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Protagen Protein Services (PPS) erreicht ein neues Niveau zur Charakterisierung von Proteinverunreinigungen mit verbesserten MS-Kapazitäten

Protagen Protein Services (PPS) erreicht ein neues Niveau zur Charakterisierung von Proteinverunreinigungen mit verbesserten MS-Kapazitäten

Als Antwort auf die aktuellen regulatorischen Richtlinien ist ein massenspektrometrischer (MS) Ansatz zur Erkennung von Wirtszellproteinen (HCPs) mit einer präzisen und umfassenden Erkennung unerlässlich. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, hat Protagen Protein Services (PPS) in verbesserte MS-Kapazitäten investiert: Das neue Hochleistungs-Massenspektrometer ThermoFisher Q Exactive ™ HF-X hat seinen Betrieb aufgenommen und ermöglicht PPS ein neues Niveau für reproduzierbare, präzise und empfindliche Analysen komplexer Proben für verschiedene Aspekte bei Biopharma-Anwendungen und in der translationalen Forschung.

Heilbronn / Dortmund Februar 2019: Die Untersuchung von Biomolekülen für die potenzielle Verwendung als Therapeutika erfordert die Analyse hochkomplexer Proben. Dies umfasst die vollständige Charakterisierung komplexer Biotherapeutika sowie eine umfassende HCP-Profilierung und Quantifizierung. Entwickler von Biosimilars und neuer biologischer Wirkstoffe verlangen eine eingehende Analyse, hochwertige Datenqualität und analytische Präzision, ohne dabei die Robustheit oder Geschwindigkeit zu beeinträchtigen.

Mit dem neuen Hochleistungs-MS-Gerät können jetzt nicht nur eine größere Anzahl von Proteinen und Peptiden nachgewiesen werden, sondern auch mit einer viel höheren Genauigkeit als bei früheren Modellen. Die erweiterten Funktionen bieten ein bis zu achtfach verbessertes Signal-zu-Rausch-Verhältnis für die Bestimmung der Masse intakter monoklonaler Antikörper. Eine höhere Scan-Rate ermöglicht gleichzeitig den Nachweis mehrerer Attribute (MAM) für peptidbasierte Analysen wie die PTM-Charakterisierung oder das Glykanprofiling und erreicht damit ein neues Niveau bei der Charakterisierung von Proteinverunreinigungen wie Wirtszellproteine (HCP).

Wirtszellproteine (HCPs) sind Kontaminationen auf ppm-Ebene in Biotherapeutika, die bei Patienten eine unvorhersehbare Immunreaktion auslösen können und sorgfältig überwacht werden müssen. Das neue leistungsstarke Instrument ermöglicht den Zugang zu einem genaueren Ansatz, der eine größere Anzahl von HCPs erfasst als herkömmliche ELISA-Technologien. „Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung, unserer intuitiven, spezialisierten Bioinformatik und unserer neu erworbenen High-End-MS-Technologien können wir fortschrittliche Massenspektrometrie als Verfahren für die umfassende Analyse von HCPs in den Produkten unserer Kunden anbieten“, sagt Dr. Heiner Falkenberg, MS Team Leader bei PPS. Bei der DSP-Charakterisierung wurden die nachweisbaren HCPs in einem mAb-Produkt um den Faktor 4 (49 gegenüber 12 HCPs) unter Verwendung der neuesten Technologie erhöht. „Die Möglichkeiten von High-End LC-MS-Technologien“, fügt Falkenberg hinzu, „inspiriert Behörden weltweit, MS bereits als orthogonalen Ansatz zu klassischen HCP-ELISA zu empfehlen.“

Im Gegensatz zum HCP-ELISA, bei dem polyklonale Antikörper für einen positiven HCP-Nachweis erforderlich sind, bieten die verstärkten Qualitäten von Hochleistungs-Massenspektrometern wie u.a. dem ThermoFisher Q Exactive™ HF-X den Vorteil, HCPs auf neuartige Weise nachzuweisen, ohne spezialisierte polyklonale Antikörperreagenzien oder produkt- / prozessspezifische Methodenentwicklung. Bei PPS setzen wir unsere fundierte MS-Expertise in einem klar definierten stufenweisen Ansatz ein, einschließlich:

– qualitative Analyse, die auf die Identifizierung von niedrig abundanten HCPs im Wirkstoff abzielt,
– Quantifizierung von schwach abundanten HCPs in Relation zum Wirkstoff
– Absolut Quantifizierung von HCPs mittels isotopenmarkierten Peptiden

„Wir bleiben bestrebt, uns an vorderster Front zu positionieren und ständig nach Innovationen zu suchen, um so unseren Kunden den besten technischen und analytischen Service zu bieten“, betont Dr. Heiner Falkenberg. „Wir verbessern die Bewertungen kritischer HCPs durch die maßgeblichere Analysetechnik von MS erheblich und freuen uns darauf, unseren Kunden mit unseren erweiterten Optionen bei der HCP-Erkennung zur Seite zu stehen.“

Neben der neuen auf massenspektrometrie-basierten HCP-Detektionsmethode ist es äußerst wichtig, die Proteincharakterisierung auch mit anderen Indikationsmethoden zu analysieren.

