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Ciper & Coll., die Anwälte für Medizinrecht wieder auf Erfolgskurs vor Oberlandesgericht Hamm

Qualifizierte Rechtsberatung und -vertretung in einem Arzthaftungsprozess ist wichtig, um sich gegen die regulierungsunwillige Versicherungswirtschaft durchzusetzen. Informationen von Ciper & Coll.:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als "schicksalhaftes Geschehen" abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht, stellt im nachfolgenden einen aktuellen Prozesserfolg der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. vor. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weitere Prozesserfolge zu entnehmen:

Oberlandesgericht Hamm – vom 07. März 2016

Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:

Ischämischer Insult im Mediastromgebiet links mit Hemiparese nach Liposuktion; OLG Hamm, Az.: I 3 U 154/14

Chronologie:

Der Kläger begab sich in die Einrichtung der Beklagten zwecks Vornahme einer Liposuktion. Diese wurde im Januar 2008 vorgenommen. Im Aufklärungsbogen hatte der Kläger bei der Frage nach Herz-/Kreislauferkrankungen "Vorhofseptumdefekt" eingetragen. Die Operation verlief ohne Komplikationen, auch im postoperativen Verlauf zeigten sich keine Auffälligkeiten. Wenige Wochen später erlitt der Kläger jedoch einen ischämischen Insult. Bei der nachfolgenden Untersuchung stellten die Mediziner neben dem Vorhofseptumdefekt auch ein Aneurysma fossa ovalis fest. Seit dem Vorfall leidet der Kläger u.a. an Konzentrationsstörungen sowie kognitiven Defiziten.

Verfahren:

Zunächst war mit der Angelegenheit das Landgericht Essen befasst (Az. 1 O 266/10). Mit Urteil vom 28.08.2014 stellt das Landgericht fest, dass die Klage unbegründet und damit abzuweisen sei. Dem tritt der Kläger mit der Berufung entgegen, dem sich der qualifizierte Arzthaftungssenat des OLG Hamm nunmehr dem Grunde nach anschließt. Nach einer weiteren umfassenden Beweisaufnahme schlägt das Oberlandesgericht den Parteien vor, sich gütlich zu einigen. Die zu ersetzende Gesamtentschädigung liegt bei rund 10.000,- Euro, womit sich die Parteien einverstanden erklären.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:

Liposuktionen bedürfen einer erheblichen Risikoaufklärung durch den behandelnden Mediziner. Der Grund liegt auf der Hand: Es liegt bei der Operation keine absolute Indikation, sondern lediglich eine relative vor. Der Patient muss also, bevor er sich einer Gefahr für die Gesundheit aussetzt, genau über die möglichen Risiken informiert sein, um möglicherweise von dem Eingriff Abstand zu nehmen, stellt der sachbearbeitende Rechtsanwalt Marius B. Gilsbach LLM, Fachanwalt für Medizinrecht klar.

Arzthaftungsprozesse werden oft in der 1. Instanz entschieden. In Ausnahmefällen ist es für einen unterliegenden Patienten jedoch unerlässlich, die Entscheidung eines Untergerichtes von einem Berufungsgericht hinterfragen zu lassen. Mittels qualifizierter anwaltlicher Hilfe lassen sich sodann in vielen Fällen Urteile revidieren. Ein Qualitätsmerkmal stellt vor allem der Titel zum Fachanwalt für Medizinrecht dar, sowie ein Titel zum Master of Laws in gesundheitsrechtlicher Ausrichtung. Damit zeigt der befasste Anwalt auf, dass er über ganz erhebliche theoretische und praktische Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügt.

Wir gehören auf den Gebieten des Medizin-, Arzthaftungs- und Personenschadenrechtes aufgrund unserer fast 20jährigen Erfahrungen, unseren Kontakten zu zahlreichen hochqualifizierten medizinischen Sachverständigen jeder Fachrichtung und unseren Prozesserfolgen zu den renommiertesten Sozietäten in Deutschland. Zahlreiche Publikationen und eine fortwährende Präsenz in Print-, Hörfunk- und TV-Medien sind belegt.

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Sonstiges

Patienten aus der Region Köln / Bonn: Aneurysma Information

Aneurysma Behandlung: Im Diakonie Klinikum Siegen Teamarbeit von Neurochirurgen und Neuroradiologen

Patienten aus der Region Köln / Bonn: Aneurysma Information

Operationsmethoden bei einem Aneurysma in der Neurochirurgie Köln / Bonn. (Bildquelle: © vadymvdrobot – Fotolia)

