Tag Archives: Arbeitsmarktpolitik

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Arbeitsmarkt und Grundsicherung in Deutschland: IAB veröffentlicht Forschungsergebnisse

Arbeitsmarkt und Grundsicherung in Deutschland: IAB veröffentlicht Forschungsergebnisse

Die Arbeitslosigkeit von Menschen in der Grundsicherung ist in den letzten Jahren trotz der insgesamt sehr positiven Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt nur vergleichsweise wenig zurückgegangen. Auf die Grundsicherung, umgangssprachlich Hartz IV genannt, sind keineswegs nur Langzeitarbeitslose angewiesen, sondern häufig auch Alleinerziehende oder Geflüchtete, die mit Anerkennung ihres Asylantrags Leistungen der Grundsicherung empfangen. Welche Ansätze können Beziehern und Bezieherinnen von Grundsicherung helfen, Hürden und Hemmnisse auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu überwinden? 13 Jahre nach der Einführung der Grundsicherung zieht das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Bericht „Grundsicherung und Arbeitsmarkt in Deutschland“ zum dritten Mal Bilanz.

Der Bericht fasst die Ergebnisse der Grundsicherungsforschung des IAB aus den Jahren 2013 bis 2016 zusammen. Die Autoren beschreiben Struktur und Dynamik in der Grundsicherung sowie Entwicklungen und Herausforderungen bei Aktivierung, Betreuung und Vermittlung der Grundsicherungsempfänger.

– Herausgeber der Reihe –
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit. Es widmet sich der empirischen, interdisziplinären und international vergleichenden Erforschung des deutschen Arbeitsmarkts.

– Autoren –
Holger Bähr, Martin Dietz, Peter Kupka, Philipp Ramos Lobato und Holk Stobbe sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg.

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Holger Bähr, Martin Dietz, Peter Kupka, Philipp Ramos Lobato, Holk Stobbe
– Grundsicherung und Arbeitsmarkt in Deutschland –
Lebenslagen – Instrumente – Wirkungen
Reihe: IAB-Bibliothek, Band 370
Reihenherausgeber: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
394 Seiten, Bielefeld 2018

49,90 Euro
Bestell-Nr. 300985
ISBN 978-3-7639-4126-1
Als E-Book bei wbv.de

wbv Media ist ein Medien- und Logistikunternehmen mit drei Geschäftsbereichen: wbv Publikation, wbv Kommunikation und wbv Distribution.

wbv Publikation verlegt Wissenschafts- und Fachliteratur zu den Themenfeldern Sozialwissenschaften und Sozialforschung, Bildung und Beruf sowie Verwaltung und Recht. wbv Kommunikation begleitet öffentliche Auftraggeber:innen, Körperschaften, Verbände und Vereinigungen bei der Kommunikationsarbeit, von der strategischen Beratung bis zur Umsetzung. wbv Distribution bietet Lösungen für die Bereitstellung und Versendung von Medienprodukten und kombiniert Standards mit individuellen Zusatzleistungen.

Über 60 Mitarbeiter:innen setzen die Medien- und Logistikprojekte um.

Das Unternehmen mit Sitz in Bielefeld-Dornberg wurde 1864 gegründet und feierte 2014 sein 150jähriges Bestehen. Am 1. März 2018 änderte das Unternehmen seinen Namen von W. Bertelsmann Verlag (wbv) in wbv Media.

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14. CERTQUA-Branchenforum: Die ersten Programmpunkte stehen fest

14. CERTQUA-Branchenforum: Die ersten Programmpunkte stehen fest

CERTQUA – Zertifizierungsspezialist für Arbeitsmarkt und Bildung

Am 19.10.2017 öffnen sich im Maritim Hotel Köln die Tore zum 14. CERTQUA-Branchenforum, die jährliche Konferenz für Fach- und Führungskräfte des Bildungsmanagements. Für das Vortragsprogramm stehen bereits die ersten Referenten und Themen fest.

Die akkreditierte Zertifizierungsorganisation CERTQUA veranstaltet in jedem Jahr Konferenzen mit aktuellen Themen rund um die Themen Arbeitsmarktpolitik sowie Bildungs- und Qualitätsmanagement. Neben der Vermittlung von Expertenwissen, bietet das Branchenforum immer auch die Möglichkeit, sich mit Fachkollegen auszutauschen. Für das 14. CERTQUA-Branchenforum stehen bereits folgende drei Vortragsthemen fest:

– Perspektiven der Arbeitsmarktentwicklung 2018 ff. – Wohin müssen sich Qualifzierungsstrategien entwickeln? (Prof. Dr. Joachim Möller, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung)
– BDKS-konforme Kalkulation BA-finanzierter AZAV-Maßnahmen – Was man zur Berücksichtigung von Abschreibungen wissen sollte (Markus Pielen, Solidaris Revisions GmbH)
– Arbeiten als Qualitätsorganisation – Umgang mit Low-Performern (RA Axel Schülzchen, Kanzlei Schülzchen & Berg)

Weitere Programmpunkte werden in der nächsten Zeit veröffentlicht. Informationen zum Branchenforum sowie zur Anmeldung stehen auf der CERTQUA-Website zur Verfügung.

