Tag Archives: Arbeitszeitkonto

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Flexible Arbeitszeit, rechtssicher umgesetzt

Kanzlei HSK informierte über Möglichkeiten und Fehltritte.

Flexible Arbeitszeit, rechtssicher umgesetzt

Arbeitsrechtsexperte Prof. Dr. Bernd Sandmann bei der „Strategie-Runde für Arbeitgeber“ (Bildquelle: Friends Media Group/I. Erne)

Teil vier der monatlichen Strategie-Runde für Arbeitgeber und Personalverantwortliche in der Augsburger Kanzlei HSK behandelte im Februar die verschiedenen Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeit.

Von den im Arbeitszeitgesetz (ArbZG) geregelten Grenzen bis zu Umfang und Lage der Arbeitszeit, von Arbeitszeitkonten bis zur Abrufarbeit: Prof. Dr. Bernd Sandmann, Fachanwalt für Arbeitsrecht, beleuchtete die flexible Arbeitszeit aus sämtlichen Blickwinkeln. Viele Nachfragen gab es beim Thema Überstunden und bei der Frage, was als Arbeitszeit zu verstehen ist.

Reisezeit muss nicht generell vergütet werden
Muss Reisezeit vergütet werden, wenn sie außerhalb der Arbeitszeit stattfindet? „Nicht generell“, erklärt Professor Sandmann, „es kommt auf die Art des Fortbewegungsmittels an.“ Ordnet der Arbeitgeber an, dass der Arbeitnehmer auf einer Dienstreise mit dem Pkw fährt, gilt dies auch außerhalb der gewöhnlichen Arbeitszeit als Arbeit und muss bezahlt werden. Gleiches gilt für den Beifahrer, auch wenn sich dieser während der Fahrt ausruhen kann und es sich deshalb um keine Arbeitszeit im Sinne des ArbZG handelt. Keine Vergütung gibt es dagegen bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, sofern der Arbeitnehmer während der Reise nicht arbeitet, z.B. weil er Nachbereitungen verfasst. Entscheidet sich der Arbeitnehmer aus freien Stücken für den Pkw, kann er dies nicht als Arbeitszeit geltend machen. Auch Hotelaufenthalte am Reiseziel oder Leerläufe zwischen Terminen sind als Ruhezeiten/Pausen zu betrachten.

Mails nach Feierabend – Arbeitszeit?
Und was ist mit der permanenten Erreichbarkeit im digitalen Zeitalter – wenn Arbeitnehmer nach Feierabend geschäftliche E-Mails lesen oder noch ein kurzes Telefonat erledigen? „Im Grunde ist dies eine Unterbrechung der Ruhezeit, die laut ArbZG mindestens elf Stunden betragen muss“, so Professor Sandmann. „Manche Unternehmen lassen ihre Server deshalb E-Mails außerhalb der Arbeitszeit erst am nächsten Morgen zustellen.“

Sind Überstunden Pflicht?
Flexibilität erreicht man u.a. mit Überstunden. Sind Arbeitnehmer dazu verpflichtet? „Nur wenn es vertraglich transparent geregelt ist“, weiß der Arbeitsrechtsexperte. Dabei muss der Vertrag eine zeitliche Begrenzung nennen, z.B. „wöchentlich bis zu 8 Stunden über die vertraglich geregelte Wochenarbeitszeit hinaus“. Was die Vergütung betrifft, so hat der Arbeitgeber verschiedene Möglichkeiten – je nachdem, ob Überstunden gewünscht sind oder nicht. So kann er Zuschläge für Überstunden gewähren (wozu er nicht verpflichtet ist, es sei denn, es ist tarifvertraglich geregelt oder es handelt sich um Nachtarbeit). Er kann aber auch festlegen, dass Überstunden bis zu einer bestimmten Grenze mit dem normalen Gehalt abgegolten sind. Überstunden durch Freizeit ausgleichen kann der Arbeitgeber nur mit Zustimmung des Arbeitnehmers.

Flexibilität durch Arbeitszeitkonten
Wer Arbeitnehmer zeitlich flexibel einsetzen möchte, kann ein Arbeitszeitkonto in Form eines sog. Flexikontos einrichten. Damit können auch über einen Lohnabrechnungszeitraum hinaus Plus- und Minusstunden verrechnet werden. Flexikonten dienen so der flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit bei kontinuierlichem Lohn. Die Einrichtung eines Arbeitszeitkontos bedarf der Schriftform. Mit dem Flexikonto vermeiden Arbeitgeber den gefürchteten Annahmeverzug: Er entsteht, wenn der Arbeitgeber den Mitarbeiter aufgrund fehlender Arbeit nach Hause schickt. Ohne vereinbartes Flexikonto muss der Arbeitnehmer diese Ausfallzeit später nicht nachholen. Dagegen erklärt der Arbeitnehmer durch sein Einverständnis mit dem Arbeitszeitkonto auch seine Bereitschaft zur Nacharbeit. „Erst bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses können Minusstunden auf dem Flexikonto ein Problem sein.“ Professor Sandmann rät deshalb, das Arbeitszeitkonto möglichst im Plus zu führen bzw. Minusstunden eng zu begrenzen. Auch sollte das Konto innerhalb eines vereinbarten Zeitraums von einem Jahr ausgeglichen werden. Will der Arbeitgeber bestimmen können, dass Guthaben unterjährig abgebaut wird, muss er dies eigens vertraglich regeln.

Arbeit auf Abruf – rechtzeitig ankündigen!
Auch eine Abrufarbeit mit flexibler Dauer und Lage der Arbeitszeit kann Arbeitgebern Freiräume verschaffen. In der Regel ist es hierfür erforderlich, eine Mindeststundenzahl zu vereinbaren, ansonsten gelten 10 Wochenstunden und mindestens drei Stunden pro Einsatztag als vereinbart. Nach aktueller Rechtsprechung darf die vereinbarte Mindestarbeitszeit um maximal 25 Prozent überschritten werden, andernfalls kann das Gericht die (vereinbarte) Mindeststundenzahl hochsetzen. Wichtig für den Arbeitgeber: Er muss den Arbeitseinsatz mindestens vier Tage vorher ankündigen; andernfalls kann der Arbeitnehmer die Leistung verweigern. Nach dem Koalitionsvertrag der GroKo soll das Recht der Arbeit auf Abruf geringfügig geändert werden. Insbesondere ist vorgesehen, dass ohne Vereinbarung eine wöchentliche Mindest-Arbeitszeit von 20 Stunden als vereinbart gilt.

Zu ihren monatlichen Veranstaltungen der „Strategie-Runde für Arbeitgeber“ lädt die auf das Arbeitsrecht spezialisierte Kanzlei HSK gemeinsam mit dem Bund der Steuerzahler Bayern ein. Die Fachanwälte für Arbeitsrecht geben praxisnahe Tipps und beantworten Fragen. Über die nächsten Themen und Termine können sich Interessierte auf der Website unter www.hsk-arbeitsrecht.de informieren und anmelden.

HSK Holz Sandmann Kühn ist eine auf Arbeits- und Wirtschaftsrecht spezialisierte Kanzlei in Augsburg. Sechs erfahrene Spezialisten für Arbeitsrecht sind kompetente Ansprechpartner in allen arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Darüber hinaus beraten und vertreten sie Unternehmen in sämtlichen Belangen des Wirtschaftsrechts. Das Fachwissen an arbeits- und wirtschaftsrechtlicher Kompetenz speist sich sowohl aus langjähriger Berufspraxis als auch aus wissenschaftlicher Tätigkeit.

