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HR Power Days 2017: Die Macher der Transformation vernetzen sich

Zwei Veranstaltungstage rund um HR als Vorreiter einer agilen und digitalen Arbeitswelt

Macht es einfach – und macht es gemeinsam! So lautet das Fazit der HR-Power Days, die am 14. und 15. November 2017 in Berlin stattfanden. Unter dem Dach HR Power Days bündelten DGFP und Haufe die Veranstaltungen DGFP // lab und Haufe Talent Management Gipfel. Mehr als 400 Innovatoren und Querdenker aus Theorie und Praxis kamen zusammen, um spannende Einblicke in Unternehmen zu gewinnen, sich auszutauschen und gemeinsam Lösungen für den Wandel zu erarbeiten – kurz: Um gemeinsam zu Treibern des Wandels zu werden.

Die HR Power Days 2017 standen ganz im Zeichen der Vernetzung. Dies lag nicht zuletzt auch am Format selbst. „Mit den HR Power Days als gemeinsames Format mit der DGFP konnten wir die Teilnehmer zweier führender HR-Veranstaltungen vernetzen und so wichtige Synergien schaffen“, betont Joachim Rotzinger, Geschäftsführer in der Haufe Group. „Genau das verlangt die Transformation: Das Aufbrechen von Silos sowie Wissenstransfer und Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg. Co-Creation wird ein entscheidender Erfolgsfaktor.“ Den Gedanken der Vernetzung unterstützten auch zahlreiche weitere Referenten, wie Janina Kugel, CHRO und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Im Sinne eines vernetzten Unternehmens ist sie überzeugt, dass Innovationen in einem Öko-System in Echtzeit entstehen und setzt deshalb auf Open Innovation bei Siemens – inklusive Crowdfunding zur internen Ideenfinanzierung. Auch Kugels Kollegin Sabine Kluge, Global Training Program Manager bei der Siemens AG, ist sich sicher: „Komplexe unternehmerische Entscheidungen funktionieren nur im Netzwerk.“

Einfach machen
Katharina Heuer, Vorsitzende der Geschäftsführung der DGFP, sieht neben der notwendigen Vernetzung noch einen weiteren wichtigen Erfolgsfaktor für HR in der digitalen Transformation: „Wir müssen Vorbild sein für Experimente in Unternehmen. Wir werden nur dann als Treiber des Wandels ernst und auf Augenhöhe mit unseren Geschäftspartnern wahrgenommen, wenn wir mit gutem Beispiel vorangehen. Wir können vernetztes Arbeiten im agilen Unternehmen nicht einfach verordnen, wir müssen es selber vorleben.“ Sie appellierte an die Teilnehmer: „Macht einfach! Geht selbstbewusst und mutig voran, experimentiert und setzt um. Es ist unsere Aufgabe als HR, Unternehmen im digitalen Zeitalter zum Erfolg zu führen!“ Dieser Meinung ist auch Ursula Schwarzenbart, Head of Talent Management & Chief Diversity Officer bei der Daimler AG. Sie ist überzeugt: „Wir müssen starten, bevor wir fertig sind – und dabei soweit springen, wie uns keiner zutraut zu springen!“

Starke Ideen für zukunftsfähige HR am ersten Tag
Am ersten Tag der HR Power Days arbeiteten die Teilnehmer des DGFP // labs in sogenannten Mini-Labs gemeinsam mit Unternehmensvertretern an kreativen Lösungen für deren aktuelle Herausforderungen. Im Mittelpunkt standen dabei stets agile Methoden, ein agiles Mindset und am Ende die Kernfragen: Was macht ein starkes HR aus und wie kann HR auch zukünftig am Ball bleiben? Die Antworten darauf waren so unterschiedlich, wie die Gastgeber-Unternehmen selbst. So lautete das Fazit der Teilnehmer bei der Messe Berlin, die aus der Perspektive von HR und Betriebsrat gemeinsam ein mobiles Arbeitskonzept entwickelten: Um am Ball zu bleiben, muss HR in den Driver Seat und digitale Kompetenzen trainieren.

Trainieren war auch der Ansatz der Gruppe, die die Fitnessstudiokette FitX besuchte. Mit einem Boxworkshop sollen die Mitarbeiter wortwörtlich in Bewegung versetzt und ihre Partizipation so gestärkt werden. Und das Team, das hinter die Kulissen der Bundesagentur für Arbeit blicken durfte, war sich sicher: Ein starkes HR weckt die Freaks in den Mitarbeitern und vernetzt sie un-tereinander. Neben der kreativen Arbeit in den Mini-Labs erarbeiteten die Teilnehmer in der HR Garage von Haufe, KLUBHAUS Futurework und Kopfspringer mithilfe der Lean-Startup-Methode Konzepte und Modelle, um Agilität in Unternehmen zu implementieren. Auch hier waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Die Ideen reichten von einer Agile Guiding App bis hin zu einer modellhaften Darstellung von Agilitäts-Reifegraden in Unternehmen.

Spannende Vorträge, Praxiseinblicke und interaktive Sessions am zweiten Veranstaltungstag
Auf dem Haufe Talent Management Gipfel betonten die Gastgeber Joachim Rotzinger und Marc Stoffel, CEO von Haufe-umantis, in der Begrüßung die Notwendigkeit eines „beidhändigen“ Betriebssystems, in dem Hierarchie und Agilität nebeneinander existieren. Für den Weg dorthin brauche es einen Dreiklang aus Menschen, Technologie und Organisation. Denn nur wenn diese drei Dimensionen ganzheitlich angegangen werden, ließen sich die drei größten Herausforderungen in der Transformation meistern: Zum einen das Vermeiden von „Zombie-Agilität“, die zwar nach außen agil wirkt, der es aber an Blut und Leben fehlt. Zum anderen die Befähigung zum Wandel von Mitarbeitern, die meist in einem System von Weisung und Kontrolle sozialisiert wurden und daher eine natürliche Immunität gegen Veränderung haben. Und letztlich die Herstellung einer ausgewogenen Balance zwischen Hierarchie und agilem Netzwerk im „beidhändigen“ Betriebssystem.

Auch Janina Kugel weiß aus der Praxis: Ganz ohne Hierarchie geht es im Großkonzern nicht. Je-doch braucht es auch interne Inkubatoren, wie das Siemens-eigene Startup „next 47“, um die notwendige Agilität zu gewährleisten. Vor einer ebenso spannenden Aufgabe steht Ursula Schwarzenbart, die über ihre Erfahrungen bei der Veränderung des Mindsets eines ganzen Kon-zerns sprach. Im Rahmen der Initiative Leadership 2020 arbeitet sie an einer neuen agilen Unter-nehmenskultur – mit Crowd Intelligence und in Co-Creation mit Haufe. In Interactive Talks disku-tierten die Teilnehmer anschließend weitere Praxisbeispiele mit der Deutschen Telekom, Siemens, Georg Fischer und Swisscom. Auch hier galt das Motto: Vernetzt euch und macht einfach – auf den HR Power Days genauso wie im Alltag.

