Tag Archives: Arbeitssicherheit

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Lloyd´s Register präsentiert : Managementsysteme 2018 – DASA Dortmund

22. November 2018

Lloyd´s Register präsentiert : Managementsysteme 2018 - DASA Dortmund

https://lnkd.in/d9qJ38e

Heute möchten wir Sie nochmals herzlich ein zur Lloyd’s Register Veranstaltung ‚Managementsysteme 2018‘ einladen.

Nutzen Sie jetzt kurzfristig die Chance sich anzumelden.
Während dieser Veranstaltung werden Sie die neuesten Informationen aus der Welt der Managementsysteme, aktuelle Entwicklungen und Trends erfahren.

Ein Themenauszug:

– ISO 50.001; Die neue ISO 50.001 wurde gerade veröffentlicht. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die neue Anforderung der Norm und wie Sie Fallstricke bei der Implementierung vermeiden können. Welche Auswirkungen hat die neue ISO 50003 und wie sollte man reagieren?
– ISO 45.001; die OHSAS-Nachfolgenorm ist da. Wie kann ich die neue Norm optimal nutzen? Welche Vorteile bietet sie?
– ISO 27001 / DSGVO; Die Datenschutz-Grundverordnung ist wirksam, der Datenschutz wurde gestärkt, aber die Unsicherheit und das Risiko hinsichtlich Daten und gespeichertem Know-how nehmen zu. Wie stelle ich eine gute Informationssicherheit innerhalb der Organisation sicher? Wie hilft die neue ISO 27001?
– Schließlich werden auch integrierte Managementsysteme betrachtet; Wie integriere ich mein Managementsystem optimal für die Zukunft? Melden Sie sich jetzt an!
Anmeldung : http://www.lrqa.de/events/Managementsysteme-2018.aspx

Wann?
Donnerstag, 22. November 2018, 10.00 – 17.00 Uhr
Wo?
DASA – Arbeitsweltausstellung in Dortmund
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://lnkd.in/d9qJ38e

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. Lloyd´s bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann Lloyd´s Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. Lloyd´s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist Lloyd´s register wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den Lloyd´s -Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

Kontakt
Lloyd´s Register Deutschland GmbH
Carl Ebelshäuser
Adolf Grimme Allee 3
50829 Köln
+49 (0)221 96757700
info@lrqa.de
http://www.lrqa.de

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Lloyd´s Register- Managementsysteme 2018, 22. November 2018

DASA – Arbeitsweltausstellung Dortmund

Lloyd´s Register- Managementsysteme 2018, 22. November 2018

http://www.lrqa.de/events/Managementsysteme-2018.aspx

Managementsysteme 2018
Neues aus der Welt der Managementsysteme, aktuelle Entwicklungen/Trends, konstruktive Diskussionen, Ausblick auf die Zukunft, Optimierung der Systeme und natürlich die DASA, Deutschland größtes und auch spannendste Museum zu Arbeitsschutz und Arbeitswelt in Dortmund.

Themen
ISO 50.001- Die neue 50001 ist veröffentlicht. Was ist jetzt zu tun? Einen Überblick über die neuen Anforderung der Energienorm und wie man Fallstricke vermeidet.
ISO 45001- Die OHSAS – Nachfolgenorm ist da. Wie hole ich den optimalen Nutzen aus der neuen Norm. Was muss ich beachten und wie mache ich daraus einen spürbaren Erfolg?
ISO 27001/DSGVO – Die DSGVO ist wirksam, der Datenschutz gestärkt aber die Unsicherheit und Gefahr für Daten und Know – How steigt.
Integrierte Managementsysteme – Wie optimiere ich die Managementsysteme im Hinblick auf die neuen Möglichkeiten der Integration? Wo liegen Kosten – und Vereinfachungspotentiale? Worauf muss ich achten?
Und viele andere hochaktuelle Themen, die wir Ihnen in Kürze im Detail vorstellen.

Wo?
DASA – Arbeitsweltausstellung in Dortmund – DASA? DASA!
Die DASA ist Deutschlands größte Arbeitswelt Ausstellung. Das einzigartige, interaktive Museum zu Arbeitsschutz und Arbeitswelt. Spannende Inhalte, interaktive Präsentation, hochaktuell und natürlich mit jeder Menge Bezug zur betrieblichen Praxis.

DASA – Arbeitsweltausstellung in Dortmund
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
www.dasa-dortmund.de
Wann?
Donnerstag, 22. November 2018
vsl. 10:00 – 17:00 Uhr.
Dauer
1 Tag
Leistungen
Hochaktuelle Präsentationen und Diskussion zu den novellierten Normen, Verpflegung, Führung durch die DASA – Arbeitsweltenausstellung.
Teilnahmegebühr
99 EUR zzg. MwSt,

Anmeldung und Information unter: http://www.lrqa.de/events/Managementsysteme-2018.aspx

Kurzbeschreibung
Lloyd’s Register Business Assurance präsentiert: Managementsysteme 2018
Donnerstag, 22. November 2018

Ort: Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund Veranstaltungsort: DASA Arbeitswelt Ausstellung
Anmeldung und Information : http://www.lrqa.de/events/Managementsysteme-2018.aspx

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. Lloyd´s bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann Lloyd´s Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. Lloyd´s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist Lloyd´s register wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den Lloyd´s -Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

Kontakt
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

SVT GmbH – erste ISO 45001- Zertifizierung durch Lloyd´s Register in Deutschland

Ein Erfahrungsbericht – Interview mit Peter Braun, SVT und Harald Baumhoff, Lloyd´s Register

SVT GmbH - erste ISO 45001- Zertifizierung durch Lloyd´s Register in Deutschland

SVT GmbH – Schwelm

SVT GmbH – erste ISO 45001- Zertifizierung durch
Lloyd´s Register in Deutschland

„Mit einem Arbeitsschutzmanagement
nach ISO 45001 wird belegt, dass Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen höchste internationale Standards erfüllt.“ Peter Braun, EHS – Manager, SVT – GmbH, Schwelm

Die zur GESCO-Gruppe gehörende SVT GmbH ist einer der weltweit
führenden Hersteller von Verladeeinrichtungen für flüssige und gasförmige Medien. Mehr als 40 Jahre Erfahrung in Konstruktion, Fertigung und Wartung sowie tausende weltweit installierter Verladeeinrichtungen begründen den Ruf von SVT als zuverlässiger und innovativer Partner für seine Kunden.
Nach wie vor konstruiert, fertigt und montiert SVT nur in Deutschland – alle Schlüsselkomponenten wie Drehgelenke Sicherheitstrennkupplungen,
Steuerungssysteme und Anschlusskupplungen werden von SVT in Deutschland konstruiert, gefertigt und getestet. SVT entwickelt – basierend auf langjährigem
Know-how – Geräte, die führend sind auf dem Gebiet der neuesten Technologien in der Verladetechnik, des Umweltschutzes und der Sicherheit des Bedienpersonals.

Guten Tag, meine Herren, Sie haben es geschafft! Gratuliere! SVT ist das erste von
Lloyd´s Register in Deutschland zertifizierte Unternehmen, das die Zertifizierung nach
der neuen Norm ISO 45001 erfolgreich absolviert hat.

Herr Braun: Wieso haben Sie sich
entschieden das Unternehmen nach ISO 45001 zertifizieren zu lassen?
Peter Braun: Die ISO 45001 wurde als die neue zentrale Norm im Bereich
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz entwickelt. SVT ist ein Unternehmen, in dem der
Arbeitsschutz einen sehr hohen Stellenwert hat. Wir sehen hier die absolute
Notwendigkeit unsere Mitarbeiter im Arbeitsprozess vor potentiellen Gefahren zu
schützen. Das ist Teil unserer Unternehmenskultur. Wir waren bereits in der
Vergangenheit OHSAS zertifiziert und die ISO 45001 ist jetzt ein weiterer Meilenstein in
unserem Bemühen die Arbeitssicherheit zu steigern.

