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Gesundheit – Schicksalhafte Gene? Werk des Lebensstils?

Gesundheit - Schicksalhafte Gene? Werk des Lebensstils?

Wer träumt nicht davon bis ins hohe Alter gesund und vital das Leben zu beschreiten? Doch welche Faktoren beeinflussen unsere Lebenserwartung? Sind wir unseren Genen ausgeliefert oder können wir aktiv durch einen gesunden Lebensstil unsere Gesundheit verbessern oder sogar Lebenszeit gewinnen?

Einflussfaktor Gene

Unsere Lebenserwartung ist zu rund einem Viertel genetisch vorprogrammiert, so ergeben grobe Schätzungen. Forscher der Universität Edinburgh (Joshi et al., 2017) untersuchten das Erbgut von über einer halben Million Menschen aus Großbritannien, um den Einflussfaktor – Varianten gesundheitsrelevanter Gene – zu erforschen.

Bestimmte Genvarianten schützen vor der Entstehung von Autoimmunerkrankungen und können so die Lebenserwartung erhöhen, andere erhöhen das Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden und reduzieren somit die Lebenserwartung um 8 Monate. Wieder andere Genvarianten spielen eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel und beeinflussen die Lebensdauer auf diese Weise.

Basierend auf diesen neuen Ergebnissen scheinen die Gene nur einen begrenzten Einfluss von wenigen Monaten auf die Lebenserwartung zu haben.

Entscheidender Einflussfaktor Lebensstil

Laut den Forschungsergebnissen von Joshi und Mitarbeitern (2017)
– reduziert das tägliche Rauchen einer Packung Zigaretten (20 Stück) das Leben um knapp 7 Jahre
– verkürzt ein hoher systolischer Blutdruck die Lebenszeit um rund 5 Jahre
– reduzieren zu hohe Insulinwerte das Leben um ca. 4 Jahre
– verkürzt jedes Kilo mehr bei Adipositas die Lebenszeit um 2 Monate

Lebensstiländerungen schenken bis zu 17 Lebensjahre

Ein gesunder Lebensstil schlägt sich in einer erhöhten Lebenserwartung nieder, der Konsum von Tabak, Alkohol und rotem Fleisch kostet hingegen Lebensjahre. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) (Kuanrong et al., 2014). Die Ergebnisse der Studie basieren auf den Daten, die im Rahmen der EPIC-Studie von den Heidelberger Studienteilnehmern erhoben wurden. Die Forscher berechneten, wie sich ein einzelnes Risikoverhalten auf die durchschnittliche Lebenserwartung auswirkt. Außerdem wurden die Folgen der kombinierten Risiken ermittelt.

Die Fakten:
– Ein Mann, der mehr als zehn Zigaretten pro Tag raucht, verliert 9,4 Lebensjahre, bei einer Frau sind es 7,3 Lebensjahre. Bei zehn Zigaretten täglich oder weniger wird die Lebenserwartung beider Geschlechter um ca. 5 Jahre reduziert.
– Adipöse Männer und Frauen verlieren etwa 3 Lebensjahre.
– Starker Alkoholkonsum (mehr als 4 Drinks/Tag) verkürzt das Leben von Männern um 3,1 Jahre.
– Hoher Verzehr von verarbeitetem und/oder rotem Fleisch (ab 120 g/Tag) reduziert das Leben von Männern um 1,4 Jahre, bei Frauen sind es 2,4 Jahre.

Meist treten die Risikofaktoren kombiniert auf. Die Forscher berechneten, dass ein adipöser starker Raucher, der viel Alkohol trinkt und viel verarbeitetes/rotes Fleisch verzehrt, gegenüber seinen Mitmenschen mit günstigem Risikoprofil 17 Jahre an Lebenserwartung einbüßt. Bei einer Frau sind es 13,9 Jahre.

Wegweisende Studienergebnisse zur Lebenszeit (Adventist Health Study)

In der Adventist Health Study untersucht die Loma Linda-Universität eine christliche Glaubensgemeinschaft, die Adventisten, die eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise pflegt.

Ergebnisse der Studie zeigten bereits in den 1970er und 1980er Jahren, dass Vegetarier unter der Gruppe länger leben als Nicht-Vegetarier. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung lebten im Jahr 1985 vegetarische Adventisten im Schnitt 9,5 (Männer) beziehungsweise 6,1 Jahre (Frauen) länger (Fraser und Shavlik, 2001).

Männer, die sich vegetarisch ernährten und gleichzeitig gesund lebten, wurden im Schnitt sogar 87 Jahre, Frauen 88,5 Jahre alt. Im Vergleich zur kalifornischen Durchschnittsbevölkerung sind dies 13,2 bzw. 8,9 Jahre mehr (Fraser und Shavlik, 2001), im Vergleich zu deutschen Männern im gleichen Zeitraum sogar 15,5 Jahre (Statistisches Bundesamt, 2012).
(Eine gesunde Lebensweise im Rahmen der Studie bedeutete: intensive körperliche Betätigung mindestens dreimal pro Woche, Verzehr von Nüssen öfter als viermal wöchentlich, lebenslang Nichtraucher sowie ein BMI von unter 25,9 bei Männern und unter 25,2 bei Frauen (Fraser und Shavlik, 2001).)

Seit 2002 läuft die Adventist Health Study 2 mit 96.000 Teilnehmern. In einem Zeitraum von 5,8 Jahren hatten darin Vegetarier im Vergleich zu Nicht-Vegetariern eine 52 % niedrigere Mortalität durch Nierenversagen und eine 39 % niedrigere Diabetes-Mortalität. Bei männlichen Vegetariern war die Herz-Kreislauf-Mortalität 29 % niedriger (Orlich et al., 2013). Vegetarier leiden nur etwa halb so häufig an Diabetes mellitus Typ 2 wie Mischköstler (Tonstad et al., 2013) und haben zudem ein 56 % geringeres Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln (Rizzo et al., 2011).

Das Risiko für gastrointestinale Krebsarten kann durch eine vegetarische Ernährung um 24 % vermindert werden. Eine vegane Ernährung senkt das Risiko für frauenspezifische Krebserkrankungen um 34 % (Tantamango-Bartley et al., 2013). Auch das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wird durch eine rein pflanzliche Ernährung um 35 % gesenkt. Dieser Effekt war mit 37 % insbesondere bei weißen Männern zu sehen (Tantamango-Bartley et al., 2016). Ein hoher Konsum von Fleisch, Eiern, Käse und Milch ging in der Adventist Health Study 1 mit einem 3,6-fachen Risiko für einen tödlich verlaufenden Prostatakrebs einher (Snowdon et al., 1984).

Rizzo et al. (2013) analysierten die spezifische Ernährung der Adventisten. Die veganen Adventisten, die in den Studien besonders gut abschnitten, aßen relativ viel Soja (durchschnittlich 10,9 g Sojaprotein/Tag). Die Ovolacto-Vegetarier verzehrten relativ viele Sojaprodukte (8 g Sojaprotein/Tag), aber im Vergleich zu anderen US-Amerikanern und Europäern wenige Milchprodukte (4,8 g Milchprotein, entspricht etwa 150 ml Milch). Adventisten, die öfter als einmal am Tag einen Sojadrink zu sich nahmen, hatten ein 70 % niedrigeres Risiko für Prostatakrebs (Jacobsen et al., 1998).

