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Unternehmen setzen bei Schulungen aufs falsche Pferd

Aktuelle Studie: Randstad Arbeitsbarometer

Unternehmen setzen bei Schulungen aufs falsche Pferd

Weiterbildungen für Berufstätige sind wichtiger denn je. Im sich schnell verändernden Arbeitsmarkt packt einige die Angst davor, den Anschluss im eigenen Job zu verlieren. Doch das Lernangebot reicht selten aus. Viele Unternehmen haben kein genaues Bild von den Bedarfen ihrer Belegschaft und setzen statt auf berufliche auf allgemeine und im Joballtag weniger zielführende Weiterbildungsmaßnahmen. Welche Folgen diese Strategie hat, zeigt das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer: Vier von fünf Arbeitnehmern denken immer noch, dass sie mehr Wissen benötigen, um in ihrem Job zu bestehen.

„Arbeitnehmer brauchen Neugier, Lernbereitschaft und Eigenmotivation, um Information zu einem neuen Thema fehlerfrei auf die eigenen Aufgaben zu übertragen. Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen“, so Dr. Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie Deutschland: „Außerdem muss der Arbeitgeber ein Bewusstsein dafür entwickeln, welches Wissen den Angestellten fehlt, um das richtige Training zu planen.“ Diese Arbeit wollen oder können in Deutschland nur wenige auf sich nehmen, so dass in den letzten zwölf Monaten nur 16% der Arbeitnehmer eine berufliche Schulung besucht haben – das ist der schlechteste Wert in Europa. Sowohl Länder mit wachsender Wirtschaft, wie etwa Norwegen (37%) und die Niederlande (32%), als auch Staaten mit schwächelndem Arbeitsmarkt, wie etwa Spanien (43%) und Italien (38%), hängen Deutschland deutlich ab.

Beliebter sind in Deutschland dagegen Workshops, Seminare und Konferenzen, die 41% der Befragten besucht haben. „Solche meist offen gestalteten Veranstaltungen können frische Impulse für die eigene Arbeit geben, inspirieren und motivieren, Neues Auszuprobieren“, so Kahlenberg. „Sie sind aber meist auf ein breiteres Publikum ausgerichtet und können deshalb nicht auf individuelle Probleme oder Defizite eingehen. Gezielte Weiterbildung kann nicht durch Konferenztickets ersetzt werden.“

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing.

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Computer IT Software

Ausrede Fachkräftemangel

Ein Kommentar der wu personal GmbH

Ausrede Fachkräftemangel

Remo Pientka (li.) und Robin Kuntzsch, Projektleiter bei wu personal

Die deutsche Wirtschaft ist alarmiert. Es vergeht kaum ein Tag an dem keine neuen Meldungen und Umfragen über die Krise am deutschen Arbeitsmarkt veröffentlicht werden. Fachkräftemangel ist ein echter Kassenschlager geworden, der in Deutschland kontrovers diskutiert wird. Doch was ist tatsächlich dran am Schreckgespenst der deutschen Wirtschaft?

Die heimischen Unternehmen und Politiker machen sich Sorgen. Sie sind der Ansicht, dass der demografische Wandel zunehmend zu einem Personalengpass führt, der der deutschen Wirtschaftsleistung schadet. Um es vorwegzunehmen: Der Fachkräftemangel ist real, allerdings nicht in dem Ausmaß wie alle glauben. Die Monatszahlen der Bundesagentur für Arbeit (Oktober 2017) zeigen, dass ein Fachkräftemangel in Deutschland de facto nicht existiert. Stattdessen kommen im Bereich der Fachkräfte und Spezialisten pro 100 offene Stelle nach wie vor 177 Arbeitslose. In der IT, dem Kerngeschäft der wu personal, zeigt sich ein ähnliches Bild: hier kommen auf 100 gemeldete Arbeitsstellen 185 Arbeitslose. Auch die Fachkräfteengpassanalyse 2017 der Bundesagentur für Arbeit bestätigt, dass es deutschlandweit im Allgemeinen nicht an potenziellen Arbeitnehmern mangelt. Wenn überhaupt, dann gibt es nur in einigen wenigen Berufen einen Engpass und auch der ist nur punktuell, regional und temporär.