Firmenkontakt
HSK Kanzlei für Arbeits- und Wirtschaftsrecht
Barbara Kühn
Steingasse 13
86150 Augsburg
0821 7 10 10 30
info@hsk-arbeitsrecht.de
http://www.hsk-arbeitsrecht.de

Pressekontakt
Friends PR
Ingrid Erne
Zeuggasse 7
86150 Augsburg
0821 / 4209995
ingrid.erne@friends-media-group.de
http://www.friends-media-group.de

Politik Recht Gesellschaft

Leiharbeitnehmer: Möglichkeiten zur Verrechnung für Verleiher

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen, zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin vom 17.12.2014 – 15 Sa 982/14.

Verleiher darf bei fehlender Einsatzmöglichkeit des Arbeitnehmers nicht dessen Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto verrechnen

Ausgangslage:

Grundsätzlich trägt der Arbeitgeber das Annahmeverzugsrisiko. Wenn er den Arbeitnehmer mangels vorhandener Aufträge nicht beschäftigen kann, muss er den Arbeitnehmer trotzdem bezahlen. Die Frage war inwieweit dies auch für Leiharbeitnehmer gilt und ob insbesondere der zwischen dem Bundesverband Zeitarbeit und den Mitgliedsgewerkschaften des DGB abgeschlossene Manteltarifvertrag (MTV) Zeitarbeit vom 22. Juli 2003 eine Verrechnung solcher Minusstunden mit auf einem Arbeitszeitkonto vorhandenen Plusstunden ermöglicht.

Fall:

Der Arbeitgeber setzte die Arbeitnehmerin im Rahmen von Arbeitnehmerüberlassung als Sachbearbeiterin bei anderen Firmen (Entleihern) ein. Zwischendurch hatte der Arbeitgeber zeitweilig keine Verwendung für diese. Er schrieb daher auf dem Arbeitszeitkonto der Arbeitnehmerin Minusstunden, bzw. verrechnete diese Ausfallzeiten mit den dort vorhandenen Plusstunden. Das hatte faktisch zur Folge, dass die Arbeitnehmerin für die Ausfallzeiten keinen Lohn bekam.

Urteil:

Das Landesarbeitsgericht gab der Leiharbeitnehmerin Recht: Das Recht des Leiharbeitnehmers auf Vergütung bei Annahmeverzug des Verleihers kann nicht durch Vertrag aufgehoben oder beschränkt werden (§ 11 Abs. 4 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz – AÜG). Es ist danach dem Verleiher untersagt, auf dem Arbeitszeitkonto eines Leiharbeitnehmers Arbeitszeiten nicht zu berücksichtigen, weil er den Leiharbeitnehmer zu anderen Zeiten nicht bei einem Entleiher einsetzen konnte.

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg vertritt weiter die Auffassung, dass der zwischen dem Bundesverband Zeitarbeit und den Mitgliedsgewerkschaften des DGB abgeschlossene Manteltarifvertrag (MTV) Zeitarbeit vom 22. Juli 2003, der auf das Arbeitsverhältnis Anwendung findet, eine solche Verrechnung mangels Einsatzmöglichkeit nicht zulasse. Dies ergebe bereits die Auslegung des Tarifvertrages.
Wolle man den Tarifvertrag anders auslegen, würde das zu keinem anderen Ergebnis führen. Eine einseitige Verrechnung dieser Stunden zu Lasten des Leiharbeitnehmers sei gesetzlich ausgeschlossen. Eine entgegenstehende tarifliche Regelung daher unzulässig.

Das Landesarbeitsgericht hat die Revision an das Bundesarbeitsgericht wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zugelassen. Eine abschließende Entscheidung wird daher erst das Bundesarbeitsgericht treffen.

Fachanwaltstipp Arbeitgeber:

In der Praxis verfahren viele Arbeitgeber ähnlich. Es bleibt abzuwarten, ob das Bundesarbeitsgericht der gleichen Auffassung wie das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg sein wird.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer:

Wer sich hier seine Ansprüche offen halten will, sollte insbesondere auf etwaige Ausschlussfristen im Arbeitsvertrag oder einem anwendbaren Tarifvertrag achten. Andernfalls könnten die Ansprüche allein wegen der Ausschlussfristen verfallen.

Quelle:

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17.12.2014 – 15 Sa 982/14

13.4.2015

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Kontakt
Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK) präsentiert ihr Implementierungs-Know-how innerhalb der Sozialwirtschaft anlässlich der ConSozial 2014

Kostenlose Tageskarte für den Messebesuch: fordern Sie bei der DBZWK Ihre Gastkarte gratis an! Telefon 0 71 71 . 8 74 88 80, Fax 0 71 71 . 9 77 90-77, info@dbzwk.de

Die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK) präsentiert ihr Implementierungs-Know-how innerhalb der Sozialwirtschaft anlässlich der ConSozial 2014

Seit 1999 steht die ConSozial für innovative Management-Praxis, moderne Produkte und Service sowie anregende Gespräche und Kontakte. In zwei Tagen können Fach- und Führungskräfte Ideen tanken und sich für ihre Aufgaben von heute und morgen rüsten.

Das Konzept der ConSozial basiert auf einer produktiven Zusammenarbeit zwischen Staat, freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege sowie namhaften Wirtschaftsunternehmen.

Vom 5.- 6. November 2014 öffnet die ConSozial 2014 als zwischenzeitlich 16. Fachmesse und Congress des Sozialmarktes im Messezentrum Nürnberg ihre Pforten.

Das diesjährige Motto „Mission Sozialwirtschaft – produktiv und menschlich“ beschreibt auch den Spagat, mit dem sich viele Führungs- und Fachkräfte der Sozialwirtschaft konfrontiert sehen: auf der einen Seite der Wunsch, dem einzelnen Mitarbeiter gerecht zu werden, auf der anderen Seite der Druck, ergebnisorientiert und effizient gegenüber dem Arbeitgeber zu sein.

In diesem Zusammenhang bieten Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle zahlreiche Chancen und innovative Gestaltungsmöglichkeiten.

Was haben die Institutionen und Sozialunternehmen

AWO Grafschaft Bentheim
AWO Bezirksverband Weser-Ems
AWO Rehaklinik Werscherberg
Caritasverband Kleve
Diözesancaritasverband Münster
Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Grafschaft Bentheim
Evangelisches Krankenhaus Unna
Heilpädagogisches Kinder- und Jugendzentrum Sperlingshof
Jugendhof Obermeyer
Marienhaus St. Johann
OWB Oberschwäbische Werkstätten für Behinderte
Pflegezentrum St. Verena
Sozialstation Mittlerer Breisgau
Sozialstation Südlicher Breisgau
Sozialteam Unternehmensgruppe
St. Josefshaus Herten
St. Elisabeth-Stiftung
Stift Tilbeck

gemeinsam?

Diese Institutionen und Sozialunternehmen setzten mit Unterstützung der Deutschen Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH (DBZWK) durch die Einführung eines innovativen Lebensarbeitszeitmodells weithin sichtbare Zeichen.

Die Beispiele belegen, wie durch unternehmerische Weitsicht und verantwortungsvolle Entscheidungen Freiräume für die Beschäftigten geschaffen werden – und das durch eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Denn eine mitarbeiterbewusste Personalpolitik ist unternehmerisches Handeln im besten Sinne.

