Tag Archives: 100 Jahre

Wissenschaft Technik Umwelt

Walter AG: Innovationskraft und moderne Produktion

100 Jahre Engineering Kompetenz made in Germany

Walter AG: Innovationskraft und moderne Produktion

Walter Produktion in Münsingen (Bildquelle: Walter AG)

Tübingen, 26. März 2019 – Die Walter AG steht seit 100 Jahren für Innovationen in der Zerspanungsbranche. Darauf baut der Hersteller von Präzisionswerkzeugen auch im Jubiläumsjahr weiter auf. Jedes Jahr bringt Walter mehr als 2.500 neue Artikel im Standardwerkzeugsortiment auf den Markt. Mehr als 35 Prozent aller verkauften Produkte sind jünger als fünf Jahre.

Technologische Trends erkennen
In der Automobil- und Luftfahrtindustrie kommen verstärkt hochfeste, höherlegierte Werkstoffe zum Einsatz, die sich dünnwandiger verbauen lassen und das Bauteilgewicht reduzieren. Superlegierungen, Titan oder Alu zeichnen sich durch besondere mechanische und thermische Eigenschaften aus, mit klassischen Werkzeugen sind sie deshalb schwer zerspanbar. Dazu kommen veränderte Kundenanforderungen: Neben höherer Produktivität sind in der spanenden Fertigung auch höhere Standzeiten und geringere Produktionskosten gefordert.

Walter reagiert auf Herausforderungen aus dem Markt mit Innovationen, denn die sind seit 100 Jahren das Fundament der Firmenkultur: „Wir arbeiten ständig an neuen Präzisionswerkzeugen, Prozessen und digitalen Lösungen. Unser Ziel ist es, für unsere Kunden einen deutlichen Mehrwert zu schaffen“, sagt Michael Fink, Manager Produktmarketing bei Walter.

Schneidstoffentwicklung: großes Potential in der spanenden Fertigung
Walter hat große, moderne Entwicklungsabteilungen für unterschiedliche Produktbereiche aufgebaut. Rund 20 Mitarbeiter beschäftigen sich mit technologischen Trends und innovativen Lösungen rund um Beschichtungen und die mechanische Nachbehandlung von Schneidstoffen. Bereits 2001 hat Walter die ersten zweifarbig beschichteten Tigertec® Wendeschneidplatten auf den Markt gebracht und Kunden damit enorme Produktivitätssteigerungen ermöglicht. 2017 gelang Walter ein weiterer Innovations- und Leistungssprung: Mit dem Schneidstoff Tigertec® Gold setzte der Hersteller den Grundstein für eine neue Wendeschneidplatten-Generation. Sie sind mit einer CVD-Beschichtung mit einer hoch verschleißresistenten TiAlN-Schicht versehen. Diese wird in einem selbst entwickelten Niederdruckverfahren (ULP/CVD) aufgebracht und reduziert typische Verschleißformen wie Abrasion, Deformation, Kammrisse und Oxidation. Kunden profitieren von deutlich höheren Standzeiten, höherer Prozesssicherheit sowie einer höheren Produktivität.

Engineering Kompetenz bei Walter inhouse
Hergestellt werden die Präzisionswerkzeuge auf modernen Anlagen in den Produktionsstandorten. Prozess- und Verfahrenskompetenz bildet Walter, wann immer möglich und sinnvoll, in eigenen Betrieben ab. Das modernste Werk steht in Münsingen. Dort werden Hartmetall-Wendeschneidplatten gefertigt – sie werden aus Metallpulver gepresst und gesintert, geschliffen und verrundet. Und auch die hochkomplexe Beschichtung (CVD/PVD) übernimmt Walter inhouse. Alle Produktionsprozesse sind auf hohe Qualität und Produktivität ausgelegt und auch der nachhaltige Umgang mit Rohstoffen und der Umwelt waren bereits bei der Planung wichtige Aspekte. Walter wird damit dem eigenen hohen Anspruch gerecht Innovationstreiber bei der Herstellung von Zerspanungswerkzeugen zu sein.

Bei der digitalen Transformation nimmt Walter ebenfalls eine wegweisende Stellung in der Zerspanungsindustrie ein. Auf dem Tübinger Firmengelände steht seit 2016 eine Fabrik der Zukunft: das Walter Technology Center. Auf 5.000 m² Fläche, ausgestattet mit modernsten Bearbeitungs- und Kommunikationstechniken, entwickelt und testet Walter Abläufe und Prozesse unter realen Produktionsbedingungen. Die gesamte Prozesskette von der Planung bis zum fertigen Bauteil ist digital vernetzt.

Diesen Text sowie druckfähiges Bildmaterial erhalten Sie unter folgendem Link:
https://www.walter-tools.com/de-de/press/news/Pages/2019-100-years-walter-3.aspx

Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

Firmenkontakt
Walter AG
Andrea Kimmerle
Derendinger Str. 53
72072 Tübingen
+49-7071-701-932
andrea.kimmerle@walter-tools.com
http://www.walter-tools.com

Pressekontakt
Panama PR GmbH
Birgit Werz
Gerokstraße 4
70188 Stuttgart
0711 664759721
b.werz@panama-pr.de
http://www.panama-pr.de

Auto Verkehr Logistik

Ein Hamburger Autopionier feiert Geburtstag

Hugo Pfohe wird 100 und lädt zu tollen Aktionen rund ums Jahr

Ein Hamburger Autopionier feiert Geburtstag

Die Barmbeker Straße 26 – ab 1925 Firmensitz von Hugo Pfohe

Als Person ein echter Pionier, als Unternehmen ein Begriff im Norden Deutschlands: Hugo Pfohe gründete vor nunmehr 100 Jahren die gleichnamige Firma, die bis heute von der „Faszination Auto“ angetrieben wird. 2019 wird Jubiläum gefeiert: in Andenken an den Gründer, dessen Nachkommen das Geschäft heute nach modernen Prämissen gestalten, und in Erinnerung an alle Stationen, die das Autohandelshaus in zehn Jahrzehnten durchlebt hat. Rund ums Jahr sind nun viele Aktionen und Überraschungen geplant. Der eigentliche Firmen-Geburtstag fällt auf den 3. März 2019.

Hugo Pfohe (1888 – 1969) galt zeitlebens als Pionier in der Hamburger Geschäftswelt. Schließlich setzte er auf den Trend der Zeit und verhalf der noch jungen Automobilität zu ihrem Siegeszug. Anno 1919, als noch Pferdekutschen zum Stadtbild gehörten, gründete der Exportkaufmann seine Firma am Ballindamm. Für Hamburg begann damit die Erfolgsgeschichte des Automobils und des Handels mit motorisierten Fahrzeugen. Für das Unternehmen und die Familie seines Gründers ging es seither nur in eine Richtung: Nach vorn, genau wie der technische Fortschritt!

Im Jahr 2019 steht das Unternehmen Hugo Pfohe in dritter Generation noch immer voll „im Dienste der Mobilität“. Der Slogan hat die Unternehmenskultur geprägt, denn als einer der größten Automobilhändler Norddeutschlands will Hugo Pfohe durch beste Erreichbarkeit, fachliche Kompetenz und erstklassigen Service überzeugen. Die Niederlassungen laden die Kunden heute an zehn Standorten in sieben Städten des Nordens ein. Mehr über die Hugo Pfohe-Erfolgsstory auf www.hugopfohe.de

Ein „Hundertjähriger“ wie Hugo Pfohe bleibt ständig in Bewegung, genau wie die von ihm gehandelten Produkte. Schon in den Jahren nach der Gründung schaffte es der Gründer, Kunden für das Automobil zu begeistern. Mit dem „Auto für Jedermann“ setzte schon damals ein gesellschaftlicher Wandel ein, der im Wirtschaftswunder der 50er-Jahre seinen stärksten Ausdruck fand. Zum 100-jährigen Bestehen gilt es wieder, die Zeichen der Zeit zu erkennen und neue Formen der Mobilität anzubieten: Vom emissionsarmen Fahrzeug über den Elektroantrieb bis hin zu smarten Assistenzsystemen.

