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Computer IT Software

Chatbots im Kundenservice

Wie Chatbots den entscheidenden Vorteil bringen können

Chatbots im Kundenservice

eigenes Foto

Zeitalter der Conversational Experience
Laut einer Studie des Onlineportals Quartz laden sich ganze 66% der amerikanischen Bevölkerung überhaupt keine Apps mehr herunter. Gleichzeitig nutzen jedoch bereits 2,5 Milliarden Menschen weltweit eine Messenger Applikation. Auch in Deutschland zählt 69% der Bevölkerung zu der aktiven Nutzerschaft einer oder mehrerer Instant Messenger. Die oftmals als zu komplex und eingeschränkt empfundenen Benutzeroberflächen in klassischen Apps verschwinden nach und nach, um ihren Platz der intuitiven „Conversational Experience“ zu überlassen. Immer größer wachsende Messaging Apps werden somit zu ganzen Plattformen umgestaltet. Der Kunde erwartet dabei zunehmend auch mit Firmen per Chat kommunizieren zu können. Dabei möchte er mit Unternehmen in einen Dialog treten und dies über den für ihn passenden Kanal. Sei es nun in einer Messaging App, den sozialen Netzwerken oder auf den individuellen Firmenseiten.

Firmen, die diese Entwicklung frühzeitig erkennen und sich zu Nutzen machen, werden sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Dies bedeutet jedoch auch, sich auf diese „Always-on“ Kommunikation einzulassen. In den Dialog mit Kunden zu treten resultiert in einem Zwang, Anfragen schneller und direkter zu beantworten. Dabei sehen sich besonders kleinere Unternehmen damit konfrontiert, dass sich eine Abstellung oder Schaffung von Ressourcen für eine derartige Kommunikation (noch) nicht zu lohnen scheint.

Neue technische Möglichkeiten
Die Entwicklung hin zur Conversational Experience hängt unmittelbar mit den neuen technischen Möglichkeiten in der Sprachverarbeitung zusammen. Schon in den frühen 90er Jahren waren menschliche Interaktionen mit Sprachdialogsystemen zu beobachten. Heute lässt sich über textbasierte Chatbots sowie digitale Sprachassistenten auf eine natürlichere Art und Weise mit künstlicher Intelligenz kommunizieren. Immer größere Fortschritte in den Bereichen der natürlichen Sprachverarbeitung sowie im Machine-Learning führen dabei zu immer “besseren” Konversationen mit Chatbots. In der Regel sind Chatbots in Messaging-Anwendungen wie Facebook Messenger, WeChat, SMS oder aber auf einer Website im Web-Chat eingebettet. Im Gegensatz zu einer grafischen Benutzeroberfläche, wie zum Beispiel einer Website oder einer mobilen App, verarbeitet ein Chatbot dabei Informationen über textbasierten Chat, und führt ein Gespräch mit dem Benutzer in natürlicher Sprache.

Vom Chatbot Hype zum Chatbot Kater
Spätestens als Mark Zuckerberg im April 2016 den Facebook Messenger als Plattform zur Kommunikation mit Unternehmen positionierte, machte sich eine Horde von Entwicklern daran, Chatbots für alle möglichen Anwendungsbereiche zu entwickeln. So gehörten Marketing-Profis zu den ersten, die sich eine höhere Kundenbindung vom Einsatz kreativer Chatbots versprachen.

Doch die erste große Euphoriewelle scheint nun abgeflacht zu sein. Vor zwei Wochen veröffentlichte das Tech-Portal „The Informant“ eine Studie, nach der nur 30% der mit künstlicher Intelligenz angetriebenen Bots Anfragen ohne menschliche Unterstützung abschließen können. Chatbots scheinen Ihrem Hype nicht gerecht zu werden. Vorschnell wurden sie als persönliche, virtuelle Assistenten platziert, welche den Kunden intelligent in seiner Kaufentscheidung beraten können. Doch wer sich von den digitalen Assistenten eine zu 100 Prozent treffende Beratung, mehr noch eine emotionale Ansprache oder Hilfestellung erhoffte, wurde enttäuscht.

Bots sind großartig für die einfache, gelegentliche Fragestellung: "Ich weiß was ich will, gib mir die Antwort so schnell und unkompliziert wie du kannst." Doch beim virtuellen Shopping wissen die Verbraucher oft nicht genau, was sie wollen. Sie möchten frei und ungebunden nach Angeboten stöbern. Sie wollen begeistert, überzeugt und überrascht werden. All das können Chatbots noch nicht leisten. Ihnen fehlt es schlicht an emotionaler Intelligenz.

Großes Potenzial im Bereich des Kundenservice
Doch gerade in Anwendungsbereichen, in denen der Kunde schon im Vorhinein genau weiß, was er möchte und das Ziel der Konversation klar vorgibt, können Chatbots bereits ihr enormes Potenzial entfalten:

"Wo bleibt meine Bestellung?"
"Wie lautet mein Kundenkennwort?"
"Wie viel berechnen Sie für den Versand?"

Im Bereich des Kundenservice sahen sich Kunden in der Vergangenheit gezwungen, diese simplen Fragen auf Webseiten oder in mobilen Anwendungen durch viele Klicks zu klären oder sich durch einen Frage-Antwort-Katalog zu mühen. Die Alternative bedeutete, in endlosen Warteschleifen am Telefon zu verharren oder das gleiche in einem Live-Chat zu tun.