Ein Aneurysma ist eine krankhaft erweiterte Blutader, die jederzeit platzen kann. Die Statistik geht von etwa sechs bis 16 Fällen von aneurysmatischen Subarachnoidalblutungen pro 100.000 Patienten aus. Dabei kommt es zu Blutungen aus den großen Arterien der Hirnbasis in den Subarachnoidalraum, also den spaltförmiger Bereich rund um Gehirn und Rückenmark, der zwischen den beiden Hirnhäuten Arachnoidea und Pia mater liegt. Mit welchen operativen Methoden ein solches Aneurysma behandelt werden soll – diese Frage beantworten die Neurochirurgen in der Kopfklinik am Diakonie Klinikum Siegen in der Großregion Bonn, Köln, Düsseldorf unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun aus einer Hand. Der Eingriff erfolgt je nach Art des Aneurysmas über einen Mikrokatheter oder einen Clip am Hals des Aneurysma. „Dabei handelt es sich um neurochirurgische Verfahren auf höchstem medizinisch-technischem Niveau“, sagt Prof. Dr. Veit Braun.

Aneurysma OPs im neurochirurgischen Kompetenzzentrum für die Region Köln, Bonn, Düsseldorf

Manchmal ist die Diagnose eines Aneurysmas ein Zufallsbefund, und das immer häufiger, weil die hochauflösenden Bildgebungsverfahren moderner Computertomographien die Gefäßaussackungen, aus denen heraus eine Gehirnblutung entstehen kann, besonders gut sichtbar machen. Kommt es durch ein Aneurysma zu einer akuten Einblutung, geht dies meist mit einem stechenden Schmerz im Nacken und Kopf, mit Schüttelfrost und rasenden Kopfschmerzen einher. Nicht selten treten mehrere Fälle in einer Familie auf, sodass auch von einer genetischen Disposition auszugehen ist.

Aneurysma: Operationsmethoden in der Neurochirurgie für Patienten im Großraum Köln / Bonn

In einem akuten Stadium zählt Schnelligkeit und medizinisches Spezialwissen. Im Jung-Stilling-Krankenhaus im Diakonie Klinikum finden offene und interventionelle Verfahren aus einer Hand statt. Der Neurochirurg wählt für den konkreten Fall das optimale Verfahren aus. Die Methoden der Wahl sind zum einen das Coiling, bei dem ein Mikrokatheter meist über einen arteriellen Zugang in der Leiste bis ins Gehirn geführt wird. So wird ein Platindraht in das Aneurysma geschoben. Das Blut gerinnt und das Aneurysma stellt keine Gefahr mehr dar. Ist dieser Zugang nicht möglich, wird über eine Operation von der Schläfe aus ein Klipping durchgeführt, überwacht mit einem fluoreszenzangiografiefähigen Mikroskop. Bei nichtrupturierten Aneurysmen können die Patienten schon nach wenigen Tagen nach Hause und einen Alltag ohne Einschränkungen leben. Lediglich eine regelmäßige Nachkontrolle ist wichtig.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Ciper & Coll., die Anwälte für Medizinrecht – Behandlungsfehler – Arzthaftungsrecht (bundesweit)

Ciper & Coll., die Anwälte für Medizinrecht – Behandlungsfehler – Arzthaftungsrecht (bundesweit)

Ciper & Coll. qualifizierte Rechtsberatung und vertretung im Medizinrecht, Arzthaftungsrecht und bei Schmerzensgeld- bundesweit

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht legt im nachfolgenden einige aktuelle Prozessergebnisse der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. dar. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weiterer Prozesserfolge zu entnehmen:

1.
Landgericht München I – vom 28. Juli 2013
Versicherungsrecht – Arzthaftungsrecht: Prozessverlust für die Rechtsschutzunion Schaden GmbH gegen medizingeschädigte Versicherungsnehmerin, LG München I, Az. 26 O 18642/12

Chronologie:
Die Klägerin ist bei der Beklagten, der Rechtsschutzunion in ihrer Funktion als Schadenabwicklungsunternehmen rechtsschutzversichert. Sie wandte sich in einer umfangreichen arzthaftungsrechtlichen Angelegenheit an Ciper & Coll., um gegen ein Krankenhaus in Berlin Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Der sachbearbeitende Rechtsanwalt Daniel C. Mahr LLM erbat zunächst den Deckungsschutz für außergerichtlichen Rechtsschutz, was die Beklagte wegen angeblich fehlender Erfolgsaussichten ablehnte. In der Folge besann der Versicherer sich eines Besseren, lehnte aber weiterhin die Regulierung der Höhe nach ab, woraufhin die Klägerin gerichtliche Hilfe in Anspruch nahm.