Über die DGFP
Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) ist seit 65 Jahren das Kompetenz- und Karrierenetzwerk für HR-Begeisterte. In unserem Netzwerk engagieren sich DAX-Konzerne ebenso wie kleine und mittelständische Unter-nehmen, renommierte Wissenschaftsorganisationen und Beratungen sowie zahlreiche Persönlichkeiten aus dem Hu-man Resources Management.
Mit unseren Mitgliedern und Partnern arbeiten wir an aktuellen Trends und HR-Themen, begleiten Personaler in ihrer Karriere und sind die Stimme des HR Managements gegenüber Politik und Gesellschaft. Der persönliche Erfahrungsaustausch steht im Zentrum unserer Arbeit. Hier engagieren sich jährlich über 4.000 HR-Entscheider und HR-Manager in rund 100 Erfa-Gruppen. Darüber hinaus bieten wir anerkannte Aus- und Weiterbildungsprogramme zu HR- und Führungsthemen an. In unseren Studien und Publikationen bündeln wir aktuelles HR-Wissen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten wir so die Arbeitswelten von heute und morgen. Weitere Informationen finden Sie auf www.dgfp.de und auf unseren Social-Media-Kanälen.

Über Haufe
Mit der Philosophie „Menschen, die das Richtige tun“ steht Haufe für ein Management, das Mitarbeiter ins Zentrum unternehmerischen Denkens und Handelns stellt – denn es sind die Menschen, die Unternehmen erfolgreich machen. Diese Überzeugung prägt alle Aktivitäten von Haufe und liegt dem einzigartigen integrierten Portfolio aus Software, Inhalten, Weiterbildung und Beratung zugrunde.

Bereits seit mehreren Jahrzehnten ist Haufe ein bewährter Partner für Führungskräfte und Personalabteilungen und bietet innovative und verlässliche Unternehmenslösungen für Management und HR. Darüber hinaus entwickelt Haufe digitale Arbeitsplatzlösungen, die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Wissensarbeit und operativen Prozessen optimal unterstützen.

Mit Rhythmix bietet Haufe Unternehmen einen ganzheitlichen Lösungsansatz, um nachhaltige Business-Strategien für aktuelle Herausforderungen erfolgswirksam einzuführen und umzusetzen. Dabei schöpft Haufe aus dem breiten Portfolio an Software, Beratung und Training und setzt auf das integrative Zusammenspiel von Organisationsdesign, Mitarbeiterentwicklung und Technologie.

Über fünf Millionen Nutzer in rund 100.000 Unternehmen und Organisationen aller Branchen und Größen arbeiten erfolgreich mit Lösungen von Haufe. Zu den Kunden zählen unter anderem Airbus, Allianz, BMW Group, Carl Zeiss, Daimler AG, Deutsche Telekom, EDEKA, PricewaterhouseCoopers, Siemens und Zumtobel.

Haufe ist neben der Haufe Akademie und Lexware eine Marke der Haufe Group. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Freiburg wurde bereits 1951 gegründet und beschäftigt heute rund 1.880 Mitarbeiter im In- und Ausland. Die Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2017 (Juli 2016 bis Juni 2017) einen Umsatz von 343 Millionen Euro erzielen (Vorjahr: 304,5 Mio. Euro).

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Praxis-Seminar „Scrum – Agiles Projektmanagement“

Die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, führt das Projektmanagement-Seminar ein weiteres Mal im Raum Stuttgart durch.

Praxis-Seminar "Scrum - Agiles Projektmanagement"

Agilität Berater: Dr. Kraus und Partner

Aufgrund der großen Nachfrage führt die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, ihr Praxisseminar „Scrum – Agiles Projektmanagement“ vom 11. bis 13. Dezember ein weiteres Mal als offenes Seminar im Raum Stuttgart durch.

In dem Seminar werden die Teilnehmer anhand eines Lego-Bauprojekts in die Scrum-Prinzipien step by step eingeführt. Sie sammeln in dem Projekt Erfahrungen mit diesen Prinzipien am eigenen Leib und üben deren Anwendung. Dabei werden für sie auch die Unterschiede zwischen dem klassischem und dem agilem Projektmanagement erlebbar. Das Seminar endet mit der Vorbereitung auf die Prüfung zum Professionellen Scrum Master PSM1 und Professional Scrum Product Owner PSPO1.

Das Seminar ist für Personen konzipiert, die künftig mit agilen Methoden arbeiten möchten – sei es als Product Owner, Scrum Master oder Teil eines Teams. Ihnen werden in dem Seminar das erforderliche Know-how sowie der nötige Mindset vermittelt, um Scrum als gute Basis für agile Methoden zu verstehen und hieraus ihr eigenes agiles Vorgehen abzuleiten. Die Teilnahme an dem Seminar kostet 1.300 Euro (zzgl. MwSt. – inklusive Verpflegung).

Das Praxis-Seminar „Scrum – Agiles Projektmanagement“ ist auch Bestandteil der aus fünf Modulen bestehenden Ausbildung zum Agilen Coach, die Kraus & Partner ebenfalls anbietet.

Nähere Infos über das Praxis-Seminar „Scrum – Agiles Projektmanagement“ und die Agile-Coach Ausbildung finden Interessierte auf der Webseite www.kraus-und-partner.de in der Rubrik „Academy & Events“. Sie können die K&P-Beraterin Katja von Bergen, die mit ihrem Kollegen Christoph Bauer das Seminar leitet, aber auch direkt kontaktieren (Tel.: 0163/267 30 18: Email: katja.vonbergen@krauspartner.de).

Die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, unterstützt Unternehmen weltweit beim Planen, Durchführen, Steuern und Evaluieren von strukturellen und kulturellen Veränderungsprozessen. Die Changemanagement-Experten vermitteln den Mitarbeitern von Unternehmen außerdem die erforderliche Haltung sowie die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um die aus Wandel resultierenden Herausforderungen mit Erfolg zu meistern. Für die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner arbeiten über 100 Trainer, Berater und Projektmanager weltweit. Ihr geschäftsführender Gesellschafter ist der diplomierte Wirtschaftsingenieur Dr. Georg Kraus, der an der TH Karlsruhe zum Thema Projektmanagement promovierte und seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe, der IAE in Aix-en-provence und der technischen Universität Clausthal ist. Die Unternehmensberatung veranstaltet jährlich ein European Change Forum ( www.europeanchangeforum.org).