Erfahren Sie mehr über unser breites analytisches Spektrum unter www.protagenproteinservices.com

Die Protagen Protein Services GmbH (PPS) ist ein weltweit führender Dienstleister im Bereich der Proteinanalytik. Spezialisiert auf die Anwendung modernster proteinanalytischer Verfahren bei der Charakterisierung von Proteintherapeutika, hilft PPS internationalen Pharmaunternehmen bei der Entwicklung biopharmazeutischer Produkte von der frühen Entwicklung bis zur Zulassung. Von den beiden Firmenstandorten in Heilbronn und Dortmund aus unterstützen über 100 Spezialisten die Entwicklung von neuen biologischen Wirkstoffen und Biosimilars mit den neusten Analysetechnologien nach aktuellen regulatorischen Vorgaben.

Kontakt
Protagen Protein Services GmbH
Tobias Timtner
Inselwiesenstraße 10
74076 Heilbrinn
07131/745040
07131/74504299
marketing@protagenproteinservices.com
http://www.protagenproteinservices.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

„DiscoEpiMapp“ – Neuen Antikörpern auf der Spur

Erstes Forschungs- und Entwicklungsprojekt im biohymed-Kooperationsnetzwerk

"DiscoEpiMapp" - Neuen Antikörpern auf der Spur

Die Projektpartner beim Treffen des ersten Forschungsprojektes „DiscoEpiMapp“ in Neuried bei München (Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Tübingen) – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den Aufbau des Kooperationsnetzwerkes „biohymed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte und Verfahren. Gemeinsam mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Instituten aus der Region sowie kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen forciert die BioRegio STERN Management GmbH damit gezielt die Biologisierung der Medizintechnik. Im März trafen sich die drei Partner des ersten Forschungsprojektes, die gemeinsam die Technologieplattform „DiscoEpiMapp“ zur Charakterisierung von Antikörpern für medizinische Zwecke entwickeln.

Das biohymed-Netzwerk bietet den beteiligten Partnern ideale Rahmenbedingungen, um Förderung durch das BMWi für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu erhalten. Dazu gehört die Technologieplattform „DiscoEpiMapp“, die von drei Projektpartnern aus dem biohymed-Netzwerk, dem Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) an der Universität Tübingen aus Reutlingen, der INTAVIS Bioanalytical Instruments AG aus Tübingen und der MAB Discovery GmbH aus Neuried bei München, entwickelt wird. DiscoEpiMapp soll 3D-Strukturen von Epitopen, also Molekülabschnitte eines Antigens, gegen den das Immunsystem Antikörper bildet, untersuchen.

Die therapeutische Anwendung von Antikörpern und Antikörper-Medikamenten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ein erster wichtiger Schritt der Entwicklung therapeutischer Antikörper ist die Identifizierung von Zielmolekülen, den sogenannten Targets. Diese können anschließend auf ihre Relevanz für bestimmte Krankheitsbilder hin überprüft werden. Oft handelt es sich bei den Zielmolekülen um große Moleküle, die sich als „Rezeptoren“ auf Oberflächen von Zellen, wie beispielsweise Krebszellen, befinden. Sie übertragen Signale von außen, etwa zur Zellteilung, ins Innere der Zelle. Therapeutische Antikörper erkennen hierbei einen kleinen Teil des Zielmoleküls: das Epitop. Als Therapeutikum können sie die Funktion des Zielmoleküls blockieren, indem sie an dieses Epitop binden. Antikörper binden mit ihrer Binderegion meist ganz spezifisch „ihr“ Epitop, vergleichbar mit dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“. Die genaue Beschreibung des Epitops ist dabei von großer Bedeutung, um den Wirkmechanismus des potenziellen Therapeutikums zu verstehen. Die frühzeitige möglichst genaue Erkennung der Binderegion eines therapeutischen Antikörperkandidaten an sein Targetmolekül ist somit ein besonders kritischer Meilenstein in der Entwicklung neuer Antikörpermedikamente. Bisherige Methoden, wie die aufwändige Röntgenkristallographie, sind aufgrund ihres geringen Durchsatzes nur begrenzt einsetzbar.

Genau hier setzt DiscoEpiMapp an: Das Projektteam entwickelt einen neuartigen 3D-Peptid-Array als molekularbiologisches Untersuchungssystem, das eine umfangreiche, schnelle und zuverlässige dreidimensionale Charakterisierung unterschiedlicher Antikörperkandidaten für medizinische Zwecke ermöglicht. Hierbei erarbeitet INTAVIS als Spezialist auf dem Gebiet der membrangebundenen Peptid-Synthese die 3D-Peptid-Array-Technologie. MAB Discovery testet den 3D-Array und entwickelt begleitend ein neuartiges Hochleistungs-Produktionssystem für Antikörper. Das NMI erweitert das Verfahren durch eine HDX-Massenspektrometrie-Analytik zur Epitop-Charakterisierung.