Verfahren:
Das befasste Landgericht München I hielt die Eintrittspflicht der Beklagten für eindeutig. Die Rechtsschutzunion sei hinreichend über die Sache informiert gewesen, Raum für eine Obliegenheitsverletzung seitens der Anwälte der Klägerin sah das Gericht nicht. Das Gericht riet der Beklagten an, sich wenigstens im Vergleichswege zu einigen und den Deckungsschutz zu erteilen, was der Versicherer hartnäckig verweigerte. Daraufhin verurteilte das Gericht die Rechtsschutzunion, ihren Verpflichtungen aus dem Versicherungsvertrag entsprechend der Klägerin für einen Streitwert von 45.000,- Euro Deckungsschutz für ein außergerichtliches sowie erstinstanzliches Verfahren gegen das Berliner Klinikum zu gewähren.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Aus Schaden wird man gewöhnlich klug, nicht jedoch die Rechtsschutzunion Schaden GmbH mit Sitz in München. Zum wiederholten Male müssen Versicherungsnehmer, so wie im vorliegenden Fall, gegen die eigene Rechtsschutzversicherung zunächst gerichtlich vorgehen, um den begehrten Deckungsschutz zu erhalten. Mehrere Dutzend Gerichtsverfahren, in denen diesem Versicherer vom Gericht aufgezeigt wurde, dass er seinen Pflichten aus dem Versicherungsvertrag nachzukommen habe, sind gerichtskundig. Ebenso äusserte das Gericht, dass es gerichtsbekannt sei, dass die Rechtsschutzunion ihr zugegangene Unterlagen als nicht erhalten bezeichnete. Das scheint den Versicherer aber nicht zu tangieren. Derartige unnötige Verfahren belasten die Gerichtsbarkeit und die entstehenden Zusatzkosten die Versichertengemeinschaft. Die Aufsichtsbehörde des Versicherers, die BaFin ist über die unverständliche Regulierungspraxis der Rechtsschutzunion seit langem informiert, so Rechtsanwalt Daniel C. Mahr LLM.

2.
Landgericht Magdeburg – vom 01. August 2013
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Fehllagerung nach supra- und transkondylärer Ellenbogenfraktur, LG Magdeburg, Az. 9 O 828/11 -191-

Chronologie:
Die zwischenzeitlich verstorbene Ehefrau des Klägers war im Oktober 2010 aus dem Bett gefallen und hatte sich dabei eine Ellenbogenfraktur zugezogen. Im Krankenhaus der Beklagten wurde die Fraktur operativ behandelt, die Lagerung des Armes postoperativ war jedoch zu bemängeln. Eine Folgeoperation wurde erforderlich, die zu weiteren Schmerzen und psychischen Folgeschäden führte.

Verfahren:
Das Landgericht Magdeburg hat den Vorfall fachmedizinisch würdigen lassen. Da eine eindeutige Klärung nicht möglich war, regte das Gericht an, dass sich die Parteien gütlich einigen sollten. Darauf ließen sich beide ein. Den Streitwert des Verfahrens legte das Gericht im deutlich sechsstelligen Eurobereich fest.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
In manchen Arzthaftungsprozessen lässt sich nicht genau eruieren, wie das Geschehene passieren konnte, ob und in welchem Maße der eingetretene Schaden durch ärztliches Versagen herbeigeführt wurde und wie die gesundheitliche Entwicklung normalerweise verlaufen wäre. In solchen Fällen bietet sich eine vergleichsweise Klärung an, so wie im vorliegenden Fall, meint der sachbearbeitende Rechtsanwalt Tobias Kiwitt.

3.
Landgericht Wuppertal – vom 09. August 2013
Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Tetraplegie nach verkanntem Aneurysma, LG Wuppertal, Az. 5 O 217/11

Chronologie:
Der 48-jährige Kläger begab sich in 2006 in das Krankenhaus der Beklagten. Dort wurden zwei bestehende Aneurysmen übersehen. Erst zwei Jahre später wurden diese nach einer Gehirnblutung diagnostiziert. Durch die Fehldiagnose leidet der Kläger nunmehr an einer Tetraplegie.

Verfahren:
Das Landgericht Wuppertal hat einen Gutachter mit dem Vorfall befasst. Nachdem dieser eine Fehlerhaftigkeit konstatierte, verurteilte das Gericht die Beklagte zu einem Schmerzensgeld von 100.000,00 Euro und stellte fest, dass auch sämtliche materiellen Schäden für Vergangenheit und Zukunft zu zahlen seien.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Der Kläger ist aufgrund seiner Gesundheitsschädigung erheblich in seiner allgemeinen Lebensführung eingeschränkt und dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen. Seiner Berufstätigkeit kann er nicht mehr nachgehen.

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Besucherrekord und und viele bleibende Eindrücke

8. Weltkongress Konduktive Förderung in München/Fürstenfeldbruck

(NL/3243646978) Nach Ungarn, Japan, Großbritannien, Schweden und Hong Kong traf sich die Welt nun in Fürstenfeldbruck und zwar zum 8. Weltkongress Konduktive Förderung vom 9. bis 12.10.2013. An diesen vier Tagen kamen über 700 Besucher aus 30 Ländern der Welt zusammen. Damit brach Deutschland den Besucherrekord. Interessierte, Menschen mit Behinderung und Experten diskutierten zum Thema Konduktive Förderung ein ganzheitliches System von dem viele Menschen jeden Alters profitieren können. Besonders bei Menschen mit Schädigungen des Zentralnervensystems und bei Patienten nach einem Schlaganfall, mit Multipler Sklerose oder Parkinson erzielt die Konduktive Förderung große Erfolge.