Ein weiteres Plus im Automobilhandel der Zukunft ist die attraktive Markenvielfalt der Hugo Pfohe GmbH. So führte das Unternehmen die langjährige Partnerschaft mit Ford ins neue Jahrtausend und baute erst kürzlich vier Filialen zu hochwertigen FordStores um, unter anderem die Unternehmenszentrale an der Alsterkrugchaussee. Mit dem Autohaus-Design der nächsten Generation will man sukzessive herausragende „Leuchttürme“ von hoher Qualität schaffen. Das gilt auch für die britischen Markenwelten um Jaguar und Land Rover, die Premium-Marken BMW, MINI und Volvo sowie die Vielfalt von Mazda und Kia. Über Marken und Standorte erfahren Interessierte alles unter www.hugopfohe.de

Im Jubiläumsjahr dürfen Kunden vom „Hundertjährigen“ eine Reihe an Angeboten und Aktionen erwarten. Hugo Pfohe hat für seine Geburtstagsgäste zahlreiche neue Modelle sowie attraktive Finanzierungs- und Service-Offerten parat.

Seit drei Generationen steht der Name HUGO PFOHE für fairen Autohandel. Wir präsentieren unseren Kunden, was der Automarkt an erstklassigen und innovativen Fahrzeugen zu bieten hat. 10 Standorte in sieben Städten Norddeutschlands sind für Sie immer erreichbar und optimal positioniert.

Wir bieten Ihnen erstklassige Autos und einen erstklassigen Service. Mit der Neu- und Gebrauchtwagengarantie setzen wir auf Qualität. Vertrauen Sie unserem Fachpersonal in den Werkstätten vor Ort, das Sie rund um die Uhr von zuhause aus bequem per eMail kontaktieren können. Unsere Firmenkunden überzeugen wir mit unserem kostenlosen Hol- und Bringservice sowie einem großen Flottenangebot. Die Wünsche unserer Kunden stehen dabei immer im Mittelpunkt unseres Handelns.

Am Standort des ehemaligen Jaguar Land Rover Hauses setzt das Unternehmen künftig auf die breite Ford Nutzfahrzeugpalette sowie auf die Nähe zu den bereits bekannten Hugo Pfohe Adressen. Die Hugo Pfohe GmbH sorgt für Mobilität und will so den vielfältigen Transportbedürfnissen ihrer Kunden gerecht werden.

Kontakt
Hugo Pfohe GmbH
Lena Nielsen
Alsterkrugchaussee 355
22335 Hamburg
(040) 500 60 -0
onlineservice@hugopfohe.de
https://www.hugopfohe.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Walter AG: Vom Spezialisten zum internationalen Systemanbieter

Tübinger Zerspanungsexperte blickt auf 100 Jahre erfolgreiche Unternehmensstrategie

Walter AG: Vom Spezialisten zum internationalen Systemanbieter

Die Walter AG arbeitet seit 100 Jahren innovativ und ganz nah an den Bedürfnissen der Kunden. (Bildquelle: Walter AG)

Tübingen, 29. Januar 2019 – Der Weltmarkt und das Konzept „Systemanbieter“ waren 1919, bei der Gründung der Walter AG, noch kein Thema für den Start-up-Unternehmer Richard Walter. Die Philosophie, innovativ und ganz nah an den Bedürfnissen der Kunden zu arbeiten, war aber schon damals zentral für den Erfolg des Unternehmens. Bahnbrechende Innovationen wie der Wendelnovex, ein Planfrässystem bestehend aus einem Trägerwerkzeug und Wendeschneidplatten mit sechs Schneidkanten, machten Walter Anfang der 1960er äußerst erfolgreich – auch außerhalb Deutschlands. Franco Mambretti, Enkel des Firmengründers und seit 1965 Geschäftsführer des Unternehmens, leitete 1967 mit der Eröffnung eines Vertriebsbüros in Wien die Internationalisierung ein. Heute produziert Walter an 10 Standorten weltweit und beliefert Kunden in über 80 Ländern.

Walter wächst seit 1967 international
Bei Österreich blieb es nicht lang: Nachdem die strategische Entscheidung getroffen war, die wachsenden internationalen Märkte nicht den Mitbewerbern zu überlassen, eröffnete Walter in den 1970er Jahren schnell hintereinander in Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Belgien Tochtergesellschaften. In den 1980ern erschloss sich Walter durch Zukäufe und Beteiligungen den wichtigen US-amerikanischen Markt. Außerdem fasste man Fuß in der Sowjetunion. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 profitierte Walter erst wirklich von diesem Schritt.
Mit China und dem asiatischen Wirtschaftsraum ist seit 1994 eine weitere wichtige Region hinzugekommen. Hier hat Walter zahlreiche Niederlassungen und eigene Vertriebsgesellschaften etabliert.

Die Transformation zum Systemanbieter
Die 1980er Jahre brachten neben der Internationalisierung auch eine weitere zentrale strategische Entscheidung: Die Walter Unternehmensleitung beschloss, auf die sich abzeichnenden Veränderungen in der Zerspanungsindustrie proaktiv zu reagieren. Durch den Siegeszug elektronisch gesteuerter Metallbearbeitungsmaschinen rückte der gesamte Bearbeitungprozess immer stärker in den Blick der Kunden. Mit Eigenentwicklungen wie der ersten NC-gesteuerten (1976) und der ersten CNC-gesteuerten (1994) Werkzeugschleifmaschine, der HELITRONIC POWER, war Walter selbst Treiber auf diesem innovativen Feld. 1989 brachte Walter mit Tool Data Management (TDM) eines der ersten software-basierten Werkzeugdaten-Verwaltungssysteme auf den Markt. TDM ist Grundlage vieler zukünftiger Innovationen bis hin zu den kompletten Werkzeug-Management- und -Logistik-Lösungen, die Walter heute unter der Marke Walter Multiply anbietet. Digitalisierung ist also schon seit 30 Jahren zentral für die Walter Strategie.

Vom Prozess aus denken: Walter Multiply
Heute übernimmt Walter auf Wunsch der Kunden nicht nur das gesamte Tool Management, sondern hat sich als Systemanbieter etabliert: Walter bietet seinen Kunden vom Sonderwerkzeugbau bis hin zur Optimierung oder Neu-Konzeption kompletter Bearbeitungsstrategien ein umfassendes Produkt- und Service-Portfolio. Wie zentral mittlerweile der System- und Prozessgedanke für Walter ist, zeigt auch das 2016 eröffnete Technology Center in Tübingen. Hier arbeiten Walter Zerspanungsexperten an neuen digital-basierten Lösungen. Das Technology Center wird auch intensiv dafür genutzt, für und mit Kunden gemeinsam neue Lösungen für konkrete Bearbeitungsprozesse zu erarbeiten, um Zerspanungsprozesse noch wirtschaftlicher zu gestalten.

