen flüchteten aus Berlin Mitte und schufen hier neue und bewundernswerte Orte für ihre Kunst.
In Kooperation mit einer ehemaligen Mode-Designerin, kreierte Stephanie Terwellen, die Gründerin, für Secret Tours Berlin einen exklusiven Rundgang auf der Potsdamer Straße. Eine einmalige Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Szenenbezirks zu werfen. In einem zweistündigen Rundgang passieren die Teilnehmer verschiedene Fashion- bzw. Concept-Stores, besuchen renommierte Galerien, schlendern über versteckte Hinterhöfe und kommen, umgeben von grünen Oasen, in den Genuss der Berliner Architektur aus Gründerzeit sowie Industriezeitalter. Nebenbei erfährt man Vieles über den geschichtlichen Wandel der Straße vom Rotlichtviertel zum heutigen Hotspot für hippe Mode, Kunst und Architektur.

Secret Tours Berlin macht es möglich, denn „geht nicht, gibt“s nicht“!
Das Besondere an dieser Tour sind Besuche verschiedener Concept-Stores und Galerien. Die jeweiligen Kunst- und Modeschöpfer geben Einblick in Ihre kreativen Räume und ermöglichen so dem Secret Tour Berlin Team, Ihnen vor Ort mehr über die verschiedenen Start-up- Unternehmen zu erzählen. Es stehen Besuche verschiedener Verkaufs- und Ausstellungsräume, wie denen von Andreas Murkudis, der sich in einer ehemaligen Druckerhalle einer Tageszeitung befindet, oder auch der Showroom der bekannten Hutmacherin Fiona Bennett, auf dem Plan. Vom in Edelstahl designtem ACNE-Studio vorbei an Cafes und Restaurants führt der Rundgang außerdem in verschiedene Galerien und Ateliers, wie der Galerie Judin.
Wie von Secret Tours Berlin gewohnt, bekommen die Teilnehmer stets die Möglichkeit, die jeweiligen Stopps mit allen Sinnen zu erleben und dabei noch Ungeahntes über deren Geschichte und Entwicklung zu erfahren. Auch besteht die Tour nicht aus öden und heruntergeratterten Vorträgen. Hier kommt man gerne miteinander ins Gespräch und die Teilnehmer erhalten so individuell auf sie abgestimmte Informationen: Witzige Anekdoten und Neuigkeiten für Berlinkenner, außergewöhnliches Hintergrundwissen für Neu-Berliner und Besucher.

Secret Tours hinterlässt garantiert sowohl bei Berlin-Besuchern als auch bei alteingesessenen Berlinern einzigartige bleibende Eindrücke. Weitere Informationen zu Secret Tours Berlin finden Sie unter: http://www.secret-tours.berlin/

Allgemeine Informationen zu Secret Tours Berlin
Secret Tours Berlin ist ein Tourenanbieter und Veranstalter, der Stadtführungen durch Berlin individuell recherchiert und organisiert. 2015 verwirklichte Stephanie Terwellen, Diplom-Kauffrau, das Konzept, Berlinern und Besuchern die Hauptstadt aus einem anderen Blickwinkel zu zeigen. Die Touren finden stets fernab vom Massentourismus in kleinen, individuellen Gruppen statt und gliedern sich in „Secret Tour“, „Premium Tour“ und „Sondertouren“. Schwerpunkte der Touren sind die Erkundung von Berlins Szenevierteln, Lost Places, historischen Bauten, Kunst und Kulturprojekten. Des Weiteren gibt es immer ein Angebot an Exklusiv-Touren, wie Tunnelwanderungen oder Retail-Store-Touren. Ein Team aus kompetenten Guides vermittelt stets weitreichendes Hintergrundwissen zu den jeweiligen Touren, bei Bedarf auch mehrsprachig. Die Planung und Organisation der Stadtführungen können in Zusammenarbeit mit Secret Tours Berlin von den Teilnehmern individuell ausgerichtet werden. Abholung und Transfer finden in komfortablen 8er Großraumlimousinen, Panorama- oder Cabriobussen mit Tourverpflegung statt.

Allgemeine Informationen zu Secret Tours Berlin
Secret Tours Berlin ist ein Tourenanbieter und Veranstalter, der Stadtführungen durch Berlin individuell recherchiert und organisiert. 2015 verwirklichte Stephanie Terwellen, Diplom-Kauffrau, das Konzept, Berlinern und Besuchern die Hauptstadt aus einem anderen Blickwinkel zu zeigen. Die Touren finden stets fernab vom Massentourismus in kleinen, individuellen Gruppen statt und gliedern sich in „Secret Tour“, „Premium Tour“ und „Sondertouren“. Schwerpunkte der Touren sind die Erkundung von Berlins Szenevierteln, Lost Places, historischen Bauten, Kunst und Kulturprojekten. Des Weiteren gibt es immer ein Angebot an Exklusiv-Touren, wie Tunnelwanderungen oder Retail-Store-Touren. Ein Team aus kompetenten Guides vermittelt stets weitreichendes Hintergrundwissen zu den jeweiligen Touren, bei Bedarf auch mehrsprachig. Die Planung und Organisation der Stadtführungen können in Zusammenarbeit mit Secret Tours Berlin von den Teilnehmern individuell ausgerichtet werden. Abholung und Transfer finden in komfortablen 8er Großraumlimousinen, Panorama- oder Cabriobussen mit Tourverpflegung statt.

Firmenkontakt
Secret Tours Berlin
Stephanie Terwellen
Rauchstraße 11
10787 Berlin
030/820 967 51
terwellen@secret-tours.berlin
http://www.secret-tours.berlin/

Pressekontakt
Münchner Marketing Manufaktur GmbH
Sophia Lechner
Westendstraße 147/Rgb
80339 München
089 – 716 7200 10
089 – 716 7200 19
pr@m-manufaktur.de
http://www.m-manufaktur.de

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Ökologisches Vorbild für das Bauen der Zukunft

Erweiterungsbau für das Umweltbundesamt Dessau

Ökologisches Vorbild für das Bauen der Zukunft

Bei 60 Prozent des angelieferten Betons handelt es sich um Recycling-Beton. (Bildquelle: OPTERRA/Sven-Erik Tornow)

Seit 2005 hat das Umweltbundesamt (UBA) seinen Sitz in Dessau-Roßlau. Bis heute gilt das Hauptgebäude als ökologischer Musterbau. Trotz seiner vielen Vorzüge hat es eines aber nicht: genug Platz für die stetig wachsende Zahl an Mitarbeitern. Allein 97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind außerhalb des Hauptgebäudes in zusätzlich angemieteten Büros untergebracht. Aus diesem Grund entsteht direkt auf dem UBA-Gelände im Dessauer Gasviertel ein Erweiterungsbau. Das vom Berliner Architekturbüro Anderhalten Architekten entworfene Plus-Energie-Gebäude wird – wie das Haupthaus – ein ökologischer Bau der besonderen Art.