Wie das funktioniert zeigten internationale Experten und Betroffene in über 100 Vorträgen, Diskussionen und Workshops immer unter dem Kongress-Motto Rhythm and Balance: Durch die Aktivierung des eigenen Tuns und das Ansprechen von motorischen und kognitiven Fähigkeiten insbesondere anhand von Alltagssituationen können die mit einer Behinderung zusammenhängenden Lernhindernisse überwunden und so der Weg zu einem selbstbestimmten Leben in der Gesellschaft gebahnt werden.

So stellten junge Erwachsene bei Young Faces ihre Lebenswege vor. Die beiden Studentinnen Janine Aigner und Sandra Schad zeigten dabei, dass die Konduktive Förderung von Kindheit an nicht nur eine nachhaltige Hilfe im Umgang mit der Behinderung war, sondern auch den Grundstein ihrer Freundschaft legte. Ebenso begeisterte der mexikanische Poet Ekiwah Adler-Beléndez das Publikum mit seiner Lebensgeschichte und der Rezitation seiner nachdenklich-provokanten Gedichte.

Schirmherrin Prinzessin Ursula von Bayern betonte, dass die Konduktive Förderung endlich Anerkennung finden und in den Bereichen Pädiatrie, Neurologie, Heil- und Sonderpädagogik sowie in inklusiven Bezügen zur Selbstverständlichkeit werden müsse. Dies war auch Thema der gut besuchten Podiumsdiskussion Rhythmus und Balance im sozialen Bereich unter dem Gesichtspunkt der UN-Behindertenkonvention wie wird Konduktive Förderung und das Berufsbild der Konduktorin in Deutschland eingebunden, anerkannt, ausgebildet und finanziert?. In der von Anouschka Horn moderierten Runde diskutierten politische Vertreter und Experten, darunter Ministerialdirigent Burkard Rappl, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Ministerialrat Erich Weigl, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Josef Mederer, Bezirkstagspräsident des Bezirks Oberbayern sowie Prof. Dr. Dieter Lotz von der Evangelischen Hochschule Nürnberg, Prof. Dr. Otto Speck, Sonderpädagoge und Begründer der Frühförderung in Deutschland, Beate Höß-Zenker, Geschäftsführerin des Konduktiven Förderzentrums Phoenix, und Gernot Steinmann, Vorstand der Stiftung Pfennigparade, wie die Anerkennung und Finanzierung verbessert werden kann. Steinmann bemängelte hierbei, dass mit der Konduktiven Förderung ein komplexes System auf ein zergliedertes deutsches System trifft, in dem jeder Körperteil einen eigenen Kostenträger hat. Seitens der Politik herrschte Einvernehmen, dass es, um zufriedenstellende Lösungen zu finden, über die Diskussion hinaus weiterer Gespräche bedarf, sodass bereits Runde Tische sowohl im Sozialministerium als auch Kultusministerium einberufen wurden.

Am 12. Oktober lockte der Kongress zahlreiche Interessierte zum offenen Publikumstag / Familientag mit Mitmachangeboten und künstlerischen Aktivitäten für Jung und Alt. Darunter waren Workshops mit der Doppel-Paralympics-Siegerin Birgit Kober, ein Rollstuhl-Parcours, Tombola und Harley Davidson-Touren mit dem Munich-Chapter Germany e.V. sowie ein Graffiti-Workshop der ersten konduktiven Werkstattgruppe der Pfennigparade/WKM.

Den Höhepunkt des Publikumstages stellte der Auftritt von P.J. Olsson dar. Der Sänger von Alan Parsons Live Project performte sein Lied Magic, das er dem Kongress gewidmet hat. Unterstützt wurde er dabei von betroffenen Kindern und jungen Erwachsenen auf der Bühne und allen Teilnehmern im Publikum, die für den Kongress gebastelte Instrumente freudestrahlend im Rhythmus schüttelten. Der Auftritt ließ den besonderen, eben magischen Spirit des Kongresses erlebbar machen, den eine Besucherin wie folgt beschrieb: So eine starke Gemeinschaft, so viel Gleichklang, so viel Tiefgang, so viel Besonnenheit auf das, was wirklich wichtig ist im Leben.

Der 8. Weltkongress Konduktive Förderung in Deutschland war ein voller Erfolg mit rundum zufriedenen Besuchern, Organisatoren wie Vortragenden. 2016 folgt turnusgemäß der 9. Weltkongress Konduktive Förderung und zwar unter der Schirmherrschaft des Petö Instituts und der Internationalen Petö Gesellschaft IPA in Budapest, Ungarn, der Wiege der Konduktiven Förderung.