Diesen Text sowie druckfähiges Bildmaterial erhalten Sie unter folgendem Link:
https://www.walter-tools.com/de-de/press/news/Pages/2019-100-years-walter.aspx

Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

Firmenkontakt
Walter AG
Andrea Kimmerle
Derendinger Str. 53
72072 Tübingen
+49-7071-701-932
andrea.kimmerle@walter-tools.com
http://www.walter-tools.com

Pressekontakt
Panama PR GmbH
Birgit Werz
Gerokstraße 4
70188 Stuttgart
0711 664759721
b.werz@panama-pr.de
http://www.panama-pr.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Walter schreibt Industriegeschichte seit 1919

Tübinger Zerspanungsunternehmen feiert 100 Jahre Innovation

Walter schreibt Industriegeschichte seit 1919

Seinen Sinn für die Innovation hat Richard Walter in die DNA seines Unternehmens weitergegeben. (Bildquelle: Walter AG)

Tübingen, 11. Dezember 2018 – Im Januar 2019 ist es soweit: Walter bringt die komplett neue Fräsergeneration Xtratec® XT in den Markt. Die neue Produktfamilie ist Ergebnis einer außergewöhnlichen Idee: Walter hat bei den Wendeschneidplatten die bisher branchenweit übliche Optimierungstaktik im Grunde umgedreht. Dadurch ändern sich Sitz, Stabilität und Zerspanungsverhalten. Die Zähnezahl lässt sich um bis zu 17 Prozent erhöhen, – ein deutlicher Zugewinn an Produktivität für die Anwender. Die Xtratec® Xtended Technology (XT) setzt die 100-jährige Innovationsgeschichte des Unternehmens fort. Gegründet wurde das Unternehmen 1919 von dem Ingenieur und Metallurgen Richard Walter. Bereits 1920 meldete er sein erstes Patent an. Walter macht mehr als 35 Prozent seines Umsatzes mit Produkten, die jünger sind als fünf Jahre: Damit gehört das Unternehmen zu den Zerspanungsexperten, die proaktiv auf Marktdynamiken eingehen. 2019 feiert das Unternehmen 100 Jahre Engineering Kompetenz und Innovation.

Als Richard Walter seine „Metallurgische Gesellschaft Richard Walter und Co.“ kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges in Düsseldorf gründete, hatte er keineswegs das Ziel, ein weltweit agierendes Unternehmen aufzubauen. Walter hatte im Krieg schlechte Erfahrungen mit den Werkzeugen gemacht, die ihm für die Instandhaltung und Reparatur von Schiffsmotoren und -schrauben zur Verfügung standen. Sein Ziel war es, durch neue Konstruktionen und Legierungen den Wirkungsgrad, die Verschleißfestigkeit und Wärmebeständigkeit von Zerspanungswerkzeugen für Metall deutlich zu verbessern. Auch wenn das Unternehmen mit Richard Walters Erfindungen und Entwicklungen wichtige Marktlücken füllte und schnell sehr erfolgreich wurde, er selbst sah sich immer mehr als Erfinder denn als Unternehmer.

Forschergeist und Innovationsdynamik seit 100 Jahren
Eine der wichtigsten Entwicklungen Richard Walters war die Wolframkarbid-Hartmetalllegierung, die er unter dem Namen Dynit zum Patent anmeldete. Im Gegensatz zu den heute üblichen Entwicklungs- und Innovationsprozessen arbeitete Richard Walter wie man sich einen klassischen Erfinder vorstellt: allein oder nur mit wenigen Assistenten in einem eigenen Labor in Starnberg, weit entfernt vom aktuellen Firmensitz in Tübingen. Als er 1945 stirbt, hatte er mehr als 200 Patente zugesprochen bekommen. Seine Forscherleidenschaft und seinen Sinn für die Innovation hat Richard Walter in die DNA seines Unternehmens weitergegeben. In den 100 Jahren Unternehmensgeschichte haben Walter Mitarbeiter seine Erfindungen nicht nur weiterentwickelt, sondern weitere neue Legierungen, Werkzeuge, Beschichtungen und Herstellungsverfahren entwickelt.

Ergebnis schwäbischen Tüftlergeists: Xtratec® XT
Innovationen sind heute meist Teamarbeit, bei der neuen Fräsergeneration Xtratec® XT war aber auch noch einmal der sprichwörtliche Tüftlergeist am Werk: Die Grundidee für die neue Geometrie der Wendeschneidplatten und für das Werkzeug selbst stammt von einem Entwickler bei Walter. Ziel war es, die Bruchsicherheit der Fräswerkzeuge und der Wendeschneidplatten zu erhöhen. Mit diesem Ansatz, die bisherige Herangehensweise grundsätzlich zu überdenken, steht er in der Tradition von Richard Walter und der vielen anderen kreativen Köpfe, die Walter hundert Jahre lang innovativ gemacht haben.

Diesen Text sowie druckfähiges Bildmaterial erhalten Sie unter folgendem Link:
https://mediabase.walter-tools.com/Go/iIpAQrHa

Die Walter AG, gegründet 1919, zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Metallbearbeitung. Der Zerspanungsspezialist bietet ein umfassendes Spektrum an Präzisionswerkzeugen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Walter maßgeschneiderte Lösungen für die Komplettbearbeitung von Bauteilen in den Branchen Allgemeiner Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Energieindustrie. Die Engineering Kompetenz des Unternehmens umfasst dabei den gesamten Zerspanungsprozess. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0. Die Walter AG beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter und betreut mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern Kunden in über 80 Ländern der Welt.

Firmenkontakt
Walter AG
Andrea Kimmerle
Derendinger Str. 53
72072 Tübingen
+49-7071-701-932
andrea.kimmerle@walter-tools.com
http://www.walter-tools.com

Pressekontakt
Panama PR GmbH
Birgit Werz
Gerokstraße 4
70188 Stuttgart
+49.711.664 7597-0
b.werz@panama-pr.de
http://www.panama-pr.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Good Vibrations: Dunkle Erdhummel ist Gartentier des Jahres 2018

Zum Tag des Gartens am 11. Juni gibt die Heinz Sielmann Stiftung den Gewinner der Abstimmung bekannt.

Good Vibrations: Dunkle Erdhummel ist Gartentier des Jahres 2018

Logo Heinz Sielmann Stiftung

Die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris) wurde von 2.670 Teilnehmern zum Gartentier des Jahres 2018 gewählt. Zwischen dem 30. April und 10. Juni konnten Interessierte online für einen von sechs nützlichen Gartenhelfern abstimmen. Mit der Aktion möchte die Heinz Sielmann Stiftung auf den dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft hinweisen. Mit 43,6% der Stimmen lief die Dunkle Erdhummel den anderen Kandidaten klar den Rang ab. Den zweiten Platz belegte mit 20,5% der Stimmen der Siebenpunkt-Marienkäfer, dicht gefolgt von der Hornisse, die knapp 14,4% der Stimmen bekam.

Das Gartentier des Jahres 2018 gehört zur Familie der Echten Bienen. Die Königinnen der Dunklen Erdhummel werden bis zu 23 Millimeter groß. Auf dem schwarzen Rumpf trägt sie eine ein Millimeter breite braungelbe Querbinde. Außerdem erkennt man sie an den grauweiß gefärbten Stellen am Hinterleib. Oft ist sie schon sehr früh im Jahr, ab Februar oder März, auf der Suche nach Nahrung und einem passenden Ort für ein Nest.

+++ Good Vibrations – Hummeln sind Spezialisten für Vibrationsbestäubung +++

Die Dunkle Erdhummel ist nicht sehr wählerisch. Auf ihrer Speisekarte stehen Nektar und Pollen unterschiedlichster Pflanzen. Sie wurde an über 220 Wildpflanzenarten beobachtet. Beim Pollensammeln wenden die Hummeln einen Trick an. Um nicht mühsam die einzelnen Staubbeutel mit dem Pollen ernten zu müssen, schütteln die Tiere die begehrten Pollenkörnchen aus der Blüte heraus. Durch verlangsamtes Flügelschlagen erzeugen sie eine Frequenz, die die Blüte erzittern lässt. Die Hummel wird von Kopf bis Fuß mit Pollen eingepudert. Viele unserer Nutzpflanzen sind auf Bestäuber angewiesen, die auf der richtigen Frequenz brummen. Nachtschattengewächse wie Tomate, Kartoffel, Zucchini, Kürbis, Paprika und Aubergine aber auch Blaubeeren und Preiselbeeren lassen vorzugsweise vibrierende Hummeln an den nahrhaften Pollen ran.

+++ Fleißige Hummel +++

Daher werden Erdhummeln auch im industriellen Maßstab als Bestäuber in der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion eingesetzt. Die Sammelhummeln arbeiten täglich von Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang. Auch bei schlechtem Wetter. So bestäuben sie zwischen 2.000 und 4.000 Tomaten- oder Paprikablüten, wenn sie in Gewächshäusern unterwegs sind. In der freien Natur werden ebenso viele Kirsch-, Himbeer-, Apfel-, Stachelbeer- oder Johannisbeerblüten besucht.