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Warum New Work und Agilität oft scheitern

In seinem Vortrag auf der Zukunft Personal zeigt Rainer Krumm auf, warum die schöne neue Arbeitswelt eben kein Garant für Erfolg ist

Warum New Work und Agilität oft scheitern

Rainer Krumm ist mit einem Vortrag auf der Zukunft Personal 2017

Begriffe wie New Work, Agilität, Reinventing Organizations oder Holacracy stehen für eine andere, bessere Art der Arbeit. In der Realität jedoch scheitern die meisten dieser Ansätze kläglich. Mit seinem Vortrag unter dem Titel „Blauäugige Blaupausen-Konzepte – Warum New Work und Agilität oft scheitern“ erklärt Management- und Change-Experte Rainer Krumm nächste Woche auf der Zukunft Personal, dass nur passende Konzepte zum Erfolg führen.

Ganz im Sinne des Mottos „work:olution – moving minds“ der diesjährigen Zukunft Personal in Köln spricht Krumm damit ein Thema an, mit dem sich viele Unternehmen heutzutage beschäftigen: die neue Arbeitswelt. „Die Praxis zeigt, dass Blaupausen eben nicht passen, sondern Konzeptansätze auf die eigene Organisation angepasst sein müssen, wenn sie funktionieren sollen.“

In diesem Zusammenhang spricht der Gründer des 9 Levels Institute for Value Systems von der Kraft der Werte: Welche Kultur passt zur Organisation und zum Markt? Welche Wertesysteme sind für Mitarbeiter gerade im Moment wichtig und wie möchten diese arbeiten, um gute Leistung bringen zu können? „Man kann nicht davon ausgehen, dass jeder selbstbestimmt und integrativ denkt und arbeitet“, erklärt Krumm weiter. „Es gibt genügend Menschen, die direktiv geführt werden wollen und jemanden brauchen, der ihnen sagt, was wann zu tun ist.“

Der Vortrag „Blauäugige Blaupausen-Konzepte – Warum New Work und Agilität oft scheitern“ von Rainer Krumm findet statt am 21.09.2017 von 15:00 bis 15:30 Uhr im Forum 4 | Solution Stage Learning, Halle 2.2 auf der Zukunft Personal in Köln.

Mehr Informationen zu Rainer Krumm unter www.9levels.com

Das 9 Levels Institute for Value Systems ist ein Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, Trainer, Coaches und Berater mit dem Tool „9 Levels“ bei ihrer Arbeit mit Personen, Gruppen und Organisationen zu unterstützen. Das Tool erfasst die aktuelle Wertekultur des Kunden, gleicht diese mit zukünftigen Marktanforderungen ab und schafft Verständnis für die Notwendigkeit von Veränderung – eine ideale Basis für die Erarbeitung der nächsten Schritte.

Institutsgründer Rainer Krumm bietet mit 9 Levels ein wissenschaftlich fundiertes Tool, das sich in der Praxis optimal bewährt hat. Trainer, Coaches und Berater können sich durch das Institut zum 9 Levels Berater zertifizieren lassen.

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New Work? Fehlanzeige!

Mitarbeiter und Führungskräfte halten ihr Unternehmen für überdurchschnittlich agil, arbeiten aber selbst kaum mit neuen Methoden. Wie kommt dieser Widerspruch zustande?

New Work? Fehlanzeige!

Haufe hat gefragt: Für wie agil halten Sie Ihr Unternehmen?

Neue Arbeitsweisen und Strukturen kommen in den Unternehmen noch nicht flächendeckend zum Einsatz, auch wenn New Work längst als Begriff für eine neue Arbeitswelt gesetzt ist. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Agilitätsbarometer, das sich auf Fragestellungen rund um agile Methoden, Prozesse und Führungsmodelle als zentrales Element der neuen Arbeitswelt konzentriert. Die repräsentative Online-Umfrage führte Haufe zusammen mit Promerit und unter wissenschaftlicher Begleitung von Heiko Weckmüller, Professor an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management, in diesem Jahr zum zweiten Mal durch. 1.000 Führungskräfte und 1.800 Angestellte deutscher, österreichischer und Schweizer Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern wurden befragt.

Ist New Work mehr Schein als Sein? Neun von zehn Mitarbeitern arbeiten nach wie vor sehr klassisch, agile Methoden werden fast gar nicht genutzt. Etwas besser, wenngleich immer noch verhalten, sieht es bei den Führungskräften aus: In dieser Befragungsgruppe gaben drei von zehn Umfrageteilnehmern an, agile Methoden zu nutzen. Diese Ergebnisse verwundern insofern nicht, als dass der Bekanntheitsgrad agiler Methoden insbesondere bei Mitarbeitern, aber auch bei Führungskräften, noch ausbaufähig ist: So haben nur 18 Prozent der befragten Mitarbeiter und 42 Prozent der Führungskräfte bereits von Scrum gehört. Gleiches Bild zeigt sich bei den anderen abgefragten Methoden Design Thinking, Swarming, Holacracy und Fluide Struktur.

„In unserer täglichen Arbeit sprechen wir zwar oft mit Unternehmen, die agile Arbeitsmethoden bereits kennen und durchaus auch einsetzen. Dazu benötigt es allerdings eine entsprechende Unternehmenskultur. Hier herrscht bei vielen Firmen offensichtlich noch Aufholbedarf“, ordnet Joachim Rotzinger, Geschäftsführer von Haufe, die Ergebnisse ein.

Widerspruch zwischen Anspruch und Realität
Sowohl die Mehrheit der Mitarbeiter (59 Prozent) als auch der Führungskräfte (70 Prozent) ist der Meinung, dass ihr Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb überdurchschnittlich agil sei. Dies überrascht nicht nur vor dem Hintergrund der geringen Nutzung agiler Methoden sowohl auf Seiten der Mitarbeiter als auch der Führungskräfte. Jeder zweite Mitarbeiter gab zudem an, dass keine Maßnahmen zur Steigerung der Agilität in seinem Unternehmen umgesetzt werden.

Nutzen steht außer Frage
Die Nutzung agiler Methoden scheitert allerdings nicht an der Einstellung der Mitarbeiter und Führungskräfte zu Agilität, denn beide Befragungsgruppen sind von deren Nutzen überzeugt: Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer ist der Meinung, dass die Effizienz und Effektivität der Arbeit durch die Nutzung agiler Methoden und Strukturen verbessert wird. Zudem halten 47 Prozent der Mitarbeiter und 64 Prozent der Führungskräfte die Einführung bzw. Ausweitung von agilen Strukturen oder Methoden in ihrem Unternehmen für sinnvoll. Insbesondere schnellere Reaktionen auf veränderte Marktbedingungen, eine bessere Qualität der Ergebnisse sowie eine höhere Innovationskraft werden als Vorteile von Agilität genannt.

