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Neues Startup Kündigungsretter: schnelle und kostenlose Hilfe für gekündigte Arbeitnehmer

Mit Kündigungsretter können Gekündigte sofort ihre Situation einschätzen und bekommen schnell und einfach Unterstützung.

Neues Startup Kündigungsretter: schnelle und kostenlose Hilfe für gekündigte Arbeitnehmer

(Mynewsdesk) Elmshorn, 16. Oktober 2017 – Bei dem frisch gegründete Startup Kündigungsretter ( https://www.kuendigungsretter.de) finden Arbeitnehmer, die eine Kündigung erhalten haben schnelle, kostenlose und professionelle Hilfe. „Unsere Nutzer können sich bei uns zunächst mit Hilfe unseres ‚Retter-Checks‘ kostenlos eine Einschätzung ihrer arbeitsrechtlichen Situation verschaffen. Danach entscheiden die Gekündigten selbst, ob sie mit einem unserer Partneranwälte gegen ihre Kündigung vorgehen möchten“, sagt Gründer Christian Möller. In Sachen Arbeitsrecht und Kündigungsschutz kennt er sich bestens aus: Als Unternehmensberater musste Möller früher selbst viele Kündigungen aussprechen. „Kosten entstehen den Hilfesuchenden bei uns erst dann, wenn sie sich entscheiden, durch eine Kündigungsschutzklage gegen die von ihrem Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung vorzugehen“, erläutert Möller. „Zum Zeitpunkt der Entscheidung hat man dann jedoch bereits persönlich mit einem der Partneranwälte von Kuendigungsretter.de gesprochen und weiß, wie hoch die zu erwartenden Kosten sein werden. Gleichzeitig bekommen unsere Kunden eine professionelle Einschätzung für ihren individuellen Fall und Antwort auf die Frage: „Wie stehen die Chancen, eine Kündigungsschutzklage zu gewinnen oder einen akzeptablen Vergleich mit dem Arbeitgeber zu schließen?“

Schon bei seiner früheren Tätigkeit als Unternehmensberater wunderte sich Christian Möller, dass viele Gekündigte nicht gegen ihre Kündigung vorgingen, obwohl sie in vielen Fällen gute Chancen für eine erfolgreiche Klage gehabt hätten. „Viele von einer Kündigung betroffene Arbeitnehmer unterschätzen ihre Chancen, eine Klage zu gewinnen. Und sie überschätzen die Kosten, die für Anwalt und Gerichtsverfahren entstehen“, so Möller. Es lohne sich immer, Informationen über die konkreten Kosten einer Kündigungsschutzklage einzuholen. „Meist belaufen sich diese nur auf einen Bruchteil der zu erwartenden Abfindung, die man mit einem Vergleich oder einer Klage erstreiten kann“, erklärt Möller. „Hinzu kommt, dass acht von zehn eingereichten Kündigungsschutzklagen bereits vor dem ersten Gerichtstermin mit einem Vergleich enden und damit dann gar keine Gerichtskosten anfallen.“

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Profis in Sachen Kündigungsschutz: Die Gründer von Kuendigungsretter.de, Christian Möller und Kim Barthel.

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Auf der Plattform https://www.kuendigungsretter.de erhalten Arbeitnehmer, die sich von einer Kündigung durch ihren Arbeitgeber bedroht sehen, schnelle, professionelle, kostenlose und unkomplizierte Unterstützung. Die Idee hierfür hatten Gründer Christian Möller und seine Partner, die als Unternehmensberater die Erfahrung machten, dass sehr viele Menschen Bedenken haben, sich gegen einen starken Chef zu wehren, keine Kenntnisse im Arbeitsrecht haben und völlig falsche Vorstellungen von Anwaltskosten und Gerichtskosten. Jährlich werden in Deutschland über 1,5 Millionen Kündigungen ausgesprochen. Aber nur 50 Prozent der gekündigten Arbeitnehmer gehen juristisch dagegen vor. Unser Ziel ist es, mit Kuendigungsretter.de diese Quote deutlich zu steigern, sagt Gründer Möller.

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Politik Recht Gesellschaft

Air Berlin-Kündigungen – Tipps für die betroffenen Mitarbeiter

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigungen bei Air Berlin noch im Oktober

Aktuellen Pressemeldungen zufolge droht 1400 Mitarbeitern aus Verwaltung und Bodenpersonal bei Air Berlin der Zugang einer Kündigung noch im Oktober. Was sollten die betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin beachten?

Fristen laufen mit Zugang der Kündigung von Air Berlin

Bereits mit Zugang der Kündigung bei den Air Berlin-Mitarbeitern beginnen wichtige Fristen zu laufen. Die Frist für eine Zurückweisung der Kündigung wegen fehlender Bevollmächtigung bzw. unzureichenden Nachweises der Bevollmächtigung beträgt nur wenige Tage. Die Frist für die Einreichung der Kündigungsschutzklage beträgt drei Wochen ab Zugang der Kündigung.

Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage

Zumindest die Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage muss unbedingt eingehalten werden, sonst ist gegen die Kündigung in der Regel nichts mehr wirksam zu unternehmen. Wer sich hier eine maximal gute Rechtsposition erhalten will, sollte unbedingt sofort nach Erhalt der Kündigung anwaltliche Beratung aufsuchen.

Wann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage?

Bei Kündigungen in der Insolvenz lohnt sich eine Kündigungsschutzklage jedenfalls dann immer, wenn man eine Rechtsschutzversicherung hat. Durch die Kündigungsschutzklage können auch bei Verabschiedung eines Sozialplans regelmäßig deutliche Verbesserungen für die betroffenen Arbeitnehmer erzielt werden. Auch wenn man keine Rechtsschutzversicherung hat, empfehle ich in der Regel die Kündigungsschutzklage. Hier besteht ein gewisses Risiko, dass man am Ende finanziell schlechter steht als ohne Kündigungsschutzklage. Umgekehrt muss man aber immer beachten, dass bei Ablauf der Dreiwochenfrist ohne Kündigungsschutzklage im Nachhinein nichts mehr zu machen ist. Das kann sehr ärgerlich dann sein, wenn im Nachhinein Erkenntnisse erlangt werden, die doch zu einem Erfolg der Kündigungsschutzklage führen bzw. zumindest zu einer verbesserten Beendigungsregelung (Abfindung usw.). Garantien gibt es natürlich nicht.

Nur durch die Kündigungsschutzklage wird eine Überprüfung der Kündigung erreicht

Ansätze für eine Unwirksamkeit der Kündigung gibt es auch bei Kündigungen im Rahmen der Insolvenz, wie jetzt bei Air Berlin, viele. Werden zum Beispiel nicht sämtliche Mitarbeiter gekündigt, muss der Arbeitgeber bzw. der Insolvenzverwalter grundsätzlich auch in der Insolvenz eine soziale Auswahl durchführen. Werden Teile des Unternehmens später veräußert oder von anderen Unternehmen weitergeführt und kommt es in diesem Zusammenhang zu Betriebsübergängen, können sich auch daraus Ansprüche für die betroffenen, bzw. nicht unmittelbar betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin ergeben.

Was bieten wir Air Berlin-Mitarbeitern an

Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Bei Beauftragung durch Air Berlin-Mitarbeiter:

Umfassendes Beratungsschreiben bezogen auf den jeweiligen Einzelfall.
Schreiben an den Arbeitgeber
Fertigung der Kündigungsschutzklage
Vertretung im Kündigungsschutzverfahren

9.10.2017

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Air Berlin: Betriebsübergang schützt vor betriebsbedingten Kündigungen!

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Air Berlin: Betriebsübergang schützt vor betriebsbedingten Kündigungen!

Arbeitsrecht

Ohne sie wäre der Flugbetrieb bei Air Berlin undenkbar. Das Bodenpersonal einer Fluglinie organisiert und verwaltet das, was Pilot und Kabinenpersonal im Flugzeug tun: Passagiere befördern. Zunächst hieß es, man verkauft große Teile von Air Berlin im Insolvenzverfahren. Nun berichtet Spiegel Online am 06.10.2017: 1400 Mitarbeiter von Air Berlin erhalten wohl die betriebsbedingte Kündigung, unter anderem das gesamte Bodenpersonal. Wie passt das zusammen?

Das passt insofern zusammen, als dass der Erwerber von Air Berlin-Betriebsteilen dann weniger Arbeitnehmer übernimmt. Sein Vorteil: Er spart Lohnkosten. Entweder sein Bodenpersonal erledigt die neuen Aufgaben jetzt mit, oder er lagert sie aus mit Hilfe von Outsourcing. Oder er stellt neues Personal ein: vermutlich schlechter bezahlt, mit schlechteren Arbeitsbedingungen, und mit schwächerem Kündigungsschutz.

Einen Vorteil hätte auch der Insolvenzverwalter beziehungsweise die Gläubiger von Air Berlin. Wird dem Bodenpersonal gekündigt, kann er bestimmte Betriebsteile von Air Berlin teurer verkaufen, beispielsweise ein „schlankes“ Flugstreckennetz oder nur einzelne Flugzeuge, ohne den „Ballast“ Bodenpersonal.