+++ Bestäuber schützen – Lebensgrundlagen sichern +++

Blütenbestäubende Insekten sind die Grundlage für die weltweite Ernährungssicherheit. „Die Dunkle Erdhummel ist Botschafterin für eine Vielzahl von Wildbienen und anderen Insekten, ohne die unsere Nahrungsmittelproduktion undenkbar wäre“, erklärt Michael Beier, geschäftsführender Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung. „Um das Insektensterben aufzuhalten und unsere eigenen Lebensgrundlagen zu sichern, brauchen wir eine mutige und zukunftsfähige Agrarpolitik – in Deutschland und der Europäischen Union. Landwirtschaft und Naturschutz werden immer noch als Gegenspieler gesehen und instrumentalisiert. Eine neue EU-Agrarpolitik, die nennenswerte Umwelteffekte auslöst, ist überfällig. Die Lösung kann nur in der Verknüpfung des Agrarbudgets mit den Zielen des Umwelt- und Naturschutzes im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung sein“, appelliert Beier an die politischen Entscheidungsträger.

+++ Jeder kann der Hummel helfen +++

Jeder Gartenfreund kann selbst etwas für das Gartentier des Jahres und all seine summenden Kollegen tun. Dr. Hannes Petrischak, Biologe bei der Heinz Sielmann Stiftung, erklärt: „Der Verlust der Insektenbiomasse und -Vielfalt ist auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Überdüngung sowie das Ausräumen der Landschaft zurückzuführen. Gärtner können mit einer naturnahen Gestaltung einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten.“ Insekten brauchen wilde Ecken mit einem vielfältigen Angebot an Blütenpflanzen. Außerdem sollten sandige Stellen oder Totholz erhalten bleiben, denn hier richten die Sechsbeiner oft ihre Kinderstuben ein. „Beim Einkaufen sollte man öfter zu regionalen Produkten aus biologischer Landwirtschaft greifen. Nur so können wir das, auch für uns Menschen bedrohliche, Insektensterben aufhalten“, schließt Petrischak ab.

+++ Und sie fliegen doch +++

Der Insektenexperte räumt zudem mit einem gängigen Vorurteil über Hummeln auf. „Seit den 1930er Jahren hält sich hartnäckig die Legende, dass Hummeln nach den Gesetzen der Aerodynamik gar nicht fliegen können“, erklärt Petrischak. Die zunächst als Scherz herangezogene Berechnung geht von falschen Grundannahmen aus. Kurz gesagt: Man postulierte, dass Hummelflügel zu klein sind, um den dicken Körper in die Luft zu heben. Richtig ist aber, dass kleine Luftwirbel entstehen, wenn die Hummel bis zu 200 Mal in der Sekunde mit den Flügeln schlägt. „Diese erzeugen tornadoartige Wirbel, die den Hummelkörper in die Höhe heben. Sie fliegen eben doch“, so Petrischak abschließend.

Weitere Informationen: https://www.sielmann-stiftung.de

Verwendung honorarfrei, Beleghinweis erbeten
702 Wörter, 5.165 Zeichen mit Leerzeichen

Weiteres Pressematerial zu dieser Pressemitteilung:

Sie können im Online-Pressefach schnell und einfach weiteres Bild- und Textmaterial zur kostenfreien Verwendung downloaden:

https://www.pr4you.de/pressefaecher/sielmann-stiftung/

Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung vergibt seit 2010 die Auszeichnung zum Gartentier des Jahres. Im letzten Jahr gewann das Rotkehlchen den Publikumspreis. In diesem Jahr standen sechs Insekten zur Wahl.

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EURO für Natur- und Artenschutzprojekte, für Umweltbildung sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

Firmenkontakt
Heinz Sielmann Stiftung
Nora Künkler
Gut Herbigshagen 1
37115 Duderstadt
+49 (0) 160 889 3809
+49 (0) 5527 914 100
nora.kuenkler@sielmann-stiftung.de
http://www.sielmann-stiftung.de

Pressekontakt
PR-Agentur PR4YOU
Holger Ballwanz
Christburger Straße 2
10405 Berlin
+49 (0) 30 43 73 43 43
dialog@pr4you.de
http://www.pr4you.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Zirpen, klopfen, stridulieren – Das Liebesleben der Insekten

Wie machen sie es? Zum internationalen Tag der Artenvielfalt gewährt die Heinz Sielmann Stiftung einen Einblick in das Liebesleben der Insekten.

Zirpen, klopfen, stridulieren - Das Liebesleben der Insekten

Logo Heinz Sielmann Stiftung

Der 22. Mai ist der internationale Tag der Artenvielfalt. „Das Thema Insektensterben ist in aller Munde“, erklärt Dr. Hannes Petrischak, Biologe bei der Heinz Sielmann Stiftung. „Insekten stehen unter einem enormen Anpassungsdruck. Klimawandel, Umweltgifte und Verlust der Lebensräume machen es nötig, dass sie sich an Veränderungen anpassen, um zu überleben. Ein Anlass, sich einmal genauer anzuschauen, wie sich Insekten vermehren. Die Natur hält eine interessante Auswahl an Balzritualen bereit“, so Petrischak weiter.

+++ Wiesenmusik +++

Die Begleitmusik warmer Sommertage ist das Zirpen der Feldgrille (Gryllus campestris). Die männlichen Grillen versuchen, die Weibchen mit ihrer Musik anzulocken. Doch wie schaffen diese wenigen Zentimeter großen Tiere es, die Luft mit den hohen Tönen zu erfüllen? Viele Insekten sind in der Lage, durch Aneinanderreiben von Teilen ihres harten Außenskeletts Töne zu erzeugen. „Der Fachbegriff dafür ist Stridulation“, weiß Petrischak. „Die Evolution hat die Grillen mit einem eigenen Musikinstrument ausgestattet. Eine Ader auf den harten Deckflügeln ist zur sogenannten Schrillader umgeformt. Auf dem anderen Flügel gibt es ganz dünne Rippen. Bewegt die Grille beide Flügel gegeneinander, entsteht das typische Zirpen“, erklärt Petrischak. Und weiter: „Wir können das nachmachen, wenn wir mit dem Fingernagel über die Zähne eines Kamms streichen.“

+++ Trommelwirbel +++

Insekten, die nicht mit einem solch ausgeklügelten Instrumentarium ausgestattet sind, locken den Partner auf andere Weise an. Die Männchen der Steinfliegen schwärmen auf der Suche nach einem paarungsbereiten Weibchen umher. Wenn sie sich niederlassen, beginnen sie mit dem Hinterleib zu trommeln, wobei die unterschiedlichen Arten unterschiedliche Frequenzen und Rhythmen benutzen. „Das Weibchen antwortet dem Männchen mit einem Trommelwirbel“, so Petrischak. „Allerdings hören die Tiere die Töne nicht, sondern sie nehmen die Erschütterungen über empfindliche Sinneszellen wahr.“

+++ Die Totenuhr tickt +++

Wer in einem alten Haus wohnt, wundert sich nachts vielleicht über ein mitunter unheimliches Klopfen. Im Volksmund heißt es „die Totenuhr tickt“. Früher glaubte man fälschlicherweise, das mysteriöse Klopfen im Gebälk kündige das nahe Ableben eines Familienmitglieds an. „Die Erklärung für das Klopfen ist viel profaner. So verständigen sich Männchen und Weibchen der Klopfkäfer, besser bekannt als Holzwürmer“, erklärt der Biologe Petrischak. Um sich zu finden und zu paaren, schicken die Käfer die Morsezeichen durch das weit verzweigte Gangsystem im Holz. „Die Methode erscheint etwas rabiat. Der Käfer hebt den Körper und schlägt mit der Stirn auf den Boden und das etwa sechs Mal pro Sekunde.“

+++ Hochzeitsgeschenke +++

Auch bei den Insekten gibt es Kavaliere der alten Schule. Mit Geschenken soll die Auserwählte von der bevorstehenden Vereinigung überzeugt werden. Tanzfliegen-Männchen der Art Empis aerobatica verpacken ein Beutetier kunstvoll in einen Seidenballon, den sie dem Weibchen anbieten. Aber Vorsicht: Männchen anderer Tanzfliegen-Arten spinnen ungenießbares wie Samenkörner oder Holzstückchen ein, manche lassen den Ballon gleich ganz leer. Das rein optische Signal wirkt auf die Weibchen so anregend, dass sie sich paarungsbereit zeigen.