Bewusstsein für Agilität schärfen
Die Studienergebnisse zeigen deutlich, dass es bei vielen Unternehmen noch eine große Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit in Hinblick auf agiles Arbeiten gibt. Der Begriff Agilität wird noch recht weit ausgelegt. So ist zum Beispiel die am häufigsten genannte Maßnahme zur Steigerung der Agilität nach wie vor die individuelle Gestaltung von Arbeitszeit und -ort. „Agilität ist jedoch mehr als flexible Arbeitsmodelle. Unternehmen müssen das Bewusstsein für agile Methoden noch viel stärker schärfen, wenn sie die Transformation in die neue Arbeitswelt erfolgreich gestalten möchten. Dazu braucht es vor allem einen kulturellen Wandel“, erläutert Rotzinger die Dimension der Einführung von agilen Strukturen.

Haufe Agilitätsbarometer
Die Studienergebnisse stehen unter diesem Link kostenlos zum Download zur Verfügung: http://www.haufe.de/agilitaetsbarometer-2017. Zur Interpretation und für weitere Informatio-nen und Markteinblicke vermitteln wir gerne ein Hintergrundgespräch mit Herrn Rotzinger.

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Mit der Philosophie „Menschen, die das Richtige tun“ steht Haufe für ein Management, das Mitarbeiter ins Zentrum unternehmerischen Denkens und Handelns stellt – denn es sind die Menschen, die Unternehmen erfolgreich machen. Diese Überzeugung prägt alle Aktivitäten von Haufe und liegt dem einzigartigen integrierten Portfolio aus Software, Inhalten, Weiterbildung und Beratung zugrunde.
Bereits seit mehreren Jahrzehnten ist Haufe ein bewährter Partner für Führungskräfte und Personalabteilungen und bietet innovative und verlässliche Unternehmenslösungen für Management und HR. Darüber hinaus entwickelt Haufe digitale Arbeitsplatzlösungen, die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Wissensarbeit und operativen Prozessen optimal unterstützen.
Mit Rhythmix bietet Haufe Unternehmen einen ganzheitlichen Lösungsansatz, um nachhaltige Business-Strategien für aktuelle Herausforderungen erfolgswirksam einzuführen und umzusetzen. Dabei schöpft Haufe aus dem breiten Portfolio an Software, Beratung und Training und setzt auf das integrative Zusammenspiel von Organisationsdesign, Mitarbeiterentwicklung und Technologie.
Über fünf Millionen Nutzer in rund 100.000 Unternehmen und Organisationen aller Branchen und Größen arbeiten erfolgreich mit Lösungen von Haufe. Zu den Kunden zählen unter anderem Airbus, Allianz, BMW Group, Carl Zeiss, Deutsche Telekom, EDEKA, PricewaterhouseCoopers, Siemens und Zumtobel.
Haufe ist neben der Haufe Akademie und Lexware eine Marke der Haufe Gruppe. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Freiburg wurde bereits 1951 gegründet und beschäftigt heute rund 1.880 Mitarbeiter im In- und Ausland. Die Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2017 (Juli 2016 bis Juni 2017) einen Umsatz von über 343 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: über 304,5 Mio. Euro).

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Agile Coach werden: Weiterbildung in Hamburg

In der berufsbegleitenden Fortbildung von Dr. Kraus & Partner erwerben die Teilnehmer das SCRUM- und Coaching-Know-how, um Agilitäts-Projekte zum Erfolg zu führen.

Agile Coach werden: Weiterbildung in Hamburg

Agile Coach Ausbildung Hamburg: Dr. Kraus & Partner

Viele Projekte, die auf das Schaffen einer agilen Struktur und Kultur in Unternehmen abzielen, scheitern. Eine zentrale Ursache hierfür ist: In den Unternehmen existieren oft keine Personen, die mit der Scrum-Philosophie vertraut sind und zugleich die agilen Methoden kennen und deshalb ihre Kollegen dabei unterstützen können, diese zu erlernen und die Blockaden zu überwinden, die deren Anwendung im Wege stehen. Entsprechend groß ist der Bedarf der Unternehmen an Mitarbeitern, die über diese Kompetenz verfügen. Deshalb startet die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, am 27. November eine weitere, aus fünf zwei- bis fünf-tägigen Modulen bestehende Ausbildung zum zertifizierten „Agile Coach“.

Das erste Modul der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung, die sich über circa ein halbes Jahr erstreckt, trägt die Überschrift „Agile Dimensionen und Beratung“. In ihm erfahren die Teilnehmer, welch unterschiedliche Bedeutung der Auftrag „Machen Sie uns agil“ haben kann. Sie erhalten ein Tool an die Hand, um den Auftrag zu klären und den Veränderungsfall sowie dessen Auswirkungen auf das System zu analysieren. In Modul 2 „Agiles Projektmanagement“ werden die Teilnehmer auf die Scrum Master-Prüfung vorbereitet. Außerdem reflektieren sie mit ihren Ausbildern andere agile Methoden und übertragen diese auch auf nicht IT-bezogene Teams und Organisationen. Im dritten Modul „Agile Organisationsentwicklung und Change Management“ lernen die Teilnehmer zu analysieren, inwieweit sich die Kultur einer Organisation ändern muss, damit die Einführung agiler Strukturen und Prozesse erfolgreich sein kann; außerdem zu ermitteln, wieviel Agilität das Unternehmen verträgt und wie man auch in starren Strukturen einfach mal beginnen kann. In Modul 4 „Agile Führung und Instrumente“ reflektieren die Teilnehmer ihren Führungsstil. Außerdem erfahren sie, wie sie ein „servant leader“ werden, und lernen neue, agile Coachingformate kennen.

Im fünften und letzten Baustein „Agile Persönlichkeit“, der im Februar 2018 stattfindet, befassen sich die Teilnehmer nochmals intensiv mit dem Thema Persönlichkeit, da Agilität – wie die Lean-Philosophie – stark auf Selbstverantwortung und kontinuierliche Reflektion der eigenen Handlungen und der Zusammenarbeit baut. Das erfordert selbstbewusste Persönlichkeiten, die wissen, wie ihr Auftreten und Verhalten auf andere Menschen wirkt. In diesem Modul trainieren die Teilnehmer auch die Coachingtechniken, die sie in Modul 4 kennengelernt haben, und viele andere neue Werkzeuge so anzuwenden, dass ihre Wirksamkeit in der Organisation kontinuierlich steigt.

Die Teilnahme an der Ausbildung zum Agile Coach in Hamburg kostet 6490 Euro (plus MwSt.); angeboten werden entsprechende Ausbildungen zudem in Stuttgart und Frankfurt. Nähere Infos hierüber finden Interessierte auf der Webseite von Dr. Kraus & Partner (www.kraus-und-partner.de ). Sie können auch die Projektmanagerin Katja von Bergen kontaktieren (Tel.: 0163-267 30 18; Email: katja.vonbergen@krauspartner.de ). Sofern gewünscht führt Dr. Kraus & Partner die Ausbildung auch firmenintern durch. Auch einzelne Module sind als Inhouse-Seminar buchbar.