Heutzutage ermöglichen Chatbots dem Kundenservice, einfache und zielgerichtete Anfragen zu übernehmen. Mit einer Kombination aus künstlicher Intelligenz und regelbasiertem Natural Language Understanding interpretieren sie die Frage, verstehen den Grund der Anfrage und beantworten diese automatisiert. Sollte die Antwort auf eine Frage zunächst ein paar Informationen erfordern (z.B.: „wie lautet Ihre Bestellnummer?“), können diese in einem kurzen Gespräch mit dem Kunden ermittelt werden, bevor der Bot die Antwort aus dem Backend-System nach oben befördert. Wird die Absicht des Nutzers nicht erfolgreich erkannt oder darf die Anfrage nicht automatisiert beantwortet werden, kann der Bot dennoch dem Kunden Feedback geben und einen "Transfer" des Dialogs zu einem passenden Kundendienstmitarbeiter einleiten.

Dabei hat eine textbasierte Spracherkennung weitere Vorteile, wie z.B. eine genauere Auswertung der Kundenkommunikation oder der automatisierte Aufbau einer Wissensbasis. In diesen klar abgegrenzten Anwendungsbereichen können auch heutige Systeme schon intelligent hinzulernen und künftige Anfragen zunehmend automatisieren.

Chatbots sind kein Allzweckmittel
Beachten Sie jedoch: Bots sind nach wie vor nur Bots. Zum einen können gerade Bots mit menschenähnlichen Persönlichkeiten (wie z.B. Siri) den Kunden extrem frustrieren, wenn sie nur eine begrenzte Funktionalität liefern. Der ideale Kundenservice von heute kombiniert daher die Leistung von Bots mit der emotionalen Intelligenz von Menschen. Denn hat ein Kunde einen Punkt der Frustration erreicht, wird ihn eine automatische Antwort nicht besänftigen können.

Zum anderen sind menschliche Interaktionen anfangs besonders wichtig, um den Bot spezifisch zu trainieren. Denn auch in klar definierten Bereichen muss die künstliche Intelligenz erst “kalibriert” werden. Dabei wird klar, dass es durch den Einsatz von Chatbots unweigerlich zu Situationen kommt, für die der Bot noch nicht trainiert ist.

Um diese zwei Nachteile zu umgehen, sollte zunächst bewusst auf unnötige Texteingaben verzichtet werden. So kann die natürliche Spracheingabe verstärkt mit Schnell-Buttons kombiniert werden, um den Kunden nicht in untrainierten Dialogen zu verstricken. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem simplen Bot-Fluss, der Kunden einen klaren Nutzen verspricht und darüber hinaus dem Kunden noch die Möglichkeit bietet, eine reale Person zu erreichen, wenn er dies für notwendig hält. Simple Abfragen über Lieferstatus, Produktupgrades, Retouren, FAQs, etc. sind dabei das beste Mittel, um die Kundenerfahrung zu verbessern und stärkere Kundenbeziehungen aufzubauen.

Die Zukunft beginnt jetzt
Die Technologie hinter Chatbots steckt noch in den Anfängen. Gerade im Bereich der virtuellen Assistenten scheint der Weg hin zu einer völlig natürlich geführten Unterhaltung noch in einiger Ferne zu liegen. Mit Blick auf die aktuellen technischen Möglichkeiten eignen sich daher einfache, stets wiederkehrende Szenarien am besten für eine Automatisierung. Wer sich schon jetzt mit den digitalen Helferlein beschäftigt, wird in der Zukunft erhebliche Ressourcen einsparen, gleichzeitig seinen Kunden einen echten Mehrwert bieten und sich so den entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern.

Mehr zu Chatbot Lösungen im Kundenservice unter www.foxim.de

Foxim steht für innovative Chatbot-Lösungen im Bereich des Kundenservice. Mit seiner Smart Messaging Plattform begleitet Foxim Unternehmen auf Ihrem Weg in die Zukunft des Conversational Commerce.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Vorgangsprüfung im Kundenservice richtig gemacht

oder „das Gelbe vom Ei“

Vorgangsprüfung im Kundenservice richtig gemacht

aisheh3

Gesprächsaufzeichnung, Mystery Calls, Mailprüfung, Testkäufe, Prüfung Schriftverkehr … Nur ein paar der Möglichkeiten die im Kundenservice Einsatz finden, um die Bearbeitungsqualität der einzelnen Kontaktkanäle zu überprüfen. Doch was ist noch zeitgemäß? Worauf kommt es an? Was sind die wichtigsten Aspekte der Vorgangsprüfung und was sollte man besser vermeiden?

Die ersten Vorgangsprüfungen wurden Ende der 90er Jahre durchgeführt. Ziel war es herauszufinden, ob die Vorgänge von den Agenten so abgearbeitet und durchgeführt worden sind, wie die Qualitätsvorgaben des jeweiligen Unternehmens es vorgesehen haben. Je nach Kanal und Komplexität der Qualitätsrichtlinien gab es bis zu 50 (!!) verschiedene Qualitätskriterien, die es zu prüfen und bewerten galt. Mit einem einheitlichen Auftreten in Bezug auf die Vorgangsbearbeitung sollte eine hohe Qualität transportiert werden – in manchen Fällen jedoch leider am Kunden vorbei …

Je nach Größe und Anzahl von möglichen Dienstleistern, wurden die Ergebnisse aus den Vorgangs- oder Qualitätsprüfungen genutzt, um eine Bonus-/Malus-Vereinbarung mit den Dienstleistern zu forcieren. Hatte ein Dienstleister schlechte Werte bei den Vorgangsprüfungen, gab es am Ende des Monats weniger Geld. Waren die Werte überdurchschnittlich gut, wurde ein Bonus gezahlt. Soweit zur Geschichte und der aktuellen Verwendung – doch wie sieht die Zukunft aus? Machen Vorgangsprüfungen noch Sinn?