8. Weltkongress Konduktive Förderung: Rhythm & Balance
Weitere Informationen sowie Video-Clip zum Lied Magic von P.J. Olson:
www.ce-worldcongress2013.org
Veranstalter: Landesverband Bayern Konduktive Förderung nach Petö e.V.
Organisationskomitee: Stiftung Pfennigparade mit dem konduktiven Förderzentrum Phoenix gemeinnützige GmbH, Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö e.V., Bundesverband der in Deutschland tätigen KonduktorInnen e.V., Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. und FortSchritt Starnberg e.V.

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In den Startlöchern:

Weltkongress Konduktive Förderung bei München beginnt

In den Startlöchern:

(NL/2094025934) Zum achten Mal trifft sich die Welt, um sich über den Stand der Konduktiven Förderung auszutauschen, zum ersten Mal findet dieser Weltkongress in Deutschland statt und zwar in Fürstenfeldbruck bei München. Rund 600 Kongressteilnehmer aus 30 Ländern haben sich bereits angemeldet, namhafte Persönlichkeiten wie Schirmherrin Prinzessin Ursula von Bayern, Prof. Dr. Otto Speck, der Begründer der Frühförderung in Deutschland, und der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Hubert Hüppe, sind ebenfalls dabei. Sie alle werden vom 9. 12.10.2013 mit den betroffenen Menschen und den Experten aus aller Welt diskutieren und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Weiterentwicklung und Integration der Konduktiven Förderung gehen.

Das System der Konduktiven Förderung stellt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Schädigungen des Zentralnervensystems, die bei der Geburt oder nach einem Unfall auftreten, eine besonders nachhaltige Hilfe dar. Aber auch bei anderen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Parkinson oder bei Beeinträchtigungen nach einem Schlaganfall erzielt die Konduktive Förderung erhebliche Erfolge. Die Methode wird in Deutschland seit den 1990er Jahren von Konduktoren mit pädagogischen und therapeutischen Kompetenzen angewandt. Nach diesem, in seiner Komplexität einzigartigen ganzheitlichen Ansatz werden Störungen als Lernhindernisse verstanden. Durch die Aktivierung des eigenen Tuns und das Ansprechen von motorischen und kognitiven Fähigkeiten insbesondere anhand von Alltagssituationen können diese Hindernisse überwunden werden.

Unter dem Motto Rhythm & Balance werden Wissenschaftler sowie Betroffene und deren Angehörige aus aller Welt vom 9. bis 12.10.2013 die Gelegenheit haben, sich umfassend über die Konduktive Förderung zu informieren. In Vorträgen von internationalen Experten, Diskussionen und Workshops werden u.a. neurophysiologische Aspekte in Bezug auf Rhythmus und Gleichgewicht, Einsatzmöglichkeiten der Konduktiven Förderung in Kindergarten, Schule und Ausbildung, Integration und Inklusion, Sport und Freizeit, Erwachsenenbildung sowie Wohnformen und Arbeitsleben aufgegriffen.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion Rhythmus und Balance im sozialen Bereich unter dem Gesichtspunkt der UN-Behindertenkonvention wie wird Konduktive Förderung und das Berufsbild der Konduktorin in Deutschland eingebunden, anerkannt, ausgebildet und finanziert? in deutscher Sprache (11.10., 15.15 16.15 Uhr) werden politische Vertreter und Experten, darunter Josef Mederer, Bezirkstagspräsident des Bezirks Oberbayern, Gernot Steinmann, Vorstand der Stiftung Pfennigparade, und Prof. Dr. Otto Speck, Sonderpädagoge und Begründer der Frühförderung in Deutschland, das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

Bei der Verleihung des Honorary Conductor Awards im Alten Rathaus in München (11.10.2013) werden heuer Beate Höß-Zenker (München) und Norman Perrin (England) geehrt. Die seit 1990 bestehende Auszeichnung wird vom Petö Institut und der International Petö Association (IPA) für besondere Verdienste um die Konduktive Förderung verliehen.

Neben zahlreichen Workshops und Round Tables, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Konduktiven Förderung auseinandersetzen, bietet der Kongress am Samstag, 12. Oktober, einen offenen Publikumstag / Familientag mit Mitmachangeboten für Jung und Alt, bei dem sich verschiedene konduktive Einrichtungen und Einrichtungen verwandter Disziplinen präsentieren werden. Zudem wird um 13.00 Uhr P.J. Olsson, Sänger von Alan Parsons Project, mit dem Lied Magic, das er dem Kongress gewidmet hat, auftreten.