Null-Energie-Haus-Standard
Natürlich soll auch der Erweiterungsbau wieder neue Standards bei Bundesbauten setzen. Allein der Plus-Energie-Haus-Standard, der mit dem Neubau realisiert werden soll, ist schon ein besonderes Highlight. Denn trotz des neuen Gebäudes mit über 111 Arbeitsplätzen und einem großen Konferenzbereich wird auf dem gesamten UBA-Areal nicht mehr Energie verbraucht als vorher. Schließlich – so ist der Plan – versorgt sich der Erweiterungsbau im Betrieb komplett selbst mit erneuerbaren Energien.

Gestalterische Einbindung
Jedoch galt es zunächst, ein passendes architektonisches Konzept für die Erweiterung zu finden. Immerhin dominiert das bereits bestehende Umweltbundesamt auch in städtebaulicher Hinsicht das vorhandene Areal. Deshalb ordneten die Architekten im südöstlichen Grundstückbereich ein freistehendes, viergeschossiges Gebäude an, dessen Höhe und Kubatur sich aus dem vorhandenen Kontext entwickelt. Zum einen stellt der Erweiterungsbau eine „formale“ Verbundenheit zur vorhandenen Bebauung dar, zum anderen ist er zugleich ein Solitär. Dies zeigt sich sowohl durch die amorphe Form des Kubus als auch durch die auffällige Fassadenkonstruktion. So prägen die alternierenden Flächen, die abwechselnd transparent, transluzent oder opak sind, die skulpturale Fassadenstruktur. Aufgrund dieser wie „gefaltet“ wirkenden Struktur konnte die Fassadenoberfläche vergrößert werden, was den Energieeintrag zusätzlich optimiert.

Photovoltaik und Erdwärme liefern Energie
Denn auch die komplett aus Photovoltaik-Elementen bestehende Fassade ist Teil des energetischen Konzeptes. Zusammen mit weiteren Modulen auf dem Dach des Gebäudes liefern sie den Strom, den der Erweiterungsbau für den Betrieb benötigt, sie sind das Kraftwerk des Gebäudes. Über 31 Sonden, die bis 25 Meter tief in den Boden eingebracht werden, nutzt man zudem Erdwärme zum Heizen und Kühlen. Zusätzlich wird im Sommer den Büros nachts durch zentral gesteuertes Öffnen der Fenster kühle Luft zugeführt. Zwei Atrien sorgen nicht nur für ein hohes Maß an Tageslicht, sondern aufgrund des Kamineffektes auch für eine anlagenfreie Belüftung des Neubaus. Weitere Energieeinsparung erfolgt durch die komplette Belichtung mit LED- und Energiesparbeleuchtung.

Gut Rund 60 Prozent Recycling-Beton
Konstruktiv handelt es sich bei dem Neubau um einen massiven Beton- bzw- Stahlbetonbau. Fast 3.000 Kubikmeter Beton wurden hierfür an die Baustelle geliefert. Bei 60 Prozent des angelieferten Betons handelt es sich um Recycling-Beton – ein weiteres Novum, zumindest für das Bundesland Sachsen-Anhalt. Denn bisher wurden in diesem Bundesland noch keine Gebäude mit Recycling-Beton ausgeführt. Das stellte alle Baubeteiligten vor Herausforderungen, schließlich waren einige Projektbeteiligte von der Funktionssicherheit dieses „neuen“ Betons aus „altem „Beton“ zu überzeugen. Aber auch deutschlandweit ist der Einsatz von Recyclingmaterial in Frischbetonen noch eine Seltenheit. Selbst für den Transportbeton-Hersteller, die Kann Beton GmbH aus Dessau, war es nicht so einfach einen Lieferanten für den Kiesersatz zu finden. Denn das Recyclingmaterial muss nicht nur eine Korngröße von 8 bis 16 mm besitzen, sondern zusätzlich auch eine Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik – DIBt – in Berlin nachweisen. Im Vorfeld stellte man veranlasst durch das UBA entsprechende Berechnungen an, um sicherzustellen, dass die Verwendung von Recycling-Beton auch mit der CO2-Bilanz der Baustelle zu realisieren ist. Am Ende wurde man in Berlin fündig. Aber das war schon sehr knapp. „Hätte die Firma nur ein paar Kilometer außerhalb des Zulieferkreises gelegen, hätten wir komplett normalen Beton nehmen müssen“, sagt Antje Schindler, Referatsleiterin für Bau und Technik im UBA.

Herausforderung gemeistert
Auch für alle an der Betonherstellung Beteiligten war das Thema Recycling-Beton eine besondere Herausforderung. Sowohl die technischen Experten bei der Kann Beton Niederlassung in Dessau wie auch der Zementlieferant entwickelten Hand-in-Hand eine Betonmischung, die den Anforderungen für den Neubau entsprach. Als Zement kam ein CEM III/A 32,5 N-LH/NA der OPTERRA Zement GmbH, Werk Karsdorf, zum Einsatz.

Fassade als Sonderanfertigung
Mittlerweile ist der Rohbau komplett fertiggestellt und die Fenster mit Dreifachverglasung eingebaut. Ab dem Sommer wurde dann mit der Installation der Fassadenelemente begonnen. Die Fertigstellung ist für den Herbst geplant. Hier kam es zu Verzögerungen, da die Ausschreibung für die außergewöhnliche Gebäudehülle wiederholt werden musste. Denn die beauftragte Firma konnte die gestellten Anforderungen nicht erfüllen. „Es ist eine Sonderanfertigung, die in dieser Dimension in Deutschland noch nicht gebaut wurde“, erläutert Antje Schindler die Hintergründe.

Fertigstellung im Frühjahr 2018
Mit den ersten Planungen für den Erweiterungsbau startete das UBA bereits 2008. Die Grundsteinlegung erfolgte im April 2017. Im Frühjahr 2018 soll das neue Gebäude fertig gestellt, möbliert und bezogen werden. Zeitgleich mit der Nutzung beginnt auch das betriebsbegleitende Monitoring. Einerseits, um die Haustechnik zu optimieren, und andererseits, um herauszufinden, ob des Ziel „Null-Energie-Haus“ tatsächlich auch erreicht wird. Das ökologische Vorbild für das Bauen der Zukunft wird im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, dem Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt und der Landesbauverwaltung Sachsen-Anhalt mit einer Investitionssumme von rund 13,5 Mio. Euro errichtet.