Aus unserer Sicht: Auf jeden Fall! Doch bedarfsgerecht sollten die Prüfungen sein. Bei der Konzeption der Qualitätskriterien und dem damit verbundenen Prüfkatalog geht Qualität vor Quantität. Selbstverständlich sind z. B. Verlegenheitslaute oder das korrekte Sprechtempo bei der telefonischen Bearbeitung nicht unwichtige Aspekte. Doch sind Sie der Meinung, Ihren Kunden ist es wichtig, dass speziell diese Details bei jedem Agenten sitzen? Den Kunden ist viel wichtiger, dass man sich Zeit für ihr Anliegen nimmt, individuell auf die Bedürfnisse eingeht und eine passende Lösung findet. Über Verlegenheitslaute wird ein Kunde sich nicht einmal wundern, wenn der Agent sich wirklich für sein Anliegen interessiert und einsetzt.

Was sollte denn nun geprüft werden? Welche Kriterien machen Sinn? Eine universale Antwort kann hier nicht gegeben werden, da die Kriterien sehr stark mit dem Qualitätsbewusstsein des Unternehmens und den Qualitätsansprüchen der jeweiligen Kunden zusammenhängen. Ein „VIP Platin Kunde“ erwartet beispielsweise von Natur aus, dass er nicht in einer Warteschleife warten muss und dass der Agent überaus freundlich mit der Anfrage umzugehen weiß.

Bei der Auswahl und Zusammenstellung der Prüfkriterien sollten Sie darauf achten, dass die Kriterien im Fokus liegen, die Ihnen und Ihrer Kunden wichtig sind. Freundlichkeit, fachliche Kompetenz, gekonnte Fragestellungen, zielgerichtete Gesprächsführung und das gewisse Etwas sollten bei keinem Prüfkatalog fehlen. Auch ein subjektiver Gesamteindruck des Prüfers macht Sinn, um die Atmosphäre und das Gespräch an sich bewerten zu können, ohne feste Leitfäden oder Kriterien. Wichtig ist, dass die Kriterien eine konkrete Definition haben und somit keine Diskussionen über „Kriterium erfüllt“ und „Kriterium nicht erfüllt“ entstehen. Ziel der Vorgangsprüfung sollte es sein, vorhandene Schwachstellen zu identifizieren, um diese im Nachgang abzustellen, sei es durch individuelle Schulungen, Prozessanpassungen oder Änderungen am IT-System.

Wir empfehlen Ihnen nicht zu vergessen, worum es letztendlich geht: Ihre Kunden zufriedenzustellen – sind Ihre Kunden zufrieden, kann man sicherlich über Verlegenheitslaute oder zu lang wirkende Gesprächspausen hinwegschauen …

Gerne unterstützt Sie die Bolzhauser AG bei der Planung und Umsetzung Ihrer Vorgangsprüfung, egal egal, ob es um den Kontaktkanal Telefon, E-Mail, Chat oder Social Media geht – sprechen Sie uns gerne an!

Die Bolzhauser AG – Ihr strategischer Wertschöpfungspartner bei der Steigerung Ihrer Kundenzufriedenheit!

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Computer IT Software

UniPRO/Serviceschein – die papierlose Servicelösung für Microsoft Dynamics CRM

UniPRO/Serviceschein - die papierlose Servicelösung für Microsoft Dynamics CRM

Unidienst geht mit UniPRO/Serviceschein für Microsoft Dynamics CRM über die bestehende Funktion einer papierlosen Servicelösung hinaus: Der bisherige Ablauf wurde in einen automatisierten Prozess eingebettet und unterstützt eine neue Dynamik zwischen den Mitarbeitern im internen Servicecenter und den Technikern, die unterwegs zum Kunden sind: Stringente Abläufe für mehr Effizienz und Kundenorientierung!

Unidienst stellt mit UniPRO/Serviceschein eine Lösung bereit, welche die Zusammenarbeit von Disponenten und Technikern strukturiert. Statt dem herkömmlichen Papierformular unterstützt der UniPRO/Serviceschein die volldigitale Abwicklung von Serviceaufträgen, deren gesamter Prozess in Microsoft Dynamics CRM abgewickelt wird. Eine effiziente Lösung für alle Unternehmen, deren Servicetechniker einen eigenen Zugriff auf das CRM-System haben, da diese dort ihre Arbeitszeiten und verarbeitete Materialien erfassen.

Allerdings gibt es auch Konstellationen, bei denen dem Servicetechniker keine CRM-Lizenz zur Verfügung steht. Hierfür stellt das neue Modul „Excel-Client“ für den UniPRO/Serviceschein alle notwendigen Funktionen in einem Excel zur Verfügung: Zum Beispiel zur Erfassung von Arbeitszeiten, Materialverbrauch oder Messdaten. Damit setzt Unidienst eine Innovation um, die insbesondere für Unternehmen interessant ist, die externe Techniker engagieren oder eigene Techniker nicht mit CRM-Lizenzen ausstatten wollen. In diesen Fällen erzeugt der Excel-Client automatisch aus den CRM-Daten ein Excel und versendet diese Datei per E-Mail an den Techniker. Sendet der Techniker dieses Excel dann ausgefüllt zurück, überträgt der Excel-Client die Daten in die CRM-Entitäten, erzeugt den Einsatzbeleg und versendet diesen als PDF automatisch an den Kunden.