Dr. Verena Grimm, Projektleiterin der BioRegio STERN Management GmbH, blickt auf die erfolgreiche Bewilligung der Förderung für dieses erste Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Rahmen von biohymed zurück: „Das biohymed-Netzwerk soll den Projektpartnern die Möglichkeit geben, innovative Technologien für die Medizin der Zukunft zu entwickeln. Durch die Verknüpfung der Kompetenzen von INTAVIS und MAB Discovery in Kooperation mit dem NMI als etabliertem Netzwerkpartner unterstützen wir die Entwicklung einer neuen Technologie zum Screening, zur Produktion und zur Qualitätskontrolle therapeutischer monoklonaler Antikörper für die forschenden Unternehmen der Pharmabranche.“

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.“DiscoEpiMapp“ – Neuen Antikörpern auf der Spur

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Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
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Pressekontakt
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Hölzel Diagnostika ist Aussteller bei GV-SOLAS 2017 (Gesellschaft für Versuchstierkunde) und nimmt am Workshop „MAUS ARTs“ teil

Hölzel Diagnostika wird Produkte für die In-vitro-Fertilisation und Kryokonservierung, Transfektionsreagenzien, In-vivo-Antikörper, Zelllinien und Zellkulturprodukte und vieles mehr präsentieren

Hölzel Diagnostika ist Aussteller bei GV-SOLAS 2017 (Gesellschaft für Versuchstierkunde) und nimmt am Workshop "MAUS ARTs" teil

In-vitro-Fertilisation bei Mäusen – Hölzel diagnostika ist der richtige Ansprechpartner

Neben der GV-IPTG, die sich an Tierpfleger richtete, wird Hölzel Diagnostika an der GV-SOLAS teilnehmen, die die 55. Jahrestagung der Gesellschaft für die Versuchstierkunde darstellt.
Die Tagung findet im September vom 11. bis 13. in Köln statt. Einer der Schwerpunktbereiche ist die Altersforschung, die vom Max-Planck-Institut und CECAD, dem Exzellenzcluster der Universität Köln, vertreten wird. Hölzel Diagnostika wird Produkte für die In-vitro-Fertilisation und Kryokonservierung, Transfektionsreagenzien, In-vivo-Antikörper, Zelllinien und Zellkulturprodukte und vieles mehr anbieten.
Wir stellen Ihnen Produkte von namenhaftern Herstellern für viele verschiedene Bereiche vor:
COSMO BIO, der Biotech-Riese aus Japan, wird den Workshop „Maus ARTs“ durch die Bereitstellung unterschiedlicher Reagenzien im Zusammenhang mit der In-vitro-Fertilisation, wie Präinkubationsmedien zum Auftauen von Spermien oder der Kryokonservierung von Spermien (FERTIUP-Serie) und Reagenzien zur Verbesserung der IVF-Effizienz, unterstützen (CARD-Medium-Serie). Neben diesen Produkten bietet COSMO BIO eine PMSG-Alternative – CARD HyperOva an, mit der mehr ovulierte Oozyten erhalten werden können.
BioXCell ist ein führender in vivo Antikörperhersteller aus den USA mit Schwerpunkt auf onkologischen und immunologischen Mausmodellsystemen. Ihre Antikörper werden weitgehend verwendet und zeigen hochreine, niedrige Endotoxingehalt und sind frei von Aziden und Trägerproteinen. Die InVivoMab Serie kann nur von der internen Produktreihe InVivoPlus der Firma, die einen noch niedrigeren Endotoxingehalt aufweist, übertroffen werden. Beide können in Mengen bis zu mehreren Gramm bestellt werden. BioXCell in vivo Antikörper werden in Bioreaktoren produziert, die es ermöglichen, auf die Produktion in Aszites vollständig zu verzichten.
AddexBio ist ein großer Zelllinienhersteller aus den USA und ist in der Forschungsgemeinschaft bekannt, der sich auf Zellkultur konzentriert. Sie bieten Krebs-, immortalisierte, primäre und stabile Zellen, um das Verständnis der Mechanismen von Krankheiten zu verbessern. Darüber hinaus liefern sie die benötigten und optimierten Zellkulturreagenzien für die Zelllinie Ihrer Wahl.
Darüber hinaus wird Hölzel Diagnostika am Workshop „MAUS ARTs“, der am Sonntag, den 10. September am Institut für Genetik (Universität Köln) stattfindet, teilnehmen.Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler, technisches Personal und Tierpfleger. Themen: IVF (In vitro Fertilisation), Embryotransfer in Uterus und Eileiter, Kryokonservierung von Maussperma.
Vereinbaren Sie einen Termin mit uns vor Ort oder vorab. Sie erreichen uns unter info@hoelzel.de oder unter der Telefonnr.: 0221/1260266. Auf dem Meeting treffen Sie uns an Stand C18! Wir freuen uns schon auf Sie.

Elisa-Kits, Antikörper, Proteine und Peptide für den Bereich der Life Science Forschung – das sind einige der Themengebiete, mit denen sich Hölzel Diagnostika seit Jahren erfolgreich beschäftigt.
Die Handelsgesellschaft mit Sitz in Köln wurde 1993 vom Diplom Biologen Veit Hölzel gegründet. Seitdem arbeitet das Hölzel Diagnostika-Team, bestehend aus Biologen sowie IT-, Verkaufs- und Marketingexperten, täglich daran, aus dem weltweiten Angebot passende Produkte für Industrie- und Pharmaunternehmen sowie Universitäten und Labore zur Verfügung zu stellen. Eine breite Produktpalette, ein weltweiter Kundenkreis und viel Erfahrung sind die Ergebnisse dieser Arbeit. Profitieren auch Sie von diesem langjährigen Know-how und wählen Sie aus rund drei Millionen Produkten namhafter und internationaler Hersteller die für Sie passenden Elisa-Kits, ELIspots, Proteine, Peptide, Gene, Inhibitoren und Array-Assays. Hölzel Diagnostika sorgt dafür, dass Sie Ihr gewünschtes Produkt erhalten – schnell, sicher und zu einem fairen Preis.