Warum? Weil die Mitarbeiter das Angebot eines Lebensarbeitszeitkontos schätzen. Sie wissen, dass Wertkontenmodelle es ihnen ermöglichen, ihr Renteneintrittsalter schon während ihrer Berufstätigkeit frühzeitig und aktiv zu gestalten und damit über die Beendigung ihrer Tätigkeit weitgehend selbst zu bestimmen.

Durch ein Lebensarbeitszeitmodell bieten sich für die Mitarbeiter individuelle Lösungen unterschiedliche Interessen miteinander in Einklang zu bringen, denn ein solches Modell kommt dem Wunsch nach einer freien Lebensgestaltung oder nach noch mehr finanzieller Sicherheit im Alter entgegen.

Und nicht zuletzt, weil sie stolz darauf sind, in einem Sozial-Unternehmen zu arbeiten, das innovative Ideen zur Lebensarbeitszeit und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie umsetzt.

Die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH (DBZWK) stellt anlässlich der ConSozial 2014 dem interessierten Fachpublikum ihr umfassendes Implementierungs-Know-how innerhalb der Sozialwirtschaft vor.

Highlight

Die Programmkommission, besetzt mit Vertretern der frei-gemeinnützigen, privatwirtschaftlichen und staatlichen Sozialträger und Wissenschaftlern, wählte die Referenten und Themen des Kongresses aus. Dabei unter 10 Fachvorträgen und Best Practice:

Harald Röder, Wirtschaftsjournalist, Buchautor und Experte für personalorientierte Lösungs-Strategien, referiert zusammen mit Nicole Rapp, Personalleiterin der St. Elisabeth-Stiftung, Bad Waldsee, über das Thema:

„Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle
Mitarbeiter motivieren – Image steigern – Fachkräfte gewinnen“

Tandem-Vortrag TA4
Donnerstag, 6. November 2014
15.30 bis 16.30 Uhr

Während der Messe besteht zudem die Möglichkeit zu einem interessanten Gespräch und einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch auf dem Tandem-Stand der DBZWK /St. Elisabeth-Stiftung.

Bild:
Harald Röder, Wirtschaftsjournalist, Buchautor und Experte für personalorientierte Lösungs-Strategien, referiert zusammen mit Nicole Rapp, Personalleiterin der St. Elisabeth-Stiftung, Bad Waldsee

http://www.dbzwk.de/alle-veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen/ Bildquelle:kein externes Copyright

DBZWK
Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH

Wir konzipieren, integrieren und verwalten Wertkontenmodelle für Unternehmen und Institutionen unterschiedlicher Branchen und Größen.

Mit unserem umfassenden Praxiswissen implementieren wir seit Jahren erfolgreich individuell modulierte Lösungen in den Arbeitszyklus unserer Kunden und führen so Arbeitgeber und Arbeitnehmer Hand in Hand in eine Situation bestmöglicher gegenseitiger Wertschätzung und Wertschöpfung.

Wie auch Sie eine Win-Win-Situation herstellen können, erfahren Sie auf unserer Webseite: www.dbzwk.de

Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH
Harald Röder
Karlsbader Straße 18
73527 Schwäbisch Gmünd
07171.874888-0
info@dbzwk.de
http://www.dbzwk.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Die Stadtreinigung Dresden GmbH (SRD) gewinnt Creativ-Preis 2014

Die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK) gratuliert dem Preisträger SRD

Die Stadtreinigung Dresden GmbH (SRD) gewinnt Creativ-Preis 2014

Harald Röder, Geschäftsführer der DBZWK, gratuliert dem Preisträger SRD

Unter dem Motto „Personelle Vielfalt in kommunalen Unternehmen – Herausforderung und Chance“ waren die Mitgliedsunternehmen im VKU Verband kommunaler Unternehmen e.V. der Sparte Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Winterdienst dazu aufgerufen, kreative Lösungen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Förderung von Frauen oder den Abbau kultureller Schranken begünstigen, einzureichen.

Die Kriterien waren sehr anspruchsvoll und die Maßnahmen sollten weit über das gesetzlich geforderte Maß hinausgehen. Folgende Bewertungskriterien waren für die Entscheidung der Jury maßgeblich:

– Der besonders kreative und zukunftsweisende Charakter der Maßnahme
– Die Einbindung in das betriebliche Konzept unter besonderer Berücksichtigung der Personalstruktur
– Der nachgewiesene Erfolg
– Die Kommunikation des Projektes nach innen und außen

Anlässlich der IFAT 2014 in München war es dann soweit: Gesellschaftlicher Höhepunkt auf dem VKU-Stand war die Preisverleihung zum Creativ-Preis 2014. VKU-Vizepräsident Patrick Hasenkamp begründete die Wahl des Themas „Personelle Vielfalt“ wie folgt: „Arbeitgeber müssen sich mit den verschiedenen Lebenswirklichkeiten und Lebenskonzepten ihrer Mitarbeiter beschäftigen. Es ist im Interesse der Arbeitgeber, den Mitarbeitern ein Umfeld zu bieten, das ihnen gute Work-Life-Balance bietet und gleichzeitig auch fordert, sodass sie ihre Potenziale entfalten können. Kommunale Unternehmen machen viel in diesem Bereich und das wollen wir mit dem Creativ-Preis würdigen.“

SRD-Geschäftsführer Peter Hofinger zeigte sich sehr erfreut über die Preisverleihung, denn die Stadtreinigung Dresden wurde mit dem Creativ-Preis ausgezeichnet für ihr Projekt des „SRD-FLEX-KONTOS“ – einem innovativen Lebensarbeitszeitmodell. Mitarbeiter haben die Möglichkeit, über die Jahre Urlaubstage, Sonderzahlungen, Überstunden oder auch Bestandteile des regulären Entgelts auf einem Konto anzusammeln. Die „angesparte“ Zeit können Mitarbeiter der Stadtreinigung Dresden dazu nutzen, um früher in den Ruhestand zu gehen, oder für Auszeiten, zum Beispiel um Familienangehörige zu betreuen oder zu pflegen.

Peter Hofinger: „Die kommunalen Abfallwirtschaftsunternehmen müssen mit einer immer größeren personellen Vielfalt der Belegschaft umgehen. Das ist Herausforderung und Chance zugleich. Kommunale Unternehmen stehen für gesellschaftliche Verantwortung und die spiegelt sich nicht nur im Verhalten gegenüber der Bevölkerung und den Kunden, sondern auch im wertschätzenden Umgang mit den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wider. Ein gutes Betriebsklima wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit eines Betriebes aus und ist ein überzeugendes Argument im Rahmen der Mitarbeiterbindung- und Gewinnung.“

Die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH, Schwäbisch Gmünd, hat für die Stadtreinigung Dresden das interessante, individuell ausgestaltete Wertkontenmodell „SRD-FLEX-KONTO“ entwickelt.

