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Das G7-Treffen, der Protektionismus und die Konjunktur

Eine Nachbetrachtung zum G7-Treffen der führenden Industrienationen – USA, Kanada, Japan, Deutschland, Frankreich Großbritannien und Italien in Kanada

Das G7-Treffen, der Protektionismus und die Konjunktur

(Bildquelle: https://pixabay.com/de/)

Das G7-Treffen der führenden Industrienationen (USA, Kanada, Japan, Deutschland, Frankreich Großbritannien, Italien) endete mit einem politischen Eklat: Präsident Donald Trump zog seine Unterschrift unter der gemeinsamen Abschlusserklärung per Twitter zurück, während er bereits auf dem Weg nach Singapur war, um dort einen weiteren durchaus international beachtenswerten Deal mit Nordkoreas Führer Kim Jong Un abzuschließen.

Ob das nächste Treffen bei Präsident Emmanuel Macron überhaupt noch in diesem Format stattfinden wird, steht in den Sternen. Ok, wenn wir uns die restlichen sechs führenden Industrienationen so anschauen, dann haben wir eh arge Zweifel, ob Italiens seit Jahren schuldengeplagte Volkswirtschaft im Rückwärtsgang, Großbritanniens schon jetzt unter dem Brexit leidende Wirtschaft und Japans seit Jahren unter deflationären Tendenzen ächzende Industrie überhaupt noch zu den führenden Industrienationen der Welt gehören. Wo sind die wirklichen Player der Zukunft in diesem Verein – China, Indien und Russland? Sind solche persönlichen Treffen in einer digitalisierten Welt außerdem überhaupt noch notwendig, oder lässt sich so eine Runde nicht besser kostensparend und umweltschonend in einer Videokonferenz organisieren?

Wir stehen vor einem Handelskrieg

Die EU, die auch irgendwie mit am Tisch der G7 saß, hat Strafzölle gegen die USA beschlossen und wird diese voraussichtlich ab dem 1.7.2018 einführen. Kanada und Mexiko werden analog reagieren und China auch – so viel ist zumindest bis heute klar.
Seit dem 1.6.2018 sind die Strafzölle auf Stahl und Aluminium in Kraft, aber verschiedene amerikanische Kunden haben schon verlauten lassen, dass sie dennoch wohl weiter Stahl aus Deutschland importieren werden wegen der höheren Qualität der Produkte.
Die USA wiederum haben weitere Sanktionen angekündigt, u. a. gegen deutsche Autos. Das wäre ein schwerwiegender Schlag gegen die deutsche Konjunktur.

Wie sind die Aussichten für Deutschlands Konjunktur?

Wir haben in Deutschland bisher lange Zeit über den Wolken geschwebt. Diese Zeiten des Wachstums gehen jedoch nun langsam zu Ende. Wahrscheinlich werden sie durch den Protektionismus weltweit (USA, EU, China, politisch begründete Sanktionen gegen Russland) noch schneller beendet sein, als uns lieb ist.
In den letzten Tagen bekamen wir einige enttäuschende Daten zur Entwicklung der deutschen Konjunktur geliefert. Der Anstieg der Auftragseingänge für die deutsche Industrie, das Plus bei der Entwicklung der deutschen Exporte und die Zunahme der Industrieproduktion fielen schwächer aus als erwartet. Der ifo-Geschäftsklimaindex, der auf einer monatlichen Beurteilung der aktuellen Geschäftslage und der zukünftigen Erwartungen von ca. 9000 deutschen Unternehmen beruht, fand dabei besondere Beachtung bei den Ökonomen. Der fünfte Rückgang in Folge wird von vielen Experten als Zeichen einer baldigen konjunkturellen Abkühlung gesehen.

Fehlende Fachkräfte

Eine andere nicht von der geopolitischen Lage und auch nicht von US-Präsident Trump verursachte Misere in Deutschland ist der Fachkräftemangel, der immer mehr auf die Wirtschaft und damit auch auf die Konjunktur durchschlägt.
Eine Frage des ifo-Instituts für den Index befasst sich auch mit den geplanten Neueinstellungen. Trotz guter Auftragslage werden weniger Beschäftigte eingestellt werden, denn es wird zunehmend schwieriger, geeignete Arbeitskräfte für die hohe Zahl an offenen Stellen zu finden. Auch die Bundesbank hat in ihrem Monatsbericht für April festgesellt, dass sich das Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitslosen mit 600 zu 1000 derzeit auf dem höchsten Stand der vergangenen 20 Jahre befindet.

Die Maßnahmen vonseiten der Politik (Qualifizierung, erleichterter Zugang ausländischer Fachkräfte, Reformierung des deutschen Bildungssystems etc.) kommen, wenn sie denn wirklich kommen, leider wieder zu spät.

Konjunkturschwäche oder nur eine kurzfristige Bremsspur?

Das protektionistische Säbelrasseln der vergangenen Monate und auch die Drohgebärden aus den USA (Atomabkommen mit dem Iran) haben dazu beigetragen, dass das eine oder andere Unternehmen eine geplante Investition verschoben oder sogar einen bereits erteilten Auftrag storniert hat.
Aber von einer Konjunkturschwäche würden wir trotzdem nicht sprechen. Dazu ist das deutsche Wirtschaftswachstum nach wie vor zu robust. Angesichts der noch immer ungewohnt rasanten Geschwindigkeit der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland ist eine kurzfristig angelegte Tempodrosselung noch lange keine Vollbremsung. Vielleicht erweist sich die leichte Bremsung auch als hilfreich, z. B. für den Ausbau eingeschränkter Kapazitäten, um danach wieder mit mehr Power durchzustarten.

Fazit

Für den Aktienmarkt sind die politischen Ereignisse um den um sich greifenden Protektionismus aktuell noch nicht so relevant. Aber wenn das Weiße Haus die nächste Stufe im Handelskrieg zündet und die deutsche Automobilindustrie sanktioniert, wird es Zeit, sich als Kleinanleger etwas zurückzunehmen. Eine Fondslösung bei der Anlage wird dann immer wichtiger, um das Risiko durch das Fondsmanagement weiter zu streuen, als es ein Kleinanleger mit seinen Einzelwerten je tun kann.

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Dr. Posselt, über Investment, Aktienfonds und Kapitalanlage

Am 19.4. jährte sich wiederum der Weltfondstag. In den letzten Jahren haben sich Investmentfonds sehr gut entwickelt. Wieso investieren trotzdem nach wie vor nur sehr wenig Menschen in Aktien und Aktienfonds?

Dr. Posselt, über Investment, Aktienfonds und Kapitalanlage

© Dr. Posselt Vermögensberatung

Interview Weltfondstag, 19.04.2018

Dr. Michael Posselt, Gewerblicher Vermögensberater, Fachgruppenobmann Wirtschaftskammer Tirol, Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger www.drposselt.com

Leider ist es nach wie vor so, dass viele Menschen mit Aktien oder überhaupt mit unternehmerischen Investments Risiko und Spekulation verbinden. Dabei ist die unternehmerische Tätigkeit das Rückgrat unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Dieses Bewusstsein zu vermitteln sehe ich als eine meiner/unserer wichtigsten Aufgaben als Vermögensberater oder Finanzdienstleister – nehme hier aber gerne auch die Medien in die Pflicht. Nur allzu oft wird nämlich unzensiert über Börsencrashs und Milliardenverluste geschrieben, die so in den Köpfen der Menschen hängen bleiben, während der nachfolgende Aufschwung nur geringen medialen Niederschlag findet.