….und deswegen wollten Sie die ersten sein?
Peter Braun: Ja, wir wollen hiermit ein Zeichen setzen. Aber natürlich ist auch etwas Ehrgeiz dabei…

Worin unterscheidet sich denn die neue ISO 45001 von der bisherigen OHSAS?
Peter Braun: Die ISO 45001 ist wesentlich aussagekräftiger als die OHSAS.
Zu ihren besonderen Merkmalen gehört, dass sie die Verantwortung der obersten
Hierarchieebene betont und Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu einer Aufgabe für alle Führungskräfte erklärt.
Ebenso durchgängige Prozesse vorsieht, um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in
den Abläufen zu etablieren.
Hierbei sind die Beschäftigte mit einzubeziehen und Mitarbeiter mit und ohne
Leitungsfunktion und ihre Vertreter werden als eine der wichtigsten „interessierten
Parteien“ gesehen.
Mit einem Arbeitsschutzmanagement nach ISO 45001 wird belegt, dass Arbeitssicherheit
und Gesundheitsschutz im Unternehmen höchste internationale Standards erfüllt.
Ebenso wird die Verantwortung der obersten Hierarchieebene betont und
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu einer Aufgabe für alle Führungskräfte erklärt,
die durchgängige Prozesse vorsieht, um sie in den Abläufen zu etablieren.
Und was ich als sehr wichtig erachte: Fremdfirmen werden in die Betrachtung
eingeschlossen. In Zeiten der globalen Supply-Chains ist das ein unverzichtbarer Ansatz,
um die Sicherheit allumfassend zu gewährleisten.
Harald Baumhoff: Wichtig ist auch, dass sowohl die oberste Leitung und die
Arbeitnehmer in diesen Prozess integriert sind. In Deutschland ist das hinsichtlich der
Arbeitnehmer fast immer der Betriebsrat. Auch in der OHSAS mussten die Mitarbeiter
bereits einbezogen werden, z.B. bei der Gefährdungsermittlung und Risikobewertung
sowie der Untersuchung von Vorfällen und Festlegung der Arbeitssicherheits- und
Gesundheitsschutzpolitik. In der ISO 45001 wurde aber die Beteiligung der Beschäftigten
noch ausgeweitet, z.B. sollen Mitarbeiter auch bzgl. der Erstellung des internen
Auditprogramms konsultiert werden.
Peter Braun: Ja, das wird unter anderem im ASA-Ausschuss koordiniert.
(Arbeitsschutzausschuss). Hier werden auch die Erfordernisse hinsichtlich der
gesetzlichen Regelungen besprochen. In den letzten Jahren hat sich eine Annäherung der ausländischen und deutschen Vorschriften herauskristallisiert. Das ist sehr positiv, denn wenn die ISO 45001 weltweit angewandt wird, weiß jede nationale Behörde schon im Vorfeld, welche grundlegenden Sachverhalte bereits berücksichtigt wurden. Das ist ein enormer Vorteil, denn dann muss man sich nur noch um die nationalen Besonderheiten kümmern und das vereinfacht enorm und ist auch wesentlich praxisnäher.

Harald Baumhoff: Ja, das Unternehmen hat durch den Einsatz der ISO 45001 in der Praxis wesentliche Vorteile. Es ist eine Investition, die sich rechnet.
Peter Braun: Ja, das sehe ich auch so und man sollte auch nicht vergessen, dass die
Rechtssicherheit des Unternehmens gestärkt wird. Dieser Aspekt ist bei einem solchen
Gebiet nicht zu vernachlässigen.

Was waren Ihre Erfahrungen im Umsetzungsprozess? Wo sahen Sie die
Herausforderungen?

Peter Braun: Nun, wir haben frühzeitig begonnen und wir haben uns sehr intensiv vorbereitet.
Aber es war auch Neuland für uns, denn die Norm ist ja brandneu und wir konnten nicht
auf externe Erfahrungen zurückgreifen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Wir
haben permanenten Kontakt zu Lloyd´s Register gehalten, begünstigt auch durch die
räumliche Nähe und haben den FDIS als Basis genommen. Mit dem FDIS haben wir dann
im Vorfeld die Prozesse optimiert.

Harald Baumhoff: ….und die Planung war auch sehr gut vorbereitet. So haben wir sichergestellt, dass es zu einem zeitnahen Termin kam.

Peter Braun: Natürlich, alles musste aufeinander abgestimmt sein, denn Prozesse in einem Unternehmen dieser Größenordnung ist eine komplexe Angelegenheit. Frau Maczey, Technical Manager im Hause Lloyd´s Register, war für uns auch eine große
Unterstützung, denn gerade bei einer neuen Norm, bei der nur der FDIS vorhanden ist,
gibt es noch Interpretationsspielräume.

Harald Baumhoff: Klar ist aber auch, dass Zertifizierung etwas anderes ist als Beratung und da steht das Unternehmen selbst in der Verantwortung sich mit dem Thema umfassend zu beschäftigen.

Peter Braun: Ja, aber der regelmäßige Kontakt zu seinem Zertifizierungsunternehmen ist für Unternehmen wichtig. Nicht umsonst arbeiten wir mit Lloyd´s Register seit über 20
Jahren zusammen. Das ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal.

Harald Baumhoff: Das ist richtig. SVT ist ein internationales Unternehmen, das sich auf internationale Märkte einstellen muss und den Anforderungen an einen Global Player gerecht werden muss. Natürlich freut es uns als Zertifizierungsunternehmen, wenn ein Unternehmen wie SVT, das auch so sieht und aktiv vorangeht.

Wo sehen Sie die Herausforderungen für die Zukunft?
Harald Baumhoff: Wie gesagt wurde, sind Fremdfirmen ein wichtiger neuer Fokus bei der
Zertifizierung. Hier gilt es die Fremdfirmen aktiv mit einzubeziehen. Es werden Baustellen besucht, Fremdfirmen unter die Lupe genommen.

Peter Braun: Es wurde ein Fremdfirmenmanagement integriert und eine Fremdfirmenrichtlinie erstellt.

Harald Baumhoff: Das heißt Verhaltensrichtlinien für Fremdfirmen.

Peter Braun: Ja, sie wurde im Vorfeld, erstellt, überarbeitet. Deswegen haben wir das Thema heute im Griff.

Wie wird so etwas gesteuert?
Peter Braun: Wir steuern das Thema grundsätzlich Kennzahl – gesteuert. Wir definieren
Kennzahlen, Erwartungen an Kennzahlen, Optimierungsmöglichkeiten von Kennzahlen.
Aber diese Art der Herangehensweise ist für uns nicht neu. Wir sind nach verschiedenen
ISO – Normen zertifiziert und nutzen diese Erfahrung in den neuen Prozessen. Das Gute
daran ist die zunehmende Angleichung der verschiedenen ISO – Normen. Dadurch wird
natürlich der übertragbare Nutzen noch grösser und der Aufwand sinkt. Grundsätzlich
muss man ein solches Fremdfirmensystem immer wieder überprüfen und optimieren.
Auch Fragebögen, die regelmäßig ausgewertet werden, setzen wir dazu ein.
Wir danken für das Gespräch.
Das Interview wurde geführt mit Herrn Peter Braun, EHS – Manager, Finanzen & Administration, SVT – GmbH, und Harald Baumhoff, Lead Auditor, Lloyd´s Register

Sie interessieren sich für Managementsysteme? Besuchen Sie uns am 22. 11.18, DASA – Ausstellung in Dortmund. Lloyd’s Register Business Assurance präsentiert: Managementsysteme 2018
Ort: Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund Veranstaltungsort: DASA Arbeitswelt Ausstellung
Information und Anmeldung unter: http://www.lrqa.de/events/Managementsysteme-2018.aspx

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. Lloyd´s bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann Lloyd´s Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. Lloyd´s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist Lloyd´s register wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den Lloyd´s -Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Arbeitssicherheits-Projekt der Firma Graubner in Brasilien

Einführung von Lastaufnahmemitteln für einen neuen Getriebetyp in einem Automobilwerk in Brasilien

Arbeitssicherheits-Projekt der Firma Graubner in Brasilien

São Paulo, Brasilien

Bereits seit Mitte 2017 begleitet die Firma Graubner ein Projekt zur Einführung von Lastaufnahmemitteln für einen neuen Getriebetyp eines großen Automobilherstellers in Brasilien.