Das Fazit des DBZWK-Geschäftsführers Harald Röder: „Herzlichen Glückwunsch SRD zum Creativ-Preis 2014. Wir sind sehr glücklich darüber, die SRD im Rahmen der Modellentwicklung und auch der erfolgreichen Einführung und Mitarbeiterkommunikation begleitet zu haben. Uns ist es gelungen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer Hand in Hand in eine Situation bestmöglicher gegenseitiger Wertschätzung und Wertschöpfung zu führen. Mittlerweile nutzen über 60 % aller SRD-Mitarbeiter das Wertkontenmodell. Darauf können alle Beteiligten, die an diesem tollen Ergebnis mitgewirkt haben, wirklich stolz sein.“

DBZWK GmbH

Die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH, Schwäbisch Gmünd, hat für die Stadtreinigung Dresden ein interessantes, individuell ausgestaltetes Wertkontenmodell entwickelt. In diesem Rahmen übernimmt sie auch die gesamte Konzeption, Administration, die Wertkontenverwaltung sowie die Treuhandschaft. Mit ihrem umfassenden Praxis-Know-how implementiert die DBZWK individuell modulierte Lösungen in den Arbeitszyklus ihrer Kunden und führt so Arbeitgeber und Arbeitnehmer Hand in Hand in eine Situation bestmöglicher gegenseitiger Wertschätzung und Wertschöpfung.

www.dbzwk.de

http://www.dbzwk.de/referenzen/stadtreinigung-dresden/presse/

SRD Stadtreinigung Dresden

Die Stadtreinigung Dresden GmbH (SRD) ist das führende Abfallwirtschaftsunternehmen im Großraum Dresden. Auf der Grundlage von Erfahrung und Tradition seit 1873 werden inzwischen fünf Wertstoffhöfe, ein Sonderabfall-Zwischenlager, ein Zerlegezentrum für Elektronikschrott und eine Deponie inklusive zweier Blockkraftwerke betrieben.

Mit der ersten Biologisch-Mechanischen Abfallaufbereitungsanlage in Deutschland gewährleistet die SRD zudem seit dem Jahr 2002 eine vollständige Verwertung von Restabfällen aus Haushalten und hausmüllähnlichen Gewerbeabfällen.

Mit ihren rund 350 Mitarbeitern erbringt die SRD für ca. 51.000 Kunden rund um die Uhr umfangreiche Dienstleistungen in den Bereichen Entsorgung, Reinigung sowie Werkstatt und Waschservice.

Zu den Dienstleistungen der Stadtreinigung Dresden zählen die Reinigung und Instandhaltung von öffentlichen Plätzen und Grünanlagen sowie ein umfassender Winterdienst für alle Flächen des Stadtgebietes.

Die SRD setzt sich zusammen aus der Technische Werke Dresden GmbH und der Veolia Umweltservice Ost GmbH & Co. KG, einem der größten Entsorgern Deutschlands mit rund 10.000 Mitarbeitern an ca. 200 Standorten.

www.srdresden.de Bildquelle:kein externes Copyright

DBZWK
Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH

Wir konzipieren, integrieren und verwalten Wertkontenmodelle für Unternehmen und Institutionen unterschiedlicher Branchen und Größen.

Mit unserem umfassenden Praxiswissen implementieren wir seit Jahren erfolgreich individuell modulierte Lösungen in den Arbeitszyklus unserer Kunden und führen so Arbeitgeber und Arbeitnehmer Hand in Hand in eine Situation bestmöglicher gegenseitiger Wertschätzung und Wertschöpfung.

Wie auch Sie eine Win-Win-Situation herstellen können, erfahren Sie auf unserer Webseite: www.dbzwk.de

Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH
Harald Röder
Karlsbader Straße 18
73527 Schwäbisch Gmünd
07171.874888-0
info@dbzwk.de
http://www.dbzwk.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Work-Life-Balance für DRK-Mitarbeiter

Das Deutsche Rote Kreuz in der Grafschaft Bentheim stellt sich mit dem neuen Lebensarbeitszeitmodell „BALANCE“ den Herausforderungen nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Work-Life-Balance für DRK-Mitarbeiter

BALANCE – Das Zeitwertkonten- und Lebensarbeitszeitmodell des DRK-Kreisverband Grafschaft Bentheim e.V.

Immer mehr Betriebe, Sozialunternehmen und Institutionen wenden die innovativen Gestaltungsmöglichkeiten, die Lebensarbeitszeitmodelle bieten, mit Erfolg in der Praxis an. Lebensarbeitszeitkonten sind dort bei den Mitarbeitern und Angestellten höchst beliebt. Denn Zeitwertkonten eröffnen für die Mitarbeiter zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, um die langfristige Arbeitszeit flexibler zu gestalten und für Entlastung zu sorgen.

Die Thematik Work-Life-Balance hat für jeden Menschen je nach Lebensalter und Lebenssituation andere Schwerpunkte, auch in Abhängigkeit von der individuellen Antwort auf den Sinn des Lebens und der eigenen Auffassung von Glück. Ein großer Teil der Erwerbstätigen möchte mehr Zeit mit den eigenen Kindern verbringen oder hat sich die Aufgabe gestellt, pflegebedürftige Angehörige zu betreuen. Oder die Möglichkeit für ein Sabbatical als längere berufliche Auszeit, die Gewährleistung von Phasen der Erholung, oder eine Arbeitszeitverringerung am Ende des Berufslebens.

Der DRK-Kreisverband Grafschaft Bentheim e.V. bietet zukünftig seinen rund 400 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit ein Zeitwertkonto als Langzeitkonto einzurichten. Damit reagiert das DRK auf die sich verändernden Arbeits- und Lebensbedingungen.

DRK-Kreisgeschäftsführer Eckhard Jürriens: „Für eine soziale und wirtschaftliche erfolgreiche Gesellschaft brauchen wir eine bessere Verbindung von Arbeit und Leben, von Familie und Beruf. Gerade in den sozialen Berufen ist es wichtig den notwendigen Ausgleich zu finden, um sich immer wieder auf den Dienst am Nächsten einlassen zu können. Bei den pädagogischen und pflegerischen Berufen sowie unserem DRK-Rettungsdienst ist es sinnvoll, sich schon frühzeitig Gedanken über die persönliche Lebensphasenplanung zu machen.“

Die Anhebung des Renteneintrittsalters in Folge der steigenden Lebenserwartung ist zudem für alle Arbeitnehmer Realität und bringt die Ungewissheit, ob der eigene Gesundheitszustand die Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes bis zur Rente erfüllen wird.

Der Modellentwickler Harald Röder, Geschäftsführer der DBZWK, der Deutschen Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle ergänzt: „Die Frage, die sich gerade die Arbeitnehmer heute stellen, lautet doch im Regelfall nicht: „Wie lange möchte ich eigentlich arbeiten?“ – sondern vielmehr: „Wie lange kann ich eigentlich arbeiten?“ – „Wie lange und in welcher Art und Weise lassen körperliche und geistige Kräfte überhaupt eine Teilnahme am Arbeitsleben zu?“.

Vor diesem Hintergrund wächst der Bedarf an flexiblen Arbeitszeitmodellen, die dabei helfen, auch einen vorzeitigen Ruhestand zu ermöglichen. Vor allem wünschen sich auch viele Erwerbstätige, berufliche Verpflichtungen besser mit den familiären vereinbaren zu können.

„In dieser Situation“, so Eckhard Jürriens, „haben wir uns dazu entschlossen, auf diese Herausforderung mit der Einführung des vollkommen neu gestalteten Lebensarbeitszeitmodells „BALANCE“ innerhalb des DRK-Kreisverbandes zu reagieren. Unseren Mitarbeitern wird die Möglichkeit gegeben, über das Ende ihrer beruflichen Tätigkeit weitgehend selbst zu bestimmen. Die Einführung des Lebensarbeitszeitmodells „BALANCE“ wird das möglich machen.“

Das Prinzip des DRK-Lebensarbeitszeitmodells ist einfach: Sonderzahlungen oder auch Bestandteile des regulären Entgelts können vom Arbeitnehmer zunächst steuer- und sozialversicherungsfrei auf einem Wertkonto angespart werden. Zur Kapitalanlage und Insolvenzsicherung überführt der Arbeitgeber das Entgelt in sicherheitsorientierte und gesetzeskonforme Vermögensanlage im Hause der Grafschafter Volksbank eG. Es ist eine jederzeitige Liquidität zur Auszahlung des Kapitals für Freistellungszwecke sichergestellt. Der Arbeitnehmer is auch während der Freistellungsphase beim Arbeitgeber angestellt und erhält weiter sein Gehalt – finanziert aus dem Wertguthaben.