Doch wieso haben trotzdem so viele Unternehmen das Gefühl nicht mehr genügend Personal zu finden? Dieser Eindruck entsteht, da viele Unternehmen seit Jahren einen Rückgang an Bewerbungen verzeichnen. Dies allein ist aber kein Indikator für einen Mangel, denn es gehen weiterhin Bewerbungen ein, wenn auch nicht mehr in so hoher Zahl. Ebenso wird sich die Anzahl der perfekten Bewerber verringert haben. Es wächst die Angst, nicht zukunftsfähig zu sein und abgehängt zu werden.

Eine Möglichkeit sich dem Gefühl des Mangels zu entziehen, ist die Loslösung vom 100-Prozent-Kandidaten. Wunschbewerber, die alle geforderten persönlichen Eigenschaften, Erfahrungen, Qualifikationen, Gehaltsvorstellungen und das „richtige“ Alter mitbringen, sind rar. Ein enger Filter bei der Bewerberauswahl führt zu einem selbstauferlegten Engpass. Vielmehr muss auch Quereinsteigern und Anfängern eine Chance gegeben werden. Mit Unterstützung der Arbeitgeber können diese Kandidaten zu 100-Prozent-Mitarbeitern wachsen. Voraussetzung hierfür ist jedoch von beiden Seiten eine hohe Eigenmotivation sowie ein entsprechendes Engagement.

Außerdem gibt es einen großen Pool an Fachkräften aus dem Ausland. Auch hier gilt es, Ihre sprachlichen Fähigkeiten zu schulen und zu verbessern. Fachlich sind sie oft schon gut ausgebildet und bringen Berufserfahrungen aus Ihren Heimatländern mit. Die Integration dieser Menschen kann vor allem am Arbeitsplatz geleistet werden. Hier können die Personaldienstleister besonders gut unterstützen, da keine andere Branche mehr Migranten in den Arbeitsmarkt integriert hat. Die Branche ist jedoch auf die Unterstützung der Politik und Behörden angewiesen, da diese oftmals die Arbeitserlaubnis nicht erteilt beziehungsweise Antragsverfahren zu lange dauern.

Des Weiteren müssen Unternehmen ihr Recruitment neu aufstellen und andere Wege gehen. Ein Stellenangebot zu veröffentlichen und dann auf Bewerber zu warten funktioniert nicht mehr. Bewerber sind genauso wichtig und wertvoll wie Kunden und müssen dementsprechend wertschätzend akquiriert und gewonnen werden. Voneinander kopieren und normierte Stellenanzeigen schalten, die keiner versteht, ist falsch. Wer macht, was alle machen, bekommt was alle bekommen und das ist nicht immer die Creme de la Creme.

Wie bereits eingangs erwähnt: am Fachkräftemangel scheiden sich die Geister. Für Unternehmen, Arbeitgeberverbände und Lobbyisten gibt einen Fachkräftemangel – für die knapp 2,5 Millionen Arbeitslosen und Gewerkschaften ist der Fachkräftemangel ein hausgemachtes Problem und nicht ausreichend differenziert betrachtet. Doch da Jammern nichts hilft, gilt es aus der Not eine Tugend zu machen und den Knochenjob Personalgewinnung und -bindung selbst in die Hand zu nehmen. Das heißt im Klartext, mehr gesellschaftliche Verantwortung und innovative Rekrutierungsmanöver. Und sind wir mal ehrlich: wenn tatsächlich ein Mangel vorliegen würde, warum gibt es dann keine Lohnsteigerungen um ungenutzte Potenziale zu mobilisieren? Oder warum gibt es immer mehr befristete Verträge und auch eine nach wie vor ablehnende Haltung gegenüber älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern?