Die CERTQUA ( www.certqua.de) ist ein Unternehmen der Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft und des Wuppertaler Kreis e.V. Sie ist eine nach ISO 17021 und 17065 akkreditierte Zertifizierungsorganisation für Bildungs- und Dienstleistungsorganisationen. Darüber hinaus ist die CERTQUA als „Fachkundige Stelle“ auf der Basis der Rechtsverordnung AZAV akkreditiert. In diesem Bereich ist sie der größte Akteur. National wie international ist die CERTQUA mit zahlreichen Experten in den Kompetenzbereichen Qualitätsmanagement und Zertifizierung tätig. Unternehmen, Bildungsorganisationen, Schulen, Hochschulen, Ministerien und andere Institutionen und Körperschaften des öffentlichen Rechts werden mit höchstem Engagement betreut.

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CERTQUA-Jubiläumskonferenz: Programm und Referenten stehen fest

Das Programmpaket zur 2-tägigen CERTQUA-Jubiläumskonferenz für Fach- und Führungskräfte sowie Qualitätsmanager aus dem Bildungsmanagement ist geschnürt. Vom 22.09. bis 23.09.2014 referieren sieben Branchenexperten im Hotel Königshof Bonn zu den Themen Normentwicklung, Normanwendung, Arbeitsmarktpolitik und Bildungsexport.

Praxisorientierung steht im Fokus der zweitägigen Veranstaltung. In verschiedenen Vorträgen berichten die aus der Praxis stammenden Referenten von ihren Analysen, Meinungen, Ansätzen und Erfahrungen zu den jeweiligen Themen.
Am Abend des ersten Konferenztages lädt die Zertifizierungsorganisation CERTQUA anlässlich ihres 20-jährigen Firmenjubiläums alle Teilnehmer zu einem Abendessen sowie einem unterhaltsamen Rahmenprogramm mit Close-Up-Zauberkünstler Andre Desery ein. Durch das Tages- und Abendprogramm führt Moderator Jan Doering, u.a. bekannt aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen (Eins Plus, SWR etc.).

Das vollständige Programm sowie weitere Informationen sind unter www.certqua.de zu finden.

Die CERTQUA (www.certqua.de) ist ein Unternehmen der Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft und des Wuppertaler Kreis e.V. Sie ist eine nach ISO 17021 und 17065 akkreditierte Zertifizierungsorganisation für Bildungs- und Dienstleistungsorganisationen. Darüber hinaus ist die CERTQUA als „Fachkundige Stelle“ auf der Basis der Rechtsverordnung AZAV akkreditiert. In diesem Bereich ist sie der größte Akteur. National wie international ist die CERTQUA mit zahlreichen Experten in den Kompetenzbereichen Qualitätsmanagement und Zertifizierung tätig. Unternehmen, Bildungsorganisationen, Schulen, Hochschulen, Ministerien und andere Institutionen und Körperschaften des öffentlichen Rechts werden mit höchstem Engagement betreut.

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7. Branchenkonferenz zur aktiven Arbeitsmarktpolitik

CERTQUA lädt zur Fachtagung für Fach- und Führungskräfte im Bildungsmanagement

7. Branchenkonferenz zur aktiven Arbeitsmarktpolitik

CERTQUA – Zertifizierungsspezialist für Arbeitsmarkt- und Bildungsdienstleister

Am 14.11.2013 öffnet die CERTQUA in Köln wieder die Tore für Fach- und Führungskräfte sowie Qualitätsverantwortliche der Bildungsbranche. Die 7. Branchenkonferenz thematisiert zentrale Fragestellungen aus der aktuellen Arbeitsmarktpolitik und rückt die daraus resultierenden Herausforderungen für Bildungsträger in den Mittelpunkt.