Die Weibchen der Gemeinen Skorpionsfliege (Panorpa communis) lassen sich allerdings nicht täuschen. Auch wenn sich Männchen und Weibchen zum Fortpflanzungsakt bereits verbunden haben, übergibt die männliche Skorpionsfliege bis zu sieben Speicheltropfen. „Die Eiweißkügelchen sind sehr nahrhaft und wirken sich positiv auf den Erfolg der Paarung aus“, erläutert Petrischak. „Die Skorpionsfliege ist im Übrigen keinesfalls so gefährliche, wie ihr Name es ankündigt. Die Benennung ist auf den verdickten Hinterleib der Männchen zurückzuführen, der an den Stachel eines Skorpions erinnert.“

+++ Insektensterben entgegenwirken +++

Der Rückgang der Insektenzahlen hängt also keinesfalls mit mangelnder Fantasie beim Werben und Paaren zusammen. Dr. Petrischak erklärt: „Der Verlust der Insektenvielfalt und -Biomasse ist vielmehr auf eine immer intensivere Landwirtschaft mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zurückzuführen, sowie auf die Flächenversiegelung und das Aufräumen der Landschaft.“ Für Männchen und Weibchen wird es immer schwieriger, sich für den Liebesakt überhaupt zusammen zu finden. Ist dies dennoch gelungen, finden die Larven später häufig zu wenig Nahrung. „Jeder kann etwas für eine vielfältigere Landschaft tun. Hausbesitzer und Unternehmen können mit einer naturnahen Gestaltung ihres Gartens oder Firmengeländes anfangen. Beim Einkaufen sollte man öfter zu regionalen Produkten aus biologischer Landwirtschaft greifen. Nur so können wir diesen, auch für uns Menschen bedrohlichen Trend aufhalten“, schließt der Insektenexperte Petrischak ab.

Weitere Informationen: https://www.sielmann-stiftung.de

Verwendung honorarfrei, Beleghinweis erbeten
691 Wörter, 5.078 Zeichen mit Leerzeichen

Weiteres Pressematerial zu dieser Pressemitteilung:

Sie können im Online-Pressefach schnell und einfach weiteres Bild- und Textmaterial zur kostenfreien Verwendung downloaden:

https://www.pr4you.de/pressefaecher/sielmann-stiftung/

Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen.
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren.
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren.

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

Firmenkontakt
Heinz Sielmann Stiftung
Nora Künkler
Gut Herbigshagen 1
37115 Duderstadt
+49 (0) 160 889 3809
+49 (0) 5527 914 100
nora.kuenkler@sielmann-stiftung.de
http://www.sielmann-stiftung.de

Pressekontakt
PR-Agentur PR4YOU
Holger Ballwanz
Christburger Straße 2
10405 Berlin
+49 (0) 30 43 73 43 43
dialog@pr4you.de
http://www.pr4you.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Sonderausstellung SIELMANN! gastiert ab 18. Mai in Eckernförde

CarlsArt präsentiert Ausstellung über den Naturfilmpionier Heinz Sielmann und das Engagement seiner Stiftung

Sonderausstellung SIELMANN! gastiert ab 18. Mai in Eckernförde

Logo Heinz Sielmann Stiftung

In feierlichem Rahmen eröffneten Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther, Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Stiftungsratsvorsitzender der Heinz Sielmann Stiftung, und Hausherr Wolfram Greifenberg die Sonderausstellung „Sielmann!“ in der Galerie CarlsArt in Eckernförde. Die Ausstellung erinnert an das Werk des legendären Tierfilmers und leidenschaftlichen Naturschützers. „Die Heinz Sielmann Stiftung unterstützt, ganz im Sinne ihres Stifters, unser bekanntes Filmfestival „Green Screen“. Auch deswegen ist Eckernförde Naturfilm-Hauptstadt. Nun können wir hier die Sonderausstellung „Sielmann!“ eröffnen. Ich freue mich über diese gelungene Kooperation“, so der Ministerpräsident Daniel Günther in seiner Eröffnungsrede. Stifter und Stadtteilentwickler Wolfram Greifenberg ist ebenfalls stolz, dass es gelungen ist, die Ausstellung nach Eckernförde zu holen. Zur Eröffnung sagte er: „Natur und Kunst sind in unserer Kulturgeschichte untrennbar miteinander verbunden. Mein Anliegen ist es, den Menschen beide Themen zugänglich zu machen. Mit der Ausstellung „Sielmann!“ wird dies gelingen.“

+++ Heimische Natur im Fokus +++

Wisent, Feldhamster und Fischotter hatten eine lange Reise hinter sich. Drei LKW brachten die Sonderausstellung über 380 Autobahnkilometer von Berlin nach Eckernförde. Die meisterhaft präparierten Tiere sind Botschafter für die heimische Natur. Die Ausstellung portraitiert die Landschaften, für deren Erhalt sich die Heinz Sielmann Stiftung einsetzt. Kurze Infotexte und lebensechte Tierpräparate werden von Filmausschnitten aus Sielmanns berühmten Naturdokumentationen ergänzt.

+++ Kinder begeistern +++

Heinz Sielmanns Motto „Nur wer die Natur kennt und liebt, wird sie schützen!“ lebt in der Arbeit der Stiftung weiter. „Er wollte vor allem Kinder und Jugendliche für die Natur begeistern. In der Ausstellung gibt es daher Bereiche, die nur Kinder entdecken können. Sie nehmen die Themen anders wahr als ihre Eltern und erschließen sich die Exponate selbstständig“, erklärt Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Stiftungsratsvorsitzender der Heinz Sielmann Stiftung. „Dass dieses Konzept aufgeht, zeigen die Gästezahlen in Berlin und die positiven Rückmeldungen der Besucher. Ich bin sicher, dass „Sielmann!“ auch in Eckernförde ein großer Erfolg wird“, ergänzt Brickwedde.

Die innovativen Exponate begeisterten zuvor über eine halbe Million Besucher im Museum für Naturkunde Berlin. Bis zum 30. September haben Interessierte die Möglichkeit, die Ausstellung in der Galerie CarlsArt zu besuchen. Die Galerie hat mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt für Einzelpersonen 3 Euro, für Familien 5 Euro.

+++ Über die Ausstellung +++

„Sielmann!“ zeigt über 80 heimische Tiere, lebensecht und naturnah präpariert. Im Museum für Naturkunde Berlin sahen über 550.000 Besucher die Ausstellung. Highlight ist die „Entdeckerlinse“ – Die kleine Pappkarte ist mit einer speziellen Folie bezogen. Auf fast magische Weise zaubert die Entdeckerlinse Bewegtbilder auf die sonst leeren Bildschirme.

+++ Kulturstandort Carlshöhe +++

Software-Unternehmer Wolfram Greifenberg investiert seit 2007 in den Eckernförder Stadtteil Carlshöhe. Sein Anliegen ist es, einen Raum zu schaffen, in dem soziale und kulturelle Projekte Platz haben. Es gibt Wohnraum, günstige Ateliers, Proberäume, Büros und Veranstaltungsstätten. Die Galerie „CarlsArt“ bietet ein breites Kulturangebot für alle Altersgruppen an.