Die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, unterstützt Unternehmen weltweit beim Planen, Durchführen, Steuern und Evaluieren von strukturellen und kulturellen Veränderungsprozessen. Die Changemanagement-Experten vermitteln den Mitarbeitern von Unternehmen außerdem die erforderliche Haltung sowie die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um die aus Wandel resultierenden Herausforderungen mit Erfolg zu meistern. Für die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner arbeiten über 100 Trainer, Berater und Projektmanager weltweit. Ihr geschäftsführender Gesellschafter ist der diplomierte Wirtschaftsingenieur Dr. Georg Kraus, der an der TH Karlsruhe zum Thema Projektmanagement promovierte und seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe, der IAE in Aix-en-provence und der technischen Universität Clausthal ist. Die Unternehmensberatung veranstaltet jährlich ein European Change Forum ( www.europeanchangeforum.org).

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Agile Coach werden: Fortbildung in Frankfurt

In der berufsbegleitenden Fortbildung von Dr. Kraus & Partner erwerben die Teilnehmer das SCRUM- und Coaching-Know-how, um Agilitäts-Projekte zum Erfolg zu führen.

Agile Coach werden: Fortbildung in Frankfurt

Agile Coach Ausbildung Frankfurt: Dr. Kraus & Partner

Viele Projekte, die auf das Schaffen einer agilen Struktur und Kultur in Unternehmen abzielen, scheitern. Eine zentrale Ursache hierfür ist: In den Unternehmen existieren oft keine Personen, die mit der Scrum-Philosophie vertraut sind und zugleich die agilen Methoden kennen und deshalb ihre Kollegen dabei unterstützen können, diese zu erlernen und die Blockaden zu überwinden, die deren Anwendung im Wege stehen. Entsprechend groß ist der Bedarf der Unternehmen an Mitarbeitern, die über diese Kompetenz verfügen. Deshalb startet die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, am 18. September eine weitere, aus fünf zwei- bis fünf-tägigen Modulen bestehende Ausbildung zum zertifizierten „Agile Coach“.

Das erste Modul der berufsbegleitenden Weiterbildung, die sich über circa ein halbes Jahr erstreckt, trägt die Überschrift „Agile Dimensionen und Beratung“. In ihm erfahren die Teilnehmer, welch unterschiedliche Bedeutung der Auftrag „Machen Sie uns agil“ haben kann. Sie erhalten ein Tool an die Hand, um den Auftrag zu klären und den Veränderungsfall sowie dessen Auswirkungen auf das System zu analysieren. In Modul 2 „Agiles Projektmanagement“ werden die Teilnehmer auf die Scrum Master-Prüfung vorbereitet. Außerdem reflektieren sie mit ihren Ausbildern andere agile Methoden und übertragen diese auch auf nicht IT-bezogene Teams und Organisationen. Im dritten Modul „Agile Organisationsentwicklung und Change Management“ lernen die Teilnehmer zu analysieren, inwieweit sich die Kultur einer Organisation ändern muss, damit die Einführung agiler Strukturen und Prozesse erfolgreich sein kann; außerdem zu ermitteln, wieviel Agilität das Unternehmen verträgt und wie man auch in starren Strukturen einfach mal beginnen kann. In Modul 4 „Agile Führung und Instrumente“ reflektieren die Teilnehmer ihren Führungsstil. Außerdem erfahren sie, wie sie ein „servant leader“ werden, und lernen neue, agile Coachingformate kennen.

Im fünften und letzten Baustein „Agile Persönlichkeit“, der im Februar 2018 stattfindet, befassen sich die Teilnehmer nochmals intensiv mit dem Thema Persönlichkeit, da Agilität – wie die Lean-Philosophie – stark auf Selbstverantwortung und kontinuierliche Reflektion der eigenen Handlungen und der Zusammenarbeit baut. Das erfordert selbstbewusste Persönlichkeiten, die wissen, wie ihr Auftreten und Verhalten auf andere Menschen wirkt. In diesem Modul trainieren die Teilnehmer auch die Coachingtechniken, die sie in Modul 4 kennengelernt haben, und viele andere neue Werkzeuge so anzuwenden, dass ihre Wirksamkeit in der Organisation kontinuierlich steigt.

Die Teilnahme an der Ausbildung zum Agile Coach in Frankfurt kostet 6490 Euro (plus MwSt.); angeboten werden entsprechende Ausbildungen zudem in Stuttgart und Hamburg. Nähere Infos hierüber finden Interessierte auf der Webseite von Dr. Kraus & Partner ( www.kraus-und-partner.de ). Sie können auch die Projektmanagerin Katja von Bergen kontaktieren (Tel.: 0163-267 30 18; Email: katja.vonbergen@krauspartner.de ). Sofern gewünscht führt Dr. Kraus & Partner die Ausbildung auch firmenintern durch. Auch einzelne Module sind als Inhouse-Seminar buchbar.

Die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, unterstützt Unternehmen weltweit beim Planen, Durchführen, Steuern und Evaluieren von strukturellen und kulturellen Veränderungsprozessen. Die Changemanagement-Experten vermitteln den Mitarbeitern von Unternehmen außerdem die erforderliche Haltung sowie die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um die aus Wandel resultierenden Herausforderungen mit Erfolg zu meistern. Für die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner arbeiten über 100 Trainer, Berater und Projektmanager weltweit. Ihr geschäftsführender Gesellschafter ist der diplomierte Wirtschaftsingenieur Dr. Georg Kraus, der an der TH Karlsruhe zum Thema Projektmanagement promovierte und seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe, der IAE in Aix-en-provence und der technischen Universität Clausthal ist. Die Unternehmensberatung veranstaltet jährlich ein European Change Forum ( www.europeanchangeforum.org).

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Agile Coach werden: Ausbildung in Stuttgart

In der neuen Ausbildung von Dr. Kraus & Partner erwerben die Teilnehmer das erforderliche SCRUM- und Coaching-Know-how, um Agilitäts-Projekte zum Erfolg zu führen.

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Agile Coach Ausbildung: Dr. Kraus & Partner

Projekte, die auf das Schaffen einer agilen Struktur und Kultur in Unternehmen abzielen, scheitern oft. Eine zentrale Ursache hierfür ist: In den Unternehmen existieren häufig keine Personen, die mit der Scrum-Philosophie vertraut sind und zugleich die agilen Prinzipien und Methoden kennen und deshalb die (Projekt-)Teams, Führungskräfte und Mitarbeiter dabei unterstützen können, diese zu erlernen und die Blockaden zu überwinden, die deren Anwendung im Wege stehen. Deshalb startet die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, am 24. April in Stuttgart eine neue, aus fünf zwei- bis fünf-tägigen Modulen bestehende Ausbildung zum zertifizierten „Agile Coach“.