Das neue Lebensarbeitszeitmodell „BALANCE“ bietet individuelle Lösungen, unterschiedliche Interessen miteinander in Einklang zu bringen, denn das Modell kommt dem Wunsch nach einer freien Lebensgestaltung oder nach noch mehr finanzieller Sicherheit im Alter entgegen. Jeder einzelne DRK-Mitarbeiter kann also für sich selbst aktiv werden, indem er die Weichen für seine persönliche Vorruhestandsplanung und seine flexible Lebensplanung stellt.

Eckhard Jürriens: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, eine ideale Verbindung von Berufs- und Privatleben für unsere Mitarbeiter zu erreichen und auch auf diesem Weg unsere soziale Verantwortung zu demonstrieren. Denn durch eine familienbewusste Personalpolitik wird eine gute Balance zwischen den Lebensbereichen sichergestellt.“

DRK-Kreisverband Grafschaft Bentheim e.V.

Der DRK-Kreisverband Grafschaft Bentheim e.V. ist ein Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Menschen in der internationalen Rotkreuz und Rothalbmondbewegung, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen hilfsbedürftigen Menschen unterschiedslos Hilfe gewährt, allein nach dem Maß ihrer Not. Im Zeichen der Menschlichkeit setzt sich der Kreisverband für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen ein.

www.drk-grafschaft-bentheim.de

DBZWK GmbH

Die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH, Schwäbisch Gmünd, hat für den DRK-Kreisverband Grafschaft Bentheim e.V. ein interessantes, individuell ausgestaltetes Wertkontenmodell entwickelt. In diesem Rahmen übernimmt sie auch die gesamte Konzeption, Administration, die Wertkontenverwaltung sowie die Treuhandschaft. Mit ihrem umfassenden Praxis-Know-how implementiert die DBZWK individuell modulierte Lösungen in den Arbeitszyklus ihrer Kunden und führt so Arbeitgeber und Arbeitnehmer Hand in Hand in eine Situation bestmöglicher gegenseitiger Wertschätzung und Wertschöpfung.

www.dbzwk.de Bildquelle:kein externes Copyright

DBZWK
Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH

Wir konzipieren, integrieren und verwalten Wertkontenmodelle für Unternehmen und Institutionen unterschiedlicher Branchen und Größen.

Mit unserem umfassenden Praxiswissen implementieren wir seit Jahren erfolgreich individuell modulierte Lösungen in den Arbeitszyklus unserer Kunden und führen so Arbeitgeber und Arbeitnehmer Hand in Hand in eine Situation bestmöglicher gegenseitiger Wertschätzung und Wertschöpfung.

Wie auch Sie eine Win-Win-Situation herstellen können, erfahren Sie auf unserer Webseite: www.dbzwk.de

Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH
Harald Röder
Karlsbader Straße 18
73527 Schwäbisch Gmünd
07171.874888-0
info@dbzwk.de
http://www.dbzwk.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

5 Jahre H2 TIME 4 LIFE

Der erste testierte Zeitwertkontenfonds Deutschlands

5 Jahre H2 TIME 4 LIFE

H2 TIME 4 LIFE

Schwäbisch Gmünd, 4. April 2014

Wissenschaftliches Arbeiten, wirtschaftliches Wissen und Erfahrung in Personalunion. Der emeritierte Professor für Volkswirtschaftslehre Dr. Christof Helberger verwaltet erfolgreich das Fondsvermögen im Vermögensverwaltungsfonds H2 Time 4 Life.

Erst vor wenigen Wochen, am 15. Dezember 2013, konnte der Zeitwertkontenfonds den 5. Jahrestrag seit seiner Gründung begehen. Er hat das fünfte Jahr mit einem neuen historischen Höchststand abgeschlossen. In den fünf Jahren seines Bestehens konnte der Fonds viermal ein positives Jahresergebnis vorweisen. Lediglich im Jahr 2011, dem Jahr der großen Euro- und Verschuldungskrise, schloss er mit einem bescheidenen Minus ab.

Seit Fondsauflage Ende 2008 ist die Wertentwicklung stabil. Der Anteilswert ist um über 26 Prozent (Stand 28.2.2014) gestiegen, die real erzielte Jahresperformance beträgt aktuell beachtliche 4,40 Prozent.

Der H2 Time 4 Life hat sich damit als Kapitalanlage bewährt, bei der Sicherheit im Vordergrund steht, aber Rendite angemessene Betrachtung findet – eine Vermögensanlage im Einklang von Liquidität, Sicherheit und Rendite.

All dies in dem strengen Rahmen, den der Gesetzgeber für die Vermögensanlage von Wertguthaben für Zeitwertkonten vorgegeben hat.

In einer Zeit, in der die Rendite deutscher Staatsanleihen – je nach Laufzeit – zwischen 0 und 1,8 Prozent beträgt, ist es schwer, ein deutlich positives Ergebnis zu erzielen. Mit seiner entschiedenen Konzentration auf ausgewählte Unternehmensanleihen hat der H2 Time 4 Life jedoch mit Erfolg auf das rentabelste Marktsegment im Anleihenbereich gesetzt. Dabei wurden Aktien im Rahmen des gesetzlich zulässigen berücksichtigt.

Fakten des Fonds zum 28. Februar 2014 im Überblick:

Fondsbezeichnung: Wealth Fund – H2Time 4 Life

WKN: A1WZQX

ISIN: LU0939910104

Aufsichtsbehörde: Luxemburger Finanzmarkt- und Aufsichtsbehörde CSSF

Kategorie: Gemischter Fonds

Verwaltungsgesellschaft: Lemanik Asset Management S.A. (Verwaltetes Vermögen: 5 Mrd. EUR in 134 Teilfonds)

Depotbank: KBL European Private Bankers S.A. (Verwaltetes Vermögen: 89 Mrd. EUR in 2.505 Teilfonds)

Portfolio Advisor: Prof. Dr. Christof Helberger

Erstauflage: 15. Dezember 2008

Teilfondsvolumen: 17,5 Mio. EUR

Fondswährung: Euro

Thesaurierend: Ja

Risikoklasse: 2

Wertentwicklung (seit Fondsgründung): 26,36%

In ihrer Eigenschaft als Konzeptionärin, Wertkontenverwalterin und Treuhänderin fungiert die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK) als Fachpartner des H2 Time 4 Life für die erfolgreiche Umsetzung und Anwendung in Unternehmen und Institutionen.

Videolink: http://www.dbzwk.de/insider/ Bildquelle:kein externes Copyright

DBZWK
Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH

Wir konzipieren, integrieren und verwalten Wertkontenmodelle für Unternehmen und Institutionen unterschiedlicher Branchen und Größen.

Mit unserem umfassenden Praxiswissen implementieren wir seit Jahren erfolgreich individuell modulierte Lösungen in den Arbeitszyklus unserer Kunden und führen so Arbeitgeber und Arbeitnehmer Hand in Hand in eine Situation bestmöglicher gegenseitiger Wertschätzung und Wertschöpfung.

