Presseportale und Pressedienste im Internet – Struktur und Vergleich

Das Internet bietet viele neue Möglichkeiten für die Veröffentlichung von Unternehmens- und Produktinformationen. Für die Verbreitung von Pressemitteilungen ist es möglich, die zahlreichen Online-Presseportale zu nutzten. So können Unternehmen ihre Informationen selbst veröffentlichen. Außerdem werden Presseportale aufgrund der Aktualität und Qualität ihrer Inhalte in den Suchmaschinen gut gelistet und indiziert. Presseportale sind daher ein wichtiger Baustein in der Online-PR. Doch auf welchen Portalen lohnt sich eine Veröffentlichung?

Struktur von Presseportalen und Pressediensten


Es gibt zwei verschiedene Arten von Portalen. Man unterscheidet zwischen den klassischen Pressediensten bzw. Presseagenturen, wie beispielsweise dpa oder ddp und den reinen Publikationsportalen. Die klassischen Pressedienste sind generell kostenpflichtig. Sie betreiben sowohl Portale für die Veröffentlichung, als auch Verteilerdienste über E-Mail, Wire-Service oder Satellit. Vorteil der Pressedienste ist der direkte Kontakt zu den Medien. Jedoch ist damit nicht garantiert, ob es tatsächlich zu einer Veröffentlichung in den Medien kommt.
Auf den kostenlosen Presseportalen können Pressemitteilungen frei publiziert werden. Die Zahl der kostenlosen Presseportale wächst stetig an. Der Vorteil der kostenlosen Presseportale ist die direkte Veröffentlichung eigener Pressemitteilungen. Außerdem verbessert die Veröffentlichung über zahlreiche Presseportale die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen. So sind Pressemitteilungen über die Suchmaschinen leichter auffindbar und erreichen sowohl Medienkontakte, als auch potenzielle Kunden und Interessenten direkt.

Vergleichskriterien von Presseportalen und Pressediensten


Die wichtigsten Vergleichskriterien für die kostenpflichtigen Pressedienste ist die Reichweite des Presseservices über die direkten Medienkontakte, aber auch die Anzahl der akkreditierten Journalisten und Redakteure.
Bei der Bewertung der kostenlosen Online-Presseportale sind vor allem der Website-Traffic (das Besucheraufkommen) und das Ranking des Presseportals in den Suchmaschinen entscheidend. Das Suchmaschinenranking ist jedoch nicht statisch, sondern kann sich stets verändern. Neue Presseportale können sich meist sehr schnell am Markt etablieren. Je aktueller die Inhalte und je besser diese gepflegt werden, desto schneller kann ein neues Presseportal sein Ranking in den Suchmaschinen verbessern.
Bei der Bewertung von kostenfreien Presseportalen sollten allerdings nicht nur die reinen Zahlen berücksichtigt werden. Vielmehr sollte man den Gesamteindruck des Presseportals beachten.

Die Vergleichskriterien für Presseportale sind:

  • Gründungsjahr des Presseportals
  • Seitenaufrufe (PI) und Besucher pro Tag und Monat
  • Anzahl der veröffentlichten Pressemitteilungen pro Tag und gesamt
  • Anzahl der akkreditierten Journalisten oder Mitglieder
  • Page Rank des Presseportals
  • Alexa Rank des Presseportals
  • Angebotene Zusatzdienste

Mit der Veröffentlichung von Pressemitteilungen über Presseportale lassen sich potenzielle Kunden und Interessenten direkt erreichen. Online-Pressemitteilungen werden so zu einem effektiven PR- und Marketing-Instrument im Web. Um allerdings den Aufwand für die Mehrfacherfassung auf den einzelnen Presseportalen jeweils einzusparen, bietet der Presseverteiler-Dienst PR-Gateway Unterstützung bei der Verbreitung von Pressemitteilungen im Internet.

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