Das erste Modul der berufsbegleitenden Weiterbildung, die sich über circa ein halbes Jahr erstreckt, trägt die Überschrift „Agile Dimensionen und Beratung“ (24. bis 26. April). In ihm erfahren die Teilnehmer, welch unterschiedliche Bedeutung der Auftrag „Machen Sie uns agil“ haben kann. Sie erhalten ein Tool an die Hand, um den Auftrag zu klären und den Veränderungsfall sowie dessen Auswirkungen auf das System zu analysieren. In Modul 2 „Agiles Projektmanagement“ (01./02. Juni) werden die Teilnehmer auf die Scrum Master-Prüfung vorbereitet. Außerdem reflektieren sie mit ihren Ausbildern andere agile Methoden und übertragen diese auch auf nicht IT-bezogene Teams und Organisationen. Im dritten Modul (03. bis 05. Juli) „Agile Organisationsentwicklung und Change Management“ lernen die Teilnehmer zu analysieren, inwieweit sich die Kultur einer Organisation ändern muss, damit die Einführung agiler Strukturen und Prozesse erfolgreich sein kann; außerdem zu ermitteln, wieviel Agilität das Unternehmen verträgt und wie man auch in starren Strukturen einfach mal beginnen kann. In Modul 4 „Agile Führung und Instrumente“ (14. bis 16. September) reflektieren die Teilnehmer ihren Führungsstil. Außerdem erfahren sie, wie sie ein „servant leader“ werden, und lernen neue, agile Coachingformate kennen.

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Die fünf Ausbildungsmodule finden im Raum Stuttgart statt. Die Teilnahme an der Ausbildung kostet 6490 Euro (plus MwSt.). Nähere Infos finden Interessierte auf der Webseite von Dr. Kraus & Partner ( www.kraus-und-partner.de ). Sie können auch die Projektmanagerin Katja von Bergen kontaktieren (Tel.: 0163-267 30 18; Email: katja.vonbergen@krauspartner.de ). Sofern gewünscht führt Dr. Kraus & Partner die Ausbildung auch firmenintern durch. Auch einzelne Module sind als Inhouse-Seminar buchbar.

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Neue Ausbildung zum „Agile Coach“ von Dr. Kraus & Partner

In der berufsbegleitenden Ausbildung erwerben die Teilnehmer das erforderliche SCRUM- und Coaching-Know-how, um Agilitäts-Projekte zum Erfolg zu führen.

Neue Ausbildung zum "Agile Coach" von Dr. Kraus & Partner

Agile Coach Ausbildung: Dr. Kraus & Partner

Spätestens seit CEO Dieter Zetsche im Oktober 2016 das Leitbild einer neuen agilen Organisation für den Daimler-Konzern verkündete, ist klar: Agilität ist ein Mega-Trend, der alle Branchen erfasst. Dabei wird leider oft vergessen, dass das agile Arbeiten einen Paradigmenwechsel bei allen Stakeholdern erfordert – unabhängig davon, ob es sich hierbei um Führungskräfte oder Mitarbeiter, Projektmanager oder (Software-)Entwickler handelt.

Entsprechend schnell scheitern Projekte, die auf das Schaffen einer agilen Struktur und Kultur in einer Organisation abzielen, wenn dort keine Personen existieren, die als Scrum Master mit der Scrum-Philosophie und – Methodik vertraut sind und zugleich die agilen Prinzipien und Methoden kennen und deshalb die (Projekt-)Teams, Führungskräfte und Mitarbeiter dabei unterstützen können, diese zu erlernen; außerdem die organisationalen und emotionalen Blockaden zu überwinden, die deren Anwendung im Wege stehen.

Deshalb startet die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, am 24. April in Frankfurt eine neue, aus fünf zwei- bis fünf-tägigen Modulen bestehende Ausbildung zum zertifizierten „Agile Coach“. Das erste Modul der berufsbegleitenden Weiterbildung, die sich über circa ein halbes Jahr erstreckt, trägt die Überschrift „Agile Dimensionen und Beratung“ (24. bis 26 April). In ihm erfahren die Teilnehmer unter anderem, welch unterschiedliche Bedeutung der Auftrag „Machen Sie uns agil“ haben kann. Sie erhalten ein Tool an die Hand, um den Auftrag zu klären und den Veränderungsfall sowie dessen Auswirkungen auf das System zu analysieren. In Modul 2 „Agiles Projektmanagement“ (01./02. Juni) werden die Teilnehmer auf die Scrum Master-Prüfung vorbereitet. Außerdem reflektieren sie mit ihren Ausbildern andere agile Methoden und übertragen diese auch auf nicht IT-bezogene Teams und Organisationen. Im dritten Modul (03. bis 05. Juli) „Agile Organisationsentwicklung und Change Management“ lernen die Teilnehmer zu analysieren, inwieweit sich die Kultur einer Organisation ändern muss, damit die Einführung agiler Strukturen und Prozesse erfolgreich sein kann; außerdem zu ermitteln, wieviel Agilität das Unternehmen verträgt und wie man auch in starren Strukturen einfach mal beginnen kann. In Modul 4 „Agile Führung und Instrumente“ (14. bis 16. September) reflektieren die Teilnehmer ihren Führungsstil. Außerdem erfahren sie, wie sie ein „servant leader“ werden, und lernen neue, agile Coachingformate sowie Methoden zur Konfliktprävention und -moderation kennen.

Im fünften und letzten Baustein „Agile Persönlichkeit“ (13. bis 17. November) befassen sich die Teilnehmer nochmals intensiv mit dem Thema Persönlichkeit, da Agilität – wie die Lean-Philosophie – stark auf Eigeninitiative, Selbstverantwortung und kontinuierliche Reflektion der eigenen Handlungen und der Zusammenarbeit baut. Das erfordert selbstbewusste Persönlichkeiten, die außer ihren Werten auch ihre Stärken (und Schwächen) kennen und wissen, wie ihr Auftreten und Verhalten auf andere Menschen wirkt. In diesem Modul trainieren die Teilnehmer auch die Coachingtechniken, die sie in Modul 4 kennengelernt haben, und viele andere neue Werkzeuge so anzuwenden, dass ihre Wirksamkeit in der Organisation kontinuierlich steigt.

Die fünf Bausteine der Ausbildung finden im Raum Stuttgart statt. Die Teilnahme an der Ausbildung kostet 6490 Euro (plus MwSt.). Nähere Infos finden Interessierte auf der Webseite von Dr. Kraus & Partner (www.kraus-und-partner.de ). Sie können auch einen der Leadtrainer der Ausbildung Katja von Bergen kontaktieren (Tel.: (0)163-267 30 18; Email: katja.vonbergen@krauspartner.de ). Sofern gewünscht führt Dr. Kraus & Partner die Ausbildung auch firmenintern durch. Auch einzelne Module sind als Inhouse-Seminar buchbar.