So sind beispielsweise die Verluste (wer war eigentlich damals investiert und damit als Anleger betroffen?) der letzten Finanzkrise vielen noch im Kopf, während die Gewinne der mittlerweile fast zehnjährigen Hausse – vor deren Ende und dem nächsten Crash nun aber wieder gewarnt wird – niemand so richtig mitbekommen hat.

Eine Untersuchung des österreichischen Finanzjournalistenforums im Vorjahr hat ergeben, dass selbst wer vor 11 Jahren (im Juni 2007), also kurz vor der Finanzkrise sein Geld in Aktien investiert hat, in den darauffolgenden Jahren 51 Prozent Gewinn erzielt hätte.* Und das, obwohl der Aktienmarkt dazwischen massiv eingebrochen ist und Anlegern Verluste von mehr als 50 Prozent bescherte. Hätte man zu diesen Tiefstkursen gekauft, wären die Gewinne noch deutlich höher ausgefallen. Immerhin braucht es nach einem 50 prozentigen Kursverlust eine Verdoppelung (+100 Prozent), um wieder auf den ursprünglichen Stand zu kommen.

Wäre es dann nicht besser gewesen, erst später in den Aktienmarkt zu investieren?

Natürlich wäre es besser gewesen, erst nach der Krise in den Markt einzusteigen. Weil man den optimalen Ein- (und Ausstiegszeitpunkt) aber ohnehin nie erwischt, sind regelmäßige Zahlungen ideal. Laut Zahlen des deutschen Fondsverbandes BVI lagen die durchschnittlichen Renditen von Sparplänen zwischen 2007 und 2017 in aller Regel noch über den Erträgen von Einmalinvestments. So hat ein Anleger, der im Frühjahr 2007 begann, regelmäßig Anteile von globalen Aktienfonds zu kaufen, nach zehn Jahren eine durchschnittliche Rendite von 7,7 Prozent pro Jahr erzielt; Sparpläne mit europäischen Aktien warfen im Schnitt 6,4 Prozent pro Jahr ab. Ein Grund für diese höhere Rendite ist, dass Sparplan-Anleger auch in der Börsenkrise regelmäßig investierten und im Rückblick genau diese Raten die höchsten Erträge erzielten.

Weil Sparpläne gerade in der Anfangsphase ziemlich widerstandsfähig gegen Kurseinbrüche sind, eigenen sie sich besonders gut für Anleger, die sich bisher nur auf konservative Veranlagungen beschränkt haben und die Minizinsen leid sind. Für alle, die mit einem Sparplan den ersten Schritt an die Börse setzen wollen, gilt ganz besonders: Der richtige Zeitpunkt für eine ertragreiche Geldanlage ist jetzt.

Sollten Anleger ihr Vermögen nicht möglichst breit streuen?

Natürlich ist eine breite Streuung in der Vermögensanlage sinnvoll und notwendig. Allerdings ist es derzeit so, dass die klassischen Portfoliobausteine die zur Risikodiversifikation und -reduzierung herangezogen werden, nämlich Anleihen keine Zinsen abwerfen und dazu auch noch mit einem relativ hohen Verlustrisiko behaftet sind. Viele Experten sprechen dabei schon von zinslosem Risiko anstelle eines risikolosen Zinssatzes, den man früher mit solchen festverzinslichen Anlagen erzielen konnte. Ähnliches gilt für viele Immobilien, die mittlerweile auch sehr teuer sind und kaum mehr eine einträgliche Rendite erwirtschaften. Auch hier ist nicht in Stein gemeißelt, dass die Preise, wenn die Zinsen wieder einmal steigen, nicht auch einmal fallen können.

Gibt es dann eigentlich keine Alternativen zu Aktien?

Doch, um sich an Unternehmen beteiligen zu können, muss man nicht unbedingt an der Börse investieren. Private Equity (als Alternative zu Public Equity) ist ein riesiger Markt. Aber auch via Crowdinvesting oder direkte Unternehmensbeteiligungen kann man sich in der Wirtschaft engagieren und an der unternehmerischen Wertschöpfung partizipieren. Für vorsichtige Anleger und zur Depotabsicherung fallen mir dann noch Gold und Silber ein, das trotz boomender Konjunktur weit unter dem letzten Höchststand notiert.

Dr. Michael Posselt, 19.04.2018
Gewerblicher Vermögensberater, Sachverständiger

www.drposselt.com dr.posselt@chello.at

* Analyse des österreichischen Finanzjournalistenforums in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich, Juli 2017.

Dr. Posselt ist seit 1999 als Finanzdienstleister mit Schwerpunkt Vermögensaufbau, Veranlagung und Finanzierung tätig. Seit 2007 ist Dr. Posselt auch in der Wirtschaftskammer Österreich in verschiedenen Funktionen – seit 2010 als Fachgruppenobmann der Fachgruppe Finanzdienstleister Tirol – als Interessensvertreter aktiv.

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In Asien investieren – einfach, transparent, fundiert

In Asien investieren - einfach, transparent, fundiert

Singapur ist wichtiger Finanzplatz in Asien. Hier sind zahlreiche Fonds angesiedelt

Asien bleibt der globale Wachstums-Champion. Zu dieser Einschätzung kam der Internationale Währungsfonds (IMF) im Mai 2017.

Das Team von AsiaFundManagers.com meint: Investoren können diese Wachstums-Region nicht länger ignorieren. Schon heute erwirtschaften die Länder in Asien ein Drittel des weltweiten Sozialproduktes und wachsen beständig. Wichtige Schlüsseltechnologien kommen heute aus Asien.

Dennoch spielen Asien-Investments eine untergeordnete Rolle in den Portfolios internationaler Investoren: Rund 9 Billionen US-Dollar zusätzlich müssten eigentlich in Asien investiert sein, um der ökonomischen Rolle der Region gerecht zu werden.

Viele Investoren werden noch immer von Intransparenz, Informationsdefiziten und schlechtem Marktzugang abgeschreckt. Allesamt Herausforderungen, die schon heute von vielen Investmentfondsmanagern gemeistert werden.

AsiaFundManagers setzt auf die Kompetenz von Fondsgesellschaften und bietet auf einer Plattform Informationen zu vielversprechenden Investment-Strategien, Asien-Fonds, Fondsgesellschaften, und Ländern in Asien. Wir kombinieren Marktkenntnis, Hintergrundinformationen, Investment-Ideen und eine umfassende Datenbank an Fondsmanagern und Fonds, die Anleger gemäß ihren Investitionskriterien durchsuchen können.

Neben unserem Fondsresearch und redaktionellen Inhalten finden Nutzer auf unserer Plattform Daten und Tools. In Kooperation mit dem Informationsanbieter vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH ist ein umfassendes Angebot zu Asien-Investments entstanden. Charts, Fondspreise, Portfolios, Factsheets und Dokumente ermöglichen unser einzigartiges Informationsangebot zu Asien-Investments.