Der Prozess im Einzelnen: Wie gewohnt nimmt ein Kollege/eine Kollegin im First Level/Second Level das Anliegen eines Kunden entgegen und legt eine Serviceanfrage und eine Serviceaktivität an. Zentral ist dabei die Dokumentation der Anforderungen des Kunden – möglich sind neben einem Defekt auch Implementierungen, Service oder Wartungen. Das Programm UniPRO/Serviceschein unterstützt bei der Auswahl des geeigneten Technikers, indem die Verfügbarkeiten geprüft werden und ein geeigneter Termin vorgeschlagen wird. Sämtliche Informationen aus der Serviceanfrage, als auch Details zum beim Kunden im Einsatz befindlichen Gerät, werden im Serviceschein zusammengefasst. Dies gilt auch für Geräteeinstellungen, welche vor Ort zu überprüfen sind.

An dieser Stelle startet der automatisierte Prozess, denn jetzt würden die Techniker auf die Daten in der Entität Serviceschein in Microsoft Dynamics CRM zugreifen. Mit Hilfe des Clienttools werden die Details automatisch als Excel-Serviceschein per Email an die jeweiligen Techniker verteilt. Diese schließen die Kundentermine mit dem Ausfüllen des Excel-Servicescheins ab, indem die Fahrt- und Arbeitszeiten sowie ein- und ausgebaute Teile in den jeweiligen Reitern des Excel-Tabellenblatts erfasst werden. Der Serviceschein ist so lange aktualisierbar bis die Unterzeichnung des Formulars erfolgt.

Der Serviceprozess wird folglich auch papierlos abgeschlossen: Mit der Einbindung des Signierpads von Signotec, können nun sowohl Techniker und Kunde das digitale Formular unterschreiben. Das erwähnte Clienttool verteilt die Excel-Servicescheine nicht nur periodisch an die Techniker, sondern holt diese auch regelmäßig wieder retour. Die vorgenommenen Eintragungen werden nach Microsoft Dynamics CRM übernommen, die Dienstleistungen und Einsatzzeiten stehen für die Fakturierung als Rechnungspositionen zur Verfügung. Über den digitalen Serviceschein erhält der Kunde jedoch nicht nur eine Rechnung, sondern auch den Beleg des unterzeichneten Servicescheins.

Unternehmen profitieren nicht allein davon, dass der Excel-Serviceschein ohne unmittelbare Anbindung an das CRM-System verwendet werden kann. Vielmehr ist er flexibel an die kundenspezifischen Anforderungen anpassbar, indem mehrere Logos oder Anschriftenzeilen verwendet werden können oder sämtliche Felder in der Entität Serviceschein in die Excel-Variante integriert werden können. Spezifikationen werden den Technikern in Form von Checklisten bereitgestellt, um die Qualitätsstandards einzuhalten. International tätige Unternehmen erzeugen die Servicescheine in unterschiedlichen Sprachen.

Unidienst ist dem Anspruch, stringente Abläufe zwischen dem Servicecenter und den Technikern zu schaffen, nachgekommen. Der Einsatz von UniPRO/Serviceschein stärkt die Kundenorientierung, indem die Akteure unterstützt werden: die Entlastung der Disponenten in den administrativen Aufgaben, die erhöhte Mobilität der Techniker und Microsoft Dynamics CRM als Bindeglied.

Die Unidienst GmbH Informationsdienst für Unternehmungen mit Sitz in Freilassing ist bereits seit 1974 als Unternehmensberatung und Softwareentwickler tätig. Als zertifizierter Microsoft Dynamics CRM Partner, plant und realisiert Unidienst als einer der ersten deutschen Microsoft Partner seit 2003 kundenindividuelle CRM- und ERP-Projekte für mittelständische und große Unternehmen.

Kontakt
Unidienst GmbH
Sandra Sommerauer
Gewerbegasse 6a
83395 Freilassing
+49 8654 4608- 16
sandra.sommerauer@unidienst.de
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Über 13 Prozent Plus in 2015 bei überschaubarer Volatilität

TrendConcept Fund Multi Asset Allocator bester "Systematic Managed Futures Fund" des Jahres 2015

Über 13 Prozent Plus in 2015 bei überschaubarer Volatilität

Caspar von Zitzewitz, einer der fünf Geschäftsführer der TrendConcept Vermögensverwaltung GmbH Bild: TrendConcept, Veröffentlichung frei in Verbindung mit Berichterstattung über TrendConcept

Taktische Vermögenssteuerung und hohe Diversifikation über mehrere Vermögensklassen

Frankfurt am Main, 14. 1. 2016 (mpr) – Der Fonds „TrendConcept Fund Multi Asset Allocator“ (ISIN LU0227566055) ist für seinen Wertzuwachs von 13,11 Prozent netto vom britischen Fachblatt AI Acquisition International ( www.acquisition-intl.com ) als bester „Systematic Managed Futures Fund“ des Jahres 2015 ausgezeichnet worden. Details dazu auf www.trendconcept.com

Der Fonds sucht global nach nutzbaren Trends in Aktien, Renten und Devisen. Investitionen folgen technisch-quantitativen Analysen, mit denen kurz- und mittelfristige Trends identifiziert werden. Dabei werden nach Bedarf sowohl Long- als auch Shortpositionen eingegangen. Ziel ist eine absolute, von den Kapitalmärkten unabhängige Wertentwicklung.