Allerdings: Arbeitnehmer sind bei einem Verkauf von Betriebsteilen nicht schutzlos! Dafür gibt es den § 613a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), er stärkt die Rechte von Arbeitnehmern beim Betriebsübergang. Das Wichtigste: Die Arbeitsplätze gehen bei einem Betriebsübergang über zum neuen Eigentümer! So regelt es das Gesetz. Kauft jemand beispielsweise ein Air Berlin-Flugstreckennetz beziehungsweise ein Betriebsteil von Air Berlin, wird er regelmäßig der neue Arbeitgeber der dort tätigen Arbeitnehmer: Regelmäßig die Besatzung – und das dafür notwendige Bodenpersonal.

Mit anderen Worten: Der Insolvenzverwalter von Air Berlin darf keine Filetstücke verkaufen! Auch wenn die Flugbranche besonders ist und die Zuordnung der Arbeitnehmer zu den Betriebsteilen schwieriger, als beispielsweise in einem KFZ-Betrieb: Das Gesetz, also § 613a BGB, darf auch bei einem Betriebsteil-Übergang in der Flug-Branche nicht leerlaufen!

Fachanwaltstipp für Arbeitnehmer: Air-Berlin-Mitarbeiter, die eine betriebsbedingte Kündigung erhalten, sollten sich umgehend Rat holen vom Fachmann für Arbeitsrecht: Schützt Sie der Betriebsübergang vor einer betriebsbedingten Kündigung? Kann man Ihren Arbeitsplatz dem veräußerten Betriebsteil zuordnen? Wann haben Sie einen Wiedereinstellungsanspruch gegen den Erwerber von Air Berlin-Betriebsteilen? Sollten Sie dem Betriebsübergang wiedersprechen (Eine Option, die Ihnen laut Gesetz zusteht.)? Diese Fragen sollten Sie mit einem erfahrenen Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht besprechen.

Wehren können Sie sich gegen eine betriebsbedingte Kündigung durch Air Berlin beziehungsweise den Insolvenzverwalter mit einer Kündigungsschutzklage innerhalb von 3 Wochen nach Zugang des Kündigungsschreibens. Kämpfen Sie um Ihren Arbeitsplatz oder um eine hohe Abfindung! Wenn der Insolvenzverwalter schon Filetstücke verkaufen will, muss er dem Bodenpersonal ordentliche Abfindungen anbieten.

Was bieten wir Air Berlin Mitarbeitern an: Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Bei Beauftragung durch Air Berlin Mitarbeiter:

Umfassendes Beratungsschreiben bezogen auf den jeweiligen Einzelfall.
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Haben Sie die betriebsbedingte Kündigung von Air Berlin erhalten, beziehungsweise vom Insolvenzverwalter? Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht, an 2 Standorten in Berlin, am Kurfürstendamm und in Prenzlauer Berg: 030.40004999. Kostenlos und unverbindlich bespreche ich mit Ihnen die Chancen einer Kündigungsschutzklage und die Aussicht auf eine hohe Abfindung!

Über 18 Jahre Erfahrung als Anwalt im Kündigungsschutz, Vertretung bundesweit:
Rechtsanwalt Alexander Bredereck
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Arbeitsvertrag gekündigt? So wehren Sie sich!

Jetzt gegen eine Kündigung vorgehen und Abfindung bekommen

Arbeitsvertrag gekündigt? So wehren Sie sich!

Wer eine Kündigung von seinem Arbeitgeber bekommt, reagiert zumeist schockiert. Kommt die Kündigung unerwartet, bricht für die Betroffenen in vielen Fällen eine Welt zusammen, denn es steht oftmals die finanzielle Zukunft auf dem Spiel. Dabei gibt es durchaus zahlreiche rechtliche Möglichkeiten, um gegen die Kündigung vorzugehen und den Arbeitsplatz zu behalten bzw. zumindest eine angemessene Abfindung zu erhalten.

Wann ist eine Kündigung rechtmäßig?
Eine Kündigung muss:
1. Gem. § 623 BGB in Schriftform abgefasst sein
2. Eine Kündigungsfrist nach § 622 BGB enthalten (gilt nicht für eine außerordentliche Kündigung)
3. Deutlich darauf hinweisen, dass das Arbeitsverhältnis beendet werden soll
Entgegen weit verbreiteter Annahme muss die Kündigung dagegen weder eine Begründung noch eine Belehrung, was Sie dagegen tun können, enthalten.
Ist ein Betriebsrat vorhanden, muss dieser vor einer Kündigung zwingend angehört werden.