Kontakt
Hölzel Diagnostika
Anna Hölzel-Reinartz
Hohenzollernring 38
50672 Köln
+492211260266
info@hoelzel.de
http://www.hoelzel-biotech.com

Medizin Gesundheit Wellness

Hölzel Diagonstika ist Aussteller des 47. Jährlichen Treffens der Deutschen Gesellschaft für Immunologie in Erlangen

Am Stand 58 freut sich das Team von Hölzel Diagnostika mit einigen Überraschungen auf Ihren Besuch

Hölzel Diagonstika ist Aussteller des 47. Jährlichen Treffens der Deutschen Gesellschaft für Immunologie in Erlangen

Für alle Krebsforscher bietet Hölzel Diagnostika das richtige Produkt

Das Treffen der deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI) findet in diesem Jahr vom 12.09. bis zum 15.09. in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen statt. Hölzel Diagnostika (Stand 58), einer der führenden Distributoren innovativer Forschungsreagenzien und Life-Science Produkte für den deutschsprachigen Raum, wird natürlich auch während dieser Veranstaltung als Aussteller vor Ort sein, um die Immunologinnen und Immunologen über die neusten Produkte und Trends der etablierten Hersteller zu informieren.
An vier Tagen haben die Forscher Zeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus ihrem Gebiet auszutauschen. 12 Hauptsymposien, 25 Workshops, 4 Satellitensymposien (Exploring the human immune system; News and views of tumor immunology – from basics to the clinical application; Challenges in infection medicine; Innate and adaptive immunity in allergy) und 3 Plenarsitzungen können besucht werden, ermöglichen fruchtbare Diskussionen und geben Einblicke in neue Erkenntnisse. Es werden etwa 1200 Teilnehmer bei dem diesjährigen DGfI-Kongress erwartet und die Hauptthemen sind B-Zellen, Infektionsimmunologie und Klinische Immunologie.
Auch findet eine große und sicher sehr interessante Industrieausstellung statt, bei der sich Besucher informieren können. Viele Hersteller und Distributoren, wie z.B. Hölzel diagnostika, Genscript oder Sino Biological, sind vertreten und freuen sich auf interessante Gespräche und Informationsaustausch. Am Stand 58 können sich die Wissenschaftler zudem ein Goody bag abholen*, an einen Gewinnspiel teilnehmen und
sich bei den vor Ort zuständigen Mitarbeitern der Hölzel Diagnostika über das breite Produktspektrum informieren. Sei es Antikörper für in vivo-Experimente in der Maus, oder neueste Produkte für FACS-Analysen. Das Team der Hölzel Diagnostika erwartet Sie!
* solange der Vorrat reicht
Zur Registrieung besuchen Sie bitte: http://www.immunology-conference.de/registration-abstracts/registration/. Hier
finden Sie auch weitere Details und Buchungsoptionen.

Elisa-Kits, Antikörper, Proteine und Peptide für den Bereich der Life Science Forschung – das sind einige der Themengebiete, mit denen sich Hölzel Diagnostika seit Jahren erfolgreich beschäftigt.
Die Handelsgesellschaft mit Sitz in Köln wurde 1993 vom Diplom Biologen Veit Hölzel gegründet. Seitdem arbeitet das Hölzel Diagnostika-Team, bestehend aus Biologen sowie IT-, Verkaufs- und Marketingexperten, täglich daran, aus dem weltweiten Angebot passende Produkte für Industrie- und Pharmaunternehmen sowie Universitäten und Labore zur Verfügung zu stellen. Eine breite Produktpalette, ein weltweiter Kundenkreis und viel Erfahrung sind die Ergebnisse dieser Arbeit. Profitieren auch Sie von diesem langjährigen Know-how und wählen Sie aus rund drei Millionen Produkten namhafter und internationaler Hersteller die für Sie passenden Elisa-Kits, ELIspots, Proteine, Peptide, Gene, Inhibitoren und Array-Assays. Hölzel Diagnostika sorgt dafür, dass Sie Ihr gewünschtes Produkt erhalten – schnell, sicher und zu einem fairen Preis.