Weitere Informationen:

https://www.sielmann-stiftung.de

Verwendung honorarfrei, Beleghinweis erbeten
475 Wörter, 3.612 Zeichen mit Leerzeichen

Weiteres Pressematerial zu dieser Pressemitteilung:

Sie können in den Online-Pressefächern schnell und einfach weiteres Bild- und Textmaterial zur kostenfreien Verwendung downloaden:

https://www.sielmann-stiftung.de/sielmann100/medien-downloads

https://www.pr4you.de/pressefaecher/sielmann-stiftung/

Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen.
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren.
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren.

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

Firmenkontakt
Heinz Sielmann Stiftung
Nora Künkler
Gut Herbigshagen 1
37115 Duderstadt
+49 (0) 160 889 3809
+49 (0) 5527 914 100
nora.kuenkler@sielmann-stiftung.de
http://www.sielmann-stiftung.de

Pressekontakt
PR-Agentur PR4YOU
Holger Ballwanz
Christburger Straße 2
10405 Berlin
+49 (0) 30 43 73 43 43
dialog@pr4you.de
http://www.pr4you.de

Elektronik Medien Kommunikation

Panasonic TOUGHBOOK feiert 100-jähriges Jubiläum der Panasonic Corporation

Die robusten Notebooks, Tablets und Handhelds von Panasonic TOUGHBOOK sind gut positioniert, um mobile Mitarbeiter bei heutigen und zukünftigen Anforderungen zu unterstützen.

Panasonic TOUGHBOOK feiert 100-jähriges Jubiläum der Panasonic Corporation

Panasonic feiert 2018 sein 100-jähriges Jubiläum (Bildquelle: Panasonic)

Wiesbaden, 16. März 2018 – Panasonic TOUGHBOOK Mitarbeiter in ganz Europa feiern den 100. Jahrestag der Gründung der Panasonic Corporation durch Konsuke Matsushita.

Seit der Gründung im Jahr 1918 hat sich Panasonic der Verbesserung des Lebens der Menschen verschrieben. Dieser Anspruch zeigt sich auch heute noch in der Vision des Unternehmens, „A Better Life, A Better World“. Vom ersten Anschlussstecker im Jahr 1918 über das elektrische Bügeleisen in den 1920er Jahren bis hin zu den ersten Waschmaschinen, Fernsehern und Kühlschränken in den 1950ern – die innovativen Produkte und Lösungen von Panasonic haben immer die Bedürfnisse der Menschen adressiert.

Die Markengeschichte von Panasonic TOUGHBOOK reicht 30 Jahre zurück bis 1987, als Panasonic mit der Produktion von tragbaren PCs begann. Nach der Markteinführung des ersten robusten Panasonic TOUGHBOOK CF-25 Notebooks im Jahr 1996 baute das Unternehmen in Kobe, Japan, eine eigene Fabrik für robuste Geräte auf.

Seit 20 Jahren führt Panasonic die europäischen Märkte für robuste Notebooks und Tablets an und hat derzeit laut der neuesten Analyse von VDC Research einen Marktanteil von 67 % bei robusten Notebooks und 56 % bei robusten Tablets (VDC, März 2017). Panasonic hat mit seinem Marken TOUGHBOOK und TOUGHPAD mehr Geräte in Europa verkauft als die gesamte Konkurrenz im Markt zusammen.

Mittlerweile erstreckt sich der Fokus auch auf Handheld-Geräte. Fast ein Drittel der Produktpalette ist mittlerweile auf diesen Markt zugeschnitten. Panasonic vermerkt hier ein Wachstum von 176 % bezüglich des Umsatzanteils im Jahresvergleich 2015 auf 2016.

„Vor zwei Jahrzehnten konzentrierte sich Mobile Computing sehr stark darauf, was IT für Manager in Büroumgebungen leisten kann“, sagt Kevin Jones, Managing Director von Panasonic Mobile Solutions Business in Europa. „Panasonic nahm eine andere Perspektive ein. Unsere Idee war, mobile Computer zu entwerfen und zu bauen, die Außendienstmitarbeiter in ihren oftmals rauen Arbeitsumgebungen unterstützen und gleichzeitig die Produktivität durch strapazierfähige sowie leistungsorientierte Geräte verbessern. Die Marke TOUGHBOOK war geboren!“

„Der Erfolg von Panasonic TOUGHBOOK auf dem europäischen Markt für robuste mobile Computer basiert auf den gleichen Prinzipien wie der Erfolg des globalen Mutterunternehmens“ erklärt Jones. „Wir hören unseren Kunden zu und fertigen darauf aufbauend Produkte, die ihren Bedürfnissen entsprechen und ihnen das Leben erleichtern. Unsere robusten Business-Geräte werden in vielen Branchen eingesetzt, um das Leben der Menschen weiter zu verbessern. Unsere Geräte helfen beispielsweise Piloten dabei, Passagiere zu fliegen, unterstützen Architekten bei der Planung der neuesten Gebäude der Welt und Außendienstingenieure profitieren bei der Instandhaltung von Wasser- und Stromnetzen vom unseren Mobile Computing Lösungen.“

Einige Höhepunkte der 100-jährigen Geschichte von Panasonic:

Panasonic wurde 1918 von Konosuke Matsushita gegründet. In diesem Jahr stellte Panasonic seine erste Innovation vor, den verbesserten Anschlussstecker. Von diesem Tag an führte das Unternehmen eine Reihe von Neuheiten ein:

1927: Panasonic stellt sein erstes Haushaltsgerät vor, ein elektrisches Bügeleisen.
1937: Panasonic-Haartrockner sind seit der Markteinführung des ersten Modells des Unternehmens weltweit beliebt.
1952: Panasonic stellt seinen ersten Fernseher vor.
1958: Panasonic bringt seine erste Fensterklimaanlage auf den Markt.
1965: Panasonic bringt sein erstes Produkt der Marke Technics auf den Markt.
1977: Panasonic kombiniert einen Umluft- mit einem Mikrowellenherd.
1982: Panasonic stellt seine erste Consumer-Videokamera mit tragbarem Recorder vor.
1996: Panasonic stellt das erste robuste Notebook TOUGHBOOK CF-25 vor.
2008: Panasonic bringt mit der Lumix G die weltweit erste digitale spiegellose Systemkamera auf den Markt, eine Erfindung, die die Fotografie grundlegend verändert hat.
2018: Panasonic bringt Sprachsteuerung für Entertainment-Systeme im Auto

Mehr Informationen über weitere Innovationen und wichtige Meilensteine von Panasonic in den letzten 100 Jahren finden Sie unter https://www.panasonic.com/global/100th.html

Weitere Informationen zu Panasonic Computer Product Solutions finden Sie unter http://business.panasonic.de/computerloesungen

Über Panasonic System Communications Company Europe (PSCEU)

Panasonic System Communications Company Europe (PSCEU) hat es sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit von professionellen Anwendern zu optimieren und ihren Organisationen dabei zu helfen, die Effizienz und Leistungsfähigkeit mit weltweit führender Technologie zu erhöhen. Wir helfen Unternehmen dabei, alle Arten von Informationen zu erfassen, zu verarbeiten und zu übertragen: Bild, Ton, Text und elektronische Daten im Allgemeinen. Mit rund 350 Mitarbeitern, einem großen Erfahrungsschatz in der Entwicklung und im Design, der Möglichkeit für weltweites Projektmanagement und einem großen europäischen Partner-Netzwerk, bietet PSCEU konkurrenzlose Leistungsfähigkeit in seinen Märkten.

PSCEU besteht aus sechs Unternehmenseinheiten:

– Broadcast & ProAV bietet qualitativ hochwertige Produkte für reibungslose Abläufe
im Segment der professionellen Broadcast- und Videolösungen. Endanwender aus den Bereichen Remote-Kamerasysteme, Mischer- und Kontroll-Lösungen, Studiokameras und P2, können vom exzellenten Preis-Leistungsverhältnis profitieren. Des Weiteren umfasst die VariCam Linie professionelle digitale Videokameras, die echtes 4K und High Dynamic Range (HDR) bieten. Sie eignet sich ideal für Film- und Fernsehproduktion, Dokumentationen und Live Events.