Über WU Personal:
Seit 1998 arbeiten die Gründer, Geschäftsführer und Manager von wu erfolgreich in der IT-Personaldienstleistung. Die wu personal GmbH ist ein IT-Personaldienstleister mit Spezialisierung auf die Rekrutierung von IT und kaufmännischem Personal. Hierfür stellen sie Personal in den unterschiedlichen Vertragsformen und 100 %iger Transparenz zur Verfügung.

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hanfried ab sofort mit neuer Niederlassung in Leipzig

Hamburger Personaldienstleister eröffnet achte Niederlassung

hanfried ab sofort mit neuer Niederlassung in Leipzig

Hamburg/Leipzig – 6. November 2017 Ab sofort heißt es auch in Leipzig „Personalmanagement – ganz persönlich“. Die hanfried Personaldienstleistungen GmbH eröffnet damit die mittlerweile achte Niederlassung in Deutschland. In der Käthe-Kollwitz-Straße 5, mitten im Herzen der sächsischen Metropole, bietet das Unternehmen das gesamte Spektrum der Personaldienstleistung für Arbeitnehmer und Unternehmen an. Der Hamburger Personaldienstleister ist bereits in Bremen, Dortmund, Berlin, Wilhelmshaven, Oldenburg und Schwerin mit eigenen Niederlassungen vor Ort.

Die Niederlassungsleitung übernimmt Katja Pfützner, die sich sowohl in der Branche als auch in der Region bestens auskennt. „Wir bieten unseren Kunden individuelle und flexible Lösungen bei ihrer Personalsuche und die ganze Bandbreite der Personaldienstleistung an. Interessierte Arbeitsuchende und wechselwillige Bewerber erhalten von uns zahlreiche, interessante Einstiegsmöglichkeiten und attraktive Verdienstmöglichkeiten“, so die gebürtige Leipzigerin. Gesucht werden bei hanfried stets Mitarbeiter für den gewerblich-technischen und den kaufmännischen Bereich sowie für den IT-Sektor.

„Leipzig ist die am schnellsten wachsende Großstadt Deutschlands. Namhafte Großunternehmen und ein weit verzweigtes Netz von unterschiedlichsten Zulieferbetrieben sind in und um Leipzig zu Hause. Darüber hinaus hat sich die Stadt zu einem wichtigen Forschungsstandort gemausert – so ist der Schritt für uns nach Leipzig zu gehen herausfordernd aber auch sehr reizvoll und nur logisch. Teilweise bestehen bereits Kontakte in die Region aus anderen hanfried Niederlassungen“, begründet Dr. Timm Eifler, einer von drei geschäftsführenden Gesellschaftern der hanfried GmbH den weiteren Filialausbau des Personaldienstleisters.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hanfried.com

Über die hanfried-Gruppe:
Die hanfried GmbH ist ein inhabergeführter Personaldienstleister mit Sitz in Hamburg. Zur Philosophie der drei Geschäftsführer Dr. Timm Eifler, Arne Östlind und Gunther Zimmermann zählt der faire und offene Umgang mit den Mitarbeitern, die meist übertariflich bezahlt werden. 2011 wurde hanfried das RAL Gütezeichen Personaldienstleistungen verliehen. Von der Zeitarbeit über die Personalvermittlung bis zum Coaching und Training – hanfried steht für anspruchsvolle Dienstleistungen im Personalbereich.

Das Unternehmen wurde 2000 gegründet, und hat Standorte in Hamburg, Bremen, Wilhelmshaven, Dortmund, Berlin, Oldenburg und Schwerin. Seit März 2010 ist Die Job@ctive GmbH eine hundertprozentige Tochter der hanfried GmbH. Hervorgegangen ist Job@ctive im Jahr 2001 aus der ehemaligen Personalbeschaffung und des Mitarbeiter-Poolmanagements des Bayer-Konzerns. Bis zum Februar 2010 war Job@ctive eine Tochtergesellschaft der Bayer Business Service GmbH. Job@ctive betreibt Niederlassungen in Leverkusen, Berlin, Frankfurt und Düsseldorf. Das Gesamtunternehmen beschäftigt derzeit über 800externe und 70 interne Mitarbeiter.