„In Zeiten großer Börsenbewegungen und niedriger Zinsen bewahrt der MAA nicht nur die Kapitalbasis des Anlegers, sondern kann auch mit Wertzuwächsen glänzen“, so Caspar von Zitzewitz, einer der fünf Gründer und Geschäftsführer von TrendConcept.

An verschiedenen Terminmärkten sucht das in Wiesbaden und Frankfurt am Main ansässige Unternehmen TrendConcept GmbH systematisch ständig nach eindeutigen Trends, steigenden oder fallenden Notierungen bei Aktien, Anleihen und Währungen. Erreicht hat TrendConcept die Fondsperformance mit einem selbst entwickelten und konsequent durchgehaltenen taktischen Vermögenssteuerungssystem, in dem Prognosen oder individuelle Einschätzungen keinerlei Rolle spielen.

Die fünf Gründer und Geschäftsführer von TrendConcept sind seit 26 Jahren ein Team. Der robuste Anlagestil der Firma ist im Kern seitdem unverändert und sorgt für Kapitalschutz und Vermögensaufbau gleichermaßen.
Deshalb sieht von Zitzewitz in Zukunft eine wachsende Nachfrage nach taktischen Anlagekonzepten wie denen von TrendConcept.

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Internet E-Commerce Marketing

Was febiz so einzigartig macht

Was febiz so einzigartig macht

febiz der neue innovative Marktplatz

febiz.de ist ein Onlinemarktplatz, der Kaufinteressenten ganz leicht mit den passenden Verkäufern zusammenbringt. Mit wenig Aufwand für beide Seiten.

Anders als gängige Online-Shops und Auktionshäuser bietet febiz eine rein nachfrageorientierte Plattform.
Für alle, die auf der Suche nach einem Produkt sind, hat somit das stressige und zeitaufwändige Stöbern und Suchen ein Ende, weil Suchende nur genau auf ihre Wünsche zugeschnittene Angebote erhalten.

Wer als Verkäufer einen Artikel veräußern möchte, der muss ihn nicht mehr blind ins Netz stellen und warten, bis jemand sein Angebot findet: Mit febiz hat er einen Überblick, was am Markt gefragt ist und kann so seine Waren gezielt anbieten.

Was febiz im Wesentlichen von Onlineshops und anderen Marktplätzen unterscheidet sind Besonderheiten wie:

Konkrete Nachfrage und gezieltes Angebot
Bei Kaufinteresse muss man sich einfach anmelden, das gewünschtes Produkt mit Stückzahl beschreiben und vielleicht noch ein Foto oder ein PDF-Dokument dazu hochladen. Die Anfrage ist sofort auf dem Portal sichtbar. Kann ein Verkäufer den gewünschten Artikel liefern, loggt er sich ein und macht ein Angebot.

Einfaches Handling und leichte Nutzung
febiz.de bietet eine nutzerfreundliche, aufs Wesentliche reduzierte Oberfläche. Mit nur ein paar Klicks können Produktkategorien aufgerufen werden, aktuelle Nachfrage und Angebote gecheckt werden. Die übersichtliche Gestaltung hilft dabei in Ruhe zu vergleichen und die richtige Entscheidung zu treffen.Es wird auf der Internetseite komplett auf Werbung verzichtet.

Geschützte Daten und einfache Abwicklung
Alles bleibt anonym bis der Käufer den Zuschlag erteilt. Erst dann legt febiz für beide Geschäftspartner die für die Zahlung und Lieferung relevanten Daten offen. Beide Seiten erhalten eine zusammenfassende Bestätigungs-Email. Jetzt muss nur noch Kontakt aufgenommen werden um die Zahlung und die Lieferung abzuwickeln.

Transparente Preise und faire Konditionen
Für Kaufinteressenten und Käufer ist febiz.de kostenlos. Verkäufer zahlen nur bei erhaltenem Zuschlag eine fair gestaffelte Gebühr, welche sich nach der Höhe des Verkaufspreises. Im 14-tägigen Turnus erhalten Verkäufer eine gesammelte Provisionsrechnung. Dies bedeutet, dass keine Gebühr anfällt, wenn kein Umsatz generiert wird.

Kontakt
febiz.de UG (haftungsbeschränkt)
Felix Binder
Heinrich-Heine-Ring 22
52499 Baesweiler
01573 5525654
felix.binder@febiz.de
http://www.febiz.de

Tourismus Reisen

Viele Anfragen starten war gestern, heute gibt es die Urlaubsanfrage

Kein zeitaufwändiges Suchen nach einem Ferienhaus oder Ferienwohnung mehr. Jetzt mit nur einer Anfrage zu vielen Angeboten von Privatunterkünften für den nächsten Urlaub.

Viele Anfragen starten war gestern, heute gibt es die Urlaubsanfrage

Mit nur einer Anfrage zum privaten Ferienhaus oder Ferienwohnung

Viele Wünsche an die Ferienunterkunft, aber wenig Zeit zum Suchen nach einer geeigneten Ferienwohnung oder Ferienhaus?
Mit nur einer Urlaubsanfrage, die alle Wünsche wie Zeitraum, Reiseziel, Anzahl der Personen usw. beinhaltet, gibt es innerhalb kurzer Zeit ganz konkrete Angebote an Ferienhäusern und Ferienwohnungen von privaten Vermietern. Aus diesen Angeboten kann dann in aller Ruhe ausgewählt werden.

Das zeitaufwändige Suchen von Ferienunterkünften war gestern. Mit der Urlaubsanfrage vergeudet man keine wertvolle Zeit mehr mit dem Suchen, sondern findet zeitsparend aus dem Pool der verfügbaren und den Wünschen entsprechenden Privatunterkünften, die von den Vermietern aus der Urlaubsregion dem anfragenden Urlauber angeboten werden, die passende Ferienunterkunft. Diesen kostenlosen Service bietet das Ferienhausportal www.Ferienhaus-Liste.de .