Hinter der Plattform stehen Jan Altmann und Thomas Schalow. Ihre Mission: Mehr Aufmerksamkeit für Asien als Investmentregion unter europäischen Anlegern schaffen. Damit sind die beiden Gründer im März 2017 ins Techquartier in Frankfurt eingezogen und bauen die Plattform seither auf. Wir haben ein klares Ziel. AsiaFundManagers.com soll zur führenden Plattform für Asien-Investments in Europa werden. Ein digitaler Marktplatz für Investoren und Fondsmanager.

AsiaFundMangers.com ist die Plattform für europäische Investoren, die sich ein Bild über Investments in Asien verschaffen wollen. Wir bieten News und Profile zu den wichtigsten asiatischen Volkswirtschaften, anbieterübergreifendes und neutrales Fondsresearch, Investmentstrategien und -ideen zum Anlagen in Asien. AsiaFundManagers.com schafft mehr Transparenz und ermöglicht Investoren bessere Anlageentscheidungen in Asien.

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Dividendentitel: Wichtiger Bestandteil für die langfristige Vermögensanlage

Dax-30-Unternehmen knacken die 30-Milliarden-Euro-Marke

Dividendentitel: Wichtiger Bestandteil für die langfristige Vermögensanlage

Auf dem Aktienparkett herrscht Erntezeit, so Andreas Bloch, Leiter des Private Banking der Naspa.

Auf dem Aktienparkett herrscht Erntezeit: Dieses Jahr bringt den Aktionären Rekordausschüttungen. Allein für die im DAX 30 enthaltenen Unternehmen wird mit einem Ausschüttungsvolumen von rund 32,2 Milliarden Euro gerechnet, verglichen mit 26,3 Milliarden Euro vor fünf Jahren. „Seit dem Jahr 2010 konnten die Unternehmen ihre Ausschüttungshöhe um mehr als 60 Prozent steigern“, so Andreas Bloch, Leiter des Private Banking der Nassauischen Sparkasse (Naspa) in Montabaur. Auf der anderen Seite stellen viele hochwertige Unternehmensanleihen ihren Besitzern derzeit einen Zinskupon von nicht einmal einem Prozent in Aussicht.

„Anleger sollten jedoch nicht nur auf die Ausschüttungshöhe achten“, gibt Bloch zu bedenken. „Wichtig ist vor allem die Dividendenqualität“. Dabei spiele die Marke und die Marktposition des Unternehmens eine wichtige Rolle. „Gesellschaften, die eine bessere Marktposition als ihre Wettbewerber einnehmen, können mit ihren Produkten und Dienstleistungen tendenziell bessere Preise im Markt realisieren“, erläutert Bloch. Allerdings reiche eine Momentaufnahme nicht aus. Vielmehr sei es wichtig, dass die Unternehmen ihre Dividende nicht nur heute, sondern dauerhaft verdienen und sie potenziell sogar steigern können. Deswegen rät Bloch, die Dividendenkontinuität eines Unternehmens stets im Blick zu haben.

Ein großer Unterschied zwischen Zins- und Dividendenpapieren liegt darin, dass Aktien ein höheres Kursrisiko beinhalten. Dieses kann durch eine breite Streuung der Aktienanlagen reduziert werden. Mit einem Aktienfonds investieren Anleger auf einem Schlag direkt in mehrere Unternehmen. „Dennoch müssen Anleger bei Aktien deutliche Kursschwankungen sowie Schwankungen der Dividendenzahlungen berücksichtigen und aushalten können, das ist der Preis für eine langfristig höhere Renditechance“, so Bloch.

Die Nassauische Sparkasse (Naspa) in Wiesbaden ist mit einer Bilanzsumme von 11,2 Milliarden Euro eine der größten Sparkassen Deutschlands. Ihr Geschäftsgebiet umfasst neben den kreisfreien Städten Wiesbaden und Frankfurt vier Landkreise in Hessen (Rheingau-Taunus, Hochtaunus, Main-Taunus und Limburg-Weilburg) sowie zwei Landkreise in Rheinland-Pfalz (Westerwald und Rhein-Lahn). Auf der Gesamtfläche von rund 4.200 km² leben annähernd zwei Millionen Menschen. Die Naspa beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiter; mit 123 Auszubildenden, Studenten und Trainees ist sie einer der größten Ausbilder der Region. In ihrem Geschäftsgebiet unterhält sie derzeit 142 Finanz-, Service- und SB-Center, 15 Private Banking-Center und drei Firmenkunden-Center. Über ihre 1989 gegründete Stiftung „Initiative und Leistung“ hat die Naspa mit 15,7 Millionen Euro insbesondere Projekte aus Kunst, Kultur und Jugendförderung in ihrer Region unterstützt.

Weitere Informationen über die Naspa auch unter www.naspa.de und www.naspa.de/csr; Informationen über die Stiftung „Initiative und Leistung“ und Förderantrag unter www.naspa.de/stiftung

Kontakt
Nassauische Sparkasse
Daniela Gramlich
Rheinstraße 42-46
65185 Wiesbaden
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Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. 5. 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

Dr. Hendrik Leber, ACATIS

Was noch bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben

Performancevorsprung durch lokale Expertise

Big Data hat noch Grenzen – Kreativität durch Dissonanz

Frankfurt am Main, 15. Mai 2017 (mpr) – Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz drängen im Finanzsektor an die Spitze. Im März diesen Jahres stellte der Frankfurter Value-Manager Dr. Hendrik Leber, Acatis, den weltweit ersten komplett von Computern gesteuerten Aktien-Investmentfonds vor, den Bayerninvest Acatis KI Aktien Global-Fonds.
Was den Menschen als Fondsmanager noch zu tun bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben, dies war im Umkehrschluss das Thema der diesjährigen, der 14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. Mai 2017 mit über hundert institutionellen Investoren. Veranstalter Leber glaubt, "dass der Mensch in den nächsten Jahren mit Kreativität und der Verarbeitung weicher Faktoren noch genügend zu tun haben wird", und das, obwohl Acatis seit 15 Jahren eine fundamentale Unternehmensdatenbank aufbaut und sich seit vier Jahren intensiv mit der Nutzung dieser Daten durch Künstliche Intelligenz (KI) befasst.

"Maschinen können schon heute besser als die meisten Menschen Schach, Go und Poker spielen, Sprache übersetzen, Bilder klassifizieren, medizinische Diagnosen erstellen, Musik komponieren, Kochrezepte erfinden und Bilder malen. Sie beginnen, sich als Autofahrer oder Pilot in der realen Welt zu bewegen, und sie können an der Börse handeln." Eine Maschine habe heute im Massenmarkt bei ausreichender Datenlage bessere Voraussetzungen als die Investmentprofis, weil die schiere Merkfähigkeit des Menschen begrenzt sei – vielleicht 10.000 Geschäftsberichte in einem Leben. "Die Maschine kennt alle Geschäftsberichte, 2 bis 3 Millionen Datensätze gleichzeitig, und sieht im Idealfall die Muster, die auch der Mensch erkennt. Maschinelles Deep Learning findet auch komplexe, nichtlineare, mehrdimensionale Zusammenhänge."