Die Aufgaben umfassen die Koordination der Angebotserstellung, die Begleitung der Entwicklungsphase bis hin zur Inbetriebnahme der Lastaufnahmemittel vor Ort.
Im November 2018 wird es dazu eine vierwöchige Projektphase vor Ort im Werk in Brasilien geben und eine weitere Reise ist für Beginn des nächsten Jahres geplant.

Durch die langjährige Erfahrung auch mit internationalen Projekten haben die Mitarbeiter der Firma Graubner Lösungen erarbeitet und werden diese vor Ort zusammen mit dem brasilianischen Projektteam erfolgreich umsetzen. Die kulturellen Unterschiede und die Sprachbarriere sind bei der Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern eine besondere Herausforderung. Herr Graubner hat für dieses Projekt extra einen mehrwöchigen Sprachkurs in Lissabon gemacht.

Die Firma Graubner engagiert sich seit Jahren auch für soziale Projekte. Im Nordosten von Brasilien hat sie die Patenschaft für ein Kind übernommen. Das sechsjährige Mädchen muss ohne ihre Eltern aufwachsen. Dank der Patenschaft bekommt sie eine Schulbildung und kann an Angeboten zur Gesundheitsvorsorge teilnehmen. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen fördert das Kinderhilfswerk Plan International Kinderrechte in Brasilien.

Informationen über die Firma Graubner und deren Dienstleistungen erhalten Sie auf der Internetseite www.graubner-gmbh.de

Die Firma Graubner Industrie-Beratung, gegründet 1995, ist ein innovatives Unternehmen, das Dienstleistungen und Lösungen für die Industrie bereitstellt und entwickelt. Die Qualität der Dienstleistungen und Lösungen sind die Summe der Erfahrungen. Alle Mitarbeiter sind Experten in den Bereichen Instandhaltungsmanagement, Arbeitssicherheit sowie Hygiene und Umwelt. Zu den Mitarbeitern gehören (Sicherheits-) Ingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau-Informatik und Elektrotechnik, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, eine Diplom Geologin, sowie Informatiker.

Kontakt
Graubner Industrie-Beratung GmbH
Sebastian Graubner
Schwimmbadstr. 26
76332 Bad Herrenalb
0800 – 4728263
info@graubner-gmbh.de
http://www.graubner-gmbh.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

ISO 45001:2018 – der Schlüssel für sicheres und gesundheitsgerechtes Arbeiten

Ein Interview mit Frau Marlies Becker, Lead Trainer, Lead Assessor & Project Manager, Lloyd´s Register

ISO 45001:2018 - der Schlüssel für sicheres und gesundheitsgerechtes Arbeiten

www.lrqa.de

Guten Tag Frau Becker. Sie sind Lead Trainer, Lead Assessor & Project Manager bei Lloyd´s Register in Deutschland. Jetzt ist es endlich soweit. Die neue, lang erwartete ISO 45001 ist nun auch in deutscher Fassung erschienen. Was ändert sich denn nun?

Die neue ISO 45001 „Arbeitsschutzmanagementsysteme – Anforderungen mit Leitlinien zur Anwendung“ wurde bereits im März 2018 veröffentlicht und liegt, wie Sie sagen, nun auch seit Juni in deutscher Sprache vor. Zum ersten Mal vereint sie den traditionellen Arbeitsschutz und das betriebliche Gesundheitsmanagement.

Wieso gibt es überhaupt eine neue Norm? Wo liegt die Notwendigkeit?

Die ISO 45001 löst die bisherige BS OHSAS 18001 ab.
Im Hinblick auf den demographischen Wandel (z.B. das verlängerte Renteneintrittsalter), die Zunahme von Erkrankungen sowie die Beschleunigung im Arbeitsleben, bedingt durch die fortschreitende Digitalisierung, spielen die Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz in der modernen Arbeitswelt eine immer größere Rolle. Diesen Anforderungen wurde die bisher geltende Norm BS OHSAS 18001 nicht mehr gerecht. ISO 45001:2018 versetzt Organisationen in die Lage, durch ihr SGA-Managementsystem den Aspekt des arbeitsbedingten Wohlbefindens von Beschäftigten einzubeziehen.

….und welche Änderungen waren notwendig, um das zu erreichen?
Was ist der wesentliche Vorteil der Iso 45001:2018?

Die ISO 45001 entspricht mit den 10 Hauptkapiteln der Struktur der internationalen Normen für Managementsysteme, z.B. auch für Qualität (ISO 9001:2015) und Umwelt (ISO 14001:2015). Das ist ein wesentlicher Vorteil der neuen Norm.

Wenn ein Unternehmen z.B. bereits nach ISO 9001 oder ISO 14001 zertifiziert ist, sind wesentliche Anforderungen bereits erfüllt und müssen nicht gänzlich neu ermittelt werden. Diese Integration der Managementsysteme schafft neben einer weitgehenden Strukturierung im Sinne der neuen HLS Struktur auch wirklich nennenswerte Kostenreduzierungen.

Welche anderen Neuigkeiten weist die Norm auf?

Der ganzheitliche Blick auf das Unternehmen steht hier im Vordergrund.
Der „Kontext der Organisation“ schließt nun sowohl die Beschäftigten, als auch die Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette ein; U.a. sollen Arbeitnehmer stärker am Gesundheitsschutzmanagement beteiligt und in Beratungen einbezogen werden.

Daneben sollen auch die Bedingungen für Mitarbeiter von Fremdfirmen oder Personal ausgelagerter Prozesse berücksichtigt werden. Diese Anforderungen sind nicht zu unterschätzen, denn oftmals bilden vorgelagerte Prozesse und Wertschöpfungen den Großteil der Wertschöpfung. Die Fertigungstiefe hat in vielen Teilen der Industrie dramatisch abgenommen und dieser Trend hält nach wie vor an. Insofern trägt die neue ISO 45001 dieser Tatsache Rechnung und erhöht die Arbeitssicherheit durch einen stärkeren Bezug zur betrieblichen Wirklichkeit. Es ist bereits jetzt bekannt, dass große Industrieunternehmen, aus diesem Grund Ihre Supply Chain dazu vertraglich verpflichten, sich nach ISO 45001 zertifizieren zu lassen.

Welchen konkreten Nutzen haben die Unternehmen denn von der neuen Norm?

Da ISO 45001:2018 durch Ihre neue Struktur wesentlich stärker auf die realen betrieblichen Gegebenheiten eingeht, als die Vorgängernorm, ist ein Rückgang der betrieblichen Unfallzahlen, der betrieblichen Haftung zu erwarten.
Das dürfte sich in vielen Fällen auch auf die Lieferfähigkeit auswirken. Wesentlich ist auch, und man sollte auch nicht unterschätzen, dass es sich auch sicher auf eine positive Auswirkung auf die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter auswirkt wenn im betrieblichen Umfeld die Arbeitssicherheit ein besonderes Gewicht durch die neue Norm erhält. Die Tendenz hatte ja auch schon die ISO 14001 vorgegeben, die eine wesentliche Verstärkung der Nachhaltigkeit vorsieht.
Muss es einen betrieblichen Verantwortlichen für den Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz noch geben?

Die oberste Leitung muss sicherstellen, dass relevante Rollen im SGA-Managementsystem zugewiesen werden. Das Top-Management ist stärker gefordert als bisher: Die Unternehmensleitung muss Führungsverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz übernehmen. Auch hier, wie bei der ISO 9001 und ISO 14001 kann die Verantwortung nicht delegiert werden, die Unternehmensleitung steht in der Pflicht.

Wie sieht es mit dem Management von Chancen und Risiken aus, das wir ja bereits aus anderen Normen her kennen?

Gefahren müssen identifiziert werden, am Arbeitsplatz genauso wie für bestimmte Personenkreise, in Notfallsituationen und bei Änderungen von Prozessen. Mögliche Risiken im Arbeits- und Gesundheitsschutz müssen ( neu ) bewertet und Maßnahmen zu ihrer Reduzierung müssen abgeleitet werden.

Chancen zur Verbesserung sollen nun erstmals in einem eigenen Prozess identifiziert werden. Chancen können sich z.B. aus Veränderungen der Organisation ergeben oder durch Beseitigung von indem Arbeits- und Gesundheitsschutzrisiken am Arbeitsplatz beseitigt oder Anpassung der Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse der Beschäftigten angepasst werden.