Zur Branchenkonferenz am 14.11.2013 hat die Zertifizierungsgesellschaft CERTQUA wieder namhafte Branchenexperten eingeladen, die zu aktuellen Themen der Arbeitsmarktpolitik referieren. Dieses Mal begleiten die Teilnehmer vier Themenschwerpunkte durch den Konferenztag:

1. Wie geht es nach der Bundestagswahl 2013 mit der aktiven Arbeitsmarktpolitik weiter? Herausforderungen und Schwerpunkte 2014

2. Neues Konzept „Werkakademie“ aus den Niederlanden findet große Resonanz bei Kostenträgern in Deutschland. Leitfragen: „Alter Wein in neuen Schläuchen?“ oder was leistet das Konzept „Werkakademie“ für die Integration von Teilnehmern? Wo geht es (möglicherweise) über die konzeptionelle Leistungsfähigkeit der deutschen Trägerlandschaft hinaus? Was ist der neue Ansatz?

3. Jobcenter streben AZAV-Zulassungen an und wollen Maßnahmen künftig selbst durchführen. Leitfragen: Was sind die Erwartungen und Zielstellungen des Werkakademieansatzes und gibt es ggf. erste Erfahrungen in der Umsetzung? Worin sehen die Jobcentergeschäftsführungen den Vorteil, Maßnahmen nicht mehr an Träger zu vergeben und diese stattdessen in Eigenregie durchzuführen. Wo müssen Träger besser werden? Was wird von Trägern künftig erwartet?

4. Wie geht die Trägerlandschaft mit den neuen Herausforderungen um? Leitfragen: Wie bewerten Träger die zunehmende Eigenregie durch die Jobcenter? Kann dies ggf. beispielgebend für die Eigenvornahme durch die Arbeitsagenturen sein? Wie reagieren Träger auf diese Herausforderungen? Wo können bzw. wo müssen Träger besser werden, wenn die Jobcenter darlegen, dass sie mit ihrem eigenen Ansatz „Werkakademie“ bessere Integrationsquoten realisieren?

CERTQUA-Geschäftsführer und Konferenzleiter Andreas Orru freut sich auf die Fachtagung: „Die Konferenz zur aktiven Arbeitsmarktpolitik ist ein „Muss“ für jede Führungskraft aus der Trägerlandschaft. Ich habe die Konferenz initiiert, um die Führungskräfte auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten. Diese resultieren zum einen aus den ggf. veränderten Machtverhältnissen bedingt durch das Ergebnis der Bundestagswahl 2013 und durch die sich abzeichnenden Entwicklungen bei den Jobcentern, die eigene AZAV-Zulassungen anstreben. Die angestammte Trägerlandschaft muss Trends und Entwicklungen frühzeitig erkennen, um adäquat darauf reagieren zu können. Dazu wollen wir mit unseren CERTQUA-Konferenzen einen wichtigen Beitrag leisten.“
Die Anmeldung zur 7. Branchenkonferenz ist ab sofort über die CERTQUA-Website oder per E-Mail unter seminare@certqua.de möglich.

Die CERTQUA (www.certqua.de) ist ein Unternehmen der Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft und des Wuppertaler Kreis e.V. Sie ist eine nach ISO 17021 akkreditierte Zertifizierungsorganisation für Bildungs- und Dienstleistungsorganisationen. Darüber hinaus ist die CERTQUA als „Fachkundige Stelle“ auf der Basis der Rechtsverordnung AZAV akkreditiert. In diesem Bereich ist sie der größte Akteur. National wie international ist die CERTQUA mit zahlreichen Experten in den Kompetenzbereichen Qualitätsmanagement und Zertifizierung tätig. Unternehmen, Bildungsorganisationen, Schulen, Hochschulen, Ministerien und andere Institutionen und Körperschaften des öffentlichen Rechts werden mit höchstem Engagement betreut.

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Chemie-Führungskräfte immer älter in Rente

Führungskräfte in der chemischen Industrie gehen immer später in Rente. Dies belegen Daten aus der aktuellen Pensionärsumfrage des VAA.

(ddp direct) „Frühverrentung ist im Führungskräftebereich faktisch keine Option der Personalpolitik mehr“, so VAA-Hauptgeschäftsführer Gerhard Kronisch. In den vergangen Jahren ist das durchschnittliche Eintrittsalter der Chemie-Führungskräfte in den Ruhestand kontinuierlich auf zuletzt 62,5 Jahre gestiegen.