OPTERRA ist ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden CRH-Konzerns. Mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3,5 Millionen Tonnen Zement gehört OPTERRA zu den führenden Zementherstellern Deutschlands. In den Werken Karsdorf bei Leipzig, Wössingen bei Karlsruhe, Sötenich bei Köln und Neufahrn in Niederbayern sind 380 Mitarbeiter tätig. Sie sichern eine starke Position im Süden, Osten und Westen des Landes. Moderne Technik und fachliche Kompetenz setzen Maßstäbe bei der Qualität der mehr als 40 angebotenen Zementsorten. Daneben bietet OPTERRA umfangreiche Services rund um die Themen Anwendungsberatung, Vertrieb, Qualität und Logistik.

Kontakt
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AVONITE(R) bringt Schlichtheit und Wärme in eine eindrucksvolle Villa

Transformation eines Betonbauprojekts in ein innovatives, außergewöhnliches Bauwerk

AVONITE(R) bringt Schlichtheit und Wärme in eine eindrucksvolle Villa

Mit Schwerpunkt auf der Farbe Weiß dominieren die beiden Materialien Avonite(R) und Holz. (Bildquelle: Arsen Mikitov)

Aristech Surfaces LLC, ein weltweit tätiges Unternehmen für Oberflächenmaterialien, ist stolz darauf, mit seinem Mineralwerkstoff Avonite(R) ein abgebrochenes Betonbauprojekt auf Ibiza, Spanien, in eine außergewöhnliche, innovative Villa umgewandelt zu haben. „Das zugrundeliegende Konzept des Projekts war, die großartige Aussicht auf das Meer und die Stadt zu integrieren“, erklärt der Architekt Laurence Sonck. „In jedem der vier Stockwerke gibt es sowohl in den Bade- als auch Schlafzimmern große Öffnungen, die den Blick auf den blauen Himmel freigeben.“ Die an Großprojekte gewöhnten Besitzer sind auch die Inhaber des verantwortlichen Bauunternehmens M2 Ibiza Construct SL. Sie haben sich zusammen mit dem belgischen Architektur- und Designunternehmen Laurence Sonck wegen seines modernen Looks für Avonite(R) Solid Surface entschieden. Sie kombinieren zwei Materialien: Avonite(R) Acrylic Solid Surface und Holz. Der Fokus des Projekts lag auf der Farbe Weiß, auf die der Stein und der gelegentliche Einsatz von Marmor eine interessante Gegenüberstellung von Materialien ergeben, in der sich beide gegenseitig verstärken. Das Zusammenspiel zeigt sich besonders an der Fassade des obersten Stockwerks und den umgebenden Wänden, sowie in den Badezimmern.

Hervorstechen und gleichzeitig nahtlos einfügen

Das Ziel der Besitzer war, eine Villa im innovativen Style zu erschaffen, die sich gleichzeitig von der Architektur der Insel absetzt aber auch nahtlos in diese einfügt. Die erste Herausforderung bestand darin, ein herausragendes Oberflächenfinish zu erzeugen, das aus der Norm der Insel hervorsticht. Die zweite Schwierigkeit lag darin, die unerwarteten Probleme aufgrund des ursprünglichen Designs des Betonbaus zu lösen. Die Firma Laurence Sonck schaffte es geschickt, die Höhe der Fensterrahmen anzupassen und die eher unpraktische Säulenverteilung auszugleichen. Eine ästhetisch ansprechende Lösung für die Klimaanlage sind Luftzwischenräume, die die Luft durch 2 Zentimeter hohe und 4 Zentimeter lange Abzugsöffnungen leiten. Avonite(R) Kassettendecken tarnen die Sonnenblenden. Subtile, elegante Designs wie etwa Fensterrahmen aus Avonite(r), die zwischen 15 und 20 Zentimeter aus der Wand hervorstehen, heben sich von der üblichen Bauweise der Region ab. M2 Ibiza Construct und Laurence Sonck bauten auf ihre Erfahrungen in diesem Bereich und wandten ihre eigenen Methoden beim Anbau der Fassade an. Sie hingen die Avonite(R) Paneele mit unsichtbaren Befestigungen an Leisten. Die Farbe Snowfall von Avonite(R) bestimmt weitgehend den Innenbereich: als Bodenbelag in den Bädern und auf den Treppen und um die Fußbodenleisten zu verdecken.

Ein großartiges Material für brillante Ideen

Avonite(R) ist ein Oberflächenmaterial, das aus Acryl, Mineralien und Pigmenten besteht und das die US-amerikanische Gruppe Aristech Surfaces LLC entworfen und entwickelt hat. Ausgestattet mit einer der größten Produktionskapazitäten in den Vereinigten Staaten und einer besonders flexiblen Fertigungsanlage bietet Aristech Surfaces LLC maßgeschneiderte Größen an, die selbst für anspruchsvollste Projekte passen. Dank einer Farbpalette, die Zeitloses und Modernes in sich vereint, seinen thermoplastischen Eigenschaften und dem fugenlosen Einbau ist es unter Architekten und Designern ausgesprochen beliebt.

Daher haben bereits renommierte Architekten wie das amerikanische Architekturbüro Gensler Avonite(R) empfohlen und für bekannte Gebäude wie den Pariser Flughafen Charles de Gaulle eingesetzt. Geschätzt für seine Festigkeit und sein außergewöhnliches Erscheinungsbild findet Avonite(R) Anwendung in Büros, Geschäften, öffentlichen Gebäuden, wie Hotels und Restaurants, für Empfangsschalter, Ausstellungsvitrinen und Bädern. Seine fugen- sowie porenfreie Verarbeitung machen es zu einem vollständig hygienischen Material, was seine Nutzung als Laborbank und als Ausstattung für Operationssäle bestätigt. Der Mineralwerkstoff ist auch für Küchentheken und -inseln beliebt. Avonite(R) ist von ETA zertifiziert, leicht zu reparieren und feuerbeständig. Dies macht es zu einem erstklassigen Material für jede Art von Fassade.

Projektdaten:
Ort: Ibiza, Spanien
Material/Farbe: Avonite(R) Snowfall
Fertiggestellt: 2017
Architekt: Laurence Sonck
Hersteller: M2 Ibiza Construct SL
Bildnachweis: Arsen Mikitov

Über AVONITE®

AVONITE® Acrylic Solid Surface ist eine führende Marke von Aristech Surfaces®, einem weltweit führenden Anbieter für Oberflächenprodukte und Designmaterialien. Zusammen mit den Marken Studio Collection™ und Aristech Acrylics® bietet Aristech Surfaces qualitativ hochwertige, kostenorientierte und ästhetische High-End-Lösungen, die Architekten, Designer und Hersteller für Projekte rund um den Globus einsetzen. 1977 mit Hauptsitz in Florenz, Kentucky, USA, gegründet, hat Aristech Europe seinen Sitz in Horsham, Großbritannien.

