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Gesund leben – Katarakt vorbeugen?

Vorbeugung bei Grauem Star – geht das überhaupt? Welche Rolle spielt ein ungesunder Lebensstil?

Gesund leben - Katarakt vorbeugen?

Gesunder Lebensstil gegen den Grauen Star. (Bildquelle: © GordonGrand – Fotolia.com)

Der Graue Star ist eine normale Begleiterscheinung des Alterns. Bei fast jedem Menschen über 60 Jahren lässt sich eine Trübung der Linse des Auges und Beeinträchtigungen des Sehvermögens feststellen – in unterschiedlicher Ausprägung. Ist Vorbeugung mit Blick auf die Entstehung von Grauem Star eine Option? Festzuhalten ist: Das Auftreten der Katarakt lässt sich nicht verhindern. Die Wahrscheinlichkeit, frühzeitig am Grauen Star zu erkranken, lässt sich durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen. Es macht also Sinn und kann sich positiv auf den Verlauf des Altersstars auswirken, Lebensweisen, die das Augenleiden begünstigen, abzustellen bzw. zu vermeiden.

Rauchen begünstigt den Grauen Star

Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine Katarakt zu erleiden. Wer fünfzehn Zigaretten oder mehr pro Tag raucht, erhöht das Risiko, einen Grauen Star zu entwickeln gegenüber einem lebenslangen Nichtraucher um etwa 40 Prozent – und das schon deutlich früher als Personen, die nicht rauchen. Ab dem Zeitpunkt, ab dem das Rauchen aufgegeben wird, reduziert sich das Risiko wieder, ist jedoch auch nach 20 Jahren noch nicht wieder auf dem Niveau eines lebenslangen Nichtrauchers. Dennoch lohnt es sich, das Rauchen aufzugeben. Die Wahrscheinlichkeit einer Linsentrübung ist bei Rauchern signifikant erhöht.

Starke UV-Strahlung erhöht das Risiko

Starke UV-Strahlung schädigt das Auge. Sie erhöht zudem das Risiko, eine Trübung der Linse zu erleiden. Besonders hoher UV-Strahlung sind die Augen bei starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Vorbeugen kann man vor allem durch das Tragen einer geeigneten Sonnenbrille im Sommer. Diese reduziert die auf das Auge eintreffende UV-Strahlung effektiv.

Röteln-Infektion bei Frauen als Risikofaktor für angeboren Grauen Star

Beim Ungeborenen kann Grauer Star die Folge einer Röteln-Infektion während der Schwangerschaft sein. Der Graue Star ist in diesem Fall angeboren. Dieser Ursache von Grauem Star kann mit einer Röteln-Schutzimpfung vor der Schwangerschaft begegnet werden.

Grauer Star: Vorsorge-Tipps

Der Schutz des Auges ist das A und O. Verletzungen am Auge können in der Folge zu Grauem Star führen. Darüber hinaus ist ein insgesamt gesunder, aktiver Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Rauchen und starken Alkoholkonsum zu empfehlen. Definitiv nicht hilfreich sind angebliche Wundermittel, die versprechen, die Katarakt verhindern zu können – dies ist nicht möglich.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

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Im Alter wird die augenärztliche Kontrolle wichtig

Wirksam und funktional: Intraokularlinsen und Multifokallinsen gegen Grauen Star

Im Alter wird die augenärztliche Kontrolle wichtig

Mit dem Augenarzt wirksam gegen den Grauen Star. (Bildquelle: © auremar – Fotolia.com)

Mit zunehmendem Lebensalter setzen im menschlichen Körper Verschleißerscheinungen ein. Dies gilt auch für die Augen. Bei Menschen über 60 Jahren bildet sich meist eine Katarakt, der sogenannte Graue Star aus. Beim Grauen Star entsteht langsam und fortschreitend eine Trübung der Augenlinse. Die Sehschärfe nimmt ganz allmählich ab, bis der „graue Nebel“ im schlimmsten Fall undurchdringlich wird, der Patient sein Sehvermögen verliert und schließlich erblindet. Damit dies ausgeschlossen bleibt, raten Augenärzte Patienten ab einem Alter von 40 Jahren zur regelmäßigen augenärztlichen Kontrolle, denn der Graue Star lässt sich heute sehr gut behandeln.

Wie wir der Graue Star behandelt?

Um eine Erblindung des Auges zu verhindern, gibt es in der Augenheilkunde moderne Behandlungsmöglichkeiten. Durch eine Augen Operation kann bei Patienten mit Grauem Star das ungetrübte Augenlicht wieder hergestellt werden. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird die getrübte Linse des Auges entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt.

Welche unterschiedlichen Augenlinsen gibt es für Patienten mit Grauem Star?

Die Operation des Grauen Stars ist heute eine häufig durchgeführte Standard-Operation. Eine ausgezeichnete Methode, um nicht nur den Altersstar zu beseitigen, sondern auch andere vorhandene Sehschwächen zu beheben, ist die Versorgung mit einer speziellen Intraokularlinse (IOL). Diese Linse wird bei der Operation direkt ins Auge implantiert und sitzt nicht wie eine Kontaktlinse auf dem Auge. Durch die Verwendung einer sogenannten Multifokallinse lassen sich weitere Sehschwächen beheben. Patienten können so zum Beispiel eine Altersweitsichtigkeit und eine Hornhautverkrümmung durch eine entsprechende Multifokallinse gleichzeitig ausgleichen.

Gibt es Risiken bei der Operation am Grauen Star?

Wie bei jeglicher Form von Operationen sind auch bei der Katarakt Operation Risiko-Faktoren vorhanden. Allerdings sind diese eher selten. Nach dem Eingriff kann der Patient eine Zeit lang empfindlich gegen Licht sein. Außerdem ist die OP am Grauen Star nicht geeignet für Patienten mit Glaukom (Grünem Star) oder Erkrankungen wie die Makuladegeneration. Als Nachwirkung kann auch eine Erhöhung des Augendrucks eintreten oder eine Infektion entstehen.

Vorteile einer multifokalen Intraokular-Linse bei Grauem Star

Betroffene, die den Grauen Star operieren lassen möchten und sich für eine multifokale Intraokular-Linse entscheiden, erfahren in der Regel eine Steigerung der Lebensqualität. Das Sehvermögen wird verbessert und alltägliche Aktivitäten wie Lesen, Autofahren, Handarbeiten, PC-Arbeit etc. werden wieder möglich. Durch das Implantieren einer Multifokallinse kann auf eine zusätzliche korrigierende Brille zum Ausgleich von Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung verzichtet werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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