Kündigung von Schwangeren und Schwerbehinderten
Bei schwerbehinderten Arbeitnehmern müssen auch das Integrationsamt und die Schwerbehindertenvertretung beteiligt werden.
Auch während der Schwangerschaft ist eine Kündigung regelmäßig nicht möglich. Das regelt § 9 des Mutterschutzgesetzes. Ab dem Zeitpunkt, an dem die Arbeitnehmerin schwanger ist, besteht für den Arbeitgeber ein Kündigungsverbot, wenn die Arbeitnehmerin dem Arbeitgeber die Schwangerschaft (bis spätestens zwei Wochen nach einer Kündigung oder generell) mitteilt. Auch bis vier Monate nach der Entbindung ist die Mutter vor einer arbeitgeberseitigen Kündigung geschützt. Ausnahmsweise kann eine Kündigung dann zulässig sein, wenn betriebs- oder verhaltensbedingte Gründe vorliegen, die nichts mit der Schwangerschaft zu tun haben. In diesem Fällen kann die zuständige oberste Landesbehörde (in NRW die Bezirksregierung) eine Kündigung ausnahmsweise für zulässig erklären. Diese darf nur schriftlich erfolgen und muss den zulässigen und genehmigten Kündigungsgrund beinhalten.

Schutz vor Kündigung durch das Kündigungsschutzgesetz (KSchG)
Unter bestimmten Voraussetzungen (vgl. § 23 KSchG) schützt die Arbeitnehmer das Kündigungsschutzgesetz vor einer Kündigung. In diesen Fällen kann nur dann gekündigt werden, wenn der Arbeitgeber einen bestimmten Grund zur Kündigung hat und eine umfangreiche Interessenabwägung zu Gunsten des Arbeitgebers ausfällt.

Die Gründe sind:
– Verhaltensbedingte Gründe (z.B. Arbeitsverweigerung oder Straftaten im Betrieb)
– Personenbedingte Gründe (z.B. Sucht oder Krankheit)
– Betriebsbedingte Gründe (z.B. Umstrukturierung des Unternehmens, Personalkürzungen, schlechte Auftragslage).

Wie Sie gegen die Kündigung vorgehen
Die Prüfung der Rechtmäßigkeit einer Kündigung ist sehr umfangreich und bedarf regelmäßig der Einschaltung eines Rechtsanwalts.
Insbesondere muss dabei schnell gegen die Kündigung vorgegangen werden. Wird gegen eine Kündigung nicht binnen drei Wochen nach Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht erhoben (§ 4 KSchG), dann gilt diese in der Regel als wirksam.
Des Weiteren ist es entscheidend in Erfahrung zu bringen, aus welchen Gründen die Kündigung ausgesprochen wurde. Hier kann ein Verhandlungsspielraum bestehen. Denn es kann für den Arbeitgeber günstiger sein, eine Abfindung zu zahlen, als einen langen Kündigungsschutzprozess zu führen.
Statt einer Kündigung kann auch ein Aufhebungsvertrag geschlossen werden. Dabei wird das Arbeitsverhältnis einvernehmlich, oftmals gegen Zahlung einer Abfindung, aufgehoben. Zwingend beachtet werden sollte, dass der Arbeitnehmer in der Regel eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld II erhält, da dieser seine Arbeitslosigkeit selbst „verschuldet“ hat. Dieser Umstand ist in der Höhe der Abfindung zwingend zu berücksichtigen.

Wann habe ich Anspruch auf Zahlung einer Abfindung?
In folgenden Fällen kann eine Abfindung gefordert werden:
– Die Abfindung ist entweder im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag vorgesehen.
– Das Recht auf eine Abfindung bei betriebsbedingtem Ausscheiden ist innerhalb eines Unternehmens mit Betriebsrat in einem Sozialplan verankert.
– Der Arbeitgeber führt eine Betriebsänderung durch, ohne sich um einen Interessenausgleich mit dem Betriebsrat zu bemühen oder er weicht ohne zwingenden Grund von einem solchen Ausgleich ab und entlässt Sie deshalb. Hier besteht laut § 113 BetrVG ein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung.
– Wird der Arbeitnehmer gekündigt, verzichtet aber auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage, kann ihm der Arbeitgeber gemäß § 1a KSchG im Gegenzug eine Abfindung anzubieten.
– Hat sich der Arbeitgeber vertragswidrig verhalten und spricht der Arbeitnehmer berechtigt eine fristlose Kündigung aus, steht ihm nach § 628 BGB eine Abfindung zu.
– Ein Recht auf Abfindung besteht ggfls. auch dann, wenn ein Arbeitsgericht feststellt, dass ein Arbeitsverhältnis durch eine Kündigung des Arbeitgebers nicht aufgelöst ist, eine weitere Zusammenarbeit aber aus bestimmten Gründen nicht sinnvoll beziehungsweise zumutbar ist.

Bevor die Abfindung eingeklagt wird, sollte zur Berechnung der Höhe ein Fachmann zur Rate gezogen werden. Denn einklagt werden kann die Abfindung nur bis zu einer bestimmten Höhe, die vom Einzelfall abhängig ist. Auch muss eine Abfindung in der Regel versteuert werden. Ein Grund mehr, sich nicht zu vorschnell mit einer auf den ersten Blick vermeintlich hohen Abfindung zufrieden zu geben.