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Ein Haus wie ein Dorf

Ein Haus wie ein Dorf

Wenn das Architekturbüro Paschinger Architekten aus Wien am Planen ist, dann kann man davon ausgehen, dass hier umsichtig designt, qualitativ hochwertig ausgeführt und nachhaltig gebaut wird. Das Einfamilienhaus der Familie Klikovits besticht mit seiner zukunftsorientierten Bungalow-Planung und seiner detailreichen Architektur. CLT in schönster Sichtqualität Fichte und das Wohlfühlklima, das dieser natürliche Werkstoff mit sich bringt, begeistern die Bauherren auch nach ihrem ersten Sommer in Ihrem Haus.

Die Bauherren wollten ökologisch und nachhaltig bauen und haben sich darum an das Architekturbüro Paschinger gewandt. Das Architekten-Ehepaar setzt schon seit geraumer Zeit auf das ökologische Bauen mit Holz, nicht zuletzt wegen der schnellen Bauzeit und seiner trockenen Bauausführung, aber auch wegen seiner flexiblen Einsetzbarkeit und der besonderen Raumatmosphäre, die dieser Baustoff mit sich bringt. Das Architekturbüro Paschinger plante im Einfamilienhausbau den Einsatz von qualitativ hochwertigen Massivholz-Elementen, die Bauherren waren schnell von den Vorteilen überzeugt und nach der Besichtigung eines gelungenen Referenzprojektes selbst Feuer und Flamme für ein nachhaltiges Haus aus CLT. Für die Familie ist das Projekt „Ihr Bestes Haus“ und bedeutet für Sie Heimkommen, Wohlfühlen und vermittelt das Gefühl der Geborgenheit. „Es ist ein Rückzugsort für uns alle gemeinsam und für jeden von uns, gleichzeitig sollte niemand das Gefühl haben, alleine zu sein; genau dies konnten wir mit unserem „Haus, das ein Dorf ist“ großartig umsetzen,“ so die Bauherren begeistert.

Der moderne Bau im burgenländischen Siegendorf wurde in einer zeitgemäßen und spannenden Bungalow-Bauweise vom Atelier Paschinger geplant und umgesetzt. Ein Haus wie ein Dorf: Der Gemeinschaftsbereich für Kochen und Essen sowie die Bereiche der Eltern und der Kinder als private Rückzugsgebiete sind als eigene „Häuser“ rund um das Wohnzimmer im Haus und das Atrium als gesellige Lounge im Freien angeordnet. Die Gemeinschaftsbereiche unterteilen und verbinden gleichzeitig und sind so situiert, dass auf Erschließungsflächen im eigentlichen Sinn gänzlich verzichtet werden kann. Jedes Haus definiert durch seine Orientierung und vorgelagerten überdachten Terrassen seine eigenen (Frei-)Bereiche mit eigenständigem Charakter.
Rund 108 Kubikmeter CLT wurden in diesem Wohntraum verbaut, davon rund 81 Quadratmeter anspruchsvolle Sichtholzelemente aus Fichte. Gerade Brettsperrholz als Material hat es dem Architekten Wolfgang Paschinger angetan, für Ihn ist es ein Baustoff mit enormen ökologischen Vorteilen sowie exakter und rascher Verarbeitung. „Dieser Baustoff hat die Bauweise in Holz auf ein völlig neues Level gebracht“, so der nachhaltig denkende Planer über CLT.

Bereits seit 2003 wird in diesem innovativem Architekturbüro Holzmassivbauweise forciert, schon in seiner Diplomarbeit („Designhaus in Holzmassivbauweise) hat Wolfgang Paschinger ein innovatives Gegen-Konzept zum damals eher konservativen Fertigteilhaus-Bereich entwickelt.
Vom Entwurf bis zur Ausschreibung des Projekts im burgenländischen Siegendorf hat es nur rund sechs Monate gedauert – laut Architekt Wolfgang Paschinger auf für die Bauherren eine intensive und spannende Zeit. „Insbesondere in der Planung für private Bauherren ist uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe wichtig – die Bauherren werden in die Projektentwicklung aktiv eingebunden.“

ZMP kam als Planungs- und Projektpartner für die gewünschten CLT Elemente zum Zug. „ZMP ist ein kompetenter und zuverlässiger Partner mit einer hohen Expertise im Holzbau“, so Architekt Wolfgang Paschinger. Die Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist dem Wiener Architekten wichtig, auch die Bauherren werden bei ihm immer von Anfang an in ihr Projekt als Partner miteingebunden.

Als ausführende Zimmerei kam ein ebenfalls langjähriger Partner von ZMP Holzbausysteme zum Zug: Die Zimmerei Gollubits hat die Planung des Architekten in gewohnter Präzision ausgeführt und das Einfamilienhaus Klikovits zum Schmuckstück heranwachsen lassen.
Die Firma Gollubits aus dem burgenländischen Siegendorf ist ein Zimmereibetrieb in 3. Generation, dem nachhaltiges und ökologisches Bauen ein Anliegen ist. Präzision in der Verarbeitung und ein hoher Qualitätsanspruch an die zu verarbeitenden Materialien zeichnen das Familienunternehmen mit rund 40 Mitarbeitern aus. Die Zimmerei Gollubits verarbeitet seit vielen Jahren CLT im Wohnbau und setzte auch beim Neubau Ihres Bürogebäudes auf den hochwertigen Werkstoff und ZMP als Partner. Sie haben langjährige Erfahrung in der Ver- und Bearbeitung von Cross Laminated Timber (CLT) und waren für den Architekten Paschinger genau der richtige Partner. Die kompetente, rasche und zuverlässige Bearbeitung durch das Team von ZMP hat den Architekten wie das Team der Zimmerei begeistert.
Diese Partnerschaft hat sich für die Bauherren als Glücksgriff entpuppt, das Team von ZMP Massivholzsysteme war das verbindende Glied in Planung und Beratung zwischen Architekt und Zimmerei und konnte mit einer zuverlässigen Bearbeitung und perfekten Planung das Projekt bestens unterstützen.
Innovative und nachhaltige Projekte, wie das Haus der Familie Klikovits, erweitern das Spektrum der heimischen Architektur und zeigen, was mit dem Einsatz von Massivholzelementen möglich ist. Eine zukunftsorientierte Bungalow-Bauweise ergänzt um den Einsatz hochwertiger, ökologischer und nachhaltiger Baustoffe schonen unsere Umwelt und ermöglichen ein flexibles und rasches Bauen.

ZMP Holzbausysteme ist Ihr kompetenter Partner, wenn es um Holzbau und Tragwerksplanung geht. Als Tochterunternehmen der Stora Enso Gruppe bringen wir die innovativen Holzbauelemente nach Österreich und sind der Ansprechpartner für Zimmereien und Architekten, wenn es um CLT- und Kielstegbauten geht.