Die Suche nach einer geeigneten Ferienwohnung oder Ferienhaus kann eine zeitaufwändige Angelegenheit sein. Es werden Unterkünfte recherchiert, die den Wünschen an die Ferienunterkunft und dem Reiseziel entsprechen. Hat man geeignete Objekte gefunden, ist der Vermieter anzuschreiben, um die Verfügbarkeit zum Wunschtermin abzufragen. Je kürzer der Abstand zum Reisetermin ist, desto eher sind die Wunschobjekte ausgebucht. Und dann? Die Suche beginnt aufs Neue: Objektauswahl, Vermieterkontakt, etc. Das kostet Zeit, wertvolle Zeit.

Diese Zeit lässt sich im Ferienhausportal www.Ferienhaus-Liste.de sparen. Hier kann man mit nur e i n e r Urlaubsanfrage direkt a l l e privaten Vermieter im Wunschreiseziel anschreiben. Die Ansprüche an die Ferienunterkunft und das Reiseziel können in einem Anfrageformular online eingetragen werden. Die Angabe von bis zu 15 Urlaubszielen gleichzeitig ist möglich. Zeitnah (innerhalb weniger Stunden) unterbreiten die Vermieter aus der gewünschten Urlaubsregion mit den passenden Ferienunterkünften attraktive Angebote. Nun kann in aller Ruhe die richtige Ferienunterkunft ausgewählt werden.

Die Urlaubsanfrage ist für den Urlauber ganz unverbindlich. Es ergibt sich daraus keinerlei Buchungsverpflichtung, aber die große Chance zeitsparend die passende Ferienunterkunft für einen traumhaften Urlaub im gewünschten Reiseziel zu finden.
Bildquelle:kein externes Copyright

www.Ferienhaus-Liste.de ist das Portal für Urlauber und Vermieter. Hier können Vermieter ihre Ferienobjekte jederzeit eigenständig und selbstverantwortlich mit einer umfangreichen Beschreibung und mit bis zu 12 Bildern präsentieren.

Urlauber finden im Portal www.ferienhaus-liste.de für mehr als 20 Länder ein großes Angebot von Ferienunterkünften für unterschiedliche Ansprüche. Dem Portalnutzer steht eine Merkliste zur Verfügung. So findet er beim nächsten Besuch seine schönsten Ferienunterkünfte direkt wieder. Die Anfragen zur Verfügbarkeit einer Ferienunterkunft gehen direkt zum Vermieter.

Ferienhaus-Liste.de
Stefan Niederlaender
Birkenstr. 32
66440 Blieskastel
0684253390
hallo@ferienhaus-liste.de
http://www.ferienhaus-liste.de

Sport Vereine Freizeit Events

BadenInvest: mündelsicheres Investment mit außergewöhnlichen Sicherheitsparametern

BadenInvest: mündelsicheres Investment mit außergewöhnlichen Sicherheitsparametern

Das Prädikat „mündelsicher“ nach § 1807 BGB stellt eine besondere Form der Sicherheit dar, die nicht gleichbedeutend Risikolosigkeit nach sich zieht. Jede als mündelsicher beworbene Investitionsmöglichkeit muss individuell geprüft und bzgl. Produktrisiken bewertet werden. Aufgrund der langjährigen Expertise ist es gelungen, ein an sich mündelsicheres Investment mit zusätzlichen konstruktiven Absicherungen auszustatten und dafür vor allem für Stiftungen, Pensionskassen und andere institutionelle Investoren ein Höchstmaß an Sicherheit Wert darstellen zu können.

Es handelt sich hierbei um die Möglichkeit als Darlehensgeber in aktuell modernisierte und unabhängig bewertete Pflegeimmobilien zu investieren. Der deutsche Staat garantiert über die Sozialgesetzgebung indirekt die Mieteinnahmen der/des Eigentümer/s der Pflegeimmobilie. Dadurch ist einer Investitionsmöglichkeit in deutsche Pflegeimmobilien mit bester Bonität innerhalb des Immobilienmarktes ein besonderer Stellenwert hinsichtlich Solidität zuzuordnen.

Als erste konstruktive Sicherheit erhält der Investor eine erstrangige Grundschuld an einem Objekt des Portfolios. Als Besonderheit ist hier zusätzlich das Verwertungsrisiko über einen der größten Rückversicherer der Welt abgesichert. Diese Kombination ist außergewöhnlich und definiert sich über die projektbedingten Standards auf einem höchst möglichen Sicherheitsniveau.

Als weiteres Highlight erhalten die Investoren hier einen realen Inflationsausgleich auf das investierte Kapital nach jährlicher Meldung des Statistischen Bundesamtes. Der hier gezahlte Zinsleistung von 4 % per anno ist also als Realzins nach Inflation zu bewerten.
Bitte beachten Sie, dass nur begrenzte Kontingente zur Verfügung stehen.

Weiterhin ist die BadenInvest Consulting GmbH spezialisiert auf das Aufteilen von Photovoltaikanlagen in kleine erschwingliche Einheiten, welche über Banken finanziert werden können. Exposés mailen wir auf Anfrage zu.
Weitere Informationen und Kontakt: www.baden-invest.de

BadenInvest Consulting GmbH
Stefan Falk
Liststraße 18
76185 Karlsruhe
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Wissenschaft Technik Umwelt

BadenInvest erweitert seine Geschäftsfelder um Ökostrom und Stromkostenoptimierung

Die BadenInvest hat seine Aktivitäten im Bereich erneuerbare Energien erweitert. Mit den beiden österreichischen Partnern Energie Steiermark und Ultra (Keseco) wurden zwei leistungsstarke Unternehmen für den deutschen Markt gewonnen.