Die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal, unterstützt Unternehmen weltweit beim Planen, Durchführen, Steuern und Evaluieren von strukturellen und kulturellen Veränderungsprozessen. Die Changemanagement-Experten vermitteln den Mitarbeitern von Unternehmen außerdem die erforderliche Haltung sowie die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um die aus Wandel resultierenden Herausforderungen mit Erfolg zu meistern. Für die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner arbeiten über 100 Trainer, Berater und Projektmanager weltweit. Ihr geschäftsführender Gesellschafter ist der diplomierte Wirtschaftsingenieur Dr. Georg Kraus, der an der TH Karlsruhe zum Thema Projektmanagement promovierte und seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe, der IAE in Aix-en-provence und der technischen Universität Clausthal ist. Die Unternehmensberatung veranstaltet jährlich ein European Change Forum ( www.europeanchangeforum.org).

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Das Buch „Das Prinzip der minimalen Führung“ feiert Geburtstag

Viele Prognosen des vor zehn Jahren erschienenen Buchs von Klaus Kissel und Wolfgang Tschinkel haben sich zu Megatrends im Bereich Führung entwickelt.

Das Buch "Das Prinzip der minimalen Führung" feiert Geburtstag

Minimale Führung: Buchautoren Klaus Kissel und Wolfgang Tschinkel

Vor zehn Jahren erschien die Erstauflage des Buchs „Das Prinzip der minimalen Führung: Effektives Führen darf auch leicht sein!“ von Klaus Kissel und Wolfgang Tschinkel – also zu einer Zeit als noch niemand über das Thema „agile Führung“ sprach und der Begriff VUCA-Welt noch nicht erfunden war.

In ihm vertraten die beiden Autoren bereits die These: Führung muss sich in einem Unternehmensumfeld, das zunehmend von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt ist, ändern – unter anderem, weil in ihm viele Managemententscheidungen unter Vorbehalt stehen, da sie zum Beispiel auf Annahmen darüber beruhen, wie sich der Markt entwickelt und welche Problemlösungen künftig gefragt und (technisch) möglich sind.

Eine weitere These der beiden Managementberater lautete: Die Entscheidungskompetenz muss sich, weil viele Herausforderungen, vor denen die Unternehmen und ihre Mitarbeiter im Betriebsalltag stehen, zunehmend neu sind, auf die operative Ebene beziehungsweise Shopfloor-Ebene verlagern – auch damit die Führungskräfte aufgrund der Vielzahl ihrer Aufgaben nicht an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Deshalb muss sich auch das Führungsverständnis und -verhalten der Führungskräfte in den Unternehmen ändern. Sie müssen zunehmend einen partnerschaftlich-kooperativen Führungsstil pflegen und sich zu Coaches und Lernbegleitern beziehungsweise „Befähigern“ ihrer Mitarbeiter entwickeln.

Nicht ohne Stolz registrieren die beiden Buchautoren, dass ihre vor zehn Jahren formulierten Thesen sich inzwischen sozusagen zu einer Art „Allgemeingut“ in der Diskussion um das Thema Führung entwickelt haben. Dies freut sie auch, weil ihr Buch nicht nur die Forderung enthält „Führung muss sich ändern“. In ihm wird auch an vielen praxisnahen Beispielen aufgezeigt, wie Führungskräfte einen Führungsstil entwickeln können, der darauf abzielt, ihre Mitarbeiter zu einem selbstständigeren Arbeiten zu befähigen – wodurch sich die Führungskräfte mittelfristig selbst entlasten.

Zudem sind in die 2011 erschienene zweite Auflage des Buchs viele zusätzliche (Selbstlern-)Übungen für Führungskräfte integriert. Außerdem wurde sie, um solche Themen wie Veränderungen bewirken und mit Widerstand umgehen erweitert, weil es laut Aussagen von Klaus Kissel „zunehmend zu einer Kernaufgabe von Führungskräften wird, Veränderungsprozesse in ihren Bereichen und Lernprozesse bei ihren Mitarbeitern anzustoßen, zu steuern und zu begleiten“. Das Buch „Das Prinzip der minimalen Führung: Effektives Führen darf auch leicht sein!“ ist im Windmühle Verlag erschienen. Es kostet 29,50 Euro.

Seit 2011bietet das Institut für Sales & Managementberatung (ifsm), Urbar, dessen Geschäftsführer Klaus Kissel ist, auch ein dreitägiges Kompakt-Training zum Thema „Minimale Führung“ an; außerdem eine aus drei Modulen bestehende berufsbegleitende Weiterbildung zum Thema für Führungskräfte. Nähere Infos hierüber erhalten interessierte Personen und Organisationen beim Institut für Sales & Managementberatung (ifsm), Urbar (Tel.: 0261/962 3641; info@ifsm-online.com). Sie können sich diese zudem von der ifsm-Webseite (http://www.ifsm-online.de) herunter laden.

Das Institut für Sales- und Managementberatung (ifsm), Urbar (bei Koblenz), unterstützt Unternehmen dabei, eine Vision zu entwickeln, wie sie nachhaltige (Management- und Vertriebs-)Erfolge erzielen können. Es hilft ihnen zudem, ihre Strukturen und Abläufe so zu gestalten, dass die gewünschten Erfolge realisiert werden. Außerdem vermittelt es den Führungskräften und Mitarbeitern der Unternehmen das Know-how und Können, das diese für ihre Arbeit brauchen; des Weiteren unterstützt und begleitet ifsm diese, sofern gewünscht, bei ihrer Alltagsarbeit. Zudem bildet ifsm zertifizierte Sales Coachs aus. Die Geschäftsführer des Instituts für Sales- und Managementberatung sind Uwe Reusche und Klaus Kissel.

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Jeder dritte Mitarbeiter rebelliert gegen den Chef

Haufe präsentiert das Agilitätsbarometer 2016/2017: Schlechte Führung wirkt als Motivationskiller in deutschen Unternehmen

Jeder dritte Mitarbeiter rebelliert gegen den Chef

Quelle: Haufe, „Haufe Agilitätsbarometer“; n= 1.200 (Mitarbeiter = 800, Führungskräfte = 400) (Bildquelle: Haufe)

Freiburg, 06. Oktober 2016 – Handeln entgegen der Vorgaben des Chefs? Eigentlich undenkbar. Für knapp ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland ist das allerdings nicht unbedingt ausgeschlossen, so die Ergebnisse des Haufe Agilitätsbarometers 2016/2017 , das sich mit der generellen Frage befasst: Sind sich Unternehmensführung und Mitarbeiter der Tragweite und Bedeutung des Konzepts „Agilität“ bewusst? Und sind sie der Herausforderung schon gewachsen? In Zusammenarbeit mit TNS Infratest warf Haufe im Rahmen dieser Umfrage einen Blick in mittelständische und große Unternehmen aller Branchen. Teil 2 der Studie untersucht: Wie wollen Führungskräfte heute führen und Mitarbeiter geführt werden? Welchen Einfluss hat die Art der Führung auf die Motivation und die Leistung der Beschäftigten? Und wie zufrieden sind Mitarbeiter mit der allgemeinen Arbeitssituation? 400 Führungskräfte und 800 Mitarbeiter stellten sich diesen Fragen und zeichnen ein teilweise beunruhigendes Bild der Führungsstrukturen deutscher Unternehmen: 20 Prozent der Mitarbeiter sind unzufrieden mit dem Führungsstil ihres Vorgesetzten; knapp zwei Drittel von ihnen werden klassisch-hierarchisch geführt und fühlen sich in starren Top-down-Hierarchien mit geringem Handlungsspielraum gefangen. Doch die Studie zeigt auch Positives: 62 Prozent der Mitarbeiter zeigen sich zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit ihrer Arbeitssituation im Allgemeinen.