Chancen für den Gesundheitsschutz können auch sein, dass z.B. betriebliche Zusammenhänge verständlich oder Zeiten der Erreichbarkeit geregelt sind.
Wie lange haben die Unternehmen Zeit sich auf die neue Norm umzustellen?

Es gibt eine dreijährige Übergangsphase, Zertifikate nach BS OHSAS 18001 sind nur noch bis 11. März 2021 gültig. Der Zeitraum entspricht dem der ISO 9001 und ISO 14001. Hierbei dürfte den betrieblich Verantwortlichen klar sein, dass trotz einer erheblichen zeitlichen Erleichterung durch die bestehende HLS-Struktur, (integrierte Managementsysteme) der Zeitrahmen eng gefasst wurde und unnötige Verzögerungen vermieden werden sollten.

Welche Vorgehensweise empfiehlt sich bei der Umstellung auf die ISO 45001?

Für den Übergang von OHSAS 18001 zur neuen ISO 45001 empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
1.Änderungen ermitteln: Was fordert die ISO 45001?
2.Ist-Analyse: Welche dokumentierten Informationen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz gibt es
bereits? Welche müssen neu erstellt bzw. ergänzt werden?
3.Audits durchführen: Im Rahmen von Audits sollten alle Anforderungen der Norm bearbeitet werden, entweder anhand der Norm selbst oder mit Hilfe eines Fragenkatalogs. Maßnahmen und Verantwortliche müssen bestimmt werden.
4.Und schließlich müssen zuvor geplante Maßnahmen umgesetzt und deren Umsetzung überwacht werden.

Weitere Informationen zur ISO 45001 erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/iso-45001/

Sie möchten live mit unseren Experten diskutieren, interessanten Vorträgen zur ISO 45001 und anderen wichtigen Normen zuhören, eine der besten Ausstellungen zum Thema Arbeitssicherheit in Europa besuchen: Dann besuchen Sie uns auf der Veranstaltung: Managementsysteme 2018 am 22. November 2018 in Dortmund:
http://www.lrqa.de/events/Managementsysteme-2018.aspx

Lloyd´s Register Deutschland GmbH ( http://www.lrqa.de ) wurde 1985 gegründet und ist eine der international führenden Gesellschaften für die Auditierung von Managementsystemen und Risikomanagement. LRQA bietet Schulungen und Zertifizierung von Managementsystemen mit Schwerpunkten in folgenden Bereichen: Qualität, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Energiemanagement, Auditierung von Lieferketten. Mit mehr als 45 Akkreditierungen und Niederlassungen in 40 Ländern kann LRQA Auditierungen in 120 Ländern durchführen. Weltweit betreuen 2.500 Auditoren mehr als 45.000 Kunden. LRQA gehört zur Lloyd´s Register Gruppe. Lloyd“s Register wurde 1760 als erste Gesellschaft zur Schiffsklassifizierung gegründet und bietet heute Dienstleistungen im Bereich Risikomanagement. Die Lloyd´s Register Gruppe ist ein gemeinnütziges Unternehmen gemäß englischem Charity-Recht, d.h. die Gewinne werden für eine gemeinnützige Stiftung verwendet bzw. wieder direkt ins Unternehmen investiert. Hierdurch ist LRQA wirtschaftlich unabhängig. Weiter Information erhalten Sie durch info@lrqa.de oder 0221- 96757700. Den LRQA-Newsletter erhalten Sie unter: http://www.lrqa.de/kontakt-und-info/news-abonnieren.aspx Weitere Infos unter: http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/angebot-anfordern.aspx

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Auto Verkehr Logistik

Mit dem DENIOS Mengen-Checker zur gesetzeskonformen Gefahrstofflagerung

Mit dem DENIOS Mengen-Checker zur gesetzeskonformen Gefahrstofflagerung

Mit dem richtigen Dreh zur gesetzeskonformen Lagerung von Gefahrstoffen

Lagere ich meine Gefahrstoffe gesetzeskonform? Der DENIOS Mengen-Checker gibt die Antwort
Allein in Deutschland kommen 8 von 10 Unternehmen in der täglichen Arbeit mit Gefahrstoffen in Berührung. Die gesetzlichen Vorgaben sind streng und schnell stellt sich jedem Anwender irgendwann die Frage der gesetzeskonformen Lagerung. Die Zahl an Gesetzen und Verordnungen ist für den Anwender kaum überschaubar. DENIOS gibt mit dem Mengen-Checker ein Hilfsmittel an die Hand, das schnell erste Antworten liefert.

Das Rad neu erfunden
Die praktische Drehscheibe ist in 4 Bereiche gegliedert. Auf den ersten Blick kann der Nutzer bereits erkennen, in welcher Hauptgruppe sich seine Substanz befindet: entzündbare Flüssigkeiten, Gase in Druckgaspackungen, Gase in Flaschen oder sonstige Flüssigkeiten und Feststoffe. Die Stoffgruppen sind mittels GHS Symbolen am äußeren Rand kenntlich gemacht und damit für jeden Anwender gleich erkennbar. Für jede Stoffgruppe sind eine oder mehrere H-Sätze und gegebenenfalls Lagergruppen aufgeführt (Peroxide, Explosivstoffe oder explosionsfähige Substanzen). Die Rückseite der Drehscheibe enthält Zusatzinformationen für den Anwender: wie unterscheide ich „lagern“ von „bereitstellen“?, Wieviel Auffangvolumen muss meine Auffangwanne aufweisen?

Mit dem richtigen Dreh
Hat man die Drehscheibe auf das richtige Feld gedreht, zeigen sich dem Anwender auf einen Blick die wichtigsten Vorgaben.
-Die zulässige Höchstmenge für das Lagern außerhalb von definierten Lagern
-Die zulässige Höchstmenge, bis zu der in einem Gefahrstoffschrank gelagert werden darf
-Die Menge, ab der in einem speziell ausgelegten Gefahrstofflager gelagert werden muss
-Die Lagerklasse als Hilfe zur Steuerung der zulässigen Zusammenlagerung
Praktisch: auch Verweise auf die jeweiligen Vorschriften liefert der DENIOS Mengen-Checker. Das Kleingedruckte sollte in jedem Fall beachtet werden.

Wichtig: Der Mengen-Checker gibt eine erste Richtlinie. Halten Kunden die Mengengrenzen ein, lagern sie gesetzeskonform. Bei Überschreitungen helfen die detaillierten Regelwerke weiter – und natürlich die DENIOS Experten. Denn wenn es weiterreichende Fragen gibt, möchte DENIOS seine Kunden selbstverständlich nicht damit allein lassen. Die Kontaktdaten zur DENIOS Akademie oder den zuständigen Kundenbetreuern sind daher ein wichtiger Bestandteil des neuen Mengen-Checkers. Eine Gefährdungsbeurteilung seitens des Anwenders bleibt in jedem Fall essentielle Grundvoraussetzung!

Weil uns die Natur vertraut, tun dies auch Geschäftskunden aus Industrie, Dienstleistung, Handwerk und Handel, sowie Einrichtungen des öffentlichen Lebens in aller Welt. DENIOS ist der führende Hersteller und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für den betrieblichen Umweltschutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz. Gesetzeskonforme Produkte, Lösungen und individuelle Dienstleistungen im Umgang mit Gefahrstoffen sind genauso unsere Leidenschaft wie der Schutz natürlicher Ressourcen. Alle DENIOS Produkte im Shop, umfangreiche Informationen zu Gefahrstofflagerung und Handling sowie die aktuelle Anwendungsbeispiele finden sich in unserem Web-Portal unter www.denios.de

Firmenkontakt
DENIOS AG
Marco Maritschnigg
Dehmer Straße 58-66
32549 Bad Oeynhausen
05731 / 753-0
info@denios.de
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Pressekontakt
DENIOS direct GmbH
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32549 Bad Oeynhausen
05731 / 753-306
presse@denios.de
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

In der Führungsrolle beim Arbeits- und Gesundheitsschutz

In der Führungsrolle beim Arbeits- und Gesundheitsschutz

Martin Cottam – Group Technical Assurance & Quality Director
Lloyd’s Register

Nach Ihrer Ernennung durch das Sekretariat des ISO/TC 283 zum Vorsitzenden des technischen Komitees für den Zeitraum von 2018 bis 2023 möchten wir mit Ihnen über Ihre neue Rolle sowie Ihre Ansichten und Erwartungen für die kommenden fünf Jahre sprechen.