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hanfried Personaldienstleistungen GmbH
Torben Müller
Holzdamm 51
20099 Hamburg
040 8222 002 60
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Bildung Karriere Schulungen

Arbeitsmarktforum am 10. November |GGS

Denkanstöße für die Arbeitswelt 2.0

Arbeitsmarktforum am 10. November |GGS

Heilbronn, 23. Oktober 2017

Bereits zum fünften Mal findet am 10. November das deutsche Arbeitsmarktforum statt. Der gemeinsam vom Personaldienstleister BERA und der German Graduate School of Management and Law (GGS) organisierte Kongress steht unter dem Motto „Visionen vermitteln – Austausch fördern“. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, präsentieren hochkarätige Referenten Denkanstöße und praxisnahe Lösungen, die helfen, den Wandel in Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft besser zu meistern.

Erfolgsfaktoren der Zukunft

GGS-Vorstand Prof. Dr. Tomás Bayon verspricht: „Lernen Sie auf dem Arbeitsmarktforum innovative Denkansätze kennen und nutzen Sie die Expertise für Ihren Unternehmenserfolg. Spannende Referenten und Praxisbeispiele fördern die Fähigkeit, neue Sichtweisen einzunehmen, und sorgen für einen hohen Wissenstransfer.“ Mit seiner Keynote zum Thema Neugier eröffnet der Autor und Pädagoge Dr. Carl Naughton den Kongresstag und möchte Lust auf Neues und Veränderungen machen. Es folgen ein Generationentalk und der Auftritt von Poetry Slamer Nikita Gorbunov, der provokant einen Blick auf die moderne Arbeitswelt wirft. Im anschließenden Forum berichtet der HR-Spezialist Joachim Schledt, der den Personalbereich beim Biolebensmittelhändler Alnatura leitet, wie mit Sozialorganik die Zusammenarbeit neu und effizienter gestaltet werden kann. Zeitgleich geht Professor Heinz-Theo Wagner zukünftigen Erfolgsfaktoren auf den Grund. Der GGS-Managementexperte schildert anhand neuester Forschungserkenntnisse, wie mithilfe von Kreativität und Innovation Transformationsprozesse produktiv begleitet werden können. Nicht nur gute Unterhaltung, sondern auch inspirierende Erkenntnisse verspricht ein weiteres Forum am Nachmittag: Hier stehen der Vortrag „Energie und Vitalität – neue Werte für den Arbeitsmarkt“ von Schauspielerin Tara Marie Linke und Trainer Alexander Feil sowie die Vorstellung der Forschungsergebnisse zum Thema Führungskonzepte und flexible Arbeitsformen von Dr. Josephine Hofmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation zur Auswahl. Mit einer Diskussionsrunde zur Rekrutierung internationaler Talente und dem Impulsvortrag „Recruitainment-Konzepte“ von Blogger und Unternehmensberater Jo Diercks endet das Arbeitsmarktforum.

Branchentreff mit Mehrwert

Das Arbeitsmarktforum, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Politik, Organisationen und Verbänden richtet, bietet eine hohe Dichte an Informationen und Innovationen. Im Mittelpunkt stehen der branchenübergreifende Austausch und der Wissenstransfer zwischen Referenten und Teilnehmern. Veranstaltungsort ist das Audi Forum Neckarsulm, die Teilnahme kostet 490 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.arbeitsmarktforum.com

Die German Graduate School of Management and Law ist eine staatlich anerkannte private Hochschule, die von der Dieter Schwarz Stiftung gefördert wird. Sie ist international ausgerichtet und arbeitet weltweit mit führenden Universitäten in Forschung und Lehre zusammen. Im Zentrum von Lehre und Forschung steht die Entwicklung der Unternehmerpersönlichkeit und die Gestaltung von Innovationsprozessen. Die German Graduate School of Management and Law konzentriert sich auf berufsbegleitende Studienprogramme für Führungstalente und bietet Weiterbildungsprogramme für Führungsteams an.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer würde für den Job auswandern

Aktuelle Studie untersucht: Wie mobil sind Beschäftigte in Deutschland?