Kontakt
ZMP Massivholzsystem
Manuela Gsöll
Parkring 18D
8074 Raaba-Grambach
066488785876
m.gsoell@massivholzsystem.at
http://www.massivholzsystem.at

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„Arbeitswelt 4.0 ist für ROSA-ALSCHER längst Realität“

ROSA-ALSCHER Gruppe Büroflächen von morgen

"Arbeitswelt 4.0 ist für ROSA-ALSCHER längst Realität"

Dr. Alexander Rosa-Alscher, Geschäftsführer (Bildquelle: Rosa-Alscher Gruppe, München)

München, im November 2017 – Die digitale Revolution macht vor keinem Bereich der Gesellschaft Halt. Einen besonders tiefgreifenden Wandel erlebt derzeit die Arbeitswelt. Unter dem Schlagwort Büro 4.0 werden die Leitideen diskutiert, wie künftig Rahmenbedingungen und Spielregeln modernen Arbeitens beschaffen sein sollen. Für die Münchner ROSA-ALSCHER Gruppe ist die Arbeitswelt 4.0 alles andere als ein theoretischer Begriff: Unter ihrem Dach vereinen sich Architektur und Generalplanung wegweisender Objekte an der Isar – eine in mittlerweile drei Jahrzehnten erworbene Schlüsselkompetenz bei der Schaffung zeitgemäßer Arbeitsumgebungen.

Dem Umdenken am Arbeitsplatz Gestalt verleihen
„Wenn ich etwa an unser aktuelles Bauvorhaben „Qubes“ am Technologie Campus München denke, dann ist die Arbeitswelt 4.0 bei uns längst in der Realität angekommen“, resümiert Firmenchef Dr. Alexander Rosa-Alscher. Für ihn und seine Mitarbeiter ist der technologische Wandel aber nur einer von vielen Aspekten, die das Arbeiten auf Dauer maßgeblich verändern werden. Dr. Rosa-Alscher: „Digitale Medien führen zu neuen Lebensgewohnheiten und Arbeitsprozessen. Zugleich vollzieht sich ein ganzheitliches Umdenken: Angestellte wie auch Unternehmer erkennen den Wert der Work-Life-Balance. Ökologische Gesichtspunkte spielen bei der Entwicklung moderner Bürolandschaften ebenso eine Rolle wie gelebte Individualität, Flexibilität, Emotionalisierung und nicht zuletzt auch der Erlebnischarakter. Solche zunehmend gefragten planerischen Vorgaben sind es, denen wir eine adäquate Form verleihen.“

Doppelt zertifizierte Nachhaltigkeit beim Bauen
Nachhaltiges Bauen steht im Mittelpunkt aller Projekte der ROSA-ALSCHER Gruppe. Sie erfüllt die Richtlinien sowohl für das Leadership in Energy and Environmental Design (LEED) als auch die der Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Entsprechend hochwertig ist die Ausstattung. Ob es dabei um Komfortmerkmale wie behagliche Raumtemperatur, um Schallschutz oder Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik geht – immer handelt es sich dabei auch um die Grundlagen der Arbeitswelt 4.0. So stattet das Münchner Unternehmen seine Büros bei Beleuchtung, Luftaustausch, innenliegendem Sonnenschutz oder steuerbarer Elektrotechnik stets mit High-End-Produkten aus. Bei der ROSA-ALSCHER Gruppe zählen beispielsweise Lampen mit Tageslichtanpassung nicht zur Sonderaustattung, sondern seit jeher zum üblichen Standard einer modernen Bürowelt.

Dicht am Markt und seinen Bedürfnissen
Unternehmen mit hochgradiger Digitalisierung und am urbanen Lifestyle orientierten Mitarbeiter dürfen sich nicht nur auf eine zukunftsgerechte Ausstattung freuen. Die ROSA-ALSCHER Gruppe verwirklicht Objekte ausschließlich in guten Lagen, die in eine lückenlose Infrastruktur eingebettet sind. Die Büroräume werden sehr flexibel gestaltet. Großraumbüros sind Ausgleichsflächen, wie Lounges und Telefonboxen beigeordnet. Und auch die unterschiedlichen Raumtiefen, hohe, lichtintensive Fenster und Terrassenanlagen stehen für maximale Flexibilität in der Nutzung. Dies wird bei den aktuellen Projekten der Gruppe ebenfalls umgesetzt. Stephan Großmann, Leiter Projektentwicklung und Vertrieb der ROSA-ALSCHER Gruppe: „Wir kennen die Bedürfnisse auf dem anspruchsvollen Münchner Markt genau und können daher auf Kundenwünsche individuell eingehen. Meist wissen wir schon im Vorfeld eines neuen Projekts, was speziell dort erwartet wird. Und das bieten wir alles aus einer Hand. Die Voraussetzung dafür ist übrigens, dass wir selbst die Prinzipen der Arbeitswelt 4.0 im eigenen Unternehmen frühzeitig verinnerlicht haben.“

Über ROSA-ALSCHER Gruppe:
Die ROSA-ALSCHER Gruppe verwirklicht seit Jahrzehnten bemerkenswerte Architektur und prägende Projekte im Münchener Stadtbild. Höchste Bauqualität schafft dabei Immobilienobjekte und Investitionswerte, die sich ästhetisch anspruchsvoll, aber auch funktional und ökonomisch zeigen. Planen heißt für die zur Gruppe gehörenden Buros, SAM Architekten und SAM Plantech, allerhöchste Präzision und Kreativität. Von der Projektskizze bis zur detaillierten Ausführungsplanung. Entwickeln ist die zweite wichtige Säule der ROSA-ALSCHER Gruppe: Mit Herz und Verstand werden die Projekte von der Grundstücksbeschaffung bis zur Übergabe der nachhaltigen, renditestarken Immobilie vorangetrieben. Realisieren von Visionen – das schafft Dr. Alexander Rosa-Alscher mit seiner Gruppe, die alle Schritte der Bauentstehung begleitet: Die Firmenstruktur verbindet sämtliche Planungsleistungen aus einer Hand und schafft eine stadtprägende Architektur.

Die ROSA-ALSCHER Gruppe verwirklicht seit Jahrzehnten bemerkenswerte Architektur und prägende Projekte im Münchener Stadtbild. Höchste Bauqualität schafft dabei Immobilienobjekte und Investitionswerte, die sich ästhetisch anspruchsvoll, aber auch funktional und ökonomisch zeigen. Planen heißt für die zur Gruppe gehörenden Büros,
SAM Architekten und SAM Plantech, allerhöchste Präzision und Kreativität. Von der Projektskizze bis zur detaillierten Ausführungsplanung. Entwickeln ist die zweite wichtige Saule der ROSA-ALSCHER Gruppe: Mit Herz und Verstand werden die Projekte von der Grundstücksbeschaffung bis zur Übergabe der nachhaltigen, renditestarken Immobilie vorangetrieben. Realisieren von Visionen – das schafft Dr. Alexander Rosa-Alscher mit seiner Gruppe, die alle Schritte der Bauentstehung begleitet: Die Firmenstruktur verbindet sämtliche Planungsleistungen aus einer Hand und schafft dabei eine stadtprägende Architektur.