Wie geht es nach der Kündigung weiter?
Haben Sie eine Kündigung erhalten und möchten dagegen vorgehen? Wollen Sie die Höhe der Ihnen angebotenen Abfindung prüfen lassen oder die Zahlung einer Abfindung einklagen? Mit der Rechtsanwaltssozietät Ginter Schiering Rechtsanwälte haben Sie einen kompetenten Partner an Ihrer Seite, mit dem Sie Ihrem Arbeitgeber auf Augenhöhe begegnen.

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Kündigungsschutzklage und parallel ein neuer Job?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Kündigungsschutzklage und parallel ein neuer Job?

Arbeitsrecht

Bei Kündigungsschutz lohnt sich Kündigungsschutzklage: Für Arbeitnehmer, die Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz genießen, lohnt sich eine Kündigungsschutzklage fast immer. Das ist der Fall, wenn sie seit mindestens sechs Monaten bei ihrem Arbeitgeber tätig sind und in ihrem Betrieb regelmäßig mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt werden. Der Arbeitgeber braucht dann einen Kündigungsgrund, für dessen Vorliegen er im Prozess voll beweispflichtig ist.

Beendigung durch Vergleich

In der Praxis enden die allermeisten Kündigungsschutzprozesse mit einem Vergleich der Parteien. Der Arbeitgeber zahlt in diesem Rahmen meist eine hohe Abfindung dafür, dass der Arbeitnehmer sein Begehren nicht weiter verfolgt, kauft ihm also quasi den Kündigungsschutz ab. Die Bereitschaft des Arbeitgebers, eine hohe Abfindung zu zahlen, ergibt sich aus dem Risiko, dass die Kündigung möglicherweise unwirksam ist und er letztlich den Arbeitnehmer wieder zurücknehmen und ihm dazu noch den Lohn für die gesamte Zwischenzeit nachzahlen muss, ohne dass dieser gearbeitet hätte (sog. Annahmeverzugslohn).

Niedrigere Abfindung bei neuem Job?

Das bedeutet allerdings umgekehrt, dass sich die Bereitschaft des Arbeitgebers, eine hohe Abfindung zu zahlen, in Grenzen halten wird, wenn er erfährt, dass der Arbeitnehmer schon einen neuen Job angenommen hat. In diesem Fall müsste sich nämlich der Arbeitnehmer auf seinen Annahmeverzugslohn den Verdienst aus dem neuen Job anrechnen lassen, sodass die drohende finanzielle Belastung für den Arbeitgeber deutlich niedriger ausfallen würde.

Tipp für Arbeitnehmer

Für Arbeitnehmer bedeutet das also Folgendes: Wer einen besonders lukrativen Job in Aussicht hat, der sollte diesen auch annehmen, aber nach Möglichkeit dafür sorgen, dass der alte Arbeitgeber davon nichts mitbekommt. So bewahrt man sich seine gute Verhandlungsposition im Rahmen des Kündigungsschutzprozesses. Noch besser für Abfindungsverhandlung ist es natürlich, wenn der Arbeitnehmer erst gar keinen neuen Job annimmt, sondern in der Zwischenzeit die Füße stillhält, sich vielleicht auch einfach mal etwas erholt und seine Bewerbungsunterlagen ordnet, sodass er wieder starten kann, wenn das Verfahren beendet ist.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

21.9.2017

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Aufhebungsvertrag – die wichtigsten Tipps für Arbeitnehmer

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Aufhebungsvertrag - die wichtigsten Tipps für Arbeitnehmer

Arbeitsrecht

Ihnen wird ein Aufhebungsvertrag nahegelegt? Sie wollen einen Anwalt um Rat fragen? Das sind die wichtigsten Tipps aus Sicht eines Fachanwalts für Arbeitsrecht:

Bereiten Sie sich vor! Bevor Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, sollten Sie Rat einholen von einem ausgewiesenen Experten, beispielsweise von einem Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht. Das gilt häufig auch für ein Personalgespräch, bei dem ein Aufhebungsvertrag Thema sein könnte.

Fordern Sie Bedenkzeit ein, wenn man Ihnen eine Unterschrift nahelegt oder sie drängt! Jeder seriöse Arbeitgeber wird Ihnen Zeit geben, sich zu entscheiden. Unterscheiben Sie nur dann, wenn Sie sich abgesichert haben: Gegen einen unterschiebenen Aufhebungsvertrag kann man regelmäßig nichts mehr machen; unter Umständen kann man den Vertrag anfechten, das jedoch nur unter engen Voraussetzungen.