Dass Prostatakrebs eine oft vermeidbare Zivilisationserkrankung und nicht das Ergebnis des Alterns an sich ist, wird im „Prostatakrebs-Kompass“ von Dr. med. L. M. Jacob auf 350 Seiten mit fast 1000 Studien aufgezeigt.

Das tödliche Quartett der westlichen Zivilisationskost

Fleisch- und Milchprodukte, Zucker und Salz: Das tödliche Quartett der Zivilisationskost fördert die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Krebs. Viele Studien bestätigen diesen Zusammenhang. Besonders gravierend ist der Einfluss der Ernährung bei gleichzeitigem Bewegungsmangel.

Insulin spielt bei der Entwicklung von Zivilisationserkrankungen eine große Rolle. Das Hormon der Bauchspeicheldrüse senkt den Blutzuckerspiegel, indem es Körperzellen dazu anregt, Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Vor allem gesättigte Fettsäuren und Proteine aus Fleisch und Milchprodukten fördern bei mangelnder körperlicher Aktivität die Insulinresistenz (verminderte Reaktion der Zellen auf Insulin), während die Kombination von Zucker mit tierischem Eiweiß zu besonders hohen Insulinausschüttungen führt. Auch die Verfettung von Bauch und Leber fördert Insulinresistenz, chronische Hyperinsulinämie und das metabolische Syndrom und begünstigt damit Erkrankungen, die mit einer stark verringerten Lebenserwartung einhergehen.

Wirkung von Lebensstiländerungen

Eine Veränderung der Lebens- und Ernährungsweise zeigt deutliche Anti-Aging-Langzeiteffekte, das beweisen zahlreiche klinische Studien. Forscher beobachteten eine Verlängerung der relativen Telomerlänge (verkürzte Telomere von Chromosomen können zur Prognose von Alterung, Erkrankungen und frühzeitiger Sterblichkeit herangezogen werden) (Ornish et al., 2013), den Rückgang von arteriosklerotischen Gefäßverengungen (Ornish et al., 1990 und 1998) und eine Linderung von Diabetes mellitus Typ 2 (Barnard et al., 2006 und 2009; Pischke et al., 2006). Durch eine Energierestriktion, die mit dem Abbau von Leberfett einhergeht, kann Diabetes Typ 2 sogar geheilt werden (Lim et al., 2011).

Eigenverantwortlich handeln

„Eine natürliche Ernährung, ausreichende körperliche Aktivität und Maßhalten in allen Dingen des Lebens sind das beste Rezept, um in Gesundheit alt zu werden.“ (Hippokrates)

Diese Weisheit ist schon seit Jahrtausenden bekannt und braucht sicherlich keine weiteren Studien. Das Geheimnis gesunden Alterns besteht im Maßhalten, Verzicht auf schädliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, in moderater Bewegung, Stressreduzierung sowie dem Vermeiden von Giften wie Nikotin. Das sind die effektivsten Methoden, um dem Alterungsprozess entgegenzuwirken. Die Kalorienrestriktion ist dabei evidenzbasiert die wirkungsvollste Anti-Aging-Methode, um oxidativen Stress und vorzeitiges Altern zu vermeiden.

Das Fachbuch „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ untermauert mit 1400 zitierten wissenschaftlichen Studien die Inhalte dieses alten Wissens.

Die Literatur zum Artikel können Sie anfordern unter: info@drjacobsinstitut.de

Das Dr. Jacobs Institut für komplementärmedizinische Forschung ( http://www.drjacobsinstitut.de) hat sich zum Ziel gesetzt, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungs- und Naturheilkunde wissenschaftlich aufzuklären.

Kontakt
Dr. Jacobs Institut
Dr. rer. nat. Susanne Cichon
Egstedterstraße 46
55262 Heidesheim

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Unabhängig bleiben

Altersvorsorge: Selbst ist die Frau

Unabhängig bleiben

txn-a. (Bildquelle: goodluz/Fotolia)

txn-a. Die finanzielle Lage im Alter bereitet vielen Deutschen Kopfzerbrechen. Fast zwei Drittel (64,9 Prozent) fürchten, dass ihre gesetzliche Rente nicht ausreichen wird. Dennoch bilden nur 52,5 Prozent privat Rücklagen für ihren Ruhestand, wie aus einer repräsentativen TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank hervorgeht. Gerade bei Frauen bleibt die eigene Altersvorsorge häufig auf der Strecke. Die überlässt sie ihrem besserverdienenden Partner. „Um später keine Altersarmut zu riskieren, sollten Frauen ihre Vorsorge in die ei-genen Hände nehmen“, sagt Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin von Randstad. „Wichtig ist, dass die Geldanlage genauestens geplant und an die individuelle Lebenssituation angepasst ist.“
Das Prinzip der gesetzlichen Rentenversicherung ist im Grunde simpel: Je länger und je mehr Beiträge ein Arbeitnehmer darin einzahlt, desto höher wird die Rente. Doch bei den Altersbezügen haben Frauen durch ihre Erwerbsbiografie deutliche Nachteile gegenüber Männern – beispielsweise durch Auszeiten zur Kindererziehung und zur Pflege von Angehörigen oder durch langjährige Teilzeitarbeit. Als Folge davon ist die Durchschnittsrente von Frauen nur etwas mehr als halb so hoch wie die von Männern. Einige leiden gar unter Altersarmut, von der Frauen überdurchschnittlich oft betroffen sind. Um das zu verhindern und um den Ruhestand gelassen und mit Freude entgegenblicken zu können, sollten sie selbst aktiv werden.
Besonders wichtig: frühzeitig mit einer zusätzlichen Altersvorsorge beginnen. „Ein Vertrag über vermögenswirksame Leistungen kann schon mit dem Aus-bildungsvertrag abgeschlossen werden“, rät Petra Timm. Auch wenn das Geld mal knapp ist, etwa durch eine Babypause, sollte mit geringeren Beträgen weitergezahlt werden. Denn jeder Cent zahlt sich später aus. Versicherungen bieten hierzu entsprechende Modelle an. Was viele nicht wissen: Minijobber erhalten eine Förderung in gleicher Höhe wie Angestellte. Daneben besteht die Möglichkeit, eine private Riester- oder Rentenversicherung abzuschließen. Dies wird auch belohnt: Bei Riester und alternativ Rürup vor allem für Selbst-ständige kommen beispielsweise die staatliche Förderung und steuerliche Vorteile hinzu.
Ganz gleich, welche Lösungen zu welchen Lebensphasen passen – Frauen sollten grundsätzlich darauf achten, unabhängig von ihrem Partner vorzusorgen, um den eigenen Ruhestand abzusichern und im Alter ihren finanziellen Freiraum zu erweitern.

[Bildunterschrift]
txn-a. Wer nicht viel Geld für die Altersvorsorge aufbringen kann, sollte sich rechtzeitig über staatliche Förderungen und die Unterstützung vom Arbeitgeber beraten lassen.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Bildung Karriere Schulungen

Zertifikat für Spaßmacher: Gesundheit!Clown®

21 Studenten bestanden die Herbst-Abschlussprüfung zum Gesundheit!Clown®.

Zertifikat für Spaßmacher: Gesundheit!Clown®

Tamala Center -Internationales Zentrum für Clown, Humor und Kommunikation

Die Tamala Clown Akademie feierte die Überreichung der Zertifikate zum Gesundheit!Clown® an 21 TeilnehmerInnen des 2-jährigen Lehrganges. Die erfolgreichen TeilnehmerInnen kommen aus der Schweiz, Österreich, Luxemburg und dem gesamten Bundesgebiet. 5 Teilnehmer sind zum Masterstudiengang „Diplom-Schauspieler für Clown & Comedy“ (Beginn Oktober 2017) zugelassen worden.