Kontakt
Hölzel Diagnostika
Anna Hölzel-Reinartz
Hohenzollernring 38
50672 Köln
+492211260266
info@hoelzel.de
http://www.hoelzel-biotech.com

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Erfolg für Hochschulforschung: Antikörper gegen Herpes Simplex Viren in klinischen Studien

Zukunftsträchtiger Patentkaufvertrag zwischen den Universitäten Duisburg-Essen und Bonn und dem Spin-Off Heidelberg ImmunoTherapeutics GmbH geschlossen

Erfolg für Hochschulforschung: Antikörper gegen Herpes Simplex Viren in klinischen Studien

PROvendis GmbH

Was in den 90iger Jahren als Entwicklung eines monoklonalen, murinen Antikörpers an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn begann und an der Universität Duisburg-Essen mit Geldern der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. zum humanisierten monoklonalen Antikörper weiter entwickelt wurde, bringt nun neue Hoffnung für viele Patienten, die an belastenden Infektionen mit dem Herpes Simplex Virus (HSV) Typ 1 oder 2 leiden: Das junge Unternehmen Heidelberg ImmunoTherapeutics GmbH sicherte sich zu Beginn des Jahres die Rechte an dem patentierten Antikörper zur antiviralen Therapie, um innerhalb klinischer Studien die Wirkstoffentwicklung hin zur Anwendung am Patienten weiter voran zu bringen.

Auf dem Weg zum neuen Medikament ist die Anwendungsreife der wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der universitären Forschung häufig eine Hürde. In einem frühen Entwicklungsstadium lassen sich schwieriger Industriepartner gewinnen, solange die Wirksamkeit nicht bewiesen ist. Dass es sich allerdings lohnt, neue, anwendungsorientierte Erkenntnisse aus der Forschung patentieren zu lassen, bestätigt dieser aussichtsreiche Wissens- und Technologietransfer: Im Auftrag der Universitäten Duisburg-Essen und Bonn verhandelte die Patentvermarktungsgesellschaft PROvendis GmbH den Patentkaufvertrag zur Nutzung des in mehreren Staaten geschützten Antikörpers mit dem Unternehmen Heidelberg ImmunoTherapeutics GmbH, das sich mit finanzieller Hilfe eines privaten Investors aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Universitätsklinikum Heidelberg gründete.

Der Transfer könnte – wenn sich der Wirkstoff in den geplanten klinischen Studien bewährt – nicht nur die Innovationslücke zwischen Grundlagenforschung und industrieller Arzneimittel-Entwicklung schließen, sondern noch viel mehr: Aufgrund eines neuartigen Wirkmechanismus des Antikörpers stünde den erkrankten Patienten eine vielversprechende Alternative zu den marktüblichen Medikamenten zur Verfügung. Somit könnte der Antikörper nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Behandlung von genitalen oder Gesichtsherpes, sondern auch schwerwiegenderen Krankheitsbildern wie HSV-Reaktivierungen nach Organ- oder Knochenmarktransplantationen oder lebensbedrohlichen Infektionen wie der HSV-Enzephalitis leisten.

Außerordentliche Herausforderungen stellten sich bei den Vertragsverhandlungen: Insgesamt acht Erfinder der Universitäten Bonn und Duisburg-Essen, die an der Entwicklung in einer Zeitspanne von über 20 Jahren beteiligt waren, die Involvierung verschiedener Institute und des privaten Investors sowie vertragliche Verpflichtungen gegenüber der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung e. V. prägten die Verhandlungen bis zum unterzeichneten Kaufvertrag. „Unser Team hat alles daran gesetzt, damit die Schutzrechte an die Heidelberg ImmunoTherapeutics GmbH übertragen werden konnten. Nur so können Wirtschaft und Gesellschaft einen enormen Nutzen aus der patentierten Hochschulerfindung ziehen“, bestätigt Alfred Schillert, Geschäftsführer der PROvendis GmbH, den erfolgreichen Technologietransfer.

Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung: „Forschung bedeutet Fortschritt im Kampf gegen Krankheiten. Deshalb ist es der gemeinnützigen José Carreras Leukämie-Stiftung ein zentrales Anliegen, auf innovative Forschungsprojekte wie dieses zu setzen. Es ist für alle Beteiligten und insbesondere die betroffenen Patienten besonders erfreulich, wenn die Resultate nach in der Regel langer und kostenintensiver Entwicklung in eine konkrete klinische Anwendung einmünden und die Stiftung neue Projekte aufsetzen lässt.“

Anfang 2016 unterzeichneten die Vertragspartner den Übertragungsvertrag mit der Heidelberg ImmunoTherapeutics GmbH – unter Zustimmung der Deutschen José Carreras Leukämie Stiftung e.V. – und besiegelten damit den Abschluss. Zwei der Firmenmitbegründer, die als Gesellschafter bzw. als Geschäftsführerin die klinischen Phase-I -und IIa-Studien des Wirkstoffs leiten werden, sind ehemalige Mitarbeiter der Universität Duisburg-Essen und Miterfinder der Antikörper. Auch weitere Miterfinder werden der GmbH zukünftig beratend zur Seite stehen. „Die Nutzungsrechte an unseren Patenten für zukünftige Gründer bereitzuhalten, ist Teil der Patent- und Transferstrategie unserer Hochschule. Dieser erfolgreiche Abschluss zeigt, dass sich der lange Atem der Hochschule auszahlt.“, versichert Dr. Oliver Locker-Grütjen, Leiter des Science Support Center der Universität Duisburg-Essen.

PROvendis forciert Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und ist für Hochschulen und Unternehmen im Bereich IP-Management und IP-Vermarktung tätig. Die PROvendis GmbH ist die Tochtergesellschaft von 24 Hochschulen und seit dem Jahr 2002 als IP-Dienstleister für derzeit 30 Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen verantwortlich.