Unternehmen ab einem jährlichen Verbrauch von 30.000 kWh können ihre Stromkosten um ca. 10% senken. Das aktuelle Angebot der Energie Steiermark umfasst Strom aus Wasserkraft, erneuerbare Energien und traditionelle Energieträger mit Ausnahme von Atomstrom. In 2014 sind weitere Tarife im Bereich Ökostrom geplant.

Interessierte Unternehmen können einen Stromkostenvergleich auf der Internetseite www.baden-invest.de anfordern. Es muss nur eine aktuelle Stromrechnung eingereicht werden, und die Mitarbeiter der BadenInvest werden sofort tätig. Innerhalb von 48 Stunden wird jede Anfrage zur vollsten Zufriedenheit beantwortet.

Durch ein innovatives Verfahren aus der Quantenphysik ist es heute sehr einfach bis zu 15% des Stromverbrauches zu senken. Gerne informieren wir Sie, wie auch Sie sowohl die Prozesse Ihres Unternehmens noch umweltfreundlicher gestalten und dabei die Liquidität verbessern können. Mit Geräten der Firma Ultra (Keseco) tragen Sie zur Stromsenkung in Ihrem Hause bei.

Die BadenInvest Consulting GmbH ist weiterhin spezialisiert auf das Aufteilen von Photovoltaikanlagen in kleine erschwingliche Einheiten, welche über Banken finanziert werden können. Weiter können sich Privatpersonen wie auch institutionelle Anleger an Projektfinanzierungen der BadenInvest Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG’s beteiligen.

Weitere Informationen und Kontakt: www.baden-invest.de

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Politik Recht Gesellschaft

Deckungsschutzklagen gegen Rechtsschutzversicherer erfolgreich

Die Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte aus Berlin und München vermeldet Erfolge beim Vorgehen gegen deutsche Rechtsschutzversicherer.

Deckungsschutzklagen gegen Rechtsschutzversicherer erfolgreich

Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Zahlreiche Rechtsschutzversicherungen hatten in der Vergangenheit die Übernahme von Deckungsschutzfällen mit einem Verweis auf eine Ausschlussklausel abgelehnt, die sich auf „Effektengeschäfte“ und „Prospekthaftungsfälle“ bezog. Hier hatte bereits die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Klage gegen zahlreiche Rechtsschutzversicherer eingereicht, dahingehend, dass diese sich nicht mehr auf die Klausel berufen dürften. Eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes war zum 08.05.2013 erwartet worden und ging anlegerfreundlich aus.

ARAG und DEURAG erteilen Deckungsschutz

Bereits vor Vorliegen der Entscheidung des Bundesgerichtshofes hatten die Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Schulte und Partner mehrere Deckungsschutzklagen für geschädigte Anleger gegen deren Rechtsschutzversicherer eingereicht. Zwei dieser Klagen führten bereits jetzt, somit kurze Zeit nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofes, zu einem Erfolg. Die ARAG Rechtsschutzversicherung erteilte in einem Verfahren gegen die IN-GENIUM Galvano Fond Beteiligung Deckungsschutz und erklärte sich dazu bereit, die zusätzlich entstandenen Kosten für die Deckungsschutzklage zu übernehmen. In einem anderen Verfahren gegen die DEURAG erkannte diese den Anspruch auf Erteilung des Deckungsschutzes in dem Gerichtsverfahren an, sodass Anerkenntnisurteil erging. Auch hier hat die DEURAG die Kosten des Rechtsstreites um die Erteilung des Deckungsschutzes zu tragen.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Sven Tintemann, der die Deckungsschutzklagen betreut hat, kommentiert dies wie folgt: „Die Rechtsschutzversicherer mussten hier nach der Entscheidung des BGH klein beigeben. Unsere Mandanten, die bereits vor dem Vorliegen der Entscheidung Deckungsschutzklagen eingereicht hatten, wurden hier für ihren Mut belohnt und können nun schnell wegen ihrer Ansprüche in Bezug auf Beteiligungsgesellschaften tätig werden. Unsere Kanzlei hat weitere Deckungsschutzklagen gegen Rechtsschutzversicherer eingereicht, die immer noch keinen Deckungsschutz erteilt haben. Auch am 24.06.2013 sind wieder 3 Deckungsschutzklagen gegen die bekannten Versicherer ARAG und ROLAND ausgefertigt worden.“

Entscheidung stärkt den Verbraucherschutz, Ausreden gelten nicht

Überraschenderweise lässt sich leider feststellen, dass es auch nach den Entscheidungen des Bundesgerichtshofes vom 08.05.2013 immer noch Rechtsschutzversicherer gibt, die die Erteilung einer Deckungsschutzklage ablehnen. Dies wird meist damit begründet, dass die Entscheidung nicht gegen die eigene Rechtsschutzversicherungsgesellschaft ergangen sei und dass die Urteilsgründe noch nicht vorlägen.