Der alle drei Jahre stattfindende Weltkongress soll und kann einen weiteren entscheidenden Impuls zur Anerkennung, Weiterentwicklung und Integration der Konduktiven Förderung in das bundesdeutsche Rehabilitations- und Fördersystem unter dem Aspekt der Inklusion geben. Sowohl das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus als auch die Landeshauptstadt München haben mit einem Empfehlungs- und Unterstützungsschreiben die Bewerbung Deutschlands mitgetragen und befürwortet. Zudem ist in Oberbayern der Kongress als Fortbildung für Lehrer anerkannt.

Daten:

8. Weltkongress Konduktive Förderung: Rhythm & Balance
9. 12. Oktober 2013, Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Fürstenfeld 12, Fürstenfeldbruck
Infos zum Kongress und Programm: www.ce-worldcongress2013.org

Veranstalter:
Landesverband Bayern Konduktive Förderung nach Petö e.V.
Organisationskomitee: Stiftung Pfennigparade mit dem konduktiven Förderzentrum Phoenix gemeinnützige GmbH, Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö e.V., Bundesverband der in Deutschland tätigen KonduktorInnen e.V., Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. und FortSchritt Starnberg e.V.

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Politik Recht Gesellschaft

Erfolgreiche Prozessvertretungen im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Dr. Dirk Christoph Ciper informiert:

Erfolgreiche Prozessvertretungen im Medizinrecht und Arzthaftungsrecht: Dr. Dirk Christoph Ciper informiert:

Ciper & Coll., die Anwälte für Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Schmerzensgeld (bundesweit) erhöhen ihre Erfolgstatistik. Dr. Dirk C. Ciper LLM informiert über einige aktuelle Verfahren:

Ärztliche Kunstfehler haben oft erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen. Da Haftpflichtversicherer der Ärzte und Krankenhäuser aussergerichtliche Regulierungen in den meisten Fällen verweigern, ist der Patient sodann gezwungen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was Versicherungen im Vorfeld vielfach als „schicksalhaftes Geschehen“ abgetan hatten, stellt sich vor Gericht in vielen Fällen als eine Fehlbehandlung dar, die für den geschädigten Patienten zu Schadenersatz und Schmerzensgeld führt. Dr. Dirk C.Ciper LLM, Fachanwalt für Medizinrecht führt im nachfolgenden einige aktuelle Prozessergebnisse der Anwaltskanzlei Ciper & Coll. dar. Der Kanzleihomepage www.ciper.de sind im übrigen mehrere hunderte weiterer Prozesserfolge zu entnehmen:

1.
Landgericht München I: Fehlerhafte Herzlungenwiederbelebung anlässlich „Facelifting“, LG München I, Az. 9 O 23130/10

Chronologie:
Die verstorbene Ehefrau des Klägers befand sich im Jahre 2010 in einer Münchener Belegarztklinik in Behandlung zwecks Vornahme eines „Faceliftings“. Während der Operation erlitt die Patientin einen Herzstillstand und musste reanimiert werden. In der Folge verstarb sie.

Verfahren:
Das vom Landgericht München I in Auftrag gegebene Sachverständigengutachten hat eine ärztliche Fehlbehandlung beestätigt. Die von der Anästhesistin, welche freiberuflich in der Belegarztklinik tätig war, verabreichte Gabe von Adrenalin zur Wiederbelebung der Patientin entsprach nicht den medizinischen Richtlinien und erfolgte daher auch nicht nach den fachärztlichen Standards. Nach dieser Konstatierung schlug das Gericht den Parteien eine Gesamtabfindung von rund 62.000,- Euro vor.

2.
Landgericht Stuttgart: Verwechslung des Knies anlässlich Arthroskopie, LG Stuttgart, Az. 20 O 473/11

Chronologie:
Die Klägerin befand sich im Jahre 2008 beim Beklagten zur Vornahme einer Arthroskopie in Allgemeinnarkose. Behandlungsfehlerhaft operierte der Beklagte jedoch nicht das linke, sondern das rechte Knie. Darüber hinaus verletzte er die Aufklärungspflicht.

Verfahren:
Das Landgericht Stuttgart hat aufgrund der Eindeutigkeit der Sach- und Rechtslage, da elementare Kontrollpflichten verletzt worden waren, den Parteien einen Vergleichsvorschlag unterbreitet. Diesem sind die Parteien nähergetreten. Die Gesamtschadensumme liegt im deutlich fünfstelligen Bereich.

3.
Landgericht Aachen: Fehldiagnostizierter Ulcus ventriculi mit akuter Blutung, LG Aachen, Az. 11 O 223/12

Chronologie:
Die Klägerin litt unter starken Durchfällen, Schwindel und niedrigem Blutdruck. Der Beklagte suchte sie zu Hause auf und verordnete ein Erkältungsmittel. Da sich die Beschwerden verschlimmerten, musste die Klägerin am Folgetag mit dem Rettungsdienst in eine Klinik eingewiesen werden, wo angesichts eines Ulcus ventriculi eine Notfall-Gastroskopie erforderlich war. Die Klägerin befand sich in einem lebensbedrohlichen Zustand.