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer würde für den Job auswandern

Fast die Hälfte aller deutschen Arbeitnehmer würde für den Job auswandern.

In Deutschland können sich 43% der Arbeitnehmer vorstellen, für einen Job auszuwandern, den sie nur im Ausland bekommen würden. Laut den Ergebnissen des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers liegt Deutschland damit vor Nachbarländern wie Dänemark (34%), der Niederlande (36%) und Frankreich (41%). Lediglich in Südeuropa, Großbritannien und anderen Ländern, die mit einem unsicheren Arbeitsmarkt kämpfen, ist die Bereitschaft auszuwandern höher.

Deutsche Arbeitnehmer schrecken nicht davor zurück, das Land für einen neuen Job zu verlassen, gleichzeitig haben sie aber im europaweiten Vergleich die geringsten Sorgen um ihren aktuellen Arbeitsplatz. Nur jeder Fünfte hält es für möglich, dass er seine Stelle innerhalb des nächsten halben Jahres verliert oder sein Vertrag nicht verlängert wird. Warum so viele Deutsche im Ausland arbeiten würden, obwohl sie beruflich fest im Sattel sitzen, kann verschiedene Gründe haben. Eine Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen zeigt, dass deutsche Auswanderer meist gut ausgebildet sind und vorwiegend ins Ausland gehen, um neue Berufs- und Lebenserfahrungen zu sammeln. Insbesondere jüngere Menschen sind eher bereit für eine Auslandserfahrung als erfahrene Arbeitnehmer. 55% der 18- bis 24-jährigen können sich vorstellen, für ihren Beruf auszuwandern, wie das Randstad Arbeitsbarometer herausgefunden hat.

„Gerade junge Leute sind heute besser vernetzt und denken viel internationaler, da sie in einer globalisierten Welt und einem Europa ohne Grenzen aufgewachsen sind“, so Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland. „Für sie ist der Schritt, in ein anderes Land zu gehen, keine so große Hürde mehr und dementsprechend sind sie offener für einen Jobwechsel außerhalb ihrer Heimat.“

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing.

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Bildung Karriere Schulungen

Double Master Degree – Doppelt hält besser!

– auch für Bewerber ohne akademischen Abschluss –

Ab dem Wintersemester 2017 bietet die AFUM Akademie für Unternehmensmanagement mit Sitz in Monheim am Rhein ein internationales Double Master Degree Programm an:

Aufbauend auf den universitären "MA Master of Arts in Leadership & Management" verliehen von der britischen staatlichen Buckinghamshire New University erwerben die Studierenden zusätzlich einen professional Master of Science Abschluss der französischen ipe Management School Paris, einer Grande École Specialisée.

Zur Auswahl stehen die Studiengänge

– Automotive (Master of Science in Automotive Management),

– IT (Master of Science in IT Management),

– Marketing (Master of Science in Marketing Communications) oder

– Procurement (Master of Science in Procurement Management).

Das Studienprogramm ist berufsbegleitend an Kompaktwochenenden organisiert (ca. 1 Wochenende pro Monat) und findet bei der AFUM in Monheim zwischen Köln und Düsseldorf gelegen statt. Optionale Auslandsaufenthalte sind möglich, aber nicht verpflichtend.

Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch.

Die reguläre Studiendauer des Double Degree Programms beträgt 4 Semester.

Zulassung ist sowohl für Akademiker (mit Bachelor, Diplom oder vergleichbar) als auch Berufspraktiker mit entsprechender Weiterbildungsqualifikation möglich.

Warum ein Double Degree?

Double-Degrees werden von den Personalern als etwas Besonderes angesehen, denn die Anforderungen an die Studenten sind höher. D.h. ein erfolgreicher Absolvent belegt mit zwei Master Urkunden aus zwei verschiedenen Ländern seine Leistungsfähigkeit und Eignung für den internationalen Arbeitsmarkt.

Was kostet das?