Wie auch Sie eine Win-Win-Situation herstellen können, erfahren Sie auf unserer Webseite: www.dbzwk.de

DBZWK – Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH
Harald Röder
Karlsbader Straße 18
73527 Schwäbisch Gmünd
07171.874888-0
info@dbzwk.de
http://www.dbzwk.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

St. Elisabeth-Stiftung stellt sich demografischen Herausforderungen – Zukunftsperspektiven positiv gestalten

Neues Lebensarbeitszeitmodell schafft Sicherheit und Freiräume für die Mitarbeiter/-innen

St. Elisabeth-Stiftung stellt sich demografischen Herausforderungen - Zukunftsperspektiven positiv gestalten

Bad Waldsee/Schwäbisch Gmünd, 19. Dezember 2013

Nie waren die Themen „Demografie“ und „Erhöhung des Renteneinstiegsalters“ aktueller. Der demografische Wandel ist allenthalben sichtbar – was die Arbeitswelt einschließt: Als neue Einflussgröße wird er in den kommenden Jahren auch auf die Beschäftigungssituation der Arbeitnehmer enorme Auswirkungen haben. Deshalb wurde jetzt für die über 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der St. Elisabeth-Stiftung durch den Stiftungsvorstand und der Gesamtmitarbeitervertretung unter dem Namen „zeitWERT“ eine Dienstvereinbarung für ein zukunftsweisendes Lebensarbeitszeitmodell abgeschlossen.

Ab Januar 2014 bietet die St. Elisabeth-Stiftung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen Standorten die Möglichkeit, ein Zeitwertkonto als Langzeitkonto einzurichten. Damit reagiert die Stiftung auf die sich weiterhin verändernden Arbeits- und Lebensbedingungen in unserer Gesellschaft. Gerade in den sozialen Berufen ist es wichtig den notwendigen Ausgleich zu finden, um sich immer wieder auf den Dienst am Nächsten einlassen zu können. Bei den steigenden Anforderungen in den pädagogischen und pflegerischen Berufen ist es sinnvoll, sich schon frühzeitig Gedanken über die persönlichen Lebensperspektiven zu machen.

Vor diesem Hintergrund wächst der Bedarf an flexiblen Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodellen, die es dem Arbeitnehmer ermöglichen, die verschiedenen Lebensphasen sowie den vorzeitigen Ruhestand finanziell ausgewogen zu planen und sozialverträglich auszugestalten.

Die Funktionsweise des Modells zeitWERT ist einfach: Geleistete Mehrarbeit, Sonderzahlungen oder auch Bestandteile des regulären Gehalts können vom Arbeitnehmer zunächst steuer- und sozialversicherungsfrei auf einem Zeitwertkonto angespart werden. Der Arbeitgeber überführt das Wertguthaben in eine speziell konzipierte und äußerst flexible, insolvenzgeschützte Vermögensanlage, in der das Guthaben rentabel angelegt wird. Sicherheit wird beim Lebensarbeitszeitmodell zeitWERT groß geschrieben, denn die Guthaben der Arbeitnehmer werden mündelsicher angelegt. Die Auszahlung des Kapitals für Freistellungszwecke, zum Beispiel für ein Sabbatical, Eltern- und Familienzeit, die Pflege von Angehörigen oder Vorruhestandslösungen, ist zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Der Arbeitnehmer ist auch während der Freistellungsphase beim Arbeitgeber angestellt und erhält weiter sein Gehalt – finanziert aus dem Wertguthaben.

Das Beispiel der jetzt erfolgten Einigung über die Dienstvereinbarung des Wertkontenmodells zeitWERT innerhalb der verschiedenen Sozialeinrichtungen der St. Elisabeth-Stiftung beweist unternehmerische Weitsicht, denn das ist eine mitarbeiterbewusste und familienorientierte Personalpolitik im besten Sinne. Und das neue Lebensarbeitszeitmodell zeitWERT ist bereits jetzt ein voller Erfolg: zum Implementierungsstart im Januar 2014 konnten schon über 1.000 Wertkonten für St. Elisabeth-Mitarbeiter eingerichtet werden.

Die Menschen verbringen einen großen Teil ihrer Lebensarbeitszeit in der Arbeitswelt. Mit dem familienbewussten Lebensarbeitszeitmodell zeitWERT wird die St. Elisabeth-Stiftung mit dazu beizutragen, dass der Balanceakt zwischen Berufs-, Familien- und Privatleben gelingen kann.

Stimmen und Meinungen zum neuen Lebensarbeitszeitmodell der St.Elisabeth-Stiftung

Annemarie Strobl, Sprecherin Vorstand:

„Wir stellen fest, daß gerade in unserem Bereich der Pflege, aber auch in der Erziehung und allgemein in den Sozialbereichen, für Mitarbeiter die große Herausforderung besteht, auch noch bis in Rentenalter – also bis 67 Jahre – leistungsfähig zu sein und es auch zu bleiben. Da stellt sich für uns als Arbeitgeber die Frage: Was können wir hier tun? Bei all unseren Überlegungen schien uns ein Lebensarbeitszeitmodell eine sehr gute Lösung zu sein. Und deswegen haben wir uns dafür entschieden.

Bei der Einführung des Zeitwertkontenmodells war uns eine hohe Flexibilität sehr wichtig. Mitarbeiter in unserem Bereich sind sehr gefordert und belastet. Was können wir tun, um die Gesundheit, die Zufriedenheit und auch die Lebensqualität der Mitarbeiter zu unterstützen? Uns schien dieses Modell als Lösung sehr gut geeignet.

Ich wünsche mir, daß unsere Mitarbeiter gesund bleiben und ihre Häuslichkeit und Berufstätigkeit gut miteinander verbinden können.“

Nicole Rapp, Leiterin Personalwesen:

„Wir haben uns als Arbeitgeber – wie viele andere Arbeitgeber auch – mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie auseinandergesetzt. Dabei kamen auch Rückmeldungen aus unserer Mitarbeiterschaft: Zeitwertkonten wären doch interessant. Können wir das mal prüfen? Wäre das etwas für uns?

Unser Ziel war, ein Modell einzuführen, das uns hier in der Region als Arbeitgeber attraktiv macht. Denn Fachkräftemangel ist auch für uns ein Thema. Wir suchen junge Menschen, die gerne bei uns arbeiten und wir möchten die guten Mitarbeiter bei uns behalten – Mitarbeiterbindung ist hier also ein Stichwort.

Das allerschönste an unserem Wertkontenmodell ist jedoch die hohe Flexibilität. Jeder Mitarbeiter kann ganz individuell bestimmen wann und wofür er das angesparte Guthaben verwenden will.“

Bildunterschrift:
Die Entwickler des Lebensarbeitszeitmodells zeitWERT (v.l.n.r.): Gerold Schuler, Vorsitzender der Gesamtmitarbeitervertretung, Nicole Rapp, Leiterin Personalwesen, Annemarie Strobl, Sprecherin Vorstand und DBZWK-Geschäftsführer Harald Röder

Video:
http://www.dbzwk.de/referenzen/st-elisabeth-stiftung/video/

DBZWK
Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH

Wir konzipieren, integrieren und verwalten Wertkontenmodelle für Unternehmen und Institutionen unterschiedlicher Branchen und Größen.

Mit unserem umfassenden Praxiswissen implementieren wir seit Jahren erfolgreich individuell modulierte Lösungen in den Arbeitszyklus unserer Kunden und führen so Arbeitgeber und Arbeitnehmer Hand in Hand in eine Situation bestmöglicher gegenseitiger Wertschätzung und Wertschöpfung.