„Trauen Sie sich“, zum Anwalt zu gehen! Manchmal muss man eine Scheu überwinden, um zu einem Rechtsanwalt zu gehen. Das ist verständlich, viele wollen einem Konflikt mit dem Arbeitgeber aus dem Weg gehen: Nach monatelanger Kritik an der eigenen Arbeitsleistung ist man ausgelaugt, und man fühlt sich verletzt durch die Kollegen und ihre Absetzbewegungen. Diese Einstellung nutzt nur dem Arbeitgeber. Ein erfahrener Anwalt sagt Ihnen, was Ihre Rechte sind, wie gut Ihr Arbeitsplatz gegen eine Kündigung gesichert ist, und was Sie als nächstes tun sollten, um Ihren Arbeitsplatz zu behalten oder eine hohe Abfindung zu sichern.
Rechtsschutzversicherungen übernehmen regelmäßig auch bei Aufhebungsverträgen die anwaltlichen Kosten einer Beratung. Der Versicherungsfall tritt ein, wenn der Arbeitgeber mit einer Kündigung droht oder sie in Aussicht stellt für den Fall, dass man sich weigert, den Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Ob der Arbeitgeber mit einer fristlosen, verhaltensbedingten oder betriebsbedingten Kündigung droht, ist für die Deckungszusage der Versicherung grundsätzlich unerheblich.

Aufhebungsverträge sollten nicht den Keim legen für neuen Streit! Die Vereinbarung sollte alle Ansprüche des Arbeitnehmers abdecken und eine klare Reglung enthalten zum Arbeitszeugnis, besonders zur Zeugnisnote. Und man sollte sich auf eine Abfindung einigen, mit der der Arbeitnehmer zufrieden ist. Meistens muss man dafür in Verhandlungen gehen, denn der Arbeitgeber bietet regelmäßig erst einmal eine möglichst geringe Abfindungssumme an.

Haben Sie Fragen zu Ihrem Aufhebungsvertrag? Wollen Sie ein Abfindungs-Angebot bewerten lassen? Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht, 030.4000 4999. Finden Sie heraus, ob sich eine fachanwaltliche Beratung lohnt, oder eine anwaltliche Vertretung bei den Verhandlungen.

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Arbeitsrecht Schrobenhausen – ADVOCON Rechtsanwälte

Sie benötigen einen zuverlässigen und kompetenten Rechtsbeistand zum Thema Arbeitsrecht? ADVOCON Rechtsanwälte in Schrobenhausen – wir sind gerne für Sie da!

Arbeitsrecht Schrobenhausen - ADVOCON Rechtsanwälte

ADVOCON Dr. Eikam & Partner | Rechtsanwälte (Bildquelle: Dr. Eikam & Partner)

Das Arbeitsrecht kommt häufig dann zum Einsatz, wenn Ihnen als Arbeitnehmer eine Abmahnung oder eine Kündigung droht. Aber auch als Arbeitgeber hat man es nicht leicht, im Arbeitsrecht alle rechtlichen Vorgaben korrekt einzuhalten. Wer sich in Schrobenhausen und Umgebung mit dem Arbeitsrecht befassen muss, ist in unserer Rechtsanwaltskanzlei ADVOCON Rechtsanwälte in Schrobenhausen bestens aufgehoben – und zwar sowohl als Arbeitnehmer als auch als Arbeitgeber: Wir helfen kompetent und umfassend weiter – und bei Bedarf selbstverständlich stets auch mit dem nötigen Einfühlungsvermögen.
Ebenso wie bei vielen anderen Rechtsgebieten, bietet es sich auch im Arbeitsrecht an, wenn Sie möglichst frühzeitig zu uns kommen. Je eher Sie uns konsultieren, desto mehr Lösungswege tun sich im Bereich Arbeitsrecht für Sie auf. Kommen Sie aber bitte auch zu uns, wenn eine Kündigung nicht mehr rückgängig zu machen ist. Denn dann haben wir in vielen Fällen zumindest noch Einfluss auf die Höhe der Abfindung.
Im Arbeitsrecht sind die einzelnen Bereiche, wie die Abmahnung, die Kündigung, ein Abmahnungsrechtsstreit oder gar ein Kündigungsschutzprozess eng miteinander verknüpft. Außerdem wird im Arbeitsrecht regelrecht gefeilscht. Unsere Rechtsanwälte bei ADVOCON in Schrobenhausen stehen Ihnen jederzeit kompetent zur Seite. Wir setzen alles daran, eine außergerichtliche Lösung in Ihrem Interesse zu finden. Sollte dies einmal nicht möglich sein, vertreten wir Sie natürlich auch durchsetzungsstark vor Gericht.
Im Arbeitsrecht und auch bei allen anderen Rechtsgebieten unserer Kanzlei in Schrobenhausen erwartet Sie stets höchste Fachkompetenz. Mit einer Vielzahl von Fortbildungsmaßnahmen, hohen Investitionen in Fachliteratur sowie auch kontinuierliche technische Verbesserungen sorgen wir dafür, den Service für unsere Mandanten stetig zu verbessern. Das ist für uns selbstverständlich, denn wir wollen, dass Sie im Arbeitsrecht und bei allen unseren sonstigen Leistungen bestmöglich betreut werden. Wir sind mit unserer Kanzlei, die den Hauptsitz in Schrobenhausen und eine Zweigstelle in Kösching hat, im Einzugsbereich Neuburg-Schrobenhausen, Ingolstadt, Aichach und Augsburg, aber auch überregional für Sie tätig. Sie können sich auf uns verlassen: Im Arbeitsrecht, wie auch bei allen anderen Rechtsgebieten, begleiten wir Sie gerne und stehen unerschütterlich als Rechtsbeistand an Ihrer Seite. Überzeugen Sie sich in unserer Kanzlei in Schrobenhausen einfach selbst davon, was wir ganz konkret für Sie tun können!