Kontakt
ROSA-ALSCHER Gruppe
Sven Disser
Walter-Gropius-Strasse 23
80807 München
+49 (89) 98 24 94 -50
s.disser@sam-architekten.de
http://www.rosa-alscher-gruppe.de

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GfG informiert: Ihr Weg zum gesunden Eigenheim

www.gfg24.de

Wenn es um die Gesundheit geht, unternehmen wir die unterschiedlichsten Dinge. Doch nicht nur Sport und die richtige Ernährung tragen zu einem gesunden Lebensstil bei – auch das Haus, in dem wir leben, spielt eine entscheidende Rolle. Hier können mit den Baustoffen auch Schadstoffe in das Haus getragen werden, welche wir unbewusst einatmen und dadurch unsere Gesundheit gefährden.

Die GfG-Hoch-Tief-Bau Gesellschaft hat deshalb das gesundPlusHaus entwickelt, um ihren Kunden ein möglichst gesundes Haus bauen zu können. Die Innenraumluft dieses Hauses enthält deutlich weniger Schadstoffe. Möglich ist das, weil nur Baustoffe verwendet werden, die den eigens für das gesundPlusHaus entwickelten Richtlinien entsprechen. Die GfG hat sich hierbei an den Vorgaben des Umweltbundesamtes orientiert, die für Kindergärten und Schulen gelten. Die Materialien werden nach der Abstimmung der Architektur und Umsetzung der Ausführungsplanung festgelegt. Zudem werden die an der Ausführung beteiligten Handwerker regelmäßig geschult, wobei auch Regeln für die Arbeit auf und neben der Baustelle festgelegt werden. Um Bauherren zusätzlich abzusichern, gehen die Handwerker der GfG die schriftliche Verpflichtung ein, alle Vorgaben der GfG umzusetzen sowie für Schäden, die durch den Einsatz falscher Baustoffe entstehen, zu haften. Die umfangreiche Bauaufsicht und Dokumentation runden diesen Qualitätsprozess ab. Bei der Übergabe kann auf Wunsch des Bauherrn auch eine Abschlussmessung durch den TÜV erfolgen. Auf diese Weise kann die GfG garantieren, dass das neue Eigenheim zur Erhaltung der Gesundheit seiner Bewohner beiträgt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

Kontakt
GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG
Norbert Lüneburg
Lohekamp 4
24558 Henstedt-Ulzburg
0419388900
04193889025
info@gfg24.de
http://www.gfg24.de

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TOO GOOD TO WASTE – „Zum Wegwerfen zu schade“ – Hay Festival Segovia

Ein neuer Ansatz für nachhaltiges Design

TOO GOOD TO WASTE - "Zum Wegwerfen zu schade" - Hay Festival Segovia

(Bildquelle: @ Javier Salcedo)

Das Projekt wurde vom American Hardwood Export Council ins Leben gerufen, von Benedetta Tagliabue, EMBT, konzipiert und von Benchmark aus American Oak (amerikanischer Eiche), Maple (Ahorn), Cherry Tree (Kirsche) und Tulipwood (Tulpenholz) gefertigt. Ursprünglich für die Interni-Ausstellung „Material Immaterial“ während der Milan Design Week 2017 erschaffen, hat „Too Good to Waste“ eine neue Form angenommen und wurde anlässlich des Hay Festival Segovia (Spanien) vom 22. – 24. September 2017 ausgestellt.

WAS IST „TOO GOOD TO WASTE“?

Das Projekt „Too Good to Waste“ soll die Gültigkeit des bestehenden Verhältnisses zwischen Holzverbrauch und Mode in Frage stellen. Entgegen der landläufigen Meinung sind nicht alle Wälder vom Aussterben bedroht. Die riesigen amerikanischen Laubwälder stellen sogar eine sich schnell ausbreitende Rohstoffquelle dar, und der Baumbestand hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als verdoppelt. Bedingt durch aktuelle Mode- und Farbtrends, konzentriert sich die Nachfrage jedoch viel zu oft auf einige wenige Arten, während viele andere zu wenig oder sogar ungenutzt im Wald zurückbleiben, für Design und Kohlenstoffspeicherung gleichermaßen eine verpasste Gelegenheit.

„Too Good to Waste“ ist eine Einladung zum Nachdenken über die verantwortungsvolle Nutzung dieser Wälder und zum Entdecken von Arten und Sortierungen amerikanischer Laubhölzer, die in europäischen Häusern und Möbelgeschäften nur wenig zu finden sind, die aber berücksichtigt werden müssen, wenn wir zu einer ausgewogenen und nachhaltigen Nutzung des Waldes beitragen wollen.

Sean Sutcliffe, neben der britischen Designlegende Terence Conran Mitbegründer von Benchmark, erklärt das Projekt wie folgt: „Bei „Too Good to Waste“ geht es um eine möglichst effektive Waldnutzung. Wir verwenden Arten, deren Wert nicht genug geschätzt wird, und wir wollen so zeigen, dass sie wunderschön, vielseitig und handwerklich gut zu verarbeiten sind. Außerdem geht es uns um die Sortierung. Als wählerische Möbelschreiner sind wir sehr anspruchsvoll, was die besten Holzstücke angeht. Wenn wir eine nachhaltigere Lebensweise anstreben, muss sich genau das ändern. Wir verwenden inzwischen Holz mit Astlöchern, Splintholz und viele außergewöhnliche Stücke, die bei hochwertigen Möbeln noch vor zehn Jahren unvorstellbar gewesen wären. Hier stellen wir also die Laubholzsortierungen aus, die normalerweise in Schreinereien und der Möbelherstellung nicht zum Einsatz kommen, und zwar auf eine Art und Weise, die sagen soll: „Das ist schön, seht mal, „zum Wegwerfen viel zu schade!“

David Venables, Europa-Direktor von AHEC, meint dazu: „So viele Holzprodukte, die uns zur Verfügung stehen, beschränken sich auf bestimmte Farben und Laubholzarten: Dadurch werden den Kunden und den Designern die Freiheit und Spannung vorenthalten, die sie erleben würden, wenn sie dieses verfügbare Material umfangreicher nutzen könnten. Der AHEC Europa-Direktor ergänzt: „Wir erschließen ein wichtiges Konzept, das für die heutige Gesellschaft überaus relevant ist: Wie können wir Material, das nicht unbedingt unsere erste Wahl ist, besser nutzen, um nachhaltiger zu werden? Mit diesem Projekt möchten wir einen Dialog zu diesen Themen auf den Weg bringen. Warum sollten wir uns einschränken? Warum traditionell sein? Warum nur Material verwenden, von dem wir meinen, dass es uns gefällt? Wir sollten unsere Fantasie viel mehr einsetzen!“