Nach zwei Jahren intensiven Trainierens und Lernens können nun die unter dem patentierten Begriff Gesundheit!Clown® zertifizierten und qualifizierten Clowns ihrer Aufgabe gewissenhaft nachgehen. Sie alle haben sich verpflichtet, nach den ethischen Grundsätzen ihrer Ausbildungsinhalte zu handeln. Ihr Ziel heißt: Mit Lebensfreude heilsame Impulse setzen. Interessierte Institutionen wie Einrichtungen für geistig und körperlich behinderte Kinder, Kinderspitäler sowie Senioreneinrichtungen können sich jederzeit bei Bedarf an das Tamala Center Konstanz wenden, um Gesundheit!Clowns-Empfehlungen für ihre Region zu erhalten.

Vom 14.-16.09. fanden die Prüfungen zum Gesundheit!Clown® statt. Mit dem Begriff "Gesundheit!Clown®" ist seit 10 eine Bezeichnung und Dienstleistung patentiert, die Institutionen und Vereinen zeigen soll, dass die Absolventen eine fundierte Ausbildung im Bereich Clownerie, verantwortungsvollem Umgang mit Patienten und Klienten und medizininsch-therapeutischem Wissen erlangt haben. Die bei Tamala ausgebildeten Clowns arbeiten nach ganz klaren ethischen Richtlinien.

Ein großer Teil der Absolventen hat nur paar Tage nach bestandener Prüfung ihre Arbeit aufgenommen. Institutionen können nach den Adressen der Absolventen fragen, um für Ihre Region gutes „Clown-Personal“ zu bekommen. Die nächste Ausbildung zum Gesundheit!Clown startet bereits im Dezember 2017. Auch die großen Klinik-Clown-Vereine, die sich zu einem Dachverband zusammengeschlossen haben, nehmen mitunter nur noch Schauspieler mit einer 2-jährigen Clown- Ausbildung auf. Bis Dezember finden noch verschiedene Casting-/Info-Seminare in Deutschland und in der Schweiz statt. Die Tamala Akademie bietet diese Ausbildung für Männer und Frauen im Alter von 20 bis 60 Jahren an.

Die nächsten Termine Info-Seminare, in denen es noch freie Plätze gibt:
05.–08.10.17, Konstanz: Emotionaler Humor – Einführung in die Tamala Methode
13.-15.10.2017 Konstanz: Der Clown und die Stille – Einführung in die Arbeit als Gesundheit!Clown
05.–11.11.17, Steckborn (CH): Der Narr und der Tod – Intensivtraining Humor & Sterben

Was lernt ein Gesundheit!Clown®
Gesundheit!Clowns erfüllen eine sehr herausfordernde Aufgabe. Sie verbinden zwei Welten: Die Welt der Krankheit, des Alters und die Welt der Freude. Die Ausbildung fördert den emotionalen Humor der Clowns, d.h. sie begegnen den kleinen und großen Patienten mit tiefen echten Gefühlen und das in Verbindung mit clownesken Schalk. Das ist manchmal nicht so einfach: Die Gesundheit!Clowns vermitteln Freude und Leichtigkeit, obwohl sie wissen, wie schwer krank manch ein Patient ist oder wie sehr manch ein dementer älterer Patient an innerer Isolation leidet. Gesundheit!Clowns müssen sehr achtsam und behutsam mit den Menschen umgehen. Das gilt auch für die Angehörigen und das Personal. Respekt, Intuition und Sensibilität wird groß geschrieben. Und doch soll der eigene Übermut alle ein wenig anstecken. Die Art des Spieles, der Provokation zielt immer dahin, einen Anstoß zu geben – zu mehr Freude und Unbeschwertheit, um das Gesunde in jedem Menschen zu aktivieren. Gesundheit!Clowns konzentrieren sich auf das Wesentliche: Den direkten, ehrlichen und spielerischen Kontakt zu den Menschen. Es geht nicht um das Vorspielen – auch wenn kleine Szenen gespielt werden. Es geht um die tiefe Berührung – sozusagen von Clown zu Mensch.

Fachkräftemangel
Die Agentur für Arbeit und das Bundeskultusministerium haben das Berufsbild Gesundheit!Clown anerkannt und ihm hervorragende Berufsaussichten in den nächsten Jahren attestiert. Gut ausgebildete Clowns werden dringend gesucht v.a. für Demenz Abteilungen, in der Sprachförderung sowie für die traumatisierten Familien in den Flüchtlingsunterkünften.

Ausbildung
Die Tamala Clown Akademie in Konstanz, älteste und bekannteste Clownschule im deutschsprachigen Raum, entlässt alle zwei Jahre 10 bis 20 ausgebildete Clowns. Die Schule bietet seit 1999 einen eigenen Studiengang zum Gesundheit!Clown an, der im deutschsprachigen Raum einmalig ist. Neben traditionellen Clownstechniken werden insbesondere der „emotionale Humor“ und der Umgang mit Patienten gelehrt. Innerhalb des zweijährigen Ausbildungsganges haben alle Clowns bereits ein Kurz-Praktikum als Gesundheit!Clown in entsprechenden Einrichtungen absolviert.
Seit 2005 ist die Dienstleistung Gesundheit!Clown® europaweit patentiert und hat sich zur Erfolgsgeschichte bundesweit und in der Schweiz entwickelt. Das Tamala Center Konstanz sendet fast 80% der Clowns in die entsprechenden Einrichtungen. Trotz großer gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Anerkennung gibt es aktuell noch einen großen Mangel an qualifizierten Gesundheit!Clowns. Das liegt zum einen an der schlechten Bezahlung der Clowns in vielen Institutionen, zum anderen wird die zweijährige Ausbildung derzeit noch nicht staatlich gefördert. Die Landesregierung in Baden-Württemberg und zahlreiche Institutionen in Österreich und der Schweiz sind dabei, diese Lücke zu schließen und dem Erfolgsprodukt dieser so angesehenen Dienstleistung in ganz Europa einen wichtigen Stellenwert im Gesundheits- und Bildungsbereich zu geben.
https://www.youtube.com/watch?v=oyGR1-7Nh44 http://www.senline.ch/der-clown-id1121

Ausführliche Informationen können auch dem Dokumentarfilm entnommen werden, der durch die Stadt Konstanz und zahlreichen Sponsoren gefördert wurde.

„Du wirst nicht der Gleiche sein“ – Ein Film über die Arbeit und Ausbildung zum Gesundheit!Clown®
Einen tiefen Einblick in die Arbeit und die schauspielerische Leistung der Absolventen der Tamala Clown Akademie verleiht der 90-minütige Dokumentarfilm von Michael Klinksik und Hubl Greiner. Die beiden Filmemacher aus München und Konstanz haben 3 Jahre lang die StudentInnen und DozentInnen begleitet.