Kontakt
PROvendis GmbH
Karolin Wochlik
Schloßstraße 11-15
45468 Mülheim an der Ruhr
0208 – 94 105 0
presse@provendis.info
www.provendis.info

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Frauenärztliche Beratung vor einer Schwangerschaft

Erkennung von Risikofaktoren

sup.- Frauen mit Kinderwunsch sollten sich im Vorfeld gezielt von einem Frauenarzt beraten lassen. Dies ist laut Prof. Markus Schmidt (Perinatalzentrum Klinikum Duisburg) ein bedeutender Beitrag zur Erkennung von medizinischen und sozialen Risikofaktoren. Bei solch einem Gespräch sollten generelle Empfehlungen z. B. hinsichtlich der Auswirkungen von Nikotin- und Alkoholkonsum während der Schwangerschaft gegeben werden. Außerdem sollten eventuell fehlende Impfungen vorgenommen werden. Darüber hinaus ist eine Untersuchung per Bluttest auf den Immunstatus im Hinblick auf Toxoplasmose- und Cytomegalie-Infektionen ratsam. Beide Infektionen verlaufen bei Erwachsenen meist symptomlos, können für den Feten jedoch zu schwerwiegenden Konsequenzen führen. Haben Frauen noch keine Antikörper gegen diese Infektionen gebildet, sollten prophylaktische Hinweise, um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, erfolgen.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

Kontakt:
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

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ÖSPID – engagierte Gruppe hilft bei primären Immundefekt

Wiederholtes Auftreten von Infektionen in kurzen Abständen bringen nicht nur körperliche, sondern auch psychische Folgen mit sich. Die Selbsthilfegruppe ÖSPID unterstützt Betroffene hinsichtlich ihrer körperlichen Einschränkungen und kümmert sich außerdem um die psychologischen Aspekte die jegliche schweren und seltenen Krankheiten mit sich bringen.

Bei dem primären Immundefekt handelt es sich um eine seltene Krankheit, die in Sachen Aufklärung noch in den Kinderschuhen steckt. Wiederholtes Auftreten von diversen Infektionen beeinträchtigt nicht nur die körperliche Grundvoraussetzung für ein weitgehend normales Leben. Auch der Umgang mit der Diagnose „primärer Immundefekt“ wird bei der Selbsthilfegruppe ÖSPID, beispielsweise durch die Empfehlung eines kompetenten Arztes, unterstützt.

„Es ist für Betroffene und Angehörige lebenswichtig, Informationen aus kompetenter Hand zu haben und Vertrauen zu schaffen. ÖSPID sieht hier seine zentrale Rolle, eine Art Wegweiser und Begleiter in einer neuen Lebenssituation. Betroffene profitieren aus dem Erfahrungswert der ÖSPID, denn die Mitglieder sind selbst von der Krankheit betroffen – oder sind in ihrer unmittelbaren Umgebung damit konfrontiert. So bündelt sich viel Kompetenz und Kraft in unserer Selbsthilfegruppe.“ sagt Karin Modl, Obfrau von ÖSPID Österreich.

Neudiagnostizierte werden anfänglich mit einigen Aufgaben konfrontiert. Diverse Behördengänge, wie z. B. die Einreichung einer erhöhten Familienbeihilfe bei Kindern, Abschreibmöglichkeiten beim Finanzamt, oder wie die Einreichung zur subkutanen Therapie bei den Krankenkassen, stellt sich manchmal als sehr kompliziert dar. Mithilfe der ÖSPID ist diese Schwierigkeit einfacher handzuhaben als alleine: „Viele Menschen, die plötzlich die Diagnose PID erhalten, sind natürlich verunsichert und wissen nicht an wen sie sich wenden können. Wir helfen gerne in dieser Situation, da ich meinen Erfahrungsschatz sehr gerne weiter gebe.“ so Karin Modl.

Der Nutzen dieser engagierten Selbsthilfegruppe kommt nicht nur den direkt Betroffenen zugute, auch Sie als „Nicht-Infizierter“ können wesentlich dazu beitragen, jemanden der diese Symptome hat auf diese Krankheit aufmerksam zu machen und so ein Leben erleichtern. Nähere Informationen des Krankheitsbildes finden Sie unter: http://www.oespid.at/
ÖSPID, Österreichische Selbsthilfegruppe für primäre Immundefekte, unterstützt Betroffene und Angehörige. Durch Treffen und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch werden den Patienten Informationen rund um das Thema herangetragen. ÖSPID zeichnet sich durch die Zusammenarbeit mit Behörden, Krankenkassen und ärztlichen Organisationen aus.