Neben Zeit und Engagement kostet das Double Degree Studium komplett 13.976 €, zahlbar in monatlichen Raten von 395 €. Uns ist kein Bildungsanbieter bekannt, der ein Double Degree Studium günstiger anbietet.

Interessiert?

Weitere Infos sind über dei Homepage www.afum.de erhältlich.

Die AFUM Akademie für Unternehmensmanagement in Monheim (zwischen Düsseldorf und Köln gelegen) bietet international ausgerichtete Studienmöglichkeiten zum Bachelor, Master / MBA oder Doktor in Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik in Kooperation mit international renommierten, öffentlichen staatlichen Hochschulen.

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Politik Recht Gesellschaft

Integration ist im Berufsalltag angekommen

Arbeitgeberforum zur beruflichen Integration von Geflüchteten und Migranten lädt am 12. Oktober ins Estrel Berlin ein

Das zweite Arbeitgeberforum zur beruflichen Integration von Geflüchteten und Migranten am 12. Oktober 2017 im Estrel Berlin informiert über aktuelle Rahmenbedingungen und Praxis-Erfahrungen. Insgesamt 20 Vertreter aus der Wirtschaft, von Initiativen sowie von der Agentur für Arbeit kommen zu Wort, um Lösungsvorschläge und -strategien zur beruflichen Eingliederung vorzustellen.

Ziel der Veranstaltung, die das Estrel Berlin gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Berlin Süd initiiert, ist es, Personalverantwortlichen die Chancen und Hürden angesichts der Einstellung Geflüchteter aufzuzeigen. Die Referenten geben unter anderem Tipps zur zielgruppengerechten Bewerberansprache, präsentieren Best sowie Worst Cases aus der Unternehmenspraxis und diskutieren über interkulturelle Konflikte im Arbeitsalltag. Es wird deutlich, dass viele Unternehmen im Integrationsalltag angekommen sind und von der Einstiegsqualifikation über Praktikums- und Ausbildungsplätze bis hin zur Unterstützung beim Erlernen der Sprache vielfältige Angebote bieten; gleichzeitig stehen noch einige Arbeitgeber vor Herausforderungen hinsichtlich rechtlicher und gesellschaftlicher Grundlagen.

Dem Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration, Andreas Germershausen, der beim Arbeitgeberforum ebenfalls als Referent vertreten ist, erklärt: „Geflüchtete bringen vielfältige Potenziale mit, die die Berliner Unternehmen zunehmend erkennen und nutzen. Das Arbeitgeberforum bietet ihnen die Möglichkeit des Austauschs und der Diskussion ganz konkreter Themen und Beispiele aus der Praxis, damit die Integration in den Betrieb funktioniert. Dieses Engagement unterstütze ich ausdrücklich.“

Die Kooperation zwischen dem Estrel Berlin und der Agentur für Arbeit besteht seit zwei Jahren: So organisierten sie gemeinsam mit großem Erfolg 2016 und 2017 die „Jobbörse für Geflüchtete und Migranten“ im Estrel. Das Messekonzept zur Integration von Zugewanderten in den Arbeitsmarkt wird am 20. Februar 2018 im Estrel wiederholt, wenn sich im Rahmen der dritten Jobbörse erneut Menschen aus der ganzen Welt bei 200 Arbeitgebern über einen beruflichen Neustart in Deutschland informieren.

Arbeitgeberforum zur beruflichen Integration Geflüchteter und Migranten
Donnerstag, 12. Oktober, von 9.00 bis 13.00 Uhr
Teilnahmegebühr 69 EUR
Estrel Berlin, Sonnenallee 225, 12057 Berlin
Anmeldung unter http://www.jobboerse-estrel.de/arbeitgeberforum

Unter dem Motto „Tagen, Wohnen, Entertainment – Alles unter einem Dach“ bietet Europas größtes Hotel-, Congress- & Entertainment-Center auf 25.000 qm Veranstaltungsfläche Platz für 12.000 Besucher, Unterhaltung mit Berlins erfolgreichster Show „Stars in Concert“ und einen 4-Sterne plus Service im Estrel Hotel, das mit 1.125 Zimmern Deutschlands größtes Hotel ist. Das Estrel Berlin gehört keiner Hotelkette an, sondern befindet sich im Privatbesitz des Unternehmers Ekkehard Streletzki, der für das Projekt Estrel den Branchenpreis „Hotelier des Jahres 2000“ erhielt. Insgesamt beschäftigt das Estrel Berlin 550 festangestellte Mitarbeiter und erwirtschafte 2016 einen Gesamtumsatz von 70,6 Mio. Euro.