Der Film kann als DVD erworben werden unter:
https://www.tamala-center.de/ausbildungen/dvd-zur-ausbildung.html

Deutschlands älteste Clownschule stellt sich vor
Der Clown und auch der Comedian bzw. Comedy-Schauspieler gehören zu einem der ältesten Berufe der Welt, denn schon immer mussten Clowns ihr Handwerk erlernen. Überall auf der Welt werden Clowns und Comedy-Schauspieler hochgeschätzt und es gibt professionelle Schulen, die sich um den Clown-Nachwuchs kümmern. Von Berufsfachschulen bis hin zum Hochschulstudium reicht die Bandbreite der Ausbildungsmöglichkeiten weltweit. Eine Ausnahme bilden hier die deutschsprachigen Länder Deutschland, Schweiz und Österreich. Anfang der 80er Jahre war es nicht möglich, in Deutschland den "Beruf des Clowns" zu erlernen. So gründeten unsere Leiter Jenny Karpawitz und Udo Berenbrinker – beide selbst jahrelang als Clowns unterwegs – 1983 in Norddeutschland die erste Clownschule.
Wir arbeiten, wo andere Urlaub machen
1991 nach Konstanz am Bodensee gezogen, befindet sich die Tamala Clownschule im Konstanzer Industriegebiet nur 5 Geh-Minuten vom See entfernt. Sechs freie Trainer und zahlreiche Gastdozenten der internationalen Clown- und Comedy-Szene unterrichten auf einer 500qm großen Etage den Nachwuchs. Im Sommer erwacht die Akademie endgültig zu internationalem Leben: Die jährlich stattfindende Sommerakademie lockt seit nunmehr 30 Jahren Trainer und Teilnehmer aus der ganzen Welt in die Räume der Akademie.
Inzwischen besteht das Tamala Center aus drei Bereichen:
● Die Tamala Clown Akademie mit Ausbildungen zum Clown, Gesundheit!Clown®, Comedy-Theater-Künstler und einem umfassenden Seminar-Angebot zu allen Belangen von Clownerie und Comedy.
Webadresse: www.tamala-center.de
● Das internationale Trainingsinstitut HumorKom® bietet offene Seminare, Workshops und Inhouse-Trainings sowie Vorträge für die Bereiche Humor, Kommunikation und Körpersprache an. Außerdem besteht die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Berufsverband HumorCare (D/A) die anerkannte und patentierte Ausbildung zum HumorKom®-Trainer/-Coach und -Berater zu absolvieren.
Webadresse: www.humorkom.de
● Die Tamala Theater Comagnie ist ein Zusammenschluss professioneller Unterhaltungskünstler unterschiedlicher Stilrichtungen in Deutschland und der Schweiz.
Webadresse: www.clown-und-comedy.de
Ein Büroteam, bestehend aus drei Mitarbeitern, bilden gemeinsam mit der Leitung des Tamala Zentrums das Kernstück der Organisation. Jedes Jahr besuchen 800 bis 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa die älteste Clownschule im deutschsprachigen Raum.

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Kunst Kultur Gastronomie

Orangensaft ein hilfreicher Bestandteil der Ernährung im Alter

Orangensaft ein hilfreicher Bestandteil der Ernährung im Alter

Orangensaft

Eine ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Baustein, um Gesundheit und körperliches Wohlbefinden langfristig zu fördern. Das gilt umso mehr, je älter man wird. Mit zunehmendem Alter nimmt oft das Durstempfinden ab, oder es wird bewusst weniger getrunken, um beispielsweise den Gang zur Toilette zu vermeiden. Und dabei müssen gerade ältere Menschen bei ihrer Ernährung ganz besonders auf die Zufuhr von Nährstoffen und ausreichend Flüssigkeit achten, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Ein Glas Orangensaft kann hierbei mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C und Folat einen hilfreichen Beitrag leisten.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) muss die Ernährung von Senioren, also der über 65-Jährigen, besondere Anforderungen erfüllen, um die optimale Zufuhr an Nährstoffen sicherzustellen. Ricarda Holtorf, zuständig für das Thema Seniorenverpflegung bei der DGE, erklärt dazu: „Wir beobachten bis zum Alter von etwa 75 Jahren immer mehr Übergewicht. In hohem Alter über 85 Jahren liegt dagegen häufig eine Unterversorgung mit Energie vor. Als kritische Vitamine im Alter gelten unter anderem die Vitamine C, D, E, B12 und Folat.“

Im Alter besonders wichtig: Genügend trinken
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend für die Gesundheit im Alter: „Faktoren wie ein geringeres Durstempfinden oder Angst vor Toilettengängen können unter anderem Einfluss auf das Trinken nehmen“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Holtorf. „Zudem können höhere Flüssigkeitsverluste auftreten, weil die Niere den Harn nicht mehr so gut konzentrieren kann.“ Abhängig von der individuellen Situation empfiehlt die Expertin daher eine Trinkmenge von mindestens 1,3 bis 1,5 Litern pro Tag. Dabei sollten energiearme Getränke wie Wasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees an erster Stelle stehen. Ist die Trinkmenge zu gering, können Lieblingsgetränke wie Säfte und Saftschorlen das Angebot bereichern. Ricarda Holtorf: „Menschen mit Demenz haben oft eine Präferenz für Süßes. Möchte man diesem Wunsch nachkommen und eine adäquate Versorgung gewährleisten, ist ein Saft oder eine Saftschorle eine gute Lösung.“

Orangensaft: Eine natürliche Quelle für Vitamin C
Auch die ausreichende Nährstoffversorgung ist für die über 65-Jährigen unerlässlich. Da mit zunehmendem Alter jedoch der Energiebedarf sinkt, ist es wichtig, vorrangig zu energiearmen und nährstoffreichen Lebensmitteln zu greifen. Laut DGE erfüllen pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse und Obst diese Anforderungen am besten. Im Sinne der „5 am Tag“-Kampagne sollten daher 400 g Gemüse sowie 250 g Obst auf dem täglichen Speiseplan stehen. Fruchtsaft wie beispielweise Orangensaft, kann hier eine gute Ergänzung sein: „Die Nährstoffzusammensetzung von Orangen ist im Vergleich zu Orangensaft etwas besser, aber nicht wesentlich anders“, erklärt die Expertin. „Deshalb kann im Rahmen der Empfehlung „5 am Tag“ gelegentlich eine Portion Gemüse oder Obst durch einen Frucht- und /oder Gemüsesaft ersetzt werden. Denn gerade, wenn das Kauen schwerfällt oder die Lust am Essen fehlt, ist es oft leichter ein Glas Orangensaft zu trinken, als die Obstportion zu essen.“ Zudem kann Orangensaft die Versorgung mit Vitamin C unterstützen, das unter anderem zur Verringerung von Müdigkeit und einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt. Ein kleines Glas Saft (150 ml) enthält rund 55 mg Vitamin C und deckt etwa 50 % der Referenzmenge für die Altersgruppe 65 Jahre und älter. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil: „Besonders Frauen essen in hohem Alter weniger Fleisch als wichtige Eisen-Quelle“, erklärt Diplom-Oecotrophologin Holtorf. „Ein Vitamin-C-reicher Salat, Obst oder ein Glas Orangensaft tragen dazu bei, dass Eisen aus Lebensmitteln besser aufgenommen wird“.