Österreichische Selbsthilfegruppe für primäre Immundefekte
Karin Modl
Eichkogelstraße 7
3004 Riederberg
modl.karin@gmx.at
02271/26046
http://www.oespid.at

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Webinar zum Thema „Anti-Gangliosid Autoantikörperprofile als diagnostische Marker bei autoimmunen peripheren Neuropathien“

Webinar zum Thema "Anti-Gangliosid Autoantikörperprofile als diagnostische Marker bei autoimmunen peripheren Neuropathien"
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Die Kenntnis über autoimmune Neuropathien hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
In der klinischen Routine werden trotzdem meist nur elektrodiagnostische Maßnahmen zur Diagnose einer autoimmunen Neuropathie herangezogen, die jedoch nichts über ihre Ätiologie und damit auch wichtige Therapiekonsequenzen aussagen. Hier kann das Labor durch Anti-Gangliosid Antikörperprofilanalytik eine wesentliche Hilfestellung geben. Denn die genaue Zuordnung zu einer autoimmunen Neuropathie ist für die therapeutische Entscheidung außerordentlich wichtig.
Neben autoimmunen Neuropathien werden auch paraneoplastische Neuropathien und vaskulitische Neuropathien durch immunologische Mechanismen ausgelöst, bei diesen Neuropathien sind keine Anti-Gangliosid Antikörper zu finden und sie sind somit leicht abzugrenzen.
Noch viel wichtiger ist jedoch die Abgrenzung zwischen akuten und chronischen autoimmunen Neuropathien. Anders als akute Neuropathien, sind chronische Neuropathien ausschließlich durch ständige intermittierende Behandlung in den Griff zu bekommen. Wird dies versäumt, ist der Patient meist so drastisch in seiner Normalfunktion eingeschränkt, dass er auf ständige Pflege angewiesen ist.
Bei adäquater Behandlung hingegen bleiben die Fähigkeiten zur Ausübung von Arbeit und Freizeitaktivitäten erhalten.
In ihren Anti-Gangliosid Antikörperprofilen unterscheiden sich akute und chronische autoimmune Neuropathien klar darin, dass akute Neuropathien mit IgG Antikörpern assoziiert sind und chronische Neuropathien mit IgM Antikörpern.
Darüber hinaus lassen sich Anti-Gangliosid Antikörperprofile bestimmten Formen autoimmuner Neuropathien zuordnen.
Informieren Sie sich im unserem 12-minütigen Webinar über Ganglioside und ihre Signifikanz bei autoimmunen Neuropathien, die verschiedenen Formen akuter und chronischer autoimmuner Neuropathien und ihren Antikörperprofilen sowie den Therapiekonsequenzen.
www.genericassays.com

GA Generic Assays GmbH ist ein im Jahr 2002 privat gegründetes unabhängiges Unternehmen und befindet sich in Dahlewitz bei Berlin. Der Geschäftsführer und Firmengründer Herr Dr. Dirk Roggenbuck und sein Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, Ihnen Produkte von höchster Qualität zu einem akzeptablen Preis anzubieten. Der Produktfokus unseres Unternehmens liegt in der Differentialdiagnose autoimmuner Erkrankungen. GA Generic Assays GmbH ist ein nach DIN EN ISO 9001:2000 und DIN EN ISO 13485:2003 zertifiziertes Unternehmen, dessen Vision darin besteht, Ihnen Produktlösungen anzubieten, die den hohen Qualitätsanforderungen des heutigen und zukünftigen Diagnostikmarktes entsprechen. GA Generic Assays fungiert auf der einen Seite als Produzent und Distributor einer Vielzahl diagnostisch relevanter Parameter, auf der anderen Seite ist GA Generic Assays Projektpartner in der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützten Innovationsinitative „Bioresponse“.

GA Generic Assays GmbH ist ein Unternehmen, welches sich den Herausforderungen des diagnostischen Marktes stellt und Ihnen als Kunden einen Partner präsentiert, der sich zielgerichtet mit der Entwicklung von neuen marktrelevanten Produkten beschäftigt.

Unser motiviertes junges Team in Dahlewitz bietet Ihnen persönliche und kompetente Beratung. Bei Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

GA Generic Assays GmbH
Dr. Christina Fritz
Ludwig-Erhard-Ring 3
15827 Dahlewitz
c.fritz@medipan.de
033708 44 17 12
http://www.genericassays.com

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Diagnose: Primärer Immundefekt

Im täglichen Leben ist jeder Mensch einer Vielzahl an Viren und Bakterien ausgesetzt. Um sich zu schützen verfügen wir über ein Immunsystem. Wenn ein Teil des Immunsystems nicht richtig funktioniert, kann der Körper die Eindringlinge nicht bekämpfen. Der primäre Immundefekt ist genetisch bedingt – Schätzungen zu Folge sind mehr als 10 Millionen Menschen davon betroffen. Zwei junge Leute, die der Selbsthilfegruppe ÖSPID mitangehören, berichten aus Ihrem Leben mit einem primären Immundefekt und zeigen, dass Gesundheit nicht allein vom Körper bestimmt wird.

Wenn ein Baby an Muskelkrämpfen mit Bewusstseinstrübung und chronischer Bronchitis leidet, dann ist das für Eltern ein sehr besorgniserregender Zustand. Entzündungen in jedweder Form schwächen den Körper immer weiter. Die Suche nach den Ursachen kann sich als sehr schwierig erweisen.
So ging es Daniel. Erst im Alter von fünf Jahren wurde der primäre Immundefekt diagnostiziert. Die Linderung kam für Ihn erst durch spezielle regelmäßige Infusionen, die er von da an laufend bekam. Da dies mehrere Stunden im Spital in Anspruch nahm, konnte Daniel kurz vor seinem 13. Geburtstag auf die subkutane Therapie umgestellt werden. Das bedeutet: Die fehlenden Antikörper werden mit Hilfe einer Infusionspumpe unter die Haut (subkutan) gespritzt. So wird ein gleichmäßiger Antikörperspiegel aufgebaut, der ausreichend Schutz vor Infektionen bietet. „Meine Mitschüler wissen Bescheid, und das schönste Geschenk, dass sie mir machen, ist mich so zu behandeln wie einen gesunden Jungen.“, freut sich Daniel.