Big Data hat noch Grenzen

Die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Rechner hat Big-Data-Modelle erst denkbar und machbar gemacht. "Big Data erfasst alle Handelschiffe auf den Weltmeeren, Big Data erkennt beliebige Objekte aus dem All, Big Data zählt die Autos auf den Walmart-Parkplätzen, Big Data weiß, wo der Verkehr sich staut. Big Data kann alle diese Informationen verknüpfen – doch wo bleiben die weichen Informationen, wo der kreative, dissonante Ansatz?" Regionale und ethnische Besonderheiten, Kunden- und Know-how bezogene Informationen, der physische Augenschein von Fertigungsanlagen, all dies seien Daten, die noch nicht in Big Data abgebildet seien und mit deren Erfassung und Interpretation menschliche Analysten vorerst noch punkten könnten. "Menschen können an wenigen Beispielen lernen, lassen sich nicht so leicht täuschen wie Maschinen, haben eine sehr vielseitige Erfahrung. Kluge Analysten nutzen die Maschinen in den nächsten Jahren zur Vorauswahl interessanter Firmen, aber vielleicht stört der Mensch am Ende nur noch, weil er zu langsam und zu beschränkt ist."

Was nicht im Geschäftsbericht steht

Daniel Kröger, hauptverantwortlich für den Acatis Aktien Europa Fonds UI und darüber hinaus Co-Manager für alle Acatis-Investmentfonds, arbeitet seit zehn Jahren als Portfoliomanager und recherchiert selbst vor Ort in ganz Europa, um Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu finden. Ihm sagen persönliche Gespräche mit dem Management und ein Besuch vor Ort mehr als jeder Geschäftsbericht. Dabei folgt er einer einfachen Regel: "Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden von weniger Investoren und Analysten beobachtet, haben aber nach einschlägigen Untersuchungen eine höhere Outperformance gegenüber Large Caps." Und in Europa gibt es über 9.000 solcher KMU. Deutschland hat mit weitem Vorsprung vor den USA die meisten mittelständischen Weltmarktführer, nämlich über 1.300. Das sei eine hervorragende Voraussetzung für einen value-orientierten Stockpicker. "Was verrät ein Geschäftsbericht häufig nicht?" – und gibt gleich selbst die Antwort: Die wahren Treiber und Katalysatoren des Geschäftsmodells, der Burggraben für Konkurrenten ist nicht immer erkennbar, dem Geschäftsbericht kann der Leser nur passiv folgen, Segmente sind mitunter "strategisch", damit Kunden und die Konkurrenz gewisse Margen nicht erkennen. "Der Geschäftsbericht mag über Jahre hinweg eine herausragende Gewinndynamik zeigen, doch es gibt Fälle, in denen eine Investition in ein solches Unternehmen dennoch gut überlegt sein sollte."
Kröger versucht immer, den CEO kennenzulernen und richtig einzuschätzen, denn "CEOs sind grundsätzlich prozyklisch, stellen die Wahrheit geschönt dar. Aus Verhaltensweisen des CEOs lässt sich auf die Unternehmensführung schließen. Solche Gespräche bieten darüber zusätzlich Hintergrundinformationen zu Wettbewerbern und der Value Chain." Sein Fazit: „Die Ergebnisse von Investorenbesuchen lassen sich nicht quantifizieren. Die größte Überwindung kostet das eigene Ego. Sei nicht voreingenommen und packe Unternehmen nicht in eine Schublade, unterliege nicht dem Irrglauben, ein besserer CEO zu sein. Versuche, die Stellschrauben des Unternehmens zu verstehen. Viel Training bringt die nötige Erfahrung, um Personen und Verhalten besser einzuschätzen, sei empathisch, stelle offene Fragen, bleibe neugierig, scheue dich nicht, dumme Fragen zu stellen. Viele Informationen fließen in den Hinterkopf – verknüpfe diese."

Value Investing in Schwellenländern – ineffiziente Märkte, chancenreiche Firmen

Axel Krohne arbeitete bis 1997 als Bauingenieur, bevor er in die USA emigrierte, sich beim Morgan Stanley Training Program in San Diego, Kalifornien, einschrieb und dort bis 2004 als Finanzberater Erfahrungen sammelte. Heute sucht er mit seiner EM Value AG nach Value-Aktien in Emerging Markets und Schwellenländern – zwei Begriffe, die nicht einmal der Hälfte der Anleger in Deutschland etwas sagen. Diese Aktienmärkte sind häufig ineffizient und volatil. Das macht sie für Krohne jedoch interessant, denn gleichzeitig sind sie kaum beachtet, und Krohne ist dort nahezu konkurrenzlos. Durch das geringe Aufsehen, das diese Märkte erregen, haben die Unternehmen dort eine extrem niedrige Bewertung, sind entsprechend billig zu haben. Egal ob Vietnam, Ghana oder Sri Lanka, es gibt eine breite Auswahl an Firmen mit enormen Chancen. "85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Schwellenländern, dennoch stehen die Emerging Markets und Frontier Markets nur für 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung." Krohne macht sich die Philosophie Alexander von Humboldts zu eigen: "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben." "Wir identifizieren vor Ort exzellente Unternehmen zu günstigen Preisen, beteiligen uns nicht an Rohstoffspekulationen, investieren nur direkt in den Märkten in Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5 und niedriger, verzichten auf teure Währungsabsicherungen. Denn: Die Entwicklungsländer bieten attraktive Opportunitäten und werden immer wohlhabender. Ineffiziente Aktienmärkte und niedrige Liquidität eröffnen dort attraktive Investmentmöglichkeiten." Banken, Lebens- und Genussmittel sowie Freizeitunternehmen gehören zu seinen bevorzugten Zielbranchen.

Lokale Expertise auf der iberischen Halbinsel

Den Nutzen der lokalen Expertise illustrierte auch Otto Kdolsky, Investment Analyst bei Magallanes Value Investors Madrid, am Beispiel spanischer und portugiesischer Aktien. Kdolsky vertrat seinen verhinderten Chef, Iván Martín, Gründungspartner und Chief Investment Officer von Magallanes. "Schlüsselfaktoren zur Hebung von Value-Potenzial sind ineffiziente Aktienmärkte, ungleichgewichtige und konzentrierte Firmenstrukturen, übersehene, unbekannte und unsichtbare Unternehmen, Familienfirmen und unabhängiges Denken – das alles finden Sie in Spanien und Portugal." Gleichzeitig sei es bisher gut möglich gewesen, Value mit den richtigen spanischen Aktienfonds aufzubauen – 18 % der Fonds sind hier besser als der Marktdurchschnitt, gegenüber nur 11,8 % auf europäischer Ebene, 2,1 % in den USA und global gar nur 1,6 %.