Hierzu noch einmal Dr. Tintemann: „Eine solche Ausrede kann man natürlich nicht durchgehen lassen. Am 13.06.2013 wurde das erste Urteil des Bundesgerichtshofes in voller Länge mit Entscheidungsgründen veröffentlicht. Rechtsschutzversicherer, die nun keinen Deckungsschutz erteilen, müssen sich somit nicht wundern, wenn sie mit einer Fülle von Deckungsschutzklagen ihrer eigenen Kunden überzogen werden. Wer sich hier nicht wehrt, der ist eigentlich selbst schuld. Wir raten allen unseren Kunden, jetzt auf keinen Fall klein beizugeben, sondern hier auch den eigenen Rechtsschutzversicherer gerichtlich in Anspruch zu nehmen.“

V.i.S.d.P.

Dr. Sven Tintemann
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Sofortkontakt Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte unter 030 – 715 206 70

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Die Kanzlei verfügt über zwei Büros in Berlin und eine Zweigstelle in München.

Ergänzende Absenderangaben mit allen Kanzleistandorten finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

Kontakt:
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Politik Recht Gesellschaft

Bundesgerichtshof kippt Prospekthaftungs- und Effektenklausel

Sie haben bisher keinen Kostenschutz erhalten? Durch die Entscheidung des Bundesgerichtshofs sieht ein neuer Anlauf bei der Versicherung für eine neue Deckungsschutzanfrage erfolgsversprechend für die Rechtsschutzversicherten aus.

Bundesgerichtshof kippt Prospekthaftungs- und Effektenklausel

Rechtsanwalt Dr. Sven Tintemann, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Seit heute ist es amtlich. Am 08.05.2013 entschied der Bundesgerichtshof zu den Az. IV ZR 84/12 und IV ZR 174//12, dass die vielfach von Rechtsschutzversicherern verwendete Ausschlussklausel zum Bereich Effekten und Prospekthaftung unwirksam ist. Auf diese Klausel hatten sich zahlreiche Rechtsschutzversicherer zum Ärger ihrer Kunden berufen, um keine Kosten für Klagen betroffener Opfer von Falschberatungs- und Kapitalanlagefällen übernehmen zu müssen (z.B. in Fällen um die Pleitebank Lehman Brothers).

Geklagt hatte die Verbraucherzentrale NRW gegen verschiedene Versicherer mit unterschiedlichem Erfolg. Eine Entscheidung des OLG München, in welcher die betroffene Rechtsschutzversicherung zur Unterlassung der weiteren Verwendung der Klausel verurteilt wurde, nahm der BGH zum Az. IV ZR 211/11 erst gar nicht zur Entscheidung an, da die Revision nicht zugelassen worden war.

Klare Entscheidung für den Anleger- und Verbraucherschutz

Gegen eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt waren beide Parteien in die Revision gegangen, da das Gericht die Klausel der Rechtsschutz nur teilweise für unzulässig erachtet hatte. Das OLG Stuttgart sah die Klausel der Rechtsschutzversicherung sogar als zulässig an. Nun sorgte der BGH für Klarheit und kippte die umstrittene Klausel. Diese lautet:

„für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen in ursächlichem Zusammenhang mit der Anschaffung oder Veräußerung von Effekten (z.B. Anleihen, Aktien, Investmentanteilen) sowie der Beteiligung an Kapitalanlagemodellen, auf welche die Grundsätze der Prospekthaftung anwendbar sind (z.B. Abschreibungsgesellschaften, Immobilienfonds).“

Was dies für die Praxis bedeutet, erläutert Dr. Sven Tintemann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus der auf Anlegerschutz spezialisierten Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte. Dr. Tintemann: „Die Anleger, die bisher keinen Kostenschutz erhalten haben, können nun einen neuen Anlauf bei der Versicherung nehmen und erneut Deckungsschutz anfragen. Sollte dieser erneut abgelehnt werden, wäre eine Deckungsschutzklage wohl erfolgversprechend.“

Die Kanzlei Dr. Schulte und Partner hat bereits vor der Entscheidung des Bundesgerichtshofs mehrere Klagen gegen Rechtsschutzversicherer (darunter die ARAG und die DEURAG) auf Erteilung einer Deckungsschutzzusage eingereicht. Dem Verfahrensausgang sieht Anwalt Dr. Tintemann nun gelassen entgegen: „Die erstinstanzlichen Verfahren werden wohl mit einer Deckungszusage für unsere Mandanten enden. Die Rechtsschutz muss dann auch noch die zusätzlich entstandenen Kosten tragen.“

Welche konkreten Möglichkeiten haben die Betroffenen mit Aussicht auf Hilfe?

Anleger, die in der Vergangenheit einen Anspruch aufgrund mangelnder Rechtsschutz-Deckung nicht durchgesetzt haben, sollten sich nun an einen Anwalt wenden, der sich auf das Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert hat. Dieser muss die Ansprüche dann insbesondere unter Verjährungsgesichtspunkten prüfen und gegebenenfalls eine neue Deckungsanfrage stellen.

Nachträglicher Deckungsschutz realistisch?

Rechtsanwalt Dr. Tintemann hierzu: „Sicher ist zumindest, dass ihre Versicherung nicht bei ihnen anklopfen wird, um nachträglich Deckungsschutz zu erteilen. Es ist also wieder einmal Sache des Versicherungskunden oder seines Rechtsanwalts, sich zu kümmern und die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Diese Entscheidung des Bundesgerichtshofs lässt aber darauf hoffen, dass nun bessere Chancen für mehr Gerechtigkeit für den Anleger- und Verbraucherschutz bestehen und sich dadurch die rechtlichen Möglichkeiten nun durchaus erfolgreich für den Rechtsschutzversicherer auswirken werden.“

V.i.S.d.P.:

Dr. Sven Tintemann
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