Einst hatte die Chemieindustrie zwar das Altersteilzeitgesetz angestoßen und galt damit als Vorreiterin einer innovativen Politik der Arbeitszeitverknappung. Dieses Mittel der Arbeitsmarktpolitik ist aber mit der Agenda 2010 im Zeichen des demografischen Wandels abgeschafft worden. „Nur die Personalpolitik hinkt dem Paradigmenwechsel, der mit der Agenda 2010 eingeleitet worden ist, noch an der einen oder anderen Stelle deutlich hinterher“, kritisiert VAA-Hauptgeschäftsführer Kronisch. Dass eine Führungskraft unter den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen mit Ende 50 noch zu Recht Karriereansprüche habe, stelle eine Herausforderung dar. Dieser müssten sich die Unternehmen mit neuen personalpolitischen Konzepten stellen, fordert der Kronisch im Namen von über 28.000 Führungskräften der Branche.

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=== Mittleres Pensionierungsalter (Infografik) ===

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Der VAA vertritt die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen.

Kontakt:
VAA – Führungskräfte Chemie
Martin Kraushaar
Mohrenstraße 11-17
50676 Köln
0221 160010
martin.kraushaar@vaa.de
www.vaa.de

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Bundestag beschließt Kahlschlag bei Gründungszuschuss

Der Bundestag hat mit den Stimmen der CDU/CSU und FDP Koalition den Kahlschlag beim Gründungszuschuss soeben beschlossen. Die Oppositionsparteien SPD, Bündnis90/Die Grünen und Die Linke haben geschlossen dagegen argumentiert und abgestimmt.
Bundestag beschließt Kahlschlag bei Gründungszuschuss

Allen fachlichen Bedenken, einer bundesweiten Initiative und dem ablehnenden Beschluss des Länderrates zum Trotz, haben die Abgeordneten der Regierungskoalition in der heutigen Bundestagssitzung beschlossen, dass der bisherige Rechtsanspruch auf Gründungszuschuss durch eine Ermessenleistung ersetzt und gleichzeitig das Budget um mehr als 75 Prozent dramatisch gekürzt wird.

Das Gesetz wird nun abschließend formal ausgefertigt und nach der Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten im Bundesanzeiger veröffentlicht. Mit der Veröffentlichung tritt es, ohne jegliche Übergangsregelung, sofort in Kraft. Das federführende Bundesministerium für Arbeit und Soziales gibt zwar als voraussichtliches Datum des Inkraft-Tretens den 1.11.2011 an – aber, sofern die weiteren formalen Schritte zügig durchgeführt werden, könnte es auch schon in der zweiten Oktoberhälfte in Kraft treten. Wer also noch sicher mit dem Gründungszuschuss planen möchte, der sollte seinen vollständigen Antrag bis spätestens 14.10.2011 bei der für ihn zuständigen Agentur für Arbeit abgeben!.

Mit diesem Gesetz erwarten (Gründungs-)Experten nicht nur einen erheblichen Rückgang der Gründerzahlen, sondern auch einen generellen Anstieg der ALG II (Hartz IV) Empfänger.

Die Bundesregierung gefährdet mit diesem Gesetz die Entstehung von 250.000 neuen Arbeitsplätzen. Im vergangenen Jahr machten sich noch 170.000 Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit selbständig und schufen rund 80.000 weitere Arbeitsplätze. Fast alle Fachleute erwarten nun für 2012 einen dramatischen Rückgang dieser Zahlen. Statt aktive Arbeitsmarktpolitik zu betreiben – verhindert diese Bundesregierung die Entstehung von neuen Arbeitsplätzen.

Alle Welt spricht von der Labilität der Finanzmärkte und von den noch nicht absehbaren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Statt vorzusorgen und zu fördern – erschwert und verhindert die Bundesregierung die Entstehung zusätzlicher mittelständischer Arbeitsplätze.

Das Gesetz steht damit im krassen Widerspruch zu dem eigenen Koalitionsvertrag, in dem das Thema „Gründerland Deutschland“ fest verankert war. Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen beschlossen CDU, CSU und FDP, Gründer zu fördern und zusätzliche (neue) Förderinstrumente zu schaffen. „Deutschland müsse wieder Gründerland werden“ heißt es u.a. im Koalitionsvertrag. In Wahrheit wurde heute eines der erfolgreichsten arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente mehr oder weniger abgeschafft.

Speziell die CSU bzw. der CSU-Chef Horst Seehofer müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, sich landes- und bundespolitisch inkonsequent zu verhalten. Mit einem an mich gerichteten Schreiben, datiert vom 22.08.2011, hat die Bayerische Staatskanzlei im Auftrag des Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer die Ablehnung des Gesetzentwurfes betont. Damit hat die CSU abermals eine Chance vertan Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen.
Die dykiert beratung hat sich auf die Beratung von Existenzgründungen und mittelständige Unternehmen spezialisiert. Sie unterstützt und berät seit vielen Jahren insbesondere Existenzgründer die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig machen möchten.

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