Ähnlich ergeht es Judith – ein heute fröhliches 16 jähriges Mädchen. Aus einem harmlosen Husten wurde eine gefährliche Lungenentzündung. Die Infekte traten in immer kürzeren Abständen und sehr heftig auf. Bei Judith wurde im Zuge einer Blutuntersuchung zufällig der primäre Immundefekt diagnostiziert. Seit ihrem 3. Lebensjahr bekam sie Infusionen, jedoch entwickelte sie eine Abneigung gegen die Stiche in die Vene. „Ich konnte die Nadeln nicht mehr ertragen, allein die Fahrt ins Krankenhaus war mir oft zuviel.“ Durch die subkutane Therapie ist dieses Problem gelöst, die Injektionen können einfach zu Hause gegeben werden. „Es geht mir viel besser und ich versäume keinen Schultag mehr. Für meine Mama ist es auch leichter geworden.“, berichtet Judith.

ÖSPID unterstützt Betroffene und Angehörige bei Gesprächen mit Ärzten, auf Amtsgängen und bei Problemen mit der Versicherung. Außerdem bietet ÖSPID bei Treffen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Ein wesentlicher Teil des Wohlbefindens hängt von Menschen ab, die verstehen, und damit einer sozialen Ausgrenzung vorbeugen.
http://www.oespid.at/
ÖSPID, Österreichische Selbsthilfegruppe für primäre Immundefekte, unterstützt Betroffene und Angehörige. Durch Treffen und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch werden den Patienten Informationen rund um das Thema herangetragen. ÖSPID zeichnet sich durch die Zusammenarbeit mit Behörden, Krankenkassen und ärztlichen Organisationen aus.

Österreichische Selbsthilfegruppe für primäre Immundefekte
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Medizin Gesundheit Wellness

Darmkrebs vermeiden – im Frühstadium häufig gut therapierbar

Mit VEGF-Rezeptor-Blockern den Tumor aushungern

Darmkrebs ist in Deutschland mit etwa 65.000 Fällen pro Jahr die häufigste Krebsneuerkran­kung. Die Erkrankung verursacht über einen langen Zeitraum keinerlei Beschwerden. Deshalb wird Darmkrebs oft erst in einem späten Stadium diagnostiziert, wenn die Behandlungsmög­lichkeiten begrenzt sind.

Ursachen von Darmkrebs nicht eindeutig geklärt

Die Ursachen für die Entwicklung von Darmkrebs sind nicht eindeutig geklärt. Wissenschaftler kennen aber Faktoren, die das Risiko für diese Erkrankung erhöhen. Die Entwicklung von Darmkrebs wird durch einen hohen Anteil an tierischen Fetten in der Nahrung, einem häufigen Verzehr von rohem Fleisch (Rind, Schwein, Lamm) und durch ballaststoffarme Kost begünstigt. Aber auch Übergewicht, Bewegungsmangel und regelmäßiger Alkoholkonsum erhöhen das Darmkrebs-Risiko.

Kostenlose Darmkrebsvorsorge nutzen

Wird Darmkrebs im Frühstadium erkannt, sind die Heilungschancen ausgezeichnet. Deshalb sollte jeder die beim Arzt kostenlos angebotenen Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen. Wird Darmkrebs diagnostiziert, ist die erste Behandlungsmaßnahme eine Operation mit dem Ziel, den Tumor zu entfernen. In frühen Stadien ist dies meist möglich und es besteht eine sehr gute Chance auf vollständige Heilung. Bei fortgeschrittener Erkrankung wird ebenfalls operiert. Der Operation folgt eine medikamentöse Therapie.

Gezielte Antikörpertherapie verschont gesundes Gewebe

In den letzten Jahren wurden neue Medikamente entwickelt, die sich gezielt gegen Krebszellen richten und gesundes Gewebe schonen. Dazu gehören spezielle Antikörper wie ein VEGF-Rezeptoren-Inhibitor, der die Neubildung von Blutgefäßen, die sogenannte Angiogenese hemmt. Dieser VEGF-Rezeptoren-Blocker unterbindet gezielt das Wachstum neuer Gefäße und somit die Versorgung des Tumors mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Tumor wird regelrecht „ausgehungert“.

Mehr lesen Sie in MEDIZIN ASPEKTE im Artikel „Gezielte Antikörpertherapie kann mit VEGF Inhibitor bei Darmkrebs wirksamer und schonender sein“

MEDIZIN ASPEKTE ist ein monatlich erscheinendes Journal. MEDIZIN ASPEKTE informiert Patienten und Angehörige über Krankheiten und Therapieoptionen.Einen besonderen Schwerpunkt wird auf die Prävention gelegt. Medienschwerpunkte liegen sowohl in der Berichterstattung als auch in den Bereichen Experten.TV, Experten-Interviews, Launch-Talks, Image-Filme sowie Veranstaltungsdokumentationen.

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