Ob autoritär oder laissez-faire: Jedes Unternehmen – und innerhalb des Unternehmens häufig sogar jedes Team – hat einen eigenen Führungsstil. Allerdings haben Vorgesetzte und Mitarbeiter oft unterschiedliche Auffassungen dessen. Der Großteil der Führungskräfte (33 Prozent) beschreibt die Zusammenarbeit seiner Mitarbeiter als agile Netzwerke, die sich nach Bedarf in variierenden Projektgruppen organisieren. Dieser Auffassung stimmt allerdings nur knapp ein Fünftel der Mitarbeiter zu. 41 Prozent sehen im Führungsstil ihres Chefs eher eine klassisch hierarchische Top-Down-Struktur. Welches Führungsmodell den zukünftigen Geschäftserfolg sichern soll, darüber stimmen beide Befragungsgruppen hingegen überein: Je nach Anforderung des Unternehmensbereichs soll situativ über den Grad der Hierarchie entschieden werden, meint mehr als ein Drittel der befragten Mitarbeiter und Führungskräfte.

Führung 4.0: Mitarbeiter wollen Anerkennung

Die gute Nachricht: Trotz divergenter Sicht auf die aktuellen Führungsmodelle scheinen doch mehr als zwei Drittel der Führungskräfte und über die Hälfte der Mitarbeiter mit dem Führungsstil des direkten Vorgesetzten zufrieden zu sein. Gleichwohl sprechen die Antworten der unzufriedenen Mitarbeiter – immerhin 20 Prozent der Befragten – eine klare Sprache: 63 Prozent dieser Gruppe gaben an, klassisch Top-down geführt zu werden. „Ein Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit der Mitarbeiter und der Art, wie sie geführt werden, liegt also nahe“, so Bernhard Münster, Senior Product Manager bei Haufe und Initiator der Studie. „Generell vermissen unzufriedene Mitarbeiter jedoch vor allem eines: Anerkennung für ihre Leistung.“ So nennen 58 Prozent der Mitarbeiter fehlendes Lob als Hauptgrund für ihre Unzufriedenheit, gefolgt von dem Gefühl, sich nicht entwickeln zu können (50 Prozent). Letzteres ist mit 57 Prozent vor allem bei Mitarbeitern in starken Hierarchien besonders ausgeprägt. Die Konsequenz: Knapp jeder dritte Mitarbeiter (31 Prozent) setzt sich zumindest zeitweise über die Entscheidung seines direkten Vorgesetzten hinweg. Dies geschieht, um langwierige Abstimmungsprozesse zu vermeiden (35 Prozent) oder aufgrund der Annahme, Markt- und Kundenanforderungen besser zu kennen (33 Prozent).

Unterforderung in agilen Netzwerken

Doch auch die allgemeine Arbeitssituation kann zu Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern führen. Hauptgründe sind dabei das Führungsverhalten (36 Prozent), eine als negativ empfundene Unternehmenskultur (34 Prozent) und Unterforderung (29 Prozent). Letztere scheint bemerkenswerterweise vor allem in agilen Netzwerken zu herrschen. Dieser Ansicht sind 37 Prozent der Mitarbeiter, die sich agil organisieren. Das Hauptproblem unterforderter Mitarbeiter insgesamt: Begrenzter Handlungsspielraum. Stärkster Motivationsfaktor ist auch hier die Anerkennung der Leistung durch die Führungskraft, dicht gefolgt von einem größeren Gestaltungsfreiraum. 42 Prozent der Beschäftigten waren zudem der Meinung, ein guter Führungsstil des Vorgesetzten steigere ihr Engagement. „Die Untersuchung zeigt deutlich: Immer noch werden Soft Skills bei Führungskräften unterschätzt“, so Münster. „Im Zeitalter der Wissensarbeit sind Mitarbeiter die wichtigste Ressource für Unternehmenserfolg – und müssen entsprechend wertschätzend und individuell geführt werden.“

Das Haufe Agilitätsbarometer 2016/2017

Alle Ergebnisse der Befragung stehen kostenlos zum Download zur Verfügung. Für weitere Hintergrundinformationen und Zusammenhänge steht Ihnen Bernhard Münster als Initiator der Studie gerne für ein Interview zur Verfügung.

Über Haufe

Mit der Philosophie „Menschen, die das Richtige tun“ steht Haufe für ein Management, das Mitarbeiter ins Zentrum unternehmerischen Denkens und Handelns stellt – denn es sind die Menschen, die Unternehmen erfolgreich machen. Diese Überzeugung prägt alle Aktivitäten von Haufe und liegt dem einzigartigen integrierten Portfolio aus Software, Inhalten, Weiterbildung und Beratung zugrunde.
Bereits seit mehreren Jahrzehnten ist Haufe ein bewährter Partner für Führungskräfte und Personalabteilungen und bietet innovative und verlässliche Unternehmenslösungen für Management und HR. Darüber hinaus entwi-ckelt Haufe digitale Arbeitsplatzlösungen, die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Wissensarbeit und operativen Prozessen optimal unterstützen.
Mit Rhythmix bietet Haufe Unternehmen einen ganzheitlichen Lösungsansatz, um nachhaltige Business-Strategien für aktuelle Herausforderungen erfolgswirksam einzuführen und umzusetzen. Dabei schöpft Haufe aus dem breiten Portfolio an Software, Beratung und Training und setzt auf das integrative Zusammenspiel von Organisationsdesign, Mitarbeiterentwicklung und Technologie.
Über fünf Millionen Nutzer in rund 100.000 Unternehmen und Organisationen aller Branchen und Größen arbei-ten erfolgreich mit Lösungen von Haufe. Zu den Kunden zählen unter anderem Airbus, Allianz, BMW Group, Carl Zeiss, Deutsche Telekom, EDEKA, Infineon, PricewaterhouseCoopers, Siemens und Zumtobel.
Haufe ist neben der Haufe Akademie und Lexware eine Marke der Haufe Gruppe. Das Unternehmen mit Haupt-sitz in Freiburg wurde bereits 1951 gegründet und beschäftigt heute rund 1.550 Mitarbeiter im In- und Ausland. Die Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 (Juli 2015 bis Juni 2016) einen Umsatz von über 304,5 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: über 292 Mio. Euro).

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