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Bereitschaft für Weiterbildung ist groß

Aktuelle Umfragen zur Automatisierung der Arbeitswelt

Bereitschaft für Weiterbildung ist groß

Arbeitnehmer stehen dem Einsatz neuer Technologien offen gegenüber.

Mit der Digitalisierung ändern sich Tätigkeitsprofile von Berufen einschneidend. Viele Aufgaben, die heute manuell ausgeführt werden, werden zunehmend automatisiert. Doch die Veränderungen machen den Arbeitnehmern in Deutschland keine Angst.
77% glauben, dass sie bei Routineaufgaben entlastet werden und 63% sind der Auffassung, dass sie dadurch mehr Zeit für anspruchsvolle Tätigkeiten gewinnen, so das Ergebnis der aktuellen Umfrage des randstadkorrespondenten unter rund 1.200 Beschäftigten.

54% der Befragten erwarten eine wachsende Automatisierung an ihrem persönlichen Arbeitsplatz. Während die große Mehrheit (80%) nicht davon ausgeht, dass in Zukunft Maschinen ihre Tätigkeit übernehmen und somit ihr Job in Gefahr ist, glauben 55% der Arbeitnehmer, dass sich der Leistungsdruck erhöhen wird. Die Anforderungen an Arbeitnehmer steigen, denn Technologien ändern sich immer rasanter. In 62% der Unternehmen hat man sich bei der Aus- und Weiterbildung bereits auf eine zunehmende Automatisierung von Prozessen und Arbeitsabläufen eingestellt.

Arbeitnehmer sind dafür offen, wie eine andere Studie belegt. 41% der Befragten wären bereit umzulernen und sich weiterzubilden, wenn sie damit ihren Job sichern und danach das gleiche oder mehr verdienen würden, so das Ergebnis der Studie Randstad Employer Brand Research. Diese Einstellung ist bei Frauen (42%) und Männer (40%) gleichermaßen ausgeprägt. Nur 10% der Befragten würden lieber das Unternehmen wechseln, als sich zu qualifizieren. „Diese Chance sollten Unternehmen erkennen und entsprechende Angebote bereit stellen. Dafür müssen sie eine neue, agile Lernkultur etablieren und dabei auch die Eigenverantwortung bei diesem Thema stärken. Schnelles Lernen ist ein zunehmend erfolgskritischer Faktor, es trägt zur Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern bei und es stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen“, so Andreas Bolder, Director Group Human Ressources bei Randstad Deutschland.

Über die Studien
Das Online-Magazin randstadkorrespondent, das vom Personaldienstleister Randstad herausgegeben wird, erscheint alle zwei Monate und bietet viel Wissenswertes rund um das Thema Personalarbeit. Das Online-Magazin führt regelmäßig Umfragen unter seinen Lesern durch. An der aktuellen Befragung zum Thema „Automatisierung am Arbeitsplatz“ haben rund 1.200 Leser teilgenommen. Weitere Informationen gibt es unter www.randstad-korrespondent.de Auf der Homepage kann man sich auch für den Newsletter anmelden.