Folatmangel rechtzeitig vorbeugen
Ein weiterer Nährstoff, der im Alter eine hohe Bedeutung hat, ist Folat: „Ältere Menschen essen oft zu wenig frisches Gemüse, Salat und Obst, was zu einer Unterversorgung mit Folat führen kann“, weiß Holtorf. „Das Vitamin ist unter anderem an der Zellteilung und Zellneubildung sowie an der Blutbildung beteiligt.“ Ist die Folatzufuhr zu gering, können Gefäßveränderungen und sogar Krebs entstehen. Zudem kann unter Folatmangel das Risiko für eine nachlassende Gedächtnisfunktion und Konzentrationsschwäche erhöht sein. Da bei älteren Menschen häufig ein Vitamin-B12-Mangel auftritt und dieser durch Nahrungsergänzungsmittel mit Folat schnell überdeckt werden kann, sind natürliche Folat-Quellen wie Orangen oder Orangensaft, grünes Blattgemüse und Hülsenfrüchte zu bevorzugen. So decken 150 ml Orangensaft rund 11 % der Referenzmenge für Senioren.

Fruit Juice Matters ist eine europaweite Informationsinitiative, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse über die ernährungsrelevanten Aspekte von Fruchtsaft informiert. Weitere Informationen unter: https://fruitjuicematters.de/de/ueber-fruit-juice-matters

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Sonstiges

Demenz und Alzheimer sind vermeidbar: Aktuelles Sachbuch von Roman Degen deckt neue Erkenntnisse über Demenz auf

Demenz und Alzheimer sind vermeidbar: Aktuelles Sachbuch von Roman Degen deckt neue Erkenntnisse über Demenz auf

(Mynewsdesk) Heilbronn, 30.08.2017 – In seinem neu erschienenen Buch „Demenz: Alzheimer Nicht mit mir! Den Gehirnfraß erkennen, Demenz verhindern“ beschreibt Roman Degen, wie die Erkrankung des Gehirns tatsächlich verhindert werden kann, wenn ihre Ursachen frühzeitig erkannt und gemieden werden.

Fast jeder kennt jemanden, der direkt oder indirekt betroffen ist: Alzheimer und Demenz sind in der Gesellschaft weit verbreitet. Häufig im Bekanntenkreis oder gar der eigenen Familie.

Autor Roman Degen war selbst beinahe ein Betroffener, aber er schaffte es, die Erkrankung bei sich selbst abzuwenden. In seinem kürzlich erschienenen Buch „Demenz: Alzheimer – Nicht mit mir!“ erzählt der gebürtige Mainzer auf unterhaltsame und anschauliche Weise, wie er die Symptome bemerkte, Ursachen analysierte und so schließlich die Krankheit verhindern konnte. „Wenn man die vermeidbaren Auslöser von Demenz und Alzheimer rechtzeitig erkennt und ausschaltet, kann man ihren Ausbruch stoppen“, so der Autor.

Spannend und unterhaltsam erklärt Roman Degen die verschiedenen Formen der Demenzerkrankung, deckt die Ursachen auf und erklärt die Gründe, die zur Erkrankung führen können. Wer die Krankheitsauslöser und ihre Auswirkungen kennt, kann dem gefürchteten Gehirnfraß effektiv entgegentreten.

Bei jedem Betroffenen liegen unterschiedliche Auslöser zugrunde und bei jedem verläuft die Erkrankung anders. Umso wichtiger ist es, die subjektiven Ursachen aufzuspüren, um sie anschließend vermeiden zu können. „Damit hat jeder die Chance, dieser Geißel älterer Menschen vorzubeugen, um sie abzuwenden“, so Roman Degen.

Der Autor recherchierte fünf Jahre lang zu diesem Thema, bevor er die Ergebnisse seiner Analysen nun in Buchform veröffentlichte. 30 Ursachen werden aufgeführt und die Gründe, weshalb sie zur Erkrankung führen können, ausführlich beschrieben. Die Erkrankung beginne häufig bereits 30 Jahre bevor der Erkrankte und sein nahes Umfeld erste Symptome bemerken. Die Message des Buches lautet: Je früher man sich damit auseinandersetzt, umso eher hat man eine Chance die Krankheit zu umgehen.

Demenz als unabwendbares Schicksal anzusehen ist weit verbreitet – auch in der Welt der Literatur. Bisherige Bücher haben mehr die Erkrankung, deren Verlauf und die Symptome der Erkrankung erläutert. Selbst Mediziner behaupten noch heute, dass die Erkrankung unheilbar sei. In den Augen des Autors ist dies falsch.Die Möglichkeiten dem Siechtum des Gehirns vorzubeugen und ihm zu begegnen würden dadurch leichtfertig vertan.

Das Buch beweist mit vielen Beispielen, Erzählungen, 60 Karikatur-Zeichnungen und 6 Grafiken, dass Menschen diese Krankheit besiegen können. Es richtet sich in erster Linie an Leser, die nicht neurologisch ausgebildet sind und dient somit als Einführung in die Materie.

Informationen zum Buch

„Demenz: Alzheimer Nicht mit mir! Den Gehirnfraß erkennen, Demenz verhindern“ | 248 Seiten | erschienen im FRIEDMÜLLER-Verlag |Heilbronn | ISBN 978-3-00-057186-2 | gelistet im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB). 15,99 € (D), 16,45 € (A).

Zu beziehen über den örtlichen Buchhandel, Ebay, Amazon und andere Internethändler.

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Zum Autor

Roman Degen (geb. 1941) absolvierte eine Ausbildung als Techniker und als Industriekaufmann. Ebenso schloss er ein Studium zum Betriebswirt VWA ab. Nach 35 Jahren als erfolgreicher Geschäftsführer mit zahlreichen patentierten Entwicklungen verkaufte Roman Degen sein Unternehmen um sich ganz dem Schreiben hinzugeben. Seit seinem ersten Buch 1992 konzentriert sich der Autor darauf, mit Sachbüchern Menschen dabei zu helfen, sich ihren Problemen zu stellen und mit logischen Lösungen zu besiegen.

Weitere Informationen unter www.roman-degen.de: http://www.roman-degen.de/

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Praktische Alltagshilfen bei erwinmueller.de

Unbeschwert leben im Alter und bei Krankheit

Praktische Alltagshilfen bei erwinmueller.de

LED Leselupe mit Umhaengevorrichtung (Bildquelle: © erwinmueller.de)

Mit fortschreitendem Alter und bei Krankheiten wird der Alltag oft sehr beschwerlich. Da können kleine, praktische Alltagshilfen das Leben mit Einschränkungen komfortabler gestalten. Erwinmueller.de bietet Hilfsmittel für alle Lebensbereiche, für das Schlafzimmer, für Tisch & Küche, für das Bad und den Wohnbereich. Spezielle Unterwäsche und Bettausstattung erleichtern den Umgang mit Inkontinenz.

Für Gelenke und Wirbelsäule

Schmerzen in Füßen, Gelenken und Beinen können den Alltag sehr beschwerlich machen. Gelenkwärmer für Ellenbogen, Knie und Beine schützen die Gelenke vor Kälte und Zugluft, sind vielseitig einsetzbar und lassen sich modisch stilvoll kombinieren. Die praktischen Wärmer können bei Bedarf schnell übergestreift werden, unter Bluse oder Pulli oder auch als Verlängerung von 3/4-Ärmeln. Auch unter der Hose oder als Stulpenvariante sind sie nützlich. Durch eine spezielle Rippenstricktechnik sind optimale Passform und Flexibilität gewährleistet.