EINE BEWOHNBARE INTERAKTIVE WAND

Bei diesem Projekt feiern wir nicht nur die Vielfalt der Laubholzarten und -sortierungen, die im Wald auf natürliche Weise entstehen und nachwachsen, sondern wir verstehen es auch als Einladung, das Stück Holz buchstäblich zu entdecken: Wir ermuntern die Leute dazu, das Stück anzufassen und es zu bewohnen, mit ihm zu interagieren und zu spielen, und seine verschiedenen Bestandteile durch Schieben, Ziehen, Drehen und Entdecken neuer Zusammenstellungen kennenzulernen.
Benedetta Tagliabue, Direktorin von EMBT, erklärt: „Wir wollten dieses Konzept auf spielerische und moderne Weise neu erschaffen, indem wir eine Wand voller Überraschungen gestalten, bei der die Menschen, die sie bewohnen, auch echt sind.
Wir hoffen, dass die Besucher von dieser Wand überrascht werden und mir ihr interagieren wollen, und dass sie die darin versteckten Möbelstücke entdecken und benutzen: Sitzflächen, Tische, Spiegel… Wir hoffen, dass sie die Wand durch ihre Neugier ganz stark beleben.“

MÖBEL AUS DEM WALD

Die Ausgestaltung dieser Installation stellt die Verwandlung von Laubhölzern in ihrer rohesten Form in edle Möbel dar und zeigt auf, wie Möbel letztlich aus dem Wald stammen. So meint Sean Sutcliffe: „Wir haben einen Wald aus grob gesägten vertikalen Brettern aus amerikanischem Tulipwood, Cherry Tree, Red Oak und Maple aufgebaut, und aus diesem Wald ziehen wir fertige Möbelstücke hervor. Wir haben die vertikalen Streifen des Waldes beibehalten und in die Möbel übertragen, indem aus dem Rohzustand der Baumstämme glänzende Möbeloberflächen entstehen.“ Das Beste an dieser Installation ist für Sean, wie sie auf elegante Weise vermittelt, dass Möbel aus dem Wald kommen, denn diesen direkten Bezug stellen viele Menschen nicht her. „Durch kleine Fehler kann ein Stück so richtig schön und einzigartig werden, und ich hoffe, dass wir mit diesem Projekt vermitteln können, dass man mit Material, das als fehlerhaft betrachtet wird, arbeiten und es durch Können, Intelligenz und Neugier in etwas Wunderschönes und Einzigartiges verwandeln kann, das geliebt wird,“ sagt Benedetta.

DIE ARCHITEKTIN

Benedetta Tagliabue studierte Architektur am Istituto di Architettura di Venezia (IUAV) und leitet derzeit das internationale Architekturunternehmen Miralles Tagliabue EMBT, das sie 1994 zusammen mit Enric Miralles gründete. Das Unternehmen ist in Barcelona und seit 2010 auch in Shanghai ansässig. Zu ihren bemerkenswertesten Bauprojekten zählen das Parlament in Edinburgh, der Diagonal Mar Park, der Markt Santa Caterina in Barcelona, der Campus Universitario de Vigo und der Spanische Pavillon bei der Shanghai World Expo 2010, für den der renommierte Preis RIBA International für „das beste Gebäude der Welt in 2011“ verliehen wurde. Aktuelle Studioprojekte sind beispielsweise die Business School der Universität Fudan in Shanghai, Bürotürme in Xiamen und Taichung, öffentliche Flächen in der HafenCity in Hamburg, die Metrostation Clichy-Montfermeil in Paris (erster Preis des Wettbewerbs) und der Hauptbahnhof der U-Bahn in Neapel. Ihr preisgekröntes Studio ist in den Bereichen Architektur, Gestaltung öffentlicher Räume, Sanierung, Innenarchitektur und Industriedesign tätig. Im Bereich der Lehre war sie als Gastprofessorin an den Universitäten Harvard und Columbia sowie Barcelona ETSAB tätig. Sie hält regelmäßig Vorträge bei Architekturforen und Universitäten und ist als Jurorin auf der ganzen Welt im Einsatz, so zum Beispiel bei der Verleihung des Preises Princesa de Asturia und des Pritzker Prize. Für ihre Arbeit erhielt sie 2005 den RIBA Stirling Prize, 2006 den spanischen Nationalpreis, 2002 den katalanischen Nationalpreis, 2005 und 2009 den Preis der Stadt Barcelona, sowie FAD-Preise in den Jahren 2002, 2003 und 2007. Sie ist auch als Leiterin der Enric-Miralles-Stiftung tätig, die sich die Förderung der experimentellen Architektur im Sinne ihres verstorbenen Ehemannes und Partners Enric Miralles zum Ziel gesetzt hat.

www.mirallestagliabue.com
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HOLZARTEN

American Red Oak
In den amerikanischen Laubwäldern ist American Red Oak mit ihrer markanten Maserung und einem Holz, das nicht immer rot ist, die häufigste Art. Der Name ist vermutlich auf die Herbstfärbung ihrer Blätter zurückzuführen. Die natürlichen Vorkommen der Roteiche beschränken sich fast ausschließlich auf Nordamerika, die Baumart wird aber auch anderswo angepflanzt. Den Daten der Forest Inventory Analysis (FIA) zufolge beträgt die Wachstumsmenge der Red Oak 18,7 Prozent der gesamten Wachstumsmenge der amerikanischen Laubwälder, und obwohl pro Jahr 33,9 Millionen m3 American Red Oak abgeholzt werden, wachsen im selben Zeitraum über 32 Millionen m3 auf natürliche Weise nach. Im Verhältnis zu ihrem Gewicht verfügt American Red Oak über eine sehr gute Gesamtfestigkeit. Sie findet hauptsächlich in der Herstellung von Möbeln, Bodenbelägen, Türen und bei manchen Baumaßnahmen Verwendung.

American Cherry Tree
Beim American Cherry Tree handelt es sich um eine hochwertige Art in den amerikanischen Laubwäldern, die nur in Nordamerika vorkommt, über warme Farbtöne verfügt und ausgezeichnet veredelt werden kann. Laut der Forest Inventory Analysis (FIA) beträgt die Kirschbaum-Wachstumsmenge 3,0 Prozent der gesamten Wachstumsmenge der amerikanischen Laubwälder. Obwohl pro Jahr 4,3 Million m3 abgeholzt werden, wachsen im selben Zeitraum in den amerikanischen Wäldern über 11 Millionen m3 American Cherry Tree auf natürliche Weise nach. Das Kernholz des American Cherry Tree variiert von einem leuchtenden Rot bis hin zu Rotbraun und dunkelt mit der Zeit nach. Das Splintholz ist cremeweiß. Im trockenen Zustand ist das Holz hart und stabil und kann somit leicht gebeizt und ausgezeichnet behandelt werden. In der Möbelherstellung und im Innenausbau ist das Holz sehr begehrt.