Frage: Was ist die Aufgabe des ISO/TC 283 und wofür ist das technische Komitee genau zuständig?

MC: Hierbei handelt es sich um das neu eingeführte technische Komitee der ISO für das Management von Arbeits- und Gesundheitsschutz (A&GS), das nach einer Abstimmung der nationalen Normungsorganisationen ins Leben gerufen wurde. Anlass dafür war die Veröffentlichung der Norm ISO 45001 zu Beginn dieses Jahres und die damit einhergehende Auflösung des ISO-Projektkomitees, das für die Erstellung dieser Norm verantwortlich zeichnet. Das neue Komitee ist für die Pflege und Überarbeitung der Norm ISO 45001 zuständig und stellt bei Nachfragen Interpretationen und Erläuterungen zur Norm bereit.

Zusätzlich beschäftigt sich das Komitee mit der Entwicklung neuer A&GS-Normen, die nationalen Normungsorganisationen zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt werden, sowie mit der Erstellung von weiteren Leitlinien im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Frage: Welche Erwartungen haben Sie für die kommenden fünf Jahre als Vorsitzender des Komitees?

MC: Ich freue mich auf eine aller Voraussicht nach arbeitsreiche Zeit für das Komitee. Höchste Priorität hat für uns momentan die Einigung über das Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre. Darüber wird auf unserer ersten Sitzung entschieden, die im September an der Coventry University in Großbritannien stattfindet. Wir werden einen strategischen Geschäftsplan für die Prüfung und Genehmigung durch die ISO erstellen.

Momentan kann ich zwar noch nicht sagen, welche Punkte das Arbeitsprogramm genau umfassen wird, aber eine wichtige Aufgabe wird sein, die internationale Übernahme der Norm ISO 45001 zu überwachen und zu unterstützen und uns eine Vorstellung davon zu verschaffen, wie sie sich auf die Leistung im Arbeits- und Gesundheitsschutz auswirkt.

Wie Sie wissen, besteht weltweit noch ein großer Verbesserungsbedarf im Hinblick auf die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz und es ist uns ein Anliegen sicherzustellen, dass die Norm ISO 45001 einen Beitrag dazu leistet. Wir möchten, dass diese Norm noch besser und umfassender angenommen wird als ihre Vorläufer, unter anderem die bekannte Norm OHSAS 18001.

Das bedeutet insbesondere, dass wir versuchen müssen, eine bessere Übernahme bei Kleinst-, kleinen und mittelständischen Unternehmen zu erreichen. Diese machen einen großen Anteil der Weltwirtschaft aus und verfügen intern meist nur in eingeschränktem Maß über A- und GS-Expertise. Außerdem gibt es für uns einige neue Agenda-Punkte. Wahrscheinlich werden wir uns als Erstes mit der Erarbeitung eines Handbuchs befassen, das Organisationen bei der Umsetzung der Norm ISO 45001 hilft. Außerdem steht eine Leitfaden-Norm zur psychischen Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit auf dem Plan.

Mit der Norm ISO 45001 soll verdeutlicht werden, dass es beim Arbeits- und; Gesundheitsschutz nicht nur darum geht, gesetzliche Auflagen zu erfüllen. Wenn das A- undGS-Management gut in die Organisation integriert ist, fördert es die Geschäftstätigkeit und stellt einen Aktivposten für Unternehmen dar, dessen Nutzen die Kosten mehr als aufwiegt.

Frage: Wie wird sich der Markt aufgrund der Einführung der Norm ISO 45001 Ihrer Ansicht nach verändern?

MC: Wir hoffen, dass die Veröffentlichung der Norm ISO 45001 mehr Organisationen dazu veranlassen wird, das A- und GS-Management als Schlüsselfaktor anzuerkennen, der ein ebenso hohes Maß an Führung und den gleichen strukturierten Ansatz erfordert wie andere Unternehmensaspekte. Wir hoffen auch, dass die Norm ISO 45001 dazu beiträgt zu verdeutlichen, dass es beim Arbeits- und Gesundheitsschutz nicht nur darum geht, gesetzliche Auflagen zu erfüllen. Wenn das A- und GS-Management gut in das Management der Organisation integriert ist, fördert es die Geschäftstätigkeit und stellt einen Aktivposten für ein Unternehmen dar, dessen Nutzen die Kosten mehr als aufwiegt.

Frage: Welche Rolle spielt der Annex SL bei der Veröffentlichung der globalen A – und GS-Norm durch die ISO?

MC: Der Annex SL stellte einen wichtigen Schritt bei der Angleichung der ISO-Managementsystem-Normen dar. Er veranschaulicht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Anforderungen der verschiedenen Normen für die Anwender, zum Beispiel beim Qualitäts-, Umwelt- und A- und GS-Management. Das ist natürlich besonders hilfreich für diejenigen Unternehmen, die sich für die Umsetzung eines einzelnen integrierten Managementsystems entscheiden, um die Anforderungen mehrerer Normen zu erfüllen.

Außerdem ermöglicht er einen einheitlicheren Ansatz bei allen ISO-Managementsystem-Normen, was wiederum für die Anwender vorteilhaft ist. Meiner Ansicht nach profitiert die Norm ISO 45001 aus verschiedenen Gründen besonders stark von der Anwendung des Annex SL.

Erstens hoffe ich, dass Organisationen, die bereits mit diesen anderen ISO-Managementsystem-Normen vertraut sind, durch die angeglichene Struktur erkennen, wie einfach A- und GS in dasselbe Rahmenmanagementsystem integriert werden kann, und damit auch Organisationen an Bord geholt werden, für die es beim Arbeits- und Gesundheitsschutz bisher vorrangig um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben ging. Meine zweite Hoffnung ist, dass dadurch der Dialog innerhalb der Organisationen zwischen den Verantwortlichen für das A- und GS-Management und den Verantwortlichen für das Qualitäts- und Umweltmanagement sowie für andere Managementsysteme angeregt wird. Denn es bietet sich an, die Anforderungen, die einheitlich für alle diese Normen gelten, gemeinschaftlich und mithilfe integrierter Ansätze anzugehen.

Frage: Die Norm ISO 45001 ist jetzt seit einigen Monaten in Kraft. Wie wurde sie anfangs von den Organisationen und den Verantwortlichen für das A- und GS-Management innerhalb der Unternehmen aufgenommen?

MC: In der Erarbeitungsphase der Norm gab es viele Diskussionen und ich denke, es war für viele über-raschend, wie stark einige Inhalte der ersten Entwürfe von der Norm OHSAS 18001 abwichen. Es wurden Bedenken geäußert, dass die neue Norm in bestimmten Bereichen zu starken Vorschriftcharakter hat.

Von besonderem Interesse war dabei, welche Anforderungen die neue Norm im Hinblick auf die Beteiligung von Beschäftigten an die Organisationen stellt. Dieser Bereich wurde in der Norm OHSAS 18001 nur ober-flächlich berührt. Aber die Dokumente werden im Rahmen des Konsensfindungsprozesses im Komitee ja auch weiterentwickelt und ich denke, die späteren Entwürfe und speziell die veröffentlichte Norm haben die anfänglichen Bedenken zum großen Teil ausgeräumt. Jetzt erhalten wir positive Rückmeldungen und viele Organisationen treiben bereits ihre Pläne für die Migration auf die neue Norm voran.

Die Ergänzung der ISO-Managementsystem-Normen um einen A- und GS-Standard bekräftigt auf jeden Fall, dass der Arbeits- und Gesundheitsschutz einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsleistung hat.

Frage: Das freut uns zu hören. In der ISO-Strategie für den Zeitraum von 2016 bis 2020 wird als eines der Ziele der verstärkte Einsatz von Normen als Business-Performance-Tools zur Steigerung der Unternehmensleistung genannt. Wie steht die Veröffentlichung der Norm ISO 45001 für Organisationen damit genau in Verbindung?