Verfahren:
Das Landgericht Aachen hat den Vorfall mittels eines Sachverständigen überprüfen lassen. Dieser konstatierte, dass der Beklagte auf gefährliche Warnzeichen nicht adäquat reagiert habe und ein Verstoß gegen den fachärztlichen Standard vorliege. Daraufhin verurteilte das Landgericht den Beklagten zur Zahlung von immateriellen und materiellen Kosten. Den Streitwert legte das Gericht im deutlich fünfstelligen Eurobereich fest.

4.
Landgericht Wuppertal: Tetraplegie nach verkanntem Aneurysma, LG Wuppertal, Az. 5 O 217/11

Chronologie:
Der 48-jährige Kläger begab sich in 2006 in das Krankenhaus der Beklagten. Dort wurden zwei bestehende Aneurysmen übersehen. Erst zwei Jahre später wurden diese nach einer Gehirnblutung diagnostiziert. Durch die Fehldiagnose leidet der Kläger nunmehr an einer Tetraplegie.

Verfahren:
Das Landgericht Wuppertal hat einen Gutachter mit dem Vorfall befasst. Nachdem dieser eine Fehlerhaftigkeit konstatierte, verurteilte das Gericht die Beklagte zu einem Schmerzensgeld von 100.000,00 Euro und stellte fest, dass auch sämtliche materiellen Schäden für Vergangenheit und Zukunft zu zahlen seien.

5.
Landgericht Magdeburg: Fehllagerung nach supra- und transkondylärer Ellenbogenfraktur, LG Magdeburg, Az. 9 O 828/11 -191-

Chronologie:
Die zwischenzeitlich verstorbene Ehefrau des Klägers war im Oktober 2010 aus dem Bett gefallen und hatte sich dabei eine Ellenbogenfraktur zugezogen. Im Krankenhaus der Beklagten wurde die Fraktur operativ behandelt, die Lagerung des Armes postoperativ war jedoch zu bemängeln. Eine Folgeoperation wurde erforderlich, die zu weiteren Schmerzen und psychischen Folgeschäden führte.

Verfahren:
Das Landgericht Magdeburg hat den Vorfall fachmedizinisch würdigen lassen. Da eine eindeutige Klärung nicht möglich war, regte das Gericht an, dass sich die Parteien gütlich einigen sollten. Darauf ließen sich beide ein. Den Streitwert des Verfahrens legte das Gericht im deutlich sechsstelligen Eurobereich fest.

Ciper & Coll., die Rechtsanwälte für Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Schmerzensgeld. Erfolgreiche Rechtsberatung und -vertretung, bundesweit

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Ciper & Coll., die Anwälte für Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler, bundesweit, informieren (19.08.2013):

Tetraplegie nach verkanntem Aneurysma, LG Wuppertal, Az. 5 O 217/11

Landgericht Wuppertal – Medizinrecht – Arzthaftungsrecht – Behandlungsfehler:
Tetraplegie nach verkanntem Aneurysma, LG Wuppertal, Az. 5 O 217/11

Chronologie:
Der 48jährige Kläger begab sich in 2006 in das Krankenhaus der Beklagten zu 3). Dort wurden zwei bestehende Aneurysmen übersehen. Erst zwei Jahre später wurden diese nach einer Gehirnblutung diagnostiziert. Durch die Fehldiagnose leidet der Kläger nunmehr an einer Tetraplegie.

Verfahren:
Das Landgericht Wuppertal hat einen Gutachter mit dem Vorfall befasst. Nachdem dieser eine Fehlerhaftigkeit konstatierte, verurteilte das Gericht die Beklagte zu 3) zu einem Schmerzensgeld von 100.000,00 Euro und stellte fest, dass auch sämtliche materiellen Schäden für Vergangenheit und Zukunft zu zahlen seien.

Anmerkungen von Ciper & Coll.:
Der Kläger ist aufgrund seiner Gesundheitsschädigung erheblich in seiner allgemeinen Lebensführung eingeschränkt und dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen. Seiner Berufstätigkeit kann er nicht mehr nachgehen.

Wir gehören auf den Gebieten des Medizin-, Arzthaftungs- und Personenschadenrechtes aufgrund unserer fast 20jährigen Erfahrungen, unseren Kontakten zu zahlreichen hochqualifizierten medizinischen Sachverständigen jeder Fachrichtung und unseren Prozesserfolgen zu den renommiertesten Sozietäten in Deutschland. Zahlreiche Publikationen und eine fortwährende Präsenz in Print-, Hörfunk- und TV-Medien sind belegt.

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Dirk Ciper
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Die Unterschätzte Gefahr: das Bauchaortenaneurysma

Expertenrat und Untersuchung im Evangelischen Krankenhaus Hubertus (Berlin-Zehlendorf)

Das Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg lädt am Samstag, 27.04.2013, von 10 – 14 Uhr zur Informationsveranstaltung ein.