Die Studie Randstad Employer Brand Research wird seit 17 Jahren durchgeführt. Aktuell nehmen 26 Länder daran teil. Arbeitsuchende und Arbeitnehmer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren wurden online befragt. Die Erhebung liefert nützliches Wissen über das Thema „Arbeitgeber-Marke“ und wichtige Erkenntnisse darüber, warum Menschen bestimmte Jobs und Arbeitgeber auswählen. Gleichzeitig werden noch aktuelle Arbeitsmarktthemen abgefragt. Verantwortlich für die Durchführung zeichnen externe und unabhängige Institute. Mehr Informationen zur Studie gibt es unter www.randstad-award.de

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Medizin Gesundheit Wellness

ANG VOICES – #NKS & #NAP

ANG VOICES - #NKS & #NAP

(Mynewsdesk) Die Ernährungsindustrie ist eine der drei größten Industrien in Deutschland und mit über 680.000 Beschäftigten ein relevanter und attraktiver Arbeitgeber.

Seit September 2016 lässt die ANG als sozialpolitischer Spitzenverband der deutschen Ernährungsindustrie über “ ANG-Voices“ Experten zu spannenden Themen aus der und über die Branche zu Wort kommen.

Heute widmen wir uns der Thematik #NKS & #NAP!

Unser heutiger Gesprächspartner: Herr Matthias Machnig, Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V.

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Rechtliche Rahmenbedingungen bremsen Einstellung von Flüchtlingen

Aktuelle Randstad-ifo-Personalleiterbefragung zum Thema „Beschäftigung von geflüchteten Menschen“

Rechtliche Rahmenbedingungen bremsen Einstellung von Flüchtlingen

Unternehmen sehen rechtliche Hürden bei der Einstellung von geflüchteten Menschen.

Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt kommt voran. Die Zahl der Unternehmen, die Flüchtlinge eingestellt haben, hat sich im Vergleich zu Anfang 2016 mehr als verdreifacht, von 7 auf 22 Prozent, so das Ergebnis der aktuellen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung. Das liegt auch daran, dass die ersten Integrationsmaßnahmen Früchte tragen und das Sprachniveau steigt. Dieses stellte vor rund anderthalb Jahr noch die größte Hürde dar. Haben die Flüchtlinge diese erstmal genommen, machen rechtliche Rahmenbedingungen den Unternehmen in der Praxis das Leben schwer, so die aktuelle Studie. Als größtes Hindernis sehen die befragten Personalchefs dabei den Aufenthaltsstatus der Geflüchteten (45 Prozent) und die Dauer behördlicher Verfahren (36 Prozent).

Weitere Herausforderungen, die von den Umfrage-Teilnehmern genannt werden, sind das Beschäftigungsverbot bei Geflüchteten aus sicheren Herkunftsländern (34 Prozent), die behördliche Zustimmung (31 Prozent) und die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse (22 Prozent). „Bei unseren Bewerber- und Infotagen merken wir, dass das Sprachniveau bei vielen recht gut ist. Bei einigen läuft auch bereits das Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Für viele Bewerber ist das behördliche Prozedere aber eine große Herausforderung – allein schon das Ausfüllen der Unterlagen“, so Dr. Christoph Kahlenberg, Manager Randstad Akademie Arbeitsmarktprojekte bei Randstad Deutschland. Ausgebildete Integrationsmentoren beim Personaldienstleister Randstad zum Beispiel unterstützen die Mitarbeiter bei Behördengängen und begleiten im Berufsalltag.

Aus- und Weiterbildung sind ebenfalls zentrale Themen bei der Integration in den Arbeitsmarkt.
33 Prozent der Unternehmen gaben im Rahmen der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung an, dass sie Geflüchtete als Auszubildende beschäftigen, 43 Prozent als Praktikanten. „Aus Gesprächen mit Kandidaten merken wir, dass sie hier in Deutschland am liebsten direkt an ihren alten Beruf anknüpfen würden. Hier ist noch viel Info- und Erklärungsbedarf nötig, denn in der Regel sind hierfür Qualifizierungen und Weiterbildungen notwendig“, so Dr. Christoph Kahlenberg.

Zur Randstad-ifo-Personalleiterbefragung
Die in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo- Personalleiterbefragung zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Dazu werden vierteljährlich mehr als 1.000 Personalleiter befragt. Im Rahmen der Sonderfrage werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen. Mehr Informationen und den kompletten Berichtsband der Studie zum Download gibt es unter www.randstad.de/publikationen.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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