Die Unternehmensstruktur sei auch erheblich konzentrierter als in Resteuropa. "Die größten 10 börsennotierten Unternehmen repräsentieren 60 % der kompletten Marktkapitalisierung." Zum Vergleich: Deutschland 40 %, Frankreich 35 %. Das bedeute, dass viele Unternehmen unter einer von außen nicht einsehbaren Sichtbarkeitsschwelle lägen. "24 % der iberischen Aktien werden von keinem Analysten beobachtet." Auf diesem Markt sucht und findet Magallanes kleine Value-Perlen für die eigenen Aktienfonds, meist familienkontrolliert, Marktführer auf dem jeweiligen Gebiet, schuldenfrei oder gar mit hohem Cash-Bestand, mit gesundem Wachstum und hohen Gewinnen zu niedrigem Aktienpreis. Entscheidungsgrundlagen sind neben Buchzahlen direkte Beobachtung, eigenes Research, Konferenzen, Gespräche.

Indien – unüberschaubar selbst für Insider

"Indien ist so groß und tiefgründig, dass nicht einmal ein Inder es in seiner Gänze wirklich versteht. Seine Sprachen, seine Geschmäcker, seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion und seine Wirtschaft sind verschieden und doch miteinander verflochten. Das trügerisch attraktive Indien hat so manchen Anleger reich gemacht und viele Unternehmen enttäuscht." Krishnaraj Venkataraman, Beaconsfield Investment Management, investiert seit über 20 Jahren in die meisten börsennotierten Unternehmen Indiens und ist Sub-Advisor des Indienfonds von Acatis (Acatis INDIA VALUE EQUITIES – EUR ACC, ISIN DE000A141SG1). Seine Grundsätze bei der Kapitalanlage sind von Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt. Venkataraman studierte Ingenieurwesen und absolvierte einen MBA, war danach bei Tata Steel und Procter & Gamble tätig, gründete ein Online-Marketingunternehmen, das zum größten Unternehmen seiner Art in Indien avancierte, bevor es dem Internet-Crash zum Opfer fiel. Er war Miteigentümer eines Analytik-Unternehmens, das im Juli 2008 verkauft wurde. Seitdem ist er Vollzeit-Investor. Er berichtete in seinem Vortrag über das andere und einzigartige Indien anhand von drei Beispielen – dem Autohersteller Maruti, ein Gemeinschaftsunternehmen der indischen Regierung mit dem japanischen Hersteller Suzuki, dem Goldpfandleiher Manappuram General Finance and Leasing und der Augenklinikkette Aravind – die es ihren Kunden überlässt, den Preis der Behandlung gegen Blindheit festzulegen, seit 1976 einen Weltmarktanteil von 10 % bei der Produktion von intraokularen Linsen erreicht hat und heute in 146 Länder exportiert. 50 % der indischen Patienten werden kostenlos behandelt, was das Unternehmen zu extremer Produktivität zwingt.

Die genaue Kenntnis und der physische Besuch der Unternehmen sind für Venkataraman Voraussetzungen für das Erkennen und Bewerten von Value-Investment-Chancen. Hinzu kommen die Hintergrundinformationen über politische und sozioökonomische Entwicklungen, die die Basis für den jeweiligen Markterfolg eines Unternehmens abgeben. Ohne physische Präsenz auf den lokalen Märkten sei eine Analyse auch heute nicht möglich. "Indien ist eine Nation im Aufbruch, und wir eröffnen Möglichkeiten, sich hier rational als Value-Investoren zu engagieren."

Vom Leben lernen mit Bio-Imaging und Datenanalyse

Zurück zu den Möglichkeiten von Big Data: Ein tief gehendes Verständnis der grundlegenden molekularen Prozesse bei der Entwicklung von Leben erfordert neuartige bildgebende Verfahren, die vollständige Aufnahmen biologischer Gewebe und Organismen zusammen mit leistungsfähigen Datenverarbeitungsalgorithmen ermöglichen. Während es diese neuen bildgebenden Verfahren ermöglichen, Leben in einer noch nie da gewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung zu dokumentieren, generieren sie Tag für Tag mehrere Terabyte Daten, was mit immensen Herausforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung, die Visualisierung, das Verbreiten, die Analyse und die Quantifizierung der Daten einhergeht. Dr. Lars Hufnagel vom EMBL Heidelberg (European Molecular Biology Laboratory) stellte die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet des Bio-Imaging vor, das gleichzeitig Treiber und Voraussetzung für reifere neuronale Netze werden könnte. Zum einen kann man mit diesen Techniken dem Hirn beim Denken zusehen, und sei es nur das eines kleinen Fisches, um so Hinweise auf die Konstruktion besserer neuronaler Netze zu finden. Zum anderen wird die wachsende Datenflut des Bio-Imaging nur noch durch künstliche Intelligenz auswertbar.

Mit 5 Sekunden von der Dissonanz zur Hochleistung

Wie nahe Dissonanz, Kreativität und Hochleistung beieinanderliegen können, demonstrierten Albert Schmitt und Stephan Schrader von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem 5-Sekunden-Modell. Es geht dabei nicht um Zeitsekunden, sondern um Gegensatzpaare, die je nach ihrer Nähe und Intensität wie musikalische Sekunden dissonant wirken können, aber dadurch erst Höchstleistungen möglich machen; durch das Bemühen, die Dissonanz verschwinden zu lassen. Notwendigkeit und Sinn, Hierarchie und Demokratie, Perfektion und Abenteuer, Energie und Konzentration sowie Erfolg und Spaß sind die fünf Sekunden, die Schmitt, Musiker und seit 1999 Managing Director des Orchesters, gemeinsam mit dem Personalmanager Prof. Christian Scholz entwickelte und zur Selbstrettung des insolventen Orchesters in den 90er Jahren einsetzte. Unter Schmitts Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung und der Aufstieg des Orchesters in die Weltspitze. Dazu gehörten neben künstlerischen Höchstleistungen auch strukturelle Innovationen: Das Orchester wird als klassisches Unternehmen geführt, die Musiker sind die Gesellschafter. Das 5-Sekunden-Modell inspiriert auch Wirtschaftsunternehmen und amtierende Fußballweltmeister. Ein Beispiel: Perfektion und Abenteuer – Perfektion ist Grundvoraussetzung für ein gelungenes Konzert, wirkt für sich alleine aber steril. Perfektion alleine ist der falsche Weg, aber ein Abenteuer ohne Perfektion ist auch keine Höchstleistung. Sein Kollege Schrader orchestrierte dies eindrücklich mit seinem Cello-Loop – ein einziges Cello, live vervielfältigt mit einem Loop-Synthesizer, kann wie ein ganzes Orchester klingen. Dissonanz und emotionalisierende Neuschöpfung liegen direkt nebeneinander.

Weitere Auskünfte über die Value-Konferenz erteilt die Acatis Investment GmbH, E-Mail anfragen@acatis.de,
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Sutor Bank: Mit Aktien wird VL-Sparen attraktiv

Vermögenswirksame Leistungen anlegen mit professioneller Vermögensverwaltung und mit wissenschaftlich basiertem Ansatz

Sutor Bank: Mit Aktien wird VL-Sparen attraktiv

Die Vermögensberater der Sutor Bank bilden gemeinsam mit der Geschäftsleitung den Anlageausschuss.