Speziell für Menschen mit kräftigen, geschwollenen oder eingebundenen Füßen/Beinen wurden FußGut Big-Sensitiv Socken entwickelt. Sie sorgen bei einem Beinumfang bis zu 36 cm für angenehmes, lockeres Tragegefühl. Ein Komfortbund ohne Gummi verhindert Einschneiden und Druckstellen, die Spitze hat eine spezielle Flachnaht. So sind diese Strümpfe auch für Diabetiker geeignet.

Nackenrollen, Kniehalbrollen und Kniekissen entlasten Gelenke und Wirbelsäule und sorgen für erholsamen Schlaf. Knierollen sind für Massagen und für Rückenschläfer geeignet, Kniekissen für Seitenschläfer.

Praktische Alltagshilfen

Wenn das Bücken zur Qual wird, ist ein langer, ausziehbarer Schuhlöffel mit integriertem Schuhhalter unentbehrlich. Besonders praktisch zum Lesen von Zeitungen, Verträgen oder Bedienungsanleitungen ist eine LED Leselupe, die bis zu 300 % vergrößert und den Text optimal beleuchtet. Sie besitzt eine Umhängevorrichtung und standfeste Füße, sodass die Hände frei bewegt werden können.

Auch die Körperpflege wird bei Krankheit oder abnehmender Beweglichkeit beschwerlich. Mit dem praktischen Hydas Körperpflege-Set kann der ganze Körper bequem und ohne fremde Hilfe gewaschen, eingecremt und massiert werden. Ein Sisal-Aufsatz befreit den Körper von abgestorbenen Hautzellen und der Schwamm-Aufsatz reinigt ihn mit Duschgel. Ein 7-Kammer-System ermöglicht eine feine, gleichmäßige Dosierung von Lotionen, Sonnenmilch oder Cremes. 17 bewegliche Kugeln massieren die Pflegemittel sanft ein.

Eine tiefe Badewanne ist oft ein unüberwindbares Hindernis. Mit einer Einstiegshilfe, die in den Badewannenrand eingehängt wird, kann Abhilfe geschaffen werden. Praktisch ist auch ein Badewannensitz, der für alle gängigen Badewannengrößen passt und zuverlässig hält.

Hilfe bei Inkontinenz

Inkontinenz von Blase oder Darm ist für die Betroffenen sehr unangenehm. Doch es gibt Hilfsmittel, die den Umgang damit wesentlich erleichtern. Hygiene Slips für Damen und Herren geben Sicherheit. Die eingearbeitete Saugeinlage ist nässeundurchlässig, atmungsaktiv und hygienisch.

Eine Inkontinenz Sitzauflage schützt Stuhl, Sofa, Autositz oder Bürostuhl und bietet gleichzeitig einen hohen Sitzkomfort. Sie ist mit einer Nässesperrschicht versehen, ist blut- und urinundurchlässig und kochfest.

Wasserundurchlässige Bettlaken, Matratzenschoner und Betteinlagen sorgen für ein trockenes Schlafklima. Sie können gewaschen werden und trocknen schnell, sodass das Bett immer hygienisch sauber ist.

Im Onlineshop www.erwinmueller.de/unbeschwert-leben sind eine Reihe von Artikeln zu finden, die den Alltag bei Krankheit oder fortgeschrittenem Alter wesentlich erleichtern.

Die Erwin Müller Versandhaus GmbH aus Buttenwiesen bei Augsburg wurde 1951 als Textilgroßhandel gegründet und ist bis heute ein Familienunternehmen. Seit Gründung wurde das Unternehmen kontinuierlich ausgebaut und gehört mit rund 400 Mitarbeitern zu einem der größten Arbeitgeber in der Region.

Innovation und unternehmerisches Gespür waren und sind ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens. Bereits 1997 eröffnete Erwin Müller einen Onlineshop. Seit 2005 ist das Unternehmen in Österreich, seit 2008 in der Schweiz und seit 2009 international mit einem Onlineshop vertreten. Der Shop wird regelmäßig ausgezeichnet. 2017 und 2013 konnte Erwin Müller den 1. Platz des Deutschen Online-Handels-Awards gewinnen.

Um sich mit seinen Kernkompetenzen noch besser im Markt zu positionieren, erfolgte ab Herbst 2014 eine Umstrukturierung. Unter dem Motto „Ihr Versandhaus für die ganze Familie“ steht das Unternehmen auf vier Säulen: „Erwin Müller zu Hause“ mit dem bewährten Sortiment für Schlafen, Bad und Wohnen sowie Wäsche & Homewear. „Erwin Müller Tisch & Küche“ mit einer großen Auswahl rund um den gedeckten Tisch und die Küchenausstattung für Kochen und Backen. „Erwin Müller Baby & Kind“ mit allem rund um Schlafen, Bad und Wohnen sowie Bekleidung für Kinder von 0-10 Jahren. Die „manutextur“, in der im Online-Shop verschiedenste Produkte gewählt und nach Wunsch individuell bestickt oder gelasert werden können.

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Medizin Gesundheit Wellness

Altersbilder im Wandel der Zeit. Das Anti-Aging Phänomen

Altersbilder im Wandel der Zeit. Das Anti-Aging Phänomen

Jugend ist in, alt sein ist out. Der Drang zur ewigen Jugend lässt das Anti-Aging-Geschäft boomen. Gibt es heute noch ein würdiges Altern? Der Titel “ Altersbilder im Wandel zwischen Würde und Bürde: Kultur oder Anti-Kultur humanen Alterns“ befasst sich mit diesem Phänomen und hinterfragt kritisch den modernen Jugendlichkeitsimperativ. Das Buch ist im Juli 2017 beim GRIN Verlag erschienen.

In Würde zu altern ist ein Wunsch, den wohl viele Menschen teilen. Das moderne Altersbild stets jugendlich aussehender und leistungsfähiger Senioren entspringt den Trugbildern der Anti-Aging-Bewegung, die über Presse, Film und Fernsehen den stetigen Drang zur ewigen Jugend vermitteln.
Trotz eines fest etablierten Lebenserwartungshorizontes von durchschnittlich 80 Jahren möchte die Mehrzahl der betagten Menschen nicht alt sein: Jugend und Leistungsfähigkeit statt Annahme eigener Endlichkeit.

Der Traum vom ewigen Jungbrunnen

Die Anti-Aging-Bewegung zielt auf selbstständige und leistungsfähige Mitglieder. Dieses auf Jugendlichkeit festgelegte Menschenbild mit seiner eingeengten Sichtweise ignoriert die Natur des alternden Lebens.
Wird ein gewisses Alter erlebt, tritt immer häufiger Hilfe- und Pflegebedürftigkeit ein. Hilfsbedürftigen alten Menschen beizustehen und sie nicht ihrer Würde zu berauben, steht im Mittelpunkt von “ Altersbilder im Wandel zwischen Würde und Bürde„. Der Arzt und Autor Norbert Bradtke gibt einen Überblick über die Entwicklung verschiedener Altersbilder seit der Antike. Er führt uns die Trugbilder der modernen Anti-Aging-Medizin in Anbetracht der Endlichkeit unseres eigenen Lebens vor Augen.
Bradtke endet mit der Forderung nach einer ethischen Wende, die den Sinn der späten Lebenszeit als wertvollen identitätsstiftenden Reifungsprozess erfasst und Hilfsbedürftigkeit im Alter als natürliche Fortsetzung einer lebensbegleitenden Angewiesenheit begreift.