MC: Die Ergänzung der ISO-Managementsystem-Normen um eine A- und GS-Norm bekräftigt auf jeden Fall, dass der Arbeits- und Gesundheitsschutz einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsleistung hat. Außerdem ist klar: Es gibt zwar weltweit erhebliche Unterschiede sowohl geographisch als auch zwischen den einzelnen Branchen, aber es sind jährlich immer noch 2,78 Millionen Todesfälle am Arbeitsplatz sowie 374 Millionen Fälle von arbeitsbezogenen Verletzungen oder gesundheitlichen Schäden zu verzeichnen. Selbstgefälligkeit ist also fehl am Platz. Es besteht zweifellos großer Bedarf für zusätzliche Hilfsmittel, die Verbesserungen vorantreiben.

Dann sind globale Lieferketten ein großes Thema, d. h., Verbraucher und Käufer sind jetzt weltweit auftreten-den Schwankungen in der A- und GS-Leistung stärker ausgesetzt. Außerdem sind sie eventuell Teil einer Lieferkette, in der sie auf die Leistung im Arbeits- und Gesundheitsschutz Einfluss nehmen müssen, um den Erwartungen ihrer Aktionäre gerecht zu werden und ihre eigene Marke zu schützen.

Frage: In der ISO-Strategie wird im Hinblick auf die Kommunikation auch das Ziel genannt, die strategischen Themen für ISO einheitlich zu kommunizieren, einschließlich des Werts, der Vorteile und der Auswirkungen von internatio-nalen Normen. Das scheint darauf hinzuweisen, dass sich die ISO von der reinen Einhaltung von Vorgaben mehr in Richtung Business Improvement orientiert. Wie wird sich das Ihrer Meinung nach auf die Zertifizierungsbranche auswirken?

MC: Business Improvement gehörte immer schon zu den Zielen der ISO-Managementsystem-Normen, da alle diese Normen die Anforderung der fortlaufenden Verbesserung enthalten. Es gibt immer noch Organisationen, die bei der Umsetzung von Normen nur die Einhaltung der gesetzlichen Auflagen verfolgen und dies meiner Ansicht nach fälschlicherweise für die kostengünstige Option halten.

Ich denke, dieser Ansatz führt eher dazu, dass diese Organisation die Kosten für das Managementsystem tragen, ohne von seinen Vorteilen zu profitieren. Aber ich bin optimistisch, denn es gibt viele Organisationen, die erkannt haben, dass Normen ein Mittel sind, um Verbesserungen im Unternehmen zu erreichen.

Mit dem Annex SL wurde ein Abschnitt zum „Kontext der Organisation“ eingeführt, der jetzt in allen ISO-Managementsystem-Normen enthalten ist. Er hebt hervor, dass die Vorkehrungen im Managementsystem tatsächlich das externe und interne Umfeld der jeweiligen Organisation widerspiegeln müssen.

Praktisch heißt das, das Managementsystem soll der Organisation dabei helfen, die spezifischen Ziele festzulegen und zu erreichen, die auf ihr eigenes spezielles und sich veränderndes Geschäftsumfeld abgestimmt sind. Das ist meiner Ansicht nach ein gutes Beispiel dafür, dass die aktuellen Managementsystem-Normen höhere Ansprüche an die Organisationen sowie an die Zertifizierungsunternehmen stellen, da sie Audits erfordern, bei denen weit mehr verlangt wird als das einfache Abhaken von Listenpunkten.

Frage: Wenn Sie einen Blick ins Jahr 2023 werfen: Was wären Ihre Wunschvorstellungen für A- und GS sowie die Weltwirtschaft?

MC: Als Vorsitzender des ISO-Komitees wünsche ich mir natürlich, stichhaltige Beweise dafür zu sehen, dass die Norm ISO 45001 zu einer Verbesserung der Leistung im Arbeits- und Gesundheitsschutz beiträgt.

Dabei hoffe ich im Speziellen, dass es Fortschritte gibt, kleine Unternehmen bei der Anwendung der Grundsätze des wirksamen A- und GS-Managements zu unterstützen, und dass wir neue Möglichkeiten entwickelt haben, Normen als Hilfsmittel zum Vorantreiben von Verbesserungen für diesen Anteil der Wirtschaft, also die kleinen Unternehmen, zu erschließen. Darüber hinaus stellt die Weiterentwicklung von Normen eine große Herausforderung dar, um mit der Entstehung neuer Wirtschaftsformen wie der Gig-Economy Schritt zu halten.

ÜBER DEN AUTOR

Martin Cottam ist Group Technical Zertifizierungs – und Quality Director bei Lloyd´s Register (LR) und trägt die Verantwortung für das Qualitätsmanagement und die technische Leitung im gesamten Unternehmen. Sein Werdegang begann in der Atomindustrie, wo er mit Risikobeurteilungen und der Erstellung von Sicherheitsnachweisen betraut war, bevor er 1990 bei LR eintrat.

Martin Cottam war an der Entwicklung und Überarbeitung verschiedener British Standards zum Thema A- und GS-Management sowie der Entwicklung der Norm OHSAS 18001 beteiligt. Er bringt sich seit den 1990ern aktiv in der Erarbeitung von Normen ein und war auch an der Entwicklung der ISO-Normenreihe 55000 zum Asset-Management beteiligt.

Er ist Mitglied der Expertengruppe für Managementsysteme der BSI und war Vorsitzender des BSI-Komitees HS/1 während der Entwicklung der Norm ISO 45001, wobei er die Führungsrolle in der britischen Delegation des Projektkomitees für die Norm ISO 45001 einnahm. Innerhalb des ISO 45001-Komitees leitete er die Aufgabengruppe, die für die Entwicklung der Normabschnitte zu den Themen Planung und Management von Risiken und Chancen verantwortlich war.

Martin Cottam
Group Technical Assurance & Quality Director
Lloyd´s Register

Über Lloyd´s Register

Wir haben 1760 als Schiffsklassifizierungsgesellschaft begonnen. Heutzutage sind wir ein weltweit führender Anbieter technischer Unternehmensdienstleistungen und Technologien und verbessern die Sicherheit und Leistung kritischer Infrastrukturen unserer Kunden in über 75 Ländern, weltweit. Mit unseren Gewinnen finanzieren wir die Lloyds Register Foundation, eine wohltätige Stiftung, die die Wissenschafts- und Technik-bezogene Forschung, Ausbildung und unser öffentliches Engagement unterstützt. All das unterstützt uns bei unserem Ziel, das uns tagtäglich antreibt: Zusammen für eine sichere Welt zu arbeiten.
Wir wissen, dass in einer immer komplexeren Welt, die mit Daten und Meinungsäußerungen überfrachtet ist, Technologie allein nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. Unsere Kunden benötigen einen erfahrenen Partner. Einen Partner, der genau zuhört, sich nicht ablenken lässt und sich auf das konzentriert, was für ihn und die Kunden wirklich wichtig ist. Unsere Ingenieure und technischen Experten engagieren sich für Sicherheit. Das bringt die Verpflichtung mit sich, neuen Technologien positiv zu begegnen und Leistungssteigerungen zu fördern. Wir prüfen die Bedürfnisse unserer Kunden mit Sorgfalt und Empathie und nutzen dann unsere Expertise und unsere über 250 Jahre Erfahrung, um allen eine intelligente Lösung zu bieten. Denn es gibt Dinge, die Technologie nicht ersetzen kann.
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Medizin Gesundheit Wellness

TÜV Rheinland:

Arbeits- und Gesundheitsschutz ist auch für Start-ups Pflicht

Fachkundige Beratung durch externe Experten / Pflichten des Arbeitgebers / Gefährdungsbeurteilung für maßgeschneiderten Arbeits- und Gesundheitsschutz

Köln, 2. August 2018. Über 500.000 Existenzgründungen zählte die Förderbank KfW im Jahr 2017. Für die Gründer ist das eine aufregende Zeit: Es gilt, den Markt zu analysieren, das eigene Produkt zu entwickeln, Geldgeber, Räumlichkeiten und Mitarbeiter für das Unternehmen zu finden. Im Durchschnitt haben Start-ups – junge und innovative Unternehmen, die weniger als zehn Jahre am Markt sind – neben den Inhabern zehn Mitarbeiter. „Das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz haben die Gründer oft nicht im Blick. Dabei sind Unternehmen ab dem ersten Mitarbeiter dazu verpflichtet, die Vorgaben des Arbeitsschutzes zu erfüllen. Die von einer fachkundigen Person erstellte Gefährdungsbeurteilung hilft dabei, den Arbeits- und Gesundheitsschutz passgenau auf den Bedarf des Start-ups anzupassen“, weiß Werner Lüth, der als Fachgebietsleiter Arbeitssicherheit bei TÜV Rheinland Unternehmen unterschiedlichster Branchen berät.