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Betriebsbedingte Kündigungen bei European Homecare (EHC) in Meßstetten

Ein Bericht von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Betriebsbedingte Kündigungen bei European Homecare (EHC) in Meßstetten

Arbeitsrecht

European Homecare, der Betreiber einer Flüchtlingsunterkunft, kündigt ihren 250 Mitarbeitern in Meßstetten bis Jahresende, 50 Arbeitnehmer erhalten die Kündigung zum Ende September. Das berichtet der Zollern-Alb-Kurier am 02.09.2017. Der Grund: betriebsbedingt, man löst die Unterkunft zum Jahresende auf, die Mitarbeiter werden am Standort nicht mehr gebraucht. Jeder Arbeitnehmer sollte wissen: Der Arbeitgeber muss die Vorgaben des Kündigungsschutzgesetzes einhalten, falls nicht, haben gekündigte Arbeitnehmer oft gute Chancen auf eine Abfindung.

Die Mitarbeiter von EHC in der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Meßstetten sollten folgendes beachten:

Lassen Sie Ihren Kündigungsschutz prüfen von einem erfahrenen Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht! Finden Sie heraus, ob Sie eine Chance auf eine Abfindung haben. Vielleicht hat die EHC bei der Kündigung Formfehler gemacht, oder Ihnen wird zu Unrecht zum Ende September gekündigt, wenn man Sie eigentlich behalten muss, zumindest bis zum Jahresende. Vielleicht kann man Sie an einem anderen Standort einsetzen? Wenn Sie besonderen Kündigungsschutz genießen, etwa wegen Schwangerschaft oder einer Schwerbehinderung, steigen Ihre Chancen auf eine Abfindung.

Verlieren Sie keine Zeit! Nach einer Kündigung sollte man einen Anwalt gleich anrufen, am besten am selben Tag oder spätestens am darauf folgenden Tag, denn nach einer Kündigung laufen Fristen. Diese Fristen müssen Sie einhalten, wenn Sie Ihre Rechte durchsetzen und eine hohe Abfindung erreichen wollen. Rufen Sie einen Experten im Arbeitsrecht am besten noch heute an!

Als Fachanwalt für Arbeitsrecht erlebe ich es oft, dass Arbeitgeber bei Betriebsschließungen und Umsatzrückgang sehr schnell dabei sind, betriebsbedingte Kündigungen aussprechen, und dass sie dabei häufig rechtliche Vorgaben verletzen. Haben Sie die Kündigung bereits erhalten? Rufen Sie mich gern an unter 030-4000 4999, kostenlos und unverbindlich bewerte ich Ihre Kündigung und nenne Ihnen die Chancen, die ich in Ihrem Fall sehe für eine Abfindung oder eine Kündigungsschutzklage.

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Kündigungsschutzprozess – muss der Arbeitnehmer weiter arbeiten?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Kündigungsschutzprozess - muss der Arbeitnehmer weiter arbeiten?

Arbeitsrecht

Weiter arbeiten nach Kündigung?

Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob der Arbeitnehmer weiterarbeiten muss, schon direkt nach dem Ausspruch einer Kündigung durch den Arbeitgeber. Im Falle einer fristlosen Kündigung soll das Arbeitsverhältnis sofort beendet werden. Dann braucht der Arbeitnehmer natürlich auch nicht mehr zur Arbeit zu kommen. Handelt es sich dagegen um eine ordentliche Kündigung unter Einhaltung der entsprechenden Frist, muss der Arbeitnehmer grundsätzlich auch bis zum Ablauf dieser Frist weiterarbeiten.