Über den Autor

Dr. med. Norbert Bradtke ist promovierter Internist und Geriater mit klinischen Schwerpunkten u.a. im Bereich der klinischen Geriatrie, Gastroenterologie und Diabetologie. Im Verlauf seiner mittlerweile 30-jährigen Berufstätigkeit in verschiedenen Kliniken unterschiedlicher Trägerschaft, mit 15 Jahren in chefärztlicher Position, nahm er eine zunehmende Ökonomisierung der Medizin wahr. Das damit einhergehende Streben nach Effizienzsteigerung droht im Überbau von Leitlinien, Qualitätsstandards und ökonomisch strukturierten Dienstleistungen den krank gewordenen Menschen aus dem Mittelpunkt der menschlichen Begegnung von Arzt und Patient zu verdrängen.
Daher begann er, sich verstärkt mit medizinethischen und philosophischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Auch die vorliegende Arbeit lässt sein Grundanliegen erkennen, den Menschen im Mittelpunkt einer selbstbestimmten Lebensgestaltung und einer partnerschaftlichen Arzt-Patienten-Beziehung wiederzufinden.

Das Buch ist im Juli 2017 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-49102-1).

Direktlink zur Veröffentlichung: www.grin.com/de/e-book/369734/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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Politik Recht Gesellschaft

Betriebsbedingte Kündigung und Sozialauswahl: Sind ältere Arbeitnehmer immer im Vorteil?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Betriebsbedingte Kündigung und Sozialauswahl: Sind ältere Arbeitnehmer immer im Vorteil?

Arbeitsrecht

Er, ein „Urgestein“ der Firma, Jahrgang 1949, seit Anfang der 80er Jahre dabei. Sie, Mitte 30, und mit 7 Jahren Betriebszugehörigkeit verhältnismäßig neu im Team. Eine betriebsbedingte Kündigung steht an, für wen entscheidet sich der Arbeitgeber? Er kündigt dem älteren Kollegen, denn: Die Regelaltersrente lässt ihn weich fallen. Die jüngere Mitarbeiterin, die zwei Unterhaltspflichten hat, würde es härter treffen, deshalb sei sie schutzwürdiger. Dagegen legte der Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage ein, mit welchem Ergebnis?

Der Arbeitgeber lag richtig! Das Bundesarbeitsgericht entschied am 27.04.2017 (Aktenzeichen: 2 AZR 67/16): Wer Regelaltersrente beziehen kann, den schützt das Alter deutlich weniger vor einer betriebsbedingten Kündigung, in Zukunft muss man das bei der Sozialauswahl mitberücksichtigen. Allerdings: Dass jemand Regelaltersrente beziehen kann, darf nicht zu seinen Lasten gehen, seine anderen Sozialkriterien hebelt das nicht aus. Und für andere Renten, wie Altersteilzeit oder vorgezogene Altersrente, gilt das nicht, die bleiben irrelevant bei der Sozialauswahl.

In vielen Fällen bleibt es deshalb dabei: Bis zur Regelaltersgrenze können Mitarbeiter das Alter voll in die Waagschale werfen, das Nachsehen haben häufig jüngere Kollegen, wenn sie nicht mit anderen Sozialkriterien eine höhere Schutzwürdigkeit nachweisen, mit ihrer Betriebszugehörigkeit, den Unterhaltspflichten oder einer Schwerbehinderung.

Arbeitnehmer-Tipps vom Fachanwalt: Haben Sie als verhältnismäßig junger Kollege eine betriebsbedingte Kündigung erhalten? Dann lohnt es sich, nach Mitarbeitern Ausschau zu halten, die über 65 Jahre alt sind: Ihre Kündigungsschutzklage hätte in dem Fall deutlich mehr Aussicht auf Erfolg. Älteren Arbeitnehmern kann ich raten: Unterhalb der Regelaltersgrenze sitzen Sie regelmäßig immer noch fest im Sattel, und selbst wenn: Ihre anderen Sozialpunkte, wie Betriebszugehörigkeit und Unterhaltspflichten gelten weiterhin voll! Wichtig: Stellen Sie möglichst bald einen Antrag beim Versorgungswerk auf Anerkennung einer Schwerbehinderung. Ihr Kündigungsschutz verbessert sich noch einmal deutlich, wenn das Amt rechtzeitig vor einer Kündigung einen Grad der Behinderung feststellt.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Dann haben Sie nur 3 Wochen Zeit für eine Kündigungsschutzklage! Rufen Sie mich noch heute in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht an, sprechen wir über Ihre Kündigung, über die Chancen einer Kündigungsschutzklage und über die Aussichten auf eine Abfindung. Unter 030-4000 4999 erreichen Sie meine Mitarbeiterin Nadine, Rechtsanwalts-Fachangestellte und Mediatorin, oder meinen wissenschaftlichen Mitarbeiter Phillip, gern vermitteln sie ein erstes – kostenloses – Gespräch mit mir. Auf Ihren Anruf freuen wir uns!

Mehr als 18 Jahre Erfahrung als Anwalt mit Kündigungsschutzklagen.
Vertretung bundesweit.
Rechtsanwalt Alexander Bredereck
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
Tel: 030.4000 4999
Fax: 030.4000 4998
Kündigungshotline: 0176.21133283

Fachanwalt Bredereck im Web:

http://kuendigungen-anwalt.de: Website für Kündigung und Abfindung

www.fernsehanwalt.com: Videos zu Kündigung, Abfindung und Arbeitsrecht

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Kunst Kultur Gastronomie

Clown Pepe sagt: Lachende Menschen tun gut

Lachende Menschen tun einfach gut

Christoph Gehrke, so der bürgerliche Name von “Clown Pepe” ist 29 Jahre jung und wohnt in Köln. Nachdem er seine Lehre zum Elektriker im Jahr 2005 erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde er neun Jahre später zum Clown.

Alles fing mit seinem Aufenthalt im Krankenhaus an. Christoph war Patient und erlebte, wie eintönig es sein kann, Tag für Tag in einem Krankenhaus aufzuwachen und neben den Besuchen von Ärzten und Krankenschwestern der Langeweile zu fröhnen. Doch er nutzte diese Zeit produktiv, um nach einigen Tagen der Überlegung sein Talent in verschiedenen Altenheimen und Krankenhäusern ehrenamtlich als Nikolaus anzubieten. Dieses Angebot wurde so gut angenommen, dass selbst nach der Weihnachtszeit unzählige Anfragen eintrudelten, um als Weihnachtsmann den älteren Herrschaften ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Nachdem Chris verschiedene Einrichtungen besucht hatte, war für ihn klar, dass er damit weitermachen möchte. Seit dem Sommer 2014 ist Chris nun als Clown Pepe unterwegs.

DigitalDiplomaten: Was waren deine persönlichen Höhen und Tiefen seit Start deiner Karriere?

Christoph: Meine persönlichen Höhen waren, als ich vor circa 3 Monaten das Angebot bekommen habe, die Hauptrolle in dem Film Steenkoude Liefde zu spielen. Mein persönliches Tief waren die Zeiten, als ich im Krankenhaus lag, mich um nichts mehr kümmern konnte und kurz davor war alles hin zu schmeißen.

DigitalDiplomaten: Wie motivierst du dich für die tägliche Arbeit?

Christoph: Definitiv durch das Lachen der Menschen. Sobald man mich sieht, sind die Menschen erst still, aber dann tauen sie auf und lachen mit mir und sind begeistert vom Unsinn den ich treibe. Vor allem Kinder werden mutiger und strecken auch einmal die Zunge heraus.