Angesichts niedriger Zinsen scheint VL-Sparen vielen Menschen nicht mehr interessant genug zu sein. Sie geben das Geld lieber aus. Und 40 Euro, der maximale monatliche Bonus vom Arbeitgeber, klingen erst einmal nach nicht viel. Dabei können aus diesen 40 Euro hohe Beträge anwachsen. Allerdings nicht mit Banksparplänen und auch kaum mit Bausparen, sondern am ehesten mit Aktienfonds.

Der Gesetzgeber weiß um diesen Zusammenhang und fördert die Aktienfondsanlage entsprechend. Wichtiger noch als diese Förderung ist allerdings die Wahl des richtigen Konzepts. VL-Sparen ist auf sieben Jahre angelegt. Das ist rückblickend ein Zeitraum, in dem sich Aktien in der Regel durchaus solide entwickelt haben. Wenn da nicht immer diese Schwankungen wären. Ein Aktienfondsportfolio erzielte in den vergangenen 25 Jahren einen Durchschnittsertrag von rund sieben Prozent pro Jahr. Ein schöner Durchschnittswert. Der höchste Jahresertrag lag dabei sogar bei 58 Prozent, der größte Jahresverlust allerdings auch bei rund 46 Prozent. Schlecht, wenn der Einbruch gerade zum Ende der siebenjährigen Sparzeit kommt. Dann kann ein mageres Jahr die Erträge aus sechs fetten Jahren stark schmälern oder sogar aufzehren. Vor allem dann, wenn die Anleger nur auf ein Produkt, einen einzigen Aktienfonds gesetzt haben. Hier heißt es dann Geduld bewahren. Besser auf mehrere Fonds setzen. Das verringert das Risiko und glättet die Schwankungen. Noch besser ist es, einen echten Vermögensverwalter – etwa bei der Sutor Bank – zu nutzen, der Aufteilung des Portfolios in Aktien und Anleihen je nach individueller Risikoneigung festlegt und regelmäßig je nach Marktlage anpasst. Denn auch, wenn der Gesetzgeber eine Aktienquote von 60 Prozent vorschreibt: Es gibt risikoreiche und weniger risikoreiche Aktienfonds. Und es gibt wissenschaftlich basierte Anlagestrategien, die die Wahrscheinlichkeit von der langfristig positiven Marktentwicklung zu profitieren, deutlich steigern.

Vermögensverwaltung auch für Sparanfänger?

Viele verbinden die Leistung der Vermögensverwaltung traditionell eher mit dem Gedanken an große Vermögen. Das wird vor allem mit den hohen Kosten der individuellen Vermögensverwaltung begründet. Diese lassen sich durch ein wissenschaftlich basiertes, neutrales und einfaches Vorgehen aber so deutlich verringern, dass die Leistung der Vermögensverwaltung auch für niedrigere Summen verfügbar wird. Und genau da, wo es wirklich notwendig ist, für einen Ausbau des Kapitalstocks sorgt. Am besten noch mit Unterstützung des Arbeitgebers und des Staates, also mit vermögenswirksamen Leistungen.

Mehr zum Thema findet sich in der Blogserie zum staatlich geförderten Sparen auf www.anlage-wissen.de

Die Hamburger Sutor Bank, gegründet 1921, ist eine der wenigen unabhängigen Privatbanken Deutschlands. Sie bietet mit ihrer Vermögensverwaltung für alle den unkomplizierten Einstieg in den Kapitalmarkt, leistet individuelle Vermögensberatung und managt zahlreiche Stiftungen. Für Finanzdienstleister entwickelt die Sutor Bank Finanzprodukte und übernimmt das technische und administrative Depotmanagement. Mit der neuen Start-up-Plattform bündelt die Sutor Bank ihr technisches, administratives und kundenspezifisches Privatbank-Know-how und die notwendige Infrastruktur, um Next-Finance-Unternehmen einen schnellen Start zu ermöglichen.

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Gute Investmentideen

Weltweit in Aktien anlegen.
Die historisch niedrigen Zinsen machen es Anlegern nach wie vor schwer, ihr Geld ertragreich anzulegen. Doch es gibt Anlagelösungen, die diese Herausforderung meistern können.

Gute Investmentideen

Carsten Heidebrink (Bereichsleiter Privatkundenmarkt)

Das Niedrigzinsumfeld ist und bleibt das beherrschende Thema an den Finanzmärkten. Wer heute sein Vermögen mehren will, kommt um Aktien als ertragreiche Anlageform nicht herum. So viel ist klar. Finanzexperten raten auch, dazu weltweit auf die Suche zu gehen. Denn je größer das Anlageuniversum, umso mehr Aktien finden sich, die steigende Kurse oder attraktive Dividenden erwarten lassen. Doch wie trifft man als Privatanleger dann am besten die Wahl?

Freie Wahl der besten Ideen
„Fonds sind grundsätzlich eine gute Alternative, wenn man sich die Auswahl einzelner Aktien selbst nicht zutraut oder dafür keine Zeit findet. Denn es ist ganz wichtig, genau hinzuschauen. Das Potenzial eines Unternehmens eröffnet sich meist erst nach einer ausführlichen Analyse, für die es Fachleute braucht“, erklärt Carsten Heidebrink, Leiter Privatkundenmarkt bei der Rüsselsheimer Volksbank.

Eine Erfolgsstrategie könne es zum Beispiel sein, aus dem riesigen Anlageuniversum internationaler Aktien eine konzentrierte Auswahl von rund 50 Aktien auszusuchen. Diese Zahl sei beispielsweise für einen international investierenden Fonds recht übersichtlich. „Doch nicht die Menge, sondern die Qualität jeder einzelnen Aktie führt zum Erfolg“, sagt C. Heidebrink. „Dafür nehmen die Fondsmanager die Unternehmen natürlich ganz besonders intensiv unter die Lupe. In den Fonds kommen dann ausschließlich solche Aktiengesellschaften, die ein überlegenes Geschäftsmodell haben, deren Aktien noch günstig sind und die vor fundamentalen Veränderungen stehen.“ Bei der Auswahl hätten die Manager solcher Fonds große Freiheiten. So seien sie nicht an eine bestimmte Aufteilung hinsichtlich Länder, Branchen oder Investmentstile gebunden. Auch wie hoch sie die einzelnen Werte gewichteten, läge in ihrem Ermessen.

Erfolg durch aktives Management
„Weltweit die besten Ideen für höhere Ertragschancen gezielt ausgewählt.“ So fasst C. Heidebrink die wichtigsten Merkmale einer solchen Fondsstrategie zusammen. Neben mittel- bis langfristig höheren Erträgen als der weltweite Aktienmarkt sei es ein weiteres Ziel, die Kursschwankungen unter denen der weltweiten Aktienmärkte zu halten.

Kein Wunder, dass ein solches Fondskonzept auch positive Bewertungen durch das Finanzinformations- und Analyseunternehmen Morningstar sowie die Fondsrating-Agentur FERI EuroRating Services mit der Bestnote A erhält. Eine attraktive Wertentwicklung in den letzten Jahren ist da nur einer der Gründe für die Auszeichnungen. Dennoch sollten Anleger bereit sein, für die tendenziell höheren Ertragschancen einer solchen Aktienfondsanlage auch höhere Risiken – wie beispielsweise das Risiko marktbedingter
Kursschwankungen sowie das Ertragsrisiko – in Kauf zu nehmen. Und sie sollten langfristig denken. Dazu bietet C. Heidebrink Interessierten gerne ein persönliches Gespräch in der Rüsselsheimer Volksbank an. So könne man gemeinsam ermitteln, ob sich ein solcher Aktienfonds für die persönliche Geldanlage eigne. Die Rüsselsheimer Volksbank arbeitet mit Union Investment, der Fondsgesellschaft in der genossenschaftlichen FinanzGruppe, und damit einem Experten auf diesem Fachgebiet zusammen.