– Communication Solutions bietet weltweit führende Kommunikationslösungen inklusive professioneller Scanner-Systeme, Telekommunikationslösungen und SIP-Endgeräte.

– Computer Product Solutions verbessern die Produktivität mobiler Mitarbeiter mit robusten TOUGHBOOK Notebooks und 2-in-1 Geräten, TOUGHPAD Tablets und Handhelds sowie Electronic Point of Sales (EPOS) Systemen. Panasonic ist Marktführer in Europa und hatte im Jahr 2016 mit der Marke TOUGHBOOK einen Umsatz-Marktanteil von 67% im europäischen Markt für robuste Notebooks/Convertibles und mit der Marke TOUGHPAD 56% im Markt für robuste Tablet PCs (VDC, März 2017).

– Industrial Medical Vision bietet Applikationen für verschiedene Segmente wie Medizin, Life Science, ProAV oder Industrie. Das Portfolio umfasst komplette und OEM-Kameralösungen. Endanwender, Systemintegratoren und Distributoren können aus einer Vielzahl an kompletten Produkt- und Komponentenlösungen wählen.

– Security Solutions umfassen Videoüberwachungskameras und -rekorder, Gegensprechanlagen (Video Intercom) und Systeme für Einbruchfrüherkennung.

– Visual System Solutions umfassen professionelle Projektoren und professionelle Displays. Panasonic bietet die größte Bandbreite an visuellen Lösungen und ist europäischer Marktführer im Bereich von Hochleistungsprojektoren mit einem Umsatzanteil von 37,20% (Futuresource, > 5.000 lm (April 2015-März 2016) exklusive 4K & Digital Cinema).

Die Panasonic Corporation ist weltweit führend in der Entwicklung elektronischer Technologien und Lösungen für Kunden in den Geschäftsfeldern Consumer Electronics, Wohnwesen, Automotive und B2B.
Im Jahr 2018 feiert das Unternehmen seinen hundertsten Geburtstag. Seit seiner Gründung expandierte das Unternehmen weltweit und unterhält inzwischen über 500 Konzernunternehmen auf der ganzen Welt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende am 31. März 2017) erzielte Panasonic einen konsolidierten Netto-Umsatz von 61,711 Milliarden EUR. Das Unternehmen hat den Anspruch, durch Innovationen über die Grenzen der einzelnen Geschäftsfelder hinweg Mehrwerte für den Alltag und die Umwelt seiner Kunden zu schaffen. Weitere Informationen über das Unternehmen sowie die Marke Panasonic finden Sie unter www.panasonic.net

Firmenkontakt
Panasonic Computer Product Solutions Europe
Marco Rach
Hagenauer Straße 43
65203 Wiesbaden
+49 (0)611 235 276 165
marco.rach@eu.panasonic.com
http://www.toughbook.eu

Pressekontakt
HBI Helga Bailey GmbH
Corinna Voss
Stefan-George-Ring 2
65203 München
089 / 99 38 87 30
corinna_voss@hbi.de
http://www.hbi.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Heinz Sielmann Stiftung: Wer wird Gartentier des Jahres 2018?

Auch 2018 ruft die Heinz Sielmann Stiftung wieder zur Wahl des „Gartentier des Jahres“ auf und startet am 30. April die Online-Abstimmung.

Heinz Sielmann Stiftung: Wer wird Gartentier des Jahres 2018?

Logo Heinz Sielmann Stiftung

Mit der Aktion möchte die Stiftung auf den dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft hinweisen. Vor allem Insekten und Vögel leiden unter dem Verlust ihrer Lebensräume oder dem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. „In strukturreichen und naturnahen Gärten fühlt sich eine Vielzahl von Insekten wohl. Jeder Gartenbesitzer kann dazu beitragen, den teils gefährdeten Arten eine Heimat zu geben“, erläutert Insektenspezialist Dr. Hannes Petrischak von der Heinz Sielmann Stiftung.

+++ Sechs Kandidaten stehen ab sofort im Internet zur Wahl +++

In diesem Jahr stehen sechs für Gartenfreunde nützliche Insekten zur Wahl. Die Larven des Siebenpunkt Marienkäfers fressen etwa Blattläuse. Auch der Nachwuchs der Hainschwebfliege vertilgt die lästigen Pflanzenläuse mit großem Appetit. Die imposanten Hornissen interessieren sich nicht für Kuchen und Süßgetränke, sondern erbeuten unangenehme Plagegeister wie Wespen, Bremsen oder Stubenfliegen.

Andere Insekten tragen maßgeblich dazu bei, die Gemüse- und Obsternte zu steigern. „Schmetterlinge wie der Kleine Feuerfalter sind natürlich einfach schön anzusehen! Auch der Glänzende Blütenprachtkäfer macht seinem Namen alle Ehre“, so Petrischak weiter. Doch die Blütenbesucher übernehmen eine wichtige Funktion im Ökosystem. Viele Pflanzen sind auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Auch Nutzpflanzen sind hiervon nicht ausgenommen. Es ist zum Beispiel bekannt, dass die Qualität der Erdbeerernte deutlich gesteigert wird, wenn Insekten von Blüte zu Blüte fliegen. Erdbeerblüten können auch durch den Wind bestäubt werden, die Früchte sind dann allerdings verformt und bleiben klein. Auch die Dunkle Erdhummel fliegt auf Erdbeeren und natürlich viele andere Gartenpflanzen.

Naturfreunde können unter www.sielmann-Stiftung.de/gartentier aus den sechs Kandidaten wählen. Unter allen Teilnehmern verlost die Stiftung attraktive Preise. Die Abstimmung endet am 10. Juni. Das Gartentier des Jahres wird am 11. Juni 2018 bekannt gegeben.

Die Kandidaten stellen sich vor:

Die Heinz Sielmann Stiftung vergibt seit 2010 die Auszeichnung zum Gartentier des Jahres. Im letzten Jahr gewann das Rotkehlchen den Publikumspreis. In diesem Jahr stehen sechs Insekten zur Wahl. Insektenspezialist Dr. Hannes Petrischak erklärt Wissenswertes zur Lebensweise der Kandidaten:

Der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) trägt klassisch rote Flügeldecken. Sicher zu erkennen ist er an den sieben schwarzen Punkten. Die Larven ernähren sich von Blatt- und Schildläusen, Spinnmilben, Wanzen und anderen Insekten. Im Garten ist der Siebenpunkt-Marienkäfer ein nützlicher Helfer.

Die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris) gehört zur Familie der echten Bienen. Die Königinnen werden bis zu 23 Millimeter groß. Auf dem schwarzen Rumpf trägt die Erdhummel eine ein Millimeter breite braungelbe Querbinde. Außerdem erkennt man sie an den grauweiß gefärbten Stellen am Hinterleib. Sie sammelt Nektar und Blütenpollen. Oft ist sie schon sehr früh im Jahr, ab Februar oder März, auf der Suche nach Nahrung und einem passenden Ort für ein Nest. Dafür wählt sie gern verlassene Mäusenester aus.

Der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) ist mit einer maximalen Flügelspannweite von 27 Millimetern tatsächlich eher ein Zwerg unter den Tagfaltern. Zu erkennen ist er an den orange-roten Vorderflügeln, die mit einem breiten, dunkelbraunem Rand abschließen. Er besiedelt schnell neue Lebensräume. Um ihm im eigenen Garten Nahrung anzubieten, kann man Berg-Aster (Aster amellus), Roß-Minze (Mentha longifolia), Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria), Heidekraut (Calluna vulgaris), Wasserdost (Eupatorium cannabinum) oder Thymian (Thymus vulgaris) pflanzen.