Arbeits- und Gesundheitsschutz ist Chefsache!
Die Verantwortung für die Gesundheit und die Sicherheit der Beschäftigten und für die Umsetzung der rechtlichen Vorgaben liegt beim Arbeitgeber. Das Arbeitssicherheitsgesetz schreibt vor, ab dem ersten Mitarbeiter eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und einen Betriebsarzt zu bestellen. Dieser Verpflichtung können kleine und mittlere Unternehmen auch nachkommen, indem sie für diese Aufgaben einen externen überbetrieblichen Dienst wie TÜV Rheinland verpflichten. Ab zwei Mitarbeitern müssen zudem Ersthelfer im Betrieb ausgebildet und benannt werden. Wächst das Team auf mehr als 20 Beschäftigte an, sind aus dem Mitarbeiterkreis Sicherheitsbeauftragte zu benennen. Sie unterstützen den Arbeitgeber bei der Umsetzung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Betrieb und sind Ansprechpartner für ihre Kollegen.

Bei einer Überprüfung durch die Aufsichtsbehörden oder die Berufsgenossenschaft müssen Arbeitgeber die Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie deren Dokumentation nachweisen. Andernfalls können Bußgelder erhoben werden. Kommt es zu einem Arbeitsunfall, können rechtliche Konsequenzen drohen.

Gefährdungen erkennen und minimieren
Welche Gefahren drohen im Unternehmen, zum Beispiel in einem Start-up für Internet-Dienstleistungen? Antworten auf diese Frage gibt die Gefährdungsbeurteilung, die für jeden Arbeitsplatz die Gefährdungen ermittelt. An Bildschirmarbeitsplätzen stehen dabei neben der technischen Ausstattung unter anderem die Ergonomie der Büromöbel, der Bewegungsraum am Arbeitsplatz, die Beleuchtung und die Positionierung des Bildschirms im Mittelpunkt.

Aus den so gewonnenen Informationen lassen sich die notwendigen Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz ableiten. Im Rahmen eines kontinuierlichen Prozesses müssen die Umsetzung und Wirksamkeit der Maßnahmen überprüft, bei Bedarf angepasst und der gesamte Verlauf dokumentiert werden.

In Start-ups mangelt es neben der Gefährdungsbeurteilung oftmals auch an der Organisation des Arbeitsschutzes: Verantwortlichkeiten sind nicht geklärt, geeignete Maßnahmen für Erste-Hilfe und Notfälle sind nicht festgelegt und auch Sicherheitsunterweisungen der Mitarbeiter kommen zu kurz. „Unsere Experten beraten Arbeitgeber, wie sie passend zum Bedarf des Unternehmens die Vorgaben des Arbeits- und Gesundheitsschutzes umsetzen können. Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter tragen zu einem störungsfreien Betriebsablauf bei und erhöhen die Zufriedenheit. Durch die Beauftragung externer Experten legen die Gründer diesen wichtigen Bereich in erfahrene Hände und haben den Kopf frei für ihre unternehmerischen Aufgaben und das Erreichen der gesetzten Ziele“, so Lüth.

Weitere Informationen unter www.tuv.com/arbeitssicherheit bei TÜV Rheinland.

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit 145 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten über 20.000 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von knapp 2 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte, Prozesse und Informationssicherheit für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüfstellen und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. Website: www.tuv.com

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ISO 45001 – Was Unternehmen jetzt wissen müssen

ISO 45001 - Was Unternehmen jetzt wissen müssen

ISO 45001 – Zeitplanung

Umstellung auf die ISO 45001:2018 – Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Am 12. März 2018 wurde die neue Norm für Arbeits- und Gesundheitsschutz ISO 45001:2018 veröffentlicht, sie ersetzt den bisherigen Standard OHSAS 18001. Was Unternehmen im Rahmen der Umstellung auf die neue Norm wissen müssen, erfahren Sie bei uns.

Für wen eignet sich eine Zertifizierung nach der ISO 45001:2018?

Für jedes Unternehmen, das Wert auf die nachhaltige Reduzierung von Arbeits- und Gesundheitsrisiken legt und dies auch nachweisen möchte, ist ein Managementsystem für Arbeits- und Gesundheitsschutz nach der neuen Norm ein wirkungsvolles und sinnvolles Instrument. Dabei ist die Norm für alle Unternehmen unabhängig der Größe und der Branche anwendbar.

Wie lange haben Unternehmen Zeit, auf die neue Norm umzustellen?

Unternehmen, die bereits nach OHSAS 18001 zertifiziert sind, haben für die Umstellung ab Zeitpunkt der Veröffentlichung genau drei Jahre Zeit.

Wie lange ist ein OHSAS 18001 Zertifikat gültig?

Nach Ablauf der in der vorherigen Frage erwähnten dreijährigen Umstellungsfrist verlieren alle OHSAS 18001 Zertifikate ihre Gültigkeit. Stichtag ist demnach der 11. März 2021.

Wie können sich Unternehmen auf die neue Norm vorbereiten?

Wir empfehlen, die Norm von der ersten bis zur letzten Seite zu studieren und zu verstehen. Steve Williams, Systems und Governance Manager bei Lloyd“s Register erläutert im LR Podcast, wie wichtig es ist, dies möglichst zeitnah zu tun. Identifizieren Sie mögliche Lücken in Ihrem derzeitigen Managementsystem und entwickeln Sie anschließend einen Plan, um diese Schwachstellen zu beseitigen. Involvieren Sie sämtliche Mitarbeiter, schulen Sie sie und schaffen Sie so ein Verständnis innerhalb Ihres Unternehmens.

Wie kann Lloyd´s Register Unternehmen bei der Umstellung unterstützen?

Wir unterstützen Sie mit einer Reihe hochqualitativer Dienstleistungen auf dem Weg zum ISO 45001:2018 Zertifikat. Zur Identifizierung gegenwärtiger Lücken bieten wir Gap-Analysen, zur Schulung der involvierten Mitarbeiter praxisorientierte Trainings & Seminare an. Die finale Zertifizierung (nach Erteilung der Akkreditierung) gehört natürlich auch zu unserem Angebot. Außerdem veröffentlichen wir regelmäßig relevante Neuigkeiten und Entwicklung auf unserer Webseite. Zusätzlich können Sie uns jederzeit bei Fragen unverbindlich kontaktieren.

Ab wann führt Lloyd´s Register Audits nach der neuen Norm durch?

Wir haben im Juli 2018 die globale Akkreditierung von UKAS erhalten und sind ab sofort berechtigt, akkreditierte Zertifizierungen gemäß der neuen, international anerkannten Norm für Arbeits- und Gesundheitsschutz (A&GS), ISO 45001:2018, durchzuführen.

Wie passt die Umstellung auf die ISO 45001:2018 in den Auditierungsprozess? Welche Auswirkungen ergeben sich hinsichtlich Gültigkeitsdauer der Zertifikate?