DigitalDiplomaten: Was glaubst du nimmt man dir öfters übel?

Christoph: Das ich manchmal sehr lange brauche um Dinge zu klären und Lösungen zu finden.

DigitalDiplomaten: Hast du auch vor auf dem Ballermann aufzutreten? Also als Partyclown?

Christoph: Ja und nein. Immer wieder werde ich von Erwachsenen gebucht um deren Partys “aufzumischen”. Funktioniert bestens auf Partys, aber ob es auch am Ballermann funktioniert, weiß ich nicht. Aber ich sage niemals nie.

DigitalDiplomaten: Solche “Party-Meilen” sind ja sinnlich gesprochen ziemlich “aufreibend” und für viele Menschen sehr anstrengend. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – hören, sehen, fühlen – welcher wäre das?

Christoph: Ich würde das Sehen abgeben. Ich habe mir oft Gedanken darüber gemacht, weil ich viele Menschen kennengelernt habe, die blind, taub oder gefühlslos sind. Wenn mir so etwas passieren würde, wäre ich lieber blind. Dadurch hört und fühlt man noch intensiver!

DigitalDiplomaten: Wofür bist du dankbar?

Christoph: Ich bin für meine Schwester Stephanie dankbar. Sie ist die Beste und steht immer hinter mir. Sie regelt vieles für mich, obwohl sie selber eine sehr schwere Zeit hinter sich hat.

DigitalDiplomaten: Deine bisher größte Rolle wirst du in dem Spielfilm “Steenkoude Liefde” besetzen. Die Dreharbeiten fangen im September 2017 an. Der Filmrelease ist im November 2018 geplant.

Hier spielst du die Hauptrolle “Rudi”. Chris, wie bist du dazu gekommen?

Christoph: Als ich 2015 bei einem Casting in Köln war, wurde mir nahe gelegt, dass ich Talent habe und dieses nutzen sollte. Und so bin ich vom Komparsen, zum Schauspieler in “Steenkoude Liefde” aufgestiegen. Aber hauptberuflich bleibe ich den Kindern als Clown erhalten.

DigitalDiplomaten: Du bringst dieses Jahr einen Song raus. Wie bist du auf die Idee gekommen ein Lied zu produzieren?

Christoph: Ich habe mir damals Gedanken gemacht, wie ich noch mehr Kinder animieren kann in meinen Shows mitzumachen. Anfangs wollte ich ein Buch schreiben, bin aber absolut kein Schreiber und Lese auch recht wenig. Dabei ist der Mitmach Faktor ziemlich klein. Dann kam mir dieses Jahr die Idee, dass ich einen Song produziere, um die Kinder bei meinen Shows noch mehr mit einzubeziehen. Singen, tanzen und herumalbern mit Clown Pepe, welches Kind möchte das nicht. Im Sommer 2017 erscheint der erste Song. Es handelt sich hierbei um einen Kinderlied. Ihr dprft gespannt sein.

DigitalDiplomaten: Du hast bestimmt einen vollen Kalender. Schaffst du es denn überhaupt noch deinem Ehrenamt nachzukommen?

Christoph: Voller Terminkalender ja. Zeit für Ehrenamt, sowieso! Man sollte nie vergessen wo man her kommt und wie alles angefangen hat. Und ich könnte noch so reich, noch so berühmt sein, ich werde mich immer ehrenamtlich einsetzen. Komme was wolle.

DigitalDiplomaten: Was hast du denn für das kommende Jahr im Programm?

Christoph: Für 2018 ist aktuell eine Kids Club Kinderparty geplant. Hierbei handelt es sich um eine Mitmach Disco für Kinder zwischen 3 und 7 Jahre. Start der Tour ist in Bremen am 02.02.2018

DigitalDiplomaten: Was wir für dich im Alter wichtiger was weniger wichtig?

Christoph: Im Alter wird die Familie immer wichtiger. Okay, ich bin jetzt 29, aber ich weiß jetzt schon,dass ich einfach zu wenig Zeit mit meiner Familie verbringe. Weniger wichtig werden mir teure Autos, teure Fernseher etc. Also alles was materiell ist. Es sind Luxusprodukte, die ich wirklich nicht brauche.

DigitalDiplomaten: Verhälst du dich deines Alters angemessen?

Christoph: Gute Frage. Bei Verhandlungen über Gagen ja, bei Veranstaltungen, Freunden und Familie ganz klar Nein. Ich bin und bleibe ein Clown! Ein junger, naiver Clown.

Christoph ist mittlerweile zu einem der meist gebuchten Clowns in Deutschland geworden. Er reist von Köln nach Berlin, Hamburg, München, Aachen, Amsterdam, Breda und vielen, vielen Orten mehr. Quer durch Deutschland und den Niederlanden, um vielen Menschen ein Lachen ins Gesicht zu zaubern. Nebenberuflich dreht Chris noch Filme und Serien für Deutsche und Niederländische Produktionen. Unter anderem hat er schon in Serien wie Trovatos, Unter anderem Umständen, Im Kopf des Killers, Het hart van hadiah Tromp mitgespielt.

Vielen Dank für das Interview.

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Arbeitswelt wird immer älter

Demografie-Experten sehen langfristiges Problem

Arbeitswelt wird immer älter

Rudolf Kast, Demografie Exzellenz e.V.

Das Durchschnittsalter der Erwerbstätigen in Deutschland liegt nach neuesten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes bei 43,4 Jahren. Rudolf Kast vom Vorstand des Vereins Demografie Exzellenz e.V. erläutert die damit verbundenen Herausforderungen für die Unternehmen:

„Die Arbeitswelt wird älter. Deutschland hat ein langfristiges Problem, seine Produktivität aufrecht zu erhalten. Viele Unternehmen werden in den nächsten Jahren massive Altersabgänge haben. Kritisches Know-how und Erfahrungen müssen gesichert werden. Die Arbeitswelt in den Unternehmen muss flexibler organisiert werden, um alle verfügbaren Potenziale einzubinden. Die Arbeitswelt muss auch gering Qualifizierte und wenig Qualifizierbare Menschen wieder verstärkt aufnehmen. Wer länger arbeiten soll muss gesünder arbeiten. Die Arbeitswelt muss den Bedürfnissen Älterer angepasst werden. Die deutsche Wirtschaft benötigt dringend eine planmässig gesteuerte Zuwanderung. Unternehmen müssen ihre Fähigkeit verstärken, unterschiedliche Menschen schnell zu integrieren. Die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft funktioniert nur unter Einbeziehung der ‚Silver Workers‘, also der ‚Experienced People‘ mit aktivem Demografie-Management.“

Der Verein Demografie Exzellenz e.V. vergibt seit neun Jahren den Demografie Exzellenz Award. Noch bis Freitag, 30. Juni können sich Unternehmen, Verbände, Organisationen und Kommunen bewerben unter www.demografie-exzellenz.de

Der Verein Demografie Exzellenz e.V. will ein neues Bewusstsein für den Megatrend Demografie schaffen, den Blick für die betrieblichen Auswirkungen schärfen und erfolgversprechende Lösungen vorstellen. Seit 9 Jahren vergibt der Verein den Demografe Exzellenz Award. Mit ihm zeichnet er vorbildhafte Programme und Maßnahmen sowie Produkte und Dienstleistungen aus, die dazu beitragen, demografische Herausforderungen zu meistern.

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