American Maple
American Maple kommt in den Laubwäldern Nordamerikas natürlich vor und gehört mit seinen weichen und harten Arten zu den häufigsten und nachhaltigsten Baumarten. Beide Ahorne ähneln sich im Aussehen, mit cremeweißem Splintholz und hell- bis dunkelrotbraunem Kernholz. Ahornbäume sind im Osten der USA weit verbreitet, wobei der harte Maple eher im kälteren Klima der nördlichen Bundesstaaten vorkommt. Laut der Forest Inventory Analysis (FIA) machen die American Maple Trees 17,9 Prozent der gesamten Wachstumsmenge der amerikanischen Laubwälder aus. Zwar werden pro Jahr 23,9 Millionen m3 abgeholzt, es wachsen aber im selben Zeitraum fast 55 Millionen m3 auf natürliche Weise nach. Maplewood hat im Allgemeinen eine gerade Maserung mit feiner Textur und kann zu einer qualitativ hochwertigen Oberflächenveredelung gebeizt und poliert werden. Bei beiden Ahornarten handelt es sich um ideales Material für die Möbelherstellung, Schreinereien und Tischlereien, wobei der harte Maple durch seine Strapazierfähigkeit als Bodenbelag besonders geeignet ist.

American Tulipwood
American Tulipwood ist eine der häufigsten Arten in den US-amerikanischen Laubwäldern und kommt nur in Nordamerika vor. Laut der Forest Inventory Analysis (FIA) beträgt der Anteil von Tulipwood an der gesamten Wachstumsmenge der amerikanischen Laubwälder 7,7 Prozent, und obwohl pro Jahr 12,8 Millionen m3 abgeholzt werden, wachsen jährlich über 32 Millionen m3 auf natürliche Weise in den amerikanischen Wäldern nach. Die Maserung von Tulipwood ist weniger markant als die von Ash und Oak, und Splintholz und Kernholz unterscheiden sich deutlich. Das Splintholz ist cremeweiß, wogegen die Farbpalette des Kernholzes von Hellgelb oder Braun bis hin zu Grün und, in Extremfällen, Lila reicht. Das Holz dunkelt nach. Tulipwood verfügt im Verhältnis zum Gewicht über eine sehr hohe Festigkeit. Dadurch eignet es sich besonders für Konstruktionsanwendungen, wie etwa verleimte Balken und Kreuzlagenholz.

Verzeichnis der Beteiligten

EMBT: Architektin – Benedetta Tagliabue. Design team – Nazaret Busto, Ling Yang, Andrea Martínez und Enrico Pinto.
AHEC: David Venables, Rocío Perez-Íoigo, Lucy Peacock und Lauren Smith.
Benchmark: Sean Sutcliffe, Oliver Tillbury, Martin O“Hara, Ben Morgan, Rob Honeyman, Mark Paradise, Mark Kendell, Josh Hale und Sam Brown
Videoproduktion: Migongo films
Fotografie: Jon Cardwell

Veranstaltung während des Hay Festival Segovia

Am Freitag, den 22. September um 18:00 Uhr, fand eine Veranstaltung zu Ehren von „Too Good to Waste“ statt, bei der die Architektin Benedetta Tagliabue, der britische Handwerker Sean Sutcliffe und der Europa-Direktor von AHEC, David Venables, mit Michelangelo Giombini, dem Architekten von Interni-Projekten, über das Konzept dieser Installation und neue nachhaltige Ansätze in der Welt der Architektur und des Designs sprachen.
Weitere Informationen: https://www.hayfestival.com/p-12872-benedetta-tagliabue-dave-venables-sean-sutcliffe.aspx

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HINWEISE AN DIE REDAKTEURE

American Hardwood Expert Council (AHEC)

AHEC ist die führende internationale Handelsorganisation der US-amerikanischen Laubholzindustrie, die die Exporteure unter den amerikanischen Laubholzunternehmen sowie alle wichtigen US-Wirtschaftsverbände für Laubholz vertritt. Seit mehr als 25 Jahren ist AHEC bei der internationalen Holzförderung an vorderster Front und hat für amerikanische Laubhölzer erfolgreich eine unverwechselbare und kreative Marke geschaffen.

AHEC unterstützt kreative bautechnische Projekte wie beispielsweise „The Smile“ oder „The Wish List“ für das London Design Festival oder „The Workshop of Dreams“ für das Hay Festival (Spanien) die das Leistungspotenzial und das ästhetische Potenzial dieser nachhaltigen Materialien zeigen und wertvolle Impulse liefern. Von AHEC ist umfangreiche technische Literatur erhältlich: www.americanhardwood.org

Folgen Sie AHEC auf Twitter und Instagram @ahec_europe

Benchmark

Benchmark wurde vor über 30 Jahren von Terence Conran und Sean Sutcliffe gegründet und ist einer der führenden Möbelhersteller des Vereinigten Königreiches. „Too Good to Waste“ entstand in nur sieben Wochen und stellt ein gutes Beispiel der Umsetzungsfähigkeit von Konstruktionen und des Tatendrangs von Benchmark dar. Die Größe seiner Werkstätten und das Können seiner Konstrukteure und Handwerker haben die Umsetzung der Vision von EMBT und AHEC erst möglich gemacht.

In einer der technologisch fortschrittlichsten Werkstätten des ganzen Landes und mit einem Team aus mehr als 50 Handwerkern und Konstrukteuren, entwirft und fertigt Benchmark Möbel, in denen sich moderne Technologien und Werte sowie traditionelles Handwerk und hochwertige Materialien für Generationen vereinigen. Benchmark wurde bereits zweimal mit dem Queen“s Award for Enterprise in Sustainable Development ausgezeichnet und ist im Bereich Nachhaltigkeit unübertroffen.

Benchmark verfügt über umfassende Erfahrung in der Herstellung von Möbeln für Arbeitsbereiche, Hotels, Restaurants, den Einzelhandel, öffentliche Gebäude und Privathäuser. Nicht nur in modernen, sondern auch in vielen historischen Gebäuden wie beispielsweise Kirchen, den Universitäten von Oxford und Cambridge, Schulen, Museen und Bibliotheken kommen die Möbel des Unternehmens zur Geltung. Die Kompetenz von Benchmark erstreckt sich auch über das Vereinigte Königreich hinaus auch auf Europa und umfasst Projekte in Paris, Berlin, Mailand, Frankfurt, Hamburg und Madrid, bis hin nach Nordamerika, dem Nahen Osten, der Region Asien-Pazifik und Japan.

www.benchmarkfurniture.com

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