Die Umstellung bzw. Migration kann während eines innerhalb des Umstellungszeitraums geplanten regulären Betreuungsaudits durchgeführt werden. Den zusätzlichen Zeitaufwand erfahren Sie von uns im Vorfeld. In diesem Fall ist das Ablaufdatum identisch mit dem Ihres aktuellen OHSAS Zertifikats. Findet das Migrationsaudit während einer Rezertifizierung statt, so beträgt die Gültigkeit drei Jahre ab Ablaufdatum des „alten“ OHSAS 18001 Zertifikats.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

http://www.lrqa.de/standards-und-richtlinien/iso-45001/iso-45001-2018-was-unternehmen-wissen-muessen.aspx
oder: Carl.Ebelshaeuser@lrqa.com

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Wir wissen, dass in einer immer komplexeren Welt, die mit Daten und Meinungsäußerungen überfrachtet ist, Technologie allein nicht ausreicht, um erfolgreich zu sein. Unsere Kunden benötigen einen erfahrenen Partner. Einen Partner, der genau zuhört, sich nicht ablenken lässt und sich auf das konzentriert, was für ihn und die Kunden wirklich wichtig ist. Unsere Ingenieure und technischen Experten engagieren sich für Sicherheit. Das bringt die Verpflichtung mit sich, neuen Technologien positiv zu begegnen und Leistungssteigerungen zu fördern. Wir prüfen die Bedürfnisse unserer Kunden mit Sorgfalt und Empathie und nutzen dann unsere Expertise und unsere über 250 Jahre Erfahrung, um allen eine intelligente Lösung zu bieten. Denn es gibt Dinge, die Technologie nicht ersetzen kann.
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„bergfest“ – Fashion for Work, funktionelle, modische, attraktive Arbeitskleidung aus Tirol

„bergfest“ – Outdoorbekleidung für Teams! Arbeitskleidung sportlich, funktionell, belastbar und lässig. Entworfen und entwickelt in Tirol/Österreich. Spezielle belastbare, trockene, atmungsaktive Arbeitskleidung, für ein gutes Gefühl …

"bergfest" - Fashion for Work, funktionelle, modische, attraktive Arbeitskleidung aus Tirol

(Bildquelle: Bergfest – Fashion for Work)

Söll, hohe Salve – Vom Bergwetter lernen, das heißt beobachten, erkennen, wissen und das erlernte richtig umsetzen. Gebirge beeinflussen das Wetter und in den alpinen Gebirgsregionen können Wetterscheinungen recht spektakulär und oft wirklich extrem, sein. Wer in den Bergen unterwegs ist, als Wanderer, Kletterer, Mountainbiker, Gleitschirmflieger oder auch Spaziergänger, ist dem Wetter besonders ungeschützt ausgesetzt und setzt auf Funktionskleidung. Aber wer in den Bergen oder speziell bei jedem Sauwetter auch noch in der freien Natur arbeiten muss, der muss nicht nur die Wettersituation im Blick haben, der braucht vor allem die richtige, optimale, funktionstüchtige Arbeitsbekleidung. In den Tiroler Alpen erprobte Funktionsarbeitsbekleidung bildet hier eine Vorbildfunktion denn was in allen Wetterlagen am Berg ein reibungsloses Arbeiten ermöglicht ist das Non-Plus-Ultra wenn es um die effektive Ausrüstung für Outdoor-Berufe geht.

Bergfest – und es gibt kein schlechtes Wetter!

bergfest ist die jüngste Marke von Anni Hechenbichler – Fashion for Work. Um einen Einblick in das gesamte Angebotsspektrum und die speziellen Anforderungen an Outddoor-Arbeitsbekleidung zu erhalten trafen wir uns am Fuße der „Hohen Salve“ in Söll um mehr über Funktionalität bei Wind und Wetter zu erfahren.

„Wer in den Bergen seine Ferien verbringt, benötigt optimale Outdoor-Bekleidung und wer in den Bergen arbeitet erst recht, das Wetter in den Bergen ist oft unberechenbar, das sollte die Ausrüstung also eine berechenbarer Sicherheitsfaktor sein“, erklärt uns Eingangs Anni Hechenbichler. „Der Berg verzeiht nichts, das ist ein Gesetz und wenn man mit dem Bergwetter groß geworden ist dann weiß man auf was es ankommt. Das lässt sich in wenigen Worten definieren: wetterfest, funktionell, elastisch, dehnbar, gelenkig, flexibel, warm, sichtbar (Sicherheit), belastbar, und natürlich auch modern mit Wiedererkennungseffekt als Team und damit visuell erkennbar als Ansprechpartner bei Fragen.“

Urlaubsregion und Arbeitsplatz, das ist eine spezielle Angelegenheit

Wer auf 2.300 Metern, im Winter bei Minus 15° auf einen 70 Meter hohen Seilbahnmast Arbeiten erledigen muss und der dabei Windgeschwindigkeiten um vielleicht 100kmh ausgesetzt ist, der braucht eine Kleidung die absolute Sicherheit vermittelt, ein Anorak vom Discounter fällt da glatt durch, resümiert die erfahrene Textilerin die eben auch das Schneiderhandwerk beherrscht. Und als Skischule willst Du als solche wahrgenommen werden, damit die Skischüler wissen wem sie zu folgen haben, da bist du täglich am Berg, da wird der Skianzug zu einer Wohnfläche, da muss das „Wohlfühlen“ mit eingenäht werden. Da geht es nicht nur um ein schickes Logo auf dem Rücken und dem Refers, das gehört dazu, aber was zählt ist das ultimative Feelling-for-Work. Das zählt und das ist nicht nur ein Highlight für die alpine Ferienregion, das können eben auch genau die richtigen Outdoor-Funktionskleidungsstücke für Forstarbeiter, Flugfeldarbeiter, Landwirte und all die speziellen Berufe sein, die Sicherheit benötigen und dabei auch mal ein Prise Chic vertragen können. Arbeiten muss ja nicht zwangsmäßig immer nach Arbeit aussehen“, Anni Hechenbichler ist in ihrem Element, man spürt den innovativen Geist, die Leidenschaft, für Stoff, Farbe, Funktionalität und das Look & Feel.

Die Philosophie

Mit dem Namen „bergfest“ wurde eine Marke geboren, die aussagt was die besondere Bekleidung sein soll: Bergtauglich, extrem belastbar und immer eine Freude sie zu tragen. Dadurch, dass von der Eigeneinfärbung der Stoffe bis zur Produktionsüberwachung alles von „bergfest“ gesteuert wird, garantieren wir, dass „bergfest“ immer in ausgesuchter Qualität gefertigt wird.

Qualität ist der einzige Stil der ewig besteht

Anni Hechenbichler, ist eine namhafte Größe im Tiroler Unterland, die Referenzen beweisen die starke Tendenz von Unternehmern sich für hochqualitative Outdoor-Arbeitsbekleidung zu begeistern, das passt zur alpinen Lebensanschauung und dem Anspruch den die Region an Kleidung stellt. Hier ist eine sinnvolle Arbeitskleidung in der Natur vom Wetter inspiriert. Hier geben die Wetterumschwünge den Ton an, dabei bleibt nur Raum für farbenfrohe Nuancen und Designelemente. Alles andere bestimmt, Wind, Regen, Eis und Schnee und wenn die Sonne die herrliche Gegend bestrahlt, auch dann muss die Kleidung anpassbar und effektiv sein. Wenn Anni Hechenbichler Maß nimmt, dann ist das ein Maß an ehrlicher überzeugender Handwerkskunst, das „bergfest“ im Alpenraum einen Kult-Status erreichen kann ist gut möglich, den die Herzen der jahrelangen Nutzer der betriebssicheren Ausrüstungen schwören auf die exklusiven Bekleidungen für den täglichen Berufsalltag.

„Es gähd allerwei ums richtig Gwand!“

Über bergfest

Einerseits lebt Anni Hechenbichler in einem schönen Schigebiet und ist selbst begeisterte Schifahrerin. Andererseits ist sie mit dem Unternehmen Fashion for Work seit Jahren auf die Entwicklung und Produktion von Berufskleidung spezialisiert. Es lag also nichts näher, als endlich das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden: So wurde – nach vielen Gesprächen, umfangreichen Bedarfsanalysen an den Hängen und Liftstationen rund um die Hohe Salve, gefolgt von vielen Brainstormings – zur Wintersaison 2009/2010 das Label „bergfest“ ins Leben gerufen – eine eigene Marke mit Schibekleidung speziell zum Arbeiten und für Vereine.

bergfest: Outdoor-Arbeitsbekleidung
Systematische Teambekleidung
Kontakt:
anni@bergfest-soell.at
Mobil: +43-664-5220068

Kontakt
bergfest
Anni Hechenbichler
Gänsleit 39b
6306 Söll/Tirol
+43-5333-5964
anni@bergfest-soell.at
http://www.bergfest-soell.at/