Bildquelle:kein externes Copyright

Die Rüsselsheimer Volksbank ist Ihr kompetenter Finanzdienstleister in Rüsselsheim. Sie unterstützt ihre Kunden mit einem individuell auf sie ausgerichteten Finanzplan bei der Erreichung von finanziellen Wünschen und Zielen. Der persönliche Kontakt zum Kunden steht stets im Vordergrund. Zum angebotenen Produktportfolio gehören Produkte für Privat- und Firmenkunden ebenso wie Existenzgründer. Das genossenschaftliche Credo garantiert dabei verlässliche und sichere Kundenbeziehungen.

Rüsselsheimer Volksbank
Timo Schmuck
Bahnhofsstrasse 15-17
65428 Rüsselsheim
06142/ 857-218
timo.schmuck@r-volksbank.de
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PORTFOLIO INVEST: Mit dem neuen Fonds PI Flexibel Plus seiner Zeit voraus!

Mit dem PI Flexibel Plus auf den richtigen Trend setzen!

(NL/3871014946) Die Salzburger Vermögensverwaltung PORTFOLIO INVEST Anlageberatung GmbH freut sich bekannt zu geben, dass sie zum 1. April 2014 ein neues Fondsprodukt mit dem Namen PI Flexibel Plus (ISIN AT0000A15VZ6 (T), AT0000A15VY9 (A)) aufgelegt hat. In diesem aktienorientierten Mischfonds sollen mehrere Strategien, die in den letzten Jahren erfolgreich getestet wurden, umgesetzt werden.

Wie schon bei den bestehenden Fonds (PI global one und PI Value Growth) zeichnet sich auch der neue Fonds durch aktives Portfoliomanagement aus.
Das hauseigene Research samt Strategieentwicklungen bildet mit der langen Berufserfahrung des Teams eine starke Basis für den zukünftigen Erfolg. Der Anlageschwerpunkt liegt neben weltweit dividendenstarken Aktien auch auf Momentums- und Turnaroundwerten.

Die Geschäftsführer Joachim Brunner und Richard Lämmermeyer meinen dazu. -Uns war es wichtig, jene Strategien nachvollziehbar umzusetzen, die sich in den letzten Jahren bei uns intern als besonders erfolgreich herausgestellt haben. Ziel ist es natürlich ganz klar eine überdurchschnittliche Performance bei möglichst niedriger Volatilität (Schwankung) zu erreichen.-

Weitere Informationen zu dem neuen Fonds finden Sie unter folgenden Links:
Kundeninformationsdokument (KIID):
http://www.portfolioinvest.at/wp-content/uploads/2014/04/PI-Flexibel-Plus_KID_01.04.2014.pdf

Verkaufsprospekt PI Flexibel Plus:
http://www.portfolioinvest.at/wp-content/uploads/2014/04/PI-Flexibel-Plus_VKProspekt_01.04.2014.pdf

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Sonstiges

Wir befinden uns nach wie vor im konjunkturellen Aufschwung

Wir befinden uns nach wie vor im konjunkturellen Aufschwung

Wir befinden uns nach wie vor im konjunkturellen Aufschwung

(Mynewsdesk) Hannover/Schortens, 11. März. Im Februar realisierten die globalen Aktienindizes insgesamt solide Kursgewinne. Investoren konnten die Verluste aus dem Januar somit wieder mehr als ausgleichen. Die Entwicklung verlief in den einzelnen Teilmärkten jedoch durchaus unterschiedlich. Während Anleger aufgrund einer befürchteten Stagnation Kapital aus bestimmten Schwellenländern wie der Türkei abzogen, entwickelten sich die Börsen in den Industrieländern – mit Ausnahme von Japan – positiv. In diesem Marktumfeld verzeichnete der global anlegende, aktienorientierte Dachfonds S&H Globale Märkte (A0MYEG) einen Wertzuwachs von 1,5 Prozent. Im aktuellen Managerkommentar erläutern die Portfoliomanager Stefan Hölscher und Wilfried Stubenrauch die Fondsentwicklung und geben einen Ausblick auf die weitere Marktentwicklung.   „Besonders positiv auf das Portfolio wirkten sich im Februar einige europäische Aktienfonds aus. Auf der anderen Seite verhinderten die japanischen Fonds eine noch bessere Performanceentwicklung des S&H Globale Märkte. Allerdings konnten durch die Währungsabsicherung im Fonds noch größere Verluste bei diesen Anlagen verhindert werden“, erklärt Hölscher. Nahezu unverändert präsentierten sich im Berichtszeitraum die Fonds aus den Emerging Markets, die im Schnitt um die Nulllinie tendierten. „Eine Ausnahme bildete hier jedoch der in China anlegende Panda-Fonds, der unter anderem von der Währungsabsicherung in Europa profitierte und daher eine deutlich bessere Performance verzeichnen konnte als die übrigen Emerging-Market-Fonds“, ergänzt Stubenrauch. Die künftigen Risiken sehen beide Fondsmanager hauptsächlich in der wirtschaftlichen Entwicklung der Emerging Markets sowie der politischen Entwicklung in der Ukraine. „Russland und Europa würden sich im Falle der Einführung von Handelshemmnissen gegenseitig schaden. Ich gehe daher davon aus, dass es zu keinen zumindest weitreichenden Sanktionsmaßnahmen kommen wird. Daher erwarte ich auch keine starken konjunkturellen Einbußen. Insgesamt befinden wir uns nach wie vor im konjunkturellen Aufschwung“, erklärt Hölscher. Die Bewertungen an den Aktienmärkten hält der Fondsmanager für ambitioniert, aber nicht euphorisch. „Die Zinsen von bonitätsstarken Staats- oder Unternehmensanleihen bleiben niedrig und stellen somit keine Anlagealternative zum Aktienmarkt dar“, führt Hölscher aus. Dennoch werde man sich mit höheren Volatilitäten am Markt abfinden müssen. „Ein vorsichtiger Optimismus erscheint angebracht. Die aktuelle Aktienquote im S&H Globale Märkte liegt zum Monatsende bei knapp 95 Prozent“, so Stubenrauch abschließend.  Weitere Informationen finden Sie unter www.sundh-fonds.de und www.faktwert.de Für weitere Informationen, Bildmaterial und Interviewtermine wenden Sie sich bitte an: Stubenrauch & Hölscher Fondsberatung GmbH  Büro Hannover   Stefan Hölscher  Hebbelstr. 3H  ?30177 Hannover  0511-39 47 78 8  stefan.hoelscher@sundh-fonds.de     Stubenrauch & Hölscher Fondsberatung GmbH Büro Schortens Wilfried Stubenrauch Am Park 5 26419 Schortens 04461-9668 30 wilfried.stubenrauch@sundh-fonds.de gemeinsam werben Thomas Galla T 040-769 96 97 17 F 040-769 96 97 66 E th.galla@gemeinsam-werben.de Die Stubenrauch und Hölscher Fondsberatung GmbH berät den Dachfonds S&H Globale Märkte (WKN A0MYEG). Der Dachfonds wurde am 1.10.2007 von der Fondsgesellschaft FRANKFURT-TRUST aufgelegt. Wilfried Stubenrauch und Stefan Hölscher belegen regelmäßig vordere Plätze beim Wettbewerb zum Finanzberater des Jahres des Wirtschaftsmagazins €uro. Mit einer Investition in den Dachfonds können jetzt alle Anleger von der erfolgreichen Anlagestrategie beider Berater profitieren. 
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Die Stubenrauch und Hölscher Fondsberatung GmbH berät den Dachfonds S&H Globale Märkte (WKN A0MYEG). Der Dachfonds wurde am 1.10.2007 von der Fondsgesellschaft FRANKFURT-TRUST aufgelegt. Wilfried Stubenrauch und Stefan Hölscher belegen regelmäßig vordere Plätze beim Wettbewerb zum Finanzberater des Jahres des Wirtschaftsmagazins uro. Mit einer Investition in den Dachfonds können jetzt alle Anleger von der erfolgreichen Anlagestrategie beider Berater profitieren. 