Wie auch Sie eine Win-Win-Situation herstellen können, erfahren Sie auf unserer Webseite: www.dbzwk.de

Kontakt:
DBZWK – Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH
Harald Röder
Karlsbader Straße 18
73527 Schwäbisch Gmünd
07171.874888-0
info@dbzwk.de
http://www.dbzwk.de

Sonstiges

Zeitwertkonten für Gesellschafter Geschäftsführer (GGF)

Ohrfeige die 4. für die Finanzverwaltung. Wiederholt hat ein Finanzgericht die Zulässigkeit der Einrichtung und Ansparung von Zeitwertkonten für GGF bestätigt und zwar auch dann, wenn diese eine beherrschende Stellung inne haben.

(NL/8660112871) Nach dem nunmehr 4. FG-Urteil in Serie muss die Frage erlaubt sein, ob die Finanzverwaltung nicht lernfähig, lernwillig oder nur bösartig ist. Wer so oft auf die „Nase“ bekommen hat, sollte eigentlich in der Lage sein, Willen im Namen des Volkes zu akzeptieren. Von Inkompetenz der Finanzverwaltung zu sprechen ist hier sicher falsch. Eher schon von Missachtung und Ignoranz der Interessenlagen eines großen Personenkreises und der deutschen unabhängigen Gerichtsbarkeit.

Nach dem nunmehr 4. FG-Urteil in Serie muss die Frage erlaubt sein, ob die Finanzverwaltung nicht lernfähig, lernwillig oder nur bösartig ist. Wer so oft auf die „Nase“ bekommen hat, sollte eigentlich in der Lage sein, Willen im Namen des Volkes zu akzeptieren. Von Inkompetenz der Finanzverwaltung zu sprechen ist hier sicher falsch. Eher schon von Missachtung und Ignoranz der Interessenlage eines großen Personenkreises und der deutschen unabhängigen Gerichtsbarkeit. Gut, dass es Letztere noch gibt.

Mit Urteil vom 13.03.2013 hat der 12. Senat des Finanzgerichts Münster das Finanzamt als Beklagte verurteilt, der Firma (Klägerin) eine Anrufungsauskunft mit dem Inhalt zu erteilen, dass Gutschriften auf den bei der Firma geführten Zeitwertkonten keinen Zufluss von Arbeitslohn darstellen. Darüber hinaus muss die Anrufungsauskunft enthalten, dass dies auch für Geschäftsführer gilt, die als beherrschende oder minderheitsbeteiligte Gesellschafter bei der Firma angestellt sind. Der Senat führt hierzu aus, dass auch GGF Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielen, deren Zufluss sich nach § 11 EStG richtet. Die in ein Zeitwertkonto eingebrachten Teile des Arbeitslohns werden jedoch nicht zur Auszahlung fällig und unterliegen damit auch im Zeitpunkt der Einbringung in ein Zeitwertkonto nicht der Lohnversteuerung. Explizit verweist das FG zudem auf eine Reihe höchstrichterlicher Entscheidungen des BFH (Bundesfinanzhofs) und weiterer Entscheidungen von Finanzgerichten gleichen Tenors. Sich im Rahmen von Stellungnahmen darauf zu berufen, dass man erst eine höchstrichterliche Entscheidung abwarten möchte, bevor man reagiert, grenzt seitens des Bundesfinanzministeriums schon an Irreführung unbedarfter Dritter. Dies ist zwar durchaus legal, aber auch legitim? Die Verwaltungsanweisungen der Finanzverwaltung (vergl. BMF Schreiben v. 27.01.2009 und 17.06.2009) dürften damit obsolet sein. Allerdings wurde aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums (inoffiziell) verlautbart, dass man bei weiteren Niederlagen vor der Finanzgerichtsbarkeit über eine gesetzliche Änderung nachdenke, um den Personenkreis der Organe (Geschäftsführer und Vorstände) aus dem Kreis der Berechtigten für Zeitwertkonten auszuschließen. Hier muss wirklich allen Ernstes gefragt werden, wer welche Interessen verfolgt. Geht es nur um die persönliche Befindlichkeit von Ministerialbeamten, die sich in Ihrer Eitelkeit gekränkt fühlen, weil Ihre bisherige Arbeit durch die Gerichtsbarkeit ad absurdum geführt wurde. Entsteht nicht sogar die Frage nach einem Amtsmissbrauch?
Die Bundesregierung beabsichtigt die Einführung von Zeitwertkonten in klein und mittelständischen Unternehmen gezielt zu fördern. Auf dem am 14.05.2013 stattfindenden Demographiegipfel werden neben der Bundeskanzlerin auch der Bundesminister für Finanzen dies herausstellen. Hier hätte Herr Schäuble Gelegenheit zu diesem Problem un der geplanten weiteren Vorgehensweise Stellung zu nehmen. Aber einmal ehrlich, hat denn noch niemand bemerkt, dass die Finanzverwaltung mit dem Organausschlußverfahren sich selbst konterkariert? In den Unternehmen des Klein- und Mittelstandes entscheiden immer die Geschäftsführer (Organe), meist zugleich auch noch Gesellschafter, über die Einführung von Zeitwertkonten für die auch von Frau Dr. von der Leyen beworbenen Arbeitnehmer. Woher soll die Motivation für die Einrichtung kommen, wenn die Entscheider selbst eines der weltmodernsten Personalführungsinstrumente nicht nutzen können oder dürfen. Gefordert sein wird auch das Bundeswirtschaftsministerium, dem die Mittelstandsförderung zugeordnet ist. Mit Spannung bleibt abzuwarten, wie sich die Beteiligten hier positionieren werden.

das institut wurde 2008 von Spezialisten für betriebliche Altersversorgung und Zeitwertkonten, gegründet. Als unabhängige Beratungsgesellschaft werden alle Dienstleistungen rund um die beiden Spezialgebiete angeboten. das institut bewältigt anspruchsvolle Beratungsleistungen auch durch eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Mit den erforderlichen Rechtszulassungen und Kenntnissen wird das gesamte Spektrum erforderlicher Beratungen abgedeckt. Bei Spezialfragen können, wenn erforderlich, weitere Netzwerkpartner in ein Beratungsprojekt eingebunden werden.

Kontakt:
das institut bAV wertkonten
Albert Gellrich
Beethovenstr. 21
47226 Duisburg
02065-945930
albert.gellrich@di-institut.de
www.di-institut.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Mit einem Lebensarbeitszeitmodell Freiraum für die Zukunft schaffen

Die Caritas-Einrichtung St. Josfeshaus Herten stellt sich den demografischen Herausforderungen
Mit einem Lebensarbeitszeitmodell Freiraum für die Zukunft schaffen
Bernhard Späth, Direktor; Beate Pfriender-Muck, Personalleiterin; Andrea Grass, MAV-Vorsitzende; Harald Röder, DBZWK-Geschäftsführer

Eine langfristige Sicherheit der Vermögensanlage von Wertguthaben und Erträgen, eine insolvenzgeschützte Treuhandabwicklung und ein Höchstmaß an Flexibilität in der Ein- und Auszahlungsphase für die Mitarbeiter. Der Wunschzettel der Caritas-Einrichtung St. Josefshaus Herten an die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK) war umfangreich und anspruchsvoll. Dennoch konnte er am Ende zur höchsten Zufriedenheit aller Beteiligten realisiert werden.
Unter dem Namen „Leben & Zukunft“ wurde für die Arbeitnehmer jetzt ein innovatives und zukunftsweisendes Lebensarbeitszeitmodell entwickelt.