Keine weitere Arbeitsleistung bei Freistellung

Eine Ausnahme besteht dann, wenn der Arbeitgeber den Mitarbeiter freigestellt hat. Eine solche Freistellung müssen Arbeitnehmer aber beweisen können. Nicht immer äußern sich Arbeitgeber in dieser Hinsicht eindeutig. Deshalb empfiehlt es sich, dem Arbeitgeber in einem Schreiben unter Fristsetzung zunächst noch einmal die Arbeitsleistung anzubieten. Bestätigt dieser daraufhin die Freistellung oder äußert er sich gar nicht, muss der Arbeitnehmer dann auch nicht mehr arbeiten bis zum Ablauf der Kündigungsfrist. Dennoch erhält er für den entsprechenden Zeitraum weiter seinen Arbeitslohn.

Keine Pflicht zur Arbeitsleistung nach behaupteter Beendigung des Arbeitsverhältnisses

In jedem entfällt die Pflicht zur Arbeitsleistung ab dem Zeitpunkt, zu dem aus Sicht des Arbeitgebers das Arbeitsverhältnis beendet wurde. Im Falle der fristlosen Kündigung also sofort, bei der ordentlichen Kündigung mit Ablauf der Kündigungsfrist.

Dennoch Kündigungsschutzklage erheben

Davon unabhängig können und sollten Arbeitnehmer natürlich die Kündigung im Wege der Kündigungsschutzklage angreifen und müssen dann unter den genannten Voraussetzungen während der Dauer des Prozesses auch nicht mehr weiterarbeiten.

Arbeitgeber muss bei Niederlage kompletten Lohn nachzahlen

Trotzdem muss der Arbeitgeber für den Fall, dass er im Kündigungsschutzprozess unterliegt, dem Arbeitnehmer für die gesamte Dauer des Prozesses den Lohn nachzahlen, ohne dass er dafür eine Arbeitsleistung erhalten hätte. Aus diesem Risiko ergibt sich in aller Regel die Motivation des Arbeitgebers, dem Arbeitnehmer eine hohe Abfindung gegen Beendigung des Verfahrens zu zahlen.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter der genannten Rufnummer oder der Hotline an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

4.9.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Mitarbeiter wünschen Lohn nach Tarif und erhalten die Kündigung – kann das rechtens sein?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Mitarbeiter wünschen Lohn nach Tarif und erhalten die Kündigung - kann das rechtens sein?

Arbeitsrecht

Das hat sich der Arbeitgeber dann doch nicht getraut, Bäckerei-Mitarbeiterinnen zu kündigen, nur weil sie eine Entlohnung nach Tarif forderten: Stattdessen erhielten sie die betriebsbedingte Kündigung, angeblich wegen „betrieblicher Notwendigkeit“, das berichten Lokalmedien aus dem Kreis Aschaffenburg am 25.08.2017.

Wenn Mitarbeiter eine Bezahlung nach Tarif fordern oder einen Betriebsrat gründen wollen, sprechen Arbeitgeber gern „betriebsbedingte“ Kündigungen aus. Damit kommen die meisten Arbeitgeber jedoch nicht weit, denn das Kündigungsschutzgesetz setzt die Hürden hoch: Erlaubt ist eine betriebsbedingte Kündigung nur als letztmögliches Mittel, der Arbeitgeber muss eine korrekte Sozialauswahl treffen, und ein betriebliches Erfordernis muss vorliegen, um nur einige der Voraussetzungen zu nennen. Der Arbeitgeber muss die Kündigungsgründe vor Gericht darlegen und beweisen, auf die Schnelle gelingt das nur selten.

Viele Kündigungen, betriebsbedingt oder verhaltensbedingt, stehen rechtlich auf wackligen Beinen. Bei betriebsbedingten Kündigungen macht der Arbeitgeber oft Fehler bei der Sozialauswahl, bei verhaltensbedingten Kündigungen fehlt die Abmahnung, oder man kann ein arbeitsvertragliches Fehlverhalten nicht beweisen vor dem Arbeitsgericht. Häufig verstößt der Arbeitnehmer gar nicht gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten, sondern er ist einfach nur unbequem und lässt sich nicht alles gefallen; so ist es vermutlich auch bei den Mitarbeiterinnen der Bäckerei.

Wenn der Arbeitgeber mit der Kündigung gegen arbeitsrechtliche Vorgaben verstößt, kann sich der Arbeitnehmer mit einer Kündigungsschutzklage auf seinen Arbeitsplatz zurückklagen oder eine hohe Abfindung verhandeln.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Rufen Sie mich gern an, in einer kostenlosen und unverbindlichen Ersteinschätzung sage ich Ihnen, welche Chancen ich sehe für eine Wiedereinstellung mit einer Kündigungsschutzklage und für eine hohe Abfindung. Bitte denken Sie daran, dass eine Kündigungsschutzklage nur eingereicht werden kann innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung, Sie sollten deshalb keine Zeit verlieren. Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Anruf!

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