Kristina Reichmann
Sternstraße 102
20357 Hamburg
+49 40 769 96 97 12
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Fonds-Ampel zur Altersvorsorge: Deutsche Aktienfonds belegen Spitzenplätze

Heidelberger Lebensversicherung legt „5R“-Report für 1. Quartal 2014 vor

Fonds-Ampel zur Altersvorsorge: Deutsche Aktienfonds belegen Spitzenplätze

Heidelberg (26.02.2014) – Welche Fonds eignen sich am besten für die Altersvorsorge? Dieser Frage stellt sich die Heidelberger Leben Quartal für Quartal. Jetzt hat der Spezialist für fondsgebundene Altersvorsorge-Lösungen den 5R-Report für das 1. Quartal 2014 vorgelegt. Dafür wurden im Zeitraum vom 1.1.2013 bis 31.12.2013 insgesamt 50 Investmentfonds bewertet. Entscheidend für das Ergebnis sind fünf „R“-Kriterien: Rendite, Risiko, Rating, Reputation und Review.

Im betrachteten Zeitraum verteidigt der DWS Deutschland seine Spitzenposition mit einer Wertsteigerung von 30 Prozent in den letzten zwölf Monaten. An zweiter Stelle folgt mit dem Allianz RCM Thesaurus AT ein weiterer Aktienfonds Deutschland, mit einer Performance von 27,4 Prozent.

Unter Beobachtung stehen in diesem Quartal sechs Fonds: Der M&G Global Basics A Aktienfonds Welt muss nach dem Ausstieg von Star-Manager Graham French den Nachweis erbringen, dass er unter neuer Führung wieder zu den Topfonds seiner Kategorie gehören kann. Wegen schwächerer 5R-Ratings stehen der Investec GSF Global Energy Fund, der Robeco Active Quant Emerging Markets Equities D und der Templeton Asian Growth A ebenfalls auf „Gelb“. Auch zwei vermögensverwaltende Fonds stehen auf dem Prüfstand: Der GoldPort Stabilitätsfonds P und der Pioneer Investments Substanzwerte leiden unter dem Preisverfall an den Rohstoffmärkten, insbesondere des Goldes.

Insgesamt fünf Fonds wurden zum aktuellen Quartal aus dem 5R-Report gestrichen – darunter drei Aktienfonds, die zuvor ein Jahr unter Beobachtung standen. Neben dem Fidelity Funds – European Growth Fund betrifft dies auch den einstigen Top-Performer Threadneedle European Smaller Companies und den DWS Vermögensbildungsfonds I, der sich von der Schwächephase unter Manager Klaus Kaldemorgen nicht erholen konnte.

Fünf Fonds hat die Heidelberger Leben neu in den 5R-Report aufgenommen. Mit dem Threadneedle (Lux) American AU, einem Aktienfonds Nordamerika, landete einer von ihnen gleich unter den Top-5. Neben zwei weiteren Aktienfonds (DJE Agrar & Ernährung P und Franklin European Growth A Acc EUR) erfüllten auch der Rentenfonds Pictet Global Emerging Dept-P USD sowie der vermögensverwaltende Fonds Sauren Global Stable Growth A die Aufnahmekriterien.

Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen an den Börsen sehen sich die Fondsexperten der Heidelberger Leben in der kontinuierlichen Qualitätssicherung der Fondsauswahl bestätigt. „Wer die Kursgewinne der vergangenen Jahre mitnehmen möchte, kann in risikoärmere Anlageklassen umschichten“ erklärt Thomas Klein, Head of Sales & Marketing der Heidelberger Leben . „Der 5R-Report gibt hier eine qualitätsgeprüfte Auswahl an Produkten, die dafür in Frage kommen.“
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Zum Hintergrund: Die Heidelberger Leben, Spezialist für fondsgebundene Altersvorsorge, hat mit dem „5R“-Prozess ein erfolgreiches Instrument zur Qualitätsprüfung von Fonds entwickelt, das sich auf dem Versicherungsmarkt bereits etabliert hat. Dabei erhält jeder Fonds quartalsweise eine Statusbewertung, die einer Ampelfarbe entspricht: „Grün“ steht für einen Top-Fonds, „Gelb“ für einen durchschnittlichen und „Rot“ für einen unterdurchschnittlichen.

Der „5R“-Prozess wurde vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung mit „Exzellent“ bewertet. Nach dem Urteil der Rating-Agentur Assekurata zeichnet sich das Qualitätsmanagement der Heidelberger Leben durch eine umfassende Auswahl an Kriterien aus, die Assekurata im Branchenvergleich als fortschrittlich erachtet. „Die zugrunde liegende 5R-Systematik hat ihre Praxistauglichkeit in den vergangenen Jahren wiederholt unter Beweis gestellt“, so der Assekurata-Geschäftsführer Dr. Reiner Will.

Bildrechte: Heidelberger Lebensversicherung AG, 2014 Bildquelle:Heidelberger Lebensversicherung AG, 2014

Die Heidelberger Lebensversicherung AG ist Experte für Lösungen zur Alters- und Risikovorsorge und gehört zu den fünf größten Anbietern für fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen auf dem deutschen Markt (Jahr 2011, Quelle: Map-Fax 5/2013). Das Unternehmen wurde 1991 gegründet und verwaltet mit seinen knapp 300 Mitarbeitern derzeit ein Vermögen in Höhe von 5,2 Milliarden Euro. Im Geschäftsjahr 2012 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 28,0 Millionen Euro. Rund 300.000 Kunden vertrauen der Heidelberger Leben insgesamt zirka 600.000 Versicherungsverträge an.

Heidelberger Lebensversicherung AG
Irene Meier
Forum 7
69126 Heidelberg
06221/872-2113
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