Nie waren die Themen „Demografie“ und „Erhöhung des Renteneinstiegsalters“ aktueller. Der demografische Wandel ist allenthalben sichtbar. Dieser Wandel macht vor der Arbeitswelt nicht Halt und wird in den kommenden Jahren als neue Einflussgröße auch auf die Beschäftigungssituation der Arbeitnehmer enorme Auswirkungen haben.

Der Direktor des St. Josefshaus Bernhard Späth sieht es so: „Es war ein Wunsch der Mitarbeiter ein Lebensarbeitszeitmodell einzuführen und wir sind überzeugt, dass nur zufriedene Mitarbeiter gute Leistung erbringen können. Das Allerschönste an dem neuen Wertkontenmodell ist, das es für den Mitarbeiter eine Sicherheit darstellt – aber auch für den Dienstgeber, dass wir dies guten Gewissens empfehlen können. Es ermöglicht Freiheit und Freizügigkeit, denn der Mitarbeiter kann selber aktiv entscheiden und mitwirken.“

Andrea Grass, die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung der in Herten ansässigen Einrichtung der Caritas bringt es auf den Punkt: „Die Anhebung des Renteneintrittsalters in Folge der steigenden Lebenserwartung ist für alle Arbeitnehmer Realität und bringt die Ungewissheit, ob gerade der eigene Gesundheitszustand die Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes bis zur Rente erfüllen wird.“

Und Harald Röder, Geschäftsführer der DBZWK wird noch deutlicher: „Die Fragen, die sich gerade Arbeitnehmer stellen, lauten doch im Regelfall nicht: Wie lange möchte ich eigentlich arbeiten? – sondern vielmehr: Wie lange kann ich eigentlich arbeiten? – „Wie lange und in welcher Art und Weise lassen körperliche und geistige Kräfte überhaupt eine Teilnahme am Arbeitsleben zu?“.

Vor diesem Hintergrund wächst der Bedarf an flexiblen Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeit-modellen, die es dem Arbeitnehmer ermöglichen, den vorzeitigen Ruhestand finanziell ausgewogen zu planen und sozialverträglich auszugestalten.

„Vor allem wünschen sich viele Erwerbstätige, berufliche Verpflichtungen besser mit den familiären vereinbaren zu können“, weiß auch die Personalleiterin des St. Josefshaus, Beate Pfriender-Muck. „Dies ist nur ein Aspekt, in dem es darum geht, zum Beispiel die Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen zu ermöglichen. In vielen Gesprächen mit Mitarbeitern habe ich erlebt, dass aus gesundheitlichen Gründen die Mitarbeiter gerne früher in Rente gehen möchten, sie dies aber aus finanziellen Gründen bisher nicht realisieren können.“

Das St. Josefshaus bietet als eine der ersten Einrichtungen der Caritas seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nunmehr die Möglichkeit ein Zeitwertkonto als Langzeitkonto einzurichten. Damit reagiert die Einrichtung auf die sich veränderten Arbeits- und Lebensbedingungen. Denn gerade in den sozialen Berufen ist es wichtig den notwendigen Ausgleich zu finden, um sich immer wieder auf den Dienst am Nächsten einlassen zu können.

Die Funktionsweise des Modells ist einfach: Urlaubstage, Sonderzahlungen, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld oder auch Bestandteile des regulären Entgelts können vom Arbeitnehmer zunächst steuer- und sozialversicherungsfrei auf einem Zeitwertkonto angespart werden. Der Arbeitgeber überführt das Wertguthaben in eine speziell konzipierte und äußerst flexible, insolvenzgeschützte Vermögensanlage, in der das Guthaben sicher und rentabel angelegt wird. Dabei unterliegt das Kontenmodell aber keiner festen Vertragslaufzeit. Vielmehr ist eine jederzeitige Liquidität zur Auszahlung des Kapitals für Freistellungszwecke, zum Beispiel für Sabbaticals oder Vorruhestandslösungen, sichergestellt. Der Arbeitnehmer ist auch während der Freistellungsphase beim Arbeitgeber angestellt und erhält weiter sein Gehalt – finanziert aus dem Wertguthaben.

Harald Röder ist überzeugt: „Das neue Lebensarbeitszeitmodell Leben & Zukunft bietet für die Arbeitnehmer individuelle Lösungen, unterschiedliche Interessen miteinander in Einklang zu bringen, denn dieses Modell kommt dem Wunsch nach einer freien Lebensgestaltung oder nach noch mehr finanzieller Sicherheit im Alter entgegen. Jeder einzelne Mitarbeiter kann also reagieren und aktiv werden, indem er jetzt die Weichen für seine persönliche Vorruhestandsplanung und eine flexiblere Lebensphasenplanung stellt.“

Das abschließende Fazit von Direktor Bernhard Späth lautet: „Wir sind mit der Einführung des Lebensarbeitszeitmodells gerne in der Vorreiterrolle, weil uns die Mitarbeiter wichtig sind und Vorreiter in der Caritas zu sein ist etwas Schönes. Wir stehen im Wettbewerb mit vielen anderen Trägern. Gerade hier in der Grenzecke an der Schweiz muss man sich um die Mitarbeiter bemühen und das wird sich ausbezahlen und da bin ich fest davon überzeugt dass das der richtige Weg ist.“

St. Josfehshaus Herten
Das St. Josefshaus Herten ist ein gemeinnütziges Sozialunternehmen mit einer über 125-jährigen Tradition im Dreiländereck. Gegründet durch den Hertener Pfarrer Karl-Rolufs begleitet die vom Geist christlicher Nächstenliebe geprägte Einrichtung alte und behinderte Menschen auf ihrem Lebensweg. Derzeit betreuen über 1.000 Mitarbeiter Menschen auf ihrem individuellen und sebstbestimmten Lebensweg an insgesamt 7 Standorten im gesamten südbadischen Raum.
Weitere Informationen unter www.sankt-josefshaus.de

DBZWK GmbH
Das Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen hat für die Caritas-Einrichtung St. Josefshaus Herten ein interessantes, individuell ausgestaltetes Wertkontenmodell entwickelt. Dabei stellt die Beratungsgesellschaft ein umfassendes Praxis-Know-how mit dem Ziel zur Verfügung, die Implementierung des Wertkontenmodells zu Gunsten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit dem bestmöglichen finanziellen Nutzen zu realisieren und übernimmt in diesem Rahmen auch die gesamte Konzeption, Administration, die Wertkontenverwaltung sowie die Treuhandschaft.
Weitere Informationen unter http://www.dbzwk.de/referenzen/st-josefshaus.php
Die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle wendet sich mit ihrem Dienstleistungsangebot an Finanz- und Wirtschaftsberater, an Mitglieder der rechts- und steuerberatenden Berufsgruppen, an Unternehmen und an die Interessenvertreter der Arbeitnehmer. Sie versteht sich dabei als verbindender Mediator zwischen all diesen Partnern. Dabei stellt die Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle ein umfassendes Praxis-Knowhow mit dem Ziel zur Verfügung, die Implementierung von Zeitwertkontenmodellen zu Gunsten von Unternehmen und deren Mitarbeiter mit dem bestmöglichen finanziellen und betriebswirtschaftlichen Nutzen und einer optimalen Verbindung von Arbeitsleben und Privatleben auf Seiten der Arbeitnehmer zu realisieren.

Deutsche Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mbH
Harald Röder
Karlsbader Straße 18
73527 Schwäbisch Gmünd
info@dbzwk.de
07171-8748880
http://www.dbzwk.de