Fünf von einhundert Männern, die über 65 Jahre alt sind, haben eine erweiterte Bauchschlagader – und ahnen nichts von der Gefahr, die von einem Aortenaneurysma ausgehen kann. Unter dem Motto: „Spaß beiseite: Lassen Sie sich screenen“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) zu einem jährlich stattfindenden „Screening-Tag“ ein.
Dieser findet im Evangelischen Krankenhaus Hubertus am Samstag, 27.04.2013, von 10 bis 14 Uhr, statt. Das Gefäßzentrum der Klinik bietet an diesem Tag Informationen, Ultraschalluntersuchungen und Rat von unseren Experten.

Zur frühzeitigen Erkennung von Aortenaneurysmen werden im Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg Vorsorgeuntersuchungen mit Ultraschalldiagnostik durchgeführt. Diese Untersuchung ist besonders wichtig für männliche Patienten ab einem Lebensalter von 60 Jahren. Aber auch jüngere Patienten und Frauen können bei bestimmten Risikofaktoren (Rauchen, erhöhte Blutfette, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, familiäre Belastung) von der Erkrankung betroffen sein.

Prof. Dr. med. Ernst Weigang, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, erläutert die unterschätzte Gefahr eines Bauchaortenaneurysmas: „Die Aussackung der Hauptschlagader bleibt häufig lange unentdeckt, da sie zunächst keine Beschwerden verursacht. Im schlimmsten Fall ist ein Platzen des Aneurysmas möglich und der Betroffene kann innerlich verbluten.“
Zeigt eine Ultraschalluntersuchung die Erweiterung der Hauptschlagader an, muss eine weiterführende bildgebende Untersuchung (in der Regel eine Computertomografie) die Diagnose bestätigen und die Indikation zur Operation oder zur Intervention (mittels Stentgraft) klären. Seit vielen Jahren wird in unserer Klinik die schonende Behandlung des Aortenaneurysmas mittels Stentgraft angeboten und erfolgreich durchgeführt.

Im Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg gibt es eine spezielle Aortensprechstunde: Hier können sich Patienten mit Verdacht auf eine krankhafte Veränderung der Hauptschlagader zur weiteren Abklärung vorstellen und Patienten, die bereits einen Eingriff an der Hauptschlagader hatten, in unser spezielles Nachsorgeprogramm aufnehmen lassen.

Klinikkontakt:

Evangelisches Krankenhaus Hubertus
Klinik für Gefäßchirurgie
Chefarzt Prof. Dr. med. Ernst Weigang
Spanische Allee 10-14
14129 Berlin

Tel: 030 81008-125
Fax: 030 81008-188

gefaesschirurgie(at)ekh-berlin.de

Das Evangelische Krankenhaus Hubertus in Berlin-Zehlendorf, ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Mitgliedshaus der Wannsee-Schule für Gesundheitsberufe. In unserem 1931 gegründeten Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 210 Betten werden jährlich 6.500 Patienten stationär und 13.000 Patienten ambulant versorgt. Unter unserem Dach befindet sich das dreifach zertifizierte Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg; weitere Behandlungsschwerpunkte sind die Altersmedizin, Innere Medizin sowie Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats.

Zur Paul Gerhardt Diakonie gehören acht Krankenhäuser, fünf Pflegeeinrichtungen, mehrere Ambulante Rehabilitationszentren sowie Medizinische Versorgungszentren in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus werden Einrichtungen anderer Träger im Management geführt. Jährlich werden in den insgesamt 1835 Betten aller Einrichtungen rund 77.000 Patienten stationär versorgt. Die Paul Gerhardt Diakonie ist damit der größte konfessionelle Anbieter in der Region. Mit ca. 4.700 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen rund 320 Mio. EUR pro Jahr.

Zertifiziert durch alle Fachgesellschaften
Das Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg im Evangelischen Krankenhaus Hubertus wurde vor zehn Jahren unter der Leitung des Chefarztes der Inneren Medizin, Dr. med. Clemens Fahrig, gegründet. 2008 wurde das Zentrum erstmals von den Fachgesellschaften der Angiologie, Radiologie und Gefäßchirurgie als „Interdisziplinäres Gefäßzentrum (IGZ)“ zertifiziert, 2012 erfolgte die Rezertifizierung. Bis heute ist das Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg das einzige von allen drei medizinischen Fachgesellschaften zertifizierte Gefäßzentrum im Südwesten Berlins.

Kontakt
Evangelisches Krankenhaus Hubertus
Chefarzt Prof. Dr. med. Ernst Weigang
Spanische Allee 10-14
14129 Berlin
Tel: 030 81008-125
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http://www.pgdiakonie.de/hubertus

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Paul Gerhardt Diakonie e.V., Berlin und Wittenberg
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d.thomas@pg-diakonie.de
http://www.pgdiakonie.de