Die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) ist die wohl bekannteste Schwebfliege. Man erkennt sie gut an ihrem langen schlanken Körper, dem dunkel geringelten Hinterleib und dem gelben Gesicht. Mit ihrer Färbung imitiert sie Wespen und Bienen und hofft so, von Feinden verschont zu bleiben. Die Weibchen der Hainschwebfliege können hier überwintern. Die meisten Tiere treten aber eine weite Wanderung über die Alpen oder die Pyrenäen bis in den warmen Süden Europas an, um den kalten Temperaturen zu entfliehen. Die Larven schlüpfen im Frühjahr und fressen unter anderem Blattläuse.

Die Hornisse (Vespa crabro) fällt auf Grund ihrer Größe besonders auf. Mit bis zu 35 Millimetern Körperlänge sind die Hornissen-Königinnen deutlich größer als Wespen. Doch das ist kein Grund sich vor Ihnen zu fürchten. Hornissen gelten als deutlich friedfertiger als die kleineren Verwandten. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Nektar und Pflanzensäften. Die Larven werden mit Insekten gefüttert. Dabei stehen auch Fliegen, Bremsen oder Wespen auf dem Speiseplan. Das kunstvolle und filigrane Papiernest bauen die staatenbildenden Insekten am liebsten in hohle Bäume hinein. Fehlen diese, weichen die Tiere auch auf Dachbalken oder Nistkästen aus.

Mit nur etwa sieben Millimetern Körperlänge ist der Glänzende Blütenprachtkäfer (Anthaxia nitidula) leicht zu übersehen. Doch die fehlende Körpergröße macht er mit seinem metallisch glänzenden Körper wett. Die Weibchen sind goldgrün, messingfarben oder purpurrot, ihre Flügeldecken sind blaugrün. Die Männchen schillern von Kopf bis Fuß grünlich. Die Käfer sind tagaktiv und fressen gern an den Blüten von Wildrosen, haben aber auch eine Vorliebe für gelbe Wiesenblumen.

Weitere Informationen:
https://www.sielmann-stiftung.de

Verwendung honorarfrei, Beleghinweis erbeten
786 Wörter, 5.691 Zeichen mit Leerzeichen

Weiteres Pressematerial zu dieser Pressemitteilung:

Sie können im Online-Pressefach schnell und einfach weiteres Bild- und Textmaterial zur kostenfreien Verwendung downloaden:

http://www.pr4you.de/pressefaecher/sielmann-stiftung/

Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen.
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren.
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms bewahren.

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

Firmenkontakt
Heinz Sielmann Stiftung
Nora Künkler
Gut Herbigshagen 1
37115 Duderstadt
+49 (0) 160 889 380
+49 (0) 5527 914 100
nora.kuenkler@sielmann-stiftung.de
http://www.sielmann-stiftung.de

Pressekontakt
PR-Agentur PR4YOU
Holger Ballwanz
Christburger Straße 2
10405 Berlin
+49 (0) 30 43 73 43 43
dialog@pr4you.de
http://www.pr4you.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Heinz Sielmann Stiftung: Landräte vom Bodensee mit Heinz Sielmann Ehrenpreis ausgezeichnet

Lothar Wölfle, Landrat des Landkreises Bodenseekreis, und Frank Hämmerle, Landrat des Landkreises Konstanz, wurden heute Abend in Berlin mit dem Heinz Sielmann Ehrenpreis geehrt. Erfolgsprojekt „Jeder Gemeinde ihr Biotop“ demnächst bundesweit.

Heinz Sielmann Stiftung: Landräte vom Bodensee mit Heinz Sielmann Ehrenpreis ausgezeichnet

Logo Heinz Sielmann Stiftung

Dr. Fritz Brickwedde, Stiftungsratsvorsitzender der Heinz Sielmann Stiftung, würdigte mit dem alle zwei Jahre vergebenen Ehrenpreis das herausragende Engagement der beiden Landräte für den Aufbau von Sielmanns Biotopverbund Bodensee. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

„Mit großem Weitblick haben die beiden Landräte als Kuratoriumsmitglieder des Biotopverbunds Bodensee das Projekt gefördert und damit auch den Grundstein für die bundesweite Ausweitung des Projekts „Jeder Gemeinde ihr Biotop“ gelegt“, erklärte Dr. Fritz Brickwedde im Museum für Naturkunde in Berlin vor 200 Gästen. Die beiden Preisträger stünden für eine gelungene Kooperation von privatem und öffentlichem Engagement für die Artenvielfalt.

Aufgrund des großen Erfolgs von Sielmanns Biotopverbund Bodensee hat die Heinz Sielmann Stiftung beschlossen, das Projekt auf ganz Deutschland auszudehnen. Das Vorzeigemodell „Bodensee“ bildet das Fundament für die nationale Ausweitung.

+++ Jeder Gemeinde ihr Biotop +++

Mit dem Ansatz „Jeder Gemeinde ihr Biotop“ schafft die Heinz Sielmann Stiftung seit 2004 ein Netz von neuen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen in der Bodenseeregion. Möglichst engmaschig soll es werden, damit sich Tier- und Pflanzenbestände erholen und verschwundene Arten zurückkehren können.

Etwa hundert Biotopbausteine an 31 Standorten konnten bereits gemeinsam mit Städten und Gemeinden geschaffen werden, darunter vor allem neu angelegte Stillgewässer, aufgewertete Streuobstwiesen und extensive Weideprojekte. Innerhalb kürzester Zeit besiedelten zahlreiche Vogelarten, Amphibien, Tagfalter und Libellen die neu geschaffenen Biotope. In 2014 wurde das Projekt von der UN Dekade Biologische Vielfalt als vorbildlich ausgezeichnet.

+++ Heinz Sielmann Ehrenpreis +++

Seit 1994 verleiht die Heinz Sielmann Stiftung den Heinz Sielmann Ehrenpreis an Einzelpersonen, öffentliche Institutionen, Forschungseinrichtungen oder Unternehmen, die sich um den Naturschutz und den Erhalt der Artenvielfalt verdient gemacht haben. Außergewöhnliche Leistungen in der Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung sowie bei der Verwirklichung des Nachhaltigkeitsgedanken in Wirtschaft und Gesellschaft werden mit dem Heinz Sielmann Ehrenpreis ausgezeichnet.

Weitere Informationen: https://www.sielmann-stiftung.de

Verwendung honorarfrei, Beleghinweis erbeten
335 Wörter, 2.641 Zeichen mit Leerzeichen

Weiteres Pressematerial zu dieser Pressemitteilung:

Sie können im Online-Pressefach schnell und einfach weiteres Bild- und Textmaterial zur kostenfreien Verwendung downloaden:

http://www.pr4you.de/pressefaecher/sielmann-stiftung/

Über die Heinz Sielmann Stiftung

Die Heinz Sielmann Stiftung wurde 1994 von Prof. Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann als öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Unter dem Leitsatz „Vielfalt ist unsere Natur“ verfolgt sie vier Ziele:

1. Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, durch persönliches Erleben an einen positiven Umgang mit der Natur heranführen.
2. Letzte Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten.
3. Die Öffentlichkeit für die Natur und deren Schutz sensibilisieren.
4. Das Heinz Sielmann-Archiv des Naturfilms wahren.

2016 hat die Heinz Sielmann Stiftung als erste private Stiftung einen Nachhaltigkeits-Report nach GRI G4 Standard veröffentlicht. Die Stiftung verwendet jährlich rund 8 Mio. EUR für Natur- und Artenschutzprojekte, für Aufklärung und Umweltbildung sowie für die Information der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen: https://nachhaltigkeit.sielmann-stiftung.de

Firmenkontakt
Heinz Sielmann Stiftung
Elisabeth Fleisch
Gut Herbigshagen 1
37115 Duderstadt
+49 (0) 03322 27 56 34
+49 (0) 5527 914 100
ef@dorfstrassesieben.de
http://www.sielmann-stiftung.de

Pressekontakt
PR-Agentur PR4YOU
Holger Ballwanz
Christburger Straße 2
10405 Berlin
+49 (0) 30 43 73 43 43
dialog@pr4